Tag Archives: arbeitsunfall

Pressemitteilungen

ARAG Verbrauchertipps

Unfallschutz / Selbsteinweisung / Fensterreinigung

Unfall auf dem Weg zur Arbeit nicht immer Arbeitsunfall
In der Regel sind Beschäftigte auf dem Weg zur oder von der Arbeit unfallversichert. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass es auch von dieser Regel Ausnahmen gibt: In einem konkreten Fall war eine Frau nach der Arbeit zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Dabei passierte sie einen Bahnübergang, wurde von einer Bahn erfasst und erlitt schwere Verletzungen, weshalb sie monatelang nicht arbeiten konnte. Ein klarer Fall für die Berufsgenossenschaft, die für die Behandlungskosten aufkommt, oder? Nicht in diesem Fall. Der Haken an der Sache: Der Mitschnitt einer Videokamera zeigte, dass die Frau während des Fußmarsches mit ihrem Handy telefonierte. Daraufhin weigerte sich die Berufsgenossenschaft, den Unfall als Arbeitsunfall anzuerkennen. Zu Recht, wie die Richter meinten. Zwar ist der Gang selbst unfallversichert, aber nicht das gleichzeitige Telefonieren. Das unversicherte Telefonieren war hier aber die wesentliche Unfallursache (Sozialgericht Frankfurt am Main, Az.: S 8 U 207/16).

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Selbsteinweisung in die Klinik – wer zahlt?
Die wenigsten Patienten weisen sich selbst als Notfall in die Klinik ein. In der Regel führt der erste Weg zum Arzt, der dann die Einweisung bestimmt. Klar, dass dann die Krankenkasse für den Klinikaufenthalt zahlt. Was aber, wenn man sich selbst einweist? Muss die gesetzliche Kasse dann auch zahlen? Nach Auskunft der ARAG Experten ja. Zumindest, wenn die Behandlung notwendig war und gleichzeitig die Kriterien der Wirtschaftlichkeit seitens der Klinik erfüllt sind. In einem konkreten Fall weigerte sich die gesetzliche Krankenkasse eines Mannes, der nach seiner Selbsteinweisung teilstationär behandelt werden musste, die Klinikrechnung von knapp 6.000 Euro zu zahlen. Die Kasse war der Ansicht, es fehlte die Einweisung durch einen Vertragsarzt. Doch die Richter urteilten, dass eine vertragsärztliche Einweisung auch außerhalb von Notfällen keine formale Voraussetzung ist. Ein Krankenhaus darf Versicherte, die sich ohne Einweisung mit einer akuten Symptomatik vorstellen, nicht einfach wegschicken (Bundessozialgericht, Az.: B 1 KR 26/17 R).

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Auch gefährliches Fensterputzen im Loft ist Mieterpflicht
Wohnen im ehemaligen Fabrikgebäude – ein Traum vieler Mieter. Was aber viele nicht bedenken, ist die schwierige Reinigung, die mit meist hohen Hallen und schwer erreichbaren Fenstern eines Lofts einhergehen kann. In diesem Zusammenhang weisen ARAG Experten darauf hin, dass es Aufgabe der Mieter ist, die Fenster regelmäßig zu reinigen. Auch wenn die Fensterelemente schwer und nur unter Gefahren erreichbar sind, sind sie verantwortlich und können nicht davon ausgehen, dass die Reinigung Aufgabe des Vermieters sei. Denn Reinigungsmaßnahmen sind kein Bestandteil seiner Instandhaltungspflicht. Zur Not müssen Mieter auf die Hilfe professioneller Fensterputzer zurückgreifen, auch wenn dies mit hohen Kosten verbunden sein kann (Bundesgerichtshof, Az.: VIII ZR 188/16). Allerdings dürfen Vermieter nach Auskunft der ARAG Experten nicht bestimmen, wie oft eine Fensterreinigung zu erfolgen hat. Verletzt der Mieter durch dreckige Fenster weder seine Erhaltungs-, noch seine Obhutspflicht bezüglich der Mietwohnung und sorgt er ansonsten dafür, dass der vertragsmäßige Gebrauch der Wohnung erhalten bleibt, muss der Vermieter mit dem Anblick ungeputzter Scheiben leben.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Arbeitsunfall: ja oder nein?

ARAG Experten zum Thema gesetzliche Unfallversicherung

Handelt es sich bei dem Sturz in der Kantine um einen Arbeitsunfall? Wie steht es mit dem Unfall auf dem Heimweg? Die Antwort auf diese Fragen kann weitreichende Folgen für den Betroffenen haben. Nur wenn ein Arbeitsweg vorliegt, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung. ARAG Experten stellen einige Beispiele vor.

Arbeitszeit und Arbeitsweg
Jeder Arbeitnehmer ist bei der Ausübung seiner Tätigkeit zwar nicht vor Unfällen geschützt, aber doch gegen deren Folgen wie beispielsweise Arbeitsausfall durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Gleiches gilt auch für Schüler in der Schule, Kinder im Kindergarten oder auch ehrenamtliche Mitarbeiter beim Ausüben ihrer Tätigkeit. Wichtig dabei zu beachten ist jedoch, dass nur Unfälle bzw. deren Folgen versichert sind, die auch infolge der Tätigkeitsausübung geschehen. Gleiches gilt für den Arbeitsweg: Er ist grundsätzlich mitversichert, zumindest solange es sich bei ihm um den direkten Weg zur Arbeitsstätte handelt.

Umwege
Generell ist der direkte Weg zur Arbeit zu nehmen, ansonsten kann der Unfallschutz erlöschen. Der gewählte Weg muss nicht unbedingt der kürzeste sein. Auch wenn die Arbeit über eine längere Strecke in kürzerer Zeit erreicht werden kann, ist dies versichert. Ausnahmen bilden auch notwendige Umwege, wie beispielsweise die Fahrt der Sprösslinge in den Kindergarten – wenn dies notwendig ist, um beruflich tätig werden zu können. Gleiches gilt für die Mitnahme von Kollegen bei Fahrgemeinschaften. Wer nun denkt, dass auch die Fahrt zur Tankstelle einen nötigen Umweg darstellt, der irrt. Tanken gehört zum persönlichen nicht versicherten Leben – so urteilten das Hessische Landessozialgericht (Az.: L3 – U 195/07) und das Sozialgericht Detmold (Az.: S14 – U 3/09). ARAG Experten weisen aber darauf hin, dass das Tanken sehr wohl zum Arbeitsweg gehören kann. Allerdings nur, wenn der Arbeitnehmer für die Gründe nicht verantwortlich ist, wie beispielsweise bei einem Stau.

Homeoffice
Die Arbeitswelt ist im Wandel. Neuerdings müssen Richter der Sozialgerichte immer häufiger entscheiden, ob Unfälle zu Hause auch Arbeitsunfälle sein können, denn der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden liegt voll im Trend. So hat laut einer aktuellen Entscheidung sogar ein Versicherungsmakler, der nachts um 1:30 Uhr auf der Kellertreppe gestürzt war, Anspruch darauf, dass sein Sturz als Arbeitsunfall überprüft wird. Die Berufsgenossenschaft hatte zunächst eine Entschädigung abgelehnt. Der Mann hatte daraufhin geklagt und jetzt vor dem Bundessozialgericht (BSG) Recht bekommen. Der Unfallschutz könne „nicht schon deshalb verneint werden, weil die Treppe nicht überwiegend dienstlichen Zwecken dient“, heißt es in dem Urteil. Auch auf die Uhrzeit kommt es demnach nicht unbedingt an. Der Unfall war passiert, als der Makler nach eigenen Angaben nachts ein Softwareupdate auf den Firmenserver aufspielte. Der Server stand im Keller, das Büro des Mannes befand sich im ersten Stock. Das vorinstanzliche Landessozialgericht (LSG) muss jetzt prüfen, ob in der fraglichen Nacht tatsächlich ein Update installiert wurde. Dann kann auch von einem Arbeitsunfall ausgegangen werden, so ARAG Experten. (BSG, Az.: B 2 U 8/17 R). Auch in einer zweiten Entscheidung stärkte das BSG die Rechte von Arbeitnehmern im Homeoffice. Hier war eine Arbeitnehmerin nach einem Arbeitstag auf der Messe auf dem Weg in ihr Büro zu Hause. Von dort sollte sie über die firmeneigene Software den Geschäftsführer in den USA anrufen. Bepackt mit Notebook, Drucker und Messematerialien stürzte sie auf dem Weg in den Keller, wo sich das Büro befand. Dabei wurde ein Wirbel im Lendenbereich schwer und dauerhaft beschädigt. Auch hier hatte die zuständige Berufsgenossenschaft zunächst keinen Arbeitsunfall anerkennen wollen. Zu Unrecht! Wenn Mitarbeiter auf dem Weg zum Homeoffice verunglücken, müsse geprüft werden, ob der Arbeitnehmer eine berufliche Tätigkeit „subjektiv ausführen wollte“. Danach müsse geklärt werden, ob die entsprechende Darstellung des Versicherten „durch objektive Tatsachen eine Bestätigung findet“. Hierbei könnten Ort und Zeitpunkt des Unfalls wichtige Indizien sein. Im vorliegenden Fall gingen die Richter von einem versicherten „Betriebsweg“ aus und sprachen der Frau Unfallschutz zu (BSG, Az.: B 2 U 28/17 R).

Pausen
Nutzt der Arbeitnehmer seine Pause, um sich beim Bäcker um die Ecke einen kleinen Snack oder ein Getränk für die weitere Arbeitszeit zu holen, unterliegt er auf der zurückzulegenden Strecke dem gesetzlichen Unfallschutz. Ein ausgedehnter Großeinkauf (z. B. über zwei Stunden) dagegen beendet den Versicherungsschutz. Wer sich nur kurz auf eine Zigarette vor die Tür begibt, ist nicht geschützt. So lautet ein Urteil des Berliner Sozialgerichtes (Az.: S 68 U 577/12). Rauchen sei im Gegensatz zur Nahrungsaufnahme nicht notwendig, um Arbeitskraft zu erhalten, sondern eine persönliche Entscheidung, die nichts mit der Arbeit zu tun habe. Somit ist ein Unfall in der Raucherpause auch kein Arbeitsunfall. Der Weg zur Kantine wiederum fällt unter den gesetzlichen Unfallschutz – allerdings nur, wenn kein Umweg eingeschlagen wurde. Und: In der Kantine ebenso wie im Restaurant endet der Unfallschutz. So konnte beispielsweise ein Herr, der in der Werkskantine auf Salatsoße ausrutschte und sich den Arm brach, keine Unterstützung von seiner Unfallversicherung erwarten. Schließlich stehe die Nahrungsaufnahme nicht in einem direkten Zusammenhang zu seiner Arbeit, verweisen die ARAG Experten auf ein Urteil des Sozialgerichts Heilbronn (Az.: S 5 U 1444/11).

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Sozialversicherungsrecht

Gesetzliche Unfallversicherung: Tankstopp auf der Heimfahrt ist nicht versichert

Hat ein Arbeitnehmer während eines Tankstopps auf dem Weg vom Job nach Hause einen Unfall, fällt er nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das Tanken gehört nicht zum versicherten Arbeitsweg, sondern bereitet diesen nur vor. So hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Sozialgericht Stuttgart entschieden.
SG Stuttgart, Az. S 1 U 2825/16

Hintergrundinformation:
Bei Arbeitsunfällen sind Arbeitnehmer durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Allerdings gibt es immer wieder Streit um die Frage, wann ein Arbeitsunfall vorliegt. Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt auch für sogenannte Wegeunfälle – also Unfälle auf dem Weg von der Wohnung zur Arbeitsstelle und zurück. Es ist aber nur der direkte Weg ohne Umwege versichert. Wer mit einem motorisierten Fahrzeug unterwegs ist, muss allerdings auch mal tanken. Da stellt sich die Frage: Ist ein Halt an der Tankstelle bereits eine Unterbrechung des direkten Arbeitsweges? Der Fall: Ein Arbeitnehmer war auf dem Weg vom Arbeitsplatz nach Hause mit seinem Mofa auf das Gelände einer Tankstelle abgebogen, um zu tanken. Dort rammte ihn ein anderes Fahrzeug. Dabei zog er sich unter anderem Verletzungen an der Lendenwirbelsäule zu. Die gesetzliche Unfallversicherung sah den Unfall nicht als Arbeitsunfall an und versagte dem Mofafahrer ihren Schutz. Das Urteil: Das Sozialgericht Stuttgart bestätigte nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Ansicht des Versicherungsträgers. Der Arbeitsweg sei zwar versichert, sogenannte Vorbereitungshandlungen, um das Fahrzeug betriebsbereit zu machen, jedoch nicht. Dies gelte zumindest, solange das Fahrzeug selbst kein Arbeitsgerät sei. Ein Tankstopp gehöre zum privaten Lebensbereich des Arbeitnehmers. Das Tanken könne nur unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen, wenn es durch unvorhergesehene Umstände, wie eine Umleitung oder einen Stau, nötig sei und der Arbeitnehmer anders nicht nach Hause kommen könne. Hier habe der Arbeitnehmer aber vorhersehen können, dass er tanken müsse. Als weitere Beispiele für nicht versicherte Vorbereitungshandlungen nannte das Gericht das morgendliche Freischaufeln der Garageneinfahrt von Schnee und das Eiskratzen im Winter.
Sozialgericht Stuttgart, Urteil vom 20. Juli 2017, Az. S 1 U 2825/16

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TÜV Rheinland: Richtig handeln bei einem Arbeitsunfall

Notfallnummern zentral bekanntgeben / Arbeits- und Gesundheitsschutz ist Aufgabe des Arbeitgebers / Jeder Arbeitsunfall muss gemeldet werden / Weitere Informationen unter www.tuv.com/arbeitssicherheit

Köln, 27. April 2016. Im Jahr 2015 ereigneten sich nach den Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung 865.500 Arbeitsunfälle, die jeweils zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen führten. In einer aktuellen Online-Befragung von TÜV Rheinland unter 12.310 Teilnehmern war die Mehrheit zuversichtlich, bei einem Arbeitsunfall richtig zu handeln: Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer (68,11 Prozent) gaben an, zu wissen, was zu tun ist und an wen sie sich in ihrem Unternehmen wenden können. Werner Lüth, Experte für Arbeitssicherheit bei TÜV Rheinland: „Kommt es zu einem Arbeitsunfall, kann schnelles und richtiges Handeln lebensrettend sein. Daher müssen die Rettungskette und die Notfallnummern allen Mitarbeitern bekannt sein.“

Die Rettungskette beschreibt, wie die Hilfsmaßnahmen im Unternehmen organisiert sind und in welcher Reihenfolge sie abzulaufen haben. Sie umfasst alle notwendigen Maßnahmen von der Sicherung des Verunglückten über die Information der Ersthelfer oder des Notarztes bis hin zum Transport ins Krankenhaus. Dieser Ablauf und die Kontaktdaten der Ersthelfer im Unternehmen sowie die Notrufnummer und der Kontakt zum Betriebsarzt sollten im internen Telefonbuch hinterlegt werden. Sinnvoll ist auch ein Aushang am schwarzen Brett und in den Aufenthaltsräumen. Entsprechende Vordrucke gibt es zum Beispiel bei den Berufsgenossenschaften und den Unfallkassen.

Der Arbeitgeber muss vorsorgen
„Damit nach einem Arbeitsunfall schnelle und gezielte Hilfe möglich ist, müssen die Maßnahmen vor dem Unglück ansetzen: Der Arbeitgeber steht in der Pflicht, auf eine ausreichende Anzahl geschulter Ersthelfer im Unternehmen zu achten. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, dass Material für die Erste Hilfe in geeigneten Behältnissen, beispielsweise einem Verbandskasten oder -koffer, vorhanden ist“, erläutert Lüth.

Ersthelfer müssen auch in kleinen Unternehmen ab zwei Mitarbeitern geschult und benannt werden. Seit April 2015 dauert die Grundschulung einen Tag, wobei der Schwerpunkt auf der praktischen Durchführung der Hilfsmaßnahmen liegt. Betriebliche Ersthelfer müssen ihr Wissen spätestens alle zwei Jahre auffrischen.

Unfallrisiken reduzieren
Jeder Arbeitsunfall, auch wenn er die Arbeitsfähigkeit anscheinend nicht beeinträchtigt, muss dem Vorgesetzten mitgeteilt und dokumentiert werden. Spätestens wenn sich Verletzungsfolgen zeigen, beispielsweise eine Infektion an einer leichten Schnittwunde, muss der Unfall gemeldet werden. Kommt es zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen, ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Unfallversicherungsträger, also die Berufsgenossenschaft oder die Unfallkasse, zu informieren.

Die Meldung von Unfällen trägt zu einer Verbesserung der Arbeitssicherheit im Unternehmen bei: Der Arbeitgeber muss die Unfallursache ermitteln und die Gefährdungsbeurteilung für den Arbeitsplatz aktualisieren. Zudem fließen die Erkenntnisse in die Mitarbeiterunterweisung ein. „Doch am besten kommt es gar nicht erst zu einem Unfall. Mitarbeiter, die einen Arbeits- oder Gesundheitsschutzmangel erkennen, sollten diesen ihrem Vorgesetzten mitteilen. Gehört es zu den Aufgaben des Mitarbeiters und hat er ausreichende Kenntnisse, kann er den Mangel auch selbst beheben. Denn Unfallvermeidung ist immer der beste Weg“, so Lüth.

Weitere Informationen unter www.tuv.com/arbeitssicherheit im Internet.

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit über 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 19.600 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 1,9 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte und Prozesse für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüf- und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. www.tuv.com im Internet.

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Kennzeichnung von Rohrleitungen verringern Unfälle und Irrtümer

Kennzeichnung von Rohrleitungen verringern Unfälle und Irrtümer

Rohrleitungen sind nach DIN 2403 richtig zu kennzeichnen, um Unfälle zu verringern. Mit den Rohrmarkierungen von MAKRO IDENT kennzeichnet man Durchflussstoffe und deren Flussrichtung.

Arbeitgeber sind verpflichtet, Rohre, durch die gefährliche Stoffe befördert werden, gemäß der europäischen Richtlinie 92/58 entsprechend zu kennzeichnen. Diese Richtlinie wird auch in deutsches Recht übertragen. Rohrleitungen, die Gefahrstoffe gemäß der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) transportieren, müssen zusätzlich zu den Texten mit den vorgeschriebenen Gefahrstoffsymbolen versehen werden. Auch die DIN 2403 gibt Auskunft über die Kennzeichnungspflicht von Rohrleitungen.

Rohre die gar nicht oder nur teilweise gekennzeichnet werden, stellen eine wesentliche Gefahr dar. Unkenntnis über den Inhalt eines Rohres kann schwere Folgen haben, sowohl für die Arbeitnehmer, als auch für den Maschinenpark.

Indem ein Unternehmen in eine gute und deutliche Kennzeichnung Ihrer Rohre investiert, beugt es unvorhersehbaren Kosten vor. Ein Arbeitsunfall verursacht nicht nur physisches Leid, sondern bedeutet für Arbeitgeber auch eine ernste finanzielle Belastung.

MAKRO IDENT verfügt über ein großes Sortiment an Rohrleitungskennzeichnungen wie einzelne Rohrmarkierer, Rohrmarkierungsbänder, Mini- und Maxi-Markierer, Pfeilbänder, HSID-Gefahrstoff- und GHS-Symbole – auch für die Rohrmarkierer. Das Standardprogramm zur Rohrleitungskennzeichnung umfasst außerdem Einzelmarkierer auf Karte zum Abziehen und Aufkleben oder Rohrmarkierer auf Rolle – ähnlich einem Klebeband. Über 1300 Texte sind standardmäßig in verschiedenen Formaten, Layouts und Farben verfügbar. Dieses Standardangebot bezieht sich auf die am häufigsten verwendeten Stoffe in der Industrie. Rohrleitungsmarkierungen werden auch nach Kundenwunsch erstellt.

Die selbstklebenden Markierungen zur Kennzeichnung von Rohrleitungen sind aus laminiertem Polyester. Sie sind UV- und kratzbeständig sowie widerstandsfähig gegen externe Witterungseinflüsse und Lösungsmittel. Zudem bietet MAKRO IDENT unter anderem auch das qualitativ hochwertige Material B-7529 für Rohrmarkierer an, das mehr als 10 Jahre Außenanwendung unbeschadet übersteht. Dieses Material kann unter extrem rauen Umweltbedingungen im Außenbereich angewendet werden.

Es wird empfohlen, dass Markierungen (Kennzeichnungen) auf allen sichtbaren Seiten der Rohrleitungen anzubringen sind, dass sie dauerhaft haltbar sein müssen und dass ggf. zusätzlich Piktogramme (GHS) zu verwenden sind. Die Flächen, auf denen Rohrmarkierungen angebracht werden, müssen sauber, trocken, schmutz- und fettfrei sein. Für stark verschmutzte oder korrodierte Rohre gibt es bei MAKRO IDENT auch transparente Ummantelungen, die das Rohr umklammern und somit können auch solche Rohrleitungen mit einer passenden Markierung gekennzeichnet werden.
Weitere Informationen unter www.makroident.de/sicherheitskennzeichnung/rohr_allgemein.html

Weitere Informationen:
MAKRO IDENT e.K.
Brady-Distributor für Kennzeichnung & Arbeitssicherheit
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Ansprechpartner: Angelika Wilke
TEL. 089-615658-28
WEB: www.makroident.de

Energie/Natur/Umwelt Pressemitteilungen Regional/Lokal Shopping/Handel

Kennzeichnung von Rohrleitungen verringern Unfälle und Irrtümer

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Rohrleitungen sind nach DIN 2403 richtig zu kennzeichnen, um Unfälle zu verringern. Mit den Rohrmarkierungen von MAKRO IDENT kennzeichnet man Durchflussstoffe und deren Flussrichtung.

Arbeitgeber sind verpflichtet, Rohre, durch die gefährliche Stoffe befördert werden, gemäß der europäischen Richtlinie 92/58 entsprechend zu kennzeichnen. Diese Richtlinie wird auch in deutsches Recht übertragen. Rohrleitungen, die Gefahrstoffe gemäß der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) transportieren, müssen zusätzlich zu den Texten mit den vorgeschriebenen Gefahrstoffsymbolen versehen werden. Auch die DIN 2403 gibt Auskunft über die Kennzeichnungspflicht von Rohrleitungen.

Rohre die gar nicht oder nur teilweise gekennzeichnet werden, stellen eine wesentliche Gefahr dar. Unkenntnis über den Inhalt eines Rohres kann schwere Folgen haben, sowohl für die Arbeitnehmer, als auch für den Maschinenpark.

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Die selbstklebenden Markierungen zur Kennzeichnung von Rohrleitungen sind aus laminiertem Polyester. Sie sind UV- und kratzbeständig sowie widerstandsfähig gegen externe Witterungseinflüsse und Lösungsmittel. Zudem bietet MAKRO IDENT unter anderem auch das qualitativ hochwertige Material B-7529 für Rohrmarkierer an, das mehr als 10 Jahre Außenanwendung unbeschadet übersteht. Dieses Material kann unter extrem rauen Umweltbedingungen im Außenbereich angewendet werden.

Es wird empfohlen, dass Markierungen (Kennzeichnungen) auf allen sichtbaren Seiten der Rohrleitungen anzubringen sind, dass sie dauerhaft haltbar sein müssen und dass ggf. zusätzlich Piktogramme (GHS) zu verwenden sind. Die Flächen, auf denen Rohrmarkierungen angebracht werden, müssen sauber, trocken, schmutz- und fettfrei sein. Für stark verschmutzte oder korrodierte Rohre gibt es bei MAKRO IDENT auch transparente Ummantelungen, die das Rohr umklammern und somit können auch solche Rohrleitungen mit einer passenden Markierung gekennzeichnet werden.
Weitere Informationen unter www.makroident.de/sicherheitskennzeichnung/rohr_allgemein.html

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Arbeitsunfall – Auch auf der Betriebsfeier?

ARAG Experten nennen aktuelle Fälle zum Thema „Arbeitsunfall“

Nicht nur auf Baustellen und in Produktionshallen passieren Arbeitsunfälle. Auch Bürohengste vergaloppieren sich hin und wieder. Unfälle, die sich am Arbeitsplatz während der Regelarbeitszeit ereignen, sind vom gesetzlichen Unfallschutz abgedeckt. Alle anfallenden Kosten übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung. Auch wenn Arbeitnehmer auf dem Arbeitsweg einen Unfall erleiden, muss die gesetzliche Unfallversicherung für die entstehenden Kosten aufkommen. Gleiches gilt für Schüler in der Schule, Kinder im Kindergarten oder auch ehrenamtliche Mitarbeiter beim Ausüben ihrer Tätigkeit. Wenn der Arbeitnehmer allerdings bei einer Unternehmung außerhalb der üblichen Arbeitszeit oder seiner ursächlichen beruflichen Aufgaben verunfallt, wird die Sache komplizierter. Was bei Tagungen und Betriebsfeiern gilt, schildern ARAG Experten anhand einiger aktueller Urteile.

Nächtlicher Sturz auf Tagung ist versichert
Bei beruflichen Tagungen kann zwischen privaten und betrieblichen Belangen in der Regel nicht klar unterschieden werden. Der Sturz eines Betriebsrats auf dem nächtlichen Weg ins Hotelzimmer ist deshalb ein Arbeitsunfall und als solcher von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. In dem vom Sozialgericht (SG) Heilbronn kürzlich entschiedenen Fall nahm der Kläger an einer dreitägigen Betriebsräteversammlung teil, die in einem Hotel stattfand. Die Veranstaltung endete am ersten Abend offiziell um 19.30 Uhr. Gegen 1.00 Uhr stürzte der Kläger im Treppenhaus des Tagungshotels – mit fast zwei Promille Alkohol im Blut. Er wurde mit Kopf- und Lungenverletzungen in die Notaufnahme gebracht. Gegenüber der Berufsgenossenschaft (BG) gab er an, es sei üblich, dass beim abendlichen geselligen Beisammensein mit den Kollegen über betriebliche Belange gesprochen werde. Die BG lehnte die Anerkennung als Arbeitsunfall dennoch ab. Das sahen die zuständigen Sozialrichter anders: Selbst wenn die Tagungsteilnehmer abends nur Privates besprochen hätten, sei der Rückweg zum Hotelzimmer ein „Arbeitsweg“, da bei solchen Tagungen eine Trennung zwischen Dienstlichem und Privatem nicht möglich sei. Der Alkoholkonsum spielte dabei aus Sicht des Gerichts keine Rolle. Denn zum einen gebe es für Fußgänger keine feste Promillegrenze, zum anderen habe der Kläger keine Ausfallerscheinungen gezeigt, so dass nicht nachgewiesen sei, dass der Unfall auf den Alkoholkonsum zurückzuführen sei (Az.: S 6 U 1404/13).

Kein Versicherungsschutz bei privater Feier
Verletzt sich eine Mitarbeiterin bei einer Weihnachtsfeier, liegt kein Arbeitsunfall vor, wenn die Feier nicht von der Firmenleitung durchgeführt oder zumindest von ihr als Firmenveranstaltung gebilligt wurde. Das geht aus einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) hervor, mit dem es die entsprechende Klage einer Angestellten in einem Jobcenter abwies. Das Jobcenter unterteilte sich in drei Bereiche und diese wiederum in insgesamt 22 Teams. Das Team der Klägerin organisierte außerhalb der Arbeitszeit eine Weihnachtsfeier auf einer Bowlingbahn. Die Kosten trugen die Mitarbeiter selbst. Während der Feier stolperte die Klägerin, stürzte und verletzte sich. Der beklagte Unfallversicherungsträger erkannte den Sturz nicht als Arbeitsunfall an und verweigerte die Zahlung. Mit Recht, so das BSG. Wer an einer sogenannten betrieblichen Gemeinschaftsveranstaltung teilnehme, sei nur dann in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert, wenn die Veranstaltung allen Mitarbeitern offensteht und sie von der Autorität der Betriebsleitung getragen wird. Wird die Veranstaltung dagegen von den Beschäftigten selbst veranstaltet, scheidet ein Versicherungsschutz aus – selbst, wenn der Chef Kenntnis von der Veranstaltung hat. Im Streitfall habe sich der Bereichsleiter zwar positiv zur Durchführung der Weihnachtsfeier geäußert. Dadurch habe er sie aber nicht als betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung gebilligt (Az.: B 2 U 7/13 R).

Arbeitsunfall nur, wenn alle teilnehmen dürfen
Wie sieht es mit dem Unfallversicherungsschutz aus, wenn eine kleine Betriebseinheit als Weihnachtsfeier eine Wanderung organisiert? Passiert hier etwas, muss die Berufsgenossenschaft laut dem Hessischen Landessozialgericht (LSG) ebenfalls nicht für die Folgen aufkommen. Denn eine betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung sei immer nur dann versichert, wenn sie allen Beschäftigten offensteht, so die Richter. In dem konkreten Fall war die Klägerin in einer Dienststelle der Deutschen Rentenversicherung Hessen beschäftigt. Für alle 230 Mitarbeiter der Dienststelle fand ein Weihnachtsumtrunk statt. Zusätzlich durften die Unterabteilungen während der Dienstzeit eigene Weihnachtsfeiern veranstalten. Die aus 13 Mitarbeitern bestehende Abteilung der Klägerin organisierte eine Wanderung, an der zehn Mitarbeiter teilnahmen. Die Klägerin zog sich bei der Wanderung Verletzungen an Ellenbogen und Handgelenk zu – und beantragte eine Anerkennung als Arbeitsunfall. Dies habe die Unfallversicherung jedoch zu Recht abgelehnt, urteilte das LSG. Bei großen Betrieben könne an die Stelle des Gesamtbetriebes zwar eine einzelne Abteilung treten, wenn es um die Frage gehe, ob die Veranstaltung allen Beschäftigten offen gestanden habe. Bei der Deutschen Rentenversicherung Hessen mit ihren 2.350 Beschäftigten wäre dies aber die gesamte Dienststelle der Klägerin, nicht jedoch die Unterabteilung mit nur 13 Mitarbeitern gewesen (Az.: L 3 U 125/13).
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Was sind die Voraussetzungen eines Arbeitsunfalls?

Ein Interview von Toni Ivanov mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Toni Ivanov: Was ist ein Arbeitsunfall?

Fachanwalt Bredereck: Damit das Vorliegen eines Arbeitsunfalls überhaupt in Betracht gezogen werden kann, muss ein Unfall vorliegen. Gem. § 3 I SGB VII sind Unfälle zeitlich begrenzte, von außen auf den Körper einwirkende Ereignisse, die zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führen. Eine freiwillige Einwirkung auf den Verunfallten schließt den Unfall aus.

Toni Ivanov: Und wann ist der „bloße“ Unfall als Arbeitsunfall zu qualifizieren?

Fachanwalt Bredereck: Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass sich der Begriff „Arbeitsunfall“ lediglich auf die Unfälle bezieht, die Beschäftigte während der Arbeitszeit erleiden. Tatsächlich liegt aber ein Arbeitsunfall dann vor, wenn eine versicherte Person infolge einer versicherten Tätigkeit einen Unfall erleidet.

Unter den Versicherungsschutz fallen auch die Toilettengänge, der Weg zur Kantine und der Hinweg zu der versicherten Tätigkeit sowie der Rückweg. Voraussetzung für das Vorliegen eines sogenannten Wegeunfalls ist jedoch die Auswahl eines direkten, sinnvollen Weges zur Arbeitsstelle. Eine Unterbrechung oder ein Umweg schließt den Wegeunfall aus.

Toni Ivanov: Heißt das, dass sämtliche Unglücke, die am Arbeitsplatz passieren, als Arbeitsunfall zu kategorisieren sind?

Fachanwalt Bredereck: Nein. Die versicherte Tätigkeit muss für den Unfall ursächlich gewesen sein, wobei die ausgeübte Tätigkeit bei wertender Betrachtung dem versicherten Tätigkeitsbereich zuzurechnen sein muss. Neben der zeitlichen und räumlichen Nähe zum Betrieb wird daher vorausgesetzt, dass die Handlung, bei der das Unfallereignis eintritt, bestimmt war, objektiv betrieblichen Zwecken zu dienen. Nicht als Arbeitsunfall zu werten ist daher das Verunfallen bei der privaten Nutzung von betriebseigenen Geräten. Im umgekehrten Fall ist ein Arbeitsunfall anzunehmen, wenn der Arbeitnehmer während seiner versicherten Tätigkeit ein kurzes Privattelefonat führt. Der innere Zusammenhang entfällt jedoch bei der sogenannten selbstgeschaffenen Gefahr, die nur dann relevant ist, wenn ihr betriebsfremde Motive zugrunde liegen, also wenn die betriebsbedingten Umstände keine wesentliche Ursache mehr für den Unfall darstellen.

Toni Ivanov: Was soll ich machen, wenn ich einen Arbeitsunfall erleide?

Fachanwalt Bredereck: Im Falle eines zur Arbeitsunfähigkeit führenden Arbeitsunfalls unterliegt der Arbeitnehmer einer Meldepflicht. Damit er seine Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber behält, muss er seine Arbeitsunfähigkeit unverzüglich seinem Arbeitgeber melden, wobei diese Meldung bei einer zu erwartenden Dauer von mehr als drei Tagen in Form einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erfolgen muss.

Toni Ivanov: Und bekomme ich dann eine Entschädigung?

Fachanwalt Bredereck: Wird ein Arbeitsunfall anerkannt, so hat der betroffene Arbeitnehmer Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn er mindestens vier Wochen ununterbrochen im Arbeitsverhältnis steht. Der Umfang des Anspruchs orientiert sich regelmäßig am eingetretenen Schaden. Sein Ziel ist, den Zustand wiederherzustellen, der vor dem Unfallereignis vorlag. Die Lohnfortzahlung obliegt für eine Dauer von sechs Wochen dem Arbeitgeber, der in diesem Zeitraum das volle Arbeitsentgelt zahlen muss. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger an, so wird die Zahlung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, die allerdings nur 70 % des Arbeitslohns für maximal 78 Wochen auszahlen.

13.09.2014

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

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„Sicher auf Volksfesten unterwegs“ – ERGO Verbraucherinformation

Wenn das Schunkeln teuer wird…

"Sicher auf Volksfesten unterwegs" - ERGO Verbraucherinformation

Zahlreiche Volksfeste locken in Deutschland jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Zwischen dem Feiern im Bier- oder Weinzelt und dem Trubel in den Straßen zwischen den Fahrgeschäften sollten Besucher aber einiges beachten. Praktische Hinweise geben die Experten der ERGO Versicherungsgruppe.

Herbstzeit ist Volksfestzeit in Deutschland. Ob der Cannstatter Wasen in Stuttgart, das Oktoberfest in München, der Kramermarkt in Oldenburg, der Send im Münsterland oder das Deutsche Weinlesefest in Neustadt an der Weinstraße: Wer gerne ein Volksfest besucht, hat im Herbst die große Auswahl. Doch das gesellige Treiben kann manchmal auch unangenehme Folgen haben:

Gefährliches Schunkeln

Besonders auf dem Münchner Oktoberfest bleiben die Bierzeltgäste selten lange sitzen: Je (feucht-)fröhlicher die Stimmung, desto eher stehen die Besucher auf den Bierbänken, schunkeln zur Musik der Kapelle und prosten sich mit ihren Bierkrügen zu. Ein im wahrsten Sinne des Wortes oft wackeliges Vergnügen. Nicht selten kommt es dabei zu Stürzen. „Die Folgen für den Stürzenden, aber auch für andere Gäste, können schmerzhafte Prellungen, im schlimmsten Fall sogar bleibende Beeinträchtigungen sein“, warnt Rudolf Kayser, Unfallexperte von ERGO. Auf die gesetzliche Unfallversicherung können die Betroffenen bei einem privaten Festbesuch nicht zählen: Staatliche Hilfen gibt es nur, wenn der Unfall während der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg erfolgt. Um mit den Folgen von Unfällen im privaten Bereich besser zurechtzukommen, empfiehlt sich daher eine private Unfallversicherung. Ob ein Unfall beim Betriebsausflug aufs Volksfest als Arbeitsunfall gilt, hängt laut Michaela Zientek, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, von mehreren Voraussetzungen ab: „Wenn der Arbeitgeber die Veranstaltung plant oder planen lässt und auch Vorgesetzte teilnehmen, dann greift unter Umständen der gesetzliche Unfallschutz. Die Veranstaltung muss jedoch allen Mitarbeitern – bei Großbetrieben zumindest allen Beschäftigten einer Abteilung oder anderer betrieblicher Einheiten – offen stehen.“ Vorsicht ist geboten bei ausschließlich selbst verursachten Gefahren: Fällt ein Mitarbeiter infolge starken Alkoholkonsums von der Sitzbank, gilt das meist nicht mehr als versicherter Arbeitsunfall.

Anspruch auf Schmerzensgeld beim Sturz?

Doch wie sieht es aus, wenn ein Festzeltbesucher einen anderen Gast beim fröhlichen Schunkeln von der Bank schubst und der sich dabei verletzt? „Auch ein Volksfest ist kein rechtsfreier Raum“, erklärt die D.A.S. Rechtsexpertin. „Hier gelten die gleichen Haftungsmaßstäbe wie sonst auch.“ Das heißt konkret: Wenn der Verletzte nachweist, wer für seinen Sturz verantwortlich ist, kann ein Anspruch auf Schmerzensgeld bestehen. Allerdings muss er damit rechnen, dass auch sein eigenes Verhalten Einfluss auf die Höhe des Schmerzensgeldes hat. Denn nach einem Urteil des Amtsgerichts München (Az. 155 C 4107/07) müssen sich auch bei einem Volksfest alle Zeltbesucher umsichtig verhalten und auf das Verhalten ihrer Tisch- und Banknachbarn achten. Im Bierzelt müsse jeder damit rechnen, dass ein anderer beispielsweise von der Bank stürzt.

Nach dem Fest ans Steuer?

Wer zur Volksfestzeit mit dem Auto unterwegs ist, sollte beim Trinken Zurückhaltung üben. „Bereits ab einer geringen Konzentration von Alkohol im Blut sind Seh- und Hörfähigkeit sowie Reaktionsvermögen beeinträchtigt!“, warnt der Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, Dr. Wolfgang Reuter. Zwar baut der Körper jede Stunde pro Kilogramm Körpergewicht 0,15 g Alkohol ab. Dieser Abbauprozess beginnt bereits ab dem ersten Schluck Alkohol. Aber: Weder viele Flaschen Wasser noch ein „Ausschwitzen“ durch besonders aktives Tanzen im Bierzelt helfen, den Abbau zu beschleunigen und schneller nüchtern zu werden. Autofahrer unter Alkoholeinfluss müssen mit Strafen wie Bußgeld, Führerscheinentzug und sogar einer möglichen Freiheitsstrafe rechnen. Und: „Wer unter Alkoholeinfluss Auto fährt, riskiert laut den verkehrsrechtlichen Bestimmungen auch seinen Kfz-Versicherungsschutz“, so der Kfz-Versicherungsexperte Frank Mauelshagen von ERGO. Daher sein Rat: „Beim Volksfestbesuch ganz auf das Auto verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen!“
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Kurzfassung:

Sicherheit auf Volksfesten

Wenn beim Schunkeln ein Unfall geschieht

– Wer zahlt, wenn es beim Schunkeln zu einem Unfall kommt?
– Wann gilt ein Unfall auf dem Volksfest als Arbeitsunfall?
– Besteht Anspruch auf Schmerzensgeld nach einem Unfall beim Schunkeln?
– Welche Auswirkungen hat Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit?

Jedes Jahr locken zahlreiche Volksfeste in Deutschland Millionen von Besuchern an. Beim Feiern im Bier- oder Weinzelt sollten diese aber einiges beachten. Denn nicht selten kommt es beim Schunkeln auf den Bänken zu einem Sturz. „Die Folgen für den Stürzenden, aber auch für andere Gäste, können schmerzhafte Prellungen, im schlimmsten Fall sogar bleibende Beeinträchtigungen sein“, warnt Rudolf Kayser, Unfallexperte von ERGO. Auf die gesetzliche Unfallversicherung können die Betroffenen bei einem privaten Festbesuch nicht zählen: Staatliche Hilfen gibt es nur, wenn der Unfall während der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg erfolgt. Um mit den Folgen von Unfällen im privaten Bereich besser zurechtzukommen, empfiehlt sich daher eine private Unfallversicherung. Und wann gilt ein Unfall beim Betriebsausflug aufs Volksfest als Arbeitsunfall? Das hängt laut Michaela Zientek, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, unter anderem davon ab, ob der Arbeitgeber die Veranstaltung plant oder planen lässt und auch Vorgesetzte teilnehmen. Doch wie sieht es aus, wenn ein Festzeltbesucher einen anderen Gast beim Schunkeln von der Bank schubst und der sich dabei verletzt? „Auch ein Volksfest ist kein rechtsfreier Raum“, erklärt die D.A.S. Rechtsexpertin. Das heißt konkret: Wenn der Verletzte nachweist, wer für seinen Sturz verantwortlich ist, kann ein Anspruch auf Schmerzensgeld bestehen. Allerdings kann auch sein eigenes Verhalten Einfluss auf die Höhe des Schmerzensgeldes haben. Wer zur Volksfestzeit mit dem Auto unterwegs ist, sollte beim Trinken Zurückhaltung üben. „Bereits ab einer geringen Konzentration von Alkohol im Blut sind Seh- und Hörfähigkeit sowie Reaktionsvermögen beeinträchtigt!“, warnt der Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, Dr. Wolfgang Reuter. Autofahrer unter Alkoholeinfluss müssen mit Strafen wie Bußgeld, Führerscheinentzug und sogar einer möglichen Freiheitsstrafe rechnen. Und: „Wer unter Alkoholeinfluss Auto fährt, riskiert laut den verkehrsrechtlichen Bestimmungen auch seinen Kfz-Versicherungsschutz“, so der Kfz-Versicherungsexperte Frank Mauelshagen von ERGO. Daher sein Rat: „Beim Volksfestbesuch ganz auf das Auto verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen!“
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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in über 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. ERGO bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. Im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten hinweg zu den führenden Anbietern. Rund 46.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2013 nahm ERGO Beiträge in Höhe von 18 Mrd. Euro ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 17 Mrd. Euro. 
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Pressemitteilungen

Weniger Hagelschäden an beschichteten Lichtkuppeln

Kemperol Fallstop Beschichtung bietet Schutz

Weniger Hagelschäden an beschichteten Lichtkuppeln

Kemperol Fallstop schützt gegen Durchsturz und erhöht den Hagelwiderstand.

Taubeneigroße Hagelkörner und Starkregen – Unwetter nehmen zu in Deutschland. Allein 2013 gab es mehrere schwere Gewitter mit Millionenschäden. Dächer trifft es dabei besonders oft. Die Hagelkörner schädigen Abdichtungen, zerstören Lichtkuppeln und sorgen gerade bei Industrie- und Lagerhallen für enorme Betriebsunterbrechungsschäden. Mit Kemperol Fallstop Kemperol Fallstop , dem neuen Beschichtungssystem von Kemper System Homepage , lassen sich eingebaute Lichtkuppeln nachträglich nicht nur gegen Durchsturz sichern. Sie sind auch besser gegen Hagelschlag geschützt.

Hagelwiderstand um bis zu 3 Klassen erhöht
Im Oktober 2013 hat Kemperol Fallstop die „Hagelschlagprüfung mittels Eiskugeln“ erfolgreich bestanden. Geprüft wurden Lichtkuppeln verschiedener Hersteller. Je nach Art und Typ der Lichtkuppel steigt der Hagelwiderstand um bis zu 3 Klassen. Hier bietet Kemperol Fallstop einen sicheren Schutz.

Besserer Schutz, geringere Kosten
Die Ergebnisse dürften auch Versicherungen freuen, da sich so Betriebsunterbrechungsschäden vorbeugend reduzieren lassen. Produktionsanlagen, Maschinen, Fuhrparks und Büros sind mit Fallstop-beschichteten Lichtkuppeln besser gegen Wassereinbruch geschützt. Selbst Lichtkuppel Hersteller zeigten sich an den Ergebnissen interessiert: Sie können ihren Kunden ganz neue Produktvorteile bieten, wenn die hauseigenen Lichtkuppeln auch in einer beschichteten Variante angeboten werden.

Kemperol Fallstop bietet eine einfach zu verarbeitende, schnelle und wirtschaftliche Alternative für die nachträgliche Sicherung von bauüblichen Lichtkuppeln. Das im Sommer 2013 auf den Markt gebrachte Beschichtungssystem von Kemper System hilft, Arbeitsunfälle auf dem Dach zu verhindern. Der Name ist Programm. Das transparente Beschichtungssystem besitzt die geprüfte Durchsturzsicherheit nach GS BAU 18 und zeichnet sich durch eine Dehnfähigkeit von mehr als 250 % aus.

Bildrechte: Kemper System Bildquelle:Kemper System

Kemper System, weltweit führend im Geschäftsfeld Abdichtungen auf Basis von Flüssigkunststoffen, ist seit mehr als 50 Jahren mit den Marken Kemperol und Coelan ausschließlich im Bausektor engagiert. Der international tätige Spezialist für Flüssigabdichtungen stellt dem Markt weltweit ein breit gefächertes Produktangebot für die Abdichtung und Beschichtung von Flachdächern, Balkonen und Terrassen, Parkdecks, Brücken und Innenräumen zu Verfügung. In den USA, in China, Indien, Kanada, England, Frankreich, Italien und Polen ist Kemper System mit eigenständigen Tochtergesellschaften aktiv. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen in diversen Ländern enge Partnerschaften mit speziell qualifizierten Verarbeitungs- und Handelsunternehmen. Lösemittelfreie Produkte, der Einsatz nachwachsender Rohstoffe in der Produktion oder ein schonender Umgang mit Ressourcen zählen zu den elementaren Grundlagen der Firmenphilosophie.

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