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Kündigungen von Air Berlin zugegangen – für eine Kündigungsschutzklage gilt die 3-Wochen-Frist!

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungen von Air Berlin zugegangen - für eine Kündigungsschutzklage gilt die 3-Wochen-Frist!

Fachanwalt Bredereck

Ewig konnte es nicht dauern: Air-Berlin-Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter haben Ende Januar die betriebsbedingte Kündigung erhalten. Das berichtet beispielsweise die Welt.de am 01.02.2018. Für die betroffenen Airberliner ist das eigentlich eine gute Nachricht. Schließlich können sie sich jetzt wehren mit einer Kündigungsschutzklage, und vor dem Arbeitsgericht für eine Abfindung kämpfen, vielleicht sogar ihre Weiterbeschäftigung erreichen. Welche Schritte jetzt wichtig sind, sagt Fachanwalt für Arbeitsrecht und Kündigungsschutz-Experte Alexander Bredereck.

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung? In diesem Fall rate ich gekündigten Air-Berlin-Mitarbeitern regelmäßig zu einer Kündigungsschutzklage. Grundsätzlich dürfte man mehr aus einer Klage herausbekommen, als man in die Selbstbeteiligung der Rechtsschutzversicherung investiert hat. Und es ist nicht auszuschließen, dass Ihr Arbeitsverhältnis bei Air Berlin von einem Betriebsübergang zu einem Air-Berlin-Konkurrenten betroffen ist und dass Sie daraus Rechte ableiten können. Mit der nicht auszuschließenden Folge, dass eine hohe Abfindung ausgehandelt oder eine Wiedereinstellung erreicht werden kann bei einer anderen Fluglinie zu Ihren alten Vertragsbedingungen bei Air Berlin. Gemessen am „Einsatz“ der Selbstbeteiligung wäre das ein tolles Ergebnis!

Sie sind nicht rechtsschutzversichert? Dann wäre eine Kündigungsschutzklage durchaus mit finanziellen Risiken verbunden, vor allem, wenn man die Klage führen lässt von einem Anwalt für Arbeitsrecht. Denn: Die Kosten eines Anwalts oder Fachanwalts tragen die Parteien einer Kündigungsschutzklage im erstinstanzlichen Verfahren vor dem Arbeitsgericht grundsätzlich selbst. Dennoch rate ich Air-Berlin-Mitarbeitern dazu, sich nach einer Kündigung anwaltlich beraten zu lassen und die Chancen einer Kündigungsschutzklage professionell auszuloten.

Gekündigten Air-Berlin-Mitarbeitern biete ich folgendes an: In einem kostenlosen und unverbindlichen Telefonat setze ich Sie ins Bild über die Chancen Ihrer Kündigungsschutzklage und über Ihre Aussichten auf eine Abfindung. Rufen Sie mich gern an in meinen Fachanwaltskanzleien: 030.40004999. Meine Mitarbeiter vermitteln das Gespräch mit mir in der Regel noch am selben Tag. Zögern Sie nicht! Für eine Kündigungsschutzklage haben Sie nur 3 Wochen Zeit nach Zugang des Kündigungsschreibens. Falls Sie noch nicht herausgefunden haben, ob sich eine Klage für Sie lohnt, sollten Sie das unbedingt noch innerhalb der Klagefrist tun! Auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

Über 18 Jahre Erfahrung mit Kündigungsschutzklagen, Vertretung bundesweit:
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Erste Kündigungen an Air Berlin-Mitarbeiter versandt – Kündigungsschutzklage erheben?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Erste Kündigungen an Air Berlin-Mitarbeiter versandt - Kündigungsschutzklage erheben?

Fachanwalt Bredereck

Seit Ende der letzten Woche werden nach und nach Kündigungen von Air Berlin an die Mitarbeiter versandt. Speziell das Boden- und Flugpersonal ist davon betroffen. Mit Zugang der Kündigung bei den Arbeitnehmern beginnt die Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage zu laufen. Lohnt sich nach aktuellem Stand der Dinge die Kündigungsschutzklage für betroffene Mitarbeiter?

Nach Erhalt der Kündigung direkt an Fachanwalt wenden: Zahlreiche Mitarbeiter von Air Berlin haben sich schon vor Erhalt der Kündigung in rechtliche Beratung begeben. Spätestens mit Zugang der Kündigung sollte man sich direkt an einen Arbeitsrechtsexperten wenden und die Kündigung überprüfen lassen. Bei formellen Mängeln lassen sich Kündigungen ggf. innerhalb weniger Tage zurückweisen. Jedenfalls aber gilt es, die Frist für die Kündigungsschutzklage von drei Wochen zu wahren.

Kündigungsschutzklage lohnt sich: Wer länger als sechs Monate bei Air Berlin beschäftigt war, genießt Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz. Der Arbeitgeber bzw. Insolvenzverwalter braucht dann einen gesetzlich anerkannten Kündigungsgrund, wie den der betriebsbedingten Kündigung. Klingt im Falle der Insolvenz zunächst nicht schwierig, dennoch ergeben sich für Arbeitnehmer hier Angriffspunkte, durch die eine Kündigungsschutzklage sich lohnt.

Sozialauswahl als Fehlerquelle: Werden nicht alle Mitarbeiter in einer jeweiligen Sparte gekündigt, hat der Insolvenzverwalter eine Sozialauswahl durchzuführen. Das bedeutet, er muss prüfen, welche Mitarbeiter schutzwürdiger sind als andere und dann dementsprechend denen kündigen, die am wenigsten schutzwürdig sind. Das richtet sich u. a. nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit, dem Lebensalter sowie etwaigen Unterhaltspflichten. Hier können viele Fehler passieren, die eine Kündigung im Prozess angreifbar machen.

Möglicher Betriebsübergang: Ebenfalls im Raum steht noch die Frage, ob es sich bei der Übernahme von Air Berlin-Betriebsmitteln durch die Lufthansa um einen Betriebsübergang oder Betriebsteilübergang handelt. Auch dies hätte zur Folge, dass eine Kündigung der Mitarbeiter angreifbar wird. Zugunsten der Arbeitnehmer kann dies aber nur Berücksichtigung finden, wenn sie sich mit einer Kündigungsschutzklage „im Spiel halten“.

Was bieten wir Air Berlin-Mitarbeitern an: Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter:

-Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.

-Schreiben an den Arbeitgeber

-Fertigung der Kündigungsschutzklage

-Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

27.11.2017

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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Air Berlin: Kündigung und Betriebsübergang

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Air Berlin: Kündigung und Betriebsübergang

Fachanwalt Bredereck

Zahlreiche Mitarbeiter erwarten Kündigung

Der Flugbetrieb bei Air Berlin ist eingestellt, zahlreiche Mitarbeiter müssen nun in nächster Zeit ihre Kündigung erwarten. Täglich gibt es neue Entwicklungen in diesem Zusammenhang. Nach aktuellem Stand konnten sich Bund und Länder nicht auf eine große Transfergesellschaft für die Mitarbeiter einigen. Für einen Teil der Beschäftigten (Verwaltungsmitarbeiter) soll der Wechsel in eine Transfergesellschaft aber möglich sein (vgl. Berliner Morgenpost vom 1.11.2017). Was gilt es für die betroffenen Mitarbeiter zu beachten?

Betriebsübergang unklar

Eine Frage, die besonders häufig auftritt, ist die nach einem Betriebsübergang. Liegt ein solcher vor? Falls ja, was würde dies für die Mitarbeiter bedeuten? Das lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen. Angesichts der (zumindest teilweisen) Übernahme durch Lufthansa scheint ein Betriebsübergang nach § 613a BGB zumindest nicht ausgeschlossen. Air Berlin wird zwar nicht als Ganzes verkauft; abhängig davon, in welchem Umfang letztlich Flugzeuge, Kunden bzw. auch die Belegschaft von Air Berlin übernommen werden, kommt aber eine Einordnung als Betriebsübergang in Betracht. Dies wiederum hätte zur Folge, dass eine Kündigung der betroffenen Mitarbeiter möglicherwiese unwirksam wäre. Genau beurteilen kann man dies aber erst, wenn zumindest mehr Informationen über die Übernahme vorliegen bzw. ein Gericht dazu Stellung bezogen hat.

Ab Zugang der Kündigung läuft wichtige Frist

Davon unabhängig ist allerdings für die Mitarbeiter von Air Berlin aktuell entscheidend, wie sie bei Erhalt einer Kündigung reagieren sollten. Ab Zugang der Kündigung läuft die Dreiwochenfrist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Jedenfalls für all die Mitarbeiter, die rechtsschutzversichert sind, lohnt sich die Klage auf jeden Fall. Trotz Insolvenz und damit einhergehend dem naheliegenden Kündigungsgrund der betriebsbedingten Kündigung können auf Seiten des Arbeitgebers bzw. Insolvenzverwalters Fehler gemacht werden beim Ausspruch der Kündigungen, z. B. im Rahmen der Sozialauswahl. Entscheidend ist, dass die Mitarbeiter, die sich für eine Kündigungsschutzklage entscheiden, im Spiel bleiben und von späteren, für sie günstigen Entwicklungen (z. B. etwaige Feststellung eines Betriebsübergangs) noch profitieren können. Wer die Frist verstreichen lässt, kann in aller Regel gegen die Kündigung später nichts mehr unternehmen. Im Rahmen eines folgenden Kündigungsschutzprozesses geht es dann darum, Druck auf die Gegenseite aufzubauen und eine für den Arbeitnehmer günstige Vereinbarung zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses herbeizuführen. Entscheidend ist, sich unmittelbar nach Erhalt der Kündigung in rechtliche Beratung bei einem spezialisierten Fachanwalt für Arbeitsrecht zu begeben.

Was bieten wir Air Berlin-Mitarbeitern an?

Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter

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Schreiben an den Arbeitgeber
Fertigung der Kündigungsschutzklage
Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

02.11.2017

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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Air Berlin-Transfergesellschaft: aktuelle Entwicklung und Tipps für Mitarbeiter

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Air Berlin-Transfergesellschaft: aktuelle Entwicklung und Tipps für Mitarbeiter

Fachanwalt Bredereck

Mögliche Transfergesellschaft für Berliner Mitarbeiter: Zuletzt hatte es Verhandlungen zwischen dem Bund und den drei Air-Berlin-Ländern (Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern) über die Einrichtung einer Transfergesellschaft gegeben. Nach aktuellen Medienberichten (u.a. Spiegel Online vom 25.10.2017) sind diese Verhandlungen nun gescheitert. Die betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin stehen demnach vor der Kündigung. Möglich bleiben soll aber eine Transfergesellschaft für die Berliner Beschäftigten.

Vorteile der Transfergesellschaft: Mit einer Transfergesellschaft (auch Auffanggesellschaft genannt) soll in der Regel eine direkte Entlassung der Mitarbeiter vermieden werden. Stattdessen werden die Betroffenen befristet weiter beschäftigt und erhalten Unterstützung bei der Bewerbung bzw. Weitervermittlung auf dem Arbeitsmarkt. Das klingt zunächst reizvoll, da eine unmittelbare Arbeitslosigkeit vermieden wird, ist jedoch für die Arbeitnehmer nicht ohne Risiko.

Risiken bei Eintritt in Transfergesellschaft: Der Eintritt in eine Transfergesellschaft ist in der Regel verbunden mit einer Aufhebung des bisherigen Arbeitsverhältnisses (Aufhebungsvertrag) und dem Abschluss eines neuen befristeten Arbeitsvertrages. Das ganze erfolgt regelmäßig nach einem sog. Profiling. Wer diesen Schritt nicht macht, hat die Kündigung zu erwarten. Problematisch daran ist vor allem der Verlust des Kündigungsschutzes, da der Eintritt in die Transfergesellschaft meist einhergeht mit dem Verzicht auf eine Kündigungsschutzklage. Nützen die Maßnahmen im Rahmen der Transfergesellschaft dann nichts und gelingt die Vermittlung an eine neue Stelle nicht, stehen die Chancen, sich gegen die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu wehren, dementsprechend schlecht. Auch ist die weitere Beschäftigung vielfach mit Einbußen beim Gehalt verbunden. Somit wäre dann im Falle einer späteren Arbeitslosigkeit auch das Arbeitslosengeld niedriger.

Nicht voreilig unterschreiben: Auch wenn es sich also zunächst reizvoll anhört, die Arbeitslosigkeit zu vermeiden und befristet weiter beschäftigt zu werden, sollten Mitarbeiter von einer vorschneller Unterschrift unbedingt absehen und sich vorher beraten lassen. Das gilt auch und besonders dann, wenn Druck auf die Arbeitnehmer ausgeübt wird, sich schnell für die Transfergesellschaft zu entscheiden. Auch wenn ein Unternehmen, so wie Air Berlin aktuell, insolvent ist, besteht die Möglichkeit mit einer Kündigungsschutzklage gegen eine Kündigung vorzugehen und sich so eine Abfindung zu sichern.

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Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter:

-Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.

-Schreiben an den Arbeitgeber

-Fertigung der Kündigungsschutzklage

-Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

26.10.2017

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Air Berlin: Verhandlungen über Transfergesellschaft

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Air Berlin: Verhandlungen über Transfergesellschaft

Rechtsanwalt Bredereck

Bei Air Berlin droht tausenden von Arbeitnehmern die Kündigung. Aktuellen Pressemeldungen zufolge (u. a. Zeit Online vom 23.10.2017) sollen nun Verhandlungen über eine Transfergesellschaft starten. Worum handelt es sich dabei? Was ist betroffenen Mitarbeitern von Air Berlin in diesem Zusammenhang zu raten?

Verhandlungen zwischen Bund und Ländern

Den aktuellen Berichten zufolge verhandelt der Bund aktuell mit den Ländern, in denen die Air-Berlin-Mitarbeiter beschäftigt sind (Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern) über eine Transfergesellschaft. Für eine Transfergesellschaft werden zum Teil auch andere Bezeichnungen verwendet, wie zum Beispiel Auffanggesellschaft oder Qualifizierungsgesellschaft. In der Regel sollen dadurch Arbeitnehmer, die von der Arbeitslosigkeit bedroht sind, nicht direkt entlassen, sondern befristet weiterbeschäftigt und idealerweise direkt auf dem Arbeitsmarkt weitervermittelt werden.

Eintritt in Transfergesellschaft riskant

Der Übergang in eine solche (externe) Transfergesellschaft ist für Arbeitnehmer durchaus riskant. Regelmäßig wird ihnen der Abschluss eines Vertrages mit der Transfergesellschaft bei gleichzeitigem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit dem bisherigen Arbeitgeber angeboten. Für den Fall, dass sie dazu nicht bereit sind, droht die Kündigung. Man verliert dadurch also oftmals den Kündigungsschutz, muss auf eine Kündigungsschutzklage verzichten. Gelingt die Vermittlung später dann nicht, stehen die Chancen, sich gegen die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu wehren, dementsprechend schlecht. Auch ist die weitere Beschäftigung vielfach mit Einbußen beim Gehalt verbunden. Somit wäre dann im Falle einer späteren Arbeitslosigkeit auch das Arbeitslosengeld niedriger.

Keine voreilige Unterschrift

Auch wenn es sich also zunächst reizvoll anhört, die Arbeitslosigkeit zu vermeiden und befristet weiterbeschäftigt zu werden, sollten Mitarbeiter von einer vorschnellen Unterschrift unbedingt absehen und sich vorher beraten lassen. Das gilt auch und besonders dann, wenn Druck auf die Arbeitnehmer ausgeübt wird, sich schnell für die Transfergesellschaft zu entscheiden. Auch wenn ein Unternehmen, so wie Air Berlin aktuell, insolvent ist, besteht die Möglichkeit, mit einer Kündigungsschutzklage gegen eine Kündigung vorzugehen und sich so eine Abfindung zu sichern.

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23.10.2017

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Air Berlin-Kündigungen: Welche Fristen laufen für Arbeitnehmer?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungen bei Air Berlin noch im Oktober

Aktuellen Pressemeldungen zufolge droht 1400 Mitarbeitern aus Verwaltung und Bodenpersonal bei Air Berlin der Zugang einer Kündigung noch im Oktober. Jedenfalls wer rechtsschutzversichert ist, tut gut daran, gegen die Kündigung vorzugehen und diese nicht wirksam werden zu lassen. Dafür laufen einige wichtige Fristen, die ein sofortiges Handeln der Arbeitnehmer erforderlich machen.

Meldung bei der Bundesagentur für Arbeit

Zunächst sollten sich Mitarbeiter, die eine Kündigung erhalten haben, noch am selben oder am nächsten Werktag bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos melden. Entscheidend ist, eine Sperrzeit zu vermeiden, die bei einer verspäteten Meldung drohen kann.

Zurückweisung der Kündigung

Ebenfalls unverzüglich ist zu prüfen, ob die Kündigung möglicherweise wegen Fehlern bei der Bevollmächtigung zurückgewiesen werden kann. Unverzüglich meinte dabei ohne schuldhaftes Zögern, darunter sind nach der Rechtsprechung wenige Tage (regelmäßig maximal drei) zu verstehen. Dieses Vorgehen kann sinnvoll sein, wenn jemand die Kündigung unterschrieben hat, der dazu gar nicht berechtigt ist, oder aber keine ordnungsgemäße Vollmacht beigefügt wurde. Dadurch lässt sich dann Zeit gewinnen, da der Arbeitgeber die Kündigung erneut aussprechen muss.

Erhebung der Kündigungsschutzklage

Bekannt ist den meisten Arbeitnehmern die Frist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Innerhalb von drei Wochen muss diese beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden. Dazu ist Arbeitnehmern in aller Regel zu raten, auch wenn, wie im Fall von Air Berlin möglich, ein Sozialplan besteht. Wer die Frist nicht einhält, kann regelmäßig nichts mehr gegen die Kündigung unternehmen.

Geltendmachung offener Ansprüche

Oftmals haben Arbeitnehmer im Fall der Kündigung noch einige Ansprüche gegen den Arbeitgeber offen (Urlaubsabgeltung, Überstundenvergütung etc.). Aufgrund von sog. Ausschlussfristen, die häufig in Arbeits- oder Tarifverträgen enthalten sind, müssen sie diese Ansprüche unter Umständen innerhalb eines Monats geltend machen. Auch das gilt es für Mitarbeiter von Air Berlin überprüfen zu lassen.

Fristen nicht ausreizen

Arbeitnehmer von Air Berlin sind gut beraten, die beschriebenen Fristen nicht auszureizen, sondern sich direkt nach Erhalt einer Kündigung in rechtliche Beratung zu begeben und von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht die genannten Punkte überprüfen zu lassen.

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12.10.2017

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Air Berlin Kündigungen: Warum Kündigungsschutzklage erheben?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungen bei Air Berlin noch im Oktober

Nach der Insolvenz von Air Berlin ist nun die Übernahme der Tochterunternehmen Niki und LGW durch Lufthansa beschlossen. Die Unsicherheit auf Arbeitnehmerseite besteht aber fort. Zahlreichen Mitarbeitern von Air Berlin aus Verwaltung und Bodenpersonal (1400 Betroffenen) droht nach Pressemeldungen (u. a. Spiegel Online vom 6.10.2017) der Zugang einer Kündigung noch im Oktober. Jedenfalls wer rechtsschutzversichert ist, tut gut daran, gegen die Kündigung vorzugehen und diese nicht wirksam werden zu lassen.

Kündigungsschutzklage lohnt sich

Wer länger als sechs Monate bei Air Berlin beschäftigt ist, genießt Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz. Immer dann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage zumindest für alle die Mitarbeiter, die eine Rechtsschutzversicherung haben. Für den Arbeitgeber besteht immer die Unsicherheit, Fehler bei dem Ausspruch von Kündigungen zu machen. Daraus erwachsen für Arbeitnehmer gute Aussichten, durch die Erhebung der Kündigungsschutzklage bessere Konditionen zu erreichen als auf anderem Wege, wie z. B. durch einen Sozialplan (höhere Abfindung, Abgeltung von offenen Ansprüchen auf Überstundenvergütung und dergleichen).

Gewisses Risiko ohne Rechtsschutzversicherung

Mitarbeiter, die keine Rechtsschutzversicherung haben, gehen natürlich im Hinblick auf die Kosten ein gewisses Risiko ein. In der ersten Instanz vor den Arbeitsgerichten trägt jede Partei ihre Kosten selbst. Um das Risiko hier abschätzen zu können, kann man online von einem Prozesskostenrechner einmal die eigenen Anwaltskosten abschätzen lassen, indem man das eigene Bruttomonatsgehalt mal drei als Streitwert eingibt und sich dann die Verfahrens- und die Terminsgebühr ansieht. Auch hier dürfte sich regelmäßig die Erhebung einer Kündigungsschutzklage lohnen. Umgekehrt muss man nämlich immer beachten, dass ohne Kündigungsschutzklage im Nachhinein nichts mehr zu machen ist. Das kann sehr ärgerlich dann sein, wenn im Nachhinein Erkenntnisse erlangt werden, die doch zu einem Erfolg der Kündigungsschutzklage führen bzw. zumindest zu einer verbesserten Beendigungsregelung (Abfindung usw.). Garantien gibt es natürlich nicht.

Frist von drei Wochen einhalten

Die Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen eingereicht werden beim zuständigen Arbeitsgericht. Nur dann kommt es zu einer Überprüfung der Kündigung. Arbeitgebern können, auch im Falle der Insolvenz wie bei Air Berlin, viele Fehler unterlaufen. Werden zum Beispiel nicht sämtliche Mitarbeiter gekündigt, muss der Arbeitgeber bzw. der Insolvenzverwalter grundsätzlich auch in der Insolvenz eine soziale Auswahl durchführen. Werden Teile des Unternehmens später veräußert oder von anderen Unternehmen weitergeführt und kommt es in diesem Zusammenhang zu Betriebsübergängen, können sich auch daraus Ansprüche für die betroffenen bzw. nicht unmittelbar betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin ergeben.

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13.10.2017

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Air Berlin-Kündigungen – Tipps für die betroffenen Mitarbeiter

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Kündigungen bei Air Berlin noch im Oktober

Aktuellen Pressemeldungen zufolge droht 1400 Mitarbeitern aus Verwaltung und Bodenpersonal bei Air Berlin der Zugang einer Kündigung noch im Oktober. Was sollten die betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin beachten?

Fristen laufen mit Zugang der Kündigung von Air Berlin

Bereits mit Zugang der Kündigung bei den Air Berlin-Mitarbeitern beginnen wichtige Fristen zu laufen. Die Frist für eine Zurückweisung der Kündigung wegen fehlender Bevollmächtigung bzw. unzureichenden Nachweises der Bevollmächtigung beträgt nur wenige Tage. Die Frist für die Einreichung der Kündigungsschutzklage beträgt drei Wochen ab Zugang der Kündigung.

Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage

Zumindest die Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage muss unbedingt eingehalten werden, sonst ist gegen die Kündigung in der Regel nichts mehr wirksam zu unternehmen. Wer sich hier eine maximal gute Rechtsposition erhalten will, sollte unbedingt sofort nach Erhalt der Kündigung anwaltliche Beratung aufsuchen.

Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage?

Bei Kündigungen in der Insolvenz lohnt sich eine Kündigungsschutzklage jedenfalls dann immer, wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat. Durch die Kündigungsschutzklage können auch bei Verabschiedung eines Sozialplans regelmäßig deutliche Verbesserungen für die betroffenen Arbeitnehmer erzielt werden. Auch wenn man keine Rechtsschutzversicherung hat, empfehle ich in der Regel die Kündigungsschutzklage. Hier besteht ein gewisses Risiko, dass man am Ende finanziell schlechter steht als ohne Kündigungsschutzklage. Umgekehrt muss man aber immer beachten, dass bei Ablauf der Dreiwochenfrist ohne Kündigungsschutzklage im Nachhinein nichts mehr zu machen ist. Das kann sehr ärgerlich dann sein, wenn im Nachhinein Erkenntnisse erlangt werden, die doch zu einem Erfolg der Kündigungsschutzklage führen bzw. zumindest zu einer verbesserten Beendigungsregelung (Abfindung usw.). Garantien gibt es natürlich nicht.

Nur durch die Kündigungsschutzklage wird eine Überprüfung der Kündigung erreicht

Ansätze für eine Unwirksamkeit der Kündigung gibt es auch bei Kündigungen im Rahmen der Insolvenz, wie jetzt bei Air Berlin, viele. Werden zum Beispiel nicht sämtliche Mitarbeiter gekündigt, muss der Arbeitgeber bzw. der Insolvenzverwalter grundsätzlich auch in der Insolvenz eine soziale Auswahl durchführen. Werden Teile des Unternehmens später veräußert oder von anderen Unternehmen weitergeführt und kommt es in diesem Zusammenhang zu Betriebsübergängen, können sich auch daraus Ansprüche für die betroffenen, bzw. nicht unmittelbar betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin ergeben.

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9.10.2017

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Air Berlin: Betriebsübergang schützt vor betriebsbedingten Kündigungen!

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Air Berlin: Betriebsübergang schützt vor betriebsbedingten Kündigungen!

Arbeitsrecht

Ohne sie wäre der Flugbetrieb bei Air Berlin undenkbar. Das Bodenpersonal einer Fluglinie organisiert und verwaltet das, was Pilot und Kabinenpersonal im Flugzeug tun: Passagiere befördern. Zunächst hieß es, man verkauft große Teile von Air Berlin im Insolvenzverfahren. Nun berichtet Spiegel Online am 06.10.2017: 1400 Mitarbeiter von Air Berlin erhalten wohl die betriebsbedingte Kündigung, unter anderem das gesamte Bodenpersonal. Wie passt das zusammen?

Das passt insofern zusammen, als dass der Erwerber von Air Berlin-Betriebsteilen dann weniger Arbeitnehmer übernimmt. Sein Vorteil: Er spart Lohnkosten. Entweder sein Bodenpersonal erledigt die neuen Aufgaben jetzt mit, oder er lagert sie aus mit Hilfe von Outsourcing. Oder er stellt neues Personal ein: vermutlich schlechter bezahlt, mit schlechteren Arbeitsbedingungen, und mit schwächerem Kündigungsschutz.

Einen Vorteil hätte auch der Insolvenzverwalter beziehungsweise die Gläubiger von Air Berlin. Wird dem Bodenpersonal gekündigt, kann er bestimmte Betriebsteile von Air Berlin teurer verkaufen, beispielsweise ein „schlankes“ Flugstreckennetz oder nur einzelne Flugzeuge, ohne den „Ballast“ Bodenpersonal.

Allerdings: Arbeitnehmer sind bei einem Verkauf von Betriebsteilen nicht schutzlos! Dafür gibt es den § 613a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), er stärkt die Rechte von Arbeitnehmern beim Betriebsübergang. Das Wichtigste: Die Arbeitsplätze gehen bei einem Betriebsübergang über zum neuen Eigentümer! So regelt es das Gesetz. Kauft jemand beispielsweise ein Air Berlin-Flugstreckennetz beziehungsweise ein Betriebsteil von Air Berlin, wird er regelmäßig der neue Arbeitgeber der dort tätigen Arbeitnehmer: Regelmäßig die Besatzung – und das dafür notwendige Bodenpersonal.

Mit anderen Worten: Der Insolvenzverwalter von Air Berlin darf keine Filetstücke verkaufen! Auch wenn die Flugbranche besonders ist und die Zuordnung der Arbeitnehmer zu den Betriebsteilen schwieriger, als beispielsweise in einem KFZ-Betrieb: Das Gesetz, also § 613a BGB, darf auch bei einem Betriebsteil-Übergang in der Flug-Branche nicht leerlaufen!

Fachanwaltstipp für Arbeitnehmer: Air-Berlin-Mitarbeiter, die eine betriebsbedingte Kündigung erhalten, sollten sich umgehend Rat holen vom Fachmann für Arbeitsrecht: Schützt Sie der Betriebsübergang vor einer betriebsbedingten Kündigung? Kann man Ihren Arbeitsplatz dem veräußerten Betriebsteil zuordnen? Wann haben Sie einen Wiedereinstellungsanspruch gegen den Erwerber von Air Berlin-Betriebsteilen? Sollten Sie dem Betriebsübergang wiedersprechen (Eine Option, die Ihnen laut Gesetz zusteht.)? Diese Fragen sollten Sie mit einem erfahrenen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht besprechen.

Wehren können Sie sich gegen eine betriebsbedingte Kündigung durch Air Berlin beziehungsweise den Insolvenzverwalter mit einer Kündigungsschutzklage innerhalb von 3 Wochen nach Zugang des Kündigungsschreibens. Kämpfen Sie um Ihren Arbeitsplatz oder um eine hohe Abfindung! Wenn der Insolvenzverwalter schon Filetstücke verkaufen will, muss er dem Bodenpersonal ordentliche Abfindungen anbieten.

Was bieten wir Air Berlin Mitarbeitern an: Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

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Pressemitteilungen

Vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit bei Air Berlin? Was kann der Arbeitgeber tun?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit bei Air Berlin? Was kann der Arbeitgeber tun?

Arbeitsrecht

Kürzlich hat sich eine Vielzahl von Piloten von Air Berlin beinahe zeitgleich krankschreiben lassen. Das war vielfach als Protest der Mitarbeiter bzw. als Streik aufgefasst worden. Um einen Streik handelte es sich dabei aber wohl nicht. Die Gewerkschaft hat verlauten lassen, dass sie nicht zu einem Streik aufgerufen habe. Es dürfte sich deshalb vielmehr um einen vielfachen Verstoß der entsprechenden Mitarbeiter gegen ihren Arbeitsvertrag handeln. Wie können Arbeitgeber in einem solchen Fall vorgehen?

Vermutung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung widerlegt

Der Arbeitgeber ist einem solchen Verhalten der Arbeitnehmer nicht hilflos ausgeliefert. Zwar ergibt sich aus einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die ein Mitarbeiter vorlegt, die Vermutung, dass dieser tatsächlich nicht in der Lage ist, seine vertraglich geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. Allerdings kann diese Vermutung durch besondere Umstände, wie im Fall von Air Berlin die hohe Anzahl an zeitgleichen Krankmeldungen, auch widerlegt werden.

Vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit und Arbeitszeitbetrug

Im Raum steht in einem solchen Fall neben der beschriebenen vorgetäuschten Arbeitsunfähigkeit an sich auch ein Arbeitszeitbetrug zulasten des Arbeitgebers. Der Arbeitgeber leistet dann nämlich aufgrund der vermeintlichen Krankheit Entgeltfortzahlung, ohne eigentlich dazu verpflichtet zu sein, sodass ihm aufgrund der Täuschung des Arbeitnehmers auch ein Schaden entsteht. Diese Vorwürfe sind grundsätzlich dazu geeignet, eine fristlose, jedenfalls aber eine ordentliche Kündigung des Arbeitgebers zu rechtfertigen.

Problem der Beweisbarkeit der Vorwürfe

Kommt es in der Folge zu einem Kündigungsschutzprozess, muss der Arbeitgeber diese Vorwürfe dann aber auch beweisen können. Die Vermutung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist in einem solchen Fall dann zwar widerlegt, der Arbeitnehmer kann aber durch zusätzlichen Vortrag wiederum darlegen, dass er tatsächlich nicht in der Lage war zu arbeiten. Sofern der Arbeitgeber dann keine Zeugen, Chatverläufe oder dergleichen zur Verfügung hat, die seine Vorwürfe belegen, kann es schwer werden, mit der Kündigung Erfolg zu haben.

Verdachtskündigung kann ausreichen

Um diesem Risiko zu entgehen, können Arbeitgeber in einer solchen Situation auch zu einer Verdachtskündigung greifen. Dafür reicht schon der begründete Verdacht aus, dass entsprechende Verfehlungen auf Arbeitnehmerseite vorliegen. Zwingende Voraussetzung für die Wirksamkeit einer solchen Verdachtskündigung ist aber die vorherige Anhörung des Arbeitnehmers zu den Vorwürfen.

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02.10.2017

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