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Rosskastanie: Heilpflanze für geschwollene Füße und schwere Beine

Viel sitzen, stehen und gehen – so sieht meist der Alltag aus. Zu Hause möchte man sofort die Schuhe ausziehen, sich aufs Sofa schwingen und die Beine hochlegen. Kühlende Gels, Cremes oder Tinkturen mit Rosskastanie können Linderung verschaffen. Die AOK Hessen berichtet Wissenswertes über die Heilpflanze.

Das in den Samen der Rosskastanie enthaltene Aescin wirkt nicht nur abschwellend und entwässernd, es hat auch die Eigenschaft, die Venen quasi abzudichten. Sie werden stabiler und schützen so das Gewebe vor zu starkem Flüssigkeitsaustritt. Sogar kleine Entzündungen in den Venen können gemildert werden. Deshalb ist die Rosskastanie auch bei chronischer Venenschwäche, Wadenkrämpfen und Krampfadern ein altbewährtes Mittel.

Frauen sind häufiger betroffen, aufgrund ihres schwächeren Bindegewebes. Die Beschwerden treten oft auch in der Schwangerschaft, und vor allem im Sommer auf. Wenn die Temperaturen steigen, dehnen sich häufig auch die Venen aus. Dadurch wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen erschwert. Gleichzeitig tritt mehr Flüssigkeit in das Gewebe der Beine aus und sie schwellen an. Das ist meist zwar ungefährlich, kann aber ziemlich unangenehm werden.

Aber Vorsicht: Rosskastanien sind giftig. Man sollte daher nicht selbst versuchen, daraus ein Arzneimittel herzustellen. Der Apotheker kann beraten, welches Kastanienpräparat in welcher Dosierung und Anwendung am besten geeignet ist. Je mehr Aescin enthalten ist, desto besser ist auch die Wirkung. Möglich sind Salben und Tinkturen für die äußerliche Anwendung. Es werden aber auch Tropfen oder Dragees im Handel angeboten.

Die Beine hochlegen und tief in den Bauch atmen unterstützt auch den Rückfluss. Dabei muss der Bauch richtig nach außen gestülpt werden. Das kann im Liegen durchgeführt werden, wenn man die Beine nach oben streckt. Dass das Hochlegen die Venen entlastet, ist schnell bemerkbar. Aber auch eine regelmäßige kalte Dusche und die Venenpumpe können müden Beinen auf die Sprünge helfen. Dazu werden abwechselnd die Muskeln der Waden angespannt, indem man von den Fußballen auf die Fersen wippt. Verschaffen all diese Maßnahmen keine Linderung, sollte ein auf Gefäße spezialisierter Arzt aufgesucht werden, ein sogenannter Phlebologe.

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Akne: Häufigste Hautkrankheit bei Jugendlichen

Die Pubertät ist für Körper und Geist eine anstrengende Zeit. Verschiedene Vorgänge werden im Körper in Gang gesetzt, und meist lässt auch der erste Pickel nicht lange auf sich warten. Wenn es bei einem Pickel bleibt – kein Problem. Nicht gern gesehen und leider auch recht auffällig sind dagegen Akne-Pickel. Bei Jugendlichen ist Akne die häufigste Hauterkrankung. Die AOK Hessen gibt einen Überblick über verschiedene Anwendungen zur Verbesserung des Hautbildes.

In der Pubertät bilden sich vermehrt männliche Geschlechtshormone, sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen. Diese regen die Talgbildung in der Haut an. Gleichzeitig entstehen mehr Hornzellen. Vergrößern sich nun die Poren und werden sie von zu viel Talg verstopft, kann dies zu Pickelbildung und Entzündungen auf Gesicht, Hals, Nacken und Rücken führen.

Bei Akne werden drei Stufen der Erkrankung unterschieden:

Leichte Akne: nur Mitesser und vereinzelte Akne-Pickel
Mittelschwere Akne: mehrere Pickel mit Entzündungen, sogenannte Pusteln mit Eiterbildung und Papeln (kleine Knötchen)
Schwere Akne: entzündete Pusteln und starke Knötchenbildung

Da die Akne hormonell bedingt ist, ist es keine Sache der Sauberkeit, wenn Akne-Pickel entstehen. Aber das Hautbild lässt sich durch gute Pflege mit pH-neutralen Produkten verbessern.
Folgende Tipps können helfen:

– Ölhaltige Kosmetik vermeiden und feuchtigkeitsspendende Cremes auf Wasserbasis verwenden.
– Nicht öfter als zweimal täglich waschen, da ansonsten die Haut zu strak austrocknet.
– Gesichtswasser mit einem hohen Alkoholgehalt wirkt desinfizierend.
– Zinksalben beruhigen die Haut und lassen Entzündungen abklingen.
– Auch milde Peelings sind geeignet.
– Zu viel Sonne, zum Beispiel durch das Sonnenstudio oder ungeschützte Sonnenbäder vermeiden. UV-Licht macht die geschädigte Haut noch empfindlicher.

Vorsicht gilt auch beim Pickelausdrücken: Dies sollte nur mit einem sauberen Tuch und am besten professionell ausgeführt werden. Ansonsten können sich die Entzündungen verschlimmern und Narben zurückbleiben.

Bei manchen Menschen wirkt sich eine gesunde Ernährung gut auf das Hautbild aus. Beim Verzicht auf Fleisch, Milchprodukte und zuckerhaltige Speisen berichten Betroffene von einer Verbesserung des Hautbildes.

Mädchen, die mit der Antibabypille verhüten, können ihre Akne dadurch verbessern. Diesen Effekt haben alle Pillenpräparate. Es gibt auch Pillen, die eine etwas stärkere Wirkung auf das Hautbild haben. Diese enthalten den Wirkstoff Chlormadinonacetat. Ob diese Präparate jedoch infrage kommen, sollte mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.

Grundsätzlich gilt, je früher der Hautarzt aufgesucht wird und eine individuelle Therapie erfolgt, umso größer sind die Chancen auf einen gemäßigten Verlauf der Akne. Der Arzt kann bestimmte antibiotikahaltige Cremes oder Gels beziehungsweise eine kombinierte Therapie aus Cremes und Antibiotikatabletten oder Hormonpräparaten verschreiben.

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Essen/Trinken

Gesunde Alternative zum Fertigprodukt: Joghurt einfach selbst herstellen

Joghurt ist nichts anderes als vergorene Milch. Dabei punktet er mit Nährstoffen wie Eiweiß, Kalzium sowie wertvollen Vitaminen und ist obendrein noch verträglicher als Milch. Doch Joghurt ist nicht gleich Joghurt, oftmals sind in fertigen Produkten versteckte Inhaltsstoffe, wie z. B. Milchzucker, künstliche Aromen und zusätzlicher Zucker enthalten. Die AOK Hessen hat ein einfaches Rezept für gesunden, selbstgemachten Joghurt.

Erdbeere, Kirsche, Banane – Joghurt gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Doch in den vermeintlichen Fruchtjoghurts ist oftmals kein oder so gut wie kein Obst enthalten. Stattdessen sorgen künstliche Aromen für den fruchtigen Geschmack. Zusätzlich hinzugefügter Zucker sorgt außerdem dafür, dass der eigentlich gesunde Joghurt zur Kalorienbombe wird. Joghurts mit Milchzucker sind weniger gut verträglich. Da Milchzucker zu den Bestandteilen der Milch gehört, muss er nicht bei den Inhaltsstoffen aufgelistet werden und ist dann beim Kauf nicht als solcher zu erkennen. Dieses Problem betrifft vor allem Menschen mit Laktoseintoleranz, die den Joghurt aufgrund des geringen Laktosegehalts ansonsten gut vertragen würden.

Der entscheidende Vorteil von selbstgemachtem Joghurt ist, dass man selbst bestimmt, welche Zutaten verwendet werden. Hinzu kommt, dass die Eigenproduktion meist kostengünstiger ist, als das fertige Produkt aus dem Supermarkt. Und nicht zuletzt kommt es auch der Umwelt zu Gute. Insbesondere klein portionierte Joghurts produzieren ein hohes Maß an Verpackungsmüll.

Die Herstellung von Joghurt ist einfacher, als man zunächst vermutet. Neben einem Thermometer, sauberen Schraubgläsern und dem Backofen (oder Joghurtbereiter) werden lediglich folgende Zutaten benötigt:

1 Liter Milch (Kuhmilch oder pflanzliche Alternative)
Milchsäurekulturen oder 150 Gramm Joghurt (Es gibt spezielle Pulver zur Joghurtherstellung. Alternativ kann auch fertiger Joghurt verwendet werden. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass er lebende Kulturen enthält.)

Da der hergestellte Joghurt meist etwas flüssiger ist als konventionelle Produkte, sollte der Fettgehalt der Zutaten bei mindestens 1,5 Prozent liegen. Je höher der Fettgehalt, desto cremiger wird der Joghurt.

Im ersten Schritt wird die Milch auf 90 Grad Celsius erhitzt und die Temperatur für rund 10 Minuten gehalten. Mit einem Thermometer wird die Temperatur im Auge behalten und anschließend auf 40 Grad heruntergekühlt. Unter ständigem Rühren wird der Joghurt oder die Milchsäurekulturen hinzugefügt. Im Anschluss wird die fertige Mischung in saubere Schraubgläser gefüllt und muss für einige Stunden bei gleichbleibender Temperatur gären. Ideal sind 43 Grad Celsius. Hierfür kann die fertige Mischung entweder für sechs bis acht Stunden in den beheizten Backofen oder in einen Joghurtbereiter gestellt werden.

Der Joghurt kann nach Lust und Laune geschmacklich aufgepeppt werden, indem man beim Erhitzen der Milch zum Beispiel eine Zimtstange oder eine Vanilleschote mit in den Topf legt und anschließend wieder herausnimmt. Alternativ können auch natürliche Aromen hinzugegeben und der Joghurt mit frischen Früchten serviert werden.

Die AOK Hessen hat noch mehr Tipps für selbstgemachte Rezepte, zum Beispiel selbstgemachten Cookie Dough: aok-erleben.de

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Ist Obst bei Diabetes noch erlaubt? Top-10-Snacks

Diagnose Diabetes. Eine der ersten Fragen, die sich Betroffene häufig stellen, ist: Was darf ich jetzt noch essen? Denn mit der Diagnose geht meist eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten einher. Der Lebensmitteleinkauf wird bewusster. Manche Produkte schaffen es erst gar nicht mehr in den Einkaufswagen. Doch gilt das auch für Obst? Schließlich enthält es oft viel Zucker. Ärzte und Ernährungsberater geben Entwarnung: Obst darf gerne in den Einkaufswagen, denn bewusst konsumiert, punktet es in Sachen Gesundheit auch bei Diabetikern.

Bei Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht. Liegt ein Diabetes Typ 1 vor, fehlt Betroffenen das Hormon Insulin, das den Traubenzucker, auch Glukose genannt, in Energie umwandelt. Bei Diabetes Typ 2 dagegen wird zwar Insulin produziert, jedoch reagieren die Zellen nicht auf das Hormon. In diesem Fall spricht man auch von einer Insulinresistenz. Die Folge: Die Zellen nehmen keinen oder zu wenig Traubenzucker auf und der Blutzuckerspiegel steigt.

Auch in Obst steckt natürlich Zucker. Hier wird zwischen Fruchtzucker – auch Fruktose genannt – und Traubenzucker unterschieden. Fruchtzucker ist in natürlichen Mengen unbedenklich und wird vom Körper zum größten Teil in der Leber abgebaut. Insulin braucht er dafür kaum. Der Traubenzucker im Obst kann den Blutzuckerspiegel von Diabetespatienten dagegen nach oben treiben.

Die positiven Eigenschaften von frischem Obst überwiegen jedoch. Der Körper benötigt täglich seine Portion Obst, um den Bedarf an Vitaminen sowie Ballast- und Mineralstoffen zu decken. Entscheidend für Diabetiker sind die Menge und Art des Obstes. So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), pro Tag zwei Handvoll Obst zu essen. Wird diese Richtlinie eingehalten, bestehen grundsätzlich keine Bedenken.

Besonders wichtig ist, dass der Blutzuckerspiegel stets beobachtet wird. Dies gilt speziell beim Verzehr von zuckerreichen Obstsorten wie Ananas, Bananen, Weintrauben und Trockenobst. Empfehlenswert sind frische Äpfel, Birnen, Beeren, Kirschen, Kiwis oder Orangen. Sie weisen neben einem hohen Wasseranteil auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen auf, die einen rasanten Anstieg des Blutzuckers verhindern. Zusätzlich haben sie auch einen niedrigen glykämischen Index (GLYX = GI). Er zeigt an, wie schnell oder wie langsam der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines bestimmten Lebensmittels ansteigt. Obst mit einem niedrigen glykämischen Index erhöht demnach den Blutzucker langsamer und weniger stark.

Obst ist also grundsätzlich erlaubt. Wenn man selbst prüfen möchte, wie der Körper auf unterschiedliche Obstsorten reagiert, empfiehlt es sich, den Blutzuckerspiegel vor und nach dem jeweiligen Verzehr zu messen.

Weitere Informationen zur Diabeteserkrankung und ihrer Vorbeugung hat die AOK Hessen: aok-erleben.de

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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Vitamine, Mineralstoffe & Co.: Booster für schöne Haut

So lecker Pizza und Burger manchmal auch sind, das eher ungesunde Essen hinterlässt gern seine Spuren. Denn über das Blut gelangen Inhaltsstoffe aus den Mahlzeiten in die Haut. Die AOK Hessen stellt vier Nährstoffe vor, die helfen können, das Hautbild positiv zu beeinflussen und zeigt, in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind.

Eine bewusste, gesunde Ernährung hat eine große Wirkung auf die Gesundheit. Der Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße und Fette, um gesund zu bleiben. Auch die Haut freut sich über diese Nährstoffe.

Folgende Vitaminbomben tun der Haut besonders gut:

– Vitamin A unterstützt die Erneuerung der Hautzellen und verbessert die Elastizität. Vitamin A ist vor allem in Möhren enthalten, kommt aber auch in Spinat oder Milchprodukten vor.
– B-Vitamine beruhigen und stärken die Haut. Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei die Pantothensäure (Vitamin B5) ein. Sie ist ein wichtiger Nährstoff- und Wasserlieferant für die Haut. Champignons, Brokkoli oder Eier sind nur drei von vielen Lebensmitteln, die wichtige B-Vitamine enthalten.
– Vitamin C findet man zum Beispiel in schwarzen Johannisbeeren, Paprika und Kohl. Vitamin C sorgt dafür, dass die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird, und wirkt darüber hinaus zellschützend.
– Vitamin E stärkt das Bindegewebe. Darüber hinaus soll es vor Falten schützen. Der Bedarf an Vitamin E lässt sich zum Beispiel durch Getreide, Samen, Avocados oder Nüsse decken.

Neben Vitaminen sind auch Mineralstoffe lebenswichtig für den Körper.

Folgende Mineralstoffe sind besonders gut für die Haut:

– Zink beruhigt die Haut und sorgt dafür, dass Wunden ohne Probleme heilen. Zu den Zinklieferanten gehören Hülsenfrüchte und Nüsse.
– Eisen verleiht der Haut Geschmeidigkeit und vertreibt Blässe. Es ist unter anderem in Fisch und Fleisch enthalten. Vegetarier können auf Hülsenfrüchte zurückgreifen.
– Jod hält die Haut frisch. Jodsalz versorgt ausreichend mit dem Mineralstoff.
– Selen hat eine entgiftende Wirkung und kommt in Pilzen, Fleisch und Vollkornprodukten vor.

Fette unterstützen die Elastizität der Haut. „Gesunde Fette“, wie man sie zum Beispiel in Pflanzenölen findet, sind eine Wohltat für die Haut. Avocados, Nüsse und Fisch enthalten zudem wichtige Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die antientzündlich wirken und sich positiv auf trockene oder fettige Haut auswirken. Aber auch die „ungesunden Fette“, sprich gesättigte Fettsäuren, beeinflussen die Haut positiv. So können sie helfen, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Wichtig ist hier jedoch die Dosis: Eine zu große Menge an gesättigten Fettsäuren überfordert die Haut und kann zu Unreinheiten führen.

Ähnlich wie Fette sorgen auch Eiweiße für eine schöne glatte Haut. Verliert die Haut an Festigkeit, kann dies auf einen Eiweißmangel hindeuten. Sojaprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse oder auch Gemüse helfen dann, den Eiweißspeicher aufzufüllen.

Zu einer ausgewogenen Ernährung zählen natürlich auch Obst und Gemüse. Die goldene Regel empfiehlt täglich fünf Portionen. Außerdem ist es wichtig, viel Wasser zu trinken, um die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Auf Weißmehl und zuckerhaltige Produkte sollte jedoch verzichtet werden, da sie das Zellwachstum fördern und so die Talgbildung anregen. Auch Alkohol, Nikotin und lange Sonnenbäder sind Gift für die Haut.

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Risikoschwangerschaft: Gibt mir ein Gentest Gewissheit?

Werdende Eltern möchten sichergehen, dass ihr Kind gesund zur Welt kommt. Dank der medizinischen Forschung besteht die Möglichkeit, den Fötus in der Schwangerschaft auf bestimmte Erbkrankheiten oder Gendefekte zu testen. Solche Tests werden empfohlen, wenn die Schwangerschaft mit Risiken verbunden ist. Die AOK Hessen informiert, welche Vorsorgeuntersuchungen es gibt.

Eine Risikoschwangerschaft kann beispielsweise bestehen, wenn in der Familie Erbkrankheiten bekannt sind oder eine Vorerkrankung wie Diabetes bei der Mutter vorliegt. Zur Risikogruppe gehören aber auch Frauen, die bereits eine Fehlgeburt hatten, Mehrlinge erwarten und jünger als 18 oder älter als 35 Jahre sind. Bei älteren Frauen nimmt das Risiko für Chromosomenschäden des Kindes zu.

Für ein Maximum an Sicherheit in der Schwangerschaft gibt es sehr unterschiedliche Tests. Eine spezielle, hochauflösende Ultraschalluntersuchung ist die Nackenfaltenmessung. Sie wird bei Risikoschwangerschaften empfohlen und zwischen der 10. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Die Nackenfaltenmessung zeigt, ob sich der Fötus gesund entwickelt, und kann Hinweise auf eine genetische Erkrankung geben. Allerdings ist sie als einziger Messwert wenig aussagekräftig. Deshalb wird bei einem positiven Testergebnis zu weiterführenden Untersuchungen geraten.

Um bestimmte Krankheiten wie zum Beispiel Trisomie 21 und andere Chromosomenabweichungen bei einem Kind auszuschließen, wird die DNA, das Erbgut des Kindes, untersucht. Es gibt verschiedene Untersuchungsverfahren, die mit großer Sicherheit eine Erkrankung des Kindes nachweisen oder ausschließen. Zu diesen Untersuchungen gehören die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese), die Plazenta-Punktion (Chorionzottenbiopsie) oder die Nabelschnurpunktion (Chordozentese).

Bei der Fruchtwasseruntersuchung bestimmt die Ärztin oder der Arzt vorab mithilfe eines Ultraschallgerätes die Lage des Kindes und entnimmt mit einer feinen Nadel eine Fruchtwasserprobe durch die Bauchdecke. Aussagekräftige Befunde lassen sich zwischen der 14. und 19. Schwangerschaftswoche erzielen.

Die Plazenta-Punktion kann ab der 10. bis 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Dabei wird die Nadel über die Bauchdecke oder über die Vagina eingeführt und ein kleines Stückchen Plazenta, also Mutterkuchen, entfernt. Vorab wird die Lage des Kindes ermittelt. Da bei diesem Verfahren die Nadel nicht in die Fruchthöhle vordringt, ist es weniger wahrscheinlich, dass das Kind hierbei verletzt wird.

Bei der Nabelschnurpunktion wird mit einer Hohlnadel unter Ultraschall durch die Bauchdecke der Mutter Blut aus der Nabelschnurvene des Ungeborenen entnommen. Diese Untersuchung kann Erkenntnisse liefern, wenn beispielsweise die Fruchtwasseruntersuchung keinen eindeutigen Befund erbringen konnte. Sie ist zwar ab der 12. Schwangerschaftswoche möglich, aussagekräftig und ungefährlicher ist die Punktion aber erst ab der 22. Woche.

Da es sich bei allen Tests um einen medizinischen Eingriff handelt, geht mit ihnen auch ein gewisses Risiko einer Fehlgeburt einher. Die Entscheidung für eine DNA-Analyse kann also zwar Gewissheit schenken, aber auch weitreichende Folgen haben. Wird ein Gendefekt festgestellt, finden sich Elternpaare in einer schwierigen Situation wieder. Daher sollte mit einer Ärztin oder einem Arzt offen besprochen werden, ob eine vorgeburtliche Untersuchung sinnvoll ist und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Tests haben.

Die AOK Hessen informiert über wichtige Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft: https://aok-erleben.de/vorsorgeuntersuchungen-sicher-durch-die-schwangerschaft/

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Auf einen Blick: Die häufigsten Erbkrankheiten

Das menschliche Erbgut setzt sich aus nur 46 Chromosomen zusammen. Trotzdem ist jeder Mensch einzigartig und hat seine individuelle Kombination, die in jeder unserer Zellen zu finden ist. In seltenen Fällen allerdings können Unregelmäßigkeiten, sogenannte Anomalien, der Chromosomen auftreten. Oft bleiben diese Anomalien unbemerkt. Doch manche können bestimmte Erbkrankheiten zur Folge haben. Die Auswirkungen sind ganz unterschiedlich. Die AOK Hessen gibt einen Überblick über die häufigsten Erkrankungen und ihre Ursachen.

Als Erbkrankheiten bezeichnet man Chromosomenstörungen, die durch die Eltern genetisch an das Kind weitergegeben werden. Dabei kann es vorkommen, dass die Eltern selbst nicht von der Krankheit betroffen sind, obwohl sie das entsprechende genetische Material in sich tragen. Da sie eine gesunde Kopie des betroffenen Gens besitzen, zeigt sich die Erkrankung bei ihnen nicht. Genetisch bedingte Störungen können auch durch sogenannte „Spontanmutationen“ oder „Neumutationen“ entstehen. In diesem Fall verändert sich das Erbgut in einer der Keimzellen, ohne dass bei den Eltern eine Anomalie vorliegt.

Man unterscheidet drei Gruppen von Erbkrankheiten

1. Bei chromosomalen Anomalien handelt es sich um eine fehlerhafte Weitergabe des Erbguts der Eltern. Bei dem Kind tritt dann eine Veränderung der Anzahl oder der Struktur der Chromosomen auf. Das Risiko hierfür kann mit zunehmendem Alter der Mutter steigen. Beispiele sind Trisomie 21, das Ullrich-Turner-Syndrom oder das Klinefelter-Syndrom.

2. Monogene Krankheiten treten im Vergleich zu chromosomalen Anomalien relativ selten auf. Hierbei ist nur ein Gen (Chromosomenabschnitt) defekt. Dies kann erbliche Ursachen haben oder durch eine Spontanmutation entstehen. Beispiele monogener Erkrankungen sind Mukoviszidose, Phenylketonurie oder die Bluterkrankheit.

3. Multifaktorielle Krankheiten sind die dritte Gruppe. Sie treten häufiger auf als chromosomale Anomalien und monogene Krankheiten und stellen sich erst im Laufe des Lebens ein. Im Durchschnitt bricht bei einem von 100 Kindern eine multifaktorielle Erkrankung aus. Dazu gehören Diabetes mellitus, Epilepsie, Hüftgelenksdysplasie oder Neuralrohrdefekte. Ursache dieser Erkrankungen sind mehrere Gene, die fehlerhaft miteinander agieren. Die Gründe dafür sind sowohl genetische Anomalien, als auch äußere Einflüsse wie zum Beispiel Röntgenstrahlen, Medikamentenwirkstoffe und Chemikalien, oder auch der Lebensstil, zum Beispiel Rauchen und eine ungesunde Ernährung.

Die häufigsten genetischen Erkrankungen

Trisomie 21 – das Down-Syndrom
Bei dieser Chromosomenstörung liegt das Chromosom 21 nicht zweimal, sondern dreimal vor. Betroffene haben also 47 statt 46 Chromosomen. Dies passiert rein zufällig und kann weder verhindert noch behoben werden. Mit dem Down-Syndrom gehen unterschiedlich starke körperliche Fehlbildungen sowie geistige Einschränkungen einher. Je nach Einzelfall und individueller Förderung können die Betroffenen ein weitgehend normales Leben führen.

Mukoviszidose
Aufgrund eines defekten Gens funktionieren die schleimbildenden Drüsen nicht. Dies beeinträchtigt die Funktion der Organe, insbesondere der Lunge. Die Stoffwechselkrankheit ist nicht leicht zu diagnostizieren, da sie oft mit Asthma und Bronchitis verwechselt wird. Schon vor der Geburt lässt sich das defekte Gen ausmachen und feststellen, ob das Kind erkranken wird oder nicht. Die Krankheit lässt sich nicht heilen, aber durch Medikamente und begleitende Therapiemaßnahmen lindern.

Hämophilie – die Bluterkrankheit
Ebenso wie die Mukoviszidose gehört die Hämophilie zu den monogenen Erkrankungen. Dabei wird in circa der Hälfte der Fälle das Gen vererbt. Bei der anderen Hälfte handelt es sich um eine Spontanmutation. Menschen, die an Hämophilie leiden, haben eine erhöhte Blutungsneigung und die Blutung ist schwerer zu stoppen. Aufgrund der Art der Vererbung sind Männer häufiger betroffen als Frauen. Ein risikoarmer Lebensstil gilt als beste Vorsorgemaßnahme. Die nicht heilbare Krankheit kann aber durch die Injektion von Gerinnungsfaktoren behandelt werden.

Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
In manchen Fällen wachsen die Gesichtshälften des Embryos nicht vollständig zusammen. Die Ursache für die Fehlbildung ist umstritten. Mediziner gehen zwar von einem genetischen Faktor aus, aber auch äußere Einflüsse während der Schwangerschaft werden verantwortlich gemacht. In der Regel ist eine Schließung der Spalte durch einen operativen Eingriff möglich. Eine sprachtherapeutische Förderung verhilft in den meisten Fällen zu einer Normalisierung.

Zystenniere
Wenn sich in und um die Niere erheblich viele Zysten bilden, spricht man von einer Zystenniere. Dies hat oft einen monogenen Defekt als Ursache. Durch die hohe Anzahl der Zysten ist die Funktion der Niere beeinträchtigt, was schlimmstenfalls zu Nierenversagen führen kann. Oft bleibt die Erkrankung zunächst unentdeckt, weil sich nur einzelne Zysten bilden. Dann ist sie auch nicht behandlungsbedürftig. Wuchern die Zysten, können Medikamente gegen die Schmerzen eingesetzt werden und die Zysten punktiert oder entfernt werden. In manchen Fällen sind Patienten auf eine Dialyse (Blutreinigung) angewiesen.

Bestimmte Krankheiten und Chromosomenstörungen wie Trisomie 21 können mittlerweile bereits während der Schwangerschaft festgestellt werden. Wenn in der Familie Erbkrankheiten bekannt sind, man selbst an einer Erkrankung leidet oder sich während der Schwangerschaftsuntersuchungen Besonderheiten zeigen, kann ein pränataler Gentest Gewissheit schaffen.

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Heuschnupfen: Lebensmittel können Symptome mildern

Tränende Augen, ständiges Niesen und erschwerte Atmung – jeder Heuschnupfengeplagte kennt das. Ob Gräser- oder Getreidepollen, meist sind dafür unterschiedliche Allergene ausschlaggebend. Wenn die Symptome durch Schimmelpilze, Tierhaare oder Hausstaubmilben ausgelöst werden, hat der Allergiker ganzjährig zu kämpfen. Die unangenehmen Reaktionen können aber abgemildert werden, da manche Lebensmittel entzündungshemmend wirken. Die AOK informiert, welche Lebensmittel Hilfe bieten können.

2012 wurde die bislang größte Studie zum Thema Ernährung und Häufigkeit von Allergien, die ISAAC (International Study of Asthma and Allergies in Childhood) [1] durchgeführt. Insgesamt zwei Millionen Kinder und Jugendliche wurden dabei befragt. Hiernach leiden Kinder und Jugendliche, die mindestens dreimal die Woche Fast Food essen, häufiger an Asthma, Heuschnupfen und allergiebedingten Hautausschlägen, als Kinder, die sich gesund ernähren. Der hohe Gehalt an Transfettsäuren und Salz sowie das Fehlen von ausreichenden Mengen an Obst und Gemüse beeinflussen die Gesundheit negativ.

Eine schützende Wirkung wird dagegen folgenden Lebensmitteln nachgesagt:
Kurkuma soll entzündungshemmend wirken und damit ein Festsetzen der Allergene in den Atemwegen verhindern. So kann Kurkuma das Risiko einer chronischen Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung oder von Asthma bronchiale vermindern.

Die in Kohl, aber auch in Rettich und Kapuzinerkresse enthaltenen Senfölglycoside und das Vitamin C können ebenfalls einer Entzündung der Atemwege vorbeugen.

Grüne Gemüsesorten, zum Beispiel Spinat, Brokkoli und Mangold, sind reich an Antioxidanzien und Carotinoiden. So können sie die Immunabwehr unterstützen und die Entzündungsprozesse im Körper hemmen.

In Hirse steckt das Spurenelement Mangan, das Juckreiz und Hautrötungen vorbeugen kann. Magnesium und Silizium sorgen für eine Stärkung der Abwehrkräfte und für ein verfeinertes Hautbild.

Wertvolle Omega-3-Fettsäuren aus Seefischen wirken entzündungshemmend.

Als sehr gute pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren können auch Leinsamen oder Leinöl verwendet werden und bieten so eine Alternative zu Fisch.

Heuschnupfen sollte immer behandelt werden. Die Symptome beginnen zwar in den oberen Atemwegen, können aber zu einer chronischen Bronchitis oder Asthma bronchiale werden. Deshalb sollte bei dem Verdacht auf Heuschnupfen unbedingt ein Termin beim Hausarzt vereinbart werden.

Allergien entstehen, wenn unser Immunsystem auf harmlose Substanzen reagiert, als wenn es sich um Krankheitserreger handeln würde. Lymphozyten, also spezielle Blutzellen, die für die Immunabwehr zuständig sind, bilden Antikörper. Diese Antikörper sollen Allergene wie Pollen oder Tierhaare unschädlich machen. Dazu werden entzündungsfördernde Botenstoffe freigesetzt, wie zum Beispiel Histamin. Das Histamin ist mitverantwortlich für die typischen Heuschnupfensymptome.

[1] Studie ISAAC: https://thorax.bmj.com/content/68/4/351, zuletzt aufgerufen am 14.02.2019

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Vitamin D Mangel – Wann ist die Einnahme von Tabletten sinnvoll?

Den meisten Menschen bringt die Einnahme von Vitamin-D-Tabletten nichts, zumal echte Mangelerscheinungen in unseren Breiten recht selten sind. Allerdings gibt es Risikogruppen, bei denen eine Einnahme durchaus sinnvoll sein kann.

Für den Knochenstoffwechsel spielt das „Sonnenvitamin“ eine Schlüsselrolle. Es unterstützt den Körper dabei, Kalzium aus Lebensmitteln aufzunehmen und härtet so Knochen und Zähne. Es ist zudem an weiteren Stoffwechselvorgängen beteiligt und beeinflusst die Muskelkraft positiv. Bei einem echten Mangel an Vitamin D kann es zu einer Knochenerweichung kommen, bei Säuglingen und Kleinkindern Rachitis genannt, bei Erwachsenen Osteomalazie. Außerdem gilt ein Vitamin-D-Mangel bei älteren Menschen als Risikofaktor für eine Osteoporose.

Den Hauptanteil an Vitamin D bildet der Körper selbst mithilfe des UV-Lichts aus der Sonne. Deshalb ist es empfehlenswert, von März bis Oktober zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Hände und Arme kurzzeitig unbedeckt und ohne Sonnenschutz der Sonne auszusetzen. Der Körper speichert das fettlösliche Vitamin. Auch einige wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D, Wildlachs sogar besonders viel.

Für folgende Risikogruppen kann es daher sinnvoll sein, Tabletten einzunehmen: Ältere Menschen ab 70 Jahren, da mit dem Alter die Eigenproduktion von Vitamin D nachlässt. Insbesondere bei pflegebedürftigen Senioren, die nur selten das Haus verlassen oder in einer Pflegeeinrichtung leben. Auch jüngere Menschen, die unter einer chronischen Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden oder Medikamente einnehmen, die den Vitamin D-Stoffwechsel beeinträchtigen, können von Tabletten profitieren. Weiterhin Menschen mit einer dunkleren Hautfarbe, da durch den erhöhten Melaningehalt der Haut die UVB-Strahlen der Sonne stärker abgehalten werden. Ebenso alle, die sich kulturell oder religiös bedingt verschleiern. Darüber hinaus Säuglinge, denn der Vitamin-D-Gehalt in der Muttermilch ist gering und die Haut der Babys darf aufgrund noch nicht ausgebildeter Schutzmechanismen nicht der Sonne ausgesetzt werden. Deshalb bekommen sie im Rahmen der allgemeinen Vorsorge spezielle Vitamin-D-Präparate vom Kinderarzt verschrieben.

Die Einnahme von Vitamin D muss immer mit dem Hausarzt abgesprochen werden. Zu große Vitamin-D-Mengen erhöhen den Kalziumspiegel im Blut. Anfänglich kann das zu vermehrter Urinausscheidung, Durst und Übelkeit führen. Da sich Kalzium in den Nieren ablagert, droht langfristig eine Nierenverkalkung mit der Gefahr eines akuten oder chronischen Nierenversagens.

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Gesunder Schlaf und gute Laune – wie hilft Tryptophan?

Wer wünscht sich nicht einen gesunden Schlaf und gute Laune? Es gibt einen Mikronährstoff im Körper, der für eine hohe Lebensqualität sehr bedeutend ist: Tryptophan. Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung und die richtige Ernährung können dem Körper helfen, die Menge an Tryptophan zu erhöhen. Die AOK Hessen zeigt, wie der Mikronährstoff wirkt und worauf geachtet werden sollte.

Tryptophan ist eine wichtige Vorstufe von Serotonin und Melatonin. Diese beiden Botenstoffe werden täglich im Gehirn neu produziert, um den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regeln. Zur Produktion der Botenstoffe benötigt das Gehirn Tryptophan. Der menschliche Körper kann dieses nicht selbst bilden, deshalb muss es mit der Nahrung aufgenommen werden.

Auf die Kombi kommt es an
Um den Tryptophanspiegel effektiv anzuheben, sollten möglichst natürliche Lebensmittel, die viel Tryptophan enthalten, eingenommen werden. In Kombination mit Kohlenhydraten wird die Chance erhöht, dass das Tryptophan dort im Gehirn landet, wo es gebraucht wird, um seine Wirkung entfalten zu können.

Auspowern für gesunden Schlaf
Nicht nur die Ernährungsweise ist entscheidend für die Bildung von Serotonin und die dadurch entstehenden Glücksgefühle. Auch regelmäßige Bewegung und vor allem Muskelaufbautraining helfen, dass während der Regenerationsphase Tryptophan und weitere Aminosäuren im Körper eingebaut werden. So können diese als „Wegbereiter“ für die Serotoninausschüttung zur Verfügung stehen. Es genügt vollkommen, dem Stoffwechsel 20 Minuten lang alle zwei bis drei Tage so richtig einzuheizen.

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