Tag Archives: Arbeit/Beruf

Pressemitteilungen

Kündigung innerhalb der Probezeit – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Rechtliche Tipps für Arbeitnehmer

Ein neuer Job bedeutet neue Aufgaben, neue Kollegen – und meist eine Probezeit. Welche Kündigungsfrist dann für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gilt und was es sonst noch zu beachten gibt, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Gibt es immer eine Probezeit?

Ob ein Arbeitsverhältnis mit einer Probezeit beginnt oder nicht, kann der Arbeitgeber frei entscheiden. Eine gesetzliche Vorgabe gibt es nicht. Gilt für das Unternehmen jedoch ein Tarifvertrag, der eine Probezeit vorschreibt, dann ist der Arbeitgeber bei Neueinstellungen daran gebunden. Die Länge der Probezeit ist nach § 622 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) auf höchstens sechs Monate begrenzt. Eine Vereinbarung über eine längere Probezeit ist zwar nicht unwirksam, nach den sechs Monaten gelten jedoch die regulären Kündigungsfristen. In Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt außerdem nach sechs Monaten der gesetzliche Kündigungsschutz, sodass eine Kündigung nur noch aus den gesetzlich zulässigen Gründen erlaubt ist. Abhängig von der Tätigkeit ist eine Probezeit von drei bis sechs Monaten sinnvoll. „Je komplexer die Aufgaben, desto mehr Zeit ist oft notwendig, bis Arbeitgeber und Arbeitnehmer beurteilen können, ob die Zusammenarbeit passt“, erläutert die D.A.S. Expertin.

Kündigungsfristen innerhalb der Probezeit

Entscheidet sich der Arbeitgeber für eine Probezeit, ist die Länge der Kündigungsfrist innerhalb dieses Zeitraums gesetzlich vorgegeben: Gemäß § 622 Abs. 3 des (BGB) „kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden“. Innerhalb von Tarifverträgen ist jedoch auch eine kürzere oder längere Frist möglich (Abs. 4 von § 622 BGB). „Diese Kündigungsfrist gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber“, ergänzt die D.A.S. Expertin. Übrigens: Selbst am letzten Tag der Probezeit ist eine Kündigung möglich. Entscheidend ist der Zugang des Schreibens, das Ende der Kündigungsfrist muss nicht mehr in den sechs Monaten liegen.

Kündigungsgrund

Viele glauben, dass Arbeitgeber in der Probezeit keinen Kündigungsgrund angeben müssen. Dies hat aber nichts mit der Probezeit zu tun: Laut Kündigungsschutzgesetz müssen Arbeitgeber erst nach Ablauf der ersten sechs Monate einen der gesetzlich zulässigen Kündigungsgründe angeben. Häufig entspricht dieser Zeitraum der Probezeit – das muss aber nicht so sein. Dauert die Probezeit also nur drei Monate, kann der Arbeitgeber im sechsten Monat immer noch ohne Kündigungsgrund kündigen – dann allerdings mit einer regulären Kündigungsfrist. Das Kündigungsschutzgesetz gilt für Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitern. In kleineren Betrieben muss der Arbeitgeber also generell keinen der gesetzlichen Kündigungsgründe angeben. Eine Kündigung darf aber auch dann niemals willkürlich sein.

Ausnahme Ausbildungsverträge

Für Ausbildungsverhältnisse ist eine Probezeit nach § 20 des Berufsbildungsgesetzes vorgeschrieben. Sie darf zwischen einem Monat und vier Monaten liegen. Für die Probezeit innerhalb eines Ausbildungsvertrages gilt laut Rassat: „Es besteht keine Kündigungsfrist.“ Sowohl der Arbeitgeber als auch der Auszubildende kann das Ausbildungsverhältnis jederzeit durch eine schriftliche Kündigung beenden. Auch hier ist die Angabe des Kündigungsgrundes nicht notwendig. Setzt der Auszubildende seine Ausbildung in einem anderen Unternehmen fort, beginnt die Probezeit dort wieder von neuem.

Wenn es zur Kündigung kommt

„Bei betriebsbedingten Kündigungen erhalten meist die Mitarbeiter eine Kündigung, die sich noch in der Probezeit befinden“, weiß die D.A.S. Rechtsexpertin. Schwangere sind davon ausgenommen, denn sie stehen unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter im Betrieb immer unter einem Sonderkündigungsschutz (§ 17 Mutterschutzgesetz). Wenn das Unternehmen über einen Betriebsrat verfügt, muss der Arbeitgeber diesen über eine Kündigung während der Probezeit informieren (§ 102 Betriebsverfassungsgesetz). Der Betriebsrat prüft, ob die Kündigung gegen Treu und Glauben verstößt, sittenwidrig oder willkürlich ist oder als Maßregelung dient und damit unwirksam ist. Das wäre beispielweise der Fall, wenn der Arbeitnehmer während der Probezeit seine gesetzlichen Pausen einfordert und als Konsequenz entlassen wird. Eine Kündigung aufgrund persönlicher Eigenschaften wie der sexuellen Ausrichtung, Religionszugehörigkeit oder des Geschlechts ist ebenfalls nicht erlaubt.
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Pressemitteilungen

Ratgeberthema Arbeitsrecht: Hochkonjunktur für Krankmeldungen

Im Februar melden sich jährlich am meisten Arbeitnehmer krank. Was passiert mit dem Skiurlaub, wenn es einen da erwischt? Und wann darf ich auch mit Krankenschein arbeiten?
Anwälte geben unerwartete Anworten zu Fragen rund um die Krankmeldung.

 
Presseinformation
Ratgeber / Recht / Arbeit

Hochkonjunktur für Krankmeldungen – wie es richtig geht

Im Februar melden sich jährlich am meisten Arbeitnehmer krank. Was passiert mit dem Skiurlaub, wenn es einen da erwischt? Und wann darf ich auch mit Krankenschein arbeiten?
Unerwartete Antworten von Experten rund um die Krankmeldung.

Köln, 16. Januar 2019 – Deutlich häufiger als in den Sommermonaten beanspruchen Arbeitnehmer zwischen Oktober und März die Möglichkeit, sich zuhause auszukurieren. Laut Statistiken der gesetzlichen Krankenkassen nehmen Chefs im Februar die meisten gelben Scheine entgegen. Doch was, wenn der Mitarbeiter immer nur freitags Schnupfen hat? Anwälte für Arbeitsrecht klären auf, was bei Krankmeldungen zu beachten ist.

 Wenn ich mich krank fühle, darf ich zuhause bleiben. Richtig?

So einfach ist das leider nicht. Zunächst einmal muss man den Arbeitgeber natürlich informieren, und zwar zu Beginn des Arbeitstages, wie der Münchener Rechtsanwalt Florian Wehner ( https://www.kanzleiwehner.de/rechtsgebiete/arbeitsrecht/ ) erläutert. Und dann kommt es darauf an, wie stark einen die Krankheit in der Ausführung seiner Aufgaben beeinträchtigt. Ein gebrochener Finger zum Beispiel muss für jemanden, der einer rein geistigen Arbeit nachgeht, nicht unbedingt eine Einschränkung sein. Und, so Wehner: „Unter Umständen muss man auch per Telefon oder Email erreichbar bleiben, obwohl man zuhause bleibt. Das kann bei Führungskräften und Menschen in wichtigen Positionen der Fall sein, wenn es zumutbar ist, und ist dann eine Frage der Treuepflichten im Arbeitsvertrag.“

 Kann ich mich per E-Mail krankmelden?

Das hängt davon ab, ob der Arbeitgeber seine Mails regelmäßig liest. „Man muss die Gewissheit haben, dass die Krankmeldung den Arbeitgeber rechtzeitig erreicht“, erklärt Dr. Ulrich Hallermann – Fachanwalt für Arbeitsrecht in Mainz und Worms ( https://www.kanzlei-hallermann.de/arbeitsrecht/ ). „E-Mail oder vielleicht WhatsApp – entscheidend ist, welches die gängige Kommunikationsmethode mit der zuständigen Person ist.“ Wer auf Nummer sicher gehen will, dass seine Meldung ankommt, sollte die zuständige Person am besten anrufen und um eine kurze schriftliche Bestätigung per Mail bitten.

Brauche ich den Krankenschein wirklich erst am dritten Tag?

Keiner setzt sich gerne ins Wartezimmer, nur um sich einen Krankenschein zu besorgen. Zwei Tage zuhause bleiben ohne Attest ist da okay, denken viele Arbeitnehmer. Doch ganz so einfach ist es nicht, warnt Tim Fink, Rechtsanwalt in Hamburg und Bremen ( https://www.die-kuendigungsschutzkanzlei.de ): „Grundsätzlich gilt, dass man eine Arbeitsunfähigkeit, die länger als 3 Tage andauert, spätestens an dem darauf folgenden Tag per Attest nachweisen muss.“ Tatsächlich kann der Chef aber als generelle Regelung auch schon ab dem ersten Tag eine Bescheinigung verlangen – unabhängig davon, ob der Verdacht einer vorgetäuschten Erkrankung besteht. „Der Arbeitgeber muss es nicht begründen, wenn er ein Attest vor dem vierten Krankheitstag haben möchte“, so Anwalt Fink.“ Allerdings können in einem Arbeits- oder Tarifvertrag oder mit dem Betriebsrat dazu andere Regelungen getroffen werden.

 
Muss ich meinem Arbeitgeber sagen, was ich habe?

Die Krankheit geht den Arbeitgeber nichts an, auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt steht deshalb auch keine Diagnose. Arbeitsrechtsexperte Ulrich Hallermann weist darauf hin, dass es wichtig ist, die voraussichtliche Dauer der Krankheit anzugeben. Ein Attest legitimiert jedoch keine zusätzlichen Urlaubstage: Wer eine Krankschreibung für zwei Wochen vorgelegt hat, aber nach einer schon wieder fit ist, muss trotz Krankenschein zur Arbeit zurückkehren. Und falls der Arbeitgeber begründete Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit hat, kann er übrigens den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen beauftragen, den Arbeitnehmer zu untersuchen.

Kann ein Arbeitnehmer wegen oder während einer Krankheit gekündigt werden?
  
Krank im Urlaub – darf ich die Tage dranhängen?
Auf keinen Fall! Im Urlaub krank zu werden ist ärgerlich, berechtigt einen jedoch nicht dazu, den Urlaub eigenmächtig zu verlängern. „Damit die Urlaubstage jedoch nicht verfallen, sollte man die Krankheit bereits am ersten Tag seinem Arbeitgeber melden und für alle Krankheitstage ein Attest vorlegen. Denn nur die vom Arzt bescheinigten Tage können zu einem anderen Zeitpunkt als beantragter Urlaub nachgeholt werden“, rät Rechtsanwalt Florian Wehner. Pech hat allerdings, wer Überstunden abfeiert und währenddessen krank wird, denn diese freie Zeit lässt sich nicht noch einmal beantragen. Und was passiert mit dem Urlaub bei einer längeren Krankheit? Die Antwort dazu und mehr zu Krankheit im Urlaub unter: https://www.kanzleiwehner.de/2017/01/krank-im-urlaub-urlaubstage-retten/

 

Schule oder Kindergarten rufen an, weil mein Kind krank ist. Darf ich einfach gehen?

Hier greifen Regelungen über die sogenannten „elterlichen Fürsorgepflichten“, die einem Arbeitnehmer erlauben, den Arbeitsplatz kurzfristig zu verlassen, wenn das Kind erkrankt. Allerdings muss man den Arbeitgeber darüber informieren. Der Spezialist für Kündigungsschutz, Tim Fink: „Der Chef hat in dem Fall auch das Recht, den Grund des kurzfristigen Verlassens des Arbeitsplatzes zu erfahren. Für das entschuldigte Fernbleiben benötigen Arbeitnehmer dann ein ärztliches Attest über die Betreuungsbedürftigkeit des Kindes.“ In der Regel stehen einem zehn Tage im Jahr zur Betreuung kranker Kinder zu, in denen man freigestellt werden kann.

Weiterführende Infos zu Fragen im Arbeitsrechtrund um Krankmeldung und Arbeitsrecht:
https://www.kanzlei-hallermann.de/arbeitsrecht/
https://www.kanzleiwehner.de/rechtsgebiete/arbeitsrecht/
https://www.die-kuendigungsschutzkanzlei.de

Die Experten:
Rechtsanwalt Tim Fink – Die Kündigungsschutzkanzlei Hamburg/Bremen ( https://www.die-kuendigungsschutzkanzlei.de )
Rechtsanwalt Florian Wehner – München ( https://www.kanzleiwehner.de )
Rechtsanwalt Dr. Ulrich Hallermann – Fachanwalt für Arbeitsrecht in Mainz und Worms ( https://www.kanzlei-hallermann.de )

 

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Teilzeit Revolution ausgerufen

Job Plattform ruft die Teilzeit Revolution aus!

Teilzeit Revolution ausgerufen

Job-Plattform für Teilzeit Jobs www.happierjobs.org

Neue Job Plattform ruft die Teilzeit Revolution aus!

Im Jahre 2018 wurde die 40 Stundenwoche 100 Jahre alt. Zu ihrer Geburtsstunde war die 40 Stundenwoche eine große und wichtige Errungenschaft für Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Heute, nach 101 Jahren technischer Innovation, ist es erneut an der Zeit Arbeitnehmer*innen an den Profiten der gewachsenen Produktivität teilhaben zu lassen.

Aus diesem Grund fordert happierjobs.org den Wechsel zur 32 Stundenwoche.

Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen, im Durchschnitt können Menschen nicht acht Stunden pro Tag konzentriert arbeiten. Weiterhin verbessern geringe Arbeitszeiten die physische und psychische Gesundheit.

Die neue Gesetzeslage erlaubt zwar den Wechsel in die Teilzeitarbeit, viele fürchten jedoch, dass dies mit einem Karriereende einhergeht. Dies zeigt sich schon bei der Betrachtung von Stellenausschreibungen: Fast alle Führungspositionen werden als Vollzeit-Stellen ausgeschrieben.

Da jedoch immer mehr Unternehmen ihren Arbeitnehmer*innen Teilzeitarbeit mit fairen Karrieremöglichkeiten bieten möchten, wurde mit www.happierjobs.org die erste Job-Plattform exklusiv für Berufe in Teilzeit gegründet. Ziel der Plattform ist es Menschen, die den Wunsch nach einem gesunden Work-Life-Balance haben, mit Unternehmen zusammenzubringen, die diesen Wunsch respektieren und wertschätzen.

Mehr Informationen: www.happierjobs.org
Kontakt: info@happierjobs.org

Erste Jobplattform für Teilzeit Jobs

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Arbeitsrecht

„Junges dynamisches Team“: Altersdiskriminierung in Stellenanzeige?

Wenn ein Unternehmen einen „Junior Consultant“ sucht und dabei hervorhebt, dass dieser in einem „jungen dynamischen Team“ arbeiten soll, kann die Ablehnung eines älteren Bewerbers grundsätzlich eine Altersdiskriminierung darstellen. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Bundesarbeitsgericht entschieden.
BAG, Az. 8 AZR 406/14

Hintergrundinformation:
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz soll in Deutschland verhindern, dass Menschen bei Vertragsabschlüssen zum Beispiel wegen ihres Alters, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrem Geschlecht oder einer Behinderung Nachteile erleiden. Dies gilt etwa für den Abschluss von Mietverträgen oder Arbeitsverträgen. Fühlt sich jemand aus den genannten Gründen diskriminiert, kann er Anspruch auf eine Entschädigung haben. Der Fall: Ein 42-Jähriger hatte sich auf eine Stelle bei einem Personalberatungsunternehmen beworben. Die Stellenbezeichnung lautete „Junior Consultant“. In der Stellenanzeige fand sich der Hinweis, dass der neue Mitarbeiter künftig in „Personalprojekten in einem professionellen Umfeld mit einem jungen dynamischen Team“ tätig sein sollte. Der 42-jährige Diplom-Betriebswirt brachte alle erforderlichen Qualifikationen mit. Nach sechs Tagen erhielt er eine Ablehnung ohne Gründe. Die Stelle bekam schließlich ein 28-Jähriger. Der 42-Jährige schloss aus der schnellen Ablehnung, dass er dem Unternehmen schlicht zu alt gewesen war. Er forderte Schadenersatz wegen einer Altersdiskriminierung. Das Unternehmen hielt dagegen: Mit „jungem Team“ sei ein Team gemeint gewesen, das erst kurze Zeit existiere. Das Landesarbeitsgericht schloss sich der Meinung des Unternehmens an und wies die Klage ab. Das Urteil: Das Bundesarbeitsgericht war nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice anderer Meinung. Arbeitgeber dürften freie Arbeitsplätze nicht unter Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot ausschreiben. Genau das sei hier aber durch die Formulierung „junges dynamisches Team“ geschehen. Dieser Begriff solle junge Bewerber anlocken und habe nichts mit dem Zeitraum des Bestehens des Teams zu tun. Zwar begründe die Formulierung noch keinen Schadenersatzanspruch; sie erlaube jedoch die Vermutung, dass eben das Alter der Ablehnungsgrund gewesen sei. Bestünde eine solche Vermutung, ändere sich die Beweislast: Nun müsse nicht mehr der Bewerber beweisen, dass er wegen seines Alters abgelehnt worden sei, sondern der Arbeitgeber müsse beweisen, dass er andere Ablehnungsgründe gehabt habe. Da das Landgericht dies nicht ausreichend berücksichtigt hatte, hob das Bundesarbeitsgericht das Urteil auf.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 11. August 2016, Az. 8 AZR 406/14

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Aktuelle Nachrichten Bücher/Zeitschriften Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe Wissenschaft/Forschung

Was ist Typ-3-Diabetes?

Forscher entdeckten, bevor die ersten Symptome einer Demenz auftreten, kann man bei Alzheimer-Patienten beobachten, dass die Aufnahme von Glukose (Blutzucker) in das Gehirn sinkt. Aus diesen Gründen verwenden die Forscher den Begriff „Diabetes-Typ-3“, um die Ähnlichkeit zwischen der Alzheimer-Krankheit und der Zucker-Krankheit deutlich zu machen.

 

Die Krankheit ist u.a. durch eine Insulinresistenz im Gehirn gekennzeichnet.

Das heißt, der Blutzucker erreicht zwar – anders als beim GLUT1-Defekt – das Hirn, kann aber nicht von den Zellen aufgenommen werden.

So soll auf den Zusammenhang zwischen Insulinstoffwechsel und der neurodegenerativen Erkrankung hingewiesen werden.

Quelle: Die unbekannten Vorteile der ketogenen Diät (Inge Brinkmann vom 5. September 2013)

Prof. Dr. Ulrike Kämmerer

http://www.medscapemedizin.de/artikel/4901428

 

Mit dem Begriff Diabetes- Typ-3 werden verschiedene seltene Diabetes-Formen zusammengefasst.

Quelle:

https://www.netdoktor.de/krankheiten/diabetes-mellitus/diabetes-typ-3/

 

Da auch bei Alzheimer ein Problem des Zuckerstoffwechsels besteht, verwenden viele Experten den Begriff Diabetes-Typ-3 auch für Morbus Alzheimer.

 

Weitere Infos finden Sie im Buch:

 

Demenz & Alzheimer besser verstehen – Das langsame Vergessen

Autorin: Jutta Schütz

Paperback

ISBN-13: 9783744833776

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 31.05.2017

Sprache: Deutsch

erhältlich als:

BUCH 4,99 €  E-BOOK 3,99 €

 

Diese Presse darf ausschließlich zu informativen, persönlichen und NICHT-kommerziellen Zwecken verwendet werden. Sie dürfen diese Presse ansehen, drucken, kopieren und weitergeben unter folgenden Bedingungen: Die Presse darf nur verwendet werden für den persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch. Die Presse muss bei einer Kopie oder bei einem Teilausschnitt alle rechtlichen Informationen wie das Originaldokument sowie auch das Copyright-Recht „© 2018 Jutta Schütz“ enthalten. Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt.

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

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Arbeitsequipment auf Reisen – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Ramona P. aus Detmold:
Wenn ich auf Reisen bin, nehme ich gerne das Firmenhandy mit, damit ich im Notfall erreichbar bin. Wer haftet, wenn es beschädigt wird oder verloren geht? Bin ich dafür verantwortlich?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Die Arbeitnehmerhaftung für Schäden an Arbeitsmitteln richtet sich nach dem Grad des Verschuldens. Bei leichter Fahrlässigkeit, also einer kleinen Unachtsamkeit, die jedem passieren kann, haften Mitarbeiter in der Regel nicht. Lassen sie hingegen die sonst üblichen Sorgfaltsregeln außer Acht – mittlere Fahrlässigkeit – teilen sie sich die Haftung mit dem Arbeitgeber. Die Quote kann dabei von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Erst bei grober Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz haften Mitarbeiter in vollem Umfang. Ist der entstandene Schaden groß – wenn etwa wichtige Unternehmensdaten verloren gegangen sind – berücksichtigen die Gerichte aber auch das Einkommen. Grob fahrlässig handelt beispielsweise, wer ein Diensthandy ohne PIN-Sperre auf dem Tisch eines Cafes liegen lässt. Fällt das Gerät aus der Tasche auf den Boden und geht kaputt, ist dies in der Regel als leichte Fahrlässigkeit anzusehen. Die Grenzen sind jedoch fließend, sodass die Haftung sehr vom Einzelfall abhängt. Prinzipiell gilt: Wer das Diensthandy aus betrieblichen Gründen mit sich führt, also auf Anweisung des Arbeitgebers handelt, für den gelten milde Haftungsregeln. Viele Betriebe haben solche Haftungsfragen auch in speziellen Vereinbarungen zur Nutzung von Diensthandys geregelt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.263

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Jeder Job kann glücklich machen

Marion Lemper-Pychlau gibt in ihrem neuen Buch wertvolle Expertentipps für alle, die sich die Freude an der Arbeit zurückholen wollen

Jeder Job kann glücklich machen

Marion Lemper-Pychlau

Königstein, 18. Oktober 2018.
Jeder kann Freude an seiner Arbeit haben – davon ist die Expertin für Arbeitsfreude Marion Lemper-Pychlau überzeugt. In ihrem neuen Buch „Jeder Job kann glücklich machen – Hol Dir die Freude an der Arbeit zurück“ stellt die Diplom-Psychologin und gefragte Vortragsrednerin gezielte Strategien vor, mit deren Hilfe jeder seine Arbeit genießen kann – auch dann, wenn es viele Gründe gäbe, sich frustriert und entmutigt zu fühlen.

„Mein Buch richtet sich an alle, die mehr von ihrer Arbeit erwarten als bloß ein Gehalt“, sagt Marion Lemper-Pychlau, die als Trainerin und Coach viele Klienten zu mehr Lebensfreude bei der Arbeit begleitet. Als „Freiheitskämpferin der modernen Arbeitswelt“ spricht sie sich ausdrücklich gegen die heute vielfach kolportierte Work-Life-Balance aus. „Ich verfluche den Begriff und die Wahrnehmung dahinter. Es gibt keine Zweiteilung in unserem Leben. Das Leben findet in jedem Augenblick statt und will gestaltet werden“, hebt die Bestseller-Autorin hervor. Arbeit sei genauso Leben wie die Freizeit. „Wer glaubt, er würde in einem Käfig stecken und deshalb darauf warten müssen, dass ihm endlich mal jemand die Tür ins Freie öffnet, der hat ganz einfach nicht begriffen, worum es in diesem Leben geht, in dem jede Minute in irgendeiner Form gestaltet werden kann und sollte“, fügt sie hinzu. Ausdrücklich meint sie damit auch die Arbeitswelt. Keiner sei Opfer, egal in welcher Position, auf welcher Hierarchieebene und ob angestellt oder selbständig.

Im Buch „Jeder Job kann glücklich machen – Hol Dir die Freude an der Arbeit zurück“ plädiert die Expertin für Arbeitsfreude deshalb dafür, sich selbst mehr einzubringen – auch, wenn das manchmal unbequem sei und man damit vielleicht anecke. „Es gilt, mitzudenken, mitzureden, mitzugestalten, Verantwortung zu tragen und Stellung zu beziehen – selbst, wenn man sich damit Feinde macht“, führt Marion Lemper-Pychlau aus. „Wer spüren will, dass er lebt, muss sich Herausforderungen suchen und sich diesen auch stellen. Wer regungslos darauf wartet, dass die Zeit bis zur Rente endlich um ist, ist nicht nur leblos, sondern auch selbst Schuld an seinem Elend.“ Das Buch, das ab sofort im Handel erhältlich ist, richtet sich an alle, die ihre Arbeit zu einem wichtigen, bereichernden, lebendigen Teil ihres Lebens machen wollen. „Wir verbringen den größten und besten Teil unserer Wachzeit bei der Arbeit. Es wäre eine Katastrophe, wenn wir in dieser Zeit nicht das Gefühl hätten, wahrhaft lebendig zu sein“, bringt es die Trainerin und Rednerin auf den Punkt.

Weitere Informationen zu Marion Lemper-Pychlau und ihren Veröffentlichungen gibt es unter www.lemper-pychlau.com Das neue Buch ist unter anderem via Amazon erhältlich.

Hintergrund:

Marion Lemper-Pychlau ist die einzige Expertin für Arbeitsfreude im deutschsprachigen Raum. Mit ihren mutigen Thesen gilt sie als Freiheitskämpferin der modernen Arbeitswelt. Arbeitnehmern rät sie, sich aus ihrer selbst gewählten Unmündigkeit zu befreien, gewährte Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume offensiv zu nutzen und sich so eigenverantwortlich ihr Glück am Arbeitsplatz zu gestalten. Die Diplom-Psychologin, Autorin zahlreicher Bücher und Fachartikel und professionelle Vortragsrednerin weiß, dass nur freie und selbstbestimmte Menschen langfristig einen guten Dienst am Kunden vollbringen können und damit den Unternehmenserfolg sichern. Den Phrasen der Motivationsgurus sagt sie den Kampf an. Für sie ist Selbstmotivierung Selbstvergewaltigung. Stattdessen erhebt sie Auflehnung zum Prinzip, eine Auflehnung, in der eine bessere Arbeitswelt für alle erst möglich wird. Führungskräften steht sie bei Themen von A wie Autorität bis Z wie Ziele zur Seite, befähigt sie, mit ihren Mitarbeitern Höchstleistungen mit einer neuen Arbeitsstruktur zu erzielen. „Keiner muss seine Arbeit hassen“, „In der Opferrolle entstehen weder Leistungswille noch Glücksgefühle“ und „Unsere heutige Arbeitswelt fördert die unreifen Seiten in uns“ sind nur einige ihre provokanten Thesen, die sie im Rahmen von Vorträgen eindringlich verdeutlicht. In ihrer Winners“ Lodge in Königstein im Taunus coacht Marion Lemper-Pychlau Mitarbeiter und Manager rund um die Themen Selbstbewusstsein und Selbstbefähigung zum Glücklichsein auch dann, wenn der Arbeitsalltag nicht rund läuft und scheinbar keine Arbeitsfreude zulässt. Auf ihrem Blog „Alltagsintelligenz.com“ berichtet sie aktuell und tiefgründig über Arbeitsfreude und Wege, diese zu erreichen.

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Pressemitteilungen

Familienfreundlichkeit beim P-Werk

Zweites Qualitätssiegel für den Personaldienstleister

Familienfreundlichkeit beim P-Werk

Siegel familienfreundlicher Arbeitgeber 2018-2021 (Bildquelle: @Bertelsmann Stiftung)

Für ihre mitarbeiter- und familienorientierte Personalpolitik hat das P-Werk im Herbst 2015 erstmals das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ der Bertelsmann Stiftung erhalten. Nun geht es in die „Verlängerung“.
Erneut hat das das P-Werk überzeugt und erhält das Siegel 2018 – 2021.

Was bedeutet Familienfreundlichkeit in einem mittelständischen Betrieb?
Eine flache Hierarchie, kurze Entscheidungswege sowie ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Mitarbeiter – das ist die Basis für ein gutes Miteinander. Dabei ist eine direkte und ehrliche Kommunikation ebenso wichtig, wie die Bereitschaft individuelle Lösungen zu finden. „Mitarbeiter benötigen Sicherheit, Vertrauen und die Möglichkeit Probleme offen anzusprechen.“, so Rouven Baumann, Geschäftsführer der Pflegewerk GmbH.

Seit 2011 haben Unternehmen die Möglichkeit, an einem standardisierten Zertifizierungsverfahren zum Erhalt des Siegels teilzunehmen. Herzstück der Erhebung ist eine Befragung aller Mitarbeiter. Das Prüfverfahren bietet außerdem die Möglichkeit, das Thema Familienfreundlichkeit unternehmensintern zu etablieren und nachhaltig weiterzuentwickeln.
Die Bertelsmann Stiftung zertifiziert und berät in erster Linie kleine und mittelständische Betriebe.

Das P-Werk ist seit 2012 erfolgreich am Markt tätig und Experte für innovative Personallösungen in den Bereichen Medizin, Pflege und Pädagogik. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden durch den flexiblen Einsatz von Fachkräften in der Arbeitnehmerüberlassung und ist Ansprechpartner bei der Gewinnung von qualifiziertem Personal.

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Kontakt
P-Werk eine Marke der Pflegewerk GmbH
Margareta Scheinhütte
Martinstraße 4
73728 Esslingen
0711
12855360
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http://www.p-werk.de

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SIEDA verbessert das Leben von Menschen im Schichtdienst

Künstliche Intelligenz als nützliches Werkzeug

SIEDA verbessert das Leben von Menschen im Schichtdienst

gamOR – SIEDA beteiligt sich an Forschungsprojekt

Kaiserslautern – Glücklich ist, wer über seine Zeit selbst bestimmt. Menschen, die im Schichtdienst arbeiten – z.B. in der Pflege und im Rettungsdienst – haben diese Freiheit nicht. Das möchte die SIEDA GmbH im Rahmen des Forschungsprojekts „gamOR“ ändern. Die Erkenntnisse aus der Forschung fließen in die Software des Unternehmens ein. So forciert beispielsweise der Online-Dienstplan biduum® die aktive Beteiligung der Arbeitnehmer am Planungsprozess indem er den Dialog mit dem Arbeitgeber unterstützt.

Wer selbst schon in der Spät- oder Nachtschicht gearbeitet hat oder Menschen kennt, die im Schichtdienst arbeiten, weiß, wie schwer es ist, familiären Verpflichtungen nachzukommen oder soziale Kontakte zu pflegen. Während man selbst arbeitet, haben Familie und Freunde oft frei.

Wie können in der Wechselschicht Beschäftigte ihre Arbeitszeit aktiv beeinflussen? Wirkt sich das tatsächlich auf die Lebensqualität aus? Das beleuchtet die SIEDA GmbH als Mitglied des Forschungsprojekts „gamOR“ zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM), der Universität Siegen und weiteren Partnern.

Durch ausgewogene Planung zum Gewinner werden

„Zum glücklichen Leben gehört eine gesunde „Work-Life-Balance“. Das ist weder Floskel noch Modewort sondern das gezielte Austarieren von Arbeitsbelastung und aktivem sozialen Leben. Darauf bezieht sich auch der Name des Forschungsprojekts „gamOR – Game of Roster“: Wer im „Spiel des Dienstplans“ punktet, wird zum Gewinner“, so SIEDA-Geschäftsführer Enno Tolzmann.

In der Schicht tätige Menschen punkten vor allem mit teamorientierter Selbstorganisation. Sie sollen bei der Erstellung eines Dienstplans eigene Wünsche einbringen und sich aktiv an der Planung beteiligen, statt diese lediglich Vorgesetzten zu überlassen.

Intelligente Software als Schlüssel zur Selbstbestimmung

OC:Planner, die SIEDA-Dienstplan-Software für mittlere und große Unternehmen, ist in der Lage, Mitarbeiterwünsche mithilfe von Verfahren der künstlichen Intelligenz zu berücksichtigen und in komplexen Gesamtgebilden einzuplanen. Die Anwendung denkt aktiv mit und berücksichtigt dabei Konflikte, wie Überschneidungen oder Unterbesetzungen. Bestimmte Dienstfolgen ermöglichen die faire Verteilung der Schichten und sorgen damit für zufriedene Mitarbeiter.

Außerdem ist die langfristige Planung wichtiges Kriterium. Damit wissen die Mitarbeiter im Schichtdienst bereits weit im Voraus verbindlich, wann Sie frei haben. Sie können private Termine und Feiertage planen. Das klingt profan, erhöht aber die emotionale Stabilität und verbessert damit die Lebensqualität.

SIEDA – die Dienstplan-Spezialisten

Die SIEDA GmbH – Systemhaus für intelligente EDV-Anwendungen – wurde 1993 gegründet. Die IT-Spezialisten aus Kaiserslautern entwickeln – u.a. mit der Nutzung künstlicher Intelligenz – Software für die Personaleinsatzplanung. Mithilfe der SIEDA-Anwendungen erstellen Personalverantwortliche Dienst- und Schichtpläne wesentlich einfacher und Zeit sparend. Zudem erleichtern Werkzeuge für die Urlaubs- und Abwesenheitsplanung sowie die Zeiterfassung die Personal-Organisation erheblich.

Bereits mehr als 500 Kunden mit über 250.000 Mitarbeitern nutzen die SIEDA-Software. Der Marktführer für die Feuerwehr und Rettungsdienste verfügt auch im Sozial- und Gesundheitswesen über bestes Renommee. Schlanke, webbasierte Lösungen, wie biduum, eröffnen immer mehr kleineren und mittleren Unternehmen und Organisationen das Potential der effizienten Dienstplanung. So profitieren z.B. auch Praxen, Industriebetriebe, Gastronomie und Handel von der SIEDA-Personalorganisation.

Weitere Informationen: www.sieda.com und www.sieda.com/biduum

Softwarehaus mit Spezialisierung auf Software zur Erstellung von Dienstplanung/Schichtplanung.

Kontakt
SIEDA GmbH
Holger König
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