3. Otto Group Studie zeigt Trend zu nachhaltigen Produkten

Die repräsentative Studie zeigt, dass Verbraucher immer häufiger auf nachhaltige Produkte setzen. Auch haben Konsumenten eher Vertrauen in Anbieter ethisch-korrekter Produkte, als in andere Unternehmen.

Verbraucher setzen immer mehr auf nachhaltige Produkte. So das Ergebnis der 3. Otto Group Trendstudie 2011 «Verbrauchervertrauen – auf dem Weg zu einer neuen Wertekultur», bei der 1.000 Personen in Deutschland zwischen 16 und 74 Jahren befragt wurden.

41 Prozent der Befragten gaben an, häufig zu ethisch korrekten Produkten zu greifen. 61 Prozent der Verbraucher sind jedoch bei der Auswahl ethischer Produkte überfordert. Nachhaltigleben.de informiert über die Studie und die aktuelle Entwicklung beim Verbraucherverhalten.

Der Trend ist eindeutig: Verbraucher verlangen nachhaltige Produkte. Jedoch fällt vielen beim Kauf die Unterscheidung zwischen ethisch einwandfreien Produkten und herkömmlichen schwer. Achteten 2009 nur 26 Prozent der Verbraucher beim Einkauf auf Produkte, deren Hersteller ethische Grundsätze beachten, sind es 2011 bereits 41 Prozent. Allerdings ist das Vertrauen in Unternehmen verbesserungswürdig. Nur 34 Prozent der Befragten trauen grundsätzlich den Herstellern, jedoch 77 Prozent bringen Unternehmen mit ethisch korrekten Produkten ein Grundvertrauen entgegen. Für Unternehmen ist dies ein klares Argument noch stärker auf Ethik zu bauen, denn der Wunsch nach Produkten, die ökologisch, ökonomisch und sozial im Einklang mit den Forderungen der Nachhaltigkeit stehen wird stetig steigen. Und Verbraucher werden immer aktiver und engagierter, um ihre Forderungen durchzusetzen: 57 Prozent gaben an, dass Verbraucher mittlerweile mehr Macht gegenüber Unternehmen haben.

Wertewandel beim Verbraucher

Das Verbraucherverhalten hat sich nachhaltig verändert. Käufer zeigen mehr Verantwortung und sind mündiger als noch vor wenigen Jahren. 84 Prozent der innerhalb der Trendstudie befragten Personen kaufen mindestens gelegentlich ethisch-korrekte produzierte Waren und 72 Prozent teilten mit, dass ethische Kriterien zu einem festen Bestandteil ihrer Kaufentscheidung geworden sind. Kaufen ist heute kein reines Konsumieren mehr, sondern unterliegt einem klaren Wertewandel. Umweltbewusstsein, Ethik, soziale Komponenten gewinnen immer mehr an Bedeutung und stellen Unternehmen vor nachhaltige Herausforderungen. Verbraucher verlangen zudem Aufklärung und Informationen. Für 61 Prozent stellt der ethische Konsum eine Überforderung dar und 82 Prozent gaben an, Verbraucherschutz durch den Staat funktioniere nicht mehr. 91 Prozent vertrauen unabhängigen Testinstanzen und Nichtregierungsorganisationen, aber nur 15 Prozent haben Vertrauen in die Politik. Transparenz, Dialogbereitschaft und Vertrauen heißen die Schlagwörter einer Gesellschaft, die Ethik, Moral und Verantwortungsbewusstsein in den Mittelpunkt des Konsums stellt.

Noch scheinen Wirtschaft und Politik die Signale nicht richtig erkannt zu haben. Einzelne Instanzen fördern zwar Nachhaltigkeit und Ethik, jedoch noch nicht zur Zufriedenheit der Mehrheit der Verbraucher. Verbraucherskandale und Krisen haben zu Unsicherheiten geführt und die Werteskala verändert. Durch neue Medien sind Netzwerke entstanden, durch die Verbraucher mehr Einfluss gewinnen und Transparenz erhalten. Fehlverhalten von Politik und Unternehmen werden schneller ans Tageslicht gebracht und verbreiten sich in rasender Geschwindigkeit. Orientierung suchen Konsumenten immer weniger in der Politik, vielmehr vertrauen sie ihren eigenen Netzwerken und engagierten, unabhängigen Organisationen. Verbraucher sind zudem kritischer geworden und orientieren sich an Siegeln, die für nachhaltige Produkte stehen. Jedoch fordern sie mehr Übersicht und Klarheit. Chaos und Skandale bewirken einen Vertrauensverlust. Die 3. Otto Group Trendstudie 2011 ist eine Momentaufnahme mit eindeutigen Zeichen: Nachhaltigkeit ist ein fester Anker in der Gesellschaft geworden. Hatte Sie vor vielen Jahren durch die Grüne Bewegung zuerst den Bereich Ökologie erreicht, dehnt sie sich nun immer dynamischer in die Segmente Ökonomie und Soziales aus. Diese Entwicklung ist immer noch am Anfang und hat ihren Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Verbraucher fördern diese Entwicklung, Politik und viele Unternehmen (nicht alle) hinken diesem Trend noch hinterher.

nachhaltigleben.de – das erste Portal für einen nachhaltigen Lebensstil

Der Schutz der Umwelt ist eines der wichtigsten Anliegen. Die Plattform nachhaltigleben.de richtet sich an Menschen, die einen Lebensstil im Einklang mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit anstreben. Mit ihrer täglichen Konsumentscheidung können sie einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Erhaltung der Umwelt leisten. Diesen Menschen bietet nachhaltigleben.de Übersicht, Orientierung und Austausch mit Gleichgesinnten. Das Portal will so dazu beitragen, den zentralen Hemmschuh für nachhaltiges Handeln – fehlende Informations- und Vergleichsmöglichkeiten und den daraus resultierenden Mangel an Wissens- und Entscheidungsgrundlagen – zu beseitigen.

Das Thema Nachhaltigkeit wird für immer mehr Menschen zum Kriterium bei ihrer Kaufentscheidung. Gleichzeitig wächst die Palette an nachhaltigen Angeboten rasant. Neben Bio-Lebensmitteln umfasst das Angebot heute nachhaltig produzierte Textilien, neue Formen der Mobilität, neue Möglichkeiten der Heizung oder Dämmung des Eigenheims oder nachhaltige Finanzanlagen, um nur einige Beispiele zu nennen. Entsprechend breit ist auch das inhaltliche Angebot von nachhaltigleben.de.

Die Entscheidung für einen nachhaltigen Lebensstil ist aber nicht nur rational geprägt. Entsprechend dem nachhaltigleben-Logo mit dem recycelten Herz will die Plattform auch begeistern und motivieren. So porträtiert die Redaktion von nachhaltigleben regelmässig Vorbilder und Pioniere der Nachhaltigkeit, stellt spannende Initiativen vor oder diskutiert kreative Ideen. Umfassende Services, wie z.B. eine geografische Suche nach nachhaltigen Points of Interest (Solarberater, Hofläden, nachhaltig geführte Restaurants etc.) oder ökologisch besonders empfehlenswerte Produkte (in Zusammenarbeit mit TopTen.ch) runden das Portal ab.

In Deutschland gibt es im Online-Bereich noch keine vergleichbare Plattform. Daher konnten bereits zum Start viele wichtige Institutionen als Partner gewonnen werden, wie das Umweltbundesamt, das Wuppertal Institut, das Forum nachhaltige Geldanlagen, die ETH Zürich und nachhaltigkeit.org.

nachhaltigleben ist eine Plattform der Carpe Media GmbH. Mit der ersten Plattform, familienleben.ch, ist Carpe Media heute mit grossem Abstand Reichweiten-Marktführerin in der Schweiz. Der junge digitale Verlag wurde vor 2 Jahren von Johannes Hummel und Andy Waldis gegründet. Hummel verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Nachhaltigkeit (Dissertation über nachhaltig produzierte Textilien am Institut für Wirtschaft und Ökologie der HSG St. Gallen) und Medien (leitende Positionen bei Ringier und Bertelsmann). Waldis war im Kader von Ringier, Kuoni Reisen und verschiedenen Kommunikations-Agenturen tätig.

Carpe Media Deutschland GmbH
Thomas Werner
Breslauer Str. 23
55126 Mainz
werner@sharemen.de
06131-9718724
http://www.nachhaltigleben.de

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