Felix Burda Stiftung verleiht Daniel Bahr den Milestone Award. Engagement von Uschi Glas und Erol Sander gewürdigt.

München, 14.04.2013 Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr wurde für sein Engagement für die Einführung des Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes mit dem Felix Burda Milestone Award 2013 ausgezeichnet. Zum elften Mal wurde am Sonntagabend der Felix Burda Award vergeben. In diesem Jahr zeichnete die Felix Burda Stiftung in fünf Kategorien Projekte und Persönlichkeiten aus, die herausragende Leistungen im Bereich der Darmkrebsvorsorge erbrachten. Über 300 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Showbusiness ehrten die Preisträger im Ballsaal des Hotel Adlon Kempinski. Unter den prominenten Gästen befanden sich Uschi Glas, Erol Sander, Henning Baum, Judith Rakers, Manfred Stolpe, Walter Kreye und Wolfgang Stumph. Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt führte charmant durch den Abend. Presenting Partner war BMW Berlin.

Felix Burda Stiftung verleiht Daniel Bahr den Milestone Award. Engagement von Uschi Glas und Erol Sander gewürdigt.

(ddp direct) Die 21-köpfige Fachjury hat aus zahlreichen Bewerbungen vier Preisträger gewählt: „Betriebliche Prävention“, „Medizin und Wissenschaft“, „Engagement des Jahres“ und „Beste Präventionsidee“. „Wir hatten keine Ahnung was auf uns zukommen würde. Es waren auch ein paar schräge Ideen dabei. Aber das Wagnis hat sich gelohnt“ sagte die Vorsitzende der Felix Burda Stiftung Dr. Christa Maar.

In der Kategorie „Medizin und Wissenschaft“ übergab Dr. Andreas Köhler, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, den Preis an Dr. Christian Stock, Dr. Michael Hoffmeister und Prof. Dr. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Sie führten eine retrospektive Kohortenstudie mit Daten der AOK Hessen und der KV Hessen durch und  verglichen 33.000 ambulant koloskopierte und 33.000 nicht-koloskopierte Personen – es entstand die einzige deutsche Studie, die sich in einem bevölkerungsbezogenen Setting mit der Problematik der Dokumentation von Komplikationen der Vorsorgekoloskopie befasst.„Jetzt lässt sich endlich auch mit deutschen Daten sagen: Die ambulante Vorsorgekoloskopie in Deutschland ist eine risikoarme Untersuchung“ sagte Dr. Köhler in seiner Laudatio. 

Walter Kreye hielt die Laudatio auf die Preisträger der Kategorie „Beste Präventionsidee“ – Prof. Dr. Cornelia Ulrich, Dr. med. Ulrike Bussas und Clare Abbenhardt vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg. Die Preisträger befassten sich mit der Frage wie und wo man die Hochrisikogruppe der erblich Vorbelasteten am besten identifiziert und über geeignete Vorsorgemaßnahmen aufklärt. Die Antwort, die sie fanden, war einfach und überzeugend: an dem Ort, wo der an Darmkrebs erkrankte Verwandte behandelt wird – in der Klinik. Das Team um Prof. Dr. Ulrich plant nun als erste medizinische Forschungseinrichtung in Deutschland ein online Assessment für das persönliche Krebsrisiko auf den Internetseiten des NTC und zusätzlich die Etablierung einer Präventionssprechstunde für die Angehörigen von Krebspatienten. Prof. Dr. Cornelia Ulrich über die Wirkung der Auszeichnung: „Der Preis ist für uns sehr wichtig, um das Projekt weiter voran zu bringen. Zunächst mal die Anerkennung sowie die Belohnung des Konzepts, wird unser Vorhaben zu einem neuen Status erheben.“ 

Der letzte Award des Abends – der Felix Burda Milestone Award – wurde Gesundheitsminister Daniel Bahr überreicht. Damit zeichnet die Felix Burda Stiftung seinen großen Einsatz für das neue Krebsfrüherkennungsgesetz aus, mit dem die Handlungsempfehlungen des Nationalen Krebsplans umgesetzt werden. Daniel Bahr gab den Dank der Auszeichnung weiter: „Es ist uns gelungen, den nationalen  Krebsplan als gemeinsame Aufgabe zu verstehen. Den größten Anteil an diesem Erfolg haben die vielen Expertinnen und Experten, die monate- und jahrelang an den Vorschlägen gearbeitet haben, die in dem Gesetz umgesetzt wurden. Insofern verdient der Bundesgesundheitsminister nicht den Preis, sondern er gebührt denjenigen, die diese Arbeit geleistet haben.“ Christa Maar: „Ich möchte diese Auszeichnung ganz persönlich zum Anlass nehmen, mich zu bedanken. Wenn Sie es nicht in die Hand genommen hätten, dann hätten wir heute kein solches Gesetz.“  

In ihrem Live-Act „Der Darm hat Charme“, mit dem die Medizinstudentin Giulia Enders bereits beim Science Slam erfolgreich war, führte sie die Gäste mit viel Humor in die Welt des Darms. Gesundheitsminister Daniel Bahr gratulierte ihr anschließend zum Vortrag: „Es müsste mehr Medizinstudenten geben wie Sie, die den Menschen mit einfachen Worten erklären können wie Medizin funktioniert.“ 

Stellvertretend für rund 70.000 Betroffene in Deutschland, bedankte sich die Studentin Daniela Romano bei den anwesenden Testimonials der aktuellen Werbekampagne „Liebe“ – Uschi Glas und Dieter Hermann, sowie Erol Sander. Romano verlor ihren Vater an Darmkrebs und engagiert sich seitdem selbst mit ihrer facebook-Gruppe „Darmkrebs geht uns alle an“ gegen diese Krebserkrankung. Auf der Bühne des Felix Burda Award betonte sie die große Bedeutung der prominenten Unterstützung und würdigte deren Engagement und honorarfreien Einsatz im Kampf gegen Darmkrebs. 

Die Gewinner der Kategorien „Medizin und Wissenschaft“, „Beste Präventionsidee“ sowie „Engagement des Jahres“ erhielten ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro, unterstützt von Olympus, AOK Rheinland/Hamburg sowie Yakult. In der Kategorie „Betriebliche Prävention“ erhielt der Sieger aus dem Bereich Großkonzerne ein „PillCam-Colon 2″-Screening-Paket im Wert von rund 25.000 Euro, gestiftet von Given Imaging. Der Sieger aus dem Mittelstand darf sich auf das größte Darmmodell Europas freuen: „Faszination Darm“ kommt für zwei Tage kostenlos  aufs Firmengelände, um die Mitarbeiter dort über Darmkrebsvorsorge aufzuklären – gestiftet von atelier 3D.  

Neben Presenting Partner BMW Berlin, waren weitere Partner in diesem Jahr: Hotel Adlon Kempinski, Springer Medizin, Bayer HealthCare, Norgine, CompuGroup Medical und Focus TV. 

DIE PREISTRÄGER 2013BETRIEBLICHE PRÄVENTIONKMU: Meinolf Melcher, Geschäftsführer und Renate Kümeke, Betriebsratsvorsitzende der Kolping-Bildungszentren Ruhr gGmbH: „Aktion 1000 Leben retten – eine Aktion im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge und Früherkennung im Unternehmen.“
 GU: Michael Maas, Personalleiter und Regina Mertens, Betriebliche Gesundheitsvorsorge der ArcelorMittal Ruhrort GmbH: „Vorsorge ist besser als heilen! Darmkrebsvorsorge im Betrieb.“
MEDIZIN UND WISSENSCHAFT Dr. Christian Stock, Dr. Michael Hoffmeister und Prof. Dr. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg: Das Risiko schwerwiegender Komplikationen bei ambulanten Koloskopien.

ENGAGEMENT DES JAHRESProf. Dr. Michael Betzler und Winfried Book für die Arbeits-gemeinschaft „Essen forscht und heilt“: „1000 Leben retten Ruhr“.

BESTE PRÄVENTIONSIDEEProf. Dr. Cornelia Ulrich, Dr. med. Ulrike Bussas und Clare Abbenhardt vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg: „Krebsprävention – aktiv dabei: Präventionscheck und Sprechstunde am NCT Heidelberg.“
 MILESTONE AWARDBundesminister für Gesundheit Daniel Bahr
  

Mehr zu den Projekten sowie die Jurybegründungen lesen Sie hier: http://www.felix-burda-award.de/nominierte   

Mehr Informationen zum Felix Burda Award sowie zur Stiftung finden Sie auf unserer Website unter: www.felix-burda-award.de  

Frei verwendbares Bildmaterial und die aktuellen Pressemeldungen finden Sie unter: http://www.felix-burda-stiftung.de/content/presseportal/felix-burda-award  

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=== Felix Burda Award 2013: Preisträger Daniel Bahr mit Uschi Glas und Simon Licht (Bild) ===

Honorarfrei – Abschlußfoto mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Schauspielerin Uschi Glas und Schauspieler Simon Licht

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Mit durchschnittlich 60 Mio. Kontakten in Print-, Radio- und TV-Medien ist der Felix Burda Award die einzige Veranstaltung in Deutschland, die dem Engagement gegen Krebs eine medial derart viel beachtete Bühne bietet.
Die Preisverleihung hat sich als begehrtes Networking-Event der deutschen Health Community etabliert.
In seiner ersten Dekade wurden rund 65 Preisträger mit dem Felix Burda Award geehrt darunter neben prominenten Namen wie Günther Jauch, Erol Sander und Wladimir Klitschko auch Unternehmen wie ThyssenKrupp, EADS, BASF und BMW, sowie Apotheker, Ärzte, Wissenschaftler, Krankenkassen, Journalisten und engagierte Privatpersonen.
Die Preisgelder 2013 werden gestiftet von Yakult (Engagement des Jahres), AOK Rheinland/Hamburg (Beste Präventionsidee) und Olympus (Medizin & Wissenschaft).

Kontakt:
Felix Burda Stiftung
Lisa-Marie von Raepke
Arabellastraße 27
81925 München
089-92501747
lisa-marie.vonraepke@burda.com
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