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Freizeit/Hobby Reisen/Tourismus

Herbstsaison mit Flamingo Watching im Mündungsdelta des Po

Der Parco del Delta del Po, das UNESCO Biosphärenreservat im Mündungsdelta des Po, beginnt am 9. September mit zahlreichen geführten Touren die Herbstsaison. Eine wundervolle Gelegenheit eine einmalige Landschaft per Rad, zu Pferd, per Boot oder auch einfach wandernd zu erkunden und eine ganz spezielle Pflanzen und Tierwelt kennenzulernen.

Flamingos, Parco Delta del Po © Roberto Maggioni

Wenn der Sommer in Italien sich dem Ende neigt und es tagsüber nicht mehr so heiß ist, dann lockt es einen wieder zu Erkundungstouren in die Natur. Der Parco del Delta del Po, der Naturpark im Mündungsdelta des Po ist zum Herbstanfang ein besonders lohnendes Ziel, um eine spektakuläre Lagunenlandschaft zu entdecken.

Italiens größter Regionalpark umfasst stattliche 66.000 ha. Zu ca. 12.000 ha liegt er in der Region Veneto und zu ca. 54.000 ha in der Emilia-Romagna, genau dort, wo die verschiedenen Flussarme des Po in die Adria münden. Hier hat sich eine besonders vielfältige Tier- und Pflanzenwelt in einer reizvollen Landschaft erhalten. Dank des intakten Delta-Ökosystems und der vielfältigen Kulturlandschaften wurde das Gebiet im Juni 2015 als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt.

Hier prägen landschaftliche Wechsel das Bild. Lagunen, in denen jahrhundertelang Aalfang betrieben wurde, Inseln, Pinienwälder, jahrhundertealter Baumbestand. Der Urwald von Mesola ist so ein Schmuckstück. Und in all dem gibt es auch noch Baudenkmäler aus dem Mittelalteralter, wie die bedeutende Abtei von Pomposa.

Das ganze Gebiet kann sehr leicht von Individualtouristen erkundet werden. Wandern, Radfahren, Pferdeausritte, und Bootsfahrten sind hier möglich. Und wie in Italien üblich, stehen auch lizenzierte Führer zur Verfügung, die dem Besucher in der bezaubernden und besonderen Landschaft auch die verborgenen Aspekte näherbringen. Darüber hinaus organisiert Po Delta Tourism zahlreiche geführte Exkursionen.

Valli di Comacchio © Luca Beretta

Die Vielfalt der wasserreichen Lagunenlandschaft, in der sich teilweise Süß- und Salzwasser mischen, ist Lebensraum für gut 370 Vogelarten, darunter auch eine Kolonie rosaroter Flamingos. Die Hingucker der Lagunen sind für Wanderer und Fahrradfahrer oft gut mit bloßem Auge zu erkennen. Vor vielen Jahren schon haben Vogelkundler dieses Gebiet nahe des mittelalterlichen Comacchio für sich entdeckt, weshalb das Städtchen mittlerweile den Beinamen „Stadt des Birdwatching“ trägt.

Birdwatching im Podelta-Park – Copyright Archivio Po Delta Tourism

Nach den heißen Hochsommermonaten bietet Po Delta Tourism ab dem 9.September wieder mehr geführte Exkursionen in den Park an, um wunderschöne Naturerlebnisse zu genießen. „Mit dem Rad in die Saline von Comacchio“ ist eine gute Gelegenheit, um auf dem Drahtesel in die Weite der Landschaft einzutauchen. Und wer sich vollends vom Zusammenspiel von Wasser und Himmel bezaubern lassen möchte, begibt sich bei „Bike and Boat in der Lagune und in der Saline“ auf eine dreistündige Erlebnistour, auf der sich die abwechslungsreiche Natur zu Boot und zu Rad erleben lässt. Noch bis zum 6.1. kann man auch auf reinen Bootstouren durch die Lagunen erfahren, wie diese Gewässer früher intensiven Aalfang genutzt wurden.

Für Familien mit Kindern ab 9 Jahren ist besonders reizvoll im Rahmen von „A Cavallo nel cuore del Parco del Delta del Po“ Ausritte durch den Naturpark zu unternehmen. Die Pferde der Rasse Delta sind eng verwandt mit den Pferden aus der Camargue. Natürlich wäre man nicht in Italien, wenn es nicht auch Bootsausflüge auf dem Po gäbe, die mit Verkostung von typischen Wurst- und Käsespezialitäten und mit Weinen der Gegend, den „Vini delle Sabbie“, einhergingen.

PoDeltaPark Copyright Archivio Po Delta Turismo

Das wahrscheinlich farbenprächtigste und emotionalste Erlebnis im Naturpark Delta des Po ist das Flamingo Watching. Die Flamingo-Kolonie im Po-Delta ist relativ neu. Seit den Siebzigern haben sich die malerischen Vögel von der Camargue hierhin ausgebreitet, und seit den Neunzigern nutzen sie die Gewässer um Comacchio auch zum Nisten. Mittlerweile überwintern viele von ihnen hier. Für den Besucher sind sie also ein Anziehungspunkt das gesamte Jahr über.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.visitcomacchio.it und www.visitferrara.eu

Pressemitteilungen

Adria-Delfine bitte melden! Mitmachaktion für Urlauber

Touristen werden zu Delfinschutz-Bürgerforschern – Jetzt auch mit neuer Sichtungs-App

Kroatienurlauber können als Bürgerforscher das Projekt “ Rettung der letzten Adria-Delfine“ der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unterstützten. Dazu kann man jetzt auch eine neue, kostenlose Sichtungs-App einsetzen. Um Delfine in der kroatischen Adria zu entdecken, muss man nicht einmal in See stechen. Häufig halten sich die geschickten Schwimmer dicht an der Küste auf und lassen sich mitunter ganz bequem vom Balkon der eigenen Ferienwohnung aus beobachten.

Langzeitdatenerhebung zum Schutz einer vom Aussterben bedrohten Delfin-Population
Das Sichtungsprogramm, welches die GRD zusammen mit ihren kroatischen Partnern von der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb durchführt, existiert seit 2001. Die Daten liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger und dienen gemeinsam mit anderen Erhebungen als Bewertungsgrundlage für Maßnahmen, um die bedrohten Bestände zu schützen. So haben in der Adria, in der bis in die 60er-Jahre mehrere Tausende Delfine beheimatet gewesen sein sollen, nur ca. 220 Große Tümmler überlebt.

Ungewöhnlich viele Sichtungsmeldungen im vergangenen Jahr
Im vergangenen Jahr wurde der bisherige Rekord aus 2016 von über 400 Sichtungen mit 442 Sichtungen klar übertroffen. Neben Großen Tümmlern, der einzigen Delfinart die ganzjährig in kroatischen Gewässern lebt, wurden kleinere Gruppen von Streifendelfinen, mehrere Fin- oder Pottwale sowie Meeresschildkröten gesichtet und der GRD gemeldet.

Zuwachs von 12 Totfunden gegenüber 2016
Leider markiert 2017 auch einen Rekord von 34 toten Meeressäugern, ein Zuwachs von 12 Totfunden gegenüber 2016. Mit Abstand die häufigste Art war erneut der Große Tümmler (Tursiops truncatus) mit 22 toten Tieren. Auf Rang zwei der Adria-Todesliste 2017 lagen Streifendelfine (Stenella coeruleoalba) mit fünf Tieren – eine in Anbetracht der Seltenheit dieser Art in der Adria überraschende Zahl. 2016 wurde kein einziger toter Streifendelfin aus der kroatischen Adria gemeldet.
Außerdem wurde ein toter Cuvier-Schnabelwal (Ziphius cavirostris) gefunden. Sechs Delfinleichen waren bereits so stark zersetzt, dass es nicht mehr möglich war, die Art zu bestimmen. Die meisten Totfunde gab es im September.

Todesursache Nr. 1: Fischernetze
Von den geborgenen und untersuchten 16 Delfinleichen ließ sich bei sieben Tieren die Todesursache noch klären: Sechs Delfine ertranken in Fischernetzen, einer starb an den Folgen eines starken Parasitenbefalls. Zum Vergleich: Von den 2016 untersuchten toten Delfinen konnte noch bei acht Tieren die Todesursache nachträglich festgestellt werden. Von diesen waren vier als Beifang in Fischernetzen verendet.

Adria-Sichtungen von Delfinen, Meeresschildkröten oder Walen kann man über die neue Sichtungs-App oder unter www.delfinsichtung.de abgeben.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

Pressemitteilungen

Exklusiv-Segeltörn auf einer Hochsee-Dschunke

Mit der „Münchner Freiheit“ über die Adria „dschunkeln“

Exklusiv-Segeltörn auf einer Hochsee-Dschunke

Mit einer chinesischen Hochsee-Dschunke über die Adria (Bildquelle: Mau Yee)

Die Mau Yee hat eine besondere Geschichte zu erzählen. Die chinesische Hochsee-Dschunke mit dem Namen Mau Yee, was sinngemäß Münchner Freiheit heißt, ließ sich der Widerstandskämpfer Dr. Ruprecht Gerngroß in den 60er Jahren in Hongkong bauen. Gerngroß war 1945 in den letzten Kriegstagen Anführer des Widerstands gegen das Naziregime in Bayern. Noch vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen rief er die Münchner Bevölkerung zum Widerstand auf. Ihm zu Ehren wurde nach dem Krieg in München-Schwabing der Feilitzschplatz in Münchner Freiheit umbenannt.
1962 überführte Gerngroß das historische Holzschiff unter abenteuerlichen Umständen ins Mittelmeer, wo sie 20 Jahre auf ruhigeren Gewässern segelte. Der zweite Eigner, der Schwabinger Hannes Schacht, setzte die Mau Yee im Sinne seines Vorgängers für humanitäre Zwecke im Balkankrieg ein. Da mit dem Einsatz kein Geld zu verdienen war, stand die Mau Yee bald vor dem finanziellen und technischen Aus. Die Rettung kam mit Carina Beierling und Sepp Huber aus Fürstenfeldbruck. Sie verwirklichten ihren Traum, kauften die Dschunke und brachten sie auf Vordermann.

Ganzjährig im Vollcharter mit Skipper durch die nördliche Adria
Ab Ende Mai 2018 bis Ende Dezember 2018 kann die Dschunke in Vollcharter mit Skipper und Co-Skipper unter der Flagge von elan sportreisen gebucht werden. Die Törns sind ideal für Gruppen oder Familien, die ein besonderes Segelerlebnis suchen. Mit normalem Yachtsegeln hat eine Dschunkenfahrt allerdings nicht viel gemeinsam. Eher wird das Schiff sanft vor sich her „dschunkeln“. Dennoch ist aktives Miterleben an Bord auch hier die Devise. Jeder wird an der Schiffsführung beteiligt.
Zu Beginn und am Ende der Sommersaison stehen die Törns unter dem Motto „Segeln und Radeln“. Die herrlichen Küstenlandschaften entlang der nördlichen Adria und Hafenstädte wie Porec oder Rovinj können mit dem eigenen Rad, das an Deck mitgeführt wird, entdeckt werden.
Auf der historischen Yacht finden neun bis elf Personen in Doppel- und Stockbettkojen ausreichend Platz, um den Alltag hinter sich zu lassen und in ein neues Urlaubsabenteuer einzutauchen.

Information zum Törn und Anfrage für den Vollcharter bei
elan sportreisen, Am Gleisdreieck 1, 50823 Köln
E-Mail: info@elan-sportreisen.de, Tel.: +49 – (0)221 – 67 777 477, www.elan-sportreisen.de

Im Programm des Veranstalters elan sportreisen aus Köln finden sich Sportreisen rund ums Mittelmeer, in Nordeuropa, in den Niederlanden und in den Alpen. Die Sportreisen untergliedern sich in Wander- und Radtouren, Kanu- und Seekajak-Reisen, Mitsegeltörns und Segelreisen auf besonderen Schiffen sowie Urlaub in Sportclubs mit einem bunten Aktivprogramm. Familien können im Sommer zwischen Feriencamps mit einem sportlichen Programm für die ganze Familien in Südfrankreich, an der Atlantikküste, in Italien und auf Korsika wählen oder Familientörns auf dem Ijsselmeer buchen.

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Bruno Peters
Am Gleisdreieck 1
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Veranstaltungen/Events

An der Adria tummelt sich der Tintenfisch

Der Sommer wird eingeläutet an der Adria in der Emilia-Romagna. Im mittelalterlichen Hafenstädtchen Comacchio mit seinen Sage und schreibe sieben Strandbädern wird am 19. und 20. sowie am 26. und 27. Mai die Sagra della Seppia e della Canocchia gefeiert, das riesige Volksfest rund um den Tintenfisch und den Heuschreckenkrebs. Und viele Feste folgen.

 

Heuschreckenkrebse © Capuano

 

Sie ist ein wahrer Publikumsrenner, die Sagra della Seppia e della Canocchia, das Volksfest, auf dem sich alles um die zwei Köstlichkeiten des Mittelmeeres dreht, um den Tintenfisch und um den Heuschreckenkrebs. Für das Fischerdörfchen Porto Garibaldi, das zu Comacchio gehört, hat sich das Fest, italienisch „Sagra“, in den letzten acht Jahren zu einem bedeutenden Aushängeschild der Gastronomie entwickelt. Zahlreiche Gäste kommen zu diesem Ereignis teils von weit her. Im letzten Jahr waren es 4000 Besucher, die sich im Festzelt mit Spezialitäten rund um Tintenfisch und Krebs in zahlreichen Variationen und auf höchstem kulinarischen Niveau, verwöhnen ließen.

Ein gesamtes Menü wird mit den Meeresspezialitäten angeboten: feinste Muschelsuppe, kleine Nudeln, Sedanini, mit Krebsfleisch oder Tintenfischvariationen mit Gemüse und Polenta, frittiert, gekocht oder gratiniert, lassen jedem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Comacchio ist auch als Strand von Ferrara bekannt. Seine sieben Strandbäder, die „7 lidi“, erstrecken sich über gut 20 km und neben Porto Garibaldi bietet jedes dem Besucher einen ganz eigenen Charakter. Mondän und mit Shopping erwartet einen der Lido di Estensi, romantisch von uralten Pinienhainen umgeben ist der Lido di Spina, in Scacchi und Pomposa geht es vor allem familienfreundlich zu, Lido delle Nazioni bietet mit einem großen See attraktive Möglichkeiten zum Segeln und zum Kanufahren, wohingegen Lido di Volano den naturbelassensten Strand aufbietet. Die Lidi tragen übrigens alle das Gütezeichen der Blauen Flagge für nachhaltigen Tourismus.

Strandbäder © Visit Comacchio

Ihnen allen ist gemein, dass sie das wunderschöne sanfte Adriatische Meer vor sich, und die einzigartige Welt des UNESCO-Biosphärenreservats Parco del Delta del Po im Hinterland haben.

Es verwundert daher nicht weiter, dass die Veranstalter des berühmten historischen Autorennens, 1000 Miglia, 1000 Meilen, ihre Route durch die Landschaft um Comacchio gewählt haben. Vom 16. bis zum 19. Mai ist es wieder soweit: und es ist ein erhabener Anblick für Liebhaber historischer Sportwagen, wenn die liebevoll gepflegten Autos hier vorüberrollen. Seit 1977 besteht dieses Rennen, das von Brescia im Norden bis nach Rom und zurück einen Bogen durch herrliche Seiten Italiens schlägt. Dabei geht es vor allem um den Genuss, das Panorama des Landes und der Städte an sich vorbeiziehen zu lassen.

Der traditionelle Auftakt des Sommers an der Adria ist zweifelsohne die feierliche und malerische Festa della Madonna del Mare. Seit Alters her wird in Porto Garibaldi eine Madonnenstatue aus der Kirche der Immacolata auf die See geführt. Ein religiöses Fest, das auch die Strandurlauber durchaus in seinen Bann zieht. Am 3. Juni ist es soweit. Verbunden mit einem Fackelumzug und sehr emotionalen Momenten wird die Madonna etwa eine Meile über den Porto Canale gefahren, um die See und die in ihr Ertrunkenen zu grüßen, der Tribut eines Dorfes, das seit jeher mit den Gefahren des Meeres umzugehen weiß. Auch an diesem Tag kann man natürlich allerlei Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten genießen.

Fischspezialitäten © Archivio Po Delta Tourism

Doch zurück zu den Heuschreckenkrebsen, den canocchie. Sie alleine lohnen eine Reise, denn in Deutschland sind sie nur selten zu bekommen. Sie kommen fast nur in einigen Regionen des Mittelmeers vor, besonders hier an der Adria. Am besten werden sie im eigenen Sud im Ganzen zubereitet und sind eine wahre Delikatesse, die zu jeder Art von Pasta passt. Die Sagra della Seppia e della Canocchia ist übrigens, wie überhaupt alles in den Lidi, ausgesprochen wohnmobil- und camperfreundlich. Und wenn der Sommer in Comacchio erst einmal begonnen hat, geht es mit vielen Festen weiter. Zum Beispiel am 8. und 9. Juni mit dem Beach Festival voller Musik und Feuerwerk als Auftakt für eine Badesaison für die ganze Familie.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.ferraraterraeacqua.it/de

Kunst/Kultur Pressemitteilungen Veranstaltungen/Events

Pferde, Reiter, Fahnenschwinger – Ferrara feiert den wohl ältesten Palio der Welt

Am 27. Mai wird der berühmte Palio von Ferrara ausgetragen, das traditionelle Pferderennen, das in diesem Jahr das 50. Jubiläum seiner historischen Inszenierung feiert

Die meisten kennen es nur von Bildern: Jockeys in bunten, mittelalterlichen Kostümen, stolze Pferde, die über altes Pflaster rennen, umringt von einer begeisterten Menge auf einem stattlichen Platz im Zentrum einer historischen Stadt. Dazu kommen: Fanfaren, Fahnen und Jubelrufe – das ist eine besondere Seite von Italien, jenseits von Pizza und Strand: ein Palio.

Palio di Ferrara – das traditionelle Pferderennen © Visit Ferrara

Am 27. Mai wird auf er bildschönen Piazza Ariostea der eigentliche Wettkampf ausgetragen, bei dem Reiter aus acht historischen Bezirken – vier innerhalb und vier außerhalb der alten Stadtmauer gelegen – den sogenannten „Contrade“ um die Ehre des Sieges gegeneinander antreten. Der Platz ist rechteckig, hat die ideale Form für Pferderennen, und ist in seiner Mitte von einer Statue des humanistischen Dichters Ariost gekrönt.

Nun ist der Palio nicht einfach nur ein historisches Pferderennen, sondern er ist ein Ereignis, bei dem den Ferraresern das Herz aufgeht: Immer am letzten Sonntag im Mai ist der Palio der Höhepunkt einer ganzen Reihe voller stimmungsvoller Umzüge und farbenfroher Feste. Und das schlägt auch den Besucher in seinen Bann. Denn Ferrara trägt nicht umsonst den Titel einer UNESCO-Renaissancestadt: das Stadtbild ist geprägt von den prunkvollen, architektonisch einmaligen Ensembles der Epoche, in welcher Ferrara kultureller Mittelpunkt Europas war.

Wettkämpfe der bunten Fahnenschwenke © Visit Ferrara

Man muss kein Kulturtourist sein, ganz im Gegenteil. Wenn die Menschen in ihren alten Kostümen – jede „Contrade“ trägt ihre eigene Farbkombination – auf den zahlreichen Feierlichkeiten, die schon Ende März beginnen, bis zum Palio den vergangenen Zauber auferstehen lassen, dann kann sich dieser Magie auch der Besucher nicht entziehen. Genau acht Tage vor dem Rennen findet der größte, farbenfrohe und stimmungsvolle Umzug statt. Und für eine Atmosphäre voller Eindrücke für Augen und Ohren sorgen auch die vielen Wettkämpfe der bunten Fahnenschwenker und der vielen historischen Musiker, die in vielen Kategorien versuchen, die beste Wertung für ihre „Contrade“ zu erlangen.

Ferrara ist als Renaissancestadt berühmt, aber der Palio ist noch älter. 1259 erstmalig erwähnt, wurde er 1279 zu einer offiziellen Veranstaltung mit festen Regeln. Diese lassen sich heute noch auf einer langen Tafel nachlesen, die an einer Seite der romanischen Kathedrale aus dem 12. Jh. hängt. Als es zum Ende der Renaissance stiller wurde um Ferrara, verblasste auch der Palio, geriet aber nie völlig in Vergessenheit. Seit 1968 wird er nun wieder in historischer Form zelebriert, begeht also in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum.

Doch noch einmal auf die Piazza Ariostea: Der Platz mit seinen Bäumen und den Arkaden ist ein architektonisches Kleinod und lädt immer zu einem Bummel ein. Der eigentliche „Palio“ ist ein Tuch, das einem Heiligen gewidmet ist, und dieses Tuch ist die Trophäe, die der siegenden „Contrade“ winkt, die sie also in ihr Stadtviertel tragen darf. Genau genommen gibt es vier Rennen und vier Tücher, die sich die acht „Contrade“ streitig machen: das Jungenrennen und das Mädchenrennen für Reiter unter 15 Jahren, und ein Eselrennen, die „Corsa delle asine“, und schließlich das eigentliche Pferderennen mit Berbern, Halbblütern, bei dem es um das gelbe Tuch zu Ehren des Schutzpatrons von Ferrara, des Heiligen Georg, geht.

Selbst wer den Palio verpasst, findet in Ferrara immer eine verzauberte, von Geschichte und Traditionen geprägte Stimmung, und man wäre nicht in der Emilia-Romagna, wenn diese nicht auch durch den Magen ginge. In exzellenten Restaurants und Trattorien, auch im mittelalterlichen Teil der Stadt, lassen sich Ferrareser Traditionsgerichte probieren wie die Salama da Sugo, eine Zubereitung aus mehrere Monate gereifter Schweinewurst, oder ein Pasticcio alla ferrarese, einem Pastagericht, bei dem sich süße und salzige Aromen auf einzigartige  Weise verbinden.

www.paliodiferrara.it www.ferraraterraeacqua.it www.visitferrara.eu

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Frischer Wind für Portopiccolo

Frischer Wind für Portopiccolo

München/Portopiccolo – Mit dem Penthaus-Projekt „Four Winds“ wächst das Resort Portopiccolo um weitere exklusive Wohneinheiten. Die vier Apartments, die im September fertiggestellt wurden, bieten unter anderem einen Panoramablick über die Adriabucht von Sistiana.

Die nach den Winden „Libeccio“, „Scirocco“, „Bora“ und „Mistral“ benannten Penthäuser, sind zwischen 399 und 556 Quadratmeter groß und liegen nur 100 Meter vom Meer entfernt. Durch die großflächige Panoramafront im Wohn- und Essbereich der offen gestalteten Apartments, können die Bewohner den Sonnenuntergang über der Adria und dem nahegelegenen Schloss Duino genießen. Die „Four Winds“ verfügen über zwei bis vier Schlafzimmer sowie Terrasse und Garten. Zudem hat jede der Immobilieneinheiten einen privaten Pool mit Loungebereich. Wellness- und Fitnessbereiche sowie private Garagen sind direkt mit den Penthäusern verbunden und runden das Gesamtkonzept der Immobilien ab.

Erst im April 2017 eröffnete Portopiccolo Sistiana das 3.600 Quadratmeter große Portopiccolo Spa by Bakel. Die vier neuen Penthäuser befinden sich im obersten Stockwerk des modernen Spagebäudes. Design und Ausstattung sind inspiriert vom Meer und dem Karststein, der aus dem Steinbruch stammt, aus dem Portopiccolo entstanden ist. Die Gäste genießen den Blick auf die Adria, während Sie neue Energien im Wellness – oder Fitnessbereich tanken.

Die 2011 gestartete Immobilienentwicklung Portopiccolo bietet verschiedene Wohneinheiten, vom Apartment bis zur Villa, die alle über Meerblick verfügen. Im Hafen des Immobilienprojekts findet sich neben 121 Anlegeplätzen für Schiffe von bis zu 24 Metern Länge auch ein Beachclub. Das Umweltkonzept des Resorts wurde zudem vom italienischen Staat ausgezeichnet. Die resorteigene Geothermieanlage sichert die gesamte Energieversorgung im Ort und Wärmepumpen nutzen die Temperatur des Meerwassers zum Heizen oder Kühlen. Durch ein ausgeklügeltes unterirdisches Straßensystem ist das Resort komplett autofrei. Außerdem bietet Portopiccolo viele Dienstleistungen wie einen Conciergeservice, Gärtner und einen Reinigungsdienst. Darüber hinaus haben Eigentümer die Möglichkeit, ihre Wohnobjekte über einen Vermietungsservice als Anlage mit drei Prozent garantierter Rendite zu vermieten.

Portopiccolo liegt knapp 20 Kilometer von Triest entfernt, dem nördlichsten Ende der Adria, und grenzt an die Bucht und den Yachthafen der kleinen Ortschaft Sistiana. Die Bucht von Sistiana wird oft als die Schönste der oberen Adria bezeichnet. Sie ist ein verstecktes Juwel zwischen den felsigen Kliffen von Duino mit seinem Schloss. Das Umfeld dieser beeindruckenden Immobilienentwicklung bietet Besuchern, Hauseigentümern und Hotelgästen Zugang zu einer der landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Umgebungen Italiens, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Traumhafte Buchten, üppige Vegetation und eine atemberaubende Aussicht auf den Yachthaften machen Portopiccolo zu einem bezaubernden Ort. Nur wenige Autominuten von Triest und eine knappe Stunde Fahrt von Venedig entfernt, präsentiert sich Portopiccolo als Wahlheimat derer, die die Lebensqualität eines umweltfreundlichen Dorfes zu schätzen wissen. Zu der Entwicklung gehört auch das Fünf-Sterne-Luxury-Hotel Falisia, das direkt an der Hafenpromenade liegt. Das Resort gehört zur Luxury Collection von Starwood und verfügt über 65 Zimmer und Suiten, einen Privatstrand mit Infinity-Pool, zwei Restaurants mit Gourmet- und Vital-Küche, eine Lounge Bar, einen Spa-Bereich sowie drei Konferenzräume. Weitere Informationen finden sich unter www.portopiccolosistiana.it sowie unter www.falisiaresort.com

Kontakt
Portopiccolo
Robert Opiela
Trautenwolfstraße 3
80802 München
+49 (0)89 130 121 10
+49 (0)89 130 121 77
ropiela@prco.com
http://www.prco.com/de/

Reisen/Tourismus Veranstaltungen/Events

Alles Aal an der Adria

Vom 29. September bis zum 15. Oktober feiert das Adriaseebad Comacchio die „XIX. Sagra dell’Anguilla“, das große Volksfest rund um den Aal

Es zählt zu den kulinarischen Top-Events von Comacchio und ist weit darüber hinaus berühmt: die „Sagra dell’Anguilla“, das große Volksfest rund um den Aal. Zum 19. Mal wird es nun schon begangen, vom 29. September bis zum 15. Oktober. Ausgefallene Fischdelikatessen werden unter freiem Himmel angeboten und machen die „Sagra“ zusammen mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm zu einem Ereignis, das weit über die Region hinaus bekannt und berühmt ist.

Gegrillter Aal © Archivio Fotografico Provincia di Ferrara
Marinierter Aal © Archivio Fotografico Provincia di Ferrara

Comacchio liegt nur knapp 50 km von der UNESCO-Renaissance-Stadt Ferrara entfernt, in der Emilia-Romagna, die für ihre exquisite Gastronomie und für die Hochwertigkeit ihrer landwirtschaftlichen Produkte besonders berühmt ist. Um hier mit einem kulinarischen Volksfest hervorzustechen, muss man einiges zu bieten haben. Und das hat die „Sagra dell’Anguilla“. Das Herz der „Sagra“ wird auch in diesem Jahr wieder am stimmungsvollen Gastro-Stand in der Via Fattibello schlagen. Fischer aus der Region bieten hier vielfältige und schmackhafte Gerichte mit Aal  sowie mit weiteren heimischen Süß- und Salzwasserfischen an. Aal gegrillt oder frittiert, aber auch Aalsuppen gehören auf jeden Fall dazu. Außerdem werden Themenmenüs angeboten. Selbst süße Desserts gibt es in der Form des Aals. Der Eintritt ist frei. Gespeist wird im großen Zelt des Stands mit 700 Sitzplätzen in gemütlicher Atmosphäre. Aber auch die örtlichen Restaurants laden zu einem Rundgang durch die Stadt ein und überbieten sich mit traditionellen und kreativen lukullischen Kreationen rund um den Aal: Risotto, Aalsuppe alla comacchiese, die mit einem frischen Stück Polenta serviert wird, brodetto con la verza, Wirsingsuppe, sowie Aal in Essig mariniert. Das große Fest wird an den drei Wochenenden ganztägig gefeiert, wochentags wird abends geöffnet.

Das brackige Wasser der nahen Lagunenlandschaft bietet genau den richtigen Lebensraum für den Aal. Schon die Römer haben ihn hier gefangen, das Museum „Manifattura dei Marinati“ dokumentiert seine Geschichte. Der Aal, im Italienischen weiblich, wird hier liebevoll „die Königin“ genannt.

Und diese Liebe geht durch den Magen: Auf der „Sagra“ des vergangenen Jahres wurden 22,45 Zentner verspeist, gegrillt, mariniert oder in herrlich brodelnden Suppen, dazu kam noch 1,05 Zentner frittierte Meeresfrüchte. 11281 Portionen wurden serviert. Und in diesem Jahr sollen es noch mehr werden. Dabei ist man für Einflüsse von außen offen: Zum wiederholten Male wird der renommierte japanische Koch Hiroshi Ogata seine fernöstlichen Aalzubereitungen präsentieren. Und dann der Wein: die „Hauptstadt des Aals“ verwandelt sich für auch in das „Herz des Bosco Eliceo“, des Weins der Region.

Lagunelanschaft © Roberto Maggioni

Aber das Volksfest ist mehr: Die mittelalterliche Stadt verwandelt sich zu einiger Kirmes mit über 120 Ausstellern, die die Gassen entlang der Kanäle mit Leben füllen. Comacchio quillt über vor Kunsthandwerk, Gauklern, regionaltypischen Produkten und süßen Leckereien. Man kann zu Fuß schlendern, Bootsausflüge durch die Kanäle der Stadt und ihrer Umgebung machen oder die Lagune auf dem Fahrrad erkunden. Das macht sicherlich hungrig … und damit ist man in Comacchio wieder beim Aal.

Weitere Informationen rund um die Sagra dell‘ Anguilla und die Stadt Comacchio bietet die offizielle Homepage der Gemeinde: www.visitcomacchio.it www.sagradellanguilla.it

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Strandclub mit Gourmetfaktor

Mediterranes Flair und kulinarische Highlights im MarePineta Beach

Strandclub mit Gourmetfaktor

München/Milano Marittima – Im Sommer ist er die Top-Adresse an der Adriaküste der Emilia-Romagna – der MarePineta Beach in Milano Marittima. Hier mischt sich die Mailänder High Society mit gutgelaunten Reisenden aus der ganzen Welt, die eines eint: den Sommer in vollen Zügen genießen.

Durch einen Pinienhain gelangt man zum großzügig gestalteten Strand mit eleganten Sonnenliegen und Schirmen. Für Gäste des Resorts sind die in einem modischen Erdton gehaltenen Sonnenliegen, Badetücher und Schirme im Zimmerpreis enthalten. Nur wer in den ersten beiden Reihen zum kühlen Nass liegen möchte, muss einen Aufpreis zahlen, aber hier sieht man ja bekanntlich auch besser oder wird besser gesehen, denn ums „Sehen und Gesehen“ werden geht es in den mondänen Küstenorten zwischen Adria und Cote d“Azur in jedem Sommer.

Kulinarische Höhepunkte verspricht das von Michelin-Sterne-Koch Andrea Ribaldone gestaltete Restaurantkonzept. „Frisch, italienisch und einfach“ lautet das Kredo. Leichte Salate, Obst, typische Pastagerichte, wie Orecchiette mit Muscheln oder Pappardella Bolognese stehen auf der Karte. Der „Catch of the Day“ kommt vom Fischmarkt im benachbarten Cervia frisch auf den Grill. Italienische Desserts sorgen für den richtigen Zuckerspiegel. Dazu wird eisgekühlter Rose und Weißwein serviert und passende Loungemusik hebt das Urlaubsgefühl. Der „Umbrella Service“ versorgt die Gäste tagsüber auch am Strand mit kleinen Speisen und Getränken.

In der Sommersaison 2017 überrascht Ribaldone donnerstags, freitags und samstags mit verschiedenen Themenabenden unter dem Sternenhimmel von Milano Marittima. Zum Saisonstart am 8. Juni tanzen die Gäste zu den Beats von DJ Checco Farias von der Gruppe Jestofunk.

Das MarePineta ist Mitglied der JSH Hotels Collection und liegt im Herzen eines Pinienwaldes, direkt am Strand und nur unweit des Zentrums von Milano Marittima. Das Hotel verfügt über 70 Zimmer im historischen Haupthaus „Casa Madre“ und 16 Zimmer und Suiten im angrenzenden, modernen Kubus sowie 79 Zimmer in der „Villa Regina“. Das Fünf-Sterne-Resort ist zwischen Anfang April und Anfang Oktober geöffnet und verfügt über einen 363 Quadratmeter großen Swimming Pool sowie zehn Sand-Tennisplätze auf denen internationale Turniere ausgerichtet werden. Für Golfbegeisterte steht nur 2,5 Kilometer entfernt der 27-Loch Golfplatz des Adriatic Golf Clubs bereit. Gäste, die sportlich die Naturlandschaft um das Resort herum erkunden wollen, können sich Fahrräder ausleihen. Im MarePineta Beach ist ein Maximum an Privatsphäre und Ruhe garantiert. Für das kulinarische Konzept der zwei Restaurants zeichnet Michelin-Sterne-Koch Andrea Ribaldone verantwortlich.

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MarePineta Resort
Sieglinde Sülzenfuhs
Trautenwolfstr. 3
80802 München
+49 (0)8913012115
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http://www.jsh-hotels.com/hotelmarepineta/de-DE

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Pressemitteilungen

Behinderter Adria-Delfin erneut nahe Zadar gesichtet

Behinderter Großer Tümmler erweist sich als Überlebenskünstler. Seit 4 Jahren lebt er bei Zadar. Experten hatten ihm keine Überlebenschance gegeben.

Ein Delfin mit einem kümmerlichen Rest von Schwanzfluke und mit Gewebewucherungen von eingewachsenen Resten eines Fischernetzes – der Anblick eines derart behinderten Großen Tümmlers ruft zunächst Mitleid und Sorge hervor.

Und doch löst dieses unerwartete Wiedersehen große Freude bei der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) aus. Die Delfinschützer hatten für diesen Delfin vor knapp vier Jahren jede Hoffnung aufgegeben. Urlauber aus Deutschland entdeckten ihn jetzt während eines Segeltörns im Juni vor der Insel Vrgada inmitten einer Delfingruppe und konnten ihn filmen.

Erstmals wurde dieser spezielle Große Tümmler im September 2013 vor der Insel Paman bei Zadar aufgespürt. Er war allein und gezeichnet von gleich mehreren schweren Handicaps. Experten gaben ihm keine Überlebenschance. Erstaunliche Selbstheilungskräfte brachten den Delfin, der damals recht entkräftet stets alleine umherzog, zurück ins Leben. Quirlig und agil vertreibt er sich die Zeit mit einer Gruppe von etwa fünf Großen Tümmlern, wie auf den Aufnahmen zu erkennen ist.

Vergebliche Rettungsversuche
Am Rücken des Tieres, an den Flippern und am Maul waren Reste eines Fischernetzes tief ins Fleisch eingewachsen, hatten sich entzündet und starke Gewebewucherungen verursacht. Eine stark beschädigte Schwanzfluke behinderte den Delfin zusätzlich.

Im Rahmen des GRD-Projekts “ Rettung der letzten Adria-Delfine“ starteten Meeressäuger-Spezialisten von der Universität Zagreb 2013 eine aufwändige Rettungsaktion. Mehrere Tage lang wurde versucht, den auf den Namen „Kosara“ getauften Delfin einzufangen, um ihn veterinärmedizinisch zu behandeln.

Die Aktion schlug fehl. Niemand rechnete damit, dass das Tier mit seinen akuten, schweren Wunden lange leben würde. Doch – es grenzt an ein Wunder – „Kosara“ hielt durch. Er wurde 2014 einmal kurz gesehen, dann wieder im Sommer 2016 bei der vor Sibenik gelegenen Insel Zirje und jetzt vor Vrgada. Seine Wunden scheinen gut verheilt. Und er hat gelernt, mit dem kümmerlichen Rest seiner Schwanzfluke geschickt zu tauchen und zu schwimmen.

Nicht mehr allein unterwegs
„Kosara sieht ziemlich munter und fit aus. Es freut mich, dass dieser Delfin kein Einzelgänger mehr ist, sondern in einer Gruppe mitschwimmt“, sagt die kroatische Tierärztin, Meeressäugerexpertin und Leiterin des Schutzprojekts Dr. Martina Duras aus Zagreb.

Reste von Fischernetzen: Tödliche Gefahr für Delfine
Sogenannte Geisternetze, Reste zerstörter, von Fischern nicht wiedergefundener oder weggeworfener Netze, werden zu einer immer größeren Gefahr. Meerestiere wie Delfine oder auch Wale verheddern sich, sterben langsam und qualvoll. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und die UNEP warnten bereits 2009 vor der von Geisternetzen ausgehenden Gefahr für das Meeresökosystem und sahen dringenden Handlungsbedarf, sich des Problems auf internationaler Ebene anzunehmen. Geschehen ist seitdem wenig.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

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Prämiertes Summerfeeling in Portopiccolo

Prämiertes Summerfeeling in Portopiccolo

München/Portopiccolo – Der deutsche Sommer startet gerade durch – der italienische hat bereits vor Monaten begonnen! Im Beachclub von Portopiccolo Sistana, an der oberen Adriaküste nahe Triest, können die Besucher und Bewohner des Resorts die Sommertage in edlem Ambiente genießen. Der Club wurde von der Vogue Italia unter die Top 12 des Landes gewählt.

Im Portopiccolo Beach Club können die Gäste in privater Atmosphäre entspannen. Der Club verfügt über einen Strandabschnitt, drei Swimmingpools, bequeme Strandliegen auf den eleganten Teakholz-Terrassen, ein Restaurant, eine Cocktailbar und einen Beach-Food-Lieferservice. Der persönliche Concierge-Service sorgt darüber hinaus dafür, dass keine Wünsche unerfüllt bleiben. Der atemberaubende Meerblick auf die Bucht von Sistana und das Schloss Duino ist inklusive.
Für das maritime Flair im Ort ist neben dem Beachclub auch der Yachthafen des Küstenörtchens verantwortlich. Die 116 Anlegeplätze bieten eine hochmoderne Ausstattung und erstklassigen Service. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, Yachten vor Ort zu chartern.

Ob Segeln, Wasserskifahren oder Tauchen – Portopiccolo ist Ausgangspunkt für Wassersport aller Art. Wer aber lieber abseits des Wassers sportlich aktiv sein will, kann sich auf Mountainbike-Touren entlang der italienisch-slowenischen Grenze begeben. Im Umkreis des Resorts befinden sich zudem zehn Golfplätze, die zu einem Flight mit Blick auf das Meer einladen.

Gäste von Portopiccolo können zum einen in Mietapartments oder im Falisia, a Luxury Collection Resort & Spa, Portopiccolo übernachten. Das Hotel liegt direkt am Hafen des Resorts und bietet 65 elegante Zimmer und Suiten, einen Privatstrand mit Pool, zwei Restaurants mit Gourmet- und Vital-Küche, eine Lounge Bar und einen Wellness-Bereich.

Portopiccolo liegt knapp 20 Kilometer entfernt von Triest am nördlichsten Ende der Adria und grenzt an die Bucht und den Jachthafen der kleinen Ortschaft Sistiana. Die Bucht von Sistiana wird oft als die Schönste der oberen Adria bezeichnet, sie ist ein verstecktes Juwel zwischen den felsigen Kliffen von Duino mit seinem Schloss. Das Umfeld dieser beeindruckenden Immobilienentwicklung bietet Besuchern, Hauseigentümern und Hotelgästen Zugang zu einer der landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Umgebungen Italiens, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Traumhafte Buchten, üppige Vegetation und eine atemberaubende Aussicht auf den Yachthaften machen Portopiccolo zu einem bezaubernden Ort. Mit dem Portopiccolo SPA by Bakel wurde im April 2017 ein weiteres attraktives Erholungsangebot eröffnet. Das nur 100 Meter vom Meer entfernte und 3.600 Quadratmeter große Spa verfügt über drei Ebenen und große Glasfenster. Zu der Entwicklung gehört auch das Fünf-Sterne-Hotel Falisia, a Luxury Collection Resort & Spa, Portopiccolo. Das Hotel liegt direkt an der Hafenpromenade und hat 65 Zimmer und Suiten. Das Resort gehört zur Luxury Collection von Starwood und verfügt über 65 Zimmer und Suiten, einen Privatstrand mit Infinity-Pool, zwei Restaurants mit Gourmet- und Vital-Küche, eine Lounge Bar, einen Spa-Bereich sowie drei Konferenzräume. Weitere Informationen finden sich unter www.portopiccolosistiana.it Weitere Informationen zum Hotel finden sich unter www.falisiaresort.com

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