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Werbung & Kommunikation für Werkstätten für Menschen mit Behinderung als wichtiger Bestandteil gelungener Inklusion und wirtschaftlichen Erfolgs

Werbung & Kommunikation für Werkstätten für Menschen mit Behinderung als wichtiger Bestandteil gelungener Inklusion und wirtschaftlichen Erfolgs

Werkstätten für Menschen mit Behinderung legen täglich einen enormen Spagat hin: Zum einen müssen sie Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt integrieren, zum anderen müssen sie sich – genauso wie andere Industriebetriebe – dem Wettbewerb stellen, um ihre Dienst- und Produktionsleistungen „an den Mann“ zu bringen. Die Kölner Agentur Leven betreut seit Jahren erfolgreich solche Werkstatt-Unternehmen werblich und kommunikativ. Dabei steht die Marke „Werkstatt“ immer im Fokus.

„Werbung kostet Geld. Keine Werbung kostet Kunden“, so ein altbekanntes Zitat von David Ogilvy. Dessen sind sich mittlerweile auch Werkstätten bewusst. Sie bieten als perfekte Dienstleister viele positive Aspekte für Unternehmen der freien Wirtschaft. So agieren Werkstätten als Zulieferer für viele Branchen, wie zum Beispiel der Elektroindustrie oder des Handwerks.

Aber Werkstätten sind auch Marken, die gepflegt werden müssen. Jedes Unternehmen ist eine Marke, schließlich geht es um die Wahrnehmung nach außen und innen sowie um Kundenvertrauen und um Positionierung. Hier setzt die professionelle Arbeit Agentur Leven an. Doch der Kölner Allrounder für Markenkommunikation betreut nicht nur Werkstätten – im Gegenteil: Die Agentur fühlt sich in allen Märkten zu Hause, besonders in schwierigen.

Und dazu zählen Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Hier gilt es, gekonnt „viele Fliegen mit einer Klappe zu schlagen“ und das direkt beim ersten Wurf! Das heißt genau: Mehrere Zielgruppen auf unterschiedliche Weise mit einem Werbemittel (z.B. einer Website) anzusprechen. Denn Kunden der beruflichen Rehabilitation (Betreuer und Fürsorger von Menschen mit Behinderung) müssen genauso abgeholt werden wie Kunden aus Industrie und Handel. Hier ist Erfahrung und Engagement gefragt – und das bringt die Agentur Leven mit.

Erst im September 2016 wurde eine neue Multizielgruppen-Website für die REHA Betriebe Erftland fertiggestellt ( http://www.reha-betriebe.de/) Ein anderes Beispiel eines weiteren Kunden findet man hier:
http://www.wfbm-lev.de/

Zur Agentur Leven:
Die Agentur Leven gehört zum Agenturverbund Leven und ist seit 1993 in Köln ansässig. Als Experten für Markenberatung, Markenkommunikation, Werbung, PR und Werbeartikel bietet die Agentur einen gekonnten Mix an Marken-, Marketing und Kommunikationslösungen. Der Vorteil der zehnköpfigen Mannschaft ist das Netzwerken im Agenturverbund (bestehend aus Werbeagentur, PR-Agentur, Markenberatung und Werbeartikel-Dienstleister) und das Netzwerken mit strategischen Partnern (zum Beispiel aus der IT), allesamt Experten auf ihrem Gebiet. Das ermöglicht es, je nach Wunsch und Notwendigkeit ein großes oder kleines Team zu bilden. Je nach Projekt. Dadurch wird besonders kosteneffizient gewirtschaftet – davon profitieren letztlich alle Kunden.

Besondere Marken brauchen besondere Kommunikation.
Über die Agentur Leven:
In jeder Marke steckt ein einzigartiges Potential. Diese Einzigartigkeit herauszukitzeln und dieses Potential zu optimieren – ist das Herzstück der Kölner Agentur.
Klingt einfach. Ist es auch, wenn Engagement, Flexibilität und Können am Werk sind und wenn alle Aspekte von Kommunikation harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Die Agentur nennt es Kommunikation im Marketing.

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Digitale Qualifikationen: Europäische IT-Mittelstandsallianz verspricht Ausbildung von 5.000 IT Fachkräften bis 2019

Digitale Qualifikationen: Europäische IT-Mittelstandsallianz verspricht Ausbildung von 5.000 IT Fachkräften bis 2019
BITMi Präsident Dr. Oliver Grün mit EU Kommissar Günther Oettinger

Aachen/Brüssel 02. Dezember 2016 – Gestern startete die European DIGITAL SME Alliance mit #DigitalSME4skills eine neue ambitionierte Initiative zur Förderung digitaler Qualifikationen. Die europäische IT-Mittelstandsallianz sagt darin zu, dass kleine und mittelständische IT-Unternehmen 5.000 IT-Fachkräfte bis zum Jahr 2019 ausbilden werden.

Dr. Oliver Grün, Präsident der DIGITAL SME und des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) präsentierte diese Zusage gestern in Brüssel, in Gegenwart der EU-Kommissare Günther Oettinger und Andrus Ansip sowie dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von Belgien, Alexander De Croo. Anlass ist der Start der Digital Skills and Jobs Coalition, einer Partnerschaft der Europäischen Kommission, die den Mangel digitaler Qualifikationen in Europa beheben soll.

Digitale KMU, die sich der Kampagne #DigitalSME4skills anschließen, werden die IT-Fachkräfte durch Praxis-fokussierte Programme, wie der klassischen Ausbildung oder Praktika, ausbilden. Zielgruppe dieser Kampagne sind hauptsächlich Schüler, Studenten und Berufsanfänger. Sie richtet sich aber auch an am Arbeitsmarkt benachteiligte Bevölkerungsgruppen wie Arbeitslose, ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderung. In den nächsten 2 Jahren möchte die Initiative so 5.000 IT-Fachkräfte schulen.

„In Europa gibt es tausende digitale KMU, welche die wahre Triebfeder unserer digitalen Wirtschaft sind. Sie spielen eine Schlüsselrolle in der digitalen Transformation der Europäischen Industrie. Wir glauben, dass Qualifikationen nicht nur für die IT-Branche, sondern für die Zukunft aller IT-nutzenden Branchen entscheidend sind. Digitale KMU wollen zur Vermehrung und Verbesserung von IT-Fachkräften beitragen“, erklärte Grün.

Der BITMi wird auf nationaler Ebene für die Umsetzung der Zusage arbeiten und die Initiative #DigitalSME4skills vorantreiben.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Lisa Ehrentraut
Pascalstraße 6
52076 Aachen
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kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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Flugreisen mit Krankheit und Behinderung

Der Reiserechtsspezialist Flugrecht.de erklärt die wichtigsten Regelungen.

Reisen mit einer Krankheit oder Behinderung ist an sich schon nicht immer einfach. Die Bestimmungen bei Flugreisen (z.B. Sicherheitsvorschriften) machen die Sache aber teilweise noch komplizierter.

Beförderungspflicht und Hilfestellungen
Die gute Nachricht gleich vorne weg: Für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität besteht grundsätzlich eine Beförderungspflicht. Die entsprechende EU-Verordnung gilt für Flüge mit Start, Landung oder Transit auf einem EU-Flughafen. Ausnahmen sind nur möglich bei Sicherheitsproblemen oder wenn es – beispielsweise bei extremem Übergewicht – physisch unmöglich ist, den Passagier an Bord zu befördern. Die Airline muss Passagiere mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität auch bei der kompletten Abfertigung unterstützen und sie ggf. auch vom Flughafen-Eingang bis zum Sitz im Flugzeug und zurück zum Ausgang am Zielflughafen begleiten.

Fliegen mit Rollstühlen und anderen Mobilitätshilfen
Rollstühle, Gehilfen und andere Mobilitätshilfen können grundsätzlich kostenfrei transportiert werden. Sie müssen in der Regel mit dem Gepäck aufgegeben werden, werden aber nicht auf das Freigepäck angerechnet. Passagiere mit eingeschränkter Mobilität werden dann mit Rollstühlen bzw. Fahrzeugen des Flughafens oder der Fluggesellschaft direkt zum Flugzeug gebracht. Insbesondere auf Kurz- und Mittelstreckenflügen werden meist keine Rollstühle in der Kabine mitgeführt, viele behinderte Passagiere können daher während des Flugs nicht ihren Sitz verlassen.
Problematisch kann der Transport von elektrisch angetriebenen Rollstühlen sein. Fälle von explodierenden oder brennenden Mobiltelefonen haben dazu geführt, dass es inzwischen strenge Sicherheitsvorschriften für das Mitführen von Akkus an Bord von Flugzeugen gibt. Betroffene sollten sich unbedingt bei der Fluggesellschaft erkundigen, welche Einschränkungen bestehen.

Flugreisen mit Assistenzhund (z.B. Blindenhund)
Blindenhunde fliegen mit ihrem Herrchen oder Frauchen kostenlos in der Kabine mit – unabhängig von ihrer Größe. Das gleiche gilt auch für andere Assistenzhunde, wie sie beispielsweise bei Diabetes oder Epilepsie eingesetzt werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, einen entsprechenden Nachweis mitzuführen, dass der Hund benötigt wird. Wichtig ist bei der Mitnahme von Assistenz- bzw. Blindenhunden auf internationalen Reisen auch, dass man alle nötigen Unterlagen für die Einreise mitnimmt, beispielsweise Impfnachweise.

Mitnahme von Medikamenten und Hilfsmitteln in Flugzeugen
Werden Medikamente oder Hilfsmittel getrennt vom restlichen Reisegepäck verpackt, werden sie ebenfalls kostenlos transportiert und nicht auf das Freigepäck angerechnet. Außerdem dürfen notwendige Medikamente selbst dann im Handgepäck mitgeführt werden, wenn es sich um Flüssigkeiten handelt und die maximal zulässige Menge von 100 ml pro Behälter überschritten wird. Allerdings sollte ein Attest vom Arzt mitgenommen werden, das die Notwendigkeit der Mitnahme belegt.

Fliegen mit Implantaten, Herzschrittmachern und Prothesen
Bei allen Implantaten und Prothesen, die größere Teile aus Metall enthalten, muss man damit rechnen, dass sie bei der Sicherheitskontrolle den Metalldetektor auslösen. Um dem Sicherheitspersonal das verdächtige Metall erklären zu können, empfiehlt es sich daher, einen Gelenk-, Implantat- oder Prothesenpass vom Arzt ausstellen zu lassen.
Sowohl die türgroßen Metalldetektoren als auch die entsprechenden Handgeräte können zu Störungen bei Implantaten und Prothesen mit empfindlicher Elektronik führen. Insbesondere Patienten mit Herzschrittmachern wird empfohlen, sich stattdessen lieber abtasten zu lassen.

Fliegen mit Sauerstoff
In Flugzeugen ist der Luftdruck um etwa ein Viertel niedriger als am Boden. Für einige Patienten – z.B. mit Atemwegserkrankungen – kann es daher nötig sein, sie mit zusätzlichem Sauerstoff zu versorgen. Das gilt natürlich erst recht für Patienten, die bereits am Boden auf Sauerstoff angewiesen sind.
Welche Modelle von Druckflaschen oder Konzentratoren eingesetzt werden können, wie lange sie reichen müssen oder ob man den Sauerstoff von der Fluggesellschaft beziehen muss, hängt vom Einzelfall ab. Wichtig ist daher, sich rechtzeitig vor der Reise mit der Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.

Flugreisen mit ansteckenden Krankheiten
Um Mitarbeiter und andere Passagiere zu schützen, verweigern Fluggesellschaften Passagieren mit ansteckenden Krankheiten i.d.R. die Beförderung.
Auch für kranke Passagiere ist ein Flug aber möglich, wenn ihre Krankheit (zumindest aktuell) nicht ansteckend ist. Patienten mit auffälligen Symptomen (z.B. Flecken im Gesicht) sollten sich daher möglichst kurz vor dem Flug eine Unbedenklichkeitserklärung von ihrem Arzt ausstellen lassen. Auch über die jeweiligen Einreisebestimmungen im Zielland sollte man sich informieren.

Ausführliche Informationen zum Thema hat Flugrecht.de unter https://www.flugrecht.de/news-ampl.php?id=958 zusammengestellt.

Reisen mit Krankheit und Behinderung

www.flugrecht.de ist ein Portal der GDVI Verbraucherhilfe GmbH. Unter Flugrecht.de helfen wir Verbrauchern, bei Flugverspätung, Flugausfall und Überbuchung ihre Ansprüche nach der EU Fluggastrechteverordnung 261/2004 gegenüber Fluggesellschaften durchzusetzen. Flugrecht.de erhält dabei nur im Erfolgsfall eine Provision.

Kontakt
GDVI Verbraucherhilfe GmbH
Robert Metz
Karolinenstr. 23
90402 Nürnberg
0911-13132016
robert.metz@gdvi.de
https://www.flugrecht.de

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Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordert: Das Bundesteilhabegesetz darf Menschen mit Demenz nicht diskriminieren!

(Mynewsdesk) Berlin, 07. November 2016. Anlässlich der öffentlichen Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (BTHG) vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales fordert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. (DAlzG) Korrekturen, um eine Diskriminierung von Menschen mit Demenz zu verhindern. „Menschen mit Behinderungen, zu denen auch Demenzkranke gehören, wird durch das BTHG eine tatsächliche Teilhabe verweigert, in einigen Bereichen werden sie sogar schlechter gestellt als heute. Mehrere Bestimmungen des Entwurfs stehen im eklatanten Widerspruch zur Konvention der UN zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen (BRK), die seit 2009 auch in Deutschland geltendes Recht ist“, so Bärbel Schönhof, 2. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

„Die vorgesehene Begrenzung der Teilhabeleistungen auf Menschen unter 65, und damit der Ausschluss des größten Teils von Menschen mit Demenz von den Leistungen auf Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ist nicht akzeptabel“, so Bärbel Schönhof weiter. „Eine solche Altersgrenze ist der UN-Behindertenrechtskonvention völlig fremd und wäre auch ein Verstoß gegen Art. 3 Grundgesetz, wonach niemand aufgrund seines Alters benachteiligt werden darf. Durch das neue Gesetz wird zudem der Zugang zu Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen im Vergleich zu den derzeitigen Regelungen erschwert. Betroffene, die gleichzeitig einen Pflegebedarf haben, werden von den Leistungen sogar ausgeschlossen. Das ist nicht hinnehmbar.“

Im Rahmen der „Allianz für Menschen mit Demenz“ haben sich alle Beteiligten, auch die Bundesministerien, öffentlich dafür ausgesprochen, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich die Chance haben sollen, am sozialen Leben teilzuhaben.

In der Erklärung der Allianz heißt es: „Menschen mit Behinderungen, darunter auch Menschen mit Demenz, haben ein Recht auf Selbstbestimmung, Diskriminierungsfreiheit, Chancengleichheit und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe.“ In der Erklärung wird ausdrücklich formuliert, dass ein ganzheitliches und sektorenübergreifendes Unterstützungs- und Versorgungssystem notwendig ist, um Menschen mit Demenz und ihren Familien mit ihren jeweils individuellen Bedürfnissen und Unterstützungsbedarfen eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Dies ist nur möglich, wenn alle Betroffenen auch einen Zugang zu den individuell benötigten Leistungen haben, ohne dass bürokratische Hürden aufgebaut und bestimmte Leistungen grundsätzlich verwehrt werden. 

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz, weniger als 1% sind jünger als 65 Jahre. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 136 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
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Tel.: 030-259 37 95 0
Fax: 030-259 37 95 29

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Auszeichnung an den Verein freiraum-europa verliehen

Der Linzer Verein freiraum-europa erhält das Österreichische Spendengütesiegel Nummer 250.

Auszeichnung an den Verein freiraum-europa verliehen
Klaus Hübner (Präsident KDWT) überreicht Dietmar Janoschek (rechts) die Auszeichnung (Bildquelle: @ Herbst, Kammer der Wirtschaftstreuhänder)

Wien/Linz (OTS) – Die NGO freiraum-europa hat als 250ste Organisation das Österreichische Spendengütesiegel von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder erhalten. Der gemeinnützige Verein unterstützt behinderte Kinder aus einkommensschwachen Familien in Notlagen und setzt sich als Interessenvertretung, Bildungs- und Beratungsstelle für barrierefreie Alltagslösungen ein. Aufgrund der strengen Prüfkriterien wurden heuer erst drei Gütesiegel verliehen.

ÖSTERREICHISCHES SPENDENGÜTESIEGEL ALS QUALITÄTSKRITERIUM
Strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle – das sind die Eckpfeiler des Österreichischen Spendengütesiegels. Um die Sicherheit und das Vertrauen in die Spendenorganisationen zu fördern, wurde 2001 das Spendengütesiegel von den führenden NPO-Dachverbänden und der österreichischen Kammer der Wirtschaftstreuhänder ins Leben gerufen. Dieser einzigartige Qualitätsnachweis wird nach eingehender Prüfung nur an jene Spendenorganisationen verliehen, die eine sparsame Haushaltsführung und eine ordnungsgemäße Verwendung der Spenden nachweisen können. In einem mehrstufigen Verfahren werden u.a. die Finanzen, die Kontrollsysteme, die Mittelverwendung und die Lauterkeit der Spendenwerbung von antragstellenden Organisationen geprüft. Mit heutigem Datum führen 250 Organisationen in Österreich das Spendengütesiegel – 34 davon sind in Oberösterreich beheimatet. Das Gütesiegel muss jährlich erneuert werden.

FREIRAUM-EUROPA HILFT BEHINDERTEN KINDERN IN NOT
Der gemeinnützige Verein freiraum-europa mit Sitz in Linz hat sich zum Ziel gesetzt, ein barrierefreies Leben für alle zu ermöglichen. Mit dem institutionalisierten Kinderhilfsfond wird Familien mit behinderten Kindern in finanziellen Notlagen schnell und unbürokratisch geholfen. Die NGO finanziert Assistenz- und Blindenführhunde, Therapien und andere, notwendige Hilfsmittel. „Oft reichen Förderungen nicht aus, um beispielsweise ein Bad barrierefrei umzubauen“, erklärt der Präsident des Vereins Dietmar Janoschek. Janoschek weiß wovon er spricht. Vor 24 Jahren ist der gerichtlich beeidete und zertifizierte Sachverständige für barrierefreies Bauen und Gestalten bei einem Unfall erblindet. Seit 2003 führt er den Verein freiraum-europa mit über dreißig MitarbeiterInnen, die Menschen mit Behinderung beraten, helfen und vertreten.

SPENDEN KOMMEN BEI FREIRAUM-EUROPA WIRKLICH AN
Über 2.000 Kinderhilfsprojekte wurden bis heute erfolgreich umgesetzt. „Wir erhalten keine staatliche Förderung und werden vor allem durch private Spenden und Vereinsmitglieder finanziert“, erklärt Janoschek. Jetzt wurde die Arbeit von freiraum-europa ausgezeichnet und das Österreichische Spendengütesiegel verliehen. „Da ich Herrn Janoschek durch sein österreichweites großartiges Engagement und seine Arbeit für behinderte Kinder schon lange kenne, freue ich mich besonders, der Initiative freiraum-europa das Spendengütesiegel verleihen zu können. „, zeigt sich Klaus Hübner, Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder erfreut.

SPENDENKONTO FREIRAUM-EUROPA:
IBAN: AT61 1200 0100 0560 7857
BIC: BKAUATWW
SPENDEN AN FREIRAUM-EUROPA SIND STEUERLICH ABSETZBAR!

MEHR INFORMATIONEN:
PA zum Download mit weiterem Fotomaterial: http://www.freiraum-europa.org/presse.html
Video zu freiraum-europa mit Kinderhilfsprojekten: https://www.youtube.com/watch?v=egc2K5X_-O4
Mehr Informationen zum Verein freiraum-europa: www.freiraum-europa.org
Mehr Informationen zum Österreichischen Spendengütesiegel: http://www.osgs.at/

freiraum. Leben ohne Hürden.

Für viele Menschen mit Behinderung sind Verkehrsflächen, Verkehrsmittel, Geräte, der Weg durch bzw. in ein Gebäude oder Webseiten eine echte Behinderung, eine Gefahr und ein Hürdenlauf mit unzähligen Barrieren. freiraum-europa möchte Freiraum schaffen, anregen zum Nachdenken über menschengerechte Gestaltung und das Know-How einbringen, um Räume in Freiräume zu verwandeln, zum Vorteil für alle.

Kontakt
Verein freiraum-europa
Dietmar Janoschek
Wienerstraße 131D
4020 Linz
+43 699 14 13 23 45
dietmar.janoschek@freiraum-europa.org
www.freiraum-europa.org

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Sexualität und geistige Behinderung: Vom Tabu zur Normalität?

Sexualität und geistige Behinderung: Vom Tabu zur Normalität?

Sexualität bei Menschen mit Behinderung stellt nach wie vor ein Tabuthema dar. Doch die Sexualität ist auch für geistig behinderte Menschen ein selbstverständliches Grundbedürfnis und Grundrecht. Astrid Niehues befasst sich in Ihrer neuen Publikation „Sexualität und geistige Behinderung?“ mit der Frage, was Sexualität für die menschliche Entwicklung bedeutet. Das Buch ist im August bei Studylab im GRIN Verlag erschienen.

Auch wenn der pädagogische Diskurs die Theorie unterstützt, dass die explizite Selbstbestimmung im Lebensbereich der Sexualität für Menschen mit geistigen Behinderungen gefordert ist: Die Anwendung in der Praxis ist oft unzureichend. In „Sexualität und geistige Behinderung? Selbstbestimmung und sexualpädagogische Intervention im Wohnheim“ untersucht Niehues auf der Basis theoretischer Untersuchungen die praktische Umsetzung in betreuten Wohnanlagen. Ziel ist es, sexualpädagogische Leitlinien für das Handeln im Wohnheim zu erstellen, um das Ausleben einer selbstbestimmten Sexualität für die Bewohner zu ermöglichen und zu unterstützen.

Empowerment durch Normalisierung der Sexualität

Die Sexualität ist, ebenso wie die psychische Disposition, Teil eines jeden Menschen. Ihr Ausleben ist Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen jedoch überwiegend verwehrt. Diese Barriere muss durchbrochen werden, um eine gesunde Entwicklung der Persönlichkeit zu gewährleisten. Besonders auf institutioneller und subjektorientierter Ebene werden diese notwendigen Empowerment-Prozesse vernachlässigt. Nur durch adäquate Sexualbegleitung – die nicht nur eine theoretische Sexualerziehung, sondern auch Lern- und Experimentierräume für praktische Erfahrungen umfasst – kann Sexualität bei geistig behinderten Menschen ermöglicht und normalisiert werden.

Richtlinien für das sexualpädagogische Handeln der Mitarbeiter sind absolut notwendig, damit ein angemessener Umgang mit der Sexualität von Menschen mit einer geistigen Behinderung im Wohnheim gewährleistet werden kann. Dass dies keine Utopie ist, beweist ein Blick auf das „Community Living“ in Schweden. Nach einer umfangreichen Analyse bietet Niehues in „Sexualität und geistige Behinderung?“ Ansätze, wie die lange überfällige Übertragung der sexualpädagogischen Theorie in die Praxis und in den Heimalltag erleichtert werden kann.

Das Buch ist im August 2016 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-946458-83-8).

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/320259/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Der GRIN-Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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Industrie 4.0: Eine Chance für die Arbeitswelt von behinderten Menschen?

Industrie 4.0: Eine Chance für die Arbeitswelt von behinderten Menschen?

(Mynewsdesk) Größter bundesweiter Kongress zum Thema Arbeit und Behinderung

Welche Chancen und Risiken bieten die neuen technischen Möglichkeiten von Industrie 4.0 für die Arbeitswelt von behinderten Menschen? Werden sie benach­teiligt werden oder eröffnen sich gerade durch die Digitalisierung, 3-D-Animationen und sprechende Benutzeroberflächen im Computer neue Perspektiven? Dies ist ein Impulsthema des größten bundesweiten Zukunftsforums zum Thema Arbeit und Behinderung mit über 90 Veranstaltungen, Workshops und Diskussionsrunden. Der Fachkongress „Werkstätten:Tag 2016“ findet vom 20. bis 23. September in Chemnitz statt.

Veranstalterin der alle vier Jahre stattfindenden Konferenz ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM). Schirmherrin 2016 ist die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles.

Forum für behinderte und nicht behinderte Menschen

Erwartet werden zirka 2.000 Teilnehmer, behinderte und nicht behinderte Menschen: Werkstattbeschäftigte, Fachkräfte und Geschäftsführer der Werkstätten. Sie alle kommen ins Gespräch mit namhaften Repräsentanten aus den Bereichen Soziales, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Das Programm ist in Zusammenarbeit mit den Werkstattbeschäftigten und ihrer Interessenvertretung – den Werkstatträten Deutschland – entstanden. 300.000 Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen sind in rund

700 Werkstätten an 2.700 Standorten bundesweit tätig. Sie werden von rund 70.000 Fachkräften angeleitet. Träger der Werkstätten sind kirchliche Verbände und Wohlfahrtsverbände.

Mehr ausgelagerte Arbeitsplätze als ZielMartin Berg, Vorstandsvorsitzender der BAG WfbM, sieht die Flexibilisierung der Arbeits­prozesse als wichtige Entwicklung für die Zukunft: „Unsere Kernaufgabe ist es, Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Behinderungen zu gestalten, für die es sonst kaum Angebote gibt. Dies kann auch unab­hängig vom Ort der Werkstatt geschehen. Wir engagieren uns dafür, dass zunehmend Arbeitsplätze direkt in die Industrieunternehmen ausgelagert werden können.“

Arbeitswelt 2030: Wie Roboter behinderten Menschen helfen

Zukunftsforscher diskutieren mit den Werkstätten und kooperierenden Wirtschaftsunter­nehmen, wie die Arbeitswelt 2030 aussehen könnte. Wissenschaftler stellen ihre Projekte und Visionen vor, wie Assistenzroboter behinderte Menschen bei ihrer Arbeit unterstüt­zen, um mehr Teilhabe zu ermöglichen.

Die Werkstatträte werden ihre Wünsche für die Zukunft als Ergebnis aus einem Work­shop präsentieren. „Wir setzen uns für gute Möglichkeiten zur Ausbildung und Weiterbil­dung, mehr Mitbestimmung sowie faire Arbeitsbedingungen ein“, betont der 1. Vorsitzende der Werkstatträte Deutschland, Johannes Herbetz.

Behinderte Menschen qualifizieren: Vorbild Sachsen

Eine Säule des Fachkongresses ist das Thema Bildung und Qualifizierung. „Bildung ist die Grundvoraussetzung, um Menschen mit Behinderungen eine berufliche Perspektive zu eröffnen“, betont Martin Berg. Hier geht das Gastgeberland des „Werkstätten:Tag 2016“, der Freistaat Sachsen, mit gutem Beispiel für ganz Deutschland voran. 19 Werk­stätten des Diakonischen Werks Sachsen haben hier mit der Industrie- und Handels­kammer (IHK) Sachsen, drei Förderschulen, der Handwerkskammer sowie der Bunde­sagentur für Arbeit standardisierte Bildungsrahmenpläne erarbeitet. Dazu wurden 69 Praxisbausteine definiert, die es behinderten Menschen möglich machen, eine nachvoll­ziehbare und anerkannte berufliche Qualifizierung zu erwerben – unter anderem für Hotel, Gaststätten und Hauswirtschaft, Reinigungs- und Entsorgungsberufe, Lager­logistik, Textilverarbeitung und Büroberufe. „Uns ist damit ein großer Schritt in der Weiter-entwicklung der Angebote beruflicher Bildung in Richtung allgemein gültiges Aus­bildungssystem gelungen“, so Matthias Dieter, Referent der Behindertenhilfe der Diakonie Sachsen.

Das komplette Programm des Werkstätten:Tag 2016 ist im Internet veröffentlicht unter: www.werkstaettentag.de

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Die BAG WfbM ist der bundesweite Zusammenschluss der Träger von Werkstätten für behinderte Menschen mit deren angegliederten Förderstätten und Integrationsunternehmen. Die Mitgliedseinrichtungen gestalten Arbeit und bieten Qualifizierung für über 300.000 Menschen mit schweren Behinderungen. 93 Prozent aller Werkstattträger sind freiwillig in der BAG WfbM organisiert.

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60314 Frankfurt
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Menschen mit Handicap beim Zahnarzt behandeln

Simone Schneider legt Wert auf Selbständigkeit. Sie wohnt in einer eigenen Wohnung und arbeitet in der Küche eines Krankenhauses. Ihre Besonderheit: Die junge Frau hat ein Down-Syndrom. Eine Betreuerin schaut regelmäßig bei ihr vorbei und unterstützt sie im Alltag. So begleitet sie Simone Scheider zum Beispiel auch bei ihrem Zahnarztbesuch.

Das ist enorm wichtig. Denn: Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung weisen im Durchschnitt eine schlechtere Mundgesundheit auf als die Gesamtbevölkerung. Die tägliche Mundhygiene fällt ihnen nicht immer leicht. Zudem gehen sie häufig erst dann zum Zahnarzt, wenn sie Beschwerden haben. „Die zahnärztliche Betreuung von Menschen mit Behinderung stellt für den behandelnden Zahnarzt, sein Team, aber auch für Angehörige und Betreuer sehr oft eine große Herausforderung dar“, erläutert Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. „Einfühlungsvermögen, Sachkunde, viel Zeit, ein erhöhter organisatorischer, personeller und apparativer Aufwand sowie eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sind wichtige Erfolgsfaktoren.“

Prävention besonders wichtig

Die Prävention hat gerade für Menschen mit Behinderung einen besonders hohen Stellenwert. Sie sollten deshalb trainiert werden, wie man eine richtige Mundhygiene durchführt. Wenn dies nicht oder nur eingeschränkt möglich ist, sollten auch die Angehörigen und Betreuer eine entsprechende Schulung erhalten. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind für Menschen mit Behinderung besonders wichtig und sollten daher wahrgenommen werden.

Special Olympics in Hannover

Begleitend zu den Special Olympics Deutschland für Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung findet das Gesundheitsförderungsprogramm Healthy Athletes(R) statt. Dazu gehört das Programm Special Smiles: Alljährlich bieten Zahnärzte den Athleten ehrenamtlich zahnärztliche Untersuchungen an und informieren über Zahnpflege.

Tipps zur Zahnpflege

Ob sich Menschen mit Behinderung die Zähne selber putzen, sie beim Putzen von einer anderen Person unterstützt werden oder sie komplett auf fremde Hilfe angewiesen sind: Motivation und Geduld, feste Rituale und die richtige Ausstattung können die Zahn- und Mundpflege fördern.

Multimedia-Pressemappe

Unsere vollständige Pressemappe rund um das Thema „Mundgesundheit für Menschen mit Handicap“ steht Ihnen unter http://www.prodente.de/presse/schwerpunkt/einzelansicht/schwerpunkt/zahnbehandlung-bei-menschen-mit-behinderung.html zur Verfügung. Sie haben Zugriff auf fünf Texte und eine Fotoserie. Für Online Redaktionen steht eine Bildfolge zur Verfügung.

proDente fördert zahnmedizinische Informationen

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Mit Rollstuhl Bootfahren! Jetzt möglich!

Endlich mit Rollstuhl Bootfahren, ob Segeln oder Motorboot!

Mit Rollstuhl Bootfahren! Jetzt möglich!
Boote für Menschen mit Behinderung

Du sitzt im Rollstuhl und hast den wunderschönen Traum mal selber ein Boot zu steuern! Selber Segeln oder Motorbootfahren?
Du hast sogar schon öfter an einem Bootssteg gestanden und auf das weite Wasser geschaut, aber bist dann leider traurig wieder nach Hause gefahren weil keines der dort liegenden Boote für dich geeignet war!
Alle sagten dir du bist ein Träumer! Das geht eh nicht! Träum weiter!
Wir sagen nein! Träum nicht weiter, sondern melde dich bei uns! Wir lassen deinen Traum wahr werden!
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Pressemitteilungen

Sommer 2015: Langstreckenrekord mit Rollstuhl und Handbike

Nach einigen Schicksalsschlägen ist Boris Guentel auf den Rollstuhl angewiesen. Der ehemalige Reha-Techniker und Sportler nimmt den Kampf auf und erkämpft ein Handbike, was ihn zu neuer Leistung beflügelt.

Sommer 2015: Langstreckenrekord mit Rollstuhl und Handbike

Mit einem Unfall fing es an, berichtet Boris Guentel in „Auf geht‘ s – der Reha-Podcast!“. 1993 war der ehemalige Reha-Techniker unverschuldet in einen Autounfall verwickelt und konnte seinen Beruf zwar noch ausüben, war aber bereits in der Bewegung eingeschränkt. Es folgte 1998 ein mehrfacher beidseitiger Pneumothorax, der die behandelnden Ärzte zu einer niederschmetternden Diagnose bewog, und 2004 schließlich ein Schlaganfall.

Nach diesen Schicksalsschlägen war Boris Guentel endgültig auf den Rollstuhl angewiesen. Schon nach seinem Krankenhausaufenthalt aufgrund der lebensbedrohlichen Lungenproblematik war er auf Hilfe angewiesen, gab jedoch nicht auf. Der Schlaganfall 2004 bedeutete jedoch das endgültige berufliche Aus und warf ihn zunächst auch persönlich zurück: Er war vollends auf den Rollstuhl angewiesen und hatte mit weiteren Folgen zu kämpfen, von welchen heute „nur“ noch gelegentliche Sprachfindungsstörungen und einige Erinnerungslücken geblieben sind, wie er anschaulich erzählt.

Boris Guentel, der vor seinem Unfall als Sportler aktiv war, musste lernen, sich mit dem neuen Gefährt zurechtzufinden und erlebte am eigenen Leib, mit welchen Hindernissen Behinderte im Alltag konfrontiert werden. Obwohl er nicht aufgab, geriet er 2014 endgültig an seine Grenzen und bemerkte einen zunehmenden gesundheitlichen Verfall. Die manuelle Fortbewegung führte zu starken Schmerzen, denen er nur mit Medikamenten begegnen konnte. Aufgrund seiner Kraftlosigkeit fiel er schließlich einfach aus dem Rollstuhl und blieb hilflos liegen.

Um dieser Situation und einem weiteren drastischen Verfall zu entkommen, beantragte er ein Handbike, das vom Kostenträger zunächst abgelehnt wurde. Erneut nahm er den Kampf auf, mobilisierte die letzten Kraftreserven und setzte sein Recht auf Gesundheit durch – das Rollstuhlzuggerät wurde einige Monate später bewilligt. Er nutzte seine neue Gelegenheit zu körperlicher Bewegung und legte bereits am ersten Tag elf Kilometer zurück.

Für ihn war klar: Sollte er in dem Training mit dem Handbike gesundheitliche Verbesserung sehen, würde er noch einmal etwas ganz Großes machen. Dieser Gedanke reifte: Am 8. August 2015, nach monatelangem Training und vielen organisatorischen Vorbereitungen, legte er mit dem Handbike ohne Unterbrechung über 300 Kilometer von Cloppenburg nach Kappeln an der Schlei zurück. Damit stellte Boris Guentel einen neuen Rekord auf.

Diese Aktion und natürlich der Erfolg erregte einige öffentliche Aufmerksamkeit und Boris Guentel weiß, dass dies nicht seine letzte Höchstleistung war – schon im August 2016 ist ein neuer Rekordversuch geplant. Diesmal sollen es mehr als 1.000 Kilometer mit seinem neuen Liegebike werden, begleitet von Rennradfahrern und streckenweise von anderen Behinderten mit ihren Handbikes. So motiviert Boris Guentel nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Insbesondere für Behinderte setzt er sich ein. Er war lange Vorsitzender des Behindertenbeirats in Cloppenburg, eines seiner Hauptanliegen ist Barrierefreiheit. Zur Unterstützung Behinderter leitet er außerdem mehrere Projekte.

„Ich bin mein eigener Motivator“, resümiert Boris Guentel den Umgang mit seiner Behinderung.

Kurzinfo
Der „Auf geht‘ s – der Reha-Podcast!“ ist kostenlos und erscheint seit Anfang 2014 jeden zweiten Dienstag. Mittlerweile zählt er schon zu den meistgehörten Podcasts dieser Thematik. Alle Folgen lassen sich über www.rehapodcast.de , iTunes, Podster und Podcast.de einfach abonnieren und herunterladen. Autor ist einer der ersten Reha-Coaches Deutschlands, Jörg Dommershausen, der diese Plattform für Unfallopfer, deren Angehörige, Rechtsanwälte und Versicherer geschaffen hat, um allen Beteiligten nützliche Informationen zu geben.

Hinweis: Um die Lesbarkeit unserer Texte zu verbessern, haben wir uns für die männliche Form personenbezogener Bezeichnungen entschieden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche Berufsbezeichnungen selbstverständlich für beide Geschlechter gelten.

Oldenburg, den 01.03.2016

rehamanagement-Oldenburg begleitet in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern Unfallopfer bei der Rückkehr ins (Alltags-) Leben. Mit Reha- Management erfahren die Betroffenen eine neue Umfeld- und Lebensstruktur. Mehrwert erfahren die Betroffenen durch Reha-Coaching. Sie finden neue Wege, wie Sie trotz Handikap neue Lebensziele und somit Lebensmut erreichen und erfahren können.

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