Tag Archives: AllianzproSchiene

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Tag gegen Lärm: Ramsauer soll Lärmschutz zur Chefsache machen

Minister mit Ziel, aber ohne Konzept

(ddp direct) Berlin. Die Allianz pro Schiene hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) aufgefordert, den Kampf gegen Verkehrslärm zur Chefsache zu machen. Bislang habe die Bundesregierung ihre Verkehrspolitik unter das in der Koalitionsvereinbarung verankerte Credo Mobilität ermöglichen und nicht behindern gestellt. Dieses Wachstums-Motto stößt beim Verkehrslärm und der Gesundheit der Menschen aber seit Jahren an Grenzen, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege anlässlich des internationalen Tag gegen Lärm in Berlin.

Beim Schienenlärm müsse die Bundesregierung den in mehreren Regionen Deutschlands auftretenden Zielkonflikt zwischen Mehr Verkehr auf die Schiene und Gesundheitsschutz der Menschen endlich strategisch angehen. Ein Konzept, wie das Ministeriumsziel Halbierung des Schienenlärms bis 2020 erreicht werden kann, ohne die volkswirtschaftlich effizienten Güterbahnen im Wettbewerb mit dem Lkw zu schwächen, hat Herr Ramsauer bis heute nicht vorgelegt, kritisierte der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses. Insofern sei Ramsauer bei diesem Thema ein Minister mit Ziel, aber ohne Konzept.

Nach Auffassung der Allianz pro Schiene ist das seit zehn Jahren existierende Programm des Bundes zur Lärmsanierung an Schienenwegen zu sehr auf Lärmschutzwände fixiert und zu wenig auf Lärmvermeidung an der Quelle. Bei einer unveränderten Fortschreibung des Programms werde das Lärmminderungsziel der Bundesregierung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht erreicht. Bei den auf Bundes- und Landesebene diskutierten Modellen für Lärmabhängige Trassenpreise fehle bislang die inhaltliche Übereinstimmung mit dem Regierungsziel Mehr Verkehr auf die Schiene.

Nach einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO wird tagsüber jeder Dritte durch Verkehrslärm belästigt und jeder Fünfte beim Schlaf gestört. Das WHO-Regionalbüro für Europa stuft Lärm in dem Bericht als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit ein.

Äußerst oder stark belästigt fühlen sich laut einer aktuellen Umfrage des Umweltbundesamtes 36 Prozent der Deutschen von Straßenlärm, 20 Prozent der Deutschen von Fluglärm und 11,5 Prozent der Deutschen von Schienenlärm.

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=== über die Allianz pro Schiene ===

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs.

In dem Bündnis haben sich 18 Non-Profit-Organisationen zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die zwei Bahngewerkschaften EVG und GDL, die Konferenz für kirchliche Bahnhofsmission, die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI sowie die Technische Hochschule Wildau.

Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von mehr als 100 Unternehmen der Bahnbranche.

Die Allianz pro Schiene im Internet:
http://www.allianz-pro-schiene.de
Allianz pro Schiene e.V.
Barbara Mauersberg
Reinhardtstraße 18
10117 Berlin
barbara.mauersberg@allianz-pro-schiene.de
030/2462599-20
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Pressemitteilungen

EU-Kommission stellt Weißbuch Verkehr vor

Signal für Aufbruch in eine neue Mobilitätswelt

(ddp direct) Brüssel/Berlin. Die insbesondere bei jüngeren Menschen zunehmend zu beobachtende Nutzung verschiedener Verkehrsträger bekommt Rückenwind aus Brüssel. In dem heute von der Kommission vorgestellten Weißbuch für den Verkehrssektor zeigt sich die Behörde entschlossen, in den kommenden Jahren neue Mobilitätskonzepte in Europa zu forcieren, um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern und damit auch die Abhängigkeit von Verbrennungsmotoren im Straßenverkehr. Die einzelnen Verkehrsmittel sollen besser miteinander verknüpft werden, der alte Pfad der Verkehrspolitik aus den vergangenen 40 Jahren müsse verlassen werden.

Das Grundsatzpapier der EU-Kommission hebt sich wohltuend von den bislang verkehrspolitisch in Deutschland dominierenden Weiter-so-Debatten ab. Das EU-Weißbuch ist ein starkes Signal für den Aufbruch in eine neue Mobilitätswelt, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege am Montag in Berlin.

Der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses begrüßte, dass in dem Weißbuch erstmals ein konkretes Minderungsziel für Treibhausgase im Verkehrssektor in Europa genannt werde. Das Reduktionsziel von minus 60 Prozent bis 2050 (Basisjahr 1990) ist zwar weniger als andere Wirtschaftsbereiche zu leisten im Stande sind, angesichts bislang steigender CO2-Emissionen im Transportsektor ist es dennoch ambitioniert und wird von uns als Minimalziel unterstützt.

Als positiv wertete Flege auch die Verlagerungsziele der neuen EU-Verkehrsstrategie. Die Effizienzvorteile der Eisenbahn sollen sich nach dem Willen der EU-Kommission besser entfalten können, das ist überfällig. Auf Strecken über 300 km sollen laut Weißbuch bis 2050 mehr als 50 Prozent des Straßengüterverkehrs auf die Schiene sowie die See- und Binnenschifffahrt verlagert werden. Im Personenverkehr strebt die EU-Behörde im Bereich der mittleren Distanzen einen Marktanteil der Eisenbahnen von ebenfalls mehr als 50 Prozent an.

Erreichen will die EU-Kommission diese Ziele unter anderem durch den massiven Ausbau der Schieneninfrastruktur, für den primär die Nationalstaaten zuständig sind. So soll das Netz für Hochgeschwindigkeitszüge bis 2030 verdreifacht werden. Auch sollen den Schienenverkehr benachteiligende Wettbewerbsverzerrungen, etwa die Steuerbefreiung für Flugbenzin, abgebaut und die Verkehrsträger besser miteinander verknüpft werden. Eine zentrale Rolle weist die EU-Kommission der Preispolitik zu: In Zukunft werden Mobilitätsteilnehmer einen höheren Anteil an den Mobilitätskosten bezahlen müssen als heute, heißt es unter der Überschrift Getting prices right.

Flege: Im Klartext bedeutet die von der EU-Kommission langfristig angestrebte Kostenwahrheit im Verkehr, dass Verkehr teurer wird und die Allgemeinheit im Gegenzug von versteckten Kosten des Verkehrs entlastet wird. Die verursachergerechte Zuordnung sämtlicher Mobilitätskosten auf alle Verkehrsmittel wird den Schienenverkehr, der weniger versteckte Kosten produziert als der Flug- oder Straßenverkehr, wettbewerbsfähiger und attraktiver machen. Eine langjährige Forderung der Allianz pro Schiene wird von der EU-Kommission erfreulicherweise langfristig weiterverfolgt. Jetzt müssen die Vorstellungen der Kommission möglichst schnell in die Tat umgesetzt werden.

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In dem Bündnis haben sich 18 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL, die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, FEANDC, VBB und VDEI sowie die Technische Hochschule Wildau.

Die Mitgliedsverbände vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das Schienenbündnis von mehr als 100 Unternehmen der Bahnbranche.

Die Allianz pro Schiene im Internet:
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Pressemitteilungen

Pressekonferenz am 25.01.2011: Warum der Riesen-Lkw ein Sicherheitsrisiko ist

Polizei, Autoclub und Bahnbündnis warnen vor Gigaliner-Tests

(ddp direct) Obwohl die Mehrheit der Länderverkehrsminister im Oktober 2010 dem ursprünglich geplanten bundesweiten Test mit Riesen-Lastwagen den Todesstoß versetzt hat, treibt das Bundesverkehrsministerium zusammen mit den willigen Ländern einen abgespeckten Versuch voran: Bereits im Frühling 2011 könnten Monstertrucks durch Hessen, Sachsen, Thüringen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bayern und Baden-Württemberg rollen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) warnt vor dieser neuen Dimension im Straßenverkehr. Mehr Unfalltote seien die Folge, wenn Gigaliner auf die Autofahrer losgelassen würden. Der Autoclub Europa (ACE) weist darauf hin, dass schon jetzt an jedem fünften tödlichen Verkehrsunfall ein Lkw beteiligt ist. Die Allianz pro Schiene kritisiert, dass längere Lkw eine Verkehrsverlagerung von der Schiene auf die Straße befördern. Wir laden Sie herzlich ein, am 25. Januar mit uns über Polizeikontrollen, Verstoßquoten und Überholwege zu diskutieren.

Zeit: Dienstag, den 25. Januar 2011, 10 bis 11 Uhr
Ort: Allianz pro Schiene, Reinhardstr. 18, (Gartenhaus), 10117 Berlin

Auf dem Podium:
Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG)
Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene
Wolfgang Rose, Vorsitzender des ACE Auto Club Europa

Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung an info@allianz-pro-schiene.de

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In dem Bündnis haben sich 18 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL, die Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, FEANDC, VBB und VDEI sowie die Technische Hochschule Wildau.

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