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Energie/Natur/Umwelt

Green Value SCE: Die Signalwirkung des Hambacher Waldes

Läutet das Beispiel Hambacher Wald das Ende des Raubbaus an der Natur in Deutschland ein?

 

Suhl, 08.10.2018. „Es geht eigentlich immer nur um das Eine: Die Befürworter der Braunkohle sehen durch den Verzicht Arbeitsplätze und die Grundversorgung mit Energie bedroht. Die Gegner sind der Meinung, dass mit der Braunkohle ein ohnehin totes Pferd geritten wird und eine Energieversorgung durch Erneuerbare längst sichergestellt ist – würde man die Anbieter denn lassen“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Auf der Strecke bleibt die Natur. In diesem Fall der Hambacher Wald. „Dabei hat eine Studie des BUND deutlich gemacht, dass der Ausstieg aus der Kohlewirtschaft viel früher möglich ist, als bisher geplant. Die Umweltschutzorganisation hat hierzu einen konkreten Ausstiegsplan vorgelegt“, so die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE.

Hambacher Wald – große Artenvielfalt

Der Hambacher Wald nördlich von Düren ist der älteste Wald im Rheinland. Er wurde bereits Ende des 10. Jahrhunderts erwähnt. Seit dem 16. Jahrhundert gab es für „Waldfrevel“ – also beispielsweise den Diebstahl von Holz – drakonische Strafen. „Der Hambacher Wald ist die Heimat von 142 geschützten Tierarten, ganz zu schweigen von vielen seltenen Bäumen wie Hainbuchen und Stieleichen, die teilweise bis zu 350 Jahre alt sind. Zweihundert Hektar Wald, so groß ist der Hambacher Forst heute noch. Mehr als die Hälfte des Gebietes will RWE roden, um so den angrenzenden Tagebau Hambach aufrechterhalten zu können. Ein Biotop, das Unternehmen wie RWE durch keine Maßnahme der Welt wiedergutmachen können“, meint die Green Value SCE. Nicht nur Umweltschützer gingen daher auf die Barrikaden – oder, im Beispiel des Hambacher Waldes, in ihre Baumhäuser. Tausende demonstrierten. Nun müssen die Gerichte entscheiden.

 

Gericht setzt Rodungen im Hambacher Wald aus

Nun eine überraschende Entscheidung: Denn das Oberverwaltungsgericht Münster verfügte einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst. „Die Richter entsprachen damit in einem Eilverfahren dem Antrag des Umweltverbandes BUND“ so eine dpa-Meldung. Im Hambacher Forst lebten seltene Tierarten wie der Mittelspecht, die Kreuzkröte und die Bechsteinfledermaus, die nach Einschätzung von Naturschützern vom Aussterben bedroht sind. „Damit dürften ein bis zwei Jahre gewonnen sein, denn so lange dauern üblich Prozesse dieser Art“, meinen die Verantwortlichen der Green Value SCE. Am vergangenen Wochenende kam es dann zu einer der größten Demonstrationen, die das Braunkohlerevier je erlebt hat. 50.000 Teilnehmer – so die Einschätzung der Presse – demonstrierten überwiegend friedlich für den Erhalt des Hambacher Waldes. Auch die Polizei wurde abgezogen. Erste Aktivisten finden wieder an, Baumhäuser zu bauen. „Ein Erfolg für die Natur(?)“, fragen sich die Verantwortlichen der Green Value SCE. Zunächst sicherlich ja. Aber der Hambacher Wald sei viel mehr als nur ein Stück erhaltenswerte Zukunft. „Der Hambacher Wald hat Signalwirkung, dass die Menschen hierzulande endlich eine Abkehr von der konventionellen Energie und den Ausbau erneuerbarer Energiequellen wollen. Dies muss auch in der Politik ankommen, wo in den letzten Jahren mehr geredet denn gehandelt wird“, meint Green Value SCE abschließend.

 

Weitere Informationen unter: https://www.green-value-sce.de

 

 

Die Green Value SCE ist eine europäische Genossenschaft. Das Genossenschaftsprinzip der Green Value SCE drückt sich dabei durch einen gemeinschaftlich geprägten Investitionsansatz aus, der eine Streuung in unterschiedliche internationale Assets ermöglicht. Hierdurch wird einer breiten Zielgruppe von Investoren der Zugang zu Anlagen gewährt, die ihnen ansonsten vorbehalten geblieben wären.

 

 

Pressemitteilungen

Tod eines seltenen Delfins entfacht Kontroverse um Hainetze

Der Tod eines der seltenen Bleifarbenen Delfine in einem Hainetz hat in Südafrika eine Debatte um die umstrittenen Hainetze zum Schutz von Schwimmern entfacht.

Der Tod eines der seltenen und vom Aussterben bedrohten Bleifarbenen Delfine (Sousa plumbea) in einem Hainetz bei Richards Bay (Provinz KwaZulu-Natal, Südafrika), hat eine hitzige Debatte um den Sinn derartiger Strandschutzmaßnahmen vor Angriffen großer Haie ausgelöst. Der ertrunkene Delfin wurde am 18. August von Mitarbeitern des KwaZulu-Natal Sharks Board (KZNSB) aus dem am Newark Beach installierten Hainetz „net 99“ geborgen.

„Eine vom Aussterben bedrohte Delfinart wird für völlig sinnlose Strandschutzmaßnahmen geopfert, damit Schwimmer und Surfer sich in scheinbarer Sicherheit fühlen“, sagt der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). Die Zahl der Bleifarbenen Delfine an der Küste von KwaZulu-Natal wird auf 200 Exemplare geschätzt.

Selbst den Verantwortlichen des KZNSB, das die Hainetze kontrolliert und wartet, ist die hohe Delfin-Beifangrate von „net 99“ mittlerweile unheimlich. So spricht sich Mike Anderson-Reade, Leiter des KZNSB von Richards Bay im „Zululand Observer“ dafür aus, „net 99“ zu modifizieren. Entsprechende Vorschläge seien der zuständigen Stadtverwaltung von uMhlathuze unterbreitet worden. „Es ist ganz einfach, wir wollen keine Delfine fangen“, erklärt Anderson-Reade im „Zululand Observer“.

In Südafrika gibt es keine Vorschrift, Hainetze aufzustellen
Das Stellen von Hainetzen zum Schutz von Stränden vor Haiangriffen ist in Südafrika nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, die das KZNSB mit der kostspieligen Installation und Wartung der bis zu 200 m langen und sechs Meter hohen Netze beauftragen. Derzeit sind 37 Strände in KwaZulu-Natal mit den knapp unter der Wasseroberfläche verankerten Stellnetzen ausgerüstet. Ihre Gesamtlänge summiert sich auf 23,4 Kilometer.

In der durch einen Videopost des Journalisten Dave Sanides vom „Zululand Observer“ gestarteten Onlinedebatte wird in den meisten Kommentaren ein Abbau der Netze gefordert. User werfen dem KZNSB z.B. vor, die Angst vor Haiangriffen zu befeuern, was extrem schädlich für den Tourismus in Südafrika sei. Die Realität zeige, dass nicht mit Hainetzen ausgerüstete Strände tagein tagaus genutzt würden, ohne dass etwas passiere.

Andere fordern mehr und besser bezahlte Lifeguards an den Stränden, um wirkungsvollen Schutz für Schwimmer und Surfer sicherzustellen. Die größten Risiken im Wasser seien Brandungsrückströmungen, mächtige Brandungswellen oder zerbrochene Glasflaschen.

Neues Projekt zum Schutz Bleifarbener Delfine vor Hainetzen
Die GRD unterstützt seit einigen Monaten das Projekt „Humpback Dolphin Research“ der südafrikanischen Meeresbiologin Shanan Atkins von der Witwatersrand-Universität in Johannesburg. Ziel ist die Entwicklung und Etablierung wirkungsvoller, nicht-tödlicher Strandschutzmaßnahmen, um sämtliche Hainetze in KwaZulu-Natal zu ersetzen.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

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Was tun gegen das Aussterben der Deutschen?

von Dr. Johann Georg Schnitzer

Was tun gegen das Aussterben der Deutschen?

http://www.dr-schnitzer.de

Deutschland hat mit 1,34 Kindern pro Frau eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt. Notwendig zur Erhaltung der Bevölkerung wären 2,5 Geburten pro Frau. Ähnlich schlecht steht es um den Nachwuchs in Österreich (1,32 Kinder pro Frau) und in der Schweiz (1,37 Kinder pro Frau). Die deutschsprachige Bevölkerung schrumpft jedes Jahr um mehr als 130.000 Menschen, während die Weltbevölkerung jedes Jahr um ca. 80 Millionen Menschen zunimmt (z.B. Indien: 3,0 Kinder pro Frau). Die UN schätzt eine Zunahme von heute 7,3 Milliarden Menschen auf 9,2 Milliarden Menschen im Jahr 2050.

Im alten Rom sagte man von einem bedeutenden Staatsmann: ‚Er verwaltete die Staatskasse und sorgte für den Nachwuchs.‘ Von der heute bei uns herrschenden Politikerklasse muss man sagen: ‚Sie verschuldet die Staatskasse und vernachlässigt den Nachwuchs.‘

Das Letztere betrifft sowohl die zu geringe Zahl des Nachwuchses, als auch dessen konstitutionelle Gesundheit. Nicht nur, dass in Deutschland pro Jahr 4600 Kinder an unheilbaren Krankheiten sterben. Von den etwa 700.000 Schwangerschaften endet jede zweite(!) mit einer Fehlgeburt. Die überwiegenden Gründe für ca. 350.000 Aborte und Fehlgeburten pro Jahr in Deutschland: Unerwünschte Schwangerschaft und Lebensunfähigkeit des Embryos aufgrund schwerwiegender Entwicklungsstörungen (Hemmungsmissbildungen).

Auch diejenigen Embryos, welche geboren werden, sind häufig von fragwürdiger gesundheitlicher Konstitution. In Deutschland leben ca. 8 Millionen Behinderte (10 % der Gesamtbevölkerung!). Die Zahl schwer behinderter Kinder und Jugendlicher unter 18 Jahren wurde mit ca. 170.000 angegeben; jedoch werden solche mit einem Grad der Behinderung von unter 50 % seit 1985 überhaupt nicht mehr erfasst. Die Zahl der Schüler an Sonderschulen in Deutschland wird mit ca. 430.000 benannt. Ein Schlaglicht auf die verminderte Leistungsfähigkeit des gesamten Nachwuchs-Durchschnitts werfen die Ergebnisse der PISA-Studie.

Das Wissen ist vorhanden über die besten Voraussetzungen für problemlose Schwangerschaft, leichte Geburt, gesunde und vitale Kinder und reichlich Muttermilch zum Stillen, Es wird in diesem Buch zugänglich gemacht:

Der alternative Weg zur Gesundheit
www.dr-schnitzer-buecher-neu.de/Der-alternative-Weg-zur-Gesundheit

Wenn Sie jung sind: Machen Sie Ihre eigene Familienpolitik. Wenn Sie schon heranwachsende Kinder haben: Helfen Sie der jungen Generation gesund zu bleiben, effektive Schulen zu besuchen, früh zu heiraten und gesunde Kinder zu bekommen. Berufsausbildung, Studium und Familiengründung dürfen nicht mehr hintereinander, sondern müssen parallel geschaltet werden, um Generationenfolge, optimale Reproduktion in jungen Jahren und demographische Chancengleichheit im Land und in der Welt unter einen Hut zu bringen.

Dr. Schnitzers Geheimnisse der Gesunddheit
www.dr-schnitzer.de

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Seit 1963 Forschung, Entwicklung und Aufklärung über Grundlagen natürlicher Gesundheit, Ursachen und Heilung chronischer Zivilisationskrankheiten. Schwerpunkte: Gebissverfall, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Aggressivität, Demenz, Nachwuchs-Degeneration.

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Dr. Johann Georg Schnitzer
Dr. Johann Georg Schnitzer
Zeppelinstraße 88
88045 Friedrichshafen
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Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

Schauspielerin Janina Fautz unterstützt Schutzprojekt für bedrohte Delfinart

Südafrika: Bleifarbene Delfine sollen nicht länger in Hainetzen sterben

Bleifarbener Delfin: In einem Hainetz ertrunken. (Bildquelle: Brett Atkins)

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) will gemeinsam mit südafrikanischen Wissenschaftlern die drohende Ausrottung Bleifarbener Delfine an der Ostküste von Südafrika verhindern. Unterstützt werden sie von der Schauspielerin Janina Fautz („Das Weiße Band“, „Tatort“, „Wilsberg“). Sie hatte das Glück, den Delfinen in Richards Bay 2016 bei einem Südafrikabesuch zu begegnen. Es war ein Schlüsselerlebnis für die Schauspielerin, die sich als Projektpatin für den Schutz dieser bedrohten Delfine engagiert.

Unterschätzte Gefahr: Beifang in Hainetzen
Bleifarbene Delfine (Sousa plumbea) sind die am stärksten vom Aussterben bedrohten Meeressäuger in Südafrika. An der Ostküste, entlang der Küste der Provinz KwaZulu-Natal, soll es noch etwa 200 Individuen geben. Diese zu den Buckeldelfinen zählende Delfinart lebt und wandert extrem küstennah. Oft sind die Tiere in 25 m Entfernung vom Ufer anzutreffen. So geraten sie leicht in die Netze lokaler Fischer.

In KwaZulu-Natal kommt eine bislang völlig unterschätzte Gefahr hinzu: Hainetze an Badestränden zum Schutz der Menschen vor Angriffen großer Haie. Entlang der 37 hainetzbestückten Strände der 320 Kilometer langen Küste von KwaZulu-Natal stehen Hainetze mit einer Gesamtlänge von 23,4 Kilometern.

Delfin-Todesfalle Richards Bay
Forschungen der südafrikanischen Meeresbiologin Shanan Atkins von der Universität Witwatersrand in Johannesburg zeigten, dass die sechs Hainetze vor Richards Bay für 60 Prozent aller Todesfälle unter den Bleifarbenen Delfinen in KwaZulu-Natal verantwortlich sind. „Wenn die Verluste nicht gestoppt werden, wird diese seltene Delfinart an der Ostküste Südafrikas in wenigen Jahren verschwunden sein“, warnt der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Delfine via Internet live entdecken und als Bürgerforscher mithelfen!
Das im Mai gestartete Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Lösungen für wirkungsvolle Strandschutzmaßnahmen zu finden, mit denen keine Tiere mehr getötet werden. Die Hainetze sollen verschwinden.

In der Startphase wird untersucht, wann und wie Bleifarbene Delfine das Gebiet rund um das Netz mit der höchsten Delfin-Beifangrate (net 99) am Newark Beach bei Richards Bay nutzen. Hierzu wurde eine Videokamera installiert. Sie liefert laufende Bilder auf die Webseite des Projekts. Menschen aus der ganzen Welt können jetzt als Bürgerforscher mithelfen und ihre Delfinsichtungen vom heimischen PC oder Smartphone als Screenshot an die südafrikanischen Forscher melden.

Weitere Unterstützter dieses innovativen Schutz- und Forschungsprojekts sind: Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Universität Witwatersrand (WITS-University), KwaZulu-Natal Sharks Board (KSNSB), Endangered Wildlife Trust (EWT) aus Johannesburg.

Hainetze – Sonderform der Fischerei zur Haibekämpfung
In Australien, Brasilien oder Südafrika werden Badestrände vielfach noch durch das hoch umstrittene Hainetz-Konzept geschützt. Schwimmer und Surfer sollen so vor den Angriffen großer Haie sicher sein. Meist stehen vor einem Strandabschnitt mehrere dieser etwas über 200 Meter langen, sechs Meter hohen, knapp unter Wasseroberfläche schwebenden Stellnetze in etwa 400 m Entfernung vor der Küste.

Hainetze agieren wie eine kommerzielle Fischerei, Haie und andere Meerestiere verfangen sich in ihnen und sterben elendig. Ihre Beifangrate ist erschreckend hoch und kann bei 80 Prozent und mehr liegen.

Für das Schwimm- und Badevergnügen der Menschen müssen unzählige Meerestiere einen hohen Preis zahlen. Billigend wird in Kauf genommen, dass große und kleine Haie, Meeresschildkröten, sehr viele Rochen und Delfine in großer Zahl elendig in den Netzen ertrinken.

In KwaZulu-Natal starben innerhalb von 30 Jahren 33000 Haie, über 2200 Schildkröten, fast 8500 Rochen und 2500 Delfine in den Hainetzen. Neben Bleifarbenen Delfinen verenden auch Indopazifische Große Tümmler (Tursiops aduncus) sowie Langschnäuzige Gemeine Delfine (Delphinus capensis).

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Karlowski 37
81375 München
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Raubtiere bald nur noch hinter Gittern?

SAVE fordert Schutz des Lebensraums statt aufwendiger Zuchtprogramme

Pressemitteilung zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März 2012

Gilt ein Tier in freier Wildbahn als ausgerottet, rühmt sich meist irgendein Zoo damit, noch ein letztes Exemplar an Bord zu haben. Doch ist es das, was zählt?
Nein, meint Lars Gorschlüter, der sich als Gründer des SAVE Wildlife Conservation Fund ausschließlich für Schutz von Wildtieren in ihrem natürlichen Lebensraum einsetzt.
„Dass sich Artenschutz lohnt, zeigen uns viele positive Beispiele: Die bedrohten Berggorillas haben sich dank intensiver Schutzbemühungen wieder erholt, genau wie die einst vor der Ausrottung stehenden Elefanten“.
Doch wie zäh diese Arbeit ist, zeigt ein Blick in die verschiedenen Raubtierschutz-Projekte des SAVE Wildlife Conservation Fund. Egal, ob in Botswana, in Kamerun, Gabun oder im Kongo: Immer stehen menschliche Interessen denen der Wildtiere gegenüber: Menschen beanspruchen immer mehr Acker- und Weidefläche, dringen in die Randzonen der Wildschutzgebiete ein, Konflikte sind vorprogrammiert. Rinder, die auf den angrenzenden Farmen leben, sind leichte Beute vor allem für Raubkatzen, die deshalb oft von Farmern erschossen werden.
Seit dem 17. Jahrhundert hat sich das Artensterben rasant beschleunigt. Ein leises Drama.
Neueste Erhebungen gehen davon aus, dass täglich bis zu 150 Tier- und Pflanzenarten aussterben . Mindestens 5.400 Tierarten stehen laut UNEP an der Grenze zur Ausrottung.
Erst langsam kommen Wissenschaftler überhaupt dahinter, welch wichtige Rolle Raubtiere und die großen Beutegreifer im Ökosystem spielen: Stirbt beispielsweise der Hai aus, stirbt das gesamte Riff. Trotzdem werden täglich 250.000 Tiere getötet und zu Haifischflossensuppen oder Schillerlocken verarbeitet.
Große Beutegreifer sind unerlässlich für ein funktionierendes Ökosystem. Sie sorgen für Artenvielfalt, Erhaltung der Flora und Verhinderung weiterer Klimaerwärmung. Sie verhindern die Ausbreitung von für den Menschen gefährliche Krankheiten wie Ebola oder Borelliose, indem sie Überträger und Wirte fressen – wie beispielsweise Primatenarten in Afrika.
Manche Arten werden verschwinden, bevor wir sie bemerkt haben. Zum Beispiel der Afrikanische Wildhund: Obwohl diese Tiere laut IUCN-Roter Liste als vom Aussterben bedroht eingestuft sind – es leben maximal noch 3.500 Exemplare – gibt es immer noch legale Abschussrechte für Rinderfarmer. SAVE hat dem Afrikanischen Wildhund ein spezielles Schutzprogramm gewidmet. Farmer-Aufklärung und Kompensationszahlungen gehören dazu, genau so wie Umweltbildungsprogramme für Kinder und Forschungsstipendien für besonders begabte botswanische Biologiestudenten.
Ein anderes trauriges Beispiel: der Löwe, für den SAVE ebenfalls ein Schutzprogramm entwickelt hat. Seit jeher ein Symbol für Kraft und Macht reichte sein Habitat einst von Indien über den Nahen Osten bis nach Europa. Heute gibt es noch rund 20.000 Überlebende. Vor rund 60 Jahren waren es noch 400.000 – ein Rückgang der Population um 95%!
In einem SAVE-Forschungsgebiet in Gabun wurde der letzte Löwe im Jahr 2006 getötet und auch die Tüpfelhyäne gilt dort als ausgestorben. SAVE-Forscher gaben erst vor wenigen Wochen die Meldung raus, dass es dort überhaupt keine großen Beutegreifer mehr gibt.
Anderswo, beispielsweise am Boteti-River in Botswana, ist die übriggebliebene Löwenpopulation mit 60 Exemplaren so klein, dass sie kaum noch eigenständig überleben kann.
„Es sind weniger Dürren oder Seuchen, die den Löwen zusetzen. Das Problem ist menschengemacht“, so Lars Gorschlüter. „Der Mensch dringt in ihren Lebensraum jagt sie ihrer Trophäe wegen und tötet sie zum Schutz des Nutzviehs. Und deshalb gilt all unser Engagement zunächst den Menschen. Erst wenn wir sie mit ins Boot holen, ihnen wirkliche Hilfen anbieten, dann lassen sie auch die Wildtiere am Leben.“
Diese Schutzprogramme verschlingen Unsummen: Sie funktionieren nur, wenn es einen „Notdienst“ gibt, der wildernde Raubtiere sofort auf der Farm einfängt und umsiedelt oder die Farmer angemessen entschädigt werden.
Doch dieses Geld ist, so der SAVE-Gründer, allemal besser investiert als aufwendige Zuchtprogramme in Zoos mit Tieren, die man am Ende doch nicht mehr auswildern kann. „Prinzipiell halten wir es für nachhaltiger und auch günstiger, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, bevor die Tiere kurz vor der Ausrottung stehen anstatt hinterher Unsummen für eine Art am Rand des Aussterbens auszugeben.“

SAVE Wildlife Conservation Fund ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Wülfrath, die sich gezielt für die globale und nachhaltige Förderung des Natur- und Artenschutzes einsetzt. Hauptschwerpunkt sind bedrohte afrikanische Wildtiere.

SAVE Wildlife Conservation Fund
Lars Gorschlüter
Dieselstrasse 70
42489 Wülfrath
l.gorschlueter@save-wildlife.com
0178-3103344
http://www.save-wildlife.com

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Kakapo.de – Das Portal mit offenen Augen

Kakapo.de ist ein Portal, das seit Juli 2011 auf dem Markt ist und einfach anders ist – wie der einzigartige Vogel, dem das Portal seinen Namen zu verdanken hat. Es ist gegründet worden, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Der Name Kakapo steht als Synonym für alle vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten.

Der Namensgeber des Portals, der Kakapo, ist ein Papagei, der in Neuseeland beheimatet ist. Er ist der einzige bekannte flugunfähige Papagei, der nicht nur wegen seiner vielen natürlichen Feinde, sondern auch aufgrund seines seltsamen Balz- und Paarungsverhaltens vom Aussterben bedroht ist. Trotz aller Probleme konnte sich der Bestand in den letzten Jahren langsam erholen, derzeit gibt es ca. 120 Exemplare.

Arten wie der Kakapo sterben seit Millionen von Jahren aus. Tiere und Pflanzen verschwanden schon lange Zeit vor Beginn der Menschheit. Was sich geändert hat, ist die Aussterbensrate: In Millionen von Jahren starb durchschnittlich eine Art pro Jahrhundert aus, die meisten davon jedoch in den vergangenen 300 Jahren.

Das Aussterben einer Art ist unumkehrbar. Mit jeder ausgestorbenen Art wird die Welt ärmer an Formen, Farben, Geräuschen und Genen. Zudem schafft das Aussterben unkalkulierbare Risiken. Der Verlust von Arten hat Auswirkungen auf die Ökosysteme mit Folgeerscheinungen, wie z.B. Überpopulationen, welche das Ökosystem weiter aus dem Gleichgewicht bringen können.

Erholung und Tourismus wären ohne eine lebendige Natur kaum vorstellbar. Auch besitzen Tiere und Pflanzen, die heute noch für den Menschen bedeutungslos erscheinen, möglicherweise genetisches Potenzial für eine zukünftige Nutzung, etwa für die Herstellung von Medikamenten. Die Umweltleistungen von Tieren und Pflanzen sind vielfältig und wären ökonomisch gesehen unbezahlbar.

Kakapo.de bietet sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen eine Präsentation im Netz und kombiniert dies mit einem guten Zweck: Das Portal macht auf vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten aufmerksam und will damit ein Problembewusstsein bei den Nutzern wecken.

Kakapo.de ist ein Portal für ALLE. Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, und Organisationen treffen auf einer Seite zusammen. Anbieter und Verbraucher stehen in direktem Kontakt. Präsentation und Kommunikation werden leicht gemacht durch tolle, vielseitige Funktionen. Kakapo.de lebt den „sozialen“ Gedanken. Bei uns heißt es „Miteinander“ statt „Gegeneinander“, kostenlose Mini-Webseite statt teure Fanpage.
Kakapo.de
Joachim Jumpertz
An Gut Boisdorf 1
52355 Düren
joachim@jumpertz-busse.de
02421-57882
http://www.kakapo.de