Tag Archives: Banken

Pressemitteilungen

Neues PPI-Whitepaper: Wie Banken ihr Risiko zukünftig kalkulieren und absichern müssen

Die neuen Vorgaben zur Risikotragfähigkeit und des ICAAP-Leitfadens der EZB haben für Banken weitreichende Folgen. Sie müssen ihre Risikotragfähigkeitskonzepte erheblich überarbeiten. Die Folgen analysiert ein aktuelles Whitepaper der PPI AG.

Hamburg, 15 April 2019: Deutsche Kreditinstitute müssen sich auf umgestaltete und schärfere Normen zur Eigenkapitalanforderung einstellen. Mit der Veröffentlichung der geänderten Richtlinien zur Risikotragfähigkeit (RTF) haben BaFin und Deutsche Bundesbank den Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) grundlegend neu definiert. Das Regelwerk soll verhindern, dass sich einzelne Banken finanziell übernehmen und damit ihre eigene Existenz aufs Spiel setzen. Auch die Europäische Zentralbank stellt im ICAAP-Leitfaden von November 2018 klar, dass jedes EU-Institut ausreichend Kapital zur Sicherung des dauerhaften Fortbestands bereithalten muss.

Planungshorizont künftig drei Jahre

Der Neuregelung zufolge dürfen Banken ihre Geschäfte nur dann ausweiten oder zusätzliche Risiken eingehen, wenn sie dafür genügend freie Eigenmittel aufweisen, stille Reserven auflösen oder Plangewinne einsetzen können. Die Fähigkeit dazu, ist jedoch über einen mindestens dreijährigen Planungshorizont nachzuweisen. Ein Abwägen zwischen Fortführung und Liquidation sowie aufwendige Versuche, diese Kalküle in klare Regieanweisungen für den Vorstand überzuleiten, ist künftig obsolet.

Engeres Korsett für die Risikoquantifizierung

„Regulatorisches Eigenkapital ist ein knappes Gut und bleibt durch die neuen Regelungen weiterhin Engpassfaktor“, sagt Mario H. Sladek, Berater und Aufsichtsrechtsexperte bei PPI. „Das schränkt den Spielraum ein, wie und wofür Banken ihr Kapital weiter einsetzen dürfen.“ Sladek weiter: „Der entscheidende Punkt ist aber, dass es den Banken künftig schwerer fällt, eigene Modelle zur Risikoquantifizierung einzusetzen, ohne an regulatorische Leitplanken zu stoßen.“ Das ist eine klare Abkehr von der bisherigen Konstruktion des ICAAP, in dessen Kern bekanntlich die Sicherstellung der Risikotragfähigkeit steht. Bislang galt eine prinzipielle Methodenfreiheit bei der Komposition des Risikodeckungsvermögens und der Ermittlung der Risikopotenziale.

Zwei neue Ansätze

Künftig löst ein normativer und ein wechselseitig eng damit verwobener ökonomischer Ansatz die bisherigen Konzepte zum Going Concern und Gone Concern ab. „Die organisatorischen Auswirkungen der Implementierung eines integrierten Prozesses aus mehrperiodischer Kapitalplanung, der mit ergänzenden Stresstests im Kontext von Strategie und Risikoinventur verbunden ist, dürften teils erheblich sein“, sagt Regulatorik-Experte Sladek.

Verschiedene Szenarien sind zu rechnen

Im Rahmen der Kapitalplanung erwartet die Aufsicht eine Prognose des Instituts über mindestens drei Jahre hinsichtlich der Auswirkungen der Geschäfts- und Marktentwicklung, des Ertrags- und Risikowachstums, aber auch etwaiger regulatorischer und Wettbewerbsbedingungen auf die Risikotragfähigkeit. Die Komplexität erhöht sich dadurch, dass in verschiedenen adversen Szenarien ungünstige Verläufe durchzuspielen und deren mehrperiodische Wirkung auf den Ertrag und das regulatorische Kapital des Instituts aufzuzeigen sind. „Jedoch sind nur für sehr kleine Banken weniger als zwei Szenarien angemessen“, sagt Mario Sladek.

Hoher Handlungsbedarf bei kleineren Instituten

Zwar dominiert der Going Concern Ansatz bisher bei überwiegend kleinen und mittelgroßen Banken. Für diese Institute gibt es eine vorübergehende Wahlfreiheit, diesen Ansatz als sogenanntes Annex-Institut weiterzuverwenden. Dennoch dürfe es für die meisten der rund 1.600 als weniger bedeutende Institute eingestuften LSI (Less Significant Institutions) zu Überstunden kommen, um den neuen Leitfaden umzusetzen und Audit Readiness herzustellen. Außer Acht bleiben darf auch nicht, dass der RTF-Leitfaden neben den neu avisierten Niedrigzinsumfragen, multiplen Stresstests, zu implementierenden Melderegularien und den aus der Finalisierung von Basel III resultierenden Umsetzungsbedarfen die Stimmung drücken könnte.

Datenhaushalte und Reportingformate sind zu adjustieren und konsistent aufeinander abzustimmen. Gleichzeitig sollen erfolgreiche Geschäfte und zufriedene Kunden weiterhin den Alltag bestimmen. „Trotzdem wird sich der Aufwand lohnen“, ist Aufsichtsrechtsexperte Mario Sladek überzeugt, „da sich das neue Steuerungsinstrumentarium wertschöpfend im Rahmen der Gesamtbanksteuerung auswirken wird und für mehr Sicherheit und Berechenbarkeit sorgt.“

Ökonomische Auswirkungen übergreifend analysieren

Die ökonomische Perspektive bringt Bewegung in die Frage, inwieweit sich beispielsweise Zinsänderungsrisiken und die damit häufig verbundenen Barwertverluste in der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen und wie materialisierende ökonomische Risiken das Periodenergebnis beeinflussen. Diese Überleitungen sind künftig für alle relevanten Risikofaktoren zwingend.

Weiterhin spielen die Kostenbarwerte beim Risikodeckungspotenzial eine große Rolle. Die Verbarwertung ablaufender Kosten, wie diese in einem Liquidationsszenario üblich ist, dürfte nicht mehr ausreichen, um die Kosten der Fortführung sicherzustellen.

Nachrangmittel sind nicht mehr heranziehbar

Auch wenn sich die ökonomische Perspektive stärker an den bisherigen Liquidationsansatz anlehnt, so sind es doch vor allem die Implikationen zwischen den verschiedenen Steuerungskreisen, welche künftig stärker betont werden. Nachrangmittel beziehungsweise Kapital, welches lediglich im Abwicklungsfall heranziehbar ist, lässt sich mit einem auf langfristigen Fortbestand fokussierten Ansatz nicht mehr vereinen, wie die PPI AG in ihrem Whitepaper ausführt.

Whitepaper verschafft Überblick

Das aktuelle PPI-Whitepaper „Gemeinsame Perspektiven – Implikationen des neuen RTF-Leitfadens für die Gesamtbanksteuerung“ können interessierte Leser auf der PPI-Website kostenlos herunterladen: www.ppi.de/wp-rtf

Die PPI AG ist seit über 30 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Als stabil wachsende Aktiengesellschaft in Familienbesitz verknüpfen wir Fach- und Technologie-Know-how, um Projekte kompetent und unkompliziert umzusetzen. Im Zahlungsverkehr nehmen wir in Europa mit unseren Standardprodukten eine marktführende Stellung ein. Mehr als 600 Mitarbeiter konzentrieren sich dabei ganz auf den Erfolg unserer Kunden.

Kontakt
PPI AG
Gerald Nowak
Moorfuhrtweg 13
22301 Hamburg
+49 40 227433-1647
gerald.nowak@ppi.de
http://www.ppi.de

Pressemitteilungen

PPI AG und ASG Technologies vereinbaren Partnerschaft

Die PPI AG und die ASG Technologies intensivieren ihre Zusammenarbeit. In einem gemeinsamen Whitepaper zeigen die Partner, wie sich Kosten und Risiken im Migrationsprozess durch Metadatenmanagement vermeiden lassen.

Hamburg, Eschborn, 9. April 2019: Durch die Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit Wirkung ab 1. April 2019 bündeln zwei echte Spezialisten für Datenmanagement ihre Kräfte: das Hamburger Software- und Beratungshaus PPI AG und die deutsche Tochter des amerikanischen Softwareanbieters ASG Technologies. Geschäftskunden profitieren in Projekten zukünftig von der Kombination der State-of-the-Art-Software von ASG Technologies mit der Consulting- und IT-Integrationsexpertise von PPI. „Unsere Kooperation ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe, getragen vom Vertrauen der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit“, sagt Selvam Dhamotharan, Senior Manager, PPI AG. „Die vielen positiven Effekte werden wir jetzt zum Nutzen unserer Kunden kontinuierlich weiter ausbauen.“

Auch ASG Technologies ist sicher, durch die Kooperation Kundenbedürfnisse künftig noch besser bedienen zu können. „Gemeinsam können wir Unternehmen Software und Services bieten, die den kompletten Projekt- und Betriebszyklus im IT-gestützten Datenmanagement abdecken“, betont Carsten Lux, Account Executive, ASG Technologies. „ASG und PPI teilen die Begeisterung für Innovationen und die Leidenschaft, Projekte zum Erfolg zu führen.“

Erstes Whitepaper baut auf gemeinsamen Erfahrungen auf

Im gemeinsamen Whitepaper „Erfolgsfaktor für Migrationen“ widmen sich beide Unternehmen dem Metadatenmanagement und beleuchten dessen zentrale Rolle für eine gelungene Datenmigration. Denn mit Berücksichtigung der Metadaten und einem gepflegten Metadatenhaushalt lassen sich Migrationsprojekte innerhalb der geplanten Zeit- und Kostenansätze besser realisieren.

Dieser Effekt hat eine hohe Aktualität, weil Migrationsprojekte inzwischen prominent auf der Agenda von Banken stehen. Diese stufen Kostensenkungen oft als die einzige Maßnahme ein, um ihre Rendite zu stabilisieren – angesichts von hohen IT-Aufwänden, niedrigen Zinsen, neuen Wettbewerbern aus dem Tech-Umfeld und strengen Regularien der Aufsichtsbehörden.

Metadatenqualität dringend verbesserungswürdig

Das Thema Metadatenmanagement gewinnt hierbei an Brisanz, da Migrationsprojektteams häufig jahrelang vernachlässigte Metadatenbestände vorfinden und aufarbeiten müssen. Mangelhafte Dokumentation, Unklarheiten beim Datenfluss und uneinheitliche fachliche Begriffe und Transformationen sind große Herausforderungen. Als Grund für diese Situation werden im Whitepaper vorangegangene Datenmigrationsprojekte genannt, etwa für Outsourcing-Vorhaben. Hier fand die Migration oftmals noch manuell statt, was zu zahllosen Datenqualitätsproblemen führte, die wiederum manuell beseitigt werden mussten. Durch diese Extraaufwände wurde die Pflege der eigentlichen Metadaten häufig vernachlässigt.

Branchenwandel erfordert Top-Datenstrukturen

Ein weiterer Grund, sich jetzt um die Optimierung der Metadaten zu kümmern, liegt in den geänderten Rahmenbedingungen, unter denen Banken agieren. Die Autoren des Whitepapers machen zwei Trends aus: die in den kommenden Jahren weiter steigenden Anforderungen für die Dokumentation von Bankdaten sowie die zunehmende Änderungsgeschwindigkeit in der Finanzbranche.

Geeignetes Werkzeug ist verfügbar

Metadatenmanagementsysteme helfen, Steuerung und Aufarbeitung von Metadaten effizient zu bewerkstelligen. ASG Data Intelligence, eine Lösung der ASG Technologies, ist ein praxisgerechtes Werkzeug, das viele zentrale Anforderungen an das Datenmanagement erfüllt. Die Palette reicht von Data Inventory und Data Lineage über die Impact Analyse bis zum Referenzdatenmanagement.

Das Whitepaper „Erfolgsfaktor für Migrationen – Metadatenmanagement in Banken mit ASG Data Intelligence“ können interessierte Leser auf der PPI-Website unter www.ppi.de/wp-mds kostenlos herunterladen.

Die PPI AG ist seit über 30 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Im Projektgeschäft schätzen unsere Kunden unsere unkomplizierte und flexible Arbeitsweise. Wir verknüpfen Fach- und Technologiekompetenz und führen Projekte zum Erfolg. Im Bereich Zahlungsverkehr sind wir europaweit tätig und nehmen mit unseren Standardprodukten eine marktführende Stellung ein. Als stabil wachsende Aktiengesellschaft in Familienbesitz konzentrieren sich unsere über 600 Mitarbeiter ganz auf den Erfolg unserer Kunden.

ASG Technologies offeriert als einziger Hersteller eine integrierte Plattform und flexible End-to-End-Lösungen für datenverarbeitende Unternehmen. ASG Information Management Lösungen ermöglichen es, jede Art von Datenbeständen (strukturiert oder unstrukturiert) zu finden, zu verstehen und compliance-konform zu verarbeiten. ASG bedient mehr als 3.500 Kunden weltweit in wichtigen vertikalen Märkten. Dazu zählen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Versicherungen und Behörden.

Kontakt
PPI AG
Gerald Nowak
Moorfuhrtweg 13
22301 Hamburg
+49 40 227433-1647
gerald.nowak@ppi.de
http://www.ppi.de

Pressemitteilungen

Eine genaue Überprüfung der Fintech Trends in 2019 mit Matthew Ledvina

„Fintech“. Eine aufstrebende Branche bewältigt die Entwicklung von Technologien, die traditionelle Finanzaktivitäten verbessern sollen. Sie tendiert ebenfalls dazu, die trägen, traditionellen Methoden im Finanzumfeld zu ersetzen. Noch dazu erfährt Fintech bereits einen riesigen Aufstieg was die Popularität im Bereich der Finanzmärkte angeht. Tatsächlich wurden – gemäß verschiedener Quellen – mehr als 1000 Fintech Geschäfte in Q4 2018 abgeschlossen, welche fast US $40 Milliarden wert waren. Experten verlauten, dass die Chancen des Wachstums in der Fintechbranche in den nächsten Jahren sehr hoch sind.

Es gibt Fintech Experten mit einer anderen Ansicht wie diese aufstrebende Branche die Zukunft des Finanzumfelds beinflussen und formen wird. Matthew Ledvina, Geschäftsführer eines Fintechunternehmens in London, teilt seine Ansichten und diskutiert einige aktuelle Themen bezüglich seiner Unternehmung und des Fintechumfelds.

Matthew ist einer der scharfen Beobachter der Fintechindustrie und hat regelmäßig den Bereich Fintech und seine Anwendungen in der ganzen Welt beobachtet. Vor kurzem hat er in drei großen Trends ermittelt, die Fintechs betreffen und die man im Jahr 2019 feststellen wird.

Fintech Trends im Jahr 2019

Während das Wachstum von Fintechs sehr offensichtlich geworden ist, folgen hier die drei großen Trends die Fintechs in 2019 hervorbringen werden:

– Mobiles und Digitales Banking werden dominanter

In Erste-Welt-Ländern verlässt sich ein wesentlicher Anteil der Bevölkerung stark auf ihre Smartphones wenn es darum geht, verschiedenste Aufgaben zu erledigen, Banking eingeschlossen. Die Kombination von Internet und modernen Finanztechnologien haben komplett geändert, wie Menschen noch vor 15-20 Jahren ihre Bankgeschäfte erledigt haben. Heutzutage gehen nur noch wenige Individuen in eine Bankfiliale um ihre Geldgeschäfte zu tätigen.

Einige Experten haben bereits vorausgesagt, dass die Welt zwischen 2019 und 2022 ein außerordentliches Wachstum von 121% im Bereich Mobile Banking Transaktionen erleben wird. Noch dazu gibt diese Schätzung den Hinweis, dass 88% der gesamten Banktransaktionen über Handys erledigt werden sollen.

Für 2019 wird sich die Benutzung von digitalem Banking erweitern und es wird eine Steigerung in der Anzahl der Banken mit Online-Tool und der Größe von komplett digitalisierten Banken geben. Die Verwendung von mobilem und digitalem Banking nutzt nicht nur dem Kunden, sondern auch der Bank. Durch Verwendung der Technologie können Kunden schnellere Transaktionen, rund um die Uhr Zugang und hocheffiziente Services genießen. Auf der anderen Seite hat die Bank den Vorteil von niedrigeren Transaktionskosten.

– Vielfalt von Fintechs

Normalerweise wird Fintech mit der Entwicklung von Blockchain Technologien, die meistens mit Kryptowährungen verbunden sind, assoziiert. Im vergangenen Jahr wurde das Missverständnis, dass Fintechs nur mit digitalen Währungen verbunden sind, jedoch aufgeklärt. In 2019 werden Fintechs außerdem eine Erweiterung ihres Umfangs in verschiedenen Branchen, Gesundheit und Fertigung eingeschlossen, erleben. Als Ergebnis werden mehr Fintechprodukte und -services in anderen Bereichen wie Blockchain und Kryptowährungen zu finden sein.

– Erhöhte Verwendung Künstlicher Intelligenz (AI)

Ein weiterer Trend der 2019 erscheinen wird ist die Erhöhung in der Annahme und Nutzung von AI Technologien im Finanzsektor. Die vielversprechende Performance von AI Technologien hat bereits in vielen Finanzinstituten dazu geführt, sie für die Ausführung einiger ihrer Tätigkeiten zu verwenden. Weiterhin bestätigen viele andere Unternehmen, dass sie AI Technologien im nächsten Jahr/den nächsten Jahren in ihren Geschäftsrahmen aufnehmen werden. Gemäß verschiedener Quellen wird 10 bis 25% aller Bankgeschäfte in den nächsten Jahren von Maschinen erledigt werden. Zusätzlich könnte 2019 außerdem eine Ausweitung der Entwicklung von Regtech (oder Regulatory Technology) bringen, die den Regelungsrahmen sowohl für Investoren als auch die Banken verbessern wird.

Matthew Ledvina ist sich durchaus der Fintech Trends bewusst, die 2019 erscheinen werden. Er ist sich im Klaren über den Vorteil, den Fintechs der Finanzindustrie bieten können. Er möchte vielmehr, dass Finanztechnologien verwendet werden, um Finanztransaktionen sicherer und schneller zu machen.

Folge Matthew Ledvina für neueste Updates im Bereich Fintech:

– auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthewledvina/
– Medium und Twitter: https://twitter.com/matthew_ledvina

.

Kontakt
TechCentrix
Chitranshu Sharma
Tricity Plaza  242
40603 Panchkula
7009676103
info@techcentryx.com
http://www.techcentryx.com

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Ergebnisse MyBucks für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2018

– Wachstum des Netto-Kreditbuchs um 30 % seit Juni 2018 (85,7 Millionen EUR) und 50 % seit Dezember 2017 (73,6 Millionen EUR) auf 111,0 Millionen EUR
– Umsatzanstieg um 24 % von 30,2 Millionen EUR auf 37,4 Millionen EUR gegenüber dem Sechsmonats-Vergleichszeitraum des Vorjahres
– Die Risikovorsorge lag per 31. Dezember 2018 bei 11,2 % des Brutto-Kreditbuchs und ging gegenüber dem 31. Dezember 2017 (19,4 %) erheblich zurück
– Die annualisierten durchschnittlichen Finanzierungskosten verringerten sich gegenüber dem Sechsmonats-Vergleichszeitraum des Vorjahres von 20,2 % auf 15,8 %.

Das an der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Fintech-Unternehmen MyBucks S.A. hat solide unterjährige Ergebnisse veröffentlicht, einschließlich eines 30-prozentigen Kreditbuchzuwachses und eines 24-prozentigen Umsatzanstiegs. Diese Zahlen belegen den Erfolg der Strategie der Gruppe, die führende pan-afrikanische Digitalbank zu entwickeln. Die Kreditqualität hat sich im aktuellen Halbjahr massiv verbessert – wie der Rückgang der Risikovorsorge von 19,4% auf 11,2% zeigt.

Dave van Niekerk, Executive Chairman von MyBucks, kommentierte dies wie folgt: „Diese Erhöhung der Kreditqualität hat zwei Hauptgründe. Einerseits wurde das Banking-Segment mit stabileren, langfristigeren Krediten im Vergleich zum Lending-Segment zu einem wichtigeren Teil der Geschäftstätigkeit, und andererseits wird unsere AI-basierte Technologie stetig leistungsfähiger. Wir erwarten, dass die Risikokosten weiter sinken werden, da wir davon ausgehen, dass das Banking-Segment weiter wachsen wird und die AI weitere Fortschritte erzielen dürfte.“

Zur Finanzierung des Wachstums konnte die Gruppe weitere 50 Millionen EUR an Fremdkapital-Instrumenten platzieren. Zwar stieg das Fremdkapital, jedoch verringerten sich die Finanzierungskosten erheblich auf einen annualisierten Jahresdurchschnitt von 15,8 % (von 20,2%). Die Verringerung der Finanzierungskosten ist durch folgende Faktoren beeinflusst: Wachstum der Kundeneinlagen im Banking-Segment; erfolgreiche lokale Anleihenprogramme; Refinanzierung teurerer Alt-Kredite.

Unter dem Strich resultiert im ersten Halbjahr ein Verlust vor Steuern von 2,1 Millionen EUR. Die operativen Kosten stiegen aufgrund zusätzlicher Kostenanforderungen aus dem Banking-Geschäft sowie der Übernahmen von Capfin (Australien) und Pride (Malawi). Die übernommenen Unternehmen wurden bereits vollständig integriert, was in der zweiten Jahreshälfte zu einer Verringerung der Kosten führen sollte. Die Gruppe führte zudem einen Kosteneinsparungsprozess durch, der im Dezember 2018 abgeschlossen wurde.

Van Niekerk fasste dies wie folgt zusammen: „Die Ergebnisse zeugen von der Solidität des Geschäfts von MyBucks und davon, dass unsere strategischen Übernahmen und unsere Investitionen in Technologie Früchte tragen.

Als Gruppe haben wir die Integration unserer Übernahmen abgeschlossen und haben nicht-strategische Beteiligungen verkauft, haben Kostensenkungsmassnahmen lanciert und investieren weiterhin in den Ausbau unserer Geschäftstätigkeit. Die Gruppe ist nun gut aufgestellt – alle operativen Tochtergesellschaften sind profitabel.

Wir sind stolz, dass wir in den letzten drei Jahren vier europäische Fintech-Awards gewonnen haben. Wir sind auch kurz davor, unsere Technologie zu lizenzieren und dadurch zusätzliche Einkommensströme für die Gruppe zu generieren. Wir sind auf Kurs, die führende Digitalbank in Afrika zu bauen – auf Basis einer einzigartigen Kombination von Lizenzen, Know-How und Technologie.“

Mehr unter www.mybucks.com

MyBucks S.A. (WKN: A2AJLT, ISIN: LU1404975507, Tickersymbol: MBC GR) ist ein FinTech-Unternehmen mit Sitz in Luxemburg, das Finanzdienstleistungen durch den Einsatz von Technologie anbietet. Mit seinen Marken GetBucks, GetSure und Opportunity Bank bietet das Unternehmen seinen Kunden Impact Loans, nicht abgesicherte Verbraucherkredite, Bank- sowie Versicherungsprodukte an. MyBucks ist seit seiner Gründung im Jahr 2011 exponentiell gewachsen und ist aktuell in elf afrikanischen Ländern und in Australien aktiv. Das Produktangebot von MyBucks ist für unsere Kunden gut zugänglich, einfach und vertrauenswürdig – und generiert dadurch überlegenen Kundennutzen. MyBucks ermöglicht seinen Kunden eine einfache und bequeme Verwaltung all ihrer Finanzgeschäfte. www.mybucks.com

Kontakt
MyBucks S.A.
Public Relations
Rue du Laboratoire 9
1911 Luxembourg
+352 2088 2123
pr@mybucks.com
http://www.mybucks.com

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Roboter in der Versicherungsbranche erhöhen den Ertrag

Smarte Lösungen für Prozessautomatisierung repetitiver Aufgaben im Versicherungsalltag

Roboter in der Versicherungsbranche erhöhen den Ertrag

Michael Reusch, Inhaber und Geschäftsführer smartlutions GmbH

Köln, 21. Dezember 2018.
Immer mehr Unternehmen entdecken das Thema Robotics für sich. Der Einsatz von Robotern ist zwar kein neues Thema, allerdings hat er im Zuge der Digitalisierungsdebatte mehr an Präsenz gewonnen. Vor allem bekommt Robotics-Automatisierung deutlich mehr Aufmerksamkeit in der Versicherungs- und Finanzbranche. Denn gerade hier lassen sich lästige wiederkehrende Routine-Aufgaben von Robotern sehr leicht erledigen. Hinzu kommt der Vorteil der Kostenersparnis – in Zeiten niedriger Zinsen und Erträge ein wesentlicher Faktor. „Insbesondere wiederkehrende Tätigkeiten können virtuelle Roboter, ausgestattet mit vorher definierten Verfahrensregeln, weit schneller, zeitunabhängig und fehlerfrei erledigen. Und dies mit einem enormen Kostenvorteil“, betont Michael Reusch, Inhaber und Geschäftsführer der smartlutions GmbH. Sein Unternehmen implementiert Software-Roboter für kaufmännische Prozesse insbesondere bei Finanz- und Versicherungsunternehmen.

Oftmals bearbeiten die Back Offices der Versicherer noch immer wiederkehrende und zeitintensive Dinge mit einem erheblichen persönlichen Einsatz. Die eigentlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter werden hier aber nicht ausgeschöpft. Zudem verzögern menschliche Fehler zuweilen die Bearbeitung von Geschäftsvorfällen und führen zu inkonsistenter Qualität. smartlutions bietet Software-Lösungen, die schnell und kostengünstig implementiert werden können.

„Wir bieten eine sogenannte „Quick-Start-Automatisierung“ für unsere Kunden, da wir die Systeme der Kunden aus der Cloud heraus bedienen und diese so keine teuren Software-Lizenzen benötigen“, erklärt Michael Reusch, der als Pionier und ausgewiesener Robotierungs- und Software-Experte gerade in der Finanz- und Versicherungsbranche gilt. So hätten auch kleinere Unternehmen wie Makler die Möglichkeit, Robotics und somit auch Mitarbeiter-Ressourcen wertschöpfender einzusetzen.

Doch nach wie vor bestünde häufig die Angst seitens der Mitarbeiter, durch Roboter ersetzt zu werden. „Diese Angst ist unbegründet. Es ist bekannt, dass durch den Einsatz von Software-Robotern, Mitarbeiter sich verstärkt mit produktiven Tätigkeiten wie der Kundenbetreuung und der Entwicklung von Produkten beschäftigen können“, so der Robotics-Spezialist. Repetitive Arbeiten im Versicherungsalltag wie beispielsweise die Dokumenten-Beschaffung und Daten-Extraktion würden mit den von smartlutions eingesetzten Robotern zum Kinderspiel, schafften Zeit und neue Kapazitäten für Mitarbeiter. Auch die Mitarbeiterzufriedenheit steige in der Regel, weil eher lästige Aufgaben wegfielen. Innerhalb eines Jahres rentierten sich in der Regel bereits die Investitionskosten.

Je nach Bedarf operiert smartlutions mit den Robotics-Lösungen verschiedener Hersteller, insbesondere denen von Kofax, blueprism und UiPath. „Jedes Unternehmen der Versicherungswirtschaft arbeitet mit unterschiedlichen Systemen, für die manchmal noch die passende Robotics-Lösung identifiziert werden muss“, sagt Michael Reusch. Aufgrund der Auswahlmöglichkeit fände sich aber für jede bestehende IT-Umgebung die passende Robotics-Lösung.

Michael Reusch: „Wir wissen, dass gerade Makler oft Probleme mit der Datenbeschaffung haben. Sie müssen auf verschiedene Datenbestände beispielsweise aus Maklerportalen, dem eigenen Bestand und dem Posteingang zugreifen. Diese Informationen zu sortieren und gebündelt für die eigenen Mitarbeiter oder den Kunden bereitzustellen, ist oft sehr komplex. Hier können Roboter erheblich unterstützen.“ Und das sei nur ein Beispiel für eine mögliche Anwendung. Grundsätzlich könne jedes Unternehmen von Software-Robotern profitieren – kleine, mittlere und große.

Weitere Informationen zum Einsatz von Software-Robotern sowie Kundenportalen und Apps, die smartlutions GmbH und den Robotics-Experten Michael Reusch gibt es unter www.smartlutions.net

Hintergrund:

Michael Reusch ist Versicherungskaufmann, Diplom-Wirtschaftsjurist (FH), Digitalisierungsprofi sowie Gründer und Geschäftsführer der in Köln ansässigen smartlutions GmbH – ein Unternehmen, das sich auf standardisierte, vor allem aber individuelle IT-Lösungen für die Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie die Dienstleistungsbranche spezialisiert hat. smartlutions entwickelt Kunden-Portale, Intranets und dazu passende Apps. Das Unternehmen beschäftigt sich darüber hinaus intensiv mit der Automatisierung von kaufmännischen Prozessen und bietet mit „IHR ROBOT“ Software-Roboter für vollautomatisierte Abläufe. Michael Reusch möchte als Experte für einen niedrigschwelligen, kostengünstigen und einfachen Einstieg in das komplexe Thema Digitalisierung werben. Sein Unternehmen entwickelt deswegen auch hochgradig individuelle Lösungen nach Maß, die in wenigen Tagen startbereit sind, sich in die bereits bestehende IT-Infrastruktur einbinden lassen und intuitiv bedienbar sind. smartlutions-Lösungen erleichtern Menschen die Verwaltungstätigkeit, werden sie aber niemals vollständig ersetzen können – sie sind damit auch ethisch und nachhaltig im Sinne einer Erleichterung des Arbeitsalltags. Michael Reusch steht für eine menschliche Digitalisierung, die sich auch kleine Unternehmen leisten können und die den Nutzen sowohl für den Kunden als auch für die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt. Er ist damit einer der führenden Spezialisten rund um die Themen Automatisierung, Digitalisierung und Robotisierung von kaufmännischen Prozessen und Verwaltungsaufgaben und gilt als Pionier an der Schnittstelle zwischen Finanzwirtschaft und IT. Seine Erfahrungen sammelte er in großen Versicherungskonzernen als Projekt-Manager, Business-Analyst und in mehreren Leitungsfunktionen. Sein Wissen gibt er als Autor, Berater und Referent weiter, er steht aber auch als externe IT-Abteilung zur Verfügung. Sein Fokus abseits der IT-Lösungen: ein effektiverer Vertrieb und eine smartere Arbeitswelt.

Weitere Informationen unter www.smartlutions.net

Firmenkontakt
smartlutions GmbH
Michael Reusch
Konrad-Adenauer-Str. 25
50996 Köln
+49 221 4291100 1
+49 221 4291100 9
info@smartlutions.net
https://smartlutions.net

Pressekontakt
Al-Omary Medien-Management & Consulting Group
Falk S. Al-Omary
Obergraben 11
57072 Siegen
+49 271 3032902
+49 221 4291100 9
presse@spreeforum.com
http://www.al-omary.de

Pressemitteilungen

Moor & Bachmann mit neuem Internetauftritt

Moor & Bachmann mit neuem Internetauftritt

Moor & Bachmann AG

Der Schweizer Vermögensverwalter Moor & Bachmann hat seinen Internetauftritt komplett überarbeitet, sowohl grafisch als auch inhaltlich. Mit der Neugestaltung stellt der inhabergeführte Vermögensverwalter aus Basel sein Angebot in den Mittelpunkt – zielgruppenorientiert und verständlich.

Dank einer klaren Navigation erhalten Kunden, Interessierte und Geschäftspartner alle wesentlichen Informationen auf einen Blick. „Der neue Webauftritt trägt unserem kontinuierlichen Wachstum Rechnung. Ziel der Neugestaltung war es, einen Webauftritt zu schaffen, der den Erwartungen der Nutzer nach Orientierung und informativen Inhalten gerecht wird und gleichzeitig den persönlichen Charakter unseres Unternehmens vermittelt“, erklärt Christoph Bachmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Moor & Bachmann.

Weitere Informationen unter www.moorbachmann.ch

Moor & Bachmann berät seit über 30 Jahren vermögende Privatpersonen, Familien und Stiftungen in allen finanziellen Belangen. Der hauseigene Anlageansatz ist spezifisch darauf ausgerichtet, die Vermögenswerte der Kunden langfristig zu erhalten und zu vermehren. Auf Wunsch erbringt das Unternehmen zusätzliche, massgeschneiderte Family Office-Dienstleistungen.

Kontakt
Moor & Bachmann AG
Christoph Bachmann
Peter Merian-Strasse 21
4010 Basel
+41 61 269 93 00
info@moorbachmann.ch
http://www.moorbachmann.ch

Pressemitteilungen

EURIBOR & Co gehen – aber was kommt?

Neues Whitepaper von Firstwaters zeigt den Umbruch, der sich bei Referenzzinssätzen für die Finanzbranche ergeben wird

In ihrem neuen Whitepaper „IBOR Reform: A Fundamental Change in Financial Markets“ zeigen die Unternehmensberater von Firstwaters, welche Auswirkungen das absehbare Aus von LIBOR, EONIA & Co für die Bankenwelt haben wird und wie sich Finanzakteure rechtzeitig rüsten können, um auf den Umbruch vorbereitet zu sein.

Referenzzinssätze wie LIBOR, EONIA oder EURIBOR sind in der Finanzwelt allgegenwärtig: Sie bestimmen Kreditzinsen und vertragliche Ersatzansprüche und vieles mehr: Finanzprodukte im Wert von 150 Billionen Euro sind von derartigen Referenzzinsen indexiert. Doch ihre Tage sind gezählt; spätestens mit dem Skandal um die Manipulationen des LIBOR kamen die Aufsichtsbehörden auf den Plan und setzten neue Standards, mit denen die klassischen Referenzzinssätze nicht mehr mithalten können. 2020 spätestens ist Schluss, einige Referenzen werden dann einfach nicht mehr existieren, andere versuchen, ihre Datengrundlagen so anzupassen, dass sie den Anforderungen entsprechen, aber auch neue Referenzen wie SOFR, SONIA oder ESTER drängen auf den Markt.

In einem eben in englischer Sprache erschienenen Whitepaper analysieren Finanzmarktspezialisten der Unternehmensberatung Firstwaters die Umwälzungen bei den Referenzzinssätzen. „Die Auswirkungen auf die Banken sind enorm“, weiß Rahul Verma, einer der Autoren der Studie, „Banken werden neue Produkte benötigen, und sie brauchen auch einen Plan, wie sie mit dem Bestandsgeschäft umgehen.“

Die Herausforderung für die Banken liegt vor allem darin, dass niemand sagen kann, welches Modell sich am Ende auf den Märkten durchsetzen wird. „Das Ende der IBORs 2020 ist kein schwarzer Schwan, sondern eine Gewissheit“, ergänzt Ruben Dinter, Regulierungsspezialist bei Firstwaters, „und wer sich nicht aktiv auf die Änderungen einstellt, läuft Gefahr unter die Räder zu kommen.“

Das Whitepaper ist kostenlos über die Website www.firstwaters.de/aktuell/fachbeitraege abrufbar.

Firstwaters ist eine unabhängige Unternehmensberatungsgesellschaft, die schwerpunktmäßig für Banken und andere Finanzdienstleister arbeitet. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, die Verbindung zwischen Geschäftsstrategie, Geschäftsprozessen und Technologie herzustellen und unmittelbar einsatzfähige, individuelle Lösungen zu implementieren. Das Unternehmen wurde in 2000 gegründet und hat zur Zeit etwa 50 Berater.

Kontakt
Firstwaters
Jörg Digmayer
Dämmer Tor 3
63741 Aschaffenburg
06021-454840
info@firstwaters.de
http://www.firstwaters.de

Pressemitteilungen

Seriöse Vergleichsplattformen werden zertifiziert

Für mehr Transparenz am Vergleichsmarkt

Seriöse Vergleichsplattformen werden zertifiziert

Girokonto Vergleich

Finanzportale der Pharetis GmbH unterstützen Bundeskartellamt bei Sektoruntersuchung, um für mehr Transparenz am Vergleichsmarkt zu sorgen.

Bundesregierung plant, seriöse Vergleichsplattformen zu zertifizieren, um Verbrauchern bei der Auswahl seriöser und nutzerfreundlicher Portale zu helfen. Die Pharetis GmbH unterstützt das Vorhaben.

In den vergangenen Jahren haben immer mehr Banken verschiedenste Kontenmodelle eingeführt, die teils versteckt, teils transparent, Kosten für Finanzdienstleistungen wie Geldabhebungen, Kreditkartennutzung oder Überweisungen beinhalten. Gerade für Verbraucher gestaltet es sich schwierig, im Angebotsdschungel den Durchblick zu behalten. Aus diesem Grund entstehen immer mehr Vergleichsportale, die Unterstützung bieten. Doch nicht alle arbeiten wie die Pharetis GmbH wirklich transparent und verbraucherfreundlich.
Deshalb schritt die EU ein. Sie verlangt, dass künftig eine kostenfreie und zertifizierte Vergleichswebseite für Girokonten in Deutschland angeboten werden soll. Die Bundesregierung hat sich für ein privatwirtschaftliches System entschieden. Das bedeutet, dass für seriöse Vergleichsplattformen unter Berücksichtigung bestimmter Regularien bald die Möglichkeit bestehen soll, sich von einer Prüfstelle als seriöser Anbieter zertifizieren lassen zu können.

Im Vorfeld wurde vom Bundeskartellamt im Oktober 2017 eine Sektoruntersuchung verschiedenster Vergleichsportale eingeleitet. Sie soll Informationen über Funktionsweisen und Strukturen von Vergleichsportalen der Branchen Energie, Telekommunikation, Versicherungen, Finanzdienstleistungen und Reisen liefern.
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Millionen von Verbrauchern informieren sich alltäglich mit Hilfe von Vergleichsportalen im Internet. Buchungen über hohe Beträge und weitreichende Vertragsabschlüsse werden von den Angaben der Portale beeinflusst. Wir müssen sicherstellen, dass die Verbraucher sich dabei auf die Zuverlässigkeit, die Objektivität und die Transparenz der Portale verlassen können.“
Die Pharetis GmbH unterstützt das Ziel der Bundesregierung, für mehr Transparenz am Markt sorgen zu wollen. Im Rahmen einer ersten Ermittlungsrunde hat das Bundeskartellamt zunächst rund 150 Vergleichsportale befragt. Die darauf aufbauende zweite Befragungsrunde richtete sich mit spezifischen Fragen an insgesamt 36 Vergleichsportale, die in den untersuchten Branchen am relevantesten waren. Obwohl der Wirkungsbereich erst vor wenigen Jahren aufgebaut wurde, wurden bereits 4 unabhängige Finanzportale der Pharetis GmbH (kostenloser-girokonto-vergleich.de, kreditkarte-kostenlos-im-vergleich.de, kredit-suche.com sowie studenten-girokonto.de) für die 2. Befragungsrunde der Sektoruntersuchung herangezogen.

Im Finanzsektor sollte durch die Befragung u.a. geklärt werden, inwieweit die Portale den Markt abdecken können, welche Funktionen genutzt werden, um die Ergebnisse durch Vergleichsportale darzustellen und inwieweit Provisionszahlungen Einfluss auf die Bewertungen haben.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am 12.12.2018 von der Beschlussabteilung Verbraucherschutz als Konsultationspaper veröffentlicht. Es zeigt sich, dass viele Vergleichsportale den Verbrauchern zutreffende und seriöse Informationen bieten. Kritisiert wurde bei einigen Betreibern jedoch die fehlende Transparenz in Bezug auf die Rankings. Für den Verbraucher bleibt teilweise völlig unklar, wie die Reihenfolge der Suchergebnisse und die Empfehlungen im Einzelnen zustande kommen. Die betroffenen Unternehmen haben nun Gelegenheit, zum Konsultationspapier Stellung zu nehmen.

Bei den durch die Pharetis GmbH betriebenen Vergleichsportalen werden alle Vor- und Nachteile der Finanzprodukte transparent aufgeführt, „unabhängig davon, ob von den Anbietern dafür Vermittlungsprovision gezahlt werden oder nicht. Nur so können objektive, unverfälschte und nutzerfreundliche Bewertungen entstehen“, so Dirk Ehrlich, Geschäftsführer der Pharetis. GmbH.

Weitere Informationen zur Sektoruntersuchung Vergleichsportale: https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Publikation/DE/Sektoruntersuchungen/Sektoruntersuchung_Vergleichsportale_Konsultation.html

Die Pharetis GmbH betreibt mehrere Internetportale -> www.pharetis.de

Kontakt
Pharetis GmbH
Dirk Ehrlich
Karl-Heine-Str- 99
04229 Leipzig
03413084740
info@pharetis.de
http://www.pharetis.de

Pressemitteilungen

Horváth-Studie: Sieben von zehn Bankmanagern schließen weitere Fusion nicht aus

Fusion verbessert Cost Income Ratio (CIR)

72 Prozent der Bankmanager aus dem deutschsprachigen Raum halten eine Fusion ihres Instituts für wahrscheinlich, jeder Vierte sogar für sehr wahrscheinlich. Voraussetzung dafür: Es findet sich ein geeigneter Partner, mit dem bei Zusammenschluss ein betriebswirtschaftlicher Mehrwert erzielt werden kann. Dies sind Ergebnisse des aktuellen Fusionsbarometers der Managementberatung Horváth & Partners. Die Entscheidung für ein Partnerinstitut erfolgt in den meisten Fällen auf Basis bilateraler Vorstandsgespräche. Nur jeder fünften Fusion geht eine systematische Analyse voraus.

Jeder zweite Bankvorstand aus der DACH-Region hält eine (weitere) Fusion seines Instituts für wahrscheinlich, sofern sich ein passender Partner findet. Weitere 23 Prozent gehen in diesem Fall sogar fest von einem Zusammenschluss aus. „Die hohe Bereitschaft für weitere Fusionen verwundert nicht, da sich Zusammenschlüsse nachweislich positiv auf die Effizienz auswirken“, sagt Dr. Marcus Dahmen, Bankenexperte bei Horváth & Partners. Bereits fünf Jahre nach einer Fusion steht eine Bank nach Analyse der Managementberatung im Durchschnitt mit einer um etwa drei Prozentpunkte besseren Cost Income Ratio (CIR) da. Eine Effizienzsteigerung dieser Größenordnung zahlt sich Dahmen zufolge betriebswirtschaftlich bereits sehr gut aus.

Das Einsparpotenzial in Bezug auf Personalkosten schätzen die in der Studie befragten Bankmanager allerdings höher ein, als sie sich bei Fusionen in der Vergangenheit realisieren ließen. 60 Prozent der Manager gehen von einem Personalabbau von über zehn Prozent aus. Ein Abbau in diesem Umfang wurde jedoch nur in 40 Prozent der vergangenen Fusionen erreicht. Bei jeder vierten Fusion wurde sogar Personal aufgestockt. „Personalkostenreduktionen sind insbesondere in Zeiten der Digitalisierung natürlich ein wichtiges Thema für die Banken, sind aber typischerweise nicht der einzige Treiber einer Fusion“, so Bankexperte Dahmen.

Vorstandsgespräche entscheiden über Zusammenschlüsse

Am häufigsten (28 Prozent) erfolgt die aktive Anbahnung einer Fusion durch bilaterale Vorstandsgespräch mit dem möglichen Fusionspartner. Jedes vierte Institut geht im Vorgang einer Fusion eine Kooperation mit anderen Häusern ein, um sich besser kennenzulernen und Stärken und Schwächen auszuloten. Eine systematische Analyse potenzieller Partner nimmt nur jedes fünfte Institut vor. „Gerade Regionalbanken kennen ihre Wettbewerber gut. Doch auch sie sollten den gesamten Markt systematisch analysieren, um den richtigen Partner ebenso wie den richtigen Zeitpunkt für eine Fusionsbereitschaft nicht zu verpassen“, so Dahmen.

Integration als Mammutaufgabe

Doch selbst wenn ein Institut seinen zukünftigen Partner umfangreich durchleuchtet und kennengelernt hat, läuft die Integrationsphase den Experten von Horváth & Partners zufolge selten reibungslos ab. Wie die aktuelle Studie zeigt, müssen die Verantwortlichen vier Kernherausforderungen mit etwa gleicher Priorität bewältigen: „Geschäftsmodell & Strategie“, „Standardisierung & Automatisierung“, „Harmonisierung der IT-Architektur“ und schließlich „Change-Management & Personalentwicklung“. Diese Integrationsthemen machen jedoch nur die Hälfte der To-Do-Liste aus. Acht weitere Einzelthemen mit ebenfalls vergleichbarer Relevanz bilden den Rest. „Auch bei guter Vorbereitung ist der Integrationsprozess eine hochkomplexe Angelegenheit. Die Koordination der unterschiedlichen Tätigkeiten erfordert hohe Managementressourcen und ausgeprägte Projektmanagementerfahrung“, so Horváth-Experte Dahmen.

Über die Studie:

Für die Studie „Fusionen unter Gleichen erfolgreich anbahnen und umsetzen“ – Horváth & Partners-Fusionsbarometer 2018″ wurden im Zeitraum Juni bis September 2018 von Horváth & Partners rund 90 Führungskräfte in Privat- und Geschäftsbanken, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen und Kantonalbanken in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://hrvth.com/2QgCzVq

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 900 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

Kontakt
Horváth AG
Raphaela Reber
Phoenixbau, Königstraße 5
70173 Stuttgart
0711 66919-3305
presse@horvath-partners.com
http://www.horvath-partners.com