Tag Archives: Adriano

Pressemitteilungen

Hafengeburtstag Hamburg: NDR 90,3 und „Hamburg Journal“ präsentieren 43 Stunden Programm

Hafengeburtstag Hamburg: NDR 90,3 und „Hamburg Journal“ präsentieren 43 Stunden Programm

Marquess bringt den Latino-Pop zum Hafengeburtstag _ Foto von Starwatch

NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ präsentieren beim Hafengeburtstag Hamburg insgesamt 43 Stunden Programm. An den Landungsbrücken direkt vorm Alten Elbtunnel stehen von Donnerstag, 5. Mai, bis Sonntag, 8. Mai, mit u. a. Marquess, der Wayne Morris Band und Armando Quattrone spannende Live-Acts auf die Bühne.

Das Bühnenprogramm startet täglich um 12.00 Uhr. In den Abendstunden verwandelt sich das NDR Areal dann in eine Konzert-Location. Höhepunkt am Donnerstag, 5. Mai, ist der Auftritt der Wayne Morris Band ab 19.30 Uhr. Die Band rund um den Ausnahmegitarristen bringt ihren Rock-Sound auf die Bühne. Dabei spielt sie eigene Songs und Hits der letzten 40 Jahre in neuem Gewand. Schon nachmittags ist Gerrit Hoss, der gemeinsam mit seiner Band die plattdeutschen Songs seines aktuellen Albums „Platt“ vorstellt, live zu erleben.

Lateinamerikanische Rhythmen in der maritimen Atmosphäre an den Landungsbrücken gibt’s am Freitagabend, 6. Mai: Mit Marquess kommt das Latino-Feeling in den Hamburger Hafen. Seit ihrer Debüt-Single „El Temperamento“ – die zum Sommerhit des Jahres 2006 wurde – landete das Trio zahlreiche weitere Hits wie „Vayamos Companeros“, „La Vida Es Limonada“, „Arriba“, „Bienvenido“ oder „El Porompompero“. Die 90-minütige Bühnenshow von Marquess beginnt um 21.15 Uhr. Zuvor kommt die Band für die Live-Sendung „Sehnsucht nach Meer – Der Hafengeburtstag in Hamburg“ ab 20.15 Uhr im NDR Fernsehen auf die Bühne. Nach dem Marquess-Konzert heißt es Party bis Mitternacht mit NDR 90,3 DJ Michael Wittig. Ein Höhepunkt am Freitagnachmittag ist der Auftritt von Moderator Yared Dibaba. Dass er auch singen kann, zeigt er nachmittags ab 17.15 Uhr, denn dann tritt er gemeinsam mit seinen „Schlickrutschern“ auf und bringt alte plattdeutsche Shantys in aufgepepptem Gewand mit. Die Moderation am Donnerstag und Freitag übernimmt Theresa von Tiedemann.

Moderator Stephan Heller holt am Sonnabend, 7. Mai, ab 18.30 Uhr den Londoner Kelvin Jones auf die Bühne. Das 21-Jährige Nachwuchstalent verehrt gleichermaßen B.B. King und Michael Jackson – wie auf seinem Debüt-Album „Stop The Moment“ mit dem Hit „Call You Home“ zu hören, auf dem er Blues und Pop miteinander verbindet. Abends ist dann Dolce Vita angesagt: Mit dem Auftritt von Armando Quattrone ab 20.15 Uhr hält das italienische Lebensgefühl Einzug auf den Hafengeburtstag. Im vergangenen Jahr lieferte er mit „Positivo“ den Sommerhit des Jahres ab. Inspiriert von den alten Hits eines Adriano Celentano kreierte der aus Kalabrien stammende Musiker eine Mischung aus Italo-Pop, Reggae und Tarantella. Nachdem Armando Quattrone viele Jahre quer durch Europa reiste und mit vielen verschiedenen Musikern zusammenspielte, hat er seit sechs Jahren in Hamburg seine neue Heimat gefunden. Hier entdeckte ihn Star-Produzent Franz Plasa, mit dem er sein erstes Album aufnahm. Vor seinem eigentlichen Auftritt spielt er bereits ab 19.30 Uhr zwei seiner Songs im Rahmen der Live-Sendung des Regionalmagazins „Hamburg Journals“ im NDR Fernsehen.

Am Abschlusstag des Hafengeburtstages, Sonntag, 8. Mai, präsentieren NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ von 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr ein vielfältiges Programm mit Moderator Christian Buhk. Unter anderem kommen das Hamburger Ur-Gestein Jochen Wiegandt (15.15 Uhr) und der „Chor für Alle“ Hamburg Singt (18.30 Uhr) Uhr an die Landungsbrücken. An allen vier Tagen bringt außerdem die Party-Band Shout! den NDR 90,3 „Lieblingsmix“ ab den Mittagsstunden live auf die Bühne.

Firmenkontakt
medienbuero
Christoph Kohlhöfer
Maria-Louisen-Straße 96
22301 Hamburg

c.kohlhoefer@medienbuero.eu

Pressekontakt
medienbuero
Christoph Kohlhöfer
Maria-Louisen-Straße 96
22301 Hamburg
01634787694
c.kohlhoefer@medienbuero.eu

Pressemitteilungen

Filme für Demenzkranke

Die ehemalige MTV-Moderatorin und jetzige Filmemacherin Sophie Rosentreter schliesst eine Lücke: sie produziert Filme, die speziell für demenzkranke Menschen konzipiert wurden.

Es gibt immer wieder Ideen, die so naheliegend sind, dass man sich fragt, weshalb sie nicht schon längst realisiert wurden.
Sophie Rosentreter, ehemalige MTV-Moderatorin und heutige Filmemacherin, hatte so eine Idee.
Bei Besuchen ihrer an Demenz erkrankten Großmutter im Pflegeheim beobachtete Sie, dass dort
Demenzkranke oft vor dem Fernseher saßen und dieses Medium gerne als „electronical Babysitter“ eingesetzt wurde. Nun muss man bei weitem kein Fachmann sein, um zu erkennen, dass die komplexe Bilderflut des heutigen Fernsehprogramms demenzkranke Menschen überfordert und einer enormen Reizüberflutung aussetzt, mit all den negativen Folgen wie Unruhe und Reizbarkeit. Von dieser Erkenntnis aus war es dann nur ein kurzer Weg bis zu der Idee, Filme für demenzkranke Menschen zu produzieren.
Bei der Konzeption dieser Filme greift Sophie Rosentreter intuitiv auf Erkenntnisse zurück, die sich im Umgang mit Demenzkranken bewährt haben. Hierzu zählt beispielsweise der Verzicht auf Belehrungen. Es gibt keinen Grund, die Welt des Kranken als falsch oder unrichtig zu entlarven – besser ist es, den Kranken in dieser Welt abzuholen. Auch wenn die intellektuellen Fähigkeiten dementer Menschen massiv eingeschränkt sind, bleibt die emotionale Ansprechbarkeit erhalten. Dass das Medium Film Emotionen in besonderer Weise anzusprechen vermag, hat jeder von uns schon selbst erfahren. Filme sprechen eben gleich zwei Wahrnehmungskanäle, die visuelle und die auditive Wahrnehmung, an.
Leider sind die meisten modernen Filme so konzipiert, dass sie demenzkranke Menschen verwirren und überfordern. Da das Publikum und der meist jüngere Kinogänger nach „action“ verlangt, dominieren heute Stilmittel wie hektische Schnittführung, jump cuts und Achsensprünge. Der Soundtrack vieler Filme ähnelt einem Inferno, das Erzähltempo ist rasant. Mit solchen Darbietungen können Demenzkranke nicht nur wegen kognitiver Defizite nichts anfangen, sondern auch deshalb, weil sie im Widerspruch zu ihren biographischen Erfahrungen stehen. In der Jugendzeit der heute meist hochbetagten Kranken waren Filme völlig anders konzipiert und auch Technik und Stilmittel wiesen grundlegende Unterschiede zu denen des modernen Films auf. Beispielsweise wurden häufig Überblendungen anstelle der heute üblichen cuts eingesetzt.
Der Gerontologe, Adriano Pierobon, dessen Unternehmen HUMANIS bundesweit zahlreiche demenzkranke Menschen betreut, ist von Rosentreters konzeptionellen Ideen begeistert. Bereits in der Vergangenheit habe man mit älteren Filmen, wie beispielsweise „Die Feuerzangenbowle“ mit Heiz Rühmann positive Erfahrungen gewonnen. Da fast jeder Demenzkranke diese Filme aus seiner Jugend kenne, seien sie eine nicht zu unterschätzende Erinnerungshilfe. Besonders positiv sei der Effekt dann, wenn man nach dem Betrachten des Films die déjà – vu Erlebnisse im Gespräch aufgreife und aus diesen Erinnerungsfragmenten weitere Erinnerungen ableite, also beispielsweise nachfrage, in welchem Kontext der Kranke den Film damals gesehen hat. Durch einfaches Nachfragen, so Pierobons Erfahrung, würden dann die Erinnerungen oft regelrecht sprudeln und eine erstaunliche Komplexität annehmen. Überdies werde durch das Betrachten der Filme Aufmerksamkeit gebunden und das Konzentrationsvermögen gefördert. Schließlich sei auch der Beschäftigungseffekt nicht zu unterschätzen, litten doch viele Kranke unter Beschäftigungsdefiziten und schlichter Langeweile.
Von Rosentreters Arbeiten verspricht sich Pierobon viel. Sein Unternehmen werde Rosentreters Filme und die Begleitmaterialien auf jeden Fall in der Dementenbetreuung einsetzen und die dabei gewonnenen Erfahrungen systematisch auswerten. In diesem Zusammenhang begeistern Pierobon auch die Begleitmaterialien zu den Filmen. Diese beinhalten Materialien, die zusätzliche Wahrnehmungskanäle ansprechen, so beispielsweise taktile Stimuli. Sophie Rosentreter greift hier offenbar auf theoretische Erkenntnisse, die dem Modell der selektiven Optimierung und Kompensation (SOK – Modell ) zugrunde liegen, zurück. Dieses Modell zeigt auf, wie Funktionsverlusten erfolgreich entgegengewirkt werden kann. Ob Rosentreter hier ihrer Intuition gefolgt ist, oder den Empfehlungen Ihres beratenden Experten, Dr. Jens Bruder, ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Was zählt ist das Ergebnis!

Auf dem deutschsprachigen Pflegemarkt ist HUMANIS einer der Wegbereiter und Pioniere in der häuslichen Rund-um-die-Uhr-Pflege. HUMANIS arbeitet ausschließlich mit hiesigem, festangestelltem, qualifiziertem Pflegepersonal und ist bei allen Pflegekassen zugelassen.

Humanis GmbH
Adriano Pierobon
Mozartstraße 1
76133
Karlsruhe
info@humanis-gmbh.de
0721 27111
http://humanis-pflege.de