Tag Archives: Außenwirtschaft

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Blendende Stimmung

Konjunkturumfrage der IHK Karlsruhe zum Jahresbeginn

Die Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe ist mit viel Schwung in das Jahr 2014 gestartet. Die aktuelle Geschäftslage wird abermals besser als vor vier Monaten eingeschätzt. Im Branchendurchschnitt warten neun von zehn Unternehmen mit einem zufriedenstellenden oder guten Geschäftsverlauf auf. Noch deutlicher schnellten die Erwartungen hinsichtlich der Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten nach oben. Aufgrund der positiven Aussichten fallen die Investitions- und Beschäftigungspläne teilweise expansiver aus als in den Vormonaten. Der IHK-Geschäftsklimaindex, der die Beurteilung der aktuellen und der zukünftigen Geschäftslage durch die Unternehmen in einem Wert darstellt, ist von 124 auf 130 Punkte weiter angestiegen. IHK-Präsident Wolfgang Grenke: „Die regionale Wirtschaft hat einen Gang höher geschaltet und weiter an Fahrt gewonnen – ein Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen.“

Zum Jahresbeginn 2014 beurteilen über alle Wirtschafts-zweige gesehen 43 Prozent der Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage als gut (Herbst 2013: 38 Prozent). Weitere 48 Prozent der Betriebe berichten von einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf (Herbst 2013: 53 Prozent). Über schlecht laufende Geschäfte klagen nach wie vor neun Prozent der Unternehmen. Mit Ausnahme des Einzelhandels, in dem sich die Anteile der guten und negativen Lageurteile die Waage halten, malen alle großen Wirtschaftsbereiche im Saldo ein positives Bild ihrer konjunkturellen Lage. Spitzenreiter bleibt der unternehmensnahe Dienstleistungssektor, gefolgt von der Bauwirtschaft, der Industrie und dem Großhandel.

„Aufgrund zunehmender Impulse vom Binnenmarkt, dem sich abzeichnenden Ende der konjunkturellen Talfahrt in der Eurozone und guten Wachstumsaussichten in China sowie den USA sehen in der Nachfrageentwicklung aus dem In- und Ausland derzeit weniger Unternehmen als im abgelaufenen Jahr ein potentielles Geschäftsrisiko,“ erläutert Grenke, warnt aber auch davor, dass die Euroschuldenkrise noch lange nicht überwunden sei.

Unter dem Vorbehalt, dass diese nicht abermals auf-flammt, rechnen insgesamt 38 Prozent der Unternehmen mit in nächster Zeit noch stärker florierenden Geschäften – gegenüber dem Herbst 2013 ein Anstieg um neun Prozentpunkte.

53 Prozent der Betriebe gehen davon aus, dass es bei einer stabilen Geschäftsentwicklung auf dem erreichten hohen Niveau bleibt. Weiterhin neun Prozent der Unternehmen blicken eher skeptisch auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Zu den größten Optimisten gehört der unternehmensnahe Dienstleistungssektor. Im Großhandel hat sich die Zuversicht seit dem vergangenen Herbst wieder verstärkt, in der Bauwirtschaft ist sie zurückgekehrt. Auch in Industrie und Einzelhandel bleiben die optimistischen Erwartungen bestehen.
Im Zuge der insgesamt günstigeren Geschäftsperspektiven haben die Unternehmen ihre Beschäftigungspläne ausgeweitet. Jeder vierte Betrieb sucht in den nächsten Monaten nach zusätzlichen Mitarbeitern. Zwei Drittel der Unternehmen planen keine nennenswerte Veränderung ihres Personalbestandes, nur noch rund ein Zehntel befasst sich mit Personalabbauplänen.

Der Beschäftigungsindikator als Saldo aus den positiven und negativen Beschäftigungsplänen ist von plus acht Punkten auf plus 15 Punkte geklettert. Der vorgesehene Beschäftigungsaufbau wird überwiegend vom unternehmensnahen Dienstleistungssektor und der Industrie getragen werden.

Auch die Investitionslaune ist zum Jahresbeginn 2014 leicht gestiegen. 27 Prozent der Unternehmen wollen im laufenden Jahr wieder mehr Geld für neue Anlagen und Ausrüstungen ausgeben (Herbst 2013: 25 Prozent). Der Anteil der Betriebe, die ihre Investitionsausgaben konstant halten wollen, liegt weiterhin bei 53 Prozent. Jeder fünfte Betrieb plant, weniger oder gar nicht zu investieren, ein Rückgang um zwei Prozentpunkte. Differenziert man die Ergebnisse nach Wirtschaftsbereichen, zeigt sich, dass im Saldo – ähnlich wie bei den Beschäftigungsplänen – die Zunahme der Investitionen hauptsächlich in der Industrie und dem unternehmensnahen Dienstleistungssektor stattfinden wird.

Februar 2014
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Die IHK ist Partner, Ratgeber und Informations-Drehscheibe der Betriebe und steht für die Selbstorganisation der Unternehmer für Unternehmer. Die Aufgabe der IHK liegt, seit deren Gründung, in der Selbstverwaltung der Wirtschaft. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Weiterentwicklung des Standortes TechnologieRegion Karlsruhe. Weitere Verantwortungsbereiche sind die eigenverantwortliche Übernahme von Aufgaben, die sonst von Behörden ausgeführt werden, sowie die Interessensvertretung für die mittelständischen Betriebe der Region.

IHK Karlsruhe
Franziska Seiser
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Regionale Wirtschaft: Zuversicht wächst

Konjunkturumfrage der IHK Karlsruhe ( http://www.karlsruhe.ihk.de ) im Frühsommer

Der Optimismus in den Unternehmen der Technologieregion Karlsruhe ist im Frühsommer 2013 zum zweiten Mal in Folge gestiegen. So erwarten 30 Prozent im laufenden Jahr noch bessere Geschäfte als 2012 und 55 Prozent mindestens gleich gute Geschäfte. Die Zahl der Pessimisten ist hingegen deutlich gefallen, von 24 Prozent im Herbst vergangenen Jahres auf nunmehr 15 Prozent. „Wenn 85 Prozent der Mitgliedsfirmen für die kommenden Monate mindestens gleichgute Geschäfte erwarten, ist das ist ein deutlicher Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft“, sagt IHK-Präsident Wolfgang Grenke. Die Zuversicht lässt sich ebenso an der Beschäftigungslage ablesen. Mehr als jedes fünfte Unternehmen plant weitere Neueinstellungen. Zudem bezeichnen neun von zehn Firmen ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut oder sind damit zufrieden. Die im Herbst des vergangenen Jahres sichtbare Vorsicht bei der Einschätzung der zukünftigen Geschäftsentwicklung hat sich im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige wieder in Zuversicht gewandelt.

Im Frühsommer 2013 bewerten 89 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder zufriedenstellend. Das entspricht fast dem Stand zum Jahresbeginn mit 91 Prozent. Dem entsprechend wenige berichten von einem Rückgang der Geschäftstätigkeit. Deren Anteil liegt bei elf Prozent, gegenüber neun Prozent der vorherigen Konjunkturumfrage.

Am optimistischsten blicken die unternehmensnahen Dienstleister in die Zukunft. Auch in der Industrie, dem Bau und dem Großhandel überwiegt die Zuversicht. Dagegen zeigt der Einzelhandel eine stark divergierende Erwartungshaltung. Sowohl der Anteil der Optimisten als auch der der Skeptiker hat zugenommen, wobei die kritischen Erwartungen derzeit noch überwiegen.

Angesichts der verbesserten Geschäftsperspektiven dürfte die Beschäftigung in den kommenden Monaten wieder etwas anziehen. Um drei Prozentpunkte auf 21 Prozent gestiegen ist der Anteil der Unternehmen, die zusätzliche Mitarbeiter einstellen wollen. Mit einem möglichen Personalabbau tragen sich 13 Prozent der Unternehmen, drei Prozentpunkte weniger als zu Jahresbeginn. Zwei Drittel der Betriebe planen, ihren Personalbestand konstant zu halten. Den im Vergleich zu den anderen Wirtschaftszweigen höchsten Personalbedarf melden die regionalen Dienstleistungsunternehmen.

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IHK ehrt 30 Einser-Azubis aus der TechnologieRegion

Die 30 besten Auszubildenden aus dem Gebiet der IHK Karlsruhe ( http://www.karlsruhe.ihk.de ) sind in einer Feierstunde gemeinsam mit ihren Ausbildungsbetrieben geehrt werden. Insgesamt legten im Winterhalbjahr über 1.400 Jugendliche ihre Prüfung der IHK Ausbildung ( http://www.karlsruhe.ihk.de/Ausbildung_und_Weiterbildung/Ausbildung/ ;jsessionid=D8BADEFEDFC2190A2380F424822DB19D.repl2 ) ab. Alle Ausgezeichneten erreichten mindestens 92 von 100 möglichen Prüfungspunkten. Zudem wurden noch die 15 besten unter den 1.100 jungen Menschen ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr eine Weiterbildungsprüfung ablegten.

IHK-Ehrenpräsident Bernd Bechtold gratulierte den jungen Leuten sowie den Ausbildungsbetrieben, den Schulen und den ehrenamtlichen Prüfern gleichermaßen. Dabei betonte er die Bedeutung der dualen Ausbildung: „Wir sind in Zukunft angesichts des sich immer mehr verschärfenden Fachkräftemangels auf jeden einzelnen gut ausgebildeten jungen Menschen angewiesen“, erklärte er. Wie stark die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen der Region ist, belegte er mit einigen Zahlen: Seit 2004 wurde die Zahl der Ausbildungsplätze um 20 Prozent und die Zahl der erstausbildenden Betriebe um über 60 Prozent gesteigert.

Allerdings verwies Bernd Bechtold auch auf die besondere Problematik in der TechnologieRegion Karlsruhe: „Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen steigt kontinuierlich.“ Inzwischen gebe es sieben Mal so viele offene Ausbildungsplätze wie unversorgte Bewerber. „Das zeigt die besondere wirtschaftliche Dynamik der Region, aber auch die besondere Herausforderung, vor der wir stehen“, sagte er und verwies auf die erfolgreiche IHK-Bildungsoffensive „Wirtschaft macht Schule“ sowie das ebenfalls bundesweit einzigartige Projekt „Spanische Nachwuchskräfte für die TRK“ als wichtige Bausteine im Kampf um die Fachkräfte von morgen.

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Nachprüfungsersuchen aus CH ohne Beanstandung

Nachprüfungsersuchen aus CH ohne Beanstandung

(NL/2391381010) Wertheim Auf Grundlage eines Nachprüfungsersuchens der Schweizer Zollbehörden wurde Anfang März diesen Jahres durch das Hauptzollamt Heilbronn im Hause König & Meyer in Wertheim eine Präferenz-prüfung durchgeführt. Das erfreuliche Ergebnis lautete: Keine Beanstandung!

Die Firma König & Meyer steht seit über 60 Jahren in der Musikwelt für durchdachtes Zubehör in hervorragen-der Qualität, wobei sich die Produkte insbesondere durch ein innovatives Design, Funktionalität und Langlebigkeit auszeichnen. Als einer der weltweit führenden Anbieter von Noten-pulten, Mikrofon- und Instrumenten-ständern, Boxenstativen, Sitzen sowie Zubehör für Beleuchtungs-, Beschallungs- und Studiotechnik stellt sich das Unternehmen immer wieder der Herausforderung, innovative Lösungen für die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden zu entwickeln. Rund 270 Mitarbeiter in Wertheim arbeiten gemeinsam daran, dieses Versprechen immer wieder aufs Neue einzulösen.
Über 1.500 Stative und Halterungen werden in den beiden Werken in Deutschland gefertigt und in 80 Länder der Welt vertrieben. Viele dieser Produkte sind bereits zu Klassikern und zu einem Standard in der Musikbranche geworden. Zahlreiche Patente und internationale Schutzrechte belegen den Innovationsgeist der Firma König & Meyer, bei der nun auf Grundlage eines Nachprüfungsersuchens der Schweizer Zollbehörden durch das Hauptzollamt Heilbronn eine Präferenzprüfung durchgeführt wurde.
Eine Prüfung bei einem Notenständer? Kann das kompliziert sein? Ja, so Hung Phan, der die Zollabwicklung im Hause König & Meyer verantwortet. Dies allein schon deshalb, da ein solcher Notenständer aus über 120 hochwertigen Einzelteilen und einer Vielzahl von Baugruppen besteht, die korrekt tarifiert werden müssen, um die Vorteile der werksübergreifenden Baugruppenkalkulation nutzen zu können. Eine zeitaufwendige, aber durchaus lohnenswerte Arbeit, wie Hr. Phan betont, der die Betriebsprüfung verantwortlich begleitet hat.
Unterstützt wurde er dabei von Thomas Pittasch, dem Geschäftsführer der AZ GmbH mit Sitz in Albstadt, deren Software die Firma König & Meyer seit Jahren einsetzt. Auf Basis tagesaktueller Präferenzkalkulationen, deren Ergebnisse dem ERP-System der Firma König & Meyer zur Verfügung gestellt werden, führt die AZ GmbH dienstleistend die Anforderung und Ausstellung der Lieferantenerklärungen durch und übernimmt – mit Ausnahme der Tarifierung – die, für die Präferenzkalkulation relevante Datenpflege.
Darüber hinaus gewährleistet der Wartungsvertrag durch Herrn Pittasch und seiner langjährigen Erfahrung in der Zollprüfung eine fachlich fundierte Unterstützung. So konnten dem Betriebsprüfer und seiner sich in Aus-bildung befindlichen Begleiterin die Fragen nach der Höchstpreisfindung, der präferenzrechtlichen Bewertung im WorstCase, den Ergebnissen be-züglich der Baugruppenkalkulation usw. mit dem entsprechenden Fachvokabular eines Zollbeamten erläutert werden. Das Ergebnis hat uns erfreut, wenn auch nicht überrascht, so Hr. Phan und betont, dass es neben einem zuverlässigen System und einem kompetenten Partner in erster Linie auf die zollrechtlichen Stammdaten ankommt, in die das Haus König & Meyer viel investiert hat.
Die Kompetenz der AZ GmbH aber, so Hr. Phan, hat unser Unternehmen dazu bewogen, diese bereits vor Jahren damit zu beauftragen, die Dienstleistungen für unser Unternehmen zu übernehmen, so dass wir unsere Zeit für das Kerngeschäft nutzen können. Abgerundet, und auch dies war ein Entscheidungskriterium, wird die Kompetenz der AZ GmbH durch die Partner, die nicht nur die richtige Software liefern, sondern in allen Bereichen des Zoll- und Außenhandels beraten können, bis hin zur Rechtsberatung, welche die Firma König & Meyer wohl nicht in Anspruch nehmen muss. Das Ergebnis der Prüfung lautet ohne Beanstandung und das wir auch in Zukunft das Bestreben der Firma König & Meyer sein, so abschließend Hr. Phan.

Die Firma AZ und die TIA innovations GmbH arbeiten sehr eng zusammen. Die TIA übernimmt den Vertrieb der Software AZ-WuP unter dem Namen P-CALC.

Kontakt:
TIA innovations GmbH
Gerhard Stirner
Adlergasse 7
73560 Böbingen
07173 912 560
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Weitere Niederlassung in Shenyang

Ingenics AG baut China-Engagement weiter aus

Weitere Niederlassung in Shenyang

Bürogebäude in Shenyang

(Ulm/Shenyang, VR China) – Seit etwas mehr als zehn Jahren ist die Ingenics AG in China vertreten. Von ihrer Niederlassung in Shanghai aus begleitet die technische Unternehmensberatung, die ihren Hauptsitz in Ulm hat, namhafte deutsche und internationale Unternehmen, darunter BMW, Daimler, Audi, AGCO und ZF bei Standortsuche, Fabrikplanung, Effizienzsteigerung und Lieferantenentwicklung.

Wie gemeldet, hatte die Ingenics AG im vergangenen Jahr einen weiteren Großauftrag der BMW Group in China erhalten. Um für das Beraterteam in unmittelbarer räumlicher Nähe der BMW Brilliance Automotive in Shenyang optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, hat Ingenics nun in Shenyang ein weiteres Büro eröffnet.

Während manche den China-Boom für deutsche Unternehmen bereits in der Abwärtsbewegung wähnen, erweitert man bei Ingenics den Blick. „Wir sehen China nicht in erster Linie als Niedriglohnstandort für den Export, sondern als Land, das auf dem Weg ist, zum weltweit größten Markt aufzusteigen“, sagt Ingenics Vorstand Oliver Herkommer, für den das China-Engagement stets höchste Priorität hatte. „Um dieses Marktpotenzial zu bedienen, haben Produkte, die vor Ort gefertigt werden, bessere Chancen.“ In einigen Branchen, z. B. dem Automobilbau, sei China schon heute der größte Markt der Welt. „Gerade die Automobilbranche zeigt, wie wichtig es ist, das Produktportfolio an Kundenbedürfnisse anzupassen“, so Oliver Herkommer. „Wir gehen davon aus, dass in Zukunft auch der international agierende Mittelständler China als Produktions- und Absatzmarkt bedienen muss, was längerfristig nur mit Forschung, Entwicklung und Produktion vor Ort möglich ist.“ Nur so sei es möglich, den direkten Zugang zum Markt zu schaffen und sich auf die stärker werdenden lokalen Wettbewerber einstellen zu können.

Dass die globale wirtschaftliche Bedeutung von China als Produktionsstandort und Absatzmarkt noch erheblich zunehmen werde, glaubt auch Jürgen Hottinger, Ingenics Key Account Manager für BMW in Shenyang. „Wir sind durchaus damit einverstanden, dass Löhne und Gehälter in China steigen, auch wenn ein Teil der Produktion arbeitsintensiver Billigwaren in nachrückende Länder ausweicht“, so Jürgen Hottinger, der seit 2002 fast ununterbrochen in Ingenics Projekten für BMW in China arbeitet. „Da fast alle Unternehmen modernste Produktionstechnologien einsetzen, machen die Lohnkosten sowieso nur noch einen Bruchteil der Gesamtbetriebskosten aus, wohingegen die Wertschätzung für gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter zunimmt.“

Als Leiter des neuen Ingenics Büros in Shenyang führt Jürgen Hottinger rund 40 deutsche sowie zehn chinesische Ingenics Mitarbeiter.

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Über Ingenics
Die Ingenics AG ist ein innovatives, expandierendes Beratungsunternehmen mit den Geschäftsfeldern Fabrik- und Produktionsplanung, Logistikplanung, Effizienzsteigerung Produktion sowie Effizienzsteigerung Office. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics rund 250 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 30 Jahren mehr als 3.000 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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BWA eröffnet Repräsentanz in Kroatien

Chancen für die deutsche Wirtschaft in neuem EU-Beitrittsland
Arbeitsbesuch des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) in Kroatien – Gespräche mit Ministern, Parlamentariern, Diplomaten und Kirchenvertretern sowie Eröffnung einer BWA-Repräsentanz in Zagreb

BWA eröffnet Repräsentanz in Kroatien

Vom 14. bis 16. Februar reiste BWA-Vorstandsmitglied Wolfram Nowsch mit dem Senator und Außenwirtschafts-Experten Michael Schumann auf Einladung des BWA-Repräsentanten für Kroatien, Pavo Gagulic, zu einem Arbeitsbesuch in die kroatische Hauptstadt Zagreb.

Im Rahmen der Delegationsreise trafen sie führende Repräsentanten der Regierung, des Parlaments, der deutschen Botschaft in Zagreb und hochrangige Kirchenvertreter. Der BWA beabsichtigt, zukünftig den Weg Kroatiens in die Europäische Union unterstützend zu begleiten. Bei dem Besuch wurden auf verschiedenen Arbeitsebenen bereits konkrete Projekte vereinbart.

Kroatiens Wirtschaftsminister Ivan Vrodoljak nannte den BWA-Vertretern als oberste Priorität seiner Regierung die Modernisierung der Energie-Infrastruktur in Kroatien. Das Land importiert derzeit trotz großer eigener Ressourcen rund 60% seines Energiebedarfs. In den nächsten fünf bis sechs Jahren soll dies geändert werden. Hierfür und für den weiteren Ausbau des bislang wichtigsten Wirtschaftsfaktors Tourismus wird nach deutscher Unterstützung von Betreibern, Investoren oder Projektentwicklern Ausschau gehalten.
Trotz hochwertiger eigener Produkte besteht laut Vrodoljak auch im Export von landeseigenen Produkten, angefangen von einer hochentwickelten Industrie für Eisenbahnen, Waggongs und Lokomotiven, bis hin zu Ölen und Weinen, einiger Nachholbedarf.

Der BWA eröffnete im Rahmen des Besuches eine eigene Repräsentanz in Zagreb, die sich in den Büroräumen des Unternehmens Conceptio Development befindet und vom Firmenchef Pavo Gagulic geleitet wird. Gagulic wurde zu diesem feierlichen Anlass seine Senatsurkunde übergeben.

Im Lichte des bevorstehenden EU-Beitritts Kroatiens im Juli 2013 herrscht ein sehr attraktives Investitionsklima in Kroatien. Pavo Gagulic steht für den BWA fortan als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

Ferner wurden Gespräche mit dem Deutschen Botschafter Hans Peter Annen und dem Leiter des Wirtschaftsreferats der Botschaft Valentin Gescher, mit dem Bischöflichen Vikar Tomislav Markic, mit dem Staatssekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Europäische Integration Vinko Ljubicic, mit dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses im kroatischen Parlament Igor Radenovic und dem Wirtschaftsexperten und Mitglied des Parlaments Ivo Jelucic geführt. Diese Kontakte ebneten den Weg für das Engagement des BWA in Kroatien.

Über den Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft e. V.:
Wirtschaft – das sind wir alle: Dieser Leitspruch umreißt die Aufgabe des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft e.V. (BWA), mit gemeinwohlorientierter Politikberatung als Partner der Politik aufzutreten. Mit seinem überzeugenden Einsatz für die nachhaltige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschlands und eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft nimmt der BWA eine besondere Rolle unter den deutschen Verbänden ein.
Besondere Kompetenz hat sich der BWA im Bereich Außenwirtschaft erworben. In Partnerschaft mit der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) ist er offizieller Träger der Trade Point Federation in Deutschland, einer weltumspannenden Projektdatenbank für Unternehmer. Ein enges Netz von Außenwirtschaftsberatern bietet Mitgliedern des BWA Kontakte und Informationen aus erster Hand in fast allen Regionen der Welt. Regelmäßige Fachveranstaltungen und Außenwirtschaftsreisen begleiten diesen Service.

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Höchste Ansprüche an Qualität und Nachhaltigkeit weltweit

Ingenics beteiligt sich an der Planung für die modernste digitale Fertigungsstätte von Siemens in China

(Ulm/Amberg/Chengdu, VR China) – Die Siemens AG – in diesem Fall die Siemens AG Industrial Sector Industry Automation Division – baut ihre Präsenz in der Wachstumsregion Asien kontinuierlich weiter aus und setzt dabei erneut auf die Zusammenarbeit mit der Ingenics AG.

Siemens ist in China mit Produktionsstätten, Forschungs- und Entwicklungszentren, Joint Ventures und Regionalbüros präsent und gilt als Marktführer auf dem Feld der Elektrotechnik und der nachhaltigen Technologien.

Ingenics ist seit über zehn Jahren mit einer Niederlassung in Shanghai vertreten und begleitet seither namhafte deutsche und internationale Unternehmen, darunter BMW, Daimler, Audi, AGCO und ZF bei Standortsuche, Fabrikplanung und Lieferantenentwicklung in China. „Dass sich Ingenics bei der Fabrikkonzeption grundsätzlich an Standards wie dem International LEED Standard für nachhaltiges Bauen und dem Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB orientiert, kam uns hier einmal mehr zugute“, erklärt der verantwortliche Ingenics Fabrikplanungsexperte Andreas Ott.

Mit den neuen Siemens Electronics Works Chengdu (SEWC) in der westchinesischen Provinz Sichuan wird Siemens seine modernste digitale Fertigungsstätte in China in Betrieb nehmen. Ab März 2013 werden Simatic-Steuerungen und andere Automatisierungskomponenten entwickelt und produziert.

An das neue Werk, das als Tochterfabrik des Elektronikwerks Amberg (2007 Gesamtsieger im Industriewettbewerb Beste Fabrik/Industrial Excellence Award für Europa) konzipiert ist, werden bezüglich Qualität, Automatisierung und Nachhaltigkeit höchste Ansprüche gestellt, die identisch mit denen in deutschen Fabriken sind.

Ingenics hat Siemens zunächst bei der Bedarfsdefinition beraten; die konkreten Anforderungen wurden in mehreren Workshops gemeinsam ermittelt. In einer Art „Copy smart Ansatz“ wurde das Ziel formuliert, die bewährten Qualitäten des Amberger Werks mit allen möglichen Optimierungen und Weiterentwicklungen zu kombinieren. Gemeinsam mit der Siemens Real Estate (SRE) wurden die definierten Anforderungen konkretisiert und in ein stufenweise zu realisierendes Fabrikkonzept übertragen. Demnach wird im Endausbau die Produktionsfläche über 10.000 m2 umfassen und im West Park der Hightech-Zone von Chengdu mehr als 1.000 Arbeitsplätze bieten. Das Konzept wurde vom zuständigen staatlichen Local Design Institute in die Planung überführt, die Ingenics wiederum mit Siemens abstimmte, um dann die laufende Kontrolle von Qualität und Baufortschritten zu übernehmen.

„Für Siemens spielen Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte eine große Rolle, daher wird die neue Fabrik nach dem International LEED Standard zertifiziert und strebt eine Silber Akkreditierung an“, beschreibt Jochen Berger, Siemens AG Industrial Sector Industry Automation Division, Projektmodulleiter für Produktion, Infrastruktur und Qualität, zentrale Ansprüche. „Gemeinsam ist es uns gelungen, den Standard, den das Elektronikwerk Amberg vorgegeben hat, auf die neue Tochter in Chengdu zu übertragen.“

Nach weniger als einem Jahr Bauzeit konnte Ende 2012 mit dem Abschluss der ersten Bauphase der Aufbau der Produktionsanlagen beginnen.

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Foto (Bildrechte: Siemens): Siemens in Chengdu
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Regionale Wirtschaft: robust und zuversichtlich

Konjunkturumfrage der IHK Karlsruhe ( http://www.karlsruhe.ihk.de ) zum Jahresbeginn

Der Optimismus in den Unternehmen der TechnologieRegion Karlsruhe ist zum Jahresbeginn 2013 gegenüber dem Herbst vergangenen Jahres leicht gestiegen. So erwarten 22 Prozent im laufenden Jahr noch bessere Geschäfte als 2012 und 60 Prozent mindestens gleich gute Geschäfte. Die Zahl der Pes-simisten ist deutlich gefallen, von 24 auf 18 Prozent. „Wenn 82 Prozent der Mitgliedsfirmen für das laufende Jahr mindestens gleichgute Geschäfte erwarten, ist das ist ein deutlicher Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft“, sagt IHK-Präsident Bernd Bechtold. Die Zuversicht lässt sich ebenso an den geplanten Investitionen und der Beschäftigungs-lage ablesen. Beide Indikatoren bleiben auf dem derzeit hohen Niveau. Zudem bezeichnen neun von zehn Unternehmen ihre gegenwärtigen Geschäftslage als gut oder sind damit zufrieden. Die im Herbst des vergangenen Jahres sichtbare Vorsicht bei der Einschätzung der zukünftigen Geschäftsentwicklung hat sich im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige wieder in Zuver-sicht gewandelt.
Zum Jahresbeginn 2013 bewerten 41 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als gut (Herbst 2012: 45 Prozent). Nach wie vor zeigt sich jeder zweite Betrieb zufrieden. Neun Prozent der Unternehmen berichten von einem Rückgang der Geschäftstätigkeit, vormals lag dieser Anteil bei sechs Prozent. Am besten gehalten haben sich der unternehmensnahe Dienstleistungssektor, der Großhandel und die Industrie. Im Vergleich zum Herbst deutlich gefallen, aber immer noch im positiven Bereich, ist der Saldo aus den positiven und negativen Meldungen zur Geschäftslage im Einzelhandel und in der Bauwirtschaft.
Gestiegen sind auf jeden Fall die Erwartungen: Für das laufende Jahr sehen 22 Prozent der Betriebe Potenzial für ein wach-sendes Geschäft (Herbst 2012: 21 Prozent) und sechs von zehn Unternehmen rechnen mit einer gleichbleibenden Ge-schäftsentwicklung (Herbst 2012: 55 Prozent). Von 24 auf aktu-ell 18 Prozent gefallen ist der Anteil der Betriebe, die skeptisch auf das angebrochene Geschäftsjahr blicken.
Der derzeitige Planungsstand der Unternehmen signalisiert eine konstant hohe Investitionstätigkeit. 76 Prozent wollen min-destens so viel investieren wie im abgelaufenen Jahr. 26 Pro-zent der Unternehmen wollen ihre Investitionsbudgets in den kommenden zwölf Monaten aufstocken, jeder zweite Betrieb wird im gleichen Umfang wie 2012 in neue Anlagen und Aus-rüstungen investieren. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Investitionsausgaben im laufenden Jahr drosseln werden oder gar nicht investieren wollen, liegt weiterhin bei 24 Prozent.
Die Personalpolitik der kommenden Monate weist auf eine Ver-schnaufpause am Arbeitsmarkt hin, ebenfalls auf hohem Ni-veau. Zwei Drittel der regionalen Unternehmen planen, ihren Personalbestand konstant zu halten.

Die IHK ist Partner, Ratgeber und Informations-Drehscheibe der Betriebe und steht für die Selbstorganisation der Unternehmer für Unternehmer. Die Aufgabe der IHK liegt, seit deren Gründung, in der Selbstverwaltung der Wirtschaft. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Weiterentwicklung des Standortes TechnologieRegion Karlsruhe. Weitere Verantwortungsbereiche sind die eigenverantwortliche Übernahme von Aufgaben, die sonst von Behörden ausgeführt werden, sowie die Interessensvertretung für die mittelständischen Betriebe der Region.

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Finanzen/Wirtschaft

Myanmar: Reformprozess steigert wirtschaftliche Potentiale

Delegationsreise nach Myanmar vom 4.11. bis 10.11.2012
New opportunities new challenges

Der beispielhafte Reformprozess in Myanmar öffnet nicht nur neue Chancen für einen nachhaltigen politischen Dialog mit der neuen Regierung. Auch wirtschaftlich hat das knapp 60 Millionen Einwohner zählende Land großes Potential. Bedingt durch die innere und äußere Abschottung besteht wirtschaftlicher Nachholbedarf in etlichen Sektoren, durch den sich erhebliches Geschäftspotential für ausländische Investoren ergibt.

Mit den ersten Wahlen seit knapp 60 Jahren setzte die zivile Regierung in Myanmar einen bemerkenswerten Reformprozess in Gang. Es kam nicht nur zu einer Annäherung zwischen der demokratischen Opposition, von Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und den alten Eliten sowie der Freilassung fast aller politischer Gefangener, sondern auch zu einer Öffnung gegenüber dem Westen, der Myanmar aufgrund seiner Militärführung seit Anfang der 1990er Jahre sanktionierte.

Bedingt durch den wirtschaftlichen Nachholbedarf ist für die kommenden Jahre mit einem hohen Wirtschaftswachstum zu rechnen. Der IWF geht in seinem aktuellen World Economic Outlook vom April 2012 von jährlichen Wachstumsraten bis 2017 um rund 6,5 Prozent aus. Selbstverständlich muss das Land in Zukunft auch strukturelle Änderungen angehen. Steigende Investitionen in Bildung und Gesundheit sind dringend notwendig. Eine Modernisierung und Internationalisierung des Bankensektors muss dringend umgesetzt werden.

Wegen des schwachen Industrialisierungsgrads des Landes punktet Myanmar unter anderem durch seine Rohstoffvorkommen. Myanmar verfügt über etwa 3,2 Milliarden Barrel an Erdölvorkommen in direkter Küstennähe. Hinzu kommen 21 Billionen Kubikfuß Erdgas sowie Kohle, Zinnkonzentrate und Edelsteine. In der Agrarproduktion ist mit einem ebenso großen Potential zu rechnen. Myanmar zählte bis in die 60er Jahre zu den reisexportierenden Nationen und galt als ,,Reisschüssel“ Asiens. Fruchtbare Böden und verschiedene Klimazonen lassen beim Anbau von ,,cash crops“ und anderen Agrarerzeugnissen gute Geschäftsmöglichkeiten erkennen.

Großes Potential bieten der Immobiliensektor und die Infrastruktur. Schätzungen gehen davon aus, dass die Grundstückpreise in Myanmar bis 2015 um 15 Prozent steigen werden. Von der Öffnung besonders profitieren wird die Hotel und Tourismusindustrie. Dem gewaltigen Ansturm der einreisenden Besucher ist das Land kaum gewachsen. 2010 erreichten gerade einmal knapp 700.000 Ausländer das abgeschottete Land. Thailand hatte im selben Jahr über 14 Millionen Besucher. Bereits 2011 stiegen die Übernachtungen in Myanmar um 26 Prozent. In Zukunft wird mit einem weiteren Ansturm gerechnet. Die Regierung versucht zurzeit 12.000 neue Übernachtungsmöglichkeiten in Yangon bereitzustellen. Für eine nachhaltige Verbesserung der Lage ist Myanmar allerdings auf ausländische Investoren angewiesen.

Das produzierende Gewerbe kann in Myanmar mit niedrigen Arbeitnehmergehältern rechnen. Die Entstehung der ASEAN Freihandelszone, der Myanmar 2015 beitreten wird, eröffnet Potentiale, die Nachbarländer preisgünstig von Myanmar aus zu versorgen. Des weiteren besteht die Möglichkeit, dass Myanmar 2014 wieder in das europäische Zollpräferenzsystem aufgenommen wird und sich dadurch für in Myanmar produzierte Waren Importvergünstigungen bei Einfuhren in die EU ergeben.

Durch die Ausrichtung der Southeast Asian Games 2013 und den ASEAN-Vorsitz 2014 kommen auf Myanmar weitere wichtige Aufgaben zu, die wirtschaftlich begleitet werden müssen. Dazu zählen Investitionen in die Infrastruktur – Beispielweise soll Yangon einen zweiten internationalen Flughafen erhalten -, den Gesundheitssektor, die dezentrale Energieversorgung, Unterstützung im Organisations- und Veranstaltungsmanagement sowie der Ausbau der Logistikindustrie.

Trotz des großen Potentials, das sich Unternehmen in Myanmar bietet, sollte der Markt genau analysiert werden. Helfen will dabei die Unternehmerreise vom 4. November bis 10. November 2012, organisiert durch econAN International. Bei der Reise sollen die Teilnehmer über die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten informiert werden und erste Gesprächspartner und Multiplikatoren treffen. Ziel ist es die Teilnehmer durch Gespräche mit Behörden, lokalen Unternehmern und gesellschaftlichen Gruppen ganzheitlich auf einen eventuellen Markteintritt vorzubereiten und durch individuelle Termine branchenspezifisch zu informieren.

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie unter:
http://www.econan.com/de/reisen-34.html

Kontakt für weitere Informationen:
Lukas Brandau
CEO / Geschäftsführer
econAN International
Tel.: + 49 211/24 86 90 – 19 / E-Mail: l.brandau@econan.com

Über:

econAN international
Herr Lukas Lukas
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40237 Düsseldorf
Deutschland

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fax ..: 0211 / 25 86 90 – 21
web ..: http://www.econan.com
email : info@econan.com

Speziell für die südostasiatischen Märkte bietet econAN international one-stop Lösungen für kleine- und mittelständische Unternehmen an. Als unabhängiger Dienstleister liegen die Schwerpunkte auf innovativer und effektiver Unterstützung in folgenden Bereichen:

Beratung und Marktanalyse

Geschäftsanbahnung

Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Unternehmerreisen

Schulung in interkultureller Kommunikation

Ziel ist es Unternehmen und Fachkräfte ganzheitlich und nachhaltig auf die zu erwartenden Rahmenbedingungen vorzubereiten und bei der Umsetzung von Geschäftsvorhaben zu begleiten. Durch unsere Erfahrung in Südostasien tragen wir mit dazu bei Vorurteile und Missverständnisse zu umgehen und vertrauensvolle Geschäftskontakte aufzubauen. Unser Know-how-Transfer und unsere Unterstützung in Ihrem operativen Geschäft lassen Sie Ihre Ziele schnell und souverän erreichen.

Unternehmen gibt econAN international die Möglichkeit, ohne bürokratischen Aufwand und strukturelle Veränderungen in der Firmenstruktur, komprimierte Informationen über die jeweiligen Zielmärkte in Südostasien zu erhalten. Dabei kooperiert econAN international mit lokalen und internationalen Partnern. Wir arbeiten fach- und branchenübergreifend, um nötige Synergieeffekte zu erzielen, die für erfolgreiche Geschäfte in einer extrem heterogenen Region unablässig sind. Als Generalisten mit detaillierter Kenntnis der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen in Südostasien helfen wir Ihnen Fallstricke frühzeitig zu erkennen und zu umgehen. Fachspezifische Unterstützung durch Anwälte und Banken wird von uns fallweise in Projekte eingebunden, so dass auch in diesen Bereichen konstruktiv gearbeitet werden kann.

Unser wichtigstes Anliegen ist es, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Als junger und innovativer Dienstleister im Bereich der Wirtschaftsberatung und interkulturellen Kommunikation zu Südostasien, verfügen wir über den nötigen Elan und die nötige Kreativität um neue Wege zu gehen und Projekte zum Erfolg zu führen. Unsere weit reichende Expertiese zu Südostasien und unsere guten Kontakte in die Region sind der Garant für umfassende und überdurchschnittliche Arbeitserfolge.

 

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Pressemitteilungen

Außenhandelszahlen Bayern 2011

Import – die zweite Seite der Medaille

(München, 08.03.2012) Die Importzahlen 2011 brachen in Bayern alle bisher dagewesenen Rekorde. Die Steigerung der Einfuhren um 12,9 % auf einen Wert von 146 Milliarden Euro im Jahr 2011 unterstreicht die Bedeutung der Importwirtschaft und insbesondere des Importhandels in Bayern. Das zeigen die aktuellen Außenwirtschaftszahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik. So wurden an erster Stelle Rohstoffe im Wert von 17,5 Mrd. Euro (+ 28,2 Prozent) und Maschinen (15,5 Mrd. Euro, + 8,9 Prozent) eingeführt.

Mehr als 80 Prozent der Importe laufen durch die Hände des bayerischen Groß- und Außenhandels, um unsere Wirtschaft mit Rohstoffen und Halbprodukten zu versorgen. „Diese Waren brauchen wir, um in der internationalen Wertschöpfungskette diejenigen Produkte in Bayern produzieren zu können, die wir anschließend wieder mit großem Erfolg in die ganze Welt exportieren“, so der LGAD-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erich Greipl zu den aktuellen Zahlen. „Die Importe nach Bayern sind demnach die zweite Seite ein und derselben Medaille, die Bayern im bundesweiten Ländervergleich erringen würde, sofern es einen offiziellen Preis dafür gäbe. Bayerns und Deutschlands Einfuhren tragen dazu bei, die ausländischen Handelspartner mit Zahlungskraft zu versehen. Davon profitieren insbesondere auch unsere europäischen Handelspartner. Internationaler Handel muss immer in beide Richtungen funktionieren und kann nicht einseitig dominiert sein“, so Präsident Greipl, „daher sprechen wir uns für weltweite Marktöffnung und den Abbau von Handelsbeschränkungen aus“.

Die Außenhandelszahlen 2011 und die internationale Positionierung der bayerischen Wirtschaft sind das Ergebnis eines leistungsfähigen Mittelstands, einer innovationsstarken Industrie mit weltweiter Ausrichtung und einer eng verzahnten, modernen Wertschöpfungskette im ganzen Land. Bayerns Groß- und Außenhändler mit ihrem innovativen Dienstleistungs- und Logistikangebot sind die Drehscheibe dieser Prozesse.
Zum Groß- und Außenhandel gehören bayernweit insgesamt rund 22.000 Unternehmen mit ca. 250.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von über 130 Milliarden Euro. Damit gehört der Groß- und Außenhandel mit seinen vielfach mittelständisch geprägten Unternehmen zu den bedeutendsten Arbeitgebern im Freistaat.
Landesverband Groß- und Außenhandel, Vetrieb und Dienstleistungen Bayern e.V. (LGAD)
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