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Dr. Anemone Bippes: Wir müssen mehr tun gegen Motorradlärm!

Motorradfahrer aus der Anonymität holen – mobile Messanlagen, die in beide Richtungen blitzen werden dem Spuk ein Ende bereiten

Die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Baden-Baden / Rastatt, Dr. Anemone Bippes, engagiert sich im Kampf gegen den Verkehrslärm.“Wir müssen rücksichtslose Motorradfahrer aus der Anonymität holen.“ Viel sei in den vergangenen Jahren unternommen worden gegen Motorradlärm. „Aber noch immer brettern risikofreudige Motoradfahrer am Wochenende über die B500. Das gesamte Oostal wird dann zu einer Klangkulisse hochgezüchteter Rennmotoren“, so Dr. Anemone Bippes.

„Verkehrslärm macht krank. Nur mit einem breiten überregionalen Bündnis gegen den Lärm können Verbesserungen erzielt werden“, ist sich Dr. Anemone Bippes sicher. „Im Odenwald, in der Eifel und in vielen anderen Regionen gibt es Bündnisse und Bürgerinitiativen. Nur gemeinsam wird man erfolgreich gegen den Verkehrslärm vorgehen können“, so Dr. Anemone Bippes, für die rechtliche Bestimmungen für die Zulassung und den Betrieb von Motorrädern unausweichlich sind.

Die Belastung der Bevölkerung durch Motorradlärm, so Dr. Anemone Bippes, stelle ein zentrales Problem des Umwelt- und Gesundheitsschutzes dar. Dies gelte insbesondere in ,,ruhigen“ Gegenden, die viele Menschen zur Erholung nutzen. „Laute Motorräder sind in aller Regel manipuliert. Die Strafbarkeit muss meiner Meinung nach drastisch verschärft werden. Motorräder müssen leiser werden. Auch kann es nicht sein, dass Motorradfahrer weitgehend straffrei mit Vollgas über die B500 brettern können. Geblitzt wird vorwiegend von vorne – das Nummernschild ist beim Motorrad jedoch hinten angebracht. Diskutiert werden deshalb Frontkennzeichen für Motorräder und persönliche Helmkennzeichen. Sicher werden wir auch auf mobile Blitzanlagen setzen können, die ein zeitgleiches Blitzen in beide Richtungen erlauben. Dann wird der Spuk ein Ende haben“, so Dr. Anemone Bippes.

Privater Blog von Dr. Anemone Bippes.

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Warum in die Ferne schweifen …

Wer sich über intelligente Verkehrskonzepte informieren will, der sollte Reutlingen besuchen

Beispielhafte innovative Verkehrskonzepte, die zu Baden-Baden passen, findet man nach Auffassung von Dr. Anemone Bippes, Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung Baden-Baden / Rastatt, weniger in Zermatt oder Saas-Fee, sondern im nahen Reutlingen.

„Seit dem 1. Januar 2019 kostet Busfahren in Reutlingen mit dem neuen Jahres-Abo nur noch 1 Euro am Tag. Tagestickets für Erwachsene schlagen nur noch mit 3,50 statt bislang 4,40 Euro zu Buche. Auch die Schüler profitieren von dem innovativen Verkehrskonzept: Schüler-Monatskarten kosten in Reutlingen ab sofort nur noch 30 statt bislang 44,10 Euro. Die Zustimmung ist groß – bis zu 20 Prozent mehr Fahrgäste werden erwartet. Mit einer breit angelegten Info-Kampagne bekommt der neue Personennahverkehr in Reutlingen einen zusätzlichen Schub in die richtige Richtung. Reutlingen ist in Sachen Verkehrskonzepte unbedingt eine Reise wert. Da braucht es keinen teuren Ausflug der Baden-Badener Stadträte ins ferne Zermatt“, meint Dr. Anemone Bippes.

Zu prüfen sei, so Dr. Anemone Bippes, ob hierzu auch Fördermittel zur Verfügung stehen – beispielsweise aus dem „Sofortprogramm saubere Luft“. „So oder so – die günstigen Preise für den ÖPNV in Reutlingen sind ein echter Anreiz, das Auto stehen zu lassen. Auch der Einzelhandel wird sich freuen. Die sogenannte „Wabe 220″ umfasst neben Reutlingen auch Pfullingen, Eningen unter Achalm, Pliezhausen, Walddorfhäslach und Wannweil sowie die interkommunalen Gewerbegebiete Mahden und Mark West. Es wäre auch für Baden-Baden wichtig, dass wir über den Tellerrand hinausschauen“, so Dr. Anemone Bippes.

Eine Pressemitteilung der MIT Baden-Baden / Rastatt. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT ist meinungsbildend, nimmt Einfluss auf politische Entscheidungen und setzt sich für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.

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Irrwitz aus dem Wolkenkuckucksheim

Als „Irrwitz aus dem Wolkenkuckucksheim“ bezeichnet die Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung (MIT) Baden-Baden / Rastatt den Vorschlag, die Innenstadt von Baden-Baden für Autos zu sperren. Stadtrat Schmoll macht sich stark für die Idee. „Dass auch Baden-Badens Dezernent Uhlig mit diesem Gedanken spielt, macht die Sache nicht besser“, meint der Bezirksvorsitzende der Mittelstandsvereinigung Rolf Buttkus.

„Zahlreiche erboste Anrufe von Unternehmern, darunter vor allem Einzelhändler, haben die MIT erreicht. Sie haben kein Verständnis für den Vorschlag, der ohne Frage Umsatzeinbußen bedeuten würde. Baden-Baden und Zermatt oder Saas-Fee sind mitnichten vergleichbar. Das sind Ferienorte, die fast ausschließlich vom und für den Tourismus leben. Die Konkurrenzsituation ist dort überschaubar. Wem die Verkehrssituation in Baden-Baden zu kompliziert ist, der hat eine große Auswahl – mit Bühl, Rastatt, Achern oder Roppenheim. Wir brauchen endlich ein umfassendes Verkehrskonzept für Baden-Baden. Es muss Schluss sein mit Flickschusterei“, so Rolf Buttkus.

„Ein „großer Wurf“ für Baden-Baden wäre es, wenn wir den Personennahverkehr endlich attraktiv gestalten würden. Davon hätten alle was – Familien, Einzelhändler, Touristen. Ja sogar die Besitzer von Seniorentickets. Was Schmoll nicht weiß – eine Familie mit zwei Kindern, die von der Cite aus mit dem Bus in die Innenstadt fahren will, bezahlt für die Bustickets im günstigsten Fall 10,90 Euro. Und das nur dann, wenn beide Kinder unter 14 Jahre alt sind. Fahren zwei Paare liegt der Preis bei 19,20EUR hin und zurück. Ich meine, es wäre an der Zeit, den Personennahverkehr so interessant zu machen, dass die Menschen ihn auch nutzen. So bekommen wir auch die Blechlawinen aus der Innenstadt“, meint Dr. Anemone Bippes.

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Dr. Anemone Bippes: AfD ist die deutsche Brexit-Partei

„Mit der AfD würden wir auch in Deutschland britische Verhältnisse bekommen. Städte wie Baden-Baden, Rastatt und Bühl, Bundesländer wie Baden-Württemberg sind die Verlierer des AfD-Programms“

Aus Sicht von Dr. Anemone Bippes, Vorsitzende der MIT Baden-Baden / Rastatt, wird die Politik der Rechtspopulisten immer radikaler. Auf einem Bundesparteitag hat die AfD den Austritt Deutschlands aus der EU als zentrales Ziel in ihr Wahlprogramm aufgenommen. Falls sich die Reform der EU nicht nach den Vorstellungen der AfD gestaltet, soll Deutschland „in angemessener Zeit“ austreten. „Mit der AfD würden wir auch in Deutschland britische Verhältnisse bekommen. Städte wie Baden-Baden, Rastatt und Bühl, Bundesländer wie Baden-Württemberg und Deutschland insgesamt sind die Verlierer des AfD-Programms. Wir müssen Europa erneuern. Aber niemals dürfen wir Europa verlassen oder gar zerstören“, so Dr. Anemone Bippes.

Es sei geradezu lächerlich, wie alte Männer auf dem AfD-Bundesparteitag tagelang um die aussichtsreichen Plätze für die Wahl des Europäische Parlament gerungen hätten – „schließlich will die AfD das direkt gewählte Parlament besser heute als morgen abschaffen“, so Dr. Anemone Bippes.

„Der Verweis von Gauland auf seinen, wie er gerne betont, „gärigen Haufen“, kann keine Entschuldigung für eine Politik ohne Sinn und Verstand sein. Die AfD ist im Bundestag, in allen Länderparlamenten und auch im Europäischen Parlament vertreten. Überwiegend sind es Protestwähler, die der AfD ihre Stimme geben. Vor allem diesen Wählern will ich zurufen: Wer bei der Europawahl und Kommunalwahl im kommenden Mai die AfD wählt, der stärkt nicht nur den äußersten rechten Rand, sondern wählt eine Politik, die den wirtschaftlichen Ruin Deutschlands bedeuten würde. Deutschland ist wirtschaftlich stark; wir leben in Frieden mit unseren Nachbarn – das sind Errungenschaften der europäischen Integration.

Die AfD träumt indes von einer Retro-Gesellschaft und ist dafür sogar bereit, alles über Bord zu werfen, worauf der Wohlstand der Bundesrepublik Deutschland beruht. Die AfD unterschätzt die Wählerinnen und Wähler“, ist sich Dr. Anemone Bippes ganz sicher. „Der Brexit ist alles andere als eine Verheißung.“

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„Novelliertes Glücksspielrecht sollte auch die digitale Transformation der Glücksspiellandschaft abbilden.“

Otto Wulferding

Stellungnahme der Spielbanken vor der Ministerpräsidentenkonferenz zum Glücksspielrecht

Vom 24. bis 26. Oktober 2018 findet die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) in Hamburg statt. Eines der Themen hier dürfte das in Länderhoheit geregelte Glücksspiel sein. Der bisherige Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland (GlüStV) vom 15. Dezember 2011 endet am 30. Juni 2021. Eine Neugestaltung wird auf die bisherige Rechtsprechung und deren Umsetzung abstellen. So unterzeichneten die Ministerpräsidenten der Länder im Frühjahr 2017 zwar den Entwurf zum Zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertrag. Er wurde jedoch nicht rechtswirksam, da nicht alle Bundesländer – wie erforderlich – den Staatsvertrag bestätigten. Schleswig-Holstein stimmte nicht zu, so dass es keinen bundesweiten Konsens gibt hinsichtlich der Konzessionierung der Anbieter von Online-Casinos oder Online-Sportwetten.

Trotz dieser fehlenden Gesetzesgrundlage wächst der Markt für Online-Glücksspiel und Sportwetten im zweistelligen Prozentbereich, besonders präsent sind Anbieter des Auslandes. „Wenn die Internet-Angebote der global player unkontrolliert verfügbar sind, gefährdet dies den öffentlichen Auftrag an die staatlich-konzessionierten Spielbanken in Deutschland, illegale Spielangebote einzudämmen und sicheres Spiel anzubieten“, sagt Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Spielbankenverbandes DSbV. „Aktuell erleben wir einen nahezu rechtsfreien virtuellen Raum des Online-Glücksspiels.“
Wulferding kritisiert ein Vollzugsdefizit, wenn etwa Wettanbieter öffentliche Werbung machen, obwohl dies de jure eingeschränkt ist: „Es besteht Regelungsbedarf. Denn es gibt Spielerschutzvorgaben und Werberichtlinien, die der Staat kontrollieren sollte und muss.“ Gerade in sensiblen Bereichen wie dem Glücksspiel müsse der Staat dem Bürger Rechtssicherheit bieten: „Durch virtuelle Casinos verliert der Fiskus nicht nur Steuereinnahmen. Auch der Bürger verstößt gegen das Gesetz, wenn er in Online-Casinos spielt. Sie erfüllen zudem nicht die Auflagen, die für Spielbanken Normalität sind – bei Spielerschutz, Sicherheit der Zahlungsströme, fairen Spielregeln.“

Kontakt: Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender DSbV, Werder Straße 4, Villa Schott, 76530 Baden-Baden , Tel: 07221 / 3024 -177, info@deutscher-spielbankenverband.de

 

 

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Digitalisierung erfordert Mut

Diskussionsveranstaltung der Mittelstandsvereinigung Baden-Baden / Rastatt mit Minister Thomas Strobl

Welche großen Chancen die Digitalisierung entwickeln kann, wurde in einer Diskussionsveranstaltung „Digitalisierung – Innovationskraft oder Bedrohung?“ der Mittelstandsvereinigung Baden-Baden / Rastatt, die am 29. August in der Geroldsauer Mühle in Baden-Baden stattfand, deutlich. Über 100 Interessierte folgten der Einladung der Mittelstandsvereinigung. Der eine sieht die Digitalisierung als Chance, der andere verbindet mit ihr große Angst oder gar Bedrohung. Mit Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, der Oberbürgermeisterin von Baden-Baden, Margret Mergen, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe, Dr. Guido Glania und Prof. Frank Widmayer von der Karlshochschule in Karlsruhe konnten kompetente Ansprechpartner in Sachen Digitalisierung gewonnen werden.

„65 Prozent der Grundschüler werden Berufe ausüben, die es heute noch gar nicht gibt“

In ihrem Grußwort verwies Dr. Anemone Bippes, Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung Baden-Baden / Rastatt, auf die Bedeutung der Digitalisierung, die nahezu alle Wirtschafts- und Lebensbereiche neu ordne. Ob die Digitalisierung Innovationskraft oder Bedrohung sei, werde in weiten Teilen vor Ort entschieden. „Schnelles Internet, Mobilität, Online-Handel, moderne Verwaltung – nur wenige Stichworte, die deutlich machen, vor welchen Herausforderungen wir stehen. Die Digitalisierung verändert grundlegend die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben, wie wir konsumieren und kommunizieren. Die Digitalisierung stellt vieles auf den Kopf. Auf die Veränderungen müssen wir uns vorbereiten. Schätzungen gehen davon aus, dass 65 Prozent der Grundschüler einmal Berufe ausüben werden, die es heute noch gar nicht gibt“, so Dr. Anemone Bippes.

Thomas Strobl: „Wir werden diese Chancen nutzen – beherzt und mutig“

In seinem Impulsreferat machte Digitalisierungsminister Thomas Strobl deutlich, dass der Schwerpunkt der Arbeit der Landesregierung auf der Digitalisierung liege. Das Land investiere dafür eine Milliarde Euro. Auch der letzte Schwarzwaldhof werde an das schnelle Internet angeschlossen, ist sich Thomas Strobl sicher. Zentral für den Erfolg der Digitalisierung sei die digitale Infrastruktur, die Ausrüstung der Schulen und die Schulung des Lehrpersonals, die Online Digitalisierung der Verwaltung sowie Sicherheitsfragen. „Je mehr wir uns vernetzen, umso angreifbarer werden wir. Deshalb müssen wir uns schützen und benötigen dafür Regeln. Nur so schaffen wir auch Vertrauen in die Digitalisierung“, so Thomas Strobl. Die Landesregierung habe mit der Cyberwehr in Karlsruhe ein weltweit einmaliges Projekt gestartet – eine Anlaufstelle für Mittelständler, die von Cyberkriminalität betroffen sind. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der IHK Karlsruhe statt. Baden- Württemberg, so Thomas Strobl, solle digitale Leitregion in Europa werden. Nirgendwo stecke so viel Innovationskraft wie in Baden-Württemberg. „Die Digitalisierung ist eine große Chance, die Lebensqualität der hier lebenden Menschen zu verbessern und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Wir werden diese Chancen nutzen – beherzt und mutig“, so der Minister.

Zentrale Rolle der Kommunen bei der Digitalisierung

In der anschließenden Podiumsdiskussion, die von Dr. Anemone Bippes moderiert wurde, unterstrich Margret Mergen, Oberbürgermeisterin der Stadt Baden-Baden, die zentrale Rolle der Kommunen bei der Digitalisierung. Auf ganz unterschiedlichen Ebenen stelle sich die Stadt den Herausforderungen der Digitalisierung. Margret Mergen berichtete über die Teilnahme ihrer Stadt am Landeswettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“. Als eine der „Gewinnerkommunen“ wird Baden-Baden mit bis zu 45.000 Euro dabei unterstützt, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. Auch sei Baden-Baden derzeit bei der Ist- und Zukunftsanalyse mit dem Fraunhofer Institut Stuttgart. Weitere Projekte seien die bereits umgesetzte Kita-Anmeldung Online, die einheitliche Behördennummer 115 als zentrale und kompetente Anlaufstelle für Anfragen an die Verwaltung, die überarbeitete, benutzerfreundliche Webseite der Stadt. Projekte wie E-Akte, E-Rechnung und E-Vergabe seien im Kommen. Beim schnellen Internet im Gigabereich gingen die Stadtwerke voran. Margret Mergen machte deutlich: „Es ist unser Ziel, die Verwaltung auf Vordermann zu bringen und im Sinne der Bürger zukunftsfähig zu machen.“

„Zukunft des stationären Handels mit Einkaufserlebnissen und Beratungsqualität“

Naturgemäß ist auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) von der Digitalisierung betroffen. Hauptgeschäftsführer Dr. Guido Glania erklärte, dass die IHK den Unternehmen in Sachen Digitalisierung und E-Commerce mit Veranstaltungen, als Ansprechpartner und in Weiterbildungen zur Seite stünde. Dem Handel vor Ort machte Dr. Glania Mut. Vor allem bei kleinen und mittelständigen Betrieben werde die Digitalisierung als Herausforderung gesehen: „Wir müssen die Zukunft des stationären Handels durch die Schaffung von Einkaufserlebnissen und Beratungsqualität stärken. Nur so kann man sich erfolgreich gegen die digitale Konkurrenz behaupten.“ Industrieunternehmen in der Region seien mit großem Engagement dabei, Industrie 4.0 umzusetzen und neue Produkte zu entwerfen. Im Bereich der künstlichen Intelligenz arbeite die IHK daran, Unternehmen Chancen aufzuzeigen, zu beraten und zu vernetzen.

Baden-Württemberg hat alle Chancen, eine digitale Vorreiterrolle einzunehmen

Prof. Frank Widmayer verwies darauf, dass der Digitalisierungsprozess geprägt ist durch Volatilität, Ungewissheit, Komplexität und Agilität, kurz VUKA. Es sei schwierig, so Widmayer, sich auf etwas vorzubereiten, von dem man nicht genau wisse, wie es am Ende aussehe: „Wir müssen uns mehr auf den Transformationsprozess vorbereiten als auf das Ergebnis.“ Prof. Widmayer plädierte dafür, die künstliche Intelligenz als neues Hilfsmittel für den Menschen zu begreifen. Der Wandel müsse von der Unternehmensspitze ausgehen. Die Organisation in den Unternehmen und die Führungsstruktur stünden spätestens jetzt auf dem Prüfstand – mit Chancen für die Mitarbeiter.

Die digitale Transformation – darin waren sich die Teilnehmer der Diskussionsveranstaltung vor allem einig – erfordert Mut und die Bereitschaft für Veränderungen. Baden-Württemberg hat mit seinen Unternehmen und seinem starken Mittelstand alle Chancen, eine digitale Vorreiterrolle einzunehmen.

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Weihnachtsspende von Arvato Financial Solutions: 15.500 Euro für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Frauen

Prävention und Frühförderung immer wichtiger

Weihnachtsspende von Arvato Financial Solutions: 15.500 Euro für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Frauen

Spendenübergabe an die lokalen Institutionen in Baden-Baden

Auch 2017 beweist Arvato Financial Solutions wieder Konstanz und führt seine regionale Spendenaktion in Baden-Baden und Umgebung fort. Dabei unterstützt das Unternehmen sechs soziale Institutionen mit insgesamt 15.500 Euro. Der Fokus liegt auf der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Frauen in schwierigen Situationen.

Mit der finanziellen Förderung will das Unternehmen nach den Worten der Geschäftsführung um Kai Kalchthaler und Volker Bornhöft sein lokales Engagement aktiv unterstreichen: „Wir fühlen uns als langjähriger Arbeitgeber in Baden-Baden trotz unserer globalen Geschäfte in 22 Ländern lokal stark verwurzelt. Als Partner und Unterstützer möchten wir mit unserer Spende unserer gesellschaftlichen Verantwortung in der Region nachhaltig und planbar nachkommen. Ihr hohes Engagement und das Herzblut, mit dem Sie Ihre Arbeit leisten – teilweise sogar ehrenamtlich – sind bewundernswert. Das möchten wir mit unserer Förderung anerkennen.“

Arvato Financial Solutions unterstützt auch 2017 das Projekt „Power ohne Gewalt“ des benachbarten Stadtteilzentrums Briegelacker. Die Caritas setzt mit einem wöchentlichen, stadtteilbezogenen Jungstreff direkt an der Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen an. Mit Aktionen zur Stärkung der Eigenverantwortung wie selbständiges Aufräumen des Basketball-Platzes, einer Kennenlern-Rallye durch Baden-Baden und Berufsorientierungs-Aktivitäten erreicht das Stadtteilzentrum seine Zielgruppe sehr effektiv.

Auf der Liste der Empfänger steht außerdem seit vielen Jahren das Frauen- und Kinderschutzhaus Baden-Baden/Rastatt. Die Spende fließt dieses Mal in das neue Projekt „Urlaub vom Problem“, das betroffenen Frauen kleine Alltagsfluchten wie einen Kino- und Schwimmbadbesuch ermöglicht. Zum Begünstigtenkreis gehört seit einigen Jahren auch der Verein CORA gegen sexuellen Missbrauch und Gewalt. Das seit 2015 laufende Projekt Bullerbü wurde aufgrund des weiterhin herrschenden Bedarfs nochmals verlängert und betreut regelmäßig circa 40 Flüchtlingskinder, die unter den Folgen traumatischer Erlebnisse durch Flucht und Vertreibung leiden.

Außerdem fördert Arvato Financial Solutions seit 2001 die Theodor-Heuss-Schule (SBBZ Lernen) – ebenfalls in der unmittelbaren Nachbarschaft des Unternehmens. Hier setzt man darauf, Entwicklungsstörungen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu bewältigen. Die Lehrer versuchen Beziehungsgefüge zu schaffen und den Schülern Erfolgserlebnisse auf künstlerischem, sportlichem oder musikalischem Terrain zu ermöglichen, die dann auf die Lust am schulischen Lernen überschwappen. Mit der Spende wird unter anderem die veraltete Veranstaltungstechnik erneuert und ausgebaut.

Seit 2008 im Empfängerkreis ist das Kinder- und Jugendheim Baden-Baden, ein heilpädagogisches Heim der Jugendhilfe. 2018 wird die Spende u.a. für die Ausstattung der 27 AGs eingesetzt sowie dem Medientraining für die Mitarbeiter, um diese in den neuen Medien fit zu machen. Gefördert wird zudem der Verein „Leselust in Baden“, dessen Ziel es ist, Kindern und Jugendlichen Freude am Lesen und Lesekompetenz zu vermitteln. Mit der letztjährigen Spende wurde die Lesetütenaktion einer Buchhandlung für Erstklässler unterstützt. Die Bücherspende kommt den Bücherkoffern der regionalen Grundschulen zugute.

Der jährliche Spenden-Termin hat sich unterdessen zu einer Konstante im Kalender aller Beteiligten entwickelt, in dem sich das Unternehmen nicht nur über die neuesten Projekte und Herausforderungen informiert, sondern auch ein Austausch zwischen den Institutionen stattfindet. Einigkeit herrschte, dass Prävention und Frühförderung immer wichtiger werden, da viele Probleme durch gesellschaftliche und familiäre Defizite bereits in immer jüngerem Kindesalter auftreten.

Arvato Financial Solutions ist ein global tätiger Finanzdienstleister und als Tochterunternehmen von Arvato zur Bertelsmann SE & Co. KGaA zugehörig.

Rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in 22 Ländern mit starker Präsenz in Europa, Amerika und Asien flexible Komplettlösungen für ein effizientes, internationales Management von Kundenbeziehungen und Zahlungsflüssen. Arvato Financial Solutions steht für professionelle Outsourcing-Dienstleistungen (Finance BPO) rund um den Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus – vom Risikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement, Verkauf von Forderungen und bis zum Inkasso. Dabei steht die Minimierung von Ausfallquoten in der Geschäftsanbahnung und während des Beitreibungsprozesses im Fokus. Zu den Leistungen gehört deshalb auch die Optimierung der Zahlartenauswahl über Ländergrenzen hinweg.

Als Financial Solutions Provider betreut das Unternehmen fast 10.000 Kunden, u. a. aus den Schwerpunktbranchen Handel/E-Commerce, Telekommunikation, Versicherungen, Kreditwirtschaft und Gesundheit und ist damit Europas Nummer 3 unter den integrierten Finanzdienstleistern.

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Erbrecht: Testament anfechten in Baden-Baden

Anwältin für Erbrecht (Baden-Baden): Enterben heißt nicht zwingend, dass der Enterbte leer ausgeht

Erbrecht: Testament anfechten in Baden-Baden

Ein Pflichtteil steht fast jedem zu. (Bildquelle: © fotodo – Fotolia.com)

Wer erbt und wer nicht? Anwältin für Erbrecht aus Kanzlei in Baden-Baden informiert zum Thema „Enterben“ und Testament anfechten
BADEN-BADEN. Meist sind es tiefe Gräben und langjährige Streitereien in der Familie, die einen Menschen dazu bewegen, in seinem Testament ihm nahe stehende Personen vom Erbe auszuschließen. Doch geht das überhaupt? Die Anwältin für Erbrecht Jasmin Zahran von der Kanzlei Hafen-Kemptner-Stiefvater für die mittelbadische Region Bühl, Baden-Baden, Rastatt und Achern schränkt ein: „Durch die Reform des Erbrechts aus dem Jahr 2010 ist der Entzug eines Pflichtteils aus dem Erbe deutlich erschwert worden.“ Grundsätzlich ist der Pflichtteil die Hälfte des Erbteils, der vom Gesetz vorgesehen ist, wenn kein Testament im Todesfall vorhanden ist. Damit ein Pflichtteil vom Erbe entzogen wird, müssen schwerwiegende Gründe wie zum Beispiel eine Verurteilung wegen einer Straftat vorliegen. „Ein sogenannter unsittlicher Lebenswandel reicht zur Begründung nicht aus, um einen Erben vom Pflichtteil per Testament auszuschließen“, betont Rechtsanwältin Jasmin Zahran.

Anwältin für Erbrecht: Stundungen helfen, im Erbfall Notverkäufe zu vermeiden

Die Pflichtteilsregelung hat auch Folgen für den Erben, der den Pflichtteil aufbringen muss. Muss ein Erbe einen Pflichtanteil an Angehörige zahlen, auch wenn diese im Testament nicht berücksichtigt wurden, kann er eine Stundung beantragen. Damit lässt sich vermeiden, dass eine Immobilie im Rahmen eines Notverkaufs zu einem schlechten Preis veräußert werden muss. Grundsätzlich kann also jeder Erbe und nicht nur derjenige, der ein Recht auf einen Pflichtteil hat, eine Stundung beantragen. „Erbversprechen zu Lebzeiten sind nicht bindend“, betont Rechtsanwältin Jasmin Zahran. Nur wenn in einem Erbvertrag festlegt wurde, dass zum Beispiel pflegende Bekannte nach dem Tod einen Erbteil erhalten sollen, entsteht daraus auch ein Anspruch.

Testament anfechten? Anwältin aus Baden-Baden informiert zum Erbrecht

Ist der letzte Wille auch wirklich der letzte Wille? Was, wenn sich zwischen der Festlegung des Testaments und dem Tod des Erblassers in familiärer Hinsicht viel verändert hat, wenn es zum Beispiel eine zweite Ehe gab und Kinder daraus hervorgegangen sind? In einem solchen Fall könnten die Kinder aus der zweiten Ehe beispielsweise ein Testament anfechten. „Wer darüber nachdenkt, ein Testament überprüfen zu lassen, sollte sich in jedem Fall den fachlichen Rat eines Anwalts einholen. Wichtig ist auch: Wer ein Testament anfechten will, muss Fristen einhalten. Auch wer überlegt, ein Erbe auszuschlagen, weil der Verstorbene Schulden hinterlassen hat, sollte sich anwaltlich beraten lassen“, empfiehlt die Anwältin für Erbrecht Jasmin Zahran.

Die Rechtsanwaltskanzlei wurde 1977 in Bühl gegründet und betreut seitdem erfolgreich zahlreiche Mandanten. Die Kanzlei verfügt über eine langjährige Erfahrung u. a. auf den Gebieten des Verkehrsrechts, Familien- und Erbrecht sowie dem Arbeitsrecht. Seit 2017 ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Bühl auch in Baden-Baden vertreten.

Kontakt
Anwaltskanzlei Hafen Kemptner Stiefvater
Dr. Christian Müller
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77815 Bühl
07223 – 97 92 4 – 10
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Elf auf einen Streich

Unter dem Namen „Great Spas of Europe“ möchte ein transnationaler Zusammenschluss UNESCO-Weltkulturerbe werden. Drei Städte, in denen die Kannewischer Collection Thermen betreibt, stammen aus Deutschland – Anlass zur Freude und zu einem Ausblick

Elf auf einen Streich

Die historische Badetradition lebt in der modernen Emser Therme weiter (Bildquelle: kannewischer-collection.com)

Kathedralen, Klöster und Tempelanlagen sind genauso dabei wie Schlösser oder prachtvolle Bürgerhäuser. Aber auch Bergwerke, Fabriken, Türme, Weinkeller und ganze Altstädte gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Insgesamt 814 Einzel- und Flächendenkmäler weltweit wurden seit 1972 auf die gleichnamige Liste genommen. Denn sie alle sind als Zeugnisse vergangener Zeiten besonders schützenswerte Schätze der Menschheit. Demnächst könnte als Novum eine grenzüberschreitende Gruppe dazu kommen. Unter dem Namen „Great Spas of Europe“ haben sich elf Städte aus Deutschland, Tschechien, Österreich, Italien, Frankreich, Belgien und Großbritannien für eine Bewerbung zusammengeschlossen. Sie alle können auf eine lange Tradition als Kurbad zurückblicken, die bis heute in Form historischer Gebäude und Infrastruktur das Ortsbild prägt – angefangen bei Bädern über Casinos und Hotels bis hin zu Gärten und Wandelhallen. Zwei Staaten stellen gleich drei Teilnehmer: Tschechien und Deutschland mit Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen.

An den letzten drei Standorten sorgen die Thermen der Kannewischer Collection dafür, dass das Erbe weiterhin lebendig bleibt. Zwei andere – das italienische Montecatini und Karlsbad in Tschechien – hat Dr. Stefan Kannewischer in der Vergangenheit als renommierter Spezialist in der Bäder-Branche beraten. „Der Entschluss zu einem gemeinsamen Antrag als „Great Spas of Europe“ kam für mich überraschend.“ erklärt er. „Aber ihr besonderer Stellenwert ist mir schon lange klar. Würden sie in die UNESCO-Liste aufgenommen, wäre das absolut angemessen, da sie ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte Europas sind.“ In warmem Thermalwasser gebadet hätten Menschen hier schließlich seit der Römerzeit, was zum Beispiel die auf Kaiser Caracalla zurückgehenden Ruinen in Baden-Baden anschaulich belegen. Im 19. Jahrhundert habe sich dann das Kurwesen an verschiedenen Orten zur vollen Blüte entwickelt, bei dem es um eine Kombination aus Sommerfrische, heilsamen Anwendungen und gesellschaftlichen Zusammenkünften gegangen sei. Heute findet dieser Trend seine Fortsetzung rund um die Themen selbstfinanzierter Erholung, Wellness und Prävention, nachdem die Kur nach dem Zweiten Weltkrieg für einige Zeit in staatliche Obhut gekommen sei. Sollte die Entscheidung des UNESCO-Komitees zugunsten der „Great Spas of Europe“ ausfallen, wäre das daher für Dr. Kannewischer ein ebenso willkommenes wie „wertvolles Label“.

Für renommierte Kurorte wie Baden-Baden und Bad Kissingen mag eine solche Auszeichnung ein weiteres Qualitätsprädikat sein. Dem weniger bekannten Bad Ems könnte sie einen regelrechten Bekanntheitsschub bescheren. Das rheinland-pfälzische Städtchen war zwar schon im Mittelalter für seine wohltuenden Thermalquellen bekannt, wurde in der Barock-Zeit durch eine Fürstin aus dem Hause Nassau-Oranien mit einem prächtigen Badeschlösschen bereichert und galt im 19. Jahrhundert als eines der „Top-Bäder Europas“ mit illustren Gästen wie dem russischen Zar, Jacques Offenbach oder Richard Wagner, so Dr. Hans-Jürgen Sarholz vom Museum und Stadtarchiv Bad Ems. Heutzutage allerdings sorgen die prachtvollen Bauten am Ufer der Lahn bei vielen Besuchern wie eine „Fata Morgana“ für einen „Überraschungseffekt“, weil sie hier nichts Derartiges erwarten. „Auf die Idee einer Bewerbung wären wir wohl nicht selbst gekommen.“ fasst der profunde Kenner der Stadtgeschichte und Buchautor zusammen. „Vielmehr wurden wir von den Tschechen angesprochen, die bei diesem Projekt federführend sind.“ Eine Erfolgsgarantie gebe es nicht und wegen der vielen Vorbereitungen für eine „hieb- und stichfeste Begründung“ noch jede Menge Arbeit. Dennoch findet er das Vorhaben vielversprechend: „Für uns wäre der Weltkulturerbe-Titel eine Riesen-Chance“, blickt er hoffnungsvoll in die Zukunft. Bis 2018 würden die Unterlagen eingereicht, ab Frühjahr 2019 sei mit einer Entscheidung zu rechnen, die Bad Ems in Form eines „Ritterschlags“ eine „breite Wahrnehmung in der Öffentlichkeit“ bescheren könnte. Ein Besuch lohnt sich aber schon heute: Von der modernen Therme, die Ende 2012 eröffnet wurde, führt ein 15-minütiger Spaziergang durch die Viktoriaallee und den Kurpark in eine „ganz andere Welt“: „In den letzten Jahren hat sich schon viel getan“, freut sich Dr. Sarholz. „Vor der Brunnenhalle bis zum Kurhaus haben wir eine tolle Substanz, aus der wir noch mehr machen können. Alle Bausteine dazu sind bereits vorhanden.“ Weitere Informationen unter: www.kannewischer-collection.com

Kannewischer Collection
Bewegung, wechselwarme Badeverfahren, körperliche und mentale Ruhephase – das sind die vier Bausteine, auf denen die Philosophie der Kannewischer Collection beruht. Hinzu kommt ein hoher Anspruch an Qualität, Sauberkeit und Service als Basis für das Wohlbefinden der Besucher. Architektonisch setzen alle sechs angeschlossenen Thermen auf außergewöhnliches Design, das regionale Besonderheiten aufgreift und je nach Standort einen eigenen Charakter hat – egal ob Caracalla-Therme oder Friedrichsbad in Baden-Baden, Emser Therme in Bad Ems, VitaSol Therme in Bad Salzuflen, Spreewald Therme und Spreewald Thermenhotel in Burg (Spreewald) oder KissSalis Therme in Bad Kissingen. Mit dem Anspruch, führender Wellness-Dienstleister zu sein, hat sich das Familienunternehmen, dessen Leidenschaft seit über 40 Jahren Bäder sind und das von Dr. Stefan Kannewischer geführt wird, erfolgreich etabliert.

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Finanzen/Wirtschaft Regional/Lokal

Württembergische Spielbanken: Stärkste Ländergesellschaft Deutschlands mit über 82 Mio. Euro Ertrag und 4,8 Prozent Plus in 2016

Bilanz 2016: Stuttgart drittstärkstes Casino in den Kategorien „Umsatz“ und „Besucherzahl“ Baden-

Die Baden-Württembergischen Spielbanken Deutschlands erreichten im Geschäftsjahr 2016 einen Gesamt-Bruttospielertrag (BSE) von 82,07 Mio. Euro. Damit liegt der „Umsatz“ 4,8 Prozent über dem Ergebnis 2015 und über den Ergebnissen der Vorjahre. So erzielten die drei Casinos an den Standorten Stuttgart, Baden-Baden und Konstanz 2015 78,3 Mio. Euro, im Jahr 2014 lag der Bruttospielertrag bei 68,9 Mio. Euro.

Im bundesweiten Vergleich der Bundesländer liegt Baden-Württemberg mit den Baden-Württem-bergischen Spielbanken (im BSE-Vergleich) an erster Stelle vor den Spielbanken im einwohnerstärk-sten Bundesland Nordrhein-Westfalen (Aachen, Bad Oeynhausen, Hohensyburg, Duisburg). Bei der Reihenfolge der Besucher und umsatzstärksten Einzel-Spielbanken nimmt Stuttgart Platz 3 ein, hinter der Berliner Spielbank am Marlene-Dietrich Platz und knapp nach der Groß-Spielbank Duisburg. Die Besucherzahl an den drei Standorten blieb mit 593.542 nahezu gleich (2015: 88.723).

„Die anhaltend positive Entwicklung ist ein Zeichen dafür, dass wir mit der Ausrichtung der Casinos hin zu einem vielfältigen Programm aus Glücksspiel und Unterhaltung auf dem richtigen Weg sind. Die Besucher honorieren das Ambiente mit Roulette oder Automaten, Show oder Lesung. Dieses Entertainment hat mehr Atmosphäre und Stil, als es andere im Glücksspielmarkt anbieten“, sagt Otto Wulferding, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH & Co KG. „Die konstante Entwicklung auch und gerade in Baden-Württemberg ist umso erfreulicher, als die Zahl der Mitbewerber um Zeit, Aufmerksamkeit und Einsätze bundesweit wächst. Bei den Wettanbietern im Internet steigen die Nutzung und die Umsätze beachtlich. Diesem Wettbewerb der Online-Casinos oder vom Ausland gesteuerten Wettbüros können sich die staatlich-konzessionierten Spielbanken nicht entziehen. Die Auflagen für das legale Glücksspiel dürfen im öffentlichen Interesse nicht aufgeweicht werden. Wir brauchen eine Rechtsprechung, die alle Teilnehmer im Markt gleich behandelt.“

Die deutschen Spielbanken insgesamt erreichten 2016 einen Brutto-Spielertrag von 577,02 Millionen Euro (2015: 556,57 Mio. Euro, 2014: 508 Millionen Euro). 5,52 Millionen Gäste besuchten die Spielbanken. (2015: 5,61).

Weitere Informationen: Otto Wulferding, Geschäftsführer der Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG, Werderstr. 4, Villa Schott, D-76530 Baden-Baden, Tel. 07221 / 3024-0, info@bw-casinos.de

Die Baden-Württembergische Spielbanken GmbH & Co. KG wurde zum 1. 8. 2003 gegründet und besteht aus den Spielbanken Baden-Baden, Stuttgart und Konstanz. Die 100%ige Landestochter wird von einem Aufsichtsrat mit sechs Mitgliedern geführt. Sie beschäftigt 567 Mitarbeiter, 177 in Baden-Baden, 112 in Konstanz und 278 in Stuttgart. Seit der Eröffnung in Stuttgart 1996 und der Übernahme der Spielbanken Baden-Baden und Konstanz 2003 überwies die Gesellschaft mehr als eine Milliarde Euro an das Land; die Hälfte davon ging an gemeinnützige Zwecke.