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Pressemitteilungen

Stiftung Menschen für Menschen auf dem Tollwood Sommerfestival

Im Einsatz für einen guten Zweck: Ehrenamtliche Helfer/innen für Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

München, 25. Juni 2019. Die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ist auch dieses Jahr durch den Arbeitskreis München auf dem Tollwood Sommerfestival in München vom 26. Juni bis 21. Juli 2019 mit einem Informationsstand vertreten.

Durch den Verkauf von selbstgestalteten und von gespendeten Produkten kommen durch die Mitwirkung auf den Tollwood Festivals jährlich über 10.000 Euro zugunsten von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe zusammen. „Dieser außergewöhnliche Einsatz der ehrenamtlichen Helfer/innen ist eine große Unterstützung für uns. Mit den Spenden konnten wir bereits zahlreiche Hilfsmaßnahmen umsetzen und tausenden Kindern, Frauen und Männern die Chance für ein besseres Leben in Äthiopien geben“, betont Dr. Sebastian Brandis, Sprecher des Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen.

Jeden Sommer und jeden Winter sind die ehrenamtlichen Helfer/innen des Arbeitskreises München mit einem Stand auf den Tollwood Festivals vertreten. So werden zum Beispiel Produkte wie selbstgemachte Marmeladen und Sirupe oder auch Produkte aus Äthiopien gegen eine Spende angeboten. Über vier Wochen stehen die Ehrenamtlichen von 14.00 Uhr (am Wochenende sogar von 11.00 Uhr) bis 23.30 Uhr am Stand – bei jedem Wetter. „Wir alle freuen uns sehr, dass wir mit unserer Arbeit auf dem Tollwood Festival den Menschen in Äthiopien helfen können. Und wenn man die glücklichen Gesichter der Menschen vor Ort sieht, dann sieht man, dass sich der Arbeitseinsatz gelohnt hat“, betont Hajo Hentrich, Leiter des Arbeitskreises.

Arbeitskreis München

Der Arbeitskreis München unterstützt mit seinen rund 30 Mitgliedern seit 28 Jahren aktiv die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Interessent/innen können sich per E-Mail an Hajo Hentrich (hajo.hentrich@web.de) wenden.

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Über Menschen für Menschen
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit 37 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in elf Projektgebieten mit über 620 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Großes Engagement der ehrenamtlichen Helfer in München

Über 13.000 Euro für die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

München, 21. Februar 2019. Genau 13.780 Euro, so viel wie nie zuvor, sammelten im vergangenen Jahr die ehrenamtlichen Helfer des Münchner Arbeitskreises der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe während des Sommer- und Winter-Tollwood-Festivals. „Für dieses großartige Engagement bedanken wir uns ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Es ist bewundernswert, mit welchem Einsatz uns der Münchner Arbeitskreis seit vielen Jahren immer wieder unterstützt. Mit den Spenden konnten wir bereits zahlreiche Hilfsmaßnahmen umsetzen und tausenden Kindern, Frauen und Männern die Chance für ein besseres Leben in Äthiopien geben“, sagt Dr. Sebastian Brandis, Vorstandssprecher der Stiftung Menschen für Menschen (München).

Die ehrenamtlichen Helfer/innen des Arbeitskreises waren im vergangenen Jahr während des Sommer- und Winter-Tollwood-Festivals an über 56 Tagen im Einsatz und informierten die Besucherinnen und Besucher über die Arbeit von Menschen für Menschen in Äthiopien. Darüber hinaus boten sie selbstgestaltete Produkte und Erzeugnisse aus Äthiopien gegen eine Spende an, wobei auf dem Winterfestival zusätzlich weihnachtliches Kunsthandwerk erworben werden konnte. Eine Tombola brachte weitere Einnahmen ein, welche mit allen anderen Erlösen komplett an die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe gespendet wurden. „Wir alle freuen uns sehr, dass wir mit unserer Arbeit Menschen in Äthiopien helfen können. Und wenn man die glücklichen Gesichter der Menschen vor Ort sieht, dann sieht man, dass sich der Arbeitseinsatz gelohnt hat“, betont Hajo Hentrich, Leiter des Arbeitskreises.

Arbeitskreis München

Der Arbeitskreis München unterstützt mit seinen 36 Mitgliedern seit 28 Jahren aktiv die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Interessenten können sich per E-Mail an Hajo Hentrich (hajo.hentrich@web.de) wenden.

Informationen über Menschen für Menschen finden Sie hier: www.menschenfuermenschen.de

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Über Menschen für Menschen
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit 37 Jahren nachhaltige Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“. Die Stiftung trägt seit 1993 durchgängig das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit über 650 fest angestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Spende für die Stiftung Menschen für Menschen

Ehrenamtliche Helfer sammeln in München nahezu 10.000 Euro ein

Spende für die Stiftung Menschen für Menschen

Dr. Sebastian Brandis (links) von Menschen für Menschen freut sich über die Spende.

München, 18. Januar 2017. Genau 9.668,88 Euro konnten die ehrenamtlichen Mitglieder des Münchner Arbeitskreises der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe
im vergangenen Jahr während des Sommer- und Winter-Tollwood-Festivals einsammeln. „Für diese großartige Spende bedanken wir uns ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Es ist bewundernswert, mit welchem Engagement uns der Münchner Arbeitskreis seit vielen Jahren immer wieder unterstützt. Mit den Spenden konnten wir bereits zahlreichen Kindern, Frauen und Männern nachhaltig helfen und ihnen die Chance für ein besseres Leben in Äthiopien geben“, sagt Dr. Sebastian Brandis, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen.

Die ehrenamtlichen Helfer des Arbeitskreises standen im vergangenen Jahr an 56 Tagen insgesamt 788 Stunden lang in ihrer Hütte im Sommer und an ihrem Stand im Bazar-Zelt im Winter auf dem Tollwood-Gelände in München und informierten die Besucherinnen und Besucher über die Arbeit von Menschen für Menschen in Äthiopien. Außerdem boten sie selbstgestaltete und äthiopische Produkte gegen eine Spende an, wobei auf dem Winterfestival iauch weihnachtliches Kunsthandwerk erworben werden konnte. Eine Tombola brachte weitere Einnahmen ein, welche mit allen anderen Erlösen komplett an die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe gespendet wurden. „Wir konnten in den vergangenen acht Jahren insgesamt über 80.000 Euro an die Stiftung Menschen für Menschen überweisen. Darauf sind wir sehr stolz. Die Menschen in Äthiopien brauchen jede Hilfe“, betont Hajo Hentrich, Leiter des Arbeitskreises.

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Der Arbeitskreis München unterstützt mit seinen 36 Mitgliedern seit 27 Jahren aktiv die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. Interessenten können sich per E-Mail an Hajo Hentrich (hajo.hentrich@web.de) wenden.

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Über Menschen für Menschen
Die Stiftung Menschen für Menschen leistet seit über 35 Jahren nachhaltige Hilfe für Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen. Den Grundstein für Menschen für Menschen legte am 16. Mai 1981 der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm (gest. 2014) mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass…?“. Die Stiftung trägt durchgängig seit 1993 das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). Menschen für Menschen setzt die Maßnahmen derzeit in zwölf Projektgebieten mit über 700 festangestellten und fast ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um.

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Arbeitskreis für Bank- und Kapitalmarktrecht im Berliner Anwaltsverein

Der Arbeitskreis Bank- und Kapitalmarktrecht im Berliner Anwaltsverein feiert sein einjähriges Bestehen.

Arbeitskreis für Bank- und Kapitalmarktrecht im Berliner Anwaltsverein

Ein Jahr Arbeitskreis für Bank- und Kapitalmarktrecht im Berliner Anwaltsverein

Am 10.05.2016 fand die Auftaktveranstaltung zur Gründung des Arbeitskreises mit Kurzreferaten der drei Sprecher des Arbeitskreises Hans-Christian Kirchner, Dr. Marc Liebscher, LL.M. und Dr. Sven Tintemann statt. Seither kann der Arbeitskreis auf verschiedene Vorträge und gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Arbeitskreisen im Berliner Anwaltsverein zurückblicken.

Am 12.07.2016 referierte RA Dr. Martin Weimann zu „Unternehmensbewertung im Squeeze-Out-Verfahren – Empirische Erfahrungen“.

Am 13.09.2016 trug Prof. Dr. Erik Kraatz zum Thema „Geldwäsche für Rechtsanwälte“ vor. Die Veranstaltung wurde als gemeinsame Arbeitskreissitzung mit dem Arbeitskreis Strafrecht durchgeführt.

Es folgte eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Arbeitskreis IT-Recht am 08.11.2016 in welcher RA Dr. Ulrich Schulte am Hülse zum Thema „Abgreifen von Bankzugangsdaten im Online- Banking nach dem BGH- Urteil vom 26.01.2016“.

Im Januar 2017 müsste eine geplante Veranstaltung leider kurzfristig aufgrund einer Erkrankung des Vortragenden abgesagt werden.

Am 21.03.2017 fand ein Vortrag von Dr. Stephan Gärtner zu dem Thema „Auskunfteien und Finanzdienstleister -branchenspezifische Anforderungen an den Datenschutz“ statt.
Zum einjährigen Bestehen des Arbeitskreises hielt Dr. Marc Liebscher, LL.M. einen spannenden Vortrag zum Thema „Durchsetzung von Ansprüchen aus Staatsanleihen nach Umschuldungsmaßnahmen- Problemübersicht und aktuelle Rechtsprechung“. Hierbei lieferten sich die Zuhörer eine angeregte Diskussion zu der Frage, ob ein griechischer Schuldenschnitt überhaupt zivilrechtliche Auswirkungen aus Staatsanleihen deutscher Anleger haben könne.

Im Nachgang der Veranstaltung zum einjährigen Bestehen des Arbeitskreises Bank- und Kapitalmarktrecht ließen einige Teilnehmer den Abend noch in dem bekannten Restaurant “ Zur letzten Instanz“ gemeinsam ausklingen.

Dr. Sven Tintemann, Sprecher des Arbeitskreises für Bank- und Kapitalmarktrecht im Berliner Anwaltsverein resümiert: „Wir hatten im ersten Jahr des Bestehens des Arbeitskreises viele interessante Vorträge. Vielen Dank an alle Referenten, die hier ohne Vergütung zum Vorteil ihrer zuhörenden Kollegen tätig geworden sind. Der Arbeitskreis wurde durch die Berliner und Potsdamer Kollegen im ersten Jahr seit seiner Gründung gut angenommen. Mittlerweile haben wir in unserem Email-Verteiler mehr als 40 Kollegen, die sich für die Veranstaltungen des Arbeitskreises interessieren. Auch für die kommenden Veranstaltungen freuen wir uns auf spannende Vorträge. Die Termine für die Monate Juli und September werden wir rechtzeitig über den Newsletter mitteilen.“

Für den 15.11.2017 ist bereits ein weiterer gemeinsamer Termin mit dem Arbeitskreis Strafrecht geplant, zu dem dieser den Arbeitskreis Bank- und Kapitalmarktrecht diesmal zu einem Vortrag der Rechtsanwältin Nadeborn zum Thema Missbrauch des bargeldlosen Zahlungsverkehrs / Computerbetrug referiert.

Interessierte Kolleginnen und Kollegen können sich gerne zum Newsletter unter der Adresse ak-kapitalmarkt (at) berliner-anwaltsverein.de anmelden. Über diese Adresse werden auch gerne Vortragsangebote interessierter Kollegen entgegen genommen.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
-Internetrecht
-Kapitalmarktrecht
-Privates Baurecht
-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
-Steuersparmodelle
-Anwalts- und Notarhaftung
-Unternehmensberatung
-Versicherungsrecht
-Wohnungseigentumsrecht (Schwerpunkt Schrottimmobilien)
-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten Sie vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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Arbeitskreis Mechatronik der DGM: Expertenaustausch an der Wilhelm Büchner Hochschule

Besuch des europäischen Raumflugkontrollzentrums zeigt Mechatronik in der Praxis

Pfungstadt bei Darmstadt, 20.12.2016 – Der Austausch zu aktuellen Themen der Lehre und Forschung an Hochschulen der angewandten Wissenschaften stand im Mittelpunkt des 32. Arbeitskreises Mechatronik, der von der Deutschen Gesellschaft für Mechatronik e.V. (DGM) organisiert wurde. Professoren und Studiengangverantwortliche der Mechatronik aus ganz Deutschland kamen zu der Veranstaltung, die am 24. und 25. November an der Wilhelm Büchner Hochschule in Pfungstadt stattfand. „Der Arbeitskreis fördert den fachlichen und didaktischen Dialog und Wissenstransfer“, hob Prof. Jürgen Deicke, Präsident der Wilhelm Büchner Hochschule, die Bedeutung dieses Treffens hervor. Ein ganz besonderes Highlight: eine Exkursion zum europäischen Raumfahrkontrollzentrum ESOC, die den 20 Teilnehmern zeigte, wieviel Mechatronik in der Satellitentechnik steckt.

Wichtige Entwicklungen bei Mechatronik-Studiengängen
Die Vorträge und Diskussionen machten aktuelle Trends bei der akademischen Qualifizierung in der Fachrichtung Mechatronik deutlich:
Zum einen bieten die Hochschulen in Deutschland durch ihre individuellen Ausrichtungen und Schwerpunkte eine große Ausbildungsvielfalt. Dies ging aus dem Vortrag von Prof. Dierk Schoen, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften, hervor. Dabei stieß bei den Experten insbesondere das an der Wilhelm Büchner Hochschule in allen Master-Studiengängen des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften praktizierte Forschungsseminar „Masterkolleg“ auf großes Interesse. Methoden- und Fachkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens werden hier unter Konferenzbedingungen vermittelt. Themenfelder, die im Rahmen dieser Prüfungsleistung bearbeitet werden, hat Dr. Eiken Lübbers in seinen Ausführungen zu den Forschungsaktivitäten der Hochschule vorgestellt.
Zum anderen steigt die Bedeutung von berufsbegleitenden Fernstudiengängen kontinuierlich, wie der Vortrag von Ralph Kroll, Studiendekan der Mechatronik, verdeutlichte.
„Diese Veranstaltung hat deutlich gezeigt, wie wichtig der Austausch der Hochschulen untereinander und mit Kollegen der Wirtschaft ist“, fasste Ralph Kroll, Studiendekan Mechatronik der Wilhelm Büchner Hochschule, als Organisator die zwei Tage zusammen. „Die selbstgesteckten Ziele und Aufgaben der DGM, das heißt die Förderung der interdisziplinären Forschung, die Entwicklung der akademischen Bildung sowie die Förderung des Wissenstransfers zur Wirtschaft, wurden auf hohem Niveau und konstruktiv bearbeitet. Für die Ingenieurausbildung in der Mechatronik leisten wir damit einen unverzichtbaren Anteil.“

Neuer Vorstand der DGM
Zudem wählte der Verein einstimmig einen neuen Vorstand. Als erster Vorsitzender wird Prof. Rolf Biesenbach gemeinsam mit Prof. Jürgen Legler, Prof. Walter Demel, Prof. Reiner Dudziak und Ralph Kroll (2. Vorsitzender) den Verein in den nächsten beiden Jahren führen.

Exkursion zum ESOC zeigt die Arbeit des Missionskontrollzentrums
Mechatronik in der Praxis erlebten die Teilnehmer im europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC European Space Operation Centre) im Europaviertel in Darmstadt. Hier werden die meisten Weltraumprojekte der ESA überwacht. Dr. Mike McKay, Acting Head of Strategy & Coordination Office, und Dr. Gwendolyn Läufer vom Navigation Support Office der ESOC ermöglichten den Teilnehmern spannende Einblicke in die Arbeit des Missionskontrollzentrums – von den Aufgabenfeldern der ESOC über Automatismen bei kritischen Momenten der jeweiligen Missionen bis zum Themenkomplex satellitengestützter Navigation.
„Neben diesen fesselnden Ausführungen stand uns mit Dr. Frank Zimmermann, Geschäftsführer des Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah), ein kompetenter Gesprächspartner rund um Fragen zur technischen Entwicklung, Realisierung und Markteinführung neuer Produkte und Dienstleistungen im Bereich Satellitennavigation zur Verfügung. Diese Einblicke helfen uns bei der Beratung unserer Absolventen für die berufliche Zukunft“, so Prof. Dierk Schoen.

Informationen zu den Studiengängen, zum berufsbegleitenden Fernstudium und zur Wilhelm Büchner Hochschule sind unter der Telefonnummer 0800-924 10 00 (gebührenfrei), per E-Mail über info@wb-fernstudium.de oder auf der Google+ Seite der Hochschule erhältlich.
Weitere Informationen: www.wb-fernstudium.de

Über die Wilhelm Büchner Hochschule:
Mit über 6 000 Studierenden ist die staatlich anerkannte Wilhelm Büchner Hochschule die größte private Hochschule für Technik in Deutschland. Das Studienangebot der in Pfungstadt bei Darmstadt ansässigen Fernhochschule richtet sich schwerpunktmäßig an Berufstätige und umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge in den Fachrichtungen Informatik, Elektro- und Informationstechnik, Mechatronik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Technologiemanagement. Ebenfalls zum Studienprogramm gehören akademische Weiterbildungen sowie Kurzstudiengänge. Alle Studiengänge zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur das nötige technische Fachwissen, sondern auch fachübergreifende Kompetenzen wie Betriebswirtschaft, Führung und Kommunikation vermitteln. Absolventen sind dadurch in der Lage, komplexe Projekte oder ganze Unternehmensbereiche zu führen.

Mit dem Online-Campus „StudyOnline“, persönlicher Studienbetreuung, schnell erreichbaren Tutoren sowie einem aktiven Netzwerk versteht sich die zur Klett Gruppe gehörende Wilhelm Büchner Hochschule als Service-Hochschule für Berufstätige. Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 29990 belegen die hohen Qualitäts- und Servicestandards der institutionell akkreditierten Wilhelm Büchner Hochschule. Darüber hinaus sind alle Studiengänge durch die Akkreditierungsagenturen ACQUIN oder ZEvA erfolgreich akkreditiert.
Weitere Informationen unter: http://www.wb-fernstudium.de

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Beta Systems Data Center Intelligence: Arbeitskreise der Rechenzentrumslösungen treffen sich zur Frühjahrstagung vom 11. bis 13. April 2016 in Kassel

Berlin, 15. März 2016 – Beta Systems lädt vom 11. bis 13. April 2016 zur Frühjahrstagung der Arbeitskreistreffen für die Produkte Beta 91, Beta 92 und Beta 93 nach Kassel ein. Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens stehen die aktuellen Software-Anforderungen im Rechenzentrum. Darüber hinaus gibt das Produkt-Management von Beta Systems einen Überblick über das DCI-Lösungsportfolio (Data Center Intelligence) und informiert über die Neuheiten der aktuellen Produktgeneration. Die Arbeitskreistreffen bieten Anwendern die Gelegenheit, sich mit den Experten von Beta Systems direkt auszutauschen und aktiv am Produkt-Anforderungsprozess teilzunehmen. Die Tagungen sind bereits seit Anfang der 1990er Jahre fester Bestandteil der Kommunikation zwischen Beta Systems und den Anwendern seiner Softwareprodukte, um den Erfahrungs- und Meinungsaustausch aus erster Hand zu fördern.

Die verschiedenen Arbeitskreise tagen im April in Kassel wie folgt:

Arbeitskreis Beta 92 & Beta 92 EJM
Montag, 11. April 2016: 13.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 12. April 2016: 08.00 – 14.00 Uhr

Produkt Management & Web Enabler
Dienstag, 12. April 2016: 10.15 – 14.30 Uhr

Arbeitskreis Beta 93
Dienstag, 12. April 2016: 14.45 – 18.00 Uhr
Mittwoch, 13. April 2016: 09.15 – 11.45 Uhr

Arbeitskreis Beta 91
Mittwoch, 13. April 2016: 13.00 – 15.30 Uhr

Die Arbeitskreistreffen finden auch in diesem Jahr wieder im InterCity Hotel Kassel, Wilhelmshöher Allee 241, statt.

Anmeldemöglichkeit, Agenda sowie weitere Informationen zu den Beta Systems Arbeitskreistreffen 2016 stehen bereit unter: http://www.betasystems-dci.de/news-events/arbeitskreise-2016.html

Weitere Informationen zu den Data-Center-Intelligence-Lösungen von Beta Systems sind abrufbar unter: http://www.betasystems-dci.de/

Über Beta Systems Data Center Intelligence
Beta Systems entwickelt seit über 30 Jahren hochwertige Infrastruktur-Softwareprodukte für die sichere und effiziente Verarbeitung großer Datenmengen zur bestmöglichen Erfüllung aller rechtlichen und geschäftlichen Anforderungen. Die Multiplattform-Softwarelösungen für z/OS-, Unix-, Linux- und Windows-Umgebungen automatisieren, dokumentieren und analysieren geschäftstragende IT-Abläufe in Rechenzentren von Großunternehmen, IT-Dienstleistern, öffentlichen Einrichtungen und mittelständischen Betrieben. Das Data-Center-Intelligence-Portfolio von Beta Systems fokussiert auf die Bereiche Output-Management & Archivierung, Log/Security Information Management, Workload Automation und Job-Management.

Die Beta Systems Software Aktiengesellschaft (BSS, ISIN DE0005224406) wurde 1983 gegründet, ist seit 1997 börsennotiert und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Sitz des Unternehmens ist Berlin. Beta Systems ist national und international mit 18 eigenen Konzerngesellschaften und zahlreichen Partnerunternehmen aktiv. Weltweit optimieren mehr als 1.300 Kunden in über 3.200 laufenden Installationen in über 30 Ländern ihre Prozesse und verbessern ihre Sicherheit mit Produkten und Lösungen von Beta Systems. Das Unternehmen gehört zu den führenden mittelständischen und unabhängigen Softwarelösungsanbietern in Europa und erwirtschaftet die Hälfte seines Umsatzes international.

Weitere Informationen zum Unternehmen und den Produkten sind unter www.betasystems-dci.de zu finden.

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Interim Management in Deutschland

Perspektiven und Praxis

Interim Management in Deutschland

Papmehl Management Consulting

Seit Ende des Ost-West-Konfliktes hat eine Entwicklung begonnen, die wir als fortschreitende Globalisierung wahrnehmen. Das Prinzip freier Märkte hat weltweit seinen Siegeszug angetreten und wirkte sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit konnte in Deutschland gesenkt werden, aber dieser Vorteil wurde auch durch eine Zunahme des Niedriglohnsektors erkauft, der heute bereits 20 % des Arbeitsmarktes umfasst.

Die Politik hat einige Schritte unternommen, um auf den beschriebenen Wandel zu reagieren. Hierzu gehört die Agenda 2010, welche zu einer Deregulierung des Arbeitsmarktes führte und ökonomisch richtig war, aber auch zu negativen sozialen Veränderungen geführt hat. Gleichermaßen wird der Fachkräftemangel aufgrund der demographischen Entwicklung immer deutlicher und die Dynamik der Märkte nimmt stetig zu. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen deshalb verstärkt nach geeigneten Lösungen suchen, um den beschriebenen Herausforderungen effektiv zu begegnen:

In einer Welt, die immer schneller wird, braucht es Menschen, die es zu ihrem Beruf gemacht haben, die Unternehmen bei dieser Dynamik zu unterstützen. Interim Manager sind es gewohnt, sich immer wieder schnell auf ein neues Umfeld einzustellen und ihre Kompetenz rasch in verschiedenen Aufgaben einzusetzen. (Manfred Faber, Inhaber HR Consultants). Interim Management beinhaltet den befristeten Einsatz externer Manager zur Überbrückung von Vakanzen, zum Aufbau von fehlendem Know-how oder zur Bewältigung von Krisensituationen (z.B. Restrukturierungs- bzw. Sanierungsbedarfe). Insbesondere der deutsche Mittelstand steht angesichts der zunehmenden Globalisierung vor anspruchsvollen Herausforderungen.

Durch den gezielten Einsatz erfahrener Interim Manager können Unternehmen nicht nur anstehende Hürden effizient lösen, sondern sich auch nachhaltig auf zukünftige Herausforderungen einstellen. Dynamischen Märkten entgegnet man am besten mit dynamischen Lösungen, dem Interim Management. (Constanze Bräuning-Ast, Geschäftsführende Gesellschafterin REM PLUS GmbH). Gleichermaßen kann es durchaus einen Wettbewerbsvorteil darstellen – auf hoch-qualifizierte Führungskräfte und Spezialisten – zeitnah und passgenau zugreifen zu können; typische Interim-Projekte sind in diesem Kontext:

– Klassische Vakanz: Manager auf Zeit wird für unbesetzte Position in das Unternehmen geholt
– Work-Overload: Verfügbare Ressourcen reichen für laufende bzw. neue Projekte nicht aus
– Restrukturierung: Aufgaben wie Kurzarbeit, Kostensenkungen oder Betriebsschließungen
– Strukturveränderungen: Auf- bzw. Umbau von Unternehmensstrukturen bzw. Prozessen

Dementsprechend benötigen Interim Manager eine umfassende Management-Qualifikation sowie langjährige Berufserfahrung. Neben einem exzellenten Fachwissen gehören hierzu Kernkompetenzen wie Unternehmertum, situative Führungserfahrung, Überzeugungskraft, Flexibilität, Stressresistenz und Gelassenheit. Ergänzt durch das Talent, sich in unter-schiedlichste Strukturen bzw. Kulturen, schnell und effektiv integrieren zu können. Folglich sind Unternehmen gut beraten, erfahrende Interim-Provider zur Auswahl geeigneter Kandidaten zu nutzen. Zumal die Vorreiter dieser Branche – bereits im Vorfeld geeignete Kandidaten identifizieren können und über einen gut bestückten Talent-Pool verfügen.

Nach einer aktuellen AIMP-Untersuchung waren in Deutschland im Jahr 2014 rund 16.600 Interim Manager tätig wobei sich das Umsatz-Volumen nach einer Prognose von DDIM positiv entwickeln wird (2014: 1,35 Mrd. Euro; 2015: voraussichtlich 1,5 Mrd. Euro). Dies deckt sich mit der Einschätzung von Ludwig Heuse: Der Interim Management-Markt entwickelt sich laut unserer aktuellen Studie stabil, sowohl von den Anfragen als auch von der Auslastung der Interim Manager her. Wichtig ist, dass man ein gut funktionierendes Netzwerk hat. (Corina Hoch, Prokuristin Ludwig Heuse GmbH).

Zusammenfassend ist anzumerken, dass Interim Manager für den konstanten Wandel aufgeschlossen und geeignet sein müssen. Denn eine Schonzeit – wie bspw. eine längere Einarbeitungszeit – gibt es in der Praxis nicht. Vielmehr müssen Manager auf Zeit die Probleme ihrer Kunden in einem definierten Zeitfenster (i.d.R. 3 bis 12 Monate) umfassend und zufriedenstellend lösen. Die Vorteile für den Interim-Klienten liegen auf der Hand:

– Sofortige Verfügbarkeit des Management-Experten
– Keinerlei langfristige vertragliche Verpflichtungen
– Definierte, messbare Projektziele
– Klares Budget und exakter Zeithorizont

Interim Management integriert sich 2015 immer mehr in die Mega-Trends, welche den Arbeitsplatz und die Arbeitswelt zukünftig prägen werden: Diversität, Transparenz, Autonomie, Demokratie und Kollaboration. Für nachfragende Unternehmen und Anbieter kommt es im Moment darauf an, aus den vorliegenden Erfahrungen der letzten Jahre nun eine höchstmögliche Professionalität (z.B. im Hinblick auf Prozesse, Spielregeln, Qualität) zu entwickeln. (Dr. Harald Schönfeld, Geschäftsführer butterflymanager GmbH und stellvertr. Vorsitzender Arbeitskreis Interim Management Provider, AIMP).

Insofern ist dieser Management-Ansatz eine naheliegende Option, welche insbesondere für innovative KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) durchaus Differenzierungs-Chancen sowie Alleinstellungsmerkmale beinhalten könnte: Denn während in deutschen Konzernen dieser Management-Ansatz weitgehend bekannt ist, stellt er für den deutschen Mittelstand (zumindest heute noch) eher Neu-Land dar.

Management-Zusammenfassung: Im verschärften, globalen Wettbewerb und angesichts eines zunehmenden Fachkräftemangels in Deutschland – kann insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen eine konsequente, zielgerichtete Nutzung von Interim Management zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen beitragen. Insofern ist dieser Management-Ansatz eine strategische Option, welche für KMU die Differenzierungs-Chance beinhalten, eine flexible und zukunftsfähige Führungsorganisation auszubauen.

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Ehrenamtliche Helfer: Aktiv für die Menschen in Äthiopien

Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe: Über 500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Deutschland

Ehrenamtliche Helfer: Aktiv für die Menschen in Äthiopien

München, 6. Oktober 2014. Über 500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützen in Deutschland die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe. „Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit unserer Stiftung. Gerade der ganz persönliche Einsatz eines jeden Ehrenamtlichen für unsere gemeinsamen Ziele und damit für die Menschen in Äthiopien, ist etwas Besonderes für uns“, hebt Dr. Peter Schaumberger, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen, die Bedeutung der Freiwilligen hervor.

Organisiert sind die Ehrenamtlichen in bundesweit 50 Arbeitskreisen. In regelmäßigen Treffen werden dort Aktionen und Informationsveranstaltungen für Menschen für Menschen geplant und umgesetzt. Das Engagement reicht von der Betreuung von Informationsständen über die Stiftung bei Veranstaltungen, Märkten und Messen über Vorträge in Schulen bis hin zu außergewöhnlichen Spendenaktionen. „Wir freuen uns, dass so viele beherzte Menschen ihre Zeit und ihre Kraft für uns zur Verfügung stellen und uns dadurch großartig unterstützen. Die Leistungen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer können wir gar nicht genug würdigen“, betont Dr. Schaumberger. „Ich wünsche mir, dass sich noch viele weitere Menschen in Deutschland für unsere Äthiopienhilfe engagieren werden. Alle Interessenten, die Zeit und Motivation mitbringen, um sich bei uns ehrenamtlich für die Menschen in Äthiopien zu engagieren, sind herzlich willkommen.“

Grundsätzlich können sich alle Menschen, die sich mit den Zielen der Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe identifizieren, als ehrenamtliche Helfer/innen bewerben. In welcher Form man sich bei Menschen für Menschen engagieren kann, hängt von den jeweiligen persönlichen Möglichkeiten, Kontakten, Ideen und Erfahrungen ab. Koordiniert wird die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durch das Büro der Stiftung in München.

Weitere Informationen unter www.menschenfuermenschen.de

Über Menschen für Menschen:
Am 16. Mai 1981 legte der damalige Schauspieler Karlheinz Böhm mit seiner legendären Wette in der Sendung „Wetten, dass..?“ den Grundstein für seine Äthiopienhilfe. Am 13. November 1981 gründete er die Stiftung Menschen für Menschen. Seitdem leistet die Organisation Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Im Rahmen integrierter ländlicher Entwicklungsprojekte verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der Bevölkerung Maßnahmen aus den Bereichen Bildung, Landwirtschaft, Wasser, Gesundheit, Infrastruktur und setzt sich für die soziale und wirtschaftliche Besserstellung von Frauen ein. Die Stiftung trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

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Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe
Herr Dr. Peter Schaumberger
Brienner Straße 46
80333 München
089 38397960
info@menschenfuermenschen.org
http://www.menschenfuermenschen.de

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Pressemitteilungen

Wasserwirtschaft – 2. Schwarzbuch

Seit Jahren überhöhte Wasser-Entgelte, fehlende Transparenz und adäquate Kontrollen. Wasser-Lobby versucht via Vermittlungsausschuss, eine verbraucherfreundliche Weiterentwicklung der BGH-Rechtssprechung zu torpedieren. Von „right2water“ befürchtete Preisauswüchse ab 2020 bei ordnungspolitisch gebotener Kartellaufsicht vermeidbar bzw. korrigierbar

Überwiegend Unkenntnis bei Politik und Bevölkerung über Abzocke-Erscheinungen
Obwohl seriöse Organisationen und auch die Medien die (durchschnittlich) weltweit höchsten Wasser-Entgelte in Deutschland seit vielen Jahren anprangern, hat sich bisher nur wenig bewegt. Die Spritpreis-Bewegungen nimmt der Bürger alle ein/zwei Wochen beim Tanken wahr, dagegen erhält der Hauseigentümer seinen Wasser-Bescheid nur einmal im Jahr, dem Mieter werden die anteiligen Wasserkosten meist Monate später als Umlage berechnet. >Der Anteil der Kunden, der die Höhe der jährlichen Ausgaben für Trinkwasser nicht zu kennen glaubt, ist mit 66 % nach wie vor sehr hoch…< heißt es im „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2011“. Wer seine Wasserkosten überhaupt nicht kennt, weiß demnach auch nicht, ob sie überhöht sind. Größere Aufmerksamkeit bei der Masse der Verbraucher entsteht meist erst, wenn wie in Berlin eine Bewegung von mehr als 660.000 Bürgern gegen die dortigen Geheimverträge vorgeht und das eingeschaltete Bundeskartellamt eine Absenkung der Trinkwasserpreise von brutto € 2,17 pro m³ um 15 % fordert.

So wie dem Verfasser des Schwarzbuches selbst bis vor etwa Jahren, dürfte der überwiegenden Mehrheit der Bundesbürger nicht bekannt sein, dass es eine ineffiziente Kleinteiligkeit von ca. 6.200 Wasserversorger gibt (durch ein Regierungseffizienzprogramm versorgen in den Niederlanden nur 10 Unternehmen 16,7 Millionen Verbraucher); dass etwa 5.000 hiervon öffentlich-rechtlich organsiert sind, Wasser-„Gebühren“ berechnen und nur einer „laissez-faire“ Kommunalaufsicht unterstellt sind; dass selbst bei den privat-rechtlichen (AGs, GmbHs) die zuständigen Länderkartellbehörden unterschiedlich aktiv tätig sind (ordnungspolitisch sehr aktiv in Hessen; NRW beschränkt sich seit vielen Jahren trotz gegenteiliger Ankündigung auf „benchmarking“ und hat einen einzigen Fall an das Bundeskartellamt übertragen); dass laut der Hessischen Kartellbehörde 1,5 Millionen Hessen (= 25 % der hessischen Bevölkerung von 6 Millionen) überhöhte Wasser-Preise zahlten; dass Millionen Euro zu viel durch überdimensionierte Wasserzähler kassiert wurden (besonders in den Neuen Bundesländer, wo allein in Leipzig € 80 Millionen zu viel gezahlt wurden; in Düsseldorf wurden bis zu 40.000, in Mönchengladbach bis zu 15.000 überdimensionierte Zähler installiert); dass in Rheinland-Pfalz durch „Wiederkehrende Beiträge auf Wasser“ (auch auf versickerndes Regenwasser, das die Kanalisation nicht belastet) jährlich ca. € 100 Millionen abkassiert werden und Eigentümer mit großen (selbst unbebauten) Grundstücken im ländlichen Raum besonders betroffen sind (bis zu € 6.000 p.a. Gesamt-Wasserkosten); dass sich Kunden von öffentlich-rechtlichen Wasserversorgern bei überhöhten Gebühren einem jahrelangen Rechtsstreit aussetzen müssen, wobei vom Fachanwalt durchweg € 3.000 bis 10.000 Privat-Honorar verlangt werden; dass Mieter (die Mehrzahl der Bevölkerung) mangels eines Gebührenbescheides nicht einmal gegen den Versorger klagen können.

Das alles kann der interessierte Leser bereits dem einseitigen Vorwort des zweiten Schwarzbuches entnehmen: Er kann bei Interesse sowohl das erste (am 16.9.2012 von dpa vorgestellte) als auch das zweite Schwarzbuch kostenlos als PDF-Datei per E-Mail vom Verfasser abrufen.

Aufgrund einer 30 %igen Erhöhung der Trinkwassergebühr auf € 3,08 brutto pro m³ in seiner Heimatgemeinde hat der Schwarzbuch-Verfasser Betroffene (Bürger, Interessensgemeinschaften und Bürgerinitiativen) in Hessen und anderen Bundesländern ausfindig gemacht, die sich im „Arbeitskreis Faires Wasser im Deutschen Konsumentenbund“ vernetzt haben, zu dessen Sprecher er bestimmt wurde.

PPP-„Pleiten“ durch Kommunen-Gier und fehlende Kartellaufsicht
Im zweiten Schwarzbuch werden exemplarisch an den Beispielen Potsdam und Berlin gravierende Negativentwicklungen durch Privat Public Partnerships beschrieben. Auslöser war, dass klamme Kommunen Geld von Privatinvestoren in ihren Kassen klimpern sehen wollten und sich dafür z.T. äußerst dilettantisch auf unvorteilhafte Verträge zum Schaden der Verbraucher einließen. Ein Wirtschaftsmonopol bedarf jedoch in ordnungspolitischer Hinsicht einer Kartellaufsicht, die jedoch selbst in Hessen (wo sich eine sehr effiziente Behörde etabliert hat) erst seit etwa 15 Jahren ihre Aufgaben bei der Überwachung der Wasserpreise wahrnimmt.

In Hessen flüchten Versorger vor der Kartellaufsicht, die in anderen Bundesländern zunimmt
Die sehr aktive und effiziente hessische Kartellaufsicht konnte mit einer Reihe von Wasserversorgern freiwillige Preisabsenkungsvereinbarungen herbei führen, gegenüber einigen weiteren wurden Absenkungsverfügungen ausgesprochen. Bei einer Klage der Enwag Wetzlar hiergegen bestätigte der Bundesgerichtshof im Februar 2010 die Vorgehensweise der Kartellbehörde, worauf (laut Handelsblatt vom 13.10.2010) der Hessische Städtetag den Ministerpräsidenten Bouffier aufforderte, keine weiteren Kartellverfügungen zu erlassen und gleichzeitig mit einer landesweiten Umwandlung von Preisen in Gebühren drohte, womit sich die Unternehmen der Kartellaufsicht entzögen. Mit der erfolgten „Rekommunalisierung“ (der eine völlig andere Motivation zugrunde lag als z.B. in Frankreich oder Berlin) in Wetzlar, Gießen, Kassel, Oberursel, Eschwege und Wiesbaden wurde ein „Etikettenschwindel“ vorgenommen, indem der Wasserpreis in Wassergebühr umbenannt wurde. Der rechtswidrig überhöhte Wasserpreis von € 2,51 brutto pro m³ in Wiesbaden (vergleichsweise: in Berlin € 2,17), der laut Kartellbehörde um 44 % abgesenkt werden muss (nachdem laut Presseberichten in 5 Jahren € 75 Millionen zu viel vereinnahmt wurden), soll jetzt als gleichhohe Gebühr rechtskonform sein. – Im Zweiten Schwarzbuch wird – u.a. auch unter Zuhilfenahme der Feststellungen der Monopolkommission (19. Hauptgutachten, Drucksache 17/10365, Seiten 262, 263) – die unterschiedliche Intensität der Aktivitäten der Länderkartellbehörden und deren beträchtliche Zunahme dokumentiert.

Der Coup der Wasser-Lobby im Vermittlungsausschuss gegen eine verbraucherfreundliche Weiterentwicklung der BGH-Rechtssprechung
Wie eingangs erwähnt, hat ein zufälliger Konsument „privat-rechtlichen Wassers“ bei einer aktiven Kartellaufsicht einen Schutz gegen Preisauswüchse; der Kunde eines „öffentlich-rechtlichen“ Versorgers muss (mangels entsprechender Unterstützung durch die Kommunalaufsicht) jahrelang klagen und der Mieter hat nicht einmal diese Möglichkeit. Doch in seinem Urteil vom 18.10.2011
KVR 9/11 (Niederbarnimer Wasserverband) schloss der BGH nicht aus, dass sich auf der jetzt geltenden Rechtslage die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht auch auf Gebühren der öffentlich-rechtlichen Versorger erstreckt (u.a. nachlesbar im Gesetzentwurf zur 8. GWB-Novelle – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – Drucksache 17/9852, Seite 53, rechte Kolumne). Da hierdurch auch die Wassergebühren einer Kartellaufsicht unterworfen würden (und eine Flucht in die „Rekommunalisierung“ zwecklos wäre), hat die Wasser-Lobby bei der 8. GWB-Novelle (die überhaupt nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf) via Bundesrat den Vermittlungsausschuss anrufen lassen, um mit einer Einfügung („In Bezug auf öffentlich-rechtliche Gebühren und Beiträge findet eine kartellrechtliche Missbrauchskontrolle nicht statt.“) die verbraucherfreundliche Weiterentwicklung der BGH-Rechtssprechung zu torpedieren (siehe Drucksache 641/1/12, Seite 6).

Befürchtungen der „right2water“-Bewegung bei adäquater Kartellaufsicht überflüssig
Wie vorgeschildert, kommen die Länderkartellbehörden zwar noch mit sehr unterschiedlicher Intensität ihrer ordnungspolitischen Aufgabe nach, doch es ist eine quasi „schwungrad-mäßige“ Zunahme der Kontrollen festzustellen und sofern auch die Politik dafür sorgt, dass eine adäquate Kartellaufsicht bis 2020 gewährleistet ist, sollten Wasserpreis-Auswüchse durch Ausschreibungen verhindert bzw. korrigiert werden können. Doch während „right2water“ derzeit existierende gravierende Abzocke-Erscheinungen (auch von kommunalen Versorgern!) überhaupt nicht thematisiert (was die Wasser-Monopole erfreut), werden z.T. völlig absurde Befürchtungen verbreitet (Wasser-Verknappung, Qualitäts-Verlust – Deutschland hat die strengsten Qualitätskontrollen durch die Gesundheitsämter – usw. usw.)

Kontakt:
Rudolf Bachfeld
Rudolf Bachfeld
Fasanenweg 14
65527 Niedernhausen
06127-7230
r.bachfeld@gmail.com

Pressemitteilungen

Motorradlärm: BUND kämpft gegen Auspuffmanipulationen

Ein Drittel ist zu laut: Mutwillige Verlärmung durch Motorrad-Zubehörauspuffe

Motorradlärm: BUND kämpft gegen Auspuffmanipulationen

Zu laut – aber mit Zulassung: Kontrollen haben aufgrund der Rechtslage wenig Chanchen.

[themenserver.com] Berlin/Stuttgart. Lärm ist das Umweltgift Nummer 1 – sagt das Umweltbundesamt. Lärm ist für Stress und für viele Herzinfarkte und auch Todesfälle verantwortlich. Und obwohl Jahr für Jahr Millionen Euros in Lärmschutzmaßnahmen investiert werden, gibt es einige Bereiche, in denen mutwilliges Verursachen von Lärm durch unklare und handwerklich schlechte Gesetzgebung weiter gefördert wird. Auf einen solchen Skandal verweisen die Vereinigten Arbeitskreise gegen Motorradlärm (VAGM), die zusammen mit dem Arbeitskreis Motorradlärm des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) die Informationsseite www.motorradlaerm.de im Internet betreiben.

Der BUND, die Polizei und das Umweltbundesamt haben als Hauptursache des Motorradlärms die speziellen Zubehörauspuffe identifiziert. Diese im Handel erhältlichen Bauteile verfügen zwar über eine Allgemeine Betriebserlaubnis aus einem anderen EU-Land (EU-ABE) – sind aber in den weitaus meisten Fällen weitaus lauter als es die EU-Grenzwerte und die Zulassung für den deutschen Straßenverkehr erlauben. Holger Siegel, Sprecher des BUND Arbeitskreises Motorradlärm: „Diese Auspuffe bekommen irgendwo in der EU ein Prüfzeichen und sind dann mehr oder weniger unwiderruflich im Verkehr. Eine Auspuff-Mafia nutzt ungeniert die Lücken der Gesetzgebung – und die Tatsache, dass solche Prüfzeichen-Vergehen so gut wie nicht verfolgt werden.“ Zum Tag des Lärms rufen der BUND und die VAGM dazu auf, „den Sumpf der lauten Tröten auszutrocknen“: „Es kann nicht sein, dass Lärmschutz das Gebot des Tages ist, aber gleichzeitig Anwohner beliebter Motorradstrecken in den Naherholungsgebieten und Naturparks Lärmterror erfahren, der nerv zehrender sein kann als Lkw- und Autobahnverkehr: weil lauter, modulierend – und am falschen Ort.“

Beispiel Südschwarzwald – eine Berglandschaft von einzigartiger Schönheit mit vielen kurvenreichen Straßen. Bei gutem Wetter verwandelt sich dieses Naturparadies vom Erholungsgebiet in ein Eldorado für Motorradfahrer, darunter zahlreiche Raser und Lärmer. Bis zu zehn Stunden täglich ist manches Tal verlärmt. Mehrere Bürgerinitiativen bemühen sich seit Jahren um eine Veränderung der Situation: Ihrer Einschätzung nach fahren rund ein Drittel der motorisierten Zweiräder mit zu lauten Auspuffen. Die Fahrer nutzen den Trick mit der EU-ABE, um ihren ganz speziellen „Sound“ spazieren zu fahren – Polizei und Behörden sehen dem Schauspiel machtlos zu und spielen die Zahl der zu lauten Motorräder auf ein bis zwei Prozent herunter. Doris Spychalski, Sprecherin der Bürgerinitiative Präg gegen Motorradlärm und -raserei, hofft dennoch auf Unterstützung von Seiten der Politik. Immerhin die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg eine Bundesratsinitiative gestartet und damit das Problem erstmals bundesweit thematisiert. Spychalski: „Das Problem erkennen genügt aber nicht – wir brauchen dringend Hilfe vor Ort. Der Lärm zerstört die Lebensqualität von Anwohnern und Erholungssuchenden.“

„Ein viel zu großer Teil der Käufer und Fahrer von Motorrädern will es laut – das ist das Problem“, sagt Dr. Werner Reh, Verkehrsexperte des BUND Bundesverbandes in Berlin: „Wenn Deutschlands größter Harley-Davidson-Händler in Frankfurt zugibt, dass jeder zweite Motorrad-Käufer bei ihm auch noch einen lauten Auspuff dazukauft, dann zeigt das, dass sich eine erschreckende Moral in der Bikerszene breit gemacht hat und auch, dass es dringenden politischen Handlungsbedarf gibt,“

Die Lärm-Normen, nach denen die Motorräder zugelassen werden, werden durch die die Hersteller und Hersteller-Verbände stark beeinflusst – und von der starken Motorradlobby in den Reihen der Politiker nicht gebremst. Das Motorrad ist schon nach der aktuellen Norm das lauteste Verkehrsmittel auf den Straßen. Fakt ist aber, dass kaum ein modernes Motorrad ohne elektronisch gesteuerte Auspuffklappen jemals eine Zulassung bekommen würde. Diese Auspuffklappen sind auf den Prüfzyklus ausgerichtet und sorgen dort für die Einhaltung der Grenzwerte. Jeder kräftige Beschleunigungsvorgang im Alltag führt jedoch bereits zu höherem Lärm als offiziell erlaubt. Und er wird noch viel lauter, wenn der Endschalldämpfer herausgeschraubt oder ein Zubehörauspuff mit EU-ABE montiert wird. Schnell sind diese Kräder mehr als doppelt so laut wie zulässig. Der BUND fordert die Polizei auf, alle Motorräder deren Auspuffe manipuliert sind und dadurch die Betriebserlaubnis erloschen ist, sofort aus dem Verkehr zu ziehen.

Für den Sprecher des Arbeitskreises Motorradlärm, Holger Siegel, selbst Motorradfahrer, ist der Umgang von Politik und Behörden mit dem Thema Lärm reine Heuchelei und ein Skandal: „Statt Lärm zu kartieren, müsste vor allem vermeidbarer Lärm bekämpft werden – und zwar beim Verursacher, nicht in Form von Schallschutz-Fenstern bei den Betroffenen. Die deutsche Politik beschließt Ausnahmen für Sportwagen und lässt die Zubehörauspuff-Mafia bei Autos und Motorrädern gewähren.“

Die Folgen des Rasens und Lärmens sind verheerend – und reichen von vielen Unfalltoten durch Rasanzunfälle an den beliebten Raserstrecken bis hin zu einem Todesfall, der unter dem Begriff „Ölflaschen-Mord“ Eingang in die Schlagzeilen gefunden hat: 2011 schlidderte ein Motorradfahrer im Allgäu auf einer Ölspur in den Tod. Die Polizei fahndet Medienberichten zufolge nach einem „Motorradhasser“, der die Spur mutwillig gelegt haben soll. Die VAGM und der BUND distanzieren sich auf ihrer Internetseite entschieden von diesem Mordanschlag. Aber sie geben zu bedenken: Nie wird in diesem Zusammenhang die Frage gestellt, warum es denn „Motorradhasser“ überhaupt geben sollte. Für die VAGM und den BUND-Arbeitskreis wird mit dieser Tat deutlich: Das Problem, das die Behörden gerne verharmlosen, hat mittlerweile bedenkliche Dimensionen angenommen.

BUND Arbeitskreis gegen Motorradlärm
VAGM Vereinigte Arbeitskreise gegen Motorradlärm
www.motorradlaerm.de

Gemeinnütziger Verein

Kontakt:
BUND Arbeitskreis gegen Motorradlärm, VAGM Vereinigte Arbeitskreise gegen Motorradlärm
Holger Siegel
c/o id pool GmbH, Krefelder Straße 32 / K‘ 32 Nord
70376 Stuttgart
+49.0711.954645.0
Holger.Siegel@bund.net
http://www.motorradlaerm.de