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Essen/Trinken

Speiseöl-Markt in Bewegung

Rapsöl seit 10 Jahren auf Platz 1

Rapsöl ist in einem rückläufigen Gesamtmarkt erneut das beliebteste Speiseöl in Deutschland – und hält diesen Spitzenplatz seit nunmehr einem Jahrzehnt. Kein anderes Öl gelangte im Jahr 2018 häufiger in die Einkaufswagen der deutschen Verbraucher. Das unterstreicht seine Bedeutung als ernährungsphysiologisch wertvolles Speiseöl.

Trotz Schwankungen im Speiseöl-Segment ist Rapsöl unangefochtener Marktführer mit einem Absatzanteil von 40,4 Prozent. Wolfgang Vogel, Vorsitzender der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP), bilanziert: „Rapsöl behauptet das zehnte Jahr in Folge den Titel des beliebtesten Speiseöls in Deutschland. Das zeigt die hohe Wertschätzung der Verbraucher für unser wichtigstes heimisches Pflanzenöl.“

Nach Rapsöl steht das preisgünstige Sonnenblumenöl bei einem gestiegenen Marktanteil von 29,8 Prozent (2017: 28,9 Prozent) auf dem zweiten Platz. Das drittplatzierte Olivenöl folgt mit einem Marktanteil von 16 Prozent bei einem leicht gesunkenen Absatz von 30,1 Mio. Litern (2017: 30,6 Mio. Liter).

Die Gesamteinkaufsmenge von Speiseöl in Deutschland sank gegenüber dem Vorjahr von 191,2 Mio. Liter auf 188,4 Mio. Liter. Mit 76,1 Mio. Litern wurde auch bei Rapsöl ein leichter Absatzrückgang verzeichnet (2017: 78,3 Mio. Liter), der trotz einer minimalen Preissteigerung auch mit geringen Umsatzeinbußen einherging: Konnten 2017 noch 142,2 Mio. Euro erzielt werden, lag der Umsatz im Jahr 2018 bei 139,5 Mio. Euro. Während die Verbraucher im Vorjahr für den Liter Rapsöl durchschnittlich 1,82 Euro bezahlten, kostete dieser 2018 einen Cent mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) auf Basis des GfK-Haushaltspanels.

Rapsöl wird in zwei verschiedenen Varianten im Handel angeboten: als geschmacksneutrales Raffinat und als nussig-schmeckendes, kaltgepresstes Rapsöl. Seine heimische Herkunft und seine Vielseitigkeit sowohl beim Kochen, Braten und Backen als auch für die kalte Küche zur Herstellung von Dressings, Marinaden und Dips machen Rapsöl so beliebt. Neben seinem Geschmack ist es sein wichtiger Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung, der die Verbraucher überzeugt.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Essen/Trinken

Mineralwasser-Absatz 2018

Verbraucher wissen Naturprodukt Mineralwasser zu schätzen

Mineralwasser-Absatz 2018

Der Absatz von Mineral- und Heilwasser der deutschen Mineralbrunnen erreichte im Jahr 2018 mit rund 11,7 Milliarden Litern einen neuen Spitzenwert und erzielte damit ein Plus von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Gesamtabsatz der Branche, der sich aus den Werten zu Mineralwasser, Heilwasser und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken berechnet, entwickelte sich positiv und stieg um 5,1 Prozent auf insgesamt 15,2 Milliarden Liter. Die Angaben beruhen auf einer ersten Hochrechnung des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM).

VDM-Geschäftsführer Udo Kremer kommentiert das erfreuliche Ergebnis: „Die hohe Nachfrage nach Mineral- und Heilwasser unterstreicht das Bedürfnis der Verbraucher nach einem hochwertigen und erfrischenden Naturprodukt gerade auch bei lang anhaltenden Hitzeperioden. Bei der Abfüllung aus den Quellen achten die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren Mineralbrunnen-Betriebe in Deutschland stets auf die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressourcen.“ Auch beim Einsatz der Getränkeverpackungen, die zur Sicherung der hohen Produktqualität von Mineralwasser gesetzlich vorgeschrieben sind, hat das Prinzip der Nachhaltigkeit große Bedeutung. „In Deutschland verfügen wir sowohl im Mehrweg- als auch im Einwegbereich über ein hervorragend funktionierendes Pfandsystem, das ein weltweites Vorbild für die Rückführung und Verwertung von Getränkeflaschen ist“, erläutert Kremer.

Die beliebteste Mineralwasser-Sorte war im Jahr 2018 Mineralwasser mit wenig Kohlensäure („Medium“) mit einem Absatz von rund 5,1 Milliarden Litern, gefolgt von Mineralwasser mit Kohlensäure („Sprudel“ bzw. „Classic“) mit einer Abfüllmenge von 4,2 Milliarden Litern. Den größten Zuwachs in Höhe von 15,4 Prozent konnte Mineralwasser mit Aroma verzeichnen, gefolgt von Mineralwasser ohne Kohlensäure mit einem Zuwachs von 13,9 Prozent. Ebenfalls zu den Gewinnern zählte Heilwasser mit einem Abfüllvolumen von 81Millionen Litern und einem Zuwachs von 2,8 Prozent.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser stieg im Jahr 2018 auf 150,5 Liter (144,3 Liter im Jahr 2017).

Neben Mineral- und Heilwasser haben die deutschen Mineralbrunnen 2018 rund 3,6 Milliarden Liter Erfrischungsgetränke abgefüllt (+ 4,4 Prozent). Hierzu zählen Schorlen, Limonaden, Brausen und Wellnessgetränke auf Mineralwasser-Basis.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die zu einem großen Teil mittelständisch geprägten deutschen Mineralbrunnen füllen über 500 verschiedene Mineral- und 34 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie.

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Energie/Natur/Umwelt Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Bauen und Sparen: neuer Ceresana-Report zum Weltmarkt für Dämmstoffe

Energieeffizientes Bauen und Sanieren wird immer wichtiger: Rund um die Welt legen Staaten unterschiedlichste Förderprogramme auf, damit Gebäude besser isoliert werden. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den globalen Dämmstoff-Markt untersucht. Die aktuelle Studie gibt einen vollständigen Überblick zu Materialien, die in der Bauindustrie vor allem für Wärmedämmung und Schallschutz eingesetzt werden: Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), Polystyrol-Dämmstoffe (EPS und XPS) sowie Polyurethan (PUR).

Klimaschutz und Energiesparen

Dämmstoffe haben weltweit ein erhebliches Marktpotential: Die Analysten von Ceresana erwarten für das Jahr 2025 einen Verbrauch von insgesamt über 578 Millionen Kubikmetern. Generell sollen Wärmedämmung und thermische Isolierung den Wärmeverlust und damit den Energieverbrauch in Regionen mit kaltem Klima minimieren. In heißen Klimazonen kommt der Dämmung dagegen als Hitzebarriere eine wichtige Funktion zu. Steigende Energiepreise sowie staatliche Vorgaben zur Vermeidung von klimaschädlichen Treibhausgasen, beziehungsweise zur Energieeinsparung werden in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Dämmstoffen voraussichtlich weiter wachsen lassen.

Andere Länder, andere Dämmstoffe

Bei Sanierungen und Renovierungen, aber auch im Gebäude-Neubau gab es in den vergangenen Jahren große regionale Unterschiede: In Ländern, die von der Wirtschaftskrise 2008/09 besonders betroffen waren, brach die Bauindustrie sehr stark ein, was sich bis heute auswirkt. Dagegen entwickelte sich die Baukonjunktur in anderen Ländern, beispielsweise in Deutschland, deutlich positiver. In den Industrienationen Europas, Nordamerikas und Asiens erreicht der Neubau nur noch eine vergleichsweise geringe Dynamik; dort werden in erster Linie bestehende Gebäude energieeffizient saniert. In den aufstrebenden Schwellenländern werden deutlich mehr Neubauten errichtet. Auch die wirtschaftliche Lage, Faktoren wie Arbeitslosenquote oder verfügbare Einkommen, sowie die demografische Entwicklung beeinflussen den jeweiligen Dämmstoffverbrauch. Ausschlaggebend für die länderspezifische Nachfrage ist allerdings, wie schnell Förderprogramme umgesetzt werden – und ob der Bevölkerung eine Verbesserung der Energieeffizienz ebenfalls wichtig ist.

Große Nachfrage nach Mineralwolle

Weltweit ist Mineralwolle derzeit der am häufigsten eingesetzte Dämmstofftyp. Glaswolle und Steinwolle decken zusammen rund 52 % der Nachfrage ab, wobei mehr Glaswolle verarbeitet wird. Global gesehen ist der Marktanteil von Polystyrol-Dämmstoffen ebenfalls hoch, während PUR-Materialien deutlich weniger abgesetzt werden. Allerdings variieren die Verbrauchsmengen der Dämmstoffe je nach Bedarf in den einzelnen Ländern teilweise erheblich. Hier spielen neben klimatischen Faktoren und Kundenpräferenzen auch die Anschaffungskosten sowie das Image und die technischen Eigenschaften des Produkttyps eine erhebliche Rolle.

Zunehmend Bioprodukte

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind zwar noch Nischenprodukte, aber die Nachfrage wächst stetig. Biobasierte Dämmstoffe haben einige Vorteile: Materialien wie zum Beispiel Stroh, Hanf, Kork, Wolle oder Holzspäne können regional erworben werden, sind leicht zu verarbeiten und zu entsorgen, sie sind kostengünstig und haben ideale Werte in der Ökobilanz. Allerdings erschweren Bau-Vorschriften und Normen derzeit oft noch die Anwendung.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine vollständige Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Dämmstoffe, einschließlich Prognosen bis 2025. Für jede Region der Welt werden Kennzahlen wie Produktion und Verbrauch sowie Umsatz angegeben.
In Kapitel 2 werden für 16 Länder die Produktion und der Verbrauch von Dämmstoffen analysiert, aufgeteilt nach Material (EPS & XPS, Polyurethan, Glaswolle sowie Steinwolle). Zudem werden Import, Export sowie der Umsatz detailliert untersucht.
Kapitel 3 legt den Fokus auf die Darstellung der unterschiedlichen Entwicklung der verschiedenen Dämmstoff-Typen (EPS & XPS, PUR, Glaswolle und Steinwolle) in den einzelnen regionalen und nationalen Märkten.
Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Dämmstoffen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 137 Herstellern geliefert, wie z.B. BASF SE, China National Chemical Corp., Compagnie de Saint-Gobain S.A., Covestro AG, DowDupont Inc., PetroChina Company Limited, Rosneft OJSC, Saudi Basic Industries Corp., Sumitomo Chemical Co., Ltd., Synthos S.A. und Total S.A.
Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/daemmstoffe-welt/

Marktstudie Dämmstoffe - Welt (2. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Mainaustrasse 34
78464 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Pressemitteilungen

Absatz vom Mineral- und Heilwasser rückläufig

Finale Branchendaten 2017

Bonn/Stuttgart, 24. April 2018 – Der Absatz von natürlichem Mineralwasser und Heilwasser war im Jahr 2017 mit 11,1 Milliarden Litern gegenüber dem Vorjahr (11,3 Mrd. Liter) auf einem hohen Niveau rückläufig. Das geht aus den finalen Branchendaten hervor, die der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) heute anlässlich des Deutschen Brunnentages in Stuttgart veröffentlicht hat.

Beim Absatz von Mineral- und Heilwasser war im Jahr 2017 demnach ein Minus von 2,1 Prozent zu verzeichnen. Der Gesamtabsatz der Branche, der sich aus Mineralwasser, Heilwasser sowie Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken berechnet, belief sich 2017 auf insgesamt 14,5 Milliarden Liter.

Der Geschäftsführer des VDM, Udo Kremer, kommentiert: „Nach vielen Jahren starker Zuwächse scheint der Absatz der deutschen Mineralbrunnen nun auf einem hohen Niveau Schwankungen zu unterliegen. Das Jahr 2017 war von einigen Starkregenperioden geprägt, vor allem im Sommer, der wichtigsten Absatzperiode für unsere Mitglieder.“

Die vollständigen Branchendaten sind Sie hier: https://www.mineralwasser.com/nc/presse/marktdaten.html

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V. (VDM) vertritt die gemeinsamen wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner knapp 200 Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene. Er tritt dabei insbesondere für die Erhaltung und Vertiefung des Qualitätsgedankens innerhalb der deutschen Mineral- und Heilbrunnen ein.

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Qualität punktet bei den Verbrauchern: Premiumsäfte klar im Trend

Rückblick auf das Fruchtsaft-Jahr 2017

Bonn, 21. Februar 2018 – Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) blickt auf ein turbulentes Jahr 2017 zurück: Die Apfelkeltersaison ging nach schwierigen Witterungsverhältnissen mit einem historisch niedrigen Ergebnis zu Ende. Dafür setzen die Verbraucher bei der Saftauswahl zunehmend auf Qualität. „Während die Basissäfte weniger stark nachgefragt wurden, griffen die Verbraucher deutlich mehr zu hochwertigen Premiumsäften, wie Direktsäften und Smoothies“, so Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des VdF.

Smoothies und Direktsäfte als klare Gewinner im Saft-Segment
Während die Nachfrage nach den klassischen Fruchtsäften und -nektaren aufgrund der steigenden Preise leicht rückläufig ist, sind Smoothies und hochwertige Direktsäfte die klaren Sieger und konnten ihre Marktanteile deutlich ausbauen. In der Gesamtbilanz liegt der Pro-Kopf-Konsum, nach zwei stabilen Jahren mit 33 Litern, im Jahr 2017 mit 32 Litern leicht hinter den beiden Vorjahren. Deutschland behauptet damit erneut die Spitzenposition im weltweiten Vergleich.
Die beliebtesten Fruchtsäfte sind weiterhin Orangensaft und Apfelsaft, mit deutlichem Abstand folgt der Multivitaminsaft. Für die ungekühlten Direktsäfte liegt der Apfelsaft klar auf Platz eins, gefolgt von Traube und Orange. Bei den gekühlten Direktsäften ist der Orangensaft klarer Favorit.

Apfelsaft-Keltersaison 2017: Niedrigste Ernte seit 1991
Insgesamt konnten 310.000 Tonnen Äpfel zu 243 Millionen Liter Apfelsaft gekeltert werden. Eine geringere Ernteerwartung als im Jahr 2016 konnte bereits durch die Alternanz statistisch vermutet werden. Der starke Nachtfrost im April hat den Obstblüten zusätzlich insbesondere in den Hauptgebieten des Streuobstanbaus in Süddeutschland extremen Schaden zugefügt, so dass sich fast apfelfreie Zonen vor allem in Baden-Württemberg entwickelt haben. Die traditionell starken Streuobstgebiete wie der Stuttgarter Raum und Oberschwaben sind am stärksten in Deutschland von den Frösten geschädigt. Die Apfelernte 2017 ist damit auf dem niedrigsten Stand seit 1991.

Glas-Mehrweg gewinnt an Bedeutung
Wie bereits im vergangenem Jahr gewinnt das verbandseigene Glas-Mehrwegsystem an Bedeutung dazu und die GFK-Zahlen bestätigen einen gestiegenen Marktanteil von
5,4 Prozent auf 5,5 Prozent im Jahr 2017. Bezieht man die Gastronomie mit ein, liegt der erwartete Marktanteil bei rund 10 Prozent. Die Gebindeentwicklung zeigt deutlich, dass sich damit der Gesamtanteil von Mehrweg positiv entwickelt und die Verbraucherwünsche in Richtung Natürlichkeit und Nachhaltigkeit gehen. Dies unterstützt der VdF seit über 45 Jahren mit dem verbandeigenen Glas-Mehrweg-System. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Eine einzige Flasche kann dank der besonderen Eigenschaften von Glas bis zu 40-mal wieder befüllt werden und erreicht ein Durchschnittsalter von etwa 10 Jahren. Darüber hinaus ist die Glasflasche uneingeschränkt kreislauffähig, d. h. sie kann beliebig oft eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche verarbeitet werden.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 345 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

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Mineralwasser-Absatz 2017

Deutsche Mineralbrunnen füllen auf stabil hohem Niveau ab

Mineralwasser-Absatz 2017

Grafik: Gesamtabsatz der Mineralbrunnenbranche

Die deutschen Mineralbrunnen haben im Jahr 2017 Mineral- und Heilwasser auf einem stabil hohen Niveau abgefüllt. Mit insgesamt 11,3 Milliarden Litern wurde der Wert des Jahres 2016 erneut erreicht. Auch der Gesamtabsatz der Branche, der sich aus den Werten für Mineralwasser, Heilwasser und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken berechnet, entsprach mit 14,7 Milliarden Litern dem Vorjahreswert. Diese Zahlen basieren auf einer Hochrechnung, die der Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM) jetzt veröffentlicht hat.

VDM-Geschäftsführer Udo Kremer kommentiert das solide Ergebnis wie folgt: „Die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2017 spiegeln wider, dass natürliches Mineralwasser den anhaltenden Wunsch der Verbraucher nach einer ausgewogenen, natürlichen und hochwertigen Ernährung erfüllt. Als unverfälschtes und bestens kontrolliertes Naturprodukt, das als einziges Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung erhält, steht Mineralwasser in besonderem Maße für Qualität, Reinheit, Sicherheit und Transparenz. Diese hervorragenden Eigenschaften werden von den Verbrauchern geschätzt.“

Die beliebteste Mineralwasser-Sorte des Jahres 2017 war Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Hier lag der Absatz bei knapp 5 Milliarden Litern, gefolgt vom klassischen Sprudel mit einer Abfüllmenge von 4,1 Milliarden Litern. Den größten Zuwachs verzeichnete mit einem Plus von 7,5 Prozent Mineralwasser ohne Kohlensäure. Einen leichten Rückgang von 1,5 Prozent musste das Heilwasser bei einem Abfüllvolumen von 81 Millionen Litern hinnehmen. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser entsprach im Jahr 2017 mit knapp 148 Litern dem hohen Vorjahresniveau.

Neben Mineral- und Heilwasser füllten die deutschen Mineralbrunnen im Jahr 2017 insgesamt 3,4 Milliarden Liter Erfrischungsgetränke ab. Hierzu zählen Schorlen, Limonaden, Brausen und Wellnessgetränke auf Mineralwasser-Basis.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die zu einem großen Teil mittelständisch geprägten deutschen Mineralbrunnen füllen über 500 verschiedene Mineral- und 34 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V. (VDM) vertritt die gemeinsamen wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner knapp 200 Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene. Er tritt dabei insbesondere für die Erhaltung und Vertiefung des Qualitätsgedankens innerhalb der deutschen Mineral- und Heilbrunnen ein.

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Aktuelle Preispolitik – Preisstrategien für stationär und online

Mit umfangreichem kostenlosen Download

Die Preispolitik – im Englischen Pricing genannt – ist eine der diffizilsten Überlegungen im Marketing des Handels. Bin ich zu teuer, verschrecke ich die Kunden, bin ich zu preiswert, „vertrockne“ ich die eigenen Bilanzen.

„Die Preispolitik (auch Preismanagement) ist Teil der Distributionspolitik eines Unternehmens und befasst sich mit der Analyse, Festlegung und Überwachung von Preisen und Konditionen von Produkten oder Dienstleistungen. Ziel der Preispolitik ist es für das Unternehmen, optimale Preise bezogen auf die Unternehmensziele festzulegen (Beispiel: Gewinnmaximierung, Kundenzufriedenheit, Wachstum).“

So beschreibt Wikipedia Preispolitik im ersten Absatz der dort wiedergegebenen Definition.
Im Grunde genommen gibt es zwei verschiedene zentrale Überlegungen, den richtigen Preis für die Produkte zu finden:
• Kostenorientierte Preispolitik
Mit Blick auf G+V, Bilanzen, die Ertragsentwicklung, wird häufig ein hoher Preis oder eine
Preiserhöhung angesagt sein.
• Markt- und wettbewerbsorientierte Preispolitik
Sie erfordert, um im Markt zu bleiben oder gar Marktanteile zu erobern, in der Regel relativ niedrige Preise bzw. Preissenkungen.

Der Traum aller Händlers ist es sicherlich, im Markt mit relativ hohen und konstanten, festen Preisen zu agieren. Aber das Internet und damit der E-Commerce, der ja einen immer größeren Anteil am Handels-Geschäft langsam aber sicher erobert, steht diesen Überlegungen strikt entgegen: Auf der einen Seite ist das Internet eine gigantische „Preisvergleichsmaschine“, die es jedem Kunden ermöglicht, zu sehen, wer der Preiswerteste am Markt ist. Zum Zweiten aber haben Amazon und andere Anbieter vorgemacht, dass Preise nicht konstant sein müssen, sondern dass sie bei ein und denselben Artikel pro Woche, ja sogar pro Tag mehrfach geändert werden können: „Dynamic Pricing“. Ja, die neuesten Tendenzen gehen sogar dahin, dass in Einzelfällen zwischen einzelnen Kunden unterschieden wird und je nach Faktenlage und Zeitpunkt dem einzelnen Kunden ein anderer Preis geboten wird („Personal Pricing“). So ist es immer wieder ein Gerücht (?), dass die Internetnutzer, die mit einem Apple-Gerät auf bestimmten Seiten recherchieren, einen höheren Preis offeriert bekommen als andere Nutzer.
Viele Unternehmen verschenken Gewinne, weil sie ausschließlich auf den Marktanteil fixiert sind und glauben, durch Preispolitik – genauer gesagt durch Senken der Preise – Marktanteile erobern zu können.

Aber zusätzliche Marktanteile sind nur dann lohnend, sofern der Gewinn stärker steigt als der Absatzzuwachs. Gerade bei restrukturierten Unternehmen ist direkt nach dem Turnaround häufig festzustellen, dass bei gesunkenem Umsatz die Gewinne drastisch steigen. Prof. Dr. Herbert Simon, Frank Bilstein und Frank Luby fordern deshalb in ihrem Buch „Der gewinnorientierte Manager“ die Renaissance des Gewinns. Dazu schlagen sie global drei Ansätze vor:
• Differenzierungen bringen die ersten Zusatzgewinne.
Produkte müssen nicht immer neu erfunden werden, sie müssen aber vom Angebot des
Wettbewerbs klar abgesetzt werden.
• Unprofitable Marktanteile müssen aufgegeben werden.
Die Profitabilität der Kunden- und Marktsegmente muss untersucht werden, ABC-Analysen
Helfen dabei. Was nichts bringt, wird aufgegeben.
• Preise dürfen nicht reflexhaft gesenkt werden.
Eingriffe des Wettbewerbs sollten nicht sofort mit Preissenkungen beantwortet werden. Der
Ansatz zur Gegenstrategie ist die Differenzierung!

Preise dürfen nicht ad hoc festgelegt werden. Eine „echte“ Preispolitik ist erforderlich, basierend auf einem effektiven Pricing-Prozess. Der Preis selbst, der ständig unter einer Zerreißprobe steht, zerfällt dabei in vier Elemente, nämlich Preisimage, Preislogik, Preisdifferenzierung und Preisattraktion.

Aber Variables Pricing – auf der einen Seite die permanente Preisänderung im Zeitverlauf, auf der anderen Seite die individuelle, an der einzelnen Person ausgerichtete Preispolitik – scheint sich in allen Segmenten des Onlinehandels immer stärker durchzusetzen und von dort auf den stationären Handel nicht nur „abzufärben“, sondern sich dort ebenso fest zu etablieren. Der Onlinehandel ist dabei immer mehr auf dem Weg, sich in der Preispolitik auf einzelne Kunden mehr oder weniger automatisiert einzustellen, zumindest jedoch auf eng gefasste Kundengruppen, um so die Kaufwahrscheinlichkeit enorm zu steigern. Diese Strategie basiert auf Big Data: Daten, Daten, Daten…

Im stationären Handel sieht die Situation jedoch etwas anders aus: Auf der einen Seite hinterlassen die Kunden dort nicht so breite „Datenspuren“ wie beim Onlinekauf, aber auch hier hinterlassen die Kunden immer mehr Daten – vor allen Dingen dann, wenn mit Kundenkarten oder Ähnlichem operiert wird. Basis aller künftigen Überlegungen im stationären Handel wird es denn auch sein, möglichst viele Daten über den Kunden zu erfahren. Dazu sind Kundenbefragungen und Kundenkarten mit laufenden Erfassungen von Aktivitäten der einzelnen Kunden von äußerster Wichtigkeit. Auf diese Art und Weise wird zwar nicht unbedingt „Big Data“ entstehen, aber doch so etwas wie „Mini Data“. Ob mit dieser Bass dann auch mit Hilfe von automatisierten Algorithmen operiert werden kann, sei einmal dahingestellt, aber auf Basis solcher Daten dürften Category Manager in der Lage sein, vernünftige Preisanpassungen vorzunehmen, etwa im Monats-, Wochen- oder auch Tages- sowie Tageszeitenrhythmus.
Wesentliche Voraussetzungen dafür – die häufigere Preisänderung – sind jedoch im stationären Handel elektronische Preisetiketten, die es seit Langem gibt, jedoch bisher nur selten im Handel eingesetzt werden. Nur sie ermöglichen die schnelle Preisänderung an allen präsentierten Artikeln in der Auslage der Geschäfte.

Dynamic Pricing ist ein wahnsinniger Umsatzhebel für Handelsunternehmen. Big Data pusht Dynamic Pricing und so gesehen liegt der Onlinehandel auf diese Weise in Front im Rennen um den Kunden. Aber auch der stationäre Handel wird im Laufe der Zeit Methoden entwickeln, hier besser mithalten zu können, wie zuvor beschrieben. Die REWE, Lekkerland und Media-Saturn testen solche Systeme in verschiedenster Form. Vollautomatisiertes Dynamic Pricing wird im stationären Handel sicherlich eher für Massenartikel möglich sein. Personal Pricing, im Sinne von personalisierten Rabatten, dürfte jedoch vorläufig auf bestimmte Aktionen beschränkt bleiben, da ja nicht im Laden für einzelne Kunden verschiedene Preise ausgezeichnet werden können.

In einem kostenlosen umfangreichen Download zeigt die UEC|Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien wie und was in der Zukunft der Preispolitik „State oft he Art“ ist.

Die Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:

— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die

— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 40 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008- heute erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem auf www.ulricheggert.de Hier finden Interessenten direkt unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien auch über 50 aktuelle Kurz-Studien zum kostenlosen Download.

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An der Ronne 238
50859 Köln
02234-943937
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Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Europa isolieren: Ceresana untersucht den Markt für Dämmstoffe

Der katastrophale Großbrand am Grenfell Tower in London entfachte in der Öffentlichkeit eine Diskussion zur Sicherheit von Dämmstoffen. Für die Hersteller ist das eine große Herausforderung. Energieeffizienz und Dämmstoffe bleiben aber in vielen Ländern ein Trend-Thema mit zahlreichen staatlichen Vorschriften und Förderprogrammen. Ceresana hat bereits zum zweiten Mal den gesamten europäischen Dämmstoff-Markt untersucht. Die aktuelle Studie gibt einen vollständigen Überblick zu Dämmstoffen, die in der Bauindustrie eingesetzt werden. Vor allem für Wärmedämmung und Schallschutz werden dort Mineralwolle (Glas- und Steinwolle), Polystyrol-Dämmstoffe (EPS und XPS) sowie Polyurethan (PUR) gebraucht.

Energie sparen, das Klima schützen

Dämmstoffe haben in Europa ein erhebliches Marktpotential: Die Analysten von Ceresana erwarten für das Jahr 2024 einen Verbrauch von insgesamt über 205 Millionen Kubikmetern. Ein Großteil des gesamten Energieverbrauchs entfällt auf die Beheizung oder Kühlung von Gebäuden. Daher werden steigende Energiepreise und staatliche Vorgaben zur Vermeidung von klimaschädlichen Treibhausgasen, beziehungsweise zur Energieeinsparung in den kommenden Jahren bei Unternehmen und Hausbesitzern die Nachfrage nach Dämmstoffen voraussichtlich weiter wachsen lassen. Während das Streben nach mehr Energieeffizienz die Nachfrage nach Dämmstoffen positiv beeinflusst, wirken sich Diskussionen über Brandsicherheit und Fragen zum Einsatz von möglicherweise gesundheitsschädlichen Additiven sowie zur umweltverträglichen Entsorgung des praktischen Materials nach Gebrauch eher hemmend auf den Dämmstoffmarkt aus.

Andere Länder, andere Fassaden

Bei Gebäude-Neubau, aber auch Sanierungen und Renovierungen gab es in den vergangenen Jahren große regionale Unterschiede: In Ländern wie Spanien oder Griechenland, die von der Wirtschaftskrise 2008/09 besonders betroffen waren, brach die Bauindustrie sehr stark ein. Dagegen entwickelte sich die Baukonjunktur in Ländern wie Deutschland oder der Türkei deutlich positiver. In einigen Staaten erreicht der Neubau nur noch eine vergleichsweise geringe Dynamik; dort besteht die Aufgabe in erster Linie darin, bestehende Gebäude energieeffizient zu sanieren. Außerdem hängt die jeweilige Dämmstoff-Nachfrage von der wirtschaftlichen Lage eines Landes, Faktoren wie Arbeitslosenquote oder verfügbare Einkommen, sowie von der demografischen Entwicklung ab. Ausschlaggebend für die länderspezifische Nachfrage nach Dämmstoffen ist allerdings, wie schnell und umfangreich die jeweiligen Regierungen die Vorgaben der EU in nationales Recht umsetzen – und ob der Bevölkerung eine Verbesserung der Energieeffizienz ebenfalls wichtig ist.

Mineralwolle ist Spitzenreiter

In Europa ist derzeit Mineralwolle der am häufigsten eingesetzte Dämmstofftyp, weil dieses Material ein sehr breites Anwendungsspektrum hat. Glaswolle und Steinwolle decken zusammen rund 56 % der Nachfrage ab, wobei mehr Glaswolle verarbeitet wird. Der Marktanteil von Polystyrol-Dämmstoffen ist ebenfalls hoch, während Dämmmaterialien aus PUR deutlich weniger abgesetzt werden. Allerdings variieren die Verbrauchsmengen der Dämmstoffe je nach Bedarf in den einzelnen Ländern teilweise erheblich. Hier spielen neben klimatischen Faktoren und Kundenpräferenzen auch die Anschaffungskosten sowie das Image und die technischen Eigenschaften des Produkttyps eine erhebliche Rolle.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine vollständige Darstellung und Analyse des europäischen Marktes für Dämmstoffe, einschließlich Prognosen bis 2024. Neben der Umsatzentwicklung werden Verbrauch und Produktion der einzelnen Länder sowie deren Einflussfaktoren eingehend erläutert. Zudem werden 18 Länder einzeln betrachtet. Dargestellt werden jeweils Verbrauch und Umsatz sowie Produktion und Handel von Dämmstoffen. Verbrauch und Produktion werden detailliert untergliedert in die Produkt-Typen EPS und XPS, PUR, Glaswolle sowie Mineralwolle.
Kapitel 2 bietet eine Übersicht über den gesamten europäischen Dämmstoff-Verbrauch, aufgeteilt auf die einzelnen Produkttypen. Zudem wird der Verbrauch der verschiedenen Dämmstoff-Typen in den jeweiligen Ländern aufgezeigt.
Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Dämmstoffen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von den wichtigsten 60 Herstellern geliefert, wie z.B. Huntsman International LLC, Gazprom Neftekhim Salavat, Rockwool International A/S, Rosneft OJSC, Sto SE & Co. KGaA, The Dow Chemical Company, Total S.A. und Versalis S.p.A.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/daemmstoffe-europa/

Marktstudie Dämmstoffe - Europa (2. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie. Seit 15 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Industriegüter und Verpackungen.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Pressemitteilungen

Mineralwasser-Absatz 2016: Rekordjahr für deutsche Mineralbrunnen

Mineralwasser-Absatz 2016: Rekordjahr für deutsche Mineralbrunnen

Bonn, 05. Januar 2017 – Die deutschen Mineralbrunnen haben im Jahr 2016 so viel Mineral- und Heilwasser wie nie zuvor abgefüllt. Der Rekordwert von 11,3 Milliarden Litern resultiert aus einem Zuwachs von 0,8 Prozent im Vergleich zu 2015. Der Gesamtabsatz der Branche, der sich aus Mineralwasser, Heilwasser sowie Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken berechnet, stieg um 0,4 Prozent auf 14,8 Milliarden Liter. Größter Gewinner unter den Mineralwasser-Sorten mit einem Plus von fast zehn Prozent war erneut Mineralwasser ohne Kohlensäure. Die Zahlen beruhen auf einer Hochrechnung, die der Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM) jetzt veröffentlicht hat.

Die positive Bilanz der deutschen Mineralbrunnen ist für VDM-Geschäftsführer Udo Kremer Ausdruck eines anhaltenden Trends: „Die Menschen in Deutschland legen großen Wert auf eine ausgewogene und natürliche Ernährung, auf hohe Lebensmittelqualität sowie auf transparente Produktinformationen. Ein Naturprodukt wie Mineralwasser mit amtlich bestätigter Qualität und Reinheit befindet sich daher ganz im Einklang mit den Verbraucherwünschen.“ Zudem lieferte der warme und sonnenreiche Spätsommer laut Kremer einen wichtigen Beitrag für das positive Branchenergebnis. So lag der Absatz von Mineralwasser im September 2016 dank Rekordtemperaturen um 20 Prozent höher als im September des Vorjahres.

Die beliebteste Mineralwasser-Sorte im Jahr 2016 war mit einem Absatz von 4,9 Milliarden Litern Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, gefolgt vom klassischen Sprudel mit einer Abfüllmenge von 4,4 Milliarden Litern. Den größten Zuwachs konnte Mineralwasser ohne Kohlensäure verzeichnen (+ 9,5 Prozent). Dessen Anteil an den Mineralwasser-Sorten lag 2016 erstmalig bei mehr als 15 Prozent. Ebenfalls zu den Gewinnern zählt Heilwasser mit einem Abfüllvolumen von 83 Millionen Litern (+ 2,4 Prozent). Mit knapp 149 Litern blieb der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser im Jahr 2016 auf dem hohen Vorjahresniveau.

Neben Mineral- und Heilwasser haben die deutschen Mineralbrunnen 2016 3,5 Milliarden Liter Erfrischungsgetränke abgefüllt. Hierzu zählen Schorlen, Limonaden, Brausen und Wellnessgetränke auf Mineralwasser-Basis.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die zu einem großen Teil mittelständisch geprägten deutschen Mineralbrunnen füllen über 500 verschiedene Mineral- und 34 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie.

Kontakt
Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM)
Wibke Spießbach
Kennedyallee 28
53175 Bonn
0228 – 9599021
spiessbach@vdm-bonn.de
http://www.vdm-bonn.de

Bau/Immobilien Energie/Natur/Umwelt Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Aufbauend: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Dämmstoffe

Energiesparen ist rund um die Welt zum politischen Trend-Thema geworden; Regierungen überbieten sich mit Plänen und Versprechungen. Die internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass bis zum Jahr 2030 ungefähr 13,5 Billionen Dollar in klimafreundliche Technologien investiert werden müssen, um all die Ziele zu erreichen, die beim Pariser Klimagipfel im Dezember 2015 verkündet wurden. Da ein Großteil des gesamten Energieverbrauchs auf Beheizung und Kühlung von Gebäuden entfällt, kommt dabei der Bauindustrie eine Schlüsselrolle zu. Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana prognostiziert, dass der Umsatz von Bau-Dämmstoffen bis zum Jahr 2022 auf ein Volumen von gut 47,7 Milliarden US-Dollar anwachsen wird.

Staaten geben die Richtung vor

Die Analysten von Ceresana haben den Weltmarkt für Dämmprodukte aus EPS und XPS, Polyurethan, Glaswolle sowie Steinwolle untersucht. Diese Materialien werden von der Bauindustrie vor allem für Wärmedämmung gebraucht, aber auch zum Beispiel für Schallschutz. Die nationalen und regionalen Märkte für Dämmstoffe werden in hohem Maße beeinflusst von staatlichen Förderprogrammen und Vorschriften zur Erhöhung der Energie-Effizienz bei Gebäuden. Umfang und Umsetzung dieser Programme fallen von Land zu Land sehr unterschiedlich aus.

Mehr Wohnungen, mehr Dämmstoffe

Die Nachfrage nach Dämmstoffen steigt weltweit. In den etablierten Industriestaaten geht es in erster Linie darum, bestehende Gebäude energieeffizient zu sanieren. In den aufstrebenden Schwellenländern wird dagegen mehr neu gebaut: Eine wachsende Bevölkerung und Zuwanderung in die Städte lässt den Bedarf für neue Wohnungen weiter steigen. Zusätzlich sinkt weltweit die durchschnittliche Haushaltsgröße, was mit einem Anwachsen der Pro-Kopf-Wohnfläche einhergeht. Neben Asien und dem Nahen Osten wird in Zukunft auch Afrika ein Hot-Spot der Urbanisierung sein. Derzeit schwächelt allerdings die Bauindustrie in einigen Schwellenländern, besonders in China und Brasilien.

Steinwolle wird überrundet

Auf den gesättigten Märkten Nordamerikas und Westeuropas können vor allem höherpreisige Dämmprodukte mit sehr guten Wärmedurchlasswiderständen (R-Werten) zulegen: Polyurethan (PUR), Polyisocyanurat (PIR) und extrudiertes Polystyrol (XPS). Ceresana erwartet, dass der weltweite Verbrauch von Dämmstoffen aus Steinwolle in den kommenden acht Jahren die schwächste Entwicklung aufweisen wird – aber immer noch mit durchschnittlich 3,4 Prozent pro Jahr wächst. Glaswolle kann demgegenüber durch den etwas niedrigeren Preis punkten. Sowohl Stein- wie auch Glaswolle bieten sehr gute Brandschutz-Eigenschaften.

Innovative Dämmstoffe

Forschung und Entwicklung der Dämmstoff-Hersteller richten sich vor allem auf Verbesserung des Feuerschutzes und Erhöhung der Wärmedämmwerte, was dann in der Folge eine Reduzierung der verbauten Materialmenge ermöglicht. Nach-haltigkeit und leichtere Anwendung sind ebenfalls wichtige Ziele. Sprühschaum und Schüttprodukte gewinnen daher weiter an Bedeutung. Premiumprodukte wie Aerogele oder Vakuum-Isolations-Panele (VIP) mit einer sehr geringen Wärme-leitfähigkeit sowie nachhaltige Dämmstoffe, etwa auf Basis von Biokunststoffen aus Polymilchsäure, werden traditionelleren Dämmstoffen mittelfristig Marktanteile streitig machen.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Dämmstoffe einschließlich Prognosen bis zum Jahr 2022. Für jede Region der Welt werden Kennzahlen wie Produktion und Verbrauch (in Kubikmetern) sowie Umsatz (in US-Dollar und Euro) angegeben.
In Kapitel 2 werden für 16 Länder die Produktion und der Verbrauch von Dämmstoffen aufgeteilt nach Material (EPS & XPS, Polyurethan, Glaswolle sowie Steinwolle) analysiert, zudem Import, Export und Umsatz.
Kapitel 3 legt den Fokus auf die Darstellung der unterschiedlichen Entwicklung der einzelnen Dämmstoff-Typen (EPS & XPS, PUR, Glaswolle und Steinwolle) in den verschiedenen regionalen und nationalen Märkten.
Kapitel 4 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Produzenten von Dämmstoffen, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 135 Herstellern geliefert, wie z.B. Compagnie de Saint-Gobain S.A., PetroChina Company Limited, BASF SE, Mitsui Chemicals, Inc. (MCI), Recticel SA, Eni S.p.A., Knauf Insulation GmbH, LG Chem Ltd., Rockwool International A/S, Saudi Basic Industries Corp. (SABIC), The Dow Chemical Company, Total S.A., BBMG Energy Saving Materials & Technology Co., Ltd., TechnoNICOL Corporation.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/daemmstoffe-welt/

Marktstudie Dämmstoffe

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Sitz in Konstanz. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen, Agrar und Baustoffe.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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