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KI-Potenziale systematisch nutzen

Künstliche Intelligenz in der Finanzdienstleistung

KI-Potenziale systematisch nutzen

Künstliche Intelligenz in der Finanzdienstleistung

Deutschlands derzeit umfassendstes Konsortialprojekt zum Thema Künstliche Intelligenz in der Finanzbranche legt unter Beteiligung des Hamburger Beratungs- und Softwareunternehmens PPI AG Ergebnisse vor. Mit Hilfe des neuen Drei-Ebenen-Modells erhalten Finanzunternehmen die Möglichkeit, systematisch zum geeigneten KI-Verfahren vorzustoßen.
Hamburg, 16. November 2018: Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Zukunftsthema mit enormen Potenzialen für Finanzunternehmen. Um KI aber auch wirklich zielgerichtet und wertschöpfend einzusetzen, ist eine systematische Vorgehensweise unabdingbar. Die PPI AG hat gemeinsam mit dem ibi research Institut und weiteren Partnern ein Drei-Ebenen-Modell für die Bedarfsermittlung, Implementierung und Anwendung Künstlicher Intelligenz bei Finanzdienstleistern entwickelt. Das Modell entstand im Rahmen von Deutschlands umfassendstem Konsortialprojekt zu KI im Finanzsektor.

Systematischer Auswahlprozess
Das Drei-Ebenen-Modell trägt einen wissenschaftlich entwickelten Ansatz in die Praxis. Zu seiner Validierung wurden im Zuge des Projekts Anwendungsfälle aus allen bankfachlichen Bereichen – etwa Beratung, Service oder Zahlungsverkehr – herangezogen. Das Modell ermöglicht es Finanzunternehmen, die KI einsetzen wollen, systematisch vom Geschäftsprozess über definierte Anwendungsklassen das geeignete KI-Verfahren zu identifizieren.
1. Die obere Ebene beschreibt den Geschäftsprozess: Wie sieht der zu adressierende, fachliche Geschäftsprozess aus und wie lässt sich die Betrachtung auf die relevanten Schritte eingrenzen? Heutige Einsatzbereiche von KI liegen vielfach in den Bereichen Marketing, Vertrieb sowie Risiko- und Betrugserkennung. Zukünftig ist aber ein flächendeckender Einsatz in Finanzunternehmen zu erwarten.
2. Die mittlere Ebene beschreibt Anwendungsklassen oder auch standardisierte Aufgabentypen, die sich hinter den relevanten Schritten des Geschäftsprozesses mit seinen Funktionen und Daten verbergen und durch KI unterstützt werden können. Eine mögliche Anwendungsklasse ist die Prüfung des Aufgabenkontexts, in der die KI beispielsweise einen formlos auf der Website der Bank eingegebenen Kundenwunsch nach Altersvorsorge ins Portfolioangebot der Bank übersetzt und dem Kunden dann beispielsweise ETF-basierte Vermögensverwaltung offeriert.
3. Die untere Ebene hilft bei der Zuordnung der geeigneten KI Verfahren und deren jeweiligen Ausprägungen zu den Anwendungsklassen. Geht es in der Anwendungsklasse Input-Transformation beispielsweise um die Übersetzung von Sprache oder Text in digitalen Code, bietet sich etwa Deep Learning mittels neuronaler Netze an.

„Thema KI auf eine neue Ebene heben“
Die PPI AG ist mit den Ergebnissen des Konsortialprojekts sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit der Experten aus unterschiedlichen Teilen der Wertschöpfungskette der Finanzwirtschaft war äußerst produktiv“; sagt Stephan Heinze, Consultant, PPI AG. „Mit dem Drei-Ebenen-Modell haben wir ein effizientes Instrument entwickelt, um gemeinsam mit unseren Kunden das Thema Künstliche Intelligenz auf eine neue Ebene zu heben.“ Bereits heute ist KI Bestandteil vieler Kundenprojekte der PPI AG. Die Berater und Softwareentwickler besitzen auf den Gebieten Chatbots, Fraud Detection oder Robotic Process Automation große Expertise. „Zukünftig wollen wir unsere Kunden noch stärker dabei unterstützen, KI ganzheitlich zu verstehen zu planen und zu nutzen. Das Konsortialprojekt gibt uns hier bedeutende Impulse.“

Zum Projekt
Im Konsortialprojekt „Künstliche Intelligenz in der Finanzdienstleistung“ erarbeiteten zwölf Unternehmen der Finanzbranche unter Federführung der ibi research an der Universität Regensburg GmbH über sechs Monate eine strukturierte Vorgehensweise für den Einsatz von KI. Beteiligte Unternehmen waren neben der PPI AG unter anderem die DATEV eG, die Deutsche Leasing AG, die TARGOBANK AG & Co. KGaA und die Fiducia & GAD IT AG.

Eine detaillierte Beschreibung des Drei-Ebenen-Modells ist Inhalt des Whitepapers „Künstliche Intelligenz in der Finanzdienstleistung – von der Analyse der Einsatzszenarien bis hin zur Entwicklung eines Frameworks für den KI-Einsatz“. Es steht zum kostenlosen Download unter www.ppi.de/ki
– Ende –

Die PPI AG ist seit über 30 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Im Projektgeschäft schätzen unsere Kunden unsere unkomplizierte und flexible Arbeitsweise. Wir verknüpfen Fach- und Technologiekompetenz und führen Projekte zum Erfolg. Im Bereich Zahlungsverkehr sind wir europaweit tätig und nehmen mit unseren Standardprodukten eine marktführende Stellung ein. Als stabil wachsende Aktiengesellschaft in Familienbesitz konzentrieren sich unsere über 600 Mitarbeiter ganz auf den Erfolg unserer Kunden.

Kontakt
PPI AG
Gerald Nowak
Moorfuhrtweg 13
22301 Hamburg
+49 40 227433-1647
gerald.nowak@ppi.de
http://www.ppi.de

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Ethik Society zeichnet smartlutions GmbH aus

Kölner Software-Robotics-Unternehmen engagiert sich für die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums und beweist täglich ethisches Handeln in der Praxis

Ethik Society zeichnet smartlutions GmbH aus

Portrait Michael Reusch

Köln / Remshalden, 9. November 2018.
Die in Köln ansässige smartlutions GmbH und deren Geschäftsführer Michael Reusch wurden jüngst für ihre ethische Unternehmensausrichtung und die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums ausgezeichnet und in die Ethik Society aufgenommen. Das Unternehmen darf sich künftig als „Member der Ethik Society“ ausweisen und gehört somit zum Kreis derer, die sich im Rahmen der Ethik Society politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich und persönlich mit den Themen Integrität, Ethik und nachhaltiges Wirtschaften beschäftigen.

Neben dem Wissenstransfer und Austausch mit den anderen Akteuren in der Ethik Society, die sich ebenfalls ethischen Business-Grundsätzen verpflichtet fühlen, möchte das auf Software-Roboter, Digitalisierung und Virtual Reality spezialisierte Unternehmen so auch zu einer politischen und gesellschaftlichen Debatte rund um dieses wichtige Thema beitragen und sowohl regional als auch national mit dafür sorgen, dass ethische Grundsätze im Business mehr Gewicht bekommen.

„Roboter können dem Menschen dienen, mehr Arbeitsfreude bedeuten und zur Lösung des Fachkräftemangels beitragen. IT ist für den Menschen da. Das ist eine wichtige Maxime meines unternehmerischen Handelns“, macht Michael Reusch deutlich. Robotisierung sei in vielen Fällen ein ethischer Beitrag zu einer besseren Arbeitswelt. In Sachen Integrität und Ethik wolle er Vorreiter sein und anderen ein Beispiel geben. Deswegen wirke er mit seinem Unternehmen gerne und mit Stolz in der Ethik Society mit.

„Wir freuen uns, dass wir Michael Reusch als wegweisende Unternehmerpersönlichkeit als Member der Ethik Society haben gewinnen und auszeichnen können“, erklärt Jürgen Linsenmaier, Initiator der Ethik Society. Mit Michael Reusch habe die Gemeinschaft einen wichtigen Partner gewonnen, der glaubhaft für Ethik einstehe und der mit seinem Ansatz in der IT-Branche viel für die Ethik Society, ethisches Wirtschaften im Allgemeinen und die Entwicklung allgemeiner ethischer Grundsätze im Besonderen bewirken könne.

„Das Thema Ethik ist in vielen Chefetagen und Unternehmerköpfen angekommen“, sagt Jürgen Linsenmaier, der als Vortragsredner und Marketingprofi immer wieder Unternehmen rund um die Themen Reputation und Nachhaltigkeit berät und begleitet. Er ist der Ideengeber für die Ethik Society, mit der er „eine lebendige Plattform des Austauschs und der Begegnung“ geschaffen hat.

„Ethisches Handeln in Unternehmen ist eine ganzheitliche Aufgabe. Es geht um weit mehr als um Marketing und definierte Werte. Ethik zeigt sich auch und vor allem im schonenden Umgang mit Ressourcen, in der Führung von Mitarbeitern, in der Qualität der Produkte und der Lieferkette sowie in der eigentlichen Leistungserbringung“, verdeutlicht der mehrfache Buchautor Linsenmaier. Ethik betreffe alle Bereiche eines Unternehmens und könne nicht verordnet werden. Ethik müsse gelebt werden. Um das zu erreichen, biete die Ethik Society praktische Unterstützung.

Wer sich für die Ethik Society interessiert, findet weitere Informationen unter www.ethik-society.com Mehr über die smartlutions GmbH, Software-Roboter und den Digitalisierungs-Profi Michael Reusch gibt es unter www.smartlutions.net

Hintergrund Jürgen Linsenmaier

Jürgen Linsenmaier ist Ethik- und Reputationsexperte, Marketingprofi, Vortragsredner, mehrfacher Buchautor sowie leidenschaftlicher Werber für unternehmerische Freiheit mit ethischer Verantwortung. Er beweist täglich, dass ethisches Handeln und wirtschaftlicher Ertrag kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind. Als Vortragsredner, Berater und Gründer der Ethik Society, einem Zusammenschluss kleiner, mittlerer und großer Betriebe, die sich mit dem Thema Ethik beschäftigen und Best-Practices teilen, hat er sich zum Ziel gesetzt, Unternehmern eine pragmatische Ethik näher zu bringen – ein Handeln, das jeder in seinem Betrieb umsetzen kann und das gleichermaßen den wirtschaftlichen Interessen und der Gesellschaft dient.

Seinen Erfahrungsschatz sammelte Jürgen Linsenmaier in seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer und Vorstand eines Medienhauses. Jürgen Linsenmaier ist ein Mann aus der Praxis für die Praxis. In seinen Vorträgen und Workshops begeistert er die Zuhörer mit seiner authentischen und praxisorientierten Art der Vermittlung gelebten Erfolgswissens – pragmatisch ethisch, reputationsfördernd und umfassend verantwortungsbewusst.

Weitere Informationen unter www.juergen-linsenmaier.de

Kontakt

Jürgen Linsenmaier
Ethik & Reputationsexperte
Am Weiher 4
73630 Remshalden
Telefon: +49 7151 2740243
Mail: mail@juergen-linsenmaier.de
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Facebook: http://www.facebook.com/juergen.linsenmaier

Hintergrund:

Michael Reusch ist Versicherungskaufmann, Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), Digitalisierungsprofi sowie Gründer und Geschäftsführer der in Köln ansässigen smartlutions GmbH – ein Unternehmen, das sich auf standardisierte, vor allem aber individuelle IT-Lösungen für die Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie die Dienstleistungsbranche spezialisiert hat. smartlutions entwickelt Kunden-Portale, Intranets und dazu passende Apps. Das Unternehmen beschäftigt sich darüber hinaus intensiv mit der Automatisierung von kaufmännischen Prozessen und bietet mit „IHR ROBOT“ Software-Roboter für vollautomatisierte Abläufe. Michael Reusch möchte als Experte für einen niedrigschwelligen, kostengünstigen und einfachen Einstieg in das komplexe Thema Digitalisierung werben. Sein Unternehmen entwickelt deswegen auch hochgradig individuelle Lösungen nach Maß, die in wenigen Tagen startbereit sind, sich in die bereits bestehende IT-Infrastruktur einbinden lassen und intuitiv bedienbar sind. smartlutions-Lösungen erleichtern Menschen die Verwaltungstätigkeit, werden sie aber niemals vollständig ersetzen können – sie sind damit auch ethisch und nachhaltig im Sinne einer Erleichterung des Arbeitsalltags. Michael Reusch steht für eine menschliche Digitalisierung, die sich auch kleine Unternehmen leisten können und die den Nutzen sowohl für den Kunden als auch für die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt. Er ist damit einer der führenden Spezialisten rund um die Themen Automatisierung, Digitalisierung und Robotisierung von kaufmännischen Prozessen und Verwaltungsaufgaben und gilt als Pionier an der Schnittstelle zwischen Finanzwirtschaft und IT. Seine Erfahrungen sammelte er in großen Versicherungskonzernen als Projekt-Manager, Business-Analyst und in mehreren Leitungsfunktionen. Sein Wissen gibt er als Autor, Berater und Referent weiter, er steht aber auch als externe IT-Abteilung zur Verfügung. Sein Fokus abseits der IT-Lösungen: ein effektiverer Vertrieb und eine smartere Arbeitswelt.

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smartlutions: Roboter erledigen lästige Verwaltungsaufgaben

Smarte Lösungen beim Digital Future Congress am 8. November in Essen

smartlutions: Roboter erledigen lästige Verwaltungsaufgaben

Portrait Michael Reusch / smarttlutions GmbH

Essen / Köln, 25. Oktober 2018.
Roboter sind längst kein Privileg mehr der industriellen Fertigung. Auch im Büro halten Roboter Einzug, erledigen dort die Routine-Aufgaben, die vielen menschlichen Mitarbeitern lästig sind. Auch Kosten spielen eine Rolle. So sind zum Beispiel für eine Kündigungsbearbeitung bei einer Versicherungsgesellschaft rund 50 einzelne Arbeitsschritte notwendig, die ein Roboter bei richtiger Implementierung innerhalb weniger Minuten autonom erledigen kann. „Die Kostenersparnis ist immens“, weiß Michael Reusch, Inhaber und Geschäftsführer der smartlutions GmbH. Sein Unternehmen implementiert Software-Roboter für kaufmännische Prozesse in Unternehmen. Dass auch kleine Unternehmen erhebliches Einsparpotenzial haben und so Mitarbeiter-Ressourcen wertschöpfender eingesetzt werden können, zeigt er im Rahmen des Digital Future Congress in Essen am 8. November.

„Roboter sind eine Lösung für den Fachkräftemangel, führen zu mehr Mitarbeiterzufriedenheit und helfen, sowohl Kosten zu senken als auch die Kundenbetreuung zu verbessern“, macht der Digitalisierungsprofi deutlich. Seine Lösungen sind auch für kleine Unternehmen geeignet und setzen immer auf der bereits bestehenden IT-Infrastruktur auf. Gerade in kleinen Unternehmen werde jede Hand gebraucht. Wenn sich durch Roboter nur zehn oder fünfzehn Prozent der Zeit einsparen ließe, wäre dies für die meisten schon ein Gewinn. Die Investitionskosten rentierten sich meist schon innerhalb eines Jahres, der Einstieg sei kostengünstiger als viele glauben.

„Leider haben beide Seiten oft Angst vor der Einführung von Robotern. Die Unternehmer fürchten die immensen Kosten und haben „Veränderungsschmerzen“. Die Mitarbeiter fürchten, nicht mehr gebraucht zu werden“, so Michael Reusch, der seine Roboter bislang vor allem in der Finanz- und Versicherungswirtschaft eingeführt hat, sich aber nun auch anderen Branchen öffnen möchte. „Lästige Verwaltungsaufgaben gibt es überall“, sagt er. In der Praxis seien die Befürchtungen aber unbegründet. In den allermeisten Fällen seien durch die Software-Roboter Mitarbeiterkapazitäten nicht abgebaut worden, sondern umgelenkt – hin zu produktiveren Tätigkeiten wie persönlicher Kundenberatung, Produktentwicklung und Service. „Die wirklich hochwertigen Aufgaben können Roboter nicht lösen. Da braucht es den Menschen. Davon profitiert auch der Kunde“, so Reusch. Es lohne sich, über Software-Roboter nachzudenken und sich mit dem Thema zu beschäftigen. Der Roboter werde oft zum geschätzten und beliebten Kollegen.

Wer sich für Software-Roboter, die Verwaltungsaufgaben und kaufmännische Prozesse übernehmen, interessiert, hat im Rahmen des Digital Future Congress die Gelegenheit, Michael Reusch und seine Lösungen kennenzulernen. Sein Unternehmen smartlutions präsentiert dort einfache Lösungen auch für kleine Unternehmen. Gerne lädt smartlutions auf den Digital Future Congress ein. Vor Ort besteht die Möglichkeit, auch über individuelle Lösungen zu sprechen und zu diskutieren. Freitickets und weitere Informationen gibt es unter www.smartlutions.net

Hintergrund:

Michael Reusch ist Versicherungskaufmann, Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), Digitalisierungsprofi sowie Gründer und Geschäftsführer der in Köln ansässigen smartlutions GmbH – ein Unternehmen, das sich auf standardisierte, vor allem aber individuelle IT-Lösungen für die Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie die Dienstleistungsbranche spezialisiert hat. smartlutions entwickelt Kunden-Portale, Intranets und dazu passende Apps. Das Unternehmen beschäftigt sich darüber hinaus intensiv mit der Automatisierung von kaufmännischen Prozessen und bietet mit „IHR ROBOT“ Software-Roboter für vollautomatisierte Abläufe. Michael Reusch möchte als Experte für einen niedrigschwelligen, kostengünstigen und einfachen Einstieg in das komplexe Thema Digitalisierung werben. Sein Unternehmen entwickelt deswegen auch hochgradig individuelle Lösungen nach Maß, die in wenigen Tagen startbereit sind, sich in die bereits bestehende IT-Infrastruktur einbinden lassen und intuitiv bedienbar sind. smartlutions-Lösungen erleichtern Menschen die Verwaltungstätigkeit, werden sie aber niemals vollständig ersetzen können – sie sind damit auch ethisch und nachhaltig im Sinne einer Erleichterung des Arbeitsalltags. Michael Reusch steht für eine menschliche Digitalisierung, die sich auch kleine Unternehmen leisten können und die den Nutzen sowohl für den Kunden als auch für die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt. Er ist damit einer der führenden Spezialisten rund um die Themen Automatisierung, Digitalisierung und Robotisierung von kaufmännischen Prozessen und Verwaltungsaufgaben und gilt als Pionier an der Schnittstelle zwischen Finanzwirtschaft und IT. Seine Erfahrungen sammelte er in großen Versicherungskonzernen als Projekt-Manager, Business-Analyst und in mehreren Leitungsfunktionen. Sein Wissen gibt er als Autor, Berater und Referent weiter, er steht aber auch als externe IT-Abteilung zur Verfügung. Sein Fokus abseits der IT-Lösungen: ein effektiverer Vertrieb und eine smartere Arbeitswelt.

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Expertise-Plus in Sachen digitale Geschäftsmodelle

TME AG geht strategische Partnerschaft mit der Growth Ninjas GmbH aus Wien ein

Expertise-Plus in Sachen digitale Geschäftsmodelle

Stefan Greunz von Growth Ninjas (links im Bild) und Stefan Roßbach von der TME AG. Bild: TME AG

FRANKFURT AM MAIN. Digitale Geschäftsmodelle sind auf dem Vormarsch, ohne sie wird künftig kein Finanzinstitut mehr auskommen. Tolle Ideen reichen dabei nicht aus. Mit den neuen Produkten oder Dienstleistungen muss auch Geld verdient werden. Um ihren Kunden hierfür die bestmögliche Beratung bieten zu können, kooperiert die TME AG nun auch mit Spezialisten für Digital Sales und Digital Marketing, den Growth Ninjas aus Wien. Beide Partner vertiefen damit ihre Expertise in Sachen Digitalisierung.

Was der Kunde will sei eine End-to-end-Betreuung, ist Stefan Roßbach, Partner der TME AG, überzeugt. Diese End-to-end-Betreuung sollte bei der Entwicklung einer Strategie für digitale Geschäftsmodelle beginnen und bis zur erfolgreichen Vermarktung reichen. Bei vielen Banken tritt oft eine gewisse Ernüchterung ein, wenn mit neuen digitalen Angeboten – wie z. B. Robo Advisor – die ambitionierten selbst gesteckten Ziele nicht erreicht werden. Immer wieder wird dabei offensichtlich, dass zwar technisch vieles richtig gemacht wurde, jedoch wesentliche Aspekte der Vermarktungs- und Vertriebs-Strategie vernachlässigt wurden.

Stefan Greunz von den Growth Ninjas sieht die TME AG in diesem Zusammenhang als optimalen Partner. Vor allem im Financial Services Bereich habe man Marketing- und Digitalisierungs-Ausgaben bisher oft nach dem Gießkannen-Prinzip verteilt. Maximale Breite statt klarer Fokus hätte dabei jedoch selten die gewünschten Ergebnisse gebracht, so Greunz. „Die TME und wir als Growth Ninjas haben dagegen ein klares gemeinsames Ziel für unsere Kunden: ein auf die Strategie abgestimmtes Marketing, das messbare und dauerhafte Erfolge bei allen Digitalisierungs-Aktivitäten sicherstellt.“

Digital Growth messbar machen
Die Growth Ninjas GmbH aus Wien bringt dabei ihre langjährige Erfahrung im Online Banking, im Aufbau von Digital Sales, im Digital Marketing und bei der Adressierung funktionierender Multikanal-Modelle ein. So waren Greunz und weitere „Ninjas“ maßgeblich am Aufbau und Wachstum von wikifolio.com, einem der erfolgreichsten FinTechs im deutschsprachigen Raum, sowie an weiteren namhaften Digital-Growth-Projekten beteiligt.

Gemeinsam mit den Kunden arbeiten die Growth Ninjas an Digitalisierungsprojekten, bei denen stets der wirtschaftliche Impact im Vordergrund steht. Die Fragen „Was kostet mich ein Kunde?“ und „Was bringt mir die Investition in Digitalisierung?“ werden so exakt und nachhaltig beantwortet. Auch die Herausforderung, Digital Growth mit dem Commitment der eigenen Mitarbeiter und der zunehmenden Regulatorik zu vereinbaren, kann in Zusammenarbeit mit der TME AG adressiert werden. „Dabei geht es uns stets darum, sowohl den Aufwand als auch den Return messbar zu machen“, sagt Greunz.

Erweiterung um Digital Sales
Ein Ansatz, der für Roßbach sehr gut ins Angebot der TME passt. Die Frankfurter Unternehmensberatung ist auf Digital Banking, Transformation Management sowie den Themenbereich Risk & Regulatory spezialisiert. Zu den Schwerpunkten gehört die Unterstützung von Banken bei der Entwicklung von digitalen Strategien, der Implementierung digitaler Geschäftsmodelle und dem Digital Change Management.

Als Besonderheit hat die TME eine FinTech-Datenbank aufgebaut, in der sich aktuell rund 1.500 Geschäftsmodelle aus den Bereichen Banking und Insurance befinden. Diese FinTechs brauchen laut Roßbach genauso wie Banken auf dem Weg in die Digitalisierung oder Kooperationen zwischen etablierten Playern und Newcomern letztlich auch Digital-Sales-Konzepte. „Was Growth Ninjas dazu im Portfolio hat, das hat uns schnell überzeugt“, sagt Roßbach.

Berater und Umsetzer
Mit den Standorten in Frankfurt und Wien werden die beiden Partner künftig Kunden sowohl in Deutschland als auch in Österreich noch optimaler betreuen können. „Wir beide lieben Digitalisierung und packen Wachstumsthemen beherzt an“, betonen Roßbach und Greunz. Sowohl die TME als auch die Growth Ninjas seien nicht nur Berater, sondern auch Umsetzer – Gemeinsamkeiten, die eine sehr fruchtbare Partnerschaft erwarten lassen.

Die TME AG – mit Sitz in Frankfurt Main – ist eine Unternehmensberatung für Financial Services, die auf Digital Banking, Risk & Regulatory sowie Transformation Management spezialisiert ist. Das Team ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv – von der Konzeption über die Transformation bis zur Umsetzung, insbesondere für digitale Geschäftsmodelle und deren regulatorische Anforderungen. Zu den Kunden zählen Banken und Versicherungen, aber auch FinTechs sowie Unternehmen aus der Digitalbranche.

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Infografik: Digitalisierung im Firmenkundengeschäft

Star Finanz präsentiert aktuelle Zahlen und Daten

Infografik: Digitalisierung im Firmenkundengeschäft

Hamburg, 16. August 2018. Jederzeit erreichbar und informiert sein – sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld sind immer mehr Menschen „always on“. Allein seit 2012 ist die mobile Nutzung auf Smartphones und Tablets um 185 Prozent gestiegen. Entscheider bei Unternehmens-, Firmen- sowie größeren Gewerbekunden nutzen mobile Endgeräte heute zunehmend auch im Büro und Zuhause ganz selbstverständlich als eine Art digitaler Arbeitsplatz. Star Finanz, Deutschlands führender Anbieter von Online- und Mobile-Banking-Lösungen, präsentiert im Rahmen einer Infografik Zahlen zur Digitalisierung im Firmenkundengeschäft.

Mehrheit bevorzugt digitalen Zugang zu Bankendienstleistungen
Demnach nutzen inzwischen 80 Prozent der kleinen Unternehmen und Gewerbekunden hierzulande Online-Banking. Auch wenn es um die Durchführung von Bankendienstleistungen geht, bevorzugt mit 70 Prozent die deutliche Mehrheit der Firmenkunden einen digitalen Zugang. Mobile Anwendungen, die per Cloud mit Software-Lösungen für den PC beziehungsweise Mac verbunden sind, versetzen Entscheider heute in die Lage, unabhängig von Ort und Zeit Geschäftskonten zu überblicken, die Liquidität eines Unternehmens zu steuern oder die Entwicklung der Salden im Blick zu behalten.

Digitale Angebote als wichtige Ertragssäule
In Zukunft dürfte sich der Digitalisierungsgrad im Firmenkundengeschäft weiter erhöhen. Insbesondere bei Unternehmen, deren Kerngeschäft bereits digitale Prozesse beinhaltet, wächst der Anspruch auf eine digitale Abbildung der Querschnittsprozesse. „So erwartet beispielsweise ein Handwerker oder Einzelhändler, dass es auch digitale Lösungen für seine Buchhaltung, Steuerablage oder die Rechnungsstellung gibt. Finanzinstitute müssen entsprechende Lösungen zur Verfügung stellen, um für diese Zielgruppe langfristig relevant zu sein und sich zukunftssicher aufzustellen“, erklärt Dr. Christian Kastner, Geschäftsführer der Star Finanz. Laut Boston Consulting Group erwirtschaften Sparkassen und Banken in fünf Jahren bereits 30 Prozent und somit fast ein Drittel ihrer Erträge im Firmenkundensegment über digitale Angebote und Kanäle. Ein Firmenkunde erwartet heute, dass er zum Beispiel ein Konto genauso schnell und einfach eröffnen kann wie ein Privatkunde. Abgesehen davon profitieren Finanzinstitute, dank effizienter Prozesse und geringeren Kosten, selbst von einem höheren Angebot digitaler Lösungen.

Die dazugehörige Infografik kann hier heruntergeladen werden.

Für weitere Informationen oder Fragen:
Birte Bachmann
Pressesprecherin
Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH
Grüner Deich 15, 20097 Hamburg
Telefon +49 40 23728-336
Telefax +49 40 23728-350
presse@starfinanz.de
http://www.starfinanz.de

Pressekontakt:
Marco Luterbach
redRobin. Strategic Public Relations
Virchowstraße 65b, In der alten Fassfabrik, 22767 Hamburg
Telefon +49 40 692 123-29
Telefax +49 40 692 123-11
luterbach@red-robin.de
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Weiterführende Links:
Star Finanz Blog: https://blog.starfinanz.de/
Twitter: www.twitter.com/starfinanz
YouTube:: www.youtube.com/starfinanz
Xing: https://www.xing.com/companies/starfinanzgmbh

Über Star Finanz:
Star Finanz, ein Unternehmen der Finanz Informatik, ist führender Anbieter von multibankenfähigen Online- und Mobile-Banking-Lösungen in Deutschland. Seit mehr als zwanzig Jahren prägt das Unternehmen mit Sitz in Hamburg und Hannover mit derzeit rund 200 Mitarbeitern das Online-Banking entscheidend mit.

Privatkunden, Mittelständlern und großen Unternehmen bietet die Star Finanz eine umfassende Palette an innovativen Finanzprodukten, darunter die Produktlinien StarMoney, StarMoney Deluxe, StarMoney für Mac und StarMoney Business sowie die Electronic- Banking-Software SFirm. StarMoney für Privatanwender ist über die StarMoney Flat auf iPhone und iPad, Android-Smartphone und Android-Tablet, iOS, Windows PC sowie dem Mac durch die Synchronisationsmöglichkeit innerhalb der StarMoney Banking Cloud miteinander verbunden. Zum Leistungsspektrum gehört ebenso die Unterschriftenmappe, eine App zur mobilen Zahlungsfreigabe für Geschäftsleute mittels EBICS. Zum Portfolio zählt seit neuestem auch das Finanzcockpit, eine High-Business-App, speziell auf die Bedürfnisse von Firmenkunden zugeschnitten.

Darüber hinaus realisiert Star Finanz erfolgreich individuelle Software-Lösungen, mit denen Unternehmen und Finanzinstitute neue Maßstäbe setzen. Dazu gehören die Apps Sparkasse und Sparkasse+ für die Sparkassen-Finanzgruppe, die zu den führenden Mobile-Banking-Anwendungen für iOS sowie Android zählen oder das pushTAN-Verfahren, das den Empfang und die Verwendung von TANs auf ein- und demselben Endgerät ermöglicht. Die mobilen Finanzapplikationen der Star Finanz wurden inzwischen mehr als 24 Millionen Mal (Stand: August 2018) in den unterschiedlichen App-Stores heruntergeladen.

Mit dem Aufbau des Sparkassen Innovation Hub als zentralen „Andockpunkt“ der Sparkassen-Finanzgruppe für FinTechs etabliert sich das Unternehmen zudem als Treiber von innovativen Entwicklungen. Darüber hinaus verantwortet Star Finanz die kontinuierliche Weiterentwicklung und den technischen Betrieb des Onlinebezahlverfahrens giropay.

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SMARAGD aces360: mayato und targens kooperieren erfolgreich

SMARAGD aces360 vereinfacht das Customer Lifecycle Management

Compliance Anforderungen stellen Finanzinstitute immer wieder vor neue Herausforderungen. Diese schnell und effizient umzusetzen, gestaltet sich in der Praxis oft schwierig. Die targens GmbH, Expertenhaus für Banking, Compliance und Digital Finance, entwickelte mit SMARAGD aces360 eine eigene Software, die den Prozess wesentlich beschleunigt. Als Partner für die Realisierung entschied man sich für die mayato GmbH. Das Beratungsunternehmen überzeugte die Experten von targens durch fundiertes Know-how in SAP HANA und SAP Business Integrity Screening. Die SAP selbst begleitete das Entwicklungsprojekt beratend.

Regulatorische Vorgaben nicht einzuhalten, bedeutet für die Banken und ihre Mitarbeiter ein hohes Risiko. Wer sich davor schützen will, von den Aufsichtsbehörden belangt zu werden, greift in der Regel auf umfassende Software-Lösungen wie SAP Governance, Risk and Compliance (SAP GRC) zurück. Darin enthalten ist das SAP Business Integrity Screening (SAP BIS). Das Framework dient dazu, Unregelmäßigkeiten oder Betrugsfälle aufzudecken bzw. die Institute im Vorfeld zu schützen. Bisher war es für die Banken allerdings aufwendig, die eigenen Business Regeln und Algorithmen zu definieren. targens erkannte diese Herausforderung als Chance und entwickelte mit SMARAGD aces360 eine eigene Software, die Risikodimensionen und Aufdeckungsstrategien vordefiniert und damit den Implementierungsprozess deutlich vereinfacht und verkürzt. Regulatorische Vorgaben können deutlich schneller und mit weniger personellem Aufwand umgesetzt werden. Bei der Implementierung der Software fanden die Finanzexperten in mayato einen kompetenten Partner. Die Entwickler von mayato sind versiert sowohl in SAP HANA als auch in SAP Business Integrity Screening und damit in der Lage, technologisch einen ganzheitlichen Ansatz für SMARAGD aces360 zu schaffen. Die Projektleiterin bei targens, Susanne Hofrichter, erklärt dazu: „SMARAGD aces360 bietet eine Rundum-Sicht auf den Kunden und gewährleistet damit eine zuverlässige Risikoeinschätzung. Den komplexen Algorithmen und Analysen zum Trotz, bleibt die Anwendung selbst schnell und effizient: Das verdanken wir auch der fundierten technischen Unterstützung von mayato.“

Weitere Details über die Realisierung von SMARAGD aces360 erhalten Sie unter https://www.mayato.com/case-studies/customer-lifecycle-management/

mayato ist spezialisiert auf Business Analytics. Von zahlreichen Standorten in Deutschland und Österreich aus arbeitet ein Team von erfahrenen Prozess- und Technologieberatern an Lösungen für Business Intelligence, Big Data und Analytics für ein breites Spektrum an Anwendungsgebieten und Branchen. Business Analysten und Data Scientists von mayato ermitteln auf der Basis dieser Lösungen für ihre Kunden relevante Zusammenhänge in Small und Big Data und prognostizieren zukünftige Trends und Ereignisse. Als Teil der Unternehmensgruppe Positive Thinking Company verfügt mayato über ein breites, internationales Netzwerk und ein technologisch und inhaltlich vielfältiges Portfolio an digitalen und analytischen Lösungen. Nähere Infos unter www.mayato.com

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Wettlauf mit der Zeit: Lernen Banken rechtzeitig Digital?

Studie untersucht Effizienzsteigerungsprogramme der Finanzindustrie / zunehmende Konkurrenz erhöht Handlungsdruck

Rund 70 Prozent aller Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum planen innerhalb der nächsten zwölf Monate die Umsetzung eines Programms, um effizienter zu werden. Dabei spielen Maßnahmen zur Ertragssteigerung mittlerweile eine ähnlich große Rolle wie Kosteneinsparungen. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Managementberatung Horváth & Partners zu Effizienzsteigerungsprogrammen in der Finanzindustrie. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Top- und den Low Performern der Branche. Insgesamt sollten Finanzdienstleister nach Meinung von Horváth & Partners noch mutiger werden und eine umfassende Digitalisierungsstrategie entwickeln – bevor die Konkurrenz ihr Geschäftsmodell übernimmt.

Die Finanzbranche steht unter Druck: Immer mehr branchenfremde Unternehmen übernehmen klassische Bankdienstleistungen. Geldinstitute müssen deutlich effizienter werden, wenn sie am Markt bestehen bleiben wollen. „Um profitabel zu bleiben, sollten Banken mittelfristig 30 Prozent der Kosten einsparen oder zusätzliche Erträge in gleicher Höhe erwirtschaften“, empfiehlt Dr. Marcus Dahmen, Leiter des Beratungsbereichs Banking Transformation bei Horváth & Partners. Zwar haben alle befragten Institute die Kosten im Blick. Jedoch ist die absolute Höhe der geplanten Einsparungen verglichen mit der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2016 auf den ersten Blick rückläufig: 2016 plante die Branche noch Einsparungen von rund 67 Mrd. Euro. Heute sind es insgesamt etwa 57 Mrd. Euro. Die Mehrheit der Befragten plant nur noch Einsparungen von bis zu 15 Prozent. Allerdings hat sich der Anteil der Häuser, die Einsparungen von mehr als 20 Prozent anstreben, gegenüber 2016 fast verdoppelt. „Wir beobachten ein klares Auseinanderdriften der Institute: Während die Top Performer sich deutlich ambitioniertere Ziele zur Steigerung der Effizienz setzen, sind die Low Performer mutloser geworden“, sagt Dahmen. Horváth & Partners hat die Top- und Low Performer anhand der Cost Income Ratios (CIR) aus 2015 und 2016 ermittelt. Die Banken mit den jeweils unteren und oberen 40 Prozent der CIRs gelten als Top- bzw. Low Performer. Fast drei Viertel der Low Performer streben Kosteneinsparungen von unter 15 Prozent an, obwohl sie heute schon weniger profitabel sind. Von den Top Performern planen hingegen rund ein Drittel eine Reduzierung der Kosten um mehr als 20 Prozent.

Einsparungen stehen Ertragssteigerungen gegenüber

Ein ähnliches Bild zeigt sich auf der Ertragsseite. Während jeder zweite Top Performer seine Erträge um mehr als 15 Prozent steigern möchte, ist es bei den Low Performern nur jeder fünfte. Würden die angestrebten Ertragssteigerungen tatsächlich in die Tat umgesetzt, entspräche das einer Summe von rund 51 Mrd. Euro. „Dass die Summe der geplanten Ertragssteigerungen in etwa der Höhe der Kostenreduzierungen entspricht, ist neu. In unserer Befragung vor zwei Jahren gaben 41 Prozent der Finanzdienstleister ausschließlich Kosteneinsparungen als Maßnahmen zur Effizienzsteigerung an“, sagt Dahmen.

Knapp ein Drittel der künftigen Erträge soll dabei aus neuen Einnahmequellen kommen. Dazu zählen beispielsweise die Erschließung neuer Kundengruppen, die Nutzung neuer Vertriebswege oder der Aufbau eines digitalen Ökosystems.

Digitalisierungsstrategien oft zu eindimensional

„Wir stellen fest, dass sich viele Banken auf einzelne Maßnahmen beschränken, um effizienter zu werden. Stattdessen sollten sie sich trauen, eine umfassende Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, die alle Geschäftsbereiche umfasst“, rät Dahmen. Beispielsweise halten es 82 Prozent der Befragten für wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich, dass sie ihre Vertriebskanäle optimieren, um effizienter zu werden. Das sind 22 Prozent mehr als noch 2016. Zur Verbesserung der Vertriebskanäle zählen Filialnetzanpassungen, die Nutzung mehrerer Vertriebswege oder der Ausbau des digitalen Ökosystems. Vielfach wird auf Kooperationen mit neuen Anbietern wie FinTechs gesetzt. Vor allem die Top Performer erschließen auf diesem Wege Potenziale (86 Prozent). „Banken kaufen sich digitale Vertriebsmöglichkeiten ein, anstatt selbst daran zu arbeiten. Sie müssen aufpassen, dass die FinTechs nicht ihr komplettes Geschäftsmodell übernehmen“, warnt Dahmen.

Um Kunden zu halten oder zu gewinnen, müssen die Betreuungsmodelle angepasst werden. 81 Prozent der Befragten gaben an, das Coverage Model wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich optimieren zu wollen – ein Zuwachs von 56 Prozent gegenüber 2016.

Kaum Veränderungen gegenüber der letzten Befragung gab es hinsichtlich des Produkt- und Dienstleistungsportfolios. 68 Prozent der Finanzdienstleister wollen hier ansetzen, um den Vertrieb zu optimieren. Das sind lediglich drei Prozent mehr als 2016. Der ehemals wichtige Wachstumstreiber wird, vermutlich aufgrund gestiegener regulatorischer Anforderungen, unbedeutender.

Stellschrauben Standardisierung und Automatisierung

Für die Bereiche Operations/Back Office gelten nach wie vor die Standardisierung, die Prozess-/Qualitätsoptimierung und die Automatisierung als meistgenutzte Hebel zur Effizienzsteigerung. So kann der Einsatz von Robotic Process Automation (RPA) gerade bei simplen Vorgängen unterstützen. „Effizienzsteigernde Maßnahmen der Prozess- und Qualitätsoptimierung sowie Automatisierung bleiben auf hohem Niveau wichtig. Sie sind aber alleine kaum in der Lage, hinreichend hohe Effizienzpotenziale im Sinne des vom Markt geforderten Transformationsbedarfs zu liefern“, sagt Dahmen. Diese Meinung teilen auch die Befragten und haben daher die Produktionsplanung und -steuerung auf Platz vier der wichtigsten Maßnahmen zur Optimierung der Back-Office-Bereiche genannt. Gab 2016 nur jedes zweite Institut an, hier ansetzen zu wollen, um die Effizienz zu erhöhen, sind es 2018 bereits 80 Prozent der Umfrageteilnehmer.

„Gegenüber 2016 zeigen sich in der aktuellen Studie doch einige gravierende Änderungen hinsichtlich geplanter Effizienzsteigerungsmaßnahmen der Banken. Wir raten den Unternehmen jedoch ausdrücklich, nicht zu ungeduldig zu sein und klare Ziele zu definieren, die mittelfristig erreicht werden sollen“, sagt Dahmen. „Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich die Aufmerksamkeit der Führungskräfte auf permanente Sparinitiativen richtet, statt notwendige Wachstumsinitiativen zu forcieren.“

Eine Infografik und weitere Informationen finden Sie unter: https://hrvth.com/2lh48wH

Über die Studie:
Für die Studie „Effizienzsteigerungsprogramme in der Finanzindustrie 2018“ wurden von Oktober 2017 bis Januar 2018 150 Unternehmen der Finanzbranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Horváth & Partners befragt.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Von Visionen zu konkreten Lösungen beim Digital Banking

Rund 5.000 Besucher beim FinTech-Event Money20/20 in Amsterdam

Von Visionen zu konkreten Lösungen beim Digital Banking

Rund 5.000 Besucher bei der Money20/20 Europe in Amsterdam. (Bildquelle: TME AG)

FRANKFURT/M. Einst waren sie die Angreifer, heute sind sie ernstzunehmende Kollaborationsparter: die FinTechs. Viele von ihnen kamen Anfang Juni zur Money20/20 Europe in Amsterdam, um dort mit den etablierten Playern der Finanzwelt zu diskutieren und potenzielle Investoren zu treffen. Über 5.000 Besucher aus 85 Ländern bedeuteten ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als die Konferenz noch in Kopenhagen stattgefunden hatte. Das größte FinTech-Event Europas bewies damit den ungebrochenen Boom bei den Startups der Finanzszene.

Insgesamt waren Vertreter von rund 1.500 Unternehmen gekommen. In den rund 470 Vorträgen ging es unter anderem um Open Banking und Künstliche Intelligenz (AI), um Payment-Lösungen und Blockchain. Wirklich neue Trends seien nicht auszumachen gewesen, sagt Stephan Paxmann, Vorstand der TME AG aus Frankfurt am Main. Der Experte der renommierten Unternehmensberatung für Financial Services hat vielmehr eine Entwicklung in Richtung Praxis beobachtet: „Nach den Visionen folgt jetzt das operative Arbeiten und es kommen die konkreten Lösungen.“ Das passe zur zunehmenden Zahl an Kooperationen zwischen Banken und den Newcomern. Die Kreditinstitute könnten mit Hilfe der FinTechs ihre Wertschöpfungskette verlängern, während die Start-ups dank Zusammenarbeit ihren Ideen zur Marktreife verhelfen würden.

Mehr Venture Capital für FinTechs
Investoren scheinen genauso an die guten Ideen vieler FinTechs zu glauben wie die Banken. Im ersten Quartal 2018 flossen in Europa mit 933 Millionen Dollar 6 Prozent und weltweit mit 5,4 Milliarden Dollar 60 Prozent mehr Geld in FinTechs als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. 63 Investments in Europa standen 323 weltweit gegenüber. Im zweiten Quartal 2018 stehen in Deutschland offenbar die InsurTechs im Mittelpunkt des Interesses von Finanziers.

Einen weiteren Beitrag zu Unternehmensfinanzierungen könnten Initial Coin Offerings (ICO) liefern, die in einem unregulierten Umfeld Crowdfunding-Kapital für Kryptowährungen liefern. VISA legt einen 100 Millionen Dollar schweren Venture Fonds auf, der sich auf Open-Banking-Startups fokussiert. Und der Fonds des Venture-Capital-Unternehmens Speedinvest verzeichnet aktuell über 200 Millionen Dollar aufgebrachtes Kapital und 85 Investments in 18 europäischen Ländern.

Kundenrelevante und ertragreiche Lösungen gefragt
Stefan Roßbach, Partner TME AG, hat auf der Money 20/20 inhaltlich einen Fokus auf Open Banking und AI beobachtet. Dabei seien einfache Lösungen zu entwickeln, die wirklich die Kundenprobleme lösen und so zu erfolgreichen Geschäftsmodellen werden könnten. Auch in Sachen Blockchain gehe es nach dem Hype in 2017 jetzt um die Suche nach konkreten und vor allem auch ertragreichen Anwendungsfällen für Bankkunden. Mastercard etwa hat 60 Blockchain-Projekte initiiert, um zum richtigen Zeitpunkt mit relevanten Lösungen schnell skalierungsfähig zu sein.

Sehr hohen Praxisbezug haben laut TME AG auch die Angebote fürs Banking kleiner und mittlerer Unternehmen (SMEs). Hier wünschten sich die Banken eine Verringerung der Kundenakquisitionskosten, die deutlich höher seien als bei normalen Retailkunden. Zudem wolle man den SMEs einen transparenteren, günstigeren und schnelleren Kundenservice bieten. „FinTechs stehen hier bereit, um Basisangebote mehr auf die Bedürfnisse der Kunden zuzuschneiden“ sagt Roßbach, wobei er an Leistungen denkt wie Firmenkonten, Forecasts, Rechnungsstellung-Lösungen, Liquiditätsmanagement und die Kreditvergabe. Wie auch bei anderen Geschäftsmodellen könne die Digitalisierung Prozesse verschlanken und effizienter gestalten.

RegTechs gefragt und digitale Banken-Ökosysteme am Horizont
Ein weiteres wichtiges Thema auf der Money20/20 war die Regulatorik. Hier steigen nicht zuletzt im Zuge der Datenschutzgrundverordnung die Anforderungen an die Banken, wobei spezialisierte Start-ups mit innovativen Angeboten unterstützen. Die Rede ist von RegTechs, die Kreditinstitute in die Lage versetzen, regulatorische Themen nahezu in Echtzeit zu bearbeiten und sich damit stärker auf Kundenbelange fokussieren zu können. „Noch nicht gelöst ist das Problem der Nutzeridentifizierung“, sagt Roßbach. Da warte man weiterhin auf die dominierende Lösung, die sich gegenüber allen anderen durchsetzen könnte.

Ebenfalls auf der Money20/20 diskutiert wurde „Banking as a service“. Mit Hilfe von „add-on Serviceleistungen“ können Banken eine Alleinstellung erreichen, was allein mit den überall sehr ähnlichen Bankprodukten schwierig ist. Letzten Endes würden so Banken von Geldverwaltern zu Datenverwaltern, was laut Roßbach das Thema Datenschutz umso relevanter mache. Und die Services rund ums Banking sind der erste Step hin zu bankzentrierten digitalen Ökosystemen. Bisher werden Plattform-Entwicklungen noch primär über Payment getrieben. Paxmann erkennt jedoch umfassendere digitale Plattform-Strategien am Horizont. Er verweist etwa auf die ING Gruppe aus den Niederlanden, die auf ein offenes System für Kunden und Anbieter setze und dafür FinTechs ins Boot hole. In Asien hebt sich Alipay mit der „Super Lifestyle App“ und ihren mehr als 870 Millionen aktiven Nutzern von reinen Payment-Apps ab.

Digitale Transformation unverzichtbar
„Der Siegeszug der FinTechs wird weitergehen, wobei diese Start-ups zunehmend erwachsen geworden sind“, lautet das Fazit von Paxmann und Roßbach zur Money20/20. Den Banken raten die beiden Experten, die Entwicklung zu mehr Kooperationen fortzusetzen, denn die würden in der Regel zu Win-win-Situationen führen. Gleichzeitig müssten Banken sich intensiv um die Digitale Transformation im eigenen Unternehmen kümmern. Die Technologie sei heute nicht mehr der limitierende Faktor für erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle und das Überleben im digitalen Zeitalter. „Grenzen setzt vor allem die fehlende Digital Readiness der Mitarbeiter“, so Paxmann. Hier müsse angesetzt werden, also der Wille zur Veränderung gestärkt werden.

Die TME AG – mit Sitz in Frankfurt Main – ist eine Unternehmensberatung für Financial Services, die auf Digital Banking, Risk & Regulatory sowie Transformation Management spezialisiert ist. Das Team ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv – von der Konzeption über die Transformation bis zur Umsetzung, insbesondere für digitale Geschäftsmodelle und deren regulatorische Anforderungen. Zu den Kunden zählen Banken und Versicherungen, aber auch FinTechs sowie Unternehmen aus der Digitalbranche.

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Accomplished Entrepreneur Award 2018 der London Business School geht an WebID Solutions-Gründer

„Unternehmertum par excellence- Gaspedal bleibt voll gedrückt“

Accomplished Entrepreneur Award 2018 der London Business School geht an WebID Solutions-Gründer

Als WebID-Co-CEO Franz Thomas Fürst in den 1990ern seinen Master of Business Administration an der London Business School (LBS) machte, galt dies damals schon als wichtiger Baustein für eine aussichtsreiche Karriere. Fast niemand seiner Kommilitonen jedoch gründete seinerzeit ein Unternehmen, die meisten Absolventen schlugen einen Weg zu Investmentbanken ein oder wurden angestellte Manager. Fürst aber baute schließlich gemeinsam mit Partnern ein internationales FinTech auf, die WebID Solutions – wofür ihn die renommierte Hochschule nun mit dem „Accomplished Entrepreneur Award 2018“ auszeichnete, und zwar als Gewinner im Segment „Early Stage“.

Der Preis der LBS geht exklusiv nur an Absolventen und ehrt „das Schaffen herausragender unternehmerischer Werte“. Der Award, im Jahr 2010 eingeführt, honoriert all jene Alumni, die ein „prosperierendes Geschäft aufgebaut haben“, wie die Business School in einer Mitteilung herausstellte. In der Laudatio wurde betont, dass Fürst mit der WebID Solutions den „ersten geldwäschegesetzkonformen Online-Identifikationsservice ins Leben gerufen hat, der über die Genehmigung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) verfügt.“

Unterstrichen wurde zudem, wie es Fürst (LBS-Student von 1994 bis 1996) – gemeinsam mit Frank Stefan Jorga – geschafft hat, sein Unternehmen und die Video-Identifikation auch gegen Widerstände aufzubauen, darunter Regulatorik und übermächtige Konkurrenzverfahren. Doch schnell habe Fürst erkannt, dass er Neinsager ausbremsen könne, wenn er das Bundesministerium der Finanzen (BMF) überzeugt habe, hieß es auf der Verleihungszeremonie in London. Nachdem die Unterstützung des BMF gesichert war, startete Fürst mit seinen Partnern 2014 in den Finanzdienstleistungsmarkt. Innerhalb von nur zwölf Monaten schufen sie sich einen Kundenstamm von 25 Banken. Allein im Finanzbereich greifen heute 130 Banken und viele Weitere auf die innovativen Dienstleistungen der WebID zurück, darunter Barclays und American Express, wie lobend erwähnt wird.

Fürst, der den Preis persönlich entgegennahm, freute sich außerordentlich. In seiner Dankesrede sagte er: „Ich fühle mich sehr geehrt, diese Auszeichnung zu erhalten. Ich sehe dies als Anerkennung für die harte Arbeit, die die Gründer, das Management, vor allem aber die über 450 Mitarbeiter geleistet haben, um die WebID aufzubauen. Ohne die gemeinsamen Anstrengungen wären wir nicht dort, wo wir heute stehen.“
Fürst unterstrich weiter: „Verschiedene Bereiche der WebID sind unterschiedlich schnell gewachsen. Gemein haben sie jedoch, dass einmal bestehende Prozesse jedes Jahr völlig überarbeitet werden. Unser Geschäft wächst täglich, also verfeinern wir stets auch unsere Abläufe und Prinzipien. Diese galoppierende Entwicklung zu begleiten und mitgestalten zu dürfen macht richtig Spaß!“

Fürst gab den rund 70 versammelten Gästen auch einen Ausblick auf die Unternehmensentwicklung: „Wir werden immer internationaler. Der Gang in die USA steht kurz bevor. Daneben bauen wir auch unsere Präsenz in weiteren hochkarätigen Branchen aus, etwa bei Versicherungen und Mobilitätsdienstleistungen – überall dort, wo Firmen ihre Kunden kennen müssen.“
Mitgründer und Co-CEO Frank Stefan Jorga zeigte sich ebenfalls euphorisch: „Die Auszeichnung der London Business School bezeugt einmal mehr, dass wir als Erfinder des Verfahrens sehr wohl international wahrgenommen werden und nun sogar im englisch-sprachigen Raum ausgezeichnet wurden. Ein toller Ansporn für uns als Team!“

Jeff Skinner, Executive Director, Institute of Innovation and Entrepreneurship der LBS, sagte: „Unser Gewinner ist ein Zeichen der Hoffnung für all jene, die meinen, Unternehmertum sei nur etwas für Leute in ihren 20ern. Vielmehr ist Fürst jedoch in seinen 40ern und zeigt keinerlei Wunsch, vom Gaspedal herunterzugehen.“

Weitere Informationen unter: www.webid-solutions.de

Die WebID Solutions GmbH ist als Kopf der WebID-Solutions-Gruppe der europaweit führende Anbieter für rechtskonforme Online-Vertragsabschluss- und Identifikationsprodukte und weltweiter Pionier im Segment der GwG-konformen Video-Identifikation. Seit 2012 werden speziell für eCommerce-orientierte Branchen entwickelte Lösungen von der Altersprufung bis zum Online-Vertragsabschluss angeboten.

Die WebID Solutions GmbH ist der Erfinder der Video-Identifizierung (Grundlage des BaFin- Rundschreibens 1/2014 (GW) III. und 3/2017 (GW)) und Inhaber des rechtskräftig erteilten Patents (Nr. 10 2013 108 713.2) für rechtskonforme Online-Identifikationsprodukte unter Einbindung eines Videocalls.

Anfang 2014 wurde die GwG-Konformitat von den zuständigen Aufsichtsbehörden schriftlich bestätigt. Die Produktlinien sind weltweit einsetzbar. Wichtige Kernmerkmale sind hochst sichere und einfach integrierbare Schnittstellen, hohe Sicherheitsstandards und die Konformität mit den rechtlichen Vorgaben.

Neben führenden Banken, Kreditkartenunternehmen, Versicherungsgesellschaften und Onlineshops setzen auch andere Branchen die Produkte ein. Anwendungsbereiche sind die rechtssichere Identifikation von Personen und Unternehmen, Online-Vertragsabschlusse für anspruchsvolle Produkte wie Kredite und die Erhöhung der Sicherheit bei Online-Transaktionen.

Zu den internationalen Kunden der WebID Solutions GmbH zahlen unter anderem Barclaycard, Check24, DKB, Santander, TARGOBANK, Vodafone, Allianz, AMAG, BNP Paribas, Daimler, ING-DiBa, Deutsche Bank, MMOGA, moneyou, Sparda Bank, Swisscom, Ubeeqo und viele weitere Partner.

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Banken noch unzureichend auf Brexit vorbereitet

Horváth-Studie zu den Auswirkungen des Brexit auf die Bankbranche

Der Brexit kommt, entweder im Jahr 2019 oder 2020. Internationale Geschäftsbanken und mittlere sowie große Sparkassen und Genossenschaftsbanken im deutschsprachigen Raum erwarten dadurch große Veränderungen für ihre Geschäfte, so das Ergebnis der aktuellen Bankenstudie von Horváth & Partners. Den größten Einfluss sehen die befragten Entscheider auf Governance- und Kontrollprozesse, aber auch auf die Beziehung zu ihren Kunden sowie die Mitarbeiterkapazitäten. Überraschend ist, dass die Vorbereitungen in den meisten Bereichen bisher weitestgehend schleppend verlaufen.

Knapp drei Viertel der befragten Entscheider erwarten durch den Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union starke Veränderungen in ihrem Geschäft. Die Hälfte nennt dabei an erster Stelle die Governance- und Kontrollprozesse. Auch die Kunden und Mitarbeiter sind von den Veränderungen betroffen. „Zum Beispiel müssen Verträge und Produktbeschreibungen angepasst werden, wodurch die Kundenbeziehung beeinflusst wird. Die Mitarbeiter sind insofern betroffen, dass Kapazitäten neu allokiert werden“, so Rainer Zierhofer, Partner und Leiter des Beratungsbereichs Financial Industries bei Horváth & Partners. Die geringsten Auswirkungen erwarten die Entscheider bei den Datenverwaltungs- und IT-Systemen.

„Die meisten Banken sind sich darüber bewusst, dass der Brexit einen großen Einfluss auf verschiedene Unternehmensbereiche hat. Wir sehen die Integration der Veränderungen in das bestehende Projektportfolio und den Einsatz effizienter Projektmanagementverfahren als Erfolgsfaktor für die Vorbereitung und Umsetzung der Brexit-Anpassungen“, so Rainer Zierhofer.

Bislang unzureichende Vorbereitungen

Die Studienergebnisse zeigen, dass bislang nur ein Teil der Institute die notwendigen Anpassungen der Bereiche effektiv voranbringt. So gibt die Hälfte der befragten Entscheider an, dass sie mit den Vorbereitungen in den Bereichen Verkaufsstrategie, Prozesse und Organisation noch nicht begonnen hat oder diese noch nicht weit fortgeschritten sind. Auch Mitarbeiter und Kunden wurden bisher nicht ausreichend auf die kommenden Veränderungen vorbereitet.

Größte Herausforderung ist die Komplexität

Sechs von zehn befragten Entscheidern geben an, dass sie Komplexität aufgrund der Abhängigkeiten zu bestehenden Projekten als größte Herausforderung sehen. Vier von zehn Befragten nennen zudem Kapazitätsengpässe, Zeitdruck und Budgetrestriktionen als weitere Herausforderungen.

Als Lösung, um den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, sieht die Hälfte der Befragten die Reallokation interner Ressourcen. Auch die Realisierung von Synergien mit anderen Programmen stellt für viele eine Möglichkeit dar. Mehr als jeder Dritte nennt zudem den Einsatz von agilen Projektmethoden, um die durch den Brexit bedingten Veränderungen zielführend voranzubringen.

Über die Studie:
Für die Studie „Brexit for Banks – Impact, and Progress of Preparations“ wurden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein Expertenbefragungen mit Top-Entscheidern in Bankinstituten durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter: https://hrvth.com/2KJMFsm

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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