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Hoffnung für Millionen Patienten mit chronischer Nierenerkrankung

Einzigartige Protein-Muster-Erkennung aus Deutschland soll helfen, neue Medikamente gegen die Zerstörung der Niere zu entwickeln

Hoffnung für Millionen Patienten mit chronischer Nierenerkrankung

Zum ersten Mal vergibt die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) einen „Letter of Support“ an ein deutsches Unternehmen. Die Arzneimittel-Zulassungsbehörde der Vereinigten Staaten will damit die Anwendung der in Deutschland entwickelten Protein-Muster-Erkennung für chronische Nierenerkrankungen in der Medikamentenentwicklung forcieren.

Dabei geht es um den Einsatz der weltweit einzigartigen Proteomanalyse, die erstmals eine exakte und frühe Erkennung von chronischen Nierenerkrankungen erlaubt. Dazu werden aus dem Urin 273 Parameter gewonnen, in einer Datenbank abgelegt und mit einem spezifischen Proteinmuster verglichen. In Zukunft soll die Proteomanalyse dabei helfen, Medikamente für die chronische Nierenerkrankung „Diabetische Nephropathie“ (DN), schneller und präziser zu entwickeln und für den Patienten zum Einsatz zu bringen. Erst damit ist nun eine erfolgreiche Behandlung der CKD-Erkrankung (chronisches Nierenversagen) möglich.

Bisher wurden neue Medikamente auf ihre Wirksamkeit am längeren Überleben des Patienten bzw. der Organfunktion getestet, ehe sie auf den Markt kamen. Bei chronischen Erkrankungen ist dies aber nicht möglich, denn eine Niere z.B. verliert erst rund 20 Jahre nach Beginn der Erkrankung ihre vollständige Funktionsfähigkeit. Über solch einen langen Zeitraum kann jedoch die Pharma-Industrie weder Patente halten, noch in Vorfinanzierung gehen. Neue Medikamente, die gezielt chronische Nierenerkrankungen behandeln, sind deshalb trotz dringenden Bedarfs nicht entwickelt worden. Künftig soll die neue Protein-Muster-Analyse der Bewertungsmaßstab sein und dieses Dilemma in der Medikamentenentwicklung beheben.

Chronische Nierenerkrankungen sind unheilbar und enden, wenn nicht frühzeitig erkannt, mit der Dialyse oder dem Tod. Etwa 10 Prozent der Bevölkerung leidet an CKD, Diabetiker zu 30-40 Prozent. Über eine Million Menschen sterben jährlich an CKD, und die Kosten dieser Erkrankung sind weltweit über 100 Milliarden EUR pro Jahr. Hauptsächlich sind von der chronischen Nierenerkrankung Diabetiker Typ 2 betroffen. Ihre Zahl steigt in den westlichen Staaten erheblich an, vor allem durch falsche Ernährung, gekoppelt mit Bewegungsmangel. Allein in Deutschland leiden über 2 Millionen Menschen an einer chronischen Nierenerkrankung. Zwei Drittel wissen jedoch nichts von ihrer Erkrankung.

Da Krankheiten nur auf molekularer Ebene entstehen, dort aber nicht erkannt werden konnten, wurden die Medikamente bislang auch zu spät eingesetzt. Auch dies wird sich jetzt entscheidend ändern.

Das derzeitige Dilemma der Diagnostik besteht darin, dass auf eine diabetische Nephropathie erst geschlossen wird, wenn bereits über 50 Prozent der Niere zerstört sind. Mit der Protein-Muster-Erkennung wird die chronische Nierenerkrankung zu einem viel früheren Zeitpunkt erkannt. Nämlich dann, wenn sie gerade erst entsteht. Damit können jetzt auch Medikamente entwickelt werden, die direkt auf die spezifische Nierenerkrankung wirken. Zugleich erhöht die Proteinanalyse den Innovationsdruck für viele andere neue Wirkstoffe. Die umfangreiche molekulare Proteindatenbank ermöglicht dabei erstmals die Symbiose von Diagnostik und Therapie. Der Vorteil: erheblich reduzierte Kosten durch schnellere und effizientere Entwicklungen neuer Wirkstoffe.

Für die Betroffenen heißt das in Zukunft, dass ihre Erkrankung bereits erkannt wird, wenn die Nieren erst in geringem Umfang angegriffen sind. Durch sofort einsetzende, genau auf den einzelnen Patienten abgestimmte Therapien, können neue und herkömmliche Medikamente erst richtig ihre Wirkung entfalten. Dadurch kann die Funktion der Nieren zumindest erheblich länger erhalten bleiben. So können Dialyse oder gar Organ-Transplantation dem Patienten erspart werden. Die Patienten versterben nicht mehr früher an Herzerkrankungen, die durch diese Nieren-Grunderkrankung ausgelöst werden können und als schwer behandelbar gelten.

Monatlich ist allein in Deutschland bei weit über 16.000 Patienten der Nierenfunktionsverlust nicht mehr aufzuhalten, weil die Kosten der Proteomanalyse nach Weisung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bislang nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Für Interviews stehen Ihnen unsere Wissenschaftler gern zur Verfügung.

Die mosaiques group Deutschland, gegründet 2002, ist als Biotechnologieunternehmen internationaler Marktführer auf dem Gebiet der klinischen Proteomdiagnostik. Forschung und Entwicklung stehen für die Umsetzung der personalisierten Medizin vom Schlagwort in die Praxis. Mosaiques hat seinen Hauptsitz in Hannover und arbeitet weltweit mit 65 renommierten Kliniken und Instituten, wie etwa der Harvard Medical School, zusammen. Der führende Proteomforscher, Prof. Dr. Dr. Harald Mischak ist Unternehmensgründer und gehört zum Management Board.
Mit der von Prof. Mischak entwickelten und patentierten CE-/MS-Technologie werden Krankheiten besonders früh und präzise diagnostiziert. Der Vorteil für die Patienten liegt in der Krankheitserkennung zu einem Zeitpunkt, an dem
die Progression (das Fortschreiten) der Erkrankung noch nicht eingetreten ist und eine Therapie daher unumkehrbare
Schäden an Organen noch aufhalten kann.

Kontakt
Mosaiques Diagnostics&Therapeutics AG
Clemens Gutzeit
Rotenburger Straße 20
30659 Hannover
+49 (0)511 55 47 44 0
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Tipp Dr. Stoschus: Geben Sie Acht auf Ihre Nieren!

Warum gesunde Nieren so wichtig sind und was Sie dafür tun können. Das Gesundheitszentrum Sylt informiert über Risikofaktoren.

Tipp Dr. Stoschus: Geben Sie Acht auf Ihre Nieren!

Der diesjährige Weltnierentag im März stand diesmal unter dem Motto „Geben Sie Acht auf Ihre Nieren“. Der Fokus des Gesundheitstages lag dabei ganz auf der Prävention von Nierenkrankheiten.

Warum ist die Nierenprävention so wichtig? Die Nieren sind wahre Multitalente. Sie filtern etwa 1.800 Liter Blut – jeden Tag! Sie sind aber viel mehr als nur das „Klärwerk“ des Körpers. Neben ihrer enormen Filterleistung sind sie beispielsweise auch Regulatoren für den Blutdruck und andere Stoffwechselvorgänge. Sie produzieren Erythropoetin zur Bildung der roten Blutkörperchen und aktivieren Vitamin D für den Knochenstoffwechsel. Die Schwachstelle: Sie leiden jahrelang still, bevor Krankheitssymptome auftreten – Grund genug, den Nieren hin und wieder Aufmerksamkeit zu schenken!

Dr. Bodo Stoschus, Internist und Nephrologe im Gesundheitszentrum Sylt weist besonders auf die Risikofaktoren für Nierenerkrankungen hin: „Sowohl für Bluthochdruck als auch für Diabetes gilt, dass sie auf Dauer (unbehandelt) zu schweren Nierenschädigungen führen können. Dieser Prozess vollzieht sich meistens sehr langsam und unmerklich und wird oft über Jahre hinweg nicht erkannt. Denn in der Anfangsphase der Erkrankung sind die Nierenwerte noch nicht erhöht und die Nierenerkrankung verursacht keine Beschwerden. Man sagt auch, die Nieren leiden still.“

Immer mehr Menschen sind dialysepflichtig

Gerade in Zeiten von Fastfood, Fernseh- und Computerkonsum mit zu wenig Bewegung nimmt die Zahl der Diabetes- und Bluthochdruckerkrankungen immer mehr zu und betrifft zunehmend auch jüngere Menschen. In Deutschland leiden etwa 35 Millionen Menschen an der Volkskrankheit Bluthochdruck, mehr als 6 Millionen Menschen sind an Diabetes erkrankt.

Viele Nierenerkrankungen manifestieren sich bereits im Kindesalter. Kommt es zu einem totalen Nierenversagen, hilft nur noch die Dialyse oder eine Nierentransplantation. In Deutschland sind etwa 100.000 Menschen von der Dialyse, der Blutwäsche, betroffen. Ca. 80.000 von ihnen gehen dreimal pro Woche vier bis fünf Stunden an die Dialyse. Weitere 20.000 Patienten befinden sich in der Transplantationsnachsorge und nehmen Medikamente ein, damit ihre transplantierte Niere nicht abgestoßen wird.

Jeder sollte seine Gesundheitswerte kennen

Dr. Stoschus rät: „Für ein möglichst gesundes Leben sollte jeder seine Gesundheitswerte – Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin – im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung regelmäßig messen lassen. Die Früherkennung dieser häufig zunächst unbemerkt verlaufenden Krankheiten ermöglicht es uns, schwere Organschäden wie Nierenversagen, Herzinfarkt oder Schlaganfall bei Ihnen zu vermeiden“. Nicht nur für seine Patienten hat der Internist deshalb im Patienteninformations-System auf der Praxiswebsite umfangreiches Informationsmaterial zum Thema „Was schädigt unsere Nieren“ bereitgestellt.

Das Gesundheitszentrum Sylt ist eine Facharztpraxis für Innere Medizin und Nephrologie mit angeschlossener Dialysestation. Besondere Schwerpunkte der Praxis bilden die Behandlung von Nierenerkrankungen sowie die Feriendialyse. Aber auch für akute Probleme oder Vorsorgeuntersuchungen steht das Team rund um Dr. Stoschus Patienten während ihres Sylt-Aufenthalts mit den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten einer internistischen Praxis zur Verfügung.

Kontakt
Gesundheitszentrum Sylt – Praxis für Innere Medizin, Dialyse, Bluthochdruck und Prävention
Bodo Stoschus
Sylter Eck, Kjeirstraße 23
25980 Sylt OT Westerland
04651 – 88900-0
04651 – 88900-99
info@dialyse-sylt.de
www.dialyse-sylt.de

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UV-Licht kann Folgeerkrankungen von Nierenpatienten lindern

Wissenschaftler um Rolfdieter Krause untersuchten den Einfluss von sonnenähnlichem UV-Licht auf Dialysepatienten und solchen mit chronischer Niereninsuffizienz.

UV-Licht kann Folgeerkrankungen von Nierenpatienten lindern

Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der gesamten Besonnungsbranche in Deutschland

Patienten, welche an einer chronischen Niereninsuffizienz leiden, haben auch häufig mit Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 zu kämpfen. Da die Niere ebenfalls an der Synthese von körpereigenem Vitamin D beteiligt ist, kann zudem der Knochenstoffwechsel beeinträchtigt sein. Ein hinzukommender Risikofaktor für Nierenpatienten, denn viele wissenschaftliche Studien konnten bereits belegen, dass ein Vitamin D-Mangel in der Gesamtbevölkerung mit einer steigenden Sterblichkeitsrate in Verbindung steht.

Deshalb untersuchten Wissenschaftler um Rolfdieter Krause, ob und wie sich sonnenähnliches UV-Licht auf den Vitamin D-Spiegel bei chronischer Niereninsuffizienz und bei Dialysepatienten auswirkt.
In der Untersuchung fanden die Wissenschaftler heraus, dass eine regelmäßige Ganzkörperbesonnung, wie dies bei einem Solarium der Fall ist, den Vitamin D-Spiegel im Blut, um bis zu 65% ansteigen lassen kann. Die Folge war eine gleichzeitige Verbesserung von hohen Blutdruckwerten und einer damit verbundenen körperlichen Leistungsfähigkeit der Patienten.
Ergo könnten regelmäßige Sonnenbäder und die maßvolle Nutzung eines Solariums dazu beitragen, die Therapie von Nierenpatienten, im Speziellen solchen mit chronischen Nierenleiden, zu stützen und so auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin gewährleisten.

Ein ausgeglichener Vitamin D-Spiegel ist nicht nur für einen gesunden Knochenstoffwechsel wichtig, sondern lindert gleichzeitig Muskel- und Knochenschmerzen, schützt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf die Psyche und das allgemeine Wohlbefinden aus.

Ad Brand vom Sunlight Research Forum (SRF) erklärt hierzu: „Besonders Nierenpatienten, die häufig unter einem Vitamin-D-Mangel leiden, profitieren von den positiven Auswirkungen des UV-Lichts. Und das ohne nennenswerte Nebenwirkungen, wie die Studie belegt. Denn die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann die Niere zusätzlich belasten. Wenn im Winter die Sonneneinstrahlung in nördlichen Breiten nicht ausreicht, kann also eine Therapie mit UV-Licht sinnvoll sein“.

Quelle:
Rolfdieter Krause: Vitamin D and UV exposure in chronic kidney disease, Dermatoendocrinol. Jan 1, 2013; 5(1): 109-116.

Der Bundesfachverband Besonnung e.V. in den sozialen Netzwerken. Folgen Sie uns und erhalten Sie die neusten Infos zu Sonne, Solarium und Vitamin D:
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Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der kommerziellen Anbieter von Besonnungs- und verwandten Dienstleistungen.
Die Mitglieder des Verbandes stehen in Ihrem Angebot an Ihre Kunden für ein Höchstmaß an Wohlbefinden und Sicherheit.
Der BfB
– fördert die Verbreitung von Informationen über Sonne und Besonnung in Presse und
Öffentlichkeit,
– unterstützt technische und wissenschaftliche Forschung in diesen Feldern,
– wirkt mit an staatlichen und privaten Initiativen für eine optimale Markt- und
Berufsordnung,
– unterstützt die Mitglieder beim Erwerb von Fachqualifikationen und fördert
Innovationen bei den angebotenen Dienstleistungen.

Weitere Infos zum Bundesfachverband Besonnung e. V. und dessen Leitlinien, erhalten sie unter https://www.bundesfachverband-besonnung.de

Bundesfachverband Besonnung e.V.
Heike Moser
Talblick 24
77960 Seelbach
07823/962914
info@bundesfachverband-besonnung.de
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Janine Jung
Frankfurterstr. 11
63546 Hammersbach
015773836073
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Nierenzentrum24: Mehr Service bessere Orientierung und monatliche News nun auch online

München – Das Nierenzentrum24 hat seinen Internetauftritt überarbeitet. Dialysepatienten, deren Angehörige und Interessierte können sich nun aktuell, schnell und komfortabel auch online informieren.

Nierenzentrum24: Mehr Service bessere Orientierung und monatliche News nun auch online

Ärzte-Team: Dipl. med. Annett Apel, Dr. med. Axel Krieter, Dr. med. Carla Maceiczyk, Dr. med. Richard Bieber

Seit über 15 Jahren setzt sich ein erfahrenes Ärzteteam aus Spezialisten im Nierenzentrum24 für Lebensqualität und Wohlbefinden ein.

Patientinnen und Patienten können in zwei Standorten eine entspannte und angenehme Atmosphäre mit modernster Medizintechnik, Diagnostik und Therapie für die Dialyse erwarten.

Zum Jahresanfang wurde nun die Webseite www.nierenzentrum24.de zur besseren Orientierung überarbeitet.

Alle Besucher, vor allem die älteren Patientinnen und Patienten sollen sich leicht zurechtfinden und sich zusätzlich monatlich über aktuelle Themen unter dem Punkt “ News “ informieren können. Zum Beispiel über das Thema: Ist Bluthochdruck durch eine Minimal-invasive Operation bald heilbar?
„Wir freuen uns sehr, unseren Patienten und deren Familien eine attraktive und komfortable Webseite anbieten zu können. Auf etwa 40 Seiten sind unsere Standorte, das Leistungsangebot sowie Informationen zur Dialyse beschrieben. “ So Dr. med. Richard Bieber vom Nierenzentrum24.

Beim Relaunch wurde besonders auf ein anspruchsvolles Design und ein gut durchdachtes Konzept wert gelegt. Die Funktionen wurden vollständig überarbeitet und bieten komfortable Services. Eine klare und strukturierte Navigation sowie übersichtliche Einstiegsmöglichkeiten sollen ein schnelles Erreichen der gewünschten Informationen gewährleisten.

Großzügige Bildersprache, neu strukturierte Informationen und eine gut leserliche Schrift unterstützen eine schnelle Orientierung. Auf jeder Seite sind ein Telefon- und ein E-Mail-Zeichen gut sichtbar angebracht und sorgen hier für eine leichte Erreichbarkeit. Für Notfälle ist die Nummer des „24 Stunden Nephrologischen Bereitschaftsdienstes“ mit einer eigenen Seite erreichbar.

Darüber hinaus gibt der neue Webauftritt natürlich auch einen attraktiven Einblick in die Räume für beide Standorte: Nierenzentrum24 BOGENHAUSEN und Nierenzentrum24 NEUPERLACH, für die alle Fotos neu entstanden sind.

Pressekontakt:
Angelika Delalle
DIE CREATIVE AGENDA
Friedenspromenade 110
81827 München

Tel.: 089/272 23 52
Fax: 089/272 53 39
E-Mail: presse@nierenzentrum24.de
Bildquelle:kein externes Copyright

DIE CREATIVE AGENDA hilft Marken bei der Kommunikation – authentisch und wirkungsvoll.
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Deshalb setzen wir auf nachhaltigen Markenaufbau und glaubwürdige Markenführung.

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Gesucht: Patienten mit erhöhten Blutzuckerwerten

Die Forschungsstation der Uniklinik Erlangen-Nürnberg untersucht die Auswirkungen von Diabetesmedikament auf die Gefäße speziell der Nieren.

Gesucht: Patienten mit erhöhten Blutzuckerwerten

(NL/7250691779) Die Klinische Forschungsstation in Nürnberg ist auf der Suche nach Diabetiker bzw. Menschen, die unter erhöhten Blutzuckerwerten leiden.

(adp Presseagentur) Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes. Was früher als Alterszucker bekannt war, betrifft inzwischen auch zunehmend jüngere Menschen. Sogar kleine Kinder sind von dieser Erkrankung betroffen.

Weil sich der Diabetes schleichend entwickelt, vergehen oft Jahre, bis der Betroffene von seiner Erkrankung erfährt. Doch auch schon in der frühen Phase führt der erhöhte Blutzucker zu Veränderungen und Schädigungen an den Blutgefäßen des gesamten Körpers. Zu diesem Zeitpunkt ahnt der Betroffene meist noch gar nicht, dass er einen beginnenden Diabetes hat.

Die ersten Symptome werden nicht erkannt
Du bist wohl verkalkt! Was im Gespräch gerne scherzhaft gesagt wird, ist für Diabetiker häufig Realität. Eine Verkalkung der großen Gefäße, auch Atherosklerose genannt, tritt bei Diabetikern viel häufiger auf und wird oft erst spät bemerkt. Bis die Gefäßverkalkung Beschwerden verursacht, ist sie oft schon weit fortgeschritten. Die Statistiken sagen, dass Diabetiker im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein bis zu sechsfach erhöhtes Risiko für Herzinfarkt sowie ein dreifach erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall haben.
Aber auch die kleinsten Gefäße an Nieren, Herz, Augen und Gehirn werden durch den Diabetes geschädigt. Auch hier kann es zu Spätfolgen kommen. Besonders empfindlich ist die Durchblutung der Füße, die schlimmstenfalls so sehr eingeschränkt ist, dass es zur Amputation kommt. Gefürchtet sind auch die krankhaften Veränderungen an den Augen, die zur Erblindung führen können. Wird die Niere in ihrer Funktion gestört, bleibt für den Patienten oft nur noch die Dialyse.

Auf der Suche nach einer Hilfe
Die klinische Forschungsstation der Uniklinik Erlangen untersucht, ob ein in Deutschland bereits zugelassenes Medikament frühe Veränderungen an den Gefäßen, insbesondere der kleinen Arterien, positiv beeinflussen kann.

Diabetiker bzw. Menschen mit erhöhten Blutzuckerwerten, die Interesse haben, sich an diesem Untersuchungsprogramm zu beteiligen, dürfen maximal mit einem Diabetesmedikament behandelt (kein Insulin!) und zwischen 18 und 70 Jahre alt sein.
Geboten werden den Studienteilnehmern eine umfassende Gefäßdiagnostik, Nierenfunktionsanalyse, Blut- und Urinuntersuchungen. Ihr Zeitaufwand wird angemessen honoriert sowie die Fahrtkosten erstattet. Die Studie wird in Nürnberg und Erlangen durchgeführt.

Weitere Informationen sowie Terminvergabe:
Klinische Forschungsstation der Medizinischen Klinik 4
in Nürnberg unter 0911/80099760 oder in Erlangen unter 09131/85-36207

Veröffentlicht durch:
ADP Presseagentur
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10317 Berlin
Telefon: 030 609 891 251
Mail: info@a-50.com

Mit weitaus mehr als dem Thema Gesundheit beschäftigt sich das Institut für Präventive Medizin
der Nieren-, Hochdruck- und Herzerkrankungen an der Universität Erlangen-Nürnberg und am Klinikum Nürnberg.

Interviewtermine nach Vereinbarung
druckfähiges Fotomaterial bitte anfordern

Kontakt
Institut für Präventive Medizin der Nieren-, Hochdruck- und Herzerkrankungen an der Universität Erlangen-Nürnberg und am Klinikum Nürnberg
Karin Högerl
Breslauer Str. 201
90471 Nürnberg
0911 / 398-5405
Karin.Hoegerl@uk-erlangen.de;

Pressekontakt:
Institut für Präventive Medizin der Nieren-, Hochdruck- und Herzerkrankungen an der Universität Er
Karin Högerl
Breslauer Str. 201
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„Verrat an chronisch Kranken!“

DGHS kritisiert Leistungskürzung der Kassen bei Dialysepatienten

Als „Verrat an chronisch Schwerstkranken“ kritisiert Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V., die beabsichtigten Leistungskürzungen bei Dialyse-Patienten. Diese soll den Kassen eine Honorarminderung von 100 Millionen Euro bringen. Ab 1. Juli 2013 werden die Dialyse-Sachkosten um etwa 10 Prozent gekürzt; mit dem dann gezahlten Betrag von 414 Euro Wochenpauschale (das entspricht etwa 147 Euro pro Behandlung) wird Deutschland im Vergleich mit 21 europäischen Nachbarstaaten das Schlusslicht sein. Zum Vergleich: Frankreich erstattet den behandelnden Ärzten 350 Euro pro Einzel-Behandlung. Die Kürzung war vom Bewertungsausschuss der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem Krankenkassen-Spitzenverband dem Bundesgesundheitsministerium empfohlen worden. Im Jahr 2015 werden die Leistungen laut Plan voraussichtlich noch weiter gekürzt.

Eine von Betroffenen und Ärzten initiierte Petition im Bundestag hatte zwar eine Anhörung am 13. Mai dieses Jahres erwirkt, aber keine Rücknahme des Beschlusses. „Gerade Patienten, die wegen ihres hohen Alters für eine Nierentransplantation nicht mehr geeignet sind, werden die verschlechterten Bedingungen am eigenen Leib zu spüren bekommen. Dabei sind die Krankenkassen finanziell gut aufgestellt. Gespart wird an den Schwachen, den Alten und chronisch Kranken. Das bewies ja schon die unsägliche Fallpauschale für Sterbende“, bemängelt Baezner.

Rund 90.000 Menschen sind in Deutschland auf eine regelmäßige Blutwäsche (jeden zweiten Tag) angewiesen, da ihre Nieren nicht funktionieren und sonst eine Blutvergiftung droht. Eine qualitativ gute Versorgung umfasst neben hochwertigen Schläuchen und modernen Geräten sowie der ärztlichen Betreuung u.a. auch Ernährungsberatung und psychosoziale Betreuung. Gegen die Leistungskürzungen und entsprechende Qualitätsverschlechterung werden sich vor allem ältere Menschen kaum wehren können, fürchtet Baezner. Das darf nicht stillschweigend hingenommen werden! Die DGHS erklärt sich mit den betroffenen Patienten solidarisch.

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR HUMANES STERBEN (DGHS) e.V.
Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben, kurz DGHS, ist die bundesweit älteste und größte Patientenschutzorganisation in Deutschland. Sie versteht sich seit ihrer Gründung im Jahr 1980 als Bürger- und Menschenrechtsbewegung zur Durchsetzung des Patientenwillens und des Selbstbestimmungsrechts des Einzelnen. Ziel ihrer Arbeit ist, dass Artikel 1 GG, die unantastbare Würde des Menschen, auch im Sterben gewahrt bleibt. … damit das Leben bis zuletzt human bleibt!

Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V.
Wega Wetzel
Kronenstr. 4
10117 Berlin
030-21222337-22
wega.wetzel@dghs.de
http://www.dghs.de

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Ein Lächeln für die Gesundheit

Dirk Bach unterstützt die Aktion „Kinderwünsche“

Der Schauspieler und Entertainer Dirk Bach unterstützt die Aktion „Kinderwünsche“ der Deutschen Nierenstiftung. Ziel der Aktion ist 15 Kinderwünsche bis September 2012 zu erfüllen.

Eine chronische Nierenerkrankung kann neben der gesundheitlichen Beeinträchtigung auch Auswirkungen auf die Familie haben. Ein erkranktes Familienmitglied – ob Kind oder Elternteil – braucht viel Fürsorge und Aufmerksamkeit. „Täglich werden sie mit der Krankheit und ihren Folgen konfrontiert. Dabei stehen sie häufig – und unabsichtlich – im Hintergrund“, so Carina Russo, Assistentin des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Werner Riegel. „Gesunde Geschwister und Kinder von erkrankten Eltern müssen aufgrund der Nierenerkrankung ihrer Familienmitglieder oft viel Kraft, Mut und Geduld aufbringen. Dafür möchten wir diese Kinder loben und widmen Ihnen eine Aktion um ein nachhaltiges Lächeln auf ihre Gesichter zu zaubern.“

Die Aktion „Kinderwünsche“ startete am 15. Juni 2012 mit einem Aufruf zur Einsendung von Kinderwünschen und steht unter der Schirmherrschaft von Brigitte Zypries (MdB) und Vorstandsmitglied der Deutschen Nierenstiftung. Bis zu 15 Kinderwünsche will die Deutsche Nierenstiftung anlässlich ihres 15jährigen Jubiläums mit Unterstützern, Familien und Freunden im September 2012 erfüllen. Die Aktion soll außerdem das Bewusstsein über Nierenerkrankungen in der Bevölkerung fördern.

Dirk Bach, der durch seinen Witz und Charme schon viele Menschen zum Lachen bewegte, ist sich der Auswirkungen einer chronischen Krankheit auf das Familienleben bewusst. „Nierenerkrankung kann jeden betreffen und sie kann das Leben einer ganzen Familie beeinträchtigen. Deshalb schätze ich die Arbeit der Deutschen Nierenstiftung sehr und begrüße ihr Engagement, den Fokus auch einmal auf die gesunden Kinder zu legen, deren Elternteile oder Geschwister an einer schweren Nierenerkrankung leiden.“

Weitere Details unter www.nierenstiftung.de.

Bildrechte: [Ruprecht Stempell, Köln]
Die Deutsche Nierenstiftung engagiert sich seit 1997 mit den Zielen: Förderung junger Forscher, Information der Öffentlichkeit sowie Unterstützung von Betroffenen. Schirmherrin der Stiftung ist die bekannte Schauspielerin Senta Berger.
Deutsche Nierenstiftung
Carina Russo
Klinikum Darmstadt, Grafenstrasse 9
64283 Darmstadt
c.russo@nierenstiftung.de
06151/780 74 – 0
http://www.nierenstiftung.de

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Wie die Ernährung die Nieren entlasten kann

Ernährungsratgeber Niereninsuffizienz und Dialyse erschienen

Die Ernährungstherapie ist für alle chronisch Nierenkranke ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung. Unsere Nieren sind für die Flüssigkeitsregulation und den Säure-Basen-Haushalt wichtig; sie scheiden Giftstoffe aus und tragen zur Blutdruckregulation bei – ohne dieses wichtige Organ ist der Mensch nicht lebensfähig. Trotzdem sind immer mehr Menschen – insbesondere Diabetiker – von Nierenleiden betroffen. Heute lässt sich die Nierenfunktion durch Geräte (Stichwort Hämodialyse oder Peritonealdialyse) zwar zumindest teilweise ersetzen, das gilt aber lediglich ein kleiner Teil der Nierenfunktion. Die Ernährung oder Diät für chronisch Nierenkranke ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie. So ist belegt, dass eine entsprechende Diät die Nierenfunktion bei nachlassender Aktivität verbessern kann. Und damit lässt sich der Beginn der Dialysetherapie oft um Jahre hinauszögern.

Dieser Ratgeber hilft mit vielen praktischen Tipps und individuellen Empfehlungen bei der Ernährungsumstellung. Über 70 abwechslungsreiche Rezepte beweisen, dass Nierendiät und Genuss sich nicht widersprechen müssen. Pro Portion ist der Gehalt an den Mineralstoffen Natrium und Kalium und Phosphat sowie der Eiweißgehalt neben den üblichen Nährstoffen genau angegeben. Alle Rezepte entsprechen den aktuellen Ernährungsrichtlinien.

Aus dem Inhalt:
– Unsere Nieren – das müssen Sie wissen
– Die Ernährung umstellen – was ist jetzt wichtig?
– Musterpläne
– 70 Rezepte – köstlich essen bei Niereninsuffizienz und Dialyse
– Leckere Frühstücksideen
– Herzhafte Mittagessen
– Süße Zwischenmahlzeiten und Desserts
– Leichte Abendessen

Das Buch stammt von den Diätassistenten Sven-David Müller und Christiane Weißenberger. Diätassistent und Bestseller-Autor Sven-David Müller ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Er erhielt diese Auszeichnung für seine besonderen Verdienste um die Volksgesundheit, insbesondere im Bereich Ernährungsaufklärung. Die Rezeptspezialistin Christiane Weißenberger arbeitet als Diät- und Diabetesassistentin in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis in Würzburg. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Ernährungsratgeber veröffentlicht. Bibliografische Daten:

Ernährungsratgeber Niereninsuffizienz und Dialyse
1. Auflage, 2012. 160 Seiten, ca. 40 Farbfotos
ISBN 978-3-89993-625-4
E-Book-ISBN 978-3-89993-625-4 (pdf)
EUR 24,95 [D] / EUR 25,70 [A]
Die Homepage von Sven-David Müller liefert vielfältige Ernährungsinformationen. Sven-David Müller ist Diätassistent, Diabetesberater DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) und studiert Applied Nutritional Medicine an der Donau Universität Krems. Er ist Master of Science in Applied Nutritional Medicine (Angewandter Ernährungsmedizin).

Auf seiner Homepage informiert Sven-David Müller, M.Sc., über seine Bücher, Termine und Veranstaltungen. Zusammen mit anderen Fachjournalisten liefert er Informationen über Ernährung, Ernährungsmedizin, nutritive Medizin sowie Diätetik.

Das ZEK ist ein Zusammenschluss von Medizinjournalisten, Gesundheitspublizisten, Naturwissenschaftlern sowie Diätassistenten.
ZEK
Sven-David Müller
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