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Ökologisches Vorbild für das Bauen der Zukunft

Erweiterungsbau für das Umweltbundesamt Dessau

Ökologisches Vorbild für das Bauen der Zukunft

Bei 60 Prozent des angelieferten Betons handelt es sich um Recycling-Beton. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Seit 2005 hat das Umweltbundesamt (UBA) seinen Sitz in Dessau-Roßlau. Bis heute gilt das Hauptgebäude als ökologischer Musterbau. Trotz seiner vielen Vorzüge hat es eines aber nicht: genug Platz für die stetig wachsende Zahl an Mitarbeitern. Allein 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind außerhalb des Hauptgebäudes in zusätzlich angemieteten Büros untergebracht. Aus diesem Grund entsteht direkt auf dem UBA-Gelände im Dessauer Gasviertel ein Erweiterungsbau. Das vom Berliner Architekturbüro Anderhalten Architekten entworfene Plus-Energie-Gebäude wird – wie das Haupthaus – ein ökologischer Bau der besonderen Art.

Null-Energie-Haus-Standard
Natürlich soll auch der Erweiterungsbau wieder neue Standards bei Bundesbauten setzen. Allein der Plus-Energie-Haus-Standard, der mit dem Neubau realisiert werden soll, ist schon ein besonderes Highlight. Denn trotz des neuen Gebäudes mit über 111 Arbeitsplätzen und einem großen Konferenzbereich wird auf dem gesamten UBA-Areal nicht mehr Energie verbraucht als vorher. Schließlich – so ist der Plan – versorgt sich der Erweiterungsbau im Betrieb komplett selbst mit erneuerbaren Energien.

Gestalterische Einbindung
Jedoch galt es zunächst, ein passendes architektonisches Konzept für die Erweiterung zu finden. Immerhin dominiert das bereits bestehende Umweltbundesamt auch in städtebaulicher Hinsicht das vorhandene Areal. Deshalb ordneten die Architekten im südöstlichen Grundstückbereich ein freistehendes, viergeschossiges Gebäude an, dessen Höhe und Kubatur sich aus dem vorhandenen Kontext entwickelt. Zum einen stellt der Erweiterungsbau eine „formale“ Verbundenheit zur vorhandenen Bebauung dar, zum anderen ist er zugleich ein Solitär. Dies zeigt sich sowohl durch die amorphe Form des Kubus als auch durch die auffällige Fassadenkonstruktion. So prägen die alternierenden Flächen, die abwechselnd transparent, transluzent oder opak sind, die skulpturale Fassadenstruktur. Aufgrund dieser wie „gefaltet“ wirkenden Struktur konnte die Fassadenoberfläche vergrößert werden, was den Energieeintrag zusätzlich optimiert.

Photovoltaik und Erdwärme liefern Energie
Denn auch die komplett aus Photovoltaik-Elementen bestehende Fassade ist Teil des energetischen Konzeptes. Zusammen mit weiteren Modulen auf dem Dach des Gebäudes liefern sie den Strom, den der Erweiterungsbau für den Betrieb benötigt, sie sind das Kraftwerk des Gebäudes. Über 31 Sonden, die bis 25 Meter tief in den Boden eingebracht werden, nutzt man zudem Erdwärme zum Heizen und Kühlen. Zusätzlich wird im Sommer den Büros nachts durch zentral gesteuertes Öffnen der Fenster kühle Luft zugeführt. Zwei Atrien sorgen nicht nur für ein hohes Maß an Tageslicht, sondern aufgrund des Kamineffektes auch für eine anlagenfreie Belüftung des Neubaus. Weitere Energieeinsparung erfolgt durch die komplette Belichtung mit LED- und Energiesparbeleuchtung.

Gut Rund 60 Prozent Recycling-Beton
Konstruktiv handelt es sich bei dem Neubau um einen massiven Beton- bzw- Stahlbetonbau. Fast 3.000 Kubikmeter Beton wurden hierfür an die Baustelle geliefert. Bei 60 Prozent des angelieferten Betons handelt es sich um Recycling-Beton – ein weiteres Novum, zumindest für das Bundesland Sachsen-Anhalt. Denn bisher wurden in diesem Bundesland noch keine Gebäude mit Recycling-Beton ausgeführt. Das stellte alle Baubeteiligten vor Herausforderungen, schließlich waren einige Projektbeteiligte von der Funktionssicherheit dieses „neuen“ Betons aus „altem „Beton“ zu überzeugen. Aber auch deutschlandweit ist der Einsatz von Recyclingmaterial in Frischbetonen noch eine Seltenheit. Selbst für den Transportbeton-Hersteller, die Kann Beton GmbH aus Dessau, war es nicht so einfach einen Lieferanten für den Kiesersatz zu finden. Denn das Recyclingmaterial muss nicht nur eine Korngröße von 8 bis 16 mm besitzen, sondern zusätzlich auch eine Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik – DIBt – in Berlin nachweisen. Im Vorfeld stellte man veranlasst durch das UBA entsprechende Berechnungen an, um sicherzustellen, dass die Verwendung von Recycling-Beton auch mit der CO2-Bilanz der Baustelle zu realisieren ist. Am Ende wurde man in Berlin fündig. Aber das war schon sehr knapp. „Hätte die Firma nur ein paar Kilometer außerhalb des Zulieferkreises gelegen, hätten wir komplett normalen Beton nehmen müssen“, sagt Antje Schindler, Referatsleiterin für Bau und Technik im UBA.

Herausforderung gemeistert
Auch für alle an der Betonherstellung Beteiligten war das Thema Recycling-Beton eine besondere Herausforderung. Sowohl die technischen Experten bei der Kann Beton Niederlassung in Dessau wie auch der Zementlieferant entwickelten Hand-in-Hand eine Betonmischung, die den Anforderungen für den Neubau entsprach. Als Zement kam ein CEM III/A 32,5 N-LH/NA der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, zum Einsatz.

Fassade als Sonderanfertigung
Mittlerweile ist der Rohbau komplett fertiggestellt und die Fenster mit Dreifachverglasung eingebaut. Ab dem Sommer wurde dann mit der Installation der Fassadenelemente begonnen. Die Fertigstellung ist für den Herbst geplant. Hier kam es zu Verzögerungen, da die Ausschreibung für die außergewöhnliche Gebäudehülle wiederholt werden musste. Denn die beauftragte Firma konnte die gestellten Anforderungen nicht erfüllen. „Es ist eine Sonderanfertigung, die in dieser Dimension in Deutschland noch nicht gebaut wurde“, erläutert Antje Schindler die Hintergründe.

Fertigstellung im Frühjahr 2018
Mit den ersten Planungen für den Erweiterungsbau startete das UBA bereits 2008. Die Grundsteinlegung erfolgte im April 2017. Im Frühjahr 2018 soll das neue Gebäude fertig gestellt, möbliert und bezogen werden. Zeitgleich mit der Nutzung beginnt auch das betriebsbegleitende Monitoring. Einerseits, um die Haustechnik zu optimieren, und andererseits, um herauszufinden, ob des Ziel „Null-Energie-Haus“ tatsächlich auch erreicht wird. Das ökologische Vorbild für das Bauen der Zukunft wird im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, dem Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt und der Landesbauverwaltung Sachsen-Anhalt mit einer Investitionssumme von rund 13,5 Mio. Euro errichtet.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

Kontakt
OPTERRA GmbH
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04109 Leipzig
+49 341 39378531
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AVONITE(R) bringt Schlichtheit und Wärme in eine eindrucksvolle Villa

Transformation eines Betonbauprojekts in ein innovatives, außergewöhnliches Bauwerk

AVONITE(R) bringt Schlichtheit und Wärme in eine eindrucksvolle Villa

Mit Schwerpunkt auf der Farbe Weiß dominieren die beiden Materialien Avonite(R) und Holz. (Bildquelle: Arsen Mikitov)

Aristech Surfaces LLC, ein weltweit tätiges Unternehmen für Oberflächenmaterialien, ist stolz darauf, mit seinem Mineralwerkstoff Avonite(R) ein abgebrochenes Betonbauprojekt auf Ibiza, Spanien, in eine außergewöhnliche, innovative Villa umgewandelt zu haben. „Das zugrundeliegende Konzept des Projekts war, die großartige Aussicht auf das Meer und die Stadt zu integrieren“, erklärt der Architekt Laurence Sonck. „In jedem der vier Stockwerke gibt es sowohl in den Bade- als auch Schlafzimmern große Öffnungen, die den Blick auf den blauen Himmel freigeben.“ Die an Großprojekte gewöhnten Besitzer sind auch die Inhaber des verantwortlichen Bauunternehmens M2 Ibiza Construct SL. Sie haben sich zusammen mit dem belgischen Architektur- und Designunternehmen Laurence Sonck wegen seines modernen Looks für Avonite(R) Solid Surface entschieden. Sie kombinieren zwei Materialien: Avonite(R) Acrylic Solid Surface und Holz. Der Fokus des Projekts lag auf der Farbe Weiß, auf die der Stein und der gelegentliche Einsatz von Marmor eine interessante Gegenüberstellung von Materialien ergeben, in der sich beide gegenseitig verstärken. Das Zusammenspiel zeigt sich besonders an der Fassade des obersten Stockwerks und den umgebenden Wänden, sowie in den Badezimmern.

Hervorstechen und gleichzeitig nahtlos einfügen

Das Ziel der Besitzer war, eine Villa im innovativen Style zu erschaffen, die sich gleichzeitig von der Architektur der Insel absetzt aber auch nahtlos in diese einfügt. Die erste Herausforderung bestand darin, ein herausragendes Oberflächenfinish zu erzeugen, das aus der Norm der Insel hervorsticht. Die zweite Schwierigkeit lag darin, die unerwarteten Probleme aufgrund des ursprünglichen Designs des Betonbaus zu lösen. Die Firma Laurence Sonck schaffte es geschickt, die Höhe der Fensterrahmen anzupassen und die eher unpraktische Säulenverteilung auszugleichen. Eine ästhetisch ansprechende Lösung für die Klimaanlage sind Luftzwischenräume, die die Luft durch 2 Zentimeter hohe und 4 Zentimeter lange Abzugsöffnungen leiten. Avonite(R) Kassettendecken tarnen die Sonnenblenden. Subtile, elegante Designs wie etwa Fensterrahmen aus Avonite(r), die zwischen 15 und 20 Zentimeter aus der Wand hervorstehen, heben sich von der üblichen Bauweise der Region ab. M2 Ibiza Construct und Laurence Sonck bauten auf ihre Erfahrungen in diesem Bereich und wandten ihre eigenen Methoden beim Anbau der Fassade an. Sie hingen die Avonite(R) Paneele mit unsichtbaren Befestigungen an Leisten. Die Farbe Snowfall von Avonite(R) bestimmt weitgehend den Innenbereich: als Bodenbelag in den Bädern und auf den Treppen und um die Fußbodenleisten zu verdecken.

Ein großartiges Material für brillante Ideen

Avonite(R) ist ein Oberflächenmaterial, das aus Acryl, Mineralien und Pigmenten besteht und das die US-amerikanische Gruppe Aristech Surfaces LLC entworfen und entwickelt hat. Ausgestattet mit einer der größten Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten und einer besonders flexiblen Fertigungsanlage bietet Aristech Surfaces LLC maßgeschneiderte Größen an, die selbst für anspruchsvollste Projekte passen. Dank einer Farbpalette, die Zeitloses und Modernes in sich vereint, seinen thermoplastischen Eigenschaften und dem fugenlosen Einbau ist es unter Architekten und Designern ausgesprochen beliebt.

Daher haben bereits renommierte Architekten wie das amerikanische Architekturbüro Gensler Avonite(R) empfohlen und für bekannte Gebäude wie den Pariser Flughafen Charles de Gaulle eingesetzt. Geschätzt für seine Festigkeit und sein außergewöhnliches Erscheinungsbild findet Avonite(R) Anwendung in Büros, Geschäften, öffentlichen Gebäuden, wie Hotels und Restaurants, für Empfangsschalter, Ausstellungsvitrinen und Bädern. Seine fugen- sowie porenfreie Verarbeitung machen es zu einem vollständig hygienischen Material, was seine Nutzung als Laborbank und als Ausstattung für Operationssäle bestätigt. Der Mineralwerkstoff ist auch für Küchentheken und -inseln beliebt. Avonite(R) ist von ETA zertifiziert, leicht zu reparieren und feuerbeständig. Dies macht es zu einem erstklassigen Material für jede Art von Fassade.

Projektdaten:
Ort: Ibiza, Spanien
Material/Farbe: Avonite(R) Snowfall
Fertiggestellt: 2017
Architekt: Laurence Sonck
Hersteller: M2 Ibiza Construct SL
Bildnachweis: Arsen Mikitov

Über AVONITE®

AVONITE® Acrylic Solid Surface ist eine führende Marke von Aristech Surfaces®, einem weltweit führenden Anbieter für Oberflächenprodukte und Designmaterialien. Zusammen mit den Marken Studio Collection™ und Aristech Acrylics® bietet Aristech Surfaces qualitativ hochwertige, kostenorientierte und ästhetische High-End-Lösungen, die Architekten, Designer und Hersteller für Projekte rund um den Globus einsetzen. 1977 mit Hauptsitz in Florenz, Kentucky, USA, gegründet, hat Aristech Europe seinen Sitz in Horsham, Großbritannien.

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Velux mit drei Architects“ Darling® Awards prämiert

Hamburg, November 2017. Gleich dreimal konnte sich Dachfensterhersteller Velux bei der diesjährigen Verleihung der „Architects“ Darling® Awards“ freuen. Die Preisträger der bundesweit größten Architektenbefragung wurden am 9. November bei einer festlichen Gala im Rahmen des „Celler Werktages“ gekürt. Velux erhielt dabei Auszeichnungen in Gold für „Dachbelichtung / Tageslichtsysteme“ sowie jeweils in Silber für „Beste Objektberatung“ und den Jury-Award „Produktinnovation Ausbau“ für Velux Modular Skylights (ehemals Modulares Oberlicht-System).
„Das ist ein großer Vertrauensbeweis der Architekten für unsere Produkte und unsere gesamte Mannschaft im Innendienst und Außendienst“, freute sich Stefan Beeg, Leiter Markenkommunikation + Marketing Fachkunden, der den Preis gemeinsam mit seiner Kollegin Sabine Rothschuh entgegennahm. Die Marketing-Managerin der Velux Modular Skylights ergänzte: „Eine schöne Bestätigung, dass wir mit unserem komplett vorgefertigten modularen System eine attraktive Lösung für die Anforderungen an großflächige Tageslichtlösungen entwickelt haben.“

Der „Architects“ Darling® Award“ kürt jährlich die Lieblinge der Architektur. Basis ist eine von der Heinze Marktforschung realisierte Befragung, bei der dieses Jahr fast 2.000 Architekten und Planer ihre Favoriten unter 200 Marken in 24 Produkt-Kategorien wählten. Weiterhin beurteilten 40 Experten insgesamt 160 Medien und Produkt-Innovationen in 11 Jury-Awards. Dabei ging es um Fragen wie „Mit wem können Architekten und Planer am besten zusammenarbeiten, wer überzeugt durch sein hochqualitatives Angebot?“

Über die VELUX Deutschland GmbH
Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit dem Modularen Oberlicht-System bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

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Ein Haus wie ein Dorf

Ein Haus wie ein Dorf

Wenn das Architekturbüro Paschinger Architekten aus Wien am Planen ist, dann kann man davon ausgehen, dass hier umsichtig designt, qualitativ hochwertig ausgeführt und nachhaltig gebaut wird. Das Einfamilienhaus der Familie Klikovits besticht mit seiner zukunftsorientierten Bungalow-Planung und seiner detailreichen Architektur. CLT in schönster Sichtqualität Fichte und das Wohlfühlklima, das dieser natürliche Werkstoff mit sich bringt, begeistern die Bauherren auch nach ihrem ersten Sommer in Ihrem Haus.

Die Bauherren wollten ökologisch und nachhaltig bauen und haben sich darum an das Architekturbüro Paschinger gewandt. Das Architekten-Ehepaar setzt schon seit geraumer Zeit auf das ökologische Bauen mit Holz, nicht zuletzt wegen der schnellen Bauzeit und seiner trockenen Bauausführung, aber auch wegen seiner flexiblen Einsetzbarkeit und der besonderen Raumatmosphäre, die dieser Baustoff mit sich bringt. Das Architekturbüro Paschinger plante im Einfamilienhausbau den Einsatz von qualitativ hochwertigen Massivholz-Elementen, die Bauherren waren schnell von den Vorteilen überzeugt und nach der Besichtigung eines gelungenen Referenzprojektes selbst Feuer und Flamme für ein nachhaltiges Haus aus CLT. Für die Familie ist das Projekt „Ihr Bestes Haus“ und bedeutet für Sie Heimkommen, Wohlfühlen und vermittelt das Gefühl der Geborgenheit. „Es ist ein Rückzugsort für uns alle gemeinsam und für jeden von uns, gleichzeitig sollte niemand das Gefühl haben, alleine zu sein; genau dies konnten wir mit unserem „Haus, das ein Dorf ist“ großartig umsetzen,“ so die Bauherren begeistert.

Der moderne Bau im burgenländischen Siegendorf wurde in einer zeitgemäßen und spannenden Bungalow-Bauweise vom Atelier Paschinger geplant und umgesetzt. Ein Haus wie ein Dorf: Der Gemeinschaftsbereich für Kochen und Essen sowie die Bereiche der Eltern und der Kinder als private Rückzugsgebiete sind als eigene „Häuser“ rund um das Wohnzimmer im Haus und das Atrium als gesellige Lounge im Freien angeordnet. Die Gemeinschaftsbereiche unterteilen und verbinden gleichzeitig und sind so situiert, dass auf Erschließungsflächen im eigentlichen Sinn gänzlich verzichtet werden kann. Jedes Haus definiert durch seine Orientierung und vorgelagerten überdachten Terrassen seine eigenen (Frei-)Bereiche mit eigenständigem Charakter.
Rund 108 Kubikmeter CLT wurden in diesem Wohntraum verbaut, davon rund 81 Quadratmeter anspruchsvolle Sichtholzelemente aus Fichte. Gerade Brettsperrholz als Material hat es dem Architekten Wolfgang Paschinger angetan, für Ihn ist es ein Baustoff mit enormen ökologischen Vorteilen sowie exakter und rascher Verarbeitung. „Dieser Baustoff hat die Bauweise in Holz auf ein völlig neues Level gebracht“, so der nachhaltig denkende Planer über CLT.

Bereits seit 2003 wird in diesem innovativem Architekturbüro Holzmassivbauweise forciert, schon in seiner Diplomarbeit („Designhaus in Holzmassivbauweise) hat Wolfgang Paschinger ein innovatives Gegen-Konzept zum damals eher konservativen Fertigteilhaus-Bereich entwickelt.
Vom Entwurf bis zur Ausschreibung des Projekts im burgenländischen Siegendorf hat es nur rund sechs Monate gedauert – laut Architekt Wolfgang Paschinger auf für die Bauherren eine intensive und spannende Zeit. „Insbesondere in der Planung für private Bauherren ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig – die Bauherren werden in die Projektentwicklung aktiv eingebunden.“

ZMP kam als Planungs- und Projektpartner für die gewünschten CLT Elemente zum Zug. „ZMP ist ein kompetenter und zuverlässiger Partner mit einer hohen Expertise im Holzbau“, so Architekt Wolfgang Paschinger. Die Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist dem Wiener Architekten wichtig, auch die Bauherren werden bei ihm immer von Anfang an in ihr Projekt als Partner miteingebunden.

Als ausführende Zimmerei kam ein ebenfalls langjähriger Partner von ZMP Holzbausysteme zum Zug: Die Zimmerei Gollubits hat die Planung des Architekten in gewohnter Präzision ausgeführt und das Einfamilienhaus Klikovits zum Schmuckstück heranwachsen lassen.
Die Firma Gollubits aus dem burgenländischen Siegendorf ist ein Zimmereibetrieb in 3. Generation, dem nachhaltiges und ökologisches Bauen ein Anliegen ist. Präzision in der Verarbeitung und ein hoher Qualitätsanspruch an die zu verarbeitenden Materialien zeichnen das Familienunternehmen mit rund 40 Mitarbeitern aus. Die Zimmerei Gollubits verarbeitet seit vielen Jahren CLT im Wohnbau und setzte auch beim Neubau Ihres Bürogebäudes auf den hochwertigen Werkstoff und ZMP als Partner. Sie haben langjährige Erfahrung in der Ver- und Bearbeitung von Cross Laminated Timber (CLT) und waren für den Architekten Paschinger genau der richtige Partner. Die kompetente, rasche und zuverlässige Bearbeitung durch das Team von ZMP hat den Architekten wie das Team der Zimmerei begeistert.
Diese Partnerschaft hat sich für die Bauherren als Glücksgriff entpuppt, das Team von ZMP Massivholzsysteme war das verbindende Glied in Planung und Beratung zwischen Architekt und Zimmerei und konnte mit einer zuverlässigen Bearbeitung und perfekten Planung das Projekt bestens unterstützen.
Innovative und nachhaltige Projekte, wie das Haus der Familie Klikovits, erweitern das Spektrum der heimischen Architektur und zeigen, was mit dem Einsatz von Massivholzelementen möglich ist. Eine zukunftsorientierte Bungalow-Bauweise ergänzt um den Einsatz hochwertiger, ökologischer und nachhaltiger Baustoffe schonen unsere Umwelt und ermöglichen ein flexibles und rasches Bauen.

ZMP Holzbausysteme ist Ihr kompetenter Partner, wenn es um Holzbau und Tragwerksplanung geht. Als Tochterunternehmen der Stora Enso Gruppe bringen wir die innovativen Holzbauelemente nach Österreich und sind der Ansprechpartner für Zimmereien und Architekten, wenn es um CLT- und Kielstegbauten geht.

Kontakt
ZMP Massivholzsystem
Manuela Gsöll
Parkring 18D
8074 Raaba-Grambach
066488785876
m.gsoell@massivholzsystem.at
http://www.massivholzsystem.at

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„Arbeitswelt 4.0 ist für ROSA-ALSCHER längst Realität“

ROSA-ALSCHER Gruppe Büroflächen von morgen

"Arbeitswelt 4.0 ist für ROSA-ALSCHER längst Realität"

Dr. Alexander Rosa-Alscher, Geschäftsführer (Bildquelle: Rosa-Alscher Gruppe, München)

München, im November 2017 – Die digitale Revolution macht vor keinem Bereich der Gesellschaft Halt. Einen besonders tiefgreifenden Wandel erlebt derzeit die Arbeitswelt. Unter dem Schlagwort Büro 4.0 werden die Leitideen diskutiert, wie künftig Rahmenbedingungen und Spielregeln modernen Arbeitens beschaffen sein sollen. Für die Münchner ROSA-ALSCHER Gruppe ist die Arbeitswelt 4.0 alles andere als ein theoretischer Begriff: Unter ihrem Dach vereinen sich Architektur und Generalplanung wegweisender Objekte an der Isar – eine in mittlerweile drei Jahrzehnten erworbene Schlüsselkompetenz bei der Schaffung zeitgemäßer Arbeitsumgebungen.

Dem Umdenken am Arbeitsplatz Gestalt verleihen
„Wenn ich etwa an unser aktuelles Bauvorhaben „Qubes“ am Technologie Campus München denke, dann ist die Arbeitswelt 4.0 bei uns längst in der Realität angekommen“, resümiert Firmenchef Dr. Alexander Rosa-Alscher. Für ihn und seine Mitarbeiter ist der technologische Wandel aber nur einer von vielen Aspekten, die das Arbeiten auf Dauer maßgeblich verändern werden. Dr. Rosa-Alscher: „Digitale Medien führen zu neuen Lebensgewohnheiten und Arbeitsprozessen. Zugleich vollzieht sich ein ganzheitliches Umdenken: Angestellte wie auch Unternehmer erkennen den Wert der Work-Life-Balance. Ökologische Gesichtspunkte spielen bei der Entwicklung moderner Bürolandschaften ebenso eine Rolle wie gelebte Individualität, Flexibilität, Emotionalisierung und nicht zuletzt auch der Erlebnischarakter. Solche zunehmend gefragten planerischen Vorgaben sind es, denen wir eine adäquate Form verleihen.“

Doppelt zertifizierte Nachhaltigkeit beim Bauen
Nachhaltiges Bauen steht im Mittelpunkt aller Projekte der ROSA-ALSCHER Gruppe. Sie erfüllt die Richtlinien sowohl für das Leadership in Energy and Environmental Design (LEED) als auch die der Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Entsprechend hochwertig ist die Ausstattung. Ob es dabei um Komfortmerkmale wie behagliche Raumtemperatur, um Schallschutz oder Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik geht – immer handelt es sich dabei auch um die Grundlagen der Arbeitswelt 4.0. So stattet das Münchner Unternehmen seine Büros bei Beleuchtung, Luftaustausch, innenliegendem Sonnenschutz oder steuerbarer Elektrotechnik stets mit High-End-Produkten aus. Bei der ROSA-ALSCHER Gruppe zählen beispielsweise Lampen mit Tageslichtanpassung nicht zur Sonderaustattung, sondern seit jeher zum üblichen Standard einer modernen Bürowelt.

Dicht am Markt und seinen Bedürfnissen
Unternehmen mit hochgradiger Digitalisierung und am urbanen Lifestyle orientierten Mitarbeiter dürfen sich nicht nur auf eine zukunftsgerechte Ausstattung freuen. Die ROSA-ALSCHER Gruppe verwirklicht Objekte ausschließlich in guten Lagen, die in eine lückenlose Infrastruktur eingebettet sind. Die Büroräume werden sehr flexibel gestaltet. Großraumbüros sind Ausgleichsflächen, wie Lounges und Telefonboxen beigeordnet. Und auch die unterschiedlichen Raumtiefen, hohe, lichtintensive Fenster und Terrassenanlagen stehen für maximale Flexibilität in der Nutzung. Dies wird bei den aktuellen Projekten der Gruppe ebenfalls umgesetzt. Stephan Großmann, Leiter Projektentwicklung und Vertrieb der ROSA-ALSCHER Gruppe: „Wir kennen die Bedürfnisse auf dem anspruchsvollen Münchner Markt genau und können daher auf Kundenwünsche individuell eingehen. Meist wissen wir schon im Vorfeld eines neuen Projekts, was speziell dort erwartet wird. Und das bieten wir alles aus einer Hand. Die Voraussetzung dafür ist übrigens, dass wir selbst die Prinzipen der Arbeitswelt 4.0 im eigenen Unternehmen frühzeitig verinnerlicht haben.“

Über ROSA-ALSCHER Gruppe:
Die ROSA-ALSCHER Gruppe verwirklicht seit Jahrzehnten bemerkenswerte Architektur und prägende Projekte im Münchener Stadtbild. Höchste Bauqualität schafft dabei Immobilienobjekte und Investitionswerte, die sich ästhetisch anspruchsvoll, aber auch funktional und ökonomisch zeigen. Planen heißt für die zur Gruppe gehörenden Buros, SAM Architekten und SAM Plantech, allerhöchste Präzision und Kreativität. Von der Projektskizze bis zur detaillierten Ausführungsplanung. Entwickeln ist die zweite wichtige Säule der ROSA-ALSCHER Gruppe: Mit Herz und Verstand werden die Projekte von der Grundstücksbeschaffung bis zur Übergabe der nachhaltigen, renditestarken Immobilie vorangetrieben. Realisieren von Visionen – das schafft Dr. Alexander Rosa-Alscher mit seiner Gruppe, die alle Schritte der Bauentstehung begleitet: Die Firmenstruktur verbindet sämtliche Planungsleistungen aus einer Hand und schafft eine stadtprägende Architektur.

Die ROSA-ALSCHER Gruppe verwirklicht seit Jahrzehnten bemerkenswerte Architektur und prägende Projekte im Münchener Stadtbild. Höchste Bauqualität schafft dabei Immobilienobjekte und Investitionswerte, die sich ästhetisch anspruchsvoll, aber auch funktional und ökonomisch zeigen. Planen heißt für die zur Gruppe gehörenden Büros,
SAM Architekten und SAM Plantech, allerhöchste Präzision und Kreativität. Von der Projektskizze bis zur detaillierten Ausführungsplanung. Entwickeln ist die zweite wichtige Saule der ROSA-ALSCHER Gruppe: Mit Herz und Verstand werden die Projekte von der Grundstücksbeschaffung bis zur Übergabe der nachhaltigen, renditestarken Immobilie vorangetrieben. Realisieren von Visionen – das schafft Dr. Alexander Rosa-Alscher mit seiner Gruppe, die alle Schritte der Bauentstehung begleitet: Die Firmenstruktur verbindet sämtliche Planungsleistungen aus einer Hand und schafft dabei eine stadtprägende Architektur.

Kontakt
ROSA-ALSCHER Gruppe
Sven Disser
Walter-Gropius-Strasse 23
80807 München
+49 (89) 98 24 94 -50
s.disser@sam-architekten.de
http://www.rosa-alscher-gruppe.de

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GfG informiert: Ihr Weg zum gesunden Eigenheim

www.gfg24.de

Wenn es um die Gesundheit geht, unternehmen wir die unterschiedlichsten Dinge. Doch nicht nur Sport und die richtige Ernährung tragen zu einem gesunden Lebensstil bei – auch das Haus, in dem wir leben, spielt eine entscheidende Rolle. Hier können mit den Baustoffen auch Schadstoffe in das Haus getragen werden, welche wir unbewusst einatmen und dadurch unsere Gesundheit gefährden.

Die GfG-Hoch-Tief-Bau Gesellschaft hat deshalb das gesundPlusHaus entwickelt, um ihren Kunden ein möglichst gesundes Haus bauen zu können. Die Innenraumluft dieses Hauses enthält deutlich weniger Schadstoffe. Möglich ist das, weil nur Baustoffe verwendet werden, die den eigens für das gesundPlusHaus entwickelten Richtlinien entsprechen. Die GfG hat sich hierbei an den Vorgaben des Umweltbundesamtes orientiert, die für Kindergärten und Schulen gelten. Die Materialien werden nach der Abstimmung der Architektur und Umsetzung der Ausführungsplanung festgelegt. Zudem werden die an der Ausführung beteiligten Handwerker regelmäßig geschult, wobei auch Regeln für die Arbeit auf und neben der Baustelle festgelegt werden. Um Bauherren zusätzlich abzusichern, gehen die Handwerker der GfG die schriftliche Verpflichtung ein, alle Vorgaben der GfG umzusetzen sowie für Schäden, die durch den Einsatz falscher Baustoffe entstehen, zu haften. Die umfangreiche Bauaufsicht und Dokumentation runden diesen Qualitätsprozess ab. Bei der Übergabe kann auf Wunsch des Bauherrn auch eine Abschlussmessung durch den TÜV erfolgen. Auf diese Weise kann die GfG garantieren, dass das neue Eigenheim zur Erhaltung der Gesundheit seiner Bewohner beiträgt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

Kontakt
GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG
Norbert Lüneburg
Lohekamp 4
24558 Henstedt-Ulzburg
0419388900
04193889025
info@gfg24.de
http://www.gfg24.de

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TOO GOOD TO WASTE – „Zum Wegwerfen zu schade“ – Hay Festival Segovia

Ein neuer Ansatz für nachhaltiges Design

TOO GOOD TO WASTE - "Zum Wegwerfen zu schade" - Hay Festival Segovia

(Bildquelle: @ Javier Salcedo)

Das Projekt wurde vom American Hardwood Export Council ins Leben gerufen, von Benedetta Tagliabue, EMBT, konzipiert und von Benchmark aus American Oak (amerikanischer Eiche), Maple (Ahorn), Cherry Tree (Kirsche) und Tulipwood (Tulpenholz) gefertigt. Ursprünglich für die Interni-Ausstellung „Material Immaterial“ während der Milan Design Week 2017 erschaffen, hat „Too Good to Waste“ eine neue Form angenommen und wurde anlässlich des Hay Festival Segovia (Spanien) vom 22. – 24. September 2017 ausgestellt.

WAS IST „TOO GOOD TO WASTE“?

Das Projekt „Too Good to Waste“ soll die Gültigkeit des bestehenden Verhältnisses zwischen Holzverbrauch und Mode in Frage stellen. Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht alle Wälder vom Aussterben bedroht. Die riesigen amerikanischen Laubwälder stellen sogar eine sich schnell ausbreitende Rohstoffquelle dar, und der Baumbestand hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdoppelt. Bedingt durch aktuelle Mode- und Farbtrends, konzentriert sich die Nachfrage jedoch viel zu oft auf einige wenige Arten, während viele andere zu wenig oder sogar ungenutzt im Wald zurückbleiben, für Design und Kohlenstoffspeicherung gleichermaßen eine verpasste Gelegenheit.

„Too Good to Waste“ ist eine Einladung zum Nachdenken über die verantwortungsvolle Nutzung dieser Wälder und zum Entdecken von Arten und Sortierungen amerikanischer Laubhölzer, die in europäischen Häusern und Möbelgeschäften nur wenig zu finden sind, die aber berücksichtigt werden müssen, wenn wir zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Nutzung des Waldes beitragen wollen.

Sean Sutcliffe, neben der britischen Designlegende Terence Conran Mitbegründer von Benchmark, erklärt das Projekt wie folgt: „Bei „Too Good to Waste“ geht es um eine möglichst effektive Waldnutzung. Wir verwenden Arten, deren Wert nicht genug geschätzt wird, und wir wollen so zeigen, dass sie wunderschön, vielseitig und handwerklich gut zu verarbeiten sind. Außerdem geht es uns um die Sortierung. Als wählerische Möbelschreiner sind wir sehr anspruchsvoll, was die besten Holzstücke angeht. Wenn wir eine nachhaltigere Lebensweise anstreben, muss sich genau das ändern. Wir verwenden inzwischen Holz mit Astlöchern, Splintholz und viele außergewöhnliche Stücke, die bei hochwertigen Möbeln noch vor zehn Jahren unvorstellbar gewesen wären. Hier stellen wir also die Laubholzsortierungen aus, die normalerweise in Schreinereien und der Möbelherstellung nicht zum Einsatz kommen, und zwar auf eine Art und Weise, die sagen soll: „Das ist schön, seht mal, „zum Wegwerfen viel zu schade!“

David Venables, Europa-Direktor von AHEC, meint dazu: „So viele Holzprodukte, die uns zur Verfügung stehen, beschränken sich auf bestimmte Farben und Laubholzarten: Dadurch werden den Kunden und den Designern die Freiheit und Spannung vorenthalten, die sie erleben würden, wenn sie dieses verfügbare Material umfangreicher nutzen könnten. Der AHEC Europa-Direktor ergänzt: „Wir erschließen ein wichtiges Konzept, das für die heutige Gesellschaft überaus relevant ist: Wie können wir Material, das nicht unbedingt unsere erste Wahl ist, besser nutzen, um nachhaltiger zu werden? Mit diesem Projekt möchten wir einen Dialog zu diesen Themen auf den Weg bringen. Warum sollten wir uns einschränken? Warum traditionell sein? Warum nur Material verwenden, von dem wir meinen, dass es uns gefällt? Wir sollten unsere Fantasie viel mehr einsetzen!“

EINE BEWOHNBARE INTERAKTIVE WAND

Bei diesem Projekt feiern wir nicht nur die Vielfalt der Laubholzarten und -sortierungen, die im Wald auf natürliche Weise entstehen und nachwachsen, sondern wir verstehen es auch als Einladung, das Stück Holz buchstäblich zu entdecken: Wir ermuntern die Leute dazu, das Stück anzufassen und es zu bewohnen, mit ihm zu interagieren und zu spielen, und seine verschiedenen Bestandteile durch Schieben, Ziehen, Drehen und Entdecken neuer Zusammenstellungen kennenzulernen.
Benedetta Tagliabue, Direktorin von EMBT, erklärt: „Wir wollten dieses Konzept auf spielerische und moderne Weise neu erschaffen, indem wir eine Wand voller Überraschungen gestalten, bei der die Menschen, die sie bewohnen, auch echt sind.
Wir hoffen, dass die Besucher von dieser Wand überrascht werden und mir ihr interagieren wollen, und dass sie die darin versteckten Möbelstücke entdecken und benutzen: Sitzflächen, Tische, Spiegel… Wir hoffen, dass sie die Wand durch ihre Neugier ganz stark beleben.“

MÖBEL AUS DEM WALD

Die Ausgestaltung dieser Installation stellt die Verwandlung von Laubhölzern in ihrer rohesten Form in edle Möbel dar und zeigt auf, wie Möbel letztlich aus dem Wald stammen. So meint Sean Sutcliffe: „Wir haben einen Wald aus grob gesägten vertikalen Brettern aus amerikanischem Tulipwood, Cherry Tree, Red Oak und Maple aufgebaut, und aus diesem Wald ziehen wir fertige Möbelstücke hervor. Wir haben die vertikalen Streifen des Waldes beibehalten und in die Möbel übertragen, indem aus dem Rohzustand der Baumstämme glänzende Möbeloberflächen entstehen.“ Das Beste an dieser Installation ist für Sean, wie sie auf elegante Weise vermittelt, dass Möbel aus dem Wald kommen, denn diesen direkten Bezug stellen viele Menschen nicht her. „Durch kleine Fehler kann ein Stück so richtig schön und einzigartig werden, und ich hoffe, dass wir mit diesem Projekt vermitteln können, dass man mit Material, das als fehlerhaft betrachtet wird, arbeiten und es durch Können, Intelligenz und Neugier in etwas Wunderschönes und Einzigartiges verwandeln kann, das geliebt wird,“ sagt Benedetta.

DIE ARCHITEKTIN

Benedetta Tagliabue studierte Architektur am Istituto di Architettura di Venezia (IUAV) und leitet derzeit das internationale Architekturunternehmen Miralles Tagliabue EMBT, das sie 1994 zusammen mit Enric Miralles gründete. Das Unternehmen ist in Barcelona und seit 2010 auch in Shanghai ansässig. Zu ihren bemerkenswertesten Bauprojekten zählen das Parlament in Edinburgh, der Diagonal Mar Park, der Markt Santa Caterina in Barcelona, der Campus Universitario de Vigo und der Spanische Pavillon bei der Shanghai World Expo 2010, für den der renommierte Preis RIBA International für „das beste Gebäude der Welt in 2011“ verliehen wurde. Aktuelle Studioprojekte sind beispielsweise die Business School der Universität Fudan in Shanghai, Bürotürme in Xiamen und Taichung, öffentliche Flächen in der HafenCity in Hamburg, die Metrostation Clichy-Montfermeil in Paris (erster Preis des Wettbewerbs) und der Hauptbahnhof der U-Bahn in Neapel. Ihr preisgekröntes Studio ist in den Bereichen Architektur, Gestaltung öffentlicher Räume, Sanierung, Innenarchitektur und Industriedesign tätig. Im Bereich der Lehre war sie als Gastprofessorin an den Universitäten Harvard und Columbia sowie Barcelona ETSAB tätig. Sie hält regelmäßig Vorträge bei Architekturforen und Universitäten und ist als Jurorin auf der ganzen Welt im Einsatz, so zum Beispiel bei der Verleihung des Preises Princesa de Asturia und des Pritzker Prize. Für ihre Arbeit erhielt sie 2005 den RIBA Stirling Prize, 2006 den spanischen Nationalpreis, 2002 den katalanischen Nationalpreis, 2005 und 2009 den Preis der Stadt Barcelona, sowie FAD-Preise in den Jahren 2002, 2003 und 2007. Sie ist auch als Leiterin der Enric-Miralles-Stiftung tätig, die sich die Förderung der experimentellen Architektur im Sinne ihres verstorbenen Ehemannes und Partners Enric Miralles zum Ziel gesetzt hat.

www.mirallestagliabue.com
Folgen Sie EMBT auf Twitter @EMBT und Instagram @embtarchitects

HOLZARTEN

American Red Oak
In den amerikanischen Laubwäldern ist American Red Oak mit ihrer markanten Maserung und einem Holz, das nicht immer rot ist, die häufigste Art. Der Name ist vermutlich auf die Herbstfärbung ihrer Blätter zurückzuführen. Die natürlichen Vorkommen der Roteiche beschränken sich fast ausschließlich auf Nordamerika, die Baumart wird aber auch anderswo angepflanzt. Den Daten der Forest Inventory Analysis (FIA) zufolge beträgt die Wachstumsmenge der Red Oak 18,7 Prozent der gesamten Wachstumsmenge der amerikanischen Laubwälder, und obwohl pro Jahr 33,9 Millionen m3 American Red Oak abgeholzt werden, wachsen im selben Zeitraum über 32 Millionen m3 auf natürliche Weise nach. Im Verhältnis zu ihrem Gewicht verfügt American Red Oak über eine sehr gute Gesamtfestigkeit. Sie findet hauptsächlich in der Herstellung von Möbeln, Bodenbelägen, Türen und bei manchen Baumaßnahmen Verwendung.

American Cherry Tree
Beim American Cherry Tree handelt es sich um eine hochwertige Art in den amerikanischen Laubwäldern, die nur in Nordamerika vorkommt, über warme Farbtöne verfügt und ausgezeichnet veredelt werden kann. Laut der Forest Inventory Analysis (FIA) beträgt die Kirschbaum-Wachstumsmenge 3,0 Prozent der gesamten Wachstumsmenge der amerikanischen Laubwälder. Obwohl pro Jahr 4,3 Million m3 abgeholzt werden, wachsen im selben Zeitraum in den amerikanischen Wäldern über 11 Millionen m3 American Cherry Tree auf natürliche Weise nach. Das Kernholz des American Cherry Tree variiert von einem leuchtenden Rot bis hin zu Rotbraun und dunkelt mit der Zeit nach. Das Splintholz ist cremeweiß. Im trockenen Zustand ist das Holz hart und stabil und kann somit leicht gebeizt und ausgezeichnet behandelt werden. In der Möbelherstellung und im Innenausbau ist das Holz sehr begehrt.

American Maple
American Maple kommt in den Laubwäldern Nordamerikas natürlich vor und gehört mit seinen weichen und harten Arten zu den häufigsten und nachhaltigsten Baumarten. Beide Ahorne ähneln sich im Aussehen, mit cremeweißem Splintholz und hell- bis dunkelrotbraunem Kernholz. Ahornbäume sind im Osten der USA weit verbreitet, wobei der harte Maple eher im kälteren Klima der nördlichen Bundesstaaten vorkommt. Laut der Forest Inventory Analysis (FIA) machen die American Maple Trees 17,9 Prozent der gesamten Wachstumsmenge der amerikanischen Laubwälder aus. Zwar werden pro Jahr 23,9 Millionen m3 abgeholzt, es wachsen aber im selben Zeitraum fast 55 Millionen m3 auf natürliche Weise nach. Maplewood hat im Allgemeinen eine gerade Maserung mit feiner Textur und kann zu einer qualitativ hochwertigen Oberflächenveredelung gebeizt und poliert werden. Bei beiden Ahornarten handelt es sich um ideales Material für die Möbelherstellung, Schreinereien und Tischlereien, wobei der harte Maple durch seine Strapazierfähigkeit als Bodenbelag besonders geeignet ist.

American Tulipwood
American Tulipwood ist eine der häufigsten Arten in den US-amerikanischen Laubwäldern und kommt nur in Nordamerika vor. Laut der Forest Inventory Analysis (FIA) beträgt der Anteil von Tulipwood an der gesamten Wachstumsmenge der amerikanischen Laubwälder 7,7 Prozent, und obwohl pro Jahr 12,8 Millionen m3 abgeholzt werden, wachsen jährlich über 32 Millionen m3 auf natürliche Weise in den amerikanischen Wäldern nach. Die Maserung von Tulipwood ist weniger markant als die von Ash und Oak, und Splintholz und Kernholz unterscheiden sich deutlich. Das Splintholz ist cremeweiß, wogegen die Farbpalette des Kernholzes von Hellgelb oder Braun bis hin zu Grün und, in Extremfällen, Lila reicht. Das Holz dunkelt nach. Tulipwood verfügt im Verhältnis zum Gewicht über eine sehr hohe Festigkeit. Dadurch eignet es sich besonders für Konstruktionsanwendungen, wie etwa verleimte Balken und Kreuzlagenholz.

Verzeichnis der Beteiligten

EMBT: Architektin – Benedetta Tagliabue. Design team – Nazaret Busto, Ling Yang, Andrea Martínez und Enrico Pinto.
AHEC: David Venables, Rocío Perez-Íoigo, Lucy Peacock und Lauren Smith.
Benchmark: Sean Sutcliffe, Oliver Tillbury, Martin O“Hara, Ben Morgan, Rob Honeyman, Mark Paradise, Mark Kendell, Josh Hale und Sam Brown
Videoproduktion: Migongo films
Fotografie: Jon Cardwell

Veranstaltung während des Hay Festival Segovia

Am Freitag, den 22. September um 18:00 Uhr, fand eine Veranstaltung zu Ehren von „Too Good to Waste“ statt, bei der die Architektin Benedetta Tagliabue, der britische Handwerker Sean Sutcliffe und der Europa-Direktor von AHEC, David Venables, mit Michelangelo Giombini, dem Architekten von Interni-Projekten, über das Konzept dieser Installation und neue nachhaltige Ansätze in der Welt der Architektur und des Designs sprachen.
Weitere Informationen: https://www.hayfestival.com/p-12872-benedetta-tagliabue-dave-venables-sean-sutcliffe.aspx

-ENDE-

HINWEISE AN DIE REDAKTEURE

American Hardwood Expert Council (AHEC)

AHEC ist die führende internationale Handelsorganisation der US-amerikanischen Laubholzindustrie, die die Exporteure unter den amerikanischen Laubholzunternehmen sowie alle wichtigen US-Wirtschaftsverbände für Laubholz vertritt. Seit mehr als 25 Jahren ist AHEC bei der internationalen Holzförderung an vorderster Front und hat für amerikanische Laubhölzer erfolgreich eine unverwechselbare und kreative Marke geschaffen.

AHEC unterstützt kreative bautechnische Projekte wie beispielsweise „The Smile“ oder „The Wish List“ für das London Design Festival oder „The Workshop of Dreams“ für das Hay Festival (Spanien) die das Leistungspotenzial und das ästhetische Potenzial dieser nachhaltigen Materialien zeigen und wertvolle Impulse liefern. Von AHEC ist umfangreiche technische Literatur erhältlich: www.americanhardwood.org

Folgen Sie AHEC auf Twitter und Instagram @ahec_europe

Benchmark

Benchmark wurde vor über 30 Jahren von Terence Conran und Sean Sutcliffe gegründet und ist einer der führenden Möbelhersteller des Vereinigten Königreiches. „Too Good to Waste“ entstand in nur sieben Wochen und stellt ein gutes Beispiel der Umsetzungsfähigkeit von Konstruktionen und des Tatendrangs von Benchmark dar. Die Größe seiner Werkstätten und das Können seiner Konstrukteure und Handwerker haben die Umsetzung der Vision von EMBT und AHEC erst möglich gemacht.

In einer der technologisch fortschrittlichsten Werkstätten des ganzen Landes und mit einem Team aus mehr als 50 Handwerkern und Konstrukteuren, entwirft und fertigt Benchmark Möbel, in denen sich moderne Technologien und Werte sowie traditionelles Handwerk und hochwertige Materialien für Generationen vereinigen. Benchmark wurde bereits zweimal mit dem Queen“s Award for Enterprise in Sustainable Development ausgezeichnet und ist im Bereich Nachhaltigkeit unübertroffen.

Benchmark verfügt über umfassende Erfahrung in der Herstellung von Möbeln für Arbeitsbereiche, Hotels, Restaurants, den Einzelhandel, öffentliche Gebäude und Privathäuser. Nicht nur in modernen, sondern auch in vielen historischen Gebäuden wie beispielsweise Kirchen, den Universitäten von Oxford und Cambridge, Schulen, Museen und Bibliotheken kommen die Möbel des Unternehmens zur Geltung. Die Kompetenz von Benchmark erstreckt sich auch über das Vereinigte Königreich hinaus auch auf Europa und umfasst Projekte in Paris, Berlin, Mailand, Frankfurt, Hamburg und Madrid, bis hin nach Nordamerika, dem Nahen Osten, der Region Asien-Pazifik und Japan.

www.benchmarkfurniture.com

Folgen Sie Benchmark auf Twitter und Instagram @MadebyBenchmark

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Aktuelle Nachrichten Pressemitteilungen Veranstaltungen/Events

Studio Bachmannkern mit German Design Award weiter auf Erfolgskurs

Große Freude beim Solinger Kreativstudio Bachmannkern. Nachdem das Studio für Kommunikation und Marke im Raum Ende April schon die Auszeichnung German Design Award Nominee erhalten hat, sind sie nun auch noch zweifacher German Design Award Winner 2018.
Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Sein Ziel: einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen. Jährlich werden daher hochkarätige Einreichungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign prämiert, die alle auf ihre Art wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind. Der 2012 initiierte German Design Award zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt weit über die Fachkreise hinaus hohes Ansehen.

 

Ausgezeichnet wurde der Messeauftritt „Lights off – Spots on“ für OSRAM Opto Semiconductors. Besucher wurden Teil der Produktwelt und konnten Vielfalt und Möglichkeiten des Mediums Licht mit allen Sinnen erleben. Beeindruckende Lichtkegel kreierten Ausstellungsbereiche, in deren Zentrum ein einladendes Forum entstand. Es verband die einzelnen Anwendungsthemen und ermöglichte den Besuchern mit Hilfe von VR-Technik und Kopfhörern in die OSRAM OS – Markenwelt einzutauchen.
Die zweite Auszeichnung erhält das Messe – Debüt von Ledvance. Das Projekt trug den kraftvollen Titel „Black and White“ und bestand aus der Kombination zweier stark unterschiedlicher Produktbereiche, die durch ein abstrahiertes Gebäude mit einer schwarzen und einer weißen Seite dargestellt wurde.
Die schwarze Seite präsentierte LED Beleuchtung im Vintage Look und ließ die Besucher mit hohen Decken, Ziegelwänden und authentischem Großstadtflair in die Produktwelt eintauchen.Die weiße Seite repräsentierte das „Smart Home“ und bildete die Bühne für die verschiedenen Lebenssituationen, auf der die Besucher die Produkte in Bezug auf Optik, Funktion und Haptik ausprobieren konnten. Mit Hilfe von iPads gestalteten sie individuelle Szenarien und Lichtstimmungen.

 

Damit wurde das Studio Bachmannkern in diesem Jahr bereits sechs mal mit namenhaften Awards ausgezeichnet. Mindestens einer wird noch folgen, denn am 23. November entscheidet sich bei den diesjährigen FAMAB Awards, ob „Lights off – Spots on“ den bronzenen, silberne oder vielleicht sogar den goldenen Award gewonnen hat.

 

Mehr Infos unter:  www.bachmannkern.de

Pressemitteilungen

Architektur: Lust auf Erleben – Erlebnissysteme

Die Suche nach Glück – Motivationen des Erlebnissystems – von The Grounds Real Estate AG, Berlin

Architektur: Lust auf Erleben - Erlebnissysteme

The Grounds Real Estate AG – Blue Towers in Frankfurt Niederrad

Flucht aus der rationalen Normalität, Erinnerung, Freiheit, Erweiterung, Abenteuer, Überraschung, Lernen, Kommunikation, Inselerfahrung, Rituale, Fun – „Erlebnissysteme zum Anfassen“- von The Grounds Real Estate AG, Berlin.

Aktuelle Projekte der The Grounds Real Estate AG betreffen die Umwandlung von zwei Bürotürmen in Microapartments, „Blue Towers in Frankfurt Niederrad“. Hans Wittmann und Eric Mozanwoski gründeten 2014 The Grounds Real Estate AG mit dem Ziel des Erwerbs und der Zusammenstellung nachhaltiger Immobilieninvestments, sowie Projektentwicklung im Bereich der Wohn- und Gewerbeimmobilien. „Die Welt befindet sich im Wandel zur Industrie der Kultur Erlebnisökonomie. Auch bezeichnet als Experience Economy, Event Economy, Entertainment Economy, Emotional Management, Fun-, Lust- und Megapartys, diese scheinen die Schlüsselwörter für das Verständnis eines modernen Hedonismus zu sein, dessen Phänomene als Erlebniskonsum oder Erlebnisökonomie gekennzeichnet werden. Wohnen, Leben, Arbeiten und Erleben durch Hilfe von Erlebnissystemen als moderne Kombination dank neuer Herausforderungen der Lebensveränderungen“, erläutert Hans Wittmann (CEO). The Grounds Real Estate AG setzt auf die Entwicklung von Spezialimmobilien.

Architektur als Abbild

Die Industrie der Erlebnisökonomie beeinflusst den Baustil und die Architektur. Moderne Architektur ist ein Produkt der westlichen Zivilisation. Eric Mozanowski, Autor, Denkmalschutz- und Immobilienexperte aus Stuttgart über Zusammenhänge Architektur und Moderne bis zur Erlebnisökonomie. „Die Architektur versuchte bereits in der Vergangenheit dem menschlichen Leben eine besondere Umgebung zu schaffen. Die Architektur kann als Abbild von Gedanken und Taten menschlicher Wesen, als Wunschbauer betrachtet werden“, erläutert Immobilienexperte Eric Mozanowski. Die Szenarien dieses Erlebniskonsums in den unterschiedlichen Mixed-Use-Centern entwickeln sich vor allem an den Orten der Welt, wo Tourismus, lokaler Freizeitkonsum und das alltägliche Leben zu neuen Formen Verbindung findet.

Erlebnissysteme: Freizeitwelt – Konsumwelt – Freizeitparks – Themenparks

Eric Mozanowski erläutert, dass zur Erlebnisarchitektur die Darstellungsformen und Orte wie Freizeitwelten, Konsumwelten wie Malls, Freizeitparks, Themenparks und die vielfältigen Mixed-Use-Centers zählen. Stetiger Wandel verlangt nach neuen Kompetenzen und Erlebnismanagern, um den wachsenden Wünschen und Vorstellungen der Konsumiere zu befriedigen. Die bewusste Inszenierung von Aspekten „hart und weich“ durch Dienstleister, um Gefühle zu erzeugen, findet zunehmend in komplexen Systemen statt, die Erlebnissysteme.

„In diesem Sinne müssen all diejenigen Firmen, die Erlebnisse entdecken, um sie immer stärker an ihr eigenes Produkt oder Dienstleistung zu binden, vor allem auch Erlebnissysteme verstehen“, gibt Eric Mozanowski zu bedenken. Es geht um die Fragen: Wie funktioniert die Einrichtung? Welches Freizeitverhalten sucht Befriedigung? Die Umsetzung der Unterhaltstechnologie und Aspekte wie Mitarbeiterführung, Freizeitpsychologie, Erlebnispsychologie, die sinnliche Intelligenz, Emotion Management müssen untersucht und individuell analysiert werden, um sie erfolgreich zu neuen Inszenierungen des Freizeit- und Konsumerlebnisses zu verbinden. Im Vordergrund steht die Kulisse des Glücks, die in der Erlebnisgesellschaft die Individuen umstellen.

Welche Voraussetzungen sind nötig, um Erlebnisse zu schaffen?

Eric Mozananowski erläutert, dass Erlebnisse dann gegeben sind, wenn ein Unternehmen bewusst die Dienstleistung als Bühne und das Produkt als Instrument nutzt, um den einzelnen Konsumenten so zu bedienen, dass daraus für den Konsumenten ein prägnantes Erlebnis wird. „Neben dem Wissen um die Konsumenten sind Marketingstrategie und Produktkenntnisse, die Qualitätskontrolle im Servicebereich, systematisches Wissen, wie der Aufbau von Kundeninnovationen und die Entstehung von Emotionen nötig. Es gilt das Zusammenspiel dieser Komponenten in systematische, zukunftsorientierte Produktstrategien im Rahmen von Erlebnis, wie Fun-Produkten beispielsweise einzubinden“, erklärt Eric Mozanowski.

Fazit: Die Motivation und die Entscheidung, ein Erlebnissystem aufzusuchen sind abhängig von der Anzahl der Verschiedenheit und Intensität.

„Studien belegen, dass obwohl eine große Anzahl von Erlebnismanagern erfolgreich im Umgang mit den Emotionen ihrer Kunden sind, die systematische Produktentwicklung auf Basis der Emotionsforschung nötig sind, um erfolgreich die Entscheidung zu beeinflussen. Die Vermittlung von Glücksgefühlen ist letztendlich das Geschäftsziel der Erlebnisindustrie“, erläutert Immobilienexperte Eric Mozanowski.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

Kontakt
The Grounds Real Estate AG
Eric Mozanowski
Kurfürstendamm 92
10709 Berlin
+49 30 643 87 580
info@the-grounds-ag.com
http://www.the-grounds-ag.com

Bau/Immobilien Energie/Natur/Umwelt Wissenschaft/Forschung

Absichtslose Ästhetik

Konrad Frey war ein Pionier. Er hat datenbasiert und wissenschaftsgetrieben Solarhäuser geplant und gebaut. Bekannt sind er und sein Werk nur wenigen. Das soll ein vom Wissenschaftsfonds FWF unterstütztes Projekt des Architekturtheoretikers Anselm Wagner ändern.

 

„Die Architektur Konrad Freys zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihre Form aus der Funktion heraus entwickelt“, sagt der Grazer Kunsthistoriker und Architekturtheoretiker Anselm Wagner. Die Arbeit des 1934 in Wien geborenen und später in Graz und London tätigen Architekten zeichnet sich durch noch mehr aus –, sie ist Sonnenhausarchitektur im besten Sinne des Wortes. Bereits 1972 hat Konrad Frey zusammen mit Florian Beigel das erste Solarhaus Österreichs entworfen. – Basierend auf seinen wissenschaftlichen Arbeiten zur Nutzung der Sonnenenergie seit Ende der 1960er-Jahre.

Frey war zweifellos ein Pionier und ist dennoch weitgehend unbekannt. „Graz ist für die Grazer Schule bekannt, wie sie Friedrich Achleitner genannt hat, und für die Dekonstruktivisten wie Günther Domenig“, erläutert Wagner, der aktuell das vom Wissenschaftsfonds FWF geförderte Forschungsprojekt „Die Solarhäuser von Konrad Frey: Umweltforschung und solares Wissen im Entwurf“ an der Technischen Universität (TU) Graz leitet. Konrad Frey ist kein Dekonstruktivist. Er sei, betont Wagner, auch kein zeichnender Architekt, vielmehr ein Forschender.

Als Architekt übersehen

Ein Forschender, der nur wenig gebaut hat, und das noch dazu meist am Rand, in der Provinz. Abseits der Metropolen, fern der stark befahrenen Wege. „Hätte er in Wien gearbeitet, wären seine ersten Arbeiten im Umfeld der Stadt entstanden, seine Architektur wäre längst schon Gegenstand der Forschung“, ist Anselm Wagner überzeugt.

In den vergangenen Jahren nimmt die Debatte um Nachhaltigkeit an Fahrt auf. Doch, kritisiert Wagner, drehe sie sich in erster Linie um Ökonomie und Ökologie. Nicht aber um die Architektur. „Das hat Folgen für die Landschaft, in Form uninspirierter Null-Energie-Häuser. Die Ästhetik wird vollkommen außer Acht gelassen“, kommentiert Wagner. Dabei finden wissenschaftliche Erkenntnis, Stilempfinden und ökologischer Anspruch durchaus zusammen. Das zeigen die Arbeiten Freys, der in den 1970ern am Grazer Forschungszentrum Joanneum die Energieberatung aufbaute.

Versuchsstation der Energiegewinnung

Das Haus Zankel nahe Genf und doch schon in Frankreich, in Prévessin, plante Frey ab 1976 für den damaligen CERN-Physiker Karl Zankel. Es ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich, ist eine ausdrucksvolle Raumskulptur, ein Solarlabor, eine Versuchsstation. Es vereint aktive und passive Gewinnung von Solarenergie und funktionelle Technikbegeisterung mit postmodernem Witz. „Frey hat, wie gesagt, aus der Funktion heraus seine Formen gefunden. Er konnte gar keine Schule begründen. Es gibt keine Linie, kein Design, das er geprägt hat“, erklärt Wagner. Vielmehr handle es sich bei den Bauten des Energieberaters um eine absichtslose Ästhetik. Wesentlich sei indes der Begriff des ‚Environments‘, erklärt Forschungsleiter Wagner. „In dem Sinne, dass für Frey ein Haus nicht nur eine Wohnmaschine ist, sondern den physischen und psychischen Bedürfnissen seiner Bewohner ebenso entsprechen muss, wie es sich in seine Umgebung einfügt.“

Das Projekt sucht nun die Detailarbeit des Architekten festzuhalten, seine Zugänge freizulegen und die Übersetzung von Erkenntnis in Raumgestaltung nachvollziehbar zu machen. „Frey hat einen stark wissenschaftlichen Ansatz in seiner Architektur“, betont Wagner. Das unterscheide ihn von seinen Grazer Zeitgenossen und Kollegen.

Anspruchsvoll und günstig

Was ihn wiederum mit ihnen verbindet, ist die Eigenschaft konsequenten Querdenkens. In seinem jüngsten Bau, seinem Privathaus, setzte Konrad Frey ausschließlich Standardbauelemente aus dem Baumarkt ein. „Er wollte damit“, erklärt Wagner, „belegen und beweisen, dass es möglich ist, günstig und mit gängigen Elementen ein Solarhaus zu errichten. Ein anspruchsvolles Solarhaus.“

Basierend auf dem Vorlass Freys, der dem Archiv der TU Graz zur Verfügung steht, wird das laufende Forschungsprojekt noch bis 2019 durch die Auswertung unveröffentlichter Quellen, neuer Daten, vom Institut für Bauphysik und Bauökologie der TU Wien durchgeführte Messungen und Neukonzeptionen der Energieeffizienz ein Online-Werkverzeichnis und eine Monografie erstellen. Das Verzeichnis soll bereits ab Ende 2017 online gehen. Damit wird Frey auch als, wenngleich höchst eigenständiger Teil der Grazer Schule gewürdigt werden.

Zur Person
Nach Lehraufträgen an der Universität für angewandte Kunst Wien, der Universität Mozarteum Salzburg, der Universität Wien und der Universität Graz sowie Gastprofessuren unter anderem an der TU Wien, der TU Graz und der University of Minnesota ist Anselm Wagner (http://akk.tugraz.at/team/anselm-wagner/) seit 2010 Universitätsprofessor und Vorstand des Instituts für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften an der TU Graz.

Publikationen
M. Schuss, U. Pont, M. Taheri, C. Lindner, A. Mahdavi: „Simulation-assisted monitoring-based performance evaluation of a historically relevant architectural design“, in: Building Simulation Applications Proceedings 3 (2017), Hg. v. M. Baratieri, V. Corrado, A. Gasparella, F. Patuzzi, ISSN: 2531-6702, Paper-Nr. 78

Bild und Text ab Montag, 16. Oktober 2017 ab 9.00 Uhr MEZ verfügbar unter: http://scilog.fwf.ac.at


Wissenschaftlicher Kontakt
Univ.-Prof. Dr. Anselm Wagner
Institut für Architekturtheorie, Kunst-
und Kulturwissenschaften
Technische Universität Graz
Technikerstraße 4/3
8010 Graz
T +43 / 316 / 873-6270
E anselm.wagner@tugraz.at
W http://akk.tugraz.at/

Der Wissenschaftsfonds FWF
Ingrid Ladner
Haus der Forschung
Sensengasse 1
1090 Wien
T +43 / 1 / 505 67 40 – 8117
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