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Stylemaker® Evolution: 3D-Figuren für maximalen Spielspaß

Stylemaker® begeistert! Jetzt kommt der Schritt in eine neue Dimension: Stylemaker® Evolution! Planen Sie geniale Granulatfiguren – für garantierten Spielspaß mit täuschend echten 3D-Figuren.

Einfach eigenes Motiv einsenden und wir liefern Ihnen ein einbaufertiges 3D-Modell. Demnächst können Sie außerdem aus einer Vielzahl von Vorlagen aus der Stylemaker®-Datenbank wählen und diese individualisieren. Zum Beispiel eine niedliche Schildkröte!

Das Beste: Die Oberflächen aus dem Melos-Granulat wirken besonders authentisch. Durch eine dynamische Formgebung hauchen die 3D-Figuren Ihren Flächen neues Leben ein.

Über die Melos GmbH:
Melos entwickelt und produziert farbige Gummigranulate und Systemkomponenten, z. B. für Kunstrasenplätze, Stadionlaufbahnen, Multifunktionssportfelder und Spielplätze, sowie kundenindividuelle Industrial Compounds, die unter anderem in der Kabelindustrie und im Automotive-Bereich verarbeitet werden. Vom Standort Melle in Niedersachsen aus unterstützt das über 200-köpfige Team Verarbeiter weltweit mit Know-how, Produkten, Services – und das schon seit über 80 Jahren. Weitere Informationen unter: www.melos-gmbh.com

Kontakt
Melos GmbH
Luigi Di Bella
Bismarckstr. 4-10
49324 Melle
054229447122
luigi.dibella@melos-gmbh.com
http://www.melos-gmbh.com

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Investition in Höhe von 1,3 Millionen Euro zur Verbesserung der industriellen 3D-Drucksoftware mit künstlicher Intelligenz (AI) für 3YOURMIND

(Mynewsdesk) Die Berliner Investmentbank hat 3YOURMIND mit 1,3 Mio. EUR an Pro-FIT-Mitteln ausgezeichnet, die vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert werden. Seit 2014 optimiert 3YOURMIND die Wertschöpfungskette des industriellen 3D-Drucks (additive Fertigung) für führende Hersteller in den USA und Europa. Diese Mittel werden verwendet, um Anwendungen für maschinelles Lernen in der gesamten Software-Suite zu erweitern. Für Unternehmen, die additive Fertigung einführen oder skalieren, hilft 3YOURMIND, AM-geeignete Teile aus vorhandenen Lagerbeständen zu identifizieren. Für Unternehmen und 3D-Druckdienstleister, die bereits aktiv im 3D-Druck tätig sind, wird die Software-Suite zum digitalen Zugangspunkt für genaue Preisgestaltung, Dateiverwaltung, automatisierte Auftragsabwicklung und zur transparenten Nachverfolgung des Produktionsbereichs eingesetzt. Durch das Hinzufügen von maschinellem Lernen zu diesen Prozessen wird die additive Fertigung in Richtung der in Industrie 4.0 versprochenen Automatisierung gebracht.

Additive Fertigung ist reif für maschinelles Lernen

3YOURMIND ist der Branchenführer für Software zur Optimierung additiver Fertigungsabläufe. Im Jahr 2016 erstellte die Order Management-Lösung eine Online-B2B-Software, um die Verarbeitung und Verwaltung von 3D-Druckaufträgen zu automatisieren. Ab 2017 wurde die Suite um den AM Part Identifier erweitert, der die stärksten Anwendungsfälle des 3D-Drucks mithilfe von Softwarealgorithmen aufzeigt, um die Anzahl der Teile zu erhöhen, die in die additive Fertigung einbezogen werden. Im Jahr 2018 haben sie das Agile Manufacturing Execution System (Agile MES) eingeführt, um eine transparente und optimierte Produktionsablaufplanung zu schaffen. Zusätzlich zum Ausbau der Maschinenkonnektivität liegt in 2019 der Schwerpunkt auf der Verknüpfung der Software-Suite mit maschinellem Lernen, um die Optimierungstiefe zu verbessern, die Verarbeitungskosten zu senken und die additive Fertigung auf wirklich automatisierte Produktionsabläufe umzustellen. Dies ist 3YOURMINDs Vision für Agile Manufacturing.

Insbesondere wird 3YOURMIND die Pro-FIT-Finanzierung verwenden, um künstliche neuronale Netze (ANNs) in ihre Software aufzunehmen. ANNs sind der führende Ansatz für Programmierherausforderungen, für die nur wenige oder keine expliziten systematischen Kenntnisse verfügbar sind. Als relativ junge Branche entwickelt die additive Fertigung noch Prozessdokumentationen und Best-Practice-Techniken für die Produktion im industriellen Maßstab. Dies gilt insbesondere für die serielle additive Fertigung.

„Mit unserer Software können Unternehmen auf einfache und kostengünstige Weise in die additive Fertigung einsteigen und diese skalieren. Indem wir unserer Software mehr maschinelles Lernen hinzufügen, werden wir die Effektivität von AM-Programmen vervielfachen. AM ist bereits eine datengetriebene Produktionsmethode und wir sind das führende Unternehmen, das sich darauf konzentriert, Workflows mit diesen Daten zu verbinden und zu optimieren. 3YOURMIND entwickelt die Software-Infrastruktur für einen Automatisierungsgrad, den wir als agile Fertigung bezeichnen. die Fähigkeit, die Produktion schnell und präzise an Kundenbedürfnisse und Unternehmensressourcen anzupassen“, erklärt Stephan Kühr, Geschäftsführer, 3YOURMIND.

Software ist der Schlüssel, um die Akzeptanz zu beschleunigen, indem die Effektivität einzelner Konstrukteure, Produktionsingenieure und Abteilungsleiter multipliziert wird. Das 3YOURMIND-Deep-Tech-Team analysiert Teileinformationen und die Plattformnutzung in Opt-In-Umgebungen und wertet nicht sensible Daten aus, um Muster zu identifizieren und zu kodifizieren. Jeder Entwicklungstest wird zur weiteren Validierung direkt in die Software übertragen. Die 3YOURMIND-Kundenliste umfasst führende AM-Köpfe aus Europa und den USA, mit denen die Software geschult wird.

Peter Schwarz, Projektleiter bei förderbar, bestätigt: „3YOURMIND hat bereits in der Vergangenheit seine Innovationskraft und Effizienz durch enge Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. Wir wissen, dass sie die neuen Mittel nutzen werden, um „die Adoption von AM zu beschleunigen“. Wir sind stolz darauf, sie bei der Beschaffung von 1,3 Millionen Euro zu unterstützen und 3YOURMIND dabei zu helfen, den technologischen Vorsprung weiter auszubauen. “

3YOURMIND bietet eine Reihe von Lösungen für die dringendsten Herausforderungen, denen sich die AM-Branche gegenübersieht: AM-Teileauswahl, Produktionsempfehlungen, automatische Produktionsplanung, Schachtelung und Ausrichtung, Optimierung und Eingabe von 2D-Zeichnungen. Alle diese Komponenten werden von ihrem maschinellen Lernprogramm profitieren.

Das Pro FIT Berlin-Projekt „Smart 3D-printing“ wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Programm zur Förderung von Forschung, Innovation und Technologie (Pro FIT) der Investitionsbank Berlin (IBB) kofinanziert. Das Forschungsprojekt begann im Oktober 2018 und wird über zwei Jahre fortgesetzt, einschließlich der Programmierentwicklungsarbeiten, um maschinelles Lernen direkt in die 3YOURMIND-Software-Suite zu integrieren.

Ansprechpartner:
Brian Crotty
3YOURMIND
Bismarckstraße 10-12
10625 Berlin
Office: +49 30 55578747
press@3yourmind.com www.3yourmind.com

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Marketing Consulting

Wir begleiten unsere Kunden in allen Fragen der Unternehmenskommunikation. Deutsche Marketing Consulting ist ein inhabergeführtes Beratungsunternehmen und eine branchenübergreifende Kommunikationsagentur mit Schwerpunkt im Bereich business-to-business. Wir verstehen uns als Unternehmensberater, jedoch konzentriert auf alle Bereiche der Kommunikation und begleiten unsere Kunden von der strategischen Beratung über die Entwicklung neuer Geschäftsfelder bis zur operativen Umsetzung und Realisierung der entwickelten Konzepte. Wir suchen die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Branchen unserer Auftraggeber aus dem Mittelstand und in Verbänden. Auch mit knappen Budgets erreichen wir in hart umkämpften Märkten die gesteckten Ziele. Wir pflegen den partnerschaftlichen Umgang mit unseren Kunden, deren Vertrauen wir mit Kompetenz, Authentizität und persönlichem Stil gewinnen. Wir sind überzeugt von Teamarbeit und Networking, wir bringen Menschen und Unternehmen zusammen – und weiter voran.

Unser Portfolio reicht von der alltäglichen Pressearbeit bis hin zu ausgefeilten Strategiekonzepten: Positionierung, interne und externe Kommunikation, Periodika, Broschüren, Prospekte, Pressearbeit, Business Development, Vertriebsunterstützung, Partnergewinnung, Webkommunikation, Social Media, Veranstaltungen und Messen.

Unsere bestehenden Kunden stammen aus verschiedensten Branchen und variieren vom Klein- bis hin zum mittelständischen Großunternehmen. Unsere Beratung setzt strategisch dort an, wo Entscheidungen getroffen werden, bei der Unternehmensleitung. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen.

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Hans Kemeny
Westring 21
23626 Ratekau
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hans.kemeny@deutsche-mc.de
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Fraunhofer IGD unterstützt das Badische Landesmuseum in fortschrittlichem Museumskonzept

Publikum archiviert die Exponate selbst

Ein neues Ausstellungskonzept erlaubt den Besuchern des Badischen Landesmuseums, die Exponate in den eigenen Händen zu halten und mithilfe des Fraunhofer IGD zu digitalisieren. Der Museumsbesuch bleibt den Besuchern nicht nur im Gedächtnis – sie tragen vielmehr auch aktiv zum digitalen Archiv des Museums bei.

Archäologie in Baden – Expothek1 heißt eine revolutionäre Ausstellung, die seit dem 13. Juli im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe gezeigt wird. Revolutionär, da die Besucherinnen und Besucher zu Userinnen und Usern werden. Erstmals verlassen die historischen Artefakte ihre gewohnten Glasvitrinen und laden zum Stöbern, Entdecken und sogar zum Ertasten ein. Wer sich im Vorfeld anmeldet, darf die wertvollen Kulturschätze aus dem Zeitraum 650.000 v. Chr. bis 8. Jahrhundert n. Chr. sogar eigens in den Händen halten – Handschuhe und ausgebildete Betreuer tragen dafür Sorge, dass die Objekte unbeschädigt bleiben. Bei dieser einmaligen Authentizitätsprobe bleibt es jedoch nicht: Die nachfolgenden Stationen erschaffen mit modernster Technik ein völlig neues Besuchserlebnis.

Publikum darf die Exponate professionell digitalisieren
Die vorbestellten kulturellen Erbstücke werden im nächsten Schritt von den Museumsbesuchern gemeinsam mit den sogenannten Explainern digitalisiert. Der vom Fraunhofer IGD entwickelte Roboterarm CultArm3D-P erfasst die Objekte dreidimensional und überträgt den virtuellen Klon inklusive Farbe und Textur in die Datenbank des Badischen Landesmuseums. In diesem digitalen Katalog sind die eingescannten Museumsbestände fortan für alle Gäste zugänglich. Das Prozedere ist spannend zu beobachten: Der Arm umkreist das jeweilige Objekt vollständig autonom, in Kombination mit einem Drehteller wird es optimal positioniert und erlaubt dabei auch Aufnahmen der Unterseite. Der CultArm3D-P muss im Vorfeld nicht angelernt werden und vermisst jedes Objekt eigenständig und präzise – eine Nachbearbeitung der digitalen Daten ist nicht nötig, das virtuelle Modell steht dem Katalog nach kurzer Zeit zur Verfügung. Diese intuitiv bedienbare und leicht verständliche 3D-Digitalisierungsstation wurde durch Förderung der Klaus Tschira Stiftung ermöglicht.

Virtuelle Museen – mehr als nur Spielereien
Die Expothek dient als Testfeld für das künftige Gesamtkonzept des Badischen Landesmuseums. Nicht nur in Karlsruhe lagern große Bestände fern vom Besucher in Archiven, weltweit stellen Museen nur einen winzigen Bruchteil ihrer Exponate aus. 3D-Digitalisierung trägt schon jetzt dazu bei, den Gesamtbestand in einem digitalen Katalog zur Verfügung zu stellen. Dass es in der Ausstellung Archäologie in Baden eine Digitalisierungsstation geben würde, stand schon früh im Planungsprozess fest: Das selbstständige Erfühlen gewährt einen emotionalen Zugang zu den bestellten Objekten, berichtet Carolin Freitag, Projektleiterin und Ausstellungskoordinatorin der Archäologie in Baden.Die anschließende Digitalisierung des in den eigenen Händen gehaltenen Objekts wird für die Nutzerinnen und Nutzer zu einem einprägsamen Erlebnis und erklärt die Funktionsweise eines digitalen Archivs anschaulich.Es profitieren jedoch nicht nur die Menschen vor Ort von den digitalen Repliken: Die Idee eines Digitalen Katalogs ist es, dass die Exponate von Jedermann betrachtet werden können, ob von zuhause aus oder unterwegs, erklärt Freitag.

Auch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann überzeugte das Konzept: Am 18. Juli besuchte er das Karlsruher Residenzschloss und erkundete die Expothek, die neben der Digitalisierungsstation mit weiteren Highlights wie einer VR-Tour durch verschiedene historische Szenarien aufwartet. Mehr Infos zu Nutzerausweis und Öffnungszeiten: https://www.landesmuseum.de/expothek

Über CultLab3D:
Der CultArm3D-P ist Teil des CultLab3D. Das Projekt ist auf die Entwicklung von innovativen 3D-Scantechnologien spezialisiert, die flexibel miteinander kombinierbar sind. Sie eignen sich für Objekte unterschiedlicher Größe und erfassen automatisch Geometrie, Textur und physikalisch-optische Materialeigenschaften für eine originalgetreue und mikrometergenaue Wiedergabe.

Das Anwendungsspektrum umfasst Lösungen für die Industrie, die Bauwirtschaft, das Gesundheitswesen und die Kreativwirtschaft. 3D-Daten dienen der Qualitätssicherung, Rekonstruktion oder Flächenrückführung. Auch unterstützen sie die digitale Dokumentation, Präsentation und Erhaltung von Kulturgütern. CultLab3D verfügt über langjährige Erfahrung in der detailgetreuen Digitalisierung von Artefakten und gebäudeähnlichen Strukturen.

CultLab3D ist das Forschungslabor der Abteilung Digitalisierung von Kulturerbe am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD. Mit Projektförderung der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entstand die weltweit erste 3D-Scanstraße für hocheffiziente 3D-Massendigitalisierung. Die im Rahmen dieses Projektes entwickelten 3D-Technologien werden kontinuierlich für ein breites Anwendungsspektrum optimiert – von der Erfassung, über die Visualisierung bis hin zur Reproduktion durch 3D-Druckverfahren.

Weiterführende Informationen:
3D-Scanning am Fraunhofer IGD: https://www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/3d-scanning
Homepage des CultLab3D: https://www.cultlab3d.de/
Homepage des Badischen Landesmuseums: https://www.landesmuseum.de/

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

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Ultimaker bezieht neuen Hauptsitz in Utrecht und präsentiert neues Logo und CI

Wachstum des professionellen 3D-Druck beschleunigt Firmenexpansion

Utrecht, 1. Juli 2019 – Ultimaker, der weltweit führende Hersteller von Desktop-3D-Druckern, hat seine Unternehmenszentrale nach Utrecht verlegt. Das Unternehmen hat sein Geschäft in den vergangenen Jahren mit Kunden international stark ausgeweitet. Um die Nachfrage nach professionellen 3D-Drucklösungen zu decken und neue sowie bestehende Kunden zu betreuen, hat Ultimaker in allen Geschäftsbereichen neue Mitarbeiter eingestellt.

Nach dem aktuellen Wohlers Report von 2019 wird der Gesamtumsatz für additive Fertigung bis 2024 auf 35,6 Milliarden US-Dollar steigen. Im Jahr 2018 lag dieser noch bei 7 Milliarden US-Dollar. Das eigene Wachstum von Ultimaker bestätigt diese Ergebnisse. Ultimaker wurde im Januar 2011 gegründet und beschäftigt derzeit rund 400 Mitarbeiter. Waren 2017 etwa 67.000 Ultimaker 3D Drucker im Einsatz, sind es nach heutigem Stand etwa 125.000 3D-Desktop-Drucker. Die Open-Source-Software Ultimaker Cura verzeichnet 500.000 Unique User pro Monat, einem Anstieg von 100% innerhalb eines Jahres. Gleichzeitig werden 1,4 Millionen Druckaufträge pro Woche durchgeführt, 200% mehr als noch vor einem Jahr.

„Die strategischen Partnerschaften, die wir in den letzten Jahren geschlossenen haben, treiben die Einführung des 3D-Drucks im professionellen Umfeld voran. Überzeugende Anwendungen globaler Unternehmen wie Ford, L’Oréal, Airbus, Volkswagen Autoeuropa und Decathlon inspirieren andere, den Desktop-3D-Druck in ihren professionellen Workflow aufzunehmen“, sagt Jos Burger, CEO von Ultimaker. „Wir haben dieses attraktive, brandneue Gebäude als unseren Hauptsitz gewählt, weil es gut erreichbar für unsere Mitarbeiter ist. Die zentrale Lage ist auch für unser weiteres Wachstum wichtig, um neue Mitarbeiter zu gewinnen, die unsere Kunden täglich bei neuen 3D-Anwendungen unterstützen. Darüber hinaus präsentierte das Unternehmen ein neues Corporate Branding. „Ultimaker hat sich in kürzester Zeit zu einer starken und zuverlässigen Marke für professionelle Anwendungen etabliert, und ich bin stolz auf das gesamte Ultimaker Team und auf alle externen Partner und Unterstützer, die uns dabei geholfen haben. Dies ist der passende Moment, um auch das Rebranding unserer Corporate Identity zu erwähnen“, fügt Burger hinzu. „Das neue Logo und die anderen visuellen Elemente sollen Ultimaker als B2B-Marke weiter stärken. Wir signalisieren damit dem Markt und unseren Kunden, dass wir uns als Unternehmen für die digitale Übertragung und lokale Fertigung einsetzen.“

Der neue Hauptsitz von Ultimaker befindet sich im Creative Valley direkt am Utrechter Hauptbahnhof. Ultimaker fertigt in Zaltbommel und hat zusätzliche Büros am bisherigen Standort in Geldermalsen, Niederlanden. Für weitere Informationen über Ultimaker, offene Stellen sowie Karrieremöglichkeiten im In- und Ausland, besuchen Sie bitte www.ultimaker.com/careers

Ultimaker ist seit 2011 operativ tätig und hat sich im Laufe der Jahre zum Marktführer von leistungsstarken, professionellen und leicht zugänglichen Desktop-3D-Druckern entwickelt. Mit Niederlassungen in den Niederlanden, New York, Boston und Singapur, sowie Produktionsstandorten in Europa und den USA, strebt das Team von über 400 Mitarbeitern kontinuierlich danach, die hochwertigsten 3D-Drucker, Softwareprogramme und Materialien auf dem Markt anzubieten, um den Übergang zur lokalen, digitalen Fertigung zu beschleunigen. www.ultimaker.com

Firmenkontakt
Ultimaker
Moniek Jansink
Stationsplein 32
ED 3511 Utrecht
+31 (0)88 383 4000
m.jansink@ultimaker.com
https://ultimaker.com

Pressekontakt
Lucy Turpin Communications GmbH
Birgit Fuchs-Laine
Prinzregentenstrasse 89
81675 München
089 41776113
ultimaker@lucyturpin.com
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Bildquelle: Creative Valley

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Protolabs auf der Rapid.Tech 2019

Investitionen in neue 3D-Druck-Materialien und mehrere DMLS-Maschinen

Feldkirchen bei München, 12. Juni 2019 – Protolabs wird auf der diesjährigen Rapid.Tech in Erfurt vom 25.-27. Juni 2019 in Halle 2, Stand 2-201 von seinen Investitionen in den 3D-Druck-Bereich berichten und über die zukünftigen Möglichkeiten der additiven Fertigung diskutieren. Das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten in neue Maschinen und zusätzliche Materialien investiert, um die hohen Anforderungen der Kunden an den 3D-Druck noch besser umsetzen zu können. Damit kommt Protolabs der steigenden Nachfrage nach Prototypen und Kleinserien entgegen, die innerhalb kürzester Zeit mit höchsten Qualitätsansprüchen hergestellt werden sollen.

Neue 3D-Druck-Materialien: Kupfer, Inconel 718 und Maraging Steel 1.2709
Protolabs hat erst kürzlich die Einführung seines neuen 3D-Druck-Services mit Kupfer bekanntgegeben. Das niedriglegierte Kupfer CuNi2SiCr vereint gute mechanische Eigenschaften und Korrosionsbeständigkeit mit hoher Wärme- und Leitfähigkeit. Dies gibt Konstrukteuren die Möglichkeit, in kurzer Zeit Teile für anspruchsvolle Umgebungen zu entwickeln, in denen Reinkupfer nicht in Frage kommt.

Zusätzlich wurde das DMLS-Materialangebot um Inconel 718 erweitert, eine hitzebeständige Legierung auf Nickelbasis mit einer hohen Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit. Das Material eignet sich hervorragend für die Luft- und Raumfahrt sowie die Schwerindustrie. Auch das Material Maraging Steel 1.2709, ein ultrahochfester legierter Stahl in Form eines feinen Pulvers, wurde in das Materialangebot aufgenommen. Es eignet sich insbesondere zur Werkzeugherstellung und für Hochleistungsteile in den Bereichen Industrie und Technik.

Investition in mehrere DMLS-Maschinen
Protolabs hat zuletzt im großen Umfang in DMLS-Maschinen investiert, um der wachsenden Nachfrage nach additiv gefertigten Produkten zu begegnen. Der Einsatz der neuen Maschinen ermöglicht es dem Unternehmen, auch größere Bauteile innerhalb kürzester Zeit herzustellen.

„Mit unseren Investitionen in weitere Materialien und zahlreiche DMLS-Maschinen erweitern wir unsere Services aufgrund der wachsenden Nachfrage im Bereich der additiven Fertigung“, sagt Daniel Cohn, Geschäftsführer von Protolabs in Deutschland. „So können wir noch mehr Kunden einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil verschaffen, da sie durch die Fertigung ihrer Teile mittels 3D-Druck wichtige Zeit beim Entwicklungsprozess einsparen, Kosten reduzieren und individuelle Prototypen bis hin zur Serienproduktion entwickeln können.“

Die Rapid.Tech + FabCon 3.D ist eine der wichtigsten Informationsveranstaltungen für alle Verantwortliche im Bereich der additiven Fertigung. Als ein Impulsgeber für die Branche heißt die Kongressmesse jährlich mehr als 200 Aussteller und 5.000 Fachbesucher in Erfurt willkommen. Bereits zum 16. Mal treffen sich in diesem Jahr Entwickler, Anwender und Experten der Branche zum Austausch von Fachwissen und Innovationen.

Sichern Sie sich hier Ihr 1-Tages-Messeticket (ohne Fachkongress). Unter Eingabe des Codes protolabs@rapfab2019 aktivieren Sie Ihr persönliches Tagesticket für die Rapid.Tech 2019.

Protolabs ist die weltweit schnellste digitale Quelle für individuell gefertigte Prototypen und Kleinserienteile. Das Unternehmen setzt modernste Technologien in den Bereichen 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss ein, um Teile innerhalb weniger Tage herzustellen. Damit verschafft es Designern und Ingenieuren den Vorteil, ihre Produkte schneller denn je auf den Markt bringen und während des gesamten Produktlebenszyklus einen Service auf Abruf nutzen zu können. Weitere Informationen finden Sie auf protolabs.de.

Firmenkontakt
Protolabs
Tobias Fischer
Alte-Neckarelzer-Straße 24
74821 Mosbach
+49 0626164360
tobias.fischer@protolabs.de
http://www.protolabs.de

Pressekontakt
HBI Helga Bailey GmbH
Jasmin Rast
Stefan-George-Ring 2
81929 München
+49 (0)89/ 99 38 87 27
jasmin_rast@hbi.de
http://www.hbi.de

Bildquelle: @ Protolabs

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Handwerkersoftware: CAD für Handwerker zum fairen Preis

Moers – 29. Mai 2019: CAD-Software ist bei vielen Handwerkern nicht mehr wegzudenken. Mit einer professionellen Lösung lassen sich einzelne Bauteile genau planen und fertigen. Aber was ist mit den Kosten?

CAD-Software für Handwerker
Handwerksbetriebe und andere kleine Unternehmen unterliegen einem enormen Wettbewerbs- und Kostendruck. Um diesem standzuhalten, sind sie gezwungen, immer schneller und präziser auf Kundenwünsche zu reagieren. Parallel dazu müssen die Kosten im Auge behalten werden. Eine CAD-Software bietet eine sehr gute Basis für die Planung und ist daher die optimale Handwerkersoftware.
Aber was ist mit den Kosten?
Sei es der Grundriss eines Raumes, der Entwurf eines Möbelstücks oder die Gartenplanung, Handwerker benötigen zunehmend eine einfache und professionelle, Planungslösung. Wo gibt es eine professionelle CAD-Software, die für Handwerker geeignet ist und auch noch kostengünstig ist?

Handwerker schöpfen das volle Potenzial aus
Eine CAD-Software, die besonders bei Handwerkern sehr beliebt ist, ist MEDUSA4 Personal. Mit dieser Software steht kleinen Betrieben eine beeindruckende Bandbreite an CAD-Funktionalitäten für eine Vielzahl von Anwendungen zur Verfügung. Da MEDUSA4 Personal die kostenlose Schwester des high-end CAD-Systems MEDUSA4 ist, profitieren Handwerker von deren Professionalität und der Fülle an intelligenten Funktionen. Damit sind Handwerker bestens für die aktuellen Herausforderungen gerüstet und können sich auf ihre eigentliche Arbeit als Handwerks-Spezialist konzentrieren.

CAD Handwerkersoftware vollendet Ihre Planung
Ist eine Planung erstmal fertiggestellt, werden die Zeichnungen anschließend für unterschiedliche Einsatzgebiete verwendet. Für die kommerzielle Nutzung wird Handwerksbetrieben ein besonders kostengünstiger Weg dargeboten. Soll eine Zeichnung als PDF für die Dokumentation abgelegt, an einen Kunden oder Lieferanten weitergereicht oder als DXF an die Fertigung übergeben werden, wird diese für eine Einmalzahlung online in das benötigte Format konvertiert und damit auch für die kommerzielle Nutzung freigeschaltet. Handwerksbetrieben entstehen so keine Anschaffungskosten für die Handwerkersoftware. Es fallen auch keine laufenden Kosten für die Software selber an. Mit diesem genialen Weg der Softwarenutzung hat der Handwerksbetrieb seine Projektkosten voll im Überblick.

Neues Video-Tutorial erschienen
Gerade ist ein neues Video-Tutorial erschienen, Titel „Der einfache Weg von der Bleistiftskizze zum 3D-Modell mit MEDUSA4 Personal“. Es beinhaltet eine Kurzanleitung für den schnellen Einstieg in die Handwerkersoftware. Beispielzeichnungen zum Herunterladen und Ausprobieren bieten einfache und schnelle Hilfe für den Start des ersten eigenen Projektes mit der Handwerkersoftware. MEDUSA4 Personal gehört nicht umsonst zu den weltweit gefragtesten CAD-Programmen für Handwerker. Eine große Vielfalt an Funktionen und die kostengünstige Nutzung bieten ungeahnte Möglichkeiten für Handwerksbetriebe.

So erhält der Handwerker das CAD-Programm MEDUSA4 Personal fast umsonst >>

Über CAD Schroer
CAD Schroer ist ein global agierender Entwickler und Anbieter von Engineering-Lösungen. Seit über 30 Jahren betreut CAD Schroer Kunden aus den Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobil- und Zulieferindustrie sowie die öffentlichen Versorgungsunternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft. Mit mehreren Außenstellen und Tochterunternehmen in Europa und in den USA präsentiert sich das Unternehmen heute stärker und zeitgemäßer denn je.

Die Produktpalette von CAD Schroer umfasst Lösungen aus dem Bereich Konstruktion, Anlagenbau, Fabrikplanung und Datenmanagement. Unternehmen in 39 Ländern vertrauen auf MEDUSA®, MPDS™, M4 ISO und M4 P&ID FX, um sich effizient und flexibel in einer integrierten Konstruktionsumgebung zwischen allen Phasen der Produkt- oder Anlagenentwicklung zu bewegen.

Im Produkt- und Dienstleistungsportfolio von CAD Schroer befinden sich zudem Lösungen für die erweiterte (AR) und virtuelle (VR) Realität. Dabei erarbeitet CAD Schroer gemeinsam mit seinen Kunden immersive Augmented und Virtual Reality (AR & VR) Lösungen basierend auf vorhandenen 3D CAD-Daten. Das Ergebnis sind immersive AR- und VR-Apps, mit denen sich die Produkte in einer beeindruckenden Weise präsentieren lassen. CAD Schroer Apps werden auch für Workshops und Teambesprechungen während der Planung eingesetzt, um die Planungsdaten in virtuellen Besprechungsräumen im Detail zu betrachten. Die Wartung nutzt AR/VR-Apps, die den Service erleichtern und damit die Produktivität steigern.

Darüber hinaus werden Kunden durch Serviceleistungen wie Consulting, Schulung, Wartung und technischen Support bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützt. Dies und eine individuelle Kundenpflege sorgen für höhere Wettbewerbsfähigkeit, geringere Kosten und für bessere Qualität.

CAD Schroer ist zusätzlich ein autorisierter PTC-Partner in den Bereichen Entwicklung, Schulung, Service und Vertrieb. Durch seine kompetenten und erfahrenen Mitarbeiter bietet der Software-Entwickler einen hohen Mehrwert für die komplette Bandbreite an Lösungen und Dienstleistungen im PTC-Produktumfeld.

Kontakt
CAD Schroer GmbH
Fritz-Peters-Straße 11
47447 Moers

Website: www.cad-schroer.de
Email: marketing@cad-schroer.de

Telefon:
Deutschland: +49 2841 9184 0
Schweiz: +41 43 495 32 92
England: +44 1223 850 942
Frankreich: +33 141 94 51 40
Italien: +39 02 4979 8666
USA: +1 866-SCHROER (866-724-7637)

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US-Kinofilm setzt auf deutsche 3D-Drucktechnologie

Software von Fraunhofer IGD erweckt LAIKAs „Mister Link“ weltweit zum Leben

Die Macher des Stop-Motion-Films Mister Link setzten bei der Produktion ihrer Figuren auf den 3D-Druckertreiber des deutschen Forschungsinstituts Fraunhofer IGD. Das Ergebnis ist jetzt im Kino zu sehen.

Am 30. Mai feiert Mister Link, der neue Animationsfilm von LAIKA, Premiere in den deutschen Kinos. Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka und Collien Ulmen-Fernandes leihen ihre Stimmen den Figuren. Für deren Produktion nutzte das US-Animationsstudio erstmals den 3D-Druckertreiber Cuttlefish des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD. Für einen Stop-Motion-Film werden zigtausend minimal unterschiedliche Gesichtsausdrucke ein und derselben Figur auf dem 3D-Drucker ausgedruckt. Die größte Herausforderung besteht darin, dass jeder einzelne Farbton eines Ausdrucks genau dem vorausgegangenen entsprechen muss – eine der Aufgaben des Druckertreibers.

Präziser 3D-Druck haucht Stop-Motion-Figuren Leben ein

Bei der Stop-Motion-Animation werden aufwendig produzierte Figuren in kleinen Schritten bewegt. Nach jeder dieser Veränderungen werden Fotos gemacht, sodass die einzelnen Standbilder zu einem kompletten Kinofilm zusammengefasst werden können. Durch die Reihung der Standbilder in schneller Folge entsteht die Illusion von Bewegung. So wird aus jeweils 24 Bildern eine Sekunde Film. Um die Mimik der Figuren zu animieren, produzierte LAIKA für Mister Link über 106.000 hochdetaillierte farbige Gesichter im 3D-Druck. „Wir verwenden 3D-Drucker in Stop-Motion-Produktionen seit Coraline, dem ersten Film von LAIKA“, erzählt Brian McLean, Director of Rapid Prototype. Für unsere aktuelle Produktion Mister Link haben wir die Technologien des Fraunhofer IGD eingesetzt, weil sie eine einzigartige Farbkonsistenz und geometrische Genauigkeit ermöglichen. Durch die Kombination der Cuttlefish-Software mit der Stratasys-J750-Hardware konnten wir die komplexesten farbigen 3D-Drucke erstellen, die je produziert wurden.“

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/3d-druck
www.cuttlefish.de
www.igd.fraunhofer.de/presse/jahresberichte/2018/unser-filmstar-aus-darmstadt-der-3d-druckertreiber-cuttlefish

Über den 3D-Druckertreiber Cuttlefish:
Die Cuttlefish-Software des Fraunhofer IGD ist ein universeller Druckertreiber, unterstützt also verschiedene 3D-Drucktechnologien. Er ermöglicht es, mit vielen Druckmaterialien gleichzeitig zu arbeiten, die Geometrie, die Farben sowie die feinen Farbübergänge des Originals exakt wiederzugeben und den Ausdruck auf dem Bildschirm vorab zu simulieren. Auch Transluzenzen, also partiell oder komplett durchsichtige Materialien, können gedruckt werden. Die Lichtstreuung eines Objekts und die Veränderung von Farbe und Oberflächenstrukturen je nach Lichteinfall werden berücksichtigt. Ein derart realitätsgetreuer 3D-Druck kommt nicht nur in der Filmindustrie zur Anwendung, sondern auch in anderen Bereichen, wie Medizin, Automobilbau oder im Kulturbereich. Er ist ein immer wichtiger werdendes Fertigungsverfahren zur Herstellung von Prototypen, Produkten oder Replikaten.

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

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Protolabs feiert 20-jähriges Firmenjubiläum

Rekordumsätze, innovative Fertigungsverfahren und neue Materialien

Feldkirchen bei München, Maple Plain in Minnesota/USA, 21. Mai 2019 – Protolabs feiert sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen, das im Mai 1999 von Larry Lukis in Long Lake, Minnesota in den USA gegründet wurde, blickt dabei auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Ursprünglich als kleines Garagenprojekt unter dem Namen Protomold gegründet, entwickelte sich das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit zur weltweit schnellsten digitalen Quelle für individuell gefertigte Prototypen und Kleinserienteile.

Nach einem rasanten Wachstum innerhalb der ersten Jahre, das auch durch technologische Fortschritte wie der Möglichkeit zu automatischen Machbarkeitsanalysen und computergestützten Designhilfen begünstigt wurde, reichte die Garage als Firmensitz schon bald nicht mehr aus. Im Jahr 2004 wurde Protomold bereits zu einem der 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen im Index von Deloitte erklärt.

Während Protomold zu Beginn nur die Fertigung mittels Spritzguss anbot, wurde das Portfolio 2007 um CNC-Fräßen erweitert. Dadurch ermöglichte man Ingenieuren und Entwicklern eine breitere Möglichkeit ihre Ideen zu verwirklichen – ein Prinzip, dem das Unternehmen bis heute treu geblieben ist. Durch die Übernahme von Unternehmen wie FineLine Prototyping aus North Carolina und Alphaform aus Deutschland wurde wenig später auch der Grundstein für die heute führende Position im Bereich der additiven Fertigung gelegt.

Weltweite Expansion ermöglicht Kunden höhere Flexibilität
Seinen Start als Garagenprojekt sah man dem Unternehmen, das ab 2009 unter dem Namen Protolabs bekannt ist, bald nicht mehr an. So wurde die erste europäische Niederlassung im Jahr 2005 in Großbritannien eröffnet; in den darauffolgenden Jahren entstanden weitere in Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden. Um auch im asiatischen Raum vertreten zu sein, eröffnete Protolabs im Jahr 2009 einen Standort in Japan.

Seit 2014 wird das Unternehmen von Vicki Holt als CEO und Präsidentin geleitet. Den Mut zum Fortschritt und den Willen, den Kunden stets neue Wege aufzuzeigen, verfolgt man dabei bis heute. So wurden bereits früh die Möglichkeiten der additiven Fertigung erkannt und 2016 wurde das 3D Printing Center of Excellence in North Carolina in den USA eröffnet.

Auch die Produktpalette, die das Unternehmen anbietet, wird stetig erweitert. Neben bekannten Materialen wie Titanlegierungen oder verschiedensten Kunststoffen bietet Protolabs beispielsweise seit 2018 das duroplastische Harz MicroFine Green an. Der Stoff, der mittels Stereolithographie, einer Form der additiven Fertigung, hergestellt wird, eignet sich hervorragend für mikroskopische Anwendungen und besonders diffizile Strukturen. Eine der aktuellsten Neuheiten stellt die Möglichkeit zur Verarbeitung von Kupfer mittels Direktem Metall-Lasersintern dar. Dadurch lassen sich in der Verarbeitung von Kupfer bislang unerreichte Geometrien erstellen.

Und sogar den roten Teppich hat das Unternehmen mit seinen Produkten bereits erobert. Anfang Mai 2019 hat der Stardesigner Zac Posen auf der Met-Gala, einem der größten internationalen Mode-Events, eine Reihe skulpturaler Kleidungsstücke und Accessoires präsentiert, die von Protolabs 3D-gedruckt wurden. Eines dieser Designs, ein von der Schauspielerin Nina Dobrev getragenes transparentes Bustier, wurde von Protolabs in enorm hoher Qualität 3D-gedruckt. Das Bustier, das das Unternehmen mithilfe des Stereolithographie-Verfahrens im europäischen 3D-Druckzentrum in Feldkirchen bei München herstellte, zeigt, welchen kreativen Einfluss die additive Fertigung auch auf den Modebereich hat.

Beständiger Wachstumskurs
Die Geschäftszahlen von Protolabs zeugen von einem beständigen Wachstum. Wurde fünf Jahre nach Gründung des Unternehmens 10,8 Millionen Dollar Umsatz erzielt, stiegen die Umsatzzahlen bis 2018 auf 445,6 Millionen Dollar an. Mittlerweile hat Protolabs weltweit fast 46.000 Entwickler und Kunden bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt und über 47 Millionen Teile hergestellt.

„Wir freuen uns, dass wir in den letzten 20 Jahren unseren Teil dazu beitragen konnten, Ideen und Erfindungen wahr werden zu lassen. Nicht nur beim Blick zurück kann man die großartigen Projekte sehen, die wir bislang unterstützen durften“, erklärt Daniel Cohn, General Manager von Protolabs in Deutschland. „Auch in unserer täglichen Arbeit können wir den Erfindergeist und die innovativen Ideen unserer Kunden spüren. Eine großartige Motivation, die uns sicherlich noch lange so weitermachen lässt.“

Dabei ist für Protolabs mit seinem 20-jährigen Jubiläum selbstverständlich kein Stillstand in Sicht. Der eigene Anspruch, den Kunden die schnelle Herstellung von Teilen zu garantieren, bei der Entwicklung von komplexen Prototypen zu unterstützen und dabei das eigene Portfolio stets auszubauen, wird bei Protolabs auch in den nächsten Jahrzehnten großgeschrieben.

Protolabs ist die weltweit schnellste digitale Quelle für individuell gefertigte Prototypen und Kleinserienteile. Das Unternehmen setzt modernste Technologien in den Bereichen 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss ein, um Teile innerhalb weniger Tage herzustellen. Damit verschafft es Designern und Ingenieuren den Vorteil, ihre Produkte schneller denn je auf den Markt bringen und während des gesamten Produktlebenszyklus einen Service auf Abruf nutzen zu können. Weitere Informationen finden Sie auf protolabs.de.

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Heineken Spanien fertigt mit Ultimaker 3D-Druckern Funktionsteile und Tools vor Ort

Zeit- und Kosteneinsparungen durch 3D-gedruckte Hilfsmitteln und Verschleißteile nach Bedarf direkt an der Produktionslinie

Amsterdam, 21. Mai 2019 – Ultimaker, der weltweit führende Hersteller von Desktop-3D-Druckern gab heute bekannt, dass Heineken seine Lösungen zur Herstellung einer Vielzahl von maßge-schneiderten Werkzeugen und funktionalen Maschinenteilen nutzt. Die Ingenieure in der Nieder-lassung von Heineken in Sevilla, Spanien entwickeln und fertigen Sicherheitsvorrichtungen, Werkzeuge und Funktionsteile nach Notwendigkeit direkt vor Ort, anstatt externe Anbieter zu beauftragen. Durch den Einsatz von Ultimaker S5-Druckern hat sich die Betriebszeit der Produktion erhöht und 80% der Fertigungskosten für die Teile eingespart.
„Wir stehen noch am Anfang, aber bereits bei den ersten Anwendungen konnten wir durch den 3D-Druck die Kosten um 70-90% senken. Zudem entfällt die Lieferzeit und wir gewinnen 70%-90% an Zeit“, berichtet Isabelle Haenen, Global Supply Chain Procurement bei Heineken.“ Die lokale Fertigung hat uns dazu verholfen, die Verfügbarkeit, Effizienz und Leistung erheblich zu steigern. Wir nutzen 3D-Druck zur Optimierung der Fertigung und stellen Hilfsmittel für die Instandhaltung und Qualitätskontrolle sowie Schutzvorrichtungen für unsere Maschinen, um die Sicherheit für unsere Mitarbeiter zu erhöhen. Ich denke, es wird in Zukunft noch mehr Einsatzmöglichkeiten geben.“
Die Brauerei in Sevilla produziert für verschiedene Marken von Heineken jährlich rund 400 Millionen Liter Bier. Die Ingenieure von Heineken beschäftigen sich seit etwa einem Jahr mit 3D-Druck. Anfänglich wurde der Ultimaker 2+ genutzt. Inzwischen stehen mehrere Ultimaker S5 3D-Drucker für den professionellen Einsatz zur Verfügung. Die 3D-Drucktechnologie wurde zunächst nur für Schutzvorrichtungen eingesetzt. Die Ingenieure erkannten jedoch schnell, dass sie optimal angepasste Funktionsteile für Maschinen in der Produktion herstellen und damit einiges an Zeit und Kosten einsparen konnten. Zu den Anwendungen für den 3D-Druck gehören nun:
-Funktionsteile für mehr Produktivität und schnelle Verfügbarkeit –
Heineken nutzt den 3D-Druck für Funktionsteile von Maschinen, die einen hohen Verschleiß haben und leicht zu Bruch gehen. Diese Funktionsteile werden auf Bedarf gedruckt. Warte- und Lieferzeiten sowie die Lagerhaltung für diese Teile entfallen.

-Optimiertes Design vorhandener Tools – Das Entwicklerteam von Heineken überarbeitete und optimierte die Designs der vorhandenen Vorrichtungen. An einem Förderband kam es z. B. oft zu Verzögerungen im Betriebsablauf durch umgefallene Flaschen. Ursache dafür war die Metallhalterung eines Sensors zur Qualitätssicherung an der sich die Flaschen stauten. Durch das Re-Design der Halterung des Sensors für den FFF-3D-Druck konnte das Team dieses Problem lösen und so Zeit und Kosten sparen.

-Hilfsmittel für Qualitätskontrolle und Instandhaltung – Heineken entwickelte neue Hilfsmittel für die Wartungsarbeiten und die Qualitätssicherung. Damit konnten Abläufe vereinfacht werden und die Maschinen sind weniger störanfällig.

-Schutzvorrichtungen für mehr Bedienersicherheit – Um Betriebsunfälle zu vermeiden, hat Heineken sich mit Möglichkeiten für 3D-gedruckte Vorrichtungen beschäftigt, die für mehr Arbeitssicherheit sorgen. So werden beispielsweise mechanische Verriegelungen gedruckt, damit Maschinen bei Wartungsarbeiten nicht in Betrieb genommen werden können.

„Jedes Unternehmen hat seine eigenen spezifischen Herausforderungen bei der Produktion. Genau deshalb ist die Fähigkeit maßgeschneiderte Anwendungen direkt am Standort herzustellen wirklich bahnbrechend für die Fertigungsindustrie“, so Jos Burger, CEO von Ultimaker. „Heineken ist ein erstklassiges Beispiel für ein Unternehmen, das den Ultimaker S5 für unterschiedliche Anwendungen nutzt. Es war schön zu verfolgen wie sich das Anwendungsspektrum im letzten Jahr erweitert hat, von Schutzvorrichtungen bis hinzu funktionellen Teilen für die Maschinen, die alle erheblichen Einsparungen mit sich bringen. Ich freue mich schon auf weitere neue Anwendungen“.
Weitere Information, so wie ein Video zum Einsatz der Ultimaker Drucker bei Heineken finden Sie hier: ultimaker.com

Ultimaker ist seit 2011 operativ tätig und hat sich im Laufe der Jahre zum Marktführer von leistungsstarken, professionellen und leicht zugänglichen Desktop-3D-Druckern entwickelt. Mit Niederlassungen in den Niederlanden, New York, Boston und Singapur, sowie Produktionsstandorten in Europa und den USA, strebt das Team von über 400 Mitarbeitern kontinuierlich danach, die hochwertigsten 3D-Drucker, Softwareprogramme und Materialien auf dem Markt anzubieten, um den Übergang zur lokalen, digitalen Fertigung zu beschleunigen. www.ultimaker.com

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Designer Zac Posen verwirklicht mithilfe von Protolabs und GE Additive seine Kreationen zur Met Gala 2019

3D-Druck verändert die Modewelt

Feldkirchen bei München / New York City, 7. Mai 2019 – Der Modedesigner Zac Posen hat mit Protolabs und GE Additive zusammengearbeitet, um anlässlich der diesjährigen Met Gala eine Reihe 3D-gedruckter skulpturaler Kleidungsstücke und Accessoires zu präsentieren. Auf der Met Gala wurden vier Kleider und ein Kopfschmuck mit 3D-gedruckten Elementen und Strukturen enthüllt und vom britischen Supermodel Jourdan Dunn sowie von den Schauspielerinnen Nina Dobrev, Katie Holmes, Julia Garner und der Bollywood-Ikone Deepika Padukone vorgeführt. Die gesamte Kollektion von Zac Posen wurde mithilfe internationaler Expertise von Protolabs im europäischen 3D-Druckzentrum in Feldkirchen bei München und den USA gedruckt.

Die Met Gala, eine jährliche Fundraising-Veranstaltung in New York City, bildete die Kulisse für die spannende Zusammenarbeit der drei Akteure. Der Modedesigner Zac Posen kollaborierte im Rahmen seiner Kollektion Zac Posen x GE Additive x Protolabs mit Fertigungsexperten von Protolabs und Konstrukteuren von GE Additive, um ein von natürlichen, in voller Bewegung erstarrten Objekten inspiriertes Design zu entwickeln.

Weltstars präsentieren 3D-gedruckte Mode
Eines dieser Designs, ein von der Schauspielerin Nina Dobrev getragenes transparentes Bustier, wurde von Protolabs in enorm hoher Qualität 3D-gedruckt. Das Bustier ist ein klar transparent gedrucktes Kleid. Die Innenseite ist perfekt auf die Konturen des 3D-Modells von Nina Dobrev zugeschnitten. Das Bustier besteht aus Somos Watershed XC 11122 Kunststoff und wurde auf einer SLA-Maschine gedruckt, dann von Hand poliert und klarlackiert, um ihm eine Glasoptik zu verleihen. Die gesamte Fertigung und Veredelung des Bustiers dauerte über 200 Stunden. Das Bustier, das Protolabs im europäischen 3D-Druckzentrum in Feldkirchen bei München herstellte, zeigt, welchen kreativen Einfluss der 3D-Druck bzw. die additive Fertigung auch auf den Modebereich hat.

Jourdan Dunn trug ein maßgeschneidertes Rosenkleid, bestehend aus 21 gedruckten Blütenblättern und einem Oberteil mit vorder- und rückseitigen Blüten. Die Blüten sind an einem modularen, von außen unsichtbaren, Käfig befestigt. Das Kleid wurde anhand eines 3D-Modells von Jourdans Körper gestaltet. Die Blüten bestehen aus Accura Xtreme White-Kunststoff und wurden auf einer Stereolithografie (SLA)-Maschine gedruckt. Sie sind grundiert und mit Twilight Fire Chromalusion veredelt, einem Farbwechsellack von DuPont für die Automobilindustrie. Gedruckt wurde das Kleid in einer der weltweit größten 3D-Druck-Einrichtungen bei Protolabs in North Carolina (USA). Die gesamte Fertigung und Veredelung des Rosenkleids nahm mehr als 1.100 Stunden in Anspruch.

Katie Holmes trug ein von Zac Posen maßgeschneidertes Kleid mit einem Palmenblätterkragen als Accessoire. Die perlmutt- und purpurfarbenen Palmenblätter bedecken die Schultern und sind am Kleid auf Höhe des Ausschnitts befestigt. Sie bestehen aus Accura 60 Kunststoff und wurden auf einer SLA-Maschine gedruckt. Die Kreation ist mit einem Pantone 8104C perlmuttglänzenden Purpurlack veredelt und hält das von Zac Posen maßgeschneiderte und farbig aquarellierte Tüllkleid auf Höhe des Schlüsselbeins. Gedruckt wurden die Palmenblätter bei Protolabs in North Carolina. Die gesamte Fertigung und Veredelung des Accessoires dauerte über 56 Stunden.

Julia Garner trug einen Kopfschmuck zu einem von Zac Posen maßgeschneiderten, ombresilber- bis goldlamefarbenen Kleid. Der detaillierte Kopfschmuck mit Weinblatt- und Beerenverzierungen wurde in einem Stück aus Polyamid 12 auf einer Multi Jet Fusion (MJF)-Maschine gedruckt und mit einer Beschichtung aus Messing veredelt. Gedruckt wurde der Kopfschmuck bei Protolabs in North Carolina. Die gesamte Fertigung und Veredelung dauerte über 22 Stunden.

Deepika Padukone trug ein von Zac Posen maßgeschneidertes Jacquard-Kleid in rosa Lurex mit aufgenähter Zac Posen x GE Additive x Protolabs-Stickerei. Die detaillierte, 408-teilige Stickerei besteht aus Accura 5530 Kunststoff und wurde auf einer SLA-Maschine gedruckt. Sie ist vakuummetallisiert, mittig mit Pantone 8081 C lackiert und außen an dem Modellkleid befestigt. Gedruckt wurde die Stickerei bei Protolabs in North Carolina. Die gesamte Fertigung und Veredelung nahm mehr als 160 Stunden in Anspruch.

Zac Posen erklärt: „Für Modeschöpfer ist die Met Gala einzigartig, weil sie das größte Mode-Event der Welt ist. In diesem Jahr toppen wir dieses hohe Niveau zusätzlich dadurch, dass wir mit GE Additive und Protolabs 3D-Kreationen entworfen haben, die mit normalen Stoffen nicht möglich sind. Für mich gehen Wissenschaft, Technik und Kunst Hand in Hand. Aus diesem Grund ist es für mich so wichtig, einer der ersten Designer zu sein, der die Möglichkeiten des 3D-Drucks in einer Mode-Kollektion ausschöpft.“

Daniel Cohn, General Manager von Protolabs in Deutschland, ergänzt: „An diesem spannenden Projekt zu arbeiten, war für uns alle bei Protolabs eine Freude. Der Vorteil bei der Nutzung unserer 3D-Druckservices bei einem Modeprojekt wie diesem ist, dass das Verfahren eine enorm kreative Freiheit erlaubt. Designer werden nicht mehr durch Fragen eingeschränkt, die ein traditionelles Herstellungsverfahren aufwirft, wie beispielsweise „Kann ein Stoff auf diese Form zugeschnitten werden?“ oder „Behält dieses Teil seine Form auch unter der Belastung durch das Eigengewicht?“. Wir haben es hier mit einem äußerst klaren Designprozess zu tun – vom Konzept bis hin zum physischen Teil.“

„Mithilfe des 3D-Drucks lässt sich die Komplexität von einzelnen Teilen stark erhöhen, während zugleich das Gewicht enorm reduziert werden kann“, so Daniel Cohn weiter. „Dies ist besonders im Rahmen des Trends hin zu einer stärkeren Individualisierung und Optimierung der Statik relevant, die wir sowohl in der Mode als auch in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt sehen, wo die Gewichtsreduzierung einen essentiellen Bestandteil der Kraftstoffeinsparung darstellt.“

Die Met Gala stellt den Auftakt der jährlichen Modeausstellung des Costume Institute dar. Die diesjährige Ausstellung unter dem Motto „Camp: Notes on Fashion“ eröffnet am 9. Mai 2019 im Metropolitan Museum of Art in New York City in den USA.

Weiteres Bildmaterial und weiterführende Informationen finden Sie hier: https://www.pressreleasefinder.com/2019/Zac-Posen-GE-Additive-Protolabs-Met-Gala/?lang=en

Protolabs ist die weltweit schnellste digitale Quelle für individuell gefertigte Prototypen und Kleinserienteile. Das Unternehmen setzt modernste Technologien in den Bereichen 3D-Druck, CNC-Bearbeitung und Spritzguss ein, um Teile innerhalb weniger Tage herzustellen. Damit verschafft es Designern und Ingenieuren den Vorteil, ihre Produkte schneller denn je auf den Markt bringen und während des gesamten Produktlebenszyklus einen Service auf Abruf nutzen zu können. Weitere Informationen finden Sie auf protolabs.de.

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