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Österreicher schätzen Arbeit weniger als andere Europäer – sind aber eher bereit zu arbeiten, wenn es finanziell gar nicht nötig wäre. Aktuelle Studie der Uni Wien analysiert Wertvorstellungen zu Arbeit in verschiedenen EU-Regionen. Einfluss der Familie im Fokus der Studie.

 

  • Elterliche Werte sind größter Einflussfaktor auf den Stellenwert von Arbeit
  • Je höher die Beschäftigungsquote von Frauen, desto unwichtiger ist Arbeit für sie
  • Österreich zeigt besonderes Muster bei Arbeitszentralität junger Menschen

 

Wien, 25. April 2019 – Welchen Stellenwert Arbeit im Leben junger Menschen in Europa hat und was diese Wertvorstellung prägt, wurde jetzt von Prof. Bernhard Kittel und Fabian Kalleitner vom Institut für Wirtschaftssoziologieder Universität Wien gemeinsam mit ihrem Projektpartner Prof. Panos Tsakloglou von der Athens University of Economics and Business erforscht. Erstaunlich klar fielen bei der jetzt international veröffentlichten Arbeit die Ergebnisse zu den wesentlichen Einflussfaktoren aus, wie Prof. Kittel ausführt: „Der Einfluss der Eltern ist für junge Leute der bedeutendste Faktor, wenn es um die Wichtigkeit von Arbeit im Leben geht. Diese Einstellung wird also quasi kulturell vererbt“.

 

Wertedimensionen

Im Rahmen der Studie wurde dabei zwischen zwei verschiedenen Dimensionen der Wichtigkeit von Arbeit – auch Arbeitszentralität genannt – unterschieden. Zum einen ihre Wichtigkeit in Relation zu anderen Aspekten des Lebens wie z. B. Freizeit (auch als extrinsische Dimension bezeichnet). Und zum anderen die Bereitschaft zu arbeiten, selbst dann, wenn man es aus finanziellen Gründen nicht mehr tun müsste (auch als intrinsische Dimension bezeichnet). Setzt man die Ergebnisse für beiden Dimensionen in Beziehung zueinander, dann fällt im Europavergleich ein Land besonders auf: Österreich.

 

Junge Menschen in Österreich geben der Arbeit im europäischen Vergleich die geringste relative Wichtigkeit. „Nur in Spanien konnten wir vergleichbar geringe Werte wie in Österreich für diesen Wert feststellen“, meint Prof. Bernhard Kittel zu diesem eindeutigen Ergebnis. Umso überraschender waren dann die Ergebnisse zu der intrinsischen Arbeitszentralität, die einfach gesagt mit folgender Frage geklärt werden kann: „Würden Sie auch dann noch weiterarbeiten, wenn Sie einen Geldbetrag geerbt hätten, der Ihnen ein bequemes Leben bis ans Ende Ihrer Tage erlaubt?“ Hier zeigten junge Menschen aus Österreich nun eine besonders enge Verbundenheit zu Arbeit und waren mehr als andere Europäer bereit, weiterzuarbeiten – selbst wenn sie es nicht mehr müssten. „Die Ergebnisse zeigen für Österreich also eine auf den ersten Blick paradox anmutende Wertebeziehung zur Arbeit“, kommentiert Prof. Bernhard Kittel dieses Ergebnis. „Tatsächlich spiegelt es aber nur wider, dass die beiden Dimensionen sehr unterschiedliche Aspekte der Arbeitszentralität für Menschen erheben. Für junge ÖsterreicherInnen ist Arbeit ein selbstverständlicher Teil des Lebens, jedoch nicht mehr dominierend, sondern ein Aspekt neben anderen Lebensbereichen wie Familie und Freizeit.“

 

Frauenquote

Doch noch weitere Erkenntnisse konnte das internationale Team im großen Vergleich europäischer Regionen herausfinden. So zeigte sich, dass die relative Wichtigkeit von Arbeit besonders bei jungen Frauen stark von der Frauenbeschäftigungsquote in der Region abhing. Je höher die Quote, desto geringer die von Frauen empfundene Wichtigkeit von Arbeit. „Wenn also viele Frauen im sozialen Umfeld arbeiten“, so interpretiert Kittel den Befund, „dann wird die weibliche Erwerbstätigkeit nicht mehr in Frage gestellt und tritt in der Wahrnehmung ihrer Bedeutung in den Hintergrund.“

 

Insgesamt konnte das Team als wesentliche Faktoren, die die Wertigkeit von Arbeit für junge Menschen in den untersuchten Regionen beeinflussen, das Geschlecht, den Bildungsstand und die subjektive finanzielle Zufriedenheit ausmachen. Faktoren, deren Ausprägung zum Teil stark innerhalb Europas variieren und somit auch zu unterschiedlichen Arbeitszentralitäten beitragen.

 

Daten, die in der Studie genutzt wurden, stammten dabei aus dem CUPESSE Projekt (Cultural Pathways to Economic Self-Sufficiency and Entrepreneurship, http://cupesse.eu), das unter dem europäischen Framework Programm FP7 gefördert wurde. In diesem Projekt wurden die kulturellen und sozialen Bedingungen von Jugendbeschäftigung in Dänemark, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn sowie der Schweiz und der Türkei erhoben. Für die Studie wurden die Daten von 18 bis 35-jährigen sowie deren Eltern in den neun untersuchten EU-Ländern verwendet.

 

Originalpublikation:

The Transmission of Work Centrality within the Family in a Cross-Regional Perspective. B. Kittel, F. Kalleitner & P. Tsakloglou.

The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science, 682, March 2019. DOI: 10.1177/0002716219827515

https://doi.org/10.1177/0002716219827515

 

Rückfragehinweis:

Prof. Dr. Bernhard Kittel

Institut für Wirtschaftssoziologie

Universität Wien

Oskar-Morgenstern-Platz 1

1090 Wien

T +43 / 1 / 4277 38311

E bernhard.kittel@univie.ac.at

W https://soc.univie.ac.at/ueber-uns/bernhard-kittel/

 

Redaktion & Aussendung

PR&D – Public Relations für Forschung & Bildung

Dr. Barbara Bauder

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Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen

Buchvorstellung: 1000 Dringlichkeiten und eine Notwendigkeit

Alles ist dem Wandel unterworfen, nur der Mensch scheint das zu vergessen. Wo ist der Mut zur Veränderung?

Wir leben in der Zeit des materiellen Überflusses. Den meisten Menschen, zumindest in der westlichen Welt, mangelt es eigentlich an kaum etwas. Trotzdem verspüren wir 1000 Dringlichkeiten, dies und das zu tun oder dies und das zu besitzen. Wir sind ständig auf der Suche. Jeder ist gestresst und unter Zeitdruck. Aber seltsamer Weise scheint niemand mehr das Bedürfnis zu haben, nach dem Sinn des Lebens zu suchen.

Ablenkung wurde zur Hauptbeschäftigung der Menschen

Wir lenken uns von allen möglichen Dingen ab, selbst von den wichtigen. Unser Leben wird durch die Industrie bestimmt, Natur findet keinen Platz mehr darin. Viele scheinen dabei aber zu vergessen, dass wir nicht abhängig von der Industrie sind, sondern die Industrie von uns. Unsere Abhängig bezieht sich auf die Natur, welche wiederum nicht abhängig ist von uns.

Es ist ein Trauerspiel, wie tief einige von uns in diesem System verankert sind. Es wird nämlich nicht halten. Die ständigen Katastrophen auf dem Geld- und Arbeitsmarkt sollten uns eine Warnung sein. Doch die Art und Weise wie die Medien über Katastrophen berichten bewirkt keine Veränderung. Sie fördern Pessimismus, keinen Optimismus.

 

„Der wahre Optimismus entlarvt den Pessimismus als Illusion und Ausweichmanöver: Der wahre Optimismus schließt nicht die Augen vor der Realität; vielmehr rüstet er den Menschen mit dem Mut, den Weg der Würde zu gehen.“

 

Keiner sieht die Welt mehr als Einheit.

Es fängt schon bei Ratgebern, ähnlich zu diesem hier, an. Meist beschränkt man sich auf die reine Theorie oder auf die reine Praxis. Es fehlt an einer Symbiose aus beidem. Und genau das bietet dieses Buch! Eine ganzheitliche Betrachtung der Themen, die unser Leben bestimmen. Durch die Gedankengänge des Autors wirst du anfangen die Zusammenhänge zwischen Wissenschaft und Religion oder Wirtschaft und Natur zu erkennen.

Mit diesen Erkenntnissen kannst du einen Neustart wagen. Habe den Mut zur Veränderung!

 

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Bibliographische Angaben:
Erschien am 29.01.2019 bei indayi edition. ISBN-10: 3947003404, ISBN-13: 978-3947003402, Taschenbuch, 172 Seiten, 14,99€.
Auch erhältlich als E-Book.

 

Über indayi edition:
indayi edition ist ein aufstrebender, kleiner, bunter, außergewöhnlicher Start-up-Verlag in Darmstadt, der erste deutschsprachige Verlag, der von einem afrikanischen Migranten in Deutschland gegründet wurde. Hier wird alles veröffentlicht, was Menschen betrifft, berührt und bewegt, unabhängig von kulturellem Hintergrund und Herkunft. Indayi edition veröffentlicht Bücher über Werte und über Themen, die die Gesellschaft nicht gerne anspricht und am liebsten unter den Teppich kehrt, unter denen aber Millionen von Menschen leiden. Bücher, die bei indayi erscheinen, haben das Ziel, etwas zu erklären, zu verändern und zu verbessern – seien es Ratgeber, Sachbücher, Romane oder Kinderbücher. Das Angebot ist vielfältig: von Liebesromanen, Ratgebern zu den Themen Erotik, Liebe, Erziehung, Gesundheit, Krebs und Ernährung, spannenden Thrillern und Krimis, psychologischen Selbsthilfebüchern, Büchern über Politik, Kultur, Gesellschaft und Geschichte, Kochbüchern bis hin zu Kinder- und Jugendbüchern.

 

Über den Verleger:
Dantse Dantse ist gebürtiger Kameruner und Vater von fünf Kindern. Er hat in Deutschland studiert und lebt seit über 25 Jahren in Darmstadt. Stress, Burnout, Spiritualität, Gesundheit, beruflicher Erfolg, Kindererziehung, Partnerschaft, Sexualität, Liebe und Glück – das sind nur einige der Gebiete, auf denen sich Erfolgscoach und Autor Dantse Dantse in den letzten Jahren erfolgreich profilieren konnte.
Coaching, das wie Magie wirkt – das ist das Motto von Dantse Dantse! Seit vielen Jahren verhilft er mit seinen unkonventionellen und neuartigen Methoden Menschen zu Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Sein großer, afrikanisch inspirierter Wissensschatz ist der Schlüssel seines Erfolgs.

 

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Pressemitteilungen

Einfach gut beraten

25 Episoden mit Erlebnissen und Erkenntnissen aus der Beratungspraxis

Man verbringt so viel Zeit seines Lebens mit Chefs und Kollegen – und trotzdem wirft die eigene Arbeitsumgebung jeden Tag aufs Neue Fragen auf: Wie verkaufe ich mich am besten? Wie strukturiere ich meinen Arbeitstag – und reagiere richtig, wenn mir bei all den wachsenden Anforderungen doch mal ein Fehler passiert? Es gibt so viele Situationen im Arbeitsalltag, wo es vor allem auf das „Wie“ ankommt. Darauf, wie ich Dinge kommuniziere, damit ich mich selbst wohler und gefestigter fühle – und auch meinen Mitarbeitern und Kollegen, ggf. sogar meinem Chef, ein gutes Gefühl gebe. Wirnt Galsters „Einfach gut beraten“ ist ein Buch, das jedes Berufsleben nachhaltig verändern wird.
Galster, als Jurist jahrzehntelang für global agierende Unternehmen tätig, beantwortet nicht nur Fragen – er definiert neue Wege. Er spricht in seinem Werk über die Qualität von Entscheidungen, darüber, warum es wichtig sein kann, einen Fehler zu riskieren – auch wenn man sich vielleicht nachträglich darüber ärgert. Er spricht darüber, was kompetente Entscheider ausmacht in einer schnelllebigen Zeit, die manchmal schneller rennt, als wir atmen können. Galsters Ratschläge, das macht sein Buch so wertvoll, sind dabei unkonventionell und lebensnah. Er erzählt sie in 25 Episoden, die ohne Coaching-Latein auskommen. Sie zeigen anschaulich und mit einem Schuss Humor, was jeder wahrscheinlich schon einmal so oder so ähnlich erlebt hat. Galster denkt dabei stets „Out of the Box“ – anders als alle anderen. Er tut dies pointiert und vielschichtig. „Einfach gut beraten“ ist ein abwechslungsreicher Ratgeber, der neue Blickwinkel eröffnet. Ein Ratgeber, den man nicht am Stück, sondern in Häppchen lesen kann. Einen, der nicht satt macht, sondern hungrig – hungrig auf mehr und hungrig danach, seinen Job und dessen Umfeld.

Über den Autor:
WIRNT GALSTER, Jahrgang 1963, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder, berät seit knapp drei Jahrzehnten Menschen, die Entscheidungen treffen müssen. Galster widmet sich dabei vor allem dem Risikomanagement von Unternehmen und deren vertrieblichen Strukturen. Zum Thema Compliance ist er nicht nur erfolgreicher Autor, sondern auch gefragter Vortragsredner.

Über das Buch:
Wirnt Galster
Einfach gut beraten – 25 Episoden mit Erlebnissen und Erkenntnissen aus der Beratungspraxis
216 Seiten, 20,00EUR
ISBN: 978-3-95883-346-3

„Meisterschaft im Leben zu erlangen“ ist der Fokus, der uns bei der Auswahl der Themen leitet. „Meisterschaft“ ist dabei kein fernes Ziel, sondern beschreibt den Grad unserer Offenheit gegenüber dem Leben in seiner grandiosen Vielfalt, aber auch gegenüber seinen Schwierigkeiten und Widersprüchen als den eigentlichen Wachstumshilfen. Auf ganz persönlichen Entwicklungswegen nähert sich jeder Mensch seinen Stärken und Talenten, seiner Kraft und Bewusstheit sowie seinem Glück – seiner Essenz. Mit unseren Veröffentlichungen möchten wir hierbei unterstützend und inspirierend begleiten und Ihnen weiterführende Perspektiven vermitteln.

* Die Kamphausen Media mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Pressemitteilungen

Kündigung innerhalb der Probezeit – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Rechtliche Tipps für Arbeitnehmer

Ein neuer Job bedeutet neue Aufgaben, neue Kollegen – und meist eine Probezeit. Welche Kündigungsfrist dann für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gilt und was es sonst noch zu beachten gibt, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Gibt es immer eine Probezeit?

Ob ein Arbeitsverhältnis mit einer Probezeit beginnt oder nicht, kann der Arbeitgeber frei entscheiden. Eine gesetzliche Vorgabe gibt es nicht. Gilt für das Unternehmen jedoch ein Tarifvertrag, der eine Probezeit vorschreibt, dann ist der Arbeitgeber bei Neueinstellungen daran gebunden. Die Länge der Probezeit ist nach § 622 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) auf höchstens sechs Monate begrenzt. Eine Vereinbarung über eine längere Probezeit ist zwar nicht unwirksam, nach den sechs Monaten gelten jedoch die regulären Kündigungsfristen. In Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt außerdem nach sechs Monaten der gesetzliche Kündigungsschutz, sodass eine Kündigung nur noch aus den gesetzlich zulässigen Gründen erlaubt ist. Abhängig von der Tätigkeit ist eine Probezeit von drei bis sechs Monaten sinnvoll. „Je komplexer die Aufgaben, desto mehr Zeit ist oft notwendig, bis Arbeitgeber und Arbeitnehmer beurteilen können, ob die Zusammenarbeit passt“, erläutert die D.A.S. Expertin.

Kündigungsfristen innerhalb der Probezeit

Entscheidet sich der Arbeitgeber für eine Probezeit, ist die Länge der Kündigungsfrist innerhalb dieses Zeitraums gesetzlich vorgegeben: Gemäß § 622 Abs. 3 des (BGB) „kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden“. Innerhalb von Tarifverträgen ist jedoch auch eine kürzere oder längere Frist möglich (Abs. 4 von § 622 BGB). „Diese Kündigungsfrist gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber“, ergänzt die D.A.S. Expertin. Übrigens: Selbst am letzten Tag der Probezeit ist eine Kündigung möglich. Entscheidend ist der Zugang des Schreibens, das Ende der Kündigungsfrist muss nicht mehr in den sechs Monaten liegen.

Kündigungsgrund

Viele glauben, dass Arbeitgeber in der Probezeit keinen Kündigungsgrund angeben müssen. Dies hat aber nichts mit der Probezeit zu tun: Laut Kündigungsschutzgesetz müssen Arbeitgeber erst nach Ablauf der ersten sechs Monate einen der gesetzlich zulässigen Kündigungsgründe angeben. Häufig entspricht dieser Zeitraum der Probezeit – das muss aber nicht so sein. Dauert die Probezeit also nur drei Monate, kann der Arbeitgeber im sechsten Monat immer noch ohne Kündigungsgrund kündigen – dann allerdings mit einer regulären Kündigungsfrist. Das Kündigungsschutzgesetz gilt für Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitern. In kleineren Betrieben muss der Arbeitgeber also generell keinen der gesetzlichen Kündigungsgründe angeben. Eine Kündigung darf aber auch dann niemals willkürlich sein.

Ausnahme Ausbildungsverträge

Für Ausbildungsverhältnisse ist eine Probezeit nach § 20 des Berufsbildungsgesetzes vorgeschrieben. Sie darf zwischen einem Monat und vier Monaten liegen. Für die Probezeit innerhalb eines Ausbildungsvertrages gilt laut Rassat: „Es besteht keine Kündigungsfrist.“ Sowohl der Arbeitgeber als auch der Auszubildende kann das Ausbildungsverhältnis jederzeit durch eine schriftliche Kündigung beenden. Auch hier ist die Angabe des Kündigungsgrundes nicht notwendig. Setzt der Auszubildende seine Ausbildung in einem anderen Unternehmen fort, beginnt die Probezeit dort wieder von neuem.

Wenn es zur Kündigung kommt

„Bei betriebsbedingten Kündigungen erhalten meist die Mitarbeiter eine Kündigung, die sich noch in der Probezeit befinden“, weiß die D.A.S. Rechtsexpertin. Schwangere sind davon ausgenommen, denn sie stehen unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter im Betrieb immer unter einem Sonderkündigungsschutz (§ 17 Mutterschutzgesetz). Wenn das Unternehmen über einen Betriebsrat verfügt, muss der Arbeitgeber diesen über eine Kündigung während der Probezeit informieren (§ 102 Betriebsverfassungsgesetz). Der Betriebsrat prüft, ob die Kündigung gegen Treu und Glauben verstößt, sittenwidrig oder willkürlich ist oder als Maßregelung dient und damit unwirksam ist. Das wäre beispielweise der Fall, wenn der Arbeitnehmer während der Probezeit seine gesetzlichen Pausen einfordert und als Konsequenz entlassen wird. Eine Kündigung aufgrund persönlicher Eigenschaften wie der sexuellen Ausrichtung, Religionszugehörigkeit oder des Geschlechts ist ebenfalls nicht erlaubt.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.400

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Ratgeberthema Arbeitsrecht: Hochkonjunktur für Krankmeldungen

Im Februar melden sich jährlich am meisten Arbeitnehmer krank. Was passiert mit dem Skiurlaub, wenn es einen da erwischt? Und wann darf ich auch mit Krankenschein arbeiten?
Anwälte geben unerwartete Anworten zu Fragen rund um die Krankmeldung.

 
Presseinformation
Ratgeber / Recht / Arbeit

Hochkonjunktur für Krankmeldungen – wie es richtig geht

Im Februar melden sich jährlich am meisten Arbeitnehmer krank. Was passiert mit dem Skiurlaub, wenn es einen da erwischt? Und wann darf ich auch mit Krankenschein arbeiten?
Unerwartete Antworten von Experten rund um die Krankmeldung.

Köln, 16. Januar 2019 – Deutlich häufiger als in den Sommermonaten beanspruchen Arbeitnehmer zwischen Oktober und März die Möglichkeit, sich zuhause auszukurieren. Laut Statistiken der gesetzlichen Krankenkassen nehmen Chefs im Februar die meisten gelben Scheine entgegen. Doch was, wenn der Mitarbeiter immer nur freitags Schnupfen hat? Anwälte für Arbeitsrecht klären auf, was bei Krankmeldungen zu beachten ist.

 Wenn ich mich krank fühle, darf ich zuhause bleiben. Richtig?

So einfach ist das leider nicht. Zunächst einmal muss man den Arbeitgeber natürlich informieren, und zwar zu Beginn des Arbeitstages, wie der Münchener Rechtsanwalt Florian Wehner ( https://www.kanzleiwehner.de/rechtsgebiete/arbeitsrecht/ ) erläutert. Und dann kommt es darauf an, wie stark einen die Krankheit in der Ausführung seiner Aufgaben beeinträchtigt. Ein gebrochener Finger zum Beispiel muss für jemanden, der einer rein geistigen Arbeit nachgeht, nicht unbedingt eine Einschränkung sein. Und, so Wehner: „Unter Umständen muss man auch per Telefon oder Email erreichbar bleiben, obwohl man zuhause bleibt. Das kann bei Führungskräften und Menschen in wichtigen Positionen der Fall sein, wenn es zumutbar ist, und ist dann eine Frage der Treuepflichten im Arbeitsvertrag.“

 Kann ich mich per E-Mail krankmelden?

Das hängt davon ab, ob der Arbeitgeber seine Mails regelmäßig liest. „Man muss die Gewissheit haben, dass die Krankmeldung den Arbeitgeber rechtzeitig erreicht“, erklärt Dr. Ulrich Hallermann – Fachanwalt für Arbeitsrecht in Mainz und Worms ( https://www.kanzlei-hallermann.de/arbeitsrecht/ ). „E-Mail oder vielleicht WhatsApp – entscheidend ist, welches die gängige Kommunikationsmethode mit der zuständigen Person ist.“ Wer auf Nummer sicher gehen will, dass seine Meldung ankommt, sollte die zuständige Person am besten anrufen und um eine kurze schriftliche Bestätigung per Mail bitten.

Brauche ich den Krankenschein wirklich erst am dritten Tag?

Keiner setzt sich gerne ins Wartezimmer, nur um sich einen Krankenschein zu besorgen. Zwei Tage zuhause bleiben ohne Attest ist da okay, denken viele Arbeitnehmer. Doch ganz so einfach ist es nicht, warnt Tim Fink, Rechtsanwalt in Hamburg und Bremen ( https://www.die-kuendigungsschutzkanzlei.de ): „Grundsätzlich gilt, dass man eine Arbeitsunfähigkeit, die länger als 3 Tage andauert, spätestens an dem darauf folgenden Tag per Attest nachweisen muss.“ Tatsächlich kann der Chef aber als generelle Regelung auch schon ab dem ersten Tag eine Bescheinigung verlangen – unabhängig davon, ob der Verdacht einer vorgetäuschten Erkrankung besteht. „Der Arbeitgeber muss es nicht begründen, wenn er ein Attest vor dem vierten Krankheitstag haben möchte“, so Anwalt Fink.“ Allerdings können in einem Arbeits- oder Tarifvertrag oder mit dem Betriebsrat dazu andere Regelungen getroffen werden.

 
Muss ich meinem Arbeitgeber sagen, was ich habe?

Die Krankheit geht den Arbeitgeber nichts an, auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt steht deshalb auch keine Diagnose. Arbeitsrechtsexperte Ulrich Hallermann weist darauf hin, dass es wichtig ist, die voraussichtliche Dauer der Krankheit anzugeben. Ein Attest legitimiert jedoch keine zusätzlichen Urlaubstage: Wer eine Krankschreibung für zwei Wochen vorgelegt hat, aber nach einer schon wieder fit ist, muss trotz Krankenschein zur Arbeit zurückkehren. Und falls der Arbeitgeber begründete Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit hat, kann er übrigens den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen beauftragen, den Arbeitnehmer zu untersuchen.

Kann ein Arbeitnehmer wegen oder während einer Krankheit gekündigt werden?
  
Krank im Urlaub – darf ich die Tage dranhängen?
Auf keinen Fall! Im Urlaub krank zu werden ist ärgerlich, berechtigt einen jedoch nicht dazu, den Urlaub eigenmächtig zu verlängern. „Damit die Urlaubstage jedoch nicht verfallen, sollte man die Krankheit bereits am ersten Tag seinem Arbeitgeber melden und für alle Krankheitstage ein Attest vorlegen. Denn nur die vom Arzt bescheinigten Tage können zu einem anderen Zeitpunkt als beantragter Urlaub nachgeholt werden“, rät Rechtsanwalt Florian Wehner. Pech hat allerdings, wer Überstunden abfeiert und währenddessen krank wird, denn diese freie Zeit lässt sich nicht noch einmal beantragen. Und was passiert mit dem Urlaub bei einer längeren Krankheit? Die Antwort dazu und mehr zu Krankheit im Urlaub unter: https://www.kanzleiwehner.de/2017/01/krank-im-urlaub-urlaubstage-retten/

 

Schule oder Kindergarten rufen an, weil mein Kind krank ist. Darf ich einfach gehen?

Hier greifen Regelungen über die sogenannten „elterlichen Fürsorgepflichten“, die einem Arbeitnehmer erlauben, den Arbeitsplatz kurzfristig zu verlassen, wenn das Kind erkrankt. Allerdings muss man den Arbeitgeber darüber informieren. Der Spezialist für Kündigungsschutz, Tim Fink: „Der Chef hat in dem Fall auch das Recht, den Grund des kurzfristigen Verlassens des Arbeitsplatzes zu erfahren. Für das entschuldigte Fernbleiben benötigen Arbeitnehmer dann ein ärztliches Attest über die Betreuungsbedürftigkeit des Kindes.“ In der Regel stehen einem zehn Tage im Jahr zur Betreuung kranker Kinder zu, in denen man freigestellt werden kann.

Weiterführende Infos zu Fragen im Arbeitsrechtrund um Krankmeldung und Arbeitsrecht:
https://www.kanzlei-hallermann.de/arbeitsrecht/
https://www.kanzleiwehner.de/rechtsgebiete/arbeitsrecht/
https://www.die-kuendigungsschutzkanzlei.de

Die Experten:
Rechtsanwalt Tim Fink – Die Kündigungsschutzkanzlei Hamburg/Bremen ( https://www.die-kuendigungsschutzkanzlei.de )
Rechtsanwalt Florian Wehner – München ( https://www.kanzleiwehner.de )
Rechtsanwalt Dr. Ulrich Hallermann – Fachanwalt für Arbeitsrecht in Mainz und Worms ( https://www.kanzlei-hallermann.de )

 

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Teilzeit Revolution ausgerufen

Job Plattform ruft die Teilzeit Revolution aus!

Teilzeit Revolution ausgerufen

Job-Plattform für Teilzeit Jobs www.happierjobs.org

Neue Job Plattform ruft die Teilzeit Revolution aus!

Im Jahre 2018 wurde die 40 Stundenwoche 100 Jahre alt. Zu ihrer Geburtsstunde war die 40 Stundenwoche eine große und wichtige Errungenschaft für Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Heute, nach 101 Jahren technischer Innovation, ist es erneut an der Zeit Arbeitnehmer*innen an den Profiten der gewachsenen Produktivität teilhaben zu lassen.

Aus diesem Grund fordert happierjobs.org den Wechsel zur 32 Stundenwoche.

Aktuelle wissenschaftliche Studien zeigen, im Durchschnitt können Menschen nicht acht Stunden pro Tag konzentriert arbeiten. Weiterhin verbessern geringe Arbeitszeiten die physische und psychische Gesundheit.

Die neue Gesetzeslage erlaubt zwar den Wechsel in die Teilzeitarbeit, viele fürchten jedoch, dass dies mit einem Karriereende einhergeht. Dies zeigt sich schon bei der Betrachtung von Stellenausschreibungen: Fast alle Führungspositionen werden als Vollzeit-Stellen ausgeschrieben.

Da jedoch immer mehr Unternehmen ihren Arbeitnehmer*innen Teilzeitarbeit mit fairen Karrieremöglichkeiten bieten möchten, wurde mit www.happierjobs.org die erste Job-Plattform exklusiv für Berufe in Teilzeit gegründet. Ziel der Plattform ist es Menschen, die den Wunsch nach einem gesunden Work-Life-Balance haben, mit Unternehmen zusammenzubringen, die diesen Wunsch respektieren und wertschätzen.

Mehr Informationen: www.happierjobs.org
Kontakt: info@happierjobs.org

Erste Jobplattform für Teilzeit Jobs

Kontakt
Happierjobs.org
Flo Meyer
Rungestraße 21a
10179 Berlin
0176
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Arbeitsrecht

„Junges dynamisches Team“: Altersdiskriminierung in Stellenanzeige?

Wenn ein Unternehmen einen „Junior Consultant“ sucht und dabei hervorhebt, dass dieser in einem „jungen dynamischen Team“ arbeiten soll, kann die Ablehnung eines älteren Bewerbers grundsätzlich eine Altersdiskriminierung darstellen. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Bundesarbeitsgericht entschieden.
BAG, Az. 8 AZR 406/14

Hintergrundinformation:
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz soll in Deutschland verhindern, dass Menschen bei Vertragsabschlüssen zum Beispiel wegen ihres Alters, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrem Geschlecht oder einer Behinderung Nachteile erleiden. Dies gilt etwa für den Abschluss von Mietverträgen oder Arbeitsverträgen. Fühlt sich jemand aus den genannten Gründen diskriminiert, kann er Anspruch auf eine Entschädigung haben. Der Fall: Ein 42-Jähriger hatte sich auf eine Stelle bei einem Personalberatungsunternehmen beworben. Die Stellenbezeichnung lautete „Junior Consultant“. In der Stellenanzeige fand sich der Hinweis, dass der neue Mitarbeiter künftig in „Personalprojekten in einem professionellen Umfeld mit einem jungen dynamischen Team“ tätig sein sollte. Der 42-jährige Diplom-Betriebswirt brachte alle erforderlichen Qualifikationen mit. Nach sechs Tagen erhielt er eine Ablehnung ohne Gründe. Die Stelle bekam schließlich ein 28-Jähriger. Der 42-Jährige schloss aus der schnellen Ablehnung, dass er dem Unternehmen schlicht zu alt gewesen war. Er forderte Schadenersatz wegen einer Altersdiskriminierung. Das Unternehmen hielt dagegen: Mit „jungem Team“ sei ein Team gemeint gewesen, das erst kurze Zeit existiere. Das Landesarbeitsgericht schloss sich der Meinung des Unternehmens an und wies die Klage ab. Das Urteil: Das Bundesarbeitsgericht war nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice anderer Meinung. Arbeitgeber dürften freie Arbeitsplätze nicht unter Verstoß gegen das Benachteiligungsverbot ausschreiben. Genau das sei hier aber durch die Formulierung „junges dynamisches Team“ geschehen. Dieser Begriff solle junge Bewerber anlocken und habe nichts mit dem Zeitraum des Bestehens des Teams zu tun. Zwar begründe die Formulierung noch keinen Schadenersatzanspruch; sie erlaube jedoch die Vermutung, dass eben das Alter der Ablehnungsgrund gewesen sei. Bestünde eine solche Vermutung, ändere sich die Beweislast: Nun müsse nicht mehr der Bewerber beweisen, dass er wegen seines Alters abgelehnt worden sei, sondern der Arbeitgeber müsse beweisen, dass er andere Ablehnungsgründe gehabt habe. Da das Landgericht dies nicht ausreichend berücksichtigt hatte, hob das Bundesarbeitsgericht das Urteil auf.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 11. August 2016, Az. 8 AZR 406/14

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Was ist Typ-3-Diabetes?

Forscher entdeckten, bevor die ersten Symptome einer Demenz auftreten, kann man bei Alzheimer-Patienten beobachten, dass die Aufnahme von Glukose (Blutzucker) in das Gehirn sinkt. Aus diesen Gründen verwenden die Forscher den Begriff „Diabetes-Typ-3“, um die Ähnlichkeit zwischen der Alzheimer-Krankheit und der Zucker-Krankheit deutlich zu machen.

 

Die Krankheit ist u.a. durch eine Insulinresistenz im Gehirn gekennzeichnet.

Das heißt, der Blutzucker erreicht zwar – anders als beim GLUT1-Defekt – das Hirn, kann aber nicht von den Zellen aufgenommen werden.

So soll auf den Zusammenhang zwischen Insulinstoffwechsel und der neurodegenerativen Erkrankung hingewiesen werden.

Quelle: Die unbekannten Vorteile der ketogenen Diät (Inge Brinkmann vom 5. September 2013)

Prof. Dr. Ulrike Kämmerer

http://www.medscapemedizin.de/artikel/4901428

 

Mit dem Begriff Diabetes- Typ-3 werden verschiedene seltene Diabetes-Formen zusammengefasst.

Quelle:

https://www.netdoktor.de/krankheiten/diabetes-mellitus/diabetes-typ-3/

 

Da auch bei Alzheimer ein Problem des Zuckerstoffwechsels besteht, verwenden viele Experten den Begriff Diabetes-Typ-3 auch für Morbus Alzheimer.

 

Weitere Infos finden Sie im Buch:

 

Demenz & Alzheimer besser verstehen – Das langsame Vergessen

Autorin: Jutta Schütz

Paperback

ISBN-13: 9783744833776

Verlag: Books on Demand

Erscheinungsdatum: 31.05.2017

Sprache: Deutsch

erhältlich als:

BUCH 4,99 €  E-BOOK 3,99 €

 

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Firmeninformation:

Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

Pressekontakt:

Jutta Schütz

Achenkamp 0

D-33611 Bielefeld

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www.die-gruppe-48.net

Pressemitteilungen

Arbeitsequipment auf Reisen – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Ramona P. aus Detmold:
Wenn ich auf Reisen bin, nehme ich gerne das Firmenhandy mit, damit ich im Notfall erreichbar bin. Wer haftet, wenn es beschädigt wird oder verloren geht? Bin ich dafür verantwortlich?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Die Arbeitnehmerhaftung für Schäden an Arbeitsmitteln richtet sich nach dem Grad des Verschuldens. Bei leichter Fahrlässigkeit, also einer kleinen Unachtsamkeit, die jedem passieren kann, haften Mitarbeiter in der Regel nicht. Lassen sie hingegen die sonst üblichen Sorgfaltsregeln außer Acht – mittlere Fahrlässigkeit – teilen sie sich die Haftung mit dem Arbeitgeber. Die Quote kann dabei von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Erst bei grober Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz haften Mitarbeiter in vollem Umfang. Ist der entstandene Schaden groß – wenn etwa wichtige Unternehmensdaten verloren gegangen sind – berücksichtigen die Gerichte aber auch das Einkommen. Grob fahrlässig handelt beispielsweise, wer ein Diensthandy ohne PIN-Sperre auf dem Tisch eines Cafes liegen lässt. Fällt das Gerät aus der Tasche auf den Boden und geht kaputt, ist dies in der Regel als leichte Fahrlässigkeit anzusehen. Die Grenzen sind jedoch fließend, sodass die Haftung sehr vom Einzelfall abhängt. Prinzipiell gilt: Wer das Diensthandy aus betrieblichen Gründen mit sich führt, also auf Anweisung des Arbeitgebers handelt, für den gelten milde Haftungsregeln. Viele Betriebe haben solche Haftungsfragen auch in speziellen Vereinbarungen zur Nutzung von Diensthandys geregelt.
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