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Motivierende Gesprächsführung: wie Klienten zur eigenen Antriebskraft für Veränderung werden

4. Symposium der Deutschsprachigen Gesellschaft für Motivierende Gesprächsführung e.V.

Motivierende Gesprächsführung: wie Klienten zur eigenen Antriebskraft für Veränderung werden

Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor der Rhein-Jura Klinik

Motivierende Gesprächsführung als Ressource im Gesundheitswesen – das ist das Thema des 4. Symposium der Deutschsprachigen Gesellschaft für Motivierende Gesprächsführung e.V. (DeGeMG) am 05.05.2018 in der Rhein-Jura Klinik (Bad Säckingen).

Der Therapieansatz der Motivierenden Gesprächsführung (nach Miller und Rollnick) betont, dass Berater und Behandler die momentanen Sorgen des Klienten verstehen müssen. Gleichzeitig hebt er die Diskrepanz zwischen Verhaltensweisen und Wertvorstellungen hervor. „Der Anwender der Motivierenden Gesprächsführung schafft beim Klienten die Bedingungen fur Wachstum und Veranderung, indem er die Grundhaltung eines angemessenen Verstehens (Empathie) und einer nicht an Bedingungen gebundenen positiven Wertschatzung im Gesprach einsetzt“, erklärt Priv. Doz. Dr. med. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor der Rhein-Jura Klinik und erster Vorsitzender der DeGeMG.

Der klientenzentrierte aber direktive Beratungsansatz richtet sich besonders an Personen mit zunächst geringer oder ambivalenter Änderungsbereitschaft und kann daher am Beginn einer Suchtbehandlung stehen. Inzwischen wird Motivierende Gesprächsführung aber auch in der psychotherapeutischen Arbeit, in allgemeiner medizinischer Behandlung, in der Gesundheitsförderung, der Sozialarbeit und im Vollzugswesen angewandt. Sie findet ihre Anwendung in einer Vielfalt an Problemen, darunter Drogenmissbrauch, pathologisches Spielen, Essstorungen, Angststorungen, gesundheitsrelevante Verhaltensweisen und Umgang mit chronischen Krankheiten.

Das Symposium eignet sich für Ärzte, Sozialarbeiter, Therapeuten, Pflegekräfte und weitere ähnliche Berufsgruppen. Es bietet allen Anwendern und Interessierten Anregungen, wie die Motivierende Gesprächsführung und ihre zugrundeliegende Haltung in der Praxis integriert werden kann. Darüber hinaus wird deutlich gemacht, wie die Motivierende Gesprächsführung im Umgang mit anspruchsvollen Klienten hilft, und welche anderen Ansätze komplementär eingesetzt werden können (z. B. Gewaltfreie Kommunikation).

Veranstaltungsort: Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen, Schneckenhalde 13, 79713 Bad Säckingen
Datum & Zeit: 05. Mai 2018 von 8:30 Uhr – 16:30 Uhr

Expertenvorträge und Workshops mit ergänzenden Kurzinterventions-Modulen übermitteln die praktische Anwendung in Praxis und Klinik. Das ermöglicht Behandelnden und Beratenden eine effizientere Unterstützung von Patienten und Klienten.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, an unserem Symposium teilzunehmen. Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier:
www.rhein-jura-klinik.de/fuer-aerzte-und-therapeuten/fort-und-weiterbildungen/detail/artikel/symposium-4-symposium-der-deutschsprachigen-gesellschaft-fuer-motivierende-gespraechsfuehrung-ev/

Die Rhein-Jura Klinik ist eine private Akut-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Bad Säckingen. Die medizinischen Schwerpunkte sind vor allem Depression, Schlafstörungen, Stresserkrankungen, Angststörung, Panikstörung/Agoraphobie, Zwangsstörungen und jegliche Arten von Burnout. Auf der Basis neuester medizinischer Entwicklungen orientiert sich das Team der Rhein-Jura Klinik überwiegend an der Verhaltenstherapie oder systemische Therapieansätze, welche sich bei vielen der genannten Indikationen als sehr wirkungsvoll erweisen. Die Universitätsklinik Freiburg unterstützt und berät als Kooperationspartner in der raschen Umsetzung neuester wissenschaftlicher Ergebnisse und Therapieverfahren.

Kontakt
Rhein-Jura Klinik
Sabine Pirnay-Kromer
Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen
+ 49 (0) 7761 / 5600 0
s.pirnay@rhein-jura-klinik.de
http://www.rhein-jura-klinik.de

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Lebensmittel-Unverträglichkeit: Bluttest identifiziert reaktive Nahrungsmittel

Lebensmittel-Unverträglichkeit: Bluttest identifiziert reaktive Nahrungsmittel

Alcat Test – Studie Yale University: Wirkmechanismen einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Erstmals konnten Forscher der Yale University die Wirkmechanismen einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit aufdecken. Die neuen Studienerkenntnisse zum Alcat Test zeigen, dass Lebensmittel entzündliche Zellabwehrprozesse auslösen, die mit chronischen Erkrankungen und Autoimmunität in Zusammenhang stehen können.

Die von Yale-Wissenschaftlern im Fachjournal „BIOMEDCENTRAL Nutrition & Metabolism“ veröffentlichte Studie [1] stützt sich auf einen Bluttest, den Alcat Test, bei dem Abwehrreaktionen der Blutimmunzellen durch Nahrungsmittel und -zusätze patientenspezifisch identifiziert werden. Ärzte können Patienten mit diesem dabei helfen, ernährungsbedingte Ursachen von Autoimmunerkrankungen und anderen entzündungsbedingten Erkrankungen aufzudecken.

Schon die Ergebnisse einer klinischen Studie in 2017 zeigt, dass eine auf Alcat Laborergebnissen ausgerichtete Diät die Symptomatiken signifikant verringern kann. „Diese […] Studie zeigt klar, dass die Entfernung von via Alcat positiv getesteten Lebensmitteln zu einer signifikanten Verbesserung beim Reizdarmsyndrom führt“, so Prof. Wajahat Mehal von der Yale University [2, 3].

Die Yale-Forscher untersuchten für ihre Studie verschiedene immunologische Phänomene, die mit Abwehrreaktionen durch Immunzellen verknüpft sind. „Der einbezogene Alcat Test ist ein zellbasierter Test. […] Er misst eine Kombination von Veränderungen in Immunzellen, die mit der Größe, Anzahl und der Leitfähigkeit zusammenhängen – also mit der Immunzellaktivierung“, so Prof. Mehal [3]. Durch das Platzen von reagierenden Immunzellen wird u.a. deren DNA freigesetzt, die als ein körpereigenes Gefahrenmolekül Entzündungsreaktionen auslösen kann. In der Yale Studie sollte geklärt werden, ob die Verbesserung der Reizdarmsymptomatik mit der Freisetzung von DNA aus aktivierten weißen Blutzellen zusammenhängt.

Das Yale-Team konnte diese Hypothese nun mit dem Alcat Test bestätigen: Lebensmittel, bei denen Zellabwehrreaktionen gemessen wurden, setzen signifikant stärker DNA frei als dies bei nicht-reaktiven Lebensmitteln der Fall ist.

Die Wissenschaftler identifizierten neben dem am stärksten involvierten Immunpfad ebenso den primär auslösenden Zelltyp: die eosinophilen und neutrophilen Granulozyten. Diese angeborenen Immunzellen besitzen im Zellinneren hochgiftige biochemische „Kampfstoffe“, um Mikroben abzuwehren. Aber sie können auch Schäden des eigenen Körpergewebes verursachen. Die Aktivierung des Zelltyps und Signalwegs sind daher oft mit abnormalen Immunantworten verbunden (Grafik 1). Epigenetische Studien legen zudem nahe, dass Lebensmittel die Gen-Expression verändern können, ebenso wie das Immunsystem möglicherweise Lebensmittel erkennt, die dies negativ beeinflussen.

Die Studienergebnisse zeigen, dass Ernährung bei weitreichenden und verschiedenartigen Entzündungen eine Rolle spielen könnte. Hierzu gehören Multiple Sklerose, Gastroenteropathien, Asthma, Arthritis, das metabolische Syndrom (Fettleibigkeit, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz), Entzündungen der Leber und anderer Zielorgane, Demenz, Ekzeme, Schuppenflechte und Speiseröhrentzündungen, um einige zu nennen.

Mit den neuen Ergebnissen der Yale University werden damit zum ersten Mal stichhaltige, wissenschaftliche Belege zu den Wirkmechanismen einer Lebensmittelunverträglichkeit präsentiert.

„Der Alcat Test ist derzeit der einzige klinisch validierte Test für Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (kein Allergietest)“, sagt Roger Deutsch, CEO von Cell Science Systems. Er fügt hinzu: „Andere Tests können nur allgemeine Ernährungsempfehlungen bieten oder zeigen lediglich die vorherige Aufnahme eines Lebensmittel an, aber keine aktive individuelle Unverträglichkeit. Im Gegensatz dazu zeigt der Alcat Test die reale biologische Echtzeit-Reaktion einer Person auf die fraglichen Lebensmittel. Die Ergebnisse sind daher viel genauer und konnten durch doppelblinde Provokationsstudien, dem Goldstandard für diese Art von Labortests, bestätigt werden.“ [2-5]

Der Alcat Test wird von der Cell Science Systems GmbH in Potsdam angeboten ( www.alcat-europe.com).

Erläuterung zur Pressegrafik:

Wie kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit durch Immunzellaktivierung (Alcat Test) „krank machen“? – Erklärungsmodel: (1) Viele unspezifische Reize können Granulozyten aktivieren (hier neutrophile Granulozyte). (2) In Folge flachen die Immunzellen ab und die Zellkernmembran beginnt sich aufzulösen. (3) Die Segmentierung des Zellkerns geht verloren, die Granula mit proentzündlichen Mediatoren lösen sich auf und das Zellkernplasma inklusive der DNA vermischt sich mit dem Zellplasma. (4) Aufgrund des Platzens der Zelle werden die entzündlichen Zellinhalte („Kampfstoffe“) inklusive DNA freigesetzt. Diese sollen Mikroben abwehren. Sie können aber auch bei Überaktivierung, Fehlsteuerung oder Überlastung des Immunsystems zu chronischen Entzündungskaskaden und Gewebsschädigungen führen, die mit vielen chronisch entzündlichen Erkrankungen assoziiert werden. Die Yale Forscher identifizierten die DNA Überstände, die durch das Platzen der Zelle freigesetzt werden und als spezifischer Entzündungsmarker gilt.

Literaturangaben:
1. Wajahat Z. Mehal et al; „Leukocyte activation test identifies food items which induce release of DNA by innate immune peripheral blood leucocytes“; BMC Nutrition & Metabolism 2018; 13.04.2018; https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12986-018-0260-4
2. A. Ather et al., „Efficacy of individualized diets in patients with irritable bowel syndrome: a randomised controlled trial“; BMJ Open Gastroenterol, vol. 4, no 1, p. e000164, Sep 2017, http://bmjopengastro.bmj.com/content/bmjgast/4/1/e000164.full.pdf
3. Yale researchers report on study of the efficacy of the Alcat Test for patients with irritable bowel syndrome and the pathomechanisms of food sensitivity“ Webinar mit Dr. Mehal, Nov 16,2017: https://cellsciencesystems.com/education/webinars
4. Pressemitteilung Yale Universität, Z. Kashef, „Individualized diets for irritable bowel syndrome better than placebo“, Yale University, Sep20,2017: https://news.yale.edu/2017/09/20/individualizeddiets-irritable-bowel-syndrome-better-placebo
5. Fell PJ, Soulsby S, Brostoff J; „Cellular responses to food in irritable bowel syndrome – an investigation of the Alcat Test.“ Journal of Nutritional & Environmental Medicine; 1991;2(2):143-149; https://www.researchgate.net/publication/237626374_Cellular_Responses_to_Food_in_Irritable_Bowel_Syndrome_-_an_Investigation_of_the_ALCAT_Test

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Kontakt
Cell Science Systems GmbH
Anja Noa Koch
August-Bebel-Str. 68
14482 Potsdam

info@alcat-europe.com
http://www.alcat-europe.com

Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Recht/Gesetz/Anwalt

Neues Datenschutzrecht stellt Arztpraxen vor Herausforderungen

EU-Datenschutzgrundverordnung und neues Bundesdatenschutzgesetz ab 25. Mai 2018 in Kraft: Umsetzung in Praxen wirft Fragen auf

Bremen, 9. April 2018 – Schmidt + Kampshoff betreut deutschlandweit Kliniken und Praxen bei der Entsorgung von Röntgenfilmen und dazugehörigen Patientenakten sowie bei der externen Aktenarchivierung. Dabei erlebt der nach Kreislaufwirtschafts- und Bundesdatenschutzgesetz zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb die gegenwärtige Umstellung von Praxisabläufen und -strukturen nach dem ab 25. Mai 2018 geltenden erneuerten Datenschutzrecht hautnah mit. Die täglichen Erfahrungen des Außendienstes bestätigen: Die schon in wenigen Wochen gültige EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in Verbindung mit dem neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) stellt Ärzte und Betreiber von medizinischen Einrichtungen vor große Herausforderungen – und viele Fragen. Unklar ist vor allem die praktische Umsetzung der neuen Regelungen zum Schutz personenbezogener Daten. Ferner bemängelt werden greifbare Ansprechpartner bei Unsicherheiten und geringe personelle wie zeitliche Ressourcen, um alle Prozesse und Strukturen zu hinterfragen und nach dem umfassenden Regelwerk auszurichten.

„Fragen zum neuen Datenschutzrecht erreichen uns nahezu täglich“, bestätigt Monica Calvo Moreno, Vertriebsleiterin von Schmidtentsorgung. „Natürlich helfen wir so gut es geht weiter, aber als Entsorgungsfachbetrieb können wir nur in den Bereichen der Röntgenfilmentsorgung, Patientenaktenvernichtung und externen Aktenarchivierung verlässliche Auskünfte geben“, so Calvo Moreno weiter. Fragen, die sich die Kunden von Schmidt + Kampshoff aktuell stellen, betreffen jedoch vor allem das interne Datenschutzmanagement – u. a. die Erstellung eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 EU-DSGVO) – und das Verhältnis zum Patienten – u. a. das Recht auf Vergessenwerden respektive Datenlöschung (Art. 17 EU-DSGVO). Hier sind die Dachverbände der Ärzte in der Regel die passenden Ansprechpartner.

„Zumindest bei der Entsorgung von vertraulichen Patientendaten können wir unseren Human- und Veterinärmedizinern Entwarnung geben, insofern sie unseren Entsorgungsservice nutzen. Wir bieten einen sicheren, geschlossenen Entsorgungsprozess nach DIN SPEC 66399-3 (Schutzklasse 1, 2; Sicherheitsstufe P3, P4, F1). Das bestätigen wir unseren Kunden per Vernichtungszertifikat“, erklärt Monica Calvo Moreno. Auch die – wenn externe Dienstleister mit der Entsorgung beauftragt werden – nun obligatorische Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung ist für Schmidtentsorgung bereits bei vielen Kunden gängige Praxis. „Deshalb können wir unseren Krankenhäusern und Praxen gewährleisten, dass sie mit uns als Partner auch weiterhin datenschutzkonform entsorgen“, verspricht Calvo Moreno.

Röntgenfilme und Patientenakten enthalten personenbezogene Daten, deren Schutz mit dem neuen Datenschutzrecht weiter gestärkt und vereinheitlicht wird. „Wer die Entsorgung dieser sensiblen Daten bisher auf die leichte Schulter genommen hat, sollte seine Entsorgungspraxis und beauftragte Dienstleister spätestens jetzt hinterfragen. Nur zertifizierte Unternehmen bieten die Sicherheit, die die neue Gesetzgebung fordert. Wer unsachgemäß entsorgt und riskiert, dass Patientendaten in die Hände Dritter gelangen, läuft Gefahr, mit den verschärften, enormen Geldbußen und Sanktionen konfrontiert zu werden“, warnt die Vertriebschefin abschließend.

Schmidt + Kampshoff verfügt über eine eigene, zertifizierte Entsorgungsanlage in Rhede. Von der Abholung über den Transport bis hin zur Vernichtung nach BDSG verbleiben die Daten im Unternehmen und durchlaufen einen komplett geschlossenen Prozess. Entsorgungsanfragen an Schmidt + Kampshoff können über info@schmidtentsorgung.de an alle sieben Standorte des Unternehmens gerichtet werden: Bremen, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Rhede.

Weiterführende Informationen zur Aufbewahrung und Entsorgung von Patientenakten und Röntgenfilmen unter www.schmidtentsorgung.de und www.x-raycycling.de.

Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Telefon: +49 421 835 444 0, Telefax: +49 421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de

Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de

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Von Risikofaktoren bei Läufern, über den Rehasport für Herzpatienten bis zur Kniefunktion nach OP: Erster Deutscher Olympischer Sportärztekongress

Hamburg, 24. bis 26. Mai 2018

Von Risikofaktoren bei Läufern, über den Rehasport für Herzpatienten bis zur Kniefunktion nach OP: Erster Deutscher Olympischer Sportärztekongress

Zum ersten Mal findet in Deutschland ein Olympischer Sportärztekongress statt. Vom 24. bis 26.Mai treffen sich in Hamburg über eintausend Sportmediziner, Wissenschaftler, Sportärzte und Sporttherapeuten zu diesem hochkarätigen Event. Die internationalen Teilnehmer tauschen sich über neueste Erkenntnisse in der Orthopädie und Chirurgie, Bewegungsmedizin, Bewegungswissenschaft, Ernährung, Kardiologie, in der inneren Medizin, Rehabilitation und über neue Ansätze in der Prävention von Verletzungen aus. Es geht um Spitzen-Sportmedizin auf höchstem Niveau.

Veranstalter des Kongresses sind die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) und die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) mit Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Viele Mediziner aus den Reihen beider Verbände standen gerade noch hinter den olympischen Kulissen von Pyeongchang unseren Sportlern zur Seite.

Auf dem internationalen Kongress geht es jedoch nicht nur um Mannschaftbetreuung, olympische und Wettkampfmedizin, sondern in erster Linie um den sporttreibenden Menschen. Ob Freizeit- oder Leistungssport: die Mediziner wollen immer mehr hin zu einem ganzheitlichen Ansatz in der Versorgung von Sportlern. Dabei geht es nicht nur um kaputte Bänder, Sehnen und Gelenke. Sondern auch um das Herz-Kreislaufsystem, die Ernährung, den Stoffwechsel, physiologische und neurologische Mechanismen und die Psyche bis hin zum optimalen Training nach neuester Wissenschaft, welches Verletzungen und Überlastung verhindern kann.
Schlagworte der Themen sind zum Beispiel die personalisierte Medizin im Sport, neue Diagnostik und neue Therapien, kardiale Bildgebung, Muskelaufbau und Muskelerhalt, sowie das Sitzen als Risikofaktor. Diskutiert werden auch die Sporttherapien bei Tumorerkrankungen, der Konsum von Schmerzmitteln und die Sportmedizin für Kinder- und Jugendliche. Für den Erhalt einer optimalen Gesundheit werden die Prozesse im Körper des Sportlers bis hin zur molekularen und Zell-Biologie von den Wissenschaftlern durchleuchtet.

Dem Image der Sportmedizin verleiht das einen großen Schub. Weltweit ist Deutschland auf den Gebieten der Sportwissenschaften und Sportmedizin ganz vorn dabei.

Sieben Fragen, sieben Antworten – Interview zum ersten Deutschen Olympischen Sportärztekongress

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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gb consite erweitert Angebot von Adressen und Filialstandorten im Handel auf filialstandorte.de

Deutschlandweite geprüfte Adressinformationen von Filialstandorten

gb consite erweitert Angebot von Adressen und Filialstandorten im Handel auf filialstandorte.de

gb consite ist seit 2007 Anbieter von Daten und Geomarketing-Lösungen

Oberschleißheim, 15.03.2018 – gb consite, der Spezialist für Geomarketing-Software, erweitert das Angebot von Filialstandort-Daten für verschiedenste Anwendungen im Geomarketing, im Direktmarketing oder für Standortanalysen.

Auf der Mitte 2017 neu geschaffenen Plattform https://www.filialstandorte.de stehen ab sofort die Filial-Adressdaten 19 weiterer Handelsbranchen zur Verfügung.
Anfang 2018 wurde die Kooperation zwischen der Acxiom Deutschland GmbH und gb consite erweitert.
„Wir freuen uns über diesen Vertrauensbeweis und auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen und sehr guten partnerschaftlichen Zusammenarbeit“, so Malte Geschwinder, Geschäftsführer der gb consite.

Auf www.filialstandorte.de werden nun auch Auszüge des Datenangebotes der Acxiom Deutschland GmbH, speziell Filialadressen des Einzelhandels sowie Daten des Gesundheitswesens, (Adressen der Ärzte nach Fachrichtungen) angeboten. Neu hinzugekommen sind:

– Betten, Matratzen-Fachmärkte
– Buch-Fachmärkte
– Bürobedarf-Fachmärkte
– Drogerie-Fachmärkte
– Geschenkartikel, Haushaltswaren-Fachmärkte
– Heimtextilien-Fachmärkte
– Möbel-Fachmärkte
– Parfümerie-Fachmärkte
– Schmuck, Juwelier-Fachmärkte
– Schuhe-Fachmärkte
– Sonderposten-Fachmärkte
– Spielwaren-Fachmärkte
– Sport-Artikel-Fachmärkte
– System-Gastronomie-Filialen
– Telekommunikation-Fachmärkte
– Teppiche und Tapeten-Fachmärkte
– Textil, Bekleidung, Fashion-Fachmärkte
– Tierzubehör-Fachmärkte
– Elektro, Unterhaltungselektronik-Fachmärkte

gb consite legt dabei großen Wert auf Adressqualität, Vollständigkeit und Lagegenauigkeit. Eine vollständige Übersicht aller Branchen und Informationen zu den attraktiven Preisen gibt es direkt unter https://www.filialstandorte.de

Über Acxiom Deutschland GmbH
Acxiom ist ein führender Datendienstleister und ermöglicht People-Based Marketing über alle relevanten On- und Offlinekanäle und den Single Customer View. Acxiom macht Daten und Insights einfach und sicher nutzbar, überall dort, wo sie benötigt werden.

Über gb consite GmbH
gb consite ist seit 2007 Anbieter von Daten und Geomarketing-Lösungen. Neben dem Schwerpunkt der Standortanalyse beschäftigt sich das Unternehmen mit (Vertriebs-)Gebietsoptimierungen und Tourenplanungen.

https://www.gbconsite.de
https://www.filialstandorte.de
http://www.acxiom.de/

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Mittenheimer Straße 58
85764 Oberschleißheim
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85764 Oberschleißheim
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Medizin 4.0 – wie sieht die Gesundheit der Zukunft aus?

Spannende Themen aus Medizin und Gesundheitspolitik beim großen BVASK-Kongress

Medizin 4.0 - wie sieht die Gesundheit der Zukunft aus?

(Bildquelle: SAP Health Innovation Hub)

Stichwort Medizin 4.0: Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren unser Gesundheitssystem umkrempeln. Deshalb treffen sich am 2.und 3. Februar zum 28. Kongress des Berufsverbandes für Arthroskopie in Düsseldorf nicht nur Orthopäden, Chirurgen und Sportmediziner, sondern auch Wissenschaftler aus der Netzwelt. Dominik Bertram, Leiter des SAP Health Innovation Hub gibt einen kleinen Vorgeschmack, auf das, was Patienten und Ärzte erwartet.

Die (anonymisierten) Daten könnten laut Experten für umfangreiche medizinische Studien, für ein sehr gutes Qualitätsmanagement und für die Versorgungsforschung gleichermaßen genutzt werden.
Bertram: „Wichtig ist die Vernetzung über Sektorengrenzen und Barrieren, zwischen Arztpraxen, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren hinweg. Noch wird in Deutschland viel zu viel mit Fax, Papier und Telefon gearbeitet. Auf Daten, Blutwerte, EKG und MRT-Bilder – muss nach Vernetzung von überall zugegriffen werden können, vorausgesetzt, der Patient gibt seine Zustimmung.“

Medizinische Daten sind komlex und an vielen einzelnen Stellen bereits gesammelt und gespeichert. „Jetzt müssen sie aber dringend zusammengebracht und harmonisiert werden“, so der Experte. Die Nutzung medizinischer Daten sei enorm wichtig, um Entscheidungsprozesse zu verbessern. Dafür müssten Informationen aus verschiedenen IT-Systemen übersichtlich dargestellt werden.

Beispiele gibt es viele. Vor allem aber chronisch Kranke, wie Krebspatienten, Diabetiker, Nierenkranke oder Patienten mit Wirbelsäulenverschleiß und Gelenkerkrankungen werden von der digitalisierten Medizin der Zukunft profitieren. Ein zentrales Case-Management wird die Daten verwalten und den Patienten bei seiner „Odyssee“ zwischen den Ärzten begleiten. Zusätzliche Apps helfen den Patienten beim Management ihrer eigenen Gesundheit.

„Gerade läuft ein Pilotprojekt bei Nieren-Transplantationen der Berliner Charite. Klinik, Patienten und niedergelassene Ärzte in der Praxis sind dabei bestens miteinander vernetzt“, erklärt Bertram.

Diese Art der Vernetzung wird voran schreiten und die Patienten in allen Bereichen, auch bei der Nachsorge, in der Reha oder bei orthopädischen Operationen begleiten.

Mehr Spannendes aus Medizin und Gesundheitspolitik

Der Berufsverband für Arthroskopie e.V. vertritt die fachlichen und politischen Interessen arthroskopisch tätiger Ärzte (Orthopäden und Chirurgen) in Deutschland. Ziel ist es, alle Patienten nach dem modernsten Stand der Medizin versorgen zu können.

Kontakt
Berufsverband für Arthroskopie
Kathrin Reisinger
Breite Straße 96
41460 Neuss
0157 81777 698
presse@bvask.de
http://www.bvask.de

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Ein Jahr nach dem Terroranschlag in Berlin: Seelische Wunden noch lange nicht geheilt

Viele Angehörige, Opfer und Helfer leiden noch immer an den Traumafolgestörungen

Ein Jahr nach dem Terroranschlag in Berlin: Seelische Wunden noch lange nicht geheilt

Für Angehörige und Verletzte ist es ein schwerer Gang. Ein Jahr nach dem Attentat auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin ist der Horror bei ihnen nach wie vor präsent und reißt gerade in diesen Tagen alte Wunden wieder auf. Viele leiden noch immer an den Folgen eines Psychotraumas.

Aber nicht nur Hinterbliebene und Opfer, die an jenem Abend Schreckliches erleben mussten, sind betroffen. Auch dutzende Polizisten und Feuerwehrleute sind traumatisiert. 28 Polizisten und 64 Feuerwehrleute haben ihrem Dienstherrn ein Trauma gemeldet. Dies geht aus der Antwort der Berliner Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber hervor. Insgesamt waren rund 390 Polizisten und 154 Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr am 19. Dezember 2016 am Breitscheidplatz im Einsatz.

Angehörige, Opfer und Helfer erleben einen solchen Terroranschlag auf sehr unterschiedliche Weise. Was am Ende bei vielen von Ihnen bleibt ist ein massives Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Wichtige Schutzmechanismen der Psyche greifen nicht mehr und es können Traumafolgestörungen entstehen, die eine wirksame psychotherapeutische Versorgung erfordern. Um posttraumatische Belastungsstörungen und andere Traumafolgestörungen effektiv diagnostizieren und behandeln zu können, müssen hinzugezogene Psychotherapeuten über fundierte Kenntnisse in der Psychotraumatologie und Psychotherapie dieser Störungen verfügen.

Für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten gibt es zu Beginn des neuen Jahres die Möglichkeit, traumatherapeutische Methoden kennenzulernen und diese in vorhandene Ansätze aus der Verhaltenstherapie, der Tiefenpsychologie und anderen Psychotherapieverfahren wirkungsvoll einzubinden. Angeboten wird das Curriculum „Psychotraumatherapie mit EMDR“ von der Deutschen Psychologen Akademie und startet am 16. Februar 2018 in Berlin. Es umfasst sieben Fortbildungsmodule und basiert auf einem methodenintegrativen Konzept, das nach dem aktuellsten Stand der Entwicklung ausgearbeitet wurde. Es fördert auf besonders praxisbezogene Weise die therapeutischen Kompetenzen im Sinne einer schonenden, ressourcen- und zielorientierten psychotherapeutischen Behandlung von Erwachsenen mit Traumafolgestörungen.

Die Dozenten Dipl.-Psych. Christa Diegelmann, Dipl.-Psych. Margarete Isermann und Prof. Dr. Ulrich Sachsse verfügen über eine enorme Breite an Fachwissen und gehören zu den erfahrensten Experten in Deutschland. Das Curriculum ist Teil einer der größten Fort- und Weiterbildungsprogramme für Psychotherapeuten in Deutschland. Mehr Informationen finden Psychotherapeuten, Ärzte, Psychologen und Interessierte unter www.psychologenakademie.de Das Seminarprogramm kann als Katalog oder themenbezogen als Fachbereichsbroschüre über die Internetseite der Deutschen Psychologen Akademie kostenlos bestellt oder als Online-PDF heruntergeladen werden.

Ansprechpartnerin bei der Deutschen
Psychologen Akademie:
Steffi Baumgarten
Tel.: 030 – 20 91 66 314
E-Mail: s.baumgarten@psychologenakademie.de

Die Deutsche Psychologen Akademie mit Sitz in Berlin ist seit über 25 Jahren als Fort- und Weiterbildungsanbieter erfolgreich am Markt. Mit einem Angebot von rund 300 Seminaren nimmt die Bildungseinrichtung in Deutschland die Spitzenposition ein, wenn es um berufsbezogenen Wissenstranfer im Bereich der angewandten Psychologie geht. Das Angebot an Fort- und Weiterbildung sowie verschiedenste Zertifizierungsmöglichkeiten richtet sich in erster Linie an Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte sowie Berater und Coaches. Die Dozenten sind Psychologen, die als anerkannte Experten in Ihrem Fachgebiet über langjährige Praxiserfahrung und hervorragende Expertise verfügen.

Kontakt
Deutsche Psychologen Akademie
Meike Stöckl
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
+49 30 209166-317
m.stoeckl@psychologenakademie.de
http://www.psychologenakademie.de

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Aufbewahrungsfristen für Patientenakten laufen im Dezember aus

Praxen und Kliniken bereiten Archivräumung nach Bundesdatenschutzgesetz vor

Bremen, 18. Dezember 2017 – Die Zeit um den Jahreswechsel nutzen viele medizinische Einrichtungen, um ihre Archive von Akten und Röntgenfilmen zu befreien, die nicht mehr länger aufbewahrt werden müssen. Denn am 1. Januar 2018 ist die 10-jährige gesetzliche Aufbewahrungspflicht für Patientenakten und Röntgenfilme abgelaufen, die vor 2008 erstellt wurden. Die nun anstehende Entsorgung muss gemäß Kreislaufwirtschafts- und Bundesdatenschutzgesetz organisiert werden. Denn die vertraulichen Patientendaten – sowohl von Mensch als auch Tier – unterliegen bis zur sicheren Vernichtung der Schweigepflicht. Die Schmidt + Kampshoff GmbH betreut auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an Medizinern bei der jährlichen Archivräumung. Das hanseatische Unternehmen hat sich auf maßgeschneiderte Entsorgungs- und Archivierungslösungen sowohl für Krankenhäuser als auch Arztpraxen spezialisiert. Während Kliniken meist den Komplettservice mit Archivräumung und Entsorgung nutzen, sortieren Arztpraxen alte Akten häufig selbst aus – je nach Menge mithilfe von Datensicherheitsbehältern (DSB) oder der Röntgenfilm-Box für Kleinmengen.
„Gerade in ärztlichen Praxen ist Platz in Aktenschränken oder -regalen ein rares Gut, weshalb die jährliche Archivpflege unverzichtbar bleibt. Viele Ärzte nutzen dafür den Jahreswechsel und sortieren gemeinsam mit dem Praxisteam alte Unterlagen aus. Wir von Schmidtentsorgung stellen dafür die passenden Datensicherheitsbehälter zur Verfügung. Bei kleineren Mengen an Röntgenbildern, wie sie meist in Arztpraxen anfallen, haben sich unsere handlichen Röntgenfilm-Boxen bewährt“, erläutert Monica Calvo Moreno, Datenschutzbeauftragte von Schmidt + Kampshoff. „Als Entsorgungsfachbetrieb stehen wir bei allen Fragen rund um die Archivpflege beratend und helfend zur Seite. So ist zwar bekannt, dass Patientenakten 10 Jahre nach der letzten Behandlung entsorgt werden können, jedoch gibt es häufig noch Unsicherheiten bei den enthaltenen Röntgenfilmen. Hier erreichen uns Fragen wie: Sind Röntgenaufnahmen von Kindern länger aufzubewahren als die von Erwachsenen? Können Röntgenbilder von Tieren mit deren Tod vernichtet werden? Dürfen digitalisierte Aufnahmen schon eher entsorgt werden? Oder auch: Warum sind Röntgentherapie-Aufnahmen mit 30 Jahren so deutlich länger aufzubewahren?“

Schmidt + Kampshoff berät medizinische Einrichtungen umfassend und kostenfrei zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten. Als anerkannter Betrieb gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) entsorgt Schmidtentsorgung nach den höchsten Datenschutzgrundsätzen in Deutschland und auch den ab Mai 2018 geltenden Forderungen der EU-Datenschutzgrundverordnung. Röntgenfilme, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, werden in der eigenen Entsorgungsanlage in Rhede nach DIN SPEC 66399-3 (Schutzklasse 1, 2; Sicherheitsstufe P3, P4, F1) vernichtet. Enthaltene Wertstoffe führt das Unternehmen umweltgerecht in den Wirtschaftskreislauf zurück.

Weiterführende Informationen zur Entsorgung von Röntgenfilmen und Patientenakten finden Sie unter www.schmidtentsorgung.de. Die Röntgenfilm-Box für bis zu 20 kg Röntgenbilder kann unter www.x-raycycling.de kostenfrei bestellt werden.
Kontakt: Monica Calvo Moreno, Schmidt + Kampshoff GmbH, Georg-Henschel-Str. 1, 28197 Bremen, Tel.: 0421 835 444 0, Fax: 0421 835 444 11, E-Mail: monica.calvo-moreno@schmidtentsorgung.de
Pressekontakt: Katrin Sturm, Agenda 17. Agentur für Public Relations, Dittrichring 17, 04109 Leipzig, Telefon: +49 341 980 90 90, Telefax: +49 341 980 89 17, E-Mail: info@agenda17.de
Pressemitteilungen

Herausforderung Medikation – Transparenz und Sicherheit ermöglichen klinische Effektivität

Herausforderung Medikation - Transparenz und Sicherheit ermöglichen klinische Effektivität

Wolters Kluwer – UpToDate

Verminderte Lebensqualität der Patienten, vermeidbare Todesfälle, erhöhte Behandlungskosten – zu diesen schwerwiegenden Folgen können Fehler und Mängel bei der Medikation führen. Zudem bringt mangelnde Adhärenz seitens der Patienten eine enorme Verschwendung mit sich. So bezifferten Experten die gesamten Mehrkosten für diese gravierenden Fehlentwicklungen allein in Deutschland auf 19 Milliarden Euro*. Die Arzneimitteltherapie verdient daher ein deutlich größeres Augenmerk in der Leistungserbringung. Kommunikation ist ein wesentlicher Hebel zur Verbesserung der Outcomes. Entscheidungsunterstützende IT-Systeme können darüber hinaus einen maßgeblichen Beitrag leisten.

Vom Anordnen über das Richten/Stellen hin zum Dokumentieren, Verabreichen und Einnehmen von Arzneimitteln: Die Ursachen für die hohen Risiken sind vielfältig. Sie sind zum einen bei Medizin und Pflege zu finden – aufwändige Arbeitsprozesse, Überlastung des Personals, Medienbrüche und Missverständnisse in der Informationsweitergabe zwischen dem Personal der verschiedenen Arbeitsschichten und Abteilungen sowie schwer lesbare Unterlagen spielen hier eine Rolle. Vielerorts mangelt es an einer Prüfung auf Interaktionsrisiken verordneter Arzneimittel.

Auf Patientenseite trägt zu dem Problem bei, dass Patienten unwissentlich oder wissentlich verordnete Medikamente nicht oder falsch einnehmen. Oft ist die mangelnde Therapie-Adhärenz Folge eines Kommunikationsproblems: Der Patient hat schlicht nicht VERSTANDEN, warum der Arzt eine bestimmte Therapie-Entscheidung getroffen bzw. was dieser genau verordnet hat.

Beispiele für schwerwiegende Folgen

Zu den signifikanten Folgen zählen zum einen eine verlängerte Therapiedauer bzw. eine erhöhte Komplexität der Therapie. Hiermit einher gehen längere Liegezeiten, erhöhte, typischerweise unvergütete Zusatztherapien sowie Opportunitätskosten hinsichtlich des Patientendurchsatzes. Medikamentierungsfehler können im Kontext der Anordnungs-, Übernahme- und Durchführungsverantwortung auch zivil- und strafrechtliche Konsequenzen für das Personal mit sich bringen.

Für Patienten vermindert sich durch komplexere und längere Therapien sowie durch nicht erreichte Outcome-Ziele die Lebensqualität; ferner liegt die Zahl der Todesfälle durch Medikationsprobleme über jener im Straßenverkehr.

Während in US-Krankenhäusern fast jede Verschreibung durch einen Klinikarzt von einem klinischen Pharmazeuten geprüft wird, bildet Deutschland im Ländervergleich das Schlusslicht hinsichtlich der Beschäftigung klinischer Pharmazeuten. In weit mehr als 90 Prozent der Krankenhäuser wird die Medikation auf den Stationen noch papiergestützt erfasst und dokumentiert – mit fraglicher Eindeutigkeit und Transparenz.

Medikationssicherheit durch Arzneimitteldatenbank

Krankenhausapotheker können ihre Medikationsentscheidungen jedoch mittels moderner, leicht zugänglicher Informationsquellen absichern: Eine Arzneimitteldatenbank wie Lexicomp® erleichtert die Entscheidungsfindung und liefert Informationen zu Dosierung und Verabreichung ebenso wie eine Wechselwirkungsanalyse. Von der digitalen Bereitstellung pharmazeutischen Wissens am Point of Care profitieren nicht nur klinische Pharmazeuten, sondern auch Ärzte und Pflegekräfte.

Erfolgte in Deutschland bisher der Zugriff auf einen Teil der Lexicomp-Inhalte oft über UpToDate, einem evidenzbasierten Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen, ist Lexicomp nun dank der Datenbanken Martindale und Lexi-Drugs Multinational für deutsche Gesundheitseinrichtungen interessant. Die internationale Ausrichtung des Inhalts gewährleistet ein breites Spektrum an Informationen über Anwendungsgebiete und Vorsichtsmaßnahmen, gekoppelt mit praxisrelevanten Richtlinien und Evidenzdaten zur Untermauerung der bereitgestellten Informationen. Auch sind Patienteninformationsbroschüren in bis zu 19 Sprachen verfügbar – eine wertvolle Ergänzung in der Kommunikation mit dem Patienten. Sie helfen den Patienten einzubeziehen und zur Therapie-Adhärenz zu motivieren.

Systeme zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung wie UpToDate haben sich inzwischen etabliert. Mit einer digitalen Lösung zur Absicherung der Medikationsentscheidung sowie einer verstärkten Einbindung des Patienten lassen eine höhere Transparenz und Sicherheit erzielen. Unmittelbare Resultate sind eine Verbesserung der Versorgungsqualität, Kosteneinsparungen und eine höhere Patientenzufriedenheit – wichtige Meilensteine auf dem Weg zu klinischer Effektivität.

*Marktforschungsinstitut IMS Health (2013)

Weitere Informationen auf www.uptodate.com

Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein marktführender internationaler Anbieter von Informationsdienstleistungen und Lösungen für professionelle Anwender aus den Bereichen Gesundheitswesen, Steuern und Rechnungswesen, Risikomanagement, Compliance, Finanzen und Recht. Wir unterstützen unsere Kunden Tag für Tag bei wichtigen Entscheidungen, indem wir Expertenlösungen anbieten, die eine intelligente Kombination aus fundiertem Fachwissen, ausgereifter Technologie und speziellem Service gewährleisten.

Wolters Kluwer erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 4,3 Milliarden EUR und beschäftigt weltweit rund 19.000 Mitarbeiter an über 40 Standorten, die Kunden in über 180 Ländern betreuen. Der Hauptsitz von Wolters Kluwer ist in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden.

Der Unternehmensbereich „Health“ von Wolters Kluwer ist ein weltweit führender Anbieter von Informationen und Point-of-Care-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft. Um weitere Informationen zu unseren Produkten oder zu unserem Unternehmen zu finden, besuchen Sie www.wolterskluwer.com, folgen @WKHealth oder @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, folgen uns auf LinkedIn, oder auf YouTube (WoltersKluwerComms).

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Deutsche Psychologen Akademie zieht positive Bilanz: Hohe Nachfrage nach Seminaren und Fortbildungswochen

Größter deutscher Bildungsanbieter im Bereich der Angewandten Psychologie verzeichnet erneut Teilnehmerrekord

Deutsche Psychologen Akademie zieht positive Bilanz: Hohe Nachfrage nach Seminaren und Fortbildungswochen

Mit der Veröffentlichung des neuen Fort- und Weiterbildungsprogrammes 2018 blicken die Verantwortlichen der Deutschen Psychologen Akademie auf einen erfreulichen Aufwärtstrend, der in den vergangenen vier Jahren zu einer Verdoppelung der Teilnehmerzahlen geführt hat. „Wir freuen uns über das positive Ergebnis und sind hochmotiviert, das Angebot an Seminaren und Fortbildungsreihen auch in Zukunft spannend und qualitativ hochwertig zu halten“, so der Geschäftsführer der Deutschen Psychologen Akademie Günter Koch.

Große Bandbreite psychologischer Fort- und Weiterbildung im gesamten Bundesgebiet
Mit über 300 Seminaren, Curricula und Fortbildungsreihen jährlich bietet die Deutsche Psychologen Akademie das größte Fort- und Weiterbildungsangebot innerhalb der Angewandten Psychologie. Die Bandbreite erstreckt sich über acht Fachbereiche, zu denen die Klinische Psychologie/ Psychotherapie, Notfallpsychologie, Gesundheitspsychologie, Schulpsychologie, Rechtspsychologie, Verkehrspsychologie, Wirtschaftspsychologie und Coaching gehören. Regionaler Schwerpunkt ist der Hauptsitz der Akademie in Berlin. Aber auch in Nordrhein-Westphalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen-Anhalt, Hamburg und weiteren Regionen in Deutschland findet man attraktive Angebote der Deutschen Psychologen Akademie.

Hervorragende Fachexpertise kombiniert mit aktuellen Themenstellungen
Die Dozenten der Deutschen Psychologen Akademie sind i.d.R. Psychologen, die mit exzellentem Fachwissen und langjähriger Praxiserfahrung aktuelle Inhalte erkenntnisreich und nachhaltig vermitteln. Vielfach arbeiten sie neben Ihrer Dozententätigkeit bereits seit Jahren erfolgreich mit Konzernen, Unternehmen, Behörden, Schulen, Kliniken oder sozialen Einrichtungen zusammen und sind häufig als Autoren und nachgefragte Referenten über nationale Grenzen hinaus bekannt. Der direkte Praxisbezug zählt zu den wichtigsten Kriterien, wenn es an die Konzeption neuer Fortbildungsformate geht. „Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Teilnehmer gewonnenes Wissen unmittelbar in die eigene Arbeit integrieren und wirkungsvoll einsetzen können“, erklärt die Bereichsleiterin der Deutschen Psychologen Akademie Dr. Ina Hinz. Die Themenstellungen sind eng mit den gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft und orientieren sich an den aktuellen beruflichen Herausforderungen unserer Klientel.

Neues Fortbildungsprogramm 2018 aktuell erschienen
Das neue Fortbildungsprogramm 2018 ist vor wenigen Tagen erschienen und präsentiert auf über 300 Seiten ein umfassendes Bildungspaket, das sich vor allem an Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte, Berater, Coaches sowie an Fach- und Führungskräfte richtet. Neben bewährten Klassikern bietet das Programm neue Angebote u.a. in den Bereichen Traumatherapie, Rehabilitationspsychologie, Resilienzstärkung, Hypnose, Achtsamkeit, Gesundheitsförderung und -prävention, Psychologische Lerntherapie, Waffenrechtliche Begutachtung, berufsbezogene Eignungsdiagnostik nach DIN 33430. Besondere Highlights sind die Fortbildungswochen, die sehr gezielt auf die vielfältigen Anforderungen und Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten sind. Dazu gehören die Sommerakademie Arbeit und Veränderung, die Fortbildungswoche Notfall- und Verkehrspsychologie, die Berliner Fortbildungswoche Psychotherapie und die Perspektive Personal für Fach- und Führungskräfte.

Weitere Informationen finden Sie unter www.psychologenakademie.de Das Seminarprogramm kann als Katalog oder themenbezogen als Fachbereichsbroschüre über die Internetseite der Deutschen Psychologen Akademie kostenlos bestellt oder als Online-PDF heruntergeladen werden.

Ansprechpartnerin bei der Deutschen Psychologen Akademie:
Steffi Baumgarten
Tel.: 030 – 20 91 66 314
E-Mail: s.baumgarten@psychologenakademie.de

Die Deutsche Psychologen Akademie mit Sitz in Berlin ist seit über 25 Jahren als Fort- und Weiterbildungsanbieter erfolgreich am Markt. Mit einem Angebot von rund 300 Seminaren nimmt die Bildungseinrichtung in Deutschland die Spitzenposition ein, wenn es um berufsbezogenen Wissenstranfer im Bereich der angewandten Psychologie geht. Das Angebot an Fort- und Weiterbildung sowie verschiedenste Zertifizierungsmöglichkeiten richtet sich in erster Linie an Psychologen, Psychotherapeuten, Ärzte sowie Berater und Coaches. Die Dozenten sind Psychologen, die als anerkannte Experten in Ihrem Fachgebiet über langjährigen Praxiserfahrung und hervorragende Expertise verfügen.

Kontakt
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Am Köllnischen Park 2
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