Tag Archives: Arztrecht

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Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Patientenrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Münster

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM

Landgericht Münster vom 09.04.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Inkompletter Querschnitt nach HWS-Versteifung, 250.000,- Euro plus Feststeller, LG Münster, Az.: 111 O 25/14

Chronologie:
Die Klägerin begab sich aufgrund leichter Beschwerden im Nackenbereich in die Klinik der Beklagten, in der der zwischenzeitlich verstorbene Neurochirurg als Belegarzt die Operation vornahm. Anlässlich dieser Operation wurde ihr Nervenkanal so erheblich geschädigt, dass sie einen inkompletten Querschnitt, sowie Blasen- und Mastdarmstörung erlitt. In einem flankierend laufenden Strafverfahren konnte ermittelt werden, dass der Operateur an einer Alkoholerkrankung litt, dennoch untersagte die verklagte Klinik seine Tätigkeit nicht.

Verfahren:
In dem Zivilverfahren hat das Landgericht Münster ein neurochirurgisches Gutachten eingeholt, das bestätigte, dass die Operation bei der Klägerin gar nicht erforderlich war. Dem Belegkrankenhaus wurden überdies eklatante Organisationsverschulden vorgeworfen. Das Landgericht hat die Beklagten sodann zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von 250.000,- Euro verurteilt. Ferner stellte das Gericht fest, dass die Beklagten auch zur Zahlung der weiteren materiellen Ansprüche verpflichtet seien, die einen Millionenbetrag ausmachen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Der vorliegende Fall ist schon als spektakulär anzusehen und erlebte einen erheblichen Medienrummel. Betroffen waren zahlreiche Patienten/-innen des verstorbenen Neurochirurgen, die oftmals straf- und zivilrechtlich vorgingen. Über die Höhe der Gesamtentschädigung müssen die Prozessvertreter und die Versicherer der Beklagten nunmehr in Verhandlungen eintreten, stellen RA Marius B. Gilsbach LLM, sowie Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwälte für Medizinrecht fest.

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Dirk Christoph Dr. Ciper LLM
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Medizinrecht, Arzthaftungsrecht und Versicherungsrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Köln

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr.D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht

Landgericht Köln vom 20.03.2018
Medizinrecht – Versicherungsrecht – Patientenrecht:
Erneute Prozessschlappe für DEVK – Rechtsschutzversicherung wegen verweigerter Deckungszusage, LG Köln, Az.: 24 O 247/17
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Chronologie:
Die bei der Beklagten rechtsschutzversicherte Klägerin ist durch einen ärztlichen Behandlungsfehler schwerstgeschädigt mit dauerhaftem Pflegebedarf. Nach Mandatsaufnahme sandten die Prozessvertreter der Klägerin der DEVK sämtliche entscheidungsrelevanten Informationen und Unterlagen zur Erteilung des Deckungsschutzes für ein Vorgehen gegen die Behandlerseite. Mit nicht nachvollziehbarer Argumentation verweigerte der Rechtsschutzversicherer den Deckungsschutz für eine gerichtliche Inanspruchnahme. Auch eine Vorstandsbeschwerde führte nicht zum Einlenken. Daher musste die Klägerin nunmehr gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Verfahren:
In dem Verfahren vor dem Landgericht Köln machte die Kammer kurzen Prozess und gab der DEVK eindeutig zu verstehen, dass sie für diese Angelegenheit den Deckungsschutz zu erteilen habe und zwar in vollem Umfange.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Leider ist der Öffentlichkeit nicht bekannt, mit welchen oft unseriösen Mitteln nicht nur gegnerische Haftpflichtversicherer, sondern auch Rechtsschutzversicherer ihren Versicherungsnehmern alle möglichen Steine in den Weg legen, wenn es um die Hilfe von schwerst medizingeschädigten Patienten geht. In solchen Fällen sind sowohl Rechtsprechung, als auch Politik gefordert, einem derartig unsäglichen Verhalten Einhalt zu gebieten: In den USA gibt es die sogenannten „punitive Damages“, ein Rechtsinstitut, mit dem auch Versicherer abgestraft werden können, wenn sie vorsätzlich und in unseriöser Art und Weise Regulierungen verweigern, beziehungsweise hinauszögern. Dieses Institut täte einigen Rechtsschutzversicherern in Deutschland auch einmal gut, zumal es für die geschädigten Versicherungsnehmer in vielen Fällen um existenzielle Probleme geht. So etwas scheint die DEVK aber offensichtlich nicht zu interessieren. Vielleicht gibt der vorstehende Prozessverlust dem Vorstand des Unternehmens einmal Gelegenheit, über sein Regulierungsverhalten nachzudenken, meinen Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach, LLM und Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Erneuter Prozesserfolg von Ciper & Coll. vor dem Landgericht Magdeburg.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

Landgericht Magdeburg vom 14.03.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Doppelbilder und vertikale Blickparese nach Punktion der Hirnkammer, 45.000,- Euro, LG Magdeburg, Az.: 9 O 619/16

Chronologie:
Die Klägerin begab sich in die Klinik der Beklagten zwecks operativer Behandlung von Hirndrucksymptomen. Dort legten die Mediziner eine Lumbaldrainage an. Postoperativ wurde eine zu tiefe Ein- und Fehllage des Ventrikelkatheters nachgewiesen, der operativ korrigiert werden musste. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin an Doppelbildern und einer vertikalen Blickparese.

Verfahren:
Bereits im Vorfeld des Prozesses war die Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern mit dem Vorfall befasst gewesen (Az. 2126/13) und gutachterlich hinterfragt. Der Direktor eines Universitätsklinikums stellte in seiner Expertise klar heraus, dass die im Hause der Beklagten vorgenommene Operation nicht lege artis erfolgte. Insbesondere stellte er fest, dass es bei Einlage eines Katheters über ein präkoronares oder koronares Bohrloch ab einem Duraniveau von ca. 5 cm zu einem eindeutigen Liquorabfluss kommt. Einen Katheter über eine Länge von 8 cm einzulegen und dort zu belassen, sei als fehlerhaft zu betrachten. Die Katheterfehllage wurde auch vom gerichtlich bestellten Gutachter bestätigt, so dass die Parteien im Ergebnis einen Vergleich über 45.000,- Euro abschlossen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Auch in dieser Sache ist einmal mehr bedauerlich, dass der Haftpflichtversicherer der beklagten Klinik vorgerichtlich trotz der klaren und eindeutigen Konstatierungen des im Schlichtungsverfahren involvierten habilitierten Gutachters keine Regulierung vornehmen wollte. Die Zusatzkosten für diesen Prozess belasten daher die Versichertengemeinschaft, konstatiert der sachbearbeitende Rechtsanwalt D.C.Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Erneuter Prozesserfolg von Ciper & Coll. vor dem Landgericht Bochum.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Details von Dr. D.C.Ciper LLM:

Landgericht Bochum vom 06.03.2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Spinalabszess mit Querschnittssyndrom, Harn- und Stuhlinkontinenz, 100.000,- Euro, LG Bochum, Az.: I – 6 O 189/14

Chronologie:
Der Kläger begab sich aufgrund einer Prostataerkrankung, die eine Operation erforderte, in die Klinik der Beklagten. Postoperativ traten schwerwiegende Komplikationen ein: So entwickelte sich ein Spinalabszess und eine hochgradige, linksbetonte Parese der unteren Extremitäten, sowie eine Harn- und Stuhlinkontinenz.

Verfahren:
Bereits vor dem Verfahren war die Gutachterkommission der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit dem Vorfall befasst und war im Ergebnis zu einer eindeutigen Fehlbehandlung im Krankenhaus der Beklagten gekommen. Die involvierten gerichtlichen Gutachter für Urologie und Orthopädie stellten zunächst entgegen den Ausführungen der Schlichtungsstelle heraus, dass die Behandlung nicht fehlerhaft gewesen sei. Hiergegen sind die Prozessvertreter des Klägers massiv und mit klarer Diktion und hochqualifizierter medizinischer Expertise vorgegangen, so dass der vom Gericht bestellte habilitierte Sachverständige für Orthopädie das erstellte Gutachten seines Oberarztes revidieren musste. Der Gericht hat den Parteien sodann einen Vergleich über pauschal 100.000,- Euro vorgeschlagen, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Gerade in denjenigen Fällen, in denen es für den Betroffenen um erhebliche Gesundheitsschäden geht, sind Gutachten, die qualitativ auf Bedenken stoßen, zu hinterfragen, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest. Auch in dieser Sache ist einmal mehr bedauerlich, dass der Haftpflichtversicherer der Beklagten nicht schon im Vorfeld der Klage aufgrund der Konstatierung der Schlichtungsstelle der Ärztekammer einen Regulierungsvorschlag unterbreitete. Die Zusatzkosten für das Verfahren gehen zu Lasten der Versichertengemeinschaft.

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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Oberlandesgericht Koblenz.Qu

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Oberlandesgericht Koblenz aus Februar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Implantation einer Totalendoprothese – Zurückverweisung an das Landgericht Trier, OLG Koblenz, Az.: 5 U 897/17

Chronologie:
Die Klägerin befand sich in 2014 in der Klinik der Beklagten zwecks Vornahme einer Hüftoperation. Postoperativ traten Komplikationen ein. Es kam zu mehreren Luxationen. Seither leidet die Klägerin erheblich unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Verfahren:
Die Prozessvertreter der Klägerin hatten bereits in der ersten Instanz vor dem Landgericht Trier (Az. 4 O 45/15) auf massive und grobe Behandlungsfehler, sowie Aufklärungsfehler der Behandlerseite hingewiesen und diese substantiiert vorgetragen. Dennoch wies das Landgericht Trier die Klage im Juni 2017 als sachlich unbegründet ab. Hiergegen richtet sich die Berufung der Klägerin. Der Arzthaftungssenat des OLG Koblenz ließ keine Zweifel daran aufkommen, dass das Urteil des Landgerichtes Trier unbrauchbar sei. Mit klaren Worten heißt es unter anderem explizit: „Das Urteil des Einzelrichters erweist sich hinsichtlich sämtlicher Behandlungsfehlervorwürfe, aber auch des Vorwurfs einer unzureichenden Aufklärung als nicht tragfähig. Es beruht auf einer verfahrensfehlerhaften Beweiswürdigung, beziehungsweise einer unvollständigen Beweisaufnahme…. Daher hält der Senat eine Zurückverweisung des Verfahrens für sachgerecht.“ Im Ergebnis hat der Oberlandesgerichtssenat das erstinstanzliche Urteil daraufhin aufgehoben und das Verfahren an das Landgericht Trier zurückverwiesen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Eine Aufhebung einer erstinstanzlichen Entscheidung und Zurückverweisung stellt bei Arzthaftungsprozessen einen absoluten Ausnahmefall dar: Selbst Ciper & Coll., die bundesweit jährlich bis zu eintausend Arzthaftungsprozesse führen, erleben Zurückverweisungen lediglich im Promillebereich. Besonders die klare Diktion des OLG-Senates zu der Entscheidung des Landgerichtes Trier ist beachtlich, stellen Rechtanwältin Agnes Szlachecki sowie Rechtsanwalt Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Berlin. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM:

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Landgericht Berlin aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären, da die Klägerin täglich mit ASS 100 mg medikamentiert wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Querschnittsbild, das durch eine intraspinale Blutung mit sub- und epiduralen Blutanteilen verursacht worden war.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines Neurochirurgisch-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Bereits vor der Klage hatte der MDK Berlin-Brandenburg ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen. Beide Gutachter konstatierten im Ergebnis ärztliche Fehlleistungen, die ursächlich für die eingetretene Gesundheitsschädigung waren. So heißt es unter anderem explizit: „Die Nichtbeachtung der ASS-Medikation vor einem hoch elektiven Eingriff ist als fehlerhaft zu bezeichnen.“ Die Parteien haben sich sodann auf einen pauschalen Entschädigungsbetrag von 90.000,- Euro geeinigt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Einmal mehr ist es bedauerlich, vor allem für die schwer in ihrer Gesundheit geschädigte Patientin, dass der Versicherer der beklagten Klinik, die ERGO-Versicherung, zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit gewesen war. In einem Ablehnungsschreiben vom 11.Februar 2015 schreibt sie lapidar, die beanstandete Behandlung sei einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen worden. Und weiter:“Danach konnte ein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.“ Das sehen zwei hochqualifizierte neurochirurgische Sachverständige, das Landgericht Berlin, die Prozessvertreter der Klägerin und nicht zuletzt auch diese selber, dann aber doch ganz anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Berlin

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Landgericht Berlin aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären, da die Klägerin täglich mit ASS 100 mg medikamentiert wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Querschnittsbild, das durch eine intraspinale Blutung mit sub- und epiduralen Blutanteilen verursacht worden war.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines Neurochirurgisch-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Bereits vor der Klage hatte der MDK Berlin-Brandenburg ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen. Beide Gutachter konstatierten im Ergebnis ärztliche Fehlleistungen, die ursächlich für die eingetretene Gesundheitsschädigung waren. So heißt es unter anderem explizit: „Die Nichtbeachtung der ASS-Medikation vor einem hoch elektiven Eingriff ist als fehlerhaft zu bezeichnen.“ Die Parteien haben sich sodann auf einen pauschalen Entschädigungsbetrag von 90.000,- Euro geeinigt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Einmal mehr ist es bedauerlich, vor allem für die schwer in ihrer Gesundheit geschädigte Patientin, dass der Versicherer der beklagten Klinik, die ERGO-Versicherung, zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit gewesen war. In einem Ablehnungsschreiben vom 11.Februar 2015 schreibt sie lapidar, die beanstandete Behandlung sei einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen worden. Und weiter:“Danach konnte ein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.“ Das sehen zwei hochqualifizierte neurochirurgische Sachverständige, das Landgericht Berlin, die Prozessvertreter der Klägerin und nicht zuletzt auch diese selber, dann aber doch ganz anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Landgericht Darmstadt aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Asymmetrien beider Schamlippen nach Laser Labienreduktion, LG Darmstadt, Az.: 8 O 79/14

Chronologie:
Die Klägerin hatte insbesondere beim Ausüben von Sport (Fahrradfahren) Probleme im Schambereich und begab sich daher in die Behandlung des Beklagten. Dieser führte die Beschwerden auf das Vorliegen vergrößerter Schamlippen zurück und riet ihr zu einer Laser Labienreduktion, die er sodann vornahm. Das Resultat war indes völlig unzufriedenstellend, zumal sich deutliche Asymmetrien bezüglich der beiden Schamlippen aufzeigten. Zu einer außergerichtlichen Einigung war der Versicherer des Beklagten nicht bereit, so dass die Patientin gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Verfahren:
Das Landgericht Darmstadt hat den Vorfall zunächst mittels eines gynäkologischen Gutachtens, in der Folge eines weiteren Gutachtens für plastische und ästhetische Chirurgie hinterfragen lassen. Der Zweitgutachter konstatierte insbesondere ein Übermaß der Gewebeentnahme und stellte Dokumentations- und Aufklärungsmängel fest, woraufhin das Gericht den Parteien einen Vergleichsvorschlag von 10.000,- Euro unterbreitete, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In Arzthaftungsverfahren herrscht im Regelfall der Grundsatz der facharztgleichen Beurteilung, so dass sich beispielsweise ein Gynäkologe an dem Maßstab eines durchschnittlichen Facharztes für Gynäkologie zu messen lassen hat. Stellt ein Gutachter dann ein Verhalten fest, das vom zu fordernden Maß abweicht, so liegt ein Verstoß gegen den fachärztlichen Standard vor. Entsprechend hatte sich der beklagte Gynäkologe auch am Facharztstandard eines plastischen Chirurgen messen zu lassen, wobei der Experte eine klare Fehlerhaftigkeit bemängelte, stellen der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach LLM, sowie Rechtsanwalt Dr. D.C.Ciper LLM, beide Fachanwälte für Medizinrecht heraus.

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Landgericht Halle aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kompartmentsyndrom nach Kniegelenksoperation, LG Halle, Az.: 6 O 259/14

Chronologie:
Die Klägerin litt an Beschwerden des rechten Kniegelenks. Sie begab sich daher in die Klinik der Beklagten, wo die Mediziner eine chronische Instabilität des Kniegelenks feststellten und eine arthroskopisch assistierte Ersatzplastik des hinteren Kreuzbandes vornahmen. Postoperativ traten Schmerzen ein, die nach einiger Zeit als Kompartmentsyndrom diagnostiziert wurden. Es war ein weiterer operativer Eingriff erforderlich. Die Klägerin wirft den behandelnden Ärzten eine fehlerhafte Operation sowie Nichtdiagnose des Kompartmentsyndroms vor.

Verfahren:
Das Landgericht Halle hat den Vorfall mittels eines unfallchirurgischen Sachverständigengutachtens eruieren lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter eine ärztliche Fehlerhaftigkeit bei der Behandlung fest, woraufhin das Gericht den Parteien eine gütliche Einigung einer Entschädigungssumme im vierstelligen Eurobereich vorschlug, die diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Bei Vorliegen eines Kompartmentsyndroms ist eine unverzügliche Behandlung des Betroffenen erforderlich. Ein Zeitverlust kann gravierende Folgen haben, die sich in dieser Angelegenheit allerdings nicht herausstellten, so dass der gerichtliche Vergleichsvorschlag als angemessen bezeichnet werden kann, meint der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Außenmeniskusteilresektion nach Ruptur; LG Mainz, Az.: 2 O 214/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich im Jahre 2014 wegen Knieproblemen in ein Universitätsklinikum, wo ein Riss des linken Außenmeniskus diagnostiziert wurde. Zur Resektion stellte sie sich sodann in der Praxis der Beklagten vor, wo der operative Eingriff erfolgte. Entgegen der Behandlung am Außenmeniskus erfolgte der Eingriff indes am Innenmeniskus. Die Klägerin litt in der Folge weiter an Beschwerden, so dass ein erneuter operativer Eingriff in einem Universitätsklinikum erforderlich war.

Verfahren:
Das Landgericht Mainz hat den Vorfall mittels eines orthopädischen Fachgutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte die befasste Gutachterin insbesondere heraus, dass es unverständlich erscheine, dass ein bildgebend derart massiv äußernder Befund am Außenmeniskusvorderhorn nicht gesehen worden sei. Das Gericht hat den Parteien daraufhin einen Vergleich über eine pauschale Entschädigungssumme von 8.000,- Euro angeraten. Außerdem soll die Beklagte weitere Anwaltskosten und Gerichtskosten tragen. Diesem Vergleich können beide Parteien noch im Januar 2018 widersprechen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Der in dieser Sache eingetretene Schaden liegt im Wesentlichen in einer unnötigen weiteren Operation. Darüber hinaus stellt das Gericht fest, dass die Zeitdauer zwischen der ersten und zweiten Operation bei der Schmerzensgeldbemessung zu berücksichtigen sei, meint RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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