Tag Archives: Augmented Reality

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Interaktives Hologramm mit Echtzeit-Personalisierung – HOLOCO 4.0

Sich selbst in einem interaktiven Hologramm sehen? Was nach Zukunftsmusik so wie bei Star Trek oder Star Wars klingt, wird nun mit dem HOLOCO 4.0 möglich.

Die tolle, aber bislang rein passive Bildsprache der Holographie kann jetzt mittels einer eigens entwickelten Applikation um eine spannende und innovative Komponente erweitert werden:
Individualisierung und Personalisierung der holographischen Darstellung und Integration des Betrachters in das Hologramm in Echtzeit!

Auf der vergangenen DMEXCO in Köln stellte die HOLOCO GmbH, Hersteller von Holo-Displays mit Sitz in Witten, ihre Weltneuheit erstmalig der Öffentlichkeit vor.

Präsentiert wurde eine erste Anwendung aus dem erklärungsbedürftigen Bereich der Elektromobilität. Gezeigt wurde das Ganze in einer grandiosen 4k-Auflösung im großen HOLOCO XXL. Seine holographische Bildfläche hat eine Bilddiagonale von 139cm und er ist damit das mit Abstand größte standardisierte Hologramm-Display.

Der Ablauf der Interaktion und Personalisierung gestaltet sich wie folgt:

Schritt 1: Daten und Foto
– Im Hologramm erscheint ein „erklärender Teaser“.
– Auswahl der individualisierten Inhalte auf einer Landingpage (via QR-Code) auf einem Mobile Device (Tablet / Smartphone)

Schritt 2: Individualisierung und Rendering
– Die ausgewählten Inhalte und Objekte (z.B. Fahrzeuge) erscheinen im Hologramm
– Die eingegebenen Daten werden mit dem Hologramm-Video verknüpft, in Echtzeit gerendert und dargestellt

Schritt 3: personalisiertes Hologramm
– Das persönliche Hologramm-Foto oder Video (z.B. der Betrachter sieht sich selbst im ausgewählten Fahrzeug) wird via Mail zugesandt
– In die Mail eingebettet sind Verknüpfungen um das eigene Hologramm-Erlebnis in den sozialen Netzwerken zu teilen
– Über das Analysetool kann der Werbetreibende die Klick- und Sharingraten auswerten

Durch die personalisierte Hologramm-Darstellung schafft die HOLOCO GmbH einen neuen Touchpoint in der Kundenkommunikation. Die faszinierende Darstellung von frei im Raum schwebenden Inhalten ermöglicht dabei eine einzigartige Vermittlung von Markenbotschaften.

Die neue Applikation kann als Zusatzausstattung sowohl für die großen Messe & Event-Systeme wie auch für die kleineren PoS-Systeme angeboten werden. Entwickelt wurde HOLOCO 4.0 in enger Kooperation und Partnerschaft mit dem Softwareteam von Materna TMT aus Dortmund.

Ein Demovideo des HOLOCO 4.0 ist auf dem Youtube- bzw. Vimeo-Kanal der HOLOCO GmbH zu finden.

Die HOLOCO GmbH wurde im Jahr 2014 gegründet um die bis dato kostenintensive Schlüsseltechnologie der Hologramm-Technik für den Einsatz am POS und bei Messen & Kongressen zu perfektionieren.

„HOLOCO – leading attention“ steht für „holographic communication“ und ist unser Beitrag für ein innovatives Augmented Reality Erlebnis ohne die übliche Datenbrille. Durch eine genau berechnete Lichtbrechung mittels eines Spezialglases erscheinen im HOLOCO 3D-Inhalte frei im Raum.

Als Full Service Dienstleister bieten wir neben der Hardware auch die holographischen 3D Animationen – von der Idee und einem aussagekräftigen Storyboard bis hin zur kompletten Produktion.

Kontakt
HOLOCO GmbH
Rouven Sabellek
Salinger Feld 40
58454 Witten
+49 2302 18 51 990
+49 2302 18 51 991
info@holoco-display.com
http://www.holoco-display.com

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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ScaleUp 360° Industry of Things: the Online IIoT Event

More than 200 IIoT specialists and manufacturing & process optimization experts | 12 webinars | 21-22 November 2019

On November 21-22 2019, ScaleUp 360 Industry of Things brings together more than 200 IIoT specialists and manufacturing and process optimization experts to present their challenges and business strategies for scalable, secure and efficient IoT. In 12 webinars over 2 days participants have the chance to learn and engage with thought leaders across the globe – right from their desks.

How does it work? All you need to do is register online, receive you personalized login and join the webinar session on the event day. Participation is free!

These are our topics at the 2019 ScaleUp 360 Industry of Things:
– Establishing the Digital Factory: How to automate factory processes with IoT, robotics, Big Data and AI to drive productivity and lower costs?
– AI & Machine Learning – How do cases of applied AI technologies and software to manufacturing processes look like?
– Manufacturing in the Digital Twin Scenario – How can the use of AI based Digital Twins boost asset efficiency and reliability?
– Augmented reality & Remote service – What are scenarios for production equipment maintenance through remote guidance?
– Refurbish your factory equipment – What are cost effective ways to upgrade existing equipment and legacy systems to make them IoT ready?
– Pushing your plant to the limit – How to use IIoT to improve Overall Equipment Effectiveness (OEE) and Manufacturing Yield?
– Edge Computing vs. Cloud – What are frameworks for early identification of issues and how can machine learning techniques from edge to cloud prevent system failures and shutdowns?
– Operational Technology & IoT – How can Predictive Maintenance tools prevent asset failure and quality issues?
– Industrial IoT Data Strategy – What are successful approaches to create a data strategy roadmap and how to turn IIoT Data into a competitive advantage?

Join us for thought-provoking case studies and live demos by industry leaders. For more information on the agenda, our partners and online registration, visit our website at https://www.scale-up-360.com/en/industry-of-things/

ScaleUp 360° Industry of Things is a product of we.CONECT Global Leaders. we.CONECT Global Leaders is a leading business information company, developing and providing digital business information, senior level B2B events, business communities & supporting event technology at the interface between real live business, digital transformation & future technologies & challenges.
Leveraging our expertise and strong relationships with key experts across the globe, we create events, content and communities that deliver mindblowing ideas, innovations & opportunities to make your business growth.

Company-Contact
we.CONECT Global Leaders GmbH
Leonie Lawrence
Reichenberger Str. 124
10999 Berlin
Phone: +49 30 52 10 70 3 – 83
E-Mail: leonie.lawrence@scale-up-360.com
Url: https://www.scale-up-360.com/en/industry-of-things/

Press
We.CONECT Global Leaders GmbH
Sarah Kotysch
Reichenberger Str. 124
10999 Berlin
Phone: +49 30 52 10 70 3 – 119
E-Mail: sarah.kotysch@we-conect.com
Url: https://www.we-conect.com/de/

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Mit Virtual Reality schneller und besser ausbilden – erste Praxis-Anwendungen starten

Rettungswagen-Simulator und Ingenieur-Trainings

Virtuelle Trainingswelten verändern in der Industrie, aber auch in anderen Branchen, die Ausbildung. Das Assistenzsystem Machine@Hand des Fraunhofer IGD kommt in Kürze bei der Rettungssanitäterausbildung zum Einsatz.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt sein virtuelles Trainingstool Machine@Hand für die ehrenamtliche Rettungssanitäterausbildung zur Verfügung. Ähnlich wie bei der Pilotenausbildung im Flugsimulator, soll künftig jeder Auszubildende im DRK-Kreisverband Herford-Stadt e. V. eine bestimmte Stundenanzahl im Rettungswagen-Simulator geübt haben, bis er oder sie blind weiß, welche Schublade in welchem Fall zu öffnen ist. Das soll nicht nur für Handlungssicherheit im Einsatz sorgen, sondern die Ausbildung weniger zeitintensiv gestalten, vor allem durch wegfallende Wege zu einem zentralen Ausbildungsort. Der Zeitaufwand von bis zu 800 Stunden für die gesamte Ausbildung kann dadurch langfristig reduziert werden. Ein wichtiger Schritt, wenn es darum geht, ehrenamtliche Arbeit attraktiver zu gestalten. Denn was die wenigsten wissen: 80 bis 90 Prozent der Rettungssanitäter sind Ehrenamtler. Das ist einer der Gründe, warum Thomas Pilz, Digitalisierungsbeauftragter im Ehrenamt beim DRK-Kreisverband, neue Ausbildungsmethoden voranbringen möchte: „Was uns antreibt, ist die Vision, Menschen so auszubilden, dass es in das heutige Lebensbild passt.“ Ein weiterer Vorteil des virtuellen Trainings: Es müsse nicht für jede Übung ein Rettungswagen zur Verfügung stehen.

Neue Möglichkeiten in allen Branchen
Machine@Hand wurde als visuelles Assistenzsystem für die produzierende Industrie entwickelt, wo Handlungs- und Wartungsabläufe immer anspruchsvoller und komplexer werden. Große Maschinen zu reinen Übungszwecken zu zerlegen und wieder zu montieren, ist nicht nur sehr zeit- und kostenaufwändig, sondern häufig logistisch fast unmöglich. Das gestaltet die Ausbildung an der echten Maschine extrem kompliziert. Bei der Heidelberger Druckmaschinen AG ist deshalb Machine@Hand im Einsatz, um Serviceingenieure auszubilden. Dr. Mario Aehnelt, Leiter der Abteilung „Visual Assistance Technologies“ sieht ganz klar die Übertragbarkeit und das Potential auch in anderen Branchen: „Im Grunde lässt sich Machine@Hand auf jede Art Maschine oder technische Einheit übertragen, so könnte beispielsweise medizinisches Personal im Umgang mit neuen Dialysesystemen geschult werden.“

Leichte Bedienung und aktives Mitgestalten
In der virtuellen Trainingswelt, die über eine VR-Brille, ein Tablet oder ein Smartphone bedient werden kann, werden dreidimensionale Arbeitsanweisungen situativ und positionsgenau angezeigt, was einen authentischen Lerneindruck ermöglicht. Die Einrichtung der Trainingsanwendung gestaltet sich ebenfalls intuitiv und erfordert keine Programmierkenntnisse. Auf Basis modularer 3D-Modelle können durch Ein- und Ausblenden, farbiges Hervorheben, Animieren von Objekten sowie Einbinden von Texten, Bildern und Videos die einzublendenden Informationen sehr einfach festgelegt werden. Die Auszubildenden sind dabei nicht nur Konsumenten, sondern können die Übungsszenarien mit ihren eigenen Kommentaren ergänzen und ihre Ideen mit anderen teilen. Dieser kollaborative Aspekt schult ganz nebenbei gelungenes Teamwork.

Das Fraunhofer IGD lädt am 24. Oktober 2019 nach Berlin zum Science-meets-Business-Workshop „Go-Visual“ ein, bei dem Vertreter aus Wirtschaft und Forschung jährlich über die Möglichkeiten und neuesten Entwicklungen zu Themen der visuellen Assistenz in der Produktion diskutieren. Die virtuelle Ausbildung ist diesjähriges Schwerpunktthema. Am 25. Oktober 2019 findet ebenfalls in Berlin erstmals ein Anwendertag aller Machine@Hand-Nutzer und -interessenten statt, bei dem der konstruktive Austausch untereinander und mit den Entwicklern im Vordergrund steht.

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/go-visual-2019
www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/machinehand-roadshow
www.igd.fraunhofer.de/projekte/machinehand

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

Bildquelle: © Fraunhofer IGD/DRK KV Herford-Stadt e.V.

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Live und in Farbe: Per App heute sehen, wo das Kaminfeuer morgen brennt

Feuergenuss mit individuellem Charakter

Soll der Ofen an der Wand stehen oder doch lieber in der Ecke? Wie wirkt der Wohnraum mit dem neuen Feuermöbel? Welche Farben harmonieren am besten? Diese und andere Fragen beschäftigen viele, wenn es um die Anschaffung ihres Kaminofens geht. Eine praktische Hilfe bei der Planung ist hier „Augmented Reality“ – kurz AR. Dank smarter App kann damit die zukünftige Feuerstätte virtuell an jeder Stelle platziert werden. Konkret heißt das: Mit dem Kaminofen-Konfigurator von SPARTHERM lässt sich via Smartphone oder Tablet der Lieblingsplatz von morgen bereits heute finden.

Als einer der führenden Hersteller moderner Feuerungstechnik in Europa bietet das deutsche Unternehmen damit eine wichtige Entscheidungshilfe an. Ob beim Bau des Eigenheims oder der Integration in die bestehende Wohnwelt – spielend leicht können mit nur einem Fingertipp verschiedene Stellmöglichkeiten ausprobiert und das Raumgefühl schon vorher erlebt werden. Und das größengetreu und fotorealistisch, in aller Ruhe und allen Details.

Feuergenuss mit individuellem Charakter

Der Blick in die Zukunft mit der AR-App ist perfekt für einen Kaminofen wie den „PIKO Frame“, der nach dem Baukastenprinzip konstruiert wurde. Bestehend aus modularen Quadern und Würfeln lassen sich mit ihm eine Vielzahl von Aufbauvarianten realisieren und im Konfigurator visualisieren. Insgesamt stehen ganze 40 Grundmodelle zur Verfügung, wobei nur hochwertigste Materialien wie Marmor, Granit und Stahl verarbeitet wurden. Entsprechend den eigenen Vorlieben entsteht eine edle Kaminlandschaft aus Regalen, Sideboard, Sitzbank und Liegefläche mit völlig eigenem Charakter.

Doch damit nicht genug: SPARTHERM präsentiert neben dem Ofen im kubistischen Design noch weitere seiner exklusiven Feuerträume in dem Konfigurator. Vom klassischen Gerät mit gerader Sichtscheibe bis hin zum Kamin mit keramischer Betonverkleidung. Einfach die kostenlose AR-App im jeweiligen Store für Android oder iOS downloaden, auswählen und anschauen. So wird das Zuhause zum persönlichen Showroom. Mehr Impressionen und Inspirationen unter www.spartherm.com

SPARTHERM Feuerungstechnik GmbH ist einer der größten Produzenten von Brennzellen, Kaminöfen und Kassetten in Deutschland und zählt in diesem Bereich auch in Europa zu den großen namhaften Unternehmen. Mit dem technischen Know-how der Feuerungstechnik, modernsten Fertigungsanlagen und einem Vertrieb über ein qualifiziertes und gut ausgebautes Händlernetzwerk werden die hochwertigen, innovativen und vom Design her sehr ansprechenden Feuerstätten heute weltweit in 47 Ländern vertrieben.

Für die Zukunft setzt SPARTHERM mit seinem breit gefächerten Sortiment auf ökologische und ökonomische Zielsetzungen mit umweltfreundlichen Produkten und Systemkomponenten, deren Basis dafür nicht zuletzt in der eigenen Entwicklungs-Abteilung liegt.

Weitere Informationen unter www.spartherm.com

Firmenkontakt
SPARTHERM Feuerungstechnik GmbH
Jörn Konert
Maschweg 38
49324 Melle
+49 (0)5422 94 41 40
+49 (0)5422 94 41 44
info@spartherm.com
http://www.spartherm.com

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Maschweg 38
49324 Melle
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IAA 2019: Fraunhofer IGD – Smarte Wartung mit VR/AR

Das Fraunhofer IGD stellt auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA Lösungen für einen smarten Wartungsservice dank Virtual und Augmented Reality (VR/AR) vor. Das Darmstädter Forschungsinstitut ermöglicht erstmals, AR-Anwendungen direkt in der Cloud auszuführen. Durch einen Live-Abgleich mit den CAD-Daten des Fahrzeugs und den damit verbundenen vollautomatischen Zugriff auf wichtige Informationen kann der Kundenservice defekte Bauteile noch schneller erkennen und hat dabei vollautomatischen Zugriff auf wichtige Informationen.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt mit der Basistechnologie instant3Dhub eine Plattform bereit, mit der die Visualisierung von beliebig verteilten 3D-Modellen auf Basis originärer CAD-Daten ermöglicht wird. Auf Grundlage der Plattform können immense Datenmengen unabhängig des verwendeten Geräts – AR-Brille, Tablet oder Smartphone – automatisch und schnell visualisiert werden.

Dank der Integration der AR-Tracking-Bibliothek VisionLib werden Objekte in 3D erfasst und eine vollautomatische AR-Visualisierung ermöglicht. Die CAD-Daten bleiben ausschließlich in der Infrastruktur des Industrieunternehmens gespeichert, während nur die für die aktuelle Visualisierung relevanten Daten in Echtzeit auf die Mobilgeräte (z.B. Smartphone, Tablet, Datenbrille) übertragen werden. Eine aufwendige und interaktive Reduktion der Daten durch IT-Experten, wodurch häufig wertvolle semantische Zusatzinformationen verloren gehen, ist somit nicht nötig. Das ermöglicht den unkomplizierten und routinemäßigen Einsatz von Augmented Reality im Kontext Industrie 4.0 oder Digital Twin.

Auf der IAA zeigt ein Live-Szenario am Fraunhofer-Messestand die Vorteile im Kundenservice. An einem Porsche Cayenne wird demonstriert, wie der Servicemitarbeiter mit dem Tablet in Sekundenschnelle defekte Bauteile an einem Fahrzeug erkennt. Wichtige Informationen für die immer komplexer werdenden Reparaturprozesse werden auf dem Display sichtbar und erleichtern zusammen mit Meta-Informationen wie Hochspannungswarnungen oder Drehmomenten von Schrauben die Reparaturabläufe in Werkstätten.

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/iaa-2019
www.igd.fraunhofer.de/projekte/instant3dhub
– instant3dhub.org
www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/virtual-augmented-reality

Fraunhofer IGD auf der IAA 2019, Frankfurt/Main

– 10.-13. September (Presse- & Fachbesuchertage)
– Gemeinschaftsstand Fraunhofer-Gesellschaft / Halle 6, Stand 6301

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

Bildquelle: Copyright: Fraunhofer IGD

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Sachsen-Anhalt vertreten auf der Gamescom

Es ist wieder Gametime:

Gestern, am 20.08., hat aufs Neue die alljährige Gamescom begonnen. Auf der weltweit größten Computer- und Videospielmesse, die in den Messehallen in Köln ausgetragen wird, werden mehr als 1.200 Aussteller über vier Tage neuste Errungenschaften wie AR-Clouds, 3D-Glasses oder Live Avatars präsentieren und über die aktuellen digitalen Trends der Entertainment-Industrie informieren.

Außerdem sind auf der Ausstellungsfläche, die so groß wie 30 Fußballfelder ist, von Montag bis Sonntag zahlreiche Events geplant. Das umfassenden Showprogramm reicht von Jugendforen über eSports-Turnieren bis hin zu digitalen Workshops und bietet somit Unterhaltung für Groß und Klein. Aber auch internationale Schwergewichten wie Bethesda, Electronic Arts (EA) und Google werden mit spannenden Veranstaltungen für eine tolle Stimmung sorgen.

Neben diesem umfangreichen Rahmenprogramm soll aber zusätzlich die Regionalität und die bildende Komponente nicht zu kurz kommen. So stellen sich unter dem Motto „Made in Germany Area“ auch die einzelnen deutschen Bundesländer vor. In Halle 4, in der unter anderem global Player wie Nintendo oder Microsoft ihre neusten Errungenschaften vorstellen, wird also auch Sachsen Anhalt mit einem eigenen Stand (B41/C44) vertreten sein und über die aktuellsten Entwicklungen und universitäre Weiterbildungsmöglichkeiten informieren.

An diesem Stand werden lokale Unternehmen der Gaming-Branche die Gelegenheit erhalten, ihre Ideen der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Da auch die Augmented Reality einen immer stärkeren Einfluss auf die Gaming-Industrie hat, wird neben den insgesamt 15 Aussteller auch die in Magdeburg ansässige Firma 3DQR an diesem Stand vertreten sein. 3DQR eines der am schnellsten wachsenden AR-Unternehmen Deutschlands und hat sich hierbei vor allem auf den Bereich Bildung fokussiert.

So präsentiert 3DQR auf der Gamescom unter anderem sein jüngstes Bildungsprojekt, bei dem es darum ging zusammen mit dem Kooperationspartner, der DIHK, eine ganz neue Art des Wissenstransfers zu schaffen und somit die technische Weiterbildung mittels AR zu revolutionieren. Interessierten Besuchern wird am 3DQR-Stand unter anderem die exklusive Möglichkeit geboten, erste Einblicke in die bundesweit einzigartige Form des Lernens zu bekommen. Dabei werden ursprüngliche Lehrmaterialien mit digitalen Inhalten verknüpft und anhand von 3D-Modellen in reale Schulungsunterlagen projiziert. Mit interaktiven Quizzen soll Studierenden weiterhin das Lernen erleichtert werden.

Aufgrund der überregionalen Relevanz dieser Messe hat auch der Mitteldeutsche Rundfunk einen Beitrag über den 3DQR-Auftritt auf der Gamescom gesendet.

3DQR ist ein schnell wachsendes Augmented Reality-Unternehmen, das sich vor allem auf die Bereiche Bildung, Industrie und Gesundheitswesen fokussiert. Das in Deutschland ansässige preisgekrönte Unternehmen hat eine App und Plattform entwickelt um Augmented Reality (AR) – die Überlagerung von realen Szenen mit virtuellen 3D-Inhalten – zum Mainstream zu machen. Mit Hilfe dieser, zum Patent angemeldeten Technologie, werden Trainings und Arbeitsabläufe in den verschiedensten Industrien innovativ visualisiert und somit erheblich vereinfacht.

Kontakt
3DQR
Wencke Mühlenberg
Hasselbachplatz 2
39104 Magdeburg
0391 556 848 83
w.muehlenberg@3dqr.de
http://www.3dqr.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Städteplanung der Zukunft: mit VR und AR gelingt die Partizipation

Mit VR und AR Infrastruktur erleben, bevor sie gebaut wird

Eine österreichische Forschergruppe unter Beteiligung von Fraunhofer Austria hat eine Simulationssoftware entwickelt, bei der alle im Städteplanungsprozess Beteiligten besser einbezogen werden. Straßengestaltungen werden mit VR-Brille oder Tablet intuitiv erlebbar. Für Kommunen und Städteplaner gibt es zudem einen Leitfaden, wie die neuen Technologien bestmöglich in die eigenen Prozesse integriert werden.

Partizipative Planung ist das alles entscheidende Stichwort, wenn es um Planungs- und Baumaßnahmen vor allem in dicht besiedelten Bereichen geht. In dem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt VR-Planning – we“re planning haben sich die Forscher mit dem inklusiven, effizienten und nachhaltigen Gestaltungsprozess von öffentlichen Verkehrsräumen beschäftigt. Virtual und Augmented Reality (VR und AR) kommen als Interaktionsmöglichkeit zum Einsatz, um alle Planungsbeteiligten mit einzubeziehen.

Bei zeitgemäßer Stadtplanung gehören alle an einen Tisch – umso schwieriger ist dieses Vorhaben, wenn Interessenslagen und Hintergrundkenntnisse weit auseinanderliegen. Planer, Architekten, Politiker, Anwohner – alle haben unterschiedliche Vorstellungen vom Bau einer neuen Straße oder gar eines komplett neuen Stadtteils. Liegt ein Entwurf vor, gilt es, diesen transparent zu kommunizieren und allen Beteiligten auf einfache Weise Möglichkeiten zur Rückmeldung zu geben. Das Forschungsprojekt untersuchte, wie VR und AR abgestimmt auf verschiedene Interessensgruppen und deren Kompetenzen eingesetzt werden kann, um bestehende Methoden der Beteiligung zu erweitern. Ein besseres räumliches Verständnis erleichtert die Zusammenarbeit verschiedener Instanzen, steigert die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger und fördert die Akzeptanz neuer Straßen- und Baukonzepte.

Mit VR und AR Infrastruktur erleben, bevor sie gebaut wird

Anhand der konkreten Planungsaufgaben in der Seestadt Aspern, einem komplett neu geplanten Stadtteil Wiens, sowie dem neuen Vorplatz beim Bahnhof Kapfenberg wurde der Einsatz von VR und AR in einem partizipativen Planungsprozess mit Bürgern und Planern verschiedener Disziplinen sowie Vertretern der Gemeinde exemplarisch durchgeführt. An einem Demonstrator wandelten Interessierte mit einer VR-Brille virtuell durch die neuen Straßenzüge bzw. den neuen Bahnhof inklusive der unmittelbaren Umgebung. Dabei konnte man zwischen unterschiedlichen Gestaltungsvarianten wechseln, den Raum aus der Perspektive eines Kindes erleben, verschiedene Sonnenstände und die Vegetation nach bestimmten Zeiträumen betrachten. Für die Seestadt konnten zwei Verkehrskonzepte mit unterschiedlicher Anzahl an Parkplätzen und Grünflächen ausgewählt werden und über eine Feedback-Funktion für den Favoriten abgestimmt werden. Doch nicht nur rein virtuell mit VR-Brille lassen sich Planungen leichter nachvollziehen. Im Projekt wurde ebenfalls ein AR-Tool entwickelt, das im Tablet mögliche Endansichten anzeigt, wenn es über Bau- und Straßenpläne gehalten wird. Die im Projekt entstandenen funktionstüchtigen Prototypen für VR- und AR-Anwendungen stehen nun einsatzbereit für künftige Forschungs- und Wirtschaftskooperationen zur Verfügung.

Leitfaden unterstützt Städteplaner bei der Einführung von VR/AR-Anwendungen

Ein weiteres zentrales Ergebnis des Projekts ist ein Leitfaden für die Integration von VR und AR in die Kommunikation von Stadtentwicklung, partizipativer Planung und interdisziplinärer Fachplanungen. Er klärt praxisorientiert über die notwendigen Voraussetzungen zur Integration von VR- oder AR-Anwendungen auf, baut Hemmschwellen und Berührungsängste mit den Technologien ab und unterstützt damit Entscheidungsträger und Stadtplaner aktiv bei der Einführung innovativer Möglichkeiten der partizipativen Planung. Durch die praktischen Erfahrungen aus dem Projekt beinhaltet der Leitfaden auch Aufwandsschätzungen. Anwendungsmöglichkeiten zum Einsatz von VR und AR gibt es im gesamten Planungsprozess vom Ideensammeln im Vorfeld einer konkreten Planung, der Ideenfindung/Visionen-Entwicklung für urbane Räume, über die Verdichtung durch User-Generated Design bis hin zur realitätsnahen Erprobung von Designs. Der Leitfaden steht interessierten Kommunen und planenden Institutionen im Rahmen weiterer Forschungsprojekte zur Verfügung.

Fraunhofer Austria verankert in seinem Geschäftsbereich Visual Computing am Standort Graz seit zehn Jahren die Technologien des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD, das Lösungsansätze zu allen Fragen in der Smart City entwickelt, von Bürgerbeteiligung über Geodaten-Nutzung bis zu Smart Living.

Das Forschungsprojekt VR-Planning – we“re planning wurde im Rahmen des Programms Mobilität der Zukunft durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert. Projektpartner sind das AIT Austrian Institute of Technology, Fraunhofer Austria, PlanSinn Planung & Kommunikation, Wien 3420, ByteFex und ostertag ARCHITECTS.

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/projekte/vr-planning-were-planning
www.fraunhofer.at/de/forschung/forschungsfelder/visuelle-entscheidungshilfe/vrplanning
www.igd.fraunhofer.de/institut/mission-vision/vision/intelligente-stadt

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
https://www.igd.fraunhofer.de

Bildquelle: (© Fraunhofer IGD)

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CONTROL 2019 – Fraunhofer IGD: Qualitätscheck mit Augmented Reality

Fraunhofer IGD entwickelt schnellen Soll-Ist-Abgleich für Industrie-Bauteile auf CAD-Basis

Automatisierte, Computer-Vision-gestützte Systeme objektivieren die Qualitätskontrolle in der Automobilproduktion. Das Fraunhofer IGD präsentiert auf der Messe CONTROL ein Verfahren, das den IST-Bauzustand erfasst und mit dem SOLL-Bauzustand laut CAD-Daten abgleicht – in Echtzeit.

Wenn ein Bauteil aus mehreren Komponenten zusammengesetzt wird, ist ein millimetergenaues Arbeiten für die Qualität des Endproduktes entscheidend. Die fertigende Industrie wie die Automobilindustrie bedarf einer verlässlichen Qualitätskontrolle, die sich dennoch nahtlos in den Fertigungsprozess eingliedert. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD hat gemeinsam mit der Daimler AG, der TIGRIS Elektronik GmbH und der Ensenso GmbH im Rahmen des Projektes Scrutinize3D ein vollautomatisches System zur optischen Qualitätssicherung im Fahrzeugbau entwickelt. Ziel war die Etablierung einer Methodik, die vollautomatisiert eine Qualitätskontrolle für zusammengesetzte Bauteile an der Produktionslinie durchführt. Das Projekt wurde Anfang 2019 abgeschlossen und das System ist nun einsatzbereit – im Automobilbau oder anderen Bereichen der fertigenden Industrie.

Live-Abgleich mit CAD-Daten
Konkret sieht das folgendermaßen aus: An einer Produktionslinie werden Kameras fest verbaut. Diese nehmen die von Robotern oder Arbeitern zusammengebauten Teile auf. Das Produktionskontrollsystem prüft mithilfe der vom Fraunhofer IGD integrierten Algorithmen, ob alle Bestandteile vorhanden sind, ob die richtigen Teile verbaut wurden und ob alle für den nächsten Verarbeitungsschritt korrekt positioniert sind. Erkennt das System eine Abweichung, stoppt es das Band und signalisiert den Werkern die Notwendigkeit zum Eingreifen. Der entscheidende Vorteil gegenüber vergleichbarer und am Markt etablierter Systeme: Es findet ein Live-Abgleich mit den CAD-Daten, also den ursprünglichen Konstruktionsdaten, statt. Das macht den Qualitätscheck nicht nur besonders genau, sondern auch schnell. Alternative Lösungen arbeiten auf Basis von Referenzbildern, das heißt, dass Kamera und System viele Hundert Beispielbilder brauchen, um Abweichungen von der Norm zu erkennen. Das bedeutet ein langwieriges Anlernen, das jedes Mal wiederholt werden muss, wenn sich die Produktvariante oder einzelne Bauteile ändern. Auch hier zeigt das Fraunhofer-System seine Stärken: Ändern sich Fahrzeugkomponenten und damit die Anforderungen an die Qualitätsprüfung, greift es einfach auf eine andere CAD-Datenbasis zu. Damit ist es sehr flexibel und schnell in neuen Situationen einsatzbereit. Die synchronisierten Kameras, welche die Bauteile erfassen, werden für das Messeexponat im Augmented-Reality-Prüftisch verbaut, um die Qualitätskontrolle und den SOLL-IST-Abgleich zu unterstützen.

Qualitätssicherung to-go dank AR
Auf der Messe präsentiert das Fraunhofer-Team ebenso seine Entwicklung anhand der mobilen Prüfvariante. Ein Prüfteil wird von der Kamera eines Tablets erfasst und in Echtzeit mit den CAD-Daten abgeglichen. Mittels Augmented Reality (AR) werden nun die fehlerhaft verbauten oder fehlenden Bestandteile visualisiert. Das ermöglicht eine Qualitätsprüfung auch außerhalb des Werkes – bei bereits ausgelieferten Kundenproduktionen oder Zulieferern. Der Messe-Showcase mit Kameraprüftisch und Tablet demonstriert außerdem, dass das Prüfsystem flexibel funktioniert und an alle Gegebenheiten anpassbar ist – von der mobilen Tablet-Kamera bis zu 3D-Prüfkamerasystemen an der Produktionslinie.

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/virtual-augmented-reality
www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/control-2019
www.igd.fraunhofer.de/trends/produktion-industrie-40

Fraunhofer IGD auf der CONTROL 2019 – Stuttgart, 07.-10. Mai 2019
– Gemeinschaftsstand Fraunhofer Vision
– Halle 6, Stand 6301

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
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Pressemitteilungen

Schenker Technologies ist offizieller HTC-Distributionspartner für die FOCUS VIVE Plus und schärft das eigene VR-Profil auf der Hannover Messe

Die Schenker Technologies GmbH intensiviert ihr Engagement als Spezialdistributor für Extended-Reality-Technologien.

Im Rahmen der offiziellen Kooperation mit HTC übernimmt das Leipziger Unternehmen künftig die DACH-weite Distribution der Business-VR-Headsets VIVE Focus und VIVE Focus Plus. Zudem stellt Schenker Technologies auf der diesjährigen Hannover Messe Produkt-Highlights aus dem Virtual-Reality-Bereich aus. Ein Fachvortrag zu den Einsatzmöglichkeiten von VR- und AR-Technologie im Kontext der digitalisierten Industrie 4.0 rundet den Auftritt in Halle 006, Stand L46 ab.

Distributionspartnerschaft für HTCs VIVE Focus und VIVE Focus Plus
Durch die Übernahme der offiziellen Distribution der VIVE Focus (Plus) für den DACH-Raum setzt Schenker Technologies die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Virtual-Reality-Pionieren von HTC fort. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung bestand bereits für die Business Edition der HTC VIVE sowie die VIVE Pro, nun schreiben beide Unternehmen die Erfolgsgeschichte fort.

„Als Hardware-Lieferant im Business-Segment und Spezialdistributor für Augmented- und Virtual-Reality-Technologie bieten wir unseren Kunden ganzheitliche, maßgeschneiderte Lösungspakete an“, sagt Robert Schenker, Geschäftsführer von Schenker Technologies. „Durch die Distributionspartnerschaft mit HTC als einem der maßgeblichen Technologieführer in diesem Bereich ergänzen wir unser hochspezialisiertes Produktportfolio mit der VIVE Focus und VIVE Focus Plus um neue, wegweisende VR-Hardware für professionelle Anwendungen.“

Die VIVE Focus (Plus) verwendet ein integriertes Snapdragon-835-SoC und bietet professionellen Anwendern die Möglichkeit einer kabellosen, uneingeschränkten Virtual-Reality-Erfahrung: Das Modell arbeitet autark, die Verwendung zusätzlicher, externer Sensoren, Basisstationen oder die Bindung an einen stationären PC entfällt bei HTCs neuestem Modell. Somit ist das VR-Headset ohne großen Einrichtungsaufwand sofort einsatzbereit, die Stromversorgung übernimmt ein integrierter Akku. Zu den Highlights zählen ein mit 2.880 x 1.600 Pixeln auflösendes AMOLED-Display mit einer Aktualisierungsrate von 75 Hz, einem 110 Grad weiten Sichtfeld und in das HMD integriertes Inside-Out-Tracking mit sechs Freiheitsgraden (6 DoF) einschließlich zusätzlicher Näherungssensoren. Das kommende Plus-Modell bietet im Gegensatz zur regulären VIVE Focus zwei neue Wireless-Motion-Controller, welche ebenfalls über 6 DoF (Six Degrees of Freedom) verfügen.

Schenker Technologies bietet interessierten Kunden ab sofort die Möglichkeit zur Vorbestellung der HTC VIVE Focus Plus über die eigene E-Commerce-Plattform bestware.com und das B2B-Vertriebsteam von Schenker Technologies (vr-sales@schenker-tech.de). Der Preis beträgt 699,- Euro exkl. MwSt., hinzu treten weitere 130,- Euro exkl. MwSt. für das Enterprise-Advantage-Paket des Herstellers. Laut HTC sollen die Geräte ab dem 15. April 2019 verfügbar sein.

Geballte VR-Kompetenz auf der Hannover Messe 2019
Vom 01. bis zum 05. April präsentiert Schenker Technologies auf der Hannover Messe (Halle 006, Stand L46) die HTC VIVE Focus sowie weitere VR-Produkte für den industriellen Einsatz. Dazu zählen unter anderem die professionellen Virtual-Reality-Headsets Varjo VR-1 und VRgineers XTAL.

Als ideale, mobile Lösung zur Berechnung von VR-Inhalten und 3D-CAD-Modellen zeigen die Leipziger zudem das SCHENKER DTR 15 – einen individuell konfigurierbaren High-End-Laptop aus dem Desktop-Replacement-Segment mit leistungsstarken Desktop-CPUs von Intel und den aktuellsten RTX-Grafikchips von NVIDIA. Das Modell bietet die maximal mögliche Rechenleistung im Gewand eines Mobilgeräts und unterstützt den Anwender somit beispielsweise bei Echtzeitberechnungen im Rahmen von VR-Präsentationen beim Kunden.

Schließlich rundet ein Fachvortrag die Präsentation auf der Messe ab, der an mehreren Tagen gehalten wird: Zusammen mit dem als Full-Service-Agentur im Extended-Reality-Bereich agierenden Partnerunternehmen OVRLAB präsentiert Schenker Technologies einen Beitrag zum Thema „Augmented und Virtual Reality – Wir nutzen die Digitalisierung für den Fortschritt der Industrie.“ Dieser beleuchtet nicht nur die Kooperation beider Unternehmen bei der Entwicklung umfassender, auf die spezifischen Anforderungen der Kunden ausgerichteter Extended-Reality-Lösungen, sondern zeigt auch grundlegende Einsatzmöglichkeiten für AR und VR in der vernetzten Industrie 4.0 auf.

Schenker Technologies ist ein führender Anbieter von IT-Hardware sowie den neuesten Extended-Reality-Technologien. Mit den individuell konfigurierbaren Laptops und Desktop-PCs der Gaming-Kultmarke XMG richtet sich das Unternehmen an Privatanwender, während das SCHENKER-Portfolio professionelle Nutzer und gewerbliche Kunden adressiert. Zahlreiche unabhängige Tests belegen die hohe Qualität der Produktpalette; der exzellente Kundenservice wurde bereits mehrfach seitens der Fachpresse ausgezeichnet.

Die E-Commerce-Plattform bestware.com bietet einen darüber hinausreichenden Produktkatalog: Neben den Geräten der beiden Eigenmarken umfasst dieser auch ausgewählte Drittanbieter-Lösungen, ein breites Angebot an bestware Desktop-PCs sowie ergänzendes Zubehör.

Zudem agiert das Unternehmen europaweit als Spezialdistributor für Augmented- und Virtual-Reality-Hardware und unterstützt seine Kunden in diesem Bereich bei der ganzheitlichen Umsetzung ihrer gewerblich-kreativen Projekte. Robert Schenker und Melchior Franke sind Geschäftsführer des 2002 gegründeten Unternehmens, das rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Leipzig beschäftigt.

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Schenker Technologies GmbH
Kai Tubbesing
Walter-Köhn-Straße 2c
04356 Leipzig
+49 (0) 3 41 – 246 704 640
k.tubbesing@schenker-tech.de
https://www.schenker-tech.de

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Exordium GmbH
Katy Roggatz
Franz-Ehrlich-Str. 12
12489 Berlin
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Pressemitteilungen

Hannover Messe 2019 – Fraunhofer IGD: Digital unterstützte Arbeitswelten

Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert das Fraunhofer IGD seine IT-Lösungen für die digitalisierte Industrie. An zwei Messeständen demonstriert das führende Forschungsinstitut für Visual Computing intelligente Datenanalysen, interaktive Simulationslösungen und AR-Anwendungen für die Baubranche.

Industrial Intelligence optimiert Betriebszustände
Mit Data@Hand stellt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD auf der Hannover Messe ein KI-basiertes Informations- und Datenwerkzeug zur Optimierung der industriellen Prozesskette vor. Auf Basis maschinellen Lernens werden Daten schneller ausgewertet und Anomalien früher erkannt. Durch Anbindung an die Cloud und den Einsatz künstlicher Intelligenz können Abweichungen vom Normalbetrieb einer Anlage erkannt werden, ohne dass an genau dieser Anlage das Muster jemals aufgetreten ist. Das System entwickelt sich ständig weiter, erkennt selbstlernend Normalzustand und Abweichungen und ermöglicht damit eine Reaktion auch auf vorher noch nie da gewesene Betriebszustände. Die automatisierte Analyse kann nicht nur über eine leistungsfähige serverbasierte Plattform erfolgen, sondern auch auf mobilen Kleinstsystemen direkt an der Maschine. Auf der Messe zeigt ein Demonstrationsbeispiel, wie aus einer reinen Datensammlung durch die intelligente Analyse und die Visualisierung kritischer Zustände ein echter Mehrwert generiert wird. Mit den gewonnenen Daten können Problemfälle nicht nur ursächlich analysiert, sondern auch Störungen vorhergesagt werden.

Interaktive Simulation beschleunigt Konstruktionsprozess
Mit RISTRA (Rapid Interactive Structural Analysis) stellt das Fraunhofer IGD einen GPU-Strukturmechaniklöser vor, der die Bauteilsimulation beschleunigt und den Konstruktionsprozess optimiert. Ausgangspunkt ist die Vision, die computergestützte Konstruktion eines Bauteils und parallel dessen Stabilität durch Simulation in einem Arbeitsgang durchzuführen. Direktes Feedback führt zu einem intuitiven Arbeitsstil und besseren Ergebnissen, nicht nur bezüglich der benötigten Entwicklungszeit, sondern auch der Qualität des Designs, da viele Iterationen auf dem Weg zum Optimum möglich werden. Im Rahmen eines Vergleichstests konnte RISTRA ein Modell mit mehr als 1,3 Millionen finiten Elementen mehr als 80-mal schneller als eine kommerzielle Simulationssoftware berechnen. Das Softwaretool kann Design- und Engineering-Prozesse durch die Verlagerung aller Simulationsberechnungen auf die Grafikkarte deutlich beschleunigen. Die Auswirkungen vorgegebener Lastfälle auf die Struktur eines Bauteils werden nahezu in Echtzeit in Falschfarben visualisiert. Eine erste Lizenzierung findet durch die Meshparts GmbH statt.

Einheitliche Softwarestandards unterstützen vernetzte Bauvorhaben
Um eine durchgängig digitale Projektbearbeitung bei Planung, Ausführung und Betrieb von Bauwerken zu unterstützen, entwickelt das Projekt BIMSWARM eine Plattform zur Vernetzung unterschiedlicher Anwendungen, Dienste und Inhalte. Die einfache Auswahl und Kombination verschiedener Softwaretools für wechselnde Projektgemeinschaften, wie sie vor allem im Baubereich häufig vorkommen, steht dabei im Vordergrund. Die Plattform schlägt geeignete Tools je nach Sachlage vor und hilft so, abweichende Softwarestandards innerhalb eines Geschäftsverbundes zu vermeiden. Das Fraunhofer IGD implementiert seine Visualisierungs- und Trackingdienste auf Basis der Fraunhofer-Technologie instant3Dhub in die Plattform. Damit können große Datenmodelle in extrem kurzer Zeit aufbereitet und verarbeitet werden – das ermöglicht einen Live-Abgleich der Realität mit dem CAD-Modell eines Gebäudes und eröffnet verschiedene Möglichkeiten. Bauherren können Baufortschrittsdokumentationen als Soll-Ist-Abgleich ad hoc erstellen, bewerten und mit allen Beteiligten kommunizieren. Ein geplantes Ticketsystem liefert Installateuren konkrete Handlungsanweisungen für haustechnische Anlagen und dokumentiert transparent den Arbeitsfortschritt. Der Einsatz von Augmented Reality (AR) in verschiedenen Bauphasen von der Planung bis zur Wartung wird durch die Komprimierungs- und Visualisierungsleistung des Fraunhofer IGD unkompliziert möglich z.B. auf dem Tablet. Das Förderprojekt BIMSWARM ist Teil des Technologieprogramms „Smart Service Welt II“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

Weiterführende Informationen:

www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/hannover-messe-2019
– www.igd.fraunhofer.de/presse/aktuelles/datahand-mit-ki-prozesse-verschiedensten-anwendungsbereichen-optimieren
www.igd.fraunhofer.de/presse/aktuelles/simulation-der-konstruktion-neu-definiert
– www.igd.fraunhofer.de/presse/aktuelles/bauen-40-digital-vernetzt-und-zertifiziert

Fraunhofer IGD auf der Hannover Messe / 01.-05. April 2019:
– Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft: Halle 6, Stand A30
– Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Halle 2, Stand C28

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Daniela Welling
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presse@igd.fraunhofer.de
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