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Ernährung bei Reizdarmsyndrom: Ein Tagesplan-Beispiel

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Ernährung bei Reizdarmsyndrom: Ein Tagesplan-Beispiel

Gute Nachrichten für Reizdarmpatienten: Verbote oder Diätpläne sind nicht sinnvoll, um den Reizdarm in den Griff zu bekommen. Wichtiger sei es, die Gewohnheiten langsam zu ändern, sagen Experten.

Ein Reizdarmsyndrom ist nicht unmittelbar gefährlich und verläuft bei jedem individuell. Aufgrund der Beschwerden ist die Lebensqualität der Betroffenen jedoch meist stark eingeschränkt. Es treten Symptome, wie beispielsweise Bauchschmerzen, Blähungen und Verdauungsprobleme auf. Im Allgemeinen gibt es Lebensmittel, die bei einem Reizdarm besser verträglich sind als andere. Brot, Nudeln, Süßigkeiten, Milchprodukte, Steinobst oder Kohl gehören jedoch eher nicht dazu. Denn diese Lebensmittel gehören zu den vergärbaren Kohlenhydraten (sog. FODMAPS). Leidet man an einem Reizdarmsyndrom, erzielt der Verzicht auf diese Art von Kohlenhydraten eine Verbesserung der Erkrankung.

Die Infografik der AOK Hessen liefert einen beispielhaften Tagesplan zur Ernährung für Reizdarmpatienten.

Das Rezept aus dem Tagesplan der AOK Hessen findet sich hier:
Zucchini-Karotten-Auflauf https://aok-erleben.de/. Der bunte Thunfisch-Salat und der Beeren-Smoothie können ohne Rezept einfach nach Belieben zubereitet werden.

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Gute Nachrichten für Reizdarmpatienten: Verbote oder Diätpläne sind nicht sinnvoll, um den Reizdarm in den Griff zu bekommen. Wichtiger sei es, die Gewohnheiten langsam zu ändern, sagen Experten.

Ein Reizdarmsyndrom ist nicht unmittelbar gefährlich und verläuft bei jedem individuell. Aufgrund der Beschwerden ist die Lebensqualität der Betroffenen jedoch meist stark eingeschränkt. Es treten Symptome, wie beispielsweise Bauchschmerzen, Blähungen und Verdauungsprobleme auf. Im Allgemeinen gibt es Lebensmittel, die bei einem Reizdarm besser verträglich sind als andere. Brot, Nudeln, Süßigkeiten, Milchprodukte, Steinobst oder Kohl gehören jedoch eher nicht dazu. Denn diese Lebensmittel gehören zu den vergärbaren Kohlenhydraten (sog. FODMAPS). Leidet man an einem Reizdarmsyndrom, erzielt der Verzicht auf diese Art von Kohlenhydraten eine Verbesserung der Erkrankung.

Die Infografik der AOK Hessen liefert einen beispielhaften Tagesplan zur Ernährung für Reizdarmpatienten.

Das Rezept aus dem Tagesplan der AOK Hessen findet sich hier:
Nuss-Porridge https://aok-erleben.de/

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Reizdarmsyndrom: Die Top 5 der FODMAP-armen Lebensmittel

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Reizdarmsyndrom: Die Top 5 der FODMAP-armen Lebensmittel

Ein neues Phänomen ist er nicht, der Reizdarm. Die Magen-Darm-Erkrankung beschäftigt die medizinische Welt bereits seit Jahrzehnten. Viele Menschen in Deutschland leiden an dem „nervösen Darm“. Zwar ist die Erkrankung nicht unmittelbar gefährlich, doch aufgrund der Beschwerden ist die Lebensqualität der Betroffenen meist stark eingeschränkt. Es gibt jedoch gute Neuigkeiten: FODMAP-arme Lebensmittel können die Erkrankung positiv beeinflussen und die Beschwerden von Betroffenen lindern. Die AOK Hessen hat die Top 5 der FODMAP-armen Lebensmittel zusammengetragen.

FODMAP – Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole.
Was sich im ersten Moment recht kompliziert anhört, ist eigentlich ganz einfach. Die Fachbegriffe stehen für verschiedene Arten von Kohlenhydraten, wie sie zum Beispiel in Nudeln und Süßigkeiten zu finden sind. Diese Lebensmittel gehören zu den vergärbaren Kohlenhydraten. Bei der Verdauung produzieren sie verstärkt Gase. Bei Menschen mit Reizdarm kann dies eine zusätzliche Belastung für den angeschlagenen Darm sein.

Wer FODMAP-reiche Lebensmittel durch FODMAP-arme ersetzt, kann Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Verdauungsprobleme lindern.

Welche fünf Nahrungsmittel besonders FODMAP-arm sind, zeigt die Infografik der AOK Hessen.

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Schön gepflegt: gesunde Haut in der Schwangerschaft

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Schön gepflegt: gesunde Haut in der Schwangerschaft

Vom Freudentaumel bis zur Müdigkeitsattacke ist durch die Hormonumstellung in der Schwangerschaft alles drin! Auch Haut und Haare können sich verändern. Einige werdende Mütter haben traumhaft volles Haar, rosige Haut und feste Nägel wie nie zu vor. Andere werden dagegen von Pickeln geplagt. Die AOK Hessen informiert, wie die Haut auf natürliche Weise in ihrer Schönheit unterstützt werden kann.

Gleich zu Beginn der Schwangerschaft steigt die Östrogenkonzentration im Blut. Östrogen ist ein Wachstumshormon und ermöglicht die Entwicklung des Embryos. Zugleich wird auch die Erneuerung der Hautzellen angeregt. Mit etwas Glück bekommt man einen frischen, strahlenden Teint und dickes festes Haar. Da der Körper vermehrt Wasser einlagert, werden kleine Trockenheitsfältchen gemindert. Dadurch entsteht der gewisse „Glow“, der viele Schwangere umgibt.

Besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel können das Wachstum der Hornzellen und die erhöhte Talgproduktion dazu führen, dass sich die Poren verstopfen und sich Pickelchen bilden. Auch Frauen, die sonst kaum unter Pickeln leiden, können dann betroffen sein. Daran sind die vermehrt ausgestoßenen männlichen Geschlechtshormone schuld, die in dieser Zeit ebenfalls gebildet werden. Wenn sich der Hormonspiegel nach der Schwangerschaft normalisiert, verschwinden auch die Pickel wieder.

Methoden zur Unterstützung der Hautpflege in der Schwangerschaft:

Sanfte Reinigung und Pflege: Das wichtigste bei unreiner Haut ist eine gründliche Reinigung. Dafür eignet sich ein entzündungshemmendes Gesichtswasser besonders gut, beispielsweise aus der Zaubernuss, auch Hamamelis genannt. Es beruhigt die Haut und lässt die Entzündungen abklingen.

Reinigungscremes: Besonders sanft zur Haut sind Reinigungscremes mit Heil- oder Tonerde. Sie haben einen reinigenden Effekt. Lässt man die Tonerde länger einwirken, kann sie auch als Maske oder Peeling verwendet werden. Die Haut wird von überschüssigem Fett befreit und erhält wertvolle Mineralstoffe, wie Kieselsäure, Kalzium oder Magnesium.

Masken: Aus fein geriebener Gurke und Quark kann man eine Maske anrühren, die die Haut beruhigt und ihr viel Feuchtigkeit spendet. Für die Masken und Peelings werden nur kleinste Mengen benötigt. Die frischen Zutaten sollten erst unmittelbar vor der Anwendung angemischt werden, damit keine unnötigen Bakterien hinzugelangen. Die Maske sollte etwa 15 Minuten einwirken.

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Ernährung bei Diabetes Typ 2: Wie kann Übergewicht reduziert werden?

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Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes, davon viele an Diabetes Typ 2. Betroffene können jedoch einige positive Veränderungen für den eigenen Körper bewirken. Eine gesunde Ernährung, mehr Bewegung und die Reduktion von überflüssigen Pfunden können bei der Erkrankung helfen. Liebgewonnene Gewohnheiten zu ändern, ist allerdings nicht leicht. Die AOK Hessen hat einige Tipps zusammengestellt, wie eine Ernährungsumstellung bei Diabetes gelingen kann.

Übergewicht ist ein wesentlicher Risikofaktor, der an der Entstehung von Diabetes Typ 2 beteiligt ist. Auch die Verteilung des Fettgewebes am Körper ist von Bedeutung. Denn gerade das Fettdepot im Bauchraum ist ungesünder als das Fettdepot zum Beispiel an den Hüften. Das sogenannte „innere Bauchfett“ besitzt spezielle Eigenschaften, die die Arbeit des Insulins stören. Mithilfe des Body-Mass-Index (BMI) oder des Taille-Hüft-Verhältnisses (WHR) kann die Bauchfettmasse bestimmt werden. Eine Gewichtsreduktion um etwa zehn Prozent kann ausreichen, die Folgeerscheinungen von Diabetes zu verbessern. Dabei sollte beachtet werden, dass Radikalkuren nicht geeignet sind. Die Diätziele sollten stattdessen gemeinsam mit einer ernährungsmedizinischen Betreuung festgelegt werden, um eine dauerhafte Ernährungsumstellung zu erzielen

Diese Maßnahmen können bei der Ernährungsumstellung helfen:

Verzicht auf Fertigprodukte: Da verschiedene Zuckersorten beigesetzt und außerdem kaum Vitamine enthalten sind, empfiehlt es sich, möglichst weitgehend auf Fertigprodukte zu verzichten. Am besten ist es, frisch zu kochen und dabei Vollkornprodukte zu verwenden. Diese halten länger satt und lassen den Blutzucker nur langsam ansteigen.

Richtig trinken: Eine der größten Zuckerfallen sind Softdrinks. Allein der Zuckeranteil darin übersteigt das tägliche Limit. Besser ist es, auf Wasser oder gelegentlich auf Saftschorlen umzusteigen. Dabei sollten es auch gerne 1,5 bis 2 Liter Wasser täglich sein.

Vorsicht bei Alkohol: Gerade in Mixgetränken verstecken sich große Mengen an Kohlenhydraten. Da Alkohol die Freisetzung von Zucker hemmt, könnte es zu einer Unterzuckerung kommen. Allerdings spricht nichts gegen ein gelegentliches Bier oder Glas Wein.

Bewegung steigern: 30 Minuten Bewegung am Tag reichen schon aus. Oder 150 Minuten Sport über die Woche verteilt. Mehr Bewegung ist die effektivste Methode, den Blutzucker zu senken. Bei regelmäßiger Bewegung sogar dauerhaft, da der Körper noch länger „nachbrennt“ und mehr Muskeln mehr Energie benötigen.

Ausreichend schlafen: Schlafmangel macht schlapp und dämpft die Lust, sich zu bewegen. Er steigert leider auch den Heißhunger auf Süßes. Ausgeruht ist die Motivation, sich gesund zu ernähren und zu bewegen, viel größer.

Kohlenhydrate reduzieren: Statt Brot, Reis und Nudeln können Vollkornvarianten, Gemüsenudeln, Buchweizengrütze, mehlfreies Saatenbrot oder Hülsenfrüchte verwendet werden. Diese Lebensmittel haben nur einen kleinen Anteil an Kohlenhydraten und enthalten dafür mehr gesunde Ballaststoffe und Proteine. Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und lassen den Blutzucker nur langsam ansteigen.

Gesunde Fette: Die Gesamtmenge an Fett sollte im Blick behalten werden. Hierbei kann man die Vielfalt der pflanzlichen Öle nutzen: Olivenöl, Rapsöl, Avocadoöl, Sesamöl, Leinöl, Traubenkernöl oder Walnussöl schützen das Herz und die Gelenke und beinhalten unterschiedliche Vitamine sowie Nährstoffe. Tierische und gehärtete Fette sollten hingegen reduziert werden.

Fleisch- und Milchprodukte: Möglichst fettarme Produkte wählen. Sie beinhalten genauso viel Eiweiß, Nährstoffe sowie Kalzium, es werden jedoch ungesunde und übermäßige Fettsäuren eingespart.

Obst und Gemüse: Die meisten Gemüsesorten haben kaum Fett und Kalorien. Dafür sind sie aber vitaminreich und in großer Vielfalt zu bekommen. Sie eignen sich roh als Zwischenmahlzeit ebenso wie gegart als Hauptdarsteller im Gericht. Bei Obst sollte vor allem auf zuckerarme Sorten wie Äpfel oder Beeren gesetzt werden.

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Lebergesundheit: Wertvolle Tipps zur Unterstützung

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Lebergesundheit: Wertvolle Tipps zur Unterstützung

Die Leber ist mit rund zwei Kilogramm Gewicht das größte innere Organ des menschlichen Körpers. Zudem ist sie ein wahres Multitalent: Sie produziert die Galle, steuert unseren Hormon- und Energiehaushalt und speichert lebenswichtige Nährstoffe wie Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Erfreulicherweise verzeiht die Leber vieles und kann sich bis zu einem gewissen Punkt selbstständig regenerieren. Damit sie möglichst lange mit voller Leistungsfähigkeit erhalten bleibt, sollte bewusst auf die Lebergesundheit geachtet werden. Die AOK Hessen gibt einige Tipps, wie das Organ gezielt unterstützt werden kann.

Noch bekannter ist die Leber für ihre Funktion als „Entgiftungsstation“. Durch Umwelteinflüsse oder über die Nahrung gelangen verschiedene Gifte in unseren Körper. Wie ein Hochleistungsfilter entzieht das Organ dem Blut diese Schadstoffe. So werden Alkohol und Nikotin, aber auch Pestizide oder Konservierungsstoffe im Körper durch die Leber umgewandelt und entgiftet. Abschließend sorgt die Leber dafür, dass diese Stoffe über die Nieren oder den Darm wieder ausgeschieden werden können.

Folgende Tipps unterstützen bei der Erhaltung der Lebergesundheit:

– Gesunder Flüssigkeitshaushalt: Ein Erwachsener sollte mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Dazu empfehlen sich vor allem ungesüßte Getränke wie Wasser, Früchte- oder Kräutertee. Dadurch wird der Kreislauf unterstützt und den Organen dabei geholfen, Schadstoffe schnell zur Leber zu transportieren.

– Dunkle Schokolade: Dank ihres hohen Kakaogehalts hat sie eine positive Wirkung auf die Leber. In der dunklen Schokolade stecken spezielle Pflanzenstoffe, die eine antioxidative und entspannende Wirkung haben. Außerdem senkt sie den Blutdruck und trägt zu einer besseren Durchblutung der Leber bei.

– Mäßiger Alkoholkonsum: Ein einzelnes Glas Wein oder Bier kann die Leber ausgleichen. Jedes weitere Glas bedeutet für sie jedoch eine starke Belastung. Wird über längere Zeit eine größere Menge Alkohol zu sich genommen, kann dies zur Überforderung der Leber führen und bleibende Schäden verursachen. Eine Fettleber kann beispielsweise die Folge sein. Bei regelmäßigem Alkoholkonsum sollte an mindestens zwei Tagen pro Woche ganz auf alkoholische Getränke verzichtet werden, damit sich die Leber erholen kann. Mit dem vollen Verzicht auf Alkohol bleibt dem Organ eine Menge Entgiftungsarbeit erspart.

– Leberwickel: Ein beliebtes Hausmittel, das besonders nach fettigem Essen Wunder wirken kann, ist der Leberwickel. Dazu wird einfach ein Handtuch in heißes Salzwasser eingetaucht, gut ausgewrungen und auf die rechte Bauchseite, auf Höhe des Bauchnabels, platziert. Dort sitzt die Leber. Anschließend legt man eine Wärmflasche darüber und lässt den Wickel dreißig Minuten wirken. Die Wärme unterstützt die Leber zusätzlich bei ihrer Arbeit.

– Kaffee: In maßvollen Mengen, etwa zwei Tassen pro Tag, kann der Wachmacher die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen. Das schwarze Bohnengetränk enthält nämlich Bitterstoffe und bioaktive Substanzen, die die Leber schützen.

– Bitterstoffe: Regen die Produktion von Galle an und sorgen so dafür, dass die Leber das Fett aus der Nahrung besser verarbeiten kann. Gemüsesorten und Pflanzen wie, Chicoree, Löwenzahn oder Artischocken enthalten viele Bitterstoffe.

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Wenn die Sonne Flecken macht: erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Medikamente

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Wenn die Sonne Flecken macht: erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Medikamente

Medikamente und Sonne vertragen sich nicht immer. Manche Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern. Eine geringe UV-Belastung reicht dann bereits aus, um Hautreaktionen auszulösen. Bei der Einnahme von Medikamenten sollte daher immer der Beipackzettel gelesen werden. Darin sind Hinweise auf Nebenwirkungen zu Lichtempfindlichkeit und Sonneneinwirkung beschrieben. Die AOK Hessen informiert, welche Medikamente eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auslösen und welche Maßnahmen schützen.

Reagiert die Haut nach der Einnahme von Medikamenten überempfindlich auf Sonnenlicht, ist dafür vor allem die UV-A-Strahlung verantwortlich. Üblicherweise wird Sonnenbrand durch zu viel UV-B-Strahlung ausgelöst. Bestimmte Antibiotika, harntreibende Medikamente, einige entzündungshemmende Arzneimittel, manche Chemotherapeutika, Blutdrucksenker, aber auch pflanzliche Medikamente wie Johanniskraut, können in Verbindung mit Sonnenlicht Nebenwirkungen auslösen.

Sogenannte phototoxische Reaktionen zeigen sich in der Regel bereits nach dem ersten Sonnenbad. Bei der deutlich selteneren Photoallergie treten die Nebenwirkungen meistens erst nach mehrmaligem Sonnenkontakt auf. Manche Medikamente können beides auslösen. Die Symptome ähneln denen eines Sonnenbrandes: Die Haut rötet sich, brennt, juckt und es können sich Blasen oder Pusteln bilden. Bei leichten Beschwerden können kühlende Lotionen helfen. Bei stärkeren Beschwerden sollten Betroffene einen Arzt oder Apotheker aufsuchen.

Bei akuten Reaktionen gilt: sofort raus aus der Sonne! Besteht der Verdacht auf eine Photosensibilisierung durch ein Medikament, sollte dies unbedingt durch den Arzt oder die Ärztin abgeklärt werden. Wenn möglich, kann das Medikament abgesetzt oder durch ein besser verträgliches ersetzt werden. Ist dies jedoch nicht möglich, sollten Betroffene Sonnenbäder meiden und sich konsequent vor UV-Strahlung schützen. Der akuten Phase kann eine monatelange Überempfindlichkeit gegenüber UV-Licht folgen. Oft kommt es auch zur verstärkten Pigmentierung der betroffenen Hautstellen.

Damit es erst gar nicht zu einer photosensiblen Reaktion kommt, helfen eine Reihe von Maßnahmen:

– Medikamente mit kurzer Wirkdauer sollten abends eingenommen werden.
– Aktivitäten im Freien sollten in die Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.
– Auf Solariumsbesuche sollte verzichtet werden.
– Dicht gewebte Kleidung oder spezielle UV-Schutzkleidung (UV-Standard 801) bietet einen guten Schutz.
– Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (30 und mehr) schützen ebenfalls.
– Bei längeren Autofahrten oder im Büro ebenfalls auf ausreichenden Schutz achten, da Schädigungen auch durch einfaches Fensterglas oder dünne Kleidung hindurch möglich sind.

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Augenerkrankung: Was hilft beim Gerstenkorn?

Ein Gerstenkorn ist unangenehm und schmerzhaft. Ausgelöst wird es durch eine Infektion mit Bakterien. Meist verläuft die Entzündung harmlos: Mit einem Eiterknötchen am Augenlid beginnt die Erkrankung, es schwillt an und ist druckempfindlich. Nach einiger Zeit platzt das Gerstenkorn auf und der angesammelte Eiter tritt aus. Bilden sich Gerstenkörner häufiger, kann das auf ein schwaches Immunsystem oder eine Krankheit hinweisen. Die AOK Hessen informiert darüber, was bei der Behandlung der Augenerkrankung beachtet werden sollte.

Ein Gerstenkorn, in der Fachsprache Hordeolum genannt, entsteht am Rand oder auf der Innenseite des Augenlids. Es gibt ein inneres und ein äußeres Gerstenkorn. Das äußere Gerstenkorn entsteht durch die Entzündung von Schweiß- und Talgdrüsen am Augenlid. Es kommt seltener vor als das innere, bei dem sich die Talgdrüsen am Innenrand des Lids entzünden. Oft versucht man, an der betroffenen Stelle herumzudrücken. Das kann jedoch dazu führen, dass sich die Entzündung weiter ausbreitet und zum Beispiel auch das andere Auge in Mitleidenschaft gezogen wird. Die wichtigste Regel ist daher, Finger weg vom Gerstenkorn. Damit sich andere Menschen nicht anstecken, wird empfohlen, sich regelmäßig die Hände zu waschen und eigene Handtücher zu benutzen.

In der Regel heilt ein Gerstenkorn nach einigen Tagen von selbst wieder ab. Zu Komplikationen, wie beispielsweise einer Bindehautentzündung, einer Entzündung der Augenhöhle oder einem Lidabszess, kommt es nur selten. Zeigt sich jedoch nach einer Woche keine Besserung oder werden die Symptome schlimmer, sollte man einen Augenarzt aufsuchen. Im Internet finden sich viele Hausmittel gegen Gerstenkörner, die aber nicht immer zielführend sind. Oft werden feuchte Kompressen, zum Beispiel Teebeutel, oder Breiauflagen als Hilfsmittel empfohlen. Die Feuchtigkeit kann die Haut jedoch aufweichen und dafür sorgen, dass sich die Erreger weiter verteilen. Feuchtwarme Kompressen sind daher eher ungeeignet.

Sinnvoller ist trockene Wärme, zum Beispiel mithilfe einer Rotlichtlampe. Mit dieser kann das Gerstenkorn zwei- bis dreimal am Tag für einige Minuten bestrahlt werden. Die Lampe wird dabei 20 bis 40 Zentimeter vor dem geschlossenen Auge positioniert. Dank der Wärme wird sich das Gerstenkorn schneller öffnen und, nachdem der Eiter abgeflossen ist, abheilen. Öffnet sich das Gerstenkorn nicht von allein und nimmt der Druckschmerz weiter zu, muss es vom Augenarzt unter örtlicher Betäubung geöffnet werden. Treten häufiger Gerstenkörner auf, können ein geschwächtes Immunsystem oder Krankheiten wie Diabetes mellitus dahinterstecken.

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Rosskastanie: Heilpflanze für geschwollene Füße und schwere Beine

Viel sitzen, stehen und gehen – so sieht meist der Alltag aus. Zu Hause möchte man sofort die Schuhe ausziehen, sich aufs Sofa schwingen und die Beine hochlegen. Kühlende Gels, Cremes oder Tinkturen mit Rosskastanie können Linderung verschaffen. Die AOK Hessen berichtet Wissenswertes über die Heilpflanze.

Das in den Samen der Rosskastanie enthaltene Aescin wirkt nicht nur abschwellend und entwässernd, es hat auch die Eigenschaft, die Venen quasi abzudichten. Sie werden stabiler und schützen so das Gewebe vor zu starkem Flüssigkeitsaustritt. Sogar kleine Entzündungen in den Venen können gemildert werden. Deshalb ist die Rosskastanie auch bei chronischer Venenschwäche, Wadenkrämpfen und Krampfadern ein altbewährtes Mittel.

Frauen sind häufiger betroffen, aufgrund ihres schwächeren Bindegewebes. Die Beschwerden treten oft auch in der Schwangerschaft, und vor allem im Sommer auf. Wenn die Temperaturen steigen, dehnen sich häufig auch die Venen aus. Dadurch wird der Rückfluss des Blutes zum Herzen erschwert. Gleichzeitig tritt mehr Flüssigkeit in das Gewebe der Beine aus und sie schwellen an. Das ist meist zwar ungefährlich, kann aber ziemlich unangenehm werden.

Aber Vorsicht: Rosskastanien sind giftig. Man sollte daher nicht selbst versuchen, daraus ein Arzneimittel herzustellen. Der Apotheker kann beraten, welches Kastanienpräparat in welcher Dosierung und Anwendung am besten geeignet ist. Je mehr Aescin enthalten ist, desto besser ist auch die Wirkung. Möglich sind Salben und Tinkturen für die äußerliche Anwendung. Es werden aber auch Tropfen oder Dragees im Handel angeboten.

Die Beine hochlegen und tief in den Bauch atmen unterstützt auch den Rückfluss. Dabei muss der Bauch richtig nach außen gestülpt werden. Das kann im Liegen durchgeführt werden, wenn man die Beine nach oben streckt. Dass das Hochlegen die Venen entlastet, ist schnell bemerkbar. Aber auch eine regelmäßige kalte Dusche und die Venenpumpe können müden Beinen auf die Sprünge helfen. Dazu werden abwechselnd die Muskeln der Waden angespannt, indem man von den Fußballen auf die Fersen wippt. Verschaffen all diese Maßnahmen keine Linderung, sollte ein auf Gefäße spezialisierter Arzt aufgesucht werden, ein sogenannter Phlebologe.

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Akne: Häufigste Hautkrankheit bei Jugendlichen

Die Pubertät ist für Körper und Geist eine anstrengende Zeit. Verschiedene Vorgänge werden im Körper in Gang gesetzt, und meist lässt auch der erste Pickel nicht lange auf sich warten. Wenn es bei einem Pickel bleibt – kein Problem. Nicht gern gesehen und leider auch recht auffällig sind dagegen Akne-Pickel. Bei Jugendlichen ist Akne die häufigste Hauterkrankung. Die AOK Hessen gibt einen Überblick über verschiedene Anwendungen zur Verbesserung des Hautbildes.

In der Pubertät bilden sich vermehrt männliche Geschlechtshormone, sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen. Diese regen die Talgbildung in der Haut an. Gleichzeitig entstehen mehr Hornzellen. Vergrößern sich nun die Poren und werden sie von zu viel Talg verstopft, kann dies zu Pickelbildung und Entzündungen auf Gesicht, Hals, Nacken und Rücken führen.

Bei Akne werden drei Stufen der Erkrankung unterschieden:

Leichte Akne: nur Mitesser und vereinzelte Akne-Pickel
Mittelschwere Akne: mehrere Pickel mit Entzündungen, sogenannte Pusteln mit Eiterbildung und Papeln (kleine Knötchen)
Schwere Akne: entzündete Pusteln und starke Knötchenbildung

Da die Akne hormonell bedingt ist, ist es keine Sache der Sauberkeit, wenn Akne-Pickel entstehen. Aber das Hautbild lässt sich durch gute Pflege mit pH-neutralen Produkten verbessern.
Folgende Tipps können helfen:

– Ölhaltige Kosmetik vermeiden und feuchtigkeitsspendende Cremes auf Wasserbasis verwenden.
– Nicht öfter als zweimal täglich waschen, da ansonsten die Haut zu strak austrocknet.
– Gesichtswasser mit einem hohen Alkoholgehalt wirkt desinfizierend.
– Zinksalben beruhigen die Haut und lassen Entzündungen abklingen.
– Auch milde Peelings sind geeignet.
– Zu viel Sonne, zum Beispiel durch das Sonnenstudio oder ungeschützte Sonnenbäder vermeiden. UV-Licht macht die geschädigte Haut noch empfindlicher.

Vorsicht gilt auch beim Pickelausdrücken: Dies sollte nur mit einem sauberen Tuch und am besten professionell ausgeführt werden. Ansonsten können sich die Entzündungen verschlimmern und Narben zurückbleiben.

Bei manchen Menschen wirkt sich eine gesunde Ernährung gut auf das Hautbild aus. Beim Verzicht auf Fleisch, Milchprodukte und zuckerhaltige Speisen berichten Betroffene von einer Verbesserung des Hautbildes.

Mädchen, die mit der Antibabypille verhüten, können ihre Akne dadurch verbessern. Diesen Effekt haben alle Pillenpräparate. Es gibt auch Pillen, die eine etwas stärkere Wirkung auf das Hautbild haben. Diese enthalten den Wirkstoff Chlormadinonacetat. Ob diese Präparate jedoch infrage kommen, sollte mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.

Grundsätzlich gilt, je früher der Hautarzt aufgesucht wird und eine individuelle Therapie erfolgt, umso größer sind die Chancen auf einen gemäßigten Verlauf der Akne. Der Arzt kann bestimmte antibiotikahaltige Cremes oder Gels beziehungsweise eine kombinierte Therapie aus Cremes und Antibiotikatabletten oder Hormonpräparaten verschreiben.

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