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Erfolgsmodell Ausbildung: Vom Auszubildenden zum Gesellen

Prüfungszeit im Handwerk – Verteilung von Gesellenbriefen – Feierliche Lossprechung und Start in den Ernst des Lebens für Auszubildende deutschlandweit. Zwischenruf von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg / Niedersachsen

Los- und Freisprechungszeit im Februar – Auszubildende erhalten in diesen Wochen ihren Gesellenbrief. Vom Auszubildenden des dualen Ausbildungssystems starten die bestandenen Prüflinge in den „Ernst des Lebens“ als Geselle. Eine einzigartige Auszeichnung mit Tradition, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH. Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH bildet jährlich neue Fachkräfte im Rahmen des dualen Ausbildungssystems aus. Die Berufsbilder Feinwerkmechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Technischer Produktdesigner Maschinen und Anlagenkonstruktion und Kauffrau/-mann für Büromanagement gehören zu den aktuellen Ausbildungsberufen des Unternehmens. Die qualifizierte Ausbildung stellt die Säulen des Mittelstandes. Die Stärkung von Nachwuchsfachkräften ist eine Investition in die Unternehmenszukunft, erläutert Norbert Hahn die Firmenphilosophie. Als verantwortungsvolles Unternehmen übernehmen wir als Ausbildungsbetrieb die sozial-gesellschaftliche Verantwortung jungen Erwachsenen eine berufliche Perspektive zu bieten.

Duales Ausbildungssystem Deutschland

Die Wurzeln des dualen Ausbildungssystems entstanden im vorindustriellen Zeitalter. In den ersten Städten schlossen sich Zusammenkünfte von Berufsvereinigungen, die Zünfte zusammen. Die Zünfte als Berufsvereinigung von Handwerkern, wie Schmied, Schlosser, Schuster, Bäcker, Tischler, Weber, die eine praktische Ausbildung mit Abschlussprüfung regelten. Junge Menschen machten eine Lehre und wurden durch Meister in den jeweiligen Berufen ausgebildet. Der Lehrling lebte und arbeitete mit seinem Lehrherrn, erhielt eine umfassende Berufserziehung. Mitglieder der jeweiligen Zunft waren befähigt den Beruf auszuüben. Für Handwerker, Handwerksbetriebe, Meister, Gesellen, Lehrlinge war die Zunftzugehörigkeit eine Auszeichnung, brachte Stolz, Erfolg und Selbstbewusstsein. Qualifizierte Fachkräfte und Innovation erwuchsen. Gefahren und Druck für Handwerksbetriebe entstanden durch Manufakturen, Industrialisierung und dem erforderlichen Produktivitätsanstieg. Ideen vom freien Wettbewerb, die Prinzipien der Berufs- und Gewerbefreiheit brachten das starre Zunftwesen zu Fall. 1897 reagierte Deutschland mit dem Handwerkerschutzgesetz. Die Handwerkskammern erhielten den Auftrag die Regelung der Ausbildung von Lehrlingen zu übernehmen. An diesem Ausbildungsmodell orientierte sich die deutsche Industrie.

Die Handwerksordnung (HwO) entstand 1953. Mit dem Berufsbildungsgesetz (BBIG) von 1969 tritt der Staat als Akteur in die Berufsausbildung gemeinsam mit der Wirtschaft. Einheitliche Regelungen von Betrieb und der Berufsschule als Lernort wurden juristisch verankert.

Erfolgsmodell aus Deutschland – mit internationalem Ruf

Das einzigartige Wesensmerkmal der dualen Ausbildung im Handwerk kennzeichnen zwei Lernorte: Handwerksbetrieb und Berufsschule. Als Feinwerkmechaniker/in dauert die Berufsausbildung nach der Handwerksordnung (HwO) bundesweit 3,5 Jahre. Feinwerkmechaniker (m/w/d) stellen Werkstücke für Maschinen und feinmechanische Geräte her, Reparatur und Montage gehören zum Ausbildungsberuf. Jeder Millimeter zählt in der Feinwerktechnik. Computergesteuerte Werkzeugmaschinen unterstützen die spanenden Arbeiten wie Drehen, Bohren, Schleifen oder Fräsen. Feinwerkmechaniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Bei der feierlichen Los- bzw. Freisprechung nach bestandener Gesellenprüfung erhalten die Auszubildenden ihren Gesellenbrief. Der weitere Arbeitsweg ist frei wählbar oder eine Übernahme vom Ausbildungsbetrieb als Geselle folgt.

Fazit: Duale Ausbildung als Zukunftsmodell – Qualitätsstandard und Kompetenzen – Karrierechancen

Norbert Hahn ist vom dualen Ausbildungsmodell überzeugt. Langjährige Erfahrungen als Ausbildungsbetrieb von jungen Erwachsenen, die zu Gesellen, Meistern und Ingenieuren ausgebildet werden, bestätigen, dass Aufwand, Zeit und Investitionen lohnen. Dank klarer Regelung unter Einbezug der Wirtschaft wird sichergestellt, dass die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen im Fokus stehen, die für das Arbeitsleben relevant sind, Visionen und Innovationen hervor bringen.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
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Maschinenbau Hahn: Duale Ausbildung sichert das Handwerk

Stolzes Handwerk – Tradition und Moderne der Ausbildung – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg. Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule ist das Erfolgsmodell in Deutschland, von Wolbert Hahn

Bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg durchlaufen die Auszubildenden das duale System. Was ist duale Ausbildung? Geschäftsführer Wolbert Hahn: „Die duale Berufsausbildung besteht aus einer bewährten Kombination von beruflicher und schulischer Ausbildung. Sie zählt zum Bereich der sogenannten fortgeschrittenen Sekundarbildung. Nach Abschluss der Schulpflicht an einer Haupt- oder Realschule beginnen junge Erwachsene in Deutschland mit der dualen Berufsausbildung“. Die Lehrstelle ist Voraussetzung. Der Arbeitgeber stellt den jungen Auszubildenden für die Berufsschule frei. In der Berufsschule erfolgt der Fachunterricht.

Wolbert Hahn: „Durch die Zusammenarbeit mit den Betrieben und Berufsschulen entsteht Transparenz und Vergleichbarkeit der Abschlüsse. Wir nehmen die Ausbildung unserer jungen Teammitglieder ernst!“ Mit dem erfolgreichen Abschluss der dualen Ausbildung erhalten die Absolventen einen offiziellen Berufsstatus. Damit sind die Berufsabschlüsse bundesweit vergleichbar. Die Mitarbeiter sind Gesellen und erhalten den Gesellenbrief in einer feierlichen Lossprechungsfeier.

Die duale Ausbildung als Schritt einer weiteren Qualifikation

Für die bestandenen Prüflinge, die Gesellen besteht die Möglichkeit zur Fortbildung zum Meister oder zu einem Studium an einer Fachhochschule. Für ein Studium an einer Universität ohne die allgemeine Hochschulreife sind weitere Qualifikationen nötig. Die jeweiligen Bundesländer z.B. Niedersachsen bestimmen diese, erläutert Wolbert Hahn.

Gesetzliche Vorgaben und Struktur der Ausbildung

Seit 1969 wird die Berufsausbildung in Deutschland durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Dieses legt die Rahmenbedingungen der Ausbildung fest und definiert die Ausbildungsform als „Duales System“. Durch das Gesetz wird garantiert, dass die Ausbildungen zu staatlich anerkannten Abschlüssen führen und nach verbindlichen Ausbildungsordnungen durchgeführt werden. Das BBiG regelt die Zahlung einer Ausbildungsvergütung. Wolbert Hahn: „Ohne Moos nichts los, das wissen die jungen Leute!“. Der Gesetzgeber hat die Industrie- und Handwerkskammer gestärkt und ein zentrales System geschaffen, zugleich auf den Lokalfaktor gesetzt. Vor Ort wird in den Berufsschulen und Betrieben gelernt und ausgebildet. Die Prüfung findet in den Berufsschulen statt.

Näheres zum Dualen System

Das „Duale System“ in der Berufsausbildung kombiniert die praktische Ausbildung im Betrieb mit theoretischen Unterricht in der Berufsschule. Die praktische Ausbildung nimmt Zweidrittel der Zeit ein. Drei bis vier Tage in der Woche arbeiten die Auszubildenden im Betrieb; ein bis zwei Tage werden sie für den Besuch der staatlich finanzierten Berufsschule freigestellt. Der Schulbesuch ist für die Auszubildenden kostenfrei und vermittelt sowohl fachbezogenes Wissen und Allgemeinbildung im Sinne des lebenslangen Lernens. Im Jahr 2018 gab es 1,3 Millionen Auszubildende in Deutschland. Von 1,1 Millionen Schulabsolventen waren rund 500.000 Einsteiger (46,3 Prozent) in eine duale Berufsausbildung.

Der Blick über die Grenze Deutschlands

Das System der dualen Berufsausbildung gilt als einer der Gründe, dass Deutschland mit die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa hat. Gleichwohl ist das duale System nicht ohne Hindernisse und Probleme. Wolbert Hahn: „Natürlich gibt es die Problematik, dass Stellen in Betrieben unbesetzt bleiben. Der Grund sind regionale Unterschiede und der Umstand der Attraktivität der Ausbildungsberufe“. Ein Weg aus dieser Gasse: Öffentlichkeitsarbeit, Praktika und attraktive Informationsmaßnahmen um die Bekanntheit der Berufe ins richtige Licht zu stellen. Im Emsland profitieren Ausbildungsbetriebe von Programmen, die ausländischen Jugendlichen z.B. aus Spanien die Möglichkeit geben in Deutschland das Ausbildungssystem zu durchlaufen.

Fazit Ausbildung: Blick in die Zukunft

Die bestehenden Ausbildungsordnungen werden laufend an die neuen Anforderungen des digitalen Zeitalters angepasst und reformiert (z. B. Mechatronik/ Fachinformatik) oder neue Ausbildungsordnungen (z. B. Kaufmann/ Kauffrau im E-Commerce) ergänzt. Um den zukünftigen Herausforderungen an das deutsche Berufsbildungssystem, wie der Digitalisierung der Berufswelt zu begegnen, wurde im September 2018 beim Deutschen Bundestag die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ eingerichtet. Sie untersucht, welche neuen Anforderungen die Berufsausbildung in Deutschland zukünftig erfüllt. Welche rechtlichen, organisatorischen und politischen Maßnahmen notwendig sind. „Das Erfolgssystem duale Ausbildung wird in Zukunft Bestand haben“, ist Wolbert Hahn überzeugt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
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Bundesarbeitsgericht: Verdachtskündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses grundsätzlich möglich

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen, zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 12. Februar 2015 – 6 AZR 845/13 -.

Ausgangslage:

Berufsausbildungsverhältnisses sind nach Ablauf einer Probezeit grundsätzlich nur außerordentlich kündbar. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an eine solche Kündigung. Insbesondere obliegt dem Arbeitgeber/Ausbilder die volle Darlegungs- und Beweislast für die Kündigungsgründe. Im Arbeitsrecht anerkannt ist, dass bei Arbeitsverhältnissen eine Kündigung auch auf den dringenden Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung gestützt werden kann. Gilt das auch in Berufsausbildungsverhältnissen?

Fallkonstellation:

Ein Auszubildender absolvierte eine Berufsausbildung zum Bankkaufmann. Nachdem er Geld aus einem Nachttresor gezählt hatte, wurde später ein Kassenfehlbestand von 500 € festgestellt. In einem Personalgespräch nannte der Auszubildende den konkreten Fehlbetrag, obwohl er ihn gar nicht wissen konnte, da der Ausbilder nur von einem nicht konkret bezifferten Kassenfehlbestand gesprochen hatte.

Entscheidung:

Verdachtskündigung im Berufsausbildungsverhältnis grundsätzlich zulässig: Das Bundesarbeitsgericht bejaht zunächst, dass auch im Berufsausbildungsverhältnis der dringende Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung des Auszubildenden einen wichtigen Grund zur Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses nach § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG darstellen kann, wenn der Verdacht auch bei Berücksichtigung der Besonderheiten des Ausbildungsverhältnisses dem Ausbildenden die Fortsetzung der Ausbildung objektiv unzumutbar macht.

Nebenbei hat das Bundesarbeitsgericht auch einige interessante weitere Details zur Verdachtskündigung bekannt gegeben:

Es bedurfte weder einer vorherigen Bekanntgabe des Gesprächsthemas noch eines Hinweises bzgl. der möglichen Kontaktierung einer Vertrauensperson. Auch Datenschutzrecht stand der Beweiserhebung und -verwertung nicht entgegen.

Bewertung:

Leider liegt bislang nur die Pressemitteilung vor, auf die vollständige Begründung des Urteils bin ich gespannt. Ich hatte in der letzten Zeit den Eindruck, dass das Bundesarbeitsgericht die Anforderungen an eine Anhörung bei der Verdachtskündigung eher verschärft. Nun sieht es danach aus, als ob dies noch nicht ganz so eng gesehen wird.

Quelle:

Bundesarbeitsgericht
Urteil vom 12. Februar 2015 – 6 AZR 845/13 –

Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz
Urteil vom 18. April 2013 – 2 Sa 490/12

19.02.2015

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Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

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Bredereck & Willkomm
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Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
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Fristlose Kündigung bei beleidigender Statusnachricht auf Facebook von Auszubildenden

Ein Artikel von Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, Alexander Bredereck zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm (LAG Hamm, Urteil vom 10. Oktober 2012 – 3 Sa 644/12 – juris).

Allgemeines:

Das Internet wird von nahezu jedem Deutschen verwendet. Besonders soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook, stehen im Vordergrund der Nutzung. Facebook profitiert weltweit von einer halben Milliarde Mitgliedern. Laut Zeit-Online nutzen 20 Millionen Deutsche das Soziale Netzwerk. Diese ausgiebige Nutzung zieht jedoch gefährliche Konsequenzen mit sich. Immer mehr Menschen veröffentlichen entschlussfreudig persönliche Daten, wie private Fotos, Videos oder Statusnachrichten, auf der Internetplattform. Insbesondere führen aktuelle Statusnachrichten vieler User eher dazu, über ein bestimmtes Thema zu fluchen, anstatt sich gemeinsam zu freuen. Besonders hierbei ist Vorsicht geboten, zumal das Internet die Anonymität nicht ausreichend schützt. Wie man dadurch in ernsthafte Probleme geraten kann, zeigte ein Auszubildender in folgendem Fall.

Fall:

Im Bereich „Arbeitgeber“ machte der Auszubildende auf seiner privaten Facebook-Seite folgende Bemerkungen:
„Arbeitgeber: menschenschinder & ausbeuter; Leibeigener Bochum; daemliche scheisse fuer mindestlohn – 20 % erledigen!“
Dem Auszubildenden wurde aufgrund dieser Angabe vom Arbeitgeber fristlos gekündigt. Das Arbeitsgericht Bochum befürwortete in erster Instanz die Kündigungsschutzklage des Auszubildenden mit folgender Begründung: “ […] die Beschimpfungen über Facebook waren nicht persönlich gegen den Arbeitgeber gerichtet.“ (ArbG Bochum, Urteil vom 29. März 2012 – 3 Ca 1283/11 – juris).

Entscheidung des Landesarbeitsgerichts:

Der Arbeitgeber legte vor dem Landesarbeitsgericht Hamm mit Erfolg Berufung ein, da er die Entscheidung nicht akzeptierte. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der Auszubildende seinen Arbeitgeber durch massive Beleidigungen in seiner Ehre verletzt habe. Im zweiten Teil bezog sich das Landesarbeitsgericht Hamm auf die Feststellung des Arbeitsgerichts Bochum, das erklärt hatte, dass sich die Angaben des Auszubildenden nicht persönlich auf den Arbeitgeber bezogen. Laut dem Landesarbeitsgericht Hamm sei dies jedoch irrelevant. Die Facebook-Seite des Auszubildenden ist für jeden User einsehbar, sodass dieser damit hätte rechnen müssen, dass auch sein Arbeitgeber die Bemerkung lesen würde. Eine Abmahnung des Arbeitnehmers wäre insoweit unnötig, zumal durch die Veröffentlichung einer Beleidigung eine schwere Verfehlung vorläge.

Beschreibt ein Auszubildender auf seiner Facebook-Seite seinen Arbeitgeber als „Menschenschinder“ und „Ausbeuter“ und bezeichnet seine zu verrichtende Tätigkeit als „dämliche Scheiße“, stellt dies massiv ehrverletzende Äußerungen dar, die zum Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung des Berufsausbildungsverhaltnisses geeignet sind (Landesarbeitsgericht Hamm (Westfalen), Urteil vom 10. Oktober 2012 – 3 Sa 644/12- juris).

Fachanwaltstipp für Nutzer von sozialen Netzwerken:

Das Internet bleibt trotz dem sicheren Gefühl von Anonymität kein rechtsfreier Raum. Auf Grundlage der Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hamm wird deutlich, dass Nutzer von Internetplattformen wie Facebook die rechtlichen Folgen für gemachte Äußerungen wie auch Beleidigungen tragen müssen.

15.4.2014

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

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Ausbildung der Ausbilder – jetzt besonders wichtig!

Der demografische Wandel macht es nötig

Ausbildung der Ausbilder - jetzt besonders wichtig!

Dozent und AdA-Prüfer Dr. Joachim von Hein

Wenn sich Inhaber/-innen ernsthaft mit der Frage beschäftigen, was denn den eigentlichen Wert ihres Unternehmens ausmacht, werden sie erkennen, dass es die dort arbeitenden Menschen sind. Wenn sie nun weiter fragen, wie es denn dazu gekommen ist, dann müssen sie in der Regel feststellen: nur durch gute, solide Ausbildung und ständige Fortbildung.
Kapital, Gebäude, Maschinen können ersetzt werden – die dort tätigen Menschen aber häufig nicht, weil es keine Bewerber gibt. Der demografische Wandel wirkt sich aus.
Ganz selten können heute Menschen noch eingesetzt werden, die jahrzehntelang immer die gleiche Arbeit gemacht haben. In aller Regel ist unsere Arbeitswelt einem ständigen Wandel unterworfen – und dafür werden Ausbilder gebraucht, die über den berühmten Tellerrand hinaus ausbilden!
Das hat auch der Gesetzgeber in Deutschland einsehen müssen: Er hat die Aussetzung der Ausbildereignungsprüfung wieder zurückgenommen. Seit August 2009 müssen Ausbilder wieder einen „AdA-Schein“ vorweisen.
Es reicht eben nicht aus, nur selber gut Bescheid zu wissen – ich muss meine Kenntnisse und Erfahrungen auch weitergeben können. Neue Mitarbeiter sind kaum noch zu bekommen – gerade in Zeiten der guten Konjunktur, also muss weitergebildet werden. Hinzukommt, dass die Deutschen so ziemlich das einzige Volk auf dieser Erde sind, das allmählich immer weniger wird. Die meisten anderen Länder halten zumindest den Stand der Einwohnerzahlen – wir Deutschen dagegen sterben allmählich aus!
Was bleibt da Unternehmen anderes übrig, als in die vorhandenen Arbeitskräfte zu investieren – sie so gut wie möglich aus- und weiterzubilden. Das geht aber nur mit Ausbildern, die auch ausbilden können, die nicht nur fachlich exzellente Kenntnisse haben, sondern die ihr Wissen auch weitergeben können – als Multiplikatoren.
Das ist auch das einzige Pfund, mit dem wir in Deutschland angesichts weniger Rohstoffe im Boden oder geringer Landmassen noch wuchern können: Gut ausgebildete Fachkräfte – die ihr Wissen weitergeben können. Das ist die große Chance der deutschen Volkswirtschaft!
http://www.openpr.de/news/812331.html

Der Autor, Dr. Joachim von Hein aus Hannover, schreibt schon seit seiner Schulzeit Texte für Zeitungen. Seit 1987 ist er selbstständiger Unternehmensberater für psychologische PR- Personal- und Marketingfragen. Es gibt über 40 eigenständige Veröffentlichungen von ihm und mehrere 100 Artikel.
Das Schreiben hat er bei einer kleinen norddeutschen Tageszeitung gelernt. Jetzt betreibt er eine eigene PR-Agentur und produziert auch Video-Kurzfilme. Seine Besonderheit ist, dass er seine Texte und Fotos verkauft (ohne Copyright). Seine Kunden dürfen daher seine Texte immer wieder umformulieren und aktualisieren. Seine Beratungsarbeit kann mit der so genannten „BAFA-Förderung“ mit 50% oder sogar 75 % bezuschusst werden.
Dr. Joachim von Hein, Fiedelerstr. 46, 30519 Hannover 0511-85 64 143 info@jvhein.de www.Perso-Blog.de

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PR- und Personal-Beratung und -Seminare
Herr Dr. Joachim von Hein
Fiedelerstr. 46
30519 Hannover
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05118564099
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Gute Unterstützung durch den Betrieb: Auszubildender der Sievert Handel Transporte ist Bester seines Jahrgangs

– Sören Voß bester Auszubildender seines Jahrgangs
– Logistikdienstleister ehrt den Auszubildenden in Feierstunde
– Noch Ausbildungsstellen für Sommer 2013 frei

Gute Unterstützung durch den Betrieb: Auszubildender der Sievert Handel Transporte ist Bester seines Jahrgangs

Personen (v.l.): Sören Sonntag, Sören Voß, Detlef Niesler, Bernd Focke, Katharina Meyer

Schwagstorf / Lengerich, 26.03.2013 – Im Wettstreit um die besten Ausbildungsergebnisse konnte Sören Voß, Azubi beim Logistikdienstleister Sievert Handel Transporte GmbH aus Lengerich (sht), mit einem sehr guten Ergebnis glänzen. Die Fachkraft für Lagerlogistik schnitt bei der Winterprüfung 2012/13 als Bester unter 71 Teilnehmern ab. Kürzlich wurde der Osnabrücker für diese hervorragenden Leistungen von seinem Ausbildungsbetrieb geehrt.

Mit einem Abschlusszeugnis-Notendurchschnitt von 1,1 und einem IHK-Prüfungsergebnis mit 90 Punkten konnte Sören Voß seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik als Bester seines Jahrgangs abschließen. Obwohl er seine Ausbildung um sechs Monate auf zweieinhalb Jahre verkürzte, hat er die besten schulischen Leistungen in der Abschlussprüfung Winter 2012/13 erbracht.

Aufgrund dieser hervorragenden Leistungen wurde er nun firmenintern bei einer Feierstunde ausgezeichnet. Unter Teilnahme von Sören Sonntag, Leiter Personal und Prokurist der Sievert AG, und Katharina Meyer, Ausbildungsleiterin für die Sievert Baustoffgruppe, ehrte Logistikleiter Bernd Focke seinen Schützling. „Im Namen der Sievert Handel Transporte gratulieren wir zu diesem Ergebnis und wünschen weiterhin viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit.“

Niederlassungsleiter Detlef Niesler lobt dabei nicht nur das fachliche Wissen, sondern hebt auch die charakterlichen Stärken hervor: „Wir haben Herrn Voß stets unterstützt und ihm große Eigenverantwortung gegeben. Er hat unser Vertrauen mit guten Leistungen zurückgezahlt“, sagt sein Ausbildungsleiter. Privat ist Voß auch auf der Erfolgsspur, vor kurzem ist sein zweites Kind auf die Welt gekommen. So lag es nahe, die herausragenden Leistungen nicht nur mit einer Prämie der Sievert AG, sondern auch mit einer Großpackung Windeln und einem Spielzeug-Gutschein der sht zu ergänzen. „Ein glückliches Privatleben ist die Grundlage für hervorragende Leistungen. Wir freuen uns, wenn wir die junge Familie unterstützen können“, ergänzt Niesler.

In den vergangenen Jahren lernte der 27-jährige Familienvater sein Handwerk am sht-Standort in Ostercappeln-Schwagstorf. Zuvor war er als Aushilfe im Lager sporadisch eingesetzt. Wegen seines Talents und seines überdurchschnittlichen Engagements förderte man Voß bei der folgenden Ausbildung beispielsweise durch eine optimierte Abstimmung von schulischer Ausbildung und Praxis im Betrieb. Nach den guten Leistungen in der Berufsschule und im Betrieb war dann die Übernahme in ein ordentliches Arbeitsverhältnis nur noch eine Formalität.

Wer Sören Voß nachfolgen möchte, kann dies tun: Zum 1. August 2013 sucht die sht noch Auszubildende in den Berufen Fachkraft für Lagerlogistik, Speditionskaufmann/-frau sowie Berufskraftfahrer/ in. An seinen bundesweit 17 Standorten vergibt der branchenübergreifende Logistikdienstleister insgesamt 12 Plätze an Absolventen aller Schulformen. Damit kommt der branchenübergreifende Logistikdienstleister auch seiner sozialen Verantwortung nach, jungen Menschen eine Zukunft zu geben.

Hochauflösendes Fotomaterial finden Sie unter:
http://pressefotos.sputnik-agentur.de/album/08d9di

Die Sievert Handel Transporte GmbH (sht) ist ein branchenübergreifender Transport- und Logistikdienstleister mit dem Schwerpunkt Baustoffindustrie. Kernkompetenz des Unternehmens mit Sitz im westfälischen Lengerich ist die Konzeption von individuellen Logistiklösungen sowie die Organisation von kompletten Logistikketten für die verladende Industrie. Neben Lagerwirtschaft, Silotransporten und Transporten per Planen-Lkw bietet die sht als einer der führenden Baustofflogistiker in Deutschland auch intermodale Lösungen per Eisenbahn und Schiff an. Zu den häufigsten Transport- und Lagergütern zählen lose sowie gepackte Baustoffe, Baumarktartikel, Energiestoffe, Reststoffe, staubige und rieselfähige Güter sowie palettierte Güter für unterschiedliche Branchen. Mit eigenen Niederlassungen ist das Unternehmen an 17 Standorten in Deutschland, einem Standort in Polen und zwei Standorten in den Niederlanden vertreten. Mit insgesamt rd. 370 Mitarbeitern hat die sht im Jahr 2012 einen Umsatz von 94 Millionen Euro erzielt. Zu den Tochterunternehmen gehören die Sievert Logistik GmbH, ein Transportdienstleister mit Sitz im rheinland-pfälzischen Kruft, die SBT Sievert Benthack Transporte GmbH & Co. KG, ein Transportdienstleister mit Sitz in Hamburg-Kaltenkirchen, sowie die i4 Transportation GmbH & Co. KG, ein auf intermodale Transporte spezialisierter Logistikdienstleister mit Sitz in Mannheim, und die NTM B.V. mit Sitz in Neu-Amsterdam (NL). Die sht selbst gehört ihrerseits zur Sievert AG (Osnabrück), welche mit einem Umsatz von rd. 282 Millionen Euro und rd. 1.300 Mitarbeitern an weltweit rund 50 Standorten zu den führenden Unternehmen der deutschen Bauwirtschaft gehört.

Kontakt
Agentur Sputnik
Manuel Nakunst
Hafenweg 9
48155 Münster
+49 (0) 251 / 62 55 61-14
nakunst@sputnik-agentur.de
http://www.sputnik-agentur.de

Pressekontakt:
Sputnik – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Maik Porsch
Hafenweg 9
48155 Münster
+49 (0) 2 51 / 62 55 61-12
porsch@sputnik-agentur.de
http://www.sputnik-agentur.de

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Das Yachthotel Chiemsee in Prien am Chiemsee nimmt seinen Ausbildungsauftrag sehr ernst.

Das Vier-Sterne-Hotel in Prien bietet bereits seit über 25 Jahren eine fundierte Ausbildung in den Berufen Hotelfach, Restaurantfach und Küche.

Seit Beginn im März des Jahres 1985 bietet das Yachthotel Chiemsee in Prien einer Vielzahl an jungen Menschen die Möglichkeit, die Ausbildungsberufe Koch/Köchin, Hotelfachfrau/-mann bzw. Restaurantfachfrau/-mann zu erlernen.

Insgesamt ca. 30 Auszubildende befinden sich in der Lehre im Vier-Sterne-Hotel direkt am Chiemsee. Neben seiner außergewöhnlichen Lage am „Bayerischen Meer“, welche von Urlaubsgästen sehr geschätzt wird, zeichnet sich das Yachthotel auch als erstklassiges Tagungshotel aus. Mehrere Auszeichnungen, u.a. 1. und 2. Plätze bei den Wettbewerben „Die besten Tagungshotels in Deutschland“ und „Tagungshotels zum Wohlfühlen“ in den letzten 10 Jahren, bestätigen dies eindrucksvoll.

Jedes Jahr bekommen ca. neun Auszubildende im Hotelfach-/Restaurantfachbereich
sowie ca. vier Köchinnen und Köche die Chance, einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf in der Hotellerie und Gastronomie zu erlernen. Eine fundierte Ausbildung wird durch die langjährigen und sehr erfahreneren Abteilungsleiter gewährleistet. So ist z.B. der Restaurantleiter, Herr Ahmad, seit vielen Jahren im IHK-Prüfungsausschuss und kann die Auszubildenden deshalb zielgerichtet auf die Abschlussprüfung vorbereiten. Neben Arbeitsblättern und Unterweisungen rundet ein betriebsinterner Schulungskalender über das ganze Jahr die praktische Ausbildung ab. So finden in regelmäßigen Abständen u.a. Tee-, Service- und Hygieneschulungen statt oder auch eine Brennerei- und Käsereiführung.
Bei der Auswahl der Bewerber hat sich die jährlich stattfindende Berufsbörse im großen Kursaal in Prien bewährt. Darüber hinaus geht das Yachthotel im November diesen Jahres erstmalig neue Wege: Beim „IHK Azubi Speed-Dating“ in Rosenheim wird der erste, kurze Kontakt zu potentiellen Bewerbern hergestellt.
Nach einem mehrtägigen Schnupper-Praktikum fällt die Entscheidung vor Ort, sowohl für den Bewerber als auch für das Hotel, leichter.

Dass dieses System erfolgreich ist, zeigen die guten Abschlussprüfungen der Auszubildenden. Zahlreiche Staatspreise und Wettbewerbsurkunden zieren die Wände neben der Rezeption. Nach der Lehrzeit können jedes Jahr mehrere Auszubildende übernommen werden und sich teilweise Abteilungsleiterpositionen erarbeiten.
Die ehemalige Personalchefin, Frau Helga Lutz, berichtet „Ich habe schon mehrere hundert Auszubildende im Yachthotel erlebt. Viele kenne ich noch mit Namen und sehe einige ehemalige Auszubildende immer wieder. Ein großer Teil hat hervorragende Karrieren in der ganzen Welt gestartet.“

Für dieses Jahr 2012 sind noch einzelne Ausbildungsplätze im Yachthotel Chiemsee frei. Schriftliche Bewerbungen können direkt an die Direktion des Yachthotel gesendet werden – z.Hd. von Frau Katrin Heinz (stellv. Direktorin) oder Herrn Christoph Tacke (Direktor).

Das Yachthotel Chiemsee in Prien ist ein 4-Sterne-Hotel in direkter Seelage am Westufer des Chiemsee gelegen. Privat- und Tagungsgäste fühlen sich gleichermaßen wohl. 102 Zimmer und Suiten stehen zur Verfügung, genauso wie: Hallenbad, Außenwhirlpool, Sauna, See-Restaurant, See-Terrasse, große Hotelwiese, eigener Badestrand, größte Segelyacht auf dem Chiemsee uvm.
Yachthotel Chiemsee GmbH
Christoph Tacke
Harrasser Str. 49
83209 Prien
info@yachthotel.de
080516960
http://www.yachthotel.de