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Mit gutem Gewissen neue Wohnakzente setzen

Ideale Vorraussetzungen für ein gesundes Raumklima bietet die ökologische Profi-Silikatfarbe von AURO, mit Deckkraft Klasse 1 und natürlich ohne Konservierungsstoffe

Mit gutem Gewissen neue Wohnakzente setzen

Die ökologische Profi-Silikatfarbe, ohne synthetische Zusatzstoffe, von AURO

Mit gutem Gewissen neue Wohnakzente setzen

Ideale Vorraussetzungen für ein gesundes Raumklima bietet die ökologische Profi-Silikatfarbe von AURO, mit Deckkraft Klasse 1 und natürlich ohne Konservierungsstoffe

Braunschweig, September 2017 – Rein natürlich und mineralisch, das sind die Eigenschaften vieler Produkte des ökologischen Herstellers AURO, auch der Profi-Silikatfarbe. Aufgrund ihres hohen pH-Werts wirkt der Anstrich fungizid und algizid. Schimmel hat somit keine Chance. Vom ersten Anstrich an nehmen Wände die überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und geben sie später wieder ab. Diese natürliche, „atmende“ Funktion reguliert das Raumklima und entzieht Schimmel den feuchten Nährboden. Weitere Vorteile: Die verarbeitungsfertige Farbe ist gut für Allergikerhaushalte geeignet, da sie ohne Konservierungsmittel auskommt und keine synthetischen Zusätze enthält. Dank der Kombination aus Kaliwasserglas, verbessertem Rohstoffgemisch und dem biogenen Bindemittel sind hochwertige Produkteigenschaften garantiert. Bestätigt durch Kriterien, wie Deckkraft Klasse 1 und Nassabrieb Klasse 2 nach DIN EN 13300. Die bekannte AURO-Rohstoffphilosophie wird dabei konsequent weiterverfolgt. Für eine farbige Wandgestaltung lässt sich die Profi-Silikatfarbe für den Innenbereich bis zu zehn Prozent mit den AURO Vollton- und Abtönfarben abtönen. Für eine maximale Transparenz sorgt die lückenlose Volldeklaration der Inhaltsstoffe.

Durchatmen in den eigenen vier Wänden und sich dabei wohlfühlen, das wünscht sich jeder. Mit der schimmelvorbeugenden Profi-Silikatfarbe vom Braunschweiger Hersteller ist das kein Problem. Neue und bereits gestrichene Wandflächen lassen sich mit der mineralischen Farbe einfach in Wohlfühlwände verwandeln.

Ob Beton oder Putz, Gipskarton, Rigips, Lehm oder Raufaser im Innenbereich, der Anstrich ist für viele Oberflächen geeignet. Einfach mit Pinsel oder Rolle auf gleichmäßig saugenden Untergründen direkt ohne Grundierung aufbringen. Für unebene Wände eignet sich vorher eine Behandlung mit dem AURO-Tiefengrund oder dem Haftgrund.

Deckkraft und Nassabrieb EN 13300

Deckkraft Klasse 1 entspricht dem höchsten Deckvermögen bei der Einstufung eines Produkts, Klasse 4 der Niedrigsten. Unter Berücksichtigung des Verbrauchs wird die Farbe auf einer schwarz-weißen, genormten Kontrastkarte aufgetragen und das Deckvermögen gemessen. Der Nassabrieb ist in fünf Klassen unterteilt, die Klasse 1 beschreibt die höchste, Klasse 5 die Niedrigste. Dieses Qualitätskriterium tritt an die Stelle der bisherigen Unterscheidung in Waschbeständigkeit und Scheuerbeständigkeit nach DIN 53778. Die sogenannte „Nassabriebbeständigkeit“ beschreibt die Widerstandsfähigkeit einer Wand- und Deckenfarbe gegen mechanischen Abrieb, wie zum Beispiel bei der Reinigung der Oberfläche.

AURO unverbindliche Preisempfehlung, der Profi-Silikatfarbe Nr. 303

Gebinde 5
(Liter/Stück/kg) 59,9
Preis inkl. 50
MwSt./EUR 10
Reichweite/qm 99,9 – 100

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage auro.de unter folgendem Link: http://bit.ly/28PT17A

Über AURO
Das Unternehmen AURO wurde 1983 als GmbH gegründet und 1998 in die AURO Pflanzenchemie AG umgewandelt. Der Hauptsitz der Aktiengesellschaft ist Braunschweig. AURO ist konsequenter Vorreiter im Bereich ökologische Naturfarben, Holzpflege und Reinigungsprodukte. Die aus Naturstoffen hergestellten Farben, Lacke, Lasuren, Öle, Wachse, Reinigungs- und Pflegemittel sind leistungsstark und einzigartig in ihrer Verbindung von Qualität und ökologischer Ausrichtung. Gründer und Öko-Pionier Dr. Hermann Fischer setzt sich bereits seit Ende der 70er-Jahre für eine „grüne Chemie“ ein. Alltagsprodukte nicht mehr auf Erdölbasis, sondern auf der Grundlage von Pflanzen, Algen, Mikroorganismen und mineralischen Stoffen herzustellen. Für das Engagement wurde er mit zahlreichen Preisen wie den Umweltpreis „Friends of Earth“ ausgezeichnet und von WWF und Capital zum Ökomanager des Jahres gewählt. Produziert wird am Standort Deutschland. Alle Produkte sind im Inland in über 700 Fachgeschäften erhältlich. Der Export erfolgt ins europäische Ausland sowie nach Nordamerika, Asien und Australien. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen das Engagement der Firma AURO.

Über AURO
Das Unternehmen AURO wurde 1983 als GmbH gegründet und 1998 in die AURO Pflanzenchemie AG umgewandelt. Der Hauptsitz der Aktiengesellschaft ist Braunschweig. AURO ist konsequenter Vorreiter im Bereich ökologische Naturfarben, Holzpflege und Reinigungsprodukte. Die aus Naturstoffen hergestellten Farben, Lacke, Lasuren, Öle, Wachse, Reinigungs- und Pflegemittel sind leistungsstark und einzigartig in ihrer Verbindung von Qualität und ökologischer Ausrichtung. Gründer und Öko-Pionier Dr. Hermann Fischer setzt sich bereits seit Ende der 70er-Jahre für eine „grüne Chemie“ ein. Alltagsprodukte nicht mehr auf Erdölbasis, sondern auf der Grundlage von Pflanzen, Algen, Mikroorganismen und mineralischen Stoffen herzustellen. Für das Engagement wurde er mit zahlreichen Preisen wie den Umweltpreis „Friends of Earth“ ausgezeichnet und von WWF und Capital zum Ökomanager des Jahres gewählt. Produziert wird am Standort Deutschland. Alle Produkte sind im Inland in über 700 Fachgeschäften erhältlich. Der Export erfolgt ins europäische Ausland sowie nach Nordamerika, Asien und Australien. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen das Engagement der Firma AURO.

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Upcycling mit Farbresten: Wie mit übrig gebliebenen Naturfarben von AURO etwas Neues entsteht

Der ökologische Hersteller zeigt in der Do-It-Yourself-Reihe auf AUROtv wie sich Strandtasche und Kerzen mit der Premium-Wand- und Deckfarbe verschönern lassen

Upcycling mit Farbresten: Wie mit übrig gebliebenen Naturfarben von AURO etwas Neues entsteht

AURO Upcycling mit Farbresten

Braunschweig, im Juni 2017 – Upcycleln ist ein gefragtes Thema. Scheinbar nutzlose Stoffe werden in neuwertige Gegenstände umgewandelt und kommen so richtig zur Geltung. Mit ein paar Handgriffen entstehen Lieblingsteile. Auch mit der bunten Farbvielfalt der COLOURS FOR LIFE Premium Wand- und Deckenfarbe vom Braunschweiger Hersteller AURO lassen sich Unikate herstellen. Übrig gebliebene Farbreste finden neuen Einsatz und lassen sich somit mühelos verwerten. In der neuen DIY-Reihe auf AUROtv zeigt der Hersteller, wie sich zum Beispiel mit recycelter Farbe und Schablone eine Ibiza-Korbtasche in eine trendige Tasche mit Sternmotiv verwandelt. Schöne Farbverläufe erhalten Kerzen dank Dip-Dye-Technik. Das COLOURS FOR LIFE-Produkt mit konsequent mineralischen Pigmenten wartet mit einem Spektrum von circa 800 Farbtönen auf. Aufgrund der ökologischen Rohstoffphilosophie von AURO werden eingetrocknete Produktreste kompostiert oder dem Hausmüll zugegeben.

Upcycling schafft Einzelstücke mit speziellem Charme. Geeignet sind viele Materialien, Stoffe, alte Bücher, Glasflaschen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gebrauchte Stücke erhalten mit einem Anstrich einen neuen Glanz. Mit Farberesten der ökologischen COLOURS FOR LIFE Premium Wand- und Deckenfarbe lassen sich Gegenstände neu einkleiden.

Nachhaltigkeit lässt sich mit Kreativität verbinden

Material und Anwendung für Korbtasche mit Stern:

* Ibiza-Korbtasche
* Motiv Stern mit Bleistift oder mit Schablone aufzeichnen
* Hochwertiges Abklebeband,
* Pinsel z. B. Borstenpinsel
* Farbrest
* Holzstab zum Rühren der Farbe
* Papier / Zeitung zum Unterlegen
Korbtasche zuerst gut säubern, Stern aufmalen und mit Klebeband abkleben, Farbreste aufrühren und mit Pinsel die Sternfläche „ausstupfen“. Klebeband gleich abziehen, trockenen lassen.

Material und Anwendung für Dip-Dye-Technik, Kerzen:

* Verschiedene Farbreste
* Kerzen
* Schalen
* Holzstäbe zum Rühren der Farbe
* Papier / Zeitung zum Unterlegen
Farbreste aufrühren und in kleine Schalen umfüllen, Kerze ca. 1/3 in Farbe eintauchen, kurz abtropfen lassen und umdrehen. Je nach Geschmack Farbverlauf auf der Kerze herstellen, danach umdrehen und trocknen lassen.

NEU: Die DIY-Videos stehen auf dem AUROtv-Kanal zur Verfügung:
Strandkorb: https://youtu.be/l5rotZ7JoHI
Kerzen Dip-Dye-Technik: https://youtu.be/TJTGLolNAuY

Die COLOURS FOR LIFE Farben beinhaltet das biogene Bindemittel Replebin®, welches seinen Ursprung in der Pflanzenstärke hat. Die AgBB-geprüfte Farbe lässt sich auf alle gängigen Untergründe verarbeiten. Alle Farbtöne zeigt die Themenseite auf auro.de.

Über AURO
Das Unternehmen AURO wurde 1983 als GmbH gegründet und 1998 in die AURO Pflanzenchemie AG umgewandelt. Der Hauptsitz der Aktiengesellschaft ist Braunschweig. AURO ist konsequenter Vorreiter im Bereich ökologische Naturfarben, Holzpflege und Reinigungsprodukte. Die aus Naturstoffen hergestellten Farben, Lacke, Lasuren, Öle, Wachse, Reinigungs- und Pflegemittel sind leistungsstark und nachhaltiger als nahezu alle konventionellen Produkte am Markt. Alle Inhaltsstoffe werden für den Verbraucher lückenlos deklariert. Produziert wird am Standort Deutschland. Alle Produkte sind im Inland in über 700 Fachgeschäften erhältlich. Der Export erfolgt ins europäische Ausland sowie nach Nordamerika, Asien und Australien. Zahlreiche Auszeichnungen und Umweltpreise bestätigen das Engagement der Firma AURO.

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Alexander Knappe spielt mit dem Philharmonischen Orchester Cottbus & Special Guests im Mehr! Theater in Hamburg

Alexander Knappe spielt mit dem Philharmonischen Orchester Cottbus & Special Guests im Mehr! Theater in Hamburg

Evan Christ und Alexander Knappe – Foto von NautilusMusic

Erstmalig brachten Singer/Songwriter Alexander Knappe und das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus ihre gemeinsame Bühnenshow „Musik an. Welt aus.“ im Oktober des vergangenen Jahres nach Hamburg. Ihr Konzert im Audimax war innerhalb weniger Wochen ausverkauft. Aufgrund der riesigen Nachfrage wird das Crossover-Konzert aus frischem deutschsprachigen Pop und Klassik in diesem Jahr mit neuen und bekannten Gästen wieder in Hamburg aufgeführt. Das Event steigt am Samstag, 9. September, im Mehr! Theater am Großmarkt. Tickets für die Veranstaltung sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

„In Hamburg haben wir im vergangenen Jahr ein absolut großartiges Konzert erlebt. Der Zuspruch und die positive Resonanz haben uns selbst beeindruckt. Uns war sofort klar, dass wir wieder nach Hamburg kommen“, freut sich Alexander Knappe.

Das gemeinsame Konzert des 60-köpfigen Orchesters mit dem Singer/Songwriter und seinen Gästen ist in Knappes Heimatstadt Cottbus bereits eine Erfolgsgeschichte. Seit 2013 gibt es die Kombination aus philharmonischen Klängen und Pop-Songs unter Leitung des Dirigenten Evan Christ in jährlich zwei – immer ausverkauften – Konzerten im Staatstheater zu erleben. Das Ungewöhnliche und Unerwartete machen diese Konzerte einzigartig: Plötzlich steht ein Opernchor auf der Bühne, oder mitten im musikalischen Rausch der zwei Welten spielt die Titelmusik eines Hollywood Blockbusters. Hinzu kommen hochkarätige Gäste. Bei den vergangenen Konzerten kamen Künstler wie Johannes Oerding, Vincent Weiß, Alexa Feser oder Joel Brandenstein zusätzlich auf die Bühne.

Zurzeit arbeitet Alexander Knappe an seinem dritten Album, das im Herbst dieses Jahres erscheinen soll. Sein Debüt-Album „Zweimal bis unendlich“ mit der Single „Weil ich wieder zu Hause bin“ stieg 2012 direkt in die Charts auf Platz 21 ein. Zwei Jahre später legte er mit „Die Zweite“ nach. Die darauf enthaltene Lebens-Hymne „Lauter Leben“ zählte über Monate zu den 20 meistgespielten deutschsprachigen Songs im Radio.

Der in Los Angeles geborene Dirigent Evan Christ ist einer der führenden Dirigenten seiner Generation. Seit 2008 ist er Generalmusikdirektor am Staatstheater Cottbus. Unter seiner Leitung erhielt das Philharmonische Orchester vom Deutschen Musikverlegerverband in der Kategorie „Bestes Konzertprogramm“ eine Auszeichnung für seine innovative Programmgestaltung.

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Beihilfe und Krankenversicherung

Das Privileg der Beamten

Beihilfe und Krankenversicherung

© Picture-Factory – Fotolia.com

Grundsätzlich sind sich wohl alle Beamte einig: Die Beihilfe ist eine tolle Sache. Doch wer bekommt eigentlich wie viel Beihilfe? Wofür ist die Beihilfe überhaupt gut? An welche Bedingungen ist die Beihilfe geknüpft und was hat sie mit der privaten Krankenversicherung zu tun? Diese Fragen kann wohl am besten beantworten, wenn man wie das www.Beamten-Infoportal.de täglich mit der Materie zu tun hat. Bezüglich der Beihilfe gibt es einige Dinge, die man als Beamter wissen sollte. Vor allem für angehende Beamte ist dieses Thema oftmals ein Buch mit sieben Siegeln, weshalb nun etwas Licht ins Dunkel gebracht werden soll.

Was ist die Beihilfe eigentlich?

Die sogenannte Beihilfe für Beamte ist eigentlich nichts anderes, als eine eigenständige Krankenfürsorge der Bundesländer. Diese werden auch Dienstherren genannt und gewähren die Beihilfe in unterschiedlicher Höhe und in unterschiedlichem Ausmaß. Dieses hängt maßgeblich von der Lebenssituation des Beamten ab. Einige Bundesländer, so auch Hessen, weichen im Beihilfebemessungssatz stark von den anderen Bundesländern ab. Die Beihilfe gehört zur sogenannten „Fürsorgepflicht“ des Dienstherren und bildet einen elementaren Bestandteil der privaten Krankenversicherung. Aufgrund der Beihilfe zahlen Beamte in der Privaten einen sehr geringen Beitrag bei optimaler Absicherung. Weitere Informationen zum Thema Beihilfe siehe www.Beamten-Infoportal.de/wissenswertes/beihilfe/

Beihilfe für Beamte – Privat oder doch lieber gesetzlich?

Obwohl eigentlich eindeutig ist, dass man sich als Beamter aufgrund der Beihilfe privat versichern sollte, sind sich viele Beamte zu Anfang dennoch unsicher. Einige lassen sich von Freunden und Bekannten zur Gesetzlichen verleiten, bei anderen ist der Grund sozial motiviert. Um die Gretchenfrage zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung klären zu können, sollte man zunächst wissen worin eigentlich der Unterschied besteht. Dieser liegt maßgeblich im Versicherungssystem beider Absicherungen. Während in der Gesetzlichen „alle in einen Topf“ zahlen, werden die Beiträge für die Private anhand von Individualfaktoren berechnet. Zu diesen Individualfaktoren zählen beispielsweise das Alter, der Gesundheitszustand und die gewählten Leistungen. Der Beitrag in der Gesetzlichen hingegen wird anhand des Einkommens und des Bedarfes errechnet. Ein weiterer Unterschied besteht im Aufnahmezwang. Während die Gesetzliche aufgrund der Krankenversicherungspflicht gezwungen ist jeden Antragsteller aufzunehmen, kann die Private potentielle Kunden aufgrund eines zu großen Gesundheitsrisikos auch ablehnen. Nachdem die Unterschiede von PKV und GKV geklärt wurden, kommt nun die Beihilfe ins Spiel. Diese zahlt, abhängig vom Bundesland und Familienstand zwischen 50% – 70% der Krankheitskosten, sofern man sich als Beamter privat versichert. Würde man als Beamter die gleichen Leistungen in der Gesetzlichen wählen, würde man fast das Dreifache bezahlen. Die Beihilfe für Beamte würde bei der Gesetzlichen Versicherung zwar nicht wegfallen, aber der Versicherungsnehmer müsste den vollen Kassensatz anhand seines Einkommens alleine zahlen. Des Weiteren sollte man wissen, dass die Beihilfe sich nicht nur auf den Beamten selbst beschränkt. Auch der Ehegatte und die Kinder profitieren unter gewissen Umständen von der Beihilfe.

Beihilfe in Hessen

Wie bereits erwähnt, variieren Höhe und Umfang der Beihilfe von Bundesland zu Bundesland. Ganz besonders aus dem Rahmen fallen hierbei Hessen und Bremen. In den meisten Bundesländern bekommen unverheiratete Beamte ohne Kinder 50% Beihilfe. Mit dem zweiten Kind erhöht sich die Beihilfe für den Beamten auf 70%. In Hessen und Bremen ist dies jedoch anders gelöst. Hier bekommt der unverheiratete Beamte ohne Kinder zwar auch 50% Beihilfe, jedoch werden es ab zwei Kindern keine 70%. Die Beihilfestaffelung in diesen Bundeländern sieht vor, dass auf die 50% Beihilfe des aktiven Beamten 5% hinzukommen, wenn der Ehepartner beihilfeberechtigt ist. Dieser ist jedoch lediglich dann beihilfeberechtigt, wenn er von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit ist und unterhalb der Einkommensgrenze bleibt. Auch die Einkommensgrenzen variieren von Bundesland zu Bundesland. In Hessen liegt diese derzeit (2016) bei 8652 Euro und entspricht damit dem Jahresfreibetrag. Damit gehört Hessen zu den Bundesländern mit der niedrigsten Einkommensgrenze. Ist der Ehepartner eines Beamten in Hessen nun von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit und verdient im Jahr weniger als 8652 Euro hinzu, ist er beihilfeberechtigt. Dann bekommt der aktive Beamte statt 50% Beihilfe, 55% Beihilfe. Genauso verhält es sich auch mit den Kindern. Sind diese von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht befreit und damit beihilfeberechtigt, bekommt der aktive Beamte für jedes Kind 5% mehr Beihilfe. Ein verheirateter Beamter mit berücksichtigungsfähiger Ehefrau und zwei berücksichtigungsfähigen Kindern bekommt also 65% Beihilfe. Gemessen an anderen Bundesländern ist dieser Beihilfesatz eher gering.

Bei weiteren Fragen zum Thema Finanzen, Krankenversicherung oder Beihilfe können Sie sich unter anderem an Deutschlands größtes Beamten-Portal www.Beamten-Infoportal.de wenden. Hier werden Sie kostenlos, unverbindlich und unkompliziert von Experten für den öffentlichen Dienst beraten. Seit nunmehr 14 Jahren vertrauen Beamte auf den Service des Portals.

News und Infos rund um das Thema Beihilfe für Beamte und ausgezeichneten Service finden Sie auf www.beamten-Infoportal.de. Über 35.000 Beamte werden derzeit bereits vom Beamten-Infoportal betreut und empfehlen uns weiter. Gerne stehen wir auch Ihnen in sämtlichen Fragen bezüglich Krankenversicherungen zur Seite.
Unser kompletter Service und die Beratung sind kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Hafengeburtstag Hamburg: Vier Tage Programm beim NDR an den Landungsbrücken

Hafengeburtstag Hamburg: Vier Tage Programm beim NDR an den Landungsbrücken

Das NDR Areal an den Landungsbrücken – Foto von Axel Herzig

Aufgrund des Feiertags Christi Himmelfahrt wird der diesjährige Hafengeburtstag Hamburg vier ganze Tage lang gefeiert – einen Tag länger als üblich. Und der NDR feiert mit. Von Donnerstag, 5. Mai, bis Sonntag, 8. Mai, ist der NDR mit einer Bühne direkt an den Landungsbrücken vertreten.

Täglich ab 12.00 Uhr starten NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ mit ihrem Bühnenprogramm. Ob Konzerte, Talks, Entertainment oder Live-Übertragungen –für erlebnisreiche Stunden im Herzen der Hafenmeile ist gesorgt. Insgesamt 43 Stunden Bühnenshow bringen NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ auf den Hafengeburtstag. Abends verwandeln spannende Live-Acts das NDR Areal an den Landungsbrücken in eine Konzertlocation. Welche Künstler und Bands live zu erleben sind, wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Darüber hinaus ist der 3-Mast-Schoner „Regina Maris“ für NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ im Einsatz. An allen vier Tagen können Hörer und Zuschauer bei ihrer Fahrt über die Elbe mitsegeln – und an Bord „ihre“ Moderatoren treffen.

Und natürlich ist der 827. Hamburger Hafengeburtstag auch Thema im Radio und Fernsehen. Das Hamburger Stadtradio NDR 90,3 berichtet an allen vier Veranstaltungstagen immer aktuell aus dem Hafen. Um 18.00 Uhr und 19.30 Uhr zeigt das „Hamburg Journal“ die Bilder des Tages. Im NDR Fernsehen sind darüber hinaus Sondersendungen zum Großereignis zu sehen.

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Einfach aufstehen

Bielefelder Start-up-Unternehmen me-up bietet Relaxsessel mit innovativen Funktionen

Einfach aufstehen

Wohlfühlen und Entspannen

me-up holt Sessel mit praktischer Aufstehhilfe aus ihrer angestaubten Ecke und versieht sie mit einem erfrischend modernen Design.

„Bei Relax-Sesseln mit Aufstehhilfe geht es letztlich um eine technisch einwandfreie Lösung“, erklärt Firmengründer Ralf Niediek (52). „Bisher waren die Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt. Jetzt bringt das me-up-Sortiment modernste Technik mit gehobenem Design in Einklang. So erhalten jetzt auch Relax-Sessel mit Aufstehhilfe eine zeitgemäße Optik. Die unterstützenden Funktionen fallen gar nicht ins Auge.“ Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Möbelindustrie und als Sales Manager namhafter Hersteller von Mechaniken für Polstermöbel bringt Ralf Niediek eine umfassende Expertise mit.

Exklusive Produktionspartner sorgen mit bewährter Handwerkskunst „Made in Germany“ für eine optimale Umsetzung der hohen Qualitätsansprüche. Wahlweise gibt es alle Modelle auch ohne Aufstehhilfe in motorischer oder mechanischer Ausführung. Der direkte Draht zur Fertigung ermöglicht me-up sogar die Umsetzung von Sonderwünschen.

Besonders hervorzuheben ist ein Spezialangebote im Sortiment: „Die Edition Selflift ist eine besonders spannende Produktinnovation mit völlig neuen Möglichkeiten“, erläutert Ralf Niediek. „Das Außergewöhnliche ist die mechanische Aufstehunterstützung ganz ohne Motor. Selflift ist ideal für Menschen mit beginnenden Einschränkungen, die einerseits Unterstützung benötigen und andererseits ihre Muskulatur erhalten und trainieren wollen.“ Die unterstützende Kraft ist dabei je nach Gewicht oder Erfordernis individuell justierbar. Auch hier haben die Sesselentwickler großen Wert auf das Design gelegt.

Vertrieben wird das gesamte Sortiment zum Beispiel über den neuen Internet-Shop www.me-up.de – die Lieferung erfolgt direkt bis ins Wohnzimmer.

Kontakt
me up
Ralf Niediek
Postheide 11
33659 Bielefeld
info@me-up.de
Tel. 05209-599001

me-up bietet Relaxsessel mit innovativen Funktionen und ansprechender Optik, generatiosübrgreifend auch mit Aufstehhilfe

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Erneuter Prozesserfolg von Ciper & Coll., den Anwälten für Medizinrecht, vor dem Landgericht Hannover:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Hannover – vom 09. Februar 2015
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie und schwere Asphyxie des ungeborenen Kindes, LG Hannover, Az.: 19 O 201/13

Chronologie:
Die Mutter des verstorbenen Kindes begab sich aufgrund bevorstehender Geburt in die Behandlung der Beklagten. Dort wurde ein niedriger Fruchtwasserspiegel festgestellt. Die Klägerin ist nicht über die Gefahren eines Mekoniumabganges aufgeklärt worden, eine Notsectio wurde nicht vorgenommen. Das Kind verstarb in der Folge.

Verfahren:
Das Landgericht Hannover hat den Vorfall mittels eines geburtsmedizinischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis schlug das Gericht den Parteien zur einvernehmlichen Erledigung einen Vergleich über 40.000,- Euro vor, den diese annahmen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Aufgrund des eingetretenen Todes des Kindes hält sich die Vergleichssumme noch im Rahmen. Im Bereich des Geburtsschadenrechtes, in denen es zu schweren körperlichen und geistigen Schädigungen eines Neugeborenen kommt, sind Schadensummen im deutlich sechs- bis siebenstelligen Bereich keine Seltenheit, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach LLM fest.

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Top-Kanzlei Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. die Anwälte für Patienten und Medizinrecht ( bundesweit):

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Oberlandesgericht Köln – vom 05. Januar 2015
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlerhafte Versorgung einer Radiustrümmerfraktur am rechten Handgelenk, OLG Köln, Az.: 5 U 73/14

Chronologie:
Der Kläger erlitt im Juli des Jahres 1999 eine Radiustrümmerfraktur an seinem rechten Handgelenk, aufgrund derer er im Hause der Beklagten operativ versorgt wurde. Wegen mangelnder Versorgung der Radiustrümmerfraktur waren diverse Folgeoperationen am rechten Handgelenk des Klägers erforderlich. Es stellten sich bei ihm fortdauernde Nervenschmerzen und eine Außenrotationsfehlstellung mit erheblicher Beweglichkeitsbeeinträchtigung ein.

Verfahren:
Nachdem das Landgericht Köln mit Urteil vom 03.09.2008 die Klage zunächst als unbegründet abgewiesen hatte, wurde dem Kläger mittels Berufungsurteil des OLG Köln vom 25.05.2011 (5 U 174/08) ein Schmerzensgeldbetrag im vierstelligen Eurobereich zugesprochen. Ebenfalls wurde festgestellt, dass die Beklagten verpflichtet sind, dem Kläger alle materiellen Schäden in Folge der fehlerhaften Behandlung zu ersetzen.

Aufgrund dessen traten die Prozessvertreter des Klägers erneut an die gegnerische Partei heran, welche eine adäquate außergerichtliche Regulierung nicht ermöglichen wollte. Es war erneut gerichtliche Inanspruchnahme vor dem Landgericht Köln erforderlich, das abermals die Klage abwies. Gegen dieses Urteil ging der Kläger wiederum zum OLG Köln in Berufung, wo diesem nunmehr ein hoher vierstelliger Vergleichsvorschlag unterbreitet wurde.

Anmerkung von Ciper & Coll.:
Der Senat des OLG Köln führte in Bezug auf den Vergleichsvorschlag aus, dass die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts "unglücklich" gewesen sei. Zur Vermeidung einer tiefergehenden Beweisführung sowie einer langen Prozessdauer wurde daher ein Vergleich mit einem Betrag von fast 100.000,- Euro für erforderlich und angemessen gehalten. Das angerufene Oberlandesgericht zeigte mithin eine völlig andere Einschätzung der Sach- und Rechtslage als das dem Verfahren vorangegangene Untergericht, stellte der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach, LL.M. fest.

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Top-Kanzlei Ciper & Coll, die Anwälte für Medizin- und Arzthaftungsrecht, bundesweit:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Hechingen – vom 04. Oktober 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete pädaudiologische Diagnostik und Cochlea-Implantat-Versorgung als fundamentaler Diagnoseirrtum, LG Hechingen, Az. 2 O 114/13

Chronologie:
Der Kläger befand sich im Zeitraum von Mai 2009 bis Ende Juli 2009 bei dem Beklagten in ärztlicher Behandlung. Grund der Erstvorstellung war eine im Mai 2009 erfolgte Überweisung des Kinderarztes wegen des Verdachts auf eine zumindest geminderte Hörfähigkeit des Klägers. Der Beklagte diagnostizierte eine "normale akustische Emission auf beiden Ohren" und somit ein "normales Hörvermögen". Weitergehende Untersuchungen und/oder therapeutische Maßnahmen wurden von dem Beklagten nicht veranlasst.

Da bei dem behandelnden Kinderarzt und auch den Eltern des Klägers immer wieder Zweifel über das Hörvermögen aufkamen und die Sprachentwicklung nur sehr zögerlich verlief, überwies der Arzt den Kläger im September 2010 zur Sprachförderung an eine Logopädin. Zeitgleich erfolgte eine erneute Überweisung an die HNO-Ärztin.

Diese diagnostizierte eine an Taubheit grenzende Schallempfindungsschwerhörigkeit beidseits sowie Sprachentwicklungsstörungen, weshalb der Kläger in der Uniklinik in Tübingen vorstellig wurde. Dort erfolgte am 17.11.2010 unter Vollnarkose eine Entfernung der Polypen und es wurde getestet, ob die Hörnerven beider Ohren für eine CI-Versorgung geeignet sind. Am 07.Februar erfolgte eine erweiterte pädaudiologische Diagnostik und Cochlea-Implantat (CI)-Versorgung mit Adenotomie, Ohrinspektion und Elektrocochleographie beidseits. Schließlich erfolgte am 07.03.2011 die Implantierung der CI rechtsseitig.

Ausweislich der Behandlungsdokumentation des Beklagten war die Schwerhörigkeit des Klägers bereits Anfang 2009 erkennbar.

Durch die deutlich verzögert begonnene adäquate Behandlung des Klägers sind irreversible Schäden eingetreten. Der Kläger leidet nunmehr an einer an Taubheit grenzenden Schallempfindungsschwerhörigkeit beidseits, einer starken Sprachentwicklungsstörung und einer damit einhergehenden allgemeinen Entwicklungsverzögerung. Er ist nicht in der Lage, sich verständlich zu machen. Der vom Versorgungsamt festgestellte GdB beträgt 100% mit den Merkzeichen G, Gl, B, H, RF. Bis heute ist es dem Kläger nur sehr schwer möglich, sich verständlich zu machen. Zwar macht er in seiner Entwicklung Fortschritte, dennoch steht er beim Hören und Sprechen ungefähr auf dem Entwicklungsstand eines Zweijährigen, was auch seinem tatsächlichen Höralter entspricht. Diese Fortschritte wurden durch eine gezielte und engmaschige Förderung erzielt. Dies besteht aus:

• regelmäßigen Terminen in der Frühlogopädie (14-tägig)
• einer Integrationskraft im Kindergarten
• Frühförderung durch die Stiftung St. Franziskus
• Teilnahme der Familie an einem immer noch stattfindenden Gebärdensprachkurs innerhalb einer Selbsthilfegruppe mit Unterstützung der Stiftung St. Franziskus
• Eigenstudium der Eltern der Deutschen Gebärdensprache (DGS) über den Kestner-Verlag
• Intensivstes Bekümmern des Klägers, auch unter Zurückstellung eigener Interessen innerhalb der Familie.

Verfahren:
Das vom Landgericht Hechingen in Auftrag gegebene Sachverständigengutachten hat einen Behandlungsfehler bestätigt.
Die von dem Beklagten im Juli 2009 gestellte Diagnose "normales Hörvermögen" stellt einen groben Behandlungsfehler in Form eines fundamentalen Diagnoseirrtums dar, da der Beklagte eindeutig gegen bewährte ärztliche Behandlungsregeln und gesicherte medizinische Erkenntnisse verstoßen hat und damit einen Fehler beging, der aus objektiver Sicht nicht mehr verständlich ist.

Das Landgericht hat den Parteien einen Vergleich vorgeschlagen. Die Schadenssumme liegt im deutlich fünfstelligen Bereich.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Die Rechtsschutzversicherung des Klägers, die WGV Versicherungen GmbH, hatte zunächst grundlos vollumfänglichen Deckungsschutz verweigert.
Aufgrund der beharrlichen Weigerung der Versicherung, den von den Prozessbevollmächtigten des Klägers ermittelten Streitwert von 197.000,00 € zu akzeptieren, reichten die Prozessbevollmächtigten eine Deckungsschutzklage beim Landgericht Stuttgart ein (LG Stuttgart, Az. 16 O 298/12).
.
Aufgrund des eindeutigen Hinweises des Landgerichts erklärte sich die Beklagte schließlich zur Deckungsschutzerteilung bis zu einem Streitwert in Höhe von 178.600,00 € bereit.

Das Regulierungsverhalten der WGV Rechtsschutzversicherung löst in der Anwaltschaft bereits häufiger Kopfschütteln aus: Anstatt ihren oftmals schwer medizingeschädigten Versicherungsnehmern mit allen möglichen Mitteln unter die Arme zu greifen, werden Deckungsanfragen der Anwaltschaft mit einer auch noch sehr grenzwertigen Diktion konterkariert, stellt die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist fest. Ein derartiges Regulierungsverweigerungs- und verzögerungsverhalten steht dem Versicherer nicht zu und wird mit Deckungsklagen hinterfragt, so wie in der vorliegenden Angelegenheit.

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Pressemitteilungen

Ist eine Ebola-Pandemie noch zu verhindern?

Deutsche Regierung und NGO erweisen sich als überfordert.

Ist eine Ebola-Pandemie noch zu verhindern?

Angesichts gravierender Versäumnisse der Bundesregierung, aber auch anderer Länder in der aktuellen Ebola-Katastrophe – stellt sich die Frage: Ob eine Pandemie überhaupt noch zu verhindert ist?

Für ein so reiches Land wie Deutschland, muss die bisherige Hilfe im niedrigen, zweistelligen Millionenbereich – als unwürdig, ja sogar beschämend bezeichnet werden. Diese entspricht lediglich rund 0,05% des BIP der Bundesrepublik Deutschland. Als kleiner Lichtblick darf die Initiative der Verteidigungsministerin bezeichnet werden, deren Aufruf in dieser Woche mehrere tausend, deutsche Freiwillige (der Bundeswehr sowie Reservisten) zeitnah gefolgt sind. Dies muss mit großem Respekt gewürdigt werden. Von einer angemessenen oder gar effektiven Katastrophenhilfe Deutschlands für die betroffenen Länder in Afrika, kann allerdings nicht einmal ansatzweise die Rede sein. Von irritierenden Randerscheinungen (wie nicht einsatzfähigen Transportflugzeugen bzw. dilettantischer Flugplanung) erst gar nicht zu sprechen. Dass es Deutschland erstmals am Freitag, dem 3. Oktober 2014 dann (als eines der reichstes Länder Europas) gelungen ist, Hilfsgüter nach Westafrika zu verbringen, muss als eine Kette menschlichen bzw. politischen Versagens bezeichnet werden.

Aufgrund der gegebenen Situation drängt sich die Schlussfolgerung auf, dass die deutsche Bundesregierung sowohl die humanitären als auch die sozialen und wirtschaftlichen Gefahren einer Ebola-Pandemie (auch für das eigene Land) – völlig zu verkennen scheint. Oder ggfs. eine zu geringe Empathie für die leidenden bzw. sterbenden Menschen in Westafrika zeigt? Diverse NGO hatten seit geraumer Zeit, um eine angemessene deutsche Unterstützung gebeten; leider – ohne erkennbaren Erfolg.

Es ist ausschließlich dem Präsidenten der USA zu verdanken, dass nunmehr viele Länder, endlich aufgewacht, zu sein scheinen. In der Geschichte des UN-Sicherheitsrates, ist es einmalig, eine Krankheit – zu einer Gefahr für den Weltfrieden – zu erklären. Die Vereinten Nationen veranschlagen aktuell als notwendiges Budget (um die Epidemie wirkungsvoll bekämpfen) rund 1. Mrd. Dollar. Dies ist aus Sicht von Papmehl Management Consulting – wohl eher der notwendige Betrag – eine angemessene Soforthilfe auf den Weg zu bringen. Bei einem potenziellen weltweiten Flächenbrand durch Ebola, werden sich nach unserer Einschätzung – selbst 10 Mrd. Dollar, dann als unzureichend erweisen. Mitgetragen wurde diese Resolution der Vereinten Nationen übrigens von 130 Mitgliedsstaaten. Dies könnte aber auch gewisse Probleme beinhalten:

Denn jetzt wird ein sehr intelligentes, kreatives und interdisziplinäres Krisen-Management – und keine langwierigen Abstimmungsprozesse benötigt: Mit den Krisen-Instrumenten von Gestern, werden wir die Herausforderungen von Heute (bzw. Morgen) nicht bewältigen können. Für Deutschland gesprochen, ist aus direktem Dialog zu berichten: Dass weder die Bundesregierung, noch das Verteidigungsministerium und auch nicht NGO (wie Ärzte ohne Grenzen) bislang den nachfolgenden Sachverhalt realisiert haben:

Medizinische und humanitäre Hilfen sind natürlich von fundamentaler Bedeutung. Dies ist aber nur die eine Seite der Medaille; die andere Perspektive lautet: Es bedarf einer sehr professionellen, breitflächigen und kreativen Kommunikation in Westafrika. Konkret heißt dies: Eine generelle und zielführende Aufklärung zur Ebola-Seuche, wirksame Empfehlungen bspw. zur Hygiene und zu einem richtigen Verhalten der Menschen sowie flankierende Instrumente, wie zum Beispiel kurze, einprägsame Checklisten (mit den wichtigsten Verhaltensregeln) für die betroffenen Menschen!

Also Praxisanweisungen, was die Bürger in Westafrika tun sollen, um Weiterungen von Ebola (durch eigenes, verantwortliches Verhalten) zu begrenzen. Die Menschen in den betroffenen Ländern müssen dahingehend trainiert und informiert werden, wie die genannten Ziele erreicht werden können. Ebenfalls muss die Bevölkerung überzeugt und motiviert werden, wiederum andere Menschen (in ihrem persönlichen Umfeld), adäquat zu informieren bzw. zu schulen. Der sogenannte Taskforce-Ansatz, welcher sich bereits in Liberia in der Umsetzung befindet, ist ein erster, richtiger Schritt – genau in die hier beschriebene Richtung.

Prinzipiell sollten, erprobte und zielführende Instrumente – wie der sogenannten Train the Trainer-Ansatz – zeitnah in Westafrika zum Einsatz kommen. Aus der Erfahrung von Papmehl Management Consulting, muss man aber mindestens 5 – 15 % der Population diesbzgl. schulen. Ansonsten erscheint die erfolgreiche Implementierung eines Train the Trainer-Ansatzes (sowie der verfolgten Ziele) eher unwahrscheinlich. Dies würde allein – für ein Land wie Sierra Leone bedeuten: Die gewaltige Anzahl, von mindestens 280.000 Menschen schulen zu müssen. Allerdings können intelligente Kommunikations-Konzepte (bspw. via Internet, Facebook, TV, Radio, Print etc.) flankierend genutzt werden.

Aufgrund der gegebenen Informations-Infrastruktur in Afrika, sollte man auch scheinbar tradierte, dennoch aber zielführende Ansätze in Erwägung ziehen. Beispielsweise, den sogenannten „Marktschreier“ (aus dem Mittelalter). Denn wir brauchen einfache und effektive Lösungen für die leidenden Menschen in Afrika. Ergänzend gilt es, vor Ort Ausgangssperren (oder vergleichbare Maßnahmen) zu verhängen bzw. zu implementieren. Ausgangssperren sind ein pragmatischer und durchaus effektiver Lösungsansatz, welcher in Sierra Leone (auf Veranlassung des Präsidenten) schon mit Erfolg eingesetzt wurde.

Eine aktuelle Studie der Lancaster Universität sagt aus, dass die Wahrscheinlichkeit – für einen Ebola-Fall in Großbritannien (in den nächsten 3 Wochen) bei 50 % liegt. Für Frankreich – besteht sogar ein Risiko von 75 %. Dennoch scheinen in der EU die Risiken (zumindest einer großflächigen EBOLA-Ausbreitung) vorerst nicht außer Kontrolle. In Westafrika leben allerdings auch viel Bürger indischer Herkunft bzw. Nationalität. Sollte ein infizierter Inder in seine Heimat (oder anderen bevölkerungsreichen Kontinent) ausreisen und im Flugzeug bzw. vor Ort (z.B. einem indischen Slum) weitere Menschen anstecken: Genau dann – ist eine weltweiten Ebola-Seuche nicht mehr zu verhindern!

Nach Einschätzung von Papmehl Management Consulting – wird dies zu fatalen, weltweiten Konsequenzen führen, welche nicht anders – als eine biblische Katastrophe – bezeichnet werden können. Die humanitären, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, sind heute noch gar nicht absehbar. Wir werden uns als Deutsche dann fragen lassen müssen, warum wir uns angesichts dieser menschlichen Katastrophe – so zögerlich, unprofessionell und geizig verhalten haben.

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