Category Archives: Medien/Entertainment

Kunst/Kultur Pressemitteilungen

Komm in meinen Garten – Geistliche und weltliche Liebeslieder, gesungen von Voces Suaves

 

Für Freunde und Freundinnen frühbarocker Musik präsentiert das Vokalensemble Voces Suaves wieder eine besondere Delikatesse. Mit der Aufforderung „Komm in meinen Garten“ lockt das Ensemble zu zwei Konzerten nach Arlesheim und Fribourg.

Dieses Programm verbindet die 1608 entstandenen Motetten des Coburger Kapellmeisters Melchior Francks mit dem alttestamentarischen Hohelied König Salomons, das von jeher als Liebeslied empfunden wurde. In diese Kette reihen sich die weltlichen Liebesgesänge des Leipziger Thomas-Kantors Johann Hermann Schein (1586–1630), einer der herausragenden Musiker seiner Zeit.

 

Grosse Emotionen mit rhythmischer Vielfalt – Innige Liebesbezeugungen neben affektvollen Ausbrüchen. read more »

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SCHLANK MIXER – Zusatzstoffe sind heimtückische Dickmacher

SCHLANK MIXER: Smoothie war gestern – Slimmie ist jetzt angesagt
SCHLANK MIXER: Smoothie war gestern – Slimmie ist jetzt angesagt

Wer abnehmen möchte, muss bei seiner Ernährung unbedingt aufpassen: viele Zusatzstoffe in unserer Nahrung sind echte Dickmacher. Da will man Zucker und damit Kalorien sparen, indem man auf kalorienfreie Süßstoffe setzt. Aber das Fatale ist, dass gerade diese Süßstoffe wie Aspartam oder Cyclamat unser Gehirn auf Hunger programmieren. Diese Süßstoffe steigern enorm den Appetit und sorgen dafür, dass wir viel mehr essen, als unser Körper tatsächlich braucht. In der Folge essen wir fast bis zum Platzen.

Zusatzstoffe wirken wie Dickmacher-Drogen
Weitere Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Aromastoffe, Konservierungsmittel, Farbstoffe, Plastik, Transfette und weitere Substanzen setzen unser Gehirn regelrecht schachmatt. Das Sättigungsgefühl wird durch diese bösen Zusatzstoffe ausgesetzt, so dass wir uns regelrecht überfressen. Unser Körper wird durch diese gefährlichen Substanzen, die ähnlich wie Drogen wirken, auf Dicksein programmiert. Diese Zu­satzstoffe lösen unausweichliche Heißhungerattacken aus, die uns regelrecht zum Essen zwingen. Je mehr Zusatzstoffe wir über die Nahrung aufnehmen, umso mehr essen und entsprechend korpulenter werden wir.

Neue Schlankstoffe helfen beim Abnehmen
Das Ende von diesem Ernährungs-Dilemma ist krankhaftes Übergewicht mit den typischen Folgen wie Bluthochdruck, Diabetes, Arthrose und vielen weiteren Krankheiten. Wer wirklich gesund und erfolgreich abnehmen möchte, der sollte die bösen Zusatzstoffe in der Nahrung meiden und mit echten Schlankstoffen den Körper auf Abnehmen programmieren. Wie genau das funktioniert, welche Schlankstoffe beim Abnehmen helfen und wie gut das einfache Schlank-Konzept schmeckt, das erklärt Vanessa Halen in ihrem aktuellen Ratgeber SCHLANK MIXER.

Weitere Informationen zum Buch SCHLANK MIXER, kostenlose Leseproben und Gratis eBooks, außergewöhnliche Tipps und Rezepte rund um die Themen Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden stellt die Autorin Vanessa Halen auf ihrer Homepage zur Verfügung:
http://www.wellness-infoseite.de

SCHLANK MIXER: Smoothie war gestern – Slimmie ist jetzt angesagt
Der neue Ratgeber von BoD-Bestseller-Autorin Vanessa Halen
ISBN 978-3-7412-2820-9
96 Seiten – 11,95 Euro

Verlag:
Books on Demand
In de Tarpen 42
22848 Norderstedt
Telefon: 040-534335-0
Rezensionsexemplar: presse@bod.de
Kontakt und Presseanfragen: vanessa.halen@web.de

Vanessa Halen ist passionierte Expertin in Sachen Gesundheit, Schönheit und Wellness. In den vergangenen 30 Jahren lernte sie zahlreiche Heilmethoden aus der Medizin und Naturheilkunde kennen. In ihren Ratgebern erklärt sie die besten und erfolgreichsten Methoden, die sie persönlich ausführlich getestet und für besonders wirksam befunden hat. Ihre aktuellen Bücher:
Ein neues Leben (ISBN 3-89811-731-6)
BioAging (ISBN 3-8311-4572-5)
Die neuen Schlank-Pusher (ISBN 3-8334-1473-1)
CyberBeauty (ISBN 3-8334-5295-1)
Die neuen Schönmacher (ISBN 978-3-8370-5406-4)
Die Jungmacher (ISBN 978-3-8391-8644-2)
Vorsicht, Arzt! (ISBN 978-3-8448-1910-6)
Die Oxy Wunder Medizin (ISBN 978-3-7357-7809-3)
Die total verrückte Entführung in das Jahr 2256 (ISBN 978-3-7386-2591-2)
Schlank Mixer (ISBN 978-3-7412-2820-9)

Bücher/Zeitschriften Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Sport/Fitness

Isometrisches Krafttraining: Stark werden ohne Gewichte zu stemmen

Isometrisch kann man immer und überall trainieren. Autor Artjom Maier macht sich genau dies zu nutze bei seinem täglichen Training. © Fotos: Elisabath Maier

 

Um stärker zu werden, stemmen viele von uns beim Krafttraining Tonnen an Gewichten. Dabei liegt der Schlüssel zu mehr Kraft nicht zwingend im dynamischen Training. Auch das statische Halten eines schweren Gewichts sowie das Einnehmen spezieller Posen führen dazu, dass wir leistungsfähiger und stärker werden. Das weiß Artjom Maier genau. Der 31-Jährige Reutlinger veröffentlichte im August 2017 das erste Buch im deutschsprachigen Raum, welches „Isometrisches Krafttraining“ derart umfangreich darstellt und dabei alle Fitnesslevel berücksichtigt.

Herr Maier, wie sind Sie persönlich zu dieser Trainingsmethode gekommen?

Bis dahin war es ein langer Weg. Vor 10 Jahren beim Kung Fu ist mir der Gedanke zum ersten Mal gekommen. Damals haben wir häufig 5 Minuten im Reiterstand oder im Handstand ausgeharrt. Das war ganz schön anstrengend, aber auch ungeheuer effektiv. Darüber habe ich das isometrische Training kennengelernt. Außerdem war ich für drei Monate an einer Kung Fu-Schule in China.

 

Das müssen harte drei Monate gewesen sein…

Ja, auf jeden Fall. Wobei man sagen kann: Europäer wurden hier mit Samthandschuhen angefasst. Wir durften krankheitsbedingt auch mal fehlen. Denn das Training dort hat es in sich. Jeden Tag haben wir von 5:50 Uhr bis 18:00 Uhr trainiert. Und abends mussten wir vor dem Leiter der Schule antreten.

 

Und Sie haben die Zeit dort nicht bereut?

Nein im Gegenteil. Es war die beste Idee, die ich je hatte, und ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden. Momentan überlege ich sogar, noch einmal dort zur Schule zu gehen.

 

Was hat Sie an den chinesischen Trainingsmethoden so fasziniert?

Die Disziplin. Einmal ist ein Kung Fu-Schüler mit einer Infusion am Arm angetreten. Das hat mich wirklich beeindruckt. Er hat den Schmerz ausgeblendet und einfach weitergemacht. Ich denke, manchmal ist es wichtig, sich nicht von seinen Gedanken leiten zu lassen, wenn man seine Ziele im Sport erreichen möchte. Außerdem fördern die chinesischen Kampfkünste den Körper in vielerlei Hinsicht und man lernt, „seine Mitte zu finden“. Das hört sich im ersten Moment befremdlich an, ist aber entscheidend für das ganze Leben.

 

Kommen wir noch einmal auf Ihre Erfahrungen mit dem isometrischen Krafttraining zurück. Bei Kung Fu haben Sie das erste Mal darüber nachgedacht, wie Sie „bewegungslos“ trainieren können. Wie ging es weiter?

Ich habe aus Interesse ein Buch von Bruce Lee gelesen, der ebenfalls so trainiert und das hat mich mehr und mehr in den Bann von isometrischem Training gezogen. Allerdings war ich immer noch ein wenig ziellos und habe lediglich Verschiedenes ausprobiert. Nach und nach sind mir dabei mehr und mehr Übungen bei anderen Sportdisziplinen aufgefallen. Und ich dachte mir „Hey, daraus kann ich mir ein Trainingsprogramm zusammenstellen“. Dieses Trainingsprogramm ist das umfassendste, was es momentan gibt. Deshalb habe ich mich vergangenes Jahr dazu entschieden, ein Buch über isometrisches Krafttraining zu veröffentlichen.

Welche Vorteile hat es, isometrisch zu trainieren?

Tatsächlich gibt es Einige. Isometrisches Krafttraining lässt sich auf verschiedenste Weise in jedes Workout integrieren. Egal, ob man im Fitnessstudio an einem Gerät warten muss oder ob man die Übungen zwischen dem Bahnen ziehen im Schwimmbad einbaut. Denn einer der wichtigsten Vorteile ist der, dass man auf engstem Raum, ohne großen Zeitaufwand und meist ohne Hilfsmittel etwas für seine Muskulatur und seine Sehnen tun kann. Gleichzeitig ist das „Training ohne Bewegung“ gelenkschonend. So lässt es sich gut in den Alltag integrieren.

 

Also ist das Training wirklich für jeden geeignet?

Genau. Es kann wirklich jeder anwenden, der mit Kraft arbeiten möchte. Nicht nur Powerlifter, Bodybuilder oder Fitnesssportler. Auch Kletterer, Kampfsportler oder Yogis profitieren davon. Da Isometrisches Krafttraining für jedes Fitnesslevel und für jede Art von Muskeltraining geeignet ist, kann man diese Trainingsform auch in der Reha einsetzen.

 

Welche Tipps geben Sie Anfängern mit auf den Weg?

Lassen Sie sich Zeit und setzten Sie sich konkrete, realistische Ziele. Viele möchten sehr schnell Ergebnisse sehen. Dabei erfordert isometrisches Training mehr Geduld als reines Muskeltraining. Wenn man aber stetig über einen längeren Zeitraum trainiert, verbessert man seine Stabilität und senkt sein Verletzungsrisiko. Außerdem sollte man sich immer gut aufwärmen – selbst wenn das Training nur wenige Minuten dauert. Dabei sollte man auch nie vergessen, ruhig weiter zu atmen. Manche vergessen das während des Trainings und kippen im schlimmsten Fall um.

 

Bibliografische Angaben

Artjom Maier

Isometrisches Krafttraining

1.Auflage August 2017

176 Seiten, ca. 125 Fotos und Abb., in Farbe

Paperback, 16,5 cm x 24,0 cm

ISBN 978-3-8403-7558-3, 24,95 € [D]

Hier geht es zum Buch.

Kunst/Kultur

Kunsthandel und Kunstberatung in Düsseldorf Flingern

Kunsthandel und Kunstberatung in Düsseldorf Flingern. Besuchen Sie die Kunst Galerie von Paul Schönewald und informieren Sie sich über die Kunst nach 1945.

Schönewald Fine Arts GmbH

Lindenstraße 182
40233 Düsseldorf
Germany
T +49-211-830 94 06
F +49-211-830 96 47

office@schoenewaldfinearts.de
www.schoenewaldfinearts.de

Chairmen: Paul Schönewald, Rainer Beuse

Kunst/Kultur

Kunstgalerie Düsseldorf Flingern Schönewald und Beuse

Kunstgalerie Düsseldorf Flingern Schönewald und Beuse. Kunstgalerie und Kunstberatung in Düsseldorf Flingern. Besuchen Sie die Kunst Galerie von Schönewald und Beuse.

Galerie Schönewald und Beuse

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Chairmen: Paul Schönewald, Rainer Beuse, Seat Düsseldorf.

Familie/Kinder Kunst/Kultur Pressemitteilungen

Familienkonzert bei den 3. Klassiktagen Ammergauer Alpen

Am Samstagnachmittag, 16. September 2017, gibt es einen musikalischen Krimi für Familien: «Kommissarin Flunke und die Schurken» kommen nach Bad Kohlgrub zu den Klassiktagen Ammergauer Alpen. Das bedeutet das perfekte Familienkonzert, spielerisch und mit viel Spass.

Was passiert, wenn vier handfeste Schurken auf eine junge und schlaue Musikkommissarin treffen?
Die vier Schurken versuchen die Kommissarin auszutricksen. Ehe man sich versieht, ist man mittendrin in einem Theatergeschehen, bei dem man viel über Töne und Klänge lernen kann. Genuss und Spaß kommen dabei nie zu kurz. read more »

Computer/Internet/IT Medien/Entertainment Telekommunikation

Atlantik Elektronik präsentiert Digi´s XBee Cellular NB-IoT Embedded Modem

Kostengünstiges integriertes Mobilfunk-Modem mit geringem Stromverbrauch und großer Reichweite

Planegg, 2. August 2017

Atlantik Elektronik, Anbieter von zukunftsweisenden Komplettlösungen, präsentiert Digi´s erstes XBee Cellular NB-IoT Embedded Modem. Dieses eignet sich sowohl für die Bereiche Smart Metering (Strom, Wasser, Gas), Präzisions-Landwirtschaft sowie Smart City und Smart Building als auch für Öl/Gas- und Umweltdatenüberwachungs-Sensoren und Digital Signage.

Die XBee Cellular NB-IoT Modems von Digi International sind integrierte Module, die Entwicklern eine einfache Möglichkeit bieten, schmalbandige Niedrigstrom- Funk-Konnektivität in Geräte zu integrieren. Die Digi XBee Mobilfunk NB-IoT ist ein kostengünstiges (LPWA – Low Power Wide Area) integriertes Mobilfunk-Modem mit geringem Stromverbrauch und großer Reichweite. Diese integrierten Modem-Module sind speziell für den Einsatz kleiner Datenmengen über bestehende Mobilfunknetze konzipiert und für maximale Akkulaufzeit von mehr als 10 Jahren optimiert.

Die XBee Cellular NB-IoT Modems sind programmierbar und unterstützen benutzerdefinierte MicroPython-Applikationen, so dass kein externer Mikrocontroller benötigt wird. Bei nur einer Größe von 24,38mm x 32,94mm verfügt es außerdem über das Digi TrustFence Security Framework, das dabei für die notwendige Sicherheit sorgt. Das erste XBee Cellular NB-IoT Modem einer ganzen Familie operiert im NB-IoT Band 20 und arbeitet im vollen industriellen Temperaturbereich von -40°C bis +80°C.

Außerdem kommt das neuartige Modul im vereinheitlichten XBee Formfaktor daher und passt sich daher nahtlos in die Migrationspfade ein, was einen schnellen und einfachen Umstieg gewährleistet.

Diese XBee Cellular NB-IoT Modems sind Teil eines kompletten Ökosystems von drahtlosen Modulen, Gateways, Adaptern und Software, so dass Entwickler sie in ihre vorhandenen Designs einbringen können, um sofort eine zellulare Integration zu erreichen, ohne eine komplette Neukonstruktion durchzuführen.

Das XBee Cellular NB-IoT Modem und das dazugehörige Entwicklungskit ist ab sofort bei Atlantik Elektronik verfügbar. Darüber hinaus bietet Atlantik Elektronik auch Mobilfunkanbindungen, Mobilfunkantennen und Cloud Dienste für den vereinfachten Zugriff sowie das entsprechende Software Design an.

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Musik/Kino/DVD Wissenschaft/Forschung

Der Klang des späten Mittelalters

Das Musikleben des Spätmittelalters war prall und variantenreich. Auch das Musikschaffen im österreichischen Raum. Wiener Wissenschafterinnen und Wissenschafter setzen nun, unterstützt vom Wissenschaftsfonds FWF, die Musik mit dem Alltag jener Zeit in Verbindung. Und schaffen neue Zugänge für ein besseres Verständnis.

„Die Stadt im Spätmittelalter“, sagt Reinhard Strohm, „die ist ein Ort akustischer Signale. Da schlagen die Glocken der Minoritenkirche zu einem Gebet, zu einer Vesper oder einer Messe, da erklingen die Glocken der Augustiner und vermitteln ihre Botschaften, Adelige ziehen, begleitet von Fanfaren durch die Stadt, allenthalben wird gerufen, gesungen, gebetet.“ Und das ist noch nicht alles. Dazu muss man sich auch noch Hufgetrappel, Schweinegrunzen, Hühnergackern, Entenschnattern, das Quietschen, Knarren, Hämmern, Rumpeln, Rattern, Knattern, das Schreien, Stöhnen, Rufen, Jammern, Betteln, Bitten, Beten in allen Tonlagen und Lautstärken denken und noch viel mehr. Die Stadt im Spätmittelalter und darüber hinaus ist ein Platz totaler akustischer Kakophonie. – Aus heutiger Sicht oder Hörgewohnheit.

Nun arbeitet Strohm, Musikwissenschafter an der Oxford University, nur in zweiter Linie am Klangraum Stadt, vor allem aber arbeitet er gemeinsam mit Birgit Lodes, Lehrstuhlinhaberin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Wien, im Rahmen des FWF-Projekts „Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich“ an der Erschließung eines ganz anderen Klangraums.

Überstrahlt und zugetönt

„Es ist tatsächlich so“, erklärt Lodes, „dass man vergleichsweise wenig über die Musik dieser Zeit weiß, zumal Wien und Österreich so sehr von barocker Musik und noch mehr von der Wiener Klassik geprägt sind.“ Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert. Sie bilden gemeinsam ein Zentralgestirn im heimischen Musikuniversum, überstrahlen alles, definieren alles. Bis hin zu unseren Hörgewohnheiten.

„Die Musik des späten Mittelalters klingt anders“, konzediert Lodes. Fremder, ungewohnter. Auch durch die Instrumentierung. Eindimensional ist die Musik dieser Zeit freilich nicht. „Wir müssen die Variationsmöglichkeiten bedenken“, sagt Lodes. Dann und wann testet sie ihre Studentinnen und Studenten, gibt ihnen ein und dasselbe Stück zu hören. Einmal instrumental, das andere Mal nur mit Vokalstimmen vorgetragen. „Es ist verblüffend, wie selten erkannt wird, dass es sich um ein Stück handelt“, lächelt die Musikhistorikerin.

Umbruch mit Pauken und Trompeten

In gewisser Weise geht es Lodes und Strohm sowie den anderen am Projekt beteiligten Forscherinnen und Forschern auch darum, der Musik und dem Musikschaffen einer für das europäische Geistesleben essenziellen Epoche Gerechtigkeit zuteilwerden zu lassen. Zwischen 1340 und 1520 bricht Europa, im wahrsten Sinne des Wortes, zu neuen Ufern auf. Neue Technologien beenden das Zeitalter der Ritter, der Kleinadel wird durch ein aufstrebendes Bürgertum an den Rand gedrängt, die Städte gewinnen an Einfluss und die Universitäten erschließen sich den Zugang zum Wissen der Antike. Kriege toben, Seuchen und Pestilenz wüten, Päpste treffen auf Gegenpäpste, Reformation auf alte Kirche. In diesen 200 Jahren bleibt kein Stein auf dem anderen. Am Ende steht die Renaissance.

Alles das wird von Musik begleitet. „Europäisches Musikschaffen“, erklärt Strohm,  „ist in dieser Epoche nicht mehr in nationalen oder regionalen Grenzen eingeschränkt. In Windeseile verbreitet sich die Musik über Europa. Nicht einmal zwölf Monate dauert es, bis die Musik zur Inthronisierung des Herzogs von Ferrara 1441 nach Wien gelangt und hier notiert wird.

Frische Popularität Alter Musik

Selbstverständlich wird auch in Wien komponiert. So wie in Innsbruck, wohl auch in Wiener Neustadt, in Graz oder Salzburg. Auch wenn bisweilen in den Archiven so gar nichts zu finden ist, wie Lodes und Strohm bedauern. Trotzdem muss man sich jeden Fürsten, zumal die Habsburger Erzherzöge und Kaiser, mit einer Kapelle denken, mit Musikerinnen und Musikern, mit Sängerinnen und Sängern, die den hohen Herrn auf seinen Reisen begleiteten, die von seinem Ruhm und Edelmut kündeten (und sich in Briefen bitterlich über dürftige Entlohnung und widrige Lebensumstände beklagten). So tauchen Lodes und Strohm tief ein in den Alltag und damit in die Lebenszusammenhänge jener Zeit.

„Wir sind noch immer damit beschäftigt, alle Essays zum Projekt auf die Website www.musical-life.net zu stellen“, erklärt Strohm, während Lodes darauf verweist, dass durch dieses Projekt oft erstmals Musikstücke überhaupt aufgenommen wurden und nun über die Website anzuhören sind. „Es wurden aus den Einspielungen sogar zwei CDs ausgekoppelt, die nun im Handel erhältlich sind“, freut sich die Musikhistorikerin. Darum geht es ihr, Zugänge zu schaffen, Interesse zu wecken und mit Beispielen sonder Zahl am Leben zu erhalten. Auch, um jene Musikerinnen und Musiker vor den Vorhang zu bitten, die ansonsten dem Vergessen anheimfallen. Überstrahlt von den Komponisten späterer Epochen.


Zur Person
Birgit Lodes (https://musikwissenschaft.univie.ac.at/institut/personalverzeichnis/lodes/) ist nach Stationen als Visiting Fellow an der Harvard University, als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik München und als Vertretung der C3-Professur für Musikwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg seit 2005 Universitätsprofessorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Wien, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Academia Europea.

Literatur und Beiträge

Lodes, Birgit „Des Kaisers Alamire: Zur Entstehung des Chorbuchs Wien. Österreichische Nationalbibliothek. Mus. Hs. 15459“ (http://www.brepolsonline.net/doi/abs/10.1484/M.EM-EB.3.2694) in Uno gentile et subtile ingenio. Studies in Renaissance Music in Honour of Bonnie J. Blakcburn, HG Jennifer M. Bloxam, Gioia Filocamo und Leofrance Holford-Strevens, Turnhout 2009: 274-258

Lodes, Birgit „Translatio panegyricorum. Eine Begrüßungsmottete Senfls(?) für Kaiser Karl V. (1530)“, in Senfl-Studien 2, HG Stefan Gasch und Sonja Tröster, Tutzing 2013: 189-255

Lodes, Birgit „Concentus, Melopoiae und Harmonie 1507. Zum Geburtsjahr des Typendrucks mehrstimmiger Musik nördlich der Alpen“ in: Niveau, Nische, Nimbus. Die Anfänge des Musikdrucks nördlich der Alpen HG Birgit Lodes, Tutzing 2010: 22-66

Strohm, Reinhard „Polyphonie und Liedforschung“ in Einstimmig-Mehrstimmig. Deutungsperspektiven zur Musik des 15. und 16. Jahrhunderts, HG Birgit Lodes. Musik Theorie. Zeitung für Musikwissenschaft. 2012: 162-175

Strohm, Reinhard „Fifteenth-century humanism and music outside Italy“ (https://www.cambridge.org/core/books/cambridge-history-of-fifteenthcentury-music/fifteenthcentury-humanism-and-music-outside-italy/51610C80CC2E42825E12BB5D7C15BF1D), in The Cambridge History of Fifteenth-Century Music, HG Anna Maria Buss Berger und Jesse Rodin, Cambridge 2015: 263-280

Bild und Text ab Montag, 31. Juli 2017 ab 9.00 Uhr MEZ verfügbar unter: http://scilog.fwf.ac.at

Wissenschaftlicher Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Birgit Lodes
Institut für Musikwissenschaft
Universität Wien
Spitalgasse 2-4, Hof 9
1090 Wien
T +43 / 1 / 4277-44261
birgit.lodes@univie.ac.at
https://www.univie.ac.at/

Der Wissenschaftsfonds FWF
Ingrid Ladner
Haus der Forschung
Sensengasse 1
1090 Wien
T +43 / 1 / 505 67 40 – 8117
E ingrid.ladner@fwf.ac.at
http://scilog.fwf.ac.at
http://www.fwf.ac.at

Versand
PR&D – Public Relations für Forschung & Bildung
Mariannengasse 8
1090 Wien
T +43 / 1 / 505 70 44
contact@prd.at
http://www.prd.at

Aktuelle Nachrichten Computer/Internet/IT Pressemitteilungen Telekommunikation

Österreich: Aus Voxtron wird Enghouse

Leipzig, 26. Juli 2017 – Die österreichische Niederlassung der Voxtron GmbH mit Sitz in Wien firmiert um in Enghouse GmbH. Die einzelnen Produktmarken  – ANDTEK, ELSBETH, VOXTRON – bleiben unverändert bestehen. Gleichzeitig verstärkt Frank Innerhofer als neuer Senior Partner Account Manager das Team in Österreich.

 

„Mit der Eingliederung der österreichischen Voxtron GmbH in die Enghouse-Interactive-Gruppe verfolgen wir konsequent unser Ziel, unseren Kunden als stärkster Partner in der DACH-Region robuste Software und zuverlässigen Service für den mühelosen Kundenkontakt zu liefern“, sagt Ralf Mühlenhöver, Geschäftsführer der Enghouse GmbH.

In Folge der Umfirmierung, so Mühlenhöver, würden die globalen Brands ARC, QMS und CCSP ebenso wie die Produktmarken ANDTEK, ELSBETH und VOXTRON durch eine noch stärkere Organisation innerhalb der DACH-Region repräsentiert. 

 

Als Senior Partner Account Manager verstärkt Frank Innerhofer das Team der Enghouse GmbH in der Alpenrepublik. Der 51-jährige gebürtige Österreicher ist in Hamburg aufgewachsen und kann auf langjährige Erfahrung im indirekten und direkten Vertrieb zurückblicken. Letzte berufliche Stationen waren O2 Deutschland (Mobilfunk) / Telefonica Deutschland (Festnetz), ePlus (Mobilfunk) und Symantec (Software/Security).

Die Vertriebsziele sind konkret und klar definiert. „Wir wollen die führende Marktstellung von Enghouse in Österreich weiter ausbauen“, sagt Frank Innerhofer. Sein Rezept: Mit maximaler Kundenzufriedenheit zu maximalem Erfolg. 

Kontakt Enghouse GmbH, Österreich: frank.innerhofer@enghouse.com

 

Enghouse Interactive ist weltweit einer der führenden Hersteller von flexiblen und skalierbaren Kundeninteraktionslösungen. Die Kerntechnologien umfassen provider- und mandantenfähige Multikanal-Cloud-Contact-Center, Sprachportale für Self Service und IVR sowie intelligente Vermittlungsplatzkonsolen und zugehörige Professional Services, die jede Telefonie-Umgebung vor Ort oder in der Cloud unterstützen. Enghouse Interactive hat Tausende von Kunden weltweit, um die sich ein globales Netz von Partnern und mehr als 800 engagierte Mitarbeiter an 18 internationalen Standorten kümmert. Enghouse Interactive ist die Tochtergesellschaft von Enghouse Systems Limited, einer Software- und Dienstleistungsgesellschaft, die auf der Toronto-Börse (TSX) unter dem Symbol “ENGH“ notiert ist. Gegründet im Jahr 1984 ist Enghouse Systems ein nachhaltig profitables Unternehmen, das sowohl organisch als auch durch den Erwerb von hoch angesehenen Spezialisten einschließlich, Andtek, Arc, CosmoCom, Datapulse, IAT, IT Sonix/Elsbeth, Presence Technology, Reitek, Safeharbor, Syntellect, Telrex, Trio, Voxtron und Zeacom gewachsen ist. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.enghouseinteractive.de

 

Kontakt:

Enghouse AG, Astrid Pocklington, Schützenstr. 2, 04103 Leipzig, Tel.: +49 341 415 841 02, +44 118 972 8410, astrid.pocklington@enghouse.comwww.enghouseinteractive.de

 

Pressekontakt:

Fuchs Pressedienst und Partner Journalisten PartG, Franz Xaver Fuchs, Narzissenstr. 3 b, 86343 Königsbrunn, Tel.: (0 82 31) 609 35 36, Fax: (0 82 31) 609 35 37, info@fuchs-pressedienst.de, www.fuchs-pressedienst.de

Energie/Natur/Umwelt Pressemitteilungen Telekommunikation Wissenschaft/Forschung

Der Problemlöser für weitläufige Firmengelände: Die VORTIX Realtime-Funkbridge

Die Sicherstellung der Kommunikation zwischen den verschiedenen Gebäuden ist besonders bei weitläufigen Betriebsgeländen häufig problematisch. Wenn dann auch noch das GSM Netz schwächelt und kein anderes Netzwerk vorhanden ist, müssen die IT-Fachleute tief in die Trickkiste greifen, um die Objekte dennoch kommunizieren zu lassen.

Mit der VORTIX LAN to RF 169 MHz Funkbridge wurde bei der ConiuGo GmbH eine hoch innovative Funkbrücke für die drahtlose Anbindung von Betriebsgebäuden und Anlagen an bestehende LAN-Netzwerke entwickelt. Bewusst wurde die ISM-Frequenz 169 MHz gewählt, denn dieses Frequenzband steht nicht im Konflikt mit anderen Funktechnologien wie DECT, W-LAN oder Funkalarmanlagen (868 MHz), die auf vielen Firmengeländen im Einsatz sind. Zudem haben Funkwellen mit 169 MHz ein sehr gutes Ausbreitungsverhalten und können gut Gebäude und Wände durchdringen. Somit sind hervorragende Bedingungen gegeben für Funk-Reichweiten, die typischer Weise bis zu 2000 Meter betragen und im Freifeld bzw. mit Richtantennen bei bis zu 5000 Meter liegen können.

Die VORTIX-Funkbridge ist also ein Problemlöser für schwierige Fälle. Der Geschäftsführer der ConiuGo GmbH Dr. Ulrich Pilz betont, dass mit der LAN-Funkbridge zunächst das erste und wichtigste Produkt einer ganzen Gerätefamilie für die neue Klasse der Real-Time-Brücken für Anwender zur Verfügung steht. In der Produktpipeline befinden sich bereits weitere Brückenmodule, die die gleiche Technologiebasis nutzen und ab Juli bzw. August produziert werden. Hierbei handelt es sich um eine Funkbrücke für serielle Schnittstelle und USB sowie einen Brückenbaustein von LAN zur seriellen Schnittstelle. So wird unter dem Markenzeichen VORTIX Realtime-Technologie eine praxisnahe Produktfamilie von Brückenmodulen entstehen.

 

Unternehmen

Die Wireless Netcontrol GmbH ist ein IT- und Datenkommunikationsunternehmen in den Bereichen Industrie, Energie- und Umweltwirtschaft. Unsere Kunden profitieren von innovativen Lösungen zur Fernüberwachung und Fernsteuerung von Sensoren, Zählern und Anlagen. Anwendungsbereiche sind z.B. Smart Metering, Energie Controlling, Gebäudetechnik, Wasser- und Abwassersysteme, EEG-Erzeuger, Straßenbeleuchtung und das Verkehrsmanagement.