Tag Archives: Arbeitsbedingungen

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Palmöl-Produkte aus zertifiziertem Anbau

Nachhaltige Gewinnung, faire Arbeitsbedingungen

sup.- Hilft ein Kaufverzicht auf Produkte mit Palmöl, um die Abholzung tropischer Wälder für Anbauflächen zu verhindern? Auch wenn dies oft propagiert wird, sieht die Realität doch anders aus: Alle Alternativen zur Gewinnung pflanzlicher Öle und Fette benötigen nämlich wesentlich größere Anbauflächen, um einen vergleichbaren Ertrag zu erzielen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) würde ein Ersatz des Palmöls die Probleme deshalb lediglich verlagern oder sogar verschlimmern. Zielführender sei es, auf nachhaltige Anbauverfahren sowie faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Herstellungs- und Lieferkette für Palmöl zu achten. Das BMEL unterstützt deshalb die Gemeinschaftsinitiative „Forum Nachhaltiges Palmöl“, die sich für die ausschließliche Verwendung zertifizierten Palmöls in Deutschland einsetzt. Mit einem aktuellen Anteil von 85 Prozent ist die deutsche Lebensmittelbranche dieser Zielmarke bereits nahegekommen. Und je mehr Verbraucher sich für Produkte mit zertifiziertem Palmöl entscheiden, desto schneller werden auch die restlichen 15 Prozent mit Rohstoffen aus kontrolliertem Anbau produziert.

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Mehr Bildung, mehr Hygiene, bessere Arbeitsbedingungen: GKS fördert kolumbianische Biobauern

Lager-, Arbeits- und Schulungsräume, Küche und Sanitäranlagen

Mehr Bildung, mehr Hygiene, bessere Arbeitsbedingungen: GKS fördert kolumbianische Biobauern

Bäuerinnen der kolumbianischen Kooperation Agroecol.

Zu laut zum Lernen, unhygienisch zur Lebensmittellagerung, unzumutbar als Unterkunft. Die „Mehrzweckhalle“ der Bauernkooperation Agroecol im kolumbianischen Dagua dient gleichzeitig als Lager-, Verarbeitungs-, Unterrichts- und Wohnstätte. Für die fair produzierenden 30 Familien im Valle de Cauca war die Errichtung des Gebäudes bereits ein enormer Schritt. Für den zweiten – den Innenausbau – fehlen die Mittel. Hilfe kommt von der Georg Kraus Stiftung (GKS). Die Hagener Organisation finanziert in Zusammenarbeit mit dem Verein „La Diversidad“ Ausbau und Ausstattung von Bauernschule, Lager- und Produktionsräumen.

Obst und Gemüse in Bioqualität – Verkauf auf Wochenmärkten
In Dagua ist die Landwirtschaft wichtigster Wirtschaftszweig. Die ortsansässigen Bauern haben sich zusammengeschlossen und auf Obst und Gemüse in Bioqualität spezialisiert – ihre Ernte verkaufen sie auf Wochenmärkten. „Den Grundstein haben sie gelegt und sich auf eigene Füße gestellt. Mit dem Hallenausbau und der Einrichtung unterstützen wir diesen Weg. In der integrierten Bauernschule „Pachamama Viva“ werden Schulungen stattfinden, die auch die nächste Generation fit für eine gesicherte Zukunft in ihrem Heimatland machen“, betont der GKS-Vorsitzende Erich G. Fritz.

GKS investiert gezielt in Bildungsqualität, Hygiene und Arbeitsbedingungen
Mit dem Projekt investiert die GKS gezielt in Bildungsqualität, Hygiene und Arbeitsbedingungen. Künftig werden die Agroecol-Mitglieder ein Lager für Ernte, Saatgut und Arbeitsgeräte haben, außerdem Toiletten und Duschräume. Die Leiterin der Einrichtung, die die Halle zugleich überwacht, bekommt ein eigenes Zimmer. Für die Schulungen werden Computer, Lern- und Lehrmaterialien bereit stehen. Zur Versorgung der Schüler richten die Initiatoren eine Küche ein.

Zahlreiche Projektanfragen – Stiftung sucht Unterstützer
Die Schaffung von Bildungsmöglichkeiten bildet seit der Gründung 1996 ein Grundsein der GKS-Arbeit. „Der Schulweg ist der beste Weg aus der Armut“ lautet das Motto der Organisation, die weltweit aktiv ist. Aufgrund des hohen Bedarfs und der zahlreichen Projektanfragen sucht die Stiftung laufend Unterstützer – Unternehmen und Privatpersonen. Weitere Infos dazu unter www.georg-kraus-stiftung.de.

Background
1996 wurde die Georg Kraus Stiftung (GKS), gefördert von Wikinger Reisen, von der Familie Kraus ins Leben gerufen. Die Gründer von Wikinger Reisen haben ihr 20 Prozent der Unternehmensanteile übertragen. Damit fließen dauerhaft Erträge des Reiseveranstalters in die Projekte der Stiftung. Die GKS unterstützt die Entwicklungszusammenarbeit in armen Ländern des globalen Südens. Sie ist „Transparency Deutschland“ angeschlossen und informiert gemäß der Selbstverpflichtung über Ziele, Ursprung und Einsatz der Mittel sowie Entscheidungsträger.

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Ethische Regeln für die Beschaffung und Arbeitsteilung

Wirtschaft, Handwerk und Industrie: Herausforderungen für deutsche Unternehmen – Schutz und Sicherheit – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg in Niedersachsen.

Ethische Regeln für die Beschaffung und Arbeitsteilung

Ethische Regeln für die Beschaffung und Arbeitsteilung – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Arbeitsteilung ist ein internationales Prinzip der erfolgreichen Wirtschaft. Aber Geld und Erfolg um jeden Preis sind nicht alles, es geht um die „ethischen Regeln“ sagt in aller Deutlichkeit, Wolbert Hahn, Geschäftsführer der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg, Flachsmeer.

Arbeitsteilung mit klaren Regeln zum Schutz von Mitarbeitern und Umwelt

Die Vereinten Nationen haben Leitprinzipien mit wesentlichen Schritten definiert, um eine ethische Beschaffung bzw. Arbeitsteilung zu gewährleisten. Hintergrund ist, dass aufgrund der weltweiten arbeitsteiligen Produktion und des Handels für Hersteller nicht sichergestellt ist, dass Zulieferer oder andere, die an der Produktion beteiligt sind, die ethischen Standards für eine korrekte Beschaffung einhalten. Um ethische Risiken, wie schlechte Arbeitsbedingungen, Verstöße gegen Umweltschutz oder sklaverei-ähnliche Arbeitsverhältnisse abschätzen zu können und diese Risiken in der Versorgungskette zu minimieren, müssen die Unternehmen vorsorglich handeln und ständig die Risiken beobachten, bewerten und umsetzen. Die Reputationsschädigung, die mit der Nichteinhaltung von ethischen Standards verbunden ist, ist immens.

Smartphone als Beispiel

Dem Konsumenten wird dies z.B. an seinem Smartphone deutlich. Hier ist sicherzustellen, dass die produzierende Elektroindustrie als ein global agierender Wirtschaftsfaktor sicherstellt, dass die moderne Sklaverei vermieden wird. Die Produktion von diesen Elektrogeräten, wie Telefone oder Laptops, ist arbeitsintensiv und komplex. Die Produzenten sind bei der Herstellung auf fremde Komponenten, auf Rohstoffe und Dienstleistungen von externen Zulieferern abhängig. Aber jeder arbeitsteilig handelnde Marktteilnehmer muss seine Verantwortung wahrnehmen.

Situation bei des Unternehmens Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Im Bereich eines Mittelständlers wie der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist dieses einfacher, weil der Werkstoff Stahl und die Verarbeitung in weiten Teilen überblickt werden kann. Hier arbeitet das Unternehmen mit bekannten und bewährten anderen Unternehmen zusammen.

Zu komplexe Ketten

Gefährlich wird es bei zu komplexen Ketten, sagt Wolbert Hahn: Zulieferer beauftragen Drittanbieter, was zu komplexesten Versorgungsketten mit geografisch auseinandergezogenen Produktionsstandorten führen kann. Diese Komplexität erschwert die Überwachung der Einhaltung der ethischen Standards der Produktion. Weltweit sollen nach Schätzungen der UNO in 160 Ländern Formen der extrem schlechten Arbeitsbedingungen (Umweltschutzprobleme, schlechte Bezahlung, gesundheitsschädliche Arbeit) bestehen.

Fazit: Geld und Erfolg nicht als Maß aller Dinge – Ethische Regeln schaffen Sicherheit und Schutz

Die Maschinenbau Hahn geht bei ihrer Einschätzung davon aus, dass es Aufgabe des Unternehmens ist hier wachsam zu sein. Geld ist nicht das Maß aller Dinge, sondern es ist Aufgabe der unternehmerischen Tätigkeit diese schonend vorzunehmen.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Ryanair: Kündigung eines Flugbegleiters wegen Rufschädigung zulässig?

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, im Interview mit Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Ryanair: Kündigung eines Flugbegleiters wegen Rufschädigung zulässig?

Fachanwalt Bredereck

Maximilian Renger: Du hast dem Inforadio vor kurzem ein Interview geben, in dem es um die Kündigung eines Flugbegleiters von Ryanair ging. Grund soll Rufschädigung gewesen sein. Was ist denn da passiert?

Fachanwalt Bredereck: Der betroffene Flugbegleiter soll sich öffentlich über die Arbeitsbedingungen bei Ryanair beschwert haben. Moderne Sklaven hat er die Mitarbeiter von Ryanair genannt. Dabei ging es insbesondere darum, dass Ryanair seine Arbeitsverträge nach irischem Recht schließe und dadurch etwa ständige Erreichbarkeit von seinen Mitarbeitern verlangen könne. Das hat er in der beschriebenen drastischen Weise öffentlich an verschiedener Stelle angeprangert.

Maximilian Renger: Daraufhin gab es die fristlose Kündigung von Ryanair wegen Rufschädigung – zu Recht?

Fachanwalt Bredereck: Öffentliche Kritik am Arbeitgeber ist ein heikles Thema. Der Arbeitnehmer kann dadurch verschiedene Pflichten aus seinem Arbeitsvertrag verletzten. Zunächst einmal gibt es eine Verschwiegenheitspflicht. Die gilt auch dann, wenn dazu nichts Ausdrückliches im Arbeitsvertrag steht. Man darf demnach als Arbeitnehmer keine sensiblen Interna aus dem Unternehmenskreis in die Öffentlichkeit tragen. Ob diese Pflicht aber im vorliegenden Fall überhaupt verletzt ist, ist durchaus fraglich. Die Problematik der Umgehung des deutschen Arbeitsrechts durch Ryanair ist ja durchaus ein Thema, dass ohnehin schon öffentlich diskutiert wird.

Maximilian Renger: Was für eine Pflichtverletzung kann es denn dann sein?

Fachanwalt Bredereck: Der Arbeitnehmer hat zudem auch eine Loyalitätspflicht gegenüber seinem Arbeitgeber. Wenn er nun von moderner Sklaverei spricht, stellt er den Arbeitgeber dann ja quasi als Sklaventreiber dar. Ein solch wertender öffentlicher Angriff kann wiederum Grund für eine Kündigung sein.

Maximilian Renger: Was für eine Möglichkeit haben denn Arbeitnehmer dann aber, auf interne Missstände bei ihrem Arbeitgeber hinzuweisen?

Fachanwalt Bredereck: Das ist in Deutschland ein großes Problem und fällt unter das Stichwort Whistleblower. Der Schutz von Arbeitnehmern ist in diesem Zusammenhang in Deutschland miserabel ausgeprägt. Das Bundesarbeitsgericht verlangt von Mitarbeitern, zunächst quasi wie ein Staatsanwalt Ermittlungen aufzunehmen zu den Problemen und zu versuchen, auf innerbetrieblichem Wege Abhilfe zu schaffen. Nur wenn das nicht geht, sollen sie sich an die Öffentlichkeit wenden dürfen. Dass Whistleblower damit nicht genug geschützt werden, hat auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) schon gerügt.

Maximilian Renger: Also keine besonders fröhlichen Aussichten für betroffene Arbeitnehmer. Was würdest du dem Flugbegleiter im Fall von Ryanair raten?

Fachanwalt Bredereck: Man sollte innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage erheben, das ist von Seiten der Gewerkschaft auch so geplant. Ich gehe davon aus, dass Ryanair die Kündigung in erster Linie auf die Rufschädigung und das dadurch zerstörte Vertrauensverhältnis stützen wird. Angesichts des Umstandes, dass das Unternehmen aber ohnehin schon öffentlich in der Kritik steht für seine Arbeitsbedingungen, stellt sich schon die Frage, ob das als Kündigungsgrund letztlich durchgreift. Ich würde vorsichtig prognostizieren, dass Ryanair einen langwierigen Prozess, in dem detailliert über die Arbeitsbedingungen diskutiert wird, vermeiden will und die Sache im Rahmen eines Vergleiches mit entsprechend großzügigem Abfindungsangebot versuchen wird zu beenden.

Maximilian Renger: Alles klar, vielen Dank für das Gespräch.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

23.11.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Änderungskündigung des Arbeitgebers: Sinn und Zweck und Abgrenzung zur Weisung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, uns Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Änderungskündigung des Arbeitgebers: Sinn und Zweck und Abgrenzung zur Weisung

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Was ist eine Änderungskündigung? Eine Definition der Änderungskündigung kann man dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) in § 2 entnehmen. Es handelt sich demnach um eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses verbunden mit dem Angebot an den Arbeitnehmer, dieses – und das ist entscheidend – zu geänderten Bedingungen fortzusetzen.

Wozu eine Änderungskündigung? Will der Arbeitgeber die Beschäftigungsbedingungen eines Arbeitnehmers verändern, der Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz genießt, kann er dies grundsätzlich nur tun, wenn der Arbeitnehmer dem auch zustimmt. Einvernehmliche vertragliche Veränderungen (Änderungsvereinbarungen) sind natürlich immer möglich. Oftmals wird ein Mitarbeiter aber nicht daran interessiert sein, z. B. auf eine andere Position versetzt zu werden. Da es sich bei dem Arbeitsverhältnis aber um ein Dauerschuldverhältnis handelt, das über eine sehr lange Zeit bestehen kann, ergibt sich für Arbeitgeber das Interesse, auf veränderte Bedürfnisse im Betrieb zu reagieren und deshalb Arbeitnehmer ggf. in veränderter Weise einzusetzen. Das ermöglicht das Instrument der Änderungskündigung.

Wo liegt der Unterschied zu einer Weisung? Eine weitere Möglichkeit für den Arbeitgeber, einseitige Vorgaben im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis zu machen, ist sein Weisungsrecht oder Direktionsrecht. Dies hat er jedoch in verhältnismäßiger Weise auszuüben und darf keine willkürlichen Weisungen geben. Das schließt z. B. schon aus, einseitig seine Hauptleistungspflicht, die Zahlung des Arbeitsentgeltes, zu verändern und schlicht in Form einer Weisung die Vergütung des Arbeitnehmers herabzusetzen.

Veränderte Arbeitsbedingungen durch Weisung? Eine Veränderung der Arbeitsbedingungen des Arbeitnehmers kann aber in Form einer Weisung zulässig sein. Dafür kommt es entscheidend auf die Regelungen im Arbeitsvertag an. Wenn die Beschreibung der vertraglichen Tätigkeit des Arbeitnehmers offen formuliert ist, kann ihm ggf. per Weisung eine andere Tätigkeit zugewiesen werden, die ebenfalls noch unter die Beschreibung fällt. Zudem finden sich in vielen Arbeitsverträgen Klauseln, nach denen sich der Arbeitnehmer bereit erklärt, auch vergleichbare Tätigkeiten zu übernehmen. In diesen Fällen wäre eine entsprechende Weisung grundsätzlich zulässig, wenn sie in verhältnismäßiger Weise ergeht.

Änderungskündigung gerichtlich voll überprüfbar: Gehen die vom Arbeitgeber gewünschten Änderung über den zulässigen Inhalt des Direktionsrechts hinaus und lässt sich der Arbeitnehmer auch nicht auf eine einvernehmliche Änderung ein, bleibt nur noch das Mittel der Änderungskündigung. Sofern das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet und der Arbeitnehmer also Kündigungsschutz hat, ist die Änderungskündigung gerichtlich voll überprüfbar. Das bedeutet, Arbeitnehmer können sie im Wege der Kündigungsschutzklage angreifen.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

30.10.2017

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Wie treu sind Deutschlands Arbeitnehmer?

Aktuelles Randstad Arbeitsbarometer untersucht Bindungsangst am Arbeitsmarkt

Wie treu sind Deutschlands Arbeitnehmer?

Darum kündigen Arbeitnehmer in Deutschland

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt, das Bruttoinlandsprodukt steigt und neun von zehn Angestellten sind weitestgehend zufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Trotzdem ist kaum jemand noch bereit, sich langfristig an einen Job zu binden. 71% der Befragten sind der Ansicht, dass der Job fürs Leben ausgedient hat. Die Gründe für die zunehmenden Jobwechsel hat das Randstad Arbeitsbarometer untersucht.

94% der Befragten haben keine großen Bedenken, ihren Arbeitsplatz innerhalb der nächsten sechs Monate zu verlieren. Gleichzeitig sind 62% überzeugt, dass sie in derselben Zeit bei einem anderen Arbeitgeber in ähnlicher Position unterkommen könnten. Deutschland hat sich zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt. Dementsprechend sind Arbeitnehmer selbstbewusst und kündigen immer seltener aus Zwang oder Frust, sondern häufig aus eigenem Antrieb. Unter denen, die ihren Job kürzlich gewechselt haben, war nur jeder Fünfte mit dem alten Arbeitgeber unzufrieden. Der häufigste Grund bei einer Kündigung sind bessere Arbeitsbedingungen, wie flexible Arbeitszeiten oder offenere Kommunikation im Unternehmen. Andere oft genannte Faktoren beim Jobwechsel sind persönliche Umstände, der Wunsch nach Veränderung oder Ambitionen für die eigene Karriere.

„Ein angenehmes Arbeitsumfeld ist noch keine Garantie, dass Fachkräfte bei einem Unternehmen bleiben. Häufig stehen persönliche Ziele beim Jobwechsel im Vordergrund“, meint Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland. „Obwohl viele Arbeitnehmer im Moment keinen Grund haben, sich nach einer anderen Stelle umzusehen, gehen sie davon aus, dass sie ihre Karriere nicht bei ihrem jetzigen Arbeitgeber beenden werden. Sie sind besser vernetzt und stoßen deshalb eher auf neue Jobangebote, die für sie in Frage kommen.“

In anderen europäischen Ländern ist die Meinung, der Job fürs Leben gehöre der Vergangenheit an, noch weiter verbreitet. Portugal (86%), Griechenland (82%) und Großbritannien (82%) haben für dieses Karrieremodell besonders wenig übrig. Deutschland liegt mit 71% im europäischen Mittelfeld, in Luxemburg dagegen ist jeder zweite überzeugt, dass es den lebenslangen Job auch weiterhin geben wird.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing.

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hl-studios: Fit für internationale Aufgaben

hl-studios aus Erlangen punktet in ethischer Audit

hl-studios: Fit für internationale Aufgaben

hl-studios punktet in ethischer Audit (Bildquelle: Logo: Intertek Certification)

(Erlangen) – Die Agentur für Industriekommunikation aus Erlangen, hl-studios, ist ein fairer, sicherer sowie nachhaltiger Arbeitgeber, ein integrer Geschäftspartner und fit für internationale Aufgaben. Das beweist jetzt auch eine offizielle ethische Audit. Geprüft wurden Arbeitsbedingungen, Gesundheit, Sicherheit und allgemeine Geschäftspraktiken. Das Ergebnis: 100 Prozent in allen Bereichen.

Ethische Leitplanken werden in Zeiten allgegenwärtiger Globalisierung immer wichtiger. Internationale Großkonzerne verpflichten sich zu verantwortungsvollem Handeln. Als langjähriger Geschäftspartner steht ihnen hl-studios hier in nichts nach: Die Agentur für Industriekommunikation ließ sich von Intertek Certification, einem der weltweit führenden Anbieter von Qualitäts- und Sicherheitslösungen, prüfen. Untersucht wurden Arbeitsbedingungen, -zeiten und -löhne, Umwelt, Gesundheit und Sicherheit, Management und Verwaltung sowie allgemeine Geschäftspraktiken.

Sozialstandards ernst nehmen
„Unternehmerische Ethik ist keine Frage der Betriebsgröße. Der wertorientierte Umgang mit Mensch und Umwelt ist heute ein zentraler Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit“, erklärt Alfons Loos, Geschäftsführer von hl-studios. „Die ethische Audit ist deshalb eine wichtige Standortbestimmung für uns. 100 Prozent beweisen, dass wir Sozialstandards ernst nehmen und eine vertrauensvolle Arbeitsumgebung für Mitarbeiter und Partner schaffen.“

Als Gemeinschaft erfolgreich sein
„Als Unternehmen der Werbebranche haben wir gelegentlich mit negativen Klischees zu kämpfen. Nun eine derart ausgezeichnete Bewertung zu bekommen, macht uns besonders stolz“, kommentiert Loos. „Das Ergebnis bestätigt uns als Gemeinschaft und macht uns Mut. Denn wir wollen weiter wachsen und unserer Verantwortung gerecht werden, zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Kreativwirtschaft in der Metropolregion Nürnberg zu gehören.“

hl-studios ist eine inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation. Rund 100 Mitarbeiter engagieren sich seit 25 Jahren in Erlangen und Berlin für Markt- und Innovationsführer der Industrie. Das Portfolio reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio; Public Relations, Interactive online und offline, Apps, Touch-Applikationen, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

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hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation
Hans-Jürgen Krieg
Reutleser Weg 6
91058 Erlangen
09131 – 75780
09131 757875
hans-juergen.krieg@hl-studios.de
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Faire Arbeitgeber werden ausgezeichnet – und werben damit…

Faire Arbeitgeber werden ausgezeichnet - und werben damit...

Faire Arbeitgeber werden ausgezeichnet – und werben damit…

In vielen Unternehmen fehlt es an geeigneten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Teamleiter der Arbeitsagentur klagt: „Wir könnten viel mehr Stellen besetzen, wenn wir nur mehr Bewerber hätten. Nicht die Arbeitgeber wählen sich die besten Mitarbeiter aus, sondern meistens haben die einzelnen Kandidaten die Auswahl zwischen mehreren Angeboten der Betriebe.“

In dieser Situation sei es für die Arbeitgeber besonders wichtig, sich möglichst attraktiv darzustellen, beispielsweise mit dem Siegel „Work Life Plus“ für faire Arbeitgeber. Seit Anfang des Jahres wird es nach einem strengen Kriterienkatalog durch das Institut Fairness Ratings aus Hildesheim vergeben, nachdem ein Audit vor Ort – also im Betrieb – stattgefunden hat. Initiator und Inhaber ist der Politologe und Volkswirt Sebastian Baacke. In enger Zusammenarbeit mit Arbeitgeberverbänden, Kreishandwerkerschaften und anderen Wirtschaftsverbänden sowie Gewerkschaften hat er 59 Kriterien entwickelt, die zu 85% erfüllt sein müssen, um das begehrte Siegel tragen zu können.

Die bisher ausgezeichneten Arbeitgeber zeigen es beispielsweise auf ihrer Homepage, auf der Verpackung ihrer Produkte, mit einem QR-Code in der Werbung oder auf den Firmenfahrzeugen. Die Einsatzmöglichkeiten des einprägsamen Siegels mit dem grünen Punkt sind fast unbegrenzt.

Personalberater Dr. Joachim von Hein aus Hannover stellt fest: „Bewerber orientieren sich an diesem Siegel, weil für die meisten Arbeitnehmer die Höhe ihres Entgeltes zweitrangig geworden ist. Viel wichtiger ist es, einen fairen Arbeitgeber zu finden, bei dem es Spaß macht, gute Arbeit zu leisten.“

Das Siegel unterstützt die Unternehmen auch dabei, neue Kunden zu finden. Genauso wie der Umweltschutz als Kriterium immer wichtiger wird, achten immer mehr Auftraggeber auf den fairen Umgang mit den Mitarbeitenden.

„Wer die Menschen im Unternehmen wie Sklaven behandelt, darf sich nicht wundern, wenn sein Image darunter leidet“, erklärt Baacke. Das wirke sich nicht zuletzt schädlich auf die Mitarbeitermotivation, das Betriebsklima und die Qualität der Arbeit aus.

Umgekehrt wird es vielen Arbeitnehmern erst bewusst, in was für einem fairen Unternehmen sie beschäftigt sind, wenn ihr Arbeitgeber das Siegel verliehen bekommt. Die Folge ist häufig, dass die Zufriedenheit am Arbeitsplatz steigt und zugleich der Krankenstand sinkt. Die Arbeitnehmer bleiben länger im Unternehmen – und das spart Kosten und steigert zugleich die Qualität.
„Besondere Freude“, sagt Baacke „macht uns die Arbeit mit dem Siegel, weil sich selbst in den besten Unternehmen noch etwas verbessern lässt. Wir helfen Arbeitgebern dabei, attraktiver zu werden. Dadurch verbessern sich in der Folge die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.“

Nähere Informationen über das neue Siegel gibt es auf der Website www.Fairnessratings.de oder unter der Telefonnummer 05121 999 7944 bei Sebastian Baacke oder seinen Kollegen.

Die FairnessRatings GmbH ist ein Unternehmen des Employer Brandings. Wir helfen Arbeitgebern dabei, gute und faire Arbeitsbedingungen zu kommunizieren und noch weiter zu verbessern.

Kontakt
FairnessRatings GmbH
Sebastian Baacke
Einumer Straße 19
31135 Hildesheim
05121 9997944
info@fairnessratings.de
www.worklifeplus.de

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Befindlichkeitsumfrage: Stimmung bei Chemie-Führungskräften bleibt durchwachsen

Trotz Stimmungsänderungen in einzelnen Unternehmen bleibt die Bewertung der Personalpolitik in der Chemie- und Pharmabranche durch die Führungskräfte insgesamt auf Vorjahresniveau.

Befindlichkeitsumfrage: Stimmung bei Chemie-Führungskräften bleibt durchwachsen

(Mynewsdesk) Das zeigt die diesjährige Befindlichkeitsumfrage des Führungskräfteverbandes Chemie VAA unter mehr als 2.000 außertariflichen und leitenden Angestellten der chemischen Industrie. Im Ranking der Personalpolitik erreicht in diesem Jahr zum ersten Mal der Mainzer Glaskonzern Schott den ersten Platz. Der Konsumgüterhersteller Beiersdorf fällt von Platz eins im Vorjahr deutlich zurück und steht nur noch auf dem sechsten Platz. Die erstmals im Ranking vertretene Bayer-Ausgründung Covestro steigt auf Platz zwei ein.

Die Durchschnittsnote der Unternehmen im Umfrageranking liegt wie im Vorjahr bei 3,1. Dazu der Hauptgeschäftsführer des VAA Gerhard Kronisch: „Die chemische Industrie ist derzeit durch starke Veränderungen geprägt. Obwohl viele deutsche Chemie- und Pharmaunternehmen wirtschaftlich gut dastehen, ist die Stimmung deshalb nach wie vor durchwachsen.“

Mit einer im Vergleich zu 2015 leicht verbesserten Bewertung konnte sich Schott vom zweiten Platz an die Spitze des Befindlichkeitsrankings vorarbeiten. Ihre Platzierung besonders deutlich verbessern konnten Wacker (von acht auf drei), der Pharmakonzern Merck (von 15 auf zehn) und der Kölner Spezialchemiekonzern Lanxess (von 17 auf 13).

Wesentlich schlechtere Noten als im Vorjahr erhielten der Vorjahreserste Beiersdorf und Henkel. Ebenfalls deutlich kritischere Bewertungen gaben die Führungskräfte bei BASF: Der Ludwigshafener Konzern fällt vom dritten Rang im Vorjahr auf den neunten Platz im Ranking zurück.

Die jährliche VAA-Befindlichkeitsumfrage wurde 2016 zum 15. Mal durchgeführt. Sie ist ein anerkanntes und unabhängiges Barometer für die Stimmung der außertariflichen und leitenden Angestellten in der Chemie- und Pharmaindustrie.

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http://shortpr.com/ktp2hz

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http://www.themenportal.de/unternehmen/befindlichkeitsumfrage-stimmung-bei-chemie-fuehrungskraeften-bleibt-durchwachsen-61582

=== Gesamtranking VAA-Befindlichkeitsumfrage 2016 (Bild) ===

Bei der Veränderung der Ränge im Vergleich zum Vorjahr ist zu berücksichtigen, dass durch die Aufnahme von Covestro ein Unternehmen mehr im Ranking vertreten ist als 2015. Quelle: VAA

Shortlink:
http://shortpr.com/mpy9jf

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http://www.themenportal.de/bilder/gesamtranking-vaa-befindlichkeitsumfrage-2016

Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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VAA Führungskräfte Chemie
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Fachkräfte gesucht: Auswanderer- und Karriereziel Australien

Fachkräfte gesucht: Auswanderer- und Karriereziel Australien

(Mynewsdesk) Fachseminare und Informationstage zum Thema Auswandern, Visabestimmungen, Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen – Leben und Arbeiten in Australien

Die Sydney und Melbourne Migration International ist als inhabergeführtes Unternehmen der führende Spezialist bei allen Fragen rund um eine zeitweise oder dauerhafte Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung für Australien und bietet Beratung und Services zielgerichtet für Fachkräfte, Akademiker und Unternehmer.

Am 08. und 09. November 2014, jeweils ab 13:00 Uhr, veranstalten die australischen Staatsregierungen von Victoria, Queensland und Südaustralien in Zusammenarbeit mit dem Bereich Außenwirtschaft (Schwerpunktland Australien) der IHK Koblenz und der Migration International Gruppe Informationsveranstaltungen rund ums Auswandern in Frankfurt am Main und Stuttgart.

In Australien herrscht ein ähnlich begründeter Fachkräftemangel wie in Deutschland, der sich in den kommenden Jahren verstärken wird.

Um die Bürokratie des Landes drastisch abzubauen, treibt Tony Abbott, Premierminister Australiens, seit seinem Amtsantritt im Jahr 2013 massiv das sogenannte „Red-Tape“-Kürzungsprogramm voran. Zudem möchte die neue Regierung vermehrt und ganz bewusst Fachkräfte, Freiberufler, Selbstständige und Entrepreneure als Einwanderer ansprechen. Die Idee dahinter: Gut ausgebildete, klassische Handwerker, qualifizierte Akademiker und Unternehmer für die Einwanderung nach Australien zu begeistern. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, zukunftsfähige Ideen im Land weiterzuentwickeln, neue Geschäftsmodelle aufzubauen und zu verwirklichen sowie kleine und mittelständische Firmen zu gründen und zu etablieren.

Die vierstündigen Fachseminare vermitteln sachliche und praktische Informationen rund um die Visavergabe, Leben und Arbeiten in Australien, es wird auch auf Unternehmensgründungen und das sogenannte Self-Sponsoring für Selbstständige und Freiberufler eingegangen.

Neben den angebotenen Vorträgen haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, für individuelle Einzelgespräche mit den anwesenden Staatsvertretern von Victoria, Queensland und Südaustralien und können sich direkt bei den Referenten der Staatsregierungen zu allen Fragen rund um Arbeiten und Leben in Australien, Stellenangebotssituation & Jobs, Einreisebestimmungen und Arbeitsbedingungen informieren.

Als fachkundige Referenten treten auf: Alexander Walke, Geschäftsführer, Sydney Migration International Gruppe; Kim Chan, Migration Agent, Solicitor Law Society of NSW, Melbourne Migration International; Zane Rebronja, Significant Investment and Skilled Migration Manager, Victorian Government Business Office; Cindy Callander, Business Development Officer, Queensland Government; Melissa Hay, Business Development and Communications Manager, Government of South Australia.

Interessierte können sich direkt unter http:// www.sydney-migration.de/reservierung_seminare_australien.php oder

http:// www.melbourne-migration.com/de/seminare-leben-und-arbeiten.html für Seminare und Veranstaltungen registrieren.

Kontakt:   Alexander Walke (Director)

Sydney Migration International

Migration International Group   Level 34, AMP Tower, 50 Bridge Street, Sydney, NSW, 2000, Australia

Phone: + 61 2 8005 0487  alexander.walke@sydney-migration.com.au

http:// www.sydney-migration.com.au & http:// www.melbourne-migration.com  

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