Tag Archives: ambulante Seniorenbetreuung

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Soziale Betreuung durch Senioren-Assistenten

Der Nutzen für Ältere…

Es gibt viele Menschen, denen es eine Herzensangelegenheit ist, anderen Menschen zu helfen. Doch Empathie allein reicht nicht aus. Um kompetent helfen zu können, muss man auch wissen wie.
Senioren-Assistenten nach dem Plöner Modell durchlaufen eine spezielle Schulung bei einem zertifizierten und staatlich anerkannten Bildungsträger. Sie sind so gezielt auf die unterschiedlichen Facetten des Alters vorbereitet. Denn Senioren benötigen viel mehr als Essen, saubere Kleidung, eine geputzte Wohnung und Pflege. Sie benötigen Ansprache und jemanden, der für Sie da ist und sie im Alltag unterstützt. Eine Aufgabe, die mittlerweile viele Senioren-Assistenten in Deutschland übernehmen.

Als Seniorenbetreuer möchten sie nicht nur die unbeschwerten Momente mit älteren Menschen teilen, sondern auch dann effektiv unterstützen, wenn die täglichen kleinen Aufgaben zur großen Belastung werden, wenn die Einsamkeit immer drückender wird, wenn Gesundheits-, Organisations- und auch Behördenangelegenheiten mit jedem Tag stärker in den Vordergrund rücken.

GESUNDHEIT

Senioren-Assistenten verfügen über ein Basiswissen im Bereich Gesundheit, so dass mögliche Krankheitssymptome erkannt und richtig eingeordnet werden können. Auch im Umgang mit Demenz sind Senioren-Assistenten geschult.
Sie begleiten ältere Menschen zum Arzt oder zur Therapie und beraten Sie in Ihrer Ernährung.

BERATUNG

Viele ältere Menschen sind unsicher, wie man eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung erstellt und welche Vorkehrungen im Alter noch in die Wege geleitet werden sollten. Senioren-Assistenten sind auf solche Fragen vorbereitet und können Senioren helfen, mit Bedacht das Richtige zu tun.

KEINE PFLEGE, SONDERN PRÄVENTION

Obgleich Senioren-Assistenten nicht für den Bereich Pflege zuständig sind, werden sie in ihrer Ausbildung diesbezüglich geschult, damit Sie schnell handeln können. Sie können Älteren einen ersten Überblick über Pflegehilfsmittel geben, sind darüber aufgeklärt, welche finanziellen Entlastungen von der Pflegekasse erwartet werden können und unterstützen Senioren darin, einen geeigneten Pflegedienst zu finden.
Senioren-Assistenten werden schon aktiv, bevor Kräfte und Potenziale verloren gegangen sind. Sie arbeiten also präventiv. Sie motivieren Senioren, sich fit zu halten und beraten dahingehend, wie das Sturzrisiko in der Wohnung gesenkt werden kann. Spielerisch trainieren Senioren-Assistenten mit Ihren Kunden mentale Fähigkeiten durch Gedächtnistraining und halten Erinnerungen mit Gesprächen über das Leben frisch. Sie führen Senioren an neue Medien heran, so dass soziale Kontakte besser gepflegt werden können..

INDIVIDUELLE ASSISTENZ IM ALLTAG AUF AUGENHÖHE

Auch Hochaltrige haben Herzenswünsche und wollen eine Zukunft haben. Sie möchten z.B. gern mal wieder ins Theater, ins Kino oder ins Cafe. Oder sie möchten zusammen mit jemanden ein Lieblingsgericht kochen oder suchen Begleitung beim Spazierengehen. Manch ein älterer Mensch hat vielleicht Wünsche, die sich noch nie erfüllt haben, weil die damit verbundenen Hürden zu groß erschienen. Wollen vielleicht ihre Lieblingsbeschäftigungen mit jemandem teilen, den Sie mögen und dem Sie vertrauen?
Senioren-Assistenten befassen sich bereits im Rahmen ihrer Ausbildung mit den vielseitigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Sie ermitteln die Bedürfnisse ihrer Senioren und weil jeder Mensch anders ist ermitteln Sie gemeinsam mit den älteren Menschen den höchstmöglichen Nutzen, den eine Senioren-Assistenz stiften kann. Sie planen die Umsetzung von Wunschaktivitäten effizient und haben mögliche Hürden im Blick, die sie vorausschauend zu überwinden wissen. Ob alte Leidenschaften oder völlig neue Erlebnisse – Senioren-Assistenten lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse ein, unterstützen Senioren bei der Realisierung Ihrer Träume und freuen sich darauf, diese mit ihnen teilen zu dürfen.

Im zugangs- und kostenfreien Vermittlungsportal können Interessierte deutschlandweit nach ihrer Wunsch-Senioren-Assistenz suchen.

Büchmann Seminare KG ist ein Weiterbildungsunternehmen, das lebenserfahrene Menschen gezielt auf die professionelle Senioren-Assistenz/Plöner Modell vorbereitet. Der Begriff Senioren-Assistenz und die Senioren-Assistenz/Plöner Modell wurde von der Frauenbeauftragten Ute Büchmann entwickelt, um der ambulanten Seniorenbetreuung als Dienstleistung einen Namen zu geben. Er bezeichnet die nichtpflegerische Begleitung älterer Menschen.

Historie: 2006, im Alter von 52 Jahren, entdeckt Ute Büchmann eine Lücke: Nach ihrer Recherche gibt es noch keine Angebote zur sozialen Seniorenbegleitung. Sie „erfindet“ die Senioren-Assistenz und gründet 2007 das Weiterbildungsunternehmen Ute Büchmann Seminare, das 2014 zum Familienunternehmen Büchmann Seminare KG wird. Dort werden lebenserfahrene Menschen als Senioren-Assistentinnen und -Assistenten qualifiziert. Senioren-Assistenten begleiten als selbständig tätige Dienstleister ältere Menschen mit oder ohne Pflegegrad in der häuslichen Umgebung. Sie sorgen für deren soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zunächst regional auf den Kreis Plön in Schleswig-Holstein ausgerichtet, wird das Konzept als Plöner Modell bekannt. Mittlerweile hat Büchmann rund 1400 Senioren-Assistenten ausgebildet. Seminar-Standorte sind neben Schwentinental b. Kiel heute Hamburg, Berlin, Leverkusen, Nürnberg und Kempen in Nordrhein-Westfalen. 2019 wird Ute Büchmann für ihre soziale unternehmerische Leistung mit dem Zugabe-Preis der Körber Stiftung ausgezeichnet.

Kontakt
Büchmann Seminare KG
Ute Büchmann
Lise-Meitner-Str. 1
24223 Schwentinental
04307 900-340
info@senioren-assistentin.de
http://www.senioren-assistentin.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Kenntnisse aus der Pflegezeit nutzen

– als Basis für einen beruflichen Neustart

Senioren-Assistenz – ein attraktives Berufsbild für Menschen mit Pflegeerfahrung

Wenn ein Elternteil pflegebedürftig wird, sind es meist die Frauen, die ihren Job reduzieren oder aus diesem sogar ganz aussteigen. Nach einer solchen Pflegezeit ist es dann oft schwer, wieder in den alten Beruf zurückzukehren. So müssen viele Frauen einen beruflichen Neuanfang wagen. Auf das Naheliegende kommen viele dabei nicht: Sie können das Know-how aus der Pflegezeit für den Neustart nutzen. Nach einer häuslichen Betreuung wissen sie, dass sich das Leben der Älteren nicht auf Grundbedürfnisse wie Wohnen, Sauberkeit und Nahrungsaufnahme reduziert. Wer einen Angehörigen gepflegt hat, ist daher gut geeignet für eine professionelle Seniorenbegleitung. Das Berufsbild nennt sich Senioren-Assistenz.

Senioren-Assistenz trägt zu einem würdigen Leben bei

Professionelle Senioren-Assistenten helfen den Älteren, respektvoll und lange in der häuslichen Umgebung zu leben. Dabei kann der Gedanke einer bloßen Verwahrung nicht als Leitbild für eine respektvolle Begleitung dienen. Zu einem würdigen Leben gehören vielmehr Wertschätzung, Anerkennung, geistige Anregungen und soziale Beziehungen. Genau auf diese Aspekte sind die Unterrichtsthemen in der Ausbildung zur Senioren-Assistenz nach dem Plöner Modell zugespitzt.

So umfasst die Ausbildung etwa die Bereiche Psychologie, Freizeitgestaltung und soziale Kontakte, es werden aber auch Rechtsfragen zur Pflege behandelt. „In unseren Kursen treffen wir häufig auf lebenserfahrene Menschen mit häuslicher Pflegeerfahrung. Sie tragen das Bild der wertschätzenden Begleitung älterer Menschen bereits in sich“, so Ute Büchmann, die seit 2006 Senioren-Assistenten ausbildet. Die Kurse werden an sechs Standorten in Deutschland angeboten, 2019 in Hamburg, Nürnberg, Kiel, Berlin und nun auch in Leverkusen und Kempen/NRW angeboten. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.senioren-assistentin.de.

Unterstützung durch Netzwerk und Bundesvereinigung

Senioren-Assistenten sind selbstständig in der nichtpflegerischen Seniorenbetreuung tätig und werden bereits in der Ausbildung darauf vorbereitet. Diese Existenzgründung im sozialen Bereich fußt aufgrund der demografischen Entwicklung auf einer soliden Basis – zudem fallen nur geringe Investitionskosten an. Und nach der Existenzgründung steht man keineswegs als Einzelkämpfer da, sondern tauscht seine Erfahrungen mit Ansprechpartnern in einem bundesweiten Netzwerk aus. Tatkräftige Unterstützung kommt zudem von der Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD).

Senioren-Assistenz/Plöner Modell – Ausbildung fußt auf 12-jähriger Erfahrung

Das von Ute Büchmann gegründete Weiterbildungsunternehmen für Senioren-Assistenten war das erste Unternehmen in Deutschland, das auf die ambulante Seniorenbetreuung vorbereitet. Rund 1300 qualifizierte Assistenten wurden in dieser Zeit ausgebildet. Die meisten machen sich selbstständig. Die Absolventen der Ausbildung schätzen die Flexibilität einer Existenzgründung im sozialen Bereich. Schließlich können sie selbst bestimmen, wie viele Stunden in der Woche sie arbeiten und ob sie die Senioren-Assistenz in Vollzeit oder als Nebentätigkeit ausüben wollen. Mehr Informationen gibt es unter
senioren-assistentin.de

Büchmann Seminare KG ist ein Weiterbildungsunternehmen, das lebenserfahrene Menschen gezielt auf die professionelle Senioren-Assistenz/Plöner Modell vorbereitet. Der Begriff Senioren-Assistenz und die Senioren-Assistenz/Plöner Modell wurde von der Frauenbeauftragten Ute Büchmann 2006 entwickelt, um der ambulanten Seniorenbetreuung als Dienstleistung einen Namen zu geben. Er bezeichnet die nichtpflegerische Begleitung älterer Menschen. Das Weiterbildungsunternehmen ist zertifiziert nach LQWk und staatlich anerkannter Träger der Weiterbildung. Büchmann Seminare KG hat heute mehr als 1300 Senioren-Assistenten ausgebildet und ein bundesweites Senioren-Assistenten-Netzwerk aufgebaut. Ausgebildet wird in Kiel, Hamburg, Berlin, Nürnberg, Leverkusen und Kempen/Niederrhein

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Bildquelle: Michael Dicke, Hamburg

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Taiwan goes Senioren-Assistenz/Plöner Modell

Plöner Modell – ein Modell für Taiwan?

Taiwan goes Senioren-Assistenz/Plöner Modell

Logo des bundesweiten Senioren-Assistenten-Netzwerks

Eine wissenschaftliche Delegation aus Taiwan hat sich in Hamburg über die Seniorenassistenz nach Plöner Modell informiert. Das Plöner Modell ist ein 2006 mit EU Förderung in Leben gerufenes Projekt zur Bewältigung des demografischen Wandel. Seniorenassistenz nach Plöner Modell schließt die Lücke zwischen Hauswirtschaft und Pflege. Durch präventive Aktivierung können Senioren in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und ein Heimaufenthalt verhindert werden. Initiiert wurde das Projekt von der ehemaligen Frauenbeauftragten Ute Büchmann. „Das Ziel unseres Besuches ist ein intensiver Erfahrungsaustausch mit deutschen Nichtregierungsorganisationen mit Fokus auf soziale Innovationen“, sagte Dr. Yu-Juin Wang von der Taipei Medical University zu den Beweggründen für den Besuch beim „Plöner Modell“.

PFLEGENOTSTAND IN DEUTSCHLAND ÄHNELT DER SITUATION IN TAIWAN

Dr. Wang kam in Begleitung einer 20-köpfige Delegation der Taiwan Association of Europian Studies. In Taiwan steigt die Altersentwicklung noch schneller als in Deutschland. 2060 werden in Taiwan 42 Prozent der Bevölkerung im Rentenalter sein. Für Deutschland ist ein Anteil von über 30 Prozent prognostiziert.
In Deutschland sind heute rund drei Millionen pflegebedürftig im Sinne des Sozialgesetzbuches.
Wobei sich der Begriff Pflege aufteilt auf eine körperbezogene Pflege, die von Pflege-Fachkräften zu leisten ist, und in eine soziale Betreuung – Arztbesuche, Behördenbegleitung, Freizeitgestaltung – die der Prävention und mentalen Stärkung dient und die speziell ausgebildeten Betreuungspersonen ausgeübt werden kann.
Rund 25 Prozent aller pflegebedürftigen Menschen werden stationär versorgt, während rund 75 Prozent zu Hause gepflegt oder betreut werden.
Pflege und Betreuung zu Hause entsprechen der Tradition in Taiwan. So sollen laut Schätzungen in Taiwan lediglich zwei Prozent der Pflegebedürftigen in stationären Heimen untergebracht sein. Doch stößt dieses Versorgungsmodell zunehmend auf Schwierigkeiten. Angehörige, die pflegen, sind zum Teil vom Erwerbsleben abgekoppelt. Auch das Fachkraftproblem in Taiwan ist ähnlich evident wie in Deutschland. 2016 benötigten rund 460.000 Senioren Langzeitpflege. In Taiwan werden immer häufiger Hilfskräfte aus dem Ausland – Philippinen, Indonesien – eingestellt. Das heißt, das Problem der Pflege und Altenbetreuung tritt derzeit und in Zukunft in Taiwan noch stärker auf als in Deutschland.

QULIFIZIERTE SENIORENBETREUUNG ENTLASTET ANGEHÖRIGE

Auch in Deutschland sind Pflegefachkräfte und Betreuungspersonen knapp. 1,4 Millionen Senioren werden von ihren Angehörigen gepflegt. Die Bereitschaft und das objektive Vermögen zur privaten Pflege sinken, das „Schwiegertöchter-Modell“ hat ausgedient, die privat Pflegenden stehen häufig vor der Frage, ihre berufliche Karriere opfern zu müssen.
Dabei führt die Verlagerung von Betreuungsaufgaben auf das ehrenamtliche Engagement kaum weiter. Zum einen ist der Trend zum Ehrenamt in Deutschland rückläufig, zum anderen wächst die Spreizung zwischen zunehmender Hilfsbedürftigkeit und stagnierendem Hilfsangebot so schnell, dass ein isolierter Rückgriff auf das Ehrenamt nicht ausreicht, die Lücke zu schließen.
Viele ambulant Tätige arbeiten ohne einschlägige Ausbildung und dazu noch im steuerlichen und rechtlichen Graubereich. Zwischen den staatlichen Bemühungen zur stationären Betreuung einerseits und zur ambulanten Betreuung andererseits besteht offensichtlich ein großes Ungleichgewicht.
War der deutsche Gesetzgeber sehr langsam und zögerlich, überhaupt die Notwendigkeit einer ambulanten sozialen Betreuung zu erkennen (im Kern erst ab 2015), entwickelte die Frauenbeauftragte Ute Büchmann losgelöst von der politischen Entwicklung bereits im Jahr 2006 ein Schulungskonzept für die „Senioren-Assistenz“ nach dem „Plöner Modell“, das aus Schulung, flankierender Begleitung und Netzwerkbildung besteht.
Es gab im Bereich der ambulanten sozialen Betreuung in Deutschland vor 2006 nichts Vergleichbares. Nähere Infos zum Konzept gibt es auf www.senioren-assistentin.de

GEFÖRDERTES MODELLPROJEKT STARTETE 2006 IM KREIS PLÖN

Das Modell wurde im Kreis Plön (Land Schleswig-Holstein/Deutschland) mit Hilfe europäischer Gelder entwickelt und seitdem ständig an die Bedürfnisse der zu Hause wohnenden Senioren angeglichen. Wurde zunächst nur in der Nähe von Kiel ausgebildet, erweiterten sich die Standorte später auf Hamburg, Berlin, Leverkusen/Kempen (NRW) und Nürnberg.
Heute ist die Nachfrage für qualifizierte Senioren-Assistenz bereits größer als das Angebot.

90 PROZENT DER SENIOREN WOLLEN ZU HAUSE WOHNEN BLEIBEN

90 Prozent der Älteren in Deutschland wollen nicht stationär untergebracht werden. Ähnlich ist die Situation in Taiwan.
Die Senioren-Assistenz Plöner Modell setzte ihren Schwerpunkt von Anfang an auf die ambulante soziale Betreuung in häuslicher Umgebung. Mit der demografischen Entwicklung wuchs das Kostenbewusstsein. Die häusliche Betreuung wird als weniger kostenaufwändig angesehen als die stationäre Unterbringung. Somit werden neben den öffentlichen Kassen besonders die Privatbudgets der Betroffenen entlastet.
NUTZEN DER SENIOREN-ASSISTENZ
Deutschland arbeitet bei der ambulanten Betreuung an einer riesigen Baustelle. Die bisherigen politischen Anstrengungen sind zu zaghaft, finanziell völlig unterdimensioniert, zu kompliziert und mit der teilweise erfolgten Verlagerung auf Länderebene (Föderalismus) zu uneinheitlich und widersprüchlich.
Die „Senioren-Assistenz“ nach dem „Plöner Modell“ tritt unter den einschränkenden Vorgaben wirtschaftlicher und gesetzlicher Rahmenbedingungen der Unterversorgung der Älteren entgegen und erfasst gleichzeitig die spezielle Arbeitsmarkt-Konstellation: Prekäre und zeitlich eng regulierte Arbeitsverhältnisse sollen vermieden werden, indem Senioren-Assistenten als selbständig tätige Dienstleister ausgebildet werden.
„Das Plöner Modells ist innovativ“ sagte Dr. Yu-Juin Wang. Sie gab sich am Ende des mehrstündigen Besuches zuversichtlich: „Mit innovativen Konzepten wie dem Plöner Modell kann der demografische Wandel auch bei uns bewältigt werden.“
Am Ende waren Gäste und Gastgeber inspiriert und verabredeten, den Austausch fortzuführen und weiter voneinander zu lernen.

Büchmann Seminare KG bildet seit 2006 ambulant tätige Seniorenbetreuer aus. Rund 1200 Frauen und Männer wurden bis heute durch das Unternehmen qualifiziert. Die Ausbildung in der Senioren-Assistenz/Plöner Modell wird heute im Raum Kiel, in Hamburg, Berlin, Leverkusen und Nürnberg angeboten. Ein zweiter Standort in NRW ist für 2019 geplant.

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Büchmann Seminare KG
Ute Büchmann
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Seniorenbetreuung im ambulanten Bereich

SeniorenAssistenz bietet kompetente Unterstützung

Seniorenbetreuung im ambulanten Bereich

Logo des bundesweiten Netzwerks der Senioren-Assistenten

Nach den aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind in Deutschland derzeit knapp drei Millionen Menschen pflegebedürftig. Immer mehr von ihnen werden ambulant betreut – den Zahlen zufolge beträgt der Anteil 75 Prozent. Für diese Entwicklung sind zwei Ursachen denkbar. Zum einen könnte die Berichterstattung über die Situation in den Pflegeheimen dazu beigetragen haben, dass Menschen Angst vor dem Gang in eine solche Einrichtung haben. Zum anderen könnten aber auch die Pflegereformen der vergangenen Jahre Wirkung zeigen. Sie sorgen dafür, dass die Pflegeversicherung die Betreuung im häuslichen Umfeld finanziell stärker fördert als in der Vergangenheit.

Die geistigen und körperlichen Potenziale von Senioren aktivieren

Wenn es gelingt, Senioren so lange wie möglich mit Unterstützung im eigenen Zuhause wohnen zu lassen, müssten noch weniger Menschen ins Heim umziehen. Diese Unterstützung können ambulant tätige Senioren-Assistenten übernehmen. Sie sind Ansprechpartner und qualifizierte Begleiter durch den Alltag, sie unterstützen Senioren stundenweise und arbeiten präventiv. „Unsere Senioren-Assistenten wissen, welche finanziellen Erleichterungen Pflegebedürftigen zustehen, sie sind in der Region gut vernetzt und können weitere Unterstützungsangebote wie etwa Garten- und Putzhilfen organisieren“, erklärt Ute Büchmann, die seit 2006 Senioren-Assistenten nach dem Plöner Modell ausbildet. Eine Senioren-Assistentin könne zudem die geistigen und körperlichen Potenziale älterer Menschen aktivieren und somit Hilfe zur Selbsthilfe geben. Sie erledige den Schriftwechsel mit Behörden und Pflegekasse und kümmere sich um viele Dinge des Alltags, die Senioren nicht mehr machen können und machen wollten. Senioren-Assistenten werden als qualifizierte Dienstleister im ambulanten Bereich aktiv, bevor Kräfte und Potenziale der älteren Menschen verloren gehen. Häufig können sie damit den Gang in eine Senioreneinrichtung ersparen und die soziale Teilhabe der Senioren am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Ausbildung als Gesamtkonzept mehrerer Komponenten

Zur 120-stündigen Ausbildung zur Senioren-Assistenz findet man unter www.senioren-assistentin.de alle weiteren Informationen. Sie ist ein Gesamtkonzept aus Unterricht, Unterstützung durch ein bundesweites Netzwerk, kostenlosen Weiterbildungstreffen und einem eigenen kleinen Webauftritt mit Profiladresse im Vermittlungsportal der Senioren-Assistenten. Nach Ausbildungsabschluss bietet die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten (BdSAD e.V.) schlagkräftige Unterstützung. Angeboten werden zehn Kursreihen im Jahr an den Seminarorten Kiel, Hamburg, Berlin, Leverkusen und Nürnberg. Zudem bietet das Weiterbildungsunternehmen Büchmann Seminare KG eine weitere 40-stündige Aufbauqualifizierung speziell in NRW an. In Kombination mit der 120-stündigen Ausbildung bietet diese 160-stündige Ausbildung den Senioren-Assistenten aus NRW die Schulungsvoraussetzung, um nach §45a SGB XI mit der Pflegekasse abrechnen zu können.

Ute Büchmann, Geschäftsführerin der Büchmann Seminare KG konzipierte die Qualifizierung in der professionellen Senioren-Assistenz nach dem Plöner Modell und entwickelte bereits 2006 den Begriff Senioren-Assistenz für die qualifizierte ambulante Betreuung von Senioren. Seitdem wurden rund 1200 Senioren-Assistenten ausgebildet, die aus allen Bundesländern kommen und meist als Selbstständige in Privathaushalten arbeiten. Das Gesamtkonzept Plöner Modell besteht aus Unterricht, Networking, Unterstützung bei der Vermittlung und Netzwerktreffen nach Abschluss der Ausbildung. Das Netzwerk der nach dem Plöner Modell ausgebildeten Senioren-Assistenten ist heute das größte Netzwerk ambulanter Seniorenbetreuer in Deutschland.

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Senioren-Assistenz/Plöner Modell – eine Ausbildung seit 2006

Frauenbeauftragte entwickelte 2006 das Konzept für die Ausbildung in der Senioren-Assistenz

Senioren-Assistenz/Plöner Modell - eine Ausbildung seit 2006

Senioren-Assistentin mit Kundin

AUSBILDUNG IN DER SENIOREN-ASSISTENZ – DAS ORIGINAL

Professionelle Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben bietet die Dienstleistung Senioren-Assistenz, die von Ute Büchmann konzipiert wurde. Die ehemalige Frauenbeauftragte führte bereits 2006 ein mit europäischen Geldern finanziertes Modellprojekt durch, in dem sie erstmals lebenserfahrene Frauen zu ambulant tätigen Senioren-Assistenten ausbildete.

DIE IDEE
Die Idee zu diesem Ausbildungskonzept hat mit Büchmanns eigener Lebenserfahrung zu tun. „Als meine Mutter starb, fiel mein Vater in ein tiefes Loch. Ich habe daraufhin nach einer qualifizierten Person gesucht, die ihn regelmäßig besucht und sich mit ihm über Politik und Sport unterhält.“ Aber sie fand niemanden, der diese Tätigkeit qualifiziert ausübte. Mit ihrem 2007 gegründeten Weiterbildungsunternehmen wollte sie mehr Lebensqualität für Senioren ermöglichen. „Senioren egal welchen Alters wollen nicht ins Seniorenheim. Sie wollen zu Hause alt werden, Zukunft haben und eine Lebensqualität, die über „satt und sauber“ hinausgeht“, sagt die Seminaranbieterin.

WAS SENIOREN-ASSISTENTEN FÜR ÄLTERE TUN
Senioren-Assistenten erledigen all das, was nicht zur pflegerischen Betreuung zählt. Die Assistenten bieten ein paar Stunden pro Woche punktuelle Unterstützung, indem sie die Senioren auf Behördengängen oder zu Arztterminen begleiten, mit ihnen ihr Gedächtnis und ihre Fitness trainieren oder ganz einfach ein Gesprächspartner sind. Vor allem sorgen Sie für die soziale Teilhabe älterer Menschen und organisieren für Senioren ein persönliches Netzwerk aus Helfern. Mehr als 1100 Senioren-Assistenten nach dem Plöner Modell hat Ute Büchmann bislang ausgebildet. Jährlich finden rund zehn Seminare an den Standorten Kiel, Hamburg, Berlin, Leverkusen und Nürnberg statt.

KNOW-HOW DURCH AUSBILDUNG, VERNETZUNG UND UNTERSTÜTZUNG BEI DER VERMITTLUNG
Das nötige Know-how erhalten die Teilnehmer in verschiedenen Modulen. So erwerben sie Grundwissen auch in rechtlichen Fragen, beispielsweise, worauf die Verfasser bei einer Patientenverfügung oder bei ihrem Testament achten sollten. Ebenso spielen psychologische Aspekte eine Rolle, wie der Umgang mit Verlust und Trauer. Zudem gehören alltagspraktische Fragen der Ernährung, der Freizeitgestaltung, der körperlichen und geistigen Fitness zum Programm. Zugleich vermittelt die Weiterbildung das nötige Know-how, um ein eigenes Unternehmen zu gründen – denn nach der Ausbildung sind die Teilnehmer in der Regel selbstständig tätig. Nach Abschluss können sie sich dem bundesweiten Netzwerk der Senioren-Assistenten anschließen, erhalten im Vermittlungsportal der Senioren-Assistenten eine eigene Profiladresse und einen eigenen Internetauftritt und haben die Möglichkeit, sich auf bundesweiten und regionalen Netzwerktreffen mit Kollegen und Kolleginnen auszutauschen.

DER NUTZEN
„Diese neue Dienstleistung nutzt allen“, sagt Büchmann. „Senioren erhalten ein Mehr an Lebensqualität, Angehörige werden entlastet und Senioren-Assistenten erhalten eine sinnvolle berufliche Perspektive auf dem Arbeitsmarkt.“

INFOS ZUR AUSBILDUNG
Infos zur Ausbildung, die entweder als Kompaktseminar in zwei sechstägigen Blöcken oder vier dreitägigen Blöcken angeboten wird, findet man unter www.senioren-assistentin.de

Büchmann Seminare KG bildet seit 2006 ambulant tätige Seniorenbetreuer aus. Seminarorte sind Kiel, Hamburg, Berlin, Leverkusen und Nürnberg. Mit über 1000 nach dem Plöner Modell zertifizierten Senioren-Assistenten in Deutschland hat das Unternehmen das bundesweit größte Netzwerk ambulant tätiger Seniorenbetreuer aufgebaut. Spezialität des Unternehmens ist die Nachbetreuung der Seminarteilnehmer durch Unterstützung bei der Vermittlung durch ein kostenfreies Vermittlungsportal, das Möglichmachen von Patenschaften für frisch ausgebildete Senioren-Assistenten durch Kollegen sowie Netzwerktreffen und Unterstützung bei der Bildung regionaler Zusammenschlüsse. Das Unternehmen ist zertifiziert nach LQWk und staatlich anerkannter Träger der Weiterbildung. Büchmann Seminare KG ist in Schleswig-Holstein zudem Servicestelle für Qualitätssicherung und ermöglicht als solche mit angeschlossener Fachkraftbegleitung den Senioren-Assistenten die Zulassung nach § 45a SGB XI und somit die Abrechnung über die Pflegekasse.

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Infoabend zur SeniorenAssistenz-Ausbildung in Berlin

Am Mittwoch 18. Januar 2017 findet im A&O-Hotel Hauptbahnhof ab 19.00 Uhr ein INFOABEND zur 120-stündigen Ausbildung in der Senioren-Assistenz statt. Vorgeschaltet haben die Veranstalter einen Schnupperkurs zum Thema Fitness, So können die Besucher/innen schon einmal „echte“ Dozenten kennen lernen und erfahren, worum es bei der Senioren-Assistenz im wesentlichen geht. Nämlich in den privaten vier Wänden der Senioren Hilfe zur Selbsthilfe zu geben und als Seniorenbetreuer die Älteren dahingehend unterstützen, verloren geglaubte Potenziale neu zu entwickeln.

Ute Büchmann, die Initiatorin der Ausbildung und Geschäftsführerin der Büchmann Seminare KG, sagt dazu:“ Am Beispiel dieser Unterrichtseinheit wollen
wir zeigen, wie wichtig Bewegung und Fitness im Alter ist, Denn mit körperlicher Fitness gelingt es Senioren, die Selbstständigkeit und Mobilität im Alter zu erhalten.Wir bekommen zwar Langlebigkeit heutzutage quasi geschenkt. Doch die Lebensqualität für das hohe Alter müssen wir uns selbst erarbeiten. Unser Dozent Dr. Frank-Timo Lange ist einer von rund 12 Dozenten in unserem Seminar. Er wird aufzeigen, warum Bewegung im Alter wichtig ist und wie es Senioren gelingen kann, ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Nach dieser Schnupperstunde zum Thema Fitness wird sich auch die Koordinatorin der Seminare in Berlin, Marina Paczkowski, vorstellen. Marina Paczkowski ist außerdem zertifizierte Senioren-Assistentin nach dem Plöner Modell und berichtet aus ihrem Arbeitsalltag als Senioren-Assistentin.
Ute Büchmann schließlich erläutert das Gesamtkonzept der Ausbildung nach dem Plöner Modell, das aus Unterricht, Netzwerkarbeit und Unterstützung bei der Vermittlung besteht.

Die neue Seminarreihe beginnt am 10. März und läuft an vier dreitägigen Wochenende bis zum 11. Juni. Um Anmeldung zum kostenfreien Infoabend wird unter 04307/900-341 oder per Mail an Ausbildungsportal Senioren-Assistenz gebetem-
Standort: A&O Hauptbahnhof Berlin
Strasse: Lehrter Str. 1-7 12
Ort: 10557 – Berlin (Deutschland)
Beginn: 18.01.2017 19:00 Uhr
Ende: 18.01.2017 21:00 Uhr
Eintritt: kostenlos
Buchungswebseite: https://www.senioren-assistentin.de/2016/06/06/infoabende-zur-senioren-assistenz/

Büchmann Seminare KG ein zertifiziertes Unternehmen und staatlich anerkannter Träger der Weiterbildung. Seit 10 Jahren bereitet das Unternehmen lebenserfahrene Frauen und Männer auf die professionelle Senioren-Assistenz in der ambulanten Betreuung älterer Menschen vor.
Mehr als 1000 Teilnehmer/innen aus allen Bundesländern, der Schweiz und Österreich haben die Ausbildung durchlaufen. Sie werden auch nach der Ausbildung bei der Kundengewinnung unterstützt und erhalten fachlichen Input durch Weiterbildungsverantaltungen und Netzwerktreffen.

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