Tag Archives: Arztrecht

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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Berlin. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen.

Landgericht Berlin aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären, da die Klägerin täglich mit ASS 100 mg medikamentiert wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Querschnittsbild, das durch eine intraspinale Blutung mit sub- und epiduralen Blutanteilen verursacht worden war.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines Neurochirurgisch-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Bereits vor der Klage hatte der MDK Berlin-Brandenburg ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen. Beide Gutachter konstatierten im Ergebnis ärztliche Fehlleistungen, die ursächlich für die eingetretene Gesundheitsschädigung waren. So heißt es unter anderem explizit: „Die Nichtbeachtung der ASS-Medikation vor einem hoch elektiven Eingriff ist als fehlerhaft zu bezeichnen.“ Die Parteien haben sich sodann auf einen pauschalen Entschädigungsbetrag von 90.000,- Euro geeinigt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Einmal mehr ist es bedauerlich, vor allem für die schwer in ihrer Gesundheit geschädigte Patientin, dass der Versicherer der beklagten Klinik, die ERGO-Versicherung, zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit gewesen war. In einem Ablehnungsschreiben vom 11.Februar 2015 schreibt sie lapidar, die beanstandete Behandlung sei einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen worden. Und weiter:“Danach konnte ein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.“ Das sehen zwei hochqualifizierte neurochirurgische Sachverständige, das Landgericht Berlin, die Prozessvertreter der Klägerin und nicht zuletzt auch diese selber, dann aber doch ganz anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Kontakt
Ciper & Coll.
Dirk Christoph Dr. Ciper LLM
ku damm 217
10719 Berlin
030
8532064
ra.ciper@t-online.de
http://www.ciper.de

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Berlin

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht:

Landgericht Berlin aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären, da die Klägerin täglich mit ASS 100 mg medikamentiert wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Querschnittsbild, das durch eine intraspinale Blutung mit sub- und epiduralen Blutanteilen verursacht worden war.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines Neurochirurgisch-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Bereits vor der Klage hatte der MDK Berlin-Brandenburg ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen. Beide Gutachter konstatierten im Ergebnis ärztliche Fehlleistungen, die ursächlich für die eingetretene Gesundheitsschädigung waren. So heißt es unter anderem explizit: „Die Nichtbeachtung der ASS-Medikation vor einem hoch elektiven Eingriff ist als fehlerhaft zu bezeichnen.“ Die Parteien haben sich sodann auf einen pauschalen Entschädigungsbetrag von 90.000,- Euro geeinigt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Einmal mehr ist es bedauerlich, vor allem für die schwer in ihrer Gesundheit geschädigte Patientin, dass der Versicherer der beklagten Klinik, die ERGO-Versicherung, zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit gewesen war. In einem Ablehnungsschreiben vom 11.Februar 2015 schreibt sie lapidar, die beanstandete Behandlung sei einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen worden. Und weiter:“Danach konnte ein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.“ Das sehen zwei hochqualifizierte neurochirurgische Sachverständige, das Landgericht Berlin, die Prozessvertreter der Klägerin und nicht zuletzt auch diese selber, dann aber doch ganz anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erfolgreich vor dem Landgericht Darmstadt

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht:

Landgericht Darmstadt aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Asymmetrien beider Schamlippen nach Laser Labienreduktion, LG Darmstadt, Az.: 8 O 79/14

Chronologie:
Die Klägerin hatte insbesondere beim Ausüben von Sport (Fahrradfahren) Probleme im Schambereich und begab sich daher in die Behandlung des Beklagten. Dieser führte die Beschwerden auf das Vorliegen vergrößerter Schamlippen zurück und riet ihr zu einer Laser Labienreduktion, die er sodann vornahm. Das Resultat war indes völlig unzufriedenstellend, zumal sich deutliche Asymmetrien bezüglich der beiden Schamlippen aufzeigten. Zu einer außergerichtlichen Einigung war der Versicherer des Beklagten nicht bereit, so dass die Patientin gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Verfahren:
Das Landgericht Darmstadt hat den Vorfall zunächst mittels eines gynäkologischen Gutachtens, in der Folge eines weiteren Gutachtens für plastische und ästhetische Chirurgie hinterfragen lassen. Der Zweitgutachter konstatierte insbesondere ein Übermaß der Gewebeentnahme und stellte Dokumentations- und Aufklärungsmängel fest, woraufhin das Gericht den Parteien einen Vergleichsvorschlag von 10.000,- Euro unterbreitete, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In Arzthaftungsverfahren herrscht im Regelfall der Grundsatz der facharztgleichen Beurteilung, so dass sich beispielsweise ein Gynäkologe an dem Maßstab eines durchschnittlichen Facharztes für Gynäkologie zu messen lassen hat. Stellt ein Gutachter dann ein Verhalten fest, das vom zu fordernden Maß abweicht, so liegt ein Verstoß gegen den fachärztlichen Standard vor. Entsprechend hatte sich der beklagte Gynäkologe auch am Facharztstandard eines plastischen Chirurgen messen zu lassen, wobei der Experte eine klare Fehlerhaftigkeit bemängelte, stellen der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach LLM, sowie Rechtsanwalt Dr. D.C.Ciper LLM, beide Fachanwälte für Medizinrecht heraus.

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Top Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Halle

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Landgericht Halle aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kompartmentsyndrom nach Kniegelenksoperation, LG Halle, Az.: 6 O 259/14

Chronologie:
Die Klägerin litt an Beschwerden des rechten Kniegelenks. Sie begab sich daher in die Klinik der Beklagten, wo die Mediziner eine chronische Instabilität des Kniegelenks feststellten und eine arthroskopisch assistierte Ersatzplastik des hinteren Kreuzbandes vornahmen. Postoperativ traten Schmerzen ein, die nach einiger Zeit als Kompartmentsyndrom diagnostiziert wurden. Es war ein weiterer operativer Eingriff erforderlich. Die Klägerin wirft den behandelnden Ärzten eine fehlerhafte Operation sowie Nichtdiagnose des Kompartmentsyndroms vor.

Verfahren:
Das Landgericht Halle hat den Vorfall mittels eines unfallchirurgischen Sachverständigengutachtens eruieren lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter eine ärztliche Fehlerhaftigkeit bei der Behandlung fest, woraufhin das Gericht den Parteien eine gütliche Einigung einer Entschädigungssumme im vierstelligen Eurobereich vorschlug, die diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Bei Vorliegen eines Kompartmentsyndroms ist eine unverzügliche Behandlung des Betroffenen erforderlich. Ein Zeitverlust kann gravierende Folgen haben, die sich in dieser Angelegenheit allerdings nicht herausstellten, so dass der gerichtliche Vergleichsvorschlag als angemessen bezeichnet werden kann, meint der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor dem Landgericht Mainz.

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Landgericht Mainz
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Außenmeniskusteilresektion nach Ruptur; LG Mainz, Az.: 2 O 214/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich im Jahre 2014 wegen Knieproblemen in ein Universitätsklinikum, wo ein Riss des linken Außenmeniskus diagnostiziert wurde. Zur Resektion stellte sie sich sodann in der Praxis der Beklagten vor, wo der operative Eingriff erfolgte. Entgegen der Behandlung am Außenmeniskus erfolgte der Eingriff indes am Innenmeniskus. Die Klägerin litt in der Folge weiter an Beschwerden, so dass ein erneuter operativer Eingriff in einem Universitätsklinikum erforderlich war.

Verfahren:
Das Landgericht Mainz hat den Vorfall mittels eines orthopädischen Fachgutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte die befasste Gutachterin insbesondere heraus, dass es unverständlich erscheine, dass ein bildgebend derart massiv äußernder Befund am Außenmeniskusvorderhorn nicht gesehen worden sei. Das Gericht hat den Parteien daraufhin einen Vergleich über eine pauschale Entschädigungssumme von 8.000,- Euro angeraten. Außerdem soll die Beklagte weitere Anwaltskosten und Gerichtskosten tragen. Diesem Vergleich können beide Parteien noch im Januar 2018 widersprechen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Der in dieser Sache eingetretene Schaden liegt im Wesentlichen in einer unnötigen weiteren Operation. Darüber hinaus stellt das Gericht fest, dass die Zeitdauer zwischen der ersten und zweiten Operation bei der Schmerzensgeldbemessung zu berücksichtigen sei, meint RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Flensburg

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Landgericht Flensburg
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelter Bandscheibenvorfall im Segment LW 4/5, 27.000,- Euro, LG Flensburg, Az.: 3 O 28/15

Chronologie:
Die Klägerin wurde aufgrund akuter Rückenschmerzen in die Klinik des Beklagten eingeliefert. Dort verwies sie auf einen zwei Jahre zurückliegenden Bandscheibenvorfall. Als einzige Therapiemöglichkeit nannten die Mediziner ihr das sogenannte DIANA-Verfahren, das auch vorgenommen wurde. Postoperativ verstärkten sich allerdings die Beschwerden.

Verfahren:
Das Landgericht Flensburg hat den Vorfall mittels eines neurochirurgischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter zahlreiche erhebliche Fehler, die teilweise nicht nachvollziehbar seien, fest. Auch Anamnese und Befunderhebung seien nicht in gebotenem Umfange erfolgt. Das Gericht hat den Parteien sodann einen Vergleich über 27.000,- Euro nahegelegt, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Die Verfahrenszeit in dieser Sache betrug rund drei Jahre. Das entspricht auch erfahrungsgemäß der Durchschnittsdauer eines Arzthaftungsprozesses, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Dr. D.C.Ciper LLM fest.

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Top-Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor dem Landgericht Stuttgart.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM Fachanwalt für Medizinrecht:

Landgericht Stuttgart vom 13.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Übersehenes metastasiertes Prostatakarzinom, 470.000,- Euro; LG Stuttgart, Az.: 20 O 132/15
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Chronologie:
Der Kläger stellte sich beim Beklagten zu einer Vorsorgeuntersuchung vor. Der Beklagte beschrieb die Prostata als palpatorisch sehr derb und notierte:“Prostatahyperplasie mit suspektem Tastbefund“. Er empfahl eine Kontrolluntersuchung. Es erfolgte eine transrektale Prostatastanzbiopsie mit der Diagnose eines Prostatakarzinoms. Dem Beklagten wird vorgeworfen, die erforderliche Diagnostik nicht bereits fünfzehn Monate früher vorgenommen zu haben. Es liegt beim Kläger ein fortgeschrittenes metastasiertes Prostatakarzinom vor.

Verfahren:
Bereits der MDK der zuständigen Krankenkasse hatte in zwei Gutachten die Fehlerhaftigkeit konstatiert. Auch der gerichtlich befasste Sachverständige spricht mit klaren Worten von einer Fehlbehandlung durch den Beklagten. Das Landgericht Stuttgart hatte den Parteien daraufhin zu einer gütlichen Einigung über pauschal 100.000,- Euro angeraten. Diesem Vergleichsvorschlag ist der Kläger jedoch aufgrund der Erheblichkeit seines Gesundheitsschadens nicht nähergetreten und beanspruchte eine höhere Abfindungssumme. Es konnte nunmehr eine gütliche Einigung über 470.000,- Euro erzielt werden.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Nicht immer sollte ein medizingeschädigter Kläger einem Vergleichsvorschlag eines Gerichtes sofort zustimmen. In Einzelfällen sind die von Gerichten in den Raum gestellten Abfindungssummen untersetzt, so wie hier. Die jetzt erzielte Summe entspricht derjenigen, die als angemessen anzusehen ist, meinen RA Dr. Dirk C. Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, sowie die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist, Fachanwältin für Medizinrecht.

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Top-Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Oberlandesgericht Hamm.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht:

Oberlandesgericht Hamm vom 22.11.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Aufklärungsmangel bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom (OSAS), 20.000,- Euro; OLG Hamm, Az.: 3 U 47/16

Chronologie:
Der Kläger begab sich in 2008 in die Behandlung beim Beklagten zu 1), der eine OSAS und eine gravierende Schnarchkrankheit diagnostizierte. Es erfolgte eine operative Begradigung der Nasenscheidewand, sowie eine weitere Operation mit Tonsillektomie und radiofrequentierter Thermotherapie. Seither leidet der Kläger u.a. unter dem Ausfall der Nasen- und Rachenfunktion, sowie Geschmacks- und Geruchssinnverlust. Er wirft den Behandlern eine ungenügende Aufklärung vor.

Verfahren:
Mit dem Vorfall war bereits das Landgericht Essen befasst gewesen und hatte die Klage als unbegründet abgewiesen (Az.: 1 O 139/13). Hiergegen richtet sich die Berufung des Klägers. Nach weiterer umfangreicher Beweisaufnahme durch den qualifizierten OLG-Senat, stellte sich im Ergebnis die fehlerhafte Aufklärung des Klägers heraus, weiterhin dass sich der Kläger bei ordnungsgemäßer Aufklärung in einem Entscheidungskonflikt bezüglich der Operation befunden hätte. Die Parteien schlossen daraufhin auf Anraten des Senats einen Widerrufsvergleich über 20.000,- Euro.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Auch diese Angelegenheit macht wieder deutlich, dass erstinstanzliche Entscheidungen in Arzthaftpflichtprozessen im Verlustfalle von Patienten in vielen Fällen durch Berufungsinstanzen hinterfragt werden sollten. Rund zehn Jahre nach dem streitgegenständlichen Vorfall kommt der geschädigte Kläger nunmehr doch noch zu seinem Recht, stellen Rechtsanwalt Dr. D.C.Ciper LLM und Rechtsanwältin Agnes Szlachecki klar.

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Top-Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erfolgreich vor Landgericht Kassel

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von RA Dr. Dirk C. Ciper LLM:

Landgericht Kassel vom 30.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Kompartmentspaltung bei Kompartmentsyndrom, 75.000,- Euro, LG Kassel, Az.: 2 O 1948/15

Chronologie:
Die Klägerin zog sich in 2010 beim Rodeln eine Fraktur des linken Unterschenkels zu, die unmittelbar operativ behandelt wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Kompartmentsyndrom, das jedoch fehlerhaft verspätet diagnostiziert wurde. Seit dem Vorfall leidet die Klägerin unter anderem an erheblichen Bewegungseinschränkungen.

Verfahren:
Das Landgericht Kassel hat zu dem Vorfall ein unfallchirurgisch-orthopädisches Sachverständigengutachten eingeholt. Im Ergebnis stellt der befasste Gutachter fest, dass die Behandlung der Klägerin in der beklagten Klinik vorwerfbar fehlerhaft erfolgte. Das Kompartmentsyndrom hätte früher behandelt werden müssen. Die Parteien haben daraufhin einen Widerrufsvergleich über 75.000,- Euro abgeschlossen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Bei Vorliegen eines Kompartmentsyndroms ist eine sofortige operative Intervention erforderlich. Ansonsten drohen massive Gesundheitsschäden, bis hin zur Amputation des betroffenen Beines. Da es sich in dieser Angelegenheit um einen Dauerschaden handelt, ist die Vergleichssumme als angemessen anzusehen, meint Rechtsanwalt Dr. Dirk C. Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Top-Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erfolgreich vor Landgericht Stralsund

Qualfizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. Dirk C. Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht

Landgericht Stralsund vom 25.10.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tod nach unterlassener histologischer Abklärung eines Adnextumors, 35.000,- Euro; LG Stralsund, Az.: 6 O 130/14

Chronologie:
Die zwischenzeitlich verstorbene Patientin begab sich wegen postmenopausaler Blutungen in die Praxis der Beklagten zu 2). Diese verwies sie zwecks Entfernung beider Eierstöcke in die Klinik der Beklagten zu 1), wo keine Gewebeprobe entnommen wurde. Über Monate hinweg verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Patientin. Erst fast ein Jahr später wurde sodann ein fortgeschrittenes Ovarialkarzinom diagnostiziert. Kurze Zeit später verstarb die Patientin.

Verfahren:
Das Landgericht Stralsund hat den Vorfall fachmedizinisch hinterfragen lassen. Der bestellte Sachverständige bemängelte insbesondere fehlende Abklärungen und Befunderhebungen, woraufhin die Parteien einen Widerrufsvergleich über eine pauschale Summe von 35.000,- Euro abschlossen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Das Verfahren wurde durch den legitimierten Rechtsnachfolger der Patientin, ihren Sohn betrieben. Verspätete Tumordiagnosen stellen einen Standardfall im Bereich der Arzthaftung dar, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr, LLM, Fachanwalt für Medizinrecht klar.

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