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Kündigung wegen vorgetäuschter Krankheit? Achtung Air Berlin-Mitarbeiter

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigung wegen vorgetäuschter Krankheit? Achtung Air Berlin-Mitarbeiter

Arbeitsrecht

Bei Air Berlin werden zahlreiche Arbeitnehmer gleichzeitig krank, Presseberichten zufolge könnten sich die Mitarbeiter dazu vorher verabredet haben, und zwar in einer Chatgruppe, zu der nur Air Berlin-Mitarbeiter Zugang haben. Der vermutete Grund: Um Druck aufzubauen gegen den Arbeitgeber. Nur: Arbeitnehmer riskieren die fristlose Kündigung, wenn sie Krankheit und Arbeitsunfähigkeit vortäuschen. Der Arbeitgeber kann unter Umständen schon bei einem dringenden Verdacht kündigen.

Verabredungen zum „krankfeiern“ sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn man die Krankheit nur vortäuscht und nicht zur Arbeit erscheint, obwohl man eigentlich arbeitsfähig ist, begeht man eine schwerwiegende arbeitsvertragliche Pflichtverletzung.

Vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit ist zwar schwer zu beweisen. So gut wie nie gelingt der Beweis, dass ein Mitarbeiter tatsächlich nicht an der Krankheit leidet, die der Arzt diagnostiziert hat. Manchmal gelingt es Arbeitgebern oder Detektiven allerdings, Umstände zu ermitteln und gerichtsfest zu beweisen, die den Verdacht einer Täuschungshandlung nahelegen. Dann hat der Arbeitnehmer schlechte Karten vor Gericht: Arbeitsgerichte akzeptieren fristlose Kündigung regelmäßig auch dann, wenn es einen erheblichen Verdacht gibt, dass die Arbeitsunfähigkeit nur vorgetäuscht ist.

Wer seinen Kollegen chattet, er werde morgen krankfeiern, oder wer jemanden auffordert zum krank sein, geht ein großes Risiko ein. Wenn sich das beim Arbeitgeber herumspricht, wenn dem Arbeitgeber der Chatverlauf in die Hände fällt oder wenn es Zeugen gibt, kann man dafür die fristlose Verdachtskündigung bekommen. Dann kann der Arbeitgeber unter Umständen den dringenden Verdacht vor dem Arbeitsgericht begründen.

Fachanwalts-Tipp für Arbeitnehmer: Seien Sie vorsichtig, was Sie sagen oder schreiben! Rechnen Sie immer damit, dass Online-Kommunikation auch von Personen gelesen werden, für die sie nicht bestimmt ist. Da braucht nicht einmal ein Detektiv am Werk zu sein, häufig ist es Schusseligkeit oder ein dummer Zufall: Mal lässt jemand ein Handy liegen, oder man leitet eine Mail versehentlich weiter, oder eine versehentlich archivierte Mail taucht unerwartet wieder auf. Oder es meldet sich ein Zeuge, der kompromittierende Chatverläufe aufgezeichnet hat.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Auch wenn der Arbeitgeber vorgibt, sie kündigen zu dürfen: Die Hürden für eine fristlose Kündigung sind hoch, Verdachtskündigungen wegen vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit sind fast immer Grenzfälle. Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwalts-Kanzlei für Arbeitsrecht, 030-4000 4999: Kostenlos und unverbindlich bespreche ich mit Ihnen die Chancen einer Kündigungsschutzklage und die Aussichten auf eine hohe Abfindung.

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Krankheit des Arbeitnehmers – die häufigsten Fehler

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Krankheit des Arbeitnehmers - die häufigsten Fehler

Arbeitsrecht

Krankheit nicht gleich Arbeitsunfähigkeit: In diesem Zusammenhang ist eigentlich schon der Begriff der Krankheit problematisch. Arbeitsrechtlich gesehen spricht von der Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers. Wem die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde, der ist nicht verpflichtet, die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. Das muss nicht zwingend bei einer Krankheit der Fall sein. Ob eine Krankheit auch die Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat, ist jeweils abhängig von der Art der Erkrankung sowie der Tätigkeit. Der Arzt stellt dementsprechend auch keine Krankheitsbescheinigung, sondern eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus.

Unterschied zwischen Arbeitsunfähigkeitsmeldung und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung: Im praktischen Umgang mit dem Thema Arbeitsunfähigkeit müssen Arbeitnehmer zudem unterscheiden zwischen der entsprechenden Bescheinigung bzw. der Frage, wann diese an den Arbeitgeber geleitet werden muss, und der Meldung beim Arbeitgeber.

Sofortige Arbeitsunfähigkeitsmeldung: Dass man arbeitsunfähig ist und deshalb nicht zur Arbeit kommen kann, muss man dem Arbeitgeber unverzüglich mitteilen. Am besten ist es, direkt am Morgen noch vor Arbeitsbeginn anzurufen oder eine E-Mail zu schicken und den Arbeitgeber zu informieren.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an Arbeitgeber: Von der beschrieben Pflicht zur Mitteilung zu unterscheiden ist die Frage, wann Arbeitnehmer eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber vorlegen müssen. Nach § 5 Abs. 1 Satz 2 EntgFG hat das spätestens an dem Tag zu erfolgen, der auf den dritten Tag der Arbeitsunfähigkeit folgt. Das gilt allerdings auch nur, sofern nicht im Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder einem anwendbaren Tarifvertrag etwas anderes vereinbart ist. Man sollte sich also immer vergewissern, ob nicht doch eine kürzere als die gesetzliche Frist in diesem Zusammenhang gilt.

Besondere Vorsicht bei drohender Kündigung: Wenn man als Arbeitnehmer schon weiß, dass man auf der Abschussliste steht (z.B. wegen früherer Verfehlungen), sollte man besonders genau darauf achten, die beschriebenen Vorgaben einzuhalten. Das bedeutet insbesondere für die Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, dass man auch deren Zugang beim Arbeitgeber beweisen können sollte. Deshalb empfiehlt es sich zur Wahrung der Frist zunächst die AU-Bescheinigung einzuscannen und per Mail zu schicken und diese dann zusätzlich persönlich oder, wenn das nicht möglich sein sollte, durch einen Boten (jeder beliebige Familienangehörige, Freund etc.) vorbeizubringen bzw. übermitteln zu lassen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

14.9.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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ARAG Recht schnell…

Urteile auf einen Blick

+++ Lärm vom Brunnen ist zumutbar +++
Anwohner müssen laut ARAG die Geräusche eines Brunnens auf einem öffentlichen Platz hinnehmen, da es sich um eine herkömmliche, sozial adäquate und deswegen zumutbare Immission handelt. Dies gilt insbesondere deshalb, weil Anlagen mit plätscherndem und fallendem Wasser grundsätzlich positive Wirkung auf die Menschen und das Stadtbild haben (Verwaltungsgericht Baden-Württemberg, Az.: 10 S 1878/16).

+++ Aufenthalt im Ausland steht festgestellter Arbeitsunfähigkeit nicht entgegen +++
Wird in Deutschland die Arbeitsunfähigkeit als Grundlage für den Erhalt von Krankengeld festgestellt, darf sich der Versicherte laut ARAG danach überwiegend im EU-Ausland aufhalten und trotzdem Krankengeld kassieren (Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Az.: L 5 KR 135/16).

+++ Flugstornierung: Pauschale Bearbeitungsgebühr ist unzulässig +++
Eine Fluggesellschaft darf laut ARAG keine pauschale Bearbeitungsgebühr verlangen, wenn der Fluggast den Flug storniert.

Langfassungen:
Lärm vom Brunnen ist zumutbar
Seit 1992 wohnt das Ehepaar am Marienplatzes in Ravensburg. 2014 beschwerten sie sich erstmals gegen das Plätschern, die ein Brunnen auf dem Platz machte. Gesundheitsbeeinträchtigungen waren nicht ersichtlich. Ein immissionsschutzrechtliches Sachverständigengutachten stellte fest, dass sich die Geräusche im zulässigen Rahmen bewegen. Unabhängig hiervon weisen die ARAG Experten darauf hin, dass es sich bei Brunnengeräuschen um herkömmliche und sozial adäquate und deswegen zumutbare Geräuschimmissionen handelt. Zum einen werde das Geräusch von plätscherndem und fallendem Wasser als Naturgeräusch im Allgemeinen eher als angenehm empfunden. Zum anderen werten Brunnen das Stadtbild auf, da sie als Treffpunkt dienen, zum Verweilen und im Sommer auch zur Abkühlung einladen. Damit tragen sie zur Steigerung der Lebensqualität innenstädtischer Bereiche wesentlich bei (Verwaltungsgericht Baden-Württemberg, Az.: 10 S 1878/16).

Aufenthalt im Ausland steht festgestellter Arbeitsunfähigkeit nicht entgegen
Die Busfahrerin wohnte als Grenzgängerin in Spanien und arbeitete in Deutschland. Als sie erkrankte, zahlte ihr die Krankenversicherung nach Ablauf der Entgeltfortzahlung vom 04.06.2011 bis zum 26.10.2011 Krankengeld. Direkt im Anschluss wurde ihre Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres festgestellt. Einen Monat später informierte die nun arbeitsunfähige Busfahrerin ihre Krankenkasse, dass sie nach Spanien umgezogen sei. Daraufhin verweigerte die Kasse das Krankengeld und berief sich dabei auf § 16 Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V), wonach ein Anspruch auf Leistungen nur besteht, solange man sich in Deutschland aufhält. Die Frau klagte und hatte Erfolg, da ihre Arbeitsunfähigkeit lückenlos ärztlich festgestellt wurde. Zudem haben hier nach Auskunft der ARAG Experten EU-rechtliche Bestimmungen Vorrang vor dem SGB. Danach hat ein Versicherter, der in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat wohnt oder sich dort aufhält, Anspruch auf Geldleistungen, die vom zuständigen Träger nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften gewährt werden (Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Az.: L 5 KR 135/16).

Flugstornierung: Pauschale Bearbeitungsgebühr ist unzulässig
Wer einen Flug bucht, kann diesen nach Auskunft der ARAG Experten vor Reisebeginn jederzeit kündigen. Für jeden nicht angetretenen Flug darf der Kunde sämtliche Steuern und Flughafengebühren zurückverlangen. Das gilt sogar, wenn man den Flieger ganz einfach verpasst hat. Der Grund spielt keine Rolle! Der Fluggast hat außerdem Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises, wenn die Airline den Sitzplatz noch anderweitig vergeben konnte. Die Fluggesellschaft darf auch kein pauschales Entgelt dafür verlangen, dass sie die Stornierung bearbeitet. So sieht es der Bundesgerichtshof. Diese Rechtsprechung ist auch mit europäischem Recht vereinbar, urteilte der Europäische Gerichtshof am 6. Juli 2017 in einem Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) gegen Air Berlin (EuGH, Az.: C-290/16).

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Brigitta Mehring
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Ist Ihr Rücken in Ordnung?

von Dr. Johann Georg Schnitzer

Ist Ihr Rücken in Ordnung?

http://www.dr-schnitzer.de

Viele Menschen leiden an Rückenschmerzen

An jedem Tag des Jahresleiden zwischen 32% und 49% der Menschen an Rückenschmerzen. 74% bis 85% litten mindestens einmal daran. Schon allein unter den AOK-Pflichtmitgliedern kam es im Untersuchungsjahr der Studie wegen Rückenschmerzen zu 1.239.304 Fällen von Arbeitsunfähigkeit. Durch Rückenschmerzen gingen in Deutschland 14.462.514 Arbeitstage und durch Rückenprobleme verursachte Frühinvalidität 4.227.000 Jahre Erwerbstätigkeit verloren. Mehr darüber siehe

Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 53: Rückenschmerzen
https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsT/rueckenschmerzen.pdf?__blob=publicationFile

Prof. Dr. Walter Laabs: Selbstbehandlung durch Chiro-Gymnastik

Als einer der ersten hat sich Prof. Dr. Walter Laabs wissenschaftlich mit der Heilung von Rückenschmerzen und Bandscheibenbeschwerden befasst:

Antiquarisch erhältliche Bücher von Dr. Laabs
https://www.zvab.com/buch-suchen/autor/laabs-walter/

Sein kleiner Leitfaden ‚Selbstbehandlung bei Rückenschmerzen und Bandscheibenbeschwerden‘ war seit 1960 in mehr als 20 Auflagen erschienen und ist derzeit vergriffen. Die wichtigsten der von Prof. Dr. Laabs entwickelten Übungen sind auf der Website des Bundesverbandes Chiro-Gymnastik e.V. abgebildet:

Übungen für zu Hause
http://www.chiro-gymnastik.de/index.php?article_id=138

Angie Holzschuh: Mobilisierung blockierter Wirbel

Mit zunehmender Dauer denaturierter und teils artfremder Ernährungsgewohnheiten über inzwischen mehrere Generationen sind auch die degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule häufiger und schwerer geworden. Da reicht dann oft die Wirbelsäulengymnastik nicht mehr aus.
Deshalb hat Angie Holzschuh Verfahren und Hilfsmittel entwickelt, welche es erlauben, alle Blockierungen der Wirbelsäule zu lösen:

Endlich schmerzfrei
https://www.endlich-schmerzfrei.net/home

Die Anwendung des Verfahrens unterrichtet sie in Seminaren und Wirbelsäulen-Events, zu welchen man sich anmelden kann:

Seminare und Wirbelsäulen-Events bei Angie Holzschuh (Termine, Anmeldung)
https://www.endlich-schmerzfrei.net/seminare

Angie Holzschuh betont, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist und dabei besonders das tägliche Frischkornmüsli aus keimfähigen, selbst frisch gemahlenen Getreiden. Deshalb zeigt sie die praktische Zubereitung in einem Video:

Angie Holzschuh: Buch-Tip und Müslizubereitung nach Dr. Schnitzer (Video)
https://vimeo.com/user11161411/review/65469407/8c0344aa0f

Das empfohlene Buch: ‚Schnitzer-Intensivkost, Schnitzer-Normalkost‘:
http://www.dr-schnitzer-buecher-neu.de/Schnitzer-Intensivkost-Schnitzer-Normalkost/de

Wissen ist die Basis natürlicher Gesundheit

Das Buch ‚Der alternative Weg zur Gesundheit‘ vermittelt das Grundwissen, wie man auf natürliche Weise gesund bleibt, gesunde Kinder bekommt und gesund ein hohes Alter erreicht. Im Internet:
http://www.dr-schnitzer-buecher-neu.de/Der-alternative-Weg-zur-Gesundheit

Die Zivilisationskrankheiten überwinden

Die nächste Entwicklungsstufe der Menschheit kann eine Zivilisation natürlicher Gesundheit in einer reichen, vom Menschen beschützten Natur sein. Das notwendige Wissen ist verfügbar. Man muss es nur studieren und praktisch anwenden.

Diesen Fortschritt erwarte man jedoch nicht von einer mit Interessen liierten und nur in Wahlperioden denkenden Politik und von Wirtschaftsgruppen, deren Existenzgrundlagen die Krankheiten der Menschen, deren Ursachen und deren symptomatische Dauerbehandlungen sind.

Der Bürger hat keine Lobby. Diese Weiterentwicklung der Zivilisation gelingt nur, wenn Jeder und jede Familie sie selber in die Hand nehmen und auch ihre Freunde dazu motivieren, sich eigener Gesundheit und gesunder Kinder zu erfreuen.

Mehr dazu im Internet:
http://www.dr-schnitzer.de (Website)
http://www.dr-schnitzer-buecher.de/ (Bücher)

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Seit 1963 Forschung, Entwicklung und Aufklärung über Grundlagen natürlicher Gesundheit, Ursachen und Heilung chronischer Zivilisationskrankheiten. Schwerpunkte: Gebissverfall, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Aggressivität, Demenz, Nachwuchs-Degeneration.

Kontakt
Dr. Johann Georg Schnitzer
Dr. Johann Georg Schnitzer
Zeppelinstraße 88
88045 Friedrichshafen
+49(0)7541-398560
+49(0)7541-398561
Dr.Schnitzer@t-online.de
http://www.dr-schnitzer.de

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Psychosoziale Gesundheit im Beruf

Psychosoziale Gesundheit im Beruf

Die psychosoziale Gesundheit im Beruf erhält einen immer größeren Wert

Die durch psychische Erkrankungen bedingten Ausfälle von Mitarbeitern in deutschen Unternehmen steigen nach wie vor drastisch an. Gemäß des DAK Gesundheitsreports aus dem Jahr 2012 rangierten diese bereits auf Platz 4 der häufigsten Erkrankungen. Im Rahmen der Frühberentungen nehmen diese sogar den 1. Platz ein.

In der EU erkranken jedes Jahr ca. 83 Millionen Menschen an einer psychischen Störung. Dies macht einen Anteil von 27% aus (Vgl. Technische Universität Dresden 2015, „Psychische Störungen: Die Probleme sind erkannt – es ist Zeit zu handeln!“). Insgesamt wird aufgrund aktueller Statistiken davon ausgegangen, dass ca. 20 % der Bevölkerung von einer seelischen Störung betroffen sind. Bedenkt man hierzu, dass der Anteil der erwerbstätigen Bevölkerung bei 40% liegt, verdeutlicht dies, welche bedeutsame Rolle psychische Störungen auch in der Arbeitswelt spielen. (Vgl. Statistisches Jahrbuch 2009)

Gemäß aktueller Veröffentlichungen sind die Indexwerte für Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund psychischer Erkrankungen in den Jahren 2004 bis 2015 um 45,3% gestiegen. Die Indexwerte der entsprechenden Arbeitsunfähigkeitstage stiegen im gleichen Zeitraum sogar um 71,9% an. Dieser Entwicklung müssen wir also entnehmen, dass nicht nur die Häufigkeit von psychischen Erkrankungen, sondern auf Basis der Arbeitsunfähigkeitstage auch noch verstärkt die Krankheitsschwere steigt.
Darüber hinaus haben sich psychische Erkrankungen zur viert häufigsten Ursache für Arbeitsunfähigkeit entwickelt.

Gemäß des „Stressrepot Deutschland“, welcher durch die Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz (BAuA) veröffentlich wird, werden die folgenden Stressfaktoren für die Befragten als die Stärksten erlebt: Multitasking, starker Termindruck und Leistungsdruck, monotone, ständig sich wiederholende Arbeitsvorgänge und häufige Störungen/Unterbrechungen bei der Arbeit und sehr schnell arbeiten zu müssen. Darüber hinaus führen zu lange Arbeitszeiten und der Wegfall von Pausen zu einem um 37% erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Bei jenen Beschäftigten mit Führungsverantwortung, sind diese Belastungen noch höher ausgeprägt. Wir verzeichnen in den letzten Jahren kontinuierlich eine Verschiebung der Belastungen, weg von den körperlichen Belastungen hin zu psychischen Belastungen (das Heben und Tragen schwerer Lasten sowie Belastungen durch Lärm etc. sind immer noch ebenfalls weit verbreitet).

Hinzu kommen für jeden Einzelnen die Belastungen aus dem privaten Umfeld. Sorgen um die Existenz, Probleme in der Familie und vielseitige andere Herausforderungen. Weder ist es möglich, die Sorgen des Privatlebens bei Eintreten in die Arbeitsstätte abzustreifen noch in der umgekehrten Richtung. Eine Vielzahl von Herausforderung, die an der Arbeits- und Leistungsfähigkeit unserer Kollegen und Mitarbeiter deutliche Spuren hinterlässt. Die Leistungsfähigkeit sinkt langfristig, Fehler häufen sich und schon kommen weitere Probleme hinzu.

Wie können Unternehmen hier gezielt ansetzen und eine Entlastung schaffen?

Genau an dieser Stelle setzt die externe Mitarbeiterberatung der RPC Consulting GmbH, z. B. in Form eines EAP-Service an. Über eine Hotline, sowie ein Webportal können sich Ihre Mitarbeiter aktiv (wenn gewünscht völlig anonym) Hilfe von außen holen. Erfahrene Coaches und Berater mit einem breiten Wissensspektrum stehen für alle Fragen des Lebens zu Verfügung und unterstützen so auf dem Weg zu einer Lösung: dem Weg zu mehr Leistungsfähigkeit und mehr Lebensqualität jedes Einzelnen.

Weiterführende Informationen zu unserem umfassenden EAP-Service finden Sie hier.

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Krankschreibung: Was darf man, wenn man krank ist?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Krankschreibung: Was darf man, wenn man krank ist?

Arbeitsrecht

Krankschreibung bei Arbeitsunfähigkeit

Ist der Arbeitnehmer durch eine Erkrankung objektiv daran gehindert, seine vertraglich geschuldete Tätigkeit auszuüben bzw. würde die Ausübung seiner Tätigkeit dem Heilungsprozess zuwiderlaufen, ist er als arbeitsunfähig anzusehen. Eine entsprechende Bescheinigung muss man sich spätestens am vierten Tag der Krankheit vom Arzt holen und dem Arbeitgeber zukommen lassen. Wie hat man sich dann in der Folge zu verhalten? Muss man strikt zu Hause bleiben oder darf man trotzdem auch Freizeitvergnügungen nachgehen?

Grundsätzliche Regel

Die Grundsatzregel während des Zeitraums der Krankschreibung lautet, dass der Arbeitnehmer mit seinem Verhalten seine schnellstmögliche Genesung nicht gefährden darf. Sofern der Arzt keine entgegenstehenden Einwände geäußert hat, bedeutet also auch eine Krankschreibung nicht, dass man die ganze Zeit zu Hause bleiben muss. Sofern die Heilung nicht verzögert wird, kann man also auch durchaus Freizeitaktivitäten nachgehen, wie z. B. Kinobesuchen oder Essen im Restaurant. Hat einem der Arzt dagegen strikte Bettruhe angeordnet, muss man sich auch daran halten (abgesehen von kurzen Einkäufen und Spaziergängen). Wenn man sich über die Vorgaben des Arztes hinwegsetzt und der Arbeitgeber davon Kenntnis erlangt, droht eine Abmahnung oder sogar eine fristlose Kündigung. Ist man sich also nicht sicher, ob man z. B. einen bestimmten Sport betreiben oder zur Erholung vielleicht sogar für ein paar Tage ans Meer fahren darf, sollte man zunächst den Rat seines Arztes einholen.

Frühzeitig zurück zur Arbeit?

Der Arzt bescheinigt in der Krankschreibung die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers. Wenn dieser vorzeitig wieder gesund ist, kann und muss er auch wieder zur Arbeit kommen. Kann er dagegen noch nicht die volle Anzahl seiner Stunden arbeiten, ist er weiterhin arbeitsunfähig. In Deutschland gibt es nämlich keine Teilarbeitsfähigkeit.

29.08.2016

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Wenn Ihre Mitarbeiter die Nase voll haben – 3 Schritte zum gesünderen Unternehmen

Mit Coaching nachhaltig den Krankenstand senken

Wenn Ihre Mitarbeiter die Nase voll haben - 3 Schritte zum gesünderen Unternehmen

Michael Czerwinski, M.A., Coach (FH)

Burn Out, Bore Out, innere Kündigung – diese und weitere Schlagworte sind in aller Munde, wenn die Entwicklung in der modernen Arbeitswelt beklagt wird. Tatsächlich sind die Probleme, die durch psychisch bedingte Erkrankungen verursacht werden, volkswirtschaftlich und in den betroffenen Betrieben immens: Schon heute weist z.B. der Gesundheitsatlas 2015 des BKK Dachverbandes psychische Erkrankungen als die Ursache für Arbeitsunfähigkeit aus, die zu den durchschnittlich meisten Fehltagen in den Betrieben führt – langjährige Tendenz: steigend. Nicht immer ist dabei klar, in welchem Maße eigentlich körperliche Diagnosen (z.B. Rückenschmerzen) psychosomatisch mit verursacht sind. Das Gallup-Institut gibt darüber hinaus an, dass bis zu einem Sechstel der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen innerlich bereits gekündigt haben. Gallup beziffert die jährlichen Kosten dafür auf 118 Milliarden Euro.
Entsprechende Diagnosen wie Burn Out und die damit verbundene Erschöpfungsdepression werden häufig auf die Arbeitsbelastung zurück geführt. Arbeitsbelastung meint hier, zu viel oder die falsche Arbeit. Das ist aber nur zum Teil richtig: Wie Menschen mit Stress umgehen, ist sehr unterschiedlich. Es scheint so zu sein, dass es neben individuellen erworbenen Unterschieden wie die Haltung zu einer Herausforderung auch genetische Faktoren gibt, die diese Disposition für eine erhöhte Stressanfälligkeit mit bestimmen. An der individuellen körperlichen Ausstattung kann der Einzelne zwar nichts ändern, aber: Untersuchungen haben gezeigt, dass Änderungen in Haltung und Lebensweise dazu beitragen können, die eigene Resilienz, also die eigene Fähigkeit, Krisen und Belastungen erfolgreich zu bewältigen, nachhaltig verbessern können. In der Praxis bedeutet das, dass Mitarbeiter, die erfolgreich mit professioneller Hilfe – häufig Psychotherapie – einen Burn Out und die damit im fortgeschrittenen Stadium verbundene Erschöpfungsdepression überwunden haben, leistungsfähiger und belastbarer in den Betrieb zurück kehren können.
Aus Sicht der betroffenen Unternehmen und natürlich auch Mitarbeiter wäre es natürlich wünschenswert, dass die Betroffenen entsprechende Änderungen in Verhalten und Erleben vor einer schweren Diagnose in Angriff nehmen. Denn eine entsprechende Erkrankung geht meist mit häufig mehrmonatigen Fehlzeiten einher. Leider ist das Gesundheitssystem in Deutschland allerdings immer noch stark darauf ausgerichtet, Krankheiten zu heilen statt ihnen vorzubeugen. Die Bereitschaft der Einzelnen, in die eigene Gesundheit und Zufriedenheit zu investieren, ist nur sehr gering ausgeprägt. Um den Wert und die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu erhalten, sehen sich Unternehmen daher gezwungen, im Bedarfsfall eigene Maßnahmen zu ergreifen.
Während größere Unternehmen mittlerweile regelmäßig über ein eigenes Gesundheitsmanagement im Unternehmen verfügen oder dieses an einen Dienstleister outgesourct haben, ist dieses Feld im Mittelstand vor allem bei kleinere Unternehmen weit gehend unbeackert. Gerade hier fallen lange krankheitsbedingte Ausfälle von Leistungsträgern aber besonders ins Gewicht. Den Mitarbeitern Coaching anzubieten, kann helfen, entsprechende Probleme zu vermeiden, bevor sie auftreten. Neben der Klärung konkreter, berufsbezogener Fragestellungen hat Coaching, richtig durchgeführt, auch immer den Effekt, die Problemlösungskompetenz des Coachees und seine Ressourcen zu stärken. Beides sind wichtige Faktoren, die zu einer höheren Resilienz und damit geringeren Stressanfälligkeit führen. Psychisch bedingte Ausfälle werden damit unwahrscheinlicher. Coaching wird – richtig kommuniziert – als wertschätzende Zusatzleistung des Unternehmens dem Mitarbeiter gegenüber wahrgenommen und steigert so das Zugehörigkeitsgefühl und Engagement.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber vor allen Dingen, Coaching im Unternehmenszusammenhang richtig einzusetzen, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Die folgenden drei Punkte sollten meiner Erfahrung nach mittelständische Unternehmen, die die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter mit Coaching unterstützen wollen, auf jeden Fall beachten. Weitere Informationen zu den angesprochenen Themen erhalten Sie unter http://www.coach-wi.de .

Mitarbeiter mit Bedarf identifizieren
Möchten Sie den Krankenstand im Unternehmen verringern und Ausfälle vermeiden, so ist es zunächst vor allem wichtig, die Mitarbeiter zu identifizieren, die aufgrund ihrer Erlebens- und Verhaltensmuster ein erhöhtes Risiko haben, auszubrennen. Natürlich ist es schwierig, Mitarbeiter direkt darauf anzusprechen oder dazu zu befragen. Die Betroffenen sehen das Problem in der Regel nicht bei sich selbst. Wichtige Signale können aber sein, wenn Mitarbeiter sich über die Maßen verantwortlich fühlen und Aufgaben gezielt an sich ziehen, häufig unter deutlicher Mehrleistung. Von Burn Out betroffene Mitarbeiter sind häufig die Leistungsträger des Unternehmens, sie brennen aus, da sie „zu“ engagiert sind. Insbesondere, wenn diese Tendenz irgendwann nachlässt oder sogar in das Gegenteil umschlägt, kann dies ein Warnhinweis sein. Dann ist unter Umständen schon ein Zustand erreicht, in dem es dem Mitarbeiter mit seiner Arbeit nicht mehr gut geht. Weitere Gefährdungsmerkmale können sein:
– Der Mitarbeiter hat Schwierigkeiten damit, Lob zu akzeptieren oder eigene Erfolge sich selbst zuzuschreiben.
– Eher pessimistische Sicht auf die Dinge (z.B. Kunden, wirtschaftliche Aussichten des Unternehmens oder der Wirtschaft im Allgemeinen)
– Denken und Argumentieren in Kategorien von Gerechtigkeit unabhängig von faktischen Gegebenheiten
Wohlgemerkt, diese Merkmale sind Beispiele – wenn ein Mitarbeiter eines oder mehrere davon aufweist, kann dies auf eine Gefährdung hindeuten. Das muss aber keineswegs heißen, dass er tatsächlich gefährdet ist bzw. zwingend zu einem Problem führt. Eine eigene „Diagnostik“ angewandt auf den gesunden Menschen ist als Vorgesetzter oder Kollege in jedem Fall eine schwere Grenzüberschreitung und sollte daher unbedingt vermieden werden („Sie sind ein Burn-Out-Typ.“).

Den betroffenen Mitarbeitern Coaching als Entwicklungsmaßnahme anbieten
In keinem Fall, vor allem aber nicht bei Mitarbeitern, die potentiell Burn Out gefährdet sind, sollte Coaching als Personalentwicklungsmaßnahme im Sinne einer „Verordnung“ angeboten werden. Es ist zwar richtig, dass die Führungskraft oder der Personalverantwortliche vor dem hier geschilderten Hintergrund vielleicht meint, ein Problem identifiziert zu haben. Diese Sichtweise ist aber in keinem Fall hilfreich.
Vielmehr sollte betont werden, dass dem Unternehmen oder der Führungskraft persönlich etwas an dem Mitarbeiter liegt. Sie möchte ihn im Unternehmen halten und ist bereit, dem Mitarbeiter eine besondere Form der individuellen Personalentwicklung zukommen zu lassen, um diese Ziele langfristig sicher zu stellen. Wird in diesem Zusammenhang Coaching angeboten, dann geschieht dies aus besonderer Achtung vor den Bedürfnissen des Mitarbeiters.

Den Mitarbeitern Zeit zur Veränderung lassen
Auch wenn es schön wäre, wenn man immer alles sofort haben könnte: Man sagt, Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Bei der Burn Out Prävention gefährdeter Arbeitnehmer geht es letztendlich darum, dass dieser tiefe Persönlichkeitsstrukturen erkennt und neu bewertet. Der Mitarbeiter benötigt die Zeit, die gewonnenen Erkenntnisse im Alltag auch umzusetzen. Mitarbeiter, denen ein Coaching angeboten worden ist, sollten auf keinen Fall unter Erfolgsdruck gesetzt werden. Dies würde unter Umständen genau die potentiell dysfunktionalen Muster ansprechen, die die Führungskraft meint, bei diesem Mitarbeiter erkannt zu haben. Gleichzeitig gefährdet Druck den Coaching-Prozess und seine Ergebnisse.
Besonders herauszustellen ist hier, dass auch im Zusammenhang mit dem Coaching eines Mitarbeiters, den man für Burn Out gefährdet hält, in jedem Fall die Vertraulichkeit des Verhältnisses zwischen Coach und Coachee zu achten ist. Auch, wenn die Führungskraft sich Sorgen um die Mitarbeiter macht – mit einem regelmäßigen Reporting des Coachs oder einer Befragung des Coachees über Fortschritte ist niemandem geholfen. Sinnvoll ist hingegen eine regelhafte Befragung des Mitarbeiters nach Beendigung des Coachings – nicht zu Inhalten, sondern dazu, wie seine Einschätzung bezüglich der Qualität der Zusammenarbeit ist. Diese Einschätzung kann Sie als Führungskraft auch darin unterstützen einzuschätzen, ob die Zusammenarbeit mit dem beauftragten Coach für das Unternehmen den gewünschten Mehrwert bietet.

Mehr Informationen zu meinem Coaching-Angebot und Angeboten für Unternehmen finden Sie auf meiner Website http://www.coach-wi.de .

Business Coaching & Lösungsorientierte Kurzzeitberatung – Konsequent an Ihrem Bedarf orientiert
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Expertenkommission schlägt teilweise Krankschreibung vor – was ist davon zu halten?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Der Sachverständigenrat Gesundheit hat im Auftrag des Gesundheitsministeriums Maßnahmen zur Senkung der Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung erarbeitet. Darunter die Einführung einer so genannten teilweisen Krankschreibung. Was würde dies für die Praxis bedeuten?

Unter Hinweis auf Vorbilder aus Skandinavien schlägt der Sachverständige vor, künftig Arbeitnehmer gegebenenfalls nur noch zu einem bestimmten Prozentsatz arbeitsunfähig zu schreiben. Bislang ist man bei einer Krankheit entweder noch arbeitsfähig oder arbeitsunfähig. Je nachdem muss man entweder zur Arbeit erscheinen und seine volle Arbeitsleistung erbringen oder man kann zuhause bleiben. Künftig würde nicht mehr in allen Fällen eine solche hundertprozentige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden. Ärzte hätten die Möglichkeit, Arbeitnehmer auch zu 75 % arbeitsunfähig, 50 % oder gar nur 25 % zu erklären. Das würde bedeuten, dass sich die vom Arbeitnehmer geschuldete Arbeitszeit entsprechend vermindert. Der Arbeitgeber müsste teilweise den Lohn weiterzahlen und die Krankenkasse würde nur noch den teilweisen Lohnausfall durch Krankengeld ersetzen.

Vorteile einer solchen Regelung:

Der Vorteil von Einsparungen beim Krankengeld liegt auf der Hand. Aber auch für viele Krankheitsbilder, zum Beispiel gerade psychische Erkrankungen, wäre ein anteiliger Verbleib im Arbeitsverhältnis für die Gesundung der Arbeitnehmer förderlich. Alle Erkrankungen, die die Anbringung der Arbeitsleistung lediglich erschweren, aber nicht unmöglich machen, könnten ebenfalls besser geregelt werden. Beispiel: wer sich wegen einer Erkältung nur schwer konzentrieren kann, kann möglicherweise noch etwas arbeiten. Er kann nur nicht mehr die volle tägliche Arbeitszeit ableisten. Bisher bleibt den Arbeitnehmer nichts anderes übrig, als sich vollständig arbeitsunfähig schreiben zu lassen. Andernfalls müssen Sie riskieren wegen Schlechtleistung abgemahnt oder bei gravierenden Fehlern sogar gekündigt zu werden.

Nachteile einer solchen Regelung:

Auch die heutige Praxis der Krankschreibung durch Ärzte ist recht unübersichtlich und undurchschaubar. Man hat den Eindruck, es gibt Ärzte, die schreiben jeden solange er will arbeitsunfähig krank. Umgekehrt gibt es Ärzte, die mit solchen Bescheinigungen sehr zurückhaltend sind. Wenn nun auch noch eine teilweise Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden würde, wäre die Differenzierung in der Ärztelandschaft vermutlich noch größer. In der Praxis werden auch Probleme entstehen, zum Beispiel bei Teilzeitarbeitern. Diese sind dann möglicherweise für Ihre ohnehin nur zu erbringende Teilarbeitszeit noch voll arbeitsfähig, während der Vollzeit tätige schon teilweise arbeitsunfähig geschrieben wird. Hier entsteht eine Ungleichbehandlung.

Fazit: Regelung wäre sinnvoll

Unter dem Strich halte ich eine solche Regelung bei vernünftiger Handhabung durch den Gesetzgeber für grundsätzlich sinnvoll. Die auftretenden Probleme müssen dann gegebenenfalls in der Praxis geklärt werden. In jedem Fall bietet sich für Arbeitnehmer die Möglichkeit auch im Krankheitsfall Kontakt zum Unternehmen zu halten und Arbeitswilligkeit zu demonstrieren. Für den stark zunehmenden Bereich der psychischen Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis, Überlastungssituationen und Ähnliches bietet sich ein praktikables Instrument. Die Kostenersparnis kommt dem Steuerzahler zu Gute.

23.12.2015

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Pressemitteilungen

Urlaub auf Krankenschein – Presseinformation der Detektei Lentz®

Wer ein fingiertes Attest einreicht, um sich freie Tage zu erschleichen, riskiert die fristlose Kündigung

Wenn die ersten Sonnenstrahlen Schnee und Eis schmelzen lassen und die Temperaturen langsam wieder steigen, ist für viele die perfekte Zeit für einen Städtetrip oder einen Kurzurlaub gekommen. Doch manchmal muss der Arbeitgeber den Urlaubsantrag wegen Termindruck, dünner Personaldecke oder voller Auftragsbücher ablehnen. Vor einem Problem steht die Firma, wenn der Mitarbeiter dann plötzlich einen Krankenschein einreicht. „Der Verdacht, dass der Beschäftigte sein Leiden nur vortäuscht, drängt sich bei solchen Zufällen auf“, weiß Marcus Lentz, Geschäftsführer einer bundesweit tätigen Detektei. Und erklärt, was Arbeitgeber tun können, um Blaumachern ihren Betrug auch nachzuweisen.

Kaum eine Nation reist so viel und gern wie die Deutschen: Ob Wandern in der Toskana, Einkaufen in Amsterdam oder Sonnenbaden auf Fuerteventura – Hauptsache, dem Alltag entfliehen und die Seele ein paar Tage baumeln lassen. Nur was, wenn der Arbeitgeber den Traumurlaub platzen lässt? „Manchmal müssen Chefs ihren Mitarbeitern leider einen Strich durch die Ferienpläne machen und Urlaubsanträge ablehnen“, sagt Marcus Lentz. „Manche Beschäftigte sehen dann in einer fingierten Krankschreibung einen einfachen Weg, sich trotz des Neins vom Arbeitgeber ein paar Tage Sonderurlaub zu gönnen.“ Tatsächlich hat das Blaumachen hierzulande Hochkonjunktur: Laut einer Umfrage hatten allein in diesem Winter mehr als zwei Millionen Beschäftigte fest vor, eine Krankheit zu simulieren, um einige Tage nicht zur Arbeit gehen zu müssen – dies entspricht einem volkswirtschaftlichem Schaden von insgesamt 1,4 Milliarden Euro. „Krankfeiern ist kein Kavaliersdelikt, sondern aus juristischer Sicht ein Betrugstatbestand“, betont der Geschäftsführer der Detektei Lentz. „Der Mitarbeiter täuscht Arbeitsunfähigkeit vor. Er ergaunert sich damit nicht nur Freizeit, sondern auch Gehalt für die betreffenden Tage, weil er im Krankheitsfall ja Anspruch auf Lohnfortzahlung hat.“

Eine „Krankheit“, die ansteckt

Der Arbeitgeber steckt damit in einer heiklen Situation: Er braucht den Mitarbeiter aus triftigem betrieblichem Grund – andernfalls hätte er den Urlaubsantrag nämlich nicht ablehnen dürfen. „Grundsätzlich dürfen Arbeitnehmer zwar frei wählen, wann sie Ferien machen wollen. Doch das bedeutet nicht, dass jeder seinen Wunschurlaub durchsetzen kann“, sagt Marcus Lentz. Möglich ist zum Beispiel, dass ein erhöhtes Arbeitsaufkommen oder eine zu dünne Personaldecke dagegen sprechen, oder dass die Ferienpläne mehrerer Kollegen miteinander kollidieren. Wer sich in einer solchen Situation krankschreiben lässt, nur um ein paar erholsame Tage am Strand zu verbringen, schädigt also nicht nur den Arbeitgeber. Die Blaumacherei geht letztlich zu Lasten aller ehrlichen Mitarbeiter. „Die Erfahrung zeigt, dass die Krankheitsrate in vielen Unternehmen gerade während der beliebten Ferienzeiten steigt“, sagt der Profi-Ermittler. „Damit fingierte Krankheiten auf die Dauer nicht zur Epidemie werden, empfiehlt es sich, solche Betrugsversuche nicht einfach hinzunehmen.“

Überführte Betrüger müssen die Kosten des Detektiveinsatzes bezahlen

Ärztliche Atteste haben allerdings einen hohen Beweiswert. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber dem gelben Schein zunächst einmal Glauben schenken muss. „Auch, wenn der Chef allen Grund hat, an den Angaben des angeblichen Kranken zu zweifeln: Er muss wasserdicht nachweisen können, dass der Mitarbeiter seine Krankheit nur vorgetäuscht hat“, weiß Marcus Lentz. Auf eigene Faust ermittelnde Chefs machen sich aber selbst rechtlich angreifbar. Allein der Versuch birgt enorme Risiken für den Arbeitgeber, weshalb Marcus Lentz davon nur abraten kann. Viele Firmen setzen daher früher oder später auf die Unterstützung seriöser Wirtschaftsdetekteien. Die Vorteile liegen auf der Hand, erklärt der Chef der Detektei Lentz: „Ein professioneller Ermittler kennt die Tricks der Blaumacher und weiß, wo er zu ihrer Überführung ansetzen muss – und wo die rechtlichen Grenzen sind.“ Werden die Ermittler fündig, hat der Blaumacher das Nachsehen: „Lohnfortzahlungsbetrug rechtfertigt eine fristlose Kündigung“, weiß Lentz. Er erlebt immer wieder, dass die Richter dem überführten Betrüger dann sogar die Kosten für den Detektiveinsatz auferlegen.
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Pressemitteilungen

BAG-Urteil: Überwachung krankgeschriebener Mitarbeiter – Presseinformation der Detektei Lentz®

Bundesarbeitsgericht grenzt Handlungsspielraum von Unternehmen ein

Wie weit dürfen Privatermittler und ihre Auftraggeber gehen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen? Mit dieser heiklen Frage beschäftigte sich gestern das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt. Marcus Lentz, Geschäftsführer der bundesweit agierenden Detektei Lentz & Co. GmbH, verdeutlicht die rechtlichen Grundsätze für die Ermittlungsarbeit und einer seriösen Berufsausübung von Privatdetektiven.

Detektivüberwachung nur bei konkretem Verdacht

Ein Geschäftsführer hatte Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Krankschreibung seiner Sekretärin. Um Gewissheit darüber zu erhalten, ob bei ihr tatsächlich eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt, setzte er Privatermittler ein. Im Zuge ihrer Observation fertigten die Detektive daraufhin heimlich Fotos an, auf denen die Zielperson bei privaten Aktivitäten unter anderem in einem Waschsalon und beim Warten an einem Fußweg zu sehen war. Die Beschattete empfand die Aufnahmen als schwerwiegende Verletzung ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts und forderte von ihrem Arbeitgeber die Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 10.500EUR. Nachdem ihre Klage vom Landesarbeitsgericht in erster Instanz abgewiesen wurde, legte sie Revision ein und zog vor das Bundesarbeitsgericht. Dort bekam sie nun Recht: Erst, wenn dem Arbeitgeber ein konkreter Verdacht vorliegt, der darauf hinweist, dass die Krankheit eines Mitarbeiters vorgetäuscht sein könnte, sind Detektivüberwachungen rechtmäßig (Az.: 8 AZR 1007/13).

Allgemeines Persönlichkeitsrecht vs. berechtigte Interessen des Auftraggebers

Im Gegensatz zur Polizei genießen Detektive bei ihrer Ermittlungsarbeit hierzulande keine Sonderrechte. Für sie gelten dieselben Vorschriften, die alle Bürger befolgen müssen. „Das allgemeine Persönlichkeitsrecht gem. Art. 2 Abs. 1 (GG) ist dabei für die Ermittlungsarbeit von besonderer Bedeutung und steht dem berechtigten Interesse des Auftragsgebers gegenüber“, erklärt Marcus Lentz, Geschäftsführer der bundesweit tätigen Detektei Lentz. Bei der Herstellung von Fotografien ist deshalb das Gewicht des Eingriffs sowie der Zweck der Aufnahme entscheidend: „Das Fotografieren eines Schwarzarbeiters bei seiner Tätigkeit stellt ebenso wenig eine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes dar wie das Fotografieren des Gartens, in dem die Person arbeitet.“ Anders verhält es sich jedoch, wenn Menschen in einem nicht-öffentlichen Bereich fotografiert werden: „Mit der Aufnahme innerhalb des Waschsalons ist die Detektei eindeutig über das Ziel hinausgeschossen. Hinzu kommt, dass sich die Arbeitnehmerin durch das Waschen ihrer Wäsche nicht genesungswidrig verhalten hat. Hätte die Sekretärin hingegen dort „schwarz“ gearbeitet oder wäre sie während ihrer Krankschreibung umgezogen, wären die fristlose Kündigung und die Aufnahme der Fotos mit hoher Wahrscheinlichkeit rechtens gewesen.“

Juristische Kenntnisse gewährleisten seriöse Detektivarbeit

Das Beispiel zeigt, dass Detektive in ihrem Berufsalltag mitunter an rechtliche Grenzen stoßen können. Wie wichtig daher ein grundlegendes juristisches Verständnis auf Seiten der Ermittler ist, weiß auch Lentz: „Ein fundiertes rechtliches Grundwissen bildet das Fundament jeder seriösen und sicheren Berufsausübung. Um diese Qualität sicherzustellen, sollten die Auftraggeber darauf achten, nur mit Detekteien zu arbeiten, die in zweijähriger Ausbildung qualifizierte Detektive in Festanstellung beschäftigen sowie von neutralen Prüfinstanzen wie der ZAD (Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe) den Berufsabschluss zum ZAD geprüften Privatermittler (IHK) erhalten haben.“

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