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Everhard Uphoff auf der job40plus Messe in München

Der Trennungsexperte und Business Coach leitet auf der Münchner Messe einen Intensiv-Workshop zum Thema „Job weg – was nun?“

Grassau, 20. März 2019 – Everhard Uphoff, Trennungsexperte für Fach- und Führungskräfte, ist auf der diesjährigen job40plus Messe in München vertreten. Die spezielle Jobmesse für erfahrene Arbeitnehmer findet am 21. März 2019 im Konferenzzentrum in der Lazarettstraße statt. Sie bietet neben individuellen Kurzcoachings und interessanten Vorträgen auch die Möglichkeit, direkt erste Vorstellungsgespräche mit den anwesenden Firmen zu führen.

Im Vorfeld zur Messe bietet der erfahrene Business Coach Uphoff am Vormittag einen mehrstündigen Workshop für frisch gekündigte Arbeitnehmer mit dem Titel „Job weg – was nun?“ an. Ob gemobbt, diskriminiert oder ein Abschied ohne Dank und Wertschätzung – dies geht nicht spurlos an den Betroffenen vorüber. Wichtig in dieser Situation ist es, die aktuellen Themen aufzuarbeiten, um wieder gestärkt in die Zukunft starten zu können.

„Meine Erfahrung zeigt, dass es bei beruflichen Übergängen inhaltlich grundsätzlich um folgende Fragestellungen geht: Was musste gehen? Was kann bleiben? Was darf kommen?“ so Uphoff. „Die Teilnehmer treffen im Kurs auf Verständnis und Menschen, die das Gleiche erlebt haben. Im regen Austausch erfahren sie Tipps und Anregungen, wie das schwierige Fahrwasser nach einer unschönen Kündigung bestmöglich durchkreuzt werden kann.“

Der dreistündige Intensivkurs beinhaltet die Auseinandersetzung mit der Trennung vom alten Arbeitsplatz bis hin zur beruflichen Neuausrichtung: Nach einer ausführlichen Standortbestimmung erarbeiten die Teilnehmer konkrete Handlungsfelder und definieren erste Maßnahmen für die direkte Umsetzung im Alltag. Parallel werden verschiedene Veränderungsmodelle vorgestellt und direkt angewendet.

Die Kosten für den Kurs betragen EUR149,00 plus MWST. Teilnehmer des Workshops haben im Anschluss freien Eintritt zur Messe.

Auch auf den job40plus Messen in Stuttgart, Hamburg und Berlin ist Everhard Uphoff vertreten. Im Rahmen des Vortragsprogramms auf der Messe in Stuttgart am 23. Mai 2019 spricht der Trennungsexperte zum Thema „Jobverlust souverän meistern“. Weitere Vorträge in 2019 hält Everhard Uphoff unter anderem im November auf den Betriebsratstagen in München.

Im Mai startet zudem sein Gruppen-Onlinekurs zum Thema „Jobverlust souverän meistern!“ Auch Einzelkurse und Coachings bietet der erfahrene Outplacement-Experte in regelmäßigen Abständen an.

Barbara Wils, 45 ist vom Onlinekurs begeistert: „Everhard Uphoff stellt einfach die richtigen Fragen und das „zwingt“ zum intensiven Nachdenken, Reflektieren und vor allem auch Strukturieren“, so die promovierte Biologin. „Während des Kurses sind enorm viele Dinge in Bewegung geraten und es ist plötzlich eine unglaubliche Dynamik entstanden – und zwar nach vorne – genau was ich in dieser unklaren und schwierigen beruflichen Situationen gebraucht habe!“

Alle Termine und Kursangebote sowie weitere Kundenstimmen finden Sie unter www.everharduphoff.com Interessierte finden hier auch hilfreiche Tipps wie das Notfallprogramm für frisch Gekündigte.

Everhard Uphoff, 1971 in Norden geboren, verbrachte nach dem Abitur ein Jahr als Cultural Representative bei Disney World, Florida, USA. Nach seiner Hotelfachlehre studierte er an der Universität Passau Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien und lernte bei seinen zahlreichen Auslandsaufenthalten in Spanien und den USA die unterschiedlichsten Menschen und Arbeitswelten kennen. Nach seinem Studium sammelte er Branchenerfahrung in der Finanzdienstleistung, der Verpackungsindustrie sowie der Erwachsenenbildung. Zuletzt baute er in einem mittelständischen inhabergeführten Betrieb als Marketings- und Vertriebsleiter innerhalb von fünf Jahren erfolgreich eine internationale Marke auf. Parallel dazu absolvierte er eine Trainer- und Coaching-Ausbildung. Heute widmet er sich seiner großen Leidenschaft, der Arbeit mit Menschen. Dabei hilfreich sind ihm sein großes Urvertrauen, die Fähigkeit andere zu begeistern und an sich selbst zu glauben. Mit seiner Marke „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ startete er im Herbst 2017. Im Rahmen dieser Tätigkeit betreut er Fach- und Führungskräfte bei Krisen im Job, Verlust des Arbeitsplatzes und beruflicher Neuorientierung. Darüber hinaus arbeitet er als Leadership-Trainer und Dozent für Unternehmensführung. Everhard Uphoff ist nach dem internationalen Coachingverband ICF (International Coaching Federation) zertifiziert.

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Ich wurde gefeuert – zum Glück!
Everhard Uphoff
Hochplattenstrasse 23
83224 Grassau
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kontakt@everharduphoff.com
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Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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„Ich wurde gefeuert – zum Glück“ jetzt mit Online-Seminar

Trennungsexperte Everhard Uphoff bietet mit seinem neuen Online-Kurs „Jobverlust souverän meistern“ Orientierungshilfe für Gekündigte

"Ich wurde gefeuert - zum Glück" jetzt mit Online-Seminar

Zertifizierter ICF Coach Everhard Uphoff

Grassau, 15. Mai 2018 – Everhard Uphoff richtet sich mit „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ an Menschen, die gerade ihren Arbeitsplatz verloren haben. Viele Freigestellte brauchen erst einmal Zeit, um das Erlebte zu verdauen bis sie wieder bereit sind, neue berufliche Herausforderungen anzunehmen.
Unter www.everharduphoff.com können Gekündigte individuelle Einzelberatungen buchen oder an Workshops und Online-Kursen teilnehmen. Vermehrt bieten auch Firmen ihren ausscheidenden Mitarbeitern an, derartige Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Wenn die Trennung wertschätzend und mit Dank erfolgt, erleben die Betroffenen ihre Kündigung eher als einen „sanften Ausstieg“ aus dem Unternehmen anstatt als harten Rauswurf. Beide Parteien ersparen sich so den Gang zum Gericht und die damit verbundenen Kosten, Zeit und Nerven.
Am 1. Juli 2018 startet Everhard Uphoff sein nächstes vierwöchiges Online-Seminar „Jobverlust souverän meistern“. „Es geht darum, den Menschen aufzufangen und darin zu unterstützen, den Jobverlust anzunehmen und zu verarbeiten“, weiß der erfahrene Trennungsexperte Uphoff. „Einfach da zu sein und zuzuhören ist das wichtigste Hilfsmittel in dieser Situation.“
Die Teilnehmer erhalten im Kurs praktische Übungen, verschiedene Selbsttests sowie konkrete Handlungsempfehlungen. Sie entwickeln ihre persönliche Bewältigungsstrategie, um wieder auf die Beine zu kommen und ihr berufliches Comeback zu schaffen. Die Teilnehmer führen eine Standortbestimmung durch, definieren neue Zielrichtungen, Werte und Perspektiven. Weitere Erkenntnisse in der Reflektionsarbeit liefern individuelle Stärken- und Schwächen Profile. Auch individuelle Coachings als Prozessbegleitung und ein Check der Bewerbungsmappe sind Teil des Kursangebots.
Einen Großteil der Aufgaben bearbeiten die Kursteilnehmer in Eigenregie. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Feedbackrunden und die Möglichkeit sich mit Anderen, die Ähnliches erlebt haben, in Form von Webinaren auszutauschen. Vertraulichkeit, Diskretion und der Wunsch nach Anonymität bleiben dabei so lange gewahrt wie es der Kunde wünscht.
Mehr als 100.000 Kündigungsschutzklagen pro Jahr beweisen, dass Kündigungen oft alles andere als einvernehmlich verlaufen. Ein unschöner Rauswurf löst heftige Gefühlsreaktionen bei den Freigestellten aus und endet häufig vor Gericht. Kaum einer spricht darüber in der Öffentlichkeit.
Everhard Uphoff weiß wovon er spricht. „Von jetzt auf gleich wurde ich 2016 unsanft aus der Firma katapultiert und stand unter Schock! Was mich zutiefst gekränkt hat, war die Art und Weise wie die Trennung ablief“, so Uphoff. „Keine Wertschätzung für die gute Arbeit der letzten Jahre, kein Respekt und kein Fairplay – daran knabbert man erst mal! In den folgenden Monaten suchte ich vergeblich nach Ratgebern, WIE Gekündigte ihren Jobverlust emotional verarbeiteten und gestärkt ins nächste Arbeitsverhältnis gelangten. Schließlich reifte die Idee, meine Erfahrung mit der Trennungsverarbeitung auch anderen Betroffenen zu Gute kommen zu lassen: „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ war geboren!“.
Die Dauer der Trennungsverarbeitung variiert von Fall zu Fall und auch die Heftigkeit der erlebten Gefühle ist je nach Persönlichkeit von Mensch zu Mensch verschieden. Hinzu kommt oft auch der finanzielle Druck. Das private Umfeld leidet meist mit und ist zu nah am Geschehen, um wirklich hilfreich zu unterstützen. Hier kann ein Coach unterstützend zur Seite stehen.
Der nach internationalen Standards zertifizierte ICF-Coach Everhard Uphoff arbeitet auch mit Fach- und Führungskräften, die unzufrieden im Job sind oder eine neue Stelle antreten. „Meine Aufgabe als Coach im Veränderungsprozess liegt darin, Druck rauszunehmen und den Klienten aufzubauen. Er bekommt Struktur und Halt in unsicheren Zeiten, ihm wird zugehört und Verständnis entgegengebracht. Als guter Coach konfrontiere ich den Betroffenen aber auch mit dem eigenen Anteil, dem blinden Fleck und zeige auf, worauf es beim nächsten Job ankommt, um nicht in dieselbe Falle zu tappen.
Weitere Infos sowie ein Notfallprogramm für Gekündigte finden Sie unter www.everharduphoff.com.

Über Everhard Uphoff:
Everhard Uphoff, 1971 in Norden geboren, verbrachte nach dem Abitur ein Jahr als Cultural Representative bei Disney World, Florida, USA. Nach seiner Hotelfachlehre studierte er an der Universität Passau Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien und lernte bei seinen zahlreichen Auslandsaufenthalten in Frankreich, Spanien, Bolivien und den USA die unterschiedlichsten Menschen und Arbeitswelten kennen. Nach seinem Studium sammelte er Branchenerfahrung in der Finanzdienstleistung, der Verpackungsindustrie sowie der Erwachsenenbildung. Zuletzt baute er in einem mittelständischen inhabergeführten Betrieb als Marketing- und Vertriebsleiter erfolgreich eine internationale Marke auf. Parallel dazu absolvierte er eine Trainer- und Coaching-Ausbildung und widmet sich heute seiner großen Leidenschaft, der Arbeit mit Menschen. Dabei hilfreich sind ihm sein großes Urvertrauen, die Fähigkeit andere zu begeistern und an sich selbst zu glauben. Mit seiner Marke „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ startete er im Herbst 2017. Im Rahmen dieser Tätigkeit betreut er Fach- und Führungskräfte bei Krisen im Job, Verlust des Arbeitsplatzes und beruflicher Neuorientierung. Darüber hinaus arbeitet er als Leadership-Trainer und Dozent für Unternehmensführung.

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Everhard Uphoff, 1971 in Norden geboren, verbrachte nach dem Abitur ein Jahr als Cultural Representative bei Disney World, Florida, USA. Nach seiner Hotelfachlehre studierte er an der Universität Passau Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien und lernte bei seinen zahlreichen Auslandsaufenthalten in Frankreich, Spanien, Bolivien und den USA die unterschiedlichsten Menschen und Arbeitswelten kennen. Nach seinem Studium sammelte er Branchenerfahrung in der Finanzdienstleistung, der Verpackungsindustrie sowie der Erwachsenenbildung. Zuletzt baute er in einem mittelständischen inhabergeführten Betrieb als Marketing- und Vertriebsleiter erfolgreich eine internationale Marke auf. Parallel dazu absolvierte er eine Trainer- und Coaching-Ausbildung und widmet sich heute seiner großen Leidenschaft, der Arbeit mit Menschen. Dabei hilfreich sind ihm sein großes Urvertrauen, die Fähigkeit andere zu begeistern und an sich selbst zu glauben. Mit seiner Marke „Ich wurde gefeuert – zum Glück“ startete er im Herbst 2017. Im Rahmen dieser Tätigkeit betreut er Fach- und Führungskräfte bei Krisen im Job, Verlust des Arbeitsplatzes und beruflicher Neuorientierung. Darüber hinaus arbeitet er als Leadership-Trainer und Dozent für Unternehmensführung.

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Job weg – was jetzt? Krisen als Chance nutzen

Gewinnen Sie mit diesen 3 Schritten mehr Kontrolle über Ihre Karriere

Job weg - was jetzt? Krisen als Chance nutzen

Michael Czerwinski, M.A., Coach (FH)

Spätestens bei der Kündigung stellen Angestellte fest, dass der Job viel mehr ist als „nur“ Broterwerb – häufig sind die Emotionen der Betroffenen komplex, und sie fühlen sich über ein realistisches Maß hinaus betroffen. Viele sind überrascht, wie negativ sie auf diese Nachricht reagieren, obwohl die Kündigung kurz- und mittelfristig nicht existenzbedrohend ist. Viele erleben diese emotionale Betroffenheit als Hemmschuh bei der Suche nach einem neuen, für sie passenden Job. Viele fühlen sich einerseits getrieben, andererseits handlungsgehemmt. Die Folge ist, dass sie sich beruflich verschlechtern, weil sie unter Druck eine Entscheidung für einen neuen Arbeitsplatz glauben treffen zu müssen oder aus diesem Grund Probleme aus ihrem alten Arbeitsplatz an den neuen mitnehmen.

Die drei Schritte, die ich in diesem Artikel vorstelle, sind häufig die „Erste Hilfe“ für gekündigte Arbeitnehmer, um zielgerichtet und erfolgreich nach einer neuen Beschäftigung zu suchen. Auch, wenn sie zunächst nichts direkt mit der Jobsuche zu tun haben, schaffen sie eine gesunde Basis, damit der nächste Job wirklich der Traumberuf wird.

1. Trauerphase aktiv durchleben
Ich hatte Coachees, die am Tag ihrer Kündigung die ersten Bewerbungen geschrieben haben. Das ist für den einen oder anderen in Ordnung. Meist ist es so, dass Arbeitnehmer auf einer emotionalen Ebene die Kündigung als persönliche Ablehnung und Existenzbedrohung empfinden. Menschen reagieren häufig irrational, wenn sie sich starken Emotionen ausgesetzt fühlen – die Gefühle zu negieren, ist nicht hilfreich.
Wichtig ist es nach meiner Erfahrung, dass diese Emotionen vielmehr anerkannt und gesehen werden. Gestehen Sie sich Ihre negativen Gefühle ein. Angst vor dem, was kommt, Wut über die Ungerechtigkeit ihrer Kündigung oder über das anschließende Verhalten Ihres Arbeitgebers oder die Kränkung darüber, dass Sie von Ihrem Arbeitgeber ausgeschlossen wurden. Über ihre Gefühle zu reden, ist hilfreich – Freunde und Bekannte haben Verständnis, wenn Sie sich mitteilen wollen. In diesem Fall kann es hilfreich sein, dem Gesprächspartner mitzuteilen, dass Sie sich noch in einer Trauerphase befinden und noch nicht gemeinsam aktiv nach Lösungen suchen, sondern momentan einfach jemanden brauchen, der Ihnen zuhört.

2. Machen Sie sich Ihre Handlungsposition klar
In Deutschland sind Arbeitnehmer durch die Arbeitslosenversicherung vor den direkten finanziellen Folgen der Arbeitslosigkeit gut geschützt. Gleichzeitig wandelt sich Deutschland stärker von einem Arbeitgeber- oder einem Arbeitnehmermarkt. Das bedeutet, dass nicht mehr Arbeitsuchende um gute Arbeitnehmer konkurrieren, sondern Arbeitgeber um gute und zuverlässige Fachkräfte. Machen Sie sich klar, wo Sie Geld sparen, wenn Sie z.B. nicht täglich auf die Arbeit fahren. Wenn Sie sich deutlich darlegen, mit wie viel Arbeitslosengeld Sie für wie lange Zeit zu rechnen haben, wie Ihre Lebenskosten sind und wie Sie Ihre Anstellungschancen einschätzen – z.B. auf Basis von aktuellen Stellenangeboten, die Sie sichten – nimmt dies viel Druck und Existenzangst aus der Situation. Häufig genügt eine kurze Recherche um festzustellen, dass es eine Menge passender Jobangebote gibt. Viele Arbeitnehmer haben bis zu einem Jahr Zeit, sich ohne signifikante finanzielle Einbußen einen neuen Job zu suchen.
All dies bringt Sie in eine gute Verhandlungsposition gegenüber möglichen Arbeitgebern. Ein Standardwerk in diesem Bereich – das Harvard-Konzept der Verhandlungsführung – spricht hier von der „besten Alternative“ (siehe Amazon ). Beste Alternative bedeutet, dass Sie sich in Verhandlungen nicht auf ein ungenügendes Ergebnis einlassen müssen, z.B. eine Gehaltsverschlechterung oder eine uninteressante Tätigkeit. Sie haben eine beste Alternative, in diesem Fall genügend Zeit und Ressourcen, um nach einem Job zu suchen, der für Sie passt.

3. Machen Sie sich klar, in welcher Umgebung Sie arbeiten wollen
So vorbereitet suchen Sie nicht mehr nach einem neuen Job, um aus der Arbeitslosigkeit zu „fliehen“, sondern können sich überlegen, in welcher Umgebung Sie arbeiten möchten. Aus der Psychologie ist bekannt, dass „Fluchtziele“ (Weg-von-Ziele – in diesem Fall weg von der Arbeitslosigkeit) nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen und Sie sich zwingen müssen, nach Stellen zu recherchieren und Bewerbungen zu schreiben. Viel besser sind positive Ziele, auch als Annäherungsziele bezeichnet („Hin-zu-Ziele“), zum Beispiel die positive Vorstellung, was ein neuen Job außer Geld zu Ihrem Leben beizutragen hat (zu „guten Zielen“ siehe Amazon: Maja Storch: Machen Sie doch, was Sie wollen ). Wenn Sie Ihre Trauer bewältigt haben und Ihre beste Alternative kennen, ist es viel leichter darüber nachzudenken, welche Umgebung und Tätigkeit gut zu Ihnen passt.

Mehr zu ähnlichen Themen und meinem Coaching-Angebot finden Sie unter http://www.coach-wi.de .

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„Alles Gute zum Frauentag“, oder: der scheinheilige Feiertag

Eine Information des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V.

"Alles Gute zum Frauentag", oder: der scheinheilige Feiertag

Frauen verdienen mehr Anerkennung. (Bildquelle: @Fotolia.com)

9. März 2016. Gestern war der Weltfrauentag. Für mehr als 2 Millionen der insgesamt 41 Millionen Frauen in Deutschland gab es gestern jedoch nichts zu feiern. Denn sie müssen Hartz IV beziehen. Die Gründe dafür seien verständlich und beschämend, so Uwe Hoffmann, Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung e. V. (DSD). Seine Forderung: Gerade Frauen müssen in unserer Gesellschaft wieder die Achtung erfahren, die sie verdienen. Besonders dann, wenn sie wegen Kinder und Erziehung arbeitslos sind.

Noch immer haben es Frauen trotz aller Emanzipation schwerer als Männer und sind deshalb stärker von Armut betroffen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, denn Frauen bringen unsere Kinder zur Welt, übernehmen die Erziehung und kümmern sich um pflegebedürftige Verwandte. Der DSD-Geschäftsführer: „Der Sprung auf die Karriereleiter bleibt für viele Frauen aus, die Zeit des Kinderkriegens und der Erziehung schaffen zusätzliche Nachteile für sie im Berufsleben.“

Weltweit leisten Frauen mehr als die Hälfte aller Arbeitsstunden, sind sozial und wirtschaftlich aktiver als Männer und zählen trotzdem zu den benachteiligten Bevölkerungsgruppen. „Der Lohn für ihr gesellschaftlich und sozial extrem wichtiges Bemühen sind schlecht bezahlte Teilzeitjobs, oder hohe Arbeitslosigkeit“, sagt Uwe Hoffmann ( www.mehr-hartz4.net ). Gerade alleinerziehende Frauen haben es schwer. Kinder, Haushalt und Arbeit unter einen Hut zu bringen, ist eine Extremsportart. „40 Prozent aller Alleinerziehenden in Deutschland müssen Hartz IV beziehen, das sind mehr als 620.000 Haushalte. In neun von zehn Fällen ist es eine Frau, die sich der Kinder widmet. Gerade diese Frauen sollten mehr vom Staat unterstützt und gefördert werden“, wünscht sich der DSD-Geschäftsführer.

Dass alleinerziehende Frauen schlechter einen Job finden hat zwei Hauptgründe: Sie sind weniger flexibel was die Arbeitszeit und den Arbeitsort angeht. Uwe Hoffmann: „Ein Drittel aller arbeitslosen Alleinerziehenden suchen einen Teilzeitjob, der ihnen Arbeit und Kind ermöglicht, in den Angeboten der Jobcenter sind aber nur 15 Prozent der offenen Stellen Teilzeitjobs.“ Doch auch mit einem Teilzeitjob ist das Dasein als Alleinerziehende kein Zuckerschlecken. „Bei diesen Jobs verdienen die Frauen im Schnitt nur 900 Euro netto im Monat, denn die Vielzahl solcher Angebote liegt im Einzelhandel oder im Gastgewerbe“, erklärt Uwe Hoffmann.

Gerade bei Kleinkindern bis zu drei Jahren ist der Ausstieg aus Hartz-IV für alleinerziehende Mütter so gut wie unmöglich. „Kindergeld, Elterngeld, steuerliche Entlastung, Wohngeld und notfalls die Grundsicherung sind gutgemeinte Maßnahmen“, sagt Hoffmann, „dennoch wäre den Frauen, die dem Staat die Steuer- und Rentenzahler von morgen groß ziehen, ein kinderfreundlicher Arbeitsplatz mit einer gerechten Bezahlung lieber. Ich befürchte nur, dass es weder in der Politik geschweige denn in der Wirtschaft ein ernsthaftes Interesse dafür gibt.“ Wer sich heute nicht dem Ausbeutungssystem der Billigarbeit unterwerfe, so Hoffmann, der falle aus einem Großteil des Arbeitsmarktes heraus: „Und deshalb bin ich mir sicher, dass man gerade alleinerziehende Frauen besser unterstützen könnte, wenn es gewollt wäre.“

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

Besonders betreut werden Hartz IV-Empfänger, die eine kostenlose Erstberatung ihrer Fälle durch spezialisierte Anwälte erhalten.

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Hartz IV: Nachträglich echter Lohn, statt Ein-Euro-Vergütung

Hartz IV: Nachträglich echter Lohn, statt Ein-Euro-Vergütung

13. Mai 2015. Wenn Hartz-IV-Empfänger bei einem Ein-Euro-Job bei Kommunen und sozialen Einrichtungen Tätigkeiten leisten müssen, die sich nur unwesentlich von denen des Stammpersonals unterscheiden, können sie auch den ortsüblichen Lohn dafür einklagen (Sozialgericht Dortmund, Az.: S 40 (23)(28) AS 710/12 und Bundessozialgericht Az.: B 14 AS 75/12R). Für derartige rechtswidrige Arbeiten können Betroffene ihre Ansprüche der letzten vier Jahre geltend machen, so der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung e. V. (DSD).

Immer wieder stellt sich die Frage, ob ein vom Jobcenter auferlegter Ein-Euro-Job tatsächlich die vom Gesetzgeber geforderten Eigenschaften erfüllt oder einfach nur den entsprechenden Träger bereichert. Denn Ein-Euro-Jobs sind nur dann rechtskonform, wenn die verrichteten Arbeiten zusätzlich sind, im öffentlichen Interesse liegen und wettbewerbsneutral sind. „Doch das ist in den seltensten Fällen der Fall“, sagt Uwe Hoffmann, Geschäftsführer des DSD ( www.mehr-hartz4.net ). „Der Gesetzgeber hat in § 16d SGB II solche Arbeitsgelegenheiten (AGH) klar geregelt“, so Hoffmann. Schon seit Jahren hat der Bundesrechnungshof die Vergabepraxis der AGHs gerügt. Denn das Geschäft mit der Arbeitslosigkeit ist sehr lukrativ.

Ein Beispiel:

Im Märkischen Kreis wurden in den Jahren 2005 – 2012 fast 50 Millionen Euro für überwiegend nutzlose Ein-Euro-Jobs verbrannt. Die 22 Träger wurden mit knapp 40 Millionen Euro für die „Verwaltung der Arbeitslosen“ unterstützt. Uwe Hoffmann: „Das ist Missbrauch von Steuergeldern par excellence. Wenn man dann noch bedenkt, mit welchen Sanktionen die Jobcenter den Betroffenen im Verweigerungsfall drohen, hat das für mich schon kriminelle Züge.“ In wie weit eine AGH tatsächlich den gesetzlichen Ansprüchen genügt hat, lässt sich relativ leicht beantworten. Wenn diese Tätigkeit der Allgemeinheit diente, sich klar von der Tätigkeit des Stammpersonals des Trägers unterschieden hat und nicht einer anderen Firma „die Arbeit weggenommen hat“, also wettbewerbsneutral war, entsprach sie den gesetzlichen Anforderungen. Der DSD-Geschäftsführer: „Wer in den letzten vier Jahren zu einem Ein-Euro-Job gezwungen wurde, sollte dringend prüfen lassen, ob diese Tätigkeit tatsächlich dem Gesetz entsprochen hat. Wenn nicht, gibt es nachträglich den ortsüblichen Lohn in Form einer Nachzahlung. Das hießt zwar, dass durch die Nachzahlung die Regelleistung für den entsprechenden Monat gekürzt wird, aber in aller Regel bekommen Betroffene durch die Nachzahlung des echten Arbeitslohns massiv mehr Geld.“ Mittlerweile werden immer weniger Ein-Euro-Jobs durch Jobcenter vermittelt. Das wird durchaus einen Grund haben, glaubt Hoffmann: „Ich denke, dass viele Jobcenter mittlerweile Bedenken haben, Ein-Euro-Jobs zu vermitteln, weil sie selbst wissen, dass die meisten davon nicht rechtskonform sind, weil sie einfach nur die Träger bereichern.“

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.mehr-harz4.net und unter www.gegendiskriminierung.de

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

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Jobcenter-Initiative mitnmang bringt immer mehr über 50-jährige in Arbeit

Norddeutscher Beschäftigungspakt für über 50-jährige steigert die Zahl der vermittelten Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 416 Personen und erreicht mit insgesamt 3.328 Vermittlungen einen neuen Rekordwert

Jobcenter-Initiative mitnmang bringt immer mehr über 50-jährige in Arbeit

Jutta Schunke (58) hat über mitnmang im Brautmodegeschäft feminin eine Stelle gefunden.

„Bei einem Brautkleid müssen Sie immer eine Größe dazurechnen, weil es direkt auf der Haut liegt“ erklärt Frau Jutta Schunke (58) der erstaunten Kundin, als das Kleid nicht richtig sitzen will. Seit 2014 arbeitet Schunke im Braut- und Abendmodegeschäft feminin in Hamburg Eppendorf und ist damit eine von über 3.328 Arbeitnehmern über 50 Jahren, denen es im zurückliegenden Jahr gelungen ist, durch die norddeutsche Jobcenter-Initiative mitnmang wieder in Arbeit zu kommen.
Bei der Initiative mitnmang handelt es sich um ein als regionaler Beschäftigungspakt konzipiertes Förderungsprogramm, welches sich ausschließlich an Arbeitssuchende der Generation 50plus wendet. Es soll Nachteile, die ältere Arbeitnehmer gegenüber jüngeren auf dem Arbeitsmarkt haben, ausgleichen und einen Bewusstseinswandel hinsichtlich der Einsatzfähigkeit älterer Arbeitnehmer einleiten. Denn viele Unternehmen haben Vorbehalte gegenüber älteren Beschäftigten, weil diese als teurer, unflexibler und nicht mehr fit genug für die Herausforderungen, die der berufliche Alltag bereithält, gelten.
Dass die Integration bereits in Ansätzen gelingt, belegen die stetig steigenden Vermittlungszahlen des Beschäftigungspaktes, der gemeinsam vom Jobcenter team.arbeit.hamburg und den Jobcentern in den Kreisen Segeberg, Herzogtum Lauenburg, Lübeck, Stormarn und Plön Anfang 2000 gestartet wurde. Lagen die Integrationszahlen in der ersten Projektphase von mitnmang von 2005 bis 2007 noch bei 547 vermittelten Stellen, steigerten sich die Vermittlungszahlen nachfolgend konstant von Jahr zu Jahr und lagen 2013 bereits bei 2.912 vermittelten Personen der Generation 50plus. 2014 erreichte die Vermittlungsquote dann mit insgesamt 3.328 einen neuen Rekordwert. Damit wurde der Zielwert (2.735 Vermittlungen) für das Jahr 2014 um 22 Prozent übertroffen. Die Integrationszahlen waren dabei von Jobcenter zu Jobcenter unterschiedlich: Hamburg erreichte 1.965 Integrationen (im Vorjahr: 1.599), das Herzogtum Lauenburg 229 (203), Segeberg 363 (323), Lübeck 391 (426), Stormarn 173 (172) und Plön 207 (189). Die hohe Vermittlungsquote freut auch Friedhelm Siepe, Geschäftsführer beim Jobcenter team.arbeit.hamburg. „Wir sind sehr glücklich, dass unsere Bemühungen langsam die erhoffte Wirkung zeigen und sich ein Umdenken in der Personalpolitik vieler Unternehmen abzeichnet.“

Fachkräftemangel macht ein Umdenken in der Personalpolitik notwendig

Wie dringend nötig das Umdenken bezüglich der Einsatzfähigkeit von älteren Arbeitnehmern ist, zeigen die aktuellen Zahlen auf dem Arbeitsmarkt: Fast 1.000 Ausbildungsplätze konnten im Berufsausbildungsjahr 2013/14 nicht besetzt werden. Ein Fachkräftemangel ist damit praktisch vorprogrammiert. Eine Lösung stellt für Siepe die verstärkte Beschäftigung von Arbeitnehmern jenseits der 50 Jahre dar. Doch dazu muss an vielen Stellen noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. So auch Siepe: „Trotz aller Aufklärung merken wir, dass vielerorts weiterhin die Auffassung vorherrscht, dass Arbeitnehmer mit mehr als 50 Jahren nicht mehr fit genug zum arbeiten sind.“ Dass dies aber in den meisten Fällen nicht der Wahrheit entspricht und ältere Arbeitnehmer stattdessen mit Erfahrung, Know-how und Umsicht am Arbeitsplatz punkten, zeigen Beispiele wie Jutta Schunke. Diese blickt auf eine mehr als 40-jährige Tätigkeit als Verkäuferin in der Textilbranche zurück und berät nun angehende Ehefrauen bei der Auswahl des richtigen Brautkleides für den schönsten Tag in Ihrem Leben. Monika Litschewski, Eigentümerin vom Braut- und Abendmodegeschäft feminin, bringt es auf den Punkt: „Grade in einem sehr speziellen Segment wie dem Verkauf von Hochzeitskleidern muss eine Verkäuferin viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Kunden mitbringen. Eigenschaften, an denen es den Jüngeren oftmals noch fehlt.“

Der Beschäftigungspakt mitnmang (plattdeutsch für mitten im Leben) ist eine regionale Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, welches sich zur Aufgabe macht die beruflichen Chancen älterer Menschen zu verbessern und sie wieder auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Als Zielgruppe gelten langzeitarbeitslose Frauen und Männer zwischen 50 Jahren und dem Renteneintrittsalter. Die regionale Initiative ist Bestandteil des Bundesprogrammes Perspektive50plus, welches insgesamt 77 Beschäftigungspakte umfasst, die jeweils auf die Potenziale der Regionen spezialisiert sind. Der Beschäftigungspakt mitnmang umfasst die Regionen Hamburg, Segeberg, Herzogtum Lauenburg, Lübeck, Stormarn und Plön und ist mit einer Teilnehmerzahl von rund 40.000 einer der größten regionalen Pakte in ganz Deutschland.

Kontakt
Jobcenter team.arbeit.hamburg Projektkoordination mitnmang
Matthias Thamling
Krohnstieg 45
22415 Hamburg
040 23 80 58-405
matthias.thamling@jobcenter-ge.de
http://mitnmang.de

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Prozesskostenfinanzierung trifft auf die Crowd

Verschiedene Konzepte wurden bereits ausprobiert, um Prozesse durch Dritte zu finanzieren. Den Schwarm wie auf einer Crowd-Funding-Plattform einzubinden ist neu. Doch der Schwarm finanziert nicht nur, er beurteilt auch, unterstützt von Software, ob die Fälle angenommen werden.

Prozesskostenfinanzierung trifft auf die Crowd

Vorübergehendes Logo, das Unternehmen ist in der Startphase

Die Genossenschaft „Die-Prozesskosten-Finanzierer.de eg“ betreibt eine Plattform, auf der per Crowd-Funding Gerichtsfälle finanziert werden und bearbeitet werden.
Nun ist sie aber erst einmal selbst mit ihrer Finanzierung bei der Plattform Indiegogo:
http://www.indiegogo.com/projects/prozesskosten-finanzierung-legal-financing-professional-funding/x/3714823

„Gerechtigkeit darf nicht von der finanziellen Situation abhängig sein“ oder auch „Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich“ sind Aussagen, die auf dem Papier sicher jeder unterschreiben würde.

Sie sind Ausdruck unseres demokratischen Grundverständnisses und unserer Vorstellung vom Rechtsstaat!
Aber sie sind nur theoretische Ideale an die wir gerne glauben wollen! Denn leider ist es im echten Leben ganz anders. Recht und Gerechtigkeit widerfahren einem da nicht automatisch, sondern sind unter anderem oft direkt von der Finanzkraft der beteiligten Parteien abhängig!

Im Regelfall ist es nämlich so, dass finanzstarke Gegner damit kalkulieren, dass finanzschwache Anspruchsinhaber schnell auf die Geltendmachung ihrer Rechte verzichten. Dies passiert ziemich sicher, wenn die Gefahr besteht, dass der Schaden beim Versuch der gerichtlichen Durchsetzung größer werden kann, als die eigenen liquiden Mittel reichen würden.

Dieses Problem ist zwar bekannt und unser Rechtssystem sieht für bestimmte Konstellationen Unterstützung vor, aber diese Unterstützung ist längst nicht ausreichend. Sie löst das Problem nur für einen sehr geringen Teil aller Anspruchsteller, nämlich für die gänzlich Mittellosen.

Anspruchsteller hingegen, die etwas zu verlieren haben, müssen sehr genau abwägen, ob sie sich auf das finanzielle Abenteuer eines gerichtlichen Streites mit einem finanzstarken Gegner einlassen oder im Zweifelsfall besser auf ihren Anspruch und somit auf Recht und Gerechtigkeit verzichten. Die Zweifel sind groß, denn eines der bekanntesten Sprichwörter zum Thema Gerechtigkeit und Recht orakelt: „Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand“ oder mit anderen Worten: Aus unerklärlichen Gründen kann alles anders laufen als man denkt. Der Ausgang eines Gerichtsprozesses ist daher nur sehr schwer vorhersehbar.

Die Genossenschaft Die-Prozesskosten-Finanzierer.de eG hat sich vorgenommen, diese Lücke zu füllen und jenen zu helfen für ihr Recht und Gerechtigkeit zu kämpfen, die auf Grund der Finanzstärke ihres Prozessgegners, bzw. der eigenen Finanzschwäche sonst aufgeben müssten!!!

Dieses Projekt wird zweifellos den positiven Nebeneffekt haben auf gesellschaftliche Probleme in unserem Sozial-und Rechtsstaat zu verweisen, doch als Unternehmenszweck betrachtet die Genossenschaft vorrangig das Erzielen betriebswirtschaftlicher Erfolge.
Oder, wie man so schön sagt: Geld bewegt die Welt!

„Unsere Genossenschaftsmitglieder und Prozessinvestoren haben primär die Möglichkeit über die Prozesskostenfinanzierung Geld zu verdienen, denn jeder Prozesskostenfinanzierer profitiert davon, dass er einen gewissen Prozentsatz der ‚gewonnenen‘ Streitwerte erhält. Gleichzeitig helfen unsere Investoren aber auch ein Stück weit für Rechtmäßigkeit zu sorgen, indem sie Anspruchsinhabern helfen gerichtliche Prozesse aufzunehmen, die sie ohne finanzielle Unterstützung nicht führen hätten können.“

Wenn es um Geld geht, wünscht sich jeder

A) eine bestmögliche Minimierung des Verlustrisikos
B) eine möglichst unerschöpfliche bzw. konstante Einkommensquelle

zu A) bestmögliche Minimierung des Verlustrisikos:

1. Jeder Fall muss geprüft werden, bevor er aufgenommen wird!
Es gibt bereits Firmen, die mit Prozesskostenfinzierung erfolgreich sind. Ein Beispiel ist die ‚Foris AG‘.
(Zitat Foris zum Thema Beispielfälle Prozessfinanzierung: „Unsere Juristen haben bereits rund 10.000 Fälle mit einem Streitwertvolumen von mehr als sieben Milliarden EURO geprüft.“)
Bei ihnen ist die Prüfung mit Abstand der kostenintensivste Teil der Arbeit. Dazu kommt, dass nach der Prüfung nur ein geringer Teil der Fälle auch tatsächlich vertreten werden und zudem nicht immer zwangsläufig gewonnen werden. Das sorgt dafür, dass nur „sichere“ Fälle mit sehr hohem Streitwert aufgenommen werden, da die Provision der gewonnenen Prozesse auch die Prüfungskosten der Fälle, welche nicht aufgenommen worden, sowie die Anwalts- und Gerichtskosten der Fälle, welche verloren wurden, ausgleichen muss.

Im Falle Foris liegt der Streitwert der geprüften Fälle bei durchschnittlich 700.000 Euro (nach Angaben der Webseite der Foris AG)

Die DPFeg.de dagegen optimieren indem sie die Prüfung dem Schwarm anvertrauen und ihm Hilfsmittel zur Verfügung stellen.
Dadurch entstehen für die Genossenschaft keine Kosten bei der Prüfung von Fällen und resultierend daraus sind auch Fälle mit niedrigerem Streitwert lohnenswert.

Inwiefern das „Schwarmprinzip“ zur Optimierung beiträgt ist regelmäßig in den Medien zu beobachten.
In sozialen Netzwerken, wie bspw. Facebook, einigen sich Gruppen mit unglaublich hohen Mitgliedszahlen in kürzester Zeit auf einen gemeinsamen Nenner. Für Externe sind solche Gruppenentscheidung eine gute Hilfe bei der eigenen Entscheidungfindung.

Übertragen auf den Fall der Prozesskostenfinanzierung:
– Auf der Plattform treffen sich Menschen, die das Interesse an rechtlichen Streitfällen teils aus beruflichen, teils aus privaten Gründen vereint.
– Schließen sich Investoren zusammen und diskutieren einen Fall, wird schnell deutlich inwieweit dieser mit hoher oder niedriger Gewinnchance eingeschätzt wird.
-Die Schwarmbildung führt zur Bündelung von Kompetenz.

–> Vermutlich wird ein Großteil der Genossenschafts-/ Schwarmmitglieder Anwälte sein und somit fachlich kompetent:
An der Foris AG haben sich laut Internet anfänglich 2500 Anwälte finanziell via Aktien beteiligt. Schon damals scheinen Anwälte das Potential der Idee der Prozesskostenfinanzierung gesehen zu haben. Heute befinden sich viele junge Anwälte in einer wirtschaftlich schlechteren Lage als damals (siehe Arbeitssituation bei den jungen Anwälten), daher ist zu vermuten, dass sich sogar noch mehr Anwälte dankbar an dem System beteiligen werden, um ihre eigene berufliche und finanzielle Situation zu verbessern.

2. Je mehr Investoren sich zusammenschließen, umso geringer wird der Einsatz und das Risiko für den Einzelnen.
Unter diesen Bedingungen, als Teil eines intelligenten Schwarms, investieren Menschen ihr Geld risikofreudiger als Banken. Nennen wir es ruhig „spielen“ – in kleinen überschaubaren Beträgen.

Das Internet ist für eine schnelle und einfache Schwarmbildung DAS geignete Medium und hat gleichzeitig Vorteile wie bspw.: dass die Mitglieder anonym bleiben können, frei entscheiden können in welche Fälle sie investieren wollen oder nicht, sowie schneller auf Informationen über verschiedene Fälle zugreifen können.
Durch mehrere kleine Investitionen in unterschiedliche Rechtsfälle werden Verluste bei verlorenen Prozessen durch gewonnene Prozesse gemittelt.

zu B) Eine möglichst unerschöpfliche Einkommensquelle:
Dass es unzählige Fälle gibt, die bisher nie aufgenommen wurden, jedoch Auftragsmaterial werden könnten, wird nachfolgend ersichtlich:

„Wir gehen davon aus, dass bei der Foris AG aus zeitlichen, personellen und finanziellen Gründen, auch nur die Top-Favoritenfälle aufgenommen wurden, deren Gewinnwahrscheinlichkeit am höchsten eingeschätzt wurde. Es ist zu vermuten, dass unter den 10.000 Fällen deutlich mehr als nur diese Topfälle prinzipiell eine Gewinnchance hätten. Auch diese Fälle bedürfen eigentlich noch einmal einer Prüfung.“

Unterhalb der von der Foris AG durchschnittlich geprüften Streitwerte in Höhe von 700.000 Euro gibt es sehr viele Rechtsfälle, die eine genaue Betrachtung verdienen würden, von Foris aber nicht betrachtet werden, wegen der oben beschriebenen Problematik.
All diesen Fällen könnte sich das Unternehmen zuwenden. Zusammenfassend kann man also sagen, dass „unerschöpflich“ Auftragspotenzial vorhanden ist.

Der Schwarm bringt:
1. die Zeit, die Kraft und das Know-how
2. die finanziellen Mittel

Die Genossenschaft bringt:
Das technische Know-how und die Hilfsmittel, damit der Schwarm effizient arbeiten, beurteilen und investieren kann.
Einen „Arbeitsraum“ bzw. eine „Fallbearbeitungsumgebung“ die leicht für jederman zugänglich ist und keine räumliche Einschränkung hat. Hier kann der Schwarm anonymisierte Fälle lesen und mit Kommentaren und Fragen versehen, sowie weitere Daten anfordern und Profile der Schwarmmitglieder einsehen.
Die Schwarmmitglieder sind zunächst anonym. Mit der Zeit werden jedoch geprüfte Profile veröffentlicht, reifen nach und nach und erhalten Bewertungsmerkmale und Bewertungspunkte, so dass man bspw. erkennen kann:
„Das ist einer, der hat schon in viele gewonnene Prozesse investiert!“
„Er hat in diese Themen investiert oder jene.“
„Die Schwarmmitglieder bewerten Ihn als Profi“ etc.
Zum Zeitpunkt X wird die Prüfung durch den Schwarm abgeschlossen. Streitwert und denkbare Kosten werden ermittelt und die Investitionsphase beginnt. Wird die notwendige Summe erreicht, wird der Fall angenommen.

„Die-Prozesskosten-Fienanzierer.de eG ist eine Genossenschaft. Sie betreibt eine Plattform, auf der wie bei dem Crowd-Funding in Kultur und beim Crowd-Investing Projekte finanziert werden. Die Projekte sind hier jedoch Gerichtsfälle.

Kontakt:
Die-Prozesskosten-Finanzierer.de eG
Thomas Seewald
Leutewitzer Ring 31
01169 Dresden
0337631495030
ts@dpfeg.de
http://www.die-prozesskosten-finanzierer.de

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Abfindung muss auch für Unterhalt verwendet werden

Schleswig/Berlin (DAV). Wer Kindesunterhalt schuldet, muss eine Abfindung so verteilen, dass er möglichst lange seiner Unterhaltsverpflichtung nachkommen kann. Auf eine entsprechende Entscheidung des Oberlandesgerichts Schleswig vom 13. April 2012 (AZ: 10 UF 324/11) weist die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin.

Ein Vater meinte, nicht mehr zur Zahlung von Kindesunterhalt für seine minderjährigen Töchter verpflichtet zu sein. Er hatte im Jahr 2008 seine Tätigkeit verloren, aber eine Abfindung von 20.000 Euro erhalten. Er bezog Krankengeld, Übergangsgeld und Arbeitslosengeld I und II, ehe er 2011 wieder Arbeit fand.

Die erhaltene Abfindung müsse so verteilt werden, dass der Unterhaltsschuldner möglichst lange in der Lage sei, den gesetzlichen Mindestunterhalt für die gemeinsamen Kinder zu zahlen, so die Richter. Jedenfalls die von der Abfindung verbliebenen 8.500 Euro müssten für die Sicherstellung des Mindestunterhalts zurückgelegt werden. Auf Grund der gesteigerten Unterhaltsverpflichtung des Mannes und der fehlenden Sicherstellung des Existenzminimums seiner Töchter komme es auch nicht darauf an, ob er im Übrigen seiner Verpflichtung zur Erwerbstätigkeit nun nachkomme.
Eine Abfindung stelle so genanntes sonstiges Vermögen dar. Dies müsse grundsätzlich zur Sicherung des Mindestunterhalts der Kinder eingesetzt werden. Sonstige Verbindlichkeiten müssten dagegen zurückstehen.

Informationen: familienanwaelte-dav.de
Unterhaltsforum: unterhaltsforum.de

Quelle:
Die Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein
Littenstraße 11
D-10179 Berlin
www.familienanwaelte-dav.de
Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.
Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein
Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
presse@familienanwaelte-dav.de
030 726152-129
http://www.familienanwaelte-dav.de

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proworks Zeitarbeit – Wie Unternehmen Personalengpässe meistern

Zu wenige Bewerber für ein Berufsbild, zu hohe Lohnvorstellungen, erhöhter Arbeitsanfall, Krankheit – Personalengpässe können auf Dauer ein Unternehmen mehr Geld kosten, als wäre die Stelle besetzt. Um diesen Engpass von Mitarbeitern zu überbrücken und dauerhaft aus einem Arbeitslosen eine qualifizierte Fachkraft zu formen, ist Zeitarbeit eine Option die man berücksichtigen sollte.

Zeitarbeitunternehmen sind Beschäftigungsunternehmen mit Arbeitsplätzen bei Ihren Kunden. Zeitarbeitunternehmen sind Arbeitgeber wie andere Arbeitgeber auch, inkludiert sind der Arbeitsvertrag und die üblichen Leistungen wie Versicherungen, bezahlter Urlaub und gesetzlicher Kündigungsschutz.
Immer mehr Unternehmen stellen Leiharbeiter ein. Zeitarbeit bedeutet für diese Firmen zunächst Flexibilität. In Zeiten des Wachstums kommt diese Vielseitigkeit den Unternehmen zugute, diese können zügig auf die neue Situation reagieren. Gerade bei kürzeren Beschäftigungszeiten zahlt es sich aus, auf Leiharbeiter zurückzugreifen. Die zusätzlichen Kosten wie Stellenanzeigen und Personalauswahl sind wesentlich geringer. Auch der Aufwand für die Anmeldung und Abrechnung sprechen für den Einsatz von Leiharbeitern. Zahlreichen Arbeitslosen wird somit die Chance zum Wiedereinstieg ins Berufsleben gegeben: „Nicht nur Arbeitslose, auch Quereinsteiger oder Frauen nach der Karenz profitieren von Zeitarbeitsfirmen.“ ergänzt Herr Mag. Tuller, Inhaber der Zeitarbeitsfirma proworks. Qualifizierte Arbeitnehmer haben gute Berufsaussichten, denn die Nachfrage wird in den nächsten Jahren rasch zunehmen. Die Gefahr, dass neu eingesetzte Arbeitskräfte schnell abspringen, ist nicht größer als bei Beschäftigten. Nicht auszuschließen ist, dass Zeitarbeiter nicht ganz auf eine Position passen. Letzendlich ist es die Entscheidung des Unternehmens, eine Stelle schnell, oder dauerhaft zu besetzen.
Die Hauptmotive für den Einsatz von Zeitarbeit aus Unternehmenssicht sind der Ausgleich von Nachfrageschwankungen und die Reduzierung des Beschäftigungsrisikos. Immer mehr Unternehmen, gerade welche die sich im Aufbau befinden, halten es für sinnvoll etablierte Zeitarbeitsfirmen zu rekrutieren. So profitieren sie von deren Image und Marktkenntnis.
Sie haben den Auftrag, proworks die Mitarbeiter:
http://www.proworks.at/
proworks Personal & Montageservice Gmbh & Co KG bietet seit 15 Jahren professionelle Personalbereitstellung für Unternehmen. In fünf Geschäftsstellen mit rund zweihundert Mitarbeitern sowie Kooperationen im In- und Ausland betreut proworks mehr als vierhundert zufriedene Kunden. Um mehr über proworks zu erfahren besuchen Sie uns auf unserer Website www.proworks.at
proworks Personal & Montageservice Gmbh & Co KG
Bernhard Tuller
Bernhard Weißgasse 34
2380 Perchtoldsdorf
office@proworks.at
+43 (01) 6985900
http://www.proworks.at

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Fördermittel-Kahlschlag: Von der neuen „Willkür-Leistung“ Gründungszuschuss

Görlitz, 10. Februar 2012 (jk) – Fast hätten sich alle Beteiligten mit den Neuregelungen zum Gründungszuschuss abgefunden – es blieb ihnen schließlich auch nichts anderes übrig. Diejenigen, die ihre Selbständigkeit solide planten und nicht Gefahr liefen, eine der so gerne kritisierten „Kümmerexistenzen“ zu gründen, hätten ja selbst mit den neuen, strengeren Auflagen noch alle Chancen auf den Zuschuss – dachten sie. Inzwischen wurde laut Aussagen ihrer Gründungsberater bereits die erste Welle von Antragstellern eines besseren belehrt. Denn bei den Ablehnungsbescheiden kristallisiert sich langsam aber sicher heraus, dass die Arbeitsagenturen eine eher bedenkliche Auffassung vom Begriff der „Ermessensleistung“ haben.

„Gründer werden derzeit nämlich nicht deshalb abgelehnt, weil ihr Gründungsvorhaben für nicht tragfähig oder der Antragsteller als ungeeignet für die Selbständigkeit eingestuft wird. Als häufigste Ablehnungsbegründung wird der „Vorrang der Vermittlung“ trotz Erfüllung der Gründungsvoraussetzungen angeführt, das heißt dem Gründer wird unterstellt, seine Vermittlung in eine Festanstellung sei noch zu aussichtsreich als dass der Gründungszuschuss gewährt werden könnte“, sagt Andreas Schilling, Geschäftsführer der Gründeragentur für Arbeitslose. Die Taktik zeugt von einer Angst der Institutionen vor einem zukünftigen Mangel an Arbeitskräften, findet Harald Wachter, Unternehmensberater und Berater-Franchisegeber: „In Deutschland gibt es reichlich offenen Stellen und die Wirtschaftsleistung könnte deutlich höher sein, wenn diese Stellen besetzt wären. Das Ziel der Arbeitsmarktpolitik ist also klar: Ein arbeitsloser Einzelhandelskaufmann wird daher in Penny, Aldi, Lidl & Co. gebraucht und soll nicht mit öffentlichen Fördermitteln einen Gemüseladen gründen und zur Konkurrenz werden.“

Die Masse, besonders aber die Logik dieser Ablehnungsbescheide erschüttert jedoch sogar gewiefte Gründungsberater. Denn es drängt sich die Frage auf: Wenn die BA arbeitsmarkttaugliche Kandidaten durchweg ablehnen will, was sagt das über das Profil „ihres“ idealen Gründers aus? Die einzigen Kandidaten, denen man den Stempel der Vermittelbarkeit nachweislich nicht aufdrücken kann sind Langzeitarbeitslose und ältere Menschen. Und falls besonders Erstere die neue Kernzielgruppe für den Gründungszuschuss sein soll, dürfte die Diskussion um „Kümmerexistenzen“ sehr bald neue Aktualität gewinnen – aber diesmal als Faktum, und nicht als wissenschaftlich mehrfach widerlegte Angstmache sparwilliger Politiker(innen).

„All die Diskussionen um die scheinbar so missbrauchssichere Ermessens-Regelung waren von Beginn an nichts anderes als eine schöne Umschreibung für einen Freischein der Agenturen, mit einer Pseudobegründung unbegrenzt Ablehnungsbescheide zu erteilen“, ärgert sich Schilling. Viele Gründungs- und Unternehmensberater sehen das ähnlich. „Unsere Mandanten haben teilweise erfolglos hunderte von Bewerbungen geschrieben und schon vor der Antragstellung viel Geld und Zeit investiert, um ein solides Geschäftskonzept auf die Beine zu stellen. Für sie klingt dieser Bescheid wie der blanke Hohn“, erklärt Unternehmensberaterin Heike Schröder.

Zumindest eines scheint sicher: Bei dieser Art des engmaschigen Siebens werden die wenigen wirklich vielversprechenden Gründungen von ALG II – Empfängern unter Garantie auf der Strecke bleiben. Denn zum Beispiel Studienabgänger berufsferner Studiengänge, die keinen Anspruch auf ALG I haben, Absagen wegen „Überqualifizierung“ erhalten und nicht bereit sind, unentgeltliche Praktika ohne Gehaltsaussicht zu absolvieren, erhalten in Zukunft für ihre Gründungen kein Geld mehr, und dies auch noch aus demselben „Grund“, warum sie keine Arbeit finden.

Während bei den Betroffenen noch Unklarheit herrscht, wie mit der neuen „Willkür-Leistung“ umzugehen ist, arbeitet Andreas Schilling mit seinem Team daran, die Vorgehensweise der Arbeitsagenturen bei GZ-Anträgen möglichst detailgenau zu durchleuchten und Antragstellern zugänglich zu machen. Erste Ergebnisse inklusive einer Erklärung des von den Ämtern verwendeten Gründer-Persönlichkeitstests sowie Beispielrechnungen und Tipps sind im neu aufgelegten Gratisreport unter www.alg-zuschuss.de erhältlich.

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Der Markt für die fachkundige Stellungnahme, Businesspläne und Hilfen zur Erlangung von Einstiegsgeld oder Gründungszuschuss für den Start aus der Arbeitslosigkeit ist für den Gründer intransparent. alg-zuschuss.de bietet Gründern daher mit seinem Gratisreport und dem kostenpflichtigen eBook einen preislich attraktiven Weg im Do-it-yourself-Verfahren ohne externe Hilfe alle notwendigen Unterlagen für die Erlangung des Zuschusses zu bekommen. Über die Partnerschaft mit einem bundesweit führenden Beraternetzwerk kann zudem jederzeit eine qualifizierte Vor-Ort-Beratung sichergestellt werden. Neben der fachkundigen Stellungnahme wird dem Gründer an den Beratungspunkten des Netzwerks immer auch Unterstützung bei der Erstellung des Businessplans, der Kundengewinnung oder der Bankfinanzierung angeboten.

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