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ALS-Betroffene, Vortraege und Bewegungsangebote beim Charity-Event

Wissen hilft verstehen

ALS-Betroffene, Vortraege und Bewegungsangebote beim Charity-Event

Die Engagierten des AK Gesunde Gemeine beim ALS Charity-Event

Betroffene, pflegende Angehörige und auch Menschen, die einfach besser Bescheid wissen wollen, waren gekommen. Der AK Gesunde Gemeinde informierte mit verschiedenen Kooperationspartnern über Muskelerkrankungen, im Speziellen ALS (Amoyotrophe Lateralsklerose) und allen Besuchern wurden reichlich Bewegungsangebote gemacht.

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Eine doch eher seltene Krankheit, die bei der Veranstaltung im PEB2 im Vordergrund stand. Es sollte auf die Bedürfnisse der Betroffenen, die Arbeit der Therapeuten und des Vereins „Hilfe bei Muskelkrankheiten und ALS Neckar-Alb e. V.“ aufmerksam gemacht werden.

Die Vorsitzende des Arbeitskreises Dr. Barbara Dürr freute sich: „Mit dieser Veranstaltung wollten wir unseren interdisziplinären Ansatz weiter ausbauen. Das ist mit dem Charity-Event hervorragend gelungen.“ „Der AK Gesunde Gemeinde mit dem PEB2 als Organisatoren nutzen die bereits starke Kooperation des AK mit den Kreiskliniken Reutlingen und den anderen Gesundheitsschaffenden des Gesundheitsforums Eningen“ ergänzt Volker Feyerabend Co-Vorstand des AK Gesunde Gemeinde.

Das Thema ALS wurde nicht nur durch theoretische Vorträge der Referenten vorgestellt, sondern die Anwesenden hatten auch die Möglichkeit, nach den Vorträgen an einem bewegenden Austausch mit Betroffenen teilzunehmen. Die Berichte aus erster Hand, von direkt Betroffenen oder pflegenden Angehörigen, waren sehr berührend. Ein Erkrankter, eigentlich noch recht fit, aber vor allem an den Händen und Armen betroffen, war früher ein sehr abenteuerlustiger Sportler. Jetzt genießt er das Leben noch und die Zeit mit seinen Enkeln. Eine Dame erzählte sehr liebevoll die Sichtweise einer pflegenden Angehörigen. Wie anstrengend so ein Leben ist, wurde in den Erzählungen deutlich.

Allen gemein ist der große Wunsch, dass man ganz normal mit ihnen umgeht. Das Verständnis für die betroffenen Menschen, Kranke wie Pflegende, das durch die Vorträge vertieft werden konnte, ist ein guter und wertvoller Schritt in die richtige Richtung. Dr. med. Frank Andres, Arzt an den Reutlinger Kreiskliniken, klärte für den ALS Verein über den Aufbau unseres Muskelapparates und den Verlauf von ALS auf. Als Arzt wie auch als Vorsitzender des ALS Vereins ist ihm das ein großes Anliegen. Es war dabei so manches Neue zu hören.

Angelika Weckmann, staatlich anerkannte Ergotherapeutin und Praxisinhaberin der Ergotherapie Weckmann in Pfullingen, berichtete über ihre Praxiserfahrungen. Sie und ihr Team sind unter anderem auf die Behandlung von ALS-Patienten spezialisiert. Sie behandeln in der Praxis, aber auch, ganz wichtig, bei Besuchen zuhause. Ihr Credo war, dass Verständnis der Krankheit und der Bedürfnisse die halbe Miete auf dem Weg zum richtigen Umgang mit den Betroffenen sei.

Die ganztägigen Bewegungsangebote, von Cycling über Body Mix bis Functional Fitnesskurse, der PEB2 Trainer wurden von den Besuchern der Veranstaltung gerne angenommen. Und mit Trampolinen wurde den jungen Gästen der KangooClub, die Rückenschule für Kinder, vorgestellt. Ein Angebot von Physiotherapeut Gerardus van Rossenberg und seinen Mitarbeitern im Kult19 in Eningen. Das Bewusstsein für richtige Bewegung hilft, fit zu bleiben und besser zu verstehen. „Verständnis für Menschen, die nicht mehr die gleiche Leistung bringen können, wie ich, ist ein ganz großer Fortschritt.“
Die Kooperationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit über den AK Gesunde Gemeinde, das Gesundheitsforum mit Gesundheitsschaffenden der Region, hat es einmal mehr möglich gemacht, ein Nischenthema sehr informativ zu beleuchten. Das PEB2 in Eningen bot dafür einen phantastischen Rahmen. Doch ohne die tatkräftige Mitarbeit ehrenamtlicher Helfer wäre ein solcher Tag nicht zu stemmen. Die Vortragenden, namentlich Dr. med. Frank Andres und Angelika Weckmann, die Anbieter des Aktivprogrammes des PEB2 und der kidKG sowie das Team der APROS Consulting & Services, agierten im Hintergrund noch wesentlich mehr, als der Beobachter zu entdecken vermochte.

Durch die gelungene Veranstaltung konnten die Spendenkassen für den Verein „Hilfe bei Muskelerkrankungen und ALS Neckar Alb e.V.“ gut gefüllt werden – viele hundert Euro kamen zusammen – um die Aufgaben des lebendigen Vereines und Therapeutennetzwerkes zu unterstützen.

Und die hohe Transparenz führte bereits dazu, dass das Netzwerk von informierten Helfern weiter wächst. So kann immer mehr Betroffenen und Angehörigen sinnvoll geholfen werden. Auf eine so gut gelungene Veranstaltung kann aufgebaut werden. Das nächste Charity-Event in 2019 wird schon vorgeplant. Danke für die Teilnahme und die Spenden!

Weitere Informationen:
www.ForumGesundeGemeinde.de

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Wohltaetigkeit in der Gesunden Gemeinde Eningen

Interdisziplinäres Charity Vortrags- und Bewegungsevent am 24. November- Gutes erfahren, sich bewegen und Gutes tun im Sportvereinszentrum PEB2

Wohltaetigkeit in der Gesunden Gemeinde Eningen

Dr. med. Frank Andres, Angelika Weckmann, Gertjan van Rossenberg

Es ist nicht alltäglich, dass ein Sportzentrum seine Räume für die Wohltätigkeit zur Verfügung stellt. Am Samstag, den 24. November wird der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde in Kooperation mit dem PEB2 und verschiedenen Gesundheitspartnern über Muskelerkrankungen und -entwicklung die Menschen informieren. Es wird Charity-Bewegungsangebote für alle geben und die Spezialisten zum Thema ALS (Amoyotrophe Lateralsklerose) werden von 10.00 bis 18.00 Uhr vor Ort sein.

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems und wurde durch betroffene Prominente wie den Mathematiker und Physiker Stephen Hawkings ein wenig bekannter. Die Betroffenen, zeigen oft zuerst „Ungeschicklichkeiten“, wie etwa Stolpern oder Hinfallen, Probleme beim Halten von Schreibegräten oder andere Dinge, kleine Lähmungen, die schmerzlos sind. Der genaue Beginn der Erkrankung lässt sich oftmals nicht mehr nachvollziehen, da die ALS schleichend beginnt. Etwas mehr über die Krankheit und Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren, könnte spannend sein. Und auch die Informationen über die eigene Muskelentwicklung werden sicher interessant.

Die enge Kooperation mit dem Arbeitskreis (AK) Gesunde Gemeinde hat das „Charity-Event“ zu einem reifenden Gedanken gemacht. Das PEB2 ist seit diesem Jahr als Mitglied im AK und dort sehr aktiv. „Wir freuen uns über die neue Kooperation, die wir auch gleich durch das gemeinsame Event weiter verstärken.“ Die Co-Vorsitzende des AK Dr. Barbara Dürr freut sich, weitere Gesundheitsinformationen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Mit dem Event soll der interdisziplinäre Ansatz, die Verknüpfung und der Ausbau des Netzwerkes, bestehender Kooperationen weiter genutzt und vorangetrieben werden“, ergänzt Volker Feyerabend Co-Vorstand des AK Gesunde Gemeinde und Beirat des Gesundheitsforums. So wird für das interdisziplinäre Event die bereits starke Kooperation des AK Gesunde Gemeinde mit den Kreiskliniken und den anderen Gesundheitsschaffenden des Gesundheitsforums genutzt.

Das Thema wird nicht nur durch Kurzvorträge der drei kompetenten Referenten vorgestellt werden, sondern es wird, wie bei den Veranstaltungen des AK üblich, über den Tellerrand geschaut. So wird beispielsweise der KangooClub der kidKG vor Ort sein und beim Trampolinspringen Kindern die Möglichkeit geben, das Mitmachangebot kennenzulernen. Und weitere Bewegungsmöglichkeiten für die Besucher stellt auch das PEB2 selbst für die Charityaktion zur Verfügung. Von Bodymix, Yoga, Cycling, HotIron, Jumping bis zu neuen Trendsportarten Breakletics oder Functional wird es also verschiedenste Möglichkeiten an dem Tag geben.

Und alle Besucher des Events haben natürlich auch die Möglichkeit, sich bei den Referenten oder den Experten tiefergehend zu informieren und persönliche Gespräche zu führen.

Benjamin Baur, Geschäftsführer des PEB2, möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben „Ich hoffe, dass das gemeinsame Event erfolgreich wird und viele Spenden eingesammelt werden können, so dass wir diese Veranstaltungen, wie angedacht, einmal jährlich durchführen können.“ Es wird den ganzen Tag eine Spendenkasse geben, deren Inhalt dem Verein „Hilfe bei Muskelerkrankungen und ALS Neckar Alb e.V.“ zugutekommen soll.

Der Vorsitzende des Vereins ist auch einer der Referenten des Events – Dr. med. Frank Andres, Chefarzt in den Kreiskliniken Reutlingen in den Bereichen Neurologie und Frührehabilitation wird über das Thema: „Muskelerkrankungen, Muskelschwäche und Entwicklung von Muskeln“ referieren und sich Fragen des Publikums stellen. Ein Thema, bei dem bestimmt auch aktive Sportler so einiges über die Zusammenhänge zwischen Gehirn und Muskelapparat lernen können.

„Menschen, die sich intensiv motorisch betätigen, sind im Fitnessstudio zuhause. ALS-Patienten können das nicht mehr so gut. Das steht vermeintlich im Widerspruch. Ich möchte aber den Bogen schlagen, um den Leuten das Thema näher zu bringen, sie zum Nachdenken anregen und die eigenen Fähigkeiten wertschätzen lassen.“ Die Grenzen die das Gesundheitssystem heute hat und die wichtige Funktion, die Sportvereine übernehmen werden genauso in seinem Fokus stehen.

Angelika Weckmann, staatlich anerkannte Ergotherapeutin und Praxisinhaberin der Ergotherapie Weckmann in Pfullingen, berichtet über ihre Praxiserfahrungen. Sie und ihr Team sind unter anderem auf die Behandlung von ALS-Patienten spezialisiert. Durch ihr langjähriges Fachwissen auch im Bereich Heilpraktik können sie spezielle Krankheitsbilder und psychische Themen gut verstehen und Hilfe leisten. Sie wird von einem Betroffenen begleitet und will auch einen Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Betreuenden anregen und die Möglichkeit zur individuellen Diskussion, Fragen und Austausch anbieten.

Schließlich wird auch Physiotherapeut Gertjan van Rossenberg mit seinem kidKG Team vor Ort sein und den Besuchern des Events die Möglichkeiten und den KangooClub vorstellen. Trampolinspringen für Kinder ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, die zum Mitmachen und vorbeikommen anregen können.

Der AK Gesunde Gemeinde setzt ganz auf Information der Menschen. Der informierte Mensch beurteilt Dinge, die anderen fremd sind, aus der besseren Perspektive. Am 24. November gibt es im PEB2 in Eningen die Gelegenheit, sich weiter zu informieren und dabei Gutes zu tun. Nutzen sie die Möglichkeiten.

Weitere Informationen:
www.muskel-und-als.de
www.ergotherapie-teamweckmann.de
www.physiotherapie-van-rossenberg.com
www.peb2.de
www.ForumGesundeGemeinde.de
www.Gesundheitsforum-Eningen.de

Behandlungen in der Physiotherapie van Rossenberg
Ob Säugling, Kind oder Erwachsener, wir wollen Sie unterstützen Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden wiederzuerlangen. Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung wird ein Behandlungsplan erstellt, wobei wir auf Ihre Ziele eingehen. Mittels Übungen, Beratung und Therapietechniken unsererseits wollen wir zusammen mit Ihnen diese Ziele erreichen.

Gesundheitliches Wohlbefinden in Eningen Reutlingen
Da wir sehr viel Wert auf hohe Qualität legen, besuchen wir regelmäßig Fortbildungen und Seminare. Durch das Integrieren neuer Therapiemethoden und Erkenntnisse in unserer Behandlung profitieren Sie als Patient. Wir sehen uns selbstverständlich als Partner in Sachen Ihres gesundheitlichen Wohlbefindens.

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Premiere des ALS – Dokumentarfilms Alle Lieben Schmidt

Produzenten- und Regie-Duo Lars Pape und Holger Schürmann laden zur Premiere am 01.05.2016 im Eurogress in Aachen ein

Premiere des ALS - Dokumentarfilms Alle Lieben Schmidt

Alle Lieben Schmidt Lars Pape Holger Schürmann (Bildquelle: @ Pape I Schürmann)

Der Dokumentarfilm von Lars Pape und Holger Schürmann „Alle Lieben Schmidt“ ist ein Film über den an ALS erkrankten passionierten Radfahrer Bruno Schmidt. Als er im April 2014 das Produzenten- und Regie Duo kennen lernte, hatte der heute 50-Jährige, aus Linnich bei Aachen stammende Familienvater bereits seine Diagnose erhalten: Amyotrophe Lateralsklerose (ALS bekannt von der ICE Bucket Challenge). Trotzdem wollte sich Bruno Schmidt einen großen Traum erfüllen: Eine Radtour quer durch Deutschland, um anderen ALS-Betroffenen Mut zu machen und weiter über die unheilbare Krankheit aufzuklären.
Durch das Engagement des Produzenten- und Regie-Duos Lars Pape und Holger Schürmann, die mit „Alle Lieben Schmidt“ bereits ihren zweiten Film über Crowdfunding finanzierten, konnte der Traum von Bruno Schmidt filmisch umgesetzt werden. Mithilfe von 400 Crowdfunding-Unterstützern und deren bereitgestellten 29.000 Euro, Filmschaffenden und Musikern wie Johannes Oerding, der Band „Gloria“, LEA und Loretta Stern gelang dieses Projekt. Warum Bruno? Bruno Schmidt ist ein Familienmensch und lebt im Rheinland. Fahrradfahren ist sein Leben. Er bestritt unzählige Radmarathons und legte insgesamt über 251.000 km auf dem Fahrrad zurück. Denn Bruno ist jemand, der nicht still sitzt, der viel und laut lacht, der sympathisch, direkt und offen ist. Auch im Umgang mit seiner unbarmherzigen Krankheit, bei der die Betroffenen bis zum Tod ihre geistige Leistungsfähigkeit behalten, ihre Muskeln jedoch vollständig gelähmt werden.

Der Dokumentarfilm über Bruno Schmidt, der in 9 Tagen über 800 km quer durch Deutschland gefahren ist, macht nachdenklich. Wie geht man damit um, wenn ein Rennen schon vor dem Start verloren ist? Was verändert sich, wenn man weiß, dass man einen geliebten Menschen verlieren wird? Woher nimmt man die Kraft, das durchzustehen? Und vor allem: Woher nimmt Bruno die Kraft? Was passiert, wenn ein Mensch wie Bruno Schmidt alles mobilisiert, um zu zeigen: Unsere Zeit hier auf Erden ist endlich, aber lasst uns mit ihr verantwortungsvoll umgehen. Aus diesem Grund entstand „Brunos ALS-Challenge“.

Viele Menschen, Brunos Familie und Freunde, Unterstützer, das Filmteam Lars Pape und Holger Schürmann und viele andere haben ihr Bestes gegeben, damit „Brunos ALS-Challenge“ nun als Film für ein breites Publikum erfahrbar ist.
Hintergrund: Schauspieler (Balko, Tatort, Sperling, Die Abzocker u.a.) und Regisseur Lars Pape verlor 2000 seine Mutter an ALS und produzierte noch im selben Jahr den ersten deutschen filmischen Beitrag über die Amyotrophe Lateralsklerose. Sein Agentur-Partner, Holger Schürmann, diplomierter Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Publizistik, arbeitete von 1997 bis heute für verschiedene TV Sender (WDR, RTL, MTV, ZDF) als Redakteur und Producer.

Die Produktionsfirma von Lars Pape und Holger Schürmann hat 2013 den deutschen Crowdfunding-Rekord im Bereich Dokumentarfilm gebrochen. Ihr Film „Fortunas Legenden“ gewann 2014 beim 11mm Fußballfilmfestival den Publikumspreis. Mit ihrer PR- Partneragentur artcontact pr & marketing realisiert pape I schuermann kommunikation und medien seit Jahren erfolgreich gemeinsame Projekte.

Weitere Informationen unter: www.pape-schuermann.de . Betreuende PR-Agentur und Pressebereich unter www.pr-artcontact.de . Anmeldungen zur Premiere erbeten unter: presse@pape-schuermann.de

Die Berliner Produktionsfirma Pape Schürmann Kommunikation & medien (Geschäftsführung Lars Pape und Holger Schürmann) mit den Schwerpunkten Konzept & Umsetzung hat in über 20 Jahren weitreichende Erfahrungen im Medien- und TV-Bereich gesammelt. Zu den Kunden der Medienagentur mit Sitz in Berlin und Düsseldorf zählen: Puma, Opel (3 Filme für/über den Ampera), der Leichtathletik-Verband Rhön-Grabfeld, Hakle, die Agenturen DAA (Deekeling Arndt Advisors), Zangen&Bansmann PR, McCann Momentum und ThyssenKrupp Elevator. http://www.pape-schuermann.de

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Segensreiches Blattwende-Gerät für Arm-Behinderte

Die Fachzeitschrift für Sanitätshäuser „Medizintechnischer Dialog“ (MTD) berichtet in ihrer Oktober Ausgabe von dem Blattwende Gerät My Turny.

Segensreiches Blattwende-Gerät für Arm-Behinderte

My Turny Tischgerät

Es ermöglicht Menschen, die ihre Hände und Arme nicht mehr bewegen können, dennoch ein Buch zu halten und umblättern zu können. Ein Buch, eine Zeitschrift oder ein Fotoalbum wird in einer Haltevorrichtung eingespannt. Nach Auslösen eines einfachen Signals schwenkt ein Metallarm mit einer Haftkleberolle über das Buch und blättert es um. Mit einem zweiten Impuls kann auch wieder zurück geblättert werden. Diese Vorrichtung funktioniert auch über Kopf, also für liegende Patienten zum Beispiel mit Schlaganfall, ALS oder Querschnittslähmung.

Wer den elektronischen Blattwender nicht mit der Hand auslösen kann, kann dies auch mit dem Fuß, mit einer Sprachsteuerung, Infrarot oder mittels eines einfachen Blaselementes auslösen. Dieses Gerät ist zugleich das einzige, mit dem auch Fotoalben und andere Bücher mit festen Seiten angeschaut werden können.

„My Turny“ gibt es in verschiedenen Varianten:
einen Tisch Turny für Bücher mit bis zu 4 cm Dicke,
einen Tisch Turny für Bücher mit bis zu 6 cm Dicke sowie
eine spezielle Stand-Ausführung, den Switch Turny, der es bettlägerigen Menschen ermöglicht über Kopf zu lesen. Er kann je nach Bedarf in unterschiedliche Neigungen gekippt und so an die verschiedenen Liegepositionen angepasst werden.

Sowohl für die Patienten als auch für die Pflege-Mitarbeiter stellt My Turny eine gewaltige Erleichterung dar, weil die Betroffenen eine längere Zeit lang ein Buch oder eine Zeitschrift lesen können und auf diese Weise ein Stückchen Selbstständigkeit zurückgewinnen.

Bei einer Vorführung bei Contergan-Geschädigten sagte eine Teilnehmerin:
„Können Sie sich vorstellen, dass ich noch niemals in meinem Leben ein Buch in der Hand halten und umblättern konnte?“

Für Menschen, die ihre Arme und Hände nur eingeschränkt benutzen können, stellt diese niederländische Erfindung eine große Hilfe dar. Sie hat eine Hilfsmittel-Nummer und kann daher bei Vorliegen eines ärztlichen Rezepte über die Krankenkasse angeschafft werden. Seit neuestem gibt es eine Möglichkeit, dieses Gerät im Rahmen eines Leasingvertrages mit kleinen Raten abzuzahlen, wenn beispielsweise eine Pflegeeinrichtungen oder ein Krankenhaus dieses Gerät kurzfristig stationär aufgenommenen Patienten zur Verfügung stellen will.

Es besteht auch die Möglichkeit, ein solches Gerät einmal auszuprobieren, um die Funktionsweise und den Nutzen des Geräts im praktischen Alltag einmal kennen zu lernen.

Nähere Informationen gibt es bei:
My Turny
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30625 Hannover
Tel. 0511 3405 3025
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Stefani Rauh aus Hannover hat die Rechte an My Turny

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Eimerweise Wissenschaft

Marketing-Professor Dr. Laurence Welford von der SRH Hochschule Heidelberg meisterte die Ice-Bucket-Challenge rekordverdächtig – 3.000-prozentige Spendensteigerung bei der Deutschen Diabetes-Stiftung

Virales Marketing im Selbsttest: Prof. Dr. Laurence Welford von der SRH Hochschule Heidelberg ließ sich von seiner Kollegin Maike Grotz und acht Studierenden mit Eiswasser übergießen, um auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam zu machen. Als Marketing-Professor hatte Welford auch ein wissenschaftliches Interesse. Nach seiner Beteiligung an der Ice Bucket Challenge berücksichtigte er nicht nur die ALS Association mit einer Spende, sondern auch die Deutsche Diabetes-Stiftung. Deren Online-Spenden stiegen plötzlich um das 29-Fache.

„Die virale Natur dieser Kampagne ist atemberaubend und es wird sicher noch viele Marketing-Case-Studies dazu geben. Aber das Wichtigste ist, dass damit die Aufmerksamkeit auf wenig beachtete Themen gezogen wird. Und das auf eine witzige Art und Weise.“ Prof. Welford musste am 26. August neun Kübel Eiswasser aushalten – vermutlich ein Weltrekord. Dieser Einsatz hat 470 Euro Spenden eingebracht: von der Hochschule, von Studierenden, Mitarbeitern und Welford selbst.

Nicht nur die Erforschung von ALS, sondern auch vieler anderer Erkrankungen benötigt Unterstützung, befand der Professor. So geht die Hälfte der Spendensumme an die Deutsche Diabetes-Stiftung in München. Hier ist die Freude groß, wie Geschäftsführer Adrian Polok sagte: „Wir sind sehr dankbar für den kleinen Aufmerksamkeitsschub, den wir durch das Heidelberger Engagement erfahren haben.“ Im August hatte die Stiftung eine Online-Spende verzeichnet. Nach der Aktion an der SRH Hochschule Heidelberg seien die Online-Spenden binnen weniger Tage auf 29 gestiegen, berichtet Polok. „Für uns ein schöner und unverhoffter Erfolg – vielen Dank!“

Im Sommerloch kam die Ice Bucket Challenge wie gerufen: Die Krankheit ALS ist weltweit eher unbekannt, doch dies änderte sich mit der viralen Aktion schlagartig. Die Betroffenen spüren keinen Schmerz und haben kein Kälteempfinden mehr. Deshalb lassen sich Teilnehmer mit einem Eimer Eiswasser übergießen und filmen die Aktion, um öffentlichkeitswirksam und eindrücklich auf dieses Symptom der Erkrankung aufmerksam zu machen. Publiziert werden die Videos auf facebook und anderen sozialen Kanälen. Jeder Teilnehmer nominiert wiederum drei weitere Personen. So verbreitet sich die Botschaft wie ein Virus über das Internet – die virale Kampagne ist geboren. Ursprünglich galt die Regel: Wer dem Aufruf nicht folgt, soll an die ALS Association spenden. Inzwischen spenden die meisten Teilnehmer trotz Eisbad. Seit dem Start der viralen Aktion am 15. Juli in den USA verzeichnete die ALS Association 2,1 Mio. neue Spender.

Druckfähiges Bildmaterial zur kostenfreien Verwendung im redaktionellen Zusammenhang mit der SRH Hochschule Heidelberg hier: http://1drv.ms/1qiy0Wm

SRH Hochschule Heidelberg
Die SRH Hochschule Heidelberg ist eine der ältesten und bundesweit größten privaten Hochschulen. Zurzeit sind rund 3.000 Studierende an sechs Fakultäten eingeschrieben. Die Hochschule bietet zukunftsorientierte Studiengänge in Wirtschaft, Informatik, Ingenieurswissenschaften, Sozial-, Rechts- und Therapiewissenschaften sowie angewandter Psychologie an. Seit 2012 geht die SRH Hochschule Heidelberg neue Wege: Mit der Einführung eines Studiums nach dem CORE-Prinzip wurden alle Studiengänge neu strukturiert und konsequent auf die am Arbeitsmarkt geforderten Kompetenzen ausgerichtet. Durch den Einsatz innovativer Lehr-, Lern- und Prüfungsmethoden rückt aktives und eigenverantwortliches Studieren in den Mittelpunkt. Die SRH Hochschule Heidelberg ist staatlich anerkannt und wurde vom Wissenschaftsrat akkreditiert. Sie gehört zum Hochschulverbund der SRH Holding, einer unabhängigen Stiftung, die bundesweit Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser betreibt.

SRH Hochschule Heidelberg
Die SRH Hochschule Heidelberg ist eine der ältesten und bundesweit größten privaten Hochschulen. Zurzeit sind rund 3.000 Studierende an sechs Fakultäten eingeschrieben. Die Hochschule bietet zukunftsorientierte Studiengänge in Wirtschaft, Informatik, Ingenieurswissenschaften, Sozial-, Rechts- und Therapiewissenschaften sowie angewandter Psychologie an. Seit 2012 geht die SRH Hochschule Heidelberg neue Wege: Mit der Einführung eines Studiums nach dem CORE-Prinzip wurden alle Studiengänge neu strukturiert und konsequent auf die am Arbeitsmarkt geforderten Kompetenzen ausgerichtet. Durch den Einsatz innovativer Lehr-, Lern- und Prüfungsmethoden rückt aktives und eigenverantwortliches Studieren in den Mittelpunkt. Die SRH Hochschule Heidelberg ist staatlich anerkannt und wurde vom Wissenschaftsrat akkreditiert. Sie gehört zum Hochschulverbund der SRH Holding, einer unabhängigen Stiftung, die bundesweit Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser betreibt. Weitere Infos unter www.hochschule-heidelberg.de.

Kontakt
SRH Hochschule Heidelberg
Janna von Greiffenstern
Ludwig-Guttmann-Straße 6
69123 Heidelberg
06221 – 88 1475
janna.vongreiffenstern@hochschule-heidelberg.de
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Prezi: Resümee der „ALS Ice Bucket Challenge“

Wie kam es zum viralen Erfolg?

Prezi: Resümee der "ALS Ice Bucket Challenge"

Informationen rund um die „ALS Ice Bucket Challenge“ als Prezi

München, 1. September 2014 – Menschen auf der ganzen Welt überschütten sich mit Eiswasser und stellen ihre Videos davon ins Netz. Es geschieht nicht (nur) zum Spaß, sondern für einen guten Zweck: durch die Aktion sollen Spenden für die Erforschung der Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, gesammelt werden.

Doch wie fing diese sogenannte „ALS Ice Bucket Challenge“ an, wie erfolgreich ist diese Aktion, wer hat schon mitgemacht, was ist ALS genau? Prezi, Anbieter einer speziellen Präsentationsoftware, hat alle Informationen über die „ALS Ice Bucket Challenge“ gesammelt und anschaulich zusammengestellt. Hier finden Sie die Informationen: http://prezi.com/nlqhhxtelh5x/erkunden-sie-die-als-ice-bucket-challenge/

Prezi ist ein virtuelles Whiteboard, welches Präsentationen von Monologen zu Unterhaltungen verwandelt und es den Leuten dabei ermöglicht, Ideen zu sehen, zu verstehen und sich zu merken. Weitere Informationen unter www.prezi.com

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Prof. Lothar Seiwert stellt sich der Ice Bucket Challenge

Der Zeitexperte und Bestsellerautor Prof. Dr. Lothar Seiwert lässt sich für einen guten Zweck mit Eiswasser übergießen

Prof. Lothar Seiwert stellt sich der Ice Bucket Challenge

Lothar Seiwert stellt sich der Ice Bucket Challenge

Nach Bill Gates, Mark Zuckerberg und vielen anderen hat sich auch Prof. Dr. Lothar Seiwert der Ice Bucket Challenge gestellt, um auf die seltene Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) hinzuweisen und spendete für die Initiative Therapieforschung ALS e.V.

Prinzip der Aktion ist es, sich das Wasser innerhalb von 24 Stunden nach der eigenen Nominierung über den Kopf zu gießen und danach drei weitere Kandidaten öffentlich zu benennen. Reagieren diese nicht, sollen 100 Dollar an eine Stiftung zur ALS-Bekämpfung gespendet werden.

Die FAZ berichtete erst kürzlich über die Ice Bucket Challenge: „Schon seit ein paar Monaten geistert die Ice Bucket Challenge durch das Netz. Bekannt wurde sie aber erst, seit sie mit der seltenen Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) in Verbindung gebracht wird. Damit angefangen hat Chris Kennedy, ein Golfer aus Florida, berichtet die Time. Er wurde von einem Freund für die Ice Bucket Challenge nominiert, mit ALS hatte sie zu dieser Zeit noch nichts zu tun. Stattdessen konnte sich jeder Nominierte, der die kalte Dusche vermeiden will, einen guten Zweck aussuchen, für diesen er dann Geld spendete.“

Im Anschluss an seine Challenge nominierte Prof. Dr. Lothar Seiwert Andreas Buhr, Präsident der German Speakers Association, Dr. Matthias Zimmermann aus dem Racket Center Nußloch und Benjamin Schulz, Inhaber und Geschäftsführer der Werbeagentur werdewelt.

Das Video der Ice Bucket Challenge von Prof. Dr. Lothar Seiwert gibt es hier zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=ZKpD7Ie5oxU

Mehr Informationen zu Prof. Dr. Lothar Seiwert unter www.Lothar-Seiwert.de

Wer sich mit den Themen Zeitmanagement und Work-Life-Balance beschäftigt, kennt Prof. Dr. Lothar Seiwert. Seit über 30 Jahren begeistert der von der Zeitschrift Focus als \“Deutschlands führender Zeitmanagement-Experte\“ betitelte Redeprofi auf internationalen Veranstaltungen. Das, was er macht, macht er mit System und sensibilisiert in seinen nachhaltigen Vorträgen für das Kostbarste, das wir besitzen: unsere Zeit. Millionen Menschen weltweit haben von ihm durch Vorträge, Fernsehauftritte, Pressekolumnen und Bücher gelernt, mit ihrer Zeit besser umzugehen. Mehr als 500.000 Zuhörer haben ihn bei Veranstaltungen in Europa, Asien und den USA als Speaker erlebt.

Als Bestsellerautor und Business-Speaker wurde Lothar Seiwert vielfach ausgezeichnet. U.a. erhielt er den Benjamin-Franklin-Preis (\“Bestes Business-Buch des Jahres\“), den Internationalen Deutschen Trainingspreis, den Life Achievement Award und den Conga-Award in Gold als bester Business-Speaker der Deutschen Veranstaltungsbranche. Die German Speakers Association (GSA) ehrte ihn mit der Aufnahme in die \“Hall of Fame\“ der besten Vortragsredner. In den USA wurde Prof. Seiwert mit dem höchsten und härtesten Qualitätssiegel für Vortragsredner, dem CSP (Certified Speaking Professional), und 2013 vom Speaker-Weltverband GSF mit dem CSPGlobal, ausgezeichnet. www.Lothar-Seiwert.de

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69124 Heidelberg
0 62 21/78 77-0
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Ruheständler als Stiftungsgründer:

Neue Herausforderungen nach dem Berufsleben

sup.- Wer stets ein aktives Leben geführt hat, dem fällt der Wechsel in den Ruhestand oft schwer. Nicht jedem gelingt es, das Ende der betriebsamen Arbeitsalltage als Chance statt als Verlust zu begreifen. Dabei haben Ruheständler heute diverse Möglichkeiten, auch weiterhin sinnvolle und verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen. Die können sogar exakt auf die persönlichen Interessen und den eigenen Lebenslauf zugeschnitten sein – beispielsweise durch die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung. Auch der Kapitalbeitrag für solch einen Schritt kann den individuellen Verhältnissen angepasst werden. Denn selbst mit einem kleineren Stiftungskapital lassen sich gesellschaftlich wichtige Projekte, etwa im sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Bereich langfristig unterstützen. Kein Senioren-Hobby also, sondern echte Herausforderungen, die Engagement erfordern. Ausführliche Informationen zur Gründung einer Stiftung gibt es im Internet unter www.stiftungsagentur.de.

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Kunst/Kultur

Demenz und ALS Proteine auf Abwegen

Demenz und ALS  Proteine auf Abwegen (ddp direct)Frankfurt am Main, 13. Oktober 2011 Prof. Dr. Manuela Neumann von der Universität Zürich hat gestern den renommierten, mit 100.000 EUR dotierten Alzheimer-Forschungspreis der Frankfurter Hans und Ilse Breuer-Stiftung erhalten. Der Preis wurde anlässlich der Eibsee-Konferenz „Zelluläre Mechanismen der Neurodegeneration“ nahe Garmisch-Partenkirchen zum siebten Mal in Folge verliehen und ist die höchst dotierte Auszeichnung für Alzheimer-Forschung in Deutschland. Alzheimer und ähnliche Demenzen gehören zu den größten gesundheitspolitischen Herausforderungen der Gegenwart. Auf Grund der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft steigen die Patientenzahlen ständig an und keine dieser Demenzformen ist bisher heilbar. Die Hans und Ilse Breuer-Stiftung hat sich daher zur Aufgabe gemacht, herausragende Forschung auf diesem Gebiet zu fördern.

Die 1969 geborene Wissenschaftlerin erhält die begehrte Auszeichnung für bahnbrechende Erkenntnisse auf dem Gebiet der Frontotemporalen Demenz (FTD). Sie konnte nachweisen, dass es bei dieser Erkrankung zu Eiweißablagerungen im Gehirn kommt ähnlich wie dies bei Alzheimer-Patienten beschrieben ist. Ihr ist es gelungen, diese Verklumpungen zu isolieren und deren Hauptbestandteil zu identifizieren (ein Eiweiß namens TDP-43). Sie konnte zudem zeigen, dass auch bei der Amytrophen Lateralsklerose (ALS), einer weiteren furchtbaren und unheilbaren Nervenerkrankung, im Rückenmark der Patienten das gleiche Protein abgelagert wird. Ihre Entdeckung unterstützt damit die Beobachtung vieler Ärzte, die immer wieder Ähnlichkeiten zwischen beiden Erkrankungen feststellten.

Frau Professor Neumanns Beitrag kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Durch ihre Entdeckung ist die Erforschung dieser beiden Erkrankungen letztendlich erst ermöglicht worden. Sie hat mit großem persönlichem Einsatz weltweit ein explodierendes neues wissenschaftliches Feld eröffnet und damit auch den Grundstein gelegt für die Entdeckung therapeutisch wirksamer Zielmoleküle, so Prof. Dr. Christian Haass von der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Kuratoriumsmitglied der Hans und Ilse Breuer-Stiftung.

Manuela Neumann studierte Medizin in München und Göttingen. 1998 promovierte sie auf dem Gebiet der Prionen („Rinderwahnsinn“) an der Universität Göttingen und ist seit 2004 Fachärztin für Neuropathologie und seit 2008 Oberärztin und Gruppenleiterin an der Universität Zürich. Von 2005 bis 2006 ermöglichte ihr ein Stipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, im Labor von Prof. Virginia Lee an der Universität in Philadelphia zu arbeiten. Hier gelang ihr der große Durchbruch auf dem Gebiet der Frontotemporalen Demenz und der ALS.
Prof. Dr. Manuela Neumann hat bereits mehrere wichtige Forschungspreise erhalten, unter anderem den Preis der Deutschen Hirnliga (2008) und den Christa-Lorenz-Preis für ALS Forschung (2010).

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=== Preisträgerin Prof. Dr. Manuela Neumann (Bild) ===

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Pressemitteilungen

Die Natur als Vorbild:

Bionic-Trends beim Sonnenschutz

sup.- Roboter imitieren das Laufverhalten von Stabheuschrecken und überwinden so auch unwegsame Strecken. Konstrukteure von Autokarosserien orientieren sich an der Form bestimmter Fische, während an der Wand haftende Gecko-Füße zu neuen Klebstoffen führen. Immer öfter dient die Natur als entscheidende Anregung bei der Entwicklung ganz unterschiedlicher Produkte. Das wichtigste Plus dieser Vorbilder: Sie hatten viele Millionen Jahre Zeit, für ganz bestimmte Aufgaben die optimalen Materialien, Formgebungen und Bewegungsabläufe zu entwickeln. Kein Wunder, dass der Hinweis „bionic“ vermehrt auch bei Sonnenschutzsystemen auftaucht, die sich ja ganz unmittelbar den natürlichen Beanspruchungen eines dauerhaften Außen-Einsatzes stellen müssen. So gibt es beispielsweise unter der Bezeichnung „markilux“ hochwertige Markisen, deren Gewebe-Oberfläche den Blüten der Lotuspflanze nachempfunden ist: Eine Struktur aus mikroskopisch winzigen Noppen verhindert das Anhaften von Schmutz und sorgt dadurch für perfekte Pflegeleichtigkeit. Schon bei einer Markisenneigung von mindestens 14 Grad werden Staub und andere Schmutzpartikel mit abperlenden Regentropfen weggeschwemmt.
Bei einigen Markisenmodellen sind auch die Gelenkarme, mit denen diese Tücher auf Spannung gehalten werden, in bewusster Anlehnung an eine natürliche Kraftübertragung konzipiert worden. Die so genannte Bionic-Sehne in den Umlenk-Elementen hat sogar ein besonders bewährtes Vorbild: den menschlichen Bewegungsapparat. Unsere Sehnen und deren lebenslang andauernde Leistungsfähigkeit führten zur Entwicklung eines besonders reißfesten Fasermixes. Die Zugkraft dieser Hightech-Fasern ist selbst nach jahrelangem Ein- und Ausfahren ohne Ermüdungserscheinungen der Dauerbelastung einer Gelenkarm-Markise gewachsen. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie innovative Produktentwicklungen von der langen Erfahrung der Natur profitieren können.

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