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Aktuelle Nachrichten Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen

Agenda 2011-2012: Armut ist für 70 % der Deutschen ein sehr großes Problem


Knapp 20 Prozent der Bevölkerung sind arm. Armut und Ausgrenzung bleiben eine große Herausforderung in Deutschland. Nahezu jeder Fünfte war 2016 von Armut betroffen, rund 16,8 Mio. Menschen.

Lehrte, 20.07.2018. Nach einer im März 2018 durchgeführten Umfrage in Deutschland gaben 70 Prozent der Befragten an, dass Armut ihrer Ansicht nach heutzutage ein (sehr) großes Problem ist. „Armutsgefährdet“ sind für die Statistiker jene Personen, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens eines Landes zur Verfügung haben. Derzeit liegt die Schwelle der Armutsgefährdung für Singles in Deutschland bei 1.064 Euro im Monat. Für eine vierköpfige Familie beginnt die Armutsgefährdung bei einem Haushaltseinkommen von weniger als 2234 Euro.

Ein Zeichen dieser Entwicklung ist, dass die Regierungsparteien 2017 die schlechtesten Wahlergebnisse aller Zeiten erzielten. Die nicht erfüllten Herausforderungen sind geblieben. Dazu gehört die steigende Anzahl der Armen und Armutsgefährdeten, die sich aus rund 4.5 Millionen Menschen ohne Job, 4 Mio. Rentnern mit Bruttorenten unter 400 Euro rund 5,45 Mio. Rentner mit Bruttorenten unter 700 Euro und Mindestlohnempfängern zusammensetzen. Sie liegen mit den Bezügen weit unterhalb der Armutsgrenze von 1.064 Euro, was „sozial verwerflich“ ist.

Die Bundesregierung hat außergewöhnliche Einnahmenprobleme. Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel rund 2.093 Mrd. Euro mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Mit durchschnittlich 50 Mrd. Euro Schulden pro Jahr wurden die Ausgaben des Staates subventioniert. Parallel dazu wurden über 100.000 Stellen im Öffentlichen Dienst abgebaut und Sozialausgaben gekürzt. Darunter haben Investitionen und Reformen in Kindergärten, Schulen, Bildung und Ausbildung, Straßen, Wasserwege, im sozialen Wohnungsbau, bei Renten, der Bundeswehr, Digitalisierung usw. gefehlt.

Schröder ging mit Agenda 2010 noch einen Schritt weiter und führte Dumpinglöhne, Leiharbeit, Minijobs und Zeitarbeit ein. Er schickte einen großen Teil der Beschäftigten, mit fallender Bemessungsgrenze für Renten bis 2040 auf 43 %, in Altersarmut. Heute wollen Partnerstaaten diese „Errungenschaften“ auch, um wettbewerbsfähiger zu werden. Kohl und Schröder haben Deutschland zum Niedriglohnland und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU gemacht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Westlichen Alliierten, Adenauer und die folgenden Regierungen die größten Enteignungen in der Zivilgesellschaft durchgeführt. Mit den Gesetzen zum Notopfer Berlin, Marshallplan, Londoner Schuldenabkommen, Lastenausgleich, Länderfinanzausgleich und Solidaritätsbeitrag wurden Privatpersonen und Unternehmen um rund 1.000 Mrd. Euro enteignet und die Einnahmen an Bedürftige umverteilt. Zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben wird die Bundesregierung Alternativprogramme anbieten müssen.

Ein Zeichen dieser Entwicklung ist, dass die Regierungsparteien 2017 die schlechtesten Wahlergebnisse aller Zeiten erzielten. Die nicht erfüllten Probleme und Aufgaben sind geblieben. Dazu gehört die steigende Anzahl der Armen und Armutsgefährdeten. Zunehmend rückt ein Teil der Mittelschicht und des Mittelstandes an die Armutsgrenze.

Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang ein Finanzierungskonzept der Initiative Agenda 2011-2012. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit im Internet ein Sanierungskonzept zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Zur Überwindung der Schuldenkrise und Einnahmenverluste plädiert Agenda 2011-2012 dafür, dass alle Gesellschaftsschichten, insbesondere Besserverdiener, Reiche, Dienstleister und Produzenten, angemessen an den Staatskosten beteiligt werden.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012
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Dieter Neumann
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31275 Lehrte
Telefon/Fax 05132-52919
info@agenda2011-2012.de –
http://www.agenda2011-2012.de

Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegründet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der Öffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizitätsgründen in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.

Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: „Die Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten, Dienstleister (65 % vom BIP) und Produzenten (35 % vom BIP) an den Staatskosten überwunden.“

Aktuelle Nachrichten Gesellschaft/Politik

Der Handel mit privaten Daten wird für Monopolisten brisant

Pressebericht Nr. 633
Agenda 2011-2012: Der Handel mit privaten Daten von Facebook, dem größten Sozialen Netzwerk der Welt, wird dann brisant, wenn ein Monopol erreicht wird.

Lehrte, 09.04.2018. Das trifft auch auf Monopolisten wie Amazon und andere führende Weltmarken, mächtige Mediengruppen und totalitäre Staaten zu. Ihnen ist gemeinsam, dass sie aufgrund der eigenen Stärke Strukturen entwickelt haben, was sie aus ihrer Sicht unangreifbar machen. Kocht der Volkszorn über, kann sich das, wie bei Facebook, schnell ändern. Nationalismus, Hass und Ausgrenzung beflügeln diese Entwicklung. Eine Überprüfung wird von allen in fast allen Bereichen gefordert, wird aber ungenügend praktiziert.

Facebook spricht von Überprüfbarkeit der Geschäftsgebaren.-.Deutschland und die EU haben nicht gehandelt. Die Überprüfbarkeit von Entwicklungen in der Politik, NSU-, NSA- und RAF-Verbrechen, Drogen-/Menschenhandel, beim Dieselskandal, Steuer CDs und Steuerskandalen ist nicht gewährleistet, ebenso die Überprüfbarkeit der Finanzierung und präziser, schnellstmöglicher Durchführung des Koalitionsvertrags.

Deutschland und die EU benötigen eine unabhängige neutrale Kontroll-Avantgarde. Staats- und Regierungschefs haben auf die Schuldenkrise keine Antworten. Sie kennen keine regelmäßigen Kontrollen der Staatsfinanzierung und seiner Systeme. Sie haben zugelassen, dass die Schulden von 188 Partnerstaaten von 100 auf 300 Billionen Euro gestiegen sind. Und das auf der Basis eines Bruttoinlandsprodukts von 73,5 Bio. Euro, bei Staatsschulden von 60 Bio. Euro. Die Differenz von 240 Bio. Euro Schulden haben sich private Schuldner, EZB, Landeszentralbanken, Banken und Hedgefonds. Immobilienfonds, Kapitalfonds u. a. auf die Schultern geladen. Auch darauf haben Politiker, Ökonomen und Wirtschaftsexperten, Wirtschaftsverbände und -institutionen keine Antworten.

Was außerdem fehlt, ist eine Lichtgestalt, die wie Martin Luther King „Apostel der Gewaltlosigkeit und Gleichberechtigung“ oder John F. Kennedy weit über die nächsten Jahrzehnte Visionen für zukünftige Aufgaben und deren Problemlösungen und Finanzierung anbieten. Wie eine solche Lösung aussehen könnte, hat die Initiative Agenda 2011-2012 der Öffentlichkeit bereits im Mai 2010 im Internet zur Diskussion angeboten. Erinnert sei daran, dass sich Politiker und die genannten Experten an der Wirtschaftswissenschaft orientiert haben und orientieren. Danach sind sie, um Wirtschaftswachstum zu erreichen, deren These gefolgt, dass nur unbegrenzte Schulden Wachstum erzeugen.

Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel 2.140 Mrd. Euro (EUROSTAT) mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Helmut Kohl hat 1989 die Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die Börsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Vermögensteuer „ausgesetzt“. Kohl, Schröder und Merkel haben dadurch auf etwa 1.300 Mrd. Euro Steuereinnahmen verzichtet. Von diesen Einnahmenverlusten hat sich Deutschland bis heute nicht erholt. Angela Merkel, die Union und SPD besteht darauf, diesen Status beizubehalten. Die Einnahmenverluste setzen sich in der Zeit von 2018 bis 2028 mit über 1 Bio Euro fort.

Schröder ging mit Agenda 2010 noch einen Schritt weiter und hat Beschäftigte mit Dumpinglöhnen, Zeitarbeit, Werkverträgen und Minijobs bestraft. Mit der Senkung der Bemessungsgrenze für Renten auf 43 % wird ein großer Teil der Rentner in Armut getrieben. Gleichzeitig wurde erreicht, dass Deutschland zum Niedriglohn- und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU abgestiegen ist. Folglich fließen weniger Lohnsteuern und Sozialabgaben in die Staatskasse.

Bei regelmäßigen Überprüfungen dieser Entwicklung wären Diskussionen entstanden, die zu anderen Entwicklungen hätten führen können. In ihrem Machtanspruch ist dafür kein Platz. Die Politik ist immer unternehmerfreundlicher geworden. Das hat dazu geführt, dass an den Sozialsystemen immer mehr gespart wurde. Die Quittung waren 2013 die schlechtesten Wahlergebnisse von Union und SPD seit 1949. Die Politik hat bis heute nicht eingesehen, dass sie höhere Staatseinnahmen benötigt.

Agenda 2011-2012 schlägt zur Lösung der Schuldenkrise vor, dass alle Teile der Gesellschaftsschichten angemessen an den Kosten des Staates beteiligt werden. Dazu gehören insbesondere Reiche, Dienstleister mit einem BIP von 65 % und die Industrie mit einem BIP von 35 Prozent. Die Wiedereinführung der ausgesetzten Vermögenssteuer, die Wiedereinführung der Börsenumsatzsteuer und eine Erhöhung der Erbschaftssteuer sind dabei unabdingbar – die Schuldenkrise würde überwunden.

Dieter Neumann

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Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegründet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der Öffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizitätsgründen in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.

Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: „Die Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten, Dienstleister (65 % vom BIP) und Produzenten (35 % vom BIP) an den Staatskosten überwunden.“

Gesellschaft/Politik

Agenda 2011-2012: Niederlande – eine Mehrheit verhindert Wilders und straft Rutte mit 21,3 % ab

Bild: Agenda 2011-2012
Europa hat Kanadas Premierminister Justin Trudeau nicht zur Kenntnis genommen. Trudeau hat 2015, durch die bloße Ankündigung Steuern für Reiche erhöhen zu wollen, einen erdrutschartigen Wahlsieg errungen.

Lehrte, den 20.03.2017. Mit großer Erleichterung ist der Wahlausgang in den Niederlanden in Politik und Wirtschaft Europas aufgenommen worden. Die Wähler sind skeptisch und haben sich mehrheitlich nicht für eine Partei entscheiden können. Geert Rutte, Medien, 12 Splitterparteien, Nationalisten, Rechtsradikale, Populisten und Mittläufer haben Wilders starkgemacht. Die Wähler haben nun geordnete Verhältnisse hergestellt.

Rutte profitierte vom Türkei-Streit. Er und seine rechtsliberale Partei VVD haben 5,1 % an Stimmen verloren und der bisherige sozialdemokratische Partner PvdA 19,4 %. Rutte wollte das Renteneintrittsalter verlängern und Sozialleistungen kürzen. Das führte zu einem deutlichen Vertrauensverlust der VVD, der nur noch 21,3 % der Wähler folgten. Ob ihm die neuen Koalitionäre folgen, ist noch offen.

Die sozial-, wirtschafts- und finanzpolitische Lage erlaubt nicht von einem Wahlsieg der Demokratie zu sprechen. Sieger ist der rechtsgerichtete Populist Geert Wilders, der mit der PVV 13,1 % aller Stimmen (plus 3,2 %) erhielt. Sie brauchen kein Programm, sie haben Unzufriedene. Sie wurden auf ein tragbares Maß zusammengestutzt und werden der Regierung in der Opposition „kraftvoll“ das Leben schwer machen (Wilders).

Die französische Präsidentschaftswahl wird am 23. April 2017 unter einem ähnlichen Spektakel und Debakel stehen. Staatspräsident François Hollande musste den Hut nehmen, weil er unter 100.000-fachem Protest „Arbeitnehmerrechte beschneiden wollte.“ Bei der letzten Wahl machte jeder vierte französische Wähler sein Kreuz für die rechte Partei von Marine Le Pen. Die Chancen sind hoch, dass Marie Le Pen in die Stichwahl kommt und bei 13 % landen könnte.

Vernünftige politische Programme gibt es kaum noch, unvernünftige genug. Das liegt daran, dass Staats- und Regierungschefs, Politiker, Ökonomen, Wirtschaftswissenschaftler, Wirtschaftsinstitute, Wirtschaftsverbände, Unternehmen, Lobbyisten und Experten keine Antworten auf die Schuldenkrise haben. Noch schlimmer, Wilders, Le Penn und Co. sind noch naiver. Gerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit und ein menschenwürdiges Leben führen zu können – stehen nicht mehr auf ihrer Agenda.

Die Armut der Menschen, Niedriglohn, Niedrigrenten, Ausgrenzung, Hoffnungslosigkeit, Krankheit und sinkende Steuereinnahmen, wird nicht mehr abgefedert. Die EZB fordert eine Inflationsrate von 2 Prozent. Das bedeutet, dass Unternehmen die Preise um 2 % erhöhen können oder sollen und dafür 2 % höhere Löhne akzeptieren. Eine Nullnummer, ein seit Jahrzehnten andauernder Zustand zulasten von Arbeitnehmern, Rentnern, Regelsatz-Empfängern und Kindergeld. Wer Lohnsteigerungen mit Inflationsraten verrechnet, handelt sozial verwerflich, egal ob in Holland, Frankreich oder Deutschland.

Die Schulden der westlichen Staaten sind nicht mehr tragfähig. Sie lassen Reformen und Investitionen in einem erforderlichen Maß nicht mehr zu, die Staaten sparen sich kaputt. Aufgrund von Zahlungsversprechen der Regierung(en), werden die Schulden in Deutschland bis 2030 um 4.800 Mrd. Euro auf 7.000 Mrd. Euro steigen. Parallel dazu gehen in Deutschland 20 Millionen Arbeitsplätze verloren. Die Zahl der Rentner wird stufenweise auf 40 Millionen steigen. Diese Entwicklung betrifft auch alle anderen Staaten

Agenda 2011-2012 gibt auf diese Entwicklung präzise und komplexe Antworten. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit im Internet ein Reform-/Finanzierungsprogramm zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrammen von 275 Mrd. Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist aus Authentizitätsgründen als Sachbuch erschienen und in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.

Agenda 2011-2012 lädt User, Freunde und Interessenten zu einem kostenlosen Vortrag zu dieser Thematik nach Lehrte ein. Termin: 07. April 2017. Weitere Infos erfolgen nach Anmeldungen per Telefon/Fax: 05132-52919 oder E-Mail: info@agenda2011-2012.de. Anmeldeschluss: 24. März 2017. Herzlich willkommen.

Dieter Neumann
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Agenda 2011-2012 hat der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Die „Presseberichte“ sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“.

Agenda 2011-2012 lädt User, Freunde und Interessenten zu einem kostenlosen Vortrag zu dieser Thematik nach Lehrte ein. Termin: 07. April 2017. Weitere Infos erfolgen nach Anmeldungen per Telefon/Fax: 05132-52919 oder E-Mail: info@agenda2011-2012.de. Anmeldeschluss: 24. März 2017. Herzlich willkommen.

Pressemitteilungen

„Als Geflüchtete*r in Deutschland aufgenommen …und was nun?“

Engagement statt Ausgrenzung – Geflüchtete im Bundesfreiwilligendienst

"Als Geflüchtete*r in Deutschland aufgenommen ...und was nun?"

Freiwillige des ICJA

Über 1 Millionen geflüchtete Menschen haben 2015 in Deutschland Schutz gesucht und benötigen selbst-verständlich zunächst Notfallhilfen wie Unterkünfte, Verpflegung und Kleidung. Doch wie können sie sich im Anschluss in ihrer neuen Umgebung einbringen? Wie erlangen sie die Fähigkeit in der Aufnahmege-sellschaft auch ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und Bewegungsfreiheit, als eigenständig handeln-de politische Subjekte auszuüben? Diesen Fragen nähert sich der ICJA Freiwilligenaustausch weltweit auf seine eigene Weise.
Die sich in der Zivilgesellschaft entwickelnde Willkommenskultur, in unserem Land, ist beeindruckend. Ein weiterer wesentlicher Schritt, sowohl für die geflüchteten als auch für die hier ansässigen Menschen, ist das alltägliche Miteinanderarbeiten. Es bietet Möglichkeiten sich kennen und verstehen zu lernen und zu erfahren, wie wir uns gegenseitig bereichern können. Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen in der Aufnahme und Begleitung internationaler Freiwilliger, begann der ICJA bereits 2014, im Kontakt mit Geflüchteten und Beratungsstellen, ein Konzept für die Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst zu erarbeiten. In den Einsatzstellen leisten die Freiwilligen bundesweit ihren Freiwilligendienst in sozialen, kulturellen oder ökologischen Projekten. Ziel ist es, Geflüchtete als Bundesfreiwilligendienstleistende in Projekte des Non-Profit-Bereichs in Berlin zu vermitteln und alle Akteure während des Dienstes zu begleiten.
Im November 2015 beschloss die Bundesregierung ein BFD-Sonderprogramm (Bundesfreiwilligendienst) für geflüchtete Menschen und für Ehrenamtliche, die mit Geflüchteten arbeiten. Der Verein ICJA Freiwilli-genaustausch weltweit, der seit über 65 Jahren Freiwilligendienst sowohl in Deutschland wie auch in 45 Ländern auf allen Kontinenten organisiert, wird in diesem Jahr unter dem Titel:
Engagement statt Ausgrenzung – Geflüchtete im Bundesfreiwilligendienst
Die Förderung soll geflüchtete Menschen in Deutschland in seine Bildungsprogramme aufnehmen und in Einsatzstellen vermitteln. Damit wird Integration von beiden Seiten erst möglich gemacht. Die Teilnahme ist möglich für Menschen, die bereits 3 Monate im Land sind, sich im Asylverfahren befinden und von der Gestattung eines dauerhaften Aufenthalts ausgehen können. Weiterhin für Menschen mit internationalem Schutz (Richtlinie 2011/95/EU) sowie für jene, deren Asylantrag bewilligt wurde. Mögliche Einsatzstellen sind Kindergärten, Schulen, Jugendzentren, Anti-Gewalt-, Umwelt-, Bildungs- und Theaterprojekte, Frau-enprojekte, Einrichtungen für Menschen mit seelischen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen, Seniorenheime, Sportvereine, Nachbarschaftshäuser, und weitere gemeinwohlorientierte Initiativen und Einrichtungen.
Der ICJA möchte mit diesem Engagement konkrete Möglichkeiten der Integration befördern und natürlich Nachahmende bestärken. Denn dass die Aufnahme dieser hohen Anzahl an Menschen gelingt und sie einen konstruktiven Beitrag leisten können, ist ebenso die Aufgabe unserer Gesellschaft, wie die grund-legenden existenziellen Bedürfnisse jeder einzelnen Person zu erfüllen. Wir freuen uns, dass wir nun mit-hilfe vielseitiger immaterieller und materieller Unterstützung diese Arbeit angehen können.
Das Projekt wird zusätzlich finanziell
gefördert von

Weitere Informationen zum Projekt: Christiane Brückner, Referentin Freiwilligendienst für geflüchtete Menschen, Telefon: 030 200071629, E-Mail: cbrueckner@icja.de
Anfragen und Interviews: Dr. Andrea Schwieger Hiepko, Tel: 030 200071623, E-Mail: aschwieger@icja.de,
Umfassende Daten und Informationen zum Herausgeber auf www.icja.de

Wer ist der ICJA?
Der ICJA wurde 1949 als ein Jugendaustauschprogramm zwischen den USA und Deutschland gegründet. In seiner 60jährigen Geschichte hat der ICJA Freiwilligendienst-Programme für junge und ältere Menschen aufgebaut. Die Basis seiner Arbeit ist ehrenamtliches Engagement, das von der Geschäftsstelle in Berlin unterstützt wird. ICJA ist Mitglied im Dachverband International Cultural Youth Exchange (ICYE). Er unterhält Kontakte zu Kooperationspartnern aus über 45 Ländern.

ICJA Freiwilligenaustausch weltweit leistet durch internationale Begegnungen und interkulturelle Bildung praktische Friedensarbeit und fördert gesellschaftspolitisches Engagement.

Was sind die Aufgaben und Ziele des ICJA?
ICJA entsendet junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren und auch ältere Freiwillige zu seinen Partnerkomitees und nimmt gleichzeitig Menschen aus diesen Ländern auf. ICJA sieht in Freiwilligendiensten einen hervorragenden Weg, um mit- und voneinander zu lernen: Mit unseren internationalen Freiwilligendiensten bieten wir eine besondere Möglichkeit für direkte, interkulturelle Lernerfahrungen. Das unbekannte Lebensumfeld, in das sich unsere Freiwilligen begeben, schafft Räume, die zu einer intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst führen.
Allen Interessierten steht die Teilnahme am Programm des ICJA offen. Ihr müsst keine guten Abschlüsse haben, sondern euch auf eine andere Kultur einlassen wollen. Alle Teilnehmenden werden in Seminaren auf ihren Auslandsaufenthalt vorbereitet, während des Dienstes begleitet und nehmen an Auswertungsseminaren teil. Ein Austausch ist für 6 Monate oder ein Jahr, für Freiwillige ab 26 Jahren auch für drei Monate möglich. Der Aufenthalt ist verbunden mit einem Freiwilligendienst in sozialen, politischen oder ökologischen Projekten.

Kontakt
ICJA Freiwillgenaustausch weltweit
Andrea Schwieger
Stralauer Allee 20e
10245 Berlin
030 200071623
aschwieger@icja.de
http://www.icja.de

Bildung/Schule Bücher/Zeitschriften Familie/Kinder Pressemitteilungen Tiere/Pflanzen

Kinderbuch: „Honolulu liegt in Bayern“

Dieses Buch wurde für Kinder und Pädagogen geschrieben. Es ist ein „Mitgefühlbuch und Mitfühlbuch“. Die Geschichten handeln von Themen wie: Außenseiter, Behinderung, Ausgrenzung, Angst, Mut, Wünsche, Gewalt, Gedankenlosigkeit u.v.m. und nicht zuletzt vom „Wiederwahrnehmen der Natur“. Es sind nachdenklich machende Geschichten, deshalb sind am Ende jeder Geschichte kleine Fragen an die Kinder gestellt worden, um den Einstieg in die Inhalte zu erleichtern.
Die Handlungen in den Geschichten, in denen es um wichtige ‚Werte‚ geht, sollten von ErzieherInnen begleitet werden, um den Kindern dabei zu helfen, sich damit auseinander zu setzen.

Die 23 kleinen Geschichten bieten viele Möglichkeiten des „Ins-Gespräch-Kommens“. Sie werden erleben, wie sich – während des Lesens und Besprechens – die Seelen der Kinder öffnen und Sie Gelegenheiten in Hülle und Fülle bekommen, um in ihnen zu erkennen, was sie beschäftigt, was sie ängstigt, was sie lieben.

Und wenn Ihr eigenes inneres Kind noch lebendig ist, dann werden Sie selbst Gefallen daran finden, mit den Ihnen Anvertrauten gemeinsam diese Geschichten zu lesen und zu sprechen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude damit!

ISBN978-3-86870-604-8

www.hilger-geschichten.jimdo.com

Kinderbuch: „Honolulu liegt in Bayern“ ist ein Kinderbuch, das hilft die Sozialkompetenz  zu stärken. Die Geschichten handeln von Themen wie Außenseiter, Behinderung, Ausgrenzung, Angst, Mut, Wünsche, Gewalt, Gedankenlosigkeit u.v.m. und nicht zuletzt vom „Wiederwahrnehmen der Natur“. Es sind nachdenklich machende Geschichten. Im Beisein der ErzieherInnen kann  den Kindern ein Zugang zu den jeweiligen Themen erleichtert und unterstützt werden.
Titelbild – Cover
Pressemitteilungen

Kopfgeschichten – Verbindung von Kunst und Literatur

Die Köpfe von Jugendlichen auf ein Podest gestellt.

Kopfgeschichten - Verbindung von Kunst und Literatur

Cover Kopfgeschichten

Katharina Göbel – 09.04.2014, Bedburg – Das Besondere an dem Buch von Autorin Ruth Boketta ist die Verbindung von Kunst und Literatur, die die jungen Menschen nicht nur sprichwörtlich auf ein Podest stellt. Der Leser sieht ihren Kopf von außen, bekommt durch ihre Geschichten und Gedichte zum Thema „Verletzlichkeit“ aber ebenso Einblick in ihr innerstes Selbst. Denn „Kopfgeschichten“ offenbart Geschichten von Menschen, die in ihrem jungen Leben prägende Verletzungen erfahren haben, und niemals glaubten, dass sie mit ihren Texten ein Publikum finden würden. Dennoch ist es ihnen gelungen, die Leser dazu zu bewegen, über eigene Vorurteile ernsthaft nachzudenken. Junge Menschen mit einem (Ab-)Bruch in ihrer bisherigen schulischen Laufbahn, die die Erfahrung gemacht haben, „keine Verwendung“ in der Gesellschaft zu haben, werden im Buch in den Mittelpunkt gestellt und teilen ihre individuellen Lebensgeschichten. Sie erfahren damit erst Beachtung und eine neue Wertschätzung, die ihnen Zutrauen in die Zukunft und in ihre Leistungen schenkt.

Im Rahmen von Ruth Bokettas Schreibwerkstatt zum Thema „Verletzlichkeit“ sprachen junge Menschen unter dem Schutz der Anonymität von ihren Verletzungen und Gefühlen, ließen an ihrer inneren Welt teilhaben, um sie nun offen zu erzählen. Ihre Geschichten und Gedichte handeln u.a. von Diskriminierung, Konflikten im Elternhaus, Ausgrenzung, Missbrauch, Flucht, Mobbing und Verlassenwerden. Die modellierten Köpfe stammen von dem Berliner Künstler Harald Birck und wurden fotografiert von Hans Blossey.

Mit ihrem neuen Werk möchte Ruth Boketta gemeinsam mit den Jugendlichen Mut machen. Denn in der Auseinandersetzung mit den Brüchen in ihrer Biografie wurde den jungen Menschen, die in „Kopfgeschichten“ erzählen, eben auch bewusst, dass aus Verletzungen Stärke hervorgehen kann. Jeder Mensch fürchtet sich davor, verletzt zu werden, besonders bei schon gemachten Erfahrungen durch Demütigung, Enttäuschung oder Trennung. Aus Angst, diesen Schmerz erneut zu spüren, bauen sich viele „Schutzmauern“ auf, die sie ausgerechnet von den Menschen distanzieren lässt, die sie am meisten lieben, weil sie ihnen am gefährlichsten erscheinen. Aber was ist so schlecht an diesen Gefühlen, dass sie lieber unterdrückt werden, anstatt ihnen freien Lauf zu lassen? Verletzlichkeit ist menschlich. Die Mitschaffenden des Buches möchten ihren Lesern die Herzen öffnen, anderen vertrauen zu können. So lautet schließlich ein Zitat aus dem Buch:“Aus der Hoffnungslosigkeit ist Hoffnung gewachsen, aus der Nutzlosigkeit bin ich wieder wertvoll geworden. Aus meiner Angst, mich allein zu fühlen, ist ein neuer Mensch entstanden, der alles schaffen kann.“

Die Autorin ist in Bonn geboren und lebt mittlerweile in Dortmund. Nach ihrem Studium der Romanistik und Wirtschaftswissenschaften in Siegen und Salamanca arbeitet sie bereits seit 2001 als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und Dozentin für kreatives Schreiben. Im Buch „Jetzt bin ich hier“ hat sie bereits 2013 Texte aus früheren Schreibwerkstätten veröffentlicht. Auch ihre neue Anthologie erscheint im April im Verlag 3.0. „Kopfgeschichten“ ist bis zur Veröffentlichung noch zum vergünstigten Subskriptionspreis von 10 Euro im Verlagsshop zu erwerben.
Bildquelle:kein externes Copyright

Verlag 3.0 Zsolt Majsai geht neue Wege. Nach dem Motto Buch Ist Mehr, will er das Erfahren und Erleben von Büchern zu einem besonderen Erlebnis machen.

Verlag 3.0 Zsolt Majsai
Zsolt Majsai
Neusser Str. 23
50181 Bedburg
022728079606
info@verlag30.de
http://verlag-shop.com

Pressemitteilungen

Kaum beachtet – der internationale Tag gegen Rassismus

Kaum beachtet - der internationale Tag gegen Rassismus

Wir sind gegen Diskriminierung

21. März 2014. Heute (Freitag, 21. März) ist der internationale Tag gegen Rassismus – ein Tag, der in den Medien weit weniger Beachtung findet, als der „Tag der Komplimente“ oder der „Weltknuddel-Tag“. Für den Deutschen Schutzverband gegen Diskriminierung e. V. ein willkommener Anlass um für mehr Toleranz und Menschenfreundlichkeit zu appellieren.

In zahlreichen deutschen Städten gab es seit dem 10. März 2014 Aktionen und Veranstaltungen rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus. Gemein haben alle Aktionen, dass sie sich für mehr Vielfalt, Toleranz, aber auch mehr Demokratie stark machen. Alle gemeinsam möchten ein Zeichen setzen gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Ausgrenzung. „Leider“, so Uwe Hoffmann, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Deutschen Schutzverbandes gegen Diskriminierung (DSD) aus Jena, „findet dieser Tag in den Medien weit weniger Beachtung, als viele unsinnige und überflüssige Feiertage.“ Dennoch sei es beachtlich, dass Jahr für Jahr hunderte von Organisationen, Initiativen, Schulen und Vereine sehr vielfältige Veranstaltungen auf den internationalen Wochen gegen Rassismus durchführen. Uwe Hoffmann: „In Europa wächst die Gefahr einer Wende nach rechts. Das macht sich gerade in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich bemerkbar.“

Der eigentliche Rassismus, oder besser die Gefahr kommt nicht von den kleinen rechtspopulistischen Parteien, sondern oft aus der Mitte der Gesellschaft. Gerade in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit sind rassistische Ressentiments gegen Minderheiten und rassistische Einstellungen schon beinahe gesellschaftsfähig geworden. Besonders dann, wenn auch renommierte Parteien sich im Wahlkampf aus dem rechten Fenster lehnen, um Wählerstimmen für sich zu gewinnen. „Das macht es Rechtspopulisten, Rechtsextremen und Kulturrassisten relativ leicht“, sagt Hoffmann. „Jeder steht in der Verantwortung für ein friedliches Miteinander. Wir können in Deutschland stolz auf unsere Menschenrechte sein. Sie gehören zur Grundlage unserer Gesellschaft, sie müssen gepflegt und nicht mit Füßen getreten werden.“

Deutschland steht beim Europarat noch immer in der Kritik zu wenig gegen eine rassistische Grundhaltung zu tun. Diese Kritik findet der DSD-Geschäftsführer nicht gerechtfertigt: „Gerade Deutschland ist in den Wochen gegen Rassismus besonders aktiv. Kein anderer EU-Mitgliedsstaat hat derartig viele Veranstaltungen und Initiativen während dieser UN-Wochen zu bieten.“

Weitere Informationen unter www.gegendiskriminierung.de

Der Deutsche Schutzverband gegen Diskriminierung setzt sich für Menschen ein, die sich durch Behörden oder Unternehmen ungerecht behandelt fühlen, die bei ihrer Berufswahl aus böswilligen Gründen oder Vorurteilen benachteiligt wurden oder die durch den Staat oder seine Entscheidungen ins soziale Abseits gedrängt werden.

Besonders betreut werden Hartz IV-Empfänger, die eine kostenlose Erstberatung ihrer Fälle durch spezialisierte Anwälte erhalten.

Deutscher Schutzverband gegen Diskriminierung e.V.
Uwe Hoffmann
Oberlauengasse 3a
07743 Jena
03641 876 11 59
info@gegendiskriminierung.de
http://www.gegendiskriminierung.de

All4Press
Erich Jeske
Martinskloster 3
99084 Erfurt
0361 55 06 710
info@all4press.de
http://www.all4press.de

Pressemitteilungen

Alle 3,6 Sekunden verhungert ein Mensch.

Am 17. Oktober ist „Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut“. service94 über Armut und soziale Ausgrenzung im Jahr 2013.

Internationale Gedenktage divergieren hinsichtlich ihrer Bedeutung und Ernsthaftigkeit enorm.
Beim Welt-Kissenschlacht-Tag Anfang Februar wird gefeiert bis die Federn fliegen, der Weltküsstag am 6. Juli verursacht Guinnessbuch-reife Knutschorgien.
Der 17. Oktober erinnert an eines der größten Probleme der Menschheit: Armut.
Der „Welttag zur Überwindung der Armut“ erinnert daran, dass der Hunger noch immer das größte Gesundheitsrisiko weltweit ist, dass mehr Menschen an Hunger sterben als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen und dass relative Armut auch in den Industrienationen ein permanentes Problem ist.
Der Tag für die Beseitigung der Armut geht auf eine Demonstration am 17. Oktober 1987 in Paris zurück. Mehr als 100.000 Menschen hatten sich am Place du Trocadéro versammelt, um für die Rechte der Opfer von Armut, Gewalt und Hunger weltweit einzutreten. Der Versammlungsort war bewusst gewählt: Hier war am 10. Dezember 1984 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Erklärung der Menschenrechte verkündet worden. Das Recht auf Freiheit, Gerechtigkeit, Würde, das Recht auf Frieden in der Welt, auf sozialen Schutz und die Gleichberechtigung von Mann und Frau sind in dieser Erklärung proklamiert.

Der Tag der Beseitigung der Armut ist mit drei Anliegen verbunden:
1. den Widerstand der von Armut betroffenen Menschen gegen Elend und Ausgrenzung zu würdigen; 2. den Not leidenden und ausgegrenzten Menschen Gehör zu verschaffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen; 3. sich mit den Allerärmsten dafür einzusetzen, dass die Rechte aller wirklich für alle gelten.
Absolute Armut in der Welt

Das Ausmaß der Armut in der Welt ist an folgenden Fakten ablesbar:
1,4 Milliarden Menschen sind arm und leben von weniger als 0,85 Euro täglich.
Rund 1,9 Milliarden Menschen auf der Welt haben nicht genug zu essen. Zwar ist die Zahl der Hungernden seit 1990 um 130 Millionen zurückgegangen, aber sie steigt seit 2008 erneut an.
Alle 3,6 Sekunden verhungert ein Mensch. Die große Mehrzahl sind Kinder unter 5 Jahren.
Von den 300 Millionen Kindern, die jeden Abend hungrig einschlafen, sind nur 8 Prozent Opfer einer Hungersnot oder anderer Naturkatastrophen.
Weltweit ist jedes vierte Kind aufgrund der Mangelernährung zu leicht und zu klein.
98 Prozent der Hungernden lebt in den Entwicklungsländern.
Laut WFP (United Nations World Food Programme) kostet es 20 Cent am Tag, ein Kind mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen, die es braucht um gesund aufzuwachsen.

Relative Armut in Deutschland
Die in Deutschland herrschende, als „relativ“ bezeichnete Armut ist begründet in Arbeitslosigkeit, zu geringer Entlohnung, Schulden, Bildungsmangel, Trennung / Scheidung / Alleinerziehung, Kinderreichtum, leeren Rentenkassen.
Die Zahl der Menschen, die im reichen Deutschland als arm gelten, wächst. Inzwischen ist jeder sechste Einwohner der Bundesrepublik betroffen; das ist mehr als in den Nachbarländern Frankreich oder den Niederlanden. Die Armutsgrenze liegt in Deutschland bei 940 Euro im Monat. (Dies entspricht 60 Prozent des mittleren Einkommens.)
Trotz Arbeit gelten viele Menschen in Deutschland als arm und beziehen staatliche Zuschüsse. Diese so genannten „Aufstocker“ können von dem Lohn ihrer Arbeit allein nicht leben. Ein Großteil von ihnen im Niedriglohnbereich, unter anderem im Einzelhandel, in der Pflege, Landwirtschaft und besonders in der Gastronomie.
Ob ein gesetzlich vorgeschriebener Mindestlohn eine Lösung darstellt, wird von der Wirtschaft (erwartungsgemäß) bezweifelt. Wenigstens beim Ausbau der Kita-Plätze herrscht Einigkeit. Damit könnten wenigsten alleinerziehende Mütter den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder verdienen.

Fazit:
Armut ist weiterhin ein nationales und internationales Problem. Die Regierungen der Länder schaffen es trotz vieler Bemühungen nicht, die Armut wirksam und dauerhaft zu bekämpfen. Hilfsorganisationen, durch öffentliche und private Gelder finanziert, werden weiterhin dafür im Einsatz sein, die Folgen der absoluten und relativen Armut möglichst gering zu halten.
Der 17. Oktober ist der Geburtstag von Georg Büchner.

Der Literat rief mit der Flugschrift „Der hessische Landbote“ zur Revolution gegen die Unterdrückung der Armen auf und gründete im Kampf gegen die reaktionären Zustände im Großherzogtum Hessen im Frühjahr 1834 die „Gesellschaft der Menschenrechte“.
2013 jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal.

Die service94 GmbH in Burgwedel bei Hannover betreibt seit 1984 Sozialmarketing, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit für humanitäre Vereine und Verbände, um die Finanzierung ihrer sozialen Projekte zu sichern. (Weitere Informationen unter: www.service94.de )

Die service94 GmbH in Burgwedel bei Hannover betreibt seit 1984 Sozialmarketing, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Mensch, Tier und Umwelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren die Menschen in der Öffentlichkeit über die Ziele von karitativen Vereinen, Natur- und Tierschutzorganisationen

Kontakt:
service94 GmbH
Anja Knäpper
Raiffeisenstraße 2
30938 Burgwedel
05139 402250
knaepper@service94.de
http://service94.de

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Fachtagung der Akademie Remscheid zeigt Wege zur Inklusion durch Kunst und Kultur

Frühbucherrabatt noch bis Ende September

Remscheid, 12.9.2013. Behinderte, Migrantinnen und Migranten, Bildungsferne und Rechtsradikale haben eines gemeinsam: Sie werden ausgegrenzt, weil sie anders sind als die Mehrheitsgesellschaft. Wie Kunst und Kultur ermöglichen können, diese Abwehrhaltung zu überwinden, zeigt die Fachtagung „Ausgrenzung hat viele Gesichter – Wege zur Überwindung“ der Akademie Remscheid am 8. und 9.11.2013. Ziel ist es, den Teilnehmenden aus der Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit umsetzbare Impulse und realisierbare Vorschläge für ihre berufliche Praxis zu geben. Bei Anmeldung bis zum 30.9.gilt der Frühbucherrabatt.

„Das schaffst Du nie.“ „Du hast ja einen an der Klatsche.“ „Wie läufst Du denn rum?“ Gründe für Fremdheit und Ausgrenzung sind vielfältig: Herkunft, Religion, Aussehen, Gesinnung oder Bildung können Anlass sein, um andere Menschen abzulehnen. Die in der Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit Tätigen haben tagtäglich damit zu tun. Aufklärung, Mahnungen und Verbote sind vielfach wirkungslos. Daher soll die Fachtagung an der Akademie Remscheid ihnen für ihre tägliche Arbeit neue Wege zeigen, wie sie die verschiedenen Formen der Ausgrenzung durch Kunst und Kultur überwinden können.

Dozentinnen und Dozenten aus unterschiedlichen Disziplinen stellen Methoden und Möglichkeiten vor, wie man durch Planspiele, Theater, Tanz, Rhythmik oder durch Musik lernen kann, sein Gegenüber anzunehmen, auch wenn es anders ist, und mit der Vielfalt zu leben. In handlungsorientierten Workshops erhalten die Teilnehmenden Anregungen und erarbeiten Wege, wie sie diese Impulse in die berufliche Praxis übertragen, um Fremdes und Vertrautes zu verbinden.

Noch bis zum 30.9.2013 gilt der Frühbucherrabatt für die Fachtagung „Ausgrenzung hat viele Gesichter – Wege zur Überwindung“. Die Teilnahmegebühr beträgt 120,- EUR (Studierende 90,- EUR) zzgl. Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Ab 1.10.2013 kostet die Teilnahme 180,- EUR pro Person.

Das detaillierte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Website der Akademie Remscheid .

Die Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.V ist das zentrale Institut für Jugendbildung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Fortbildungsakademie für Fachkräfte der Jugend-, Sozial-, Bildungs- und Kulturarbeit ist sie eine anerkannte Einrichtung der Kinder- und Jugendförderung nach § 75 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Diesen Auftrag setzt die Akademie Remscheid durch ein breit gefächertes Spektrum an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Musik, Rhythmik, Tanz, Theater, Spiel, Literatur, bildende Kunst, Medien – Kommunikation sowie Sozialpsychologie und Beratung um. Darüber hinaus verwirklicht die Akademie Remscheid ihren Auftrag, indem sie z.B. neue Bildungsangebote entwickelt, Publikationen zur Praxis und Theorie der kulturpädagogischen Arbeit veröffentlicht oder fachliche Beratung für Politik und Wissenschaft leistet.

Kontakt:
Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.V.
Michael M. Roth
Küppelstein 34
42857 Remscheid
02191 794-0
presse@akademieremscheid.de
http://www.akademieremscheid.de

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Geheimnisvolle SternenWelt – Astronomie (nicht nur) für Astrologen

Seminar in Schondorf (Ammersee) Samstag/Sonntag, 13./14. April 2013

Geheimnisvolle SternenWelt - Astronomie (nicht nur) für Astrologen

Himmelskunde & Kultur: „der Berggeist erwacht!“ Quelle: gpbolze

Astronomie & Astrologie waren die längste Zeit ihrer Geschichte ohne einander nicht denkbar. Erst die Neuzeit trennte beide Disziplinen und heutzutage stehen sie irgendwie wie „Königskinder“ der Geistesgeschichte da, die nicht zueinander finden können.

Namhafte Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart empfanden keine Trennung, haben sich in Personalunion beider Disziplinen bedient und daraus geschöpft … und wenn sie nicht gestorben sind, tun sie dies noch heute!

Rationales Denken läßt der Astrologie kaum Spielraum; auf gesellschaftlicher Ebene geht das bis zur Ausgrenzung. In Kunst, Kultur, Musik, Psychologie u.ä. bringt erst die Verquickung beider Seiten bunte Vielfalt hervor!

Vertreter der astrologischen Zunft bieten der „Gegenseite“ mitunter unnötig Angriffsfläche. Ein wenig astronomisches Grundwissen kann für heutige Astrologen wichtiges Rüstzeug sein, um ihr Wissen in einen größeren Zusammenhang zu stellen und auch einmal ohne Bücher & Tabellen, vielleicht mit Hilfe des Nachthimmels, einen Bezug zum Horoskop bzw. zur „StundenSchau“ herzustellen. Dieses Seminar hält Inhalte bereit, zwischen „beiden Ufern“ zu wandeln, fördert Dialogisches und wirkt einer Entfremung entgegen!

Gestirne erkennen und als Kulturgut
Astronomie hat tiefe Spuren in unserer Kulturgeschichte hinterlassen. Wer sich mit den geistigen Dimensionen der Gestirne und ihrem Erfahrungswissen beschäftigt, kann unser kosmisches U(h)r- & Wunderwerk in diesem Kurs kennenlernen. Mit diesem alten Wissen werden sich einige Fenster zu Kultur & Brauchtum öffen!

Sobald ein Stern sichtbar wird, fragt sich jeder: „Welcher ist das?“ Himmelskundiger werden und sich die Sternenwelt erschließen – auch abseits des Zodiaks. Einsteiger sind ebenso willkommen wie Himmelskundige!

Dieses Seminar wird in Kooperation mit dem AstroKolleg Allgeier durchgeführt, Kursmerkblatt unter http://www.sonnenwelten.com/hp/kurse-events.php

Wir konzipieren Ihr Unikat aus Sonne & Kunst! – Astronomische Installationen zur Aufwertung Ihres Lebensraumes (SonnenUhr, Meridian) …
und vermitteln Astronomie unter kulturgeschichtlichen und persönlichkeitsfördernden Aspekten zu Lande & zu Wasser – eben Horizonterweiterung!

Kontakt:
SonnenWelten GbR
Günter Bolze
Wehlistr. 305/3/17
1020 Wien
43 (0)699 11 725 282
info@sonnenwelten.com
www.sonnenwelten.com