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Trump: Lose-lose-Plan für die Weltwirtschaft

Trump: Lose-lose-Plan für die Weltwirtschaft

(Bildquelle: @IStockphoto)

Protektionismus zerstört komplexe Lieferketten. Dennoch hat der US-Präsident genau so etwas Zerstörerisches im Sinn. Wie reagieren internationale Unternehmen?

Mexiko ist nervös. Jährliche Exporte von rund 300 Milliarden Dollar in die USA sind in Gefahr. Auch ein h&z-Kunde findet im Gespräch die Pläne des neuen US-Präsidenten gar nicht zum Lachen. Navico ist Weltmarktführer für Schiffselektronik und bedient den US-Markt von Mexiko aus.

Fast die Hälfte der Wertschöpfung importiert der Hersteller in Form von Bauteilen aus Asien. Er löscht die Ware in Kalifornien, schafft sie auf dem Landweg in das Werk Ensenada in Mexiko, um die fertigen Produkte dann wieder in den USA zu verkaufen. Die hohen Importzölle der USA, die Donald Trump angekündigt hat, träfen die Firma also gleich doppelt.

Noch ist nichts sicher. Keiner weiß, ob Trump seine protektionistischen Maßnahmen mit Strafzöllen von bis zu 45 Prozent tatsächlich durchzieht. Er verhält sich auch im höchsten Amt der USA wie ein Deal Maker aus der Immobilienbranche, der seine Gegner gerne mal mit Maximalforderungen erschreckt, um ihnen am Ende das Gefühl zu geben, sie hätten noch Glück gehabt.

Doch dass der Autohersteller Ford den Bau seiner Fabrik in Mexiko erst einmal gestoppt hat, gibt zu denken. Auch dass die mexikanische Regierung überlegt, mit welchen Anreizen sie die Nachteile der Trumpschen Zollpolitik für Produktionsstandorte in Mexiko ausgleichen könnte, zeigt, dass die Bedrohung ernst genommen wird. Grund
genug, sich gut vorzubereiten.

Protest auch bei US-Firmen

Im Moment sind zwar nicht wenige Ökonomen und Experten dabei, dem Präsidenten zu erklären, dass seine Politik auch die Vorprodukte für US-Fabriken verteuern würde, was entweder die Endverbraucherpreise steigen ließe oder die Gewinne und Zahl der Arbeitsplätze schrumpfen. Die größten Importeure sind oft auch die größten Exporteure: So produziert der deutsche Hersteller BMW in dem großen Werk in Spartanburg (South Carolina) nicht nur für den US-Markt, sondern für die ganze Welt.

Da ist auch der Faktor Zeit: Neue, inländische Lieferanten müssten erst langwierig qualifiziert und zertifiziert werden, aber auch Standorte lassen sich nicht von jetzt auf gleich verlegen. Ein großer deutscher Zulieferer der Luft- und Raumfahrtindustrie etwa sagt gegenüber h&z: „Wir nehmen Trumps Drohungen überhaupt nicht ernst“. Als Lieferant von Boeing sei man kaum ersetzbar. Der Austausch von bewährten Systemkomponenten in einem Flugzeug ist ein Vorgehen, das weder OEMs noch die Betreiber begrüßen würden. „Die USA schnitte sich ins eigene Fleisch und schadete ihren eigenen Unternehmen.“ Gleiches gilt sicherlich in einer Vielzahl von High Tech Unternehmen in den USA.

Die Gleichung der globalen Supply Chain, die ein komplexer Mix aus Spezifikationen, Qualität, Lieferfähigkeit und Preis ist, hat sich über viele Jahre der Globalisierung optimiert.. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass Abschottung den Wettbewerb beschränkt und damit dem Ideenreichtum und der Effizienz der US-Firmen Fesseln anlegt. Dies hätte Auswirkungen auf die eigenen Arbeitnehmer. Denn innovative Köpfe schätzen den Wettbewerb und könnten so ins Ausland gehen. Letztendlich träfe es also den Konsumenten im eigenen Land, der zwar US Produkte im Regal finden würde, die im schlimmsten Fall weniger innovativ und dafür teurer wären. Dies befürchten auch
Handelsketten wie Wal-Mart und Sears, die heute mit global optimierten Zulieferketten die besten Produkte für ihre Kunden anbieten möchten.

Ob die Regierung Trump einen Handelskrieg mit China durchhalten würde, wo die USA doch von den dort geförderten Seltenen Erden maximal abhängig sind, ist fraglich.

„Trumps Pläne sind definitiv nicht gut durchdacht. Wir sind aber vorbereitet, falls sie dennoch realisiert werden“, sagt Jim Brailey, Executive Vice President bei Navico. Man könne die Endmontage zum Beispiel in die USA verlegen oder aber einem bereits bestehenden Werk in Osteuropa zuweisen, falls die Maßnahmen sich nur gegen Mexiko richteten, sagt er. Die zusätzlichen Logistikkosten lägen immer noch unter den angekündigten Strafzöllen.

Sich vorbereiten, das sollten alle Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Lieferkette in irgendeiner Form berührt sein wird durch die Politik des Herrn Trump, ist real – wie real, weiß nur die Regierung selbst.

Denken in Szenarien

Manche Firmen ziehen sich bei solchen Risiken auf die große Unsicherheit zurück, mit denen sie behaftet sind, und warten erst einmal ab. Oder sie fühlen sich stark, etwa allein aufgrund ihrer Bedeutung als Arbeitgeber, wie zum Beispiel der Siemens-Konzern mit seinen 60 Produktionsstandorten und 50.000 Beschäftigten in den USA. Natürlich hat es keinen Sinn, in Panik zu verfallen. Doch das Denken in Szenarien erscheint vernünftig.

Mit Hilfe von Netzwerksimulationen können die Produktion in Verbindung mit möglichen Zöllen aber auch Lieferantenstrukturen analysiert und bewertet werden. Das gilt auch für Standortverlagerungen mit ihren Auswirkungen auf die Gesamtkosten in der Lieferkette. Die strukturierte Erfassung von Risikofeldern und Einzelrisiken mit anschließender Quantifizierung und Bewertung erlaubt die Formulierung von Szenarien, die jeweils genaue Strategien und einen konkreten Maßnahmenkatalog nach sich ziehen.

Es geht nicht nur um Zölle. Die gesamte wirtschaftspolitische Zukunft der USA steht auf dem Prüfstand von Trump. Auch diskriminierende steuerpolitische Maßnahmen sind schon vage angekündigt. Wie wird sich die US-Währung entwickeln, mit welcher Folge für die Zinspolitik? Werden Talente abwandern? Wird die Abschottung Vergeltungsmaßnahmen provozieren?

Ungerührt gab sich diese Woche Siemens-Chef Joe Kaeser: Er reiste wie geplant nach Mexiko und kündigte Investitionen an. Die sind mit 200 Millionen Dollar zwar überschaubar und sollen sich über volle zehn Jahre erstrecken. Dennoch wurde die Geste in Mexiko dankbar aufgenommen. Und solche Treue macht sich vielleicht später noch bezahlt.

Manche Unternehmen trauen dem frisch angetretenen US-Präsidenten also nur eine kurze Laufzeit oder nur begrenzte Unvernunft zu. Tatsächlich scheint es schwer vorstellbar, dass sich Trump am Ende für eine „Lose-lose-Situation“ entscheidet, also einen Zustand, wo alle nur verlieren.

Doch er ist eben ein Deal Maker, ein Pokerspieler, einer der Verluste in Kauf nimmt, so lange die Gewinne auf seiner Seite stehen. Bei solch einem Gegenspieler sollte man besser ein gutes Blatt in der Hand halten oder, wie beim Schach, fünf Züge im Voraus denken.

Autor: Thomas Mrozek
verantwortet als Partner bei der h&z Unternehmensberatung den Bereich Supply Chain
Management. Sein Schwerpunkt ist die Steuerung komplexer Lieferketten. Hier betreut er Unternehmen unter anderen auf ihrem Weg zu umfassenden Serviceverbesserungen.

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h&z steht für Beratung mit Hirn, Herz und Hand – seit 1997. Mit Standorten in München, Düsseldorf, Dubai, Hamburg, Paris, Wien und Zürich gehört das Unternehmen zu Europas führenden Unternehmensberatungen mit den Schwerpunkten Strategie & Optimierung, Einkauf, Supply Chain Management, Technologie & Innovation, Vertrieb & Wachstum, Service und Training. 20 der DAX-30-Unternehmen sowie zahlreiche Mittelständler zählen zu den Kunden. 98 Prozent von ihnen beauftragen h&z wiederkehrend. Als Mitglied der Transformation Alliance ist h&z Teil eines weltweiten Netzwerks mit über 420 Beratern an 13 Standorten. h&z wurde mehrfach mit dem Great-Place-to-Work-Gütesiegel als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Mehr unter www.huz.de

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Digitalisierung als Wertschöpfungspotenzial – Wirksamkeit in Strategie und Umsetzung mit dem Ansatz der „integralen Unternehmensentwicklung“

Jahresthema 2017: Ingenics stellt „Arbeitsorganisation 4.0“ in den Mittelpunkt

Digitalisierung als Wertschöpfungspotenzial - Wirksamkeit in Strategie und Umsetzung mit dem Ansatz der "integralen Unternehmensentwicklung"

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt nachhaltig. (Bildquelle: Devrimb/iStock + wavebreakmedia/shutterst)

(Ulm) – Die Ingenics AG positioniert sich jeweils zum Jahresbeginn mit einem Thema, das aus der Sicht ihrer Vorstände und Partner in Zukunft von zentraler Bedeutung sein wird. Das Jahresthema 2017 lautet „Arbeitsorganisation 4.0 – Digitalisierung als Wertschöpfungspotenzial“. Die Beschäftigung mit diesem Thema soll aufzeigen, wo verschenkte Potenziale liegen und auf welche Weise sie wirksam erschlossen werden.

Dass die Digitalisierung alle Lebensbereiche erfasst, durchdringt und nachhaltig verändert, ist nicht mehr zu übersehen. Kaum irgendwo zeigt sich das so deutlich wie in der Arbeitswelt, wo sich Produktionsbedingungen, Märkte, Kundenbeziehungen – und auch Wertvorstellungen rasant verändern. Die „neue Arbeitswelt“ als Folge der Transformation des Themas „Smart Factory“ bzw. “ Industrie 4.0“ lenkt den Blick zwangsläufig auf die Arbeitsorganisation.

Noch wird die konsequente Digitalisierung selten auf die Spitze getrieben, doch die digitale Durchdringung des kompletten „Lifecycles“ von Produkt und Produktionsmittel ist im Gange. Dass dies erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation haben wird, ist gewiss. In welchem Umfang ist jedoch noch nicht in allen Details wirklich absehbar. Festzustellen ist aber, dass die Digitalisierung bei immer mehr Unternehmen fest auf der Agenda steht.

Was aber ist – dort wo es erkennbar schnell vorangeht – die treibende Kraft? Und warum wird da, wo es eben nicht vorangeht, gebremst? Im Rahmen des Jahresthemas wird Ingenics sukzessive Lösungen zu diesen zentralen Fragestellungen präsentieren, deren Ziel es ist, für Unternehmen die passende Digitalisierungsstrategie entwickeln und wirksam umsetzen zu können.

Mensch und Wertschöpfungssystem

Dr. Jens Nitsche, Partner und Leiter R&D bei Ingenics, hat die beiden Studien zum Themenkomplex “ Industrie 4.0 und Arbeitsorganisation„, die Ingenics gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO erstellt und veröffentlicht hat, in vielen Diskussionen und auf Veranstaltungen vorgestellt und erläutert. Dabei hat er stets auch darauf hingewiesen, dass die Digitalisierung eine Herausforderung für die gesamte Arbeitsorganisation bedeutet. „Für uns ist eindeutig, dass die Technologie nicht allein im Vordergrund stehen darf, sondern immer die Auswirkungen auf das Wertschöpfungssystem und damit auch die Auswirkungen auf den Menschen und die Organisation berücksichtigt werden müssen“, so Dr. Nitsche. „Selbstverständlich wird das Thema Industrie 4.0 durch neue technologische Möglichkeiten getrieben, aber wie bei jeder Weiterentwicklung eines Wertschöpfungssystems muss ich die Prozesse, die Arbeitsstrukturen, die organisatorischen Rahmenbedingungen anpassen und den Menschen mitnehmen, um die Technologie wirksam zu machen.“ Mit der Digitalisierung greife man in einem Maß in die Strukturen ein, das über einen „herkömmlichen“ KVP weit hinausgehe. „Das Thema Arbeitsorganisation 4.0 ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil das Wertschöpfungssystem auch in Zukunft ohne den Menschen nicht funktionieren kann.“

Neues Rollenverständnis der IT

„Doch Vorsicht! Die Digitalisierung ist eine komplexe Angelegenheit, die sich auf alle Unternehmensbereiche erstreckt“, sagt CEO Prof. Oliver Herkommer. „Neben der technologischen Perspektive ist es von elementarer Bedeutung, Unternehmen als ganzheitliche, komplexe Organisation zu verstehen und sie systematisch auf dem Weg zur Digitalisierung zu begleiten. Nur so lassen sich die prognostizierten Potenziale auch nachhaltig realisieren.“ Aus diesem Grund werden auch laufend die Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien in diesem Themenkontext in die Beratungskonzepte überführt bzw. neue Modelle entwickelt. Gleichzeitig wird die Grundlagenforschung weiter intensiviert – z. B. im Förderprojekt MyCPS, mit dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung den deutschen Mittelstand im Themenbereich „Industrie 4.0 – Forschung auf den betrieblichen Hallenboden“ unterstützt. Hier wirkt Ingenics im Projektbereich „Migrationsunterstützung für die Umsetzung menschzentrierter Cyber-Physical Systems“ mit. „MyCPS“ erarbeitet und erprobt systematische Vorgehensweisen zur praktikablen, auf den Menschen zentrierten Umstellung (Migration) digitalisierter Produktionsprozesse und entwickelt ein Modell zur Einführung und Bewertung innovativer Organisationsformen.

Ein wesentlicher Aspekt für die Erfolgsaussichten der Digitalisierung sei „das Rollenverständnis der IT“, erklärt Prof. Herkommer. „Die IT muss sich weg entwickeln vom reinen Technologiedienstleister im Unternehmen, hin zu einer treibenden Kraft als Unternehmer im Unternehmen, weil durch die Digitalisierung neue Geschäftsmodelle und die Optimierung von Geschäftsprozessen in einem neuen Maß möglich sind. Es wird nicht nur ein neues Qualifizierungsportfolio benötigt; die IT muss ein ganz anderes Gewicht bekommen.“

Das Integrale Kompetenzmodell – Wirksamkeit in Strategie und Umsetzung

„Bisher reden wir, wenn wir über die Digitalisierung eines Unternehmens sprechen, mit der Geschäftsführung und der Produktionsleitung, die IT und das Personalwesen sitzen meistens gar nicht mit am Tisch“, sagt Vertriebsvorstand Andreas Hoberg. „Unsere neue Idee von Arbeitsorganisation sieht aber ein ganz anderes Rollenverständnis für IT und Personalwesen vor. Denn Digitalisierung macht weder an Abteilungsgrenzen oder Abläufen noch an der Qualifikation der Mitarbeiter und an liebgewonnen Gewohnheiten der Zusammenarbeit halt. Erst die Verzahnung aller Perspektiven stellt sicher, dass Vorteile auch in zählbare Renditen umgemünzt werden.“

Dazu bedarf es aber einer neuen Sicht auf Unternehmen und Zusammenhänge. Die Ingenics ManagementConsulting hat für unternehmensweite oder „crossfunktionale“ strategische und operative Herausforderungen den Ansatz der integralen Unternehmensentwicklung erarbeitet. Er lässt sich unter anderem auch auf die Verzahnung von Digitalisierung und Arbeitsorganisation anwenden und zeigt präzise die Wirkzusammenhänge zwischen beiden Themen auf. „Mit dem Ingenics Unternehmensentwicklungsansatz haben wir erstmals ein ebenso umfassendes wie schlüssiges Analyse- und Bewertungsinstrument zu Hand, das sämtliche Perspektiven zu den Themen Führung, Mensch und System in Einklang mit Digitalisierung und Arbeitsorganisation 4.0 bringt“, sagt Andreas Hoberg. „Die zentrale Botschaft ist, dass wir die Potenziale der Digitalisierung im Wertschöpfungssystem des Unternehmens konkret darstellen können.“ Das gelingt, weil die Ingenics ManagementConsulting das Unternehmen integral, also als Ganzes betrachtet. Diese ganzheitliche Betrachtung zeigt auf den Ebenen des einzelnen Menschen, der Abteilungen, der Geschäftsprozesse, der Aufbauorganisation, der Unternehmenskultur und der Mitarbeiterqualifikation konkrete Handlungsfelder und deren operatives und strategisches Zusammenwirken auf. Für Andreas Hoberg ist dieser Ansatz der entscheidende Schritt in Richtung Arbeitsorganisation 4.0: „Damit weiß ich, was ich tun muss und in welcher Reihenfolge ich es tun muss, um die hochwirksame Umsetzung zu garantieren. Die Anwendung des Ingenics Unternehmensentwicklungsansatzes führt dazu, dass Maßnahmen schnell, ohne Produktivitätsverluste und widerstandsarm im Unternehmen umgesetzt werden können.“

Bisher habe man mit technologischen Treibern vor allem punktuelle und durchaus beeindruckende Erfolge in der Produktion verbucht, heute gehe es darum, das Potenzial im gesamten Wertschöpfungssystem zu heben. Um quasi die Digitalisierung zur vollen Wirkung zu bringen, müsse man an den wirksamsten Stellhebeln ansetzen, dieser neue Ansatz stelle das „nicht nur singulär in der Produktion, sondern in allen Unternehmensbereichen sicher“, so Andreas Hoberg.

Digitalisierung ist Chefsache

Deswegen wendet sich die Ingenics ManagementConsulting in erster Linie an die Unternehmensführung. „Unser Anspruch ist es, auf höchstem Niveau die Wirksamkeit von Strategie und Umsetzung für Unternehmen sicherzustellen“, so Prof. Herkommer. ManagementConsulting nutze den Ansatz der integralen Unternehmensentwicklung in den Beratungsfeldern Strategy, Attractivity, Agility, Digitality und Personality. „Es ist ein Instrument zur Diagnostik, Bewertung und Prognostizierung der gegenwärtigen und zukünftigen strategischen und operativen Unternehmenssituation und vereint die drei Exzellenztreiber Führung, Mensch und System in einem Instrument.“

Ziel ist es, daten- und erfahrungsbasierte Antworten auf die drei zentralen Fragen des Topmanagements – Was ist zu tun? Warum ist es zu tun? Wie wird es wirksam umgesetzt? – zu geben. „Unternehmenslenkern und Topmanagern vermittelt Ingenics eine doppelte Steuerungskompetenz“, erklärt Dr. Nitsche. „Sie bewerten die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens vollständig, also ohne Blind Spots, und minimieren das Risiko von Fehleinschätzungen, indem sie mit den wirksamsten Hebeln die strategische Entwicklung des Unternehmens steuern und Ressourcenverschwendung eliminieren.“

Insofern ist die Frage, ob Ingenics dazu beitragen kann, die potenziellen Auswirkungen der Digitalisierung nicht nur zu untersuchen, sondern beherrschbar zu machen, klar mit „ja“ zu beantworten. „Es geht um die Entwicklung eines ganzheitlichen Unternehmensverständnisses, das alle Aspekte einer Organisation beinhaltet. Mit diesem Verständnis können digitale Lösungen ihren gesamtwertschöpfenden Nutzen optimal entfalten“, erklärt Prof. Herkommer

Ganz sicher werde sich das Anforderungsprofil für die Mitarbeiter deutlich verändern, sagt Dr. Nitsche. „Wie sich dies im Einzelnen ausprägt, untersuchen wir weiter. Verständlicherweise will jeder potenziell betroffene Mitarbeiter wissen, welche Aufgaben ihm die dynamische Entwicklung übriglassen wird.“ Die Technologien entwickelten sich momentan deutlich schneller als die Rahmenbedingungen in Bezug auf Betriebsvereinbarungen, Datenschutz, Persönlichkeitsrechte etc.

Kostspielige Fehler vermeiden, neue Rollenverständnisse herausarbeiten

Mit jeder technologischen Veränderung sind stets neue Arbeits- und Betätigungsfelder bzw. Berufsbilder entstanden. Welche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt die Maßnahmen zur Optimierung der Wertschöpfungssysteme haben werden, kann noch nicht verlässlich vorhergesagt werden. „Wir sehen aber heute schon, dass bestimmte Rollen neu definiert werden“, erklärt Prof. Herkommer. „In der kurzzyklischen Produktionsplanung übernehmen Algorithmen Aufgaben, die bisher Menschen erledigt haben, in der gesamten Fertigungsplanung werden Menschen künftig weniger Aufgaben haben; in anderen Rollen werden sie in der Zukunft aber umso mehr gebraucht. Ich sehe vor allem eine Verschiebung von Rollenverständnissen, die es jetzt herauszuarbeiten gilt.“

Um den konkreten Nutzen für Ingenics Kunden so deutlich wie möglich zu machen, will Andreas Hoberg erst einmal bestehende Arbeitssysteme transparenter machen und Ziele definieren. Dann gelte es mit dem Management und den Sozialpartnern die Einführungsstrategie zu erarbeiten: „Bei der Aufgabe, Industrie 4.0 auf den Hallenboden zu bringen, müssen wir die Mitarbeiter mitnehmen, Fragen der Qualifikation und der Aufbauorganisation sowie zur Absicherung von Rechtsbeständen klären.“ „Der gemeinsam erarbeitete Handlungsleitfaden mit einem strukturierten Einführungsplan und klaren Rollenmodellen führt dazu, dass kostspielige Fehler vermieden werden“, ergänzt Dr. Nitsche.

Selbstverständlich ist dieses neue Jahresthema auch als Konsequenz aus der letzten gemeinsamen Studie der Ingenics AG und des Fraunhofer IAO, „Industrie 4.0 – Wo steht die Revolution der Arbeitsgestaltung?“ zu sehen. Auch diese Untersuchung aus dem vergangenen Jahr – kostenloser Download unter www.ingenics.de/I40-studie-2016
hatte Teile des Topmanagements als „Bremser“ identifiziert und eine neue Rolle für die IT im Unternehmen angemahnt. „Wo Unternehmen sich noch nicht an die Umsetzung von IT-Innovationen in der Produktion wagen, sind als Haupthemmnisse Unsicherheit bezüglich des wirtschaftlichen Nutzens und mangelndes Fachwissen bzw. fehlende Fachkräfte angegeben worden“, lautete eine zentrale Erkenntnis.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 495 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zu Nahrungsmitteln in Deutschland

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zu Nahrungsmitteln in Deutschland

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.
Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Wie viele Nahrungsmittel werden jährlich in Deutschland in den Müll geworfen? Welche Lebensmittel werden auf diese Weise entsorgt? Welche weiteren Verlustarten gibt es entlang der Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln? Wie viele Nach- und Nebenprodukte handelt und verarbeitet die AGRAVIS Raiffeisen AG?
Antworten gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats Januar.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
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Geld kann man lernen

Geld kann man lernen

(Mynewsdesk) Geld kann man lernen!

Der Geldworkshop für Auszubildende des Instituts für Geldkultur wird im Rahmen der betrieblichen Ausbildung von immer mehr Unternehmen erfolgreich eingesetzt.

Mit dem „Geldworkshop für AZUBIs“ hat Sabine Krusch, Gründerin und Geschäftsführerin des Instituts für Geldkultur, ein völlig neuartiges und ganzheitliches Instrument in der Geldbildung Jugendlicher erfolgreich etabliert. Renommierte Unternehmen setzen den Workshop im Rahmen der betrieblichen Ausbildung bereits seit mehreren Jahren erfolgreich ein.

Geldbildung für Jugendliche? als Erfolgsfaktor im Unternehmen.

Die Ausbildung in Deutschland gilt als hervorragend. Aber das Wissen rund um die wichtigsten Faktoren für die persönliche Lebenszufriedenheit, nämlich Geld und Werte, basiert auf Hörensagen und tendiert gegen Null. Dieses Defizit kostet Unternehmen Jahr für Jahr Unsummen. Denn mit dem ersten Gehalt beginnt für viele junge Erwachsene bereits der Weg in eine lebenslange Abhängigkeit. Zu groß sind die Wünsche und Konsumverführungen, der Umgang mit Geld ist eher planlos. Dabei sollte eigentlich das Gegenteil die Zielsetzung sein: eigenes Einkommen, um sich mittel- und langfristig persönliche finanzielle Unabhängigkeit aufbauen zu können.

Verantwortungsbewusste Mitarbeiter ohne Geldwissen?

Der Wiederspruch liegt auf der Hand: Mitarbeiter, die ein gesundes Gespür für Geld und Werte entwickelt haben, agieren auch im Unternehmen sehr viel verantwortungsbewusster. Gleichzeitig sorgt die eigene Lebenszufriedenheit für eine deutlich höhere Motivation, die sich in gleichbleibend hoher Leistungsbereitschaft und –fähigkeit niederschlagen. Für das Unternehmen ein fast unbezahlbarer Gewinn. Aber nur Finanzbildung, die Ratio und Emotion gleichermaßen einbezieht, schafft eine nachhaltige Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Erfolgreiche Unternehmen von Astrium bis Würth investieren deshalb in das Geldwissen ihrer Azubis und Mitarbeiter und buchen die jeweils 1,5-tägige Workshop-Reihe inhouse im Unternehmen. Die Feedbacks sowohl der Azubis und Mitarbeiter als auch der Personalverantwortlichen sind überzeugend: „Das Feedback aller Azubis sowie auch mein eigenes Empfinden waren sehr gut und durchweg positiv. (…) Die Wertschätzung der Azubis durch kleine Gesten oder Dankbarkeit zu sehen war die größte Anerkennung, die Sie erreichen konnten.“ so eine Ausbildungsverantwortliche.

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Über das Institut für Geldkultur:

Das Institut für Geldkultur forscht, analysiert, lehrt und informiert auf Grundlage des Gestern und Heute rund um die Zukunft des Geldes und den Umgang mit Geld. Sein Hauptaugenmerk gilt dem Geldumgang und dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. In dem speziell für Unternehmen und deren Mitarbeiter entwickelten praxisorientierten Weiterbildungsangebot wurden Finanzkompetenz einerseits und die aktuellen Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Verhaltensökonomie andererseits zusammengeführt und anwendbar gemacht.

Dabei legt das Institut für Geldkultur großen Wert auf absolute Unabhängigkeit: Sowohl das Institut als auch das Workshopangebot werden von keinerlei Unternehmen, Verbänden oder öffentlichen Institutionen gesponsert. Alle Angebote und die Workshopinhalte sind daher garantiert frei von Interessen Dritter und schon allein deshalb ein einzigartiges Angebot.

Mehr Infos unter www.geldkultur.com: http://www.geldkultur.com/
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Pressesprecher Institut für Geldkultur®
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Atlanticlux Lebensversicherung S.A.: Aus Fehlern lernen

Mitarbeiterschulung: Lernen dauert ein Leben lang – Zusammenhang Ökologie, Nachhaltigkeit, Ethisches Verhalten zur Wertschöpfung – Seminarbeitrag Atlanticlux

Atlanticlux Lebensversicherung S.A.: Aus Fehlern lernen

Atlanticlux Lebensversicherung S.A.: Aus Fehlern lernen – Zusammenhang Ökologie, Nachhaltigkeit, Eth

„Wenn die Not am größten ist, sind wir bereit zur Reue und zur Änderung unseres Verhaltens. Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für seine Krankheit opfern.“ (Zitat Sebastian Kneipp), begrüßt Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann die Teilnehmer in den Atlanticlux Räumlichkeiten in der Landeshauptstadt Saarbrücken. Durch Fehler wird gelernt. Es gibt Fehler, die immer wieder begangen werden. Durch unethisches und moralisch verwerfliches Verhalten wurden unzählige Familien und Menschen in große Not gestürzt. Allein durch die Finanzkrisen in den letzten zwei Jahrzehnten gab es große Spannungen auf der ganzen Welt. Wie das eigene Verhalten ändern? Welche konkreten Auswirkungen werden durch das Handeln verursacht?

Ökologisch – Nachhaltig – Ethisch zur Wertschöpfung

Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks ist seit Jahren fester Bestandteil in der Investmentbranche. Dieser sogenannte ökologische Fußabdruck gibt die Treibhausemissionen von Waren und Dienstleistungen an. Das bedeutet der Ablauf wird von der Herstellung bis zum Vertrieb in die Wertschöpfungskette einbezogen, inklusive der Nutzung, Entsorgung und gegebenenfalls Wiedergewinnung. Die Studie erläutert Geldanlageprodukte im Hinblick auf ihren Sustainability-Ansatz. Nachhaltigkeit, Ökologie und Ethik sind eingebundene Themen rund um den Investmentmarkt. Die weitere Entwicklung der Geldanlageprodukte findet sich in den ethischen Investments. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist im Bereich der ethischen Investments seit 1995 erfolgreich tätig.

Investmentstrategie: Verantwortung mit Nachhaltigkeitsauftrag und Ethik

Das Bild der Finanzwelt stellt sich oft als reines Zahlenspiel dar. Es scheint die weltweiten Nationen übergreifenden Verantwortlichen jonglieren am Schreibtisch die Zahlen hin und her und betrachten aus der Ferne ohne Empathie die Auswirkungen. Mittelständische Unternehmen, Selbstständige, Angestellten und Mitarbeiter stehen als Gegensatz direkt im Fokus, um den Seiltanzakt Auftrag, Qualität, Rechnungen und Verbindlichkeiten zu bewerkstelligen. Den Kunden, Klienten, Mandanten und Marktteilnehmern begegnet der Unternehmer täglich, Geschäfte werden persönlich abgewickelt. Man kennt sich ob als Berater, Vermittler, Verwalter, Experte und trifft sich im Kegelklub, beim Nachbarn, beim Kumpel, Familienmitglied oder als Freund. Ein Auftrag, ein Geschäft oder Investmentanlage wurde versprochen, geraten oder empfohlen. Beim unterschiedlichen Handeln läuft immer die Frage mit, was wenn diese Empfehlung oder der Auftrag nicht funktioniert? Hendrik Lehmann gibt zu bedenken, dass Untersuchungen ergeben haben, dass die Ursache und Schuldfrage in Investmentanlagen oftmals nicht finanztechnisches Versagen war, sondern menschliches Fehlverhalten.

„Wir sind in der Marktwirtschaft und möchten frei sein. Trotzdem leben die Menschen in ständiger Gefahr, unfreie und fremdbestimmte Verbraucher zu werden. Freie, selbstbestimmte Bürger haben eine freie Marktwirtschaft verdient“, diskutieren die Teilnehmer mit Hendrik Lehmann.

Die selbstbestimmte Freiheit gilt als ein fundamentales Grundrecht.

Hendrik Lehmann erläutert, dass das Prinzip der freien Marktwirtschaft die Verbraucher zum Verbrauch animieren möchte. Die Verbraucher werden täglich, stündlich über sämtliche Medienkanäle mit Werbebotschaften bombardiert, um auf einen gewissen Weg des Haben Wollens geführt. Im Ziel das Konsumverhalten. „Das Einkommen soll verbraucht werden, die Zeit wird verbraucht, selbst das Leben wird damit verbraucht“, so die Diskussion. Ist die Menschheit schon Konsumsklave geworden? Was bedeutet das für die Menschenwürde, welche Gefahren lauern? In der Mühle des Konsumzwangs ist man ein Getriebener, treibt und kurbelt aber die Wirtschaft gleichzeitig an. Somit schließt das eine das andere nicht aus, erläutert Hendrik Lehmann. Es muss immer alles neuer, besser, teurer werden, und somit ist man in eine Abhängigkeit geraten und viele werden konsumsüchtig. Es gilt, Entscheidungen konsequent zu treffen, zu hinterfragen, was hilft, um frei zu werden. Wie aus dem Konsumzwang wieder herauskommen? Es gibt Lebensstile, die zeigen, dass eine andere Form des Konsums möglich ist, die mit Nachhaltigkeit, Ökonomie und Ethik verbunden ist. Eine Checkliste zum Abfragen:

– Was brauche ich wirklich?
– Bestimmen Gier und Herdentrieb?
– Lockt das schnelle Geld?
– Was sollte daran verkehrt sein?
– Machen doch alle, alle schreiben die ähnlichen Börsen-Tipps, also ist das doch richtig?
– Keiner zweifelt, und ich?
– Wer hat das kontrolliert, wer nachgerechnet?
– Wer zahlt später dafür?

Ein ehrlicher Banker sagte mal: Was soll man denn mit dem ganzen Geld tun? Eine Bank muss nur Gewinne erzielen. Ist das richtig?

„In den vergangenen Jahren verzeichnen Unternehmen wie die Atlanticlux Lebensversicherung S.A. eine stetig wachsende Nachfrage nach ethischen Investments. Der Wunsch die allgemeinen ethischen Grundsätzen, wie beispielsweise ökologischen oder religiösen Überlegungen fest ins Investment mit einzubinden, wird mittlerweile nicht nur von Menschen mit einer entsprechenden ideologischen Überzeugung verfolgt. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten haben sich ethische Investments als attraktiv erwiesen. Unter dem Oberbegriff „Nachhaltige Investments“ konnten sich die zusammengefassten Anlagestrategien in der Finanzkrise behaupten. Hendrik Lehmann weist darauf hin, dass dies durch eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (BDU) bestätigt wird. Mit sehr guten Renditen positionieren sich ethische Investments am Markt. Naturgemäß sind höhere Renditen in der Regel auch mit höheren Risiken verbunden. Dies gilt auch für den Bereich der ethischen Investments.

Hendrik Lehmann gibt zu bedenken, dass es lohnt Fehler zu analysieren. Es lohnt nachzufragen und zu hinterfragen. Es lohnt ein Rückblick auf Krisen und deren Auswertungen, um aus gemachten Fehlern und dem Fehlverhalten zu lernen. Mit Geduld gibt es immer eine Lösung. Die Entscheidungen sind jedes Mal neu zu überdenken, zu treffen und abzuwägen, es gilt nicht einfach nur einer Herde hinterherzulaufen.

Gegründet im Oktober 1987, nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Großherzogtum Luxemburg und eine Niederlassung in Saarbrücken. Die Atlanticlux hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist spezialisierter Partner für private Altersvorsorge. Die PREMIUM SELECT LUX S.A. übernimmt die Verwaltung institutioneller Gelder externer Unternehmen. Sowohl die tägliche Analyse der globalen Kapitalmärkte, als auch die Umsetzung im Rahmen der Anlagestrategien der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., fallen in den Aufgabenbereich der PREMIUM SELECT LUX S.A. Weitere Informationen unter: www.atlanticlux.de

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Jabra stärkt Business-Sparte: Tero Tolonen ist Vice President Product Management

Sound-Experte baut Produkt-Management aus

Jabra stärkt Business-Sparte: Tero Tolonen ist Vice President Product Management

Tero Tolonen ist Vice President Product Management bei Jabra (Bildquelle: GN Audio/Jabra)

Kopenhagen/Dänemark, 20. Oktober 2016. Tero Tolonen ist neuer Vice President Product Management, Large Enterprise Business bei Jabra. In seiner neuen Position verantwortet er das Großkundengeschäft für die Contact Center und Office-Sparte des Sound-Experten. Tolonen wird vor allem die Wertschöpfung des Unternehmens weiter vorantreiben, neue Produkte passgenau am Markt einführen und Produktlebenszyklen im Markt koordinieren.

Für seine neue Position bringt Tolonen mehr als vierzehn Jahre Erfahrung im Produktgeschäft mit: Zuvor leitete er als Direktor des Programm-Management die Produktgestaltung der Microsoft Phone Business Sparte in China. Dort zeichnete er für die Produktentwicklung verantwortlich, konzeptionierte das Portfolio und leitete das Produktlebenszyklus-Management. Vor seiner Tätigkeit bei Microsoft verantwortete Tolonen das Produktportfolio Smart Devices bei Nokia und arbeitete als Berater bei McKinsey & Company.

„Wir freuen uns sehr, Tero Tolonen im Team für das Großkundengeschäft begrüßen zu können. Von seiner langjährigen und umfassenden Erfahrung im Produktgeschäft profitiert Jabra enorm, umso mehr da wir unser Produktangebot weiter ausbauen werden“, sagt Holger Reisinger, Senior Vice President Marketing, Products and Alliances bei Jabra. Tolonen arbeitet am Hauptsitz von GN Audio in Dänemark und berichtet direkt an Holger Reisinger.

„Musik, Sound und Audio sind meine Leidenschaft und haben schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt – im Studium, in meiner Forschungsarbeit und im Laufe meiner Karriere. Deshalb freue ich mich sehr, Teil des talentierten Jabra-Teams zu werden, um neue und innovative Audio-Lösungen zu entwickeln, mit denen das Leben besser klingt.“ erklärt Tero Tolonen.

Tolonen ist promovierter Akustiker und hat einen Master-Abschluss in Elektrotechnik der Universität von Helsinki. (HUT/Aalto University).

Als international führender Entwickler und Hersteller bietet Jabra unter dem Motto „Hear more, do more and be more“ ein umfassendes Portfolio an Kommunikations- und Sound-Lösungen, mit denen Nutzer mehr erreichen können. Mit seinen beiden Geschäftsbereichen für private und geschäftliche Anwender produziert Jabra schnurgebundene und schnurlose Headsets und Freisprechlösungen, die im Büro und unterwegs mehr Bewegungsfreiheit, Komfort und Funktionalität ermöglichen. Weltweit beschäftigt Jabra rund 1.000 Mitarbeiter und hat 2015 einen Jahresumsatz von 3.229 Mio. DKK erwirtschaftet.

Jabra ist der Markenname von GN Audio, einer Tochtergesellschaft von GN Store Nord A/S (GN). Als Teil der GN Group steht Jabra seit fast 150 Jahren für Innovation, Zuverlässigkeit und Bedienkomfort. Das GN Portfolio umfasst einzigartige Sound-Lösungen für den medizinischen, professionellen und privaten Einsatz, mit denen das Leben besser klingt. Dazu nutzt das Unternehmen seine langjährige Erfahrung aus der Forschung, Studienergebnisse und Know-how im Sound-Bereich. GN ist weltweit in mehr als 90 Ländern tätig, beschäftigt über 5.000 Mitarbeiter und ist an der NASDAQ OMX gelistet.

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Mit dem Marketing-Guide an die Spitze

Jean-Luc Haaser bringt Höchstleistung ins Marketing

Mit dem Marketing-Guide an die Spitze

Mit dem Marketing-Guide an die Spitze: Jean-Luc Haaser bringt Höchstleistung ins Marketing.

Auch Marketing-Fachkräfte spüren es deutlich: Wir leben in einer Zeit der Umbrüche. „Generationenwechsel, Digitalisierung, hohe Mitarbeiter-Fluktuationen …“, zählt Jean-Luc Haaser auf, der als Marketing-Guide Teams und Organisationen hilft, im Marketing wieder Top-Niveau zu erreichen. „Diese ständigen Veränderungen stellen Marketing-Abteilungen auf eine harte Probe.“

Wird ein Unternehmen im Marketing von der Konkurrenz abgehängt oder liefert das Team nicht mehr die gewohnt hohe Qualität, dann ist Haaser gefragt. „Ich helfe Entscheidern, Teams und Organisationen auf dem Weg zur Marketing-Höchstleistung“, bringt es der Marketing-Guide Haaser auf den Punkt, „und damit zur Steigerung ihrer Geschäftsergebnisse.“

„Gibt es ein magisches Rezept für Marketing-Erfolg? Nein“, so der Marketing-Experte. Doch für ihn ist ebenso klar, dass Erfolg auch nicht zufällig entsteht: „Überall dort, wo große Marketing-Leistungen gefeiert werden, gibt es immer wieder dasselbe Fundament aus individuellen und kollektiven Fähigkeiten. Und diese kann man gezielt weiterentwickeln.“

Haaser blickt auf mehr als 25 Jahre Erfahrung als Top-Marketeer in der Konsumgüterindustrie zurück und kennt damit alle Facetten erfolgreiches Marketing-Managements. Hinzu kommt seine Praxisforschung, mit der der Business Coach und Change Management Berater Haaser, wie er es ausdrückt, die „DNA des erfolgreichen Marketings“ entschlüsselt.

Je nachdem, wo der Lösungshebel anzusetzen ist, steht Haaser seinen Klienten als Gefährte, Entwickler oder Coach zur Seite: Wenn jemand gebraucht wird, der weitreichende Entscheidungen aus der unbefangenen Außenperspektive beurteilt, wenn sich einzelne Marketing-Mitarbeiter oder Teams weiterentwickeln sollen oder Unternehmer, Führungskräfte und Selbstständige Lösungswege für ihre individuellen Herausforderungen suchen.

Wer mehr über Jean-Luc Haaser erfahren möchte, kann sich jetzt auf seiner neuen Website ausführlich informieren.

Wenn im Marketing der Wettbewerb rauer wird, das Team nicht mehr sein volles Potenzial erreicht und neue Technologien alte Methoden infrage stellen, findet Marketing-Guide Jean-Luc Haaser den Weg zurück zur Höchstleistung. Der gebürtige Franzose vereint 25 Jahre aktive Erfahrung als Top-Marketeer, Business-Coach und Change Management-Berater sowie die Ergebnisse seiner eigenen Praxisforschung zu einer effektiven Mischung.

Als Gefährte, Entwickler und Coach qualifiziert er Leistungsträger im Marketing, gibt Raum für Innovationen, beurteilt Entscheidungen unbefangen und hilft, den Generationenwechsel zu einer Chance zu machen. Dabei liegt seine Stärke vor allem in seiner ganzheitlichen Herangehensweise, die die fachlichen Fähigkeiten wie der kulturelle Nährboden umfasst und so zu den Wurzeln des Problems vorstößt – um Leistung und Ergebnisse nachhaltig zu steigern.

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Jabra-Studie: Unternehmen sollten Contact Center-Mitarbeiter als Markenbotschafter stärken

Studie von Lindberg International und Jabra stellt anrufzentrierte Mitarbeiter in den Fokus

Jabra-Studie: Unternehmen sollten Contact Center-Mitarbeiter als Markenbotschafter stärken

Jabra: Contact Center-Mitarbeiter als Markenbotschafter stärken (Bildquelle: Jabra/GN Netcom)

Rosenheim, 06. Juli 2016. Contact Center-Mitarbeiter bleiben für Unternehmen die erste Wahl, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Da sie hohe Anrufvolumen zu bewältigen haben, müssen sie besonders effizient arbeiten und benötigen eine entspannte und ruhige Gesprächs-zone. Nur so können Contact Center-Mitarbeiter herausragenden Kunden-service leisten und erfolgreich zur Wertschöpfung ihres Unternehmens beitragen. Deshalb sollten Unternehmen gezielt in ihre Mitarbeiter investieren, ein passendes Arbeitsumfeld schaffen und modernste Technologien zu Verfügung stellen. Denn produktivere Mitarbeiter arbeiten nicht nur produktiver, sie sind auch engagierter und zufriedener im Job. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie des Audio-experten Jabra gemeinsam mit den Marktforschern von Lindberg International.

Im Rahmen ihrer aktuellen Studie „The Power of Conversation – Herausforderungen im Kundenservice 2016“ nimmt Jabra eine Neudefinition des Contact Centers hin zu anrufzentrierten Anwendungsszenarien und Nutzerprofilen vor. Als professionelle Vieltelefonierer sind Contact Center Mitarbeiter eine der vier Kernzielgruppen anrufzentrierter Mitarbeiter: Sie erbringen für ihr Unternehmen einen Mehrwert durch Telefonate. Diese müssen effizient und professionell verlaufen. „Und genau hier liegt das Problem“, erläutert Holger Reisinger, Senior Vice President Jabra Business Solutions. „Lärm und häufige Unterbrechungen durch Kollegen hindern Contact Center Mitarbeiter nicht nur am effizienten Arbeiten – es sind zusätzliche Stressfaktoren.“ Auch das hohe Anrufaufkommen, der Mangel an Privatsphäre und zu viele E-Mails beeinträchtigen die Produktivität. Im schlimmsten Fall dauern Gespräche aufgrund von Missverständnissen und
Rückfragen länger oder müssen an Vorgesetzte eskaliert werden. Die Folge sind negative Kundenerfahrungen.

Eine Lösung ist die Schaffung einer persönlichen Gesprächszone, in der Contact Center Mitarbeiter Telefonate konzentriert und entspannt führen können. Auch passende Technologien – etwa eine Lärmampel, die Kollegen für Lärm sensibilisiert – und eine produktivitätsfördernde Unternehmenskultur tragen dazu bei, dass Mitarbeiter produktiver telefonieren können. Dies unterstreichen auch die Zahlen der aktuellen Jabra-Studie: 26,5 Prozent der befragten 378 deutschen Contact Center-Mitarbeiter sind dank passender Technologien und 31 Prozent dank einer produktivitätsfördernden Unternehmenskultur produktiver. Diese Maßnahmen wirken sich zugleich auf die Mitarbeiterloyalität und -bindung aus: Produktive Mitarbeiter sind im Job zufriedener, engagieren sich stärker (23 Prozent), eskalieren seltener Probleme an ihre Vorgesetzten und suchen seltener einen neuen Arbeitsplatz.

„Kundenservice ist geschäftsentscheidend und Contact Center Mitarbeiter spielen eine ganz zentrale Rolle als Markenbotschafter und bei der Kundenbindung“, sagt Holger Reisinger. „Deshalb sollten Unternehmen gezielt in ihre anrufzentrierten Mitarbeiter investieren. Denn: Bieten Unternehmen ihren Kunden einen freundlichen Service, werden sich 73 % für die Marke entscheiden. Ist die Serviceerfahrung hingegen negativ, so werden 91 % der Marke den Rücken zudrehen und weiteren 15 Menschen in ihrem Umfeld davon erzählen.“

Weitere Informationen zur Jabra-Untersuchung ´The Power of Conversation´ und den vier Typen der anrufzentrierten Mitarbeiter finden Sie unter http://www.jabra.com.de/c/global/the-power-of-conversation

Als international führender Entwickler und Hersteller bietet Jabra unter dem Motto „Hear more, do more and be more“ ein umfassendes Portfolio an Kommunikations- und Sound-Lösungen, mit denen Nutzer mehr erreichen können. Mit seinen beiden Geschäftsbereichen für private und geschäftliche Anwender produziert Jabra schnurgebundene und schnurlose Headsets und Freisprechlösungen, die im Büro und unterwegs mehr Bewegungsfreiheit, Komfort und Funktionalität ermöglichen. Weltweit beschäftigt Jabra rund 1.000 Mitarbeiter und hat 2015 einen Jahresumsatz von 3.229 Mio. DKK erwirtschaftet.

Jabra ist der Markenname von GN Netcom, einer Tochtergesellschaft von GN Store Nord A/S (GN). Als Teil der GN Group steht Jabra seit fast 150 Jahren für Innovation, Zuverlässigkeit und Bedienkomfort. Das GN Portfolio umfasst einzigartige Sound-Lösungen für den medizinischen, professionellen und privaten Einsatz, mit denen das Leben besser klingt. Dazu nutzt das Unternehmen seine langjährige Erfahrung aus der Forschung, Studienergebnisse und Know-how im Sound-Bereich. GN ist weltweit in mehr als 90 Ländern tätig, beschäftigt über 5.000 Mitarbeiter und ist an der NASDAQ OMX gelistet.

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in-GmbH stellt Version 5.0 der IoT-Plattform „sphinx open online“ vor

Next Generation der Plattform für Überwachungs-, Steuerungsaufgaben und digitale Wertschöpfung mit einem breiten Anwendungsspektrum

in-GmbH stellt Version 5.0 der IoT-Plattform "sphinx open online" vor

sphinx open online

Konstanz, 17. Mai 2016 – Die in-integrierte informationssysteme GmbH ( www.in-gmbh.de ) launcht das Release 5.0 ihrer Software „sphinx open online“. Dabei handelt es sich um eine IoT-Plattform, die in diversen Bereichen wie Sicherheit, Industrie 4.0, Energie und Logistik bei der Überwachung von Liegenschaften, Gebäuden, technischen Anlagen und der Produktion zum Einsatz kommt. Daten aus verschiedenen Systemen werden einfach angebunden, Bedienoberflächen individuell designed und Apps ausgerollt. Anwendungen stehen Nutzern rollengerecht und konsistent auf PC oder Mobile Device – sowohl im Firmennetz als auch aus der Cloud – zur Verfügung. Gemäß „anbinden, anzeigen und agieren“ können plattformübergreifend neben Überwachung, Alarmierung und Rückmeldung auch Bearbeitungsaufgaben realisiert werden.

Die Version 5 wurde um zahlreiche Features ausgebaut, mit dem Ziel, die Effizienz bei Integration, Erstellung, Rollout und Änderung von Anwendungen weiter zu steigern. Gegenüber konventioneller App-Entwicklung werden erhebliche Kosten- und Zeiteinsparungen – auch bei Rollout und Pflege – erzielt. Gleichzeitig wird durch daraus resultierende Smart Services der Weg in die digitale Wertschöpfung eröffnet.

Die offene Architektur ermöglicht dabei die Einbindung von Sensoren und die Ansteuerung von Aktoren sowie die Anbindung an Business-Systeme. sphinx open online unterstützt gängige Industrie-Protokolle. So ermöglicht die Plattform die Realdatenanbindung an die „Welt der Dinge“ zur Überwachung von Kenngrößen und Grenzwerten, Alarmierung und Eingriff bei Störfällen und vieles mehr. Das neue Release erweitert die horizontale Integration durch die Nutzung von CAD-Daten und die Kopplung an Businessanwendungen.

Entscheidungsrelevante Daten integrieren, auswerten, optimieren
Neben der Anbindung von SharePoint wird der Import von Autocad-CAD-Daten unterstützt. Komplexe Abhängigkeiten im zu überwachenden System können über den neuen Scpriting-Service abgebildet werden. Dies ermöglicht z.B. Alarme oder Störmeldungen, die unter bestimmten Bedingungen ausgelöst werden. Vom Lageplan, über Produktionshallen und Gebäude bis zu Anlagendaten können Informationen importiert und direkt genutzt werden und lassen sich einfach in die Plattform integrieren.

Über entsprechende Adapter kann das System in Geschäftsprozesse integriert werden, durch die Anbindung an Office-Anwendungen wie Excel und SharePoint.

Auch die parallele Integration von Datenbanken oder anderen Informationsquellen ist mit sphinx open online einfach möglich. Dafür sorgt unter anderem das standardisierte Übertragungsprotokoll für Maschinendaten OPC UA. Mit einem OPC UA-Adapter ergibt sich ein wichtiger Baustein für die Anbindung von Industrie 4.0-Anwendungen.

Darüber hinaus wurde die Bedienbarkeit der Designer-Umgebung mit dem neuen Release weiter verbessert. Dies vereinfacht die Erstellung von Grafiken und Dashboards. Bei der Plattform handelt es sich um ein langfristig angelegtes strategisches Produkt. In den kommenden Jahren sind daher weitere Releases geplant, die die Unternehmen bei der Erschließung der Wertschöpfung aus Daten unterstützen – von der Produktherstellung über den realen Einsatz bis zu den sich daraus ergebenden Services.

Die wichtigsten Neuerungen von sphinx open online V5 im Überblick:
– Komplexe Benachrichtigungsregeln über Scripting Service
– Import von Lagegrafiken über AutoCAD-Dateien (DWG)
– Datenadapter für Excel-Dateien (XLS, XLSX)
– Datenadapter für SharePoint-Listen
– Panels mit neuen Interaktionsmöglichkeiten
– Durchgängige Unterstützung für UNICODE (z.B. für kyrillisch) in Panels
– Verbesserte Integrierbarkeit für Kunden-Applikationen über Web-Services
– Verbesserte Anpassbarkeit im sphinx open Editor für OEM-Integratoren
– Zahlreiche Usability-Verbesserungen im sphinx open Designer
– Mit der Release sphinx open online V5 erfolgt auch die Release 11 des Visualisierungstools sphinx open API (Java) für OEM-Integratoren

Weitere Informationen unter www.sphinx-open.de

Die 1989 gegründete in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz ist auf die Geschäftsfelder „Managementleitsysteme und Mobile Solutions“ sowie „Collaborative Solutions und Business Apps“ spezialisiert.

Die in-GmbH entwickelt und vertreibt Software zum Einsatz in Managementsystemen und mobilen Apps. Mit der Produktlinie sphinx open stehen Softwarekomponenten und eine Cloud-fähige Plattform bereit, die das Internet der Dinge einfach und schnell sichtbar macht: mit Visualisierung in 2D/3D, Anbindung beliebiger Datenquellen und weiteren digitalen Services. Neben dem erfolgreichen Einsatz in zahlreichen Softwareprodukten von OEM-Kunden entstehen innovative IT-Lösungen für Industrie 4.0, zur Energieoptimierung und Elektromobilität.

Für international tätige Industrieunternehmen konzipiert und realisiert die in-GmbH zudem Kollaborations- und Kommunikationsplattformen (Collaborative Intranets) sowie Fachanwendungen zur Optimierung der standortübergreifenden Zusammenarbeit.

Namhafte Hersteller von Leitstands-Software, Anlagen- und Maschinenbauer, Anlagenbetreiber, IT-Abteilungen sowie Anbieter von mobilen Diensten zählen zum Kundenstamm. Weitere Informationen unter www.in-gmbh.de

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„SEF Smart Electronic Factory e.V.“ zeigte auf der HANNOVER MESSE Industrie 4.0 in der Praxis

Verein machte vernetzte Produktion für den Mittelstand greifbar

"SEF Smart Electronic Factory e.V." zeigte auf der HANNOVER MESSE Industrie 4.0 in der Praxis

Messestand des SEF Smart Electronic Factory auf der HANNOVER MESSE 2016

Limburg, 12. Mai 2016 – Wie werden Produktionsanlagen und Produktionsplanung intelligent? Welchen Mehrwert bringen Big Data-Analytics und Enterprise-Monitoring mobil und in 3D? Diese und weitere Fragen beantworteten die Experten des „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ auf der diesjährigen HANNOVER MESSE. Sie brachten somit dem internationalen Publikum – mit Fokus auf den Mittelstand – die vernetzte Produktion und damit die Industrie 4.0 näher.

Von der Analyse der Qualitäts-, Prozess- und Maschinendaten bis hin zur automatischen Fehlerursachenerkennung – Prozesse werden intelligent und Daten smart. „Obwohl Industrie 4.0 in aller Munde ist, ist diese Evolutionsstufe insbesondere für viele KMUs nach wie vor ein Mysterium“, erklärt Siegfried Wagner, Pressesprecher des SEF Smart Electronic Factory e.V. „Auf der HANNOVER MESSE stellten wir fest, dass gerade die Fragen danach, wie Produktionsprozesse Industrie 4.0-konform werden und vor allem, welchen Nutzen und Mehrwert sie stiften, die Unternehmen umtreiben“, ergänzt Wagner.

Keine Modellfabrik – reale Produktionsumgebung
Der SEF Smart Electronic Factory e.V. zeigte als Industrie 4.0-Initative konkrete Lösungen, die den Einstieg in die vierte industrielle Revolution ermöglichen. In dem Verein arbeiten führende Anlagenbauer, Automatisierungsspezialisten, Hardware- und Software-Hersteller, Consulting-Unternehmen und universitäre Einrichtungen interdisziplinär zur Entwicklung von Industrie 4.0-fähigen Lösungen und Standards zusammen. Diese werden in der Smart Electronic Factory, eine Elektronikfabrik in Limburg a. d. Lahn, unter realen Produktionsbedingungen evaluiert und erprobt. So entstehen Best Practice-Lösungen – mit Fokus auf die Anforderungen des Mittelstandes.

Dieses Projekt hebt sich deutlich von den Modellfabriken ab und ist die deutschlandweit einzige Smart Factory-Initiative, die als „lebende Fabrik“ existiert.

Was ist Industrie 4.0 und wie wird daraus Wertschöpfung?
Auf dem Gemeinschaftsstand des SEF Smart Electronic Factory e.V. erfuhren die Besucher unter anderem, wie Kennzahlen und Massendaten aus der Produktion bereitgestellt, visualisiert, analysiert und ausgewertet werden können. So lassen sich Produktionsabläufe leistungsfähiger gestalten, prozessspezifische Problemstellungen werden transparent und Erkenntnisse können zur Optimierung rückgekoppelt werden. Gleichzeitig gaben die Spezialisten einen Ausblick, wie sich Maschinen in der Zukunft selbst optimieren, aus Fehlern lernen und autark produzieren können.

Diese und weitere Szenarien gehen aus der „Smart Electronic Factory“ hervor. „Im ersten Schritt ist es wichtig, Unternehmen aufzuzeigen, welche Stellschrauben für den Einstieg in die Industrie 4.0-fähige Fabrik erforderlich sind. Im zweiten Schritt geht es um die Kür – nämlich darum, aus den umgesetzten Lösungen Wertschöpfung zu entwickeln. Das bedeutet beispielsweise, dass relevante Daten gewonnen (Big Data) und systematisch analysiert werden, um daraus Optimierungen abzuleiten. Dies ist nicht nur auf den Produktionsprozess begrenzt – ein großes Potenzial bieten intelligente Produkte, die Daten (Smart Data) liefern, um digitale Wertschöpfung (Smart Services) zu ermöglichen“, erklärt Siegried Wagner und ergänzt: „Das bedeutet, dass bereits beim Produktdesign und bei der Produktion die Möglichkeit für einen späteren Service mit berücksichtigt werden muss.“

Zu den Mitgliedern des Vereins zählen die Asys Automatisierungssysteme GmbH, Bosch Rexroth AG, DUALIS GmbH IT Solution, Dürr AG, Fuji Machine MFG Europe GmbH, in-integrierte informationssysteme GmbH, iTAC Software AG, Limtronik GmbH, proALPHA Business Solutions GmbH, Technische Hochschule Mittelhessen und Unity AG.

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. ist ein im Jahr 2015 gegründeter Verein, der Industrie 4.0-fähige Lösungen – mit Fokus auf die Anforderungen des Mittelstandes – entwickelt. In der Smart Electronic Factory, eine Elektronikfabrik in Limburg a. d. Lahn, werden Industrie 4.0-Szenarien und -Anwendungen unter realen Produktionsbedingungen entwickelt und erprobt. Der Verein setzt sich aus verschiedenen Unternehmen sowie universitären Einrichtungen und Instituten zusammen. Zentrale Zielsetzung ist es, Unternehmen den Weg in die vierte industrielle Revolution zu ebnen. www.smart-electronic-factory.de

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