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Praxiserprobtes Know-how für den produzierenden Mittelstand

MES Specials zeigen Wege zur Digitalisierung in der Fertigung auf, interessante Gäste bereichern die Agenda.

Praxiserprobtes Know-how für den produzierenden Mittelstand

Teilnehmer MES Special (Bildquelle: gbo datacomp GmbH)

Produzierende Unternehmen müssen immer schneller auf die Veränderungen im Markt und flexibler auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren. Smart Factory ist für viele das Ziel. Das gelingt nur mit einer auf maximale Effizienz getrimmten Produktion. Doch wie erkennt man Optimierungspotenziale und wie setzt man solche Erkenntnisse in der Praxis dauerhaft um? Die Antworten auf dieses Fragen liefern schon seit einigen Jahren die MES Specials von gbo datacomp. Der Experte für umfassende MES-Lösungen stellt in seinen praxiserprobten Workshops erfolgreiche Best-Practice-Lösungen für eine transparente und effiziente Fertigung vor, in der Mitarbeiter online alles im Blick behalten, um beispielsweise frühzeitig Kapazitätsengpässe zu erkennen. Die Experten von gbo erklären praktische Lösungsansätze, um Rüstzeiten zu reduzieren, Durchlaufzeiten zu verkürzen oder auch um sämtliche Dokumentationspflichten online zu erfüllen.
Der erste Workshop findet am 22. Februar 2018 im Salon Moto in Neu-Ulm statt. Weitere Veranstaltungen sind für den 8. März 2018 im Nixdorf-Museum, in Paderborn und den 12. April 2018, in der Motorworld in Böblingen geplant. Dauer der MES-Special ist von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr, ein optionales Rahmenprogramm schließt sich an.
Gast der ersten Veranstaltung ist Dr. Sebastian Schlörke, der zum Thema „Lean Management in der Produktion“ sprechen wird. Schlörke ist Experte, wenn es um die Erfolgssteigerung in Unternehmen durch Prozessoptimierung geht. Zudem erfahren die Teilnehmer, wie sie ein modulares Manufacturing Execution System als Datenbasis für die Optimierung ihrer Produktion einsetzen und mit ihm eine Online-Feinplanung vornehmen können. Im Mittelpunkt der drei MES-Special steht jedoch ganz klar, die Umsetzung der Digitalisierung im Mittelstand, die ganz sicher nur Schritt für Schritt erfolgen kann. Das interessante Rahmenprogramm bietet genügend Möglichkeit, sich mit den übrigen Teilnehmern sowie den gbo-Experten auszutauschen. Denn neben einer umfassenden Digitalisierung ist Netzwerken ein Muss.
Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, befinden sich auf www.gbo-datacomp.de.

Terminübersicht MES Special – Durchblick mit MES:
22.02.2018 – Salon Moto in Neu-Ulm, 9.30 Uhr – 14.00 Uhr
08.03.2018 – Motorworld in Böblingen, 9.30 Uhr – 14.00 Uhr
12.04.2018 – Nixdorf Museum in Paderborn, 9.30 Uhr – 14.00 Uhr

gbo datacomp zählt zu den Pionieren umfassender MES-Lösungen für mittelständische Fertiger. Der Full-Service-Dienstleister verfügt über mehr als 30 Jahre Projekterfahrung im Produktionsumfeld. An sechs Standorten bundesweit werden die Anforderungen der Kunden in passgenaue Lösungen umgesetzt. Neben seiner modularen MES-Lösung bisoft solutions bietet der MES-Experte hauseigene Erfassungsgeräte (Kienzleterminals) sowie kundenindividuelle Beratungsleistungen an. Von der Einführung, über die Anlagenintegration bis hin zur praktischen Umsetzung von MES-Lösungen realisiert das mittelständische Softwarehaus alles aus einer Hand. Derzeit betreut die gbo datacomp weltweit mehr als 850 Systemlösungen und über 100.000 modernste Terminals.

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Streitherd Digitalisierung: In jedem zweiten Unternehmen gibt es Interessenskonflikte

Unternehmen fehlt eine digitale Agenda

Streitherd Digitalisierung: In jedem zweiten Unternehmen gibt es Interessenskonflikte

Rainer Zierhofer, Partner bei Horváth & Partners Management Consultants

In Unternehmen in Deutschland gibt es häufig keine eindeutigen Zuständigkeiten für das Thema Digitalisierung. 58 Prozent der Entscheider beklagen Konflikte bei der Zuordnung, wer verantwortlich ist. Der Grund: Organisatorische Anpassungen kommen häufig zu kurz. 43 Prozent der Unternehmen haben Aufgaben und Zuständigkeiten im Zuge der Digitalisierung nicht neu justiert. Das zeigt die Studie „Digitalisierung – Der Realitäts-Check“ der Managementberatung Horváth & Partners. Forsa hat für die Studie 200 Unternehmensentscheider aus unterschiedlichen Branchen zu den bisherigen Erfahrungen und Erkenntnissen aus der digitalen Transformation befragt.

In jedem dritten Unternehmen liegt die Hauptverantwortung formal entweder beim CEO oder beim CIO. Nur vier Prozent der Unternehmen haben für das Megaprojekt der digitalen Transformation ein eigenes Ressort des Chief Digital Officer geschaffen. Zwei von drei Entscheidern signalisieren verstärkten Zeitdruck, weil der digitale Umbau zusätzlich zu den übrigen Aufgaben gestemmt werden muss. In 49 Prozent der Unternehmen kommt es zu Verwirrungen und verlängerten Abstimmungsschleifen, weil sich zwei oder mehrere Personen das Thema Digitalisierung zu Eigen machen. Das bringt die Unternehmen in große Schwierigkeiten.

„Es ist zu erkennen, dass Unternehmen den digitalen Wandel vor allem als technische Angelegenheit sehen und dabei das organisatorische Pflichtenheft und das Change Management vernachlässigen“, sagt Rainer Zierhofer, Partner bei Horváth & Partners. Dabei stecken in Fragen wie „Wer darf die Lorbeeren der Digitalisierung ernten und die Gewinnerthemen besetzen?“ und „Wer wird zum Zuarbeiter degradiert?“ jede Menge Zündstoff. „Ungesteuert stören diese Konfliktherde den Umbau unnötig. Eine Kommunikations- und Veränderungsstrategie sowie eine organisatorische Umstrukturierung mit klaren und zielkonformen Zuschnitten von Kompetenzfeldern sollten deshalb wesentliche Teile jeder digitalen Agenda sein“, so Zierhofer.

Aktionismus statt geordneter Wandel

Ein derart dezidierter Masterplan fehlt vielfach: Fast in jedem zweiten Unternehmen ist das Vorgehen des digitalen Umbaus nicht definiert. Darüber hinaus behindern häufig starre Strukturen die Digitalisierungsprojekte. „Unternehmen sind oftmals streng hierarchisch, funktional, in Silos organisiert. Die Digitalisierung stellt diese Organisationsformen nun auf den Prüfstand und fordert die Unternehmen beispielsweise, neue Formen der Zusammenarbeit zu probieren und zu etablieren“, sagt Rainer Zierhofer von Horváth & Partners.

Über die Studie:

Für die Studie „Digitalisierung – Der Realitäts-Check“ wurden im Auftrag von Horváth & Partners rund 200 Unternehmensentscheider aus unterschiedlichen Branchen befragt. Das Marktforschungsinstitut Forsa führte im Zeitraum April bis Mai 2016 Telefoninterviews mit den Entscheidern durch. Die Teilnehmer der Studie stammen aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern und mit einem Jahresumsatz ab 250 Millionen Euro. Es handelt sich um Unternehmen der Branchen Automotive, Chemicals, Consumer Goods, Financial Industries, Industrial Goods & High Tech, Oil, Pharmaceuticals, Retail, Telecom, Transportation.

Der Studienbericht kann gegen eine Schutzgebühr von 250 Euro über die Website www.horvath-partners.com/digitalisierungsstudie bestellt werden.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

Kontakt
Horváth AG
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Phoenixbau, Königstraße 5
70173 Stuttgart
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Abschied vom Bargeld?

Brisante Neuerscheinung von Michael Brückner

Abschied vom Bargeld?

Autor Michael Brückner (Archiv Brückner)

Dieses Statement war sicher ganz nach dem Geschmack der Cash-Freunde: „Bargeld als solches ist völlig unbestritten“, sagte Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny im Sommer. Die Diskussionen über eine geplante Bargeld-Abschaffung hält er für eine „Scheindebatte“. Doch das Thema bleibt auf wundersame Weise auf der politischen Agenda.

Vielleicht, weil damit viele Probleme auf einen Schlag gelöst würden. Der Finanzjournalist Michael Brückner beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Achtung! Bargeldverbot“ mit den Hintergründen – und mit den Alternativen zum Bargeld.

Eine Welt, in der man einen Goldbarren nicht mehr bar bezahlen kann, in der sogar der Käufer eines Gebrauchtwagens den vereinbarten Preis überweisen muss, und in der man an der Rezeption diskret den Kopf schüttelt, wenn man eine höhere Hotelrechnung mit Euro-Scheinen begleichen möchte. Ist das vorstellbar? Und ob. Meint zumindest der Lindauer Wirtschaftsjournalist und Autor Michael Brückner. Es könnte sogar noch schlimmer kommen. Möglicherweise werde das Bargeld europaweit komplett verboten. Dann müsse man – wie heute schon in Schweden üblich – sogar die Benutzung einer öffentlichen Toilette mit dem Smartphone zahlen.

Autor Brückner dazu: „Mancher arglose Zeitgenosse in Deutschland und Österreich hält EU-weite Bargeld-Restriktionen oder sogar –Verbote noch immer für krude Verschwörungstheorien. Von wegen. Immer mehr prominente Ökonomen und Politiker plädieren für die Abschaffung des Bargelds. Die Phalanx reicht vom ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds, Ken Rogoff, über den früheren US-Finanzminister Larry Summers bis hin zu dem deutschen Wirtschaftswissenschaftler Peter Bofinger. Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter Borjans träumt bereits von einer Bargeld-Obergrenze zwischen 2000 und 3000 Euro“ . Solche Limits gibt es tatsächlich schon in Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich. Derweil schlug Willem Buiter, Chefökonom der Citigroup, vor einiger Zeit allen Ernstes vor, Steuern auf Bargeld zu erheben und in den USA und Europa nur noch Fünf-Dollar- beziehungsweise Fünf-Euro-Scheine auszugeben.

Bargeld-Verbote stehen nach Ansicht Brückners auf der politischen Agenda, weil damit gleich mehrere Probleme gelöst wären. Zum einen könnten die Notenbanken zur zwangsweisen Belebung der Konjunktur Negativzinsen einführen. Davor schreckten die Notenbanken nur deshalb noch zurück, weil ihnen klar sei, dass in einem solchen Moment die Sparer ihre Konten plündern und ihr Geld zu Hause aufbewahren würden, ohne Strafzinsen zahlen zu müssen. Deshalb sei derzeit der Negativzins von –0,2 Prozent noch auf die sogenannte Einlagenfazilität begrenzt. Zu diesen Konditionen können Geschäftsbanken überschüssige Liquidität kurzfristig bei der Europäischen Zentralbank parken. Nach einem Bargeld-Verbot wäre es aber kein Problem, auch für Privatkunden Negativzinsen von 2 oder 3 Prozent für Spareinlagen zu berechnen. Der Bankkunde hätte nur die Möglichkeit, seine Ersparnisse verstärkt in den privaten Konsum zu investieren und die Rechnungen per Überweisung oder Kreditkarte zu begleichen.

Selbst ein kleines Trinkgeld wäre bei einem Bargeld-Verbot nicht mehr möglich

Nach einem Bargeld-Verbot müssten die Regierungen außerdem keinen Banken-Run befürchten, schreibt der Autor. Wenn es am Schalter kein Bargeld mehr gebe, mache es wenig Sinn, zur Bank zu rennen, sobald das Institut in eine Schieflage gerate. Auch die bei jedem Finanzpolitiker verhassten anonymen Tafelgeschäfte gehörten der Vergangenheit an. Selbst bei einem Cash-Limit von 2000 Euro könne man also keinen 100-Gramm-Goldbarren mehr kaufen. Der Betrag müsste überwiesen oder mit Karte gezahlt werden. In beiden Fällen hinterließe der Käufer Spuren. Und nicht zuletzt wird der Bürger endgültig absolut gläsern. Selbst ein kleines Trinkgeld wäre bei einem Bargeld-Verbot nicht mehr möglich, ohne dass es von Big Fiskus registriert würde.

Vor allem aber rieben sich die US-amerikanischen Großkonzerne die Hände. Google, Apple und Microsoft bieten bereits Lösungen zum bargeldlosen Zahlen an. „Gemeinsam mit den führenden amerikanischen Kreditkartenunternehmen und den Geschäftsbanken bilden sie eine mächtige Lobby, die in Brüssel massiv für Bargeld-Restriktionen wirbt“, schreibt Brückner.

Ein weiteres Argument lautet, nach der Abschaffung des Bargelds werde die Zahl der Banküberfälle sinken. Tatsächlich gebe es in Deutschland seit 2003 deutlich weniger polizeilich gemeldete Banküberfälle. Die Zahl sei von damals 767 bis zum Jahr 2014 auf 193 gesunken. Gleichzeitig jedoch habe man eine signifikante Zunahme der Cyberkriminalität registriert. Ein Bargeld-Verbot führe also nicht zu einem Rückgang der Kriminalität, sondern nur zu einer Verlagerung.

Das dritte Pseudoargument: Wenn es kein Bargeld mehr gebe, würden die Schwarzgeld-Transfers der organisierten Kriminalität unterbunden. Das jedoch funktioniere nur, wenn gleichzeitig in den Schwellenländern das Bargeld abgeschafft würde. Ansonsten komme es auch in dieser Hinsicht lediglich zu einer Verlagerung.

Kein Wunder also, dass sich der Autor als Anhänger des Bargelds outet. Es gehe nicht darum, eine bestimmte Art des Bezahlens zu diskriminieren. Jeder Kunde müsse selbst entscheiden dürfen, ob er – auch größere Beträge – bar oder mit Karte bezahle.

Michael Brückner: Achtung! Bargeldverbot! 224 Seiten, Hardcover, 9,90 Euro, Dezember 2015, ISBN 978-3-86445-258-1

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Interim Management in Deutschland

Perspektiven und Praxis

Interim Management in Deutschland

Papmehl Management Consulting

Seit Ende des Ost-West-Konfliktes hat eine Entwicklung begonnen, die wir als fortschreitende Globalisierung wahrnehmen. Das Prinzip freier Märkte hat weltweit seinen Siegeszug angetreten und wirkte sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit konnte in Deutschland gesenkt werden, aber dieser Vorteil wurde auch durch eine Zunahme des Niedriglohnsektors erkauft, der heute bereits 20 % des Arbeitsmarktes umfasst.

Die Politik hat einige Schritte unternommen, um auf den beschriebenen Wandel zu reagieren. Hierzu gehört die Agenda 2010, welche zu einer Deregulierung des Arbeitsmarktes führte und ökonomisch richtig war, aber auch zu negativen sozialen Veränderungen geführt hat. Gleichermaßen wird der Fachkräftemangel aufgrund der demographischen Entwicklung immer deutlicher und die Dynamik der Märkte nimmt stetig zu. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen deshalb verstärkt nach geeigneten Lösungen suchen, um den beschriebenen Herausforderungen effektiv zu begegnen:

In einer Welt, die immer schneller wird, braucht es Menschen, die es zu ihrem Beruf gemacht haben, die Unternehmen bei dieser Dynamik zu unterstützen. Interim Manager sind es gewohnt, sich immer wieder schnell auf ein neues Umfeld einzustellen und ihre Kompetenz rasch in verschiedenen Aufgaben einzusetzen. (Manfred Faber, Inhaber HR Consultants). Interim Management beinhaltet den befristeten Einsatz externer Manager zur Überbrückung von Vakanzen, zum Aufbau von fehlendem Know-how oder zur Bewältigung von Krisensituationen (z.B. Restrukturierungs- bzw. Sanierungsbedarfe). Insbesondere der deutsche Mittelstand steht angesichts der zunehmenden Globalisierung vor anspruchsvollen Herausforderungen.

Durch den gezielten Einsatz erfahrener Interim Manager können Unternehmen nicht nur anstehende Hürden effizient lösen, sondern sich auch nachhaltig auf zukünftige Herausforderungen einstellen. Dynamischen Märkten entgegnet man am besten mit dynamischen Lösungen, dem Interim Management. (Constanze Bräuning-Ast, Geschäftsführende Gesellschafterin REM PLUS GmbH). Gleichermaßen kann es durchaus einen Wettbewerbsvorteil darstellen – auf hoch-qualifizierte Führungskräfte und Spezialisten – zeitnah und passgenau zugreifen zu können; typische Interim-Projekte sind in diesem Kontext:

– Klassische Vakanz: Manager auf Zeit wird für unbesetzte Position in das Unternehmen geholt
– Work-Overload: Verfügbare Ressourcen reichen für laufende bzw. neue Projekte nicht aus
– Restrukturierung: Aufgaben wie Kurzarbeit, Kostensenkungen oder Betriebsschließungen
– Strukturveränderungen: Auf- bzw. Umbau von Unternehmensstrukturen bzw. Prozessen

Dementsprechend benötigen Interim Manager eine umfassende Management-Qualifikation sowie langjährige Berufserfahrung. Neben einem exzellenten Fachwissen gehören hierzu Kernkompetenzen wie Unternehmertum, situative Führungserfahrung, Überzeugungskraft, Flexibilität, Stressresistenz und Gelassenheit. Ergänzt durch das Talent, sich in unter-schiedlichste Strukturen bzw. Kulturen, schnell und effektiv integrieren zu können. Folglich sind Unternehmen gut beraten, erfahrende Interim-Provider zur Auswahl geeigneter Kandidaten zu nutzen. Zumal die Vorreiter dieser Branche – bereits im Vorfeld geeignete Kandidaten identifizieren können und über einen gut bestückten Talent-Pool verfügen.

Nach einer aktuellen AIMP-Untersuchung waren in Deutschland im Jahr 2014 rund 16.600 Interim Manager tätig wobei sich das Umsatz-Volumen nach einer Prognose von DDIM positiv entwickeln wird (2014: 1,35 Mrd. Euro; 2015: voraussichtlich 1,5 Mrd. Euro). Dies deckt sich mit der Einschätzung von Ludwig Heuse: Der Interim Management-Markt entwickelt sich laut unserer aktuellen Studie stabil, sowohl von den Anfragen als auch von der Auslastung der Interim Manager her. Wichtig ist, dass man ein gut funktionierendes Netzwerk hat. (Corina Hoch, Prokuristin Ludwig Heuse GmbH).

Zusammenfassend ist anzumerken, dass Interim Manager für den konstanten Wandel aufgeschlossen und geeignet sein müssen. Denn eine Schonzeit – wie bspw. eine längere Einarbeitungszeit – gibt es in der Praxis nicht. Vielmehr müssen Manager auf Zeit die Probleme ihrer Kunden in einem definierten Zeitfenster (i.d.R. 3 bis 12 Monate) umfassend und zufriedenstellend lösen. Die Vorteile für den Interim-Klienten liegen auf der Hand:

– Sofortige Verfügbarkeit des Management-Experten
– Keinerlei langfristige vertragliche Verpflichtungen
– Definierte, messbare Projektziele
– Klares Budget und exakter Zeithorizont

Interim Management integriert sich 2015 immer mehr in die Mega-Trends, welche den Arbeitsplatz und die Arbeitswelt zukünftig prägen werden: Diversität, Transparenz, Autonomie, Demokratie und Kollaboration. Für nachfragende Unternehmen und Anbieter kommt es im Moment darauf an, aus den vorliegenden Erfahrungen der letzten Jahre nun eine höchstmögliche Professionalität (z.B. im Hinblick auf Prozesse, Spielregeln, Qualität) zu entwickeln. (Dr. Harald Schönfeld, Geschäftsführer butterflymanager GmbH und stellvertr. Vorsitzender Arbeitskreis Interim Management Provider, AIMP).

Insofern ist dieser Management-Ansatz eine naheliegende Option, welche insbesondere für innovative KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) durchaus Differenzierungs-Chancen sowie Alleinstellungsmerkmale beinhalten könnte: Denn während in deutschen Konzernen dieser Management-Ansatz weitgehend bekannt ist, stellt er für den deutschen Mittelstand (zumindest heute noch) eher Neu-Land dar.

Management-Zusammenfassung: Im verschärften, globalen Wettbewerb und angesichts eines zunehmenden Fachkräftemangels in Deutschland – kann insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen eine konsequente, zielgerichtete Nutzung von Interim Management zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen beitragen. Insofern ist dieser Management-Ansatz eine strategische Option, welche für KMU die Differenzierungs-Chance beinhalten, eine flexible und zukunftsfähige Führungsorganisation auszubauen.

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BITMi begrüßt Digitale Agenda

Der BITMi unterstützt die Digitale Agenda, sieht aber kurzfristigen Handlungsbedarf zur Entwicklung konkreter Maßnahmen. Die Aufnahme des IT-Mittelstands als eigene Kraft im Anbietermarkt in die Agenda ist positiv zu werten.

Berlin, 21. August 2014 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) unterstützt die gestern vom Kabinett beschlossene Digitale Agenda. „Mit der Digitalen Agenda wird von der Bundesregierung ein Aufbruchssignal gesendet, der Digitalisierung der Wirtschaft zukünftig den Stellenwert einzuräumen, den sie schon lange braucht“, kommentiert Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. Laut dem Verband sind alle enthaltenen sieben Handlungsfelder der Agenda wichtige Themenbereiche. „Gerade weil sich die Digitalisierung rasant entwickelt und die Vorherrschaft der USA täglich anwächst, müssen nun rasch konkrete Maßnahmen auf das Papier der Digitalen Agenda folgen.“

Mit Blick auf das Handlungsfeld der Digitalen Agenda zum Thema Digitalisierung der Wirtschaft begrüßt der BITMi ausdrücklich die von ihm empfohlene Wahrnehmung des Mittelstandes als eigene Kraft gerade auch auf der IT-Anbieterseite: „Der IT-Mittelstand stellt als Innovator in Deutschland und der EU die Mehrzahl der Arbeitsplätze der digitalen Wirtschaft und kann daher aus unserer Sicht eine Schlüsselrolle dabei einnehmen, die Abhängigkeit von ausländischer IT-Technologie, insbesondere Software, abzubauen.“, so Grün weiter. Nach Ansicht des Verbandes unterstreichen digitale Lösungen von vielen Mittelständlern statt von wenigen Konzernen die Vielfalt Deutschlands und Europas und sollten als Chance, nicht als Schwäche gesehen werden: „Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um neben dringend benötigtem Wachstumskapital auch Synergien und Vernetzungen zwischen den IT-Mittelständlern zu erreichen, um deren Stärkung und Internationalisierung zu unterstützen. Hier stehen wir gerne zu einer intensiven Begleitung des nun einzuleitenden Prozesses zur Umsetzung zur Verfügung“, ergänzt Grün. Grundlage hierzu könnte unter anderem das Positionspapier „Starker IT-Mittelstand im Digitalen Deutschland“ des Bundesverbandes IT-Mittelstand sein.

Die Internationalisierung des IT-Mittelstands aus dem Standort Deutschland heraus wird seitens des BITMi als eines der wichtigsten Handlungsfelder eingestuft. Eine Internationalisierung des IT-Mittelstandes würde zu einer erheblichen Stärkung des gesamten IT-Standortes Deutschland im globalen Konzert der Konzerne beitragen.

Dieses Ziel lässt sich durch flankierende Handlungsfelder unterstützen. Hierzu zählen der Ausbau und die Weiterentwicklung bestehender Ansätze der Cluster- und Netzwerkbildung, um auch in Deutschland eine Smart Money-Kultur zu schaffen, die Kapital, Know-how und Kontakte kombiniert. Damit einhergehend ist der Zugang zur Finanzierung, insbesondere auch des Wachstums, für IT-KMUs zu verbessern. Auch eine Nutzung von Marken wie „Software Made in Germany“ oder „Software Hosted in Germany“ – gerade vor dem Hintergrund aktueller IT-Sicherheitsdebatten. Zudem ist eine Professionalisierung des Unternehmertums in der Informationstechnologie von großer Bedeutung, denn kein staatliches Programm kann so gut Arbeitsplätze schaffen wie visionäre, mutige und ideenreiche UnternehmerInnen. Es sei denn, sie werden durch bürokratische Hürden gehemmt. Bürokratieabbau ist daher ein weiteres wichtiges Handlungsfeld – möglicherweise auch unter stärkerer Zusammenarbeit der betroffenen Institutionen. Wichtig ist schließlich die Verminderung des IT-Fachkräftemangels. Die Stärkung der dualen Hochschulausbildung, die Beseitigung von Bildungsbarrieren oder Initiativen zum gezielten Aufbau der erforderlichen Kompetenzen können hierbei unterstützen. Im Zeitalter rapider technologischer Umbrüche stehen heute die Themen Cloud Computing sowie Big Data auf der Agenda. Sie bieten gerade für KMUs viele Möglichkeiten, wenn sie als eine Chance für den IT-Mittelstand gestaltet werden.

Etwas widersprüchlich erscheinen dem IT-Mittelstandsverband die mit der Digitalen Agenda formulierten Absichten, es müßten europäische und nicht nationale Lösungen gefunden werden mit Blick auf den wenige Tage zuvor vorgelegten Referentenentwurf zum deutschen IT-Sicherheitsgesetz: „IT-Sicherheit muß auf europäischer Ebene geregelt werden, eine nationale Alleinlösung bringt uns nicht weiter. Zudem drohen hier gerade mittelständischen IT-Anbietern überproportionale Mehrbelastungen. Daher lehnen wir das IT-Sicherheitsgesetz in dieser Form ab.“, ergänzt Grün, der auch Vizepräsident des Europa IT-Mittelstandsverbands PIN SME ist.

Die Webseite zur Digitalen Agenda: www.digitale-agenda.de
Die Digitale Agenda im Wortlaut: http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/digitale-agenda-2014-2017,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf
BITMi-Positionspapier „Starker IT-Mittelstand im Digitalen Deutschland“: http://www.bitmi.de/custom/download/140311_bitmi_positionspapier_1394799259.pdf

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Digitale Agenda vielversprechend für IT-Mittelstand

Aachen / Berlin 23. Juli 2014 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) reagiert auf die aktuelle Diskussion zu kursierenden Entwürfen der Digitalen Agenda und lenkt den Blick auf eine notwendige Berücksichtigung des IT-Mittelstands als eigene Kraft der digitalen Wirtschaft: „Die Bedeutung des IT-Mittelstands als größter Arbeitgeber der digitalen Wirtschaft sowie Enabler und Innovationstreiber für eine zukunftsweisende Umsetzung der Digitalisierung sollte auch in der finalen Version der Digitalen Agenda dringend berücksichtigt bleiben. Wir sind zuversichtlich, dass hier ein notwendiger Schwerpunkt gesetzt wird“, kommentiert Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi die positiven Aspekte einer möglichen Digitalen Agenda der Bundesregierung.

Der BITMi hat seine konkreten Vorstellungen für eine Unterstützung des IT-Mittelstands im Entstehungsprozess der Digitalen Agenda in verschiedenen Gremien eingebracht. Bildquelle: 

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Agenda 2020: Braucht Deutschland einen neuen Sozialpakt?

Agenda 2020: Braucht Deutschland einen neuen Sozialpakt?

Agenda 2020: Braucht Deutschland einen neuen Sozialpakt?

Agenda 2020: Braucht Deutschland einen neuen Sozialpakt?

Die neue Bundesregierung wird vor einer Herkulesaufgabe stehen: Es gilt, die Arbeitswelt neu zu gestalten, denn diese hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend gewandelt, was das Ergebnis unterschiedlicher Einflussfaktoren ist:

Der demographische Wandel führt zu einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Auch werden Frauen in der Arbeitswelt respektive Führungspositionen verstärkt eine wichtige Rolle übernehmen müssen. Der Bildungssektor, von der Kindergrippe bis zur Universität, muss diesen Veränderungen ebenfalls Rechnung tragen.

Die immer größer werdende Öffnung der Einkommensschere erschüttert die Grundlagen unseres Gemeinwesens. Hiervon zeugt auch die Zunahme des Niedriglohnsektors und der Anstieg der Armutsgefährdung. Dies führt unter anderem dazu, dass der Staat durch Transferzahlungen den Lebensunterhalt von immer mehr Menschen sichern muss. Gleichzeitig steigen die Einkommen der oberen 10 Prozent überproportional! Die niedrigen Geburtenzahlen müssen durch eine verstärkte, aber organisierte Einwanderung ausgeglichen werden.

Die Globalisierung führt auch zu einer verstärkten Übernahme von Unternehmen durch ausländische Kapitaleigner: Das Management der Unternehmen wird internationaler! Selbst deutsche Traditionsunternehmen werden zwischenzeitlich verstärkt durch ausländische Manager geführt. Dieser Wandel der Unternehmens- und der Arbeitswelt wird noch weiter an Dynamik zunehmen.

In dem jetzt im Springer-Gabler-Verlag von André Papmehl und Hans J. Tümmers herausgegebenen Buch „Die Arbeitswelt im 21. Jahrhundert“ untersuchen anerkannte Autoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft die beschriebenen Herausforderungen und zeigen Lösungswege mit dem Ziel auf – eine breite Diskussion anzustoßen. Nach der mit handwerklichen Fehlern behafteten Agenda 2010 – vertreten die Herausgeber den Standpunkt, dass eine „Agenda 2020“ dringend erforderlich ist.

Link zum Buch: www.amazon.de/Die-Arbeitswelt-21-Jahrhundert-Herausforderungen/dp/3658014156/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1359113262&sr=8-1

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Besprechungskultur und effektivere Meetings gestalten

Besprechungskultur und effektivere Meetings gestalten

Michael Fridrich

Der Arbeitsalltag vieler Führungskräfte beinhaltet eine Reihe von Meetings und Besprechungen, die häufig durch eine bessere Planung inkl. Tagesordnung sowie eine straffere Gesprächsführung optimierbar sind. Meistens verstreicht viel Zeit mit der Diskussion von Detailfragen, entscheidende strategische Themen und Fragen kommen dann häufig zu kurz. Folgende Punkte helfen, eine produktive Besprechungskultur zu entwickeln und Meetings effektiver zu gestalten.

Vor jeder Sitzung sollte rechtzeitig das dazu notwendige Informationsmaterial an den Teilnehmerkreis verteilt werden. Dadurch kann sich jeder Beteiligte auf das Treffen vorbereiten und schneller bzw. konkreter auf die wesentlichen Besprechungspunkte eingehen. Tischvorlagen mit der Agenda und den wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zu den einzelnen Besprechungsthemen helfen, sich in der Diskussion mehr auf den Entscheidungsprozess statt auf die Rekonstruktion von Fakten zu konzentrieren.

Um zu vermeiden, dass Meetings vom Alltagsgeschäft beherrscht werden, sollten operative und strategische Fragen getrennt voneinander in verschiedenen Sitzungen behandelt werden. Damit ist gesichert, dass man sich auf die jeweiligen Besprechungspunkte besser konzentriert und fokkusiert.

Die Tagesordnung sollte bereits die Themen nach ihrer Relevanz auflisten, damit der wichtigste Punkt der Agenda mit einer höheren Priorität auch zuerst behandelt, besprochen und entschieden wird. Dies spart eine Menge Zeit. Die zentralen Themen gehören also an den Anfang, weniger wichtigere an das Ende eines Meetings. Als Entscheidungshilfe für die Gewichtung der Tagesordnungspunkte hilft die Beantwortung der Frage, welchen Einfluss eine Entscheidung für die Entwicklung, den Umsatz, den Gewinn oder die strategische Positionierung des Unternehmens hat.

Pro Sitzung sollten auch nur eine bestimmte Anzahl von Punkten auf die Agenda gesetzt werden, um das Meeting zeitlich überschaubar zu halten. Manche Themen lassen sich auch an einzelne Mitarbeiter oder kleine Teams delegieren, die sich darum kümmern und beim nächsten Treffen einen Ergebnis- oder Statusbericht liefern. Vor allem Führungskräfte, die wenig aus der Hand geben können oder wollen, überfrachten gerne Besprechungen mit unnötigen Detailfragen.

Jedes Meeting sollte einen konkreten Zeitplan haben, den die Führungskraft oder ein von ihr bestimmter Mitarbeiter überwacht. Ist die Zeit für ein Thema verbraucht, sollte zügig eine Entscheidung darüber – oder über den weiteren Umgang mit dem Thema – getroffen werden.

Bei der Diskussion einzelner Themen sollte darauf geachtet werden, vor einer Entscheidung mehrere Alternativlösungen zu erarbeiten, die dann gegeneinander abgewogen und bewertet werden. Hilfreich ist es, gleichartige Themen möglichst nach einem bestimmten Raster zu diskutieren, dies spart Zeit und schafft Effizienz. Bei strategischen Themen und Entscheidungen empfiehlt sich beispielsweise ein Raster nach folgendem Muster: a) Fakten klären, b) Alternativen entwickeln und bewerten und c) Schlüssigkeit und Wirksamkeit der Entscheidung prüfen.

Bildrechte: Hannah Gatzweiler

Jahrgang 1965, Businesstrainer, Berater und Coach, Diplom-Betriebswirt, Dozent an der FH Aachen für Unternehmensgründung und Persönlichkeitsentwicklung, Reiss Profile Master, geprüfter Trainer und Berater nach BDVT und BaTB, zertifizierter Verkaufsleiter Deutsche Verkaufsleiter-Schule.

Er schöpft aus über 20 Jahren erfolgreicher Berufserfahrung in Marketing und Vertrieb, davon allein 15 Jahre in diversen Managementfunktionen, zuletzt als Geschäftsführer.

Als Spezialist für die Bereiche Führung und Vertrieb bietet er mittelständischen Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung drei Schwerpunkte an: Business-Coaching, Firmentrainings sowie Offene Abendtrainings.

Michael Fridrich erhielt 2009 einen Trainerpreis in der Kategorie „Bestes Seminarkonzept“, 2012 einen Unternehmerpreis und ist darüber hinaus ein gefragter Redner und Autor verschiedener Fachbeiträge, u.a. in der Zeitschrift Spitzenkompetenz, Spiegel Online, Zentrada, Außendienst Informationen. Der Experte für Führung und Vertrieb redet und handelt einfach Klartext.

Jeden Monat präsentiert Michael Fridrich in seinem Newsletter ein fachliches Thema, aktuelle Termine und weitere Informationen rund um Businesstraining & Beratung.

Kontakt:
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AMPERTEC-Hersteller ausgezeichnet

Druckerzubehör-Spezialist erhält Preis für nachhaltiges Wirtschaften in der Region

AMPERTEC-Hersteller ausgezeichnet

(NL/5622425654) Der AMPERTEC-Hersteller Wiegand & Partner, Spezialist für Druckerzubehör und Betreiber zahlreicher erfolgreicher Webshops, wurde am Sonntag im Rahmen der Agenda 21 Initiative der Stadt Olching für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Unternehmertum geehrt.

In der Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach fand die Preisverleihung statt, neben Wiegand und Partner wurde auch der Olchinger Steinmetzbetrieb Stribny geehrt. Firmengründer Rudolf Wiegand erzählte, wie es vor 28 Jahren losging, als der gebürtige zuagroaste Nordrhein-Westfale in einer Garage die Firma gründete. Inzwischen beschäftigt das auf Toner- und Tinten-Verkauf sowie Toner-Recycling spezialisierte Unternehmen 55 Mitarbeiter aus 17 Nationen und bildet regelmäßig Azubis aus, wie der Laudator Andreas Nentwig vom Organisator Arbeitskreis Wirtschaft und Arbeit zusammenfasst. Die Agenda 21 ist eine mit der Stadt Olching zusammenarbeitende Bürgerinitiative, die vor acht Jahren zur Förderung der lokalen Wirtschaft ins Leben gerufen wurde. Kriterien für die Preisverleihung sind die Schaffung von lokalen Arbeitsplätzen, die Unterstützung des Gemeinwesens und der Einsatz für den Umweltschutz. Olchings Bürgermeister Andreas Magg überreichte am Ende der Zeremonie die Urkunden. Rudolf Wiegand freut sich: Es ist schon toll zu sehen, wie sich der eigene Betrieb entwickelt hat und dafür öffentliche Anerkennung zu bekommen. Wir fühlen uns in Olching jedenfalls gut aufgehoben und werden uns auch in Zukunft lokal engagieren.

Die Wiegand & Partner GmbH kann auf 25 Jahre Erfahrung im Toner-Recycling zurückblicken und ist noch länger im Markt für Drucker-Zubehör aktiv und erfolgreich. Die aus professionell wiederaufbereiteten Originalkartuschen hergestellte Eigenmarke AMPERTEC ist das Aushängeschild des Unternehmens, das mehrere erfolgreiche Online-Shops betreibt.

Kontakt:
Wiegand & Partner GmbH
Markus Göbel
Werner-von-Siemens-Straße 6
82140 Olching
08142-1305-208
m.goebel@wiegand-gmbh.de
www.tonermacher.de

Pressemitteilungen

accessec mit Thema „Sicherheit in der Produktion“ bei VDI Wissensforum in Düsseldorf

accessec mit Thema „Sicherheit in der Produktion“ bei VDI Wissensforum in Düsseldorf

Groß-Bieberau, 30.07.2013 Sebastian Rohr, technischer Geschäftsführer der auf IT-Sicherheitsberatung spezialisierten accessec GmbH, führt diesmal in Düsseldorf vom 20.08.-21.08.2013 durch die erfolgreiche VDI Workshop-Reihe „IT-Sicherheit in der Produktion“.

Sebastian Rohr geht im Rahmen des Workshops insbesondere auf technische Fragestellungen ein. Neben einer Einführung in das Sicherheits- und Risikomanagement im Produktionsumfeld werden konkrete Sicherheitsprobleme bei der zunehmenden Vernetzung von Produktionsanalagen skizziert. Zudem stehen deren Auswirkungen sowie die gemeinsame Entwicklung eines koordinierten Ansatzes zur langfristigen Minderung der Risiken auf der Agenda. „Erfahrungsgemäß sind die Teilnehmer nach dem Workshop zu einer ersten Einschätzung der Sicherheitssituation in ihrer Produktions-IT in der Lage“, sagt Sebastian Rohr, „Die positive Resonanz auf die vergangenen Workshop-Termine sowie die steigende Nachfrage nach intelligenten Sicherheitskonzepten zeigt branchenübergreifend den hohen Stellenwert zukunftsorientierter Lösungen.“
Der Workshop umfasst u.a. folgende Themen:

– Anwendbarkeit klassischer Schutzmechanismen auf die Produktion,
– Aufbau tiefengestaffelter Sicherheitsarchitektur,
– Risiko IT-bedingter Schäden für Produktionsnetze, typische Schwachstellen,
– Erkennen relevanter Bedrohungen,
– Wirksame Schutzmaßnahmen.

Interessierte Planer und Produktionsleiter können sich über die Website des VDI http://www.vdi-wissensforum.de/de/nc/angebot/detailseite/event/02SE191003/?cHash=59a2a4216cfb6813847bab54d17a492f
anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Über die accessec GmbH
Die accessec GmbH bietet neben vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten, IT-Beratungsleistungen an, die das Sicherheitsniveau steigern und gleichzeitig bestehende Prozesse und Strukturen vereinfachen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen unter anderem Automobilhersteller, Finanzinstitute, Verwaltungen und Unternehmen mit besonderem Schutzbedarf wie beispielsweise die Polizei und Hightech-Unternehmen. Unternehmen aus verschiedenen Branchen sowie Verwaltungsorganisationen schätzen die Fachkompetenz in den Bereichen Sicherheitsstrategie, Sicherheitstechnologie, Konvergenz sowie Sicherheit in der Produktion und im Fahrzeug. www.accessec.com

Kontakt:
accessec GmbH
Sebastian Rohr
Marktstraße 47-49

D-64401 Groß-Bieberau
49 61 62 80 04 2-0
info@accessec.com
www.accessec.com