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Industrie 4.0 darf nicht auf rechtliches Glatteis führen

Industrie 4.0 darf nicht auf rechtliches Glatteis führen

(Mynewsdesk) Die unternehmensübergreifende Vernetzung zur Industrie 4.0 wirft eine Fülle von Rechtsfragen auf. Sie standen im Mittelpunkt der Tagung „Rechtliche Herausforderungen der Industrie 4.0“, zu der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften zusammen mit der Universität Kassel und der Plattform Industrie 4.0 am 8. Mai ins dbb forum berlin eingeladen hatten. Zeitgleich veröffentlichte der Wissenschaftliche Beirat der Plattform Industrie 4.0 eine Publikation, die einen Überblick über das Tagungsthema gibt: www.acatech.de/industrie40

Mit der Tagung möchte der Beirat eine überfällige Debatte anstoßen: Viele Unternehmen weltweit arbeiten mit Hochdruck an Industrie 4.0, obwohl der Rechtsrahmen noch Fragen aufwirft. Wer hat die Datenhoheit in der vernetzten Wirtschaft? Welche rechtlichen Leitplanken brauchen die offenen, über das Internet verbundenen Systeme der Industrie 4.0? Viele dieser Fragen standen nicht nur im Mittelpunkt der Tagung, sondern werden auch in der Broschüre „Industrie 4.0 und das Recht“ ausführlich erläutert. „Wenn entscheidende Rechtsfragen nicht geklärt sind, kann Industrie 4.0 keine Akzeptanz finden. Besonders kleine und mittlere Unternehmen scheuen rechtliches Glatteis“, sagt der wissenschaftliche Leiter der Tagung und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Plattform Industrie 4.0, Professor Gerrit Hornung von der Universität Kassel.

Die Zusammenarbeit von Menschen und selbstlernenden Systemen wirft Haftungsfragen auf: In der vernetzen Fabrik „weiß“ das Werkstück, wie es bearbeitet werden muss und wohin es in der Fabrik transportiert werden muss. Die Produktionsmaschine kennt die Bearbeitungsschritte, das Förderband die Transportrichtung, während Menschen den Gesamtprozess steuern. Doch wer haftet bei Fehlern oder Schäden? Technische Vorkehrungen wie eine rechtssichere Dokumentation von Abläufen und Verarbeitungsschritten oder auch die Klärung von Beweislastverteilungen werden immer wichtiger.

Der Wandel zur Industrie 4.0 hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf Themen beispielsweise im Bereich Arbeits- und Datenschutz. Ein Beispiel: Assistenzsysteme wie Datenbrillen erleichtern die Arbeit, erheben aber auch personenbezogene Daten. Diese Daten müssen besonders geschützt werden. „An vielen Stellen müssen wir klären, wem die Daten gehören, wie sie geteilt und ausgewertet werden dürfen und wie mit ihnen Handel getrieben werden kann“, erklärt Gerrit Hornung.

Der unter Federführung von acatech geleitete Beirat begleitet die Plattform Industrie 4.0 bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der vorliegenden Forschungsempfehlungen durch die Industrie. „Industrie 4.0 wirft komplexe Rechtsfragen auf. Wir müssen dringend überprüfen, ob der gültige Rechtsrahmen für den Schritt in die Industrie 4.0 ausreicht“, sagt Gerrit Hornung. Insbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen ist die Rechtssicherheit ein wichtiges Argument für den Aufbruch in die Industrie 4.0.

Weiterführende Informationen

Industrie 4.0 und das Recht: Drei zentrale Herausforderungen, Prof. Dr. Gerrit Hornung / Kai Hofmann, Universität Kassel. Kostenloser Download der Publikation unter:

http://www.acatech.de/de/publikationen/stellungnahmen/kooperationen/detail/artikel/industrie-40-und-das-recht-drei-zentrale-herausforderungen.html

Informationen zu Veranstaltung:

http://www.acatech.de/de/aktuelles-presse/veranstaltungen/veranstaltung/kalender/event/2017/05/08/rechtliche-herausforderungen-der-industrie-40/tx_cal_phpicalendar/view-list%7Cpage_id-2789.html

Wissenschaftlicher Beirat der Plattform Industrie 4.0:

http://www.acatech.de/de/projekte/projekte/wissenschaftlicher-beirat-industrie-40-phase-ii.html

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Industrie 4.0 Maturity Index: acatech legt einen praxisorientierten Leitfaden für Unternehmen vor

Industrie 4.0 Maturity Index: acatech legt einen praxisorientierten Leitfaden für Unternehmen vor

(Mynewsdesk) Hannover, 25. April 2017. Viele Unternehmen zögern mit dem Aufbruch in die Industrie 4.0, weil ihnen ein handfester Leitfaden fehlt. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften stellt deshalb am 25. April 2017 auf der Hannover Messe den „Industrie 4.0 Maturity Index“ vor. Entlang eines sechsstufigen Reifegradmodells bildet er eine Richtschnur für Unternehmen, die ihre individuelle Roadmap entwickeln möchten. Ein neu gegründetes „Industrie 4.0 Maturity Center“ unterstützt Unternehmen bei der Anwendung des Indexes.

Der „Industrie 4.0 Maturity Index“ beruht auf einem mehrdimensionalen Reifegradmodell. Anhand dieses Modells können Unternehmen ihren Status Quo analysieren und ihre Industrie 4.0 Strategie ableiten. Der „Industrie 4.0 Maturity Index“ entstand in einem interdisziplinären Konsortium aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen unter dem Dach von acatech. Projektpartner waren neben dem federführenden FIR an der RWTH Aachen: 

* Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
* Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK)
* Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM
* Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML
* Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST
* Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn
* Cluster Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe (it’s OWL)
* Infosys, Anbieter von Technologieservices und -beratung
* PTC, Anbieter von Industrie 4.0 Solutions
* TÜV SÜD, technisches Dienstleistungsunternehmen mit den Segmenten Industrie, Mobilität und Zertifizierung
Zeitgleich wurde das „Industrie 4.0 Maturity Center“ in Aachen gegründet. Es berät Unternehmen bei der Anwendung des „Industrie 4.0 Maturity Index“ und bündelt als offene und neutrale Plattform die Nachfolgeaktivitäten. 

„Es herrscht Aufbruchsstimmung. Das Zielbild der Industrie 4.0 wird von vielen geteilt und international sehr nachgefragt. Unternehmen suchen nun ihre individuelle Umsetzungsstrategie. Unser Industrie 4.0 Maturity Index gibt ihnen dafür neutrale, frei verfügbare Analyseinstrumente an die Hand. Mit dem Industrie 4.0 Maturity Center entsteht eine Anlaufstelle für alle, die diesen Leitfaden nutzen wollen“, sagte acatech Präsident Henning Kagermann.

Handlungsbedarf sieht auch Projektleiter Günther Schuh, Direktor am FIR an der RWTH Aachen: „Zu Recht fordern Mittelständler handfeste Angebote. Sie wollen wissen, wie sie Industrie 4.0 konkret angehen können, was das kostet und was es bringt. Pauschale Antworten gibt es dafür nicht. Unser Reifegradmodell und das Industrie 4.0 Maturity Center erleichtern diesen Transfer.“

Leitfaden und Fallbeispiele

Der „Industrie 4.0 Maturity Index“ betrachtet Unternehmen aus technologischer, organisatorischer und kultureller Perspektive. Sechs Entwicklungsstufen zeigen, wie Daten im Unternehmen gewonnen, analysiert und nutzbar gemacht werden können. Das Vorgehen berücksichtigt die Mehrdimensionalität der Industrie 4.0 im Zusammenspiel von Informationssystemen, Ressourcen, Unternehmensorganisation und Unternehmenskultur.
Fallbeispiele zeigen, wie der „Industrie 4.0 Maturity Index“ den Wandel zum Industrie 4.0 Unternehmen unterstützt: Ein Unternehmen reduziert Maschinenausfälle, indem es die beteiligten Geräte vernetzt, sodass mögliche Wartungsbedarfe früh angezeigt werden. Ein Technologiekonzern spart durch einen digitalen Leitstand Zeit und Kosten, indem er digitale Prozesse in der Produktentwicklung verknüpft. Ein ausführliches Fallbeispiel (HARTING Technologiegruppe) zeigt, wie der „Industrie 4.0 Maturity Index“ in Unternehmen angewendet werden kann.

Die acatech STUDIE ist sowohl in Deutsch als auch in Englisch kostenfrei erhältlich.

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acatech Mitglieder haben 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihre Reihen gewählt

acatech Mitglieder haben 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihre Reihen gewählt

(Mynewsdesk) acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat 35 neue Mitglieder aufgenommen, darunter den Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden auf der Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2016 gewählt. Nun haben alle ihre Wahl angenommen. Die Wahl ist eine Auszeichnung ihrer wissenschaftlichen Leistung und ein Mandat: Die von Bund und Ländern geförderte Akademie berät Politik und Gesellschaft in technologiebezogenen Fragen.

Zu den neuen Mitgliedern zählen 15 Wissenschaftlerinnen und 20 Wissenschaftler. Sie stammen aus den Ingenieur- und Natur-, Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und arbeiten bei acatech in interdisziplinären Projekten mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. In diesen Projekten entstehen Handlungsoptionen und -empfehlungen für Politik und Gesellschaft. Die Themen reichen von Ressourcenfragen über die Energieversorgung, technologische Entwicklungen bis hin zu Fragen der Fachkräftesicherung und Technikkommunikation.

Neue ordentliche Mitglieder sind:

* Prof. Dr. med. Katrin Amunts, Direktorin des Cécile und Oskar Vogt-Instituts für Hirnforschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich
* Prof. Dr. Susanne Beck, Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie an der Leibniz Universität Hannover
* Prof. Dr. Knut Blind, Leiter des Fachgebiets Innovationsökonomie an der Technischen Universität Berlin und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin
* Prof. Dr. Susanne Boll, Leiterin der Abteilung Medieninformatik und Multimedia-Systeme an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
* Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier, Direktorin der Abteilung Regulation in der Infektionsbiologie am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin
* Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jürgen Christ, Inhaber des Lehrstuhls für Materialkunde und Werkstoffprüfung an der Universität Siegen
* Prof. Dr. ir. Rik W. De Doncker, Leiter des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) und des E.ON Energy Research Centers der RWTH Aachen
* Prof. Dr.-lng. Andrzej Górak, Inhaber des Lehrstuhls für Fluidverfahrenstechnik an der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen an der Technischen Universität Dortmund
* Prof. Dr. Stefan Hell, Direktor am Max‐Planck‐Institut für biophysikalische Chemie Göttingen und Leiter der Abteilung „Optische Nanoskopie“ am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg
* Prof. Dr.-Ing. Albert Heuberger, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS sowie Inhaber des Lehrstuhls für Informationstechnik mit dem Schwerpunkt Kommunikationselektronik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
* Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger, Präsident der Friedrich‐Alexander Universität Erlangen‐Nürnberg sowie Inhaber des Lehrstuhls für Informatik 5 Mustererkennung
* Prof. Dr. Nina Janich, Studiendekanin des Fachbereichs 2: Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes undProfessorin für Germanistische Linguistik an der Technischen Universität Darmstadt
* Prof. Dr. Charlotte Krawczyk, Leiterin der Sektion Oberflächennahe Geophysik am Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam
* Prof. Dr. rer. nat. Christoph Kutter, Leiter der Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT in München sowie Professor für Polytronische Systeme an der Universität der Bundeswehr München
* Prof. Dr. Olaf Köller, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel
* Prof. Dr. Andreas Löschel,Inhaber des Lehrstuhls für Mikroökonomik, insb. Energie- und Ressourcenökonomik an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster
* Prof. Dr. Jochem Marotzke, Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg
* Prof. Dr.-Ing. Mira Mezini, Vizepräsidentin für Forschung und Innovation an der Technischen Universität Darmstadt
* Prof. Dr. rer. nat. Jörn Müller-Quade, Inhaber des Lehrstuhls für Kryptographie und Sicherheit am Karlsruher Institut für Technologie
* Prof. Dr. Dr. Holger Patzelt, Leiter des Entrepreneurship Research Instituts der Technischen UniversitätMünchen
* Prof. Dr. rer. nat. habil. Ursula van Rienen, Inhaberin des Lehrstuhls für Theoretische Elektrotechnik an der Universität Rostock
* Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Roßmann, Leiter des Instituts für Mensch-Maschine-Interaktion an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
* Prof. Dr. Petra Rudolf, Inhaberin des Lehrstuhls für experimentelle Festkörperphysik, Zernike Institute for Advanced Materials, University of Groningen
* Prof. Dr. LL.M. Indra Spiecker genannt Döhmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Informationsrecht, Umweltrecht und Verwaltungswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
* Prof. Dr.-Ing. habil. Katrin Sternberg, Vice President Research and Development, Front End of Innovation and Materials der Aesculap AG in Tuttlingen
* Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig
* Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin
* Prof. Dr. Dorothea Wagner, Inhaberin des Lehrstuhls für Algorithmik I, Institut für Theoretische Informatik am Karlsruher Institut für Technologie
* Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie München
* Prof. Dr.-Ing. Rainer Waser, Leiter des Instituts für Werkstoffe der Elektrotechnik 2 an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
* Prof. Dr. rer. pol. Isabell Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre – Strategie und Organisation an der Technischen Universität München
* Prof. Dr.-Ing. Jens Peter Wulfsberg, Leiter des Laboratoriums Fertigungstechnik an der Helmut Schmidt Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg
* Prof. Dr. rer. nat. Matthias Wuttig, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik I A und I, Physikalisches Institut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
* Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia, Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftspädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz
Als außerordentliches Mitglied wurde zugewählt:

* Prof. Dr.- Ing. Dr. h. c. mult. Friedrich-Wilhelm Wellmer, Präsident a.D. der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover

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acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin und einem Büro in Brüssel vertreten.

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acatech Schülerwettbewerb TECHNIKENTDECKER: bestes Technikvideo von bayerischen Schülerinnen und Schülern gesucht

acatech Schülerwettbewerb TECHNIKENTDECKER:  bestes Technikvideo von bayerischen Schülerinnen und Schülern gesucht

(Mynewsdesk) München, 6. Dezember 2016. Auch in diesem Schuljahr findet in Bayern wieder der Schülerwettbewerb TECHNIKENTDECKER statt. Gesucht wird das beste Technikvideo. Bis zum 31. März 2017 können sich bayerische Teams der 5. bis 10. Klasse für den Videowettbewerb anmelden. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften prämiert kurze Videos, die Technik anschaulich und unterhaltsam vorstellen.

Die Teilnahme am Wettbewerb lohnt sich, denn die zehn besten Einsendungen werden mit Geldpreisen im Wert von insgesamt 6.000 Euro geehrt. Die drei besten Schülerteams lädt acatech zu einem Entdeckertag mit festlicher Preisverleihung nach München ein. Gesucht werden Schülerinnen und Schüler, die im Team in einem kurzen Film ein technisches Gerät, eine technische Einrichtung, einen technikhistorischen Ort oder auch moderne Technik in ihrer Umgebung vorstellen. Gefordert ist dabei nicht der perfekte Film in Kinoqualität. Ein Handyvideo reicht völlig aus. Gefragt sind vielmehr Entdeckergeist und der kreative Blick.

Warum verbrauchen LEDs weniger Strom als klassische Glühbirnen? Warum weiß mein Handy, wo ich mich aufhalte und kann mich nach Hause navigieren? Wie funktioniert das Standlicht an meinem Fahrrad? Warum ist ein Akku kälteempfindlich? – Die Filme sollten zeigen, wie Technik funktioniert, was sie bewirkt, warum sie wichtig ist, einmal wichtig war oder wichtig werden könnte.

Lehrkräfte dürfen die Schülerinnen und Schüler natürlich unterstützen. Mitmachen können Schulklassen, AGs, Projektgruppen oder frei zusammengestellte Teams der Jahrgangstufen 5 bis 10 aller Schularten. Die Videos können auf der Webseite www.technik-entdecker.de hochgeladen werden. Mit etwas Glück wird das Video von den Juroren prämiert. Die ersten drei Gewinnerteams werden zu einer Entdeckerreise nach München eingeladen. Zudem gibt es für den ersten Platz eine Geldprämie von 1.500 Euro,für den zweiten Platz 1.000 Euro, für Platz drei 700 Euro und die viert- bis zehntplatzierten Teams erhalten jeweils 400 Euro für die Klassenkasse.

Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, richtet acatech mit Unterstützung der Zeidler-Forschungs-Stiftung den Schülerwettbewerb bereits zum zweiten Mal aus. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft, Medien und Bildung kürt die Siegerteams. Ausgezeichnet werden Inhalt, Kreativität und die filmische Umsetzung. acatech möchte mit dem Wettbewerb den gesellschaftlichen Dialog über Technik in Deutschland unterstützen sowie Forschergeist und Innovationskraft fördern. Teilnahmeformulare können hier heruntergeladen werden: www.technik-entdecker.de/teilnehmen/

Das Youtube-Video zum Schülerwettbewerb: https://www.youtube.com/watch?v=r0tYvPZdo1c

Schülerwettbewerb TECHNIKENTDECKER https://www.facebook.com/technikentdecker

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Studie Industrie 4.0 im globalen Kontext: So kann die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit gelingen

Studie Industrie 4.0 im globalen Kontext: So kann die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit gelingen

(Mynewsdesk) Wie eine internationale Zusammenarbeit in der Industrie 4.0 aussehen kann, analysiert acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in der heute veröffentlichten Studie „Industrie 4.0 im globalen Kontext: Strategien der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern“. Die Studie wird heute in München auf einer gemeinsamen Konferenz von Münchner Kreis und acatech vorgestellt. Sie beleuchtet auf Basis von Experteninterviews in Deutschland, China, Japan, Südkorea, Großbritannien und den USA, an welchen Stellen internationale Kooperationen sinnvoll sind und wie sie etabliert werden können.

Industrie 4.0 steht rund um den Globus auf der industriepolitischen Agenda. Doch die Ansätze und Erwartungen in den Industrieländern unterscheiden sich. Eine interdisziplinäre Projektgruppe der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften hat sie untersucht. „Industrie 4.0 braucht länderübergreifende Kooperation. Sie ist eine notwendige Grundlage für die vernetzte Wertschöpfung und eine Chance für die internationale Entwicklungszusammenarbeit. Wir geben Unternehmen, Organisationen und Politik eine verlässliche Informationsquelle für entsprechende Verhandlungen an die Hand“, sagt acatech Präsident Henning Kagermann.

Die Expertengruppe hat mit über 150 Fachleuten aus Deutschland, China, Japan, Südkorea, Großbritannien und den USA ausführliche Interviews geführt. Diese Länder sind bedeutende Standorte für die Industrie 4.0 und damit mögliche Kooperationspartner. Die Ergebnisse der Befragung zeigen ein länderübergreifendes Bewusstsein gegenüber der Bedeutung von Industrie 4.0, aber auch deutliche Unterschiede in der Schwerpunktsetzung. Produktionsoptimierung zählen Expertinnen und Experten rund um den Globus sehr häufig zu den größten ökonomischen Chancen der Industrie 4.0 (zwischen 79 Prozent in Deutschland und 60 Prozent in China). Sehr unterschiedlich sind dagegen die Einschätzungen, welche Rolle eine verbesserte Kundenbetreuung durch Industrie 4.0 spielt: In China, Südkorea und den USA nannten sie zwischen 51 und 55 Prozent als große Chance der Industrie 4.0, in Deutschland, Großbritannien und Japan waren es dagegen nur 29 bis 38 Prozent. Henning Kagermann: „Wir denken in Deutschland bei Industrie 4.0 immer noch zu sehr von den Produkten und Maschinen her und zu wenig von der Seite der Nutzer und seinen Bedürfnissen ausgehend.“

Das größte ökonomische Risiko sehen die Befragten aller Länder in der Datensicherheit (zwischen 55 Prozent in Deutschland und 77 Prozent in China). 78 Prozent der Befragten in Deutschland und sogar 91 Prozent in Südkorea glauben, dass die Entwicklung gemeinsamer Standards nicht schnell genug vorankommt. Dagegen glaubt dies in den USA (38 Prozent) und in China (30 Prozent) nur eine Minderheit. Gemeinsame Standards erfordern Kooperationen, doch auch hier sehen die befragten Expertinnen und Experten Risiken: Dabei steht länderübergreifend der Datenschutz im Vordergrund. In Deutschland wird darüber hinaus auch die Gefahr von Wissensabfluss als ein wesentliches Risiko gesehen (75 Prozent). Während dies beispielsweise in Südkorea nur 20 Prozent angaben. Die Offenlegung und den dadurch befürchteten Verlust von Kernkompetenzen bewerten insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als kritisch. „KMU haben die größte Sorge um den Schutz von Knowhow, weil sie zumeist in wenigen, spezialisierten Bereichen führend sind. Den internationalen Schutz von Daten und geistigen Eigentum müssen die politischen Verhandlungspartner deshalb weiterentwickeln“, erklärt Henning Kagermann.

Im Bereich der Standards sprechen sich die Autoren der Studie gegen Silolösungen aus. Henning Kagermann: „Auf lange Sicht werden sich offene Standards durchsetzen, die von vielen Playern genutzt und weiterentwickelt werden. Mit proprietären Systemen lässt sich eine marktbeherrschende Position nur kurzfristig absichern.“

Die Studie formuliert für deutsche Unternehmer Dos & Don´ts bei Kooperationen zwischen den sechs betrachteten Industrienationen. China beispielsweise ist als Multiplikator für Standards der Industrie 4.0 ein wichtiger Partner. Bei einer Zusammenarbeit mit Südkorea müssen große Mischkonzerne (Chaebols) als Kooperationspartner und Eintrittstor in den Markt gewonnen werden. Die USA sind sehr stark in der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle in den Bereichen Internet, Software und Service. Deutschland ist dagegen traditionell stark im Maschinenbau. Beides ergänzt sich. Mit Blick auf Kooperationen mit US-amerikanischen Softwarefirmen rät die Studie jedoch, nicht die Kontrolle über die Industrie 4.0 aus der Hand zu geben.

An der durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Studie haben sich neben acatech weitere Partner beteiligt: das Heinz Nixdorf Institut der Universität Aachen, das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH und die TU Darmstadt.

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acatech fordert eine nationale Bildungsoffensive Industrie 4.0

acatech fordert eine nationale Bildungsoffensive Industrie 4.0

(Mynewsdesk) Saarbücken, 16. November 2016. In ihrer heute erschienenen acatech POSITION „Kompetenzen für die Industrie 4.0“ warnt die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften vor einer doppelten digitalen Kluft: Diese öffnet sich einerseits zwischen hoch- und niedrigqualifizierten Beschäftigten und andererseits zwischen großen und kleineren Unternehmen. Deutschland braucht deshalb eine nationale Bildungsoffensive Industrie 4.0. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka:„Das Management muss Abschied nehmen von der Feinsteuerung von Organisationsabläufen, die Mitarbeiter müssen neue Qualifikationen erwerben. Deutschland hat für diesen Wandel ideale Voraussetzungen und die Kompetenzen in den Betrieben“.

Industrie 4.0 ist eine Chance für Deutschland. Doch sie droht eine doppelte digitale Kluft aufzureißen: zwischen unterschiedlich qualifizierten Mitarbeitern und zwischen unterschiedlichen Unternehmen. Während hoch qualifizierte Arbeitskräfte begehrt sind, sind ungelernte und niedrig qualifizierte Tätigkeiten gefährdet. Zugleich bleiben viele kleinere und mittlere Unternehmen hinter den großen zurück. Zu diesem Ergebnis kommen Umfragen, auf deren Basis acatech Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Politik und Bildungsanbieter formuliert hat. Die Akademie fordert eine nationale Bildungsoffensive Industrie 4.0.

Bundesministerin Johanna Wanka nimmt die Kompetenzentwicklungsstudie auf dem Nationalen IT-Gipfel in Saarbrücken entgegen. Anlässlich der Übergabe des Positionspapiers sagte sie: „Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt: Es entstehen neue, flexible Produktionsabläufe. Das Management muss Abschied nehmen von der Feinsteuerung von Organisationsabläufen, die Mitarbeiter müssen neue Qualifikationen erwerben. Deutschland hatfür diesen Wandel ideale Voraussetzungen und die Kompetenzen in den Betrieben. Diesen Wandel können wir positiv gestalten, wenn wir die Qualifizierung für die Wirtschafts- und Arbeitswelt der Zukunft darauf ausrichten. Mit der Programmlinie “Zukunft der Arbeit“ wollen wir technologische und soziale Innovation gleichermaßen voranbringen. Hier werden Pilotanwendungen in Unternehmen gefördert, um neue und praxisgerechte Modelle der Qualifizierung, Gesundheitsprävention, Arbeitsgestaltung und -organisation zu finden. Zugleich beschreitet das BMBF mit der Initiative Berufsbildung 4.0 neue Wege in der Modernisierung der Ausbildungsberufe.“ 

Während 78,1 Prozent der großen Betriebe ihre Unternehmensbereiche in Richtung Industrie 4.0 ausrichten wollen, äußern nur 57,4 Prozent kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) diese Absicht. „Wir wollen kleine und mittelständische Unternehmen sensibilisieren. Sie sollten sich nicht nur auf die Industrie 4.0 einstellen, sondern ihre Belegschaften auf allen Unternehmensebenen weiterbilden. Dafür geben wir ihnen eine Checkliste und eine Umsetzungs-Roadmap an die Hand“, sagte Projektleiter Michael ten Hompel vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik.

Derzeit bieten lediglich 23,1 Prozent der von acatech befragten Unternehmen spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme für Industrie 4.0 an. Dabei sind große Unternehmen mit 30,6 Prozent wesentlich besser aufgestellt als kleine und mittlere, von denen nur 17,8 Prozent solche Programme anbieten. acatech Präsident Henning Kagermann: „Die Weiterbildung für die Industrie 4.0 ist eine vordringliche Führungsaufgabe – und sie erfordert vorwettbewerbliche Kooperation. Nur gemeinsam etablieren große und kleinere Unternehmen innovative Ökosysteme.“

acatech empfiehlt deshalb den Aufbau einer neutralen Bildungsplattform, die Qualifizierungsangebote unternehmensübergreifend bündelt. Generell sollten Träger und Anbieter der beruflichen Bildung ihre Aus- und Weiterbildungsangebote aufeinander abstimmen und inhaltlich in Richtung Industrie 4.0 modernisieren. Zugleich sollten Unternehmen die Kompetenzentwicklung im Arbeitsalltag ermöglichen. Digital gestützt können Inhalte passgenau zugeschnitten und individuell vermittelt werden. Digitale Assistenten unterstützen Belegschaften direkt ‚on the job‘.

Der digitale Wandel zur Industrie 4.0 erfordert also nicht nur Weiterbildung, er erleichtert sie auch. „Eine erfolgreiche Qualifizierung lässt sich nicht allein über traditionelle Aus- und Weiterbildungsformate wie beispielsweise Präsenzveranstaltungen erreichen, sondern sollte durch neue, digitale Formate ergänzt werden“, sagte Reiner Anderl, TU Darmstadt und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirat der Plattform Industrie 4.0.

Die Möglichkeiten für die Kompetenzentwicklung demonstriert die Projektgruppe anhand eines exemplarischen Konzept und einer eigens entwickelten Praxislösung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen beispielsweise zu ganz konkreten Fragen kurze Lerneinheiten (Wissensnuggets) ab. So erhalten sie die benötigten Informationen, ohne ihre Tätigkeit unterbrechen zu müssen.

Die der acatech POSITION zugrundeliegende Kompetenzentwicklungsstudie entstand in einem interdisziplinären Projekt von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Partner sind das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik und die Firma equeo. Für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie wurden 345 Unternehmen online befragt. Hinzu kamen Interviews mit 28 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft (Befragungszeitraum 9-10/2016 und 12/2015-01/2016). Ergänzend hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in einer repräsentativen Umfrage 2.032 Unternehmen im Zeitraum Mai/Juni 2016 nach ihren Aktivitäten im Bereich Industrie 4.0 und nach Veränderungen in der Arbeitswelt befragt.

Die Studie ist kostenfrei über die acatech Webseite herunterladbar: http://www.acatech.de/industrie40

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Dieter Spath wird ab 8. Februar 2017 Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

Dieter Spath wird ab 8. Februar 2017 Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften

(Mynewsdesk) München/Berlin, 30. September 2016. Dieter Spath wird am 8. Februar 2017 Nachfolger von Reinhard F. Hüttl als Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Die Wahl des acatech Präsidiums gab Reinhard F. Hüttl am 29. September 2016 auf der Verabschiedung von Dieter Spath als Vorstandsvorsitzender der WITTENSTEIN AG in Bad Mergentheim bekannt. Henning Kagermann bleibt in der Doppelspitze acatech Präsident.

Dieter Spath wird ab 8. Februar 2017 Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Er folgt Reinhard F. Hüttl, der nach zwei Amtszeiten das Amt satzungsgemäß weiterreicht: Präsidenten von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften werden für vier Jahre gewählt und können einmal wiedergewählt werden.

Die Wahl gab Reinhard F. Hüttl in seiner Rede bekannt, die er anlässlich der Verabschiedung von Dieter Spath als Vorstandsvorsitzender der WITTENSTEIN AG hielt: „Für meine Nachfolge hatten wir im acatech Präsidium einen Wunschkandidaten. Ich freue mich, dass im kommenden Jahr mit Dieter Spath ein Wissenschaftler von allerbestem Ruf und ein Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die Präsidentschaft übernimmt.“

Das Prinzip der Doppelspitze in der Führung von acatech bleibt erhalten. Henning Kagermann bleibt acatech Präsident. Anlässlich der Wahl sagte er: „Mit Dieter Spath gewinnen wir eine Persönlichkeit als acatech Präsidenten, der Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen verkörpert und sich bereits nachhaltig in den Aufbau der Akademie eingebracht hat.“

Dieter Spath gehört zu den acatech Mitgliedern der ersten Stunde. Die Mitglieder der Akademie werden aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in die Akademie gewählt. Als Vizepräsident bei acatech hatte Dieter Spath entscheidenden Anteil am inhaltlichen und strukturellen Aufbau von acatech. 2013 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der WITTENSTEIN AG berufen. Dort war er Brückenbauer zur nächsten Generation: Er übernahm den Vorstandsvorsitz von Manfred Wittenstein und übergibt ihn nun an Anna-Katharina Wittenstein. Anlässlich seiner Wahl durch das acatech Präsidium sagte Dieter Spath: „Mit der kommenden Präsidentschaft verbinde ich den großen Respekt vor dem bisher Geleisteten und Vorfreude auf die künftigen Aufgaben. Ich danke dem Präsidium von acatech für das Vertrauen.“

Dieter Spath ist ein ausgewiesener Arbeitswissenschaftler. Neben seiner neuen Funktion bei acatech kehrt er ab 1. Oktober 2016 auch an das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO zurück, dessen Leitung er an der Seite von Wilhelm Bauer (geschäftsführender Leiter) übernimmt. Ebenso wird er Leiter des kooperierenden Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart.

Bis zum 8. Februar bleibt Reinhard F. Hüttl Präsident von acatech. Er ist eine der prägenden Persönlichkeiten der Akademie und hat der Gründung von acatech gemeinsam mit Günter Spur, Joachim Milberg und anderen den Boden bereitet. 2008 wurde acatech zur Deutschen Akademie der Technikwissenschaften; Reinhard F. Hüttl wurde ihr Präsident.

Reinhard F. Hüttl, der das Deutsche GeoForschungsZentrum in Potsdam leitet, wird sich auch nach dem Präsidentschaftswechsel bei acatech engagieren. Als Vizepräsident wird er die Akademie international vertreten und seine Themen in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Technikkommunikation weiterführen.

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Preisverleihung: Die besten Videos des bayerischen Schülerwettbewerbs TECHNIKENTDECKER

Preisverleihung: Die besten Videos des bayerischen Schülerwettbewerbs TECHNIKENTDECKER

(Mynewsdesk) München, 28. Juli 2016. Die Gewinner des bayerischen Schülerwettbewerbs TECHNIKENTDECKER kommen aus Schweinfurt. Die 6. Klasse der Frieden-Mittelschule erhielt am 27. Juli im Münchner Löwenbräukeller den ersten Preis für ein Video über das älteste Walzenwehr der Welt. Mit dem zweiten Platz wurde ein Video über Drohnen der MINT-AG der Karl-Meichelbeck-Realschule in Freising ausgezeichnet. Den dritten Platz belegte die 9. Klasse des St.-Gotthard Gymnasiums aus Niederalteich mit einem Kurzfilm zur Geschichte der Mikroskopie. Organisiert wurde der Wettbewerb von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften mit Unterstützung der Zeidler-Forschungs-Stiftung. Zu sehen sind die Filme auf www.technik-entdecker.de/gewinner

Das älteste Walzenwehr der Welt steht in Bayern. Wie es funktioniert und warum es mehr als 100 Jahre später noch immer wichtig für Schifffahrt und Stromversorgung ist, erklärt die 6. Klasse der Frieden-Mittelschule in einem Kurzfilm. Am Mittwochabend erhielten die Schülerinnen und Schüler in der festlichen Filserstube des Löwenbräukellers dafür den ersten Preis des bayerischen Schülerwettbewerbs TECHNIKENTDECKER. Alice Steinhausen, die Geschäftsführerin der Zeidler-Forschungs-Stiftung, lobte in ihrer Laudatio vor allem Musik, Schnitt und Drehbuch des Videos. „Der Film erklärt das Wehr sehr anschaulich vor Ort und an einem selbstgebauten Modell. Eine wirklich tolle Teamleistung, die Spaß beim Umgang mit Technik vermittelt“, begründete sie die Entscheidung der Jury.

Zur Siegerprämie zählen neben 1.500 Euro Preisgeld auch zwei Entdeckertage in München. Am Mittwoch nahmen die Gewinnerteams der drei ersten Preise an einem Mobilitäts-Workshop in der BMW-Welt teil. Am Donnerstag nach der Preisverleihung entdecken die Schülerinnen und Schüler in speziellen Stadtführungen die Technikgeschichten und -geheimnisse der Landeshauptstadt.

Neben historischen Anlagen nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Filmwettbewerbs auch moderne Technik unter die Lupe. Für ihren Film über Quadrocopter, Drohnen mit vier Rotoren, erhält die MINT-AG der Karl-Meichelbeck-Realschule in Freising den zweiten Platz und ein Preisgeld von 1.000 Euro. Jury-Mitglied Isabella Schmid, die Leiterin der BR-Schülerprojekte, lobte die vielen unterschiedlichen Kameraeinstellungen und den humorvollen Einstieg, bei dem ein Schüler eine Drohne zum Spicken verwendet.

Die Brücke zwischen Technikgeschichte und moderner Technologie schlug die 9. Klasse des St.-Gotthard-Gymnasiums aus Niederalteich. Mit dem dritten Preis und 700 Euro Preisgeld wurde ihr Video über die Geschichte der Linsen- und STED-Mikroskope ausgezeichnet. In seiner Laudatio berichtete Jury-Mitglied Sören Arlt, ehemaliger „Jugend Forscht Teilnehmer“ und Workshop-Koordinator beim Deutschen Jungforschernetzwerk, wie schwierig es sei, Physik anschaulich zu erklären. Dem Kurzfilm gelinge es jedoch, ein komplexes Thema verständlich zu erklären und dabei die historische Entwicklung mit dem aktuellen Stand der Forschung zu verbinden.

Wie wichtig dieser spielerische Umgang mit Technik ist, erklärte acatech Generalsekretär Michael Klein. „MINT-Bildung und naturwissenschaftliches und technisches Wissen werden angesichts der rasant fortschreitenden Digitalisierung unserer Gesellschaft immer wichtiger. Mit ihren fantasievollen Beiträgen haben alle Teams Neugier und Kreativität bewiesen – die Triebkräfte des Forschergeists.“ Mitmachen konnten Schulklassen, AGs, Projektgruppen oder frei zusammengestellte Schülerteams der Jahrgangsstufen 6 bis 9 aller Schularten. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft, Medien und Bildung hatte die Sieger am 10. Mai gekürt.

Bereits im Vorfeld der Preisverleihung hatte Schirmherr Ludwig Spaenle, Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, die Initiative für technikaffine Jugendliche begrüßt: „Der Wettbewerb Technikentdecker regt Schülerinnen und Schüler dazu an, sich kreativ mit Technologien und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung auseinanderzusetzen. Der Wettbewerb ist deshalb eine wertvolle Ergänzung der MINT-Förderung an bayerischen Schulen und trägt dazu bei, die Begeisterung junger Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu wecken.“

Weitere Informationen auf www.technik-entdecker.de
Die Gewinnervideos auf Youtube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLZNl-2fIGvxV5YAIfk5fqebPsVnAQo69 _

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CENTERSIGHT von Device Insight ist Best Practice-Beispiel für diverse Smart Services

Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) spricht Empfehlungen aus

CENTERSIGHT von Device Insight ist Best Practice-Beispiel für diverse Smart Services

Die deutsche Akademie der Technikwissenschaften (kurz acatech) ist ein unabhängiges Institut mit der Aufgabe, Politik und Gesellschaft zu beraten. Nun hat sie in ihrer Studie „Smart Service Welt: Digitale Serviceplattformen – Praxiserfahrungen aus der Industrie. Best Practices“ der IoT-Plattform CENTERSIGHT eine herausragende Stellung eingeräumt. CENTERSIGHT von Device Insight ist eines von verschiedenen Best Practice-Beispielen der Studie, welche Handlungsempfehlungen für die Herausforderungen im Bereich Smart Services enthält und als Leitfaden zur digitalen Transformation zu verstehen ist.

Bereits im Abschlussbericht zur Studie „Smart Service Welt: Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt „Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft““ (2015) ist acatech auf die Bedeutung von Device Insight eingegangen. Zur Hannover Messe 2016 hat die Technikakademie in den Umsetzungsempfehlungen des Nachfolgereports zu Digitalen Serviceplattformen die Funktionsweise, Anwendungsbeispiele und Möglichkeiten der IoT-Plattform CENTERSIGHT konkretisiert. CENTERSIGHT ist eine branchenübergreifend einsetzbare Plattform für das Internet der Dinge, mit der sich Daten von Maschinen sammeln und vernetzen lassen. Bei den Daten handelt es sich zum Beispiel um Informationen über anstehende Wartungen, Verschleißerscheinungen, plötzliche Ausfälle oder den Aufenthaltsort von mobilen Maschinen. Die daraus gewonnenen Einsichten können genutzt werden, um einerseits hochkomplexe Systeme smart zu vernetzen oder andererseits Maschinenparks mit wenig Aufwand und geringen Kosten effizient zu betreiben und zu steuern, ein sogenannter Smart Service.

Einsatzmöglichkeiten in der Industrie 4.0
„Mit unseren Smart Services bieten wir daten- und dienstbasierte Leistungsangebote an, die Unternehmensprozesse und Dienstleistungen transformieren. Darunter fallen Service- und Wartungseinsätze, Monitoring- und Controllingfunktionen, Fernzugriffe oder die Weiterentwicklung der maschinellen Intelligenz“, erklärt Thomas Stammeier, CTO bei Device Insight, die Einsatzmöglichkeiten. Eine mögliche Anwendung ist zum Beispiel ein Angebot zum Flottenmanagement eines bekannten Reinigungsmaschinenherstellers. Große Firmen oder öffentliche Gebäude verfügen oft über eine ganze Flotte von Reinigungsmaschinen. Für den Flottenmanager ist es schwierig, den Überblick über defekte Maschinen und anstehende Wartungen zu behalten. Durch die Vernetzung der Maschinen hat der Flottenmanager jederzeit den Überblick darüber, welche Maschine wann gewartet werden muss, wo Reparaturen anstehen oder welche Maschine wo unterwegs ist oder abgestellt wurde.

Offene Standards für das Internet der Dinge
Einer der Gründe für die herausragende Position in der aktuellen Studie „Smart Service Welt: Digitale Serviceplattformen“ ist, dass CENTERSIGHT auf offene Standards setzt. Nur so bleiben auch in Zukunft Herstellerunabhängigkeit und schnellstmögliche Datenintegration gewährleistet. „Offene Schnittstellen entsprechen einer zukunftsweisenden Architektur, die uns dabei hilft, unsere IoT-Plattform nahtlos in Industrie 4.0-Anwendungen zu integrieren. Wir möchten hier Vorreiter sein und integrieren offene Industriestandards in unsere IoT-Plattform CENTERSIGHT. Durch die Standardkonformität der Architektur können wir uns deutlich von Insellösungen abheben“, so Stammeier. Zudem ist CENTERSIGHT eine modulare Lösung, die speziell an die Bedürfnisse der einzelnen Kunden angepasst wird. Dafür erstellt Device Insight auf Wunsch ein sogenanntes Proof of Concept, eine Art Test unter realen Bedingungen, bei dem schon einige Maschinen an das System angeschlossen werden und der Kunde Zugriff auf die wichtigsten Basisfunktionen erhält. Die Verarbeitung der Daten geschieht dabei in einem ausfallsicheren Rechenzentrum in Deutschland. So ist die Verbindung zwischen einzelnen Maschinen und Anlagen jederzeit gewährleistet.

Auf der Firmenwebsite sind weiterführende Informationen zu CENTERSIGHT zusammengestellt.

Die Publikation “ Smart Service Welt: Digitale Serviceplattformen – Praxiserfahrungen aus der Industrie. Best Practices „(April 2016) können Sie auf der Homepage der acatech kostenlos herunterladen.

Hochauflösendes Bildmaterial kann unter deviceinsight@sprengel-pr.com angefordert werden.

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kommerzielle Weitergabe nicht zulässig. Markenrechtshinweis: Bei den mit ® gekennzeichneten Produktnamen handelt es sich um die Marke der Device Insight GmbH, die als eingetragene Marke geschützt ist. Bei Abdruck Beleg erbeten.

Über Device Insight GmbH
Die 2003 gegründete Device Insight GmbH ist ein spezialisierter Anbieter von Internet of Things-Plattformen. Flaggschiff des Unternehmens ist die IoT-Plattform CENTERSIGHT®. Sie unterstützt die globale Vernetzung von Maschinen, Fahrzeugen, Anlagen und Geräten und stellt Funktionen wie Datenerfassung sowie Data Analytics, Reporting, Remote Service und Alarmierung zur Verfügung. In über 15 Ländern arbeitet Device Insight mit Großunternehmen und mittelständischen Kunden aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, HVAC, Nutzfahrzeuge, Vending, Transport, Energie sowie aus dem Connected Home-Umfeld zusammen. Der Service von Device Insight reicht von der Business Case-Analyse über die Implementierung bis hin zum sicheren IT-Betrieb. Device Insight begleitet seine Kunden langfristig bei der Realisierung von IoT-Projektvorhaben und berät als Komplettanbieter hinsichtlich aller Komponenten des IoT-Ökosystems. Das Unternehmen ist einer der wenigen Anbieter, die in allen sechs Kategorien des „Industrie 4.0/Internet of Things Vendor Benchmark 2016“ der Experton Group AG gelistet wurden, wobei Device Insight in den Bereichen „Industrial Big Data Analytics“ und „Industrial Big Data Visualisation“ jeweils als „I4.0/IoT Leader Germany“ ausgezeichnet worden ist.

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Pressemitteilungen

Deutschland im weltweiten Vergleich: So ergreifen wir die Chancen der Digitalisierung

Deutschland im weltweiten Vergleich: So ergreifen wir die Chancen der Digitalisierung

(Mynewsdesk) Berlin, 23. Juni 2016. Deutschland könnte 2030 zum Leitmarkt und Leitanbieter für Industrie 4.0 werden. Die industrielle Produktion und die Ausbildung von Facharbeitern und Ingenieure sind Weltklasse. Doch es fehlt an Wagniskapital, Internettechnologien und innovativen Geschäftsmodellen, konstatiert die Projektgruppe Internationaler Benchmark, Zukunftsoptionen und Handlungsempfehlungen für die Produktionsforschung (INBENZHAP). Auf dem Kongress für Produktionsforschung überreicht die acatech Arbeitsgruppe Forschungsstaatssekretär Georg Schütte 44 Handlungsempfehlungen für den Sprung an die Weltspitze.

Werden menschliche Arbeiter zu Handlangern intelligenter Maschinen? Nimmt die Dominanz globaler Internetriesen weiter zu? Scheitert die Idee einer vernetzten Wirtschaft an Sicherheitslücken und mangelnder Kooperation? Oder gelingt es Deutschland mit technischen Innovationen, internationaler Zusammenarbeit und staatlichem Engagement Industrie 4.0 so zu gestalten, dass Beschäftigte und Firmen gleichermaßen profitieren?

„Wir erleben eine Zeit einmaliger Chancen“

In vier alternativen Szenarien für das Jahr 2030 beschreiben Fachleute von acatech?Deutsche Akademie der Technikwissenschaften mögliche Auswirkungen der Digitalisierung. Darauf aufbauend formuliert die Arbeitsgruppe 44 Handlungsempfehlungen, um Deutschlands digitale Souveränität zu wahren und das Land neben China und den USA zum Leitanbieter und Leitmarkt für Industrie 4.0 zu machen. Auf dem Kongress für Produktionsforschung am 23. Juni in Berlin überreicht die Arbeitsgruppe nun ihre Ergebnisse Forschungsstaatssekretär Georg Schütte.

„Wir erleben eine Zeit einmaliger Chancen“, erklärt Georg Schütte im Vorfeld. „Unsere Vorstellung von vernetzter Produktion und produktionsnahen Dienstleistungen kann zu einem weltweiten Standard werden. Deutschland als führender Produktionsstandort und zugleich Industrie-Ausrüster wird so weiter an Kraft und Stärke gewinnen.“

Handlungsempfehlungen für den Produktionsstandort Deutschland

Neben technischen Problemen adressiert die Arbeitsgruppe um die Projektleiter Jürgen Gausemeier (Universität Paderborn) und Fritz Klocke (RWTH Aachen) auch organisatorische und gesellschaftliche Herausforderungen. So müsse etwa die Akzeptanz der Bevölkerung für neue Technologien gefördert werden. Datentreuhänder könnten dazu über die Nutzung personalisierter Daten wachen. Auch sollte das Bildungssystem konsequenter neue Kompetenzen vermitteln, etwa in den Bereichen Datenschutz oder Datenanalyse. Gefordert seien digital mündige Bürgerinnen und Bürger, die die Vorteile und Risiken der Digitalisierung erkennen und bewerten können. Angesichts der demografischen Entwicklung müssten auch die 50-Jährigen stärker eingebunden werden, die dank digitaler Assistenzsysteme länger als bisher am Berufsleben teilhaben können.

Notwendig seien auch neue Formen der Zusammenarbeit über Firmengrenzen hinaus, etwa offene Schnittstellen und Kollaborationsplattformen für den sicheren Austausch industrieller Daten. Empfohlen wird auch eine Reform des Schutzes von geistigem Eigentum mit klaren Richtlinien für den Anteil an Erfindungen in Crowdsourcing-Netzwerken und an automatisch generierten Daten.

„Industrie 4.0 hat das Potenzial für radikale Veränderungen und könnte zum Schlagwort des Jahrzehnts werden“, sagt Projektleiter Jürgen Gausemeier vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn. „Aber viel zu wenig wird die Frage gestellt, wie sich mit Industrie 4.0 Geld verdienen lässt. Deshalb wollten wir den Leistungsstand von Industrie 4.0 im Vergleich mit anderen Industrienationen realistisch abbilden und die künftige Entwicklung des globalen Wettbewerbs vorausdenken.“

Um Deutschlands technologische Souveränität zu sichern, sollten Schlüsselkomponenten von Industrie 4.0 wie Sensorik oder Internettechnologien auch in Deutschland entwickelt werden. Auch müssten die Stärken Deutschlands international besser vermarktet werden. In vielen asiatischen Märkten stehe die Marke „Industrie 4.0“ bereits für hochwertige und innovative Produktionstechnologie. Ein Label, das den sehr guten ökologischen Fußabdruck von Industrie 4.0 Made in Germany dokumentiert, könnte weitere Wettbewerbsvorteile schaffen.

Industrie 4.0 Strategien weltweit unterschiedlich

„Wenn alle Stakeholder in Deutschland ihre Einflussmöglichkeiten nutzen und gemeinsam an der Balance von Mensch, Technik und Staat arbeiten, kann Industrie 4.0 zu einem Exportschlager Made in Germany werden“, erklärt Projektleiter Fritz Klocke von der RWTH Aachen.

Basis der Prognose ist ein internationaler Vergleich 7 führender Industrienationen. In rund 150 Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Unternehmen und anderen Stakeholdern untersuchte die Arbeitsgruppe die Umsetzung von Industrie 4.0 in weltweit 13 Ländern und der Europäischen Union. Die Gespräche zeigten, dass regional ganz unterschiedliche Strategien für die vernetzte Zukunft existieren.

Während Deutschland unter der Marke „Industrie 4.0“ auf innovative und intelligente Produktionstechnologien vor allem für industrielle Kunden setzt, konzentrieren sich US-amerikanische Firmen auf disruptive Geschäftsmodelle und die Bedürfnisse der Konsumenten. Chinesische Unternehmen setzen pragmatisch auf die Anwendung ausgereifter Technologien und auf strategisch wichtige Schlüsseltechnologien. Japan und Südkorea wollen möglichst schnell neue Märkte erobern und bauen bereits heute große Smart Factories auf.

Weitere Informationen:

www.inbenzhap.de

www.acatech.de/inbenzhap

Hintergrund INBENZHAP

INBENZHAP ist ein gemeinsames Projekt des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn, des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt ist 2011 gestartet und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. INBENZHAP schließt an die Arbeit des von acatech koordinierten Arbeitskreises Industrie 4.0 an, der im April 2013 seinen Abschlussbericht an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben hatte.

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