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Eine starke Gemeinschaft für Baulösungen mit Extruderschaum FPX – Fachvereinigung Extruderschaumstoff e.V. bekommt ein neues Mitglied

Die Gründungsmitglieder des FPX e.V.  Austrotherm, Dow, Jackon und Ursa begrüßen die Firma Bachl als neues Mitglied zum 01. Juli 2017.

Geschäftsführer Kunststoffe/Dämmstoffe Michael Küblbeck

Das Portfolio der Firma Bachl umfasst Baustoffe, Dämmstoffe, Kunststoffe, Bauelemente und Baudienstleistungen im Hoch- und Tiefbau. Der Schwerpunkt der Firmengruppe liegt  in Herstellung und Vertrieb von hochwertigen Gebäudedämmsystemen.

Geschäftsführer Dämmstoffe / Kunststoffe Michael Küblbeck: „Unsere Mitgliedschaft im FPX e.V. ist eine logische Konsequenz unserer täglichen Arbeit. XPS ist ein hervorragendes Dämmmaterial, das für einen Einsatz in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen prädestiniert ist. Gemeinsam wollen wir neue Märkte für XPS entwickeln. Auf die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen freue ich mich sehr.“

Dr. Robert Bacca, Vorsitzender des FPX e.V., wertet den Neuzugang als ein Zeichen für die wachsende Bedeutung des XPS-Marktes im Neubaubereich. „Neben den Applikationen als Kellerdämmung, Wärmebrückendämmung oder für die Verwendung in Umkehrdächern gilt es neue Märkte zu entwickeln“, pflichtet er Küblbeck bei.

Norbert Buddendick, Geschäftsführer des Fachvereinigung FPX, fühlt sich mit dem Eintritt der Firma Bachl in der Arbeit des Verbandes und dessen wachsender Bedeutung bestätigt. Im Vordergrund stehen für ihn die Zusammenarbeit mit Behörden und Instituten bei der Normungsarbeit sowie eine einheitliche Kommunikation.

Gegründet wurde das Unternehmen Bachl im Jahr 1926 in Deching bei Röhrnbach im Bayerischen Wald und begann seine unternehmerische Tätigkeit mit der Produktion von Mauerziegeln. Mittlerweile hat die familiengeführte Firmengruppe etwa 1.800 Mitarbeiter. Außerhalb Deutschlands ist das Unternehmen mit Werken und Handelsniederlassungen in Tschechien, Ungarn, Österreich, Italien, Polen, Rumänien und Kroatien vertreten.

 

 

Pressekontakt

FPX Fachvereinigung Extruderschaumstoff e.V.
Geschäftsführer Norbert Buddendick
Friedrichstraße 95
10117 Berlin
buddendick@fpx-daemmstoffe.de
www.xps-daemmstoffe.de

 

Abbinder.

Die FPX-Fachvereinigung Extruderschaumstoff e.V. vertritt die in Deutschland aktiven XPS-Hersteller und Handelsunternehmen in wirtschaftlichen und technischen Angelegenheiten national und international. FPX e.V. ist die deutsche Sektion von EXIBA, Brüssel (www.exiba.org).
Die fachgerechte Dämmung von Bauwerken trägt maßgeblich zu einer nachhaltigen Reduzierung klimaschädlicher Gase bei und unterstützt somit das Ziel einer klimaneutralen Lebensweise.

Bildung/Schule Bücher/Zeitschriften Freizeit/Hobby Kunst/Kultur Vereine/Verbände

Goldene Schwanenfeder für Literatur für Hannes Jaenicke im Juni 2017

Sarturia® vergibt im Juni 2017 die Goldene Schwanenfeder an Hannes Jaenicke für dessen Werk „Wer der Herde folgt sieht nur Ärsche –
Warum wir dringend Helden brauchen“, erschienen im Gütersloher Verlagshaus.
bit.ly/2t9aIHn

Hannes Jaenicke: „Eigensinnige und Querdenker sind die wahren Helden.“

Bequemlichkeit, Überbürokratisierung und Herdentrieb führen in Deutschland zu einem kleinkarierten Mittelmaß, das wirkliche politische und gesellschaftliche Veränderung blockiert und sabotiert. Alternative Erziehungs- und Lebensmodelle – Fehlanzeige. Echte Startups – nicht in Sicht. Ambitionierte Spezialisten und Forscher – wandern aus. Eine moralische Instanz – gibt es nicht.

Hannes Jaenicke fordert deshalb: Vergesst Eure Angst! Habt Mut zu Individualität und Eigensinn, zum Ausscheren aus dem System. Begegnet den kleinen und großen Helden des Alltags wertschätzend und motivierend und traut auch Euch zu, den Unterschied auszumachen. Offen und humorvoll erzählt er dabei von seinen Helden und Vorbildern – so viel Privates gab es noch nie von Hannes Jaenicke.

Das Lektoren-Team der Sarturia®-Literatur-Akademie hat sich nicht umsonst für die Preisvergabe an das eindrucksvolle Werk von Hannes Jaenicke entschieden. Wir sind der Meinung: JEDER sollte es gelesen haben.

Hannes Jaenicke, geboren 1960, ist nicht nur ein hervorragender Autor, er ist auch ein bekannter Schauspieler, Dokumentarfilmer und Querdenker. Mit seinen Büchern „Wut allein reicht nicht“ (2010) und „Die große Volksverarsche“ (2013) kam er auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Für sein Engagement hat er schon zahlreiche Preise erhalten. Er lebt in Deutschland und in den USA.

Wissenswertes:

Bei den Jurymitgliedern dieser Auszeichnung handelt es sich nicht um Laien, sondern ausschließlich um Absolventen der Sarturia®-Autorenschule und um ehrenamtliche Lektoren aus dem Gremium der Sarturia®-Literatur-Akademie.

Beim Award ‚Goldene Schwanenfeder für Literatur’ geht es nicht um Verkaufsplatzierungen, sondern schlicht um die Lesbarkeit und den Unterhaltungswert eines literarischen Werkes. Die entsprechenden Kriterien werden dabei von Fachleuten beurteilt, die sich im Rahmen ihrer Aufgaben ohnehin permanent und ausdauernd mit der Auswertung von Literaturwettbewerben befassen.

Weitergehende Informationen über die ‚Goldene Schwanenfeder‘ finden Interesssierte unter www.sarturia.com/awards/.

Sarturia® ist die eingetragene Marke des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’
Die Sarturia® Literatur-Akademie ist das schulische Organ einer gemeinnützigen Institution: Förderverein Sarturia Autorenschule e.V. Dieter König Finkenweg 9 72669 Unterensingen 07022-9417161 Seit nunmehr zwölf Jahren fördert die Literatur-Akademie von Sarturia® aufstrebende Autoren und hilft ihnen, nach Erreichen ihres Diploms, sich und ihre Werke bei größeren und großen Verlagen vorzustellen.
Dieter König
Verleger und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen ‚Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.’

Förderverein Sarturia Autorenschule e.V.
Herr Dieter König
Finkenweg 9
72669 Unterensingen
Tel. +49-7022-9417161

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Diskriminierung in Offenbacher Fitnessstudio: Fristlose Kündigung wegen Schuppenflechte

Ein Fitnessstudio in Offenbach am Main kündigte einem an Schuppenflechte (Psoriasis) leidenden Mitglied nach vier Jahren fristlos die Mitgliedschaft – offenbar, weil sich andere Studiomitglieder vor dessen Haut ekelten und sich beschwerten.

Als Wolfgang Fischer in der Dermatologie der Uniklinik Frankfurt am Main auf seinen Termin wartet, fällt ihm ein Flyer des Deutschen Psoriasis Bundes e.V. (DPB), der Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Schuppenflechte in Deutschland, in die Hände. „Ganz schön weit hergeholt“, denkt er sich, als er darin vom Kampf des DPB gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit Schuppenflechte liest. In den 40 Jahren, die Wolfgang Fischer bereits mit seiner Psoriasis lebt, hatte er nie das Gefühl, wegen seiner chronischen Hauterkrankung ausgegrenzt oder diskriminiert zu werden. Er ist als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Klima- und Kältetechnik selbstständig – und erfolgreich. Er ist seit 35 Jahren glücklich mit seiner Lebensgefährtin liiert, hat einen erwachsenen Sohn und viele Freunde. Er versteckt seine Erkrankung nicht und will sich von ihr auch nicht einschränken lassen. Trotz seiner Schuppenflechte entschied Fischer sich vor vier Jahren für eine Mitgliedschaft im F9 Fitness Park, laut eigenen Angaben ein Premiumstudio mit neuesten Trainingsgeräten und angeschlossener Saunalandschaft mit großer Sonnenterasse. Er trainierte regelmäßig, er fühlte sich wohl in diesem Fitnessstudio und schloss auch schnell neue Bekanntschaften.

Fristlose Kündigung

Anfang Februar dieses Jahres wurde Wolfgang Fischer dann nach vier Jahren Mitgliedschaft plötzlich die fristlose Kündigung ausgesprochen. Man händigte ihm den bereits für Februar entrichteten Mitgliedsbeitrag in bar aus. Als Begründung für die fristlose Kündigung teilte einer der beiden Geschäftsführer Fischer salopp mit, dass „wieder etwas vorgefallen“ sei und fragte ihn, ob er im Saunabereich erzählt habe, dass sein Hund zu Hause eine Ratte gefangen hätte. Nicht wissend, was an dieser Äußerung verwerflich sein solle, bestätigte Fischer, etwa eine Woche zuvor seinen Freundinnen und Freunden während eines Aufenthaltes im Saunabereich vom Jagderfolg seines Hundes berichtet zu haben. Daraufhin entgegnete der Geschäftsführer ihm, dass diese Äußerung „jetzt das Fass zum Überlaufen“ gebracht habe, denn „die Sache“ mit seiner Haut sei „immer noch ein Thema“. Der Geschäftsführer behauptete, dass es etwa zehn Mitglieder gebe, die ihn drängten, Fischer zu kündigen – anderenfalls würden diese Mitglieder ihre Mitgliedschaft beenden. Im weiteren Verlauf des Gesprächs bot der Geschäftsführer ihm dann an, die fristlose Kündigung wieder aufzuheben, wenn er darauf verzichte, den Saunabereich aufzusuchen. Dies lehnte Wolfgang Fischer jedoch als inakzeptabel ab.

DPB eingeschaltet

Wolfgang Fischer wandte sich rat- und hilfesuchend an den DPB und schilderte sein Erleben. Er war völlig aufgebracht und fest entschlossen, juristisch gegen die Kündigung vorzugehen und die erlebte Diskriminierung zur Anzeige zu bringen. Der DPB konnte ihn erst einmal davon überzeugen, es zunächst auf gütlichem und einvernehmlichem Wege zu versuchen, anstatt sofort die juristische Auseinandersetzung mit den Betreibern des Fitnessstudios zu suchen. Der DPB forderte die Geschäftsführung des F9 Fitness Parks in einem Schreiben auf, sich bei ihrem Kunden zu entschuldigen und die Kündigung zurückzuziehen. Ferner forderte der DPB die beiden Geschäftsführer auf, künftig davon Abstand zu nehmen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen zu diskriminieren und zu stigmatisieren.

Die Sache mit der Haut

„Zwar kann man durchaus der Meinung sein, dass Erörterungen über rattenfangende Hunde kein angemessener Gesprächsstoff für den Besuch eines Saunabereiches sind. Da Herr Fischer die von seinem Hund erlegte Ratte jedoch nicht zu Beweiszwecken mitgebracht und herumgezeigt hat, rechtfertigt dieser gesamte Vorfall wohl kaum eine fristlose Kündigung. Vielmehr scheinen Herr Fischers Hautbild und die Kündigungsandrohungen der anderen Mitglieder, denen sein Anblick Unbehagen und Ekel bereitet, der ausschlaggebende Grund für die fristlose Kündigung zu sein – denn offenbar wurde ‚die Sache mit seiner Haut‘ ja schon des Öfteren unter den Mitgliedern im F9 Fitness Park thematisiert. Auch der angebotene ‚Kompromiss‘, die Kündigung zurückzunehmen, wenn Herr Fischer sich bereit erkläre, den Saunabereich zu meiden, zeugt davon, dass es hier wohl vorrangig darum ging, die anderen Mitglieder vor dem Anblick des Herrn Fischer zu bewahren.“, empört sich DPB-Geschäftsführer Hans-Detlev Kunz über das Verhalten der Betreiber des Fitnessstudios.

Premiumstudio?

Dieser Kompromiss offenbare nicht nur die wahre Intention hinter der Kündigung, sondern zeuge überdies auch noch von wenig Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen, fährt Kunz fort. „Von einem ‚Premiumstudio‘, dessen ‚Philosophie‘ es laut eigenen Angaben auf der Website ist, ‚den Weg zum neuen Lebensgefühl professionell zu gestalten‘, dürfte man eigentlich erwarten, dass Mitgliedern, die den Ausschluss eines anderen Mitgliedes aufgrund einer chronischen, nicht ansteckenden Hauterkrankung fordern, die eigene Kündigung nahegelegt, wenn nicht gar ausgesprochen wird. Anstatt Herrn Fischer zu kündigen, hätten die Geschäftsführer die empörten Mitglieder auch über die Erkrankung und das in Deutschland geltende Gleichbehandlungsgebot aufklären können – oder sie zum direkten Gespräch an Herrn Fischer verweisen können. Auch dürfte man von einem Premium-Fitnessstudio, das von zwei Geschäftsführern geleitet wird, die über so zahlreiche wie vielfältige Auszeichnungen wie A-Lizenz (medical) Trainer, Functional Trainer und IHK Fitness Experte sowie Lehrer für Fitness, A-Lizenz-Trainer, Ernährungsberater und Sport-Reha-Trainer verfügen, erwarten, dass sich die Geschäftsführung bewusst ist, wie wichtig regelmäßige Sport- und Bewegungseinheiten für Menschen mit Psoriasis sind – oder dass sie sich bei Unkenntnis über die Erkrankung zumindest entsprechend informiert.“, hält der DPB-Geschäftsführer fest.

Fitnessstudio antwortet

Die Geschäftsführung des F9 Fitness Parks reagierte auf die Zuschrift des DPB: „Wir halten (…) fest, dass die Erkrankung des Herrn Fischer nicht Anlass gewesen ist, Herrn Fischer einen Austritt/eine Kündigung der Mitgliedschaft in unserem Sportstudio nahezulegen, bzw. den Vertrag von unserer Seite zu kündigen. Sie weisen selbst darauf hin, dass Herr Fischer seit rund 4 Jahren in unserem Sportstudio trainiert hat. Die Gründe für unsere Entscheidung lagen (allein) im Verhalten des Herrn Fischer, das nach unserer Einschätzung einer weiteren Mitgliedschaft entgegenstand. Herrn Fischer sind diese Gründe im Einzelnen bekannt, sie waren vorab mehrfach Gegenstand eines Gesprächs, in dem Herr Fischer jeweils abgemahnt und gebeten wurde, sein Verhalten zu überdenken. Wir halten an unserer Entscheidung deshalb fest. Wir bitten zugleich um Verständnis dafür, dass wir diese Gründe, die die persönliche Wertung des Verhaltens von Herrn Fischer betreffen, Dritten gegenüber, auch aus Gründen des Datenschutzes und der Wahrung des Persönlichkeitsrechtes des Herrn Fischer, nicht kommunizieren wollen.“

Verärgerung

Wolfgang Fischer ist höchst irritiert und verärgert über das Antwortschreiben des Fitnessstudios: „Natürlich habe ich im Laufe der Zeit ab und zu mit den beiden Geschäftsführern auch mal Gespräche geführt. Ein angebliches Fehlverhalten meinerseits war dabei jedoch nie Thema – geschweige denn, dass man mir eine Abmahnung ausgesprochen hätte. Anstatt sich bei mir zu entschuldigen, rücken die Geschäftsführer mich jetzt in ein völlig falsches Licht und behaupten einfach, dass ich mich vier Jahre lang danebenbenommen hätte. Das grenzt doch an Verleumdung! Den Datenschutz und meine Persönlichkeitsrechte ins Feld zu führen, um meinen Rauswurf nicht näher begründen zu müssen, halte ich für einen ziemlich billigen Taschenspielertrick. Auch bis heute wurde mir nicht mitgeteilt, welches Fehlverhalten ich an den Tag gelegt haben soll. Ich weiß nur, dass einige Mitglieder, darunter auch mein Sohn, die beiden Geschäftsführer auf meine fristlose Kündigung angesprochen haben. Die Antwort war immer dieselbe: Etwa zehn Mitglieder hätten mit ihrer Kündigung gedroht, wenn man mich nicht rauswerfe. Wenn sich die Geschäftsführer nicht endlich bei mir entschuldigen, werde ich eine Strafanzeige wegen Diskriminierung stellen. Mein Sohn hat inzwischen seine Mitgliedschaft im F9 Fitness Park gekündigt – freiwillig. Nun habe ich eine Vorstellung davon, was der DPB mit Stigmatisierung und Diskriminierung meint. Das wünsche ich wirklich keinem! Ich bin jetzt Mitglied im DPB.“

 

Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB)
– Selbsthilfe bei Schuppenflechte seit 1973 –
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Telefon: 040 223399-0
Telefax: 040 223399-22
E-Mail:
info@psoriasis-bund.de
Web: www.psoriasis-bund.de
Facebook: www.facebook.com/PsoBund

Der DPB ist eine gemeinnützig tätige Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt. Er vertritt die Interessen aller an Schuppenflechte erkrankten Menschen in Deutschland.

Computer/Internet/IT Finanzen/Wirtschaft Gesellschaft/Politik Vereine/Verbände

Online-Casinos: Fehlende Rechtskenntnis über illegales Glücksspiel

 „Viele wissen nicht, dass Online Casinos in rechtlicher Grauzone spielen“

Nach Angaben des Handelsblatt Research Institute wuchs der deutsche Glücksspielmarkt 2015 um acht Prozent. Nutzer nicht- zugelassener Angebote haben daran jährlich etwa 30 Prozent Anteil. „Dabei ist es dem Spieler meist nicht bekannt, welche Angebote legal, illegal oder halblegal sind. Die meisten gehen zwar davon aus, dass sie sich in einer rechtlichen Grauzone befinden. Dabei macht sich – auch nach aktueller Rechtsprechung – der Spieler selbst strafbar, wenn er außerhalb der konzessionierten Institutionen spielt“, sagt Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Spielbanken Verbandes DSbV.

Diese Unsicherheit wird gestützt, wenn etwa Magazine mit hoher Reichweite und einer jungen Leserschaft berichten. So schreibt die Zeitschrift OK im Mai 2017 : „Es spielt keine Rolle, ob im echten Casino – zum Beispiel in Berlin, Wiesbaden oder Hohensyburg – oder in einem virtuellen Casino gespielt wird… Neben dem klassischen Casino sind deshalb auch Online Casinos zu empfehlen“. Deutlich bezog vor kurzem das Magazin Chip Stellung: „Komplett illegal: Online-Geldspiele immer erfolgreicher.“ Wulferding verweist in diesem Zusammenhang auf eine Umfrage vom März 2017. Danach haben mehr als 36 Prozent der Deutschen in den letzten 12 Monaten online gespielt. Aber nur 7 Prozent wissen, dass Casino-Spiele im Internet nicht erlaubt sind, 5 Prozent wissen, dass das Automatenspiel um Geld verboten ist. (Glücksspielbarometer, Löwen- Entertainment.)

Die Rechtslage sieht vor, dass sich nicht nur der Veranstalter strafbar nach §§ 284ff. StGB macht, der Online-Glücksspiel ohne Konzession ohne entsprechende staatliche Genehmigung anbietet. (Dies gilt auch für Spieleportale und Sport-Wettanbieter im Ausland ohne deutsche Lizenz) Auch der Spieler selbst könnte betroffen sein: Gemäß § 285 des Strafgesetzbuchs droht eine Geldstrafe von bis zu 180 Tagessätzen oder eine Haftstrafe bis zu sechs Monaten. Wulferding: „Diese Strafe ist aber eher normen-theoretischer Natur: Sie öffnet einen rechtsunsicheren Raum, da eine faktische Umsetzung der Rechtsnorm bisher ausbleibt. Das hat Folgen für die Wettbewerbssituation der Casinos, aber auch für den Spieler: Spieler können den Anspruch auf Auszahlung des Gewinns vor deutschen Gerichten nicht einklagen. Gewinne aus Glücksspielen wie Poker sind zwar steuerfrei. Wer häufige Einnahmen aus Turniergewinnen hat, muss diese als gewerbliche Einkünfte versteuern.“

Die Umsetzung der Rechtsnorm steht vor Grenzen des weltweiten Zugangs zum Internet, so dass etwa der Besuch eines Online-Casinos meist straffrei ist- oder das Verfahren wegen geringer Schuld eingestellt. Wulferding nennt eine Ausnahme: Im Januar 2015 verurteilte das Amtsgericht München einen Deutschen wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel nach § 285 StGB) zu einer Geldstrafe (Urt. v. 26.09.2014, Az. 1115 Cs 254 Js 176411/13). Der Betroffene hatte 2011 bei einem in Gibraltar lizenzierten Anbieter gespielt. Tenor des Urteil: „Nichts gewusst“ gilt nicht mehr.

 

Der Deutsche Spielbankenverband DSbV e.V in Baden-Baden vertritt die deutschen Spielbanken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft: 9 Gesellschaften sind in 8 Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein) an 35 Standorten präsent. Eckdaten 2016: 3 Mio. Besucher, Brutto-Spielertrag 307 Mio. Euro, 3.100 Arbeitsplätze.

Kontakt: Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender DSbV, Werder Straße 4, Villa Schott, 76530 Baden-Baden , Tel: 07221 / 3024 -177, info@deutscher-spielbankenverband.de,  http://www.deutscher-spielbankenverband.de/

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Der Countdown für die 11. INITIATIVE DO IT Golf Charity läuft

Abschlagen, Einlochen und Gutes tun unter der Schirmherrschaft von Georg Eisenreich

Planegg, 20. Juni 2017

Der Countdown zur Golf Charity für die INITIATIVE DO IT läuft bereits auf Hochtouren. Golfen für Schwache, Bedürftige und in Not Geratene hat Tradition. Noch 25 Tage verbleiben bis zum Tee-Off der 11. Auflage, am Samstag, den 15. Juli 2017 auf der malerisch gelegenen Golfanlage des Münchener Golf Clubs. Schirmherr für das außergewöhnliche und beliebte Charity Golf Event ist in diesem Jahr Georg Eisenreich, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

Ottmar Flach, Vorstandsvorsitzender der INITIATIVE DO IT e.V zeigte sich hoch erfreut über die Zusage. „Mit der Übernahme der Schirmherrschaft durch Georg Eisenreich wird einmal mehr die Bedeutung für unser traditionelles Benefizturnier in besonderem Maße gewürdigt“.

Seit 2007 lockt die INITIATIVE DO IT Golf Charity jeden Sommer zahlreiche Besucher an. Binnen kürzester Zeit ist aus dem Turnier eine Veranstaltung mit großem Bekanntheitsgrad geworden, die mit der ALR Treuhand und dem Rotary Club München-Blutenburg starke Partner an ihrer Seite hat. Eine Besonderheit des Turniers ist die familiäre Atmosphäre mit dem Ziel, dass alle Teilnehmer und Gäste einen schönen Tag unter dem Motto „Golf goes Dolomiti“ miteinander verbringen.

Das Turnier ist nicht vorgabewirksam und wird als Texas-Scramble gespielt. Dank der Großzügigkeit der Sponsoren, Förderer und Gäste konnte in den vergangenen zehn Jahren ein Gesamtreinerlös von 651.000 Euro* erzielt werden, der den Sozialprojekten der INITIATIVE DO IT e.V. sowie der von der ALR Treuhand und dem Rotary Club München-Blutenburg geförderten Kinderkrebsforschung am Kinderklinikum der TU München zu Gute kam.

Neben der Siegerehrung erwartet die Gäste eine Tombola mit wertvollen Preisen. Hauptpreis der traditionellen Tombola wird in diesem Jahr eine Reise für 2 Personen in das 4-Sterne MONDI-HOLIDAY Genusshotel Tirolensis im Meraner Land sein.

„Der Charity-Gedanke, sich gemeinsam und nachhaltig für Menschen in Not zu engagieren, ist die Triebfeder für diese traditionelle Veranstaltung. Das Engagement aller Beteiligten ist beispielgebend. Damit zählt die INITIATIVE DO IT Golf Charity zu einer der renommierten deutschen Benefiz Golfveranstaltungen. Unser Traum wäre, auch bei diesem Event wieder eine mittlere fünfstellige Spendensumme zu erreichen“, freut sich Gastgeber Ottmar Flach.

Unterstützt durch prominente Mitspieler aus Wirtschaft, Kultur und Medien, veröffentlicht in auflagenstarken Magazinen, Zeitungen und Internetseiten gehört dieses Golfturnier wohl zu einem der Schönsten. Die hohe Teilnehmerzahl und treue Sponsoren, die sich der guten Sache verschrieben haben, bestätigen die außerordentliche Attraktivität dieser Veranstaltung.

Spaß am Golfsport trifft beim INITIATIVE DO IT Charity Golf Turnier auf soziales Engagement für Hilfebedürftige – eine ideale Kombination. Was zählt am Ende eines ereignisreichen Golf-Spieltags noch der vorangegangene Kampf um Birdies und Scores, wenn am Ende des Tages ein Scheck überreicht werden kann, der unbürokratische und sofortige Hilfe bietet? Alles, was dann noch zählt, ist die gute Tat. Und dafür stehen die INITIATIVE DO IT sowie die ALR Treuhand und der Rotary Club München-Blutenburg.

*= resultierend aus selbst eingeworbenen Mitteln und weiteren Zuschüssen anderer Institutionen.

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Jetzt anmelden zum Psoriasis-Wochenendseminar – Leben mit der versteckten Volkskrankheit Schuppenflechte

Das Leben mit Schuppenflechte (Psoriasis) will gelernt sein. Mit einem Wochenendseminar macht der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB) Erkrankte „in den Zwanzigern“ fit für ihr Leben mit der chronischen Haut- und Gelenkerkrankung. Jetzt anmelden!

Ungefähr 2,5 Millionen Menschen sind in Deutschland an Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt, erkrankt. Die Schuppenflechte ist nicht nur eine chronische Haut- und Gelenkerkrankung, sondern sie geht sehr häufig auch mit erheblichen psychosozialen Belastungen, mit Stigmatisierung und Diskriminierung einher. Viele Erkrankte leben und leiden im Verborgenen.

Gerade für junge Erwachsene stellt die Psoriasis häufig eine besondere Herausforderung dar. In einer identitätsstiftenden Lebensphase, in der das äußere Erscheinungsbild zunehmend an Bedeutung gewinnt, kann ein „von der Norm abweichendes“ Hautbild äußerst belastend sein. Viele Erkrankte haben nicht nur Probleme, sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren, sondern sie schützen unbewusst auch ihr soziales Umfeld. Sie verstecken sich und ihre Erkrankung – die Schuppenflechte wird unsichtbar. So muss sich ihr Umfeld nicht mit einem anderen Körperbild auseinandersetzen. Die Erkrankten schützen damit auch sich selbst vor Blicken und Bemerkungen, die auf Unverständnis und Unkenntnis ihres sozialen Umfelds schließen lassen.

Im Rahmen des DPB-Wochenendseminars „Leben mit der versteckten Volkskrankheit“ lernen Erkrankte im Alter von 20-29 Jahren, wie sie mit ihrer Psoriasis besser leben können. Neben umfassenden Informationen über die Erkrankung und zu aktuellen Therapiemöglichkeiten werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch Strategien zum Umgang mit der Erkrankung in Alltag und Beruf und mit Stigmatisierung und Diskriminierung vermittelt. Sie können sich intensiv mit anderen an Schuppenflechte Erkrankten in der Gruppe austauschen, zwanglos über ihre Probleme reden und so erfahren, dass sie mit ihrem Leiden nicht alleine sind. Sie machen neue Bekanntschaften, vernetzen sich untereinander, haben Spaß und kehren mit einer positiveren Einstellung in ihren Alltag zurück.

Fachlich begleitet wird das Wochenendseminar von einem Dermatologen und einem Psychologen, die beide auch für individuelle, vertiefende Gespräche zur Verfügung stehen. Teambuilding-Maßnahmen und Gemeinschaftsaktivitäten wie das Rhein-Rafting am Drachenfels (www.wupperkanu.de/rhein-rafting-bonn) sorgen für Abwechslung und runden das informative Programm ab.

 

Psoriasis-Seminar – Leben mit der versteckten Volkskrankheit
DPB-Wochenendseminar für junge Erwachsene
mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis im Alter von 20-29 Jahren
08.-10. September 2017 in Königswinter

 

Anmeldeschluss ist am 8. August 2017. Das Angebot ist auch für Nicht-Mitglieder offen.

Nähere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie über die DPB-Geschäftsstelle und auf der DPB-Homepage unter: www.psoriasis-bund.de/meldungen/meldungen-im-detail/meldung/psoriasis-wochenendseminar-leben-mit-der-versteckten-volkskrankheit

 

Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB)
– Selbsthilfe bei Schuppenflechte seit 1973 –
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Telefon: 040 223399-0
Telefax: 040 223399-22
E-Mail:
info@psoriasis-bund.de
Web: www.psoriasis-bund.de
Facebook: www.facebook.com/PsoBund

Der DPB ist eine gemeinnützig tätige Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt. Er vertritt die Interessen aller an Schuppenflechte erkrankten Menschen in Deutschland.

 

Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB), 19. Juni 2017

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SAFETY FIRST mit Reinhold Messner auf der transport logistic 2017

SAFETY FIRST hieß es während der transport logistic 2017, München auf dem Messestand der Gütegemeinschaft Paletten e.V. (GPAL). Dazu hatte sich das größte Nationalkomitee der European Pallet Association e.V. (EPAL) prominente Unterstützung an den Stand geholt.

Um Punkt 14.00 Uhr am 10. Mai 2017 tauchte Markenbotschafter und Bergsteigerlegende Reinhold Messner aus dem Nebel auf dem EPALPalettenberg auf und erläuterte auf seine immer noch unnachahmliche Weise, warum das Motto SAFETY FIRST bei Paletten mindestens genauso wichtig ist, wie es bei seinen Expeditionen war und immer noch ist. Mit seiner Schirmherrschaft über die SAFETY FIRST Kampagne ruft Messner dann auch alle Logistikverantwortlichen zur Nutzung von unabhängig qualitätsgeprüften original EPAL-Paletten auf.

Etwa 400 Besucher ließen es sich trotz laufenden Messebetriebs nicht nehmen, den Worten von Messner am Stand aufmerksam zu folgen und bei der anschließenden Autogrammstunde eins der persönlich signierten und streng limitierten Holzamulette zu erobern. Diese Trophäe zeigte ein 3- dimensional geschnitztes Konterfei von Messner, der als erster Bergsteiger alle Achttausender der Erde ohne zusätzlichen Sauerstoff bezwungen hatte – und, um es mit seinen Worten zu sagen, „überlebt hat“.

Martin Leibrandt, Geschäftsführer der GPAL war begeistert vom Erfolg der Veranstaltung. „Reinhold Messner ist als Schirmherr unserer SAFETY FIRST Kampagne ein großer Publikumsmagnet. Auf unserem Stand konnte er sehr eindrucksvoll beschreiben, wie wichtig eine gute Ausrüstung für die Sicherheit ist – gerade in der Logistik.“ Auch insgesamt zog Martin Leibrandt zum Abschluss der transport logistic 2017 in München ein positives Fazit. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Präsentation. Die Messe war geprägt von interessanten Gesprächen mit Verwendern von Europaletten. Mit unserer Kampagne SAFETY FIRST und dem Auftritt von Reinhold Messner als Schirmherr konnten wir unserer Empfehlung zur Erhöhung der Sicherheit durch den Einsatz qualitätsgeprüfter EPAL-Paletten Nachdruck verleihen.“

Weitere Information unter:
www.gpal.de

 

Über die European Pallet Association e.V.:
Die European Pallet Association e.V. (EPAL) ist der 1991 gegründete Dachverband der lizenzierten Hersteller und Reparateure von EPAL-Paletten und -Gitterboxen. Seit dem 1. August 2013 lässt EPAL unter ausschließlicher Lizenz Europaletten mit dem EPAL-Logo auf vier Eckklötzen produzieren und reparieren. Die EPAL ist weltweit verantwortlich für die gleichbleibende Qualität der EPAL-Ladungsträger und setzt dabei auf unabhängige externe Qualitätsprüfung. Die EPAL wird in über 30 Ländern durch eigene Nationalkomitees vertreten, die sich der nationalen Umsetzung der EPAL Ziele verpflichtet haben.

 

Über die Gütegemeinschaft Paletten e.V.:
Die Gütegemeinschaft Paletten e.V. ist das deutsche Nationalkomitee der European Pallet Association e.V. (EPAL) und vertritt mit der Qualitätssicherung von EPAL Europaletten und EPAL Gitterboxen den Zeichenrechtsinhaber in Deutschland.

 

Weitere Informationen für Journalisten:
Pressekontakt Gütegemeinschaft Paletten e.V.
ekom communication that works. gmbh
Roman Hollenberg
Volmerswerther Straße 41
40221 Düsseldorf
Tel +49-211-15925-615
Fax +49-211-15925-620
E-Mail: rh@ekom.de

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Weiter auf Erfolgs- und Modernisierungskurs

Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland präsentieren Geschäftsbericht 2016 und Investitionsoffensive

Erlebnisprogramme, Gästeservice und moderne Ausstattung statt Schlafsaal und Tischdienst: Die Jugendherbergen von heute sind mehr als ein Dach über dem Kopf. Die insgesamt 45 Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland präsentieren sich als engagierte und herzliche Gastgeber mit umfangreichen Angeboten für Familien, Schulklassen und Gruppen.

„2016 war wiederum ein starkes Jahr für uns!“, bringt es Jacob Geditz, Vorstandsvorsitzender der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2016 auf den Punkt. Und zugleich ein herausragendes Jahr in der bisherigen Unternehmensgeschichte. Schließlich startete der DJH-Landesverband 2016 seine größte Investitionsoffensive: 40 Millionen Euro werden bis Ende 2019 in die Häuser gesteckt.

Neubau und Modernisierung sind allerdings nur ein Teil der Unternehmensstrategie: Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland präsentieren sich aus zwei Gründen bestens gewappnet für die Zukunft: „Wir entwickeln uns kontinuierlich und konsequent weiter, indem wir einerseits in die Ausstattung unserer Häuser investieren und andererseits unser Angebot, unsere Programme, in den Jugendherbergen inhaltlich weiter ausbauen“, erläutert Geditz das Konzept.

Und die Zahlen sprechen für sich: Die Übernachtungszahlen der 45 Standorte haben sich auch im Jahr 2016 wieder positiv entwickelt. 463.677 Gäste besuchten im vergangenen Jahr die Jugendherbergen und blieben für insgesamt 991.125 Übernachtungen. Die bisher schon hohe Zimmerauslastung der Häuser stieg im Vergleich zum Vorjahr weiter von 61,02 Prozent auf 62,86 Prozent, Platz 1 in Deutschland.

Und auch mit Blick auf weitere Zahlen belegt der DJH-Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland seine bundesweite Spitzenposition. Bei den Familienübernachtungen haben die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland mit 35 Prozent bzw. 343.099 Übernachtungen die bundesweit höchste Anzahl an Familienübernachtungen. Familien stellen somit das größte Gästesegment dar, gefolgt von Gruppen (33 Prozent bzw. 327.290 Übernachtungen) und Schulen (32 Prozent bzw. 320.736 Übernachtungen).

Sind die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht rückläufig (2015: 1.001.686 Übernachtungen, 465.296 Gäste), ist dieser Rückgang aus DJH-Sicht eine vorübergehende Konsequenz aus der umfangreichen Investitionsoffensive: 2016 waren wegen Modernisierungsmaßnahmen die Jugendherbergen Tholey und Mayen komplett geschlossen und die Jugendherberge Wolfstein teilweise.

Gleich acht Jugendherbergen werden im Zeitraum 2016 bis 2019 modernisiert. Die beiden Häuser Tholey und Mayen sind seit dem 1. April dieses Jahres wieder „am Netz“ und zählen somit zu den modernsten Jugendherbergen Deutschlands.

Zurzeit läuft die Modernisierung und Erweiterung der Jugendherberge Trier. Diese wird bis zum 1. April 2018 zur größten Jugendherberge des Landes ausgebaut, mit 370 Betten und erwarteten 90.000 Übernachtungen jährlich.

Am 1. Juni beginnt die Modernisierungsmaßnahme der Jugendherberge Wolfstein/Pfalz. Ein neuer Jugendherbergs­standort entsteht ab September im ehemaligen denkmalgeschützten Hauptpostgebäude in Pirmasens mit der CityStar-Jugendherberge. Es folgen die Erweiterung der Jugendherberge Speyer, die Modernisierung und Erweiterung der Jugendherberge Saarburg und die Modernisierung der Jugendherberge St. Goar.

„Der Dreiklang aus Modernisierung, Erweiterung und Neubau ist aktuell unsere größte Aufgabe und Herausforderung – aber zugleich auch diejenige, mit der wir weiter auf Erfolgskurs bleiben“, so Geditz. Gleichzeitig wird das Programmangebot vor Ort weiter ausgebaut: Erlebnis- und Freizeitprogramme für Familien, Klassen und Gruppen stehen auf der Agenda. Gleichzeitig soll die Zahl der Online-Buchungen mit dem Ausbau des derzeitigen Angebots steigen.

Bis Ende 2017 werden deutlich mehr als eine Million Übernachtungen erwartet, rund 1,2 Millionen sollen es bis 2020 sein. So bleiben die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland weiter auf Erfolgskurs.

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Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland
Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Der rechtlich und organisatorisch selbstständige Verband ist Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH).

Der Verband betreibt in Rheinland-Pfalz und im Saarland 45 Jugendherbergen (40 in Rheinland-Pfalz und 5 im Saarland), die zu den modernsten in Deutschland gehören. Die Organisation hat 240.000 Mitglieder und beschäftigt insgesamt 850 Mitarbeiter. Jährlich werden rund 1 Million Übernachtungen verzeichnet, der Umsatz beträgt mehr als 38,5 Mio. Euro.

Gäste sind Familien mit 35 Prozent, Schulen mit 32 Prozent und Gruppen wie Vereine, Verbände, Organisationen mit 33 Prozent. Die Zentrale befindet sich in Mainz.

Mehr unter www.DieJugendherbergen.de

 

Kontaktadresse für die Presse:

Die Jugendherbergen

in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Zentrale

In der Meielache 1

55122 Mainz

 

Ansprechpartner:

Jessica Braun

Leiterin Marketing und Programme

Telefon 06131/37446-30

Telefax 06131/37446-22

braun@diejugendherbergen.de

www.DieJugendherbergen.de

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Das Leben mit Schuppenflechte will gelernt sein! Noch freie Plätze im kostenlosen Psoriasis-Jugendcamp. Jetzt anmelden!

Mit seinem Jugendcamp macht der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB) junge Erkrankte fit für ihr Leben mit der chronischen Haut- und Gelenkerkrankung Schuppenflechte (Psoriasis). Es sind noch Plätze frei. Die Teilnahme ist kostenlos. Jetzt anmelden!

Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB), die Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis) in Deutschland, kümmert sich seit über vierzig Jahren in vielfältiger Weise um die Belange der Erkrankten.

Um gerade auch junge Menschen auf das Leben mit ihrer Psoriasis „vorzubereiten“, veranstaltet der DPB im Jahr 2017 zum mittlerweile neunten Mal sein jährlich stattfindendes DPB-Gesundheits-Jugendcamp. Das Jugendcamp ist ein in seiner professionellen Durchführung europaweit einmaliges Projekt für Jugendliche mit Schuppenflechte im Alter von 14 bis 19 Jahren.

Neben umfassenden Informationen über die Erkrankung und zu Therapiemöglichkeiten werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch Strategien zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag und mit Stigmatisierung und Diskriminierung vermittelt. Teambuilding-Maßnahmen und Gemeinschaftsaktivitäten stärken ihr Selbstbewusstsein und zeigen den Jugendlichen, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht alleine sind.

Einen kurzen Info-Film zum DPB-Gesundheits-Jugendcamp finden Sie unter: www.pso-jugend.de

Das Jugendcamp ist auch für Nicht-Mitglieder offen. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

DPB-Gesundheits-Jugendcamp 2017 – Gemeinsam stark gegen Psoriasis
Erlebniswochenende für Jugendliche
mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis im Alter von 14-19 Jahren
27.-30. Juli 2017 in Olpe/Biggesee

 

Nähere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie über die DPB-Geschäftsstelle und auf der DPB-Homepage unter: www.psoriasis-bund.de/meldungen/meldungen-im-detail/meldung/dpb-angebote-fuer-jugendliche-und-junge-erwachsene

 

Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB)
– Selbsthilfe bei Schuppenflechte seit 1973 –
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Telefon: 040 223399-0
Telefax: 040 223399-22
E-Mail:
info@psoriasis-bund.de
Web: www.psoriasis-bund.de
Facebook: www.facebook.com/PsoBund

Der DPB ist eine gemeinnützig tätige Selbsthilfeorganisation von und für Menschen mit Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt. Er vertritt die Interessen aller an Schuppenflechte erkrankten Menschen in Deutschland.

Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB), 15. Mai 2017

Computer/Internet/IT Marketing/Werbung Vereine/Verbände

„Nicht-konzessioniertes Glücksspiel bewirkt durch Werbung den Anschein der Legalität“.

Werbung für Online-Glücksspiel-Angebote

Mit einer Rechtsprechung hat das Verwaltungsgericht Wien jetzt die Werbung im österreichischen Glücksspiel neu geordnet: Werbeträger haften künftig für Rechtsverstöße der Auftraggeber nur, wenn sie aufgefordert werden, werbliche Inhalte zu unterlassen. Im Rahmen dieser Verfahren ging es u.a. um die Werbung für Online-Glücksspiel, das in Österreich verboten ist, sofern es nicht konzessioniert ist. Wie in Deutschland aber werben auch Veranstalter ohne Konzession in Print- und elektronischen Medien. Das österreichische Glücksspielgesetz ist in der Diskussion. Derzeit sind drei Vorlageverfahren beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) anhängig.

“Der Blick über die Grenzen zeigt, dass die Rechtswirklichkeit der Werbung die Rechtsnormen eingeholt hat. Hier wie dort wird für ein Glücksspiel geworben, das ohne Konzession auf den Markt drängt“, sagt Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Spielbanken Verbandes DSbV. Dennoch investieren auch  in Deutschland Online-Anbieter immer häufiger in Werbung. Dies gilt vor allem für die Sportwettenbranche. So kommt das Handelsblatt Institute Research in seiner Studie zum „Glücksspielmarkt in Deutschland“ zum Ergebnis: „Die anderen Anbieter des legalen Marktes – Spielbanken und Spielautomatenaufsteller – spielen nur eine untergeordnete Rolle bei den Werbeausgaben.“ So hätten etwa Zweitlotterien wie Lottoland, die in Deutschland nicht erlaubt sind und zum nicht-regulierten Markt zählen, ihre Werbeausgaben in den vergangenen Jahren am deutlichsten gesteigert (+ 134 Prozent, 31 Mio. Euro. )

Wulferding: „Werbung für Online-Wetten wirkt, weil Spots im täglichen genutzten Fernsehprogramm den Eindruck erwecken, dass damit auch das Glücksspiel selbst legal ist.“ So schreiben die Analysten des Handelsblatt Institutes: „Zudem suggeriert eine flächig eingesetzte Werbung von Anbietern des nicht-regulierten Marktes den Anschein von Legalität, da die Anbieter offensichtlich öffentlichkeitswirksam auftreten dürfen.“

Anbieter privater Sportwetten gaben 2015/16 etwa 45 Millionen Euro für Werbung aus (+120 Prozent), Online-Casinos (ohne Konzession) etwa 8,5 Millionen Euro.

Der Deutsche Spielbankenverband DSbV e.V in Baden-Baden vertritt die deutschen Spielbanken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft: 9 Gesellschaften sind in 8 Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein) an 35 Standorten präsent. Eckdaten 2016: 3 Mio. Besucher, Brutto-Spielertrag 307 Mio. Euro, 3.100 Arbeitsplätze.

Kontakt: Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender DSbV, Werder Straße 4, Villa Schott, 76530 Baden-Baden , Tel: 07221 / 3024 -177, info@deutscher-spielbankenverband.de