Category Archives: Gesellschaft/Politik

Bau/Immobilien Familie/Kinder Freizeit/Hobby Pressemitteilungen Rat und Hilfe Regional/Lokal Veranstaltungen/Events Wohnen/Einrichten

02. Juli 2017 | Herzliche Einladung | Bauherren-Informationstag in Hamburg-Hammerbrook

Hamburg. Bauinteressierte sind am kommenden Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr in das Hamburger Büro von Roth-Massivhaus eingeladen. In unmittelbarer Nähe der Hafen-City, am Sachsenfeld 3 bis 5, informiert der Massivhausanbieter Bauherren über gesundes Bauen, Heiz- und Lüftungstechnik, Baufinanzierung, Smart Home Technologien und moderne Küchentechnik.

Persönliche Kundengespräche haben bei Roth-Massivhaus Priorität. Daher werden Experten vor Ort sein, um ausführlich zu beraten.

Das Programm bietet künftigen Bauherren Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Themen Hausbau und Grundstückssuche. Hier gibt Enrico Roth, Geschäftsführer der Bau- GmbH Roth, Tipps und Empfehlungen. Günter Beierke, Baubiologe nach IBN, stellt Lösungen für wohngesunde Häuser und schadstoffgeprüfte Baustoffe vor. Das wichtige Thema Finanzen kommt natürlich auch nicht zu kurz. Hier zeigt Stefan Kresse der Finanz- GmbH Roth maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte. Aber auch der wohl wichtigste Raum kommt nicht zu kurz: So informiert der Geschäftsführer von Ruder Küchen, Mario Ruder, zur Planung moderner und funktionaler Küchen. Cornelia Breede präsentiert intelligente Smart Home Technologien von Loxone. Über Heiz- und Lüftungstechnik spricht Michael Behrendt von dem Unternehmen Behrend Energiesysteme.

Im Büro integriert ist ein Bemusterungszentrum, welches auf mehr als 300 Quadratmetern viele Ideen und Produktvarianten ausstellt.

Der Eintritt ist frei, Einlass ab 13.45 Uhr. Es wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten, da nur begrenzt Plätze verfügbar sind.

 

 

Information und Kontakt:

Bau- GmbH Roth
Sachsenfeld 3-5
20097 Hamburg – Hammerbrook

Telefon: 040-25 41 87 99 10
Mail: info@massivhaus-hamburg.de
Internet: www.roth-massivhaus.de

 

Enrico Roth, Geschäftsführer der Bau- GmbH Roth, heißt zukünftige Bauherren am Sonntag willkommen.
Foto: Roth-Massivhaus

 

 

 

Die Bau- GmbH Roth wurde 1999 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Unter dem Markennamen Roth-Massivhaus hat sich das Familienunternehmen zu einem der führenden regionalen Anbieter für Ein- und Mehrfamilienhäuser in Massivbauweise entwickelt. Das Unternehmen ist überwiegend in Norddeutschland tätig und unterhält Niederlassungen in Berlin und Hamburg. Mehr als 2.100 Bauherrenfamilien haben sich bisher für ein Haus der Firma entschieden.

Aktuelle Nachrichten Auto/Verkehr Bau/Immobilien Energie/Natur/Umwelt Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

Großraum-Klimakammer von TechnoLab für höchste Industrie-Ansprüche

Berliner Testlabor bietet mit neuer Klimakammer individualisierte Klimatests für Bauteile mit besonderen Maßen

Berlin, 27. Juni 2017. Die TechnoLab GmbH, führendes Dienstleistungs-Unternehmen im Bereich Umweltsimulation und Schadensanalytik sowie Anbieter anspruchsvoller Individual-Tests, stellt ab sofort eine großdimensionierte Klimakammer für Qualitätssicherungen und Altersprüfungen zur Verfügung. Die Kammer ist mit einer Höhe von knapp 3 Metern insbesondere für Prüfobjekte in außergewöhnlich großen Dimensionen geeignet. In der Testkammer lassen sich die Stressfaktoren Temperatur und Feuchte in unterschiedlichen Kombinationen simulieren, was unter anderem den besonderen Anforderungen der Automobil-Industrie sowie der Luft- und Raumfahrt entspricht.


Grosse Klimakammer von TechnoLab
Die neue Klimakammer von TechnoLab misst 2,9 Meter in der Höhe (Bilder: TechnoLab)

 

TechnoLab optimiert fortlaufend die neuen Räumlichkeiten am Berliner Standort Siemensstadt zum weiteren Ausbau seiner bisherigen Test- und Prüfsysteme, die für die Qualitätssicherung in allen Industriebranchen eine wesentliche Rolle spielen. Zuletzt konnte der Dienstleister seine Temperaturwechselkammer als Klimakammer fertigstellen, die neben geräumigeren Maßen nun auch mit dem Stressfaktor Feuchte testen kann.

Auf diese Weise sind noch komplexere Klimaprüfungen realisierbar, wie sie z. B. in der Automobil-Industrie oder in Luft- und Raumfahrt unverzichtbar sind. Dabei werden Bauteile, Baugruppen oder fertige Geräte in Zeitraffer teils extremen klimatischen Bedingungen ausgesetzt, um zu prüfen, ob sie auch am realen Einsatzort mit großen Temperaturbelastungen und -schwankungen sowie einer definierten Luftfeuchtigkeit funktionsfähig sind.


Maßgeschneiderte Klimatests für sicherheitsrelevante Branchen

„Bauteile wie Antriebslager von Offroad-Fahrzeugen, Schiffsausrüstungen oder Materialien, die in der Luftfahrt zum Einsatz kommen, müssen höchsten Anforderungen standhalten, egal an welchem Einsatzort und unter welchen Klimabedingungen. Wir sind stolz, dass wir mit unseren erweiterten Kapazitäten unseren Kunden noch anspruchsvollere Tests bieten können, die die Qualität der Produkte unserer Auftraggeber auch in klimatisch extremen Einsatzgebieten unter Beweis stellen“, sagt Kris Karbinski, Marketing- und Vertriebsleiter bei TechnoLab. „Durch die Höhe unserer neuen Kammer haben wir ein Alleinstellungsmerkmal für Klimakammern in Deutschland. Gerade die Automobilindustrie hat uns bereits bestätigt, dass wir hiermit die Bedürfnisse unserer Kunden genau treffen.“

Die technischen Daten der neuen Klimakammer:

  • Kammergröße 24.000 L
  • Prüflingshöhe max. 2,90 m
  • Temperaturbereich: – 60°C bis +90°C
  • geregelte Feuchte mit einem bestimmten Anteil an gelöstem Wasser (relative oder absolute Luftfeuchtigkeit – Klimaprüfung)

Die Klimaprüfung und Temperaturlagerung ist die einfachste Form der Bereitstellung einer definierten Lufttemperatur (Temperaturlagerung) oder im etwas gehobenen Niveau der Bereitstellung einer definierten Lufttemperatur mit einem bestimmten Anteil an gelöstem Wasser (relative oder absolute Luftfeuchtigkeit – Klimaprüfung). Es lassen sich aber auch gemäßigte bis extreme Temperaturwechsel simulieren, wobei neben der Differenz der Temperaturen auch die Verweilzeit in den unterschiedlichen Temperaturzonen sowie die Änderungsgeschwindigkeit der Temperatur eine Rolle spielen. Durch gezieltes Einleiten von Feuchte lässt sich der Prüfling, beispielsweise eine Schiffsturbine, auch vereisen.

Die Klimatests sind für nahezu alle Branchen relevant. Für die Luftfahrt sind sie unabdingbarer Bestandteil der Qualitätssicherung, für die Automobilindustrie sind viele Spezial-Normen einzelner Hersteller möglich, etwa, um Motoren oder elektrische Geräte zu testen. Dank der Höhe lassen sich in der neuen Klimakammer von TechnoLab auch sehr raumgreifende Prüfobjekte wie Ladesäulen für Elektrofahrzeuge stehend testen. So konnten so etwa die Glasscheiben solcher Ladesäulen einem Stresstest unterzogen werden, um ihre Beständigkeit beim Einsatz in Wüstenregionen zu überprüfen.

Dem Trend nach Spezialisierung begegnen die TechnoLab-Ingenieure durch einen besonders engen und praxisorientierten Austausch mit Entwicklern, Herstellern und Anwendern. Aufgrund ihrer Spezial-Kenntnisse und dank ihrer Innovationskraft verfeinern sie permanent ihre Testmöglichkeiten. Für die nähere Zukunft sind beispielsweise Kombinationstests mit UV-Bestrahlung in der Klimakammer geplant, was wiederum aufgrund der genannten Größe der Klimakammer neue Testmöglichkeiten für weitere Industrie-Devices eröffnet.

Über TechnoLab

TechnoLab ist einer der führenden Dienstleister im Bereich Umweltsimulation und Schadensanalytik. Das Unternehmen bietet Materialtests, Qualitätsprüfungen, Zertifizierungen nach ISO und DIN sowie Schadens-Analysen und unterstützt Entwickler bei der Optimierung ihres Fertigungsprozesses. Die Dienstleistungen kommen vor allem in der Elektronik-Industrie, der Elektronikfertigung, aber auch in vielen anderen innovativen Industriebereichen zum Einsatz. Die Umweltsimulations-Tests prüfen die Beständigkeit von Materialien, einzelnen Bauelementen, Baugruppen sowie ganzen Geräten und lassen sich kundenindividuell anpassen. Geprüft wird nach jeglichen chemisch-biologischen, physikalischen oder sonstigen Einwirkungen wie IP-Schutzarten, Temperaturwechsel/-schock, Korrosionsverträglichkeit oder Lichtechtheit.

Mehr unter www.technolab.de

Unternehmenskontakt:

TechnoLab GmbH, Wohlrabedamm 13, 13629 Berlin

Kris Karbinski, T: +49-(0)30- 3641105-21, F: +49-(0)30- 3641105-69. E-Mail: kris.karbinski@technolab.de

 

Pressekontakt:

Konzept PR GmbH, Leonhardsberg 3, 86150 Augsburg

Thomas K.J. Kraus: T: +49-821-34300-11, F: +49-821-34300-77, E-Mail: th.kraus@konzept-pr.de

Alexandra Linde, T: +49-821-34300-26, F: +49-821-34300-77, E-Mail: a.linde@konzept-pr.de

 

Viel Platz für große Testobjekte: TechnoLabs neue Klimakammer
Platz für Ladesäulen, PV-Module und ähnliches: TechnoLabs neue große Klimakammer
Aktuelle Nachrichten Familie/Kinder Gesellschaft/Politik Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Willkommen Baby: DAK-Gesundheit will Frühgeburtenrate verringern

7276 Frühchen in Baden-Württemberg: Neues Programm für gesunde Schwangerschaft

 

Karlsruhe, 27. Juni 2017. In Baden-Württemberg kamen im Jahr 2015 insgesamt 7276 Kinder als Frühchen oder mit geringem Gewicht zur Welt. Das waren 77 Prozent mehr als im Jahr 2000. Insgesamt hatten 7,3 von 100 Neugeborenen im Südwesten einen deutlich erschwerten Start ins Leben. Frühgeburten infolge von Risikoschwangerschaften sind ein zentrales Problem in der Geburtshilfe. Die DAK-Gesundheit will deshalb mit speziellen Angeboten helfen, Frühgeburten zu vermeiden. Mit dem Programm „Willkommen Baby!“ für werdende Mütter bietet die Krankenkasse jetzt auch in Karlsruhe ein Paket von zusätzlichen ärztlichen Vorsorgeleistungen.

 

Zwar werden die Überlebenschancen frühgeborener Kinder immer besser, viele haben jedoch mit körperlichen oder psychischen Spätfolgen zu kämpfen. „Mit unserem Programm ‚Willkommen Baby!‘ wollen wir einen gesunden Schwangerschaftsverlauf fördern, Frühgeburten vermeiden und Schwangere noch besser informieren“, so Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Zweite Zielsetzung des kostenlosen Programms ist es, die natürliche Geburt zu fördern. „Jedes dritte Kind in Deutschland kommt per Kaiserschnitt auf die Welt“, sagt Richter. „Experten sehen diese Entwicklung kritisch, auch wenn der Eingriff in medizinisch begründeten Fällen – gerade auch bei Frühchen – eine wichtige Rolle spielt.“ Es gälte die Risiken des Kaiserschnitts für Mutter und Kind zu bedenken und die Wahl der Geburtsmethode im Einzelfall abzuwägen.

 

Intensivierte Beratung für Schwangere

Die Krankenkasse setzt bei „Willkommen Baby!“ insbesondere auf eine intensivierte Beratung durch Frauenärzte. „Die frühzeitige Analyse von Risikofaktoren wie Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, Nikotin- und Alkoholkonsum kann das Verhalten der werdenden Mutter ändern und schon die richtigen Weichen stellen“, erklärt Jana Eßbauer, stellvertretende Leiterin der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. Hinzu kommt ein konsequentes Infektionsscreening: „Vaginale Infektionen, die von den Schwangeren meist gar nicht bemerkt werden, sind für einen großen Teil der Frühgeburten verantwortlich.“ Zu Früh- oder sogenannten Mangelgeburten zählen Kinder, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden oder bei der Geburt weniger als 2.500 Gramm auf die Waage bringen.

 

Ultraschall, Akupunktur und BabyCare

Weitere Bausteine von „Willkommen Baby!“ sind zwei zusätzliche Ultraschalluntersuchungen sowie auf Wunsch bis zu vier Akupunkturbehandlungen zur Geburtsvorbereitung. Zudem erhalten Teilnehmerinnen die Leistungen des bewährten „BabyCare“-Programms. Dieser vom Berufsverband der Frauenärzte empfohlene Service zielt auf die termingerechte natürliche Geburt ab. „Werdende Mütter bekommen individuelle Empfehlungen, die auf ihren Lebensumständen und möglichen Risikofaktoren für eine Frühgeburt basieren. Zusätzlich können sie ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen analysieren lassen“, erklärt Richter. Abgerundet wird „BabyCare“ durch einen wissenschaftlich fundierten Schwangerschaftsratgeber sowie einen Webauftritt mit interaktiven Tests.

 

Mehr Informationen zum neuen Gesundheitsprogramm gibt es unter: www.dak.de/willkommenbaby

Arbeit/Beruf Marketing/Werbung Medien/Entertainment Mode/Lifestyle Pressemitteilungen Veranstaltungen/Events

Events realisieren, die begeistern

Intensivkurs „Eventmanager“ im Oktober in München

Die Akademie der Deutschen Medien veranstaltet vom 9. bis 12. Oktober 2017 den Zertifikatskurs „Eventmanager“ in München. Das viertägige Qualifikationsprogramm vermittelt die zentralen Tools und Techniken für die professionelle Entwicklung, Organisation und Umsetzung von Events. Die Teilnehmer erfahren, wie sie erfolgreiche Veranstaltungen konzipieren, vermarkten, durchführen und evaluieren können. Sie lernen die Grundlagen der Event-Finanzierung und Kalkulation ebenso kennen wie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die es für ein erfolgreiches Veranstaltungsmanagement zu beachten gilt.

Unsere Referenten Sven Classen (Geschäftsführer, Erlebnisbüro), Patrick Haag (Geschäftsführer, Haag-International Events), Prof. Dr. Ricarda Merkwitz (Eventmanagement-Expertin) und Martin Rüdel (Geschäftsführer, Martinimusic) beantworten dazu im Seminar u.a. folgende Fragen: Was gilt es bei der Konzeption, Planung und Umsetzung von Events zu beachten? Wie wird eine Veranstaltung zu einem echten Ereignis, das Kunden aktiviert, Mitarbeiter motiviert und die gewünschten Botschaften platziert? Welche Marketing-Instrumente – von Direktmarketing bis zu Social Media – bieten sich für Ihr Event und Ihre Zielgruppe an? Und welche juristischen Rahmenbedingungen müssen Sie für eine rechtssichere Umsetzung von Events berücksichtigen?

Das Intensivseminar richtet sich an Mitarbeiter aus dem Bereich Event- und Veranstaltungsmanagement, Marketing, Vertrieb, PR und Unternehmenskommunikation, Projektleiter und -manager und alle, die erfolgreiche Events realisieren möchten.
Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.medien-akademie.de/zertifikate/eventmanager.php
Ansprechpartnerin
Tina Findeiß
Leitung Programm & Inhouse
Akademie der Deutschen Medien
80333 München
Tel. 089-29 19 53-64
Tina.Findeiss@medien-akademie.de

 

Über die Akademie:
Die Akademie der Deutschen Medien zählt mit rund 3.700 Teilnehmern pro Jahr seit 1993 zu den führenden Medienakademien in Deutschland. Mit ihrem Seminar- und Konferenzprogramm hat sie sich als zentraler Ansprechpartner für qualifizierte Weiterbildung rund um Medienmanagement und die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Print- und digitalen Medien etabliert. Als gemeinnützige GmbH ist die Akademie nicht primär von kommerziellen Faktoren getrieben, sondern dient dem gemeinnützigen Zweck der Weiterbildung.

Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Stephan Praus, LEWO Unternehmensgruppe: Energetische Sanierung im Denkmalschutz sollte selbstverständlich werden

Leipziger Unternehmen LEWO spielt Vorreiter bei energetischer Sanierung

 

Leipzig, 26.06.2017. „Die Fortentwicklung der erneuerbaren Energien und deren Einsatz, aber auch das Thema Energieeinsparung sind die wichtigsten Voraussetzungen, um den Klimawandel aufzuhalten. Die energetische Gebäudesanierung gilt dabei als wichtige Stellschraube für diese Entwicklung. Daher sind wir auch als Unternehmer in dieser Frage gefordert“, sagt Stephan Praus, Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe aus Leipzig. Sein Unternehmen ist gerade in Leipzig auf die hochwertige Denkmalschutzsanierung spezialisiert. Der Einsatz erneuerbarer Energien und die Nutzung der Möglichkeiten von Gebäudesanierungen sind wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

 

Das Potential der energetischen Sanierung in Deutschland ist riesig. Der Großteil des Gebäudebestands stammt aus der Zeit vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 und ist dementsprechend nicht hinreichend saniert. Anders ausgerückt: Bei drei von vier Immobilien werden derzeit die Möglichkeiten nicht genutzt, die in der Gebäudesanierung stecken. Dabei fallen hierzulande etwa 40 Prozent des Endenergieverbrauchs auf den Gebäudebereich. Aus diesem kommt demzufolge etwa ein Drittel der Treibhausgasemissionen. „Will man also die Treibhausgasemissionen herunterfahren, wozu sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet hat, spielt das Thema energetische Sanierung eine wichtige Rolle“, weiß LEWO-Chef Stephan Praus. Doch Praus sieht noch ganz andere Bereiche: „Wir haben von Anfang an auf energetisch sanierte Denkmalschutzimmobilien gesetzt, da sie sich besser verkaufen und besser vermieten lassen, zudem zeichnet sie eine hohe Wertbeständigkeit aus. Anders ausgedrückt: Wer künftig verkaufen will, wird mit einer ordentlich sanierten Immobilie einfach wesentlich bessere Preise erzielen.“

 

Denn schaut man genau hin, verbrauchen wir den größten Batzen Energie fürs Heizen: Zum einen für das Beheizen der Wohn- und Arbeitsräume, zum anderen für das Beheizen des sogenannten Brauchwassers zum Waschen, Duschen, Baden und Kochen. Hier nutzt die LEWO Unternehmensgruppe im Zuge der Sanierung alle Potentiale, die Energieerzeugung von der konventionellen Energie wie Öl oder Gas unabhängig zu machen – selbst wenn diese nach derzeitigem Stand günstiger sind also noch vor Jahren. Es gehe um die Zukunft, meint Praus, da solle niemand auf die derzeit günstigen Energiepreise hereinfallen und hält die derzeitige Diskussion für falsch, die Anteile der Sanierungskosten, die über Jahre auf die Mieter umgelegt werden können, zu reduzieren. Dies schrecke Immobilienbesitzer eher als es sie motiviere.

 

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht sich weiterhin für Gebäudesanierungen stark und will zusätzliche Steueranreize schaffen. Dies erklärte sie erneut auf einer Tagung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes in Berlin. Sie sagte: „Ich werde dafür sorgen, dass meine Partei sie ins Programm schreibt.“ Sie verwies darauf, dass es unverständlich sei, dass Handwerks-, Wirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherverbände für Steueranreize seien, man aber mit den Bundesländern trotzdem noch keine Einigung erzielt habe. Der Wärmemarkt sei wie „ein schlafender Riese, den wir wecken müssen“, so Merkel.

 

Dem kann sich Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe nur anschließen. Die energetische Sanierung sei die Königsklasse im Bereich der grünen Energien. Den Energie zu sparen, statt sie mit Sonne oder Wind zu erzeugen, sei immer noch der beste Weg.

 

Weitere Informationen unter: www.lewo.de

 

Die LEWO Unternehmensgruppe realisiert Immobilienprojekte von der Sanierung bis zur Vermietung und Verwaltung des Objektes. Gegründet im Jahr 1995, zählt sie zu Leipzigs nachhaltig erfolgreichen Bauträgern und Hausverwaltungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus der LEWO Immobilien GmbH sowie der EBV Grundbesitz GmbH.

 

 

LEWO Unternehmensgruppe
Cöthner Strasse 62
04155 Leipzig
Tel: 0341 46 24 3340

Ansprechpartner: Stephan Praus
E-Mail: presse@lewo.de

 

 

Aktuelle Nachrichten Familie/Kinder Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen Regional/Lokal Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Hauptversammlung in der Hohenburg-Jugendherberge Homburg/Saar

Bei der diesjährigen Hauptversammlung am 24. Juni 2017 in der Hohenburg-Jugendherberge Homburg konnten Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland erneut eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Die Jugendherbergen nehmen bundesweit eine Spitzenposition ein, so DJH-Präsident Peter Schuler.

Mit 991.125 Übernachtungen wurden in 2016 in den 45 Jugendherbergen nahezu 1 Million Übernachtungen registriert. Die bisher schon hohe Zimmerauslastung der Häuser stieg im Vergleich zum Vorjahr weiter von 61,02 Prozent auf 62,86 Prozent, Platz 1 in Deutschland.

Und auch mit Blick auf weitere Zahlen belegt der DJH-Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland seine bundesweite Spitzenposition. Bei den Familienübernachtungen haben die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit 35 Prozent bzw. 343.099 Übernachtungen die bundesweit höchste Anzahl an Familienübernachtungen. Familien stellen somit das größte Gästesegment dar, gefolgt von Gruppen (33 Prozent bzw. 327.290 Übernachtungen) und Schulen (32 Prozent bzw. 320.736 Übernachtungen).

Mit der bisher größten Modernisierungsoffensive der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland will Jacob Geditz, DJH-Vorstandsvorsitzender, die Jugendherbergen weiter auf Erfolgskurs halten. Gleich acht Jugendherbergen werden im Zeitraum 2016 bis 2019 modernisiert. Dazu werden 40 Millionen Euro bis Ende 2019 in die Häuser gesteckt.

Die beiden Jugendherbergen Tholey und Mayen sind seit dem 1. April dieses Jahres wieder „am Netz“ und zählen somit zu den modernsten in Deutschland. Zurzeit läuft die Modernisierung und Erweiterung der Jugendherberge Trier. Diese wird bis zum 1. April 2018 zur größten Jugendherberge des Landes ausgebaut, mit 370 Betten und erwarteten 90.000 Übernachtungen jährlich.

Die Modernisierungsmaßnahme der Jugendherberge Wolfstein/Pfalz hat kürzlich begonnen. Ein neuer Jugendherbergsstandort entsteht ab September im ehemaligen denkmalgeschützten Hauptpostgebäude in Pirmasens mit der CityStar-Jugendherberge. Es folgen die Erweiterung der Jugendherberge Speyer, die Modernisierung und Erweiterung der Jugendherberge Saarburg und die Modernisierung der Jugendherberge St. Goar.

Gleichzeitig wird das Programmangebot vor Ort weiter ausgebaut: Erlebnis- und Freizeitprogramme für Familien, Klassen und Gruppen stehen auf der Agenda.

Bis Ende 2017 werden deutlich mehr als eine Million Übernachtungen erwartet, rund 1,2 Millionen sollen es bis 2020 sein.

Zeichen: 2.491

Kontaktadresse für die Presse:
Die Jugendherbergen
in Rheinland-Pfalz und im Saarland
Zentrale
In der Meielache 1
55122 Mainz

Ansprechpartner:
Jessica Braun
Leiterin Marketing und Programme

Telefon 06131 / 37446-30
Telefax 06131 / 37446-22
braun@diejugendherbergen.de
www.DieJugendherbergen.de

Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

Jenseits der Norm

Susanne Hochreiter und Angelika Baier untersuchen mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF, wie Intergeschlechtlichkeit in der zeitgenössischen deutschen Literatur behandelt wird. Und es zeigt sich: So unsicher die Gesellschaft gegenüber dem dritten Geschlecht ist, so sind es auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

„Ich schreibe, um hörbar zu machen, in Sprache zu übersetzen, was gemeinhin nicht gesprochen wird, nicht sprechbar scheint.“ Das sagt, das schreibt die deutsche Autorin Ulrike Draesner über sich und ihre Arbeit. In einem ihrer Werke, in „Mitgift“, setzt sie sich mit einem Thema auseinander, welches „nicht sprechbar scheint“. – Mit Intergeschlechtlichkeit.

„Eine Familiengeschichte“, erläutert Susanne Hochreiter. „Eine Familiengeschichte, die sich entlang von Abscheu und Faszination entwickelt.“ Abscheu vor dem uneindeutigen Monster, nicht Mann, nicht Frau, welches die Eltern da in die Welt gesetzt haben. Faszination ob der puren Schönheit dieses Wesens. Und am Ende steht der Tod.

Das sei ein häufiger Topos, erklärt Hochreiter: „Die Beschreibung des Hermaphroditen als engelsgleiches Wesen, das dann doch nicht leben darf.“ Dem dritten Geschlecht ist in der Literatur, zumal in der deutschsprachigen, kein Glück und kein gutes Leben beschieden. Insofern spiegelt die Literatur die Realität. Denn, Personen, die mit anatomischen Geschlechtsmerkmalen beider Geschlechter geboren werden, werden zumeist noch im Kleinkindalter chirurgisch „vereindeutigt“, führt Hochreiter aus, in eine „korrekte“ Männlichkeit oder Weiblichkeit. Sie werden passend gemacht.

Engel, Monster, Opfer-Täter

Mit Unterstützung durch den Wissenschaftsfonds FWF untersuchte die Germanistin auf Initiative von und in Zusammenarbeit mit Institutskollegin Angelika Baier Darstellung, Umgang und Rezeption von Intergeschlechtlichkeit in der deutschsprachigen Literatur zwischen 1990 und 2010. Das Projekt „Diskursverhandlungen in Literatur über Hermaphroditismus“ wurde aufgrund der Tatsache, dass seit 2010 mehr Werke zum Thema publiziert werden, bis 2015 verlängert.

Verortet wird Intergeschlechtlichkeit im Rahmen fünf verschiedener Motiv- und Bildkomplexe: In (fiktionalen) autobiografisch orientierten Texten; in Texten im Familienrahmen; in Kriminalromanen; in Romanen, die Hermaphroditen als übermenschliche Engel und in Texten, die Intergeschlechtlichkeit über groteske Körperdarstellungen thematisieren.

Selbstverständlich, meint die Germanistin, eignet sich diese Uneindeutigkeit optimal für die Kriminalliteratur. „Es ist ein exotisches Motiv, es ist die Unentschiedenheit, die fasziniert“, stellt Hochreiter fest. Womit die betroffenen Personen dann doch auch wieder in ein Eck gestellt werden. „Wir haben keine soziale Funktion für Menschen, die dazwischen stehen“, konstatiert die Projektleiterin.

Wechselspiel der Identitäten

Nicht immer war der Umgang so unsicher. Nicht in der Literatur und, teilweise wenigstens, wohl auch nicht im Leben. Noch im Barock werden Identitäten geradezu spielerisch getauscht. „In Grimmelshausens ‚Simplicius Simplicissimus‘ wechselt der Protagonist schlicht die Kleidung und damit scheinbar das Geschlecht und amüsiert sich“, erinnert Hochreiter.

Wie überhaupt das Wechselspiel der Identitäten in der Zeit vor dem Siegeszug des Rationalismus ein durchaus übliches Spiel war. Nicht nur auf der Bühne. Auch im Leben. „Es gab, das ist verbrieft, Frauen, die sich als Soldaten kleideten, die Soldaten wurden. So wie im Fall Rosenstengel“, erzählt Hochreiter. Aus dem Grund, als Identitäten zu jener Zeit, vor der Aufklärung, vor der französischen Revolution, vor der industriellen Revolution in gewisser Hinsicht lockerer verstanden werden. Zumindest ist das Changieren zwischen den sexuellen Identitäten ein leichteres. Mit der normativen Festlegung auf nur zwei Geschlechter wird der Wechsel zwischen ihnen zur Travestie, zur Komödie, gar zur Clownerie. Was bleibt, ist die Unsicherheit mit den Zwischentönen. Zumal mit dem dritten Geschlecht. In der Literatur und im Leben.

Zu den Personen

Susanne Hochreiter (https://germanistik.univie.ac.at/personen/hochreiter-susanne/) ist Literaturwissenschafterin an der Universität Wien mit den Schwerpunkten Gender und Queer Studies, österreichische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Hochschuldidaktik und Theaterpädagogik. Hochreiter hat Germanistik, Philosophie, Psychologie und Pädagogik (Lehramt) in Wien und Berlin studiert und ist u.a. Mitglied des Gender-Forschungsverbundes der Universität Wien.

Angelika Baier (https://germanistik.univie.ac.at/personen/baier-angelika/) ist Literaturwissenschafterin und Geschlechterforscherin. Sie hat Germanistik, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Salzburg, Wien und Santiago de Compostela studiert und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des FWF-Projektes „Diskursverhandlungen in Literatur über Hermaphroditismus“ von 2011 bis 2016. Seit 2017 ist Baier Beraterin an der Volkshochschule Wien.

Publikationen und Beiträge

Angelika Baier: Layers of Deviance: Intersexuality in Contemporary German Crime Fiction. In: Lynn M. Kutch, and Todd Herzog (eds): Tatort Germany: The Strange Case of German Crime Fiction. (http://www.jstor.org/stable/10.7722/j.ctt6wp9jw) Camden House: Rochester 2014, pp. 177-199

Angelika Baier: Affective Encounters and Ethical Responses in Robert Schneider’s Die Luftgängerin and Sybille Berg’s Vielen Dank für das Leben. (http://www.academia.edu/7061833/Affective_Encounters_and_Ethical_Responses_in_Robert_Schneiders_Die_Luftgängerin_and_Sybille_Bergs_Vielen_Dank_für_das_Leben_) In: Edinburgh German Yearbook, vol. 7 (Ethical Approaches in Contemporary German-language Literature and Culture), edited by Emily Jeremiah, and Frauke Matthes. Camden House: Rochester 2013, pp. 85-100

Angelika Baier: Intersections – Hermaphroditism as a Travelling Concept in Ulrike Draesner’s Novel Mitgift (2002). (http://www.academia.edu/7061807/Intersections_Hermaphroditism_as_a_Travelling_Concept_in_Ulrike_Draesners_Novel_Mitgift_2002_) In: Margaret-Anne Hutton, Claire Whitehead, and Michael Gratzke (eds): Readings in Twenty-First-Century Literatures. Peter Lang: New York et al. 2013, pp. 259-278

Angelika Baier: Empörende Ordnung: Kritik am binären Geschlechtersystem in Intersex-Texten. In: Alexandra Millner, Bernhard Oberreither, and Wolfgang Straub (eds): Empörung! Besichtigung einer Kulturtechnik. (http://www.facultas.at/list?back=dca39cf54e67662485c29242ac4d90e9&xid=4345341) Facultas: Vienna 2015, pp. 223-240

Angelika Baier/Susanne Hochreiter: Inter*geschlechtliche Körperlichkeiten – Diskurs/Begegnungen im Erzähltext. (http://zaglossus.eu/publikationen/alle/intergeschlechtliche-koerperlichkeiten) Zaglossus: Wien 2014

Angelika Baier: Inter_Körper_Text. Erzählweisen von Intergeschlechtlichkeit in deutschsprachiger Literatur. Zaglossus: Wien 2017

Bild und Text ab Montag, 26. Juni 2017 ab 9.00 Uhr MEZ verfügbar unter: http://scilog.fwf.ac.at


Wissenschaftlicher Kontakt
Dr. Susanne Hochreiter
Institut für Germanistik
Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
T +43 / 1 / 4277-42131
E susanne.hochreiter@univie.ac.at
W https://www.univie.ac.at/

Der Wissenschaftsfonds FWF
Ingrid Ladner
Haus der Forschung
Sensengasse 1
1090 Wien
T +43 / 1 / 505 67 40 – 8117
E ingrid.ladner@fwf.ac.at
W http://scilog.fwf.ac.at
W http://www.fwf.ac.at

Versand
PR&D – Public Relations für
Forschung & Bildung
Mariannengasse 8
1090 Wien
T +43 / 1 / 505 70 44
E contact@prd.at
W http://www.prd.at

Gesellschaft/Politik

Angela Merkel – zynisch, nicht reform- und zukunftsfähig

Bild: Agenda 2011-2012
Portrait of happy family laying on carpet
Die Überschrift ist nicht emotional oder politisch gefärbt, sondern eine statistische Aussage, wie alle bisher erschienenen 563 Presseberichte von Agenda 2011-2012 in den letzten sieben Jahren.

Lehrte 26.06.2017. Deutschland hat ein Schuldenvolumen von 20 Billionen Euro. Bis 2040 gehen 20 Millionen Jobs verloren, was stufenweise zu 40 Millionen Rentnern führen wird. Darüber hat Angela Merkel bis heute nicht öffentlich nachgedacht, geschweige denn sich geäußert. Zur Zukunft kein Statement – unfassbar! Sie liegt damit auf der Seite aller Staats- und Regierungschefs, die keine Antwort auf die Schuldenkrise und deren negative Entwicklung haben.

Ein Schuldenvolumen von 20 Billionen Euro, das 2,150 Bio. Euro Staatsschulden und 4,800 Bio. Euro Zahlungsversprechen der Regierung(en) beinhaltet. Dazu gehören private Schulden in Höhe von 6,500 Bio. Euro und 6,500 Bio. Euro von Banken, Hedgefonds, Immobilienfonds, Investments u. a. 10 Millionen private Schuldner sind mit 122 % des Bruttoinlandsproduktes oder 3,700 Bio. Euro überschuldet. Kommt es bei den letzten beiden Gruppen, hinter denen sich gewaltige Luftblasen gebildet haben zu Verlusten, gehen diese zulasten der Steuerzahler.

Das wissen nicht nur Politiker, sondern auch Wirtschaftswissenschaftler, Ökonomen, Wirtschaftsvereinigungen, –verbände und -institutionen, Reiche, Unternehmer und Experten, (weiterhin Experten) genannt. Politiker sind deren Ruf nach unbegrenzten Schulden gefolgt, um in „ihren“ Legislaturperioden Wachstum zu erzeugen. Schuldenabbau wird gesetzlich nicht geregelt, sondern als Floskel abgetan. Dem Ruf nach steigenden Schulden sind die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel willenlos gefolgt. Sie haben 2,150 Billionen Euro mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat.

Der Raubbau am Staat ging weiter. Helmut Kohl hat 1989 die Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die Börsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Vermögensteuer ausgesetzt. Kohl, Schröder und Merkel haben dadurch auf rund 1.300 Mrd. Euro Steuereinnahmen verzichtet.

Gerhard Schröder, auch Boss der Bosse genannt, hat mit Agenda 2010 Beschäftigte mit Dumpinglöhnen, Zeitarbeit, Werkverträgen und Minijobs bestraft. Mit der Senkung der Bemessungsgrenze für Renten auf 43 % wird ein großer Teil der Rentner in Armut getrieben. 2016 lagen die Arbeitnehmerentgelte (Volksvermögen) bei 1.550 Mrd. Euro. Darin enthalten sind 220 Mrd. Euro Arbeitgeberanteile zu den Sozialbeiträgen (20 %). Das sind 20 Mrd. Euro weniger als die 22 % die Beschäftigte zahlen und den Versicherungsträgern vorenthalten werden.

Es ist schon zynisch, dass Angela Merkel eine grenzenlose Einwanderung von Flüchtlingen verfügt hat und nicht in der Lage war zu verfügen, den Beschäftigten im öffentlichen Dienst die aufgelaufenen Millionen Überstunden zu bezahlen. Das Kindergeld und der Hartz-IV-Regelsatz wurden 2017 um 2 Euro (1,01 %) bzw. um 4 Euro (1,01 %) erhöht und gleichzeitig die Diäten um 215 Euro oder 2,37 %. Es ist zynisch und sozial verwerflich einen Regelsatz von 799 Euro zu zahlen und dabei die Armutsgrenze von 979 Euro zu unterlaufen. Die große Steuer.-und Rentenreform und Staatsinvestitionen lassen auf sich warten.

Die Bundeskanzlerin hat sich anlässlich der Tagung „Der Deutschen Industrie“ zu einer zynischen Bewertung hinreißen lassen, sie sieht unter den gegebenen Umständen keine Veranlassung, die Vermögensteuer wieder einzuführen und die Erbschafssteuer zu erhöhen (Ende des Zitats).Dann lieber die von der Union angekündigte Entlastung der Beschäftigten von 15 Mrd. Euro durch eine Erhöhung vom Grundfreibetrag, Kindergeldfreibetrag und/oder eine Senkung des Steuereingangssatzes zu finanzieren – mit neuen Schulden.

Das alles wird den politisch nicht ausreichend gebildeten Bürgern auch noch als Erfolg verkauft, in dem sich die Experten und Medien suhlen. Die Sympathiewerte der Kanzlerin haben 2013 bewirkt, dass sie von „nur“ 34,1 % der 61 Mio. Wahlberechtigten, darunter viele Mitläufer und Opportunisten, gewählt wurde. Ein Erfolg den Medien als Sympathiebeweis hochgejubelt haben, was auch heute zählt. In Nordrhein Westfalen erzielte die CDU mit 33% einen „großen“ Wahlerfolg, die SPD mit 31,2% eine „große“ Niederlage. Was doch 1,8% ausmachen können.

Die Bürger geben die Einkommen (Volksvermögen) für Miete und Lebenshaltungskosten aus. Davon entfallen 52 % auf die Binnennachfrage. Diese kann nur erhöht werden, wenn die Einkommen steigen. Die Bundeskanzlerin hat anscheinend kein Konzept, die geschilderten Probleme, Umstände und Verhältnisse zu verbessern. Sie ist nicht in der Lage neue Voraussetzungen zu schaffen, damit alle Teile der Gesellschaft angemessen an den Kosten des Staates beteilig werden.

Agenda 2011-2012 bietet eine Alternative an. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit im Internet ein Sanierungsprogramm zur Diskussion angeboten, das mit einem Volumen von 275 Milliarden Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Gleichzeitig gibt Agenda 2011-2012 präzise und komplexe Antworten auf die großen Probleme und Aufgaben des Staates.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012
Agenda News
Dieter Neumann
Ahltener Straße 25
31275 Lehrte
Telefon/Fax 05132-52919
Info@agenda2011-2012.de
http://www.agenda2011-2012.de

Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegründet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der Öffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizitätsgründen in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.

Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: „Die Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates überwunden“.

Arbeit/Beruf Mode/Lifestyle Pressemitteilungen

Esslinger Modemanufaktur wasni gewinnt Baden-Württemberger „Social Impact Cup“

Modemanufaktur wasni-Gründer Daniel Kowalewski wird der erste Preis beim Social Impact Cup 2017 übergeben
Modemanufaktur wasni: Gründer Daniel Kowalewski happy bei der Preisverleihung des Social Impact Cup

Soziale Verantwortung übernehmen und unternehmerisch denken sind vereinbar – das zeigte der „Social Impact Cup“, eine Sonderausgabe des Elevatorpitch BW am 23. Mai in Stuttgart. Dabei hatten die Social Entrepreneure drei Minuten Zeit, um die Jury von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Sieger der Jury wurde das Team von wasni, das inklusive Modelabel aus Esslingen.

Geschäftsideen rund um Social Entrepreneurship und Unternehmen mit dem Fokus auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme, die Verbesserung des Miteinanders oder den Schutz der Umwelt konnten sich zunächst um einen der zehn Startplätze beim Spezial Cup bewerben – und wasni war mit dabei.

Es war eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer aus dem Sozialbereich die Fachjury und die Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der „Social Impact Cup“ wurde vom Ministerium für Wirtschaft gemeinsam mit den Partnern Social Impact Lab Stuttgart und der Vector Stiftung durchgeführt.

Mit seiner ausgereiften Qualität, seinen Alleinstellungsmerkmalen, dem Kundenutzen und der Tragfähigkeit des Geschäftsmodells konnte wasni bei der Jury punkten. Das Team von wasni wurde dafür mit dem ersten Platz des Wettbewerbs sowie 500 Euro Preisgeld belohnt und zog in das Landesfinale ein.

wasni-Team erfreut über die Wertschätzung für die Modemanufaktur

„Was für eine große Anerkennung für unser buntes Team. Das macht uns happy“, jubelte die glückliche Nadine Feist, die als Modedesignerin und Maßschneiderin bei wasni arbeitet.

Wasni ist ein Inklusionsunternehmen, in dem Menschen mit oder ohne Behinderung gemeinsam individuelle Kleidung herstellen. In der Esslinger Manufaktur werden seit September 2015 Pullis, Jacken und Hoodies entworfen und aus fair hergestellter Bio-Baumwolle gefertigt. Mit dem wasni-Baukasten können die Kunden aus einer Vielzahl von Varianten die einzelnen Bestandteile ihrer Kleidungsstücke zusammenstellen und sich so ihre individuellen Lieblingsstücke nähen lassen. Bis Ende Mai 2017 wurden schon 3000 Pullis hergestellt.

„In Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren eine vitale Szene an innovativen und engagierten Sozialunternehmern entwickelt. Das ist gut für unsere Gründungszene und für unsere Gesellschaft“, lobte Wirtschaftsministerien Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Nach 16 Regional Cups und 165 Pitches  fand am 01.06.2017 das große Landesfinale für Gründer in der Landeshauptstadt Stuttgart statt. Die Gewinner der jeweiligen Regional Cups und der Gewinner des Social Impact Cups präsentierten  ihre Geschäftsideen vor der Fachjury und rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörern.

„Ein Riesenerfolg, dass wir es mit unserem ersten Platz beim „Social Impact Cup“  ins Landesfinale schafften, auch wenn es dann beim Finale nicht ganz aufs Siegertreppchen reichte“, freute sich wasni-Gründer Daniel Kowalewski und begeisterte sich, „über die tolle Wertschätzung für unser Team und für die vielen neue Kontakte, die wir knüpfen konnten.“

Die Präsentation der Modemanufaktur wasni beim Pitch finden Sie unter:
https://www.youtube.com/watch?v=tTDjeF6QCio&feature=youtu.be

Weitere Informationen und Bildmaterial unter: https://www.wasni.de/service/presseinformation

Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung.
Ansprechpartner:
D a n i e l K o w a l e w s k i

Telefon: 0711 / 389 155 96
Email: wir@wasni.de
Web: www.wasni.de oder www.facebook.com/wasniEsslingen

wasni® ist eine eingetragene Marke der
KOWAS gGmbH, Küferstraße 52, 73728 Esslingen
Amtsgericht – Registergericht – Stuttgart HRB 752748
Geschäftsführer: Daniel Kowalewski

Pressekontakt
KOWAS gGmbH
Daniel Kowalewski
Küferstraße 52
73728 Esslingen
0711 / 389 155 96
wir@wasni.de
http://wasni.de

Firmenportrait Modemanufaktur wasni:

wasni (Kurzform für das Firmenmotto „wenn anders sein normal ist“) ist ein Inklusionsunternehmen in Esslingen bei Stuttgart. Bei wasni arbeiten Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung sowie weitere Mitarbeitende mit beruflichen Einschränkungen. wasni entwirft, näht und vertreibt seit September 2015 individuelle Bekleidung aus zertifizierter fair hergestellter Bio-Baumwolle. Einzigartig ist das Baukastensystem mit dem sich die Kunden ihre individuellen Sweater, Pullis, Jacken und Hoodies gestalten können.

Familie/Kinder Pressemitteilungen Recht/Gesetz/Anwalt

Alleinerziehende werden durch Unterhaltsvorschuss länger vom Staat unterstützt

Alleinerziehende in ganz Deutschland können aufatmen. Denn Bundestag und Bundesrat haben dem Gesetzesentwurf zur Reform des Unterhaltsvorschusses verabschiedet, so dass die Neuregelungen zum Unterhaltsvorschuss am 1. Juli 2017 in Kraft treten können. Doch welche Änderungen bringt das neue Unterhaltsvorschuss Gesetz eigentlich mit sich und wer profitiert davon?

Ausweitung des Unterhaltsvorschusses auf Kinder bis 18 Jahre

Bislang war es nach deutschem Recht so, dass die Höchstbezugsdauer des Unterhaltsvorschusses durch den Staat auf 72 Monate begrenzt war. Dadurch hatten alleinerziehende Mütter oder Väter, deren Kinder älter als 12 Jahre waren und deren Ex- Partner nicht für den Unterhalt des gemeinsamen Kindes aufkommen, häufig das Nachsehen.

Dabei ist es auch für ältere Kinder ungemein wichtig, finanziell gut abgesichert zu sein, um unbeschwert heranwachsen zu können. Deswegen sieht die Unterhaltsvorschuss Reform vor, dass Kinder bis zum 18. Lebensjahr zukünftig einen Unterhaltsvorschuss beziehen können und auch die Höchstbezugsdauer von 72 Monaten gestrichen wird.

Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende ist an Bedingungen geknüpft

Alleinerziehende Eltern, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, müssen den Unterhaltsvorschuss mit diesen Zahlungen verrechnen lassen. Erzielt der alleinerziehende Elternteil jedoch mindestens 600 Euro neben seinen Hartz-IV Bezügen und ist das Kind nicht auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen, können auch Eltern mit Kindern zwischen 12 und 18 Jahren, die alleinerziehend sind, den Unterhaltsvorschuss beziehen.

Wie hoch ist der Unterhaltsvorschuss für Kinder von alleinerziehenden Eltern?

Die Höhe des Unterhaltsvorschusses berechnet sich durch den sogenannten Mindestunterhalt und das Alter des unterhaltsberechtigten Kindes. Für Kinder bis 6 Jahren beträgt der Unterhaltsvorschuss 150 Euro, für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren beträgt der Vorschuss 201 Euro und Kinder ab 12 Jahre erhalten monatlich 268 Euro vom Staat.

Sobald die Unterhaltsvorschuss Reform ab dem 1. Juli in Kraft tritt, können die Anträge beim Jugendamt gestellt werden. Die Bearbeitung kann einige Wochen dauern. Es ist sogar möglich, dass der Vorschuss rückwirkend für einen Monat vor Antragstellung gezahlt werden kann.

Giuseppe M. Landucci

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht
Hohenstaufenring 72
50674 Köln

Web: www.kanzlei-landucci.de
E-Mail: info(at)kanzlei-landucci.de
Telefon: (0221) 34 66 55 98
Telefax: (0221) 34 66 55 99