Niedrigzinsphase setzt nach Lebensversicherer nun auch Betriebsrenten unter Druck

Nachdem bereits mehrere Lebensversicherer aufgrund der niedrigen Zinsen Probleme mit der Gewinnbeteiligung haben, werden nun auch die ersten Betriebsrenten gekappt / Bauherren profitieren im Gegenzug bei der Baufinanzierung von der Ausnahmesituation

Niedrigzinsphase setzt nach Lebensversicherer nun auch Betriebsrenten unter Druck

BaufiTeam berät in allen Fragen der Baufinanzierung

Hamburg, 5. September 2013 – Die Kosten der Euro-Krise kommen nun auch indirekt bei den Deutschen an. Nachdem in den letzten Wochen bekannt wurde, dass mehr und mehr Versicherungskonzerne aufgrund der Niedrigzinspolitik kaum mehr in der Lage sind, die gesetzlich vorgeschriebenen Finanzreserven für die Lebensversicherungen aufzubauen, wurden nun auch Kürzungen bei den Betriebsrenten angekündigt. „Aufgrund der weiterhin schwelenden Euro-Krise belässt die Europäische Zentralbank die wichtigsten Zinssätze auf einem Niveau, dass es den Lebensversicherern und den Trägern der Betriebsrente kaum noch ermöglicht, die versprochenen Gelder zu erwirtschaften. Kommt es nicht bald zu einer Zinswende, sind Kürzungen bei den Gewinnbeteiligungen der Lebensversicherungen und Rentenkürzungen praktisch unvermeidlich“, sagt John Semler, Geschäftsführer vom unabhängigen Baufinanzierungsvermittler BaufiTeam ( http://www.baufiteam.de ).

Seit 8. Mai 2013 beträgt der maßgebliche Hauptrefinanzierungssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) 0,5 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz liegt bei 1,0 Prozent. Durch diese niedrigen Zinssätze erhofft sich die EZB insbesondere in den südlichen Krisenländern eine Belebung der Konjunktur. Für die Lebensversicherungen und die betrieblichen Rentenversicherungen ist der Zinssatz jedoch ein enormes Problem, da diese vom Gesetzgeber gezwungen werden, ihr Geld in risikoarmen Anlageformen wie etwa Staatsanleihen anzulegen, die entsprechend wenig Rendite abwerfen. „Die momentane Niedrigzinsphase stellt historisch gesehen eine absolute Ausnahme dar. Vor der Eurokrise konnte sich kaum jemand so niedrige Zinssätze vorstellen, den Kalkulationen der Lebensversicherungen und Betriebsrenten liegt daher ein Zinsniveau zugrunde, das weit von den heutigen Refinanzierungssätzen entfernt ist“, sagt der Finanzexperte John Semler.

Prognosen über Zinsentwicklung nur schwer möglich

Ob sich an den Zinsen in naher oder mittlerer Zukunft etwas ändert, darüber sind sich die Experten uneins. „Natürlich hoffen die gebeutelten Versicherer auf eine Zinswende, aber alle Prognosen hierüber sind mit Vorsicht zu genießen, da es einfach zu viele Unbekannte gibt. Sicher ist allenfalls, dass der Zinssatz kaum noch sinken wird, da bei 0,5 Prozent praktisch kein Spielraum mehr besteht“, gibt John Semler vom BaufiTeam zu bedenken.

Bund und Bauherren Gewinner

Zu den Gewinnern der Niedrigzinsphase gehören hingegen der Bund und nicht wenige Bauherren. Als „sicherer Hafen“ inmitten der gebeutelten Krisenländer der Eurozone kann der Bund Staatsanleihen zu Zinssätzen ausgeben, die sogar das derzeitige Inflationsniveau unterschreiten. Finanzminister Wolfgang Schäuble kann damit den Staatshaushalt auf Kosten der Anleger, zu denen auch nicht wenige Lebensversicherer gehören, sanieren.

Bei der Baufinanzierung stellt sich die Situation jedoch etwas komplizierter dar, wie John Semler vom unabhängigen Baufinanzierungsvermittler BaufiTeam zu berichten weiß: „Natürlich werben fast alle Banken mit den aktuellen Niedrigzinsen, aber die Haken finden sich wie so oft im Kleingedruckten. Statt die einmalig günstigen Zentralbankzinsen an die Bauherren und Immobilienkäufer weiterzureichen, schlagen manche Kreditinstitute bei den versteckten Kosten richtig drauf. Auch zeigen sich starke Unterschiede zwischen den einzelnen Baufinanzierungsangeboten in zentralen Fragen wie etwa der Zinsbindung.“

Das nächstbeste Angebot ist nicht das beste Angebot

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Anschlussfinanzierung und den Forward-Darlehen . Bei einigen Darlehensangeboten kann die monatliche Belastung gegenüber der ersten Baufinanzierung spürbar gesenkt werden, bei anderen profitieren die Immobilienbesitzer praktisch gar nicht von der aktuellen Niedrigzinsphase.

Wichtig ist zudem die Wahl des Baufinanzierungsmodells, das der individuellen Situation des Kreditnehmers am besten entspricht. Ist die Baufinanzierung flexibel genug, um auch unter einer veränderten Lebenssituation noch genügend finanziellen Spielraum zu gewähren? Was ist, wenn der Kreditnehmer über einen längeren Zeitraum krank oder arbeitslos wird? Und worauf sollte bei der Eintragung einer Grundschuld geachtet werden? Allesamt Fragen, die geklärt werden müssen, bevor der Vertrag über die Baufinanzierung unterschrieben wird. „Auch wenn es einige Mühe macht, sollte niemand vorschnell das nächstbeste Angebot der nächstbesten Bank annehmen. Mit der Wahl der richtigen Baufinanzierung kann der Bauherr auf lange Sicht vom derzeitigen Niedrigzinsniveau profitieren, die sorgfältige Auswahl des individuell passenden Darlehens entlastet die Haushaltskasse über Jahre“, sagt John Semler, Geschäftsführer vom BaufiTeam, einem unabhängigen Baufinanzierungsvermittler, der Bauherren und Immobilienkäufern in allen Fragen der Baufinanzierung berät.

Über BaufiTeam:
Das effiziente Partnernetzwerk der BaufiTeam GmbH & Co. KG berät bundesweit Bauherren und Immobilienkäufer in allen Fragen der Immobilienfinanzierung. Der unabhängige Baufinanzierungsvermittler kann für die Erarbeitung von Angeboten auf die Baufinanzierungsprodukte von mehr als 250 Kreditinstituten und Versicherungen zugreifen. Für die Absicherung der Finanzierung kann BaufiTeam den Kunden über Kooperationspartner alle Top-Produkte des deutschen Versicherungsmarktes anbieten lassen. Darüber hinaus setzt BaufiTeam als Gründungsmitglied des Bundesverbandes der Immobilienfinanzierer e. V. auf eine umfassende Kundenberatung, die dem Ehrenkodex des Verbandes verpflichtet ist.

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