Tag Archives: Autoimmunerkrankung

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Nabelschnüre von Neugeborenen

Wertvoller Rohstoff für Stammzelltherapien

sup.- Ob Herzinfarkt oder Schlaganfall, ob Autoimmunerkrankung, Parkinson oder Alzheimer: Bei all diesen Erkrankungen erwarten Mediziner eine Ausweitung der Behandlungsmöglichkeiten mit Stammzellen. Für die Nutzung dieser Ursprungszellen, die sich zu den verschiedensten Zelltypen des Körpers entwickeln können, gibt es mehrere Quellen. Am besten geeignet für Forschung und medizinische Anwendungen sind unbelastete Stammzellen aus dem Nabelschnurblut bzw. Nabelschnurgewebe eines Neugeborenen. Hier bestehen keine ethischen Bedenken, außerdem ist die Entnahme ohne Risiko für Mutter und Kind. Die Anlage eines Depots mit den Stammzellen ist deshalb eine wertvolle, wenn auch bisher selten genutzte Vorsorgemaßnahme für die Gesundheit des Kindes. „Derzeit entscheiden sich hierzulande im Schnitt lediglich zwei Prozent der Eltern dazu, dass die Stammzellen aus der Nabelschnur für später mögliche medizinische Anwendungen gerettet werden“, erklärt Dr. Wolfgang Knirsch, Vorstandsvorsitzender von Vita 34, der größten privaten Stammzellbank in Deutschland. Das individuelle Stammzelldepot kann hier auch mit einem öffentlichen Depot für die weltweite Stammzellsuche kombiniert werden ( www.vita34.de).

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„Bauchschmerzen nach Dinkel-Brötchen?“ – Verbraucherinformation der DKV

Zöliakie: Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

"Bauchschmerzen nach Dinkel-Brötchen?" - Verbraucherinformation der DKV

Wer an einer Zöliakie erkrankt ist, sollte auf Backwaren aus Weizen, Roggen, Dinkel & Co. verzichten (Bildquelle: ERGO Group)

Durchfall, Bauchkrämpfe und Unwohlsein: Wer nach dem Essen regelmäßig an solchen Symptomen leidet, könnte an Zöliakie erkrankt sein und verträgt damit kein Gluten. Rund ein Prozent der Deutschen ist von dieser Autoimmunerkrankung betroffen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, fasst Symptome und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

Was ist Zöliakie und wer kann daran erkranken?

Gluten, ein in vielen Getreidesorten enthaltenes Klebeeiweiß, kann der Darm generell nur schwer verdauen. Denn Glutene bleiben an der Wand des Dünndarms hängen. Da sich ein Großteil des Immunsystems in diesem Darmstück befindet, kann es zu autoimmunen Reaktionen kommen. Um das zu vermeiden, entwickelt der Darm bereits sehr früh eine Immuntoleranz gegen das Eiweiß Gluten. Bei Menschen mit einer genetischen Disposition zur Autoimmunkrankheit Zöliakie – und dies sind 25 bis 35 Prozent der Bevölkerung – fehlt dieser Schutzmechanismus oder ist gestört. „Aber nicht jeder mit der genetischen Disposition erkrankt auch: Insgesamt leidet rund ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland an Zöliakie“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Wer Gluten schlecht verträgt, kann es aber auch mit einer Nahrungsmittelallergie oder einer Glutensensitivität zu tun haben. Im Gegensatz zur Zöliakie ist dann die Darmschleimhaut intakt und es sind keine Antikörper nachweisbar.

Symptome und Diagnose

„Eine Glutenunverträglichkeit macht sich nach dem Verzehr verschiedener Getreidesorten wie beispielsweise Weizen, Roggen oder Dinkel bemerkbar“, schildert Dr. Reuter die Auslöser. Das im Getreide enthaltene Gluten führt zu einer Entzündung des Dünndarms. Die Folge: Bauchkrämpfe, Durchfall und ein allgemeines Unwohlsein. Nehmen Betroffene trotz Unverträglichkeit weiterhin Gluten zu sich, kann der Körper wichtige Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Vitamine nicht mehr aufnehmen. Der Grund: Normalerweise nimmt die Darmschleimhaut die Nährstoffe auf. Ist sie entzündet, funktioniert das nur noch eingeschränkt. Der Körper ist damit dauerhaft unterversorgt. So können eine Reihe von Beschwerden entstehen, zum Beispiel Eisenmangel, Wachstumsstörungen oder Knochenerkrankungen. Wer nur gelegentlich nach dem Verzehr von Getreideprodukten Symptome bemerkt, sollte nicht gleich von einer Zöliakie ausgehen. Bei regelmäßigen Beschwerden ist allerdings ein Besuch beim Hausarzt ratsam. „Die Diagnose einer Zöliakie ist zweistufig“, erklärt Dr. Reuter. Für den ersten Nachweis ordnet der Arzt eine Blutuntersuchung an. Damit prüft er, ob das Blut Antikörper gegen Transglutaminase, Endomysium und Gliadin enthält. Bei positivem Befund ist zur Absicherung der Diagnose dann meist noch eine Biopsie des Dünndarms notwendig, um den Zustand der dortigen Schleimhaut untersuchen zu können.

Was können Betroffene tun?

„Wer an Zöliakie erkrankt ist, sollte eine glutenfreie Diät einhalten“, empfiehlt der DKV Experte. Gluten kommt in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Dinkel, Emmer, Kamut, Gerste und Hafer vor. Die meisten Brote, Brötchen, Nudeln, Kekse und handelsüblichen Kuchen sind damit leider tabu. Da Gluten gut geliert, findet es sich auch als Stabilisator in vielen weiteren Lebensmitteln, beispielsweise in Gnocchi, Speiseeis, Pommes frites, Schokolade und fettreduzierten Produkten. Alle anderen Nahrungsmittel können Betroffene problemlos zu sich nehmen – es sei denn, es liegen weitere Unverträglichkeiten oder Allergien vor. Als Alternative zu Weizen und Co. kommen Reis, Mais, Hirse, Amarant, Buchweizen und Quinoa in Frage. Diese Getreidesorten sind für Zöliakiepatienten gut verträglich. Auch für glutensensitive Patienten empfiehlt sich eine entsprechende Ernährung. Im Gegensatz zu Zöliakiepatienten müssen sie die Diät weniger streng einhalten und können individuell austesten, wie viel Gluten der Körper verträgt. Übrigens: Für Gesunde empfiehlt sich eine glutenfreie Ernährung nicht. Denn wer Gluten meidet, verzichtet beispielsweise auch auf Vollkorn – und damit auf wichtige Ballaststoffe, die für einen gesunden Darm wichtig sind.
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Aktuelle Nachrichten Familie/Kinder Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Kinder mit Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) gibt es auch bei Kindern und Jugendlichen!

 

Multiple Sklerose ist kein Hindernis für ein erfülltes Leben mit Plänen und Träumen. Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen, indem sie offen und ehrlich über die Erkrankung sprechen.

Die Diagnose Multiple Sklerose (MS) wird für die Betroffenen und ihre Angehörigen immer ein Schock sein. Kinder und Jugendliche müssen sich zusätzlich zu den Herausforderungen der Pubertät mit dieser Erkrankung auseinandersetzen.

Zirka drei bis sechs Prozent aller MS-Betroffenen erkranken bereits vor dem 17. Lebensjahr an dieser Autoimmunerkrankung, dabei sind die meisten MS-Patienten im Kindesalter zwischen 10 und 16 Jahre alt.

Lehrer sowie auch die Mitschüler wissen oft viel zu wenig über die Multiple Sklerose Erkrankung, daher werden die Symptome der MS schnell als Interesselosigkeit, Unvermögen oder Faulheit fehlgedeutet.

Besonders während längerer Krankheitsphasen ist es für das Kind wichtig, den Kontakt zu Mitschülern zu pflegen.

 

Buchdaten:

Kinder mit Multiple Sklerose

Buchautoren: Eva Schatz & Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

9783741272356 – 1,99 €

 

Diese Presse darf ausschließlich zu informativen, persönlichen und NICHT-kommerziellen Zwecken verwendet werden. Sie dürfen diese Presse ansehen, drucken, kopieren und weitergeben unter folgenden Bedingungen: Die Presse darf nur verwendet werden für den persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch. Die Presse muss bei einer Kopie oder bei einem Teilausschnitt alle rechtlichen Informationen wie das Originaldokument sowie auch das Copyright-Recht „© 2018 Jutta Schütz“ enthalten. Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt.

 

Firmeninformation:

Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

Pressekontakt:

Jutta Schütz

Achenkamp 0

D-33611 Bielefeld

info.schuetz09@googlemail.com

www.jutta-schuetz-autorin.de/

www.die-gruppe-48.net

Aktuelle Nachrichten Gesundheit/Medizin Rat und Hilfe Wissenschaft/Forschung

Ist Multiple Sklerose ansteckend?

Die MS-Erkrankung (Multiple Sklerose) ist eine Autoimmunerkrankung, die die Nervenleitfähigkeit in Mitleidenschaft zieht.

 

Bis heute sind Ursachen und Auslöser der MS-Erkrankung noch nicht vollständig erforscht.

Die Krankheit ist nicht heilbar – sie kann nur in ihrem Fortschreiten aufgehalten oder bestenfalls zum Stillstand gebracht werden.

Multiple Skilerose (MS) wird NICHT durch Bakterien, Pilze oder Viren ausgelöst und es handelt sich auch nicht um eine Infektion.

MS ist daher nicht ansteckend!

 

Die Schuld am Ausbruch einer MS trägt eine Fehlsteuerung des Immunsystems – die Immunabwehr bildet Antikörper gegen das körpereigene Gewebe. Diese heften sich vorzugsweise an das Myelin (Substanz, die die Enden von Nervenfasern schützend umhüllt).

Diese Entzündungen beschädigen die Schutzschicht. Das darunter liegende Nervengewebe kann vernarben. Dadurch ist die Leitfähigkeit der betroffenen Nerven eingeschränkt. Solche Schäden können überall im Gehirn auftreten, entsprechend vielfältig sind die Folgen.

 

Bücher über MS finden Sie auf der Webseite:

https://www.jutta-schuetz-autorin.de/

 

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Symptome der Multiplen Sklerose

Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche, autoimmunologisch bedingte Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Autoimmunerkrankungen gehen auf eine komplexe Fehlsteuerung des Immunsystems zurück. Beteiligt sind u. a. die zelluläre Abwehr, insbesondere die T-Zellen, verschiedene B-Zellen sowie Mediatoren wie z. B. Zytokine. Die Multiple Sklerose wird in drei Formen (RRMS, SPMS und PPMS) unterteilt. Mehr als 80 % aller MS-Erkrankungen beginnen schubförmig (relapsing-remitting MS, RRMS). Diese geht nach mehrjährigem Verlauf bei etwa zwei Drittel der Betroffenen in eine sekundär progrediente MS (SPMS) über. Die Symptome können äußerst vielgestaltig sein. Oft sind Sehstörungen das Erstsymptom, klassischerweise auch Sensibilitätsstörungen (Kribbeln, Taubheitsgefühle). Es treten aber auch Gleichgewichts- bzw. Koordinationsstörungen (z. B. Ataxie), motorische Symptome (z. B. Tremor, Muskelschwäche bis hin zur Parese), Sprachstörungen und vegetative Symptome (z. B. Blasenfunktionsstörungen) auf.

Im Journal MEDIZIN ASPEKTE (http://medizin-aspekte.de) erfahren Sie im Artikel “ Multiple Sklerose (MS) – Informationen über eine Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS)
(http://medizin-aspekte.de/multiple-sklerose-ms-informationen-autoimmunerkrankung-zentrales-nervensystem-zns/) mehr über MS, ihre Symptome und therapeutischen Möglichkeiten.

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen. Einen besonderen Fokus bildet die Prävention. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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Redaktion MEDIZIN ASPEKTE / MCP Wolff GmbH
Martina Wolff
Gugelstr. 5
67549 Worms
06241-955421
info@mcp-wolff.de
http://medizin-aspekte.de

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Sonnenbank sei Dank: Abhilfe für Psoriasis-Patienten

28.12.2011

Fast zwei Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Psoriasis, Schuppenflechte. Dermatologen raten den Betroffenen oft dazu die Sonnenbank zu besuchen, um den Juckreiz zu mildern.

Warum die UV-Strahlen von Sonne und Solarium den Juckreiz der chronischen „Volkskrankheit“ lindern oder sogar heilende Wirkung auf die Schuppenflechte haben, war bisher nicht bekannt.
Forscher der Universität München konnten nun die Wirkungsmechanismus entziffern, welchen Sonne und Solarium auf die Schuppenflechte hat:
Die Schuppenflechte (Psoriasis) entsteht durch eine Fehlreaktion des Immunsystems. Diese ist vergleichbar mit anderen Autoimmun-Erkrankungen wie Diabetes 1 oder Multiple Sklerose. Hier wendet sich das Immunsystem gegen die gesunden Zellen des eigenen Körpers. Der Körper gerät aus dem Gleichgewicht. Dadurch werden die Zellen der Oberhaut, die Keratinozyten, angegriffen, welche sich daraufhin vermehren, entzünden und zu jucken beginnen.

Das Abwehr-Protein, welches diese Kettenreaktion bis hin zum Jucken stoppen kann, wurde nun von Forschern entdeckt. Es trägt die Bezeichnung Cathelicidin LL-37 und wird hauptsächlich durch das Sonnenschein-Vitamin, das Vitamin D gesteuert. Die Bildung von Vitamin D wird durch UVB-Strahlen der Sonne oder des Solariums in der Haut angeregt. Damit wäre der Wirkungskreislauf der Sonne bzw. des Solariums auf die Schuppenflechte aufgeklärt.

Die positive Auswirkung von Sonne auf Psoriasis-Patienten konnten Norwegische Wissenschaftler schon vor einiger Zeit nachweisen. In einer Studie setzte man 20 Probanden 15 Tage lang kontrolliert den Sonnenstrahlen der kanarischen März-Sonne aus. In dieser Zeit stieg der Vitamin D-Wert der Probanden fast auf das Doppelte an. Als Resultat verbesserten sich die Psoriasis-Werte (PASI) um 72,8 %.
Dadurch scheint wieder einmal die heilende Wirkung von Sonne bestätigt.

Janine Jung

Studie: J. Schauber et. al.. Cytosotic DNA Triggers Inflammasome Activation in Keratinocytes in Psoriatic Lesions. Sci. Transl. Med. 3. 82ra38 (2011)

Der Bundesfachverband Besonnung (BfB) ist die Interessenvertretung der kommerziellen Anbieter von Besonnungs- und verwandten Dienstleistungen.
Die Mitglieder des Verbandes stehen in Ihrem Angebot an Ihre Kunden für ein Höchstmaß an Wohlbefinden und Sicherheit.
Der BfB
– fördert die Verbreitung von Informationen über Sonne und Besonnung in Presse und Öffentlichkeit,
– unterstützt technische und wissenschaftliche Forschung in diesen Feldern,
– wirkt mit an staatlichen und privaten Initiativen für eine optimale Markt- und Berufsordnung,
– unterstützt die Mitglieder beim Erwerb von Fachqualifikationen und fördert Innovationen bei den angebotenen Dienstleistungen.
Bundesfachverband Besonnung – Licht ist Leben
Heike Moser
Talblick 24
77960 Seelbach
0 78 23/ 96 29 14

http://www.bundesfachverband-besonnung.de
redaktion@bundesfachverband-besonnung.de

Pressekontakt:
aUF dEN pUNKT & jUNG
Janine Jung
Schumacherstr. 2
63165 Mühlheim
aufdenpunkt@janine-jung.de
0177/9319205
http://www.SonnenNews.de

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HAE – unterschätzte Schwellungen

Wiederkehrende Schwellungen der Haut, der Schleimhäute und der inneren Organe, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können – HAE, Hereditäres Angioödem , ist eine seltene Erkrankung, die vererbt wird. Der Verein HAE-Austria bietet Hilfe zur Selbsthilfe.

Das hereditäre Angioödem ist gekennzeichnet durch ein wiederholtes Auftreten von zum Teil schmerzhaften Schwellungen der Haut und Schleimhäute. Die Hautödeme sind häufig gerötet und schmerzen, jucken aber nicht. Tagelange Schmerzattacken im Magen-Darm-Bereich können auftreten. Kommen die Schwellungen im Bereich der oberen Atemwege vor, können diese unbehandelt lebensbedrohlich werden.
Wie oft, wann und wo die schmerzhaften Ödeme auftreten kann keiner vorhersagen. Manche Patienten erleiden eine Attacke einmal in Ihrem Leben, andere einmal die Woche. Die Ursache des hereditären Angioödem ist ein genetischer Defekt. Der Körper stellt dabei entweder zu wenig von dem Protein C1-INH her (Typ1-HAE) oder es ist nicht funktionsfähig (Typ2-HAE).
Häufig werden anhand der auftretenden Symptome Erkrankungen wie Allergien oder Darmkoliken diagnostiziert. Bei Patienten, deren Schwellungen ausschließlich auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt sind, ist eine Diagnose auf HAE besonders schwierig. Neben dem Nachweis der Erkrankung anhand der Familiengeschichte kann letztendlich nur mehr eine Laboranalyse genauen Aufschluss bringen. Erst wenn die Diagnose eindeutig belegt ist, kann mit der Therapie begonnen werden. Die verschiedenen Therapieformen haben unterschiedliche Ziele. Bei der Akuttherapie ist oberste Priorität die Ödembildung so rasch wie möglich zu stoppen. Bei Patienten, bei denen Attacken mindestens einmal im Monat auftreten, kommt die Langzeitprophylaxe zum Einsatz.
HAE ist selten und wird nur schwer erkannt. Die österreichische Selbsthilfegruppe HAE hat sich zusammengeschlossen, um für jene Menschen, welche an einer seltenen Erkrankung leiden, eine Kommunikationsplattform zu schaffen. Ziel ist die dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität von Betroffenen und deren Angehörigen. Ein weitgehend normales Leben zu führen ist möglich, die Selbsthilfegruppe unterstützt die Patienten, ihr Ziel zu erreichen – http://www.hae-austria.at/
HAE-Austria besteht aus Betroffenen, Angehörigen und Interessenten, die sich zusammengeschlossen haben, um für jene Menschen, die in irgendeiner Weise mit dieser seltenen Erkrankung zu tun haben, eine Kommunikations-Plattform zu schaffen.
Österreichische Selbsthilfegruppe für Hereditäres Angioödem (HAE – Austria)
Adelheid Huemer
Schallenbergstraße 10
4174 Niederwaldkirchen
office@hae-austria.at
0681 / 10511377
http://www.hae-austria.at