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Industrielle Landwirtschaft ist wesentliche Brutstätte für antibiotikaresistente Keime

Buchner (MdEP/ÖDP): „Industrielle Landwirtschaft ist wesentliche Brutstätte für antibiotikaresistente Keime“

Industrielle Landwirtschaft ist wesentliche Brutstätte für antibiotikaresistente Keime

Prof. Dr. Klaus Buchner (MdEP/ÖDP)

(Münster) – „Jedes Jahr sterben weltweit – in steigendem Maße – Menschen an Infektionen, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Wenn gegen diesen Umstand nicht schnellstens etwas unternommen wird, könnten nach einer Studie des Universitätsklinikums Berliner Charite im Jahr 2050 weltweit mehr Menschen an Antibiotikaresistenzen sterben als an Krebs.“ so der Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Prof. Dr. Klaus Buchner, auf der FAIRGOODS am Samstag in Münster. „In Europa ist die Todesrate durch antibiotikaresistente Keime doppelt so hoch als die Zahl der Verkehrstoten.“

Die breite Anwendung von Antibiotika in der industriellen Landwirtschaft führt zu einer steigenden Zahl von multiresistenten Keimen. (MRSA – Methicillin resistenter Staphylococcus aureus). „Multiresistente Keime aus der Landwirtschaft werden in Besorgnis erregendem Ausmaß auf den Menschen übertragen. Dadurch werden unsere Antibiotika zunehmend wirkungslos“, so Prof. Buchner.

„In der Massentierhaltung werden große Mengen Antibiotika vorbeugend eingesetzt. Wegen der nicht artgerechten Tierhaltung würden die Tiere ansonsten krank werden. Die dadurch entstehenden multiresistenten Keime gelangen über die Gülle auf die Felder und damit ins Grundwasser“, klärt der ÖDP-Politiker auf. Ein Mensch, der mit einem solchen Keim besiedelt ist, zeigt in der Regel keine Krankheitssymptome. Überträgt er diesen Keim auf einen kranken oder geschwächten Menschen, führen solche Infektionen immer häufiger zu Multiorganversagen mit Todesfolge. Da dies Folgen überwiegend in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen auftreten, werden diese Erreger oft als „Krankenhauskeime“ bezeichnet.

Die verantwortlichen Politiker verschließen vor dieser Problematik die Augen. Sie unternehmen viel zu wenig; viele aus Ahnungslosigkeit, viele vor allem aus Grün-den des wirtschaftlichen Profits in ihrer Region und aus Sorge um die Arbeitsplätze.

„Mitteilungen, nach denen der Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft verringert wurde, sind irreführend. Es werden von den Tierärzten zwar geringfügig weniger Tonnen Antibiotika verschrieben, dafür setzen sie nun aber hochwirksame Breitband-Antibiotika ein, welche viel stärker wirken“, so der Europaabgeordnete.

Prof. Buchner weist darauf hin, dass durch die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und das MERCOSUR-Abkommen weitere Millionen Tonnen billiges Massenfleisch aus industrialisierter Tierhaltung auf den europäischen Markt kämen.

Der ÖDP-Politiker fordert ein Umdenken in Politik und Gesellschaft. „Wir müssen wegkommen von der industriellen Landwirtschaft. Als Sofortmaßnahme fordere ich ein Verbot von Reserve-Antibiotika in der Landwirtschaft. Außerdem muss untersagt werden, dass Medikamente an gesunde Tiere verabreicht werden. Stattdessen muss man zurückkehren zu einer artgerechten Tierhaltung auf Weiden. Die Förderung von Großmastanlagen ist einzustellen. Letztendlich müssen wir die Abschaffung der Massentierhaltung anstreben, indem man eine verbindliche Festlegung der Agrarfläche pro Tier festschreibt.“

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Zum Referenten:

Prof. Dr. Klaus Buchner war von 2003 bis 2010 Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Bei der Europawahl im Mai 2014 wurde der Münchner ins Europäische Parlament gewählt. Er ist dort Mitglied der Fraktion Grüne/Europäische Freie Allianz.

Prof. Dr. Klaus Buchner hat die Kampagne „Klaus graust“s vor industrieller Massentierhaltung und multiresistenten Keimen“ ins Leben gerufen. Diese Kampagne macht über die deutschen Grenzen hinaus in Europa auf die Gefahr durch multiresistente Keime und deren Ursache in der industriellen Massentierhaltung aufmerksam.

Weiterführende Informationen:

Die Vita des Referenten Prof. Dr. Klaus Buchner (MdEP/ÖDP): http://klaus-buchner.eu/vita/
Pressefotos: http://klaus-buchner.eu/presse-fotos/
Mehr zu Prof. Dr. Klaus Buchner: www.klausbuchner.eu
Mehr zur ÖDP: http://www.oedp.de/
Mehr zur Kampagne: www.klausgrausts.eu
Mehr zur ÖDP in Nordrhein-Westfalen: www.oedp-nrw.de
Mehr zur ÖDP in Münster: http://www.ödp-münster.de/startseite/
Mehr zur FAIRGOODS: https://fairgoods.info/

Zur FAIRGOODS
Die FAIRGOODS ist eine Messe für nachhaltigen Lebensstil. An rund 70 Ständen wird über ökologi-sche Produkte und vegane Ernährung informiert.
Am 24. und 25. März 2018 findet die FAIRGOODS im Messe und Congress Centrum Halle Müns-terland Albersloher Weg 32, 48155 Münster statt. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist auf der FAIRGOODS in Münster mit einem eigenen Messestand vertreten.

Die FAIRGOODS ist eine Messe für nachhaltigen Lebensstil. An rund 70 Ständen wird über ökologische Produkte und vegane Ernährung informiert. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist auf der FAIRGOODS in Münster mit einem eigenen Messestand vertreten. Prof. Dr. Klaus Buchner wird nach seinem Vortrag „Kampf gegen Massentierhaltung und multiresistente Keime“ am Messestand für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.

Der angegebene Preis ist der Eintrittspreis der Messe!

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ÖDP NRW
Martin Schauerte
Weseler Straße 19/21
48151 Münster
0251 / 760 267 45
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Patent für Probiotikum gegen multiresistenten Keim

Patent für Probiotikum gegen multiresistenten Keim

BELANO medical setzt auf positiv wirkende Mikroorganismen, die auch gegen MRSA wirken können.

Berlin, 7. Februar 2018 – Die BELANO medical AG hat für den von ihr vertriebenen mikrobiotischen Wirkstoff dermasana ein US-Patent erhalten (Patentnummer: US 9,585,922). Der Wirkstoff stammt von einem Milchsäurebakterium (Lactobacillus gasseri) und bindet den gefährlichen Erreger Staphylococcus aureus. Dieser gehört zu den meistverbreiteten Keimen, die eine hohe Resistenz gegen Antibiotika entwickeln (MRSA). Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann eine Infektion mit dem pathogenen Keim zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen bis hin zum Tod führen.

„Besonders in Krankenhäusern und Klinken stellen multiresistente Keime ein immer größeres Problem dar, für das es bislang keine befriedigende Lösung gibt“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der BELANO medical AG, Dr. Bernd Wegener. Besonders schwierig werde die Behandlung, wenn sich der Keim in Wunden festgesetzt hat.

Mit dem Wirkstoff dermasana habe man ein bioaktives Bakterium gefunden, mit dem sich multiresistente Keime bei der Wundbehandlung entfernen lassen. Die schützende Hautflora bleibt dabei unberührt. Das gelte auch für die Behandlung von Patienten mit Problemhaut wie Neurodermitis. Mit dermasana in Kombination mit ibiotics stimulans könne eine Basispflege für Problemhaut entwickelt werden. Der Wirkstoff wurde bei einem Screening von mehreren Hundert Lactobacillus-Stämmen identifiziert.

Zur Wirkweise:
dermasana wirkt spezifisch gegen Staphylococcus aureus. Der multiresistente Keim S. aureus dockt an der Hülle des Lactobacillus an und verbindet sich mit ihm. Der Keim wird dadurch isoliert und kann seine infektiöse Wirkung nicht mehr entfalten. Da der Wirkmechanismus ausschließlich auf der Hülle des Bakteriums beruht, brauchen zur Behandlung keine lebenden Bakterien verwendet werden. Der Wirkstoff enthält nur die Bakterienhüllen und ist damit ungefährlich.

Der Wirkmechanismus ist patentgeschützt. Er befindet sich aktuell im Stadium der klinischen Studien. Es ist geplant, dermasana zur Vorbeugung in Form von probiotischen Hygiene-Sprays, als Basispflege bei Neurodermitis sowie als Produkte für Kliniken anzubieten. Für weitere Informationen: http://belanomedical.com/dermasana.html

Die BELANO medical AG nutzt für Medizin- und Pflegeprodukte Forschungsergebnisse aus der Mikrobiologie, basierend auf positiv wirkenden Mikroorganismen (sogenannten probiotischen Kulturen). Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapieoptionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Indikationen entstehen. BELANO hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit größeren Partnern und Distributoren.

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Umsichtig mit Antibiotika umgehen

Wann wirken Penicillin und Co – und wann nicht

Umsichtig mit Antibiotika umgehen

Antibiotika genau nach Anweisung einnehmen (Bildquelle: ABDA)

Mainz – Antibiotika gelten mit als bedeutendste Entdeckung der Medizingeschichte. Sie helfen wirkungsvoll gegen schwere, bakterielle Erkrankungen wie Tuberkulose, Typhus, Wundbrand, Lungenentzündungen, die früher oft tödlich verlaufen sind. Als erstes Antibiotikum gilt das Penicillin, das aus einem Schimmelpilz gewonnen wurde, der die Ausbreitung von anderen Bakterien unterbindet. Antibiotika kommen seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz. Mittlerweile wird jedoch davor gewarnt, dass es zunehmend zu Antibiotikaresistenzen kommt, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV im Vorfeld des morgigen Europäischen Antibiotikatags (18.11). Das bedeutet, dass es immer wieder Bakterienstämme gibt, die immun gegen die eingesetzten Antibiotika sind. In der Europäischen Union fallen jedes Jahr schätzungsweise rund 25.000 Menschen multiresistenten Keimen zum Opfer, weil kein Antibiotikum mehr wirkt.

Die Entstehungsursachen für Antibiotikaresistenzen sind vielfältig, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Stark vereinfacht gesagt, wurde beispielsweise in der Tierzucht lange Jahre sehr großzügig mit Antibiotika umgegangen. Man setzte sie nicht nur zur Behandlung kranker Tiere ein, sondern auch vorbeugend, um Krankheiten zu verhindern. Auch in der Humanmedizin waren Antibiotika häufig als Allzweckwaffe gesehen worden und wurden manchmal bei Krankheiten eingesetzt, bei denen sie gar nicht wirken, wie bei grippalen Infekten oder virusbedingten Durchfallerkrankungen. Das war falsch und hat sicherlich die Resistenzen befördert, mit denen wir jetzt zu kämpfen haben.“ Heute werden Antibiotika bewusster und gezielter eingesetzt, so Hott weiter: „Antibiotika sollten nur eingenommen werden, wenn es wirklich nötig ist. Und sie dürfen nur auf ärztliche Verordnung genommen werden. Eine Einnahme von Antibiotika, die noch in der Hausapotheke liegen, ist völlig fahrlässig. Ebenso sollten verordnete Antibiotika nicht eigenmächtig abgesetzt werden, sobald man sich besser fühlt. Das Medikament bitte immer nach Anweisung des Arztes einnehmen.“ Geschluckt werden die Antibiotika am besten mit reichlich Wasser. Milch, Kaffee oder auch Tee eignen sich nicht, da sie die Wirkung des Arzneimittels beeinträchtigen können.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

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Patent für probiotischen Wirkstoff gegen Erkältung

Patent für probiotischen Wirkstoff gegen Erkältung

Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme: Der Wirkstoff salvans (grün) bindet den Erkältungs-Keim (orange)

4. Oktober 2017 – Pünktlich zum Beginn von Herbst und Erkältungszeit hat die BELANO medical AG ein weiteres Patent für ein Probiotikum gegen bakterielle Infektionen im Hals- und Rachenraum erhalten. Das Unternehmen hatte in einem umfangreichen Screening-Prozess Stämme von Milchsäurebakterien erforschen lassen, die in der Lage sind den Erkältungskeim Streptococcus pyogenes zu binden und damit unschädlich zu machen. Mit dem neuen Probiotikum „salvans“ wurde erstmals ein Wirkstoff entwickelt, der spezifisch den Erkältungskeim koaggregiert, ohne vorhandene gesunde Bakterien anzugreifen. Dies kann die Gabe von unspezifischen Antiseptika oder Antibiotika (Breitbandantibiotikum) überflüssig machen.

Über 30 Prozent der Infektionen im Rachenraum werden durch das Bakterium Streptococcus pyogenes verursacht, typische Symptome sind Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Durch den neuen Wirkstoff „salvans“ werde die natürliche Vielfalt gesunder Bakterien im Körper geschont und der Heilungsprozess bei Erkältungskrankheiten beschleunigt, betont der Vorstandsvorsitzende der BELANO medical AG, Dr. Bernd Wegener. Außerdem könne durch die Einnahme des Wirkstoffs aus dem Milchsäurebakterium einer Infektion durch S. pyogenes und somit vielen Erkältungsbeschwerden vorgebeugt werden.

Nach Patentämtern in den USA und Japan hat nun das chinesische Patentamt unter dem Titel „Novel lactic acid bacteria and compositions containing them against bacterial colds“ ein entsprechendes Patent erteilt (Chin. Patent 2012800241350). Mit dem Patent sind sowohl die entsprechenden Milchsäurebakterienstämme als auch das Screening- und Herstellungsverfahren geschützt.

Die BELANO medical AG nutzt für Medizin- und Pflegeprodukte Forschungsergebnisse aus der Mikrobiologie, basierend auf positiv wirkenden Mikroorganismen (sogenannten probiotischen Kulturen). Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapieoptionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Indikationen entstehen. BELANO hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit größeren Partnern und Distributoren.

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Alternative mikrobiotische Pflegeprodukte werden günstiger

Hightech-Verfahren der Mikrobiologie machen biobasierte Produkte günstiger und Antibiotika überflüssig

Alternative mikrobiotische Pflegeprodukte werden günstiger

Unternehmen wie BELANO medical bringen neue biobasierte medizinische Pflegeprodukte auf den Markt.

Um Infektionen wie Helicobacter pylori oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis zu behandeln, könnten in vielen Fällen langfristig keine Antibiotika mehr nötig sein. Davon geht Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender der BELANO medical AG und stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie aus. Man könne heute Hightech-Verfahren aus der Mikrobiologie nutzen, um aus Mikroorganismen natürliche Wirkstoffe zu gewinnen und daraus Produkte zu entwickeln, die industrielle Antibiotika überflüssig machen.

Bei einer Präsentation in Berlin sagte Wegener: „Dank Biotechnologie-Forschung können wir heute viel leichter biobasierte medizinische Pflegeprodukte ohne Nebenwirkungen entwickeln.“ Damit werde sichergestellt, dass Betroffene zum Beispiel mit Hautkrankheiten oder Magen-Darm-Erkrankungen nicht nur alternativ, sondern auch besser und gesünder behandelt werden könnten.

„Die Philosophie, die dahinter steckt, ist eine Art Hilfe zur Selbsthilfe“ so Wegener. Die von BELANO vertriebenen Produkte setzen bei Menschen natürliche Regenerations- und Heilungsprozesse in Gang. In der Regel sorgen Extrakte aus spezifischen Milchsäurebakterien dafür, dass die Vielfalt aus guten Bakterien und Krankheitserregern in eine gesunde Balance komme.

Unternehmen wie die BELANO medical AG bieten damit „Lösungen für Probleme, die neu sind und für die es bislang keine Lösungen gibt, weil sie erst als Folge unserer Zivilisation aufgetaucht sind“. Dazu zählt Bernd Wegener Erkrankungen wie Diabetes, Neurodermitis, durch Helicobacter verursachte Gastritis sowie Infektionen durch multiresistente Keime.

Seit vergangenem Jahr vertreibt BELANO die vom Berliner Forschungsunternehmen Organobalance entwickelte Hautpflege-Serie „ibiotics“. Die Produktion der drei Hautpflege-Produkte wurde zwischenzeitlich soweit optimiert, dass Herstellungs-Kosten und damit auch die Verkaufspreise deutlich sinken.

Weitere Produkte sind bei BELANO in der Entwicklung: „ibiotics med“, ein Hautregulativ, das begleitend zur Neurodermitis-Therapie eingesetzt werden kann. Mit „ventrisana“ soll ein Mittel zur Vorbeugung und ergänzenden Behandlung von Helicobacter-Infektionen auf den Markt kommen. Ziel ist es die Produkte über Apotheken, Heilpraktiker, Ärzte und die eigene Online-Plattform anzubieten.

Das Unternehmen war im Jahr 2010 unter dem Namen Organobalance Medical AG von Dr. Bernd Wegener und der Mikrobiologin Prof. Dr. Christine Lang gegründet worden. Seit 2016 firmiert es unter dem Namen BELANO medical AG mit Sitz in Hennigsdorf bei Berlin.

Die BELANO medical AG nutzt für Medizin- und Pflegeprodukte Forschungsergebnisse aus der Mikrobiologie, basierend auf positiv wirkenden Mikroorganismen (sogenannten probiotischen Kulturen). Dabei werden neuartige Therapieansätze für Hautpflege, zur Prävention von Krankheiten und zur Unterstützung von Heilungsprozessen entwickelt und vermarktet. Auf diese Weise sollen neue Therapieoptionen für bisher nicht befriedigend behandelbare Indikationen entstehen. BELANO hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die patentgeschützten Wirkstoffe und deren Produkte für jeden Menschen verfügbar zu machen. Das Unternehmen setzt dabei auf die nationale und internationale Zusammenarbeit mit größeren Partnern und Distributoren.

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Moderne Nutztiermedizin verlangt nicht nur tiermedizinisches Wissen vom Betreuungstierarzt im Kuhstall

Tierärzte und Tierärztinnen in der Betreuung von Milchkühen bezeichnet man heute als so genannte Managementbegleiter des Landwirtes. Früher rief der Landwirt den Tierarzt, wenn z.B. eine Kuh – oder mehrere- krank waren, um diese wieder „gesund zu machen“. Die heutige moderne Nutztiermedizin verlangt von den Veterinären, dass Tiere gar nicht erst erkranken. Vergleichbar ist das mit dem Auto und der Kfz-Werkstatt: Wir alle lassen bei unserem Fahrzeug Inspektionen durchführen, damit wir uns auf das Auto verlassen können, damit es nicht „kaputt“ geht. Und so ist es vergleichbar heute in der modernen Nutztiermedizin. Nicht die Therapie steht im Vordergrund, sondern die Prophylaxe, damit die Tiere erst gar nicht erkranken. Natürlich muss auch einmal ein Auto, trotz Inspektion, in die Werkstatt – so auch auf den Bauernhöfen mit den Kühen. Erkrankt eine Kuh, wird natürlich der Tierarzt gerufen, der das Tier entsprechend seiner Erkrankung therapiert. Ziel der Präventivtiermedizin ist der Tierschutz, Verbraucherschutz und auch die Betriebsökonomie des Landwirtes; nicht zu vergessen die Einsparung von Arzneimitteln, bzw. Antibiotika, was in heutiger Zeit im Rahmen der Resistenzminimierung einen sehr hohen Stellenwert hat. Wie bereits erwähnt, hat das Procedere der Fütterung einen enorm hohen Stellenwert zur Beurteilung und Optimierung der Tiergesundheit. Allein schon aus diesem Grunde ist es für den Tierarzt von großer Wichtigkeit, profunde Kenntnisse in den Bereichen der Milchvieh-Fütterung aufweisen zu können, um Betriebe insgesamt effektiv und erfolgreich beraten zu können. Die Tierzucht bietet mittlerweile Tiere an, deren Leistungen vor noch 10 Jahren nahezu undenkbar waren, und die deshalb schon viel aufwendiger zu betreuen sind. Die traditionelle Rolle des Tierarztes in der Nutztiermedizin, den Landwirt (Tierwirt) lediglich in Fragen der Tiergesundheit zu beraten, bzw. als „Feuerwehrtierarzt“ zu agieren, sind endgültig vorbei und Geschichte. Es gilt der Satz: „Wird die Kuh optimal ernährt, sind die Tiere gesund“. Natürlich hat eine Vielzahl anderer Faktoren auch Einfluss auf die Tiergesundheit. Es zeigt sich aber deutlich, dass der Schwerpunkt „Fütterungsoptimierung“ mit und durch den Tierarzt aus dem Beratungskonzept nicht mehr wegzudenken ist. „Unsere tierärztliche Aufgabe besteht darin, Fütterungsfehler, die mehr oder weniger tiergesundheitliche „Auswirkungen“ haben, zu erkennen und mit dem Futterberater zu diskutieren. Wir Tierärzte sind mehrfach pro Monat bei den Tieren im Stall und sehen vor Ort, „was los ist“. Umso mehr sind wir gefragt zu erkennen, inwieweit die Fütterung negative Gesundheitseinflüsse letztendlich auf die gesamte Herde hat“, so Gründer und Leiter das Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)Ernst-Günther Hellwig, selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler aus dem münsterländischen Horstmar-Leer. „Tierärzte müssen „Futter“ und „Fütterung“ kennen und beherrschen, um letztendlich über die TIergesundheit einer Kuhherde urteilen zu können“, so Hellwig weiter. Um auf dem Gebiet der Milchviehfütterung und des Futtermanagements Tierärztinnen und Tierärzten die Möglichkeit zu geben, sich höher zu qualifizieren, bietet die AVA zwei unterschiedlich ausgerichtete Fütterungsseminare (Grundkurs und Aufbaukurs) an. Ziel ist es – im Zuge der alltäglichen Visiten – Fütterungsfehler am Tier, Leistungsgruppen oder der Herde sofort zu erkennen, die Ursachen zu evaluieren und gemeinsam mit dem Tierhalter (und dem Futterbera-ter) an den Rationen und am Fütterungsmanagement zu arbeiten. Erst dann ist die tierärztliche Bestandsbetreuung in Gänze „ausgeschöpft“ und optimiert.
Hoch leistende Herden fordern ein hoch qualifiziertes landwirtschaftliches Management und damit auch profundes Wissen der Tierärztinnen und Tierärzte in der Fütterung, denn diese sind die Ma-nagementberater und -begleiter der modernen landwirtschaftlichen Betriebe. Und dazu bedarf es viel mehr, als wir alle in unserer Ausbildung auf der Universität gelernt haben. Die Unterteilung der Fütterungsfortbildung für Tierärzte in GRUNDKURS und AUFBAUKURS wird dem Wissensstand der Teilnehmer/-innen gerecht. Es soll niemand überfordert, bzw. unterfordert werden. So haben die Veterinäre die Möglichkeit, Schritt für Schritt in der Fütterungsmaterie Milchvieh geschult zu wer-den, damit Sie sofort fundiert und fachlich versiert auf Ihren Milchviehbetrieben diskutieren können, mit dem Ziel , die Tiergesundheit auf einem hohen Niveau zu halten, bzw. auf ein höheres Niveau zu heben. Der Grundkurs findet am 3. und 4. Juli 2017, der Aufbaukurs Fütterung am 5. und 6. Juli 2017 in der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in 48612 Horstmar-Leer statt. Alle weiteren Informationen können auf der AVA-Homepage unter www.ava1.de abgerufen werden. Es gibt noch einige Restplätze.

Zur Information: Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiter-bildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.
»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tierge-recht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten« Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer
Ernst-Günther Hellwig
Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
Dorfstraße 5 – D 48612 Horstmar-Leer
fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
info@ava1.de www.ava1.de

Gesundheit/Medizin

One Health – Medizin und Tiermedizin müssen gemeinsam Antibiotikaresistenzen bekämpfen

Mediziner und Tiermediziner sitzen in einem Boot, was die Bekämpfung von Krankheiten bei Mensch und Tier betreffen unter dem neuen Begriff „One Health“. Keine Therapie ohne genaue Diagnostik und labordiagnostischer Untersuchung mit Überprüfung der Antibiotikawirksamkeit der eingesetzten Chemotherapeutika. Diese Grundsätze sind bei den Veterinären seit Jahren fest verankert, denn die Verantwortung des Arzneimitteleinsatzes im Rahmen der One Health Strategie bei Mensch und Tier wird von den Tierärztinnen und Tierärzten sehr ernst genommen. Die Tiermediziner stehen hinter den Forderungen der so genannten Antibiotic Stewardship, der Maßnahme zur Gewährleistung einer optimalen antibakteriellen Pharmakotherapie (Antibiotikatherapie). Ziel ist, die optimale Wirksamkeit der durchzuführenden Therapie zu gewährleisten, um Resistenzentwicklungen zu reduzieren und Neben– und Wechselwirkungen zu vermeiden.

Im Rahmen der Präventivtiermedizin, also die Forderung, dass die Tiere eines Bestandes erst gar nicht erkranken sondern durch Maßnahmen  einer vorbeugenden Tiermedizin „Gesund“ bleiben, hat das Aufgabenfeld der Veterinärmediziner hin zur Managementbegleitung der Landwirte erweitert. Dazu gehören natürlich auch profunde Kenntnisse der praktischen Fütterung und Fütterungsstrategien von landwirtschaftlichen Nutztieren. Diese neuen Aufgabenbereiche für Tierärzte hat sich die Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) auf die Fahnen geschrieben. Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, ist selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt und bietet seit über 15 Jahren sehr erfolgreich berufsübergreifende Fortbildungen für Tierärzte, aber auch für Landwirte und Berater, an. „AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen“, so Hellwig.

Da bekannter Weise eine optimale Darmgesundheit der Grundpfeiler eines optimiertes Immunsystems ist, steht die tier- und altersgerechte Fütterung im Rahmen der Tiergesundheit ganz vorne an. Eine ausgeglichene Fütterung sorgt für eubiotische Bedingungen im Darm, was unabdingbar für die körpereigene Abwehr ist. „Die Immunität findet im Darm statt“, und damit spielt die Fütterung eine herausragende Rolle für den Erhalt der Tiergesundheit. Durch „strategische Futtermittel“ erfüllt die Futtermittelindustrie heute erfolgreich neue Aufgaben im Rahmen der Tierfütterung, um den Arzneimitteleinsatz per se zu minimieren.  Diese neuen Strategien muss auch der Tierarzt beherrschen, um das gemeinsame Ziel, die Tiere gesund zu erhalten, zu erfüllen. Dazu bietet die AVA 4 Fortbildungskurse Ende Mai und Anfang Kuni 2017 in der Akademie im münsterländischen Horstmar-Leer für Tierärztinnen und Tierärzte an, um sich der Thematik Fütterung intensiv zu widmen, die die erfahrene Tierernährungsexpertin Frau Dr. med. vet. Sandra Vagt aus Düsseldorf leitet. „Ist der Darm gesund, ist das Tier gegen eine Vielzahl von Infektionserregern gefeit und damit greift auch hier die One-Health-Strategie.  Weitere Erläuterungen zu den AVA-Fütterungsseminaren findet man auf der Homepage der AVA unter www.ava1.de

 

 

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Pressemitteilungen

Organobalance verstärkt Vertrieb von Helicobacter-Wirkstoff in China

Bis zu 80 Prozent der Bevölkerung infiziert – Zunehmende Antibiotika-Resistenz

Organobalance verstärkt Vertrieb von Helicobacter-Wirkstoff in China

Pylopass gilt als weltweit bekanntester natürlicher Wirkstoff zur Kontrolle von Helicobacter pylori

Der führende chinesische Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln By-Health hat ein neues Gesundheitsprodukt für Magen und Verdauung auf den Markt gebracht, das auf dem Wirkstoff Pylopass™ des deutschen Biotechnologie-Unternehmens Organobalance basiert. Pylopass gilt als weltweit bekanntester natürlicher Wirkstoff zur Kontrolle des pathogenen Magenbakteriums Helicobacter pylori. In China sind Schätzungen zufolge 60 bis 80 Prozent der Bevölkerung mit dem Keim infiziert.

„Wir sind glücklich mit By-Health einen bedeutenden Kooperationspartner gefunden zu haben“, sagt Prof. Dr. Christine Lang, Mikrobiologin, Gründerin und Geschäftsführerin von Organobalance. „Damit erhalten auch chinesische Konsumenten Zugang zu einem rein natürlichen Wirkstoff, den wir aus Milchsäurebakterien gewonnen haben.“

Im Gegensatz zu konventionellen Antibiotika-Therapien, die dem menschlichen Mikrobiom schaden, ist Pylopass™ hochspezifisch und bindet das Magenbakterium, das neben Entzündungen und Magengeschwüren auch Krebs auslösen kann. Wie mehrere klinische Studien belegen, wird die Belastung mit H. pylori durch Pylopass wirksam gesenkt und zugleich die natürliche Mikroflora des Darms erhalten. Forscher von Organobalance haben den Wirkstoff mit seinen einzigartigen Eigenschaften in der unternehmens-eigenen mikrobiellen Stammsammlung unter mehreren tausend Bakterienstämmen gefunden.

In China ist die Resistenz gegen die gängigen gegen H. pylori eingesetzten Antibiotika von 10 bis 15 Prozent der Betroffenen im Jahr 2000 auf 50 bis 60 Prozent im Jahr 2014 gestiegen. „Das senkt signifikant die Erfolgsrate herkömmlicher Antibiotika-Therapien“, betont Christine Lang. „Auch darum brauchen wir dringend natürliche biobasierte Alternativen.“ Zhang Xuguang, Director By-Health Science and Technology Center, bekräftigt: „Die Infektionsrate liegt deutlich über der westlicher Staaten.“ Ein Produkt wie Pylopass treffe daher den Bedarf der chinesischen Bevölkerung, die ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein entwickle.

Neue Studien zeigen, dass Pylopass zudem nicht nur die Ansiedlung von H. pylori im Magen reduzieren kann, sondern auch die mit einer Gastritis verbundenen Symptome verbessert und dadurch die Effektivität einer pharmazeutischen Behandlung erhöht.

Die Organobalance GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen der Biotechnologie mit Standorten in Berlin und Flensburg. Es wurde 2001 gegründet und entwickelt Produkte auf Basis probiotischer Bakterienkulturen sowie Hefeproduktionsstämme für die industrielle Biotechnologie. Eines der bekanntesten Produkte ist Pylopass™, ein natürlicher Wirkstoff gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Kosmetik, Futtermittel, Landwirtschaft und Pharma. Das Unternehmen verfügt über eine umfassende Sammlung von Hefe- und Milchsäurebakterien-Kulturen, die bis in die 1920-er Jahre zurückreicht. Geschäftsführerin Christine Lang lehrt außerdem als Professorin für Biotechnologie und Mikrobiologie an der TU Berlin und wurde mit mehreren Unternehmer-Preisen ausgezeichnet. Sie ist zudem Vorsitzende des deutschen Bioökonomierates. Seit September 2016 gehört Organobalance zur dänischen Novozymes A/S.

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NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) Nr. 56 der AVA frisch bei den Tierärzte-Abonnenten – für mehr Tiergesundheit

NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) Nr. 56 der AVA frisch bei den Tierärzte-Abonnenten - für mehr Tiergesundheit

Das vollständige Programm in der NPA: rund 500 Tierärztinnen und Tierärzte aus dem In- und Ausland werden zur 17. AVA-Tagung erwartet/ AVA

Die neue NUTZTIERPRAXIS AKTUELL(NPA) Nr. 56, das Fachorgan der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) aus dem münsterländischen Horstmar-Leer, wird gerade an die rund 2.800 Tierarztpraxen der Nutztiermedizin in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgeliefert.
In der neuen aktuellen Ausgabe Nr. 56 schreibt die Journalistin Dr. Tanja Busse aus Hamburg einen kritischen Bericht zum Thema „Bauern unter Druck“. Frau Busse ist Autorin des Buches „Die Wegwerfkuh“, welches viel Furore erregte. Die Journalistin war auch Gastreferent der AVA- Tagung zur Göttinger Erklärung 2016, wo sie unter den 15 Referenten als fünftbeste von den Fachleuten der Milchproduktion evaluiert wurde. Prof. Dr. Steffen Hoy aus Gießen stellt sich im neuen Heft der Diskussion, ob Langlebigkeit und große Sauenwürfe vereinbar sind. Prof. Dr. Gerald Reiner aus Gießen und Diplomagraringenieurin Mirjam Lechner berichten über das „neue“ Krankheitsbild SINS – das Entzündungs- und Nekrosesyndrom beim Schwein. Muss ein Umdenken erfolgen? Für die Schweineproduktion bedeuten die neuen Ergebnisse zu SINS die Einbeziehung neuer zu berücksichtigender Faktoren für Tierwohl und Tierschutz. Wie lassen sich aus der Sicht der Tierernährung Schweine ernähren, die nicht erkranken und deshalb keine Antibiotika benötigen. Dr. Christian Scheidemann präsentiert Antworten aus eigenen Untersuchungen seines Hauses
Die 17. AVA-Haupttagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) Ende März steht vor der Tür. Wichtige Themen der tierärztlichen Bestandsbetreuung nach neuester landwirtschaftlicher und tiermedizinischer Wissenschaft ziehen sich wie ein roter Faden durch die viertägige Fortbildung. Prävention, Tierschutz, Antibiotikareduktion, Antibiotic Stewardship , tierärztlich juristische Themen, Arzneimittelgesetzgebung, berufspolitische Themen, über 40 Workshops zu Rinder- und Schweinethemen mit Top Referenten aus dem In- und Ausland geben der AVA-Tagung den hohen Stellenwert. AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen, so Gründer und Leiter der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), Ernst-Günther Hellwig, selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt. Die AVA erwartet rund 500 Tierärzte der Nutztiermedizin zu diesem größten Event der Nutztiermedizin im deutschsprachigen Raum. Weitere Infos zur Tagung vom 29. März bis 04. April 2017 auf der Homepage der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) unter www.ava1.de
Die NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) greift stets aktuelle der Tierproduktion auf und unterstützt die Nutztierärzte in ihrer Managementbegleitung der Landwirte zum Wohle der Tiere, der Verbraucher, der Umwelt und der Ökonomie des Betriebs.

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 4000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.
Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft. Mitglieder der AVA beziehen die NPA kostenlos im Abo und haben noch weitere finanzielle Vergünstigungen.
Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

Ernst-Günther Hellwig, Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt
Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA) EG Hellwig
Dorfstraße 5 – D 48612 Horstmar-Leer
fon: +49-(0)2551- 7878 fax: +49-(0)2551-83 43 00
info@ava1.de www.ava1.de

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Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 4000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.
Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft. Mitglieder der AVA beziehen die NPA kostenlos im Abo und haben noch weitere finanzielle Vergünstigungen.
Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

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Pressemitteilungen

„Antibiotic Stewardship“ – Tierärzte und Landwirte ziehen an einem Strang

17. Haupttagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) Ende März 2017

„Antibiotic Stewardship“  - Tierärzte und Landwirte ziehen an einem Strang

rund 500 Tierärztinnen und Tierärzte aus dem In- und Ausland werden zur 17. AVA-Tagung erwartet/AVA

„Weiter- und Fortbildungen der Tierärzte ist ein entscheidender Faktor, um Risiken für Lebensmittelssicherheit und Tiergesundheit vorzubeugen“, so Prof. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) kürzlich in Berlin. Auch die Bundestierärztekammer (BTK) sieht dringenden Handlungsbedarf, und hat z.B. die BTK-Leitlinien zum sorgfältigen Umgang mit antimikrobiellen Tierarzneimitteln veröffentlicht. Prof. Dr. Stefan Schwarz, Mikrobiologe der FU Berlin, fordert den Erhalt wirksamer Antibiotika durch verbesserte Diagnostik und die Fortbildung und stetige Auffrischung der tierärztlichen Kenntnisse als einen wichtigen Beitrag. Universitäten, Institutionen, Institute, ebenso die politischen Parteien fordern den moderaten Umgang mit Antibiotika u.a. durch Verbesserung der landwirtschaftlichen Betriebs-Biosecurity, des Tierwohls, der Haltungsbedingungen und der Tiergesundheit.

Schwerpunktmäßig greift die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), eine Fortbildungsgesellschaft für Tierärzte und Landwirte im münsterländischen Horstmar-Leer, seit über 15 Jahren diese Thematik auf, um nicht nur Tierärzte nach neuester tierärztlicher Wissenschaft fortzubilden, sondern auch Landwirte und Tierproduzenten gemeinsam an den Tisch zu holen, um zusammen die tiergesundheitlichen Themen in der ganzen Breite zu diskutieren. „AVA-Fortbildungen helfen Arzneimittel einsparen“, so das Motto von AVA-Gründer und Chef , Ernst-Günther Hellwig, selbst Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler. Auch in diesem Jahr findet die so genannte AVA-Haupttagung, traditionell in Göttingen, zum 17. Mal, statt. Über 500 Tierärztinnen und Tierärzte und rund 60 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland erwartet die AVA zum internationalen Kongress im Tagungshotel Freizeit IN. In den Sektionen Rind, Schwein und Pferd wird über 4 Tage „Fortbildung vom Feinsten“ angeboten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in dem Thema „Antibiotic Stewardship“,dem verantwortungsbewussten Umgang mit Antibiotika. Die Veterinäre erwarten hier neueste Forschungsergebnisse, die sie direkt in der täglichen tierärztlichen Arbeit anwenden können. „Diagnostik, Auswahl des Antibiotikums, Dosierung, Applikation und Behandlungsdauer- keine neuen Begriffe, aber neue Ergebnisse aus wissenschaftlichen Forschungen. Nähere Infos und Anmeldung zu der wichtigsten Nutztierveranstaltung im deutschsprachigen Raum auf der Homepage der AVA unter www.ava1.de

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im letzten Jahr über 4000 Fachleute in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.
Die eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft. Mitglieder der AVA beziehen die NPA kostenlos im Abo und haben noch weitere finanzielle Vergünstigungen.
Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. AVA-Kurse helfen Arzneimittel einsparen«
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

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