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BaFin, Datenschutz, Verträge: Das sollten FinTech-Gründer beachten

Düsseldorf, 08.02.2019. Mit FinTechs sind Unternehmen gemeint, die mithilfe neuer Technologien Finanzdienstleistungen erbringen. Doch die Gründung hat ihre Tücken, denn FinTechs können je nach Geschäftsmodell denselben gesetzlichen Vorgaben wie etablierte Finanzhäuser unterliegen. Die Mutschke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH weiß, worauf sie achten müssen.

Je nachdem, welche Leistung das FinTech-Unternehmen anbietet, kann eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erforderlich sein. Ohne diese Erlaubnis ist das Betreiben von Bankgeschäften, Finanzdienstleistungen oder Zahlungsdiensten sogar strafbar. „FinTech-Unternehmen sollten also genau prüfen, ob sie in eine dieser Kategorien fallen, bevor sie starten“, sagt Nicole Mutschke, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Darüber hinaus sind die Verträge mit Verbrauchern und Kooperationspartnern sowie die hierbei verwendeten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sehr sorgfältig zu gestalten. „Wir empfehlen, insbesondere auf wirksame Haftungsbeschränkungen zu achten“, erklärt Nicole Mutschke. „Ansonsten kann das schwerwiegende finanzielle Folgen für das Unternehmen haben.“

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Datenschutz. Mit der seit Mai 2018 geltenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind die gesetzlichen Anforderungen in diesem Bereich nochmals gestiegen – und gelten selbstverständlich auch für FinTech-Unternehmen. Viele von ihnen hantieren mit Daten zu Kontoverbindungen und Zahlungen. „Wenn hier Fehler passieren, kann das den Ruf eines Unternehmens in kürzester Zeit ruinieren“, weiß Nicole Mutschke. „Wer beim Datenschutz spart, spart am falschen Ende,“

Die Mutschke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hilft FinTech-Unternehmen und Start-ups bei allen rechtlichen Fragen der Unternehmensgründung und -führung. Sie begleitet Antragsverfahren bei der BaFin, erstellt und prüft Verträge sowie AGB und berät in arbeitsrechtlichen Fragen.

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Die Mutschke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine Kanzlei für Unternehmensrecht. Sie beschäftigt Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie zertifizierte Datenschützer. Die Kanzlei ist deutschlandweit sowie international tätig und unterhält Büros in Düsseldorf und Bielefeld. www.kanzlei-mutschke.de

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SMARAGD aces360: mayato und targens kooperieren erfolgreich

SMARAGD aces360 vereinfacht das Customer Lifecycle Management

Compliance Anforderungen stellen Finanzinstitute immer wieder vor neue Herausforderungen. Diese schnell und effizient umzusetzen, gestaltet sich in der Praxis oft schwierig. Die targens GmbH, Expertenhaus für Banking, Compliance und Digital Finance, entwickelte mit SMARAGD aces360 eine eigene Software, die den Prozess wesentlich beschleunigt. Als Partner für die Realisierung entschied man sich für die mayato GmbH. Das Beratungsunternehmen überzeugte die Experten von targens durch fundiertes Know-how in SAP HANA und SAP Business Integrity Screening. Die SAP selbst begleitete das Entwicklungsprojekt beratend.

Regulatorische Vorgaben nicht einzuhalten, bedeutet für die Banken und ihre Mitarbeiter ein hohes Risiko. Wer sich davor schützen will, von den Aufsichtsbehörden belangt zu werden, greift in der Regel auf umfassende Software-Lösungen wie SAP Governance, Risk and Compliance (SAP GRC) zurück. Darin enthalten ist das SAP Business Integrity Screening (SAP BIS). Das Framework dient dazu, Unregelmäßigkeiten oder Betrugsfälle aufzudecken bzw. die Institute im Vorfeld zu schützen. Bisher war es für die Banken allerdings aufwendig, die eigenen Business Regeln und Algorithmen zu definieren. targens erkannte diese Herausforderung als Chance und entwickelte mit SMARAGD aces360 eine eigene Software, die Risikodimensionen und Aufdeckungsstrategien vordefiniert und damit den Implementierungsprozess deutlich vereinfacht und verkürzt. Regulatorische Vorgaben können deutlich schneller und mit weniger personellem Aufwand umgesetzt werden. Bei der Implementierung der Software fanden die Finanzexperten in mayato einen kompetenten Partner. Die Entwickler von mayato sind versiert sowohl in SAP HANA als auch in SAP Business Integrity Screening und damit in der Lage, technologisch einen ganzheitlichen Ansatz für SMARAGD aces360 zu schaffen. Die Projektleiterin bei targens, Susanne Hofrichter, erklärt dazu: „SMARAGD aces360 bietet eine Rundum-Sicht auf den Kunden und gewährleistet damit eine zuverlässige Risikoeinschätzung. Den komplexen Algorithmen und Analysen zum Trotz, bleibt die Anwendung selbst schnell und effizient: Das verdanken wir auch der fundierten technischen Unterstützung von mayato.“

Weitere Details über die Realisierung von SMARAGD aces360 erhalten Sie unter https://www.mayato.com/case-studies/customer-lifecycle-management/

mayato ist spezialisiert auf Business Analytics. Von zahlreichen Standorten in Deutschland und Österreich aus arbeitet ein Team von erfahrenen Prozess- und Technologieberatern an Lösungen für Business Intelligence, Big Data und Analytics für ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten und Branchen. Business Analysten und Data Scientists von mayato ermitteln auf der Basis dieser Lösungen für ihre Kunden relevante Zusammenhänge in Small und Big Data und prognostizieren zukünftige Trends und Ereignisse. Als Teil der Unternehmensgruppe Positive Thinking Company verfügt mayato über ein breites, internationales Netzwerk und ein technologisch und inhaltlich vielfältiges Portfolio an digitalen und analytischen Lösungen. Nähere Infos unter www.mayato.com

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proConcept AG: Lebensversicherung – BaFin verweist auf Regeln ab Juli 2018 für Standmitteilungen

Verbraucher sollen zukünftig einmal jährlich über den Wert ihrer Verträge eine Übersicht erhalten

Zug, den 01.06.2018 Jeder, der eine Lebens- oder Rentenversicherung besitzt, erhält einmal jährlich eine Wertmitteilung zu seinem Versicherungsvertrag, eine sogenannte Standmitteilung, die jedem Versicherungsnehmer laut § 155 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) zugeschickt werden muss. Diese werden ab dem 01.07.2018 vom Gesetzgeber bezüglich der Anforderungen massiv verschärft, so berichtet die BaFin aktuell in ihrem April-Journal 2018.

Schon ab dem 3. Quartal 2018 müssen die Gesellschaften ihre Versicherungskunden wesentlich ausführlicher darüber informieren, welche Wertstellung ihre Lebensversicherung aktuell aufweist. Bereits vergangenes Jahr hat der Gesetzgeber die Anforderungen massiv verschärft, welche Informationen die jährliche Standmitteilung verpflichtend ausweisen muss. Nicht nur der Rückkaufswert des Vertrages für den Fall einer vorzeitigen Kündigung muss angegeben werden, die Wertermittlung soll nun erweitert werden.

Verbraucher sollen jährlich aktualisiert eine Übersicht erhalten, was ihre Verträge in jedem Fall wert sind

Es handelt sich um eine Erweiterung der Informationspflicht der Standmitteilungen gemäß § 155 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG). Die Versicherer sind gesetzlich verpflichtet, dieses Dokument mindestens einmal pro Jahr an alle Versicherungsnehmer zu schicken, die über eine Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung verfügen. Diese muss in Textform per Post oder Email zugeschickt werden.

Jahrelang hatten die Verbraucherzentralen mehrmals die Intransparenz und fehlende Detailinformationen kritisiert. Es wäre z. B. für den Sparer nicht nachvollziehbar, wie viel Geld ihm bei einer vorzeitigen Kündigung überhaupt zustünde.  Nun hat die Politik auf diese Missstände reagiert und bereits im Juli 2017 beschlossen, den Versicherungsgesellschaften strengere Pflichten aufzuerlegen. Ein Jahr später, ab dem 01.Juli dieses Jahres, treten diese nun in Kraft.

Rückkaufswerte, Wert bei Beitragsfreistellung und die Höhe der garantierten Überschüsse

Der Versicherer muss nun nicht nur den aktuellen Rückkaufswert der Lebensversicherung ausweisen, also mitteilen, wie viel Geld dem Vertragsnehmer denn bei aktueller Kündigung zusteht, sondern die jährliche Mitteilung muss nun auch beinhalten, wie viel der Sparer bei einer Beitragsfreistellung bei Vertragsablauf erhalten würde sowie inwieweit die Überschussanteile auch wirklich garantiert sind.

Denn auch in diesem Fall hatten Verbraucherschützer in den vergangenen Jahren mehrfach bemängelt, dass die Anbieter zu intransparent kommunizieren, welcher Anteil der Überschussanteile dem Kunden verpflichtend zugesagt und welcher Teil -abhängig von der Entwicklung des Kapitalmarktes- nur freiwillig gezahlt werden soll. Außerdem ist für alle Neuverträge, die ab dem 3. Quartal 2018 abgeschlossen werden, die kumulierte Summe der bereits entrichteten Beiträge zu beziffern, damit Versicherte zukünftig einen besseren Überblick ihrer bereits eingezahlten Gelder erhalten.

Versicherungskunden benötigen transparente und vollständige Informationen

Die jährlich vorliegenden Dokumente sollen zukünftig eine Entscheidungsgrundlage für den Versicherten bieten, ob er seinen Vertrag unverändert weiterführen, anpassen oder gar kündigen möchte. Laut BaFin kann ein Grund für eine Anpassung des Vertrags eine veränderte finanzielle Situation des Verbrauchers sein, beispielsweise wegen Arbeitslosigkeit, eines Berufswechsels oder einer Umschulung, auf Grund dessen mehr oder weniger Kapital zur Verfügung steht. Des Weiteren kann die persönliche Situation sich durch Hochzeit, Kinder oder Scheidung jederzeit ändern und eine Anpassung der Situation, wie z. B. einen erhöhten oder reduzierten Absicherungsbedarf, erfordern.

Weitere Informationen unter

http://www.proconcept.ag

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CMC Markets bleibt Marktführer in Deutschland und baut Position bei aktiven Kunden weiter aus

Frankfurt am Main, 11. Juli 2017 — CMC Markets ( www.cmcmarkets.de), einer der weltweit führenden Anbieter für CFDs (Contracts for Difference), ist mit einem Marktanteil von 14 Prozent weiterhin der größte CFD- und Forex-Anbieter in Deutschland nach der Zahl der Kunden. Dies ergab der aktuelle CFD- und FX-Report 2017 für Deutschland des unabhängigen Research-Instituts Investment Trends. Im Geschäft mit aktiven Kunden, die die 20 Prozent aller Kunden mit dem höchsten Handelsvolumen in CFDs und Forex repräsentieren, konnte CMC Markets seinen Marktanteil von 14 auf nun 19 Prozent ausbauen.

„Fast jeder fünfte aktive Trader in Deutschland handelt bereits CFDs und Forex auf unserer Next Generation Plattform. Das ist ein Beweis dafür, dass wir mit unserem Fokus auf Technologie und Kundenservice absolut richtig liegen. Mit einem Bekanntheitsgrad von 60 Prozent unter allen Tradern stehen wir, was das Thema CFDs angeht, unangefochten auf Platz Eins noch vor den großen Banken, die inzwischen das Produkt auch in ihr Angebot aufgenommen haben“, so Craig Inglis, Head of Germany & Austria.

Laut der Studie wächst die Zahl der CFD-Trader in Deutschland weiter. Rund 53.000 Kunden handeln mit diesem innovativen Finanzinstrument – rund sechs Prozent mehr als noch vor zwölf Monaten. Die Umfrage hat ergeben, dass für Kunden die Regulierung bei der Auswahl des Brokers eine immer größere Rolle spielt. „Gerade in diesem Punkt sind wir bestens aufgestellt und erfüllen zu einhundert Prozent die Anforderungen der Finanzaufsichtsbehörden. Wir legen zudem sehr viel Wert auf eine gute Information unserer Kunden über das Produkt, was auch die Aufklärung über die damit verbundenen Risiken angeht“, so Inglis weiter.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagt ab dem 10. August 2017 Vertrieb, Marketing und Verkauf von Produkten an den Privatanleger, die zu einer Nachschusspflicht führen können, Damit können Kunden beim Handel mit CFDs und Forex nicht mehr Geld verlieren als sie auf ihr Konto eingezahlt haben. „Das sollte der Branche noch einmal einen Schub verleihen, denn die Umfrage von Investment Trends hat ergeben, dass allein 38 Prozent der potentiellen CFD-Trader sich dann für das Produkt entscheiden würden, wenn ihre Verluste auf die Einlage begrenzt wären. CFDs werden damit noch attraktiver für eine breitere Zielgruppe. Wir als Marktführer werden von diesem neuen Schwung überproportional profitieren,“ ist Inglis überzeugt.

Auch in den vergangenen zwölf Monaten wurde CMC Markets wieder seinem Ruf als Innovationsführer gerecht. Zusätzlich zu über 10.000 handelbaren CFDs stehen den Tradern nun auch Knock-Out-CFDs zur Verfügung. Mit der Auswahl von Barriere oder Hebel für den Knock-Out auf einen bestimmten Basiswert legt der Kunde seine individuelle Ausstattung des Produktes fest. Er spart sich die langwierige Suche auf den Portalen der traditionellen Anbieter und Broker. „Das ist zweifelsohne eine Revolution im CFD-Trading und endgültig eine Alternative für den Anleger zum Handel mit Hebelzertifikaten“, so Inglis.

CMC Markets Frankfurt am Main ist eine Zweigniederlassung der CMC Markets UK Plc mit Sitz in London, einem der weltweit führenden Anbieter von Online-Trading. CMC Markets bietet Anlegern die Möglichkeit, Differenzkontrakte (Contracts for Difference oder kurz „CFDs“) über die Handelsplattform „Next Generation“ zu traden, und ist, gemessen an der Kundenzahl, der führende Anbieter von CFDs in Deutschland. Das Angebot von CMC Markets in Deutschland umfasst CFDs auf über 10.000 verschiedene Werte aus über 20 Märkten. Gehandelt werden können CFDs auf Indizes, Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Exchange Traded Funds (ETFs) sowie auf über 340 Währungspaare. Kunden können auf der Plattform auch binäre Optionen in Form von Binaries und Countdowns handeln. Die 1989 von Peter Cruddas in London gegründete Unternehmensgruppe verfügt heute über Büros u.a. in Deutschland, Australien und Singapur. CMC Markets ist an der Londoner Börse notiert. Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.cmcmarkets.de und www.cmcmarkets.com/group/

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Admiral Markets begrüßt BaFin-Beschluss zur Regelung des CFD-Handels

Admiral Markets begrüßt BaFin-Beschluss zur Regelung des CFD-Handels

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will den CFD-Handel künftig strenger regulieren. Ab Ende Sommer 2017 dürfen daher in Deutschland nur noch CFDs mit Schutz vor Nachschusspflicht offeriert werden. Die deutsche Zweigstelle des internationalen Forex- und CFD-Brokers Admiral Markets begrüßt diese Entscheidung der BaFin im Sinne eines besseren Anlegerschutzes.

Um das Verlustrisiko bei sogenannten Contracts for Difference, kurz: CFDs, zu begrenzen hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 08. Mai 2017 (Veröffentlichkeitsdatum) beschlossen, dass Produkte mit einer Nachschusspflicht künftig Privatanlegern nicht mehr angeboten werden dürfen. Hintergrund ist die Tatsache, dass Verbraucher bei der Spekulation mit CFDs deutlich mehr Geld verlieren können, als sie eingezahlt haben. Das ist aus Sicht der BaFin nicht mit dem Verbraucherschutz vereinbar. Diese Ansicht teilt Jens Chrzanwoski, Leiter der deutschen Niederlassung von Admiral Markets UK in Berlin: „Beim Handel mit Hebelprodukten locken natürlich satte Gewinne und in der Zinskrise der letzten Jahre haben sich viele unerfahrene Anleger an den CFD-Handel herangewagt. Was aber viele scheinbar ausgeblendet haben: Der Hebel funktioniert in beide Richtungen, kann also sowohl zu einem schönen Gewinn, als auch zu einem schmerzhaften Verlust führen. Das hat man Anfang 2015 beim sogenannten Schweizer-Franken-Schock gesehen. Während die Konten unserer Kunden bereits damals durch unsere Negative-Balance-Policy vor einer Nachschusspflicht weitgehend geschützt waren, gab es bei einigen Mitbewerbern durchaus Fälle, bei denen die Kunden Geld nachschießen mussten, um ihre Konten auszugleichen. Solche Fälle wird es in Zukunft nicht mehr geben und das sehen wir als Fortschritt im Sinne des Kunden – auch beim Wettbewerber.“

Tatsächlich setzt Admiral Markets UK die Vorgaben der BaFin in weiten Teilen bereits seit Jahren um und arbeitet nun an der Aktualisierung seiner Negative-Balance-Policy. „Hebelprodukte sind hochspekulativ und wie alle anderen Hebelprodukte, also auch Optionsscheine, Hebelzertifikate und Futures, nicht für jeden Anleger geeignet“, führt Jens Chrzanowski weiter aus. „Das muss auch jedem Kunden bekannt sein, da wirklich überall, in jeder Werbung und jeder Webseite von verantwortungsvollen Anbietern darauf hingewiesen wird. Das heißt aber nicht, dass Hebelprodukte keine Berechtigung haben, und wir verstehen die finale BaFin-Entscheidung auch in diesem Sinne. Jeder Kunde darf weiterhin entscheiden, ob er einen kleinen oder großen Hebel wünscht, ob er Long oder Short gehen möchte und wie viel Kapital er einsetzt – jedoch künftig ohne die unkalkulierbaren Nachschusspflichten.“

Admiral Markets arbeitet mit allen relevanten Regulierungen und Aufsichtsbehörden zusammen. Die Risikoaufklärung und das Risiko-Management der Kunden war und ist für den Broker seit Jahren besonders wichtig. Hebelprodukte wie Forex und CFDs sind nicht für jeden geeignet, da der Hebeleffekt mögliche Gewinne wie die Verluste multipliziert. Allen Tradern, die diese Chancen und Risiken eingehen möchten, steht Admiral Markets weiterhin als verlässlicher Partner zur Seite. Weitere Details auch auf der Webseite des Brokers unter https://admiralmarkets.de/ueber-uns/news/admiral-markets-uk-begrusst-kunftige-bafin-verbraucherschutzmassnahmen.

„Der Privatkunde in Deutschland kann in aller Regel nur über Hebelprodukte wie CFDs auch an fallenden Kursen profitieren, indem er auf Short setzt. Mit gängigem Aktienhandel ist dies nicht möglich. Auch „lohnt“ sich Aktientrading oftmals erst ab einer gewissen, größeren Anlagesumme. Bei CFDs können bereits Engagements ab 100 Euro interessant sein, oder sogar noch kleinere Summen. Kurzfristiges Trading im Minuten-, Stunden- oder Tagesrhythmus steht somit allen offen, die die Chancen zusammen mit den Risiken eingehen möchten“, erklärt Chrzanowski. Eine ehrliche, offene Aufklärung zeichnet Admiral Markets UK seit dem Start in Deutschland vor fünf Jahren aus. Dieses offene Geschäft wird der Broker weiterhin gern anbieten.

Ein Handelsbeispiel mit der gleichen Ausgangslage für den DAX30 CFD und eine einfache Darstellung von einem Gewinn- und einem Verlusttrade, ist auch auf der Webseite von Admiral Markets abrufbar: https://admiralmarkets.de/wissen/dax30-cfd. So werden die Chancen und Risiken für jeden Einsteiger nachvollziehbar.

Die weltweit aktive Admiral Markets Group ist mit ihren Divisionen einer der größten Forex- und CFD-Broker für Privatkunden weltweit. Seit 2011 ist die Marke „Admiral Markets“ in Deutschland aktiv – ab dem 16. Juni 2014 unter dem neuen Dach „Admiral Markets UK Ltd“. Der Kundenservice betreut seine Kunden aus Berlin umfassend mit Support für die Handelssoftware, mehreren Live-Webinaren pro Woche, Schulungen und Marketingaktivitäten. THINK GLOBAL – ACT LOCAL, einer der Leitsätze des Brokers, wird konsequent umgesetzt: mit der globalen Power die Bedürfnisse der lokalen Kunden befriedigen und die Erwartungen übertreffen. Deshalb steht für Deutschland beispielsweise der DAX-Handel im Fokus, mit den günstigsten Konditionen für den DAX-30-CFD am Markt. Devisen- und CFD-Handel über die weltweit beliebteste Handelssoftware MetaTrader, zu bestmöglichen Konditionen bei bestmöglicher Absicherung – damit überzeugt Admiral Markets UK Ltd.

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CMC Markets begrüßt die Allgemeinverfügung der BaFin für CFDs

Frankfurt am Main, 09. Mai 2017 — CMC Markets ( www.cmcmarkets.de), ein weltweit führender Anbieter von CFDs begrüßt die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte Allgemeinverfügung für CFDs, die ab dem 10. August 2017 den Schutz vor einer Nachschusspflicht fordert, so dass Kunden nicht mehr Geld verlieren können als sie auf ihr Konto eingezahlt haben.

Wie schon am 09. Dezember mitgeteilt, ist diese Funktionalität für Kunden von CMC Markets bereits auf der technologisch führenden NextGeneration Handelsplattform verfügbar. CMC Markets wird daher die Vorschläge der BaFin in der gesetzten Frist in vollem Umfang umsetzen können. Darüberhinaus fordert die BaFin keine weiteren Änderungen, auch keine Begrenzung des Hebels.

CMC Markets begrüßt die Tatsache, dass die BaFin sowohl die Art und Weise als auch das Tempo beibehalten hat, die Zeit der regulatorischen Unsicherheit für den CFD-Handel In Deutschland zu beenden.

CMC Markets ist laut des jüngsten Investment Trends Report Marktführer in Deutschland und geht davon aus, dass die regulatorischen Änderungen diese Position durch die schnelle Implementierung der Änderungen und den Fokus auf Kunden und Service weiter stärken werden.

CMC Markets Frankfurt am Main ist eine Zweigniederlassung der CMC Markets UK Plc mit Sitz in London, einem der weltweit führenden Anbieter von Online-Trading. CMC Markets bietet Anlegern die Möglichkeit, Differenzkontrakte (Contracts for Difference oder kurz „CFDs“) über die Handelsplattform „Next Generation“ zu traden, und ist, gemessen an der Kundenzahl, der führende Anbieter von CFDs in Deutschland. Das Angebot von CMC Markets in Deutschland umfasst CFDs auf über 10.000 verschiedene Werte aus über 20 Märkten. Gehandelt werden können CFDs auf Indizes, Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Exchange Traded Funds (ETFs) sowie auf über 340 Währungspaare. Kunden können auf der Plattform auch binäre Optionen in Form von Binaries und Countdowns handeln. Die 1989 von Peter Cruddas in London gegründete Unternehmensgruppe verfügt heute über Büros u.a. in Deutschland, Australien und Singapur. CMC Markets ist an der Londoner Börse notiert. Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.cmcmarkets.de und www.cmcmarkets.com/group/

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G+H Systems gewinnt mit CONET neuen Systemhauspartner

Access Governance-Tool daccord für das Banken- und Behördenumfeld

G+H Systems gewinnt mit CONET neuen Systemhauspartner

Übersichtliches Dashboard von daccord

Offenbach am Main, 24. April 2017 – Das Offenbacher Software- und Consulting-Unternehmen G+H Systems gibt die strategische Partnerschaft mit dem renommierten deutschen Systemhaus CONET bekannt. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die von G+H entwickelte Access Governance-Suite daccord. Sie verschafft einen Überblick über alle internen und externen Berechtigungsinformationen. Davon profitieren insbesondere die CONET-Kunden aus dem Banken- und Behördenumfeld. Sie erfüllen mit daccord die neuen „Mindestanforderungen an das Risikomanagement“ (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Die neue MaRisk-Novelle der BaFin verpflichtet Banken und Behörden u.a. dazu, die Zugriffsberechtigungen ihrer Mitarbeiter auf Anwendungen, Systeme und Informationen zyklisch, sprich in festgelegten Zeiträumen, zu überprüfen. Aber häufig finden die IT-Verantwortlichen einen wahren „Berechtigungsdschungel“ vor. Das liegt nicht zuletzt an der vermehrten Nutzung von Cloud-Anwendungen und -Lösungen, die den Gesamtüberblick erschweren.

Das mittelständische IT-Systemhaus CONET suchte daher für seine Kunden nach einer unterstützenden Software für das Berechtigungsmanagement. Fündig wurden die SAP-, Infrastructure- und Communications-Experten in Offenbach am Main bei G+H Systems. Das Unternehmen hat die Software daccord entwickelt, welche alle Berechtigungsinformationen von internen, externen und sogar ehemaligen Mitarbeitern in einem zentralen Web-Frontend zusammenfasst. Inbegriffen sind auch die Zugriffsrechte für Cloud-Anwendungen.

Wer greift wann auf welche Systeme zu und darf er/sie das?
Für das Berechtigungsmanagement bietet daccord erweiterte Funktionalitäten wie die zyklische Bestätigung der Zuweisungen (Re-/Zertifizierung) und Soll-Ist-Vergleiche. Somit erkennen die IT-Verantwortlichen auf einen Blick, ob wichtige Berechtigungen fehlen, Über- oder Unterberechtigungen bestehen oder (Ex-)Kollegen fälschlicherweise immer noch Zugriffsmöglichkeiten besitzen. Identifizierte Missstände lassen sich direkt aus daccord heraus korrigieren. Die Historienfunktionalität ist zudem sehr hilfreich, da sie chronologisch auflistet, welchem Mitarbeiter wann welche Zugriffsrechte erteilt wurden. Alle Änderungen in den Benutzerkonten dokumentiert daccord kontinuierlich, was Banken und Behörden auch bei der Einhaltung ihrer internen Compliance-Vorgaben unterstützt.

„Wir sind verstärkt im Banken- und Behördenumfeld tätig. Dort ist Access Governance aktuell ein heißes Thema“, erklärt Lothar Jacobs, Leiter Operational Services & Teamleiter Identity und Security Management bei CONET. „Nicht zuletzt durch die neue MaRisk-Novelle beschäftigen sich Finanzinstitute & Co. mit effektiven Lösungen für das Berechtigungsmanagement. Genau hier haben wir mit daccord eine durchdachte und praxiserprobte Software und mit G+H Systems einen erfahrenen Partner gefunden. daccord stellt eine sinnvolle Ergänzung unseres Lösungsportfolios dar.“

Jürgen Bähr, Geschäftsführer G+H Systems, kommentiert: „CONET ist ein bekannter Name in der deutschen IT-Landschaft. Laut Computerwoche-Systemhausumfrage zählt CONET zu den besten mittelständischen IT-Häusern. Die Partnerschaft mit diesen ausgewiesenen Branchenexperten ist ein strategisch sehr wichtiger Schritt für uns, insbesondere hinsichtlich des fortschreitenden Ausbaus unseres Partnernetzwerks. CONET wurde bereits eingehend von uns auf daccord geschult und steht nun in den Startlöchern für erste Umsetzungen. Wir sind sehr gespannt auf die zukünftigen Erfolgsmeldungen.“

Hochauflösendes Bildmaterial kann unter guh@sprengel-pr.com angefordert werden.

Über G+H Systems:
Die G+H Systems ist ein führendes, europaweit agierendes Software- und Consulting-Unternehmen mit Sitz in Offenbach am Main. Die G+H berät Unternehmen und integriert IT-Lösungen von exklusiven Partnern sowie eigenständig entwickelte Softwareprodukte. Die IT-Entwickler sehen ihren Auftrag darin, den Erfolg ihrer Kunden durch den Einsatz von sicheren, praktikablen und innovativen IT-Lösungen sicherzustellen. Mehr erfahren Sie unter www.guh-systems.de

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EN Storage GmbH: Das müssen die Anleger jetzt beachten!

EN Storage GmbH: Das müssen die Anleger jetzt beachten!

03.03.2017 – Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugsverdachts. Ein Insolvenzantrag für die EN Storage GmbH aus Herrenberg wurde gestellt. Die Anleger sollten schon jetzt tätig werden und sich zur Sicherung eventueller Ansprüche an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Das Unternehmensziel der EN Storage GmbH

Nach dem Geschäftskonzept der EN Storage GmbH sollte die Datenspeicherung für international tätige Firmen, Industrieunternehmen und staatliche Nutzer als Dienstleitung angeboten werden. Die von zwei Geschäftsführern (Edvin Novalic und Lutz Beier) geführte Firma finanzierte ihre Geschäfte unter anderem über Anlegergelder.

Verbotenes Einlagengeschäft

Bereits im Jahr 2014 hatte die EN Storage GmbH versucht an Anlegergelder zu kommen. Dieser Versuch scheiterte jedoch. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ordnete die Rückabwicklung der Verträge an. Begründet wurde dies damit, dass es sich um ein verbotenes Einlagengeschäft handeln würde.

Neues Anlagekonzept

Schnell war aber eine neue Idee gefunden, Anlegergelder einzusammeln. Schon im Jahr 2015 ging die EN Storage GmbH mit einer Inhaber-Teilschuldverschreibung in Höhe von EUR 15.000.000,00 an den Markt. 7% Zinsen sollten hierbei pro Jahr erwirtschaftet werden. Im Jahr 2016 folgten zwei weitere Inhaber-Teilschuldverschreibungen. Laufzeitabhängig sollte die eine mit 5,6% und die andere mit 6,8% verzinst werden. Hier betrug das Volumen der beiden Inhaber-Teilschuldverschreibungen insgesamt über EUR 30.000.000,00.

Verdacht des Betruges

Am 23.02.2017 durchsuchte die Staatsanwaltschaft die Geschäftsräume der Gesellschaft. Der Firmengründer und Geschäftsführer der EN Storage GmbH, Edvin Novalic, wurde verhaftet, unklar ist, ob er sich auch jetzt noch in Untersuchungshaft befindet. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen Betruges laufen auf Hochtouren.

Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Kurz nach den Durchsuchungen der Staatsanwaltschaft informierte der zweite Geschäftsführer der EN Storage GmbH, Herr Lutz Beier, darüber, dass der Betrieb eingestellt worden wäre und er einen Insolvenzantrag gestellt hätte. Schuld an der ganzen Misere sei Edvin Novalic, er selbst habe von nichts gewusst.

Was die Anleger tun sollten

Kommt es zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens, müssen die Anleger der EN Storage GmbH ihre Forderung zur Insolvenztabelle anmelden. Es empfiehlt sich, sich hierbei durch einen Rechtsanwalt vertreten zu lassen, der schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig ist. Zur weiteren Sicherung ihrer Ansprüche sollten betroffene Anleger zudem überprüfen lassen, ob ihnen möglicherweise Schadensersatzansprüche zustehen.

Dr. Steinhübel Rechtsanwälte
Konrad-Adenauer-Str. 9, 72072 Tübingen
Telefon (07071) 9 75 80-0, Fax (07071) 9 75 80-60
www.kapitalmarktrecht.de, kanzlei@kapitalmarktrecht.de

Über Dr. Steinhübel Rechtsanwälte:
Dr. Steinhübel Rechtsanwälte ist schwerpunktmäßig im Kapitalanlagerecht tätig. Neben institutionellen Investoren vertritt die Kanzlei vor allem Privatanleger, die durch den Erwerb einer Kapitalanlage einen finanziellen Schaden erlitten haben. Typische Anlageprodukte sind insoweit alle Wertpapierarten, (geschlossene) Fondbeteiligungen (Medien-, Schiffs-, LV- und Immobilienfonds etc.), sog. „Schrottimmobilien“ und (atypisch) stille Beteiligungen. Rechtsanwalt Dr. Steinhübel zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichen Anlegerschutzanwälten. Die Zeitschrift „FOCUS“ (24/2000) nahm ihn bereits im Jahr 2000 in ihre Liste der Spezialisten für Kapitalanlagerecht auf. Die Zeitschrift „Capital“(07/2008) listete ihn als Experten im Bankrecht.

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BKMS® System erweitert Whistleblower-Schutz bei der BaFin

(Mynewsdesk) Berlin, 24. Januar 2017 – Bei der Aufsicht von Banken, Versicherern und Finanzdienstleistern setzt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verstärkt auf die Weitergabe von Informationen durch Hinweisgeber („Whistleblower“). Seit Januar können Whistleblower über das mehrfach zertifizierte elektronische Hinweisgebersystem des Berliner Compliance-Lösungsanbieters Business Keeper AG – auf Wunsch anonym – mit der BaFin zu Verstößen gegen aufsichtliche Bestimmungen in Kontakt treten. Bereits im Sommer 2016 richtete die BaFin eine zentrale Hinweisgeberstelle mit der Möglichkeit zur Hinweisabgabe per Post, E-Mail, Telefon oder persönlich ein. Das Business Keeper Monitoring System® (kurz: BKMS® System) ergänzt nun dieses Angebot an Kommunikationskanälen für Hinweisgeber um eine wichtige Komponente.

Mit dem Einsatz des BKMS® Systems ist eine zeitgemäße Plattform geschaffen worden, die es den Bearbeitern von Hinweisen ermöglicht, auch über einen Anfangskontakt hinaus, mit den Hinweisgebern einen anonymisierten Dialog zu führen. Dies geschieht über einen geschützten Postkasten, worüber Rückfragen gestellt und Unklarheiten beseitigt werden können. Eine technische Rückverfolgung der Hinweisgeber ist nicht möglich – dies ist von unabhängiger Stelle entsprechend zertifiziert. Während des gesamten Dialogs bleibt der Hinweisgeber auf Wunsch anonym.

Hinweisgeber leisten mit der Weitergabe von Informationen einen wertvollen Beitrag, das Fehlverhalten einzelner Personen innerhalb des Finanzsektors aufzudecken. So ist es möglich, negative Folgen für die Wirtschaft und Gesellschaft einzudämmen oder zu verhindern.

Rechtsgrundlage für die Einrichtung der Hinweisgeberstelle ist der mit dem Ersten Finanzmarktnovellierungsgesetz eingeführte § 4d Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz (FinDAG).

Die Hinweisgeberstelle ersetzt nicht das Verbrauchertelefon der BaFin, sondern richtet sich an Personen, die über ein besonderes Wissen zu Unternehmensinterna verfügen – etwa weil sie dort angestellt sind oder in einem sonstigen Vertrags- oder Vertrauensverhältnis zu dem Unternehmen stehen.

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Die Business Keeper AG mit Sitz in Berlin ist der europaweit erste und führende Anbieter eines elektronischen Hinweisgebersystems für die Prävention und die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität. Das Business Keeper Monitoring System (BKMS® System) ermöglicht die systematische und vertrauliche Übermittlung von Hinweisen von Mitarbeitern und Lieferanten und schützt Organisationen auf diese Weise nachhaltig sowohl vor rechtlichen als auch vor reputativen Schäden. Dabei erfüllt das BKMS® System höchste Anforderungen an den Datenschutz sowie die Datensicherheit und wurde als einziges elektronisches Meldesystem weltweit mehrfach von unabhängigen Sachverständigen zertifiziert.

Zu den Kunden der Business Keeper AG zählen neben Unternehmen, Behörden und Organisationen unterschiedlicher Größe auch staatliche Anti-Korruptions-Institutionen weltweit. Das BKMS® System wird derzeit in 197 Ländern und Regionen sowie in mehr als 60 Sprachen eingesetzt. Über fünf Millionen Angestellte von Kundenunternehmen (ohne Zulieferer und Partner) haben Zugang zu der Anwendung. Unter Einbezug der behördlichen BKMS® Systeme sind es rund 185 Millionen potenzielle Nutzer.

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Pressemitteilungen

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussscheine an

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussscheine an

Nach dem lebhaften Interesse bei der Erstausgabe von Genussrechten im Jahr 2015 bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG interessierten Anlegern abermals Genussrechte in Form von Genussscheinen an. Ziel ist es, die Eigenkapitaldecke des Unternehmens weiter zu stärken. Bis zu 30 Mio. Euro an zusätzlichem Kapital möchte die AGRAVIS auf diese Weise bei potenziellen Anlegern generieren.

Der Gesamtbetrag ist wie im Vorjahr auf zwei Tranchen verteilt. Für Aktionäre und Mitarbeiter beträgt das Volumen bis zu 10 Mio. Euro. Der Nennwert pro Genussschein beträgt 1.000 Euro. Die Mindestzeichnung liegt bei 2.000 Euro. Die Genussrechte in dieser Tranche werden mit 3,2 Prozent im Jahr verzinst.
An interessierte Dritte (natürliche und juristische Personen) können Genussscheine bis zu einer Gesamtsumme von 20 Mio. Euro ausgegeben werden. Der Nennwert pro Genussschein beträgt in dieser Tranche 5.000 Euro. Für diese Tranche gilt ein Zinssatz von 2,2 Prozent.

Die Laufzeit der Genussscheine beträgt einheitlich fünf Jahre. Das Ende der Angebotsfrist ist der 15. November 2016. Für die Zuteilung gilt prinzipiell das „Windhund-Verfahren“. Das heißt: Je früher gezeichnet wird, desto größer die Chance, Genussscheine zu bekommen. Die AGRAVIS behält sich jedoch vor, Anträge zu kürzen oder auch ganz abzulehnen.

Die Einnahmen aus den Genussscheinen dienen der AGRAVIS zur allgemeinen Finanzierung des Geschäftsbetriebs.
Auf eine solide und breit aufgestellte Finanzstruktur legt die AGRAVIS seit jeher großen Wert. Die Ausgabe von Genussrechten im Wert von 36 Mio. Euro hat im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass die Eigenkapitalquote auf 27,2 Prozent erhöht werden konnte.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Wertpapierprospekt für die Ausgabe von Genussscheinen genehmigt. Der Prospekt ist auf der Homepage der AGRAVIS unter agrav.is/genussrechte abrufbar. Für Rückfragen steht der AGRAVIS-Bereich „Genossenschaften und Aktionäre“ zur Verfügung, Telefon 0251/682-2010, E-Mail: genussrecht@agravis.de.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
www.agravis.de