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25.000 Patientenunterlagen in Berlin entdeckt: Schmidt + Kampshoff klärt zur datenschutzgerechten Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten auf

Bremen, 28. Februar 2019 – Mitte Januar sorgte in Berlin-Buch ein brisanter Aktenfund auf einem seit Jahren verlassenen Gelände einer ehemaligen Klinik der DDR-Staatssicherheit für großes Aufsehen. Es handele sich hierbei um über 1.000 Dokumente von schätzungsweise 25.000 ehemaligen Patienten aus der DDR- und Nachwendezeit bis ins Jahr 2001, darunter hauptsächlich Operations-Protokolle. Auf dem Areal befanden sich zu DDR-Zeiten ein städtisches Klinikum, aber auch zwei geheime Krankenhäuser der Regierung und der Stasi, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Die Akten wurden anscheinend bei einem Umzug in ein neues Gebäude im Jahr 2007 übersehen und vergessen. Das Klinikum ist 2001 vom Helios-Konzern übernommen worden und trägt somit für die sichere Aufbewahrung der Unterlagen aus der Vorgängereinrichtung die Verantwortung.

Der gravierende Vorfall rief nicht nur Datenschützer und Klinikbetreiber, sondern auch Polizei und Experten für Stasiunterlagen auf den Plan. Nach stichprobenartiger Überprüfung von Aktenordern, OP- und Stationsbüchern ist laut erster Einschätzung der Stasiunterlagenbehörde inzwischen der Verdacht auf eine mögliche Urheberschaft des Ministeriums für Staatssicherheit (MFS) entkräftet. Andernfalls hätten solche Dokumente laut Gesetzt der Behörde und dem Stasiarchiv übergeben werden müssen. Nach eingehender Prüfung und den Aussagen einer Sprecherin des Helios-Klinikums seien die Patientenakten in der Orthopädieabteilung des Städtischen Klinikums Buch entstanden. Helios bedauert die Datenpanne, hat jetzt alle Akten im eigenen Archiv gesichert und über verschiedene Medien auf den Fall aufmerksam gemacht, um potenziell betroffene Patienten zu informieren. Das leer stehende Gelände werde zudem nochmals eingehend durchsucht, um sicher zu gehen, dass nicht noch weitere Hinterlassenschaften existieren. Die Landesdatenschutzbeauftragte hat den Vorfall auf mögliche Verstöße gegen das Datenschutzgesetz geprüft. Laut eigener Angaben ist die Prüfung dieses Falls aber nun abgeschlossen, da die medizinischen Akten jetzt sichergestellt seien und das Klinikum die Öffentlichkeit informiert habe.

Schmidt + Kampshoff beobachtet den Datenschutz-Skandal mit großer Aufmerksamkeit. „Der Vorfall zeigt einmal mehr, welche Herausforderung die sichere und gesetzmäßige Aufbewahrung und Entsorgung von Patientenakten und Röntgenbildern darstellt und welche Unsicherheiten und Lücken in der datenschutzkonformen Sicherung so hochsensibler Daten immer wieder entstehen“, so Monica Calvo, Vertriebsleiterin von Schmidt + Kampshoff in Bremen. Kliniken, Krankenhäuser, Arztpraxen und alle anderen medizinischen Einrichtungen, aber auch Behörden und Entsorgungsunternehmen sind gefragt, diese Schwachstellen nachhaltig zu beheben. „Unsere Aufgabe ist es, unsere Kunden kontinuierlich zu informieren und aufzuklären und immer wieder für das Thema zu sensibilisieren. Nicht nur vor dem Hintergrund der durch die DSGVO verschärften Datenschutzrichtlinien und den daraus resultierenden Bußgeldern, gilt es fahrlässiges Verhalten und derartige Datenschutz-Pannen zu verhindern. Sensible Krankheitsbefunde und persönliche Daten gelangen an die Öffentlichkeit und schädigen nicht nur den Ruf der verantwortlichen Einrichtung, sondern auch das Leben der Betroffenen selbst“, gibt Calvo Moreno zu bedenken. Gerade wenn Patientenakten, alte Röntgenbilder und Datenträger in stillgelegten Gebäuden lagern oder in neue Räumlichkeiten transportiert werden sind höchste Sicherheitsvorkehrungen und regelmäßige Datenschutzprüfungen unerlässlich.

Medizinische Dokumente unterliegen einer zehn- bis dreißigjährigen Aufbewahrungsfrist und müssen sicher geschützt aufbewahrt werden. In Deutschland ist die Aufbewahrung von Patientenakten über zehn Jahre nach der letzten Behandlung gesetzlich vorgeschrieben. Gleiches gilt für Röntgenfilme. Röntgentherapie-Aufnahmen müssen sogar 30 Jahre lang verwahrt bleiben. Nach Ablauf dieser Fristen muss ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit der Vernichtung der Röntgenbilder und Patientenakten beauftragt werden.

Schmidt + Kampshoff ist nach für die Akten- und Datenträgervernichtung richtungsweisenden DIN SPEC 66399 und ISO/IEC 21964 (Schutzklasse 1-3-, Sicherheitsstufen P7, F7, P4) zertifiziert, alle Mitarbeiter unterstehen der Geheimhaltung gemäß § 203 StGB. Die unternehmenseigene Entsorgungsanlage befindet sich im nordrheinwestfälischen Rhede. Gleich welcher Schutzklasse und Sicherheitsstufe die Daten seiner Kunden wie bspw. Krankenhäuser und Arztpraxen unterliegen, das Unternehmen berät deutschlandweit bei Vor-Ort-Terminen oder in regelmäßigen Gesprächen zur Thematik. So lassen sich Risiken identifizieren und individuelle Maßnahmen ableiten, um rechtzeitig Sicherheitslücken zu erkennen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu erlangen.

Weiterführende Informationen zur Aufbewahrung und Entsorgung von Patientenakten und Röntgenfilmen unter www.schmidtentsorgung.de und www.x-raycycling.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Tel.: 0421 835 444 0, Fax: 0421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Verstöße gegen die DSGVO – Bisher über 40 Bußgelder verhängt: Schmidt + Kampshoff unterstützt Praxen und Krankenhäuser bei der datenschutzkonformen Entsorgung von Röntgenbildern

Bremen, 31. Januar 2019 – Mit dem Inkrafttreten der seit 25. Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist der Schutz personenbezogener Daten europaweit umfassend neu geregelt und verschärft worden. Die Einhaltung der DSGVO wird durch die Aufsichtsbehörden (Landesdatenschutzbeauftragten) seitdem streng kontrolliert. Auch betroffene Personen können auf Rechtsverletzungen empfindlich reagieren. Laut eines Berichts des Handelsblatts vom 18. Januar haben die Datenschutzbeauftragten der Länder bislang 41 Bußgelder verhängt. An der Spitze der Fälle steht dabei Nordrhein-Westfalen mit 33 Bußgeldbescheiden. Dahinter folgen Hamburg mit drei, Baden-Württemberg und Berlin mit jeweils zwei verhängten Bußgeldern und im Saarland gab es bisher eins.

Ermittelt werde aber deutschlandweit. Die Höhe der Strafgelder fällt dabei sehr unterschiedlich hoch aus. Ausgelöst waren diese am häufigsten durch die Beschwerden durch Betroffene. Datenpannen müssen von den Unternehmen und Verantwortlichen selbst angezeigt werden. Die Prüfaktivitäten der zuständigen Behörden werden zunehmend intensiviert, unzählige weitere Verfahren seien eingeleitet.
Beim Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) bspw. laufen laut eigenen Angaben derzeit 85 Bußgeldverfahren. Das höchste Einzel-Bußgeld habe mit 80.000 € der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg verhängt. Bei diesem Fall gelangten Gesundheitsdaten aufgrund mangelhafter interner Kontrollsysteme ins Internet.

Als spezialisierter Entsorger von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten ist Schmidt + Kampshoff seit jeher mit dem Thema Datenschutz und der gesetzes-konformen Vernichtung personenbezogener Daten unmittelbar betraut. Es gehört quasi zum täglichen Geschäft des nach Kreislaufwirtschafts- und Bundesdatenschutzgesetz zertifizierten Entsorgers human- und veterinärmedizinische Einrichtungen wie auch Unternehmen aus Industrie und Werkstoffprüfung sowie Digitalisierer und Militärarchive in Sachen Archivpflege und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Akten zu beraten und betreuen.

„Das oben genannte Beispiel zum Datenverstoß in Baden-Württemberg zeigt deutlich, welche Unsicherheiten es auch fast ein Jahr nach Erlass der neuen verbindlichen Datenschutzrichtlinien gibt. Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat viele interne Prozesse in Kliniken, Arztpraxen und anderen medizinischen Einrichtungen auf den Kopf gestellt“, berichtet Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin und Datenschutzkoordinatorin von Schmidt + Kampshoff. Schutz und Umgang sensibler Patientendaten bis zu ihrer sicheren Aufbewahrung und Entsorgung von Befunddaten wie Röntgenbilder unterliegt seit Erlass der neuen DSGVO und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) noch schärferen Datenschutz-Vorschriften. Bei Rechtsverletzungen drohen Abmahnungen und hohe Geldbußen. Da Röntgenfilme und Datenträger personenbezogene Informationen enthalten, müssen sie sicher aufbewahrt und umgehend nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist datenschutz-konform vernichtet werden. In der Verantwortung stehen hier Praxis oder Klinikleiter.

Gemäss Art. 28 DSGVO müssen Entsorger von Röntgenfilmen und Datenträgern darauf achten, dass ein Auftragsverarbeitungs-Vertrag vorliegt. „Seriöse Entsorgungsunternehmen sind zertifiziert und stellen immer einen gesetztes-konformen AV-Vertrag zur Verfügung. Wenn diese über keine eigene Entsorgungsanlage verfügen, dass heißt, wenn sie auf Drittanbieter zurückgreifen, müssen diese ebenso auditiert und im AV-Vertrag ausgewiesen sein“, rät Calvo Moreno bei der Wahl des Entsorgers. „Eine vollständige Dokumentation nach abgeschlossener Vernichtung und Verwertung, sind obligatorisch. Hiermit können Arztpraxen und Kliniken auch gegenüber den Aufsichtsbehörden belegen, dass alle Dokumente entsprechend ihrer Verantwortung als Abfallerzeuger sicher entsorgt wurden “, betont die Datenschutzkoordinatorin von Schmidtentsorgung.

Um das Sammeln von Kleinmengen in Arztpraxen während des laufenden Betriebs zu erleichtern, hat Schmidt+ Kampshoff GmbH für Ärzte – egal ob Facharztpraxis, Zahnklinik oder Tierarztpraxis – die Röntgenfilm-Box entwickelt. Darin können etwa 20 kg Röntgenfilme in einer kompakten Größe von 60x40x20 cm platzsparend und sicher gesammelt und aufbewahrt werden. Ist die Box voll, wird sie datenschutzkonform mit Plomben verschlossen und von Schmidtentsorgung zur Röntgenfilmverwertung abgeholt. Das Konzept der Röntgenfilm-Box entspricht den umfangreichen Regelungen der Datenschutzgrundverordnung. Schmidt + Kampshoff agiert dementsprechend als Auftragsverarbeiter und erfüllt alle in den Artikeln 28 und 32 DSGVO genannten Anforderungen.

Die Schmidt + Kampshoff GmbH ist für die Röntgenfilmentsorgung nach höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards zertifiziert. Die Datenschutzexperten des renommierten Mission 100 e.V. bescheinigen dem hanseatischen Entsorgungsunternehmen, dass es die an die Vernichtung von Informationsträgern mit dem Schutzbedarf der Schutzklassen 1 bis 3 gestellten technischen und organisatorischen Anforderung gemäß der dafür maßgeblichen internationalen Norm ISO/IEC21964 (DIN 66399) erfüllt. Der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb verwertet alle Röntgenfilme in seiner eigenen Entsorgungsanlage im nordrhein-westfälischen Rhede.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Die Röntgenfilm-Box für bis zu 20 kg Röntgenbilder kann unter www.x-raycycling.de kostenfrei bestellt werden.

 

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

10 Jahre Aufbewahrungsfrist für Röntgenfilme Praxen und Krankenhäuser überprüfen jedes Jahr ihre Archive gemäß Bundesdatenschutzgesetz

Bremen, 20. Dezember 2018 – Immer am Jahresende oder Anfang des neuen Jahres steht ein Thema bei Praxen und Krankenhäusern besonders hoch im Kurs: die Archivpflege. Am 1. Januar 2019 können jene Röntgenbilder aussortiert werden, die vor 2009 erstellt wurden, denn hier endet die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren. Gleiches gilt für Röntgendiagnostik- Aufnahmen, die vor 1989 entstanden sind und deren Aufbewahrungsfrist 30 Jahre beträgt. Alle anderen Röntgenbilder, die aus 2009 und später resultieren, müssen noch im Archiv fachgerecht, das heißt, sicher, trocken und keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt, aufbewahrt verbleiben. Große Unsicherheit besteht bei den Kliniken und Arztpraxen hinsichtlich der Europäischen Datenschutzgrundverordnung, die seit dem 25. Mai 2018 den gemeinsamen Datenschutzrahmen in der Europäischen Union regelt.

„Sind meine Aktenschränke oder -regale so verschlossen, dass keine Befunde oder Patientendaten nach außen gelangen? Kann mein Entsorger garantieren, dass die Abholung und das Recycling vertraulich behandelt wird? Welche Schutzklassen muss ich einhalten? Gibt es Behälter, die Röntgenbilder sorgfältig und sicher vor unbefugtem Zugriff von Dritten verwahren?“ – Diese Fragen bekommt Monica Calvo Moreno, Datenschutzkoordinatorin von Schmidt + Kampshoff, fast täglich von Kunden gestellt. Oft hilft bereits ein Anruf beim zertifizierten Entsorger. Dieser stellt, wie zum Beispiel Schmidtentsorgung, passende Datensicherheitsbehälter (DSB) mit 240 Litern Fassungsvermögen zur Verfügung oder bei kleineren Mengen an Material, handliche und stapelbare Röntgenfilm-Boxen für bis 20 Kilogramm Röntgenfilme. Zur Abholung lässt sich sowohl der DSB als auch die Box datenschutzkonform entweder mit Schlüssel oder mit zwei mitgelieferten Plomben verschließen.

Die Entsorgung von Röntgenbildern muss gemäß Kreislaufwirtschaft- und Bundesdatenschutzgesetz gut organisiert werden, denn vertrauliche Patientendaten unterliegen bis zur sicheren Vernichtung der Schweigepflicht. 

Die Schmidt + Kampshoff GmbH hat auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an Medizinern bei der jährlichen Archivräumung betreut und große Mengen von Röntgenfilmen fachgerecht recycelt. Das hanseatische Unternehmen hat sich auf maßgeschneiderte Entsorgungs- und Archivierungslösungen sowohl für Krankenhäuser als auch für Arztpraxen spezialisiert.

Während Kliniken meist den Komplettservice mit Archivräumung und Entsorgung nutzen, sortieren Arztpraxen alte Akten häufig selbst aus. Wichtig ist es, auf die Zertifizierung des Entsorgers zu achten und bei Unsicherheit Nachweise einzufordern.

Die Schmidt + Kampshoff GmbH ist für die Röntgenfilmentsorgung nach höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards zertifiziert. Die Datenschutzexperten des renommierten Mission 100 e.V. be- scheinigen dem hanseatischen Entsorgungsunternehmen, dass es die an die Vernichtung von Infor- mationsträgern mit dem Schutzbedarf der Schutzklassen 1 bis 3 gestellten technischen und organi- satorischen Anforderung gemäß der dafür maßgeblichen internationalen Norm ISO/IEC21964 erfüllt.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen finden Sie im Internet unter www.schmidtentsorgung.de. Die Röntgenfilm-Box für bis zu 20 kg Röntgenbilder kann unter www.x-raycycling.de kostenfrei bestellt werden.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Tel.:04218354440,Fax:042183544411, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Schmidt + Kampshoff für Röntgenfilmentsorgung mit höchster Sicherheitsstufe 7 zertifiziert

Neues Datenschutz-Zertifikat zur Röntgenbildentsorgung nach ISO/IEC 21964 und DIN 66399 für die Standorte Bremen und Rhede

Bremen, 29. Oktober 2018 – Die Schmidt + Kampshoff GmbH ist für die Röntgenfilmentsorgung nach höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards erneut zertifiziert worden. Die Datenschutzexperten des renommierten Mission 100 e.V. bescheinigen dem hanseatischen Entsorgungsunternehmen, dass es die an die Vernichtung von Informationsträgern mit dem Schutzbedarf der Schutzklassen 1 bis 3- gestellten technischen und organisatorischen Anforderung gemäß der dafür maßgeblichen und erst vor wenigen Wochen veröffentlichten internationalen Norm ISO/IEC 21964 erfüllt. Ferner bestätigen die Auditoren, dass Schmidtentsorgung die Maßnahmen zum Schutz besonders schutzwürdiger und personenbezogener Daten erfüllt, die Artikel 32 Abs. 1 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einfordert. Das Zertifikat erhielten die Standorte Bremen und Rhede für drei Jahre. Es umfasst den gesamten Entsorgungsprozess von analogen und digitalen Röntgenfilmen, Microfilmen sowie Patientenakten. Das Prüfergebnis belegt: Analoge Röntgenfilme und Microfilme behandelt Schmidtentsorgung von der Sammlung beim Kunden über den Transport bis hin zur Vernichtung in seiner eigenen Anlage in Rhede gemäß den Anforderungen der höchstmöglichen Sicherheitsstufe 7, wonach eine Reproduktion der Unterlagen ausgeschlossen ist. Digitales Röntgenmaterial wie auch Patientenakten vernichtet der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb wie vorgeschrieben nach Sicherheitsstufe 4.

„Wir freuen uns sehr über dieses Zertifikat. Es spiegelt die hohen Ansprüche wider, die wir seit vielen Jahren an uns und die Entsorgung von Röntgenfilmen und anderen Datenträgern, die personenbezogene Daten enthalten, stellen“, so Vertriebschefin und Datenschutzkoordinatorin Monica Calvo Moreno.

Die ISO/IEC 21964 ist die internationale Version der in Deutschland für die Akten- und Datenträgervernichtung richtungsweisenden DIN 66399. Sie definiert drei Schutzklassen, nach denen die Datenträger entsprechend ihres Schutzbedarfs eingeordnet werden: Schutzklasse 1 gilt für interne Daten mit normalem Schutzbedarf, Schutzklasse 2 für nicht allgemein zugängliche personenbezogene und vertrauliche Daten mit hohem Schutzbedarf und Schutzklasse 3 für geheime Daten mit sehr hohem Schutzbedarf.

Schmidt + Kampshoff ist nun in allen drei Schutzklassen zertifiziert. Dabei erfüllt das Unternehmen die ISO-Anforderungen an die Schutzklassen 1 bis 2 vollständig und die Kriterien der Schutzklasse 3 weitgehend. „Unser Zertifikat weist die Schutzklassen 1 bis 3- aus. Das Minus bedeutet, dass wir das Material nicht binnen 24 Stunden und auch nicht vollständig berührungsfrei vernichten. Das halten wir aus guten Gründen so: Im Sinne der Wirtschaftlichkeit – für uns und unsere Kunden – sammeln wir die Röntgenaufnahmen bis eine ausreichende Menge für die Vernichtung zusammengekommen ist. Um die Sicherheit und Qualität unserer Leistungen zusätzlich abzusichern, lassen wir den Verwertungsprozess von einem erfahrenen Entsorgungsteam begleiten. Da alle Mitarbeiter von Schmidt + Kampshoff standardmäßig auf Vertraulichkeit und Geheimhaltung gemäß § 203 StGB verpflichtet sind, ist eine vollständig berührungsfreie Röntgenfilmentsorgung nicht erforderlich “, erläutert Moreno.

Schmidt + Kampshoff betreut human- und veterinärmedizinische Einrichtungen wie auch Unternehmen aus Industrie und Werkstoffprüfung, Digitalisierer sowie Militärarchive bereits seit über 35 Jahren in puncto Archivpflege, Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten sowie Aktenarchivierung. Als deutschland- und europaweit tätiger Entsorgungsfachbetrieb unterhält Schmidtentsorgung Standorte in Bremen, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Rhede.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen,
Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11,
E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

 

Röntgenbilder im laufenden Praxisbetrieb aussortieren

Umweltgerechte und sichere Röntgenfilmentsorgung mit der Röntgenfilm-Box von Schmidt + Kampshoff

Bremen, 29. Oktober 2018 – Röntgenfilme, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, führen zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe dem Recycling zu. Dadurch lassen sich Wertstoffe zurückgewinnen, die dem Wirtschaftskreislauf erhalten bleiben. Arztpraxen und Kliniken, die diesen Umweltgedanken teilen und unterstützen, sortieren ihre alten Röntgenbilder bereits während des laufenden Praxisbetriebs aus und übergeben diese gesammelt an Entsorgungsunternehmen. Um das Sammeln von Kleinmengen zu erleichtern und nach dem neuen Datenschutzrecht zu gestalten, hat die Schmidt + Kampshoff GmbH die Röntgenfilm-Box entwickelt. Darin können Praxen etwa 20 Kilogramm Röntgenfilme platzsparend und sicher aufbewahren. Ist die Box voll, wird sie datenschutzkonform mit Plomben verschlossen und von Schmidtentsorgung zur Röntgenfilmverwertung abgeholt.

„Mit unserer Röntgenfilm-Box können Ärzte – von der Facharztpraxis über die Zahnklinik bis hin zur Tierarztpraxis – kleine Mengen an Röntgenbildern sicher und kostenfrei entsorgen. Mit ihrer kompakten Größe von 60 × 40 × 20 cm passt sie in jedes noch so kleine Praxisarchiv. Dort kann sie so lange bleiben, bis sie vollständig mit Röntgenaufnahmen gefüllt ist. Danach genügt ein Anruf und die Box wird zur datenschutzkonformen Entsorgung abgeholt“, erklärt Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin und Datenschutzkoordinatorin von Schmidtentsorgung.

Röntgenbilder müssen datenschutzgerecht entsorgt werden, weil sie personenbezogene Daten enthalten, die durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geschützt sind. „Unsere Röntgenfilmentsorgung ist nach DIN SPEC 66399-3 bzw. ISO/IEC 21964 zertifiziert. Einen Nachweis darüber erhalten unsere Kunden selbstverständlich. Damit können sie gegenüber Aufsichtsbehörden jederzeit belegen, dass die Dokumente entsprechend ihrer Verantwortung als Abfallerzeuger sicher entsorgt wurden“, erklärt Moreno weiter.

Das Konzept der Röntgenfilm-Box entspricht den umfangreichen Regelungen der Datenschutzgrundverordnung. Schmidt + Kampshoff agiert dementsprechend als Auftragsverarbeiter und erfüllt alle in den Artikeln 28 und 32 DSGVO genannten Anforderungen. „Als im Bereich Datenschutz besonders zertifiziertes Unternehmen klären wir Kliniken und Arztpraxen zum datenschutzkonformen Umgang mit Röntgenbildern und dazugehörigen Patientenakten auf. Hier kommt es vor allem darauf an, medizinische Dokumentation vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Zu unserer Röntgenfilm-Box liefern wir deshalb auch zwei Sicherheitsplomben mit, mit denen sich die Box sicher verschließen lässt“, so Monica Calvo Moreno.

Schmidt + Kampshoff ist seit über 35 Jahren auf die Röntgenfilmentsorgung spezialisiert. Ob es sich um große Mengen aus Krankenhausarchiven oder Kleinmengen, die mit der Röntgenfilm-Box gesammelt werden, handelt: Der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb verwertet alle Röntgenfilme in seiner eigenen Entsorgungsanlage im nordrhein-westfälischen Rhede.

Kostenfrei bestellt werden kann die Röntgenfilm-Box über www.x-raycycling.de, Telefon 0421-835 444 0 oder info@schmidtentsorgung.de. Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Röntgenfilmentsorger zur Geheimhaltung verpflichten

Mitarbeiter von Schmidtentsorgung sind auf die Geheimhaltung gemäß § 203 StGB verpflichtet

Bremen, 19. September 2018 – Mit dem „Gesetz zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen“ änderte sich bereits Ende 2017 der § 203 „Verletzung von Privatgeheimnissen“ des Strafgesetzbuches (StGB). Dieser kommt zum Tragen, wenn Mediziner ihre Schweigepflicht verletzen. Durch die Neuregelung dürfen Ärzte Patientengeheimnisse nun nicht mehr nur gegenüber eigenen Mitarbeitern, sondern auch gegenüber sonstigen Personen offenbaren, die an ihrer beruflichen oder dienstlichen Tätigkeit mitwirken – soweit dies für die Inanspruchnahme der Tätigkeit erforderlich ist. Damit ist es eingeschränkt erlaubt, Patienteninformationen beispielsweise gegenüber externen Dienstleistern wie Entsorgungsunternehmen zu offenbaren. Diese wiederum machen sich jedoch strafbar, wenn sie die Geheimnisse unbefugt verbreiten. Weiterhin schreibt § 203 StGB neu vor, dass Praxen und Kliniken ihre externen Dienstleister zur Geheimhaltung verpflichten müssen. Kommt ein Arzt dem nicht nach und ein Dienstleister offenbart eines seiner Patientengeheimnisse, werden sowohl der Dienstleister als auch der Arzt zur Rechenschaft gezogen.

„Angesichts dieser Neuregelungen möchten viele Praxen und Kliniken mit uns eine Verschwiegenheitsvereinbarung abschließen. Dem kommen wir als im Bereich Datenschutz besonders zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb selbstverständlich nach“, betont Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin von Schmidtentsorgung. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereits seit vielen Jahren vertraglich auf das Datengeheimnis verpflichtet. Zu den für medizinische Einrichtungen relevanten Datenschutzbestimmungen führen wir regelmäßig Unterweisungen durch. Die Verpflichtung auf Vertraulichkeit und Geheimhaltung gemäß § 203 StGB ist bei allen Mitarbeitern obligatorisch. Das garantieren wir unseren Kunden in den Verträgen zur Auftragsverarbeitung – und geben ihnen damit die Sicherheit, dass ihre vertraulichen Daten bei uns von der Abholung über den Transport bis hin zur Sortierung und Vernichtung durchweg in sicheren Händen sind“, bekräftigt Moreno weiter.

Angesichts immer größer werdender Datenmengen und der voranschreitenden Digitalisierung ist die Einbindung externer Dienstleister für Arztpraxen inzwischen unerlässlich geworden. Die übertragenen Aufgaben reichen von der externen Aktenarchivierung in Hochsicherheitsarchiven über IT-Dienstleistungen bis hin zur Entsorgung von Röntgenbildern und dazugehörigen Patientenakten. Vor der Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen war die Einbindung Dritter für den Arzt mit dem Risiko behaftet, strafrechtlich gegen die Schweigepflicht zu verstoßen. „Mit der jetzigen Rechtslage wird dem heutigen Praxisalltag – und gleichzeitig auch der Wahrung von Patientengeheimnissen – endlich Rechnung getragen“, stellt Monica Calvo Moreno fest. Schmidt + Kampshoff informiert daher umfassend zu § 203 StGB und legt allen medizinischen Einrichtungen entsprechende Belege vor, die sie zum Nachweis der datenschutzkonformen Entsorgung benötigen.

Die Schmidt + Kampshoff GmbH vernichtet Röntgenfilme und alle anderen Datenträger in einer eigenen Verwertungsanlage im nordrhein-westfälischen Rhede datenschutzgemäß nach DIN SPEC 66399-3 und ISO/IEC 21964. Speziell für die Datenträgervernichtung bietet Schmidtentsorgung einen rechtlich geprüften Vertrag zur Auftragsverarbeitung an, der neben dem Datengeheimnis auch die Vernichtung nach den Schutzklassen der DIN-Norm berücksichtigt.

Weiterführende Informationen zur datenschutzkonformen Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Entsorgungspflicht auch für fehlerhafte und zerstörte Röntgenbilder

Schmidt + Kampshoff entsorgt Test- und Fehlaufnahmen beim Röntgen sowie unbrauchbar gewordene Röntgenfilme

Bremen, 16. August 2018 – Fehlaufnahmen beim Röntgen müssen zwar erfasst, aber nicht aufbewahrt werden. Das geht aus Absatz 4.3.6.1 der „Richtlinie zu Arbeitsanweisungen und Aufzeichnungspflichten nach den §§ 18, 27, 28 und 36 der Röntgenverordnung und Bekanntmachung zum Röntgenpass“ hervor. Die anschließende ordnungsgemäße und schadlose Verwertung gilt jedoch für die fehlerhaften Röntgenbilder genauso wie für Röntgenaufnahmen, die an die gesetzliche Aufbewahrungsfrist gebunden sind. Denn dazu sind Erzeuger oder Besitzer von Abfällen, wozu alle Arten von Röntgenfilmen zählen, gemäß § 7 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) verpflichtet. Demnach müssen neben Fehlaufnahmen auch Test- und Kontrollaufnahmen, unbrauchbar gewordene Röntgenbilder (z. B. durch Überlagerung) sowie zerstörte Röntgenbilder (z. B. durch Wasserschäden) an einen spezialisierten Entsorgungsfachbetrieb übergeben werden. Schmidtentsorgung ist auf die sichere und datenschutzkonforme Verwertung der unterschiedlichen Röntgenfilmarten und -qualitäten seit über 30 Jahren spezialisiert.

„Die Entsorgungspflicht für Fehlaufnahmen oder durch Umwelteinflüsse zerstörte Röntgenfilme ist vielen Ärzten nicht bewusst“, so Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin der Schmidt + Kampshoff GmbH. „Die fachgerechte Verwertung dieser Filme ist jedoch nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch aus zweierlei Gründen unerlässlich: Erstens enthalten auch diese Röntgenbilder in der Regel vertrauliche, personenbezogene Daten, die wir gemäß Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sicher und unwiederbringlich vernichten müssen. Zweitens werden bei der Röntgenfilmentsorgung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes wertvolle Rohstoffe wie Silber und recyclingfähiger Kunststoff zurückzugewonnen, die dem industriellen Kreislauf erhalten bleiben. Bei der Waschung der Filme in unserer eigenen, nach DIN SPEC 66399-3 zertifizierten Anlage in Rhede erreichen wir sogar eine Wiederverwertungsquote von nahezu 100 Prozent“, erläutert Moreno weiter.

„Um Test- und Fehlaufnahmen während des laufenden Praxisbetriebs auszusortieren, bestellen viele Arztpraxen über www.x-raycycling.de unsere kostenfreie Röntgenfilmbox. Mit ihre kompakten Maßen von 60 × 40 × 20 cm können hierin etwa 20 Kilogramm an Röntgenfilmen auch in kleinen Praxisräumen sicher gesammelt werden. Ist die Box gefüllt, holen wir sie zum Wunschtermin ab und übernehmen die datenschutzkonforme Verwertung“, empfiehlt Moreno.

Durch die extremen Wetterlagen der letzten Jahre und die Tatsache, dass sich viele medizinische Archive in Kellergeschossen befinden, ist Schmidt + Kampshoff immer öfter auch mit Wasserschäden an Patientenakten konfrontiert. „Das Recycling von durchnässten Röntgenbildern gestaltet sich extrem aufwendig. Dank unserer inzwischen über 30-jährigen Erfahrung und hochmoderner, leistungsfähiger Anlagen können wir solche Aufträge annehmen und fachgerecht ausführen“, erläutert Moreno.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Test- und Fehlaufnahmen beim Röntgen sowie Röntgenbildern, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, unter www.schmidtentsorgung.de und www.x-raycycling.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Umgang und Vernichtung personenbezogener Daten aus Arztpraxen und Krankenhäusern

Schmidt + Kampshoff unterstützt medizinische Einrichtungen, die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einzuhalten

Bremen, 25. Juli 2018 – Seit Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vor zwei Monaten erhält die Schmidt + Kampshoff GmbH zunehmend Anfragen zum Umgang mit Patientenakten und enthaltenen Röntgenbildern. Praxen, Kliniken und Radiologien stellen insbesondere Fragen zur sicheren Aufbewahrung und Entsorgung der vertraulichen Daten. Um die neue Rechtslage umfassend zu erschließen, empfiehlt Schmidtentsorgung den Beauftragten für Abfall und Datenschutz, sich eingängig mit Artikel 4 (Begriffsbestimmungen), Artikel 5 (Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten), Artikel 9 (Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten) und Artikel 17 (Recht auf Löschung, „Recht auf Vergessenwerden“) auseinanderzusetzen.

„Wir helfen unseren Kunden, die für sie wesentlichen Informationen zur Aufbewahrung und Verwertung personenbezogener Daten aus der Datenschutzgrundverordnung herauszufiltern. Ein Grundverständnis für die neuen Anforderungen ebnet den Weg für die konkrete Anwendung der Artikel auf Praxis- oder Krankenhausstrukturen, die meist gemeinsam mit Datenschutzbeauftragten, Fachanwälten und Auftragsverarbeitern wie uns als Entsorgungsfachbetrieb erfolgt“, erläutert Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin der Schmidt + Kampshoff GmbH.

Personenbezogene Daten sind nach Artikel 4 DSGVO alle Informationen, die sich direkt oder indirekt auf eine Person beziehen. Röntgenbilder enthalten solchen Daten – meist in Form von Name, Geburtsdatum und körperlichen Merkmalen. Artikel 9 DSGVO sieht vor, dass diese Gesundheitsdaten für medizinische Zwecke durch Fachpersonal wie Ärzte verarbeitet werden dürfen. Verarbeitung impliziert gemäß DSGVO u.a. auch die Speicherung bzw. Aufbewahren, das Löschen und die Vernichtung. Zur Aufbewahrung von Patientenakten und Röntgenfilmen gelten hierzulande gesetzliche Fristen, die Artikel 9 Abs. 4 der DSGVO für zulässig erklärt. Wenn diese abgelaufen sind und es keinen rechtlichen Grund gibt, die Daten länger aufzuheben, müssen sie umgehend sicher und unwiederbringlich nach DIN SPEC 66399-3 (heißt ab August 2018: ISO/IEC 21964-3) vernichtet werden. Der Grundsatz der Speicherbegrenzung (Artikel 5) und das Recht auf Löschung (Artikel 17) sind in der DSGVO explizit benannt.

„Durch unsere Zertifizierung nach der im neuen Datenschutzrecht weiterhin maßgeblichen DIN SPEC 66399-3 und unseren eigenen Datenschutzbeauftragten können wir Arztpraxen und Krankenhäuser bei Aufbewahrungs- und Entsorgungsfragen schnell weiterhelfen“, so Monica Calvo Moreno. „Wir sind längst nicht mehr ,nur‘ der Entsorger, der alte Röntgenfilme abholt und recycelt, sondern haben uns in den letzten Jahren mehr und mehr zum Datenschutz-Partner für medizinische Einrichtungen aus ganz Deutschland entwickelt“, konstatiert Moreno.

Die Schmidt + Kampshoff GmbH ist bereits seit vielen Jahren im Bereich Datenschutz zertifiziert. Röntgenfilme und alle anderen Datenträger werden in der eigenen Verwertungsanlage in Rhede gemäß DIN SPEC 66399-3 und damit DSGVO-konform vernichtet. Speziell für die Datenträgervernichtung bietet Schmidtentsorgung einen rechtlich geprüften Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) gemäß Artikel 28 DSGVO an, der auch die Vernichtung nach den Schutzklassen der DIN-Norm berücksichtigt. Damit können medizinische Einrichtungen beispielsweise gegenüber Aufsichtsbehörden nachweisen, dass sie vertrauliche personenbezogene Daten normgerecht entsorgen lassen.

Weiterführende Informationen zur datenschutzkonformen Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehöriger Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

Röntgenbildentsorgung nur mit DSGVO-konformen AV-Verträgen

Warum Praxen und Kliniken vorgelegte Verträge zur Auftragsverarbeitung genau prüfen sollten

Bremen, 22. Juni 2018Artikel 28 der seit 25. Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schreibt Verträge zur Auftragsverarbeitung – sogenannte AV-Verträge bzw. Datenschutzverträge zwischen medizinischen Einrichtungen und externen Dienstleistern vor, die deren personenbezogene Daten verarbeiten. Entsorger von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten gehören zu den Dienstleistern, die AV-Verträge zur Konkretisierung bestehender Dienstleistungsverträge vorlegen müssen. Abfall- und Datenschutzbeauftragte, Justitiare oder auch mit Entsorgungsfragen betraute Mitarbeiter in ärztlichen Praxen sind in der Pflicht, diese zu prüfen, auszufüllen und zurückzusenden. Dabei müssen sie die Vereinbarungen zuallererst auf ihre DSGVO-Konformität überprüfen. Verträge, die den Entsorgungsprozess nicht umfassend abbilden, Subunternehmer nicht ausweisen und in den Anlagen keine Zertifikate enthalten, sind kritisch zu betrachten und ggf. an einen Juristen zur weiteren Prüfung zu übergeben.

„Wir arbeiten ausschließlich mit rechtlich einwandfreien und geprüften AV-Verträgen nach Artikel 28 DSGVO“, bekräftigt Monica Calvo Moreno, Datenschutzkoordinatorin und Vertriebsleiterin von Schmidtentsorgung. Die Verträge zur Entsorgung von Röntgenfilmen behandeln entsprechend den Gegenstand und die Dauer des Auftrags, die Konkretisierung des Auftragsinhalts, technisch-organisatorische Maßnahmen, die Berichtigung, Einschränkung und Löschung von Daten, die Pflichten des Auftragnehmers, Unterauftragsverhältnisse, Kontrollrechte des Auftraggebers, Mitwirkungspflichten des Auftragnehmers, die Weisungsbefugnis des Auftraggebers, die Löschung und Rückgabe von personenbezogenen Daten sowie die Geheimhaltungspflichten. „Unser Zertifikat über die bei der Röntgenfilmentsorgung weiterhin maßgebliche DIN SPEC 66399-3 ist ebenso Bestandteil der Verträge. Damit weisen wir unsere fachliche Kompetenz gemäß Artikel 28 DSGVO nach“, ergänzt Moreno.

„Wichtig ist, dass sich Kliniken und Praxen die Zeit nehmen, empfangene Verträge genauestens zu lesen, Fragen zu den Datenarten und deren Schutzbedarf zu beantworten, eventuelle Subunternehmer hinsichtlich ihrer Fachkunde zu begutachten und beigefügte Zertifikate durch einen Anruf beim jeweiligen Zertifizierer auf ihre Echtheit und Gültigkeit zu prüfen“, erklärt Moreno. Entsorger, die über keine eigene Entsorgungsanlage oder keine internen Sortierkapazitäten verfügen, müssen diese Lücken im Entsorgungsprozess durch Subunternehmen füllen, die im AV-Vertrag namentlich, mit Adresse und Zertifikat auszuweisen sind.

Schmidtentsorgung ist im Bereich Datenschutz seit vielen Jahren zertifiziert. Demgemäß entspricht die Entsorgung von Röntgenfilmen vollumfänglich den neuen Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung. Schmidt + Kampshoff kann dank eigener Anlage in Rhede, eigener Sortierung, auf den Datenschutz verpflichteter Mitarbeiter, abschließbarer Datensicherheitsbehälter und GPS-überwachter Fahrzeugflotte einen rundum geschlossenen, sicheren Entsorgungsprozess aus einer Hand anbieten.

Weiterführende Informationen zur datenschutzkonformen Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehöriger Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

DSGVO-konforme Entsorgung von Röntgenfilmen

Neuer Leitfaden für Kliniken und Praxen: Röntgenfilmentsorgung nach Datenschutzgrundverordnung

Bremen, 28. Mai 2018 – Seit Jahresbeginn begleitet die Schmidt + Kampshoff GmbH Krankenhäuser und Arztpraxen bei der Neuausrichtung ihrer Entsorgungspraxis. Denn seit 25. Mai 2018 gilt in Deutschland ein neues Datenschutzrecht – die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Verbindung mit einem neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu). Die veränderte Gesetzgebung dient dem verbesserten Schutz personenbezogener Daten und betrifft auch die Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten. Was Datenschutz- und Abfallbeauftragte in medizinischen Einrichtungen jetzt neu beachten müssen, fasst Schmidtentsorgung in einem Leitfaden zusammen, der über www.schmidtentsorgung.de/de/downloads kostenfrei heruntergeladen werden kann.

„Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb gehört es zu unserem Service, medizinische Einrichtungen über neue Rechtsvorschriften aufzuklären. Deshalb haben wir eine Checkliste erarbeitet, wonach Kliniken und Praxen einfach überprüfen können, ob sie ihre Röntgenfilme DSGVO-konform entsorgen – und bei Mängeln schnell wissen, was zu tun ist“, erklärt Monica Calvo Moreno, Datenschutzkoordinatorin von Schmidt + Kampshoff, die Idee für den Leitfaden. „Weiterhin geben wir einen Überblick zur DSGVO, den neuen Grundsätzen für die Verarbeitung personenbezogener Daten und auch den Strafen, die bei Missachtung des Regelwerks drohen“, ergänzt Moreno.

Bei der Archivführung ist künftig vor allem der Grundsatz der Speicherbegrenzung anzuwenden: „Personenbezogene Daten müssen in einer Form gespeichert werden, die die Identifizierung der betroffenen Personen nur so lange ermöglicht, wie es für die Zwecke, für die sie verarbeitet werden, erforderlich ist“, heißt es in Artikel 5 DSGVO. Für die Aufbewahrung von Röntgenfilmen bedeutet das: Diese sollten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist umgehend an einen zertifizierten Entsorger übergeben werden. Eine Archivierung darüber hinaus ist nicht mehr zulässig. Verantwortlich für die pünktliche Archivräumung ist immer der Praxis- oder Klinikleiter.

„Unser Entsorgungsprozess entspricht vollumfänglich den neuen Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung. Wir verwerten Röntgenfilme nachweislich in einem rundum geschlossenen Prozess, der nach der weiterhin maßgeblichen DIN SPEC 66399-3 zertifiziert ist. Darüber hinaus entwickeln wir derzeit eine Checkliste zur Datenschutz-Folgenabschätzung gemäß Artikel 35 DSGVO für unsere Kunden“, so Moreno.

Nach Artikel 28 der Datenschutzgrundverordnung ist seit 25. Mai ein sogenannter Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) zwischen medizinischen Einrichtungen und Entsorgungsunternehmen verpflichtend. „AV-Verträge sind bei Schmidtentsorgung bereits seit vielen Jahren gängige Praxis. Natürlich macht die Datenschutzgrundverordnung nun einige Änderungen und Ergänzungen notwendig. Auch in diesem Punkt bieten wir den bestmöglichen Service: DSGVO-konforme Verträge müssen Kunden bei uns nicht nachfragen, denn diese werden automatisch verschickt“, beruhigt Moreno.

Weiterführende Informationen zur datenschutzkonformen Aufbewahrung und Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten unter www.schmidtentsorgung.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de