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Frühbucherrabatt für 19. BVL-Kongress Legasthenie und Dyskalkulie vom 17. – 19. März 2017 in Würzburg

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) bietet bis zum 20. Januar 2017 einen Frühbucherrabatt zu seinem 19. BVL-Kongress in Würzburg an. Das Programmheft mit Abstracts steht zur Einsicht online bereit.

Frühbucherrabatt für 19. BVL-Kongress Legasthenie und Dyskalkulie vom 17. - 19. März 2017 in Würzburg
Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. führt in Kooperation mit der Universität Würzburg vom 17. – 19. März 2017 seinen 19. Bundeskongress Legasthenie und Dyskalkulie durch. Der Kongress steht unter dem Thema: „Erkennen, fördern und fordern: Neue Erkenntnisse zur Legasthenie und Dyskalkulie“. Die Registrierung mit einem Frühbucherrabatt ist bis zum 20. Januar 2017 online möglich, danach gelten die regulären Preise. Das komplette Programmheft mit den Abstracts der Vorträge und Workshops steht zur Einsicht und zum Download auf der BVL-Homepage bereit.

Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm wird von über 60 namhaften Referentinnen und Referenten Eltern, Betroffenen, Lehrern/innen, Erziehern/innen, Therapeuten/innen, Schülern/innen, Auszubildenden und Studierenden präsentiert. Es werden aktuelle Ergebnisse und Methoden zur Diagnostik und Förderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Problemen beim Lesen, Rechtschreiben und Rechnen vorgestellt. Schwerpunkt der Vorträge sind neue Testverfahren, bewährte und neue Förderkonzepte, die schulisch und außerschulisch eingesetzt werden können, sowie die aktuellen Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung bei einer Lese-Rechtschreibstörung und einer Rechenstörung. Ebenso gibt es ein Angebot für Jugendliche und Erwachsene, die sich in Ausbildung oder Studium befinden. Der Kongress bietet ein Forum zum gegenseitigen Kennenlernen, intensiven Austausch und Entwicklung neuer Ideen zur Verbesserung der Fördererfolge und der Entwicklungschancen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer Legasthenie und Dyskalkulie. Eine individuelle Beratung im Rahmen des Kongresses zu den Themen Schule, Ausbildung, Studium und Beruf wird zusätzlich angeboten. Nutzen Sie die Chance des persönlichen Austauschs.

Der BVL wird auf dem Kongress zum sechsten Mal jungen Forscherinnen und Forschern für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Diagnostik und Förderung bei schulischen Entwicklungsstörungen mit dem „Wissenschaftspreis des BVL“ auszeichnen. Der BVL-Kongress bietet eine einzigartige Verknüpfung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Ansätze zur Unterstützung von Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie. Durch das breite Themenangebot, das auf die verschiedenen Bedürfnisse der Zielgruppen zugeschnitten ist, kann jeder Teilnehmer seine Kongresstage ganz individuell gestalten. Der Frühbucherrabatt macht die Teilnahme besonders attraktiv. Nähere Informationen zum Kongress und zur Online-Anmeldung sind auf der BVL-Startseite http://www.bvl-legasthenie.de oder unter http://www.bvl-legasthenie.de/bundesverband/bundeskongress.html abrufbar.

Weitere Informationen:

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Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. besteht seit über 30 Jahren und ist eine Interessenvertretung von Betroffenen und deren Eltern sowie von Fachleuten (Pädagogen, Psychologen, Ärzten, Wissenschaftlern und im sozialen Bereich Tätigen), die sich in Theorie und Praxis mit der Legasthenie und Dyskalkulie auseinandersetzen. Er trägt dazu bei, dass gesetzliche Grundlagen und wissenschaftliche sowie praktische Möglichkeiten der Hilfe in allen Bundesländern geschaffen und verbessert werden. Durch persönliche Beratung, Informationsschriften und Hinweise auf geeignete Literatur sollen die Eltern die Schwierigkeiten ihrer betroffenen Kinder besser verstehen lernen.
Der BVL fördert durch wissenschaftliche Kongresse und Veröffentlichungen die Forschung und den wissenschaftlichen Dialog unter Fachleuten aller beteiligten Disziplinen. Durch Informationen und Zusammenarbeit mit den Medien macht der BVL die Probleme der Legastheniker und Dyskalkuliker bekannt.

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Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie dürfen in der Schule nicht „aussortiert“ werden!

Die Deutsche Kinderhilfe hat gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) zu einer Pressekonferenz eingeladen, um eine Bildungskampagne zur Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen für Kinder mit einer Legasthenie und Dyska

Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie dürfen in der Schule nicht "aussortiert" werden!
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Zum 1. Mal wird am 30.9.2016 der Tag der Legasthenie und Dyskalkulie ausgerufen, um deutlich zu machen, dass für die betroffenen Kinder in der Bildung noch viel getan werden muss. Die gemeinsame Kampagne der Deutschen Kinderhilfe und des BVL „Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“ soll helfen, die Chancen in unserem Bildungssystem zu verbessern, damit Kinder schulisch unterstützt und nicht „aussortiert“ werden.

Die Podiumsteilnehmenden der Pressekonferenz beleuchteten die aktuellen Problembereiche aus verschiedenen Blickwinkeln, d. h. von der Medizin, über Pädagogik, Politik bis hin zu eigener Betroffenheit. Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe, sieht aufgrund von fehlenden schulischen Rahmenbedingungen und mangelhafter Umsetzung des Rechts auf inklusive Bildung die Bildungschancen von Kindern mit Legasthenie und Dyskalkulie noch immer erheblich beeinträchtigt. „Obwohl jedes unserer Kinder schon allein aus ethischen Gründen mit einbezogen werden müsste und wir darüber hinaus ihr Potential auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht verschenken dürften, wird in unserem Bildungssystem, trotz erklärter Inklusionsabsichten, überwiegend immer noch Exklusion – also Ausschluss – praktiziert“, sagt Rainer Becker.

Herr Prof. Michael von Aster, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der DRK Kliniken in Berlin, machte in seinem Eingangsstatement deutlich, dass Kinder, deren Legasthenie oder Dyskalkulie zu spät erkannt wird, häufig an psychosomatischen Folgeerkrankungen leiden. „Frühes Erkennen, sorgfältiges Diagnostizieren und individualisiertes und schulnahes Fördern hilft chronisches Schulscheitern zu verhindern und damit die Chancen für eine gelingende Bildungs- und Persönlichkeitsentwicklung zu verbessern“, sagt Prof. von Aster.

Ministerpräsident Bodo Ramelow pflichtete dem bei und sagte: „Ganz wichtig ist dabei – das weiß ich aus eigenem Erleben -, die Diagnose so früh wie möglich zu stellen. Denn es ist bitter, wenn man Legastheniker ist, dies aber nicht weiß und man das lange Zeit als Dummheit ausgelegt bekommt. Aber – das kann ich rückblickend auch sagen – es hat mich stark gemacht, weil ich meinen Weg gehen musste mit diesem Stigma.“ Das sah auch Knut Janßen, Vater von zwei betroffenen Kindern, so. „Könnten wir die Zeit zurückdrehen, so wäre es unser größter Wunsch, dass die Legasthenie früher erkannt wird. Es tut weh zu erleben, wie ein Kind an den Unterricht angepasst werden soll, wo doch eigentlich der Unterricht an das Kind angepasst werden muss“, sagt Janßen. Eltern fühlen sich bis heute allein gelassen. Das, was Schule nicht leisten kann, muss außerschulisch nachgeholt werden, sofern Eltern dazu überhaupt fachlich bzw. finanziell in der Lage sind. Kinder aus bildungsfernen Haushalten trifft es besonders hart und sie erreichen oftmals keinen Schulabschluss.

Ministerpräsident Bodo Ramelow betonte die Wichtigkeit, für jedes Kind die passende Förderung zu finden, denn Lernschwierigkeiten wie Legasthenie und Dyskalkulie kommen in unterschiedlichen Ausprägungen vor, und diese gilt es zu berücksichtigen. So ist ein gemeinsam mit den Lehrern, Eltern und gegebenenfalls der Jugendhilfe erarbeiteter individueller Förderplan ein geeignetes Instrument, um Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. „Dabei können auch der Einsatz technischer Hilfsmittel, das Erbringen von Leistungsnachweisen in mündlicher statt schriftlicher Form oder der zeitlich begrenzte Verzicht auf Noten Maßnahmen zur Herstellung von Chancengleichheit beziehungsweise zur Förderung sein“, sagt Bodo Ramelow.

Politisch bekommt die Situation für Familien eine ganz besondere Bedeutung. Die schulrechtlichen Regelungen sind in jedem Bundesland anders gestaltet und die Bildungsperspektiven in Folge dessen sehr unterschiedlich. „Das führt sogar soweit, dass es z. B. für die Dyskalkulie in sieben Bundesländern noch gar keine Regelung gibt. Familien müssten eigentlich bei der Arbeits- und Wohnortsuche darauf achten, in welches Bundesland sie mit ihrem Kind ziehen, um es schulisch abzusichern“, beklagt Tanja Scherle vom BVL-Vorstand.

Wünschenswert wäre, dass in den Schulen flächendeckend qualifiziert gefördert wird, damit alle Kinder schnelle und direkte Unterstützung bekommen. „Alle Schülerinnen und Schüler brauchen eine individuelle Förderung durch qualifizierte Pädagogen oder Therapeuten sowie einen Nachteilsausgleich und Notenschutz bis zum Schulabschluss, um einen begabungsgerechten Schulabschluss zu erreichen“, fordert Tanja Scherle vom BVL-Vorstand. Als Pädagogin sieht sie auch eine besondere Herausforderung in der Qualifizierung von Pädagogen. Eine flächendeckende Weiterbildung findet bis heute nicht statt. Prinzipiell muss beim Lehramtsstudium kein Kurs zu den Teilleistungsschwächen Legasthenie und Dyskalkulie belegt werden. Dies bedeutet, dass durchaus nicht jede Lehrkraft über die Ursachen, Auswirkungen und notwendigen Unterstützungsmaßnahmen informiert ist und so, trotz großem persönlichen Engagements, nicht nachhaltig fördern kann.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

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An einem Strang ziehen

Kooperation von Schulen und Förderkräften bei Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) erforderlich

An einem Strang ziehen

(NL/4335777131) Viele Ursachen können bei Kindern zu Schwierigkeiten beim Lernen, Lesen, Schreiben oder Rechnen führen. Die beste Unterstützung für betroffene Kinder ist dann zu erreichen, wenn schulische und außerschulische Förderkräfte gemeinsam an Lösungen arbeiten. Eine optimale individuelle Förderung kann meist nicht durch Lehrkräfte allein erzielt werden.

München, September 2016 Viele Ursachen können bei Kindern zu Schwierigkeiten beim Lernen, Lesen, Schreiben oder Rechnen führen. Die beste Unterstützung für betroffene Kinder ist dann zu erreichen, wenn schulische und außerschulische Förderkräfte gemeinsam an Lösungen arbeiten. Eine optimale individuelle Förderung kann meist nicht durch Lehrkräfte allein erzielt werden.

LegaKids und alphaPROF fordern daher eine inklusive Schulentwicklung. Das bedeutet einerseits, dass alle Kinder in ihrer Schule von entsprechenden Fachkräften Unterstützung finden, ohne in die Legasthenie-Schublade gesteckt zu werden. Andererseits können sich Schule und außerschulische Institutionen gegenseitig unterstützen. Als kostenloses Online-Projekt bietet alphaPROF Lehrkräften eine LRS-Fortbildung an, um Lernschwierigkeiten gezielter und auch vorbeugend zu begegnen. Dabei werden auch die Grenzen von schulischer Arbeit aufgezeigt und Hinweise auf Kooperationspartner gegeben.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und weiteren Förderkräften unterstützt auch Eltern dabei, einen Überblick im nicht immer seriösen Nachhilfe-Dschungel zu behalten.

Auf www.alphaPROF.de/inklusion finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Kooperationsmöglichkeiten schulischer und außerschulischer Förderkräfte. Dort erhalten Sie auch einen Überblick zur Auswahl geeigneter Förderkräfte sowie praktische Tipps zur Anbahnung und Durchführung einer Kooperation.

Ergänzend zur Sensibilisierung und Fortbildung von Lehrkräften und Therapeuten bietet die Seite www.legakids.net interaktive Lernspiele für Kinder mit und ohne Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten. Eltern finden dort eine zentrale Anlaufstelle, um weitere Informationen zum Thema zu erhalten.

alphaPROF.de ein Projekt der LegaKids-Stiftungs gGmbH ist ein kostenfreies Online-Fortbildungsangebot für angehende Lehrkräfte, für Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst sowie für außerschulische Förderkräfte und interessierte Eltern. alphaPROF erhöht die Diagnose- und die Förderkompetenz in Bezug auf Alphabetisierung und Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten und beugt somit auch funktionalem Analphabetismus vor.

LegaKids.net ist ein Projekt zur Lese-, Schreib- und Rechenförderung. Dabei wird ein ganzheitliches Konzept verfolgt. Für Kinder gibt es interaktive Online-Spiele, Rätsel und Filme, die einen spielerischen Umgang mit Lesen und Lernen vermitteln. Eltern und Lehrkräfte finden bei LegaKids Informationen und Tipps zum Umgang mit Lese-Rechtschreib-Unsicherheiten, LRS, Legasthenie oder Rechenschwäche.
Das Projekt wurde 2004 begonnen. Im Juni 2014 wurde LegaKids in die LegaKids Stiftungs-GmbH eingebracht. Damit wird sichergestellt, dass das Angebot weiterhin für jeden frei zugänglich ist. Die LegaKids Stiftung verfolgt ausschließlich soziale und gemeinwesenbezogene Ziele und finanziert sich über Spenden und Projektpartner. Unterstützung findet LegaKids u.a. durch die AOK-Die Gesundheitskasse und den Mildenberger Verlag.

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Qualifizierte Lerntherapie bei Dyskalkulie statt Arbeitsblätter!

Zum Schulbeginn weist der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) darauf hin, dass es Kindern mit einer Dyskalkulie (Rechenstörung) nicht hilft, zusätzliche Arbeitsblätter zu lösen, sie benötigen eine fachkompetente Dyskalkulietherapie.

Qualifizierte Lerntherapie bei Dyskalkulie statt Arbeitsblätter!
Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.

In vielen Bundesländern hat die Schule begonnen und für Kinder mit einer Dyskalkulie beginnt ein Teufelskreis. Sie können noch nicht einmal die einfachsten Rechenaufgaben lösen und bekommen trotzdem zusätzliche Arbeitsblätter zur Übung. Für viele Pädagogen und Eltern ist das nicht nachvollziehbar, denn Mathematik ist im ersten oder zweiten Schuljahr eigentlich für die meisten Kinder kein Problem.

„Nils ist jetzt in die 2. Klasse gekommen und seit seiner Einschulung kämpft er mit dem Rechnen. Er bekommt von seiner Lehrerin immer zusätzliche Arbeitsblätter, damit wir zu Hause üben. Aber irgendwie kommen wir nicht voran, weil Nils ohne meine Hilfe keine Aufgabe lösen kann“, sagt Nils Mutter. „Für Nils ist Mathe wie eine Fremdsprache, die er nicht versteht. Wir sind schon ganz verzweifelt“, klagt Nils Mutter am BVL-Beratungstelefon.

Beim BVL melden sich viele ratsuchende Eltern mit genau diesem Problem. Ihre Kinder sollen Rechenaufgaben lösen und haben keine Vorstellung, was sich hinter einer Menge oder Zahl verbirgt. Ob 8 größer als 6 ist oder welche Bedeutung eine Addition oder Subtraktion hat, ist für sie nicht zu erfassen. Circa 6 Prozent aller Schülerinnen und Schüler leiden unter einer Dyskalkulie. Für sie ist es entscheidend, dass sie durch eine qualifizierte Lerntherapie erst einen Zugang zu Zahlen und Mengen erhalten, bevor sie Rechenoperationen durchführen. „Für mich war das lange auch nicht verständlich, warum sich meine Tochter so schwer tut mit dem Rechnen, bis wir die Diagnose einer Dyskalkulie erhalten haben. Erst durch eine zielgerichtete Dyskalkulietherapie hat es meine Tochter geschafft, ihren Weg erfolgreich zu gehen“, sagt die BVL-Bundesvorsitzende Christine Sczygiel. „Den Kindern wird das Leben unnötig schwer gemacht, wenn man sie mit Arbeitsblättern quält, obwohl ihnen die Grundlagen fehlen, die Aufgaben zu lösen. Das führt letztendlich dazu, dass Kinder psychisch daran zerbrechen“, erläutert Sczygiel.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie trägt durch seinen Weiterbildungsstandard zum „Dyskalkulietherapeuten nach BVL“ mit dafür Sorge, dass es Therapeuten gibt, die Kinder mit einer Dyskalkulie anforderungsgerecht therapieren können. Eine Lerntherapie ist nicht vergleichbar mit einer schulischen Stoffwiederholung oder außerschulischen Nachhilfe. Sie geht individuell auf den aktuellen Lernstand des Kindes ein und versucht herauszuarbeiten, wie es dem Kind gelingt, den Zugang zu Zahlen und Mengen zu erhalten. Das kann bei jedem Kind sehr unterschiedlich sein. Erst danach kann damit angefangen werden, die ersten Rechenoperationen durchzuführen. Für Schulkinder mit einer Dyskalkulie bedeutet das, dass die Mitschüler vielleicht schon Multiplikationsaufgaben lösen, sie selber aber erst die Addition beherrschen. Es ist dann weder in der Lage, die Anforderungen in den Klassenarbeiten zu erfüllen, noch die zusätzlichen Arbeitsblätter zu lösen. „Hier muss auch die Schule Rücksicht nehmen und individuell auf das Kind eingehen, damit es den Kopf nicht in den Sand steckt, sondern seine Lernfortschritte sieht“, fordert Sczygiel.

Weitere Informationen zum Thema Dyskalkulie und „Dyskalkulietherapeuten nach BVL“ sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

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Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. besteht seit über 30 Jahren und ist eine Interessenvertretung von Betroffenen und deren Eltern sowie von Fachleuten (Pädagogen, Psychologen, Ärzten, Wissenschaftlern und im sozialen Bereich Tätigen), die sich in Theorie und Praxis mit der Legasthenie und Dyskalkulie auseinandersetzen. Er trägt dazu bei, dass gesetzliche Grundlagen und wissenschaftliche sowie praktische Möglichkeiten der Hilfe in allen Bundesländern geschaffen und verbessert werden. Durch persönliche Beratung, Informationsschriften und Hinweise auf geeignete Literatur sollen die Eltern die Schwierigkeiten ihrer betroffenen Kinder besser verstehen lernen.
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Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und Dyskalkulie!

Die Deutsche Kinderhilfe ruft gemeinsam mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) am 30.9. den Tag der Legasthenie und Dyskalkulie aus, um auf die Belange der betroffenen Kinder aufmerksam zu machen.

Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und Dyskalkulie!
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Für viele Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie ist die Schulzeit eine besondere Hürde, da sie die täglichen Anforderungen nicht bewältigen. Nicht ausreichend Lesen, Rechtschreiben und Rechnen zu können macht es ihnen schwer, das Klassenniveau zu erreichen. In vielen Fällen führt das dazu, dass die betroffenen Kinder keinen begabungsgerechten Bildungsabschluss erreichen. „Seit über 40 Jahren engagiert sich der BVL für Menschen mit einer Legasthenie und Dyskalkulie, um die Rahmenbedingungen in Schule, Ausbildung und Studium zu verbessern. Wir wollen, dass die Kinder nicht auf ihre Schwächen reduziert und die Potenziale erkannt werden. Wir begrüßen es sehr, dass uns die Deutsche Kinderhilfe dabei unterstützt, den Kindern eine Stimme zu geben“, sagt Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL.

Von einer Legasthenie und Dyskalkulie sind ca. 10 % aller Kinder betroffen. Die Diagnose wird oftmals viel zu spät gestellt und die Kinder scheitern bereits in der Grundschule. Eine frühzeitige Diagnostik und individuelle Förderung könnte diesen Kindern viel Leid ersparen. Ca. 40 % der betroffenen Kinder entwickeln psychosomatische Folgeerkrankungen, die ihre Entwicklung stark beeinträchtigen können. „Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie haben Stärken, so wie jeder von uns. Um der Öffentlichkeit diese Stärken aufzuzeigen und zugleich für eine begabungsgerechte Beschulung ohne Diskriminierung einzutreten, rufen wir den 30.9. zum jährlichen „Aktionstag der Legasthenie und Dyskalkulie“ aus, sagt Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe e. V.

+++ Eine gezielte individuelle Förderung für Betroffene +++

Schulen sind gefordert, auf die besondere Situation der Schülerinnen und Schüler mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie einzugehen. Von den evaluierten Förderansätzen für Kinder mit einer Teilleistungsstörung profitieren alle Kinder mit Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen. Eine reine Stoffwiederholung hilft den betroffenen Kindern wenig. Ein Kind mit einer Dyskalkulie, dem noch das Grundverständnis für Zahlen und Mengen fehlt, kann die Grundrechenarten noch gar nicht verstehen. Nur durch eine gezielte individuelle Förderung kann diese Lücke geschlossen werden. In den meisten Schulen sind die Pädagogen auf diese Form der individuellen Förderung gar nicht vorbereitet. Weiterbildungen für Pädagogen oder die Einbindung von gut qualifizierten Lerntherapeuten in den Förderunterricht sind dringend notwendig, um eine Chancengleichheit zu gewährleisten.

„Wir brauchen ein Bildungssystem, das die individuelle und bestmögliche Förderung ALLER Kinder sicherstellt. Wir hoffen daher, dass sich unter dem Motto „Bessere Bildungschancen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie!“ bundesweit zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Initiativen an unserem Aktionstag beteiligen und dazu beitragen, betroffenen Kindern eine Stimme zu geben“, sagt Yade Lütz, Projektmanagerin für die Bereiche Bildung und Gesundheit der Deutschen Kinderhilfe. Die Deutsche Kinderhilfe und der BVL freuen sich auf die Einsendung von Aktionen anlässlich des Aktionstags am 30.9., um darüber zu berichten.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

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Alle Kinder sind Inklusionskinder!

alphaPROF fördert Inklusion im Unterricht

Alle Kinder sind Inklusionskinder!

(NL/8972310932) Der Begriff Inklusion geistert seit einiger Zeit durch die Bildungsdebatten, aber was damit eigentlich gemeint ist, weiß man dann doch nicht so recht.

München, April 2016 Als kostenlose Online-Fortbildung bietet alphaPROF Lehrkräften Hilfestellung beim Erkennen von Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS). Ziel ist, die Lese- und Schreibkompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Davon profitieren nicht nur Lernende, die Schwierigkeiten haben. Vielmehr zeigt alphaPROF anhand von praxisnahen Beispielen wie eine lernförderliche Umgebung für alle Schülerinnen und Schüler geschaffen werden kann. So leistet die Online-Fortbildung ihren Beitrag zur Inklusion im Unterricht.

Inklusion zielt darauf ab, dass alle Menschen gleichberechtigt und gemeinsam miteinander leben und auch gemeinsam zur Schule gehen, dass alle Kinder Inklusionskinder sind und Etiketten, Kategorisierungen oder die Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf perspektivisch überflüssig werden. Gleichzeitig bietet Inklusion auch für starke Schüler und Schülerinnen gezielte Impulse.
Zur erfolgreichen Inklusion gehört das Bewusstsein, dass bei bestimmten Schwierigkeiten normaler Unterricht an Grenzen stößt. alphaPROF betont folgerichtig die Notwendigkeit der intensiveren Kooperation schulischer und außerschulischer Lehr- und Förderkräfte.

David Gerlach, wissenschaftlicher Leiter von alphaPROF: Lehrkräfte allein können die nötige, häufig sehr individuelle Förderung von Kindern mit besonderen Schwierigkeiten im regulären Unterricht oft nicht leisten. Lerntherapie und Schule sollten hier im Sinne der Inklusion Kooperationen eingehen, die sich positiv auf den Unterricht, die gesamte Schule und natürlich auf die Lernenden auswirken.

Britta Büchner, Leiterin der LegaKids-Stiftung: Inklusiver Unterricht muss nicht als zusätzliche Belastung für die Lehrer gesehen werden. Inklusiver Unterricht ist eine Möglichkeit, mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen produktiv umzugehen.

Der Beitrag von alphaPROF zur Inklusion

Als Fortbildungs-, Professionalisierungs- und Qualifizierungsprojekt möchte alphaPROF nicht nur die Diagnose- und Förderkompetenzen aller Lehrkräfte bzgl. der Lese- und Schreibfähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler erhöhen. alphaPROF beinhaltet zudem klare Hilfestellungen für Lehrkräfte sowie unterrichtspraktische Methoden und Ansätze. LRS wird dabei niemals als zusätzliche Belastung dargestellt. Vielmehr werden Kompetenzen vermittelt, die den Unterricht insgesamt verbessern und Lernende mit LRS zusätzlich (unter-)stützen.

Eine ausführliche Auseinandersetzung zum Ansatz der Inklusion im Kontext von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten finden Sie auf
http://alphaprof.de/2016/04/alle-kinder-sind-inklusionskinder/

Ergänzend zur Sensibilisierung und Fortbildung von Lehrkräften und Therapeuten bietet die Seite www.legakids.net interaktive Lernspiele für Kinder mit und ohne Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. Eltern finden dort eine zentrale Anlaufstelle, um weitere Informationen zum Thema zu erhalten.

alphaPROF.de ein Projekt der LegaKids-Stiftungs gGmbH ist ein kostenfreies Online-Fortbildungsangebot für angehende Lehrkräfte, Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst sowie für außerschulische Förderkräfte. alphaPROF erhöht die Diagnose- und die Förderkompetenz in Bezug auf Alphabetisierung und Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten und beugt somit auch funktionalem Analphabetismus vor. www.alphaprof.de.

LegaKids.net ist ein Projekt zur Lese-, Schreib- und Rechenförderung. Dabei wird ein ganzheitliches Konzept verfolgt. Für Kinder gibt es interaktive Online-Spiele, Rätsel und Filme, die einen spielerischen Umgang mit Lesen und Lernen vermitteln. Eltern und Lehrer finden bei LegaKids Informationen und Tipps zum Umgang mit Lese-Rechtschreib-Unsicherheiten, LRS, Legasthenie oder Rechenschwäche.
Das Projekt wurde 2004 begonnen. Im Juni 2014 wurde LegaKids in die LegaKids Stiftungs-GmbH eingebracht. Damit wird sichergestellt, dass das Angebot weiterhin für jeden frei zugänglich ist. Die LegaKids Stiftung verfolgt ausschließlich soziale und gemeinwesenbezogene Ziele und finanziert sich über Spenden und Projektpartner. Unterstützung findet LegaKids u.a. durch die AOK-Die Gesundheitskasse und den Mildenberger Verlag.

Artikel im pdf-Format
Alle Kinder sind Inklusionskinder! alphaPROF als Schnittstelle von inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung und außerschulischer Lerntherapie

http://alphaprof.de/wp-content/uploads/2016/04/alphaPROF-und-Inklusion_16042016.pdf

LegaKids ist eine gemeinnützige Stiftungs-GmbH zur Lese-, Schreib- und Rechenförderung.
Die LegaKids-Stiftung verfolgt ausschließlich soziale und gemeinwesenbezogene Ziele und
finanziert sich über Spenden, Partner und Fördergelder.

alphaPROF ein Projekt der LegaKids-Stiftungs-GmbH ist ein kostenfreies
Online-Fortbildungsangebot für angehende Lehrkräfte, Lehrerinnen und Lehrer
sowie für außerschulische Förderkräfte. alphaPROF erhöht die Diagnose- und
die Förderkompetenz in Bezug auf Alphabetisierung und Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten
von Kindern und Jugendlichen und hilft, Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten
und funktionalem Analphabetismus vorzubeugen.
LegaKids wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in den Jahren 2013 und 2014; zudem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in den Jahren 2015 und 2016

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Legasthenie und Dyskalkulie im Erwachsenenalter: Gemeinsam sind wir stark!

Die Gruppe der JungenAktiven (JA) im Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) informiert Jugendliche und junge Erwachsene über ihre Möglichkeiten und Rechte, um Schule, Ausbildung und Studium erfolgreich zu absolvieren.

Legasthenie und Dyskalkulie im Erwachsenenalter: Gemeinsam sind wir stark!
Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.

Die Auswirkungen einer Legasthenie oder Dyskalkulie können noch bis ins Erwachsenenalter reichen und den Weg durch die Schule, die Ausbildung oder das Studium deutlich erschweren. Jugendliche und junge Erwachsene werden mit ihren Problemen meistens allein gelassen, sie erhalten keine Förderung mehr und oftmals wird ihnen auch ein Nachteilsausgleich in Prüfungen verwehrt. Im BVL hat sich daher eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gebildet, die sich dafür einsetzen, Hilfe zur Selbsthilfe aufzubauen. „Wenn wir unsere Anliegen selber in die Hand nehmen, dann können wir eher etwas bewegen als wenn jeder einzeln für sich kämpft“, sagt Sonja Borowski aus dem Sprecherteam der JungenAktiven (JA).

Unter dem Motto „Erfolgreich leben mit Legasthenie und Dyskalkulie“ trafen sich vom 22. bis 24. Januar in Tübingen 17 Mitglieder der JungenAktiven aus allen Teilen Deutschlands, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Der Workshop hat den Teilnehmern noch einmal vor Augen geführt, wie unterschiedlich die Rahmenbedingungen in den Ländern sind. „Es ist traurig, dass die Fördermöglichkeiten vom Bundesland und der Unterstützung in den Schulen abhängig sind und es keine Einheitlichkeit gibt“, bedauert Sylvia*, eine Teilnehmerin des Workshops. Die Biografien der 17 TeilnehmerInnen zeigten, dass es je nach Bundesland, ganz unterschiedliche schulrechtliche Regelungen gibt, die die Lebensläufe stark beeinträchtigen können. Oftmals hatten die Teilnehmer das Gefühl, dass sie in der Schule für „dumm und faul“ abgestempelt werden. „Nur weil ich eine Legasthenie habe, bin ich noch lange nicht dumm“, betont Jakob* vom Sprecherteam der JA-Gruppe. Auf dem Workshop wurde herausgearbeitet, welche Möglichkeiten junge Erwachsene haben ihre Rechte durchzusetzen, um eine Chancengleichheit zu erhalten. „Das Treffen hat mir den Rücken gestärkt um rauszugehen und weiter zu kämpfen“, sagt Sylvia*. Der Winterworkshop wurde von der BARMER GEK im Rahmen der Selbsthilfeförderung finanziell unterstützt.

Unter dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“ wird es vom 05. bis 07. August den nächsten Sommer-Workshop in Frankfurt/Main geben. In Frankfurt wird das Thema „Biografien“ im Mittelpunkt stehen, um erneut von den Teilnehmern zu lernen und so Hilfe zur Selbsthilfe zu erfahren. Der Workshop wird ebenfalls über die Selbsthilfeförderung der BARMER GEK finanziert. „Es tut total gut mitzubekommen wie sich andere in ihrem schulischen und beruflichen Leben bisher durchgekämpft haben. Ich werde auf jeden Fall wieder am Workshop teilnehmen“, sagt Sylvia*. Bei Interesse können weitere Informationen zum Workshop per E-Mail über die JA-Gruppe ja@bvl-legasthenie.de angefordert werden.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie sowie zur JA-Gruppe sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.
*Die vollständigen Namen sind der Redaktion bekannt.

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Über den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.:

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. besteht seit über 30 Jahren und ist eine Interessenvertretung von Betroffenen und deren Eltern sowie von Fachleuten (Pädagogen, Psychologen, Ärzten, Wissenschaftlern und im sozialen Bereich Tätigen), die sich in Theorie und Praxis mit der Legasthenie und Dyskalkulie auseinandersetzen. Er trägt dazu bei, dass gesetzliche Grundlagen und wissenschaftliche sowie praktische Möglichkeiten der Hilfe in allen Bundesländern geschaffen und verbessert werden. Durch persönliche Beratung, Informationsschriften und Hinweise auf geeignete Literatur sollen die Eltern die Schwierigkeiten ihrer betroffenen Kinder besser verstehen lernen.

Der BVL fördert durch wissenschaftliche Kongresse und Veröffentlichungen die Forschung und den wissenschaftlichen Dialog unter Fachleuten aller beteiligten Disziplinen. Durch Informationen und Zusammenarbeit mit den Medien macht der BVL die Probleme der Legastheniker und Dyskalkuliker bekannt.

Weitere Informationen: http://www.bvl-legasthenie.de

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MIGO, DER PIRAT

Ein kleiner Pirat lotst legasthene und rechtschreibschwache Kinder durch das Fehlermeer und sie machen keine Fehler mehr. Gerade wurde das innovative Lernspiel mit dem Dyslexia Quality-Award ausgezeichnet.

MIGO, DER PIRAT

„Paul war acht Jahre alt, als die Volkschullehrerin meinen Mann und mich auf die Idee brachte, er könne an Legasthenie leiden“, erinnert sich Regina, „bis zu diesem Zeitpunkt dachten wir, unser Sohn wäre faul und gäbe sich im Unterricht nicht genug Mühe“. Die Vermutung der Lehrerin bestätigte sich und seither lernt Paul mit MIGO und einer Legasthenietrainerin“.
Auch Sandra musste sich in der Schule immer ein wenig mehr ansprengen als ihre Klassenkameradinnen und bekam trotzdem ständig schlechte Noten. „Vor allem im Deutschunterricht tat sich unsere Tochter sehr schwer. Wir als Eltern konnten ihr auch nicht helfen, da wir die neue Rechtschreibung selbst nie gelernt haben“, berichtet Papa Jürgen, „doch gemeinsam mit MIGO, dem Piraten, nahmen wir die Probleme Rechtschreibung und Grammatik gemeinsam in Angriff „.

Paul und Sandra sind keine Einzelfälle. Zehn bis 15 Prozent der Schulkinder sind von einer Legasthenie oder allgemeinen Lese- und Rechtschreibschwäche betroffen. Laut der Arbeiterkammer-Studie „Nachhilfe in Österreich“ können ein Viertel aller Eltern ihren Kindern bei den Hausaufgaben und beim Lernen nicht helfen, weil sie selbst unsicher mit der (neuen) Rechtschreibung sind. „In meiner Praxis erlebe ich oft, wie verzweifelt Eltern sind, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Kinder unterstützen können“, so Legasthenietrainerin Mag. Karina Strauss-Stolz, die im niederösterreichischen Ebergassing ihre Praxis betreibt.

Im Zuge Ihrer langjährigen Arbeit mit legasthenen und rechtschreibschwachen Kindern entwickelte Strauss-Stolz ein Lernprogramm, mit dem Kinder Lerninhalte langfristig im Gedächtnis abspeichern und richtig umsetzen können. MIGO, der Pirat war geboren.
Mit dem innovativen Rechtschreib-Lernspiel konnte die gebürtige Wienerin bereits zahlreichen Kindern helfen und so entschied sie, das Erfolgsprogramm auch anderen Legasthenietrainern, Lehrern und Lernbegleitern, aber auch Eltern und Großeltern für den Einsatz zuhause zur Verfügung zu stellen.

Entstanden ist „MIGO der Pirat – das innovative Rechtschreib-Lernspiel-Programm“, ein 234 starker Ringordner, der Lehrbuch, Nachschlagewerk, Übungsbuch und Lernspiel in einem ist und neben Lernunterstützung auch jede Menge Spaß liefern soll.
Erst wird für jedes Kind eine persönliche Fahrtroute durch das Fehlermeer festgelegt, also jene Rechtschreib- und Grammatikbereiche ausgewählt, in denen Schwächen vorliegen. Diese sind als Schatzinseln mit Namen wie Ha-wei (harte und weiche Konsonanten), Ku-la (kurze und lange Selbstlaute) oder Stu-ha (stummes H) dargestellt. Gemeinsam mit MIGO wird nun in Form von Merkblättern, Übungen und Spielen eine Insel nach dem anderen erobert und die jeweiligen Schätze gehoben.
Auf diese Weise bietet MIGO eine zielgerichtete Lernhilfe für alle, die mit Kindern Deutsch lernen und dabei eine entspannte und heitere Lernzeit verbringen möchten. Enthalten sind alle wesentlichen Rechtschreib- und Grammatikbereiche von der ersten bis zur achten Schulstufe.

Im Dezember 2015 wurde „MIGO, der Pirat – das innovative Rechtschreib-Lernspiel-Programm“ mit dem Dyslexia Quality-Award ausgezeichnet. Dieser Preis wird an qualitativ hochwertige, bewährte Programme und Trainingsmaterialen verliehen. Die Auswahl der Preisträger geschieht mittels Expertenbefragungen sowie einer überparteilichen Kommission aus weltweit tätigen Organisationen im Bereich der Legasthenie.

www.MigoderPirat.at

ZUM BUCH

Titel: Migo, der Pirat – das innovative Rechtschreib-Lernspiel-Programm
Autorin: Mag. Karina Strauss-Stolz
Umfang: 234 Seiten
Verlag: Strauss-Verlag, Eigenverlag
Erscheinung: 2015
ISBN: 978-3-9503976-0-4 (A4-Ringbuchordner)
978-3-9503976-1-1 (Download)

ZUR AUTORIN

Mag. Karina Strauss-Stolz, Dipl. Legasthenietrainerin, geboren 1962, Studium Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, Psychologie und Pädagogik, seit über 20 Jahren Kommunikationstrainerin. Seit 2008 in eigener Praxis für legasthene und rechtschreibschwache Kinder tätig.

Strauss-Verlag … um das Lernen leichter zu machen.
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Pressemitteilungen

Kostenloses Webinar zum Nachteilsausgleich

Kostenloses Webinar zum Nachteilsausgleich

(NL/7136658614) Pressemitteilung der LegaKids-Stiftung

Kostenloses Webinar zu Nachteilsausgleich und Notenschutz bei Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten

Interaktives Seminar von alphaPROF für Eltern und Lehrer am 15. Februar 2016

München, Januar 2016 Erstmals bietet alphaPROF ein Online-Fortbildungsangebot zum Thema Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten am 15. Februar um 18 Uhr ein kostenloses Online-Seminar für Eltern und Lehrer an. Diese interaktive Schulung informiert über Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs und Notenschutzes bei Kindern mit Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten.

Kinder, die Schwierigkeiten beim Lesen oder mit der Rechtschreibung haben, sind doppelt benachteiligt. Gutes Lesen ist die Voraussetzung, um Informationen zu erfassen und Aufgaben in verschiedenen Fächern bearbeiten zu können. Das Seminar von alphaPROF behandelt Fragen und Möglichkeiten, wie diese Nachteile ausgeglichen werden können.

Geleitet wird das Seminar von Dr. Britta Büchner, Leiterin der LegaKids-Stiftung, und Dr. Dr. David Gerlach von der Philipps-Universität Marburg, der das Projekt alphaPROF initiiert und gemeinsam mit der LegaKids-Stiftung realisiert hat. Die Experten geben zunächst einen Überblick der schulischen Optionen für Lehrer und Eltern, die Kindern mit LRS den Schulalltag erleichtern können. Im Anschluss haben die Teilnehmer des Webinars in einem Chat die Möglichkeit, Fragen zu stellen und fachlichen Rat zu erhalten.

Eine Anmeldung ist bis zum 14. Februar möglich, per Mail an levin@legakids.net. Interessenten erhalten am Tag des Seminars einen Link, der den Zugang zum Webinar öffnet.

Was ist LegaKids
LegaKids ist eine gemeinnützige Stiftung zur Lese-, Schreib- und Rechenförderung. Dabei wird ein ganzheitliches Konzept verfolgt. Für Kinder gibt es interaktive Online-Spiele, Rätsel und Filme, die einen spielerischen Umgang mit dem Lesen und Lernen vermitteln. Eltern und Lehrer finden bei LegaKids Informationen und Tipps zum Umgang mit Lese-Rechtschreib-Unsicherheiten, LRS, Legasthenie oder Rechenschwäche. Die LegaKids-Stiftung verfolgt ausschließlich soziale und gemeinwesenbezogene Ziele und finanziert sich über Spenden und Sponsoren. Unterstützung findet LegaKids u.a. durch die AOK-Die Gesundheitskasse und den Mildenberger Verlag. www.legakids.net

alphaPROF ein Projekt der LegaKids-Stiftung ist ein kostenfreies Online-Fortbildungsangebot für angehende Lehrkräfte, Lehrerinnen und Lehrer sowie für außerschulische Förderkräfte. alphaPROF erhöht die Diagnose- und die Förderkompetenz in Bezug auf Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten und hilft somit dabei, funktionalem Analphabetismus vorzubeugen. www.alphaprof.de

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Diskriminierung stoppen: TV-Spots zur Legasthenie und Dyskalkulie appellieren für mehr Verständnis und Unterstützung in der Gesellschaft

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) möchte mit seinen TV-Spots darauf aufmerksam machen, dass Menschen mit einer Legasthenie und Dyskalkulie mehr Akzeptanz und Toleranz erfahren.

Diskriminierung stoppen: TV-Spots zur Legasthenie und Dyskalkulie appellieren für mehr Verständnis und Unterstützung in der Gesellschaft
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In Deutschland sind ca. 10 Millionen Menschen von einer Legasthenie oder Dyskalkulie betroffen. Bis heute hält sich der Makel, sie seien dumm oder faul. Die Begriffe „Legasthenie“ und „Dyskalkulie“ werden leider oftmals verwendet, um Menschen zu verunglimpfen. In der Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf wird ihnen das Leben häufig unnötig schwer gemacht, anstatt sie zu unterstützen. Der BVL hat daher nach einem Weg gesucht, eine breite Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie über die gleichen Stärken verfügen wie andere Menschen auch, denn beide Beeinträchtigungen haben keinen Einfluss auf die allgemeine Begabung.

Die Marktschreier Kommunikationsagentur, die der Initiator der BVL TV-Spots war, hat dem BVL Wege geebnet, die die Realisation eines TV-Spots trotz der knappen finanziellen Ressourcen eines Selbsthilfevereins möglich gemacht haben. Es wurden die Türen zu RTL geöffnet, wo die beiden Spots in den Werbeblöcken ein Jahr lang kostenfrei gesendet werden. Nur dank des sozialen Engagements von RTL konnte das Projekt überhaupt in Angriff genommen werden. Die Agentur hat im nächsten Schritt Studenten einer Gestaltungshochschule in München unter Leitung von Christoph Everding beauftragt, eine Idee für einen TV-Spot zu entwickeln, um auf die Themen aufmerksam zu machen. Das Konzept der Studenten Ahmed Fouda, Benedikt Matern, Pascal Plaumann und Tsing Tsing Wu sollte bildhaft darstellen, wo die Probleme bei einer Legasthenie oder Dyskalkulie liegen und wie sie mit entsprechender Unterstützung gelöst werden können. Die Konzeptidee des Legasthenie-Spots wurde vom BVL auch auf das Thema Dyskalkulie übertragen, denn beide Themen konnten nicht gleichzeitig in einem Spot vermittelt werden.

„In 20 Sekunden lässt sich so ein komplexes Thema wie Legasthenie oder Dyskalkulie natürlich nicht aufarbeiten, aber wir freuen uns, wenn Bilder die Botschaft „Menschen mit Legasthenie oder Dyskalkulie sind wie Du und ich“ transportieren“, sagt Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL. Die Spots wurden mit dem Song „Nimm mich mit“ des jungen aufstrebenden Musikers VAUU unterlegt. Er spielt auch selber in dem TV-Spot zur Legasthenie mit. Diese spontane Unterstützung war ebenfalls eine wertvolle Hilfe. „Meine eigenen Erfahrungen mit der Legasthenie in der Schulzeit sitzen noch tief. Ich finde daher die BVL-Kampagne genial und unterstütze sie sehr gerne“, sagt VAUU. Auch wenn der Song nicht für den Spot geschrieben wurde, so steht die Botschaft „Nimm mich mit“ auch stellvertretend dafür, dass Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie nicht ausgegrenzt werden dürfen. Nachdem in einem weiteren Schritt auch der Drehort in einer U-Bahn in München möglich war, konnte das Drehbuch für beide Spots geschrieben und die Produktion der Spots von Jodo-ProductionServices realisiert werden. Von der Idee bis zur Realisation waren es spannende Monate. Dank der guten Zusammenarbeit und des Engagements aller Beteiligten ist es gelungen, dass die beiden Spots jetzt bei RTL ausgestrahlt werden.

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