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Abgeschaffte Sommerzeit und die IT

Abgeschaffte Sommerzeit und die IT

Eine überwältigende Mehrheit im EU Parlament stimmte am Donnerstag für die Abschaffung der Sommerzeit. Für viele Bürgerinnen und Bürger war der Wechsel von Sommer- zu Winterzeit und umgekehrt eine Aufgabe, die sich zweimal im Jahr stellte, d.h. die Zeiger der Uhren im Auto, am Ofen, Handgelenk, im Wohnzimmer und andernorts zu drehen. Hier hat uns die Technik inzwischen viel erspart, denn moderne Geräte schalten automatisch um. Was aber, wenn zukünftig gar keine Umschaltung mehr erfolgen soll? Was bedeutet die Abschaffung der Sommerzeit für Millionen von PCs, Servern und Netzwerken in ganz Europa?

Der IT-Dienstleister Mahr EDV sieht hierin keinen Anlass zur Panik, aber durchaus eine realistische Herausforderung, der sich insbesondere Unternehmen frühzeitig stellen sollten.

Abgeschaffte Sommerzeit kein Grund für Schreckensszenarien

Erinnern Sie sich noch an die Horrorprognosen zur Y2K-Jahreswende? Gerade viele IT Experten malten den Teufel an die Wand und blamierten sich an der Realität: so warnten sie angesichts des 2000er Jahreswechsels vor Fahrstühlen, die stecken bleiben würden, weltweiten IT-Ausfällen und Ausnahmezuständen für die Bevölkerung. Die Logik der Schwarzmaler ist dabei immer dieselbe und in gewisser Hinsicht auch bestechend: Je abhängiger die gesamtgesellschaftliche Produktion von modernster Technologie, desto gravierender die Folgen bei einem Totalausfall von Computersystemen. Nach wenigen Tagen bricht die Nahrungsmittelversorgung zusammen, Tankstellen liefern keinen Treibstoff mehr, liegen gebliebene Autos blockieren die Straßen und damit käme die landesweite Versorgung zum Erliegen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bewertet die in den Auswirkungen frappierenden Risiken zwar als unwahrscheinlich, gibt aber einen Leitfaden heraus, der nicht nur zur Anschaffung von Campingkochern für den Notfall, sondern auch die literweise Bevorratung von Wasser und anderen wichtigen Lebensmitteln empfiehlt, um einige Tage autark leben zu können. Zum Glück kam es beim Y2K nicht ansatzweise zu derart drastischen Störungen wie befürchtet.

Was könnte jedoch bei dem Verzicht auf die Sommerzeit in der IT realistisch passieren?

Stellen Sie sich vor, die Zeiterfassung ihres Unternehmens stiehlt Ihnen jeden Tag eine Stunde oder sie können ihr Büro erst gar nicht betreten, da die Zeitsteuerung von verschobenen Zeitfenstern ausgeht. Ähnlich könnte es auch mit VPN-Zugängen oder überhaupt der Kommunikation zwischen Servern passieren. Viele Sicherheitssysteme basieren auf geheimen Schlüsseln, die sekundenbasiert sind; bei geringsten Abweichungen wird die Kommunikation zwischen bspw. den Servern abgelehnt. So könnten zahlreiche Unternehmensnetze lahmgelegt werden.

Was beachtet und getan werden sollte, um Risiken für die IT auszuschließen

Die Einstellung der korrekten Uhrzeit an Servern, Netzwerktechnik, Switchen, Internetroutern, Zugangssystemen ist also zwingend erforderlich, um deren korrektes Funktionieren sicherzustellen. Fast jedes moderne Gerät kann so eingestellt werden, dass es zwischen Sommer- und Winterzeit umschaltet. Bei einigen Geräten kann diese automatische Umschaltung auch deaktiviert werden, was bei dem tatsächlichen EU-weiten Entfall der Sommerzeit notwendig wäre. Andere Geräte schalten automatisch um, was sich ggf. nicht abstellen lässt; diese müssten bis dahin ausgetauscht werden. Für aktuelle Software, so ist zumindest von namhaften Herstellern wie Microsoft zu erwarten, werden rechtzeitig Updates bereitstehen, die zu installieren nicht vergessen werden darf. Hardware müsste auf mögliche Firmwareupdates geprüft werden.

Es gibt für IT Administratoren also viel zu tun. Mahr EDV empfiehlt, dauerhaft ein automatisches Updatemanagement zu unterhalten, Hard- und Software nur im Rahmen von aktiven Serviceverträgen zu betreiben und eine ordentliche Dokumentation zu pflegen. U.a. so können die meisten IT Risiken gefahrlos umschifft werden.

Mahr EDV ist der Computerspezialist für alle Belange rund um die IT-Struktur von Unternehmen ab fünf Rechnern: Wartung und Support, Consulting und Implementierung, Cloud-Dienste, Server Monitoring und vieles mehr – in Berlin, Potsdam, Düsseldorf und der jeweiligen Umgebung.

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Wegen Zeitumstellung: Rund drei Millionen Deutsche schlucken Schlafmittel

DAK-Umfrage zeigt gesundheitliche Probleme

 

Karlsruhe, 21. März 2017. Viele Menschen in Deutschland schlucken Schlafmittel, um besser mit der Zeitumstellung klarzukommen. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Befragung* im Auftrag der DAK-Gesundheit. Vier Prozent der Befragten gaben an, deshalb schon einmal Schlafmittel eingenommen zu haben. Hochgerechnet sind das rund drei Millionen Menschen in Deutschland. Weiteres Ergebnis: Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) hatte bereits gesundheitliche Probleme wegen der Zeitumstellung. „Insbesondere Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Ein- und Durchschlafstörungen stehen ganz oben bei den Beschwerden“ erklärt Michael Richter, Leiter der DAK-Gesundheit in Karlsruhe. 74 Prozent der Deutschen würden die Zeitumstellung gern abschaffen. Die Uhren werden am 26. März um 2 Uhr früh um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt.

 

Laut der repräsentativen DAK-Befragung führt die Zeitumstellung bei den meisten Betroffenen dazu, dass sie sich schlapp und müde fühlen. 77 Prozent haben dies schon erlebt. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) leiden unter Einschlafproblemen oder Schlafstörungen. Vor allem Frauen gaben dies an (71 Prozent). Jeder dritte Befragte kann sich schlechter konzentrieren. 29 Prozent sind gereizter als sonst. Männer scheinen wegen der Zeitumstellung vor allem ein Problem mit der Pünktlichkeit zu haben: 27 Prozent sagen, dass sie deshalb morgens nicht rechtzeitig bei der Arbeit waren (Frauen: acht Prozent). Jeder Zehnte nennt depressive Verstimmungen als Folge der neuen Zeit.

 

Vor allem Frauen nehmen Schlafmittel

Um besser mit der Zeitumstellung zurechtzukommen haben vier Prozent der Befragten sogar schon mal Schlafmittel eingenommen. Das sind hochgerechnet auf die Bevölkerung immerhin rund drei Millionen Menschen. Frauen gaben dies mehr als doppelt so häufig an wie Männer (fünf Prozent zu zwei Prozent). „Schlafmittel sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden“, warnt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. „Sie können schon nach wenigen Einnahmen ein Suchtpotenzial entwickeln.“ Eine gute Alternative für einen gesunden Schlaf ist es, laut DAK-Ärztin, schon ein paar Tage vor der Umstellung früher ins Bett zu gehen. So kann sich der Körper langsam an den neuen Rhythmus gewöhnen. Auch ein leichtes Abendessen, Entspannungsbäder, Spaziergänge und weniger TV und Computer vorm Schlafengehen tragen zu einem besseren Schlaf bei.

 

Große Mehrheit für Abschaffung der Zeitumstellung

74 Prozent der Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig. 2013 sagten das nur 69 Prozent. Vor allem 45- bis 59-Jährige gaben dies an (85 Prozent). Zum Vergleich: Bei den unter 30-Jährigen plädieren nur 56 Prozent für eine Abschaffung. Auch regional gibt es deutliche Unterschiede: So hat in Norddeutschland die Zeitumstellung am wenigsten Befürworter, hier halten sie 79 Prozent für überflüssig. Im Südwesten sind es 67 Prozent.

 

Schlaf-Tipps im Internet

Für einen besseren Schlaf bietet die DAK-Gesundheit im Internet ein umfangreiches Schlaf-Special an: Auf www.dak.de/schlaf gibt es viel Wissenswertes rund um das Thema gesunder Schlaf sowie ein Schlaftagebuch. Betroffene können damit ihren Schlaf-Wach-Rhythmus genau protokollieren. Das ist eine wertvolle Grundlage, um Beschwerden einordnen zu können.

 

*Repräsentative Bevölkerungsumfrage durch Forsa, 3. und 6. Februar 2017, bundesweit 1.004 Befragte ab 14 Jahre.

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In Krisenzeiten: Besser in Chile ein Chalet am See als einen Bunker in D!

Change Campo eG macht es möglich!

Überall blüht es – aber genau wie die Blumen sprießen auch die Diskussionen um die Sicherheit unserer Wirtschaft sowie die Angst vor dem Chaos. Die Staatsverschuldung steigt ins Unermessliche. Die Abschaffung der 500 €-Scheine wird als ein Vorbote zum schrittweisen Abschaffen des Bargeldes gewertet. Die Bürger werden immer weiter eingeschränkt. Altersvorsorgen in Form von Renten und Lebensversicherungen sind gefährdet. Es brodelt.

Martin Treibel, Change Campo eG, nennt eine Lösung: „Nicht tatenlos dem Untergang der Wirtschaft zusehen, sondern sich aktiv mit einer guten Sachwertanlage sichern: im Kleinen wie im Großen, in Deutschland wie in Chile.“

Mit Change Campo eG ( www.change-campo.de ) hat sich in Engelskirchen eine Genossenschaft gegründet, die sich gemeinschaftlich mit ihren Mitgliedern der Themen Sicherheit, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung annimmt. Die Genossenschaft möchte beim Umdenken unterstützen und den nötigen Veränderungsprozess anstoßen. Deshalb hat sie sich an der WELTGRUND AG, Schweiz, beteiligt.

Man kann etwas tun! Im Rahmen der Krisenvorsorge empfiehlt Hajo Bentzien, WELTGRUND AG, in Sachwerte zu investieren und die Sachwerte dann aktiv zu nutzen. Ziel ist es, im Krisenfall einen sicheren Rückzugsort in Chile zu haben, aber gleichzeitig den schönsten und exklusivsten Urlaubsort für sich, die Familie, Freunde, Geschäftsfreunde zu bieten und daneben etwas sehr sinnvolles zu tun, die Natur zu schützen, das Klima zu verbessern. Mittlerweile gibt es in Deutschland bereits gut besuchte Krisenkongresse. So ist es auf dem jüngsten Kongress des Kopp Verlages um genau diese Themen gegangen: Finanzen, Selbstversorgung, Sicherheit.

Bei einer Investition in die WELTGRUND AG können Anteile an Grund und Boden mit Chaletnutzungsrecht in Chile bereits ab 200.000 CHF erworben werden..
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Abschied vom Bargeld?

Brisante Neuerscheinung von Michael Brückner

Abschied vom Bargeld?

Autor Michael Brückner (Archiv Brückner)

Dieses Statement war sicher ganz nach dem Geschmack der Cash-Freunde: „Bargeld als solches ist völlig unbestritten“, sagte Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny im Sommer. Die Diskussionen über eine geplante Bargeld-Abschaffung hält er für eine „Scheindebatte“. Doch das Thema bleibt auf wundersame Weise auf der politischen Agenda.

Vielleicht, weil damit viele Probleme auf einen Schlag gelöst würden. Der Finanzjournalist Michael Brückner beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Achtung! Bargeldverbot“ mit den Hintergründen – und mit den Alternativen zum Bargeld.

Eine Welt, in der man einen Goldbarren nicht mehr bar bezahlen kann, in der sogar der Käufer eines Gebrauchtwagens den vereinbarten Preis überweisen muss, und in der man an der Rezeption diskret den Kopf schüttelt, wenn man eine höhere Hotelrechnung mit Euro-Scheinen begleichen möchte. Ist das vorstellbar? Und ob. Meint zumindest der Lindauer Wirtschaftsjournalist und Autor Michael Brückner. Es könnte sogar noch schlimmer kommen. Möglicherweise werde das Bargeld europaweit komplett verboten. Dann müsse man – wie heute schon in Schweden üblich – sogar die Benutzung einer öffentlichen Toilette mit dem Smartphone zahlen.

Autor Brückner dazu: „Mancher arglose Zeitgenosse in Deutschland und Österreich hält EU-weite Bargeld-Restriktionen oder sogar –Verbote noch immer für krude Verschwörungstheorien. Von wegen. Immer mehr prominente Ökonomen und Politiker plädieren für die Abschaffung des Bargelds. Die Phalanx reicht vom ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds, Ken Rogoff, über den früheren US-Finanzminister Larry Summers bis hin zu dem deutschen Wirtschaftswissenschaftler Peter Bofinger. Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter Borjans träumt bereits von einer Bargeld-Obergrenze zwischen 2000 und 3000 Euro“ . Solche Limits gibt es tatsächlich schon in Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich. Derweil schlug Willem Buiter, Chefökonom der Citigroup, vor einiger Zeit allen Ernstes vor, Steuern auf Bargeld zu erheben und in den USA und Europa nur noch Fünf-Dollar- beziehungsweise Fünf-Euro-Scheine auszugeben.

Bargeld-Verbote stehen nach Ansicht Brückners auf der politischen Agenda, weil damit gleich mehrere Probleme gelöst wären. Zum einen könnten die Notenbanken zur zwangsweisen Belebung der Konjunktur Negativzinsen einführen. Davor schreckten die Notenbanken nur deshalb noch zurück, weil ihnen klar sei, dass in einem solchen Moment die Sparer ihre Konten plündern und ihr Geld zu Hause aufbewahren würden, ohne Strafzinsen zahlen zu müssen. Deshalb sei derzeit der Negativzins von –0,2 Prozent noch auf die sogenannte Einlagenfazilität begrenzt. Zu diesen Konditionen können Geschäftsbanken überschüssige Liquidität kurzfristig bei der Europäischen Zentralbank parken. Nach einem Bargeld-Verbot wäre es aber kein Problem, auch für Privatkunden Negativzinsen von 2 oder 3 Prozent für Spareinlagen zu berechnen. Der Bankkunde hätte nur die Möglichkeit, seine Ersparnisse verstärkt in den privaten Konsum zu investieren und die Rechnungen per Überweisung oder Kreditkarte zu begleichen.

Selbst ein kleines Trinkgeld wäre bei einem Bargeld-Verbot nicht mehr möglich

Nach einem Bargeld-Verbot müssten die Regierungen außerdem keinen Banken-Run befürchten, schreibt der Autor. Wenn es am Schalter kein Bargeld mehr gebe, mache es wenig Sinn, zur Bank zu rennen, sobald das Institut in eine Schieflage gerate. Auch die bei jedem Finanzpolitiker verhassten anonymen Tafelgeschäfte gehörten der Vergangenheit an. Selbst bei einem Cash-Limit von 2000 Euro könne man also keinen 100-Gramm-Goldbarren mehr kaufen. Der Betrag müsste überwiesen oder mit Karte gezahlt werden. In beiden Fällen hinterließe der Käufer Spuren. Und nicht zuletzt wird der Bürger endgültig absolut gläsern. Selbst ein kleines Trinkgeld wäre bei einem Bargeld-Verbot nicht mehr möglich, ohne dass es von Big Fiskus registriert würde.

Vor allem aber rieben sich die US-amerikanischen Großkonzerne die Hände. Google, Apple und Microsoft bieten bereits Lösungen zum bargeldlosen Zahlen an. „Gemeinsam mit den führenden amerikanischen Kreditkartenunternehmen und den Geschäftsbanken bilden sie eine mächtige Lobby, die in Brüssel massiv für Bargeld-Restriktionen wirbt“, schreibt Brückner.

Ein weiteres Argument lautet, nach der Abschaffung des Bargelds werde die Zahl der Banküberfälle sinken. Tatsächlich gebe es in Deutschland seit 2003 deutlich weniger polizeilich gemeldete Banküberfälle. Die Zahl sei von damals 767 bis zum Jahr 2014 auf 193 gesunken. Gleichzeitig jedoch habe man eine signifikante Zunahme der Cyberkriminalität registriert. Ein Bargeld-Verbot führe also nicht zu einem Rückgang der Kriminalität, sondern nur zu einer Verlagerung.

Das dritte Pseudoargument: Wenn es kein Bargeld mehr gebe, würden die Schwarzgeld-Transfers der organisierten Kriminalität unterbunden. Das jedoch funktioniere nur, wenn gleichzeitig in den Schwellenländern das Bargeld abgeschafft würde. Ansonsten komme es auch in dieser Hinsicht lediglich zu einer Verlagerung.

Kein Wunder also, dass sich der Autor als Anhänger des Bargelds outet. Es gehe nicht darum, eine bestimmte Art des Bezahlens zu diskriminieren. Jeder Kunde müsse selbst entscheiden dürfen, ob er – auch größere Beträge – bar oder mit Karte bezahle.

Michael Brückner: Achtung! Bargeldverbot! 224 Seiten, Hardcover, 9,90 Euro, Dezember 2015, ISBN 978-3-86445-258-1

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InterSky streicht als einzige Airline Treibstoffzuschlag

Regionalairline InterSky beweist einmal mehr ihre faire Preisgestaltung

InterSky streicht als einzige Airline Treibstoffzuschlag

InterSky Dash8-300Q

InterSky reagiert auf den anhaltend günstigeren Rohölpreis und schafft ab Februar den Kerosinzuschlag ab – als erste und einzige Fluggesellschaft. Damit wird das Fliegen mit InterSky günstiger.

Die stark steigenden Rohöl- und Kerosinpreise vor einigen Jahren haben die Fluggesellschaften damals dazu bewogen, auf ihren Flügen einen Kerosinzuschlag zu verrechnen. So führte InterSky diesen in der Höhe von 4 Euro pro Passagier und Strecke vor knapp drei Jahren ein. Nun ist es aber soweit: Die Regionalairline InterSky trägt den anhaltend günstigeren Treibstoffpreisen Rechnung und verzichtet als einzige und erste Airline auf diesen Zuschlag. Dies gilt per sofort auf alle Neubuchungen ab dem 1. Februar 2015. „InterSky hat sich einer fairen Preispolitik verschrieben. So ist es für uns die logische Folge, jetzt den Treibstoffzuschlag wieder abzuschaffen“, führt InterSky-Geschäftsführer Roger Hohl aus.

Mehr Bestpreis-Tickets
Damit wird das Fliegen mit InterSky entsprechend günstiger. Aus Marketinggründen werden die Tickets weiterhin ab 99 Euro angeboten. „Die Abschaffung dieser Gebühr erlaubt es uns aber, unseren Passagieren künftig mehr dieser Bestpreis-Tickets anzubieten“, freut sich Roger Hohl. Die InterSky-Flugpreise verstehen sich inklusive aller Steuern und Gebühren. Dazu gibt“s an Bord ohne Aufpreis Tageszeitungen, Snacks und Getränke. Auch fürs Gepäck (bis 23 kg) werden keine Mehrkosten verrechnet.

Attraktive Destinationen
Neben den täglichen Linienflügen ab Friedrichshafen nach Düsseldorf, Berlin und Hamburg, ab Zürich nach Graz und Salzburg sowie künftig auch ab Memmingen nach Berlin und Hamburg stehen während den Sommermonaten attraktive Feriendestinationen auf dem Programm wie beispielsweise Elba, die beiden kroatischen Städte Zadar und Pula, Menorca oder Neapel.

InterSky ist deine europäische Regionalfluglinie.

Die Fluglinie InterSky bietet reguläre Tickets bereits ab 99,99 Euro (one-way, inkl. aller Steuern und Gebühren) an. Buchbar sind die Flüge über die Internetseite www.intersky.biz oder über das Callcenter in Bregenz unter +43 5574 48800 46. Für Deutschland unter + 49 7541 286 96 84, Schweiz unter +41 31 819 72 22.

Wer aktuellste Informationen und besonders günstige Angebote direkt an seine E-Mail-Adresse zugesendet bekommen möchte, sollte sich auf der Homepage www.intersky.biz für den InterSky-Newsletter eintragen. Die Fluggesellschaft, die von den Lesern der Zeitschrift \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\“Clever reisen\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\“ zum Passagierliebling gewählt worden ist, hat von Beginn an auch auf Geschäftsreisende gesetzt: Kostenlose Getränke (inkl. Alkohol), sowie kostenlose Snacks und eine breite Auswahl an Tageszeitungen und Magazinean Bord, voller Umbuchbarkeit und Refundierbarkeit an.

Kontakt
InterSky Luftfahrt GmbH
Roger Hohl
Bahnhofstrasse 10
6900 Bregenz
0043 5574 48800 39
roger.hohl@flyintersky.com
http://www.flyintersky.com

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Abschaffung Gründercoaching mit 90% Föderung für Hartz IV Emfpänger – Wer bis zum 18.12.2013 Antrag stellt – kann 2014 Förderung bekommen.

Selbständigkeit aus Hartz IV (ALHG II) wird ab 01.01.2014 erschwert
Die Bundesregierung schafft die Variante Gründercoaching Deutschland – Gründungen aus der Arbeitslosigkeit ALG I und ALG II zum 01.01.2014 ab. Anträge können noch bis zum 15.12.2013 gestellt werden und das Gründercoaching kann dann im ganzen Jahr 2014 genutzt werden.

Abschaffung Gründercoaching mit 90% Föderung für Hartz IV Emfpänger - Wer bis zum 18.12.2013 Antrag stellt - kann 2014  Förderung bekommen.

Andreas Bode- Business Angel Kreativwirtschaft, Inh. Unternehmen Kreativwirtschaft

Es sind über 80% der gecoachten Hartz IV Empfänger auch über 2 Jahre nach Gründung
noch am Markt existent und die Gründer sind Personen, die sich dauerhaft und mit Eigeninitiative von den Hartz IV Leistungen unabhängig machen wollen. Das Arbeitsministerium spart viel Geld, weil dadurch die Anzahl der ALG II Empfänger gesenkt wird.

Durch das Gründeroaching Deutschland werden Existenzgründer und Unternehmen bis 5 Jahre nach Gründung durch fachkundige Gründercoaches beraten und tatkräftig bei ihrem Firmenaufbau und – Ausbau unterstützt. Jeder Gründer kann diese Beratung mit 50% gefördert bekommen. Bei einem förderfähigen Höchstsatz von100EUR (zzgl. MwSt.) pro Beratungsstunde, trägt der Gründer einen Eigenanteil von 50EUR. Existenzgründer aus ALG II und ALG I werden bisher mit 90% gefördert, sodass ihr Eigenanteil für das Gründercoaching nur 10EUR pro Beratungsstunde beträgt. Diese Programme werden von der KfW und der EU gefördert und diese Gründer brauchen das Beratungshonorar nicht aus auslegen, sondern nur ihren Eigenanteil zahlen. Der jeweilige Berater wird am Ende der Beratung von der KfW direkt bezahlt. So muss der Gründer bei 40 Beratungsstunden 40 x 10EUR, also 400EUR zahlen (zzgl. MwSt). Diese Förderung soll abgeschafft Ab 2014 erhöht sich sein Eigenanteil auf 40x50EUR, also 2.000EUR. Er muss zusätzlich die geförderte Summe verauslagen, also 4.000EUR zzgl. MwSt. parat haben. Dies ist bei einem Hartz IV Regelsatz von 382EUR im Monat nicht machbar, zudem das Schonvermögen nur 150EUR pro Lebensjahr beträgt. Wenn sich z.B. ein 20 jähriger aus ALG II selbständig machen möchte, hat er nur 3.100EUR Schonvermögen. Er darf von Staatswegen gar nicht soviel Geld haben, dass er durch Gründercoaching seine Zukunft durch Selbständigkeit absichert.
Er wird auch schwer einen Kredit bekommen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er weiter im ALG II Bezug bleibt. Dies belastet das Arbeitsministerium und schädigt sein Selbstvertrauen.
Bei solchen Maßnahmen ist es nicht verwunderlich, dass Deutschland gemäß dem Global Entrepreneurship Report, also dem weltweiten Gradmesser für Selbständigkeit seit Jahren
am hinteren Ende zu finden ist. Ministerin von der Leyen ist dabei gründungswilligen den Mut zu nehmen. Deutschland braucht Existenzgründer, auch aus ALG II um auch in Zukunft Arbeitsplätze zu schaffen. Jeder Existenzgründer schafft im Schnitt fünf Arbeitsplätze.

Alle gründungswilligen aus ALG II sind gut beraten bis zum 15.12.2013 noch einen Antrag auf
Gründercoaching mit 90% Förderung zu stellen. Sie können dann noch in 2014 das 90% geförderte Gründercoaching für ihre Selbständigkeit nutzen. Dies geht online über www.kfw.de Deutschlands renommierter Gründercoach für die Kreativwirtschaft und kreative Unternehmen, Andreas Bode, Inh. www.unternehmen-kreativwirtschaft.de
bietet für alle gründungswilligen aus München kostenlose Informationsabende am Freitag den 29.11.2013 und Fr. 06.12.2013 jeweils um 19.00 Uhr an. Anmeldung und individuelle Informationen unter der kostenlosen Tel. Nr. 0800/8844288

Das Unternehmen Kreativwirtschaft bietet Existenzgründungsberatung und Unternehmensberatung für die Kreativwirtschaft und kreative Unternehmen. Weitere Infos unter www.unternehmen-kreativwirtschaft.de Tel. 0800 / 88 44 288

Unternehmen Kreativwirtschaft
Inh. Andreas Bode – Business Angel Kreativwirtschaft

Deutschlands führender Experte der Kreativwirtschaft.

Kontakt:
Unternehmen Kreativwirtschaft
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Franz-von-Defregger Straße 16
85586 Poing
08121980833
info@unternehmen-kreativwirtschaft.de
http://unternehmen-kreativwirtschaft.de

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Bank haftet ihren Kunden bei eBay-Scheckbetrug

Bank haftet ihren Kunden bei eBay-Scheckbetrug

Frankfurter Amtsgericht verurteilt Bank zum Schadensersatz im Zusammenhang mit sog. „Überzahlungstrick“

Das Frankfurter Amtsgericht hat am 08. Oktober 20013 eine Bank dazu verurteilt, an ihre Kundin EUR 3.039,31 zu zahlen (AG Frankfurt am Main- 30 C 2000/12 -45). Die Kundin hatte über das Internetauktionshaus eBay ihre Schlafzimmereinrichtung für EUR 480,00 veräußert. Danach erhielt sie vom vermeintlichen Käufer einen Scheck, dessen Nominalbetrag den Kaufpreis um mehr als EUR 3.000,00 überstieg. Der Käufer bat die aus dem Taunus stammende Frau, den Mehrbetrag per Western Union-Zahlung an einen angeblichen Spediteur für die Überführung der Schlafzimmereinrichtung zu überweisen. Als die im Umgang mit Schecks unerfahrene Kundin ihre Hausbank aufsuchte, versicherte diese ihr auf Nachfrage, dass der Scheck von der Bank auf die Authentizität und Werthaltigkeit hin geprüft werde und sie über das Geld nach 8 Tagen verfügen könne. Der Gegenwert des Schecks wurde der Kundin sodann auf ihr Konto gutgeschrieben, wobei der Vorgang auf dem Kontoauszug mit dem Zusatz „SCHECKEINR.E.V.“ bezeichnet wurde. Nach achttägiger Frist verfügte die Kundin über den Betrag und wies eine Zahlung via Western Union an den Spediteur. Später belastete die Bank das Konto der Klägerin mit dem Gesamtbetrag des eingereichten Schecks mit der Begründung, dass nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken Gutschriften aus Schecks zeitlich unlimitiert zurückgefordert werden können, falls der Scheck platzt. Es hatte sich zwischenzeitlich herausgestellt, dass es sich bei dem Scheck um eine Totalfälschung handelt. Die Staatsanwaltschaft hatte ermittelt, dass der betrügerische Käufer einen deutschen Phantasienamen nebst E-Mail-Adresse mit deutscher Top-Level-Domain (.de) verwendete, tatsächlich jedoch aus Nigeria operierte.

Die geschädigte Frau beauftragte die Frankfurter Bankrechtsspezialisten der Kanzlei LSS Rechtsanwälte mit ihrer Vertretung und lies Klage gegen ihre Bank erheben.
Das Gericht gelangte zu der Überzeugung, dass zwischen der Kundin und der Bank ein Beratungsvertrag zustande gekommen sei und dass die Zusicherungen des Bankangestellten verbindlich waren. Nach Auskunft des Bankangestellten musste und durfte die Klägerin davon ausgehen, dass der Scheck zunächst auf seine Echtheit geprüft würde. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass SCHECKEINR.E.V.“ im Klartext lauten soll „Scheckeinreichung unter Vorbehalt der Einlösung, Rückforderung vorbehalten“. Diese Interpretation hielt das Gericht wörtlich „eher für das Wunschdenken der Bank“ als für eine der Kundin gegenüber wirksame Regelung.

Die dem Sachverhalt zugrundeliegende Masche wird von Kriminologen als „Überzahlungstrick“ bezeichnet und ist eine Erfindung der sog. Nigeriaconnection. Die Polizei warnt seit Jahren vor Übersendung von gefälschten (wertlosen) Schecks, die auf einem weit überhöhten Betrag ausgestellt sind. Meist haben die angeschriebenen Privatpersonen Güter, z.B. Kfz oder Tiere, zum Kauf oder Unternehmer Zimmerreservierungen in Hotels und Gaststätten, Krankenhausbehandlungen oder Chauffeurdienste im Internet angeboten. Der „Käufer“ übersendet einen Scheck eines in- oder ausländischen Kreditinstitutes, der einen den vereinbarten Preis wesentlich übersteigenden Betrag ausweist. Der Käufer bittet häufig um Rücküberweisung des Überschussbetrags per Bargeldtransfer, meist über „Western Union“, aber auch „Money Gram“ oder anderen Bargeldtransferbanken. Bei der Überprüfung der Schecks – eine mehrwöchige Überprüfungsdauer ist im Auslandszahlungsverkehr üblich – stellt es sich heraus, dass der Scheck wertlos (gefälscht, verfälscht oder gestohlen) ist (vgl . . . http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming.html ).

Das Urteil ist nach Auffassung des Frankfurter Rechtsanwalts Benjamin Hasan aus der Kanzlei LSS Rechtsanwälte, der die erfolgreiche Klage vertreten hat, insofern bemerkenswert, als die betroffene Bank nicht nur eine Unwissenheit bezüglich der tatsächlichen Abwicklung im Scheckverkehr offenbaren musste sondern zugleich uninformiert über die seit Jahren bekannte Betrugsmasche war. Tatsächlich ist das Zahlungsmittel „Scheck“ in Europa seit Jahren auf dem Rückzug, während es z.B. in
den USA und Asien weiter die Bedeutung hat, die es beispielsweise in Deutschland bis zur Abschaffung des „Eurocheque“ im Jahre 2001 hatte. Mit dem Wegfall diese Zahlungsmittels ist Basiswissen auch auf Bankenseite verloren gegangen, so Rechtsanwalt Hasan weiter.

LSS Rechtsanwälte- Spezialisten für Bankrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht

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Die Forderungen nach Abschaffung von Adelstiteln werden lauter

Politiker von SPD und Linke wollen das Führen von Adelstiteln im Namen untersagen

Die Forderungen nach Abschaffung von Adelstiteln werden lauter

Informationen zu Namen und Vornamen von WelcherName.de

WelcherName.de Infopost 052/2012, Baden-Baden, 28.07.2012

Anders als viele meinen, ist der erworbene Doktorgrad in Deutschland kein Namensbestandteil. Ein Adelstitel, den eine Person ohne eigenes Zutun erworben hat, hingegen schon. Politiker von SPD und Linke wollen das ändern. Anders als in Österreich sind Adelstitel in Deutschland Namensbestandteil.

Mit Adelstitel soll Schluss sein, fordert die Bundestagsabgeordnete und ehemalige bayerische Landesvorsitzende der Linkspartei, Eva Bulling-Schröter. Adelige, so die Bundestagsabgeordnete, hätten anders als Akademiker nichts für ihren Titel geleistet. Nicole Gohlke, Bundestagsabgeordnete und hochschulpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke, will das Führen von Adelstiteln im Namen gar untersagen. Teile der SPD stehen diesen Forderungen offen gegenüber, so der Bundestagsabgeordnete Klaus Barthel.

Parlamentarische Mehrheiten sind derzeit nicht in Sicht

Parlamentarische Mehrheiten gibt es für diese Forderung derzeit nicht. Union und FDP sind wie die überwiegende Mehrheit der Sozialdemokraten gegen eine Abschaffung von Adelstiteln. Auch große Teile der Grünen dürften sich der Forderung wohl nicht anschließen. Der Rücktritt von Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg von seinen politischen Ämtern hat die Diskussion nachhaltig beflügelt. „Als gäbe es in Deutschland nicht wichtigere Probleme zu lösen“, so Andreas Bippes M.A. vom WelcherName.de, der großen Datenbank für Vornamen.

Vornamen kann einem keiner nehmen. Außergewöhnliche oder klassische Mädchennamen und Jungennamen findet man bei WelcherName.de, der großen und bedienungsfreundlichen Datenbank für Vornamen. Mit über 20.000 Vornamen bietet www.WelcherName.de interessante Varianten gängiger Namen, internationale Ausprägungen und liefert die passende Bedeutung.

www.WelcherName.de – Das große Namensverzeichnis

Kontakt:
WelcherName.de
Dr. Thomas und Andreas Bippes M.A.
Voltaire-Weg 6
76532 Baden-Baden
07221 / 8582609-0
presse@primseo.de
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Kabinettsbeschluss über Verjährungsfristen ist eine Nebelkerze – Deutsche Kinderhilfe fordert Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch!

„Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzesentwurf der Justizministerin, erweckt nur den Eindruck einer Rechtsverbesserung für die Opfer sexuellen Missbrauchs“, erklärte heute der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Kinderhilfe, Georg Ehrmann in Berlin. „Die vermeintliche Verlängerung der zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche stellt für den Großteil der Opfer keine Verbesserung ihrer derzeitigen Rechtsposition dar. Denn bereits nach geltender Rechtslage verjährt schwerer sexueller Missbrauch erst nach 30 Jahren und nicht, wie auch heute wieder behauptet, nach drei Jahren. Eine Verlängerung auf 30 Jahre betrifft nur Fälle von einfacher sexualisierter Gewalt. Nur für diese Opfergruppe würde eine Verbesserung eintreten – also wird jetzt eine reine Nebelkerze aus dem Justizministerium geworfen.“

Die zivilrechtlichen Schadensersatzansprüche müssen in einem Zivilprozess geltend gemacht werden, in denen Opfer und Täter als gleichberechtigte Parteien gegeneinander antreten. Das Zivilrecht kennt keinen Opferschutz und keine Videoaussagen. Es besteht das sogenannte Parteienprinzip, eine große Belastung für Betroffene. Die aktuellen Fälle in Einrichtungen der Kirche oder der Odenwaldschule belegen zudem, dass Betroffene häufig länger als 30 Jahre benötigen, um sich ihrer schweren Traumatisierung bewusst zu werden. Eine Gesellschaft, die sie häufig schon bei der Begehung der Taten allein gelassen hat, gibt ihnen nun, wo sie es endlich schaffen, ihren Missbrauch aufzuarbeiten, das fatale Signal, dass im Interesse der Täter und des sogenannten Rechtsfriedens eine Verfolgung ihrer zivilrechtlichen Ansprüche nicht mehr möglich ist. Dies führt häufig zu einer weiteren Traumatisierung.

Wenn also eine Verbesserung seitens der Ministerin gewünscht ist, dann muss die Verjährungsfrist vollständig abgeschafft werden. Das fordert die Deutsche Kinderhilfe seit Jahren.

Etwas anderes ist die für die Betroffenen viel wichtigere Frage der strafrechtlichen Verjährungsfristen. Hier führt die Staatsanwaltschaft das Verfahren, hier bestehen spezielle Opferrechte: In Deutschland verjähren NS-Verbrechen und Mord zu Recht nie. Bei diesen Taten rechtfertigt der Rechtsfrieden keine Verjährung.

Gleiches sollte für Taten gelten, unter denen die Betroffenen ihr Leben lang leiden und über die aufgrund ihrer Besonderheit erst in vielen Fällen nach Ablauf der Verjährungsfristen überhaupt gesprochen werden kann.

Denn wenn die Politik schon mit ihrer Weigerung, die 30-jährigen Verjährungsfristen im Zivilrecht abzuschaffen, ein fatales Signal aussendet, gilt dies erst Recht für die kurzen Verjährungsfristen im Strafrecht, die zwischen fünf und 20 Jahren liegen. Nicht einer der noch lebenden Täter an der Odenwaldschule oder im Canisius-Kolleg konnte strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden – ein erschreckendes Bild für einen Rechtsstaat und ein fatales Signal an die Betroffenen.

In der Schweiz wurden aufgrund eines Volksbegehrens die strafrechtlichen Verjährungsfristen abgeschafft. In Deutschland richtet sich die Politik bei ihrer Entscheidung nicht nach dem Willen der Bevölkerung. Das belegt eine Umfrage der Deutschen Kinderhilfe, die von TNS Infratest Politikforschung durchgeführt wurde. Demzufolge sprechen sich 87 % der Bevölkerung für eine Abschaffung der strafrechtlichen Verjährungsfristen aus.

„Der heutige Gesetzentwurf setzt leider konsequent den von der Politik eingeschlagenen Weg fort, durch runde Tische und Symbolakte den Druck aus der Debatte um die Opfer sexuellen Missbrauchs zu nehmen“, so Georg Ehrmann.

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