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Den Anforderungen von heute, morgen und auch übermorgen gerecht werden

Die bb-net media GmbH gestaltet rund 100 Meter an Arbeitsplätzen neu – mit System und Köpfchen

Seit mehr als zwei Jahrzehnten werden bei der bb-net media GmbH Geräte aus den Produktsparten Notebooks, PC-Systeme, TFT-Displays, Smartphones und Tablets in professionellen Prozessen geprüft, gereinigt und generalüberholt. Unter dem Leitspruch „Quality Creates Value“ hat sich das Unternehmen als einer der größten Aufbereiter gebrauchter Hardware am deutschen Markt etabliert. Das nachhaltige Geschäft floriert: Jährlich werden am Standort in Schweinfurt bis zu 100.000 Geräte geprüft und weiterverarbeitet. Um die große Bandbreite der Aufgaben unter einem Dach zusammenzuführen und so den Prozess der professionellen IT-Aufbereitung weiter zu optimieren, wurden alle Abteilungen jetzt in einem Gebäude mit mehr als 3000 Quadratmetren Arbeitsfläche vereint. Damit die 65 Mitarbeiter bestens ausgerüstet sind, wurde gemeinsam mit den Spezialisten von KRIEG WORKFLEX ein Arbeitsplatzsystem geschaffen, das neben ergonomischen Aspekten vor allem auch höchste Flexibilität und Wirtschaftlichkeit gewährleistet.

Die Akzeptanz von aufbereiteter Hardware ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Denn die Aufbereitung eines Computers benötigt deutlich weniger Ressourcen und es
werden weniger Abfallstoffe produziert, als bei der Herstellung eines neuen Systems. Das Angebot ist somit ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz. Leasingrückläufer oder Geräte aus Rollback-Projekten großer Unternehmen, die in regelmäßigen Abständen ihre gesamte IT auf den neuesten Stand bringen, erhalten einen zweiten Lebenszyklus. Auf diesen so genannten Refurbishment-Prozess, an dessen Ende ein Produkt steht, hat sich die bb-net media GmbH spezialisiert. Von Apple Produkten bis Notebooks, von PC-Systemen über TFT Displays bis Dockingstationen: Das einmalige Konzept des Premium-Aufbereiters und Spezialdistributors kommt bei Händlern genau wie bei gewerblichen Verbrauchern und Privatleuten gut an.

In der Fertigungsstätte in Schweinfurt werden monatlich mehr als 5000 Geräte aufbereitet. Damit das gelingt, braucht es industriegleiche Prozesse, die denen eines Hardwareherstellers gleichen. Und eine optimale Raumnutzung – nur so können in kurzen Laufzeiten große Stückzahlen bewältigt werden. Die Fertigung umfasst simultane Bearbeitungsplätze – dazu gehören Installationsbänke, Umlauf-Paternostersysteme, Arbeitsplätze für die technische und optische Aufbereitung, halbautomatische Verpackungsstraßen, ein Sicherheitsbereich für die Projektbearbeitung und Datenlöschung sowie diverse Stellplätze. 100.000 Einheiten, darunter 65.000 Geräte mit Microsoft Lizenz, werden jährlich bei der bb-net media GmbH aufbereitet, hinzu kommen weitere Distributionsartikel, Neuwarekomponenten und Used IT.

Professionelle und multifunktionale Lösung erwünscht

Anfangs hatte der Betrieb seine Fertigung, das Lager und die Verwaltung auf mehrere Hallen am Standort verteilt. Die Ausstattung bestand aus günstigen Einzellösungen und gebrauchten Anlagen, was sich als wenig funktional herausstellte. Manche Arbeitsplätze waren in Eigenregie selbst entworfen und gebaut worden, eigneten sich nur für einen einzelnen Arbeitsschritt. „Unser Wunsch war es, mit dem Bau einer neuen großen Halle endlich auch eine Lösung zu installieren, die deutlich professioneller und multifunktional ist“, erklärt Geschäftsführer Michael Bleicher. Für die fortan 3000 Quadratmeter zur Verfügung stehende Fertigungs- und Lagerfläche gab es ein übergeordnetes Ziel: ein durchdachtes und einheitliches Arbeitsplatzsystem, das den gesamten Fertigungsprozess optimal abbildet.

Der Zeit einen Schritt voraus sein und den Kunden entscheidende Vorteile bieten – das ist der Anspruch des Unternehmens. Um dem hochtechnologischen Prozess an den Arbeitsplätzen genau nach dieser Firmenphilosophie gerecht zu werden, hielt die bb-net media GmbH Ausschau nach einem System, das sich für alle Anwendungsbereiche eignete. Auf der Suche nach einem möglichen Anbieter wurde schnell KRIEG WORKFLEX identifiziert – über Gespräche mit befreundeten Firmen und Recherchen im Internet. Bleicher: „Die Webseite war ansprechend, auch der Katalog war interessant und die Beispiele sprachen uns direkt an.“ Dass sich die bb-net media GmbH letztendlich für KRIEG WORKFLEX entschied, hing auch mit der Spezialisierung, der Farbenvielfalt und den flotten Kommunikationswegen zusammen. „Alles ging schnell, einfach und pragmatisch, so dass auch wir eine rasche Entscheidungen treffen und alle Detailsabsprachen vornehmen konnten.“

Vom Postwareneingang bis zur Endprüfung

Der Wertschöpfungsprozess bei der bb-net media GmbH beginnt nach dem Ankauf von Hardware mit dem klassischen Postwareneingang und einer individuellen Bewertung. Es folgen die optische und technische Erfassung: Ist die Hardware zu alt oder zu stark beschädigt, wird sie entsorgt. Für alte oder stark abgenutzte Systeme, bei denen eine Aufbereitung unrentabel ist, übernimmt der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb die fachgerechte Demontage. Für alle anderen IT-Produkte beginnt die professionelle Aufbereitung. Täglich werden mehr als 250 Geräte nach höchsten Qualitätsansprüchen überarbeitet – von der gründlichen Reinigung und optischen Aufbereitung über die technische Instandsetzung bis hin zur Aufrüstung mit neuen Komponenten. Nach der Generalüberholung erfolgt die vollständige Vorinstallation und Konfiguration. Dazwischen liegen zahlreiche Aufbereitungsstufen, der Umbau und die Aufrüstung der Geräte, verschiedenen Zwischen- und Endprüfungen. Der Qualitäts- und Verarbeitungsansatz im Betrieb ist einmalig – gerade auch in Hinblick auf die Datensicherheit: Die übernommenen Geräte werden vollständig anonymisiert. In einem extra Sicherheitsbereich werden Datenträger mehrfach überschrieben und eine Wiederherstellung unmöglich gemacht. Bei besonders sensiblen Datenbeständen bietet der zertifizierte Datenvernichtungsbetrieb die maschinelle Vernichtung an.

„Wir hatte sehr konkrete Vorstellung davon, was wir in Hinblick auf die Arbeitsplatzgestaltung wollten“, erinnert sich Bleicher. Über die Webseite von KRIEG WORKFLEX stellte sich das Unternehmen sämtliche Objekte selbst zusammen und begutachtete diese anhand von 3D-Zeichnungen. Sind die Listen vollständig? Stimmen die Montagelängen? Welches Zubehör braucht es? Das Team von KRIEG WORKFLEX prüfte die Bestellung und agierte als Berater. „Nach 48 Stunden hatten wir das Erstangebot auf dem Tisch, das war beeindruckend.“

Die Gestaltung der Arbeitsplätze sollte zur Corporate Identity des Unternehmens passen. „Diese Option hat nur KRIEG WORKFLEX angeboten. Uns war sehr daran gelegen, die Farbzusammenstellung genau nach unseren Ideen umzusetzen.“ Die gesamte Architektur ist in einem dunklen Anthrazit in Kombination mit einem Silberton und einem Lichtgrau gehalten. Ob Fertigungshalle, Hochregale oder Einbauten: Dieses einheitliche Design spiegelt sich im ganzen Gebäude. Das bisher vorhandene Mobiliar wurde daher komplett ausgemustert, damit es keine Unterschiede mehr bei den Formaten gibt und alles einheitlich ins Bild passt. Insgesamt wurden rund 100 Meter Arbeitsplatzsysteme eingerichtet, dazu passend auch Arbeitstische für die mobile Montage vor Ort und Wagen, um die Ware im Haus zu verteilen.

Noch während der Bauphase der neuen Halle erfolgte die Warenanlieferung. „Alles termingerecht und vollständig – das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit“, lobt Bleicher. Binnen fünf Tagen waren sowohl der Basisaufbau als auch die Anbauten erledigt. Die Tische wurden mit eigenen Haltersystemen kombiniert, die es so typischerweise nicht gibt, jetzt aber speziell aufgrund des Bedarfs zugefügt wurden. „Das bestehende System ist so flexibel und variantenreich, also mussten wir nichts bohren.“

Strukturierte Arbeitsplätze für die 5S-Methode

An den Reinigungsarbeitsplätzen haben die Mitarbeiter das aktuelle Gerät vor sich am Tisch, alle Hilfsmittel, Tücher und Stoffe stehen auf einer Konsole. Dadurch wird stets ein sauberer, ordentlicher und aufgeräumter Arbeitsplatz gewährleistet. Bleicher: „Wir agieren nach der 5S-Methode, eine systematische Vorgehensweise hat also höchste Relevanz. Die Arbeitsplätze sind jetzt so strukturiert und organisiert, dass sich jeder auf seine wertschöpfende Tätigkeit konzentrieren kann. Die Arbeitsumgebung ist bestens gestaltet, alles ist genau beschriftet und hat seinen Platz.“ Die Angestellten finden sich auch dann zurecht, wenn sie im Rahmen der rotierenden Aufgaben einen Arbeitsplatz wechseln – denn überall gibt es ein einheitliches System. Nach der Reinigung gehen die Produkte weiter zur Installation, Fertigung, Aussteuerung, Aufbereitung und softwareseitigen Installation. Die Tische sind an Rollbahnen angegliedert, die jeweils passenden Werkzeuge und Materialien stehen bereit. Am Ende des Prozesses wartet die Verpackungsmaschine – auch eine innovative Vermarktung und die zuverlässige Logistik sind wichtige Bestandteile im Prozess.

Aufgrund des modularen Systems von KRIEG WORKFLEX wurden die verschiedene Bauteile zusammengestellt und so für jeden Arbeitsplatz das Optimum erreicht. „Manches haben wir zweckentfremdet und dadurch genau für unsere Bedürnisse angepasst. Das ist ein absoluter Vorteil.“ So viel Standard wie möglich – so viel Sonderlösungen wie nötig. Nach diesem Leitsatz wurde das passende Konzept für die bb-net media GmbH gefunden und realisiert. „Weil KRIEG WORKFLEX eben Hersteller ist und nicht nur Lieferant, wurde voll und ganz auf unsere Bedürfnisse eingegangen – und das zu einem fairen Preis.“

Schnelle Umrüstungen jederzeit möglich

Die bb-net media GmbH bietet ihren Angestellten vielfältige Betätigungsfelder und ein Arbeitsumfeld mit wechselnden Aufgaben. Damit das engagierte Team täglich mit großer Sorgfalt seiner Arbeit nachgeht und dabei Höchstleistungen bringen kann, wurde bei der Arbeitsplatzgestaltung auf direkten Mehrwert und entscheidenden Nutzen größter Wert gelegt. Ist eine Arbeitshöhe nicht ideal eingestellt? Sind die Lochwände zu niedrig oder zu hoch? Braucht der Mitarbeiter weitere Anpassungen? Im Einsatz zeigt sich, wo welcher Arbeitsplatz noch Veränderungen bedarf, diese sind binnen weniger Stunden und mit nur einigen Handgriffen dann machbar. Da sich die IT-Welt so schnell verändert, muss das Team im Aufbereitungsprozess oft auf wechselnde Gerätesysteme eingehen. Mit einigen Zubehörprodukten wird eine komplette Linie auf Neuprodukte umgerüstet. „Unsere Arbeitsplätze sind jetzt so flexibel, dass wir den Anforderungen von heute, morgen und auch übermorgen gerecht werden“, sagt Bleicher. Wenn ein Arbeitsplatz verändert werden muss, dann lässt sich der Umbau schnell und einfach durchführen.

„Unsere Leute gehen voller Elan an ihren Arbeitsplatz. Alles ist sortiert und vorhanden, was für den Arbeitsschritt benötigt wird. Zusätzlich sind die Arbeitsplätze auf die individuellen Bedürfnisse eingerichtet.“ Nicht nur unnötige Zwischenwege sind entfallen. „Wir konnten mit Hilfe von KRIEG WORKFLEX eine völlig neue Arbeitsumgebung schaffen.“ Wo vorher ein Regalsystem dafür sorgte, dass sich die Menschen immer wieder bücken mussten und schon auf der zweiten Höhe kein optimales Licht mehr vorhanden war, wird heute deutlich auf Ergonomie und identischen Lichteinfall geachtet. Die bedürfnisorientierte Arbeit an Konsolen und auf zwei oder sogar drei Ebenen steigert den Komfort und somit auch die Effizienz. „Unsere Ausbringungsmenge und auch die Zufriedenheit hat sich erhöht – um das Fünffache im Vergleich zum alten Standort. Wir haben also die genau richtige Entscheidung getroffen.“

Informationen über die bb-net media GmbH
Das inhabergeführte Unternehmen wurde 1995 als Onlinehandel gegründet und ist heute einer der größten deutschen IT-Aufbereiter und Microsoft Authorized Refurbisher. Die bb-net media GmbH hat sich als innovativer Aufbereiter zu einem qualifizierten Partner für den Groß- und Facheinzelhandel sowie gewerblichen Anwender entwickelt hat. Am Standort im Industriegebiet Maintal der Stadt Schweinfurt wird vom 65-köpfigen Team der gesamte Prozess abgewickelt – von der Auditierung über zertifizierte Datenlöschung bis hin zur fertigungsähnlichen Aufbereitung oder Entsorgung. Bei dem herstellerähnlichen Produzenten, Spezialdistributor und Lösungsanbieter treffen Qualität und Präzisionsarbeit zusammen. Die überarbeiteten Geräte werden mit neuer Software versehen und unter der Marke „tecXL – Technik wie neu“ zurück in den Markt gebracht. Woche für Woche sind mehr als 1000 Geräte bei Onlinehändlern, Fachgeschäften und Distributoren erhältlich. Zusätzlich kooperiert die bb-net media GmbH mit den wichtigsten deutschen Systemhaus- und IT-Einkaufsverbänden. In Zukunft will sich das fränkische Unternehmen hin zum vollumfänglichen IT Lifecycle Anbieter und Spezialdistributor in ganz Europa weiterentwickeln.

Mit der Realisierung von maßgeschneiderten Arbeitsplatzlösungen begleitet die KRIEG GmbH & Co. KG seit 1956 nachhaltig den Prozess zu gesünderen und produktiveren Arbeitsplätzen für mehr Wirtschaftlichkeit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heimsheim hat sich vor allem mit der Marke KRIEG WORKFLEX etabliert. Seit mehr als 60 Jahren sorgt der Hersteller dafür, dass Menschen an ihren Arbeitsplätzen produktiv, gesund und gerne arbeiten. An drei eigenen Produktionsstandorten mit mehr als 120 Mitarbeitern in Deutschland fertigt das Unternehmen betrieblichen Arbeitsplatzsysteme, Fachbodenregale und Büromöbel selbst. Ergänzt durch ein umfangreiches Handelsprogramm können die Kunden aus einem kompletten Einrichtungssortiment mit mehr als 45.000 Produkten wählen. Von der ersten Skizze bis zur bezugsfertigen Montage passiert bei KRIEG alles aus einer Hand. Bei der Produktentwicklung stehen Themen wie Greifraumoptimierung, Ergonomie und eine effiziente Materialbereitstellung mit im Vordergrund. Langjährige Erfahrung, wissenschaftliche Erkenntnisse und modernste Gestaltung fließen in die wirtschaftlichen Arbeitsplatzlösungen mit ein. Ob für die Bereiche Fertigung, Werkstatt, Montage, Prüfung oder Verpackung; ob Einzelarbeitsplatz, Gruppenarbeitsplatz oder Fließfertigung: Mit höchstem Anspruch eines deutschen Herstellers und der Kompetenz eines fachkundigen Teams ermöglicht KRIEG die Umsetzung effektiver Arbeitsprozesse unter dem Vorzeichen von Produktqualität.

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Bildquelle: Krieg

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Andreas Henn neuer ASCON Geschäftsführer

Henns Marktkompetenz stärkt die ASCON GmbH

Andreas Henn neuer ASCON Geschäftsführer

Andreas Henn, GF ASCON GmbH

Bonn, 13.11.2017. Die ASCON Gesellschaft für Abfall und Sekundärrohstoff Consulting mbH hat Andreas Henn zum zweiten Geschäftsführer bestellt. Er verantwortet die operativen Geschäfte Sortierung, Verwertung und Retrologistik. Andreas Henn bringt ausgewiesene Kompetenz für den Bereich mit, er ist bereits seit über 15 Jahren im Markt für Verpackungsentsorgung und Recycling tätig. Nach seinem Studium „Technischer Umweltschutz“ in Paderborn erwarb er seinen MBA. Henn leitete verschiedene Standorte in der Entsorgungswirtschaft, bevor er zehn Jahre bei einem dualen System in verschiedenen Positionen tätig war: Begonnen hat er als Regionalleiter und Leiter Sortierung und war später u. a. für die Einführung von Wertstofftonnen zuständig, bevor er die Leitung der Abteilung Rücknahmesysteme übernahm.

„Andreas Henn ist ein Gewinn für die ASCON GmbH“, sagt Sascha Schuh, Geschäftsführer der ASCON Resource Management Holding. „Wir werden die operativen Geschäfte der ASCON weiter ausbauen und unsere Marktposition stärken. In diesen Prozess passen Profil, Erfahrung und die detaillierten Marktkenntnisse von Andreas Henn perfekt.“

ASCON Gesellschaft für Abfall und Sekundärrohstoff Consulting mbH wurde im Jahr 2000 als international ausgerichtetes Beratungsunternehmen für umfassendes Umwelt-, Abfall- und Recyclingmanagement gegründet. Mittlerweile hat sie sich zu einem Experten für nachhaltiges Stoffstrommanagement entwickelt. ASCON berät Kunden weltweit lösungs- und leistungsorientiert, ist Spezialist für die Sammlung, Sortierung, Aufbereitung, Verwertung und den Handel von Sekundärrohstoffen international und betreibt eigene Rücknahme- und Verwertungssysteme. Management und Führungskräfte verfügen über mehr als 20 Jahre Markterfahrung. ASCON GmbH ist Entsorgungsfachbetrieb (Efb) und zertifizierter TÜV-Verwerter. Als Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH bieten wir ASCON Kunden einen exzellenten Service plus die Synergien einer starken Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft.

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ASCON macht Bundestagswahlkampf umweltfreundlich

Rücknahme und Recycling von Wahlplakaten durch ASCON

ASCON macht Bundestagswahlkampf umweltfreundlich

ASCON Gesellschaft für Abfall und Sekundärrohstoff Consulting mbH

Bonn, 11.09.2017. Nach der Landtagswahl in NRW im Frühjahr 2017 hat ASCON einen Pilotversuch für die Sammlung und Verwertung von Wahlplakaten aus Polypropylen (PP) gestartet. Dieser ist äußerst erfolgreich verlaufen, rund 20 Tonnen wertvolles Polypropylen konnten gesammelt und recycelt werden. Bisher wurden die Plakate nach Wahlen in die Verbrennung gebracht – und das ist weder zeitgemäß noch umweltfreundlich.

„Auf Basis dieses Erfolgs in NRW bieten wir den Service Rücknahme und Recycling von Wahlplakaten jetzt bundesweit allen Parteien an“, sagt Andreas Henn, Abteilungsleiter Sortierung, Verwertung und Retrologistik. „Die Resonanz ist groß, viele politische Verbände haben schon ihre Bereitschaft zum Mitmachen signalisiert.“

Zahlreiche freiwillige Helfer aus vielen Parteien werden Wahlplakate aus Polypropylen nach der Bundestagswahl abhängen und mit Hilfe der lokalen Entsorger an zentralen Stellen sammeln. Von dort aus werden die Paletten durch ASCON zu Kunststoffrecyclern gebracht, wo die Plakate geshreddert, gemahlen und gesäubert werden, um einen erstklassigen Sekundärrohstoff zu erhalten. Dieses Mahlgut aus dem Kunststoff Polypropylen wird dann wieder zur Herstellung von neuen Produkten, ggf. sogar zur Herstellung neuer Hohlkammerplakate eingesetzt.

„Mit diesem Rücknahmesystem etabliert ASCON ein weiteres, Erfolg versprechendes Recyclingsystem für kostbare Sekundärrohstoffe“, so Andreas Henn. „Dazu kommt eine sehr positive Resonanz von Parteien und Bürgern, über die wir uns freuen. Wir werden dieses System für die Rücknahme und Verwertung von Kunststoffplakaten weiter ausbauen, um noch mehr wertvolle Stoffe in den Kreislauf zurückzuführen.“

ASCON Gesellschaft für Abfall und Sekundärrohstoff Consulting mbH wurde im Jahr 2000 als international ausgerichtetes Beratungsunternehmen für umfassendes Umwelt-, Abfall- und Recyclingmanagement gegründet. Mittlerweile hat sie sich zu einem Experten für nachhaltiges Stoffstrommanagement entwickelt. ASCON berät Kunden weltweit lösungs- und leistungsorientiert, ist Spezialist für die Sammlung, Sortierung, Aufbereitung, Verwertung und den Handel von Sekundärrohstoffen international und betreibt eigene Rücknahme- und Verwertungssysteme. Management und Führungskräfte verfügen über mehr als 20 Jahre Markterfahrung. ASCON GmbH ist Entsorgungsfachbetrieb (Efb) und zertifizierter TÜV-Verwerter und Mitglied der ASCON Resource Management Holding GmbH, einer starken Unternehmensgruppe der Kreislaufwirtschaft.

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Kompetenter Partner für Abwassertechnik, Reinigungs- und Druckluftsysteme

25 Jahre Firma EcoTec

Kompetenter Partner für Abwassertechnik, Reinigungs- und Druckluftsysteme

Geschäftsführer Guido Wimmer und Team. (Bildquelle: Foto: Nina Krüsmann)

Aachen. „Bestehendes optimieren – Innovatives planen“ – das war und ist in der Firmengeschichte von EcoTec das Motto. Wie man ökologisch nachhaltig handelt und gleichzeitig Kosten spart, weiß Guido Wimmer. Der Geschäftsführer der Firma EcoTec Verfahrenstechnik ist mit seinem zehnköpfigen Team ein kompetenter Partner für Abwassertechnik, sowie Reinigungs- und Druckluftsysteme. In diesem Jahr feiert die Firma ihr 25-jähriges Bestehen.

Die EcoTec Verfahrenstechnik GmbH wurde Anfang 1992 von Diplom-Ingenieur Werner Robens und Professor Dr. Herbert Robens gegründet. Ihr vielfältiges verfahrenstechnisches Know-How und ganzheitliche Angebote haben die Firma geprägt. Das Hauptaugenmerk liegt bis heute auf der Konzeption und dem Vertrieb kostengünstiger technologischer Gesamtproblemlösungen für die mittelständische Wirtschaft und das Handwerk. Dabei stehen nicht die Hauptgewerke, sondern die für Industrie und Mittelstand unabdingbare Technik der Nebenprozesse im Fokus.

2012 übernahm Diplom-Ingenieur Guido Wimmer die EcoTec Verfahrenstechnik und zog an den heutigen Firmensitz an der Kaubendenstraße 16. Ein Vertriebsbüro in Münster existiert bereits seit 2016, eine weitere Servicestelle im Kölner Raum ist in Planung. „Im Bereich Energie und Umwelt schlummert großes Einsparpotential. Aktiv zu werden bedeutet, mit einer kurzfristigen, zusätzlichen Investition langfristige ökologische und ökonomische Vorteile zu generieren“, betont Wimmer. Im Bereich Wasser und Abwasser optimiert oder erweitert die EcoTec bestehende Wasser- und Abwassernetze oder konzipiert neue Lösungen. Im Bereich der Reinigungstechnik werden angepasste Lösungen für Bodenreinigung, Hochdruckreinigung sowie die Reinigung von Maschinen und Maschinenteilen entwickelt.

Wichtigstes Medium neben Strom stellt in der Industrie die Druckluft dar. Hier bietet die EcoTec das gesamte Spektrum von der Planung bis zur Errichtung kompletter Druckluftstationen bundesweit an. Regelmäßig werden neue bzw. modernisierte Autohäuser mit der kompletten Drucklufttechnik (Drucklufterzeugung und Rohrleitungsnetz) und Abwasserrecyclingtechnik für die Waschanlage von der EcoTec ausgerüstet. Mit den Markenvertretungen für Ingersoll-Rand, Alup und Boge werden für jeden Anwendungsfall die passenden und wirtschaftlich nachhaltigen Lösungen geliefert. Selbstverständlich stehen für diesen Bereich auch Servicetechniker und Mietgeräte zur Verfügung.

Infos unter www.ecotec-online.de

Das Hauptaugenmerk der EcoTec Verfahrenstechnik GmbH liegt bis heute auf der Konzeption und dem Vertrieb kostengünstiger technologischer Gesamtproblemlösungen für die mittelständische Wirtschaft und das Handwerk. Ein weiteres Unternehmensziel ist die Einrichtung gewerblicher Dienstleistungen zur Aufbereitung und Entsorgung von Reststoffen, deren anfallende Menge eine betriebliche Investition in eigene Aufbereitungstechnologien nicht rechtfertigen.

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Großauftrag aus der Schweiz: Nichteisenmetalle aus MVA-Asche werden Wertstoffe

Aufbereitung und Veredlung von Metallen aus MVA-Schlacke und anderen metallhaltigen Fraktionen

Großauftrag aus der Schweiz: Nichteisenmetalle aus MVA-Asche werden Wertstoffe

Die Unternehmenszentrale der DHZ AG im schweiz. Lufigen wurde mit nachhaltigen Materialien gebaut.

BHS-Sonthofen hat von der schweizerischen DHZ AG den Auftrag erhalten, eine vollständige Anlage zur Aufbereitung von aufkonzentrierten Metallen aus MVA-Asche zu bauen. Ebenso können mit der Anlage verschiedenste metallhaltige Fraktionen aufbereitet und veredelt werden. Herzstücke der beiden Aufbereitungslinien sind verschiedene Recyclingmaschinen von BHS, die sich durch effizientes selektives Zerkleinern auszeichnen. Der Auftrag aus der Schweiz ist der größte, den der Geschäftsbereich Recyclingtechnik seit seiner Gründung erhalten hat.

Die Schweizer DHZ AG betreibt in Lufingen/Kanton Zürich eine moderne Deponie mit angegliedertem Wertstoffcenter. In diesem werden Wert- und Störstoffe vor der Deponierung aussortiert und einer weiteren Verwertung zugeführt. Einen wesentlichen Teil des Wertstoffcenters belegt supersort®, eine Aufbereitungsanlage für Asche aus Müllverbrennungsanlagen (MVA) mit einer Verarbeitungskapazität von über 100.000 t Schlacke im Jahr.

Um die Metalle, die mit der Anlage supersort® bereits wesentlich aufkonzentriert werden, weiter aufzubereiten und zu veredeln, baut DHZ im benachbarten Oberglatt eine neue Aufbereitungsanlage mit dem Namen supersort®metall. Der Neubau wird Nichteisenmetall-Konzentrate aus Kundenanlagen sowie den Anlagen supersort® und supersort®fein der DHZ aufbereiten, im Weiteren metallhaltige Feinfraktionen aus dem Shreddern von Autoschrott oder Elektronikgeräten. Auch das Blei aus der Aufbereitung von Kugelfangmaterial aus Schießständen lässt sich verwerten. Ziel ist, aus dem Konzentrat qualitativ hochwertige, schwere und leichte Nichteisenmetall-Fraktionen zu gewinnen, die direkt an ein Schmelzwerk oder die Industrie verkauft werden. Der Anlagendurchsatz pro Linie beträgt 10 t/Std.

Bei der Vergabe des Auftrages war es für DHZ besonders wichtig, ein trockenes Aufbereitungsverfahren anzuwenden, denn eine Nass-Aufbereitung hätte infolge hoher Anforderungen an die Wasser- und Schlammbehandlung beträchtliche Kosten verursacht.

Deshalb fiel die Wahl auf die selektive Zerkleinerung mit Maschinentechnik von BHS-Sonthofen, welche die zentralen Komponenten der Anlage darstellen. Die Maschinentechnik für die Recyclingindustrie basiert auf dem Prinzip der Prallzerkleinerung mit Prallmühlen.

BHS-Sonthofen wird 2016 nicht nur die Maschinentechnik liefern, sondern die gesamte neue Anlage schlüsselfertig errichten. Der Lieferumfang umfasst zwei vollständige Linien – eine für die Aufbereitung mit Korngrößen zwischen 8 und 100 mm sowie eine für die Feinaufbereitung mit Korngrößen zwischen 0 und 10 mm. BHS liefert alle Komponenten von der Beschickung bis zu den Big-Bag-Befüllstationen. Das beinhaltet unter anderem verschiedene Typen von BHS-Prallmühlen, Siebmaschinen, Zick-Zack-Sichter, Zyklonabscheider, Trommel-Magnetabscheider und Trenntische, ferner die gesamte Fördertechnik, die Entstaubungsanlage sowie den Stahlbau, die Steuerung und die Visualisierung.

Zum Einsatz kommen von BHS-Sonthofen eine Prallmühle vom Typ PM 0806 sowie zwei Rotorprallmühlen vom Typ RPMV 1113 und RPMX 1513. Diese Maschinen verarbeiten die Körnung von 8 bis 100 mm und übernehmen die Feinaufbereitung von 0 bis 10 mm. Am Ende des Prozesses wird das aufbereitete Material – zum Beispiel nach leichten und schweren Nichteisenmetallen, ferromagnetischem Material, Überkorn und Staub – sortenrein getrennt in Big-Bags abgefüllt.

Alfred Weber, der Vertriebsleiter für die Recyclingtechnik bei BHS, sieht den Weg der BHS bestätigt, mehr und mehr vollständige Anlagen anzubieten: Unser Auftraggeber hat honoriert, dass wir nicht nur einzelne Maschinen liefern, sondern die Verantwortung für die einwandfreie Funktion der gesamten Anlage übernehmen. Der Auftrag von DHZ ist übrigens der größte, den der Geschäftsbereich Recyclingtechnik seit seiner Gründung im Jahr 2001 erhalten hat.

Der Bau der Anlage begann Anfang 2016, es ist geplant, sie im Sommer 2016 in Betrieb zu nehmen.

Hintergrund

BHS Prallmühlen
Die Maschinentechnik von BHS für die Recyclingindustrie umfasst verschiedene Typen an Prallmühlen mit horizontaler oder vertikaler Welle. Alle arbeiten nach dem Prinzip der Prallzerkleinerung. Je nach Anwendung und Aufgabematerial sowie dem gewünschten Output-Ergebnis werden die geeigneten Recyclingmaschinen ausgewählt.

Bei der BHS Prallmühle vom Typ PM mit horizontaler Welle gelangt das Aufgabematerial über einen Einlaufschacht in den Prallraum, wird von dem schnell rotierenden Rotor erfasst und von diesem gegen die Prallwerke geschleudert. Im oberen Bereich des Prallraums wird das Material vorzerkleinert und im unteren Bereich auf die gewünschte Endkörnung gebrochen.

Die BHS Rotorprallmühlen vom Typ RPMV und RPMX sind Hochleistungs-Prallzerkleinerer mit vertikaler Welle. Das Aufgabematerial wird dem Arbeitsraum von oben mittig zugeführt. Beim Auftreffen auf den Rotor wird es durch Zentrifugalkraft nach außen beschleunigt, von hufeisenförmigen Schlaghämmern erfasst und gegen die Ringpanzerung geschleudert. Dabei erfolgt eine intensive Prall- und Scherzerkleinerung. Sobald das Material durch den Ringspalt passt, verlässt es den Arbeitsraum und fällt über zwei Auslaufschächte nach unten.

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Recyclingtechnik bietet ein breites Programm an Maschinen und Anlagen für die Recyclingindustrie an. Das Portfolio umfasst Recyclingmaschinen für die Aufbereitung sowie die Vor- und Nachzerkleinerung verschiedenster Wert- und Abfallstoffe mit schlagender oder schneidender Technik. Dazu zählen Schrott, Shredder-Restfraktionen, Schlacken, MVA-Asche bis hin zu Reifen, Kabeln, Ersatzbrennstoffen oder Haus-, Gewerbe- und Industriemüll. Zudem plant, engineert und realisiert BHS komplette, schlüsselfertige Recyclinganlagen für Kunden.

Weitere Informationen unter: www.bhs-sonthofen.de

Firmenkontakt
BHS Sonthofen GmbH
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BHS-Sonthofen: Sand mit Größtkorn 300 µm

Aufbereitung von Sand für Trockenmörtelanlagen: Rotorprallmühlen meistern außergewöhnliche Anforderungen in Thailand.

BHS-Sonthofen: Sand mit Größtkorn 300 µm

BHS Rotorprallmühle vom Typ RPM 1513 mit 12 Schlägern und 200 kW Antriebsleistung

Die BHS Rotorprallmühlen von Typ RPM setzen sich bei der Herstellung von Sand für Trockenmörtel mehr und mehr durch. In einigen Ländern haben sie sich bei der Produktion von außergewöhnlich feinem Sand zum Standard entwickelt.

Die BHS Rotorprallmühlen erzeugen gut abgestufte, kornformgerechte Sande mit optimalen Sieblinien, die an den Anwendungszweck „Trockenmörtel“ exakt angepasst sind. Auch die gute Kubizität der Sandkörnung ist ausschlaggebend dafür, dass sich der Mörtel problemlos verarbeiten lässt und eine gute Pumpfähigkeit aufweist.

Diese Eigenschaften haben dazu beigetragen, dass weltweit eine Vielzahl an Trockenmörtelanlagen mit Maschinen von BHS betrieben werden. Einer der wichtigsten Absatzmärkte ist dabei Südostasien. Dort wird Trockenmörtel oft nicht nur als Putz für Außen- und Innenflächen, als Mauermörtel oder Estrich verwendet, sondern für besonders feine Edelputze. Anders als in Deutschland wird in Thailand viel mit farbigen Putzen gearbeitet, außerdem mit Rauputzen, die eine besondere dekorative Struktur aufweisen und ohne Grundierung gestrichen werden.

Die Anforderungen an die Feinheit dieser Produkte und somit an die Eigenschaften des Sandes sind dementsprechend außergewöhnlich. Speziell in Thailand werden besonders hochwertige Produkte hergestellt, für die Sande mit einer Körnung zwischen 90 und 300 µm verwendet werden. Ein Korn von einem halben Millimeter Durchmesser gilt dort bereits als Grobkorn.

Will man die vorgegebene Sieblinie erzielen, reicht es nicht aus, das Gestein zu zerkleinern und das Überkorn abzusieben. Vielmehr muss das Brechgut gezielt in Fraktionen zerlegt und anschließend entsprechend der vorgegebenen Rezepturen wieder zu einer exakt definierten Sieblinie zusammengesetzt werden.

Hier bewähren sich besonders die Rotorprallmühlen, da die Eigenschaften des Ausgabegutes über die Umfangsgeschwindigkeit des Rotors und die Weite des Ringspaltes präzise eingestellt werden können. So gelingt es, Sande mit den Sieblinien zu erzeugen, die den Spezifikationen genau entsprechen.

Beim führenden Hersteller von Trockenmörtel in Thailand, Siam Mortar, arbeiten zurzeit zwölf Rotorprallmühlen von BHS, zehn weitere sind bereits geliefert und gehen in 2016 in Betrieb. Für ein Projekt bei einem anderen thailändischen Hersteller – ebenfalls für Trockenmörtel – lieferte BHS weitere drei Maschinen.

Außerdem betreibt Siam Mortar vier BHS Rotorschleuderbrecher vom Typ RSMX für die Zerkleinerung von Granit – ebenfalls für die Herstellung von Trockenmörtelsand. In Kürze werden also in Thailand mehr als 30 Maschinen von BHS in der Trockenmörtelindustrie arbeiten.

Philipp Parnitzke, der Area Sales Manager für Asien und den pazifischen Raum bei BHS, erläutert den Erfolg in Thailand: „Unser Alleinstellungsmerkmal ist, dass die Rotorprallmühlen Sande mit kubischer Kornform in fein abgestuften Fraktionen mit genau der Sieblinie herstellen, die für Trockenmörtelsande benötigt wird. So erfüllen sie die Anforderungen unserer thailändischen Kunden exakt. Außerdem lassen sie sich einfach und in kürzester Zeit warten und haben im Verhältnis zur hohen Produktionsleistung wenig Verschleiß.“

Die Rotorprallmühlen aus Sonthofen haben sich in Thailand zum Standard entwickelt. Beleg dafür ist, dass beispielsweise Siam Mortar die Aufträge für neue Trockenmörtel-Anlagen zwar an unterschiedliche Anlagenbauer vergibt, die Rotorprallmühlen von BHS aber in jedem einzelnen Projekt gesetzt sind.

Die Zerkleinerung des Aufgabematerials kann auf einfache Weise gezielt gesteuert werden, zum einen durch Variation der Umfangsgeschwindigkeit des Rotors und zum anderen durch Ändern der Spaltweite zwischen Rotor und Ringpanzerung. Das Nachstellen der Schlaghämmer erfordert nur wenige Handgriffe.

Exkurs: Die weltweite Sandknappheit

Sand wird weltweit zu einem knappen Gut. Selbst Wüstenländer müssen Sand aus anderen Ländern kaufen, der über Tausende Kilometer verschifft werden muss. In einigen Regionen ist der Mangel an Sand bereits so eklatant, dass einige Staaten den Export von Sand bereits verboten haben.

Der Grund für die Verknappung ist, dass sich Natursand, der zum Beispiel in Wüstensand vorkommt, wegen der Form und der Größenverteilung der Körner nicht als Baustoff eignet. Außerdem enthält er Verunreinigungen, er muss aufwändig gewaschen, aufbereitet und getrocknet werden, was die Kosten in die Höhe treibt.

Die BHS Rotorprallmühle, die in Fachkreisen häufig auch „Sandmaker“ genannt wird, wird das Problem nicht lösen, kann es aber ein wenig mildern. Sie stellt aus Gestein einen Brechsand mit kubischer Kornform her, der sich als Zuschlagstoff für Beton oder zur Herstellung von anderen Baustoffen sehr gut eignet. Die Maschinen verarbeiten bis zu 70 t Gestein pro Stunde zu Sand.

Hintergrund: Die BHS Rotorprallmühle vom Typ RPM

Mineralische Putz- und Trockenmörtel enthalten natürliche oder mit Zerkleinerungsmaschinen – zum Beispiel Rotorprallmühlen – industriell hergestellte leichte und feine Gesteinskörnungen.

Für die Zerkleinerung von Gesteinen eignet sich die BHS Rotorprallmühle besonders, denn sie erzeugen einen hervorragend kubisch geformten, feinen Brechsand. Er ist für die Verarbeitbarkeit von Trockenmörtel bestens geeignet.

Die BHS Rotorprallmühle ist ein Hochleistungs-Zerkleinerer mit vertikaler Welle. Der Rotor ist ringförmig mit hufeisenförmigen Schlägern ausgestattet. Dieser einzigartige Schlägerrotor bewirkt in Verbindung mit der verzahnten Ringpanzerung eine zielgerichtete Zerkleinerung und eine hervorragende Kornform. Die Mühle ist für die Zerkleinerung aller leicht bis mittel abrasiven Mineralstoffe mit maximalem Aufgabegut bis 56 mm geeignet.

Zwischen den hufeisenförmigen Schlaghämmern und der verzahnten Ringpanzerung findet eine intensive Prall- und Scherzerkleinerung des Aufgabeguts statt. Über die Rotordrehzahl und durch den variablen Ringspalt kann die Maschine entsprechend Ihren Anforderungen optimal eingestellt werden.

Je nach Härte und Korngröße des Aufgabegutes erzielen die BHS Rotorprallmühlen eine Sandausbeute von bis zu 80 Prozent.

Die Funktion

Das Aufgabematerial wird der Maschine über den mittigen Aufgabestutzen von oben zugeführt. Beim Auftreffen auf den Rotor wird es durch Fliehkräfte nach außen beschleunigt, von den hufeisenförmigen Schlägern erfasst und gegen die Ringpanzerung geschleudert. Hier findet die Zerkleinerung durch Prall- und Scherwirkung statt. Das von der Ringpanzerung zurückprallende Material trifft wieder auf die Schläger, wird dabei durch den erneuten Schlag zerkleinert und gegen die Ringpanzerung zurückgeschleudert. Dieser Vorgang läuft mehrmals ab und bewirkt die intensive, mehrfache Beanspruchung des Aufgabegutes. Das Material verlässt den Rotor durch den Spalt zwischen Rotor und Ringpanzerung und fällt über die beiden Auslaufschächte nach unten.

Die Mühle kann wechselweise im Rechts- und Linkslauf betrieben werden, auf diese Weise wird der Verschleiß der Schläger reduziert.

BHS-Sonthofen auf der bauma 2016
(München, 11. bis 17. April 2016):
Halle B2 Stand 449

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Zerkleinerungstechnik stellt Prallbrecher und -mühlen mit vertikaler und horizontaler Welle her, die bei der Aufbereitung von Mineralstoffen eingesetzt werden – zum Beispiel in Steinbrüchen, in Kieswerken sowie im Bergbau.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de.

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BHS-Sonthofen stärkt die Präsenz in der Türkei

Recycling-, Misch- und Zerkleinerungstechnik in der Türkei: Neue Tochtergesellschaft entsteht aus langjähriger Zusammenarbeit.

BHS-Sonthofen stärkt die Präsenz in der Türkei

Der Geschäftsführer Ramazan Ergin (links) und der National Sales Manager Alper Sahin

BHS-Sonthofen hat im Oktober in der Türkei die BHS-Sonthofen Turkey Makina Sanayi Ltd. Sti. mit Sitz in Istanbul gegründet. Mit ihr bietet BHS seinen Kunden an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien kompetente Beratung vor Ort. Die neu gegründete Tochtergesellschaft ist als Joint-Venture aus der langjährigen Zusammenarbeit mit der DTR Industries entstanden.

Mit der Gründung der neuen Tochtergesellschaft wird BHS der zunehmenden Nachfrage nach den Produkten aus Sonthofen für die Recycling- sowie die Misch- und Zerkleinerungstechnik im türkischen Markt gerecht.

Bereits seit einigen Jahren sind in diesen Segmenten in der Türkei mehrere Maschinen und Anlagen in Betrieb, so zum Beispiel für die Aufbereitung von Schlacke und das Mischen von Beton, ferner Brecher für die Herstellung von Split und Sand.

Der Firmensitz befindet sich in Istanbul in Sichtweite des Flughafens Sabiha Göken. Geschäftsführer von BHS Türkei ist Ramazan Ergin; er ist weiterhin Geschäftsführer von DTR Industries, einem Unternehmen, das in der Türkei auch andere deutsche Hersteller von Maschinen vertritt. Ergin kennt die Maschinen von BHS seit Langem. Mit der Kompetenz, die er im Umgang mit ihnen erworben hat, ist gewährleistet, dass die Beratung vom ersten Tag an auf hohem Niveau ist. National Sales Manager für die Türkei ist Alper Sahin, er kennt die Recyclingindustrie aus seiner Tätigkeit bei einem Unternehmen der Branche seit einigen Jahren.

Dennis Kemmann, der Geschäftsführer der BHS-Sonthofen GmbH, sieht in der Türkei erhebliches Potenzial: „Wir registrieren in der Türkei ein beständig wachsendes Bewusstsein für das Recycling von Wertstoffen und den Umweltschutz: Viele Kommunen investieren in die Abfallaufbereitung. Außerdem existiert ein großer Markt für Schrott. Die Bauindustrie entwickelt sich dynamisch, was nicht nur einen wachsenden Bedarf für Betonmischer erzeugt, sondern auch für Zement. Für diesen Markt liefern wir Anlagen, die es ermöglichen, in hohem Maße Ersatzbrennstoffe zu verwenden.“

Adresse und Kontaktdaten von BHS Türkei:
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Yenisehir Mah. Sumbul Sok. No: 8/1/113
34912 Pendik – Istanbul / Turkey
Tel.: +90 216 9092-490
Fax: +90 216 9092-492
E-Mail: turkey@bhs-sonthofen.com

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren.

Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.

Der Geschäftsbereich Zerkleinerungstechnik stellt Prallbrecher und -mühlen mit vertikaler und horizontaler Welle her, die bei der Aufbereitung von Mineralstoffen eingesetzt werden – zum Beispiel in Steinbrüchen, in Kieswerken sowie im Bergbau.

Der Geschäftsbereich Recyclingtechnik bietet ein breites Programm an Maschinen und Anlagen für die Recyclingindustrie an. Das Spektrum umfasst das Aufbereiten von sprödharten Abfallstoffen wie Elektronikschrott, Schlacken, Shredder-Restfraktionen etc. oder von elastischen Stoffen wie Reifen, Kabeln oder Ersatzbrennstoffen.

Weitere Informationen unter www.bhs-sonthofen.de.

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Hersteller von Poliertüchern ALCLEAR erklärt, warum Autos in Waschstraßen nicht sauber werden

Hersteller von Poliertüchern ALCLEAR erklärt, warum Autos in Waschstraßen nicht sauber werden

Autos werden in der Waschstrtaße nicht nur sauber

Wasserränder, Schmutzecken, glanzloser Lack: So richtig glücklich ist man am Ende der Waschstraße eigentlich nie. Und das, obwohl je nach Anlagenbauart 120 bis 600 Liter Wasser übers Auto verteilt werden. Das matte Ergebnis hat gleich mehrere Ursachen. Doch Alternativen liegen auf der Hand, weiß ALCLEAR als Hersteller von Poliertüchern und Polierpads.

Eine halbe Million Autos steuert täglich die etwa 1.500 Waschstraßen und über 13.000 Portalwaschanlagen in Deutschland an. Durchschnittlich drei Minuten dauert die Fahrt durch den vermeintlichen Jungbrunnen – und endet doch häufig enttäuschend. Zurück bleiben Wasserränder, Schmutzecken und oft sogar Mikrokratzer im Lack.

„So, wie die Haut keinen Sonnenbrand vergisst, verzeiht der Autolack keine einzige Waschstraßenreinigung“, erklärt dazu Kai Hübers, Geschäftsführer der deutschen ALCLEAR International GmbH, Spezialist für automobile Oberflächentechnik und Hersteller von Produkten für die Fahrzeugpflege wie Poliertücher und Polierpads.

Hauptgrund dafür ist die zu keinem Zeitpunkt kontrollierbare mechanische Einwirkung der Bürsten oder Textillappen beim Waschvorgang. Nach Aussage des Herstellers für Poliertücher und Polierpads ALCLEAR rotieren oder schlagen sie auf ganzer Breite mit gleicher Kraft und können sie sich nur bedingt den verschiedenen Karosserieformen anpassen – dabei üben sie stark unterschiedlichen Druck auf den Lack aus.

Größer noch ist die Gefahr von Schmutzeinschlüssen in Bürsten und Textilstreifen. Da sie während des Durchlaufs praktisch nicht ausgespült werden, wird der gerade aufgenommene Schmutz leicht über die Karosserie verteilt, informiert ALCLEAR als Hersteller von Poliertüchern und Polierpads. Dadurch entstehen die gefürchteten Waschstraßen- oder Mikrokratzer. Sie sind es, die den Autolack im Lauf der Zeit unwiderruflich immer matter werden lassen.

Außerdem: Die Goldene Regel der Kfz-Wäsche verlangt, von oben nach unten zu waschen – vom meist geringer verschmutzten Dach bis hinunter zum Schweller. Gerade aber Textil-Waschstreifen arbeiten teilweise entgegengesetzt: Sie ziehen zum Beispiel vom stark verschmutzten Kühlerbereich über die Motorhaube bis aufs Dach.

Und wer nach dem Waschen keine unschönen Kalkrändern auf dem Lack sehen will, muss die Wasserreste auch noch mit einem geeigneten Trockentuch aufnehmen, wie sie ALCLEAR als Hersteller anbietet. Auch sind Poliertücher und Polierpads notwendig, wenn dem strapazierten Lack eine Aufbereitung gegönnt werden soll.

Zumindest wer sich diese Mühe macht, sollte nach Auffassung des Lackreinigungsspezialisten ALCLEAR gleich über eine Handwäsche nachdenken. Mit dem richtigen Equipment – also Mikrofaser-Waschhandschuh und Mikrofaser-Reinigungstücher – kommt man in erstaunlich kurzer Zeit zu deutlich besseren Ergebnissen. Deswegen finden sich selbst an Waschstraßen immer mehr Waschboxen für die individuelle Autopflege. Erheblich preiswerter und durch geringen Wasserverbrauch auch noch umweltfreundlicher ist die Handwäsche ohnehin.

Die deutsche ALCLEAR International GmbH mit Sitz im rheinischen Neuss gehört zu den internationalen Marktführern unter den Herstellern bei Systemen der Oberflächentechnik für die Automobilindustrie. Alclear ist Hersteller von Poliertüchern, Polituren, Versiegelungen und Polierpads. ALCLEAR verfügt als Hersteller europaweit über Zulassungen und Anerkennungen bei Mercedes-Benz, Volkswagen und zahlreichen weiteren Automobilproduzenten.

Kontakt
ALCLEAR International GmbH
Kai Hübers
Falkenweg 15
41468 Neuss
+49 (0)2131-316-1111

presse@alclear.de
http://www.alclear.de

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BHS-Sonthofen: Kein Gold auf die Deponie!

Rückgewinnung von Metallen aus Schredder-Feinfraktionen: Die BHS-Rotorprallmühle ist das Herzstück der Komplettlösung für die Aufbereitung.

BHS-Sonthofen: Kein Gold auf die Deponie!

Die Rotorprallmühle vom Typ RPMV ist ein Hochleistungs-Zerkleinerer für die Recyclingindustrie

Nach dem Schreddern von Autoschrott und Elektronikgeräten enthalten die feinen Fraktionen des zerkleinerten Materials noch beträchtliche Mengen an Edelmetallen, die bisher allesamt deponiert wurden. Mit einem einzigartigen Verfahren gewinnen Aufbereitungsanlagen von BHS-Sonthofen diese Metalle zurück, die gewinnbringend verkauft werden.

Etwa 20 Gramm Gold, 200 bis 300 Gramm Silber, ferner Platin und andere Edel- und Nichteisenmetalle: so viele Wertstoffe können in einer Tonne der schweren Nichteisen-Fraktion des aufbereiteten Materials stecken, das beim Recyceln von Automobil-, Elektro- oder Elektronikschrott nach dem Schreddern und dem Aufbereiten der groben Bestandteile übrig bleibt.

Dieses feine Material wird trotz seines hohen Wertes meist auf Deponien entsorgt oder verbrannt. Je höher der Anteil von Elektronik-Komponenten und Platinen in Fahrzeugen und Elektrogeräten wird, umso mehr wertvolle Stoffe gehen so verloren.

Mit einer Komplettlösung für das Feinaufbereiten der Schredderrückstände setzt BHS dort an, wo bisher aufgehört wurde: Was vorher in die Deponie oder die Verbrennung gegangen wäre, wird jetzt in den Materialkreislauf zurückgeführt und gewinnbringend verwertet. Anwender berichten, dass sie beim Verkauf der Wertstoffe, beispielsweise der schweren Fraktion der Nichteisenmetalle, etwa 3.500 Euro pro Tonne erlösen und sich ihre Anlagen innerhalb von neun bis zwölf Monaten amortisiert haben. Doch die Anlage erzielt nicht nur Einnahmen aus dem Verkauf der Metalle, sondern vermeidet zusätzlich Kosten für das Deponieren. Sie entlastet darüber hinaus die Deponien, was vor dem Hintergrund der neuen Deponierichtlinie zusätzliche Bedeutung erlangt. Auch die niedrigen Verschleißkosten der Rotorprallmühlen der Baureihe RPMV im Vergleich zu anderen Systemen tragen wesentlich zu geringen Betriebskosten bei.

Beim Schreddern interessierten früher vorwiegend die ferromagnetischen Stoffe. In den 90er Jahren wurde auch das Recyceln der Nichteisen-Metalle wirtschaftlich interessant. Heute ist mit moderner Anlagentechnik ebenfalls der Verkauf der Edelmetalle lukrativ.

Bei dieser Entwicklung war BHS mit einer einzigartigen Maschine Vorreiter: Die Rotorprallmühle (RPMV), die BHS als weltweit einziger Hersteller anbietet, schafft die Voraussetzung dafür, dass die Nichteisenmetalle sauber von den anderen Materialien getrennt werden.

Aufbauend auf dem Know-how zur Zerkleinerung von Schrotten mit einer Vielzahl von Rotorprallmühlen, die in ähnliche Prozesse integriert sind, hat BHS eine Komplettlösung für die Feinkornaufbereitung entwickelt. Sie kombiniert die Prallzerkleinerungstechnik mit physikalischen Trennverfahren und umfasst alle Prozessstufen von der Aufgabe des Materials bis zur Separation der einzelnen Stoffe und der Entstaubung.

Im ersten Teil des Prozesses wird das Aufgabematerial zerkleinert und die leichten Stoffe werden abgeschieden. In der zweiten Stufe wird das verbleibende Material gesiebt und nach seiner Dichte getrennt. Die Endprodukte sind sauber nach Art und Korngröße voneinander getrennte Materialien und Metallfraktionen.

Das Herzstück der Anlage ist die Rotorprallmühle vom Typ RPMV. Sie zerkleinert die sprödharten Materialien und verkugelt die duktilen, metallischen. Die Standardanlage, die BHS als Komplettlösung anbietet, erzielt einen Durchsatz von rund 10 t/Std. Auf Wunsch konzipiert BHS größere, kundenspezifisch angepasste Anlagen.

Die Rotorprallmühle zerkleinert das Material mit einer Körnung zwischen 0 und 20 mm und schließt es auf. Dabei arbeitet sie selektiv: Spröde Materialien – zum Beispiel mineralische Stoffe, Glas oder Gussteile – werden fein zerkleinert und die Verbunde werden getrennt, während elastisches Material wie beispielsweise Gummi erhalten bleibt.

Der für das Sortieren entscheidende Effekt ist, dass die duktilen – also plastisch verformbaren Metalle – in der Rotorprallmühle verkugelt werden. Deshalb wird sie auch „Verkugelungsmaschine“ genannt. Sie schafft die Voraussetzung dafür, dass die Nichteisenmetalle in der folgenden Stufe sauber von den anderen Materialien getrennt werden, denn für das Abscheiden der oft flachen und langen Nichteisenmetallteile in den nachfolgenden Prozessstufen sollte das Material eine kompakte und möglichst kugelige Form haben.

Das Ergebnis: sauber getrennte Wertstoffe

Am Ende des Prozesses liegen alle Fraktionen sauber getrennt in Bunkern vor. Neben den anfangs erwähnten Anteilen an Edelmetallen – Gold, Silber und Platin – enthält die Fraktion der Nichteisenmetalle beträchtliche Mengen an Aluminium, Kupfer und Messing, die ebenfalls vermarktet werden. Abhängig von der Zusammensetzung des angelieferten Materials gewinnt die BHS-Feinaufbereitungsanlage aus den angelieferten Reststoffen zwischen fünf und sieben Prozent als vermarktbare Nichteisenmetalle zurück.

Bei den Kosten schlägt positiv zu Buche, dass der gesamte Prozess weitgehend automatisch abläuft und die gesamte Anlage von nur einem Mitarbeiter gesteuert und überwacht wird. Für die Materiallogistik wendet ein weiterer Mitarbeiter etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit auf.
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BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen / Allgäu. Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 300 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Recyclingtechnik bietet ein breites Programm an Maschinen und Anlagen für die Recyclingindustrie an. Das Spektrum umfasst das Aufbereiten von sprödharten Abfallstoffen wie Elektronikschrott, Schlacken, Shredder-Restfraktionen etc. oder von elastischen Stoffen wie Reifen, Kabeln oder Ersatzbrennstoffen.

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AMNI Zerkleinerungsmaschinen in der Recyclingtechnik – jetzt bei BHS-Sonthofen

Aufbereitung von Wertstoffen aller Art: Schneidende Technik ergänzt die Produktpalette von BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen hat mit Wirkung zum 12. Dezember 2013 die technischen und kaufmännischen Unterlagen des Bereichs Recyclingtechnik von der in Insolvenz befindlichen AMNI Maschinenbau GmbH aus Iserlohn erworben. Damit erweitert BHS – ein Unternehmen, das bisher beim Recycling für die Zerkleinerung mit Prall- und Schertechnik bekannt ist – das Produktspektrum um Zerkleinerungstechnik mit schneidenden Werkzeugen. So deckt BHS jetzt die gesamte Spanne der Zerkleinerungstechnik sowohl für spröde als auch für elastische Stoffe ab. Auf der IFAT 2014 wird BHS erstmals die von AMNI erworbenen und weiterentwickelten Rotorscheren und Granulatoren vorstellen.

AMNI hat Rotorscheren und Granulatoren in verschiedenen Größen hergestellt, die bei zahlreichen Kunden für die Aufbereitung von Elektronikschrott, Reifen, Kabel, Ersatzbrennstoffen und anderen Stoffen eingesetzt werden. Sie sind robust und wartungsfreundlich, außerdem verfügen sie über mehrere patentrechtlich geschützte Merkmale.

Für BHS-Sonthofen ist der Erwerb eine attraktive Abrundung der bestehenden Produktpalette, denn bislang hat das Unternehmen aus Sonthofen für das Recycling ausschließlich Maschinen auf Basis der Prall- und Schertechnik angeboten. Diese Maschinen zerkleinern das stückige Aufgabegut und erzielen zusätzlich einen selektiven Aufschluss von Materialverbunden. Jetzt stellt BHS mit Rotorscheren und Granulatoren auch Maschinen her, die für das Recyceln elastischer Stoffe geeignet sind. Hierzu zählen Haus-, Industrie- und Gewerbemüll, Kabel sowie PKW- und LKW-Reifen – bis hin zu Reifen für Baumaschinen mit einem Durchmesser von bis zu 3 m. Ebenso eignen sich die Maschinen für Papier und Kartonagen, beispielsweise für Bücher oder Akten, darüber hinaus für Holz- und Textilabfälle.

Udo Becker, der Kopf der ehemaligen AMNI Recyclingtechnik, leitet seit Dezember 2013 als Business Development Manager von Sonthofen aus die Weiterentwicklung und Fertigung der schneidenden BHS-Maschinen und gewährleistet die kontinuierliche Unterstützung der Betreiber von Rotorscheren und Granulatoren. Das Serviceteam von BHS übernimmt ab sofort die Wartung und Reparatur der vorhandenen Anlagen sowie die Ersatzteilversorgung der ehemaligen AMNI-Kunden.

Dennis Kemmann, Geschäftsführer von BHS-Sonthofen, sieht im neuen Produktsegment eine wichtige Ergänzung des Angebotes: „Wir können jetzt alle marktüblichen Verfahren zur Zerkleinerung im Recyclingbereich mit eigenen Maschinen anbieten. Jede Technik verfügt je nach Anwendung über spezifische Vorteile. Das ist für viele Aufgabematerialien, zum Beispiel für Gemische aus unterschiedlichen Stoffen, die ideale Lösung: Für die selektive Zerkleinerung sprödharter Materialien wenden wir nach wie vor die Prall- und Schertechnik an, die Rotorscheren und Granulatoren zerkleinern die vorwiegend elastischen Stoffe. Der Vorteil für unsere Kunden liegt auf der Hand: Egal, welches Material recycelt werden soll, wir bieten die optimale Lösung aus einer Hand.“

Die bewährten und jetzt von BHS weiterentwickelten Rotorscheren vom Typ VR werden meist für die Vorzerkleinerung eingesetzt, die am Anfang jedes Recyclingprozesses steht. Sie sind mit zwei Scherwellen ausgestattet, die mit etwa 18 U/min rotieren. Die Maschinen sind für Durchsatzleistungen zwischen 6 und 30 t/h ausgelegt.

Die Granulatoren der Typenreihe NG werden zur Granulierung und Trennung von Verbundmaterialien sowie für die Nachzerkleinerung schwieriger oder voluminöser Materialien eingesetzt – beispielsweise von Elektronikschrott und nicht entwulsteten Reifen. Im Vergleich mit den Rotorscheren rotiert die Scherwelle mit bis zu 420 U/min deutlich schneller. Mit ihrem durchzugsstarken Antrieb und großen Schwungmassen bringen die Granulatoren sehr hohe Zerkleinerungskräfte auf.

Die Technik im Detail

Rotorscheren
Bei der Entwicklung der Maschinen stand neben der guten Schneidleistung die hohe Verfügbarkeit im Vordergrund: Die Gehäuse bestehen aus einer einteiligen, extrem robusten und verwindungssteifen Stahl-Schweißkonstruktion. Die Messer sind aufgepanzert und erzielen so außergewöhnlich hohe Standzeiten. Die Abstreifer können einzeln ausgetauscht werden.

Die beiden Industriegetriebe, die die Rotorwellen gegenläufig antreiben, sind drehmoment-gepuffert. So werden die Scherwellen und Antriebskomponenten entlastet, wenn massive Störstoffe in die Maschine gelangen. Bei Überlast wird die Maschine durch eine stromabhängige Reversiersteuerung geschützt.

Maßgeblich für kurze Stillstandszeiten ist auch das Schnellwechselsystem für die Scherwellen. Dank des Lagerschalenbrückensystems können die Wellen der Rotorscheren innerhalb von nur vier Stunden gewechselt werden. Damit reduziert sich der Aufwand für diese Tätigkeit auf weniger als 20 Prozent der bisher üblichen Zeiten.

Die Steuerung verfügt über ein Fernwartungsmodem. Zusätzlich kann sie mit einem elektronischen Verbrauchsoptimierer ausgestattet werden, der das Verhältnis von Leistungsabfrage, Drehmoment und Stromabfrage ausgleicht. So wird zu jeder Zeit nur die Leistung abgefragt, die tatsächlich benötigt wird – die Energiekosten sinken und die Anlage arbeitet wesentlich wirtschaftlicher.

Granulatoren
Die Granulatoren zerkleinern vorzerkleinerte oder vorbehandelte Aufgabematerialien. Die Maschinen der Baureihe NG sind Einwellen-Granulatoren in denen ein mit Schlagmessern bestückter Rotor die Materialien an den Gegenmessern des Stators zerkleinert. Der Rotor ist mit einer Riemenschwungscheibe ausgestattet und kann in der Drehzahl zwischen 0 und 420 U/min geregelt werden.
Besondere Konstruktionsmerkmale sichern eine hohe Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit, so zum Beispiel die extrem robusten, außen liegenden Rotorlager, der modulare Stator mit einzeln verstellbaren Messersegmenten, der Verschleißausgleich durch die lineare Zustellung der Statormesser sowie das hydraulisch ausschwenkbare Sieb für den einfachen Wechsel ohne Ausbau der Abfördertechnik.

BHS-Sonthofen auf der IFAT (5. bis 9. Mai 2014 in München): Halle B2, Stand B2.339/444

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