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Aktuelle Nachrichten Wissenschaft/Forschung

Hochrangige & hochdotierte Wissenschaftspreise in Rom verliehen

Internationale Balzan Stiftung

Balzan Preis – ein Preis für die Forschung

Mehr als 30 Millionen Franken Forschungsgelder in allen Wissensbereichen

Mailand / Zürich, 23. November 2018 – Seit 2001 sind die Balzan Preisträger aufgefordert, die Hälfte der Preissumme in Forschungsprojekte zu investieren.
Diese Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern sind eine Besonderheit des Balzan Preises zugunsten neuer und interessanter Studienfachgebiete und wissenschaftlicher Forschung.
In siebzehn Jahren (2001-2017) wurden 68 Forschungsprojekte in allen Fachgebieten der Natur- und Geisteswissenschaften, die von jungen Forschern aus 20 Ländern unter Beteiligung von etwa 500 anderen Forschern durchgeführt wurden, durch den Balzan-Preis finanziert.
Mit dem Anteil der im Jahr 2017 vergebenen Preise wird der Gesamtbetrag der Mittel für den Balzan-Preis die Zielvorgabe von 30 Millionen Franken (30.500.000 Franken, rund  26.500.000 Euro) übersteigen.

Die vier neusten Forschungsprojekte aus den Preisgebieten 2018
– Sozialanthropologie
– Globalgeschichte
– Fluiddynamik
– Chemische Ökologie
werden von den Preisträgern 2018 dem Preiskomitee zur Genehmigung vorgeschlagen.

Die Projektvorschläge beinhalten Angaben zur Projektidee sowie zu den verantwortlichen und beteiligten Instituten und Forschungszentren. Nach Genehmigung durch das Balzan Preiskomitee werden die neuen Projekte mit je CHF 375.000 (€ 325.000) von der Balzan Stiftung „Fonds“ gefördert.

Die Balzan Stiftung „Preis“ verfolgt die Projektentwicklung und nimmt Berichte sowie die Abrechnung direkt vom Preisträger entgegen. Die Forschungsergebnisse werden in akademischen Artikeln und mit innovativen Beiträgen in etwa zwanzig Publikationen veröffentlicht sowie bei Konferenzen und Workshops diskutiert.

Ein Überblick über die Nachwuchsförderungsprojekte geben die Publikationen “The Balzan Prizewinner’s Research Projects: An Overview”, die 2010, 2012, 2014, 2016 und 2018 veröffentlicht wurden. Sie können online runtergeladen werden: www.balzan.org/de/veroffentlichungen

Die Sektion „Forschungsprojekte“ auf der Balzan Webseite www.balzan.org informiert über den aktuellen Stand der Umsetzung, über wesentliche Neuerungen der Balzan Forschungsprojekte und über dazugehörige Veranstaltungen.

Verleihung der Balzan Preise 2018 in Rom

Die Preisträger aus vier Fachgebieten erhalten je 750.000  Schweizer Franken (ca. € 670.000).
Die Hälfte des Preisgeldes muss zur Finanzierung von Forschungsprojekten verwendet werden.
Der Friedenspreis ist mit einer Million Schweizer Franken dotiert (ca. € 890.000).

Rom, 23. November 2018 – Der Präsident der Italienischen Republik hat in Rom die Balzan Preise überreicht. In der Accademia Nazionale dei Lincei wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ausgezeichnet:

Eva Kondorosi (Ungarn/Frankreich) für Chemische Ökologie,
Detlef Lohse (Niederlande/Deutschland) für Fluiddynamik,
Jürgen Osterhammel (Deutschland)  Globalgeschichte,
Marilyn Strathern (Groβbritannien) für Sozialanthropologie.
Der Balzan Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern geht an die Organisation Terre des hommes (Schweiz).

Die Verleihungszeremonie fand in Anwesenheit der zwei Präsidenten der Internationalen Balzan Stiftung „Preis“, Enrico Decleva, und „Fonds“, Gisèle Girgis-Musy statt. Die Preisträger hielten nach Vorstellung durch den Präsidenten des Preiskomitees, Luciano Maiani, eine kurze Ansprache, mit der sie die Auszeichnung annahmen und ihren Dank ausdrückten.

Die Preisverleihung findet im November abwechselnd in Rom und Bern statt. In Rom erfolgt die Preisverleihung in Anwesenheit des italienischen Staatspräsidenten in der Accademia Nazionale dei Lincei oder im Palazzo del Quirinale und in Bern im Nationalratssaal des Bundeshauses in Anwesenheit eines Mitgliedes des Bundesrates, üblicherweise der Bundespräsidentin / des Bundespräsidenten.

Eva Kondorosi erhielt den Balzan Preis für Chemische Ökologie „Für ihre wichtigen Beiträge zur Chemischen Ökologie dank ihrer bahnbrechenden Forschungen zur Molekularbiologie der Symbiose zwischen Leguminosen und Stickstoff-fixierenden Bakterien, der Identifizierung von Nodulationsgenen und anderen Nod-Faktoren, der Induktion von Nodulationsgenen durch Flavonoide, sowie der Zellzyklus-Regulation und Differenzierung der Bakterien beim Entstehen der Symbiose“.
In Fluiddynamik wurde Detlef Lohse geehrt „Für seine herausragenden Beiträge in verschiedenen Bereichen der Fluiddynamik, wie dem Übergang zu Turbulenzen in der Rayleigh-Bénard-Konvektion, der Untersuchung von mehrphasigen turbulenten Strömungen, der Sonolumineszenz und den Eigenschaften von Blasen und Tropfen auf mikroskopischer Ebene, der Mikro- und Nanofluidik“.
Der Balzan Preis für Globalgeschichte wurde an Jürgen Osterhammel überreicht „Für seine grundlegenden Beiträge zur Globalgeschichte und zu ihrer Definition als eigene Teildisziplin; für seine Methodik, die in einer bewundernswerten Ausgewogenheit strenge empirische Forschungen und umfassendere Perspektiven vereint, so etwa komparative Ansätze oder die Erforschung vernetzter Geschichten; für seinen eleganten und faszinierenden Schreibstil“.
Der Preis für Sozialanthropologie wurde an Marilyn Strathern vergeben „Für ihre außerordentlich innovativen Beiträge zur Kultur- und Sozialanthropologie, insbesondere für ihre Kritik westlicher Vorstellungen von Gender und Gleichheit sowie für ihre Untersuchungen zur Art und Weise, wie kulturell vertraute Konzepte in anderen Kontexten unterschiedlich funktionieren“.
Terre des hommes wurde mit folgender Begründung mit dem Balzan Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern ausgezeichnet: „Für das Engagement von Terre des hommes-Kinderhilfe weltweit zur Verbesserung des täglichen Lebens der bedürftigsten Menschen (Kinder und ihre Familien), zur Rettung von Millionen von notleidenden Kindern in der ganzen Welt und insbesondere für das SIMSONE-Projekt in der Region von Ségou der Republik Mali, das es durch die Schulung von Pflegepersonal vor Ort ermöglicht, Neugeborene bei der Geburt zu retten und ihre Mütter wirksam ärztlich zu versorgen; ein Projekt, das in anderen Ländern wiederholt und in großem Umfang eingesetzt werden kann“.

Die Preisträger müssen die Hälfte des Preisgeldes (CHF 750.000, ca. € 670.000) für die Finanzierung von Forschungsprojekten verwenden, die vorzugsweise von jungen Wissenschaftlern und Forschern durchgeführt werden.
Der Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern ist ein Sonderpreis, der von der Balzan Stiftung in unregelmäβigen Zeitabständen von mindestens drei Jahren vergeben wird. Der Friedenspreis 2018 ist mit einer Million Schweizer Franken dotiert (ca. € 890.000).

Am Donnerstag den 22. November fand vormittags das Interdisziplinäre Forum der Balzan Preisträger statt. Es bot in den Räumen der Accademia Nazionale dei Lincei Gelegenheit zur öffentlichen Debatte über die diesjährigen Preisgebiete.
Am Nachmittag stellte in der Accademia dei Lincei die Organisation  Terres des hommes, Balzan Preis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern, ihre Projekte vor.

Internationale Balzan Stiftung – Pressebüro: T +39 02 76002212  M +39 334 1687132 ufficio.stampa@balzan.it

Pressemitteilungen

Verleihung der Balzan Preise 2017 in Bern. Preisträger aus fünf Fachgebieten erhalten je 750.000 Schweizer Franken. Die Preisträger müssen die Hälfte des Preisgeldes für die Finanzierung von Forschungsprojekten verwenden

Heute’im Bundeshaus in Bern‚wurden im Beisein von Bundespräsidentin Doris Leuthard die Balzan Preise überreicht an:

Bina Agarwal (Indien)’für Gender Studies

Aleida und Jan Assmann (Deutschland)’für Kollektives Gedächtnis 
James P. Allison und Robert D. Schreiber (USA)’für Immunologische Ansätze in der Krebstherapie

Michaël Gillon (Belgien)’für Die Planeten des Sonnensystems und die Exoplaneten

Robert Owen Keohane (USA) für Internationale Beziehungen’Geschichte und Theorie (2016).

Die Verleihungszeremonie fand in Anwesenheit des Präsidenten der Internationalen Balzan Stiftung „Preis“‚ Enrico Decleva‚und der Präsidentin der Internationalen Balzan Stiftung „Fonds“‚ Gisèle Girgis-Musy statt. ​
In feierlichem Rahmen hielten alle Preisträger nach Vorstellung durch den Präsidenten des Preiskomitees‘ Salvatore Veca‘ eine kurze Ansprache’mit der sie die Auszeichnung annahmen und ihren Dank ausdrückten.

Aufgrund der schweizerisch-italienischen Doppel-Nationalität der Internationalen Balzan Stiftung findet die Preisverleihung im November traditionell abwechselnd in Rom und Bern statt. In Rom erfolgt die Preisverleihung in Anwesenheit des italienischen Staatspräsidenten und in Bern in Anwesenheit eines Mitgliedes des Bundesrates.

 

Bina Agarwal erhielt den Preis „Für die Überprüfung traditioneller Prämissen in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch einen innovativen Ausblick auf Genderfragen; für die Sichtbarkeit und Förderung von Frauen der Landbevölkerung im globalen Süden; für die Öffnung neuer intellektueller und politischer Wege in den Bereichen Gender und Entwicklung“.  

Der Preis wurde an Aleida und Jan Assmann überreicht „Für die gemeinsame’inter- und transdisziplinäre Erarbeitung des Konzepts ‚kulturelles Gedächtnis‘ und seine definitorischen Klärungen als kulturwissenschaftliches Paradigma’aber auch in öffentlichen Debatten; für den reichen jahrzehntelangen Austausch über sehr unterschiedliche historische Realitäten und Modelle’die sich in völlig außergewöhnlicher Weise als komplementär erwiesen; für zwei darüber hinausreichende individuelle Oeuvres’die das kollektive Gedächtnis als Voraussetzung von religiösen und politischen Identitätsstiftungen und Gemeinschaften präsentieren“.

Die Verleihung des Preises an James P. Allison und Robert D. Schreiber wurde so begründet: „Robert Schreiber und James Allison haben eine entscheidende Rolle im Gebiet der Tumorimmunologie gespielt. Robert Schreiber zeigte auf’dass das Immunsystem die Entwicklung von Krebs beeinflusst und führte die Begriffe des ‚Immunediting‘ und ‚Immunescape‘ ein. James Allison entschlüsselte die molekularen Grundlagen für die Entwicklung dieser Resistenz’und es gelang ihm’diese durch den Einsatz monoklonaler Antikörper zu blockieren. Dadurch konnte erstmals das Überleben von Patienten mit metastasierendem Melanom verlängert werden. In jüngerer Zeit haben die beiden Preisträger zusammen mit anderen Wissenschaftlern Fortschritte bei der Identifizierung von tumorspezifischen Neoantigenen erzielt. Dies könnte zur Entwicklung wirksamer tumor- und patientenspezifischer Impfstoffe führen“.

Der Preis wurde an Michaël Gillon vergeben „Für seine innovative und erfolgreiche Erforschung der Planeten’die nahe Sterne umkreisen – ein Meilenstein auf der Suche nach Lebensspuren außerhalb unseres Sonnensystems“.

Robert O. Keohane erhielt den Balzan Preis 2016 „Für seine grundlegenden Beiträge zum institutionellen Ansatz in den internationalen Beziehungen; für die unermüdliche Gewissenhaftigkeit seiner Forschung und den bahnbrechenden und nachhaltigen Einfluss seines meisterlichen Wirkens“.  

 

Jeder der 2017 verliehenen Preise der Internationalen Balzan Stiftung ist mit 750.000 Schweizer Franken (zirka EUR 650.000) dotiert. Diese Preissumme reiht die Balzan Preise weltweit unter die höchst dotierten Auszeichnungen in den Bereichen Wissenschaft und Kultur. Jeder der Preisträger ist aufgefordert’die Hälfte des Preisgeldes zur Förderung von Forschungsprojekten junger Wissenschaftler in dem jeweiligen Wissenschaftsgebiet zu verwenden.

 

Bereits gestern’am 16. November’fand das Interdisziplinäre Forum der Balzan Preisträger statt. Daran haben auch frühere Balzan Preisträger’Mitglieder des Balzan Preisverleihungskomitees und der Akademien der Wissenschaften Schweiz teilgenommen.

 

 

Balzan Preis – ein Preis für die Forschung
Mehr als 30 Millionen Franken Forschungsgelder in allen Wissensbereichen

 

Mailand / Zürich‘ 17. November 2017 Seit 2001 sind die Balzan Preisträger aufgefordert’die Hälfte der Preissumme in Forschungsprojekte zu investieren.
Diese Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern sind eine Besonderheit des Balzan Preises zugunsten neuer und interessanter Studienfachgebiete und wissenschaftlicher Forschung.

In sechzehn Jahren (2001-2016) wurden 63 Forschungsprojekte in allen wissenschaftlichen und humanistischen Fachgebieten durchgeführt. Die Forschungsprojekte’betrieben von jungen Forschern aus 20 Ländern unter Beteiligung von rund 500 weiteren Forschenden’wurden von dem Balzan Preis mit insgesamt CHF 28’625 Mio. (circa € 26 Mio.) finanziert.

Die vier neusten Forschungsprojekte aus den Preisgebieten 2017
– Kollektives Gedächtnis
– Gender Studies
– Immunologische Ansätze in der Krebstherapie
– Die Planeten des Sonnensystems und die Exoplaneten       

werden von den Preisträgern 2017 dem Preiskomitee zur Genehmigung vorgeschlagen.
Dazu wird auch das Projekt des 2016 Preises für  Internationale Beziehungen: Geschichte und Theorie finanziert’dessen Preisträger in diesem Jahr bekannt gegeben wurde.

Die Projektvorschläge beinhalten Angaben zur Projektidee sowie zu den verantwortlichen und beteiligten Instituten und Forschungszentren. Nach Genehmigung durch das Balzan Preiskomitee werden die neuen Projekte mit je CHF 375.000 (€ 325.000) von der Balzan Stiftung „Fonds“ gefördert.

 

Mit dem Anteil der im Jahr 2017 vergebenen Preise (1.875.000 Franken) wird der Gesamtbetrag der Mittel für den Balzan-Preis die Zielvorgabe von 30 Millionen Franken (30.500.000 Franken’rund  26.500.000 Euro) übersteigen.
Die Balzan Stiftung „Preis“ verfolgt die Projektentwicklung und nimmt Berichte sowie die Abrechnung direkt vom Preisträger entgegen. Die Forschungsergebnisse werden in akademischen Artikeln und mit innovativen Beiträgen in etwa zwanzig Publikationen veröffentlicht sowie bei Konferenzen und Workshops diskutiert.

 

Ein Überblick über die Nachwuchsförderungsprojekte geben die Publikationen „The Balzan Prizewinner’s Research Projects: An Overview”‚die 2010’2012’2014 und 2016 veröffentlicht wurden. Sie können online runtergeladen werden: www.balzan.org/de/veroffentlichungen

 

Die Sektion „Forschungsprojekte“ auf der Balzan Webseite www.balzan.org informiert über den aktuellen Stand der Umsetzung’über wesentliche Neuerungen der Balzan Forschungsprojekte und über dazugehörige Veranstaltungen.

 

 

Balzan Research Projects’List


 

 

Balzan Prizewinners’Research Projects 2001-2016

 

 

2016

PIERO BOITANI’Comparative Literature – Ancient Literature: Survival and Rewriting

FEDERICO CAPASSO’Applied Photonics – Optoelectronics and nano-photonics in two-dimensional nanomaterial heterostructures; Quantum Effects in Complex Systems (‘Q-EX‘)

REINARD JAHN’Molecular and Cellular Neuroscience – Reconstitution of exocytosis using synthetic vesicles in intact cells

 

2015

HANS BELTING’History of European Art (1300-1700) – Iconic Presence: Images in Religion

FRANCIS HALZEN’Astroparticle Physics including neutrino and gamma-ray observation – Balzan Fellowship Programme for a Postdoctoral Researcher

DAVID KARL’Oceanography – Microbial Processes at Ocean Station ALOHA       

JOEL MOKYR’Economic History – Global and Quantitative Economic History

 

2014

IAN HACKING’Epistemology and Philosophy of Mind – Styles of Reasoning

DENNIS SULLIVAN’Mathematics (pure/applied) – Computing Three Dimensional Fluids

DAVID TILMAN’Basic/applied Plant Ecology – Biodiversity: Causes’Consequences and Conservation

MARIO TORELLI’Classical Archaeology –  Ancient Sanctuaries of the Area of Etruria and Lazio: Religious and Cultural Interference

 

2013

ALAIN ASPECT’Quantum Information Processing and Communication – Quantum Information Processing and Communication: Quantum Information with Photons and Atoms

MANUEL CASTELLS’Sociology – The Cultural and Social Dimensions of the Economic Crisis 2008-2014. Financial Cultures’Human Suffering and Social Protests

PASCALE COSSART’Infectious Diseases: basic and clinical aspects – Epigenetics and Bacterial Infections: The Role of a Novel Histone Deacetylase SIRT2

ANDRÉ VAUCHEZ’Medieval History – The Cult of the Saints in the West in the Latter Centuries of the Middle Ages. Research on Shrines and Religious Life in France and Italy

 

2012

DAVID BAULCOMBE’Epigenetics – Further Investigation of Epigenetics in Hybrids and Evolution

RONALD DWORKIN’Jurisprudence – Dworkin-Balzan Fellowship Programme

KURT LAMBECK’Solid Earth Sciences (interdisciplinary research) – Sea-level Change during Glacial Cycles

REINHARD STROHM’Musicology – Towards a Global History of Music

 

2011

BRONISLAW BACZKO’Enlightenment Studies – A Critical Dictionary of Utopia in the Century of the Enlightenment

PETER BROWN’Ancient History (Graeco-Roman World) – Figures in a Landscape: Topography and Hagiography in the World of Syriac Christianity

RUSSELL LANDE’Theoretical Biology or Bioinformatics – Theories of Quantitative Character Evolution and Stochastic Population Dynamics

JOSEPH SILK’The Early Universe – An Oxford New College – Johns Hopkins Centre for Cosmological Studies

 

 

2010

MANFRED BRAUNECK’History of Theatre in all its Aspects –  The Role of the Independent Theatre in Contemporary European Theatre: Structural and Aesthetic Changes

CARLO GINZBURG’European History (1400-1700) – A Comparative Approach to Religions. A Historical Perspective – from the Sixteenth to the Eighteenth Centuries

JACOB PALIS’Mathematics (pure and applied) – Dynamical Systems’Chaotic Behaviour – Uncertainty’Linear Cocycles and Lyapunov Exponents

SHINYA YAMANAKA’Stem Cells: Biology and Potential Applications – Molecular Basis during iPS Cell Generation and Its Application

 

2009

TERENCE CAVE’Literature since 1500 – The Balzan Interdisciplinary Seminar: Literature as an Object of Knowledge

MICHAEL GRÄTZEL’Science of New Materials – Improving the Performance of the Dye Sensitized Solar Cell (DSC)

BRENDA MILNER’Cognitive Neurosciences – Hemispheric Interaction in Cognitive Processes

PAOLO ROSSI MONTI’History of Science –  Cosmology and Physics’Memory and Emotions: Research on the History of Science

 

2008

WALLACE BROECKER’The Science of Climate Change – Past Patterns of Precipitation and Earth Temperature

MAURIZIO CALVESI – The Visual Arts since 1700 –  Three Research Projects on the Visual Arts in Italy

IAN FRAZER’Preventive Medicine –  Immune Regulation and Therapeutic Immunisation

THOMAS NAGEL’Moral Philosophy – Philosophical Aspects of Global Order

 

2007

BRUCE BEUTLER and JULES HOFFMANN‘ Innate Immunity – Endogenous Activators of Inflammation in Insects and Mammals

ROSALYN HIGGINS’International Law since 1945 – Oppenheim’s International Law. A New Volume on the Law of the United Nations

SUMIO IIJIMA’Nanoscience –  Carbon Nanotubes: Structural Study and Applications in Biomedicine

MICHEL ZINK’European Literature (1000-1500) –  Three Objectives in the Studies of Medieval Literary Texts

 

2006

PAOLO DE BERNARDIS  and ANDREW LANGE’Observational Astronomy and Astrophysics – An Experimental Investigation of the First Stages of the Formation of Cosmic Structures‘An Experimental Investigation of CMB Polarization

LUDWIG FINSCHER’History of Western Music since 1600  – History of the Trio Sonata – Catalogue Raisonné of the Tradition

ELLIOT MEYEROWITZ and CHRISTOPHER SOMERVILLE’Plant Molecular Genetics – Live Imaging of Cellular Differentiation in Shoot Apical Meristems and in Cellulose Synthesis

QUENTIN SKINNER’Political Thought; History and Theory – Balzan-Skinner Lectures and International Conferences

 

2005

PETER AND ROSEMARY GRANT’Population Biology – Evolution in Small Populations

PETER HALL’The Social and Cultural History of Cities since 16th Century – New Patterns of Urban Activity

RUSSELL HEMLEY and HO-KWANG MAO’Mineral Physics – New Directions in Mineral Physics: Multidisciplinary High Pressure Science

LOTHAR LEDDEROSE’History of the Art of Asia – Buddhist Stone Inscriptions in North China. Heidelberg Colloquies in East Asian Art History                                            

 

2004

PIERRE DELIGNE’Mathematics – Pierre Deligne Contest

NIKKI RAGOZIN KEDDIE’Islamic World from 19th to 20th C. – Women’Gender’and the Family in the Muslim World

MICHAEL MARMOT’Epidemiology – UCL Balzan International Fellowship Programme

COLIN RENFREW’Prehistoric Archaeology – Two Lines of Research in Prehistoric Archaeology

 

2003

REINHARD GENZEL’Infrared Astronomy – Cosmic Formation and the Evolution of Galaxies and Massive Black Holes

ERIC HOBSBAWM’European History since 1900 –  Reconstruction in the Immediate Aftermath of War: a Comparative Study of Europe’1945-50

WEN-HSIUNG LI’Genetics and Evolution – Evolution of Gene Regulation and Regulatory Modules in Yeast

SERGE MOSCOVICI’Social Psychology – The Social Representation of Marxism

 

2002

WALTER GEHRING’Developmental Biology – Genomic Analysis of Eye Development

ANTHONY GRAFTON’History of the Humanities – Joseph Justus Scaliger (1540-1609) – Edition of the Correspondence

XAVIER LE PICHON’Geology – A Geodynamic Research Team in Aix-en-Provence

DOMINIQUE SCHNAPPER’Sociology  – Social Integration in Modern Democratic Societies

 

2001

JAMES SLOSS ACKERMAN‘ History of Architecture –  James Ackerman Award; Summer School in Applied Palaeography

JEAN-PIERRE CHANGEUX’Cognitive Neurosciences – Neuronal Organization of the Brain and Cognitive Functions

MARC FUMAROLI’Literary History and Criticism (post 1500)  – The Comte de Caylus (1692-1765) and His Milieu: The Respublica Literaria

CLAUDE LORIUSClimatology – Research on the Mechanisms Governing the Climate System