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Nellen & Quack ist einer der größten Arbeitgeber in der Region

Neuer Imagefilm der traditionsreichen Spedition zeigt die Vielfalt der Logistik und die Attraktivität eines der beliebtesten Arbeitgeber in der Euregio.

Nellen & Quack ist einer der größten Arbeitgeber in der Region

Azubis und Fachkräfte können im neuen Imagefilm von Nellen & Quack hinter die Kulissen schauen.

Mehr als 72 Mal bis zum Mond: Eine solche Strecke legen die Lkw von Nellen & Quack jedes Jahr zurück. 14 Millionen Transportkilometer quer durch die Region, Deutschland und Europa, sogar weltweit. Welche Logistik dahintersteckt und dass eine der modernsten Speditionen auf dem Kontinent unzählige berufliche Chancen eröffnet, zeigt ein aufwendig und spannend inszenierter Film, der bei Nellen & Quack einen Blick hinter nahezu alle Kulissen ermöglicht – abrufbar unter anderem bei YouTube unter http://springhin.de/nellenundquack. „Wir sind sehr gespannt, wie unser neuer Imagefilm bei den Kunden, aber auch beim auszubildenden Nachwuchs und potenziellen neuen Mitarbeitern ankommt“, erklärt Geschäftsführer Heiner Hoffmann. „Denn wir wollen nicht nur zeigen, welch immense logistische Leistung jeden Tag Millionen von Waren unterschiedlichster Art über die Straßen Europas rollen lässt, sondern auch die große berufliche Vielfalt, die ein mittelständisches Unternehmen mit einer so langjährigen Tradition bietet.“

Die Zahl von über 350 Mitarbeitern bedeute auch eine große Verantwortung, stellt Heiner Hoffmann klar: „Erfolg misst sich bei uns nicht einfach in guten Umsatzzahlen. Damit ein Unternehmen floriert, müssen sich alle Mitarbeiter, von der Teilzeitkraft bis zur Führungsebene, aufeinander verlassen können.“ Mitgeschäftsführerin Anita Breit fügt hinzu: „Das geht nur durch gegenseitiges Vertrauen und gelebte Motivation. Jeder im Team muss sich wohlfühlen und voll und ganz einbringen können und sollen. Im neuen Imagefilm haben wir versucht, diese Leitlinie von Nellen & Quack deutlich zu machen.“

Übrigens: Seit vielen Jahren ist die Spedition einer der Hauptsponsoren des Fußballbundesligisten Borussia Mönchengladbach – weshalb der Ball der „Fohlen-Elf“ auch im Film der Spedition eine wichtige Rolle spielt. „Die Welt ohne Logistik ist wie Fußball ohne Fußball“, lautet die Botschaft, die mit fußballbegeisterten Mitarbeitern von Nellen & Quack unterhaltsam in Szene gesetzt wird. Sie sorgen buchstäblich dafür, dass der Ball weiterrollt. „Keine Sorge – wer sich bei uns für eine Arbeits- oder Lehrstelle bewirbt, muss kein Fan unserer Lieblingsfußballmannschaft sein“, erklärt Heiner Hoffmann mit einem Augenzwinkern. „Das ist selbstverständlich keine Einstellungsvoraussetzung.“

Der Film ist bei YouTube unter http://springhin.de/nellenundquack abrufbar sowie auf der Firmenseite www.nellenundquack.de zu sehen.

Mitten im Herzen des Wirtschaftszentrums Nordrhein-Westfalen hat die Spedition NELLEN & QUACK ihren Standort. NELLEN & QUACK wurde 1884 gegründet und ist heute eine der modernsten mittelständischen Speditionen Europas. Als führendes Mitglied im CargoLine-Verbund bietet NELLEN & QUACK seinen Kunden ein leistungsstarkes nationales und europaweites Netzwerk, außerdem das gebündelte Know-how und die technologische Kompetenz von mehr als 40 Partnern.

Kontakt
Nellen & Quack Logistik GmbH
Anita Breit
Krefelder Straße 845
41066 Mönchengladbach
02161 / 6690
02161 / 662015
info@nellenundquack.de
http://www.nellenundquack.de

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Zum 18. Mal in Folge Sieger des body LIFE-Awards

DHfPG und BSA-Akademie gewinnen erneut den Award in der Kategorie Aus- /Weiter- und Fortbildung

Zum 18. Mal in Folge Sieger des body LIFE-Awards

Erneut ausgezeichnet: Die DHfPG/BSA-Akademie erhält auch 2018 den body LIFE-Award

Bei der Verleihung des body LIFE-Awards 2018 für Marktperformance, die am 09. Oktober in der Dr. Thompson“s Seifenfabrik in Düsseldorf stattfand, gingen die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG und BSA-Akademie zum 18. Mal in Folge als Sieger in der Kategorie Aus- /Weiter- und Fortbildung hervor.

Die Fachzeitschrift body LIFE zeichnet jährlich die besten Institutionen und Unternehmen aus der Fitness- und Gesundheitsbranche aus aus. Die Award-Verleihung basiert auf einer repräsentativen zweistufigen Marktbefragung von Inhabern/Geschäftsführern von Fitness- und Gesundheitseinrichtungen, die vom Forschungsinstitut Würtenberger (FIW) durchgeführt wird.

Der Gewinn des 18. Awards in Folge unterstreicht, auf welchem konstant hohen Niveau die Qualität der Studien- und Lehrgänge der DHfPG sowie der BSA-Akademie durch eine stetige Weiterentwicklung der Themen und Inhalte liegen.

Qualifikationen im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit

Die staatlich anerkannte private Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG qualifiziert mittlerweile über 8.000 Studierende zum „Bachelor of Arts“ in den Studiengängen Fitnesstraining, Sportökonomie, Fitnessökonomie, Ernährungsberatung sowie Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement, zum „Master of Business Administration“ MBA Sport-/Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Sportökonomie sowie zum Master of Arts Fitnessökonomie. Mehr als 4.300 Unternehmen setzen auf die Studiengänge beim Themenführer im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Damit gehört die Deutsche Hochschule zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der staatlich anerkannten Hochschule sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Das spezielle Studiensystem der DHfPG verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Düsseldorf, Berlin, Leipzig, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Die Studierenden werden durch Fernlehrer und E-Campus der Hochschule unterstützt. Insbesondere Unternehmen des Zukunftsmarkts profitieren von den dualen Bachelor-Studiengängen, weil die Studierenden ihre erworbenen Kompetenzen unmittelbar in die betriebliche Praxis mit einbringen und mit zunehmender Studiendauer mehr Verantwortung übernehmen können.

Die BSA-Akademie ist mit ca.180.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit Hilfe der über 70 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Ernährung, Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, UV-Schutz und Bäderbetriebe gelingt die nebenberufliche Qualifikation für eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Teilnehmer profitieren dabei vom modularen Lehrgangssystem der BSA-Akademie. Der Einstieg in einen Fachbereich erfolgt mit einer Basisqualifikation, die mit Aufbaulehrgängen über Profiabschlüsse bis hin zu Fachwirtqualifikationen, wie „Fitnessfachwirt/in“ oder „Fachwirt/in für Prävention und Gesundheitsförderung“, erweitert werden kann. Diese Abschlüsse bereiten optimal auf die öffentlich-rechtlichen Fachwirtprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor, die zu Berufsabschlüssen auf Meister-Niveau führen. In Zusammenarbeit mit der IHK wurden mit dem „Fitnessfachwirt IHK“ (1997) sowie dem „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung IHK“ (2006) bereits zwei öffentlich-rechtliche Berufsprüfungen entwickelt. 2010 kam mit der Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK) ein IHK-Zertifikatslehrgang hinzu.

Kontakt
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)
Sebastian Feß
Hermann Neuberger Sportschule 3
66123 Saarbrücken
0681/6855-220
presse@dhfpg.de
http://www.dhfpg-bsa.de

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KULTUSMINISTERKONFERENZ: TALENTE UND POTENZIALE IM FOKUS

Mit dem Arbeitsbuch „Mach, was Du bist!“ stellen die Autoren Gymnasiallehrern ein neues und hilfreiches Werkzeug zur Verfügung.

KULTUSMINISTERKONFERENZ: TALENTE UND POTENZIALE IM FOKUS

Sascha Weißenrieder und Thomas Rapp mit ihrem Buch „Mach, was Du bist!“

-Kultusministerkonferenz empfiehlt Berufsorientierung an Talenten und Potenzialen auszurichten
-Arbeitsbuch hilft Lehrerinnen und Lehrern im Berufsorientierungsunterricht
-Reduzierung der Ausbildungs- und Studienabbrüche

Die Coaches und Berater haben ihr Arbeitsbuch speziell für die Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien entwickelt.

„In unserem Buch für Schulabgänger „Mach, was Du bist!“ haben wir schon ein paar solcher Übungen eingebaut,“ sagt Sascha Weißenrieder. „Die Idee, die Schulen selbst mit hilfreichen Interventionen sinnvoll zu unterstützen, war schnell geboren. Die Empfehlung der Kultusministerkonferenz war hier eine wertvolle Steilvorlage.“, so der Coach. Nun präsentieren Sascha Weißenrieder und Thomas Rapp ihr Arbeitsbuch für Gymnasien.

Die Übungen und Coaching-Interventionen unterstützen Lehrkräfte in der Berufs- und Studienorientierung dabei, die Schülerinnen und Schüler zielorientiert und abwechslungsreich bei der Analyse von Interessen und Fähigkeiten und der Entwicklung von Zielen und Strategien zu begleiten.

Das Arbeitsbuch ist sowohl ergänzend, als auch als zentrales Medium für die BOGY Pflichtmodule nutzbar.

Ansprechend gestaltet und chronologisch aufgebaut, leitet das Arbeitsbuch Schülerinnen und Schüler an, sich mit den eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten auseinanderzusetzen. Darüber hinaus werden persönliche Erfahrungen aus Ferienjobs und Praktika gesammelt sowie individuelle Wünsche und Bedürfnisse analysiert. Selbst bei der Entscheidungsfindung unterstützen spezielle Übungen.

Thomas Rapp unterstützt Unternehmen dabei, die passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. „Die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass es unheimlich wichtig ist, genau zu wissen, welche Berufsausbildung oder welches Studium zu den jungen Menschen passt, damit es nicht zu Enttäuschungen kommt und die Studierenden und Auszubildenden ihre persönlichen Ressourcen auch voll entfalten können.“

Zu jeder Übung haben die Autoren eine Videoanleitung gedreht, in dem sowohl Vorgehensweisen als auch Wirkungen beschrieben werden. Auch alternative Methoden werden aufgezeigt. So können die einzelnen Module sicher und gewinnbringend eingesetzt werden.

„Gerade, wenn ich mit dem Einsatz solcher Interventionen noch nicht so viel Erfahrung habe, gibt die Erläuterung der jeweiligen Vorgehensweise mehr Sicherheit,“ sagt Sascha Weißenrieder, der seit über 15 Jahren als Coach und Trainer Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt und begleitet.

Wer sich noch intensiver mit seinen persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen beschäftigen möchte, greift am besten zum Buch für Schulabgänger „Mach, was Du bist!“ der beiden Coaches. Das Buch verbindet Persönlichkeit und Berufswahl eng miteinander und ermöglicht durch die im Paket erhältliche „Talentanalyse“ eine fundierte und tiefgreifende Darstellung der eigenen Handlungsmotive und Potenziale.

„Uns ist es wichtig, dass die jungen Menschen dazu befähigt werden, freiwillig, eigenverantwortlich und selbstwirksam ihre Zukunft zu gestalten und die dafür notwendigen Entscheidungen zu treffen.“, so Thomas Rapp

Der Recruitingexperte Thomas Rapp und der Coach und Trainer Sascha Weißenrieder haben in ihrem gemeinsamen Projekt „Mach, was Du bist!“ ein ehrgeiziges Ziel definiert: Schulabgänger bei der richtigen und nachhaltigen Wahl ihres Ausbildungsberufes oder Studienganges zu unterstützen.

Die derzeitige Ausbildungsabbrecherquote liegt bei fast 25 %, die Studienabbruchquote bei über 30 %.

Es fällt Schülerinnen und Schülern, genauso wie deren Eltern, zunehmend schwer, auf die Fragen: „Welchen Beruf soll ich erlernen?“ oder „Was soll ich studieren?“ zu klaren Antworten zu gelangen.

Kontakt
Rapp und Weißenrieder GbR
Thomas Rapp
Am Wört 1
97941 Tauberbischofsheim
+49 9341 8589650
info@dipp-institut.de
http://www.dipp-institut.de

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Mitarbeiter: Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Falsche Bildungspolitik bringt Mittelstand in prekäre Lage

Karlsruhe – Mehr und mehr Unternehmen haben Probleme geeignete Mitarbeiter zu finden. Das hat eine Umfrage des COBUS-Wirtschaftsbarometers ergeben. So gaben 84,6 % der befragten Unternehmen an die Auswirkungen des Fachkräftemangels zu spüren. Das entspricht einem Anstieg von 9,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Lage spitzt sich weiter zu. Vor allem in der Produktion, aber auch im Dienstleistungsbereich zeigen sich große Lücken zwischen Arbeitsnachfrage und Angebot. Die Ursache des Problems ist indes schon lange bekannt: „Eine verfehlte Bildungspolitik hat zu viele Jugendliche dazu verleitet ein Studium zu beginne, anstatt sich zu Fachkräften ausbilden zu lassen“ resümiert Uwe Leest, Geschäftsführer der COBUS Marktforschung GmbH, „diese fehlen nun dem Arbeitsmarkt, weshalb Unternehmen anderweitig Personal finden müssen“.

Unternehmen die es sich leisten können gehe nun dazu über aggressiv Mitarbeiter bei anderen Unternehmen abzuwerben. So ergab die aktuelle Erhebung, dass fast die Hälfte der befragten KMUs (42,9 %) in den letzten zwei Jahren ein Mitarbeiter in einer Schlüsselposition abgeworben wurde. Durch die hohe Nachfrage finden sich qualifizierte Fachkräfte daher in einer günstigen Position bei Vertragsverhandlungen. Flexible Arbeitszeiten fordern über die Hälfte der Arbeitnehmer (56,9 %), am häufigsten wird aber versucht eine Gehaltserhöhung durchzusetzen (81,5 %).

Zwar versuchen Unternehmen durch nicht entgeltliche Maßnahmen wie Weiterbildungsmöglichkeiten, Feedbackgespräche und Vertrauensarbeitszeiten Mitarbeiter an sich zu binden, jedoch verhindert das im besten Fall das Abwandern der bestehenden Arbeitskräfte. Der Mangel an geeigneten neuen Mitarbeitern besteht weiterhin, solange sich nicht etwas an der Bildungspolitik ändert.

Ausführliche Berichte und Daten zu den oben genannten und weiteren interessanten Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des COBUS Wirtschaftsbarometers. Eine digitale Ausgabe des Wirtschaftsbarometers können Sie auf www.cobus.de abrufen.

Über das COBUS-Wirtschaftsbarometer Baden-Württemberg
Im Rahmen des Wirtschaftsbarometers Baden-Württemberg werden alle 2 Monate ca. 6500 mittelständische Unternehmen angeschrieben. Die Erhebung liefert aktuelle Trends und Zahlen zum wirtschaftlichen und politischen Klima in Baden-Württemberg.

Der Bericht „Oktober 2018“ erschien am 02. Oktober 2018. Die aktuellen Daten wurden vom 10. Bis zum 26. September 2018 erhoben.

Über COBUS Marktforschung

COBUS Marktforschung beobachtet für seine Kunden aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung intensiv die Märkte, Trends und Strömungen und liefert so wichtige Fakten für Unternehmensentscheidungen. Das 1992 in Karlsruhe gegründete Marktforschungsunternehmen arbeitet mit renommierten Wissenschaftlern zusammen und nutzt deren Expertise.

Schwerpunkt der Tätigkeit von COBUS sind nationale und internationale Märkte, hier vor allem im osteuropäischen Bereich.

Pressekontakt:

COBUS Marktforschung GmbH
Dipl. Ing. MBM Uwe Leest
Geschäftsführer

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76133 Karlsruhe

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Fax: 0049 721 / 1 60 09 – 20
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Kindergeld und Ausbildung passen zusammen

Viele junge Leute haben im August und September erstmals ihre Ausbildung gestartet, andere nehmen im Oktober ein Studium auf. Oftmals besteht von Seiten der Eltern Unsicherheit, wie es nach der Schule oder dem 18. Geburtstag mit dem Kindergeld weitergeht. Denn während der Ausbildung gibt es meist nur eine geringfügige Ausbildungsvergütung. Muss das Kind aufgrund der Ausbildung eine eigene Wohnung fernab von der Elternwohnung beziehen, geht es ohne Unterstützung der Eltern in der Regel nicht. Zum Glück gibt es nach der Schule und während der sich unmittelbar anschließenden Ausbildung weiterhin Kindergeld für die Eltern.

Kindergeld in der Übergangszeit
Besucht das volljährige Kind noch eine allgemeinbildende Schule und strebt beispielsweise das Abitur an, berührt das den Kindergeldanspruch überhaupt nicht. Befindet sich das Kind zwischen zwei Ausbildungsabschnitten, z. B. im Übergang zwischen der Schule und dem Studium, wird das Kindergeld für maximal vier Monate weiter ausbezahlt. Wird in dieser Zeit ein Ferienjob ausgeübt und eigenes Geld verdient, ist das für das Kindergeld unschädlich.

Kindergeld und Erstausbildung
Auch während der ersten Berufsausbildung oder dem Erststudium steht den Eltern das Kindergeld ohne Frage zu. Das Kindergeld endet in diesem Fall entweder mit dem erfolgreichen Abschluss der Erstausbildung, z. B. Gesellenbrief, Fachangestellenbrief oder Bachelorabschluss, oder spätestens am 25. Geburtstag, je nachdem, was vorher eintritt.

Kindergeld und Zweitausbildung
Folgt auf die erste Ausbildung eine zweite, kann weiterhin Kindergeld gewährt werden. Der Bundesfinanzhof betrachtet die beiden Ausbildungsabschnitte als eine einheitliche Ausbildungsmaßnahme. Wird nach einer Berufsausbildung und einer längeren beruflichen Tätigkeit erst später ein Studium aufgenommen, beginnt ein neuer Ausbildungsabschnitt. In dem Fall kommt es darauf an, was das Kind neben dem Studium macht. Liegt während der Zweitausbildung eine sogenannte schädliche Erwerbstätigkeit vor, erlischt der Kindergeldanspruch.

Bei der für das Kindergeld schädlichen Erwerbstätigkeit kommt es nicht auf die Höhe der Einkünfte an, sondern auf die wöchentliche Arbeitszeit. Eine Erwerbstätigkeit von mehr als 20 Stunden pro Woche gilt als schädlich. Ausgenommen sind Tätigkeiten, die im Rahmen der Ausbildung erfolgen. Dazu zählen neben der Berufsausbildung z. B. ein Praktikum, Volontariat, Referendariat, Anerkennungsjahr oder Dienstverhältnis bei Beamtenanwärtern oder Berufssoldaten während des Studiums an einer Bundeswehrhochschule. Neben einer Ausbildungsvergütung sind auch 450-Euro-Einkünfte aus einem Minijob oder eine kurzfristige Beschäftigung gemäß dem Sozialversicherungsrecht unschädlich.

www.lohi.de/steuertipps

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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DMK-Standort Zeven ist der Ausbildungsbetrieb der deutschen Milchwirtschaft 2018!

DMK-Standort Zeven ist der Ausbildungsbetrieb der deutschen Milchwirtschaft 2018!

(Mynewsdesk) Berlin, 01.10.2018 – Der Standort Zeven der DMK Group wurde im Rahmen des 111. ZDM-Verbandstages am 29. September 2018 in Kiel zum „Ausbildungsbetrieb der deutschen Milchwirtschaft 2018“ gekürt. Die vom MIV und ZDM gemeinsam im Jahr 2012 ins Leben gerufene Auszeichnung „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ würdigt jährlich ein Unternehmen, das sich in besonderem Maße für eine qualitäts- und zukunftsorientierte Ausbildung engagiert.

Ines Krummacker, Chief Human Resources Officer bei der DMK Group, freute sich über die Auszeichnung und verwies darauf, dass die DMK Group „seit Jahren viel dafür tut, junge Menschen auf authentische, innovative und persönliche Weise für einen Berufseinstieg in die Welt der Milch zu gewinnen. Unsere Auszubildenden sind die Zukunft unseres Unternehmens.“ Das Engagement wird auch durch die Auszeichnung der hervorragenden Leistungen in der Berufsausbildung in der Milchwirtschaft 2018 bestätigt. Von den 43 durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vor Ort vergebenen Auszeichnungen gingen fünf Urkunden an die DMK Group.

Der DMK-Standort Zeven kann ab sofort bis zum Ende des Jahres 2019 das Gütesiegel „Ausbildungsbetrieb der deutschen Milchwirtschaft 2018“ auf Verpackungen, im Schriftverkehr und im Internet zur Nachwuchswerbung nutzen. Zudem wartet auf fünf Auszubildende in Begleitung eines Ausbilders ein spannendes und erlebnisreiches Berlin-Wochenende.

Die DMK Group reiht sich als siebter Ausbildungsbetrieb in die Riege der Preisträger ein. Ziel der Auszeichnung ist es, die technisch anspruchsvollen und modernen Berufe in der Molkereiwirtschaft öffentlichkeitswirksam darzustellen, um deren großes Potenzial für einen sicheren Zukunftsjob nachhaltig zu festigen. Denn die Berufsbilder des Milchtechnologen und Milchwirtschaftliche Laboranten sind in allen Bereichen der Lebensmittelindustrie äußerst gefragt. Derzeit gibt es an vielen Orten in ganz Deutschland noch freie Ausbildungsplätze. Zudem soll dieser Preis für die gesamte Molkereibranche ein Ansporn sein, sich noch mehr für die Aus- und Weiterbildung von jungen Menschen einzusetzen.

Die Fachjury bestand aus Eckhard Heuser, MIV-Hauptgeschäftsführer, Dr. Björn Börgermann, MIV-Pressereferent, Torsten Sach, ZDM-Geschäftsführer und Eckhard Rimkus, langjähriger Vorsitzender des Ausschusses für Berufsbildung in der deutschen Milchwirtschaft und hatte wie auch in den Vorjahren zwischen einer Vielzahl an hochwertigen Bewerbungen zu entscheiden.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Milchindustrie-Verband e.V.

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Über den Milchindustrie-Verband e.V.

Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) repräsentiert etwa 80 leistungsstarke, mittelständische Unternehmen der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft. Diese stellen mit einem Jahresumsatz von rund 20 Milliarden Euro mit den größten Bereich der deutschen Ernährungsindustrie dar.

Über den Zentralverband Deutscher Milchwirtschaftler e.V.

Der Zentralverband Deutscher Milchwirtschaftler e.V. (ZDM) vertritt die Interessen von 3.200 persönlichen Mitgliedern aus den milchwirtschaftlichen Unternehmen und der Zulieferindustrie in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung.

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Milchindustrie-Verband e.V.
Dr. Björn Börgermann
Jägerstraße 51
10117 Berlin
+49 30 4030445-30
boergermann@milchindustrie.de
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Einfach. Gut. Ausgebildet.

Wertgarantie Group überzeugt potenziellen Nachwuchs auf der „Lange Nacht der Berufe“ mit VR-Brillen und viel Motivation

Einfach. Gut. Ausgebildet.

Azubis mit Durchblick: VR-Brillen helfen, um Ausbildungsberufe der WGG kennenzulernen

Hannover, 26.09.2018: Um dem drohenden Fachkräftemangel in der Zukunft zu entgehen, ist es am einfachsten, selber auszubilden. Diesem Motto folgt auch die Wertgarantie Group bereits seit vielen Jahren. Um sich zu präsentieren und passende Auszubildende zu finden, nahm das Unternehmen auch 2018 wieder an der „Lange Nacht der Berufe“ in Hannover teil. Dort zeigten hochmotivierte Auszubildende und das Ausbildungsteam um Ausbildungsleiterin Anja Hupe die Möglichkeiten in den verschiedenen Ausbildungsberufen mit Hilfe von VR-Brillen.

Die „Lange Nacht der Berufe“ ist eine der zentralen Veranstaltungen zu Ausbildung und dualem Studium in der Region Hannover und wurde in diesem Jahr zum elften Mal durch die Region Hannover und die Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Auch die Wertgarantie Group präsentierte sich wieder auf der Ausbildungsmesse, um Nachwuchs für den Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, aber auch für das duale Studium, welches erstmalig für die Wirtschaftsinformatik angeboten wird, zu finden. Dr. Jana Linstaedt, Personalentwicklerin und Ausbildungsverantwortliche in der Wertgarantie Group, erläutert die Teilnahme an der „Lange Nacht der Berufe“: „Wir möchten durch den persönlichen Kontakt auf der Messe geeignete Kandidaten identifizieren. Ziel ist es, so von uns als geeignetem Ausbildungsbetrieb zu überzeugen, damit sich diese Potentialträger für uns entscheiden. Durch dieses Herangehen wollen wir in erster Linie die Bewerberqualität steigern.“

Ein Argument, um sich für die Wertgarantie Group zu entscheiden: In der bisherigen Vergangenheit wurden nahezu alle Azubis, die ihre Ausbildung abgeschlossen hatten, auch direkt übernommen und in den Arbeitsalltag des Versicherers eingegliedert, stets mit sehr guten Chancen zur Weiterentwicklung. Vor Ort warb die Wertgarantie Group mit VR-Brillen, mit denen die Besucher Kurzfilme zu den verschiedenen Ausbildungsberufen verfolgen konnten. Unterstützt wurden die Ausbildungsverantwortlichen dabei von zahlreichen engagierten Auszubildenden und dualen Studierenden, die „auf Augenhöhe“ Rede und Antwort standen.

Dank des großen Interesses am dualen Studium Wirtschaftsinformatik und zahlreichen spannenden Gesprächen war die „Lange Nacht der Berufe“ auch für Kai Brenneke, Abteilungsleiter Infrastruktur und Ausbilder im IT-Bereich bei Wertgarantie, ein voller Erfolg: „Neben den vielen guten Unterhaltungen haben mich vor allem unsere eigenen Auszubildenden wieder einmal beeindruckt, die den Azubi-Anwärtern vorbildlich und äußerst engagiert die Ausbildungsberufe und das Unternehmen schmackhaft machten und dabei die Wertgarantie Group als das Unternehmen darstellten, was es ist: Ein Betrieb zum Anfassen!“

Die Wertgarantie Group ist ein in über 55 Jahren gewachsener Konzern für Versicherungen. Mit Agila, Wertgarantie, der Societe Franaise de Garantie sowie Garante kommen Spezialversicherer und Garantiedienstleister unter einem Dach zusammen. Kunden aus sieben Ländern Europas nutzen die Produkte der Versicherungsgruppe mit Hauptsitz in Hannover und einem Bestand von derzeit mehr als sechs Millionen Verträgen. In der Unternehmensgruppe werden seit 1963 Haushalts- und Konsumelektronik, Fahrräder und Haustiere versichert.
www.wertgarantie-group.com

Kontakt
WERTGARANTIE Beteiligungen GmbH
Ulrike Braungardt
Breite Straße 6
30159 Hannover
0511 71280 128
u.braungardt@wertgarantie.com
http://www.wertgarantie-group.com

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nox setzt auf den Nachwuchs

14 neue Auszubildende starten in das Berufsleben

nox setzt auf den Nachwuchs

Lernziel für Auszubildende: Wie kommen 160.000 Packstücke täglich sicher an ihr Ziel?

Wenn sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sind sie u.a. Kaufmann bzw. Kauffrau für Büromanagement, Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistung, Fachinformatiker für Systemintegration, Kaufmann bzw. Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung. Insgesamt 14 Auszubildende haben jetzt bei nox NachtExpress den Wechsel von der Schule in die Arbeitswelt vollzogen. Ihre Ausbildung werden sie an zehn unterschiedlichen Standorten des Unternehmens absolvieren. Gestartet wurde mit gemeinsamen Einführungstagen, bei denen sich die Auszubildenden untereinander und das Unternehmen kennenlernten. nox ist Marktführer in der Nachtlogistik. Rund 160.000 Packstücke werden täglich über Nacht transportiert und vor Arbeitsbeginn europaweit ausgeliefert. Die Ausbildung des eigenen Nachwuchses spielt für das Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Personalentwicklung. Darum werden konstant jährlich mehr als zehn Auszubildende neu eingestellt. Die Praxis erleben sie nicht nur im eigenen Unternehmen. Exkursionen ermöglichen den Blick hinter die Kulissen – zum Beispiel beim Besuch eines Flug- und eines Seehafens.

nox NachtExpress ist die Marke der Innight Express Germany GmbH, die Mitte 2016 durch die Übernahme des Nachtexpressgeschäfts der deutschen TNT entstanden ist. Hinter der Innight Express Germany GmbH steht als Investor der von der Orlando Management AG beratene Special Situations Venture Partners III Fonds. nox NachtExpress mit Sitz in Mannheim erwirtschaftet mit über 1.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 240 Millionen Euro. Pro Nacht werden bis zu 160.000 Packstücke bewegt.

Europaweit agiert das Unternehmen entweder mit eigenen Landesgesellschaften wie in Holland, Belgien und in Österreich oder über ein Netzwerk von Kooperationspartnern. Jede Nacht sind europaweit rund 2.600 Fahrzeuge für Nox Nachtexpress unterwegs. Damit ist das Unternehmen Europas größter Dienstleister für die Zustellung von Waren und Ersatzteilen, die bis zum späten Abend abgeholt und am nächsten Werktag vor Arbeitsbeginn zugestellt werden.

Firmenkontakt
nox NachtExpress / Innight Express Germany GmbH
Dr. Carsten Mehler
Besselstraße 12
68219 Mannheim
0621 8 77 87-0
welcome@nox-nachtexpress.de
http://www.nox-nachtexpress.de

Pressekontakt
SSP Kommunikation GmbH
Dr. Hans Scheurer
Maarweg 137
50825 Köln
0221- 888 244 0
0221 888 244 77
presse@ssp-kommunikation.de
http://www.ssp-kommunikation.de

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Handwerk: Motor für Innovation – Visionen verwirklichen

Das Handwerk im Mittelalter, als Dreh- und Angelpunkt der mittelalterlichen Technik. Seminar – Diskussionsbeitrag mit Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg in Niedersachsen

Handwerk: Motor für Innovation - Visionen verwirklichen

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg / Niedersachsen

Das Handwerk als Kern und Motor des Mittelstandes in Deutschland. Handwerkliche Leistungen werden millionenfach täglich in Anspruch genommen. Aus der Vergangenheit lernen und im Heute weiterentwickeln – Visionen verwirklichen, Innovationen entdecken, entwickeln, umsetzen. „Das Handwerk im 20. Jahrhundert erfuhr durch die handwerkliche Selbstverwaltung einen enormen Schub. Die maßgebliche Entscheidung war die Errichtung der Handwerkskammern, um die Interessen zu vertreten. Dank klarer Aufgabenstellung ist eine Identität mit den Kammer-Normen bis heute zu beobachten. Bis zur klaren Aufgabenstellung, die die Vertretung der Gesamtinteressen des Handwerkes, der Förderung der gewerblichen, technischen und sittlichen Ausbildung der Meister, Gesellen und Lehrlinge, die Errichtung von Fachschulen betrifft, war es ein langer Weg“, begrüßt Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH die Teilnehmer. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg an der Ems bietet als verantwortungsbewusstes Unternehmen jungen Menschen durch Ausbildung berufliche Perspektiven. Die Ausbildungsberufe bei der Hahn Fertigungstechnik wie Feinwerkmechaniker, Technischer Produktdesigner, Fachkraft für Lagerlogistik und Kauffrau/-mann für Büromanagement sind anerkannte Ausbildungsberufe nach der Handwerksordnung (HwO).

Die technische Vielfalt als Prinzip: das Handwerk

Im Mittelalter waren keine 10 % der Bevölkerung – in den Städten bis zu 25 % – im Handwerk beschäftigt, blieb dies Dreh- und Angelpunkt der mittelalterlichen Technik. Konkurrenz zum handwerklichen Meisterbetrieb entstand in Form von Manufakturen und Fabriken. „Bis zur Industrialisierung waren großgewerbliche Strukturen auf wenige Ausnahmen, wie den Bergbau, die Salzproduktion, große Bauprojekte oder Werften beschränkt. Zünfte formierten sich als städtische Interessenvertretungen des Handwerks zunehmend seit dem 12. Jahrhundert. Im Handwerk auf dem Land gab es keine vergleichbaren Institutionen“, gibt Norbert Hahn zu bedenken. Handwerk und Innovation gehören zusammen, die technische Vielfalt gilt als Prinzip des Handwerks.

Zünfte standen ein für Tradition und sahen sich der Tradition verpflichtet. Dadurch haftete den Zünften der Ruf Innovationsfeindlichkeit in Bezug auf den Technikgebrauch an. Das Urteil, das in der staatlichen Gewerbeförderung des 18. Jahrhunderts geprägt wurde, ist zu pauschal, um den Technikgebrauch des mittelalterlichen Handwerks angemessen zu beschreiben, erläutert Norbert Hahn. Den Zünften lag zuerst das Wohl der in ihnen zusammengeschlossenen Meisterbetriebe am Herzen. Mit diesem Ziel waren sie offen für Innovation, solange diese der Gesamtheit der Meister zugutekamen.

Die Zukunft im Blick – Berufe des Handwerks

„Die Weiterentwicklung und Entstehung neuer Fertigkeiten ist in der Metallbearbeitung gut zu beschreiben. Der Übergang vom Schmied als „Alleskönner“ zu einer überschaubaren Palette von Metallhandwerken verdeutlicht die Wandelbarkeit. Innovationsdruck entstand sowohl bei Teilen des Textilhandwerks, wie im Kunsthandwerk. Als monumentaler Glanzpunkt gilt bspw. der Bronzeguss der Karolingerzeit und des Hochmittelalters. Sichtbare Zeichen damaliger Zeit ist dies in Form großer Kirchentüren oder den berühmten Emporengittern der Aachener Pfalzkapelle“, erläutert Norbert Hahn.

Mit Produktinnovationen, gerade im Textilgewerbe, waren die Zünfte stetig konfrontiert – und nutzten neue Marktchancen. Die zunehmende Produktionsvielfalt des mittelalterlichen Handwerks ging mit erheblichen Ausweitungen des Inventars an Werkzeugen einher. Am Ausgang des Mittelalters ermöglichten Erfindungen, wie die Weiterentwicklung von Drehbank, Hobelbank und Schraubstock, neue Bearbeitungsmethoden und Herstellungsprozesse. Innovationen, die eine präzisere oder kraftsparende Bearbeitung von Werkstoffen erlaubten, stießen unter den Handwerksmeistern nicht auf Kritik oder Ablehnung, so Norbert Hahn.

Das Handwerk baut auf die klare Aufgabenstellung von 1897

Über 130 Berufe zählen heute zum Handwerk in Deutschland. Innovationskraft baut auf qualifizierte Fachkräfte, um neue technische und wirtschaftliche Entwicklungen zu generieren. Die Handwerksorganisationen bieten durch klare Aufgabenstellung eine breite Infrastruktur für Aus- und Weiterbildung, qualitative Angebote an Waren und Dienstleistungen, Problemlösungen. Die Väter der Gewerbeordnungsnovelle von 1897 legten den Grundstein der gültigen Handwerksordnung und formulierten:

1.Die nähere Regelung des Lehrling Wesen
2.Die Durchführung der für das Lehrlingswesen geltenden Vorschriften zu überwachen
3.Die Staats- und Gemeindebehörden in der Förderung des Handwerks durch tatsächliche Mitteilungen und Erstattung von Gutachten über Fragen zu unterstützen, welche die Verhältnisse des Handwerks berühren
4.Die Bildung von Prüfausschüssen zur Abnahme der Gesellenprüfung

Fazit: Wahrnehmung technischer Fortschritt und Innovationsprozess – Beschleunigung – Kommunikation

Technische Neuerungen in der Kommunikation oder dem Verkehrswesen wurden im Mittelalter höchstens punktuell wahrgenommen, nicht wie in der Moderne als kontinuierlicher Innovationsprozess. Norbert Hahn erläutert, dass im Mittelalter einfache Werkzeuge und Waffen zum Alltag gehörten. Technik diente vornehmlich der Produktion oder der Zerstörung. Beispiele für zweckfreie Unterhaltungstechnik im Mittelalter finden sich in Form der astronomischen Schauuhren, die im Spätmittelalter in Kirchen und an öffentlichen Plätzen angebracht waren – wie z.B. in Straßburg, Rostock, Prag oder im schwedischen Lund. Ihr Funktionsablauf lässt sich noch heute bewundern, freut sich Norbert Hahn. Stetiger Wandel ermöglicht die Entstehung von zahlreichen Handwerksberufen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie dem Bau- und Ausbau, Metall und Elektro, Holz und Kunststoff, Bekleidungs-, Textil- und Lederhandwerk, Lebensmittelhandwerk, Gesundheits- und Körperpflegehandwerk und Grafisch-Gestaltendes Handwerk – die Weiterentwicklung durch Innovation, Vision, Kommunikation und starker Ausbildungsbetriebe.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
office@hahn-fertigungstechnik.de
http://www.hahn-fertigungstechnik.de

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Für eine ausgeglichene Work-Life-Balance

(v. li.) Jonas Klipsch, Ralf Ehring, Dirk Engelmann und die Ehring-Jahrespraktikantin und Azubi-Botschafterin Johanna Schäfer, die den Termin mitorganisiert hat. (Foto: Pfeil)

Homberg/Efze. Mit betrieblicher Gesundheitsförderung, erklärt der Geschäftsführer der Ehring GmbH, Ralf Ehring, könnten alle Beteiligten nur gewinnen: „Mehr Gesundheitsschutz und die Beteiligung an der Umsetzung motiviert die Beschäftigten. Der Krankenstand sinkt und die Produktivität steigt. Die Qualität von Produkten oder Dienstleistungen nimmt zu und sorgt für zufriedene Kunden.“

Bei den Tätigkeitsfeldern um das Thema Möbel haben alle Beteiligten zunehmend anspruchsvollere Aufgaben zu erfüllen, daher spielt das Thema Gesundheit in dem nordhessischen Traditionsunternehmen eine immer wichtiger werdende Rolle. „Wir wollen unsere Mitarbeiter in diesem Bereich nicht alleine lassen, sondern sie unterstützen.“ Aus diesem Grund hat Ehring, gemeinsam mit Dirk Engelmann von der Techniker Krankenkasse (TK), einen ersten firmeninternen Gesundheitstag organisiert.

Ehring-Designer Christopher Schwalenstöcker lässt seine Körperhaltung untersuchen. (Foto: Schäfer)

Verhärtungen, Verspannungen und Schmerzen im Rücken und im Schulter-Nacken-Bereich sind oft auf eine ungünstige Körperhaltung zurückzuführen. Doch standardisierte Trainingsprogramme und Kräftigungsübungen können die typischen Beschwerdebilder häufig nur kurzfristig beheben. Für einen langfristigen Erfolg sind vor allem eine individuelle Betrachtung und auf den Einzelnen zugeschnittene Maßnahmen entscheidend. Deshalb konnten die  Mitarbeiter der Ehring GmbH während der Arbeitszeit ihre Körperhaltung analysieren lassen. Die Untersuchungen wurden von Jonas Klipsch von der Akademie & Forschungszentrum für Ganzheitsmedizin (AFG) durchgeführt. Anschließend bekamen die Ehring-Mitarbeiter Tipps für eine individuelle rücken- und gelenkschonende Haltungskorrektur. Die Nachfrage konnte sich sehen lassen: Die Terminliste war vollständig ausgebucht.

„Wir betrachten uns als eine berufliche Familiengemeinschaft und der gesundheitliche Zusammenhalt ist für uns eine wichtige Angelegenheit. Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter wissen, wo sie gesundheitlich stehen und vor allem, was sie zur Gesundheitserhaltung tun können“, erklärt Manfred Nierichlo, Mitglied der Geschäftsführung der Ehring GmbH. Mit Dirk Engelmann von der TK hat er einen kompetenten Ansprechpartner für viele Gesundheitsthemen gefunden. Der Firmenkundenbetreuer für die Regionen Schwalm-Eder-Kreis, Kassel-Stadt, Baunatal, Söhrewald und Edertal ist ein Freund ganzheitlicher Konzepte. „Ich möchte keine Einzelveranstaltungen durchführen, die zwar kurzfristig einen positiven Eindruck machen, aber dann ohne Wirkung verpuffen. Stattdessen möchte ich ein nachhaltiges Gesamtpaket verwirklichen.“ In dem von Engelmann angebotenen Paket sind  Module in den Bereichen „Bewegung“, „Umgang mit Stress“ und „Ernährung“ enthalten. Außerdem unterstützt er Firmen im Recruiting-Prozess, zum Beispiel mit einem „Welcome-Service“ für neue, im Ausland gewonnene Mitarbeiter. Dieser unterstützt und entlastet die Personalabteilung und vereinfacht das „Ankommen“ für die ausländischen Mitarbeiter erheblich. Doch für die Realisierung solcher Konzepte muss er mit Unternehmen zusammenarbeiten, die sich auf  weit gefasste Pläne einlassen. „Ich bin sehr glücklich, wenn meine Gesprächspartner so für diese Themen sensibilisiert sind, wie Ralf Ehring und Manfred Nierichlo“, erklärt Engelmann. „Die Zusammenarbeit mit der Ehring GmbH vermittelt das Gefühl, dass wir gemeinsam etwas gestalten.“ Deshalb ist der jetzt durchgeführte Gesundheitstag der Startschuss für eine Reihe weiterer Aktionen. In Kürze finden im Hause Ehring Markenmöbel ein Seminar im Bereich „Gesunde Unternehmensführung“ sowie ein „Azubi-Workshop“ statt. Dazu hat Ehring auch andere Unternehmen aus der Region kontaktiert und eingeladen.

Ehring-Mitarbeiter Julian Hildebrand im Gespräch mit Dirk Engelmann. (Foto: Pfeil)

„Eine ausgeglichene Work-Life-Balance steigert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Ein gesunder Mitarbeiter ist nicht nur produktiver, sondern hat auch mehr Spaß am Leben“, betont Ralf Ehring. Aus diesem Grund wird in der nordhessischen Möbelschreinerei schon seit langem in die Gesundheit der Belegschaft investiert. Beispielsweise bekam ein Produktionsmitarbeiter, der unter starken Rückenproblemen leidet, ein speziell für ihn ausgerichtetes Arbeitspodest gestellt; die meisten Schreibtische im Verwaltungsbereich sind höhenverstellbar und auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassbar; Mitarbeiter, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen, bekommen von ihrem Arbeitgeber ein Rauchentwöhnungsprogramm bezahlt. Der jetzt durchgeführte Gesundheitstag sowie die geplanten Module und Seminare sind für Ehring weitere Schritte in die bereits eingeschlagene Richtung der aktiven Gesundheitsförderung aller Beschäftigten.

Die Firma Ehring GmbH, auch bekannt als Ehring Markenmöbel, ist ein Spezialist in Entwicklung und Produktion von pädagogisch hochwertigen Kindermöbeln mit Sitz in Homberg (Efze). Die Kindermöbel werden in Partnerschaft mit den Fachfirmen Aurednik GmbH aus Bessenbach und der Betzold GmbH aus Ellwangen an Kindergärten, Kinderkrippen und Schulen vertrieben. Außerdem betreibt die Firma Ehring seit November 2015 einen Onlineshop, auf dem wird ein spezielles Kindermöbelsortiment an Privatkunden angeboten.

Das gesamte Möbelsortiment wird mit mehr als 80 Mitarbeitern, davon acht Auszubildenden, auf rund 8.000 qm Fläche produziert. Dabei kommt ein moderner, CNC-gesteuerter Maschinenpark zum Einsatz. Die Mitarbeiter sind das Kapital von Ehring Markenmöbel. Aus Ihrem Engagement, Ihrem Teamgeist und Ihrer Lernbereitschaft schöpft Ehring seine Potenziale. Ehring bietet Ihnen: Eigenverantwortliches Arbeiten mit einem hohen Maß an fachlichen und persönlichen Gestaltungsspielräumen, flache Hierarchien und flexible Arbeitszeiten, ein familiäres Arbeitsklima, echte Zukunftsperspektiven, eine betriebliche Altersversorgung und eine erfolgsorientierte Entlohnung mit zusätzlichen Prämien – inklusive einer Unternehmenskultur, die geprägt ist von gegenseitigem Respekt, Verlässlichkeit und einer offenen Informationspolitik.

Die Ehring GmbH wurde bereits viermal in Folge für den Deutschen Mittelstandspreis nominiert. 2015 wurde das nordhessische Unternehmen mit dem Finalistenpreis der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet. Für hervorragendes Engagement im Bereich Ausbildung bekam die Ehring GmbH von der Agentur für Arbeit 2018 das „Zertifikat für Nachwuchsförderung“ verliehen.