Tag Archives: Agrar- und Veterinär-Akademie

Gesundheit/Medizin

AVA-Fachtagung in Uslar war ein Erfolg: Alle wollen gesunde Kühe

Namhafte Vertreter von Tierzuchtorganisationen, Referenten aus der Praxis, als auch aus wissenschaftlichen Einrichtungen aus Deutschland und Österreich und ausgewiesenen Tierzuchtwissenschaftler diskutierten am letzten Wochenende in Uslar, bei Göttingen, auf einer von der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) aus dem münsterländischen Horstmar-Leer organisierten Veranstaltung mit praktizierenden Tierärzten und Landwirten zu aktuellen Problemen der modernen Milcherzeugung unter besonderer Beachtung tierzüchterischer Aspekte. Sowohl Unterzeichner der „Göttinger Erklärung 2016“ als auch Unterzeichner der „Stellungnahme der DGfZ zur Göttinger Erklärung 2016 zur Milchproduktion“ brachten sich durch ihre Referate bzw. ihre oft auch lebhaften Diskussionsbeiträge in einen auf Konsens suchenden Dialog vor Ort ein. In der Tat wurden auch zahlreiche Punkte herausgearbeitet, die die Grundlage für ein zukünftig engeres Zusammenrücken aller Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis bilden könnten. So bestand Einigkeit darüber, dass ein relativer Gesamt-Zuchtwert (RZ) für Gesundheit (RZGesundheit) dringend angezeigt ist. Alle Referenten und die zahlreichen Diskussionsteilnehmer der AVA-Tagung begrüßten solche Ansätze, die letztendlich  die Gesundheit der Milchkühe verbessern soll. Die AVA-Veranstaltung gab allen Beteiligten die Gelegenheit zu einer offenen und breiten Diskussion der Vor- aber auch Nachteile der modernen Milcherzeugung. Interessant war das große Interesse speziell der Tierärzteschaft aber auch der Beratung, sich über neue Entwicklungen in der Holstein- bzw. Fleckviehzucht zu informieren. Für den Organisator des Fachaustausches, Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler, war es ein Anliegen, die  unterschiedlichen Positionen von Organisationen und der Praxis zum Wohle der Kühe gemeinsam zu diskutieren. Zweifellos wäre es wünschenswert gewesen, wenn noch mehr Verantwortliche aus den Rinderzucht-Verbänden anwesend gewesen wären. Hier haben offensichtlich die Geschäftsführer und ihre Zuchtverantwortlichen noch nicht erkannt, dass es besser ist miteinander als übereinander zu reden. Repräsentanten sowohl der Dachorganisation für die Holstein-Züchter (= der DHV) als auch für das Fleckvieh und Braunvieh (= die ASR) haben eine Chance verpasst, mit interessierten Tierärzten oder auch kritischen Holstein- oder Fleckviehzüchtern ins Gespräch zu kommen. Und wer glaubte, dass nur bei Milchrindern (Holsteins und Brown Swiss) kritische Fragen von Praktikern gestellt wurden, der irrte. Einige neuere Entwicklungen wurden auch beim Zweinutzungsrind ‚Fleckvieh‘ kritisch beleuchtet.

‚Uslar 2.0‘ war eine hervorragende Plattform zum ehrlichen Gedankenaustausch für Tierzüchter und Tierärzte, Praktiker und Wissenschaftler ohne Schuldzuweisung an jeweils den Anderen. Es war das Ziel dieser AVA-Fachtagung, zweifellos noch vorhandene ‚Gräben‘ in der Zuchtzielgestaltung abzubauen und zu überwinden.

Auch die sehr harte Kritik von Landwirtin Frau Kirsten Wosnitza, praktische Milchbäuerin aus Norderfeld (Schleswig-Holstein), an den Siegertieren auf den aktuellen Holstein-Schauen oder von Herrn Dr. Thomas. Grupp, Bayern-Genetik, an die zunehmende ‚Papier-Genetik‘ in der Fleckviehzucht fanden ihre Zustimmung unter fast allen beteiligten Diskussionspartnern. Natürlich fanden auch Beiträge zu den „CO2 footprints“ der Milchkühe Beachtung, wird dies doch zunehmend von den Verbrauchern kritisch gesehen. Der Beitrag der Tierärztin Dr. Anita Idel, Buchautorin des Buches „Die Kuh ist kein Klimakiller“ fand erhebliche Beachtung unter den Fachleuten.  „Uslar 2.0“ war eine erfolgreiche Fachtagung.

 

 

 

 

Weitere Informationen über die Agrar- und Veterinär-Akademie(AVA) findet man auf der AVA-Homepage unter: www.ava1.de

 

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

info@ava1.de       www.ava1.de

 

 

 

 

 

Pressemitteilungen

Moderne Nutztiermedizin verlangt nicht nur tiermedizinisches Wissen vom Betreuungstierarzt im Kuhstall

Tierärzte und Tierärztinnen in der Betreuung von Milchkühen bezeichnet man heute als so genannte Managementbegleiter des Landwirtes. Früher rief der Landwirt den Tierarzt, wenn z.B. eine Kuh – oder mehrere- krank waren, um diese wieder „gesund zu machen“. Die heutige moderne Nutztiermedizin verlangt von den Veterinären, dass Tiere gar nicht erst erkranken. Vergleichbar ist das mit dem Auto und der Kfz-Werkstatt: Wir alle lassen bei unserem Fahrzeug Inspektionen durchführen, damit wir uns auf das Auto verlassen können, damit es nicht „kaputt“ geht. Und so ist es vergleichbar heute in der modernen Nutztiermedizin. Nicht die Therapie steht im Vordergrund, sondern die Prophylaxe, damit die Tiere erst gar nicht erkranken. Natürlich muss auch einmal ein Auto, trotz Inspektion, in die Werkstatt – so auch auf den Bauernhöfen mit den Kühen. Erkrankt eine Kuh, wird natürlich der Tierarzt gerufen, der das Tier entsprechend seiner Erkrankung therapiert. Ziel der Präventivtiermedizin ist der Tierschutz, Verbraucherschutz und auch die Betriebsökonomie des Landwirtes; nicht zu vergessen die Einsparung von Arzneimitteln, bzw. Antibiotika, was in heutiger Zeit im Rahmen der Resistenzminimierung einen sehr hohen Stellenwert hat. Wie bereits erwähnt, hat das Procedere der Fütterung einen enorm hohen Stellenwert zur Beurteilung und Optimierung der Tiergesundheit. Allein schon aus diesem Grunde ist es für den Tierarzt von großer Wichtigkeit, profunde Kenntnisse in den Bereichen der Milchvieh-Fütterung aufweisen zu können, um Betriebe insgesamt effektiv und erfolgreich beraten zu können. Die Tierzucht bietet mittlerweile Tiere an, deren Leistungen vor noch 10 Jahren nahezu undenkbar waren, und die deshalb schon viel aufwendiger zu betreuen sind. Die traditionelle Rolle des Tierarztes in der Nutztiermedizin, den Landwirt (Tierwirt) lediglich in Fragen der Tiergesundheit zu beraten, bzw. als „Feuerwehrtierarzt“ zu agieren, sind endgültig vorbei und Geschichte. Es gilt der Satz: „Wird die Kuh optimal ernährt, sind die Tiere gesund“. Natürlich hat eine Vielzahl anderer Faktoren auch Einfluss auf die Tiergesundheit. Es zeigt sich aber deutlich, dass der Schwerpunkt „Fütterungsoptimierung“ mit und durch den Tierarzt aus dem Beratungskonzept nicht mehr wegzudenken ist. „Unsere tierärztliche Aufgabe besteht darin, Fütterungsfehler, die mehr oder weniger tiergesundheitliche „Auswirkungen“ haben, zu erkennen und mit dem Futterberater zu diskutieren. Wir Tierärzte sind mehrfach pro Monat bei den Tieren im Stall und sehen vor Ort, „was los ist“. Umso mehr sind wir gefragt zu erkennen, inwieweit die Fütterung negative Gesundheitseinflüsse letztendlich auf die gesamte Herde hat“, so Gründer und Leiter das Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)Ernst-Günther Hellwig, selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler aus dem münsterländischen Horstmar-Leer. „Tierärzte müssen „Futter“ und „Fütterung“ kennen und beherrschen, um letztendlich über die TIergesundheit einer Kuhherde urteilen zu können“, so Hellwig weiter. Um auf dem Gebiet der Milchviehfütterung und des Futtermanagements Tierärztinnen und Tierärzten die Möglichkeit zu geben, sich höher zu qualifizieren, bietet die AVA zwei unterschiedlich ausgerichtete Fütterungsseminare (Grundkurs und Aufbaukurs) an. Ziel ist es – im Zuge der alltäglichen Visiten – Fütterungsfehler am Tier, Leistungsgruppen oder der Herde sofort zu erkennen, die Ursachen zu evaluieren und gemeinsam mit dem Tierhalter (und dem Futterbera-ter) an den Rationen und am Fütterungsmanagement zu arbeiten. Erst dann ist die tierärztliche Bestandsbetreuung in Gänze „ausgeschöpft“ und optimiert.
Hoch leistende Herden fordern ein hoch qualifiziertes landwirtschaftliches Management und damit auch profundes Wissen der Tierärztinnen und Tierärzte in der Fütterung, denn diese sind die Ma-nagementberater und -begleiter der modernen landwirtschaftlichen Betriebe. Und dazu bedarf es viel mehr, als wir alle in unserer Ausbildung auf der Universität gelernt haben. Die Unterteilung der Fütterungsfortbildung für Tierärzte in GRUNDKURS und AUFBAUKURS wird dem Wissensstand der Teilnehmer/-innen gerecht. Es soll niemand überfordert, bzw. unterfordert werden. So haben die Veterinäre die Möglichkeit, Schritt für Schritt in der Fütterungsmaterie Milchvieh geschult zu wer-den, damit Sie sofort fundiert und fachlich versiert auf Ihren Milchviehbetrieben diskutieren können, mit dem Ziel , die Tiergesundheit auf einem hohen Niveau zu halten, bzw. auf ein höheres Niveau zu heben. Der Grundkurs findet am 3. und 4. Juli 2017, der Aufbaukurs Fütterung am 5. und 6. Juli 2017 in der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in 48612 Horstmar-Leer statt. Alle weiteren Informationen können auf der AVA-Homepage unter www.ava1.de abgerufen werden. Es gibt noch einige Restplätze.

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiter-bildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.
»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tierge-recht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer
Ernst-Günther Hellwig
Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
Dorfstraße 5 – D 48612 Horstmar-Leer
fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
info@ava1.de www.ava1.de

Gesundheit/Medizin

One Health – Medizin und Tiermedizin müssen gemeinsam Antibiotikaresistenzen bekämpfen

Mediziner und Tiermediziner sitzen in einem Boot, was die Bekämpfung von Krankheiten bei Mensch und Tier betreffen unter dem neuen Begriff „One Health“. Keine Therapie ohne genaue Diagnostik und labordiagnostischer Untersuchung mit Überprüfung der Antibiotikawirksamkeit der eingesetzten Chemotherapeutika. Diese Grundsätze sind bei den Veterinären seit Jahren fest verankert, denn die Verantwortung des Arzneimitteleinsatzes im Rahmen der One Health Strategie bei Mensch und Tier wird von den Tierärztinnen und Tierärzten sehr ernst genommen. Die Tiermediziner stehen hinter den Forderungen der so genannten Antibiotic Stewardship, der Maßnahme zur Gewährleistung einer optimalen antibakteriellen Pharmakotherapie (Antibiotikatherapie). Ziel ist, die optimale Wirksamkeit der durchzuführenden Therapie zu gewährleisten, um Resistenzentwicklungen zu reduzieren und Neben– und Wechselwirkungen zu vermeiden.

Im Rahmen der Präventivtiermedizin, also die Forderung, dass die Tiere eines Bestandes erst gar nicht erkranken sondern durch Maßnahmen  einer vorbeugenden Tiermedizin „Gesund“ bleiben, hat das Aufgabenfeld der Veterinärmediziner hin zur Managementbegleitung der Landwirte erweitert. Dazu gehören natürlich auch profunde Kenntnisse der praktischen Fütterung und Fütterungsstrategien von landwirtschaftlichen Nutztieren. Diese neuen Aufgabenbereiche für Tierärzte hat sich die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) auf die Fahnen geschrieben. Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, ist selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt und bietet seit über 15 Jahren sehr erfolgreich berufsübergreifende Fortbildungen für Tierärzte, aber auch für Landwirte und Berater, an. „AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen“, so Hellwig.

Da bekannter Weise eine optimale Darmgesundheit der Grundpfeiler eines optimiertes Immunsystems ist, steht die tier- und altersgerechte Fütterung im Rahmen der Tiergesundheit ganz vorne an. Eine ausgeglichene Fütterung sorgt für eubiotische Bedingungen im Darm, was unabdingbar für die körpereigene Abwehr ist. „Die Immunität findet im Darm statt“, und damit spielt die Fütterung eine herausragende Rolle für den Erhalt der Tiergesundheit. Durch „strategische Futtermittel“ erfüllt die Futtermittelindustrie heute erfolgreich neue Aufgaben im Rahmen der Tierfütterung, um den Arzneimitteleinsatz per se zu minimieren.  Diese neuen Strategien muss auch der Tierarzt beherrschen, um das gemeinsame Ziel, die Tiere gesund zu erhalten, zu erfüllen. Dazu bietet die AVA 4 Fortbildungskurse Ende Mai und Anfang Kuni 2017 in der Akademie im münsterländischen Horstmar-Leer für Tierärztinnen und Tierärzte an, um sich der Thematik Fütterung intensiv zu widmen, die die erfahrene Tierernährungsexpertin Frau Dr. med. vet. Sandra Vagt aus Düsseldorf leitet. „Ist der Darm gesund, ist das Tier gegen eine Vielzahl von Infektionserregern gefeit und damit greift auch hier die One-Health-Strategie.  Weitere Erläuterungen zu den AVA-Fütterungsseminaren findet man auf der Homepage der AVA unter www.ava1.de

 

 

Ernst-Günther Hellwig

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

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Aktuelle Nachrichten

Tiermedizin: NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) Nr. 55 an die Abonnenten und AVA-Mitglieder verschickt

Die neue Ausgabe der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) Nr.55 wurde gerade an alle Abonnenten und Mitglieder der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) verschickt. Wichtige und interessante, aber auch spannende  Themen der Nutztierpraxis wurden aufgegriffen und in dieser Ausgabe Nr. 55 veröffentlicht. Der Autor René Pijl beschäftigt sich intensiv mit der „Afterklauenproblematik“, die bisher sehr „sträflich“ behandelt wurde, aber großen Einfluss auf ein gesundes und schmerzfreies“ Fundament hat. Die Probleme nehmen diesbezüglich zu, und Tierärzte müssen auch mehr Augenmerk auf die vermeintlich unnütze Afterklaue werfen. Prof. Dr. Steffen Hoy setzt sich mit dem „Magdeburger Urteil 2016“ zur Kastenstandbreite bei Sauen auseinander. Er bezieht deutlich Stellung und sieht hier relevante Tierschutzverstöße, die das Urteil als Konsequenz nach sich zieht. „Nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel“ so Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) und Herausgeber der Fachzeitschrift NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA), Ernst-Günther Hellwig, selbst Agrarwissenschaftler und Tiermediziner. Es ist schwer nachzuvollziehen, was die so genannten Experten fordern… . Die Autoreninnen S.Feldner und S. Donicht haben in der NPA 55 einen sehr guten Beitrag zur Durchführung der täglichen Rinderkontrolle (Eigenkontrollen) durch den Landwirt veröffentlicht. Hoftierärzte sollten mit Ihren Rinderbetrieben die vorgestellten Checklisten diskutieren und nutzen, damit es unseren Rindern „noch besser geht“. Der Jurist Dr. Burkhard Oexmann, Spezialist im Tierarztrecht, weist auf die Beweislastumkehr und grobe Behandlungsfehler hin. Was müssen Tierärzte besonders beachten, um nicht vor dem „Kadi“ zu landen? Diplomagraringenieur Frank Menn zeigt auf, welche (wenig beachteten) Faktoren in der Milchviehernährung trotzdem von hoher Bedeutung sind, um unsere Kühe nicht zu stark stoffwechselmäßig zu belasten. Es gibt in der Tierernährung Möglichkeiten, direkt in „gewisse Stoffwechselkreise“ positiv einzugreifen, um die Tiergesundheit auf einem hohen Niveau zu halten. Was kann der Landwirt tun, wenn doch plötzlich das so genannte „Schwanzbeinen“ bei Schweinen auftritt? Tierärztin Dr. Anja Eisenack stellt praxisnah und nachvollziehbar Lösungsansätze vor, wenn diese Verhaltensanomalie trotzdem vorkommen sollte.  Und natürlich findet die Göttinger Erklärung 2016 wieder einen Platz, denn es hat sich zwar einiges getan, aber die Fronten scheinen verhärtet. Das Programm der 17. AVA-Haupttagung vom 30. März bis 02.- April2017 in Göttingen steht und kann auf der AVA-Homepage geladen werden ( www.ava1.de ) . Das Generalthema der 4-tägigen Veranstaltung für die Nutztierpraxis lautet: Bestandsbetreuung im Rinder- und Schweinebetrieb: Tierärztin und Tierarzt in ihrer Verantwortung für Tier, Mensch und Umwelt:. In diesem Jahr wird erneut eine Pferdesektion mit dem Schwerpunktthema „das alternde Pferd“ angeboten.. Gerne können Probeexemplare in der Geschäftsstelle der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) (info@ava1.de)  angefordert werden. Auf der AVA-Homepage  www.ava1.de  sind u.a. alle Seminare und weitere  interessante Informationen aufgeführt.

AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen und dienen den Tieren, dem Landwirt und dem Verbraucher, indem sich der Antibiotikagebrauch bei bester, fachmännischer Beratung der Tierärzte automatisch reduziert , so der Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt.

 

 

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 4000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft. Mitglieder der AVA beziehen die NPA kostenlos im Abo und haben noch weitere finanzielle Vergünstigungen.

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig, Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

info@ava1.de       www.ava1.de

 

 

Gesundheit/Medizin

Neu: NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) Nr. 54 mit brisanten Themen

Die aktuelle Ausgabe Nr. 54 der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA), die Fachzeitschrift aus der Schriftenreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), befindet sich in der Auslieferung an die über 3.000 Tierärzte-Abonnenten. In der aktuellen Ausgabe Nr. 54 liegt der Schwerpunkt  auf der während der 16. AVA-Haupttagung  von der AVA –Tierärzten postulierten GÖTTINGER ERKLÄRUNG 2016. Die AVA-Tierärzte sind sich einig, dass die Selektion auf Milchleistung so nicht mehr weitergehen kann. Frühe Tierabgänge, eine höhere Erkrankungshäufigkeit, die zeitlich viel zu lang dauernde negative Energiebilanz, vermehrte Klauenprobleme…. werden hier angesprochen. Die Tierärzteschaft fordert die Diskussion mit den Tierzüchtern, um gemeinsam Wege zu finden, unsere Kühe  auf den Höfen „gesünder“ zu erhalten. Die Göttinger Erklärung hat in ein Wespennest gestochen! Die AVA hat sehr viel Zustimmung von Tierärzten, Landwirten und auch Wissenschaftlern erhalten; „man solle am Ball bleiben und sich weiter um das Thema kümmern“. Die Tierzüchter negieren den aufgezeigten Zeigefinder und verweisen auf ihre guten und erfolgreichen Züchtungsergebnisse. „Viele Kritikpunkte würden nicht der Wahrheit entsprechen“, so der Tenor. In der NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) wurden zwei Stellungnahmen abgedruckt. Auf einer AVA-Tagung am 13. und 14. Oktober 2016 in Göttingen mit Befürworten und Kritikern der Göttinger Erklärung soll die Problematik von allen Seiten beleuchtet und diskutiert werden, so der Herausgeber und Chefredakteur der NPA Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler; Gründer und Leiter der AVA, Ernst-Günther Hellwig. Beachten Sie bitte diesen wichtigen Termin                     für unsere Kühe, und laden Sie weitere Interessenten mit ein. Ein weitere wichtiger Aspekt der aktuellen Ausgabe der NPA Nr. 54 diskutiert die Frage der Tierärztlichen Schweigepflicht: muss ein Tierarzt einen landwirtschaftlichen Betrieb bei der Behörde melden, wenn dort gegen Tierschutz- und Haltungsverordnungen verstoßen wird? Eine Tierärztekammer positioniert sich hier ganz klar und droht dem Veterinärmediziner, der einen solchen Betrieb nicht meldet, sogar rechtliche Konsequenzen an. Der „AVA-Anwalt“ widerspricht hier vehement. Glyphosat! Ein weiteres Thema der NPA Nr. 54. Glyphosat steht auch in Verdacht, eine der Ursachen für die Entstehung multiresistenter Bakterien zu sein. Wussten Sie das? Krebsrisiko-ja oder nein-  ist also bei Glyphosat nicht das Hauptthema.  Weitere aktuelle und spannende Beiträge in der NPA Nr. 54 bereichern die 70 Seiten starke Ausgabe. AVA-Mitglieder erhalten die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) innerhalb ihrer Mitgliedschaft (36€/Jahr) kostenfrei. Abos an Nichtmitglieder werden zum Preis von 19€ + Versand verschickt. Probezeitschriften können gerne in der Geschäftsstelle der AVA angefordert werden.

 

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 5000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von über 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

 

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft für Tierärzte und Landwirte  mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig, Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

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fon: +49-(0)2551- 7878   fax: +49-(0)2551-83 43 00

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Pressemitteilungen

Initiative Tierwohl und die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)

Ein zweitägiger Intensivkurs für Tierärzte zum Stallklima im Schweinestall bringt viel Neues Wissen für den Tierarzt, der ja sonst nur kranke Tiere behandelt

 

Selbst Tierärzte sollen und müssen heute in Sachen Stallklima/Stallwetter über grundlegende

Sachkenntnis verfügen, um letztendlich durch eine qualifizierte Bestandsbetreuung den

Arzneimitteleinsatz zu senken. Und meistens sind es Atemwegserkrankungen, die die

Tiergesundheit maßgeblich negativ beeinflussen und antibiotische Therapiemaßnahmen

nach sich ziehen. Die Ursachen sind häufig durch ein „unzureichendes Stallklima“ begründet.

Aus diesem Grund hat die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in Zusammenarbeit mit der Initiative Tierwohl ein Klimaseminar durchgeführt, damit Tierärzte auch für die Initiative Tierwohl fachmännisch mit jährlicher Überprüfung das Stallklima beurteilen  können.

Mit dem Wissen zum Stallklima kann die Beratungsfunktion des Tierarztes maßgeblich erweitert, und damit die tierärztlichen Kompetenzen auf dem Schweinebetrieb gestärkt werden. Besonders neue Haltungsformen und das größere Flächenangebot pro Schwein im Rahmen die Initiative Tierwohl  bedeuten für das Stallklima wesentliche Änderungen und Anforderungen vieler Lüftungssysteme. Weniger Tiere im Stall beeinflussen die Anforderungen an den Wärmehaushalt der Tiere maßgeblich und die

Lüftungsvoraussetzungen ändern sich entschieden. Diese Tatsachen sind den meisten

Landwirten aber noch nicht bewusst. Die betreuenden Tierärzte können sich an dieser Stelle

daher sehr gut in die Initiative Tierwohl einbringen, denn durch die Stallklimachecks  lassen sich Atemwegserkrankungen maßgeblich reduzieren, was dem Tierwohl und der TIergesundheit dient.  Der Diplomingenieur Peter Cremer aus Grefrath  vermittelte die theoretischen Grundlagen zur Lüftung . Heinrich DönselmannTheile, Chef der Firma hdt

in Diepholz und AVA‐Chef Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler E.G.

Hellwig, vermittelten das Wissen rund um TIergesundheit und Stallklima.  Am zweiten Kurstag besuchte die Arbeitsgruppe einen Maststall in der Umgebung der Akademie, wo das Erlernte des Vortages praktisch geübt werden konnte. Mit Abschluss der Veranstaltung erhielten die Teilnehmer ein Zertifikat, welches sie ermächtigt, die jährlich zu wiederholenden Stallklimachecks im Auftrage der Initiative Tierwohl auf den Schweinebetrieben durchführen zu können.

AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen und dienen den Tieren, dem Landwirt und dem Verbraucher, indem sich der Antibiotikagebrauch bei bester, fachmännischer Beratung der Tierärzte automatisch reduziert , so der Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt.

 

 

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 5000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

 

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

 

Ernst-Günther Hellwig, Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt

Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig

Dorfstraße 5  –  D 48612 Horstmar-Leer

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