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In fünf Stufen zum Wert eines FinTechs

Empirische Untersuchung zeigt: Multiplikatorverfahren kann realistische Einschätzung des Unternehmenswerts in der Anfangsphase liefern

FRANKFURT/M. Das Banking wird digital und FinTechs haben oft die dazu passenden Lösungen. Immer mehr Banken möchten deshalb eines dieser Startups kaufen oder sich an ihm beteiligen. Um dabei keine falsche Entscheidung zu treffen, brauchen sie Daten zum Wert des ins Auge gefassten Unternehmens. Ermittelt werden diese unter anderem mit dem Multiplikatorverfahren. „Wir haben in einer empirischen Untersuchung herausgefunden, dass die Methode zu realistischen Ergebnissen führen kann“, so Stefan Steinhoff, Partner für Risk & Regulatory der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services.

Neben Investoren von außen – wie Banken – brauchen auch Gründer und Gesellschafter eines FinTechs belastbare Zahlen zum Wert des Unternehmens – sowohl ganz am Anfang als auch bei der weiteren Expansion. Beispielsweise muss man den Wert kennen, wenn eine Private-Equity-Finanzierung oder ein Börsengang ansteht. Vor allem im Frühstadium werde oft das Multiplikatorverfahren angewendet, das leicht verständlich und zumindest auf den ersten Blick leicht durchführbar sei, sagt Steinhoff. „Allerdings muss man sich auch der möglichen Schwachpunkte bewusst sein“, ergänzt der Experte, der zusammen mit Jochen Schneider, Consulting Manager im Bereich Risk & Regulatory der TME AG, ein Whitepaper zum Thema verfasst hat.

Bezug zu vergleichbaren Unternehmen
Letztlich basiert das Multiplikatorverfahren auf einem Vergleich mit den Marktpreisen ähnlicher Unternehmen, die in der Peer Group zusammengefasst werden. Vereinfacht gesagt, wird ein Multiplikator eines Referenzunternehmens mit der entsprechenden Bezugsgröße des betrachteten FinTechs multipliziert. Beispiel: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das etablierte Unternehmen mal dem erwarteten Gewinn des FinTechs ergibt den Wert des FinTechs. Knackpunkte sind laut Schneider die Auswahl der geeigneten Vergleichsunternehmen (Peer Group) und der passenden Multiplikatoren. Bei Letzteren wird zwischen zwei Gruppen unterschieden: Equity-Multiplikatoren wie Kurs/Gewinn oder Kurs/Cashflow erlauben die Bestimmung des Marktwerts für das Eigenkapital. Entity-Multiplikatoren wie Unternehmenswert/Umsatz ergeben den Marktwert des Gesamtkapitals.

Der erste Schritt ist immer die Unternehmensanalyse, vor allem die Identifikation der wichtigsten Werttreiber. Es folgt mit der Suche nach der Peer Group die vielleicht schwierigste Aufgabe. „Mitglieder“ können börsennotierte oder in jüngster Zeit verkaufte Unternehmen sein, die vergleichbar zu dem FinTech sind, das bewertet werden soll. „Das heißt, man muss Firmen finden, die im gleichen Geschäftsfeld ein ähnliches Chancen- und Risikoprofil haben“, so Schneider. Um Fehler zu minimieren, braucht man mehrere solcher Unternehmen. Zudem müssen für diese alle notwendigen Daten zur Verfügung stehen. Und das ist noch nicht alles. Steinhoff: „In einem dritten Schritt werden die Daten aufbereitet. Dabei sind Sondereffekte herauszurechnen, weil man nicht nur eine Momentaufnahme machen möchte.“ Im vierten Schritt berechnet man die ausgewählten Multiplikatoren und schließlich im fünften Schritt den gesuchten Wert des FinTechs.

Praxistest mit Index KFTX
Für eine empirische Untersuchung zur Präzision des Multiplikatorverfahrens hat das TME Institut, wegen des in Deutschland noch relativ jungen FinTech-Markts, einen Index aus den USA gewählt. Im KBW Nasdaq Financial Technology Index (KFTX) sind 50 Unternehmen vertreten, die als repräsentativ für die neue Branche der FinTechs gelten. Für diese suchte TME sechs typische Multiplikatoren, die für die Jahre 2000 bis 2016 berechnet wurden. „Wir haben zudem nach den Geschäftsfeldern Anlage, Bezahlung, Dienstleistungen, Information und Infrastruktur sortiert, also Cluster gebildet“, erklärt Steinhoff. Mit der Bestimmung von Medianwerten bei den für ein Geschäftsfeld ermittelten Multiplikatoren wurde der Einfluss von Ausreißern verringert.

Geprüft wurden zwei Hypothesen: Da der Unternehmenswert durch das Risiko des Geschäftsmodells maßgeblich beeinflusst wird, kann ein Multiplikator auch als Ausdruck des geschäftsinhärenten Risikos gesehen werden. Diese Schlussfolgerung steht und fällt allerdings mit der Trennschärfe der gewählten Cluster. Anhand einer dezidierten Methodik stellte das TME Institut fest: Die höchsten Risiken sind bei FinTechs im Bereich Bezahlung zu finden. Ebenfalls mit Hilfe der geschäftsfeldspezifischen Multiplikatoren wurde die zweite Hypothese untersucht, die Schneider so beschreibt: „Wir nahmen an, dass die Unternehmenswerte von FinTechs im Zehnjahresvergleich ein hohes Niveau erreicht haben.“ Ergebnis: Seit der Finanzmarktkrise sind die betrachteten Multiplikatoren zwar deutlich gestiegen, sie liegen aber immer noch in etwa auf dem bereits vor dieser Krise erreichten Level. Dieses Ergebnis wird auch durch die zum Vergleich angeschauten Aktien der 100 amerikanischen Finanzdienstleister des Nasdaq Financial 100 gestützt.

Fazit der Whitepaper-Autoren: Grundsätzlich ist das Multiplikatorverfahren für FinTechs in der Anfangsphase aussagekräftig. Bleibt die Frage, ob sich diese Resultate auf den deutschen FinTech-Markt übertragen lassen. Nicht hundertprozentig, sagt Steinhoff. Für die Branche hierzulande sei es komplizierter, eine Peer Group zu bestimmen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind ebenso andere wie die gesetzlichen Vorschriften. Dazu kommt, dass in den USA Eigenfinanzierung vorherrscht, während in Deutschland die Finanzierungen eine größere Bandbreite haben. Dennoch ist das Multiplikatorverfahren nach Steinhoffs Ansicht auch für deutsche FinTechs sinnvoll – sofern es gelingt, Cluster vergleichbarer Unternehmen zu finden, man Zugriff zu deren relevanten Daten hat und die Methode an die örtlichen Gegebenheiten anpasst. Steinhoff: „Mit einem solch bedachten Einsatz ist das Verfahren zur Unternehmensbewertung zu empfehlen – zumal es oft die einzig verwendbare Methode darstellt.“

Das TME Institut für Vertrieb und Transformationsmanagement hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Seit 2011 geht es in Kooperation mit Universitäten und Fachexperten aktuellen Entwicklungen im Banking nach, insbesondere in den Bereichen „Risk & Regulatory“, „Transformation Management“ sowie „Digital Banking“. Neueste Publikation des Instituts ist das im November 2017 veröffentlichte Factbook „Innovative Geschäftsmodelle im Digital Wealth Management“ (Bank Verlag 2017). Dieses stellt über 70 Geschäftsmodelle vor, die eine Referenz für die anstehende Entwicklung der Vermögensverwaltung darstellen.

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Erfolgsrezept für Fusionen in der Bankbranche

Horváth-Analyse untersucht Herausforderungen im Fusionsprozess und stellt Erfolgsfaktoren heraus

Erfolgsrezept für Fusionen in der Bankbranche

Infografik Fusionsbarometer 2017 (Bildquelle: Horváth & Partners)

Fusionen versprechen zwar Synergien, stellen das Management aber vor große Herausforderungen. Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums soll aus zwei oder mehreren Unternehmen eine Organisation mit einheitlichen Prozessen, Abläufen und Strukturen geschaffen werden. Während Zusammenschlüsse in anderen Branchen mehrheitlich scheitern, erreichen drei von fünf Primärbanken (Genossenschaftsbanken und Sparkassen) ihre wesentlichen Fusionsziele. Dies zeigt eine Umfrage der Managementberatung Horváth & Partners unter mehr als 100 Führungskräften und Vorständen von Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken im deutschsprachigen Raum. Die größte Herausforderung liegt in der Vereinbarkeit unterschiedlicher Unternehmenskulturen.

Fusionen bei Sparkassen und in der genossenschaftlichen Finanzgruppe sind herausfordernd durchzuführen, aber im Ergebnis durchaus erfolgreich. Über ein Drittel der befragten Teilnehmer verwirklicht rund 70 bis 80 Prozent der festgelegten Fusionsziele und mehr als die Hälfte realisiert überwiegend alle Ziele. Damit sind Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken deutlich erfolgreicher als Fusionen in anderen Branchen, obwohl die Ziele, die sich Institute bei dem Zusammenschluss setzen, durchaus ambitioniert sind. Mehr als jeder zweite Befragte hält Kosteneinsparungen von 15 bis 25 Prozent für realistisch.

Allerdings gibt es auch Bedenken. Die Unverträglichkeit der Unternehmenskulturen wird zum Beispiel von jedem dritten Befragten als problematisch angesehen. „Wir empfehlen deshalb die frühzeitige Durchführung einer sogenannten ‚Cultural Due Diligence'“, erklärt Dr. Ingo Kipker, Partner und Bankexperte bei Horváth & Partners. „Mittels abgeleiteter spezifischer Change- und Kommunikationsmaßnahmen werden die Mitarbeiter in den Fusionsprozess aktiv eingebunden und über alle Schritte informiert.“

Als weitere Schwierigkeiten nennen die Befragten die Umsetzung der personellen Veränderungen und die Realisierung von Synergien. Bei kleineren Instituten gibt sogar mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie Schwierigkeiten bei der Realisierung von Synergien haben. „Für den Erfolg von Fusionen ist die Realisierung von Synergien ein weiterer Schlüsselfaktor. Die Definition eines Zielbetriebsmodells spielt als Treiber der Synergien eine wesentliche Rolle. Die künftig optimale Unternehmensarchitektur zur Umsetzung des Geschäftsmodells stellt eine Brücke zwischen der Strategie und der Umsetzung her und ermöglicht so einen effizienten Transformationsprozess“, erklärt Dr. Marcus Dahmen, Leiter des Banking Transformation Teams bei Horváth & Partners.

Im Anbahnungsprozess eines Zusammenschlusses wird vor allem die Zustimmung der Gremien als Herausforderung gesehen. Rund 25 Prozent der fusionserfahrenden Banken sehen die Zustimmung der Gremien als höchste Priorität. „Helfen kann hier eine ,Fusionsstory“, in der die Beweggründe für eine Zusammenlegung und die Vorteile für verschiedenen Stakeholder überzeugend dargestellt werden, einschließlich der Kosten- und Ertragsziele“, so Dahmen weiter. „Die Erreichung der gesteckten Fusionsziele ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines strukturierten Vorgehens in komplexen Transformationsprojekten.“

Über die Analyse:
Für die Analyse „Fusionsbarometer 2017“ hat die Managementberatung Horváth & Partners mehr als 100 Vorstände und Führungskräfte von Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Weitere Informationen finden Sie unter: http://hrvth.com/2uYtIuA

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Bessere Beratung dank digitaler Tools

Hub Conference in Berlin zeigte Handlungsdruck für Banken

FRANKFURT AM MAIN. Daten und Algorithmen werden wie überall sonst auch in der Bankenbranche immer wichtiger. Das bedeute jedoch nicht, dass die persönliche Beratung ausgedient habe, sagt Stefan Roßbach vom Management Board der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services. Auf der Hub Conference in Berlin sei erneut deutlich geworden, dass die Zukunft den Unternehmen gehöre, „die sowohl ihre Kunden als auch die stets wachsenden Datenmengen besser verstehen“. Rund 3.000 „digital leaders“ trafen sich Ende November auf dem interaktiven Business Festival, um über den digitalen Zeitenwandel zu diskutieren.

Die Frage, ob Banken ihre Angebote an den digitalen Wandel anpassen sollten oder nicht, sei völlig überflüssig, so Roßbach. „Sie müssen es so schnell wie möglich tun, wollen sie nicht abgehängt werden.“ Bei der Geldanlage und anderen Dienstleistungen sowie Produkten der Finanzbranche würden digitale Tools die Berater perfekt unterstützen – sofern man die Tools richtig anwendet. Es werde mehr Individualität und ein umfassendes Kundenerlebnis geben, wie die Hub Conference klar gezeigt habe.

Die Zukunft gehört also einer Co-Existenz von Mensch und Maschine. Ja, trotz aller Digitalisierung werde die zwischenmenschliche Interaktion weiterhin erfolgskritisch bleiben, glaubt Roßbach. „Natürlich erwarten die Kunden heute einen top-informierten Berater, was nur mit Hilfe neuer Technologie möglich ist. So muss die Vielzahl der Daten, die der Kunde angibt oder durch seine Handlungen hinterlässt, intelligent ausgewertet werden. Wie auch in anderen Bereichen der Wirtschaft ist die Verwandlung von Big Data in Smart Data angesagt, also die Extraktion von leicht anwendbaren sowie genau passenden Daten aus riesigen unstrukturierten Datenmengen. Eine fundierte Kenntnis ihrer individuellen Situation und der Märkte ist indes für die Kunden nicht genug. Gleichzeitig suchen sie gerade wegen der zunehmenden Automatisierung Dinge, bei denen der Computer dem Menschen zumindest noch lange unterlegen sein wird: Empathie, Humor, Improvisation und die Fähigkeit zum echten Zuhören.

Um diesen Kundenwünschen Genüge zu tun, müssen sich Banken radikal verändern. Statt mehr oder weniger abgeschottet zu arbeiten, sollten sie sich laut Roßbach in digitale Ökosysteme einbringen – und das mit der für ein natürliches Ökosystem typischen Offenheit nach vielen Seiten. Damit sind unter anderem Kooperationen mit FinTechs gemeint. Aktuell würde in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch viel zu wenig in die FinTech-Szene investiert, bedauert Roßbach: „In den USA sind die Venture-Capital-Investments zwölfmal so hoch wie hierzulande.“ So sei es zu begrüßen, dass die KfW künftig gezielt Startups fördern wolle, um Deutschland zukunftsfit zu machen. Das sei unabdingbar, um auch in der digitalen Welt eine wirtschaftlich führende Rolle behaupten zu können.

Agilität sichert Überleben
Auf dem Weg dorthin haben Banken einige Herausforderungen zu bewältigen, die ebenfalls Thema auf der Hub Conference waren. Da ist zum Beispiel die immer schärfere Regulierung, der sich mit Unterstützung digitaler Lösungen leichter begegnen lässt. Weniger konkret, doch wohl noch wichtiger sei der kulturelle Wandel, den Kreditinstitute angehen müssten, betont Jan Franz, Consulting Manager der TME. Neben alten Tugenden, die etablierte Banken groß gemacht haben, brauche es heute Agilität in der Zusammenarbeit mit anderen. „Nur so kann das eigene oder auch das neue, etwa in Kooperation mit einem FinTech entstandene Geschäftsmodell immer wieder verändert werden“, so Franz. Und das sei in der sich schnell entwickelnden digitalen Welt überlebenswichtig.

Ändert man die Einstellung und betrachtet man statt der Probleme oder Herausforderungen vor allem die Chancen, sieht die Lage für Banken eher gut aus. Roßbach: „Sie haben Kontakt zu vielen verschiedenen Industrien einerseits und digitalen Marktführern andererseits. Ideal, um von disruptiven Trends zu profitieren.“ Beispiele dafür seien die Nutzung von Virtual Reality, Künstlicher Intelligenz und dem Internet of Things. Funktionieren werde das jedoch nur, wenn die Banken handeln. „Do Change Management“ sei auch ein Impuls, den er aus Berlin mitgenommen habe, sagt Roßbach. Ein anderer stamme von einem Startup und lautet: „Vision vor Mission!“ In diesem Aufruf stecke genau das, was jetzt entscheidend ist: „Die Digitalisierung erfordert vor allem ein neues Denken und eine höhere Geschwindigkeit. Und die Vision sollte klar sein, bevor die Mission startet, diese zu realisieren.“

Die TME AG – mit Sitz in Frankfurt Main – ist eine Unternehmensberatung für Financial Services, die auf Digital Banking, Risk & Regulatory sowie Transformation Management spezialisiert ist. Das Team ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv – von der Konzeption über die Transformation bis zur Umsetzung, insbesondere für digitale Geschäftsmodelle und deren regulatorische Anforderungen. Zu den Kunden zählen Banken und Versicherungen, aber auch FinTechs sowie Unternehmen aus der Digitalbranche.

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Banken der Zukunft sind digital

Business Breakfast bei der TME AG mit Dietrich Voigtländer

FRANKFURT AM MAIN. Schärfere Regulatorik, höhere Ansprüche der Kunden, digitale Tools: Die Banken-Branche macht einen rasanten Wandel durch. Die Komplexität nehme zu und umso wichtiger werde der Austausch von Erfahrungen und Gedanken zwischen etablierten Playern und Newcomern wie FinTechs oder RegTechs, sagt Stephan Paxmann, Vorstand der TME AG. Die Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services veranstaltet deshalb regelmäßig ein Business Breakfast mit Experten aus der Banking-Branche. Kürzlich zu Gast: Dietrich Voigtländer, Aufsichtsrat der Aareal Bank und Vorsitzender des Innovation & Technology Committee.

In punkto Digitalisierung würden Banken den Unternehmen in anderen Branchen vielfach hinterherhinken, so Voigtländer im Gespräch mit Paxmann und Stefan Steinhoff, Partner Risk & Regulatory der TME AG. Die IT-Architekturen von Kreditinstituten seien meist nicht flexibel genug, um den Herausforderungen durch FinTechs, den Startups im Finanzbereich, zu begegnen. Statt wie üblich rund 70 Prozent des IT-Budgets für die Verbesserung älterer Systeme auszugeben, sollten lieber die Vorteile neuer Technologien genutzt werden. Für Voigtländer ist das ein absolutes Muss, um wieder profitabel zu werden. Der Total Shareholder Return im Banking-Sektor sei in den letzten fünf bis zehn Jahren stark negativ gewesen. Und die immer größere Zahl regulatorischer Vorgaben mache die Trendumkehr nicht einfacher, sagt Voigtländer mit Blick etwa auf die EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD 2.

Die Banken würden die neuen Vorschriften nicht genügend hinterfragen und sich zu wenig wehren, so Voigtländer beim Business Breakfast. Vor diesem Hintergrund spiele die Sichtweise der EZB bezüglich der künftigen Rolle von Banken den FinTechs in die Karten, denn „Finanzdienstleister müssen danach keine klassische Bank mehr sein“, betont der ehemalige IT-Vorstand der DZ BANK. In jedem Fall werde die Bank der Zukunft digital sein und – was damit zusammenhängt – ihre Financial Services stärker auf den Kundennutzen ausrichten müssen. „Fokus auf den Kunden statt auf die Produkte“, bringt es der erfahrene Banker auf den Punkt. Beispielsweise habe der Baufinanzierungskredit als Selbstzweck ausgedient. In den Mittelpunkt sollte stattdessen gestellt werden, was der Kunde wolle, etwa ein Eigenheim für die Familie. Banken, die das nicht verstünden, würden Marktanteile an die Newcomer der Branche verlieren.

Auf der Agenda von Kreditinstituten stehe derzeit zudem die Erhöhung der Effizienz, auch in Steuerungsbereichen, ganz oben. „Die TME AG unterstützt all das sehr gut mit ihren Ansätzen für digitale Tools und die Einbindung von FinTechs oder auch RegTechs, den Startups zu Regulatorik-Themen, in die Bankprozesse.“ Auch für die End2End-Digitalsierung habe TME Lösungen parat, etwa zur Customer Journey oder für innovative Apps. Als ehemaliger CEO der WestLB AG und der Portigon AG ging Voigtländer auf seine dort „gelernten Lektionen“ ein: Als Entscheidungsträger im genossenschaftlichen und Landesbanken-Sektor sei man zu einem Großteil auch Politiker und nicht nur Banker. Neben ökonomischen Sichtweisen sei die politische Großwetterlage zu beachten.

Gefragt nach der Entwicklung des Bankings in den nächsten Jahren betont Voigtländer das schwierige Umfeld. Mit den alten Geschäftsmodellen ließe sich kein Geld mehr verdienen. Sein Credo zum Abschluss des Treffens in Frankfurt war dennoch ein positives: Auch 2050 werde es Banken als wesentliche Marktplayer geben – allerdings in einer sehr viel stärker diversifizierten Branche.

Die TME AG – mit Sitz in Frankfurt Main – ist eine Unternehmensberatung für Financial Services, die auf Digital Banking, Risk & Regulatory sowie Transformation Management spezialisiert ist. Das Team ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv – von der Konzeption über die Transformation bis zur Umsetzung, insbesondere für digitale Geschäftsmodelle und deren regulatorische Anforderungen. Zu den Kunden zählen Banken und Versicherungen, aber auch FinTechs sowie Unternehmen aus der Digitalbranche.

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Neuer Markenauftritt für führendes Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen

icubic AG firmiert künftig als valantic Trading Solutions AG

Neuer Markenauftritt für führendes Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen

Magdeburg, 20. November 2017: Die Dabero Gruppe tritt seit dem 13. November 2017 unter der neuen Marke valantic auf. Der einheitliche Markenauftritt umfasst alle Gruppengesellschaften. So wird aus dem innovativen Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Magdeburg die valantic Trading Solutions AG. Mit der Umfirmierung stärkt valantic die Position als einer der am schnellsten wachsenden Anbieter für zukunftsweisende IT-Lösungen, Standardsoftware und Consulting im europäischen Raum. Die Gruppe beschäftigt zu Zeit über 600 Mitarbeiter an insgesamt 15 Standorten und bietet maßgeschneiderte Lösungen für aktuelle und zukünftige Themenfelder – sowohl in Verbindung mit eigenen Softwarelösungen oder gängigen Standardprodukten, als auch ohne direkten Produktbezug.
-Dabero Gruppe ist ab sofort „valantic“
-icubic AG firmiert zu valantic Trading Solutions AG
-Weiterer Ausbau der Kernkompetenz

Breit aufgestellt für die aktuellen digitalen Bedarfe
valantic bietet seinen Kunden hoch spezialisierte Beratungs- und Softwarelösungen für die digitale Transformation – von der Strategie bis zur handfesten Realisation. Dabei kombiniert valantic das Know-how zu unternehmenskritischen Grundlagensystemen wie Banking Solutions, ERP oder CRM mit dem Verständnis von neuester Technologie, beispielsweise Cloud, Internet of Things, Industrie 4.0 sowie spezifischer Branchenkompetenz.
Die mit dem gemeinsamen Markenauftritt repräsentierte Vernetzung erlaubt es den Gruppenunternehmen, ihren Kunden gebündelte Kompetenzen für größere Digitalisierungs- und Change-Prozesse agil, bedarfsorientiert und in flachen Hierarchien bereitzustellen. Die große Bandbreite an Fach- und Prozessexperten in der Gruppe macht valantic zu einem kompetenten Partner für unternehmenskritische Projekte zur Transformation und Optimierung von Prozessen und Technologien.

Weiterer Ausbau der Kernkompetenz
In den vergangenen Jahren wurde sehr viel Energie in den Ausbau von Kundenbeziehungen gesteckt: „Die konsequente Erhöhung unseres Bekanntheitsgrades, der intensive Dialog mit unseren Kunden und Partnern sowie permanente Investitionen in bestehende und neue Produkte wurden vom Markt honoriert. Auch unsere zumeist interdisziplinär ausgebildeten und hoch qualifizierten Mitarbeiter sind fester Bestandteil dieses Erfolgs“, erklärt Dietmar Jakal, Vorstandsvorsitzender der valantic Trading Solutions AG. So entschieden sich 2017 unter anderem die UniCredit Bank, die ERSTE Group Bank und die DekaBank für den Ausbau der aktiven Zusammenarbeit und erwarben weitere Anwendung aus dem Hause, um den elektronischen Handel mit Finanzinstrumenten noch effizienter zu gestalten. Trotz der erfolgreichen Unternehmensentwicklung sowie eines neuen gemeinsamen Markenauftritt bleiben die Unternehmensziele bestehen: „Wir werden unser Produktangebot kontinuierlich erweitern und optimieren und unsere Kernkompetenz noch stärker mit ergänzenden Beratungsleistungen flankieren, um uns einerseits vor konjunkturellen Schwankungen abzusichern und um andererseits den steigenden Anforderungen unserer Kunden sowie des Marktes gerecht zu werden.“, ergänzt Dietmar Jakal. „Unsere Kunden profitieren vom neuen, gemeinsamen Markenauftritt, in der Kundenbeziehung selbst wird sich jedoch außer dem Namen nichts ändern. Angaben zu Firmensitz, Bankverbindungen, Umsatzsteuer ID-Nummer, Handelsregisternummer und vor allem auch die Ansprechpartner inklusive Telefonnummern bleiben unverändert.“

Über valantic Trading Solutions AG
Die valantic Trading Solutions AG ist ein innovatives Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Magdeburg. Wir entwickeln seit über 18 Jahren erfolgreich zukunftsweisende IT-Lösungen für den nationalen und internationalen Banken- und Finanzsektor. Unsere Kunden setzen auf eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit sowie auf das fachliche Know-how unserer rund 150 IT- und Finanzspezialisten an den Standorten Magdeburg, Frankfurt am Main und München.
Wir gehören zu valantic, einem der am schnellsten wachsenden Anbieter für zukunftsweisende IT-Lösungen, Standardsoftware und Consulting im europäischen Raum. Wir bewältigen mit über 600 Mitarbeitern an 15 Standorten die zentralen Herausforderungen der Digitalisierung mit einer einzigartig flexiblen Organisation und operativer Exzellenz.
Die ehemalige icubic AG wurde im Dezember 2014 Teil der DABERO Service Group und firmierte im November 2017 zur valantic Trading Solutions AG.

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Vision und Exzellenz seit Generationen

Cummins Allison setzt Standards in Präzision und Zuverlässigkeit bei der Münzverarbeitung

Vision und Exzellenz seit Generationen

Der JetSort® LX Münzzähler von Cummins Allison (Bildquelle: Cummins Allison)

Baesweiler, November 2017 – Cummins Allison ist ein weltweit führender Entwickler und Anbieter moderner Technologien und Maschinen, die Banknoten und Münzen für Kunden von Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken sowie für Werttransportunternehmen zählen, sortieren, optisch erfassen und auf Echtheit prüfen. Das Unternehmen bietet eine umfangreiche Palette automatisierter Produkte und Systeme für die hocheffiziente Verarbeitung von Bargeld und anderen Zahlungsmitteln, welche am Schalter, im Back Office, in Tresorräumen und in Cash Centern zum Einsatz kommen. Mit den Produkten von Cummins Allison können Finanzinstitutionen die Transaktionszeiten verringern, ihre Produktivität steigern und so die Betriebskosten senken.

Münzzählgeräte – volles Vertrauen in die Münzverarbeitung gewährleisten
Insbesondere die qualitativ hochwertigen Münzzählgeräte von Cummins Allison zeichnen sich durch außergewöhnliche Präzision, Zuverlässigkeit, Bedienerfreundlichkeit und leisen Betrieb aus. Hinsichtlich Qualität, Langlebigkeit und Geschwindigkeit erfüllen die Geräte die Anforderungen für Münzzählung der Europäischen Zentralbank bei einem gleichzeitig ausgezeichneten Preisleistungsverhältnis.

Bei den Münzverarbeitungsgeräten von Cummins Allison ist der JetSort®LX Münzzähler eines der gefragtesten Modelle. Er hebt sich insbesondere durch die extrem hohe Zähl- und Sortiergeschwindigkeit und die außergewöhnlichen Qualität von anderen Geräten ab.

Zu seinem Leistungsspektrum zählt unter anderem:

– Das Sortieren mit Hochgeschwindigkeit, 4.100 gemischte Münzen pro Minute
– Eine unterbrechungsfreie Sortierung mit 99,995% Genauigkeit
– Der benutzerfreundliche Betrieb durch einen Touchscreen
– Zertifiziert nach UL/cUL/EU FCC/CE

Oliver Wunderlich, Branch Manager von Cummins Allison Deutschland „Unsere Münzzählgeräte wurden für die besonderen Anforderungen der Münzverarbeitung in den Back Offices und Cash Centern von Finanzinstituten entwickelt und entsprechen sämtlichen Zertifizierungsstandards der Europäischen Zentralbank. Neben der ausgezeichneten Qualität, der hohen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit und dem ausgezeichneten Preisleistungs-verhältnis setzt Cummins Allison vor allem auf Innovation: Wir halten über 350 Patente und investieren doppelt so viel in Forschung und Entwicklung wie der Branchendurchschnitt. In Deutschland ist Cummins Allison seit 1996 mit einer 100%igen Tochtergesellschaft vertreten und verfügt über ein eigenes Vertriebs- und Servicenetz. Davon profitieren vor allem unsere Kunden: Durch ein eigenes internes Serviceteam und den unternehmenseigenen Kundensupport garantieren wir einen hervorragenden Service vor Ort, damit der Geschäftsbetrieb bei maximaler Effizienz weiterlaufen kann.“

Cummins Allison ist weltweiter Marktführer in der Entwicklung von Lösungen zum schnellen und effizienten Zählen, Sortieren und Prüfen von Banknoten und Münzen. Unser Unternehmen ist seit 125 Jahren führend in der Technologie- und Produktinnovation. Cummins Allison beliefert die Mehrzahl der Finanzinstitute weltweit, führende Unternehmen im Einzelhandel und der Spielbranche sowie Polizei und Behörden. Das Unternehmen hält über 350 Patente und investiert überproportional in Forschung und Entwicklung. Cummins Allison hat seinen Hauptsitz in den USA, besitzt Tochtergesellschaften in Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Irland und Australien ist weltweit in mehr als 70 Ländern vertreten.

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Banken auf dem Weg zur „Risk & Finance Data“-Intelligenz

Geschickter Umgang mit neuen Regularien bringt Kreditinstituten strategische Vorteile

Seit der Finanzkrise nimmt die Regulierung von Banken stark zu. Das bedeute große Herausforderungen, aber es berge auch Chancen, so Stefan Steinhoff, Partner für Risk & Regulatory der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz würden den Weg zu einer „Risk & Finance Data“-Intelligenz ebnen. „Das eröffnet neue Geschäftsmodelle und bringt strategische Vorteile.“

Während Risikomanagement in seiner klassischen Form lediglich eine einfache Schutzfunktion erfüllt habe, werde dieses in Zukunft eine proaktive Rolle einnehmen, ist Steinhoff überzeugt. Getrieben wird diese Entwicklung von der sich verschärfenden Regulatorik und größeren Datenmengen, ermöglicht wird sie durch die neuen digitalen Tools. Da zudem das Tempo der Veränderungen rasant zunehme, müssen Kreditinstitute laut Steinhoff rasch handeln: „Betroffen sind sowohl die IT als auch die Organisation und die Prozesse im Unternehmen.“ Inhaltlich gehe es um die Datenqualität und -verfügbarkeit, aber auch um die Aggregation und Analyse, die bereichsübergreifende Kommunikation, die Berichterstattung sowie Governance und Management. Viele Banken würden die Regulierung als lästiges Muss betrachten, weiß Steinhoff. „Doch wer die Umsetzung forciert, der hat die Nase vorn, denn dank moderner Technologien ergeben sich Wettbewerbsvorteile.“

Von der Dateneinheit zum strategischen Vorteil
Auf den regulatorischen Fluss von der Aufsicht zu den Banken folge der Datenfluss in entgegengesetzter Richtung, erläutert Alexandra Yaroslavtseva, Senior Consultant der TME AG. Um daraus eine „Risk & Finance Data“-Intelligenz zu generieren, seien neue Kompetenzen nötig. Letztlich werde aktuell der Weg von der einfachen Dateneinheit hin zu Pools an Informationen beschritten, die für unterschiedliche Zwecke ausgewertet werden können. TME definiert fünf Phasen: die Erfassung der Risikodaten, die Verwandlung in Information, die Extraktion von Wissen, die Ableitung eines Mehrwertes und daraus schließlich die Gewinnung eines Wettbewerbsvorteils. „Indem sie das Durchlaufen dieser Stufen forciert, treibt die Regulatorik die Kreditinstitute zu Verbesserungen, die ihnen einen strategischen Vorsprung verschaffen.“

Die TME AG unterstützt mit ihrer Expertise Kreditinstitute bei der Transformation des Risk & Finance Data- Managements – angefangen von der Bereitstellung der Daten über die Sicherung von Verfügbarkeit, Qualität und Konsistenz bis hin zu Normierungs- und Umsetzungsfragen. Ziel ist es, den Kunden dabei zu helfen, mit den richtigen Werkzeugen die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Steinhoff: „Wir wollen Banken dafür sensibilisieren, dass sie von den aufsichtsrechtlichen Anforderungen profitieren können – durch die Optimierung von Risk & Finance sowie Meldewesen und durch mehr Effizienz und Kostensenkung dank Automatisierung und Industrialisierung.“

Das TME Institut für Vertrieb und Transformationsmanagement hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Seit 2011 geht es in Kooperation mit Universitäten und Fachexperten aktuellen Entwicklungen im Banking nach, insbesondere in den Bereichen „Risk & Regulatory“, „Transformation Management“ sowie „Digital Banking“. Neueste Publikation des Instituts ist das im September 2016 veröffentlichte Factbook „Innovative Geschäftsmodelle im Digital Wealth Management“ (Bank Verlag 2016). Dieses stellt über 70 Geschäftsmodelle vor, die eine Referenz für die anstehende Entwicklung der Vermögensverwaltung darstellen.

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Marktführende FinTech-Unternehmen aus dem DACH-Raum auf globaler RegTech 100 aufgeführt

RegTech-Innovationen florieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mehrere Unternehmen aus der Region sind auf der RegTech 100-Liste aufgeführt, die die weltweit innovativsten Unternehmen aufführt, die jedes Finanzinstitut im Jahr 2018 kennen sollte.

RegTech, die Abkürzung für regulatorische Technologie, ist ein schnell wachsender Sektor im FinTech-Bereich. Er wird von führenden Technologieunternehmen besetzt, die Lösungen für Banken und Finanzinstitute entwickeln, um diesen dabei zu helfen der zunehmenden Belastung durch die Regulierung ihrer Geschäftstätigkeit zu begegnen.

Es wird erwartet, dass die Entwicklung dieser Lösungen in den nächsten Jahren enorme Auswirkungen im zweistelligen Milliardenbereich haben wird. RegTech wird es Finanzinstituten ermöglichen, erhebliche Einsparungen zu erzielen, indem sie durch die Verbesserung ihrer Servicefähigkeiten die Effizienz ihrer Compliance-Prozesse erhöhen und den Umsatz steigern.

Die RegTech 100-Unternehmen wurden von einer Gruppe von Branchenexperten ausgewählt, die eine von FinTech Global, einem Daten- und Forschungsunternehmen, durchgeführte Analyse von 416 RegTech-Unternehmen auswerteten. Die DACH-Unternehmen Compendor, Finform und Kompany wurden für ihre fortschrittlichen Technologielösungen gewürdigt und ausgezeichnet.

Compendor mit Sitz in Frankfurt am Main nutzt eine Technologie, um die neuesten Gesetzesänderungen und die Auswirkungen auf Kundenorganisationen effizient und kostengünstig zu verfolgen.

Finform mit Sitz in Bern ermöglicht die effiziente Verarbeitung und Echtzeitüberprüfung von formell Compliance-relevanten Dokumenten.

Kompany mit Hauptsitz in Wien bietet einen Zugriff in Echtzeit auf offizielle und maßgebliche Handelsregisterinformationen, einschließlich Unternehmensanmeldungen für mehr als 100 Millionen Unternehmen in mehr als 150 Ländern.

Eine vollständige Liste der RegTech 100 finden Sie unter www.RegTech100.com. Eine detaillierte Analyse der DACH-Märkte und des Weltmarktes wird im Global RegTech Review geboten, der von FinTech Global erstellt wird und für eine begrenzte Anzahl von Direktkunden erhältlich ist.

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RegTech 100
Richard Sachar
Fore Street 1
EC2Y 5EJ London
T: +44 (0) 20 7749 1282
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Pressemitteilungen

Banken müssen mehr tun in Sachen Risikovorsorge

Am 1. Januar 2018 tritt der IFRS-9-Standard für finanzielle Vermögenswerte in Kraft

Die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 wurde durch Hypothekenkredite an Kunden mit schlechter Bonität ausgelöst. Zehn Jahre später tritt nun mit dem IFRS 9 ein neuer Standard in Kraft, der ersonnen wurde, um künftig ähnliche Katastrophen zu verhindern. Ab 1. Januar 2018 müssen Banken ihre Finanzinstrumente nach diesem neuen Standard klassifizieren und bewerten. In Kombination mit anderen gesetzlichen Anpassungen steigen die Offenlegungspflichten in qualitativer und quantitativer Hinsicht. „Das ist ein Cocktail an verschärfter Regulatorik, der die Kreditinstitute vor große Herausforderungen stellt“, so Stefan Steinhoff, Partner der TME AG, einer Frankfurter Unternehmensberatung für Financial Services.

Der IFRS 9 entstand aus einer umfassenden Reformierung des IAS 39 (International Accounting Standards). Um dessen Schwachpunkte auszumerzen, wird nun die Wertminderung eines Kredites anhand des zu erwartenden Ausfalls und Cashflows ermittelt. „Man schaut also in die Zukunft und bilanziert einen Kreditausfall nicht wie früher erst dann, wenn er bereits eingetreten ist“, sagt Christian Behrens, Senior Consultant der TME AG, der zusammen mit Steinhoff das Whitepaper des TME Instituts zum Thema IFRS 9 verfasst hat. Aufgrund der Komplexität der Materie ist der neue Standard in drei Phasen eingeteilt: Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten, die Bestimmung der Wertminderung und der sich daraus ergebenden Risikovorsorge sowie die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen.

Parallel zum IFRS 9 regelt der überarbeitete IFRS 7 die Angabepflichten. Während einer Übergangszeit von IAS 39 auf IFRS 9 sollen die Risikoangaben stufenweise angepasst werden. Ein mit dem IFRS 7 konformer Konzernabschluss ist erstmalig am 31. März 2018 zu erstellen, wobei ein besonderer Fokus auf dem Ausfallrisiko und dessen Steuerung liegt. Neu veröffentlicht werden muss beispielsweise eine Überleitungsrechnung, die die Entwicklung des Risikovorsorgebestands vom Jahresanfangs- auf den Jahresendbestand darstellt. Auch die bestehenden Angaben zum Kreditrisiko werden durch die Einführung des IFRS 9 erheblich überarbeitet.

Kreditinstitute sollten sich schnellstmöglich mit ihrem Datenhaushalt befassen, betont Steinhoff, und dabei sowohl dessen Qualität und Vollständigkeit als auch die zeitliche Verfügbarkeit analysieren. Nur so werde man in der Lage sein, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Die TME AG hat die Risikovorsorgeentwicklung unter IFRS 9 einiger Institute analysiert und geht von einem Anstieg zwischen 20 bis 60 Prozent aus. „Das ist natürlich ein Punkt, der gewissenhafter und rechtzeitiger Vorbereitung bedarf. Wer schnell handelt, der ist auf der sicheren Seite“, so Steinhoff.

Das TME Institut für Vertrieb und Transformationsmanagement hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Seit 2011 geht es in Kooperation mit Universitäten und Fachexperten aktuellen Entwicklungen im Banking nach, insbesondere in den Bereichen „Risk & Regulatory“, „Transformation Management“ sowie „Digital Banking“. Neueste Publikation des Instituts ist das im September 2016 veröffentlichte Factbook „Innovative Geschäftsmodelle im Digital Wealth Management“ (Bank Verlag 2016). Dieses stellt über 70 Geschäftsmodelle vor, die eine Referenz für die anstehende Entwicklung der Vermögensverwaltung darstellen.

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S·K· Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

S·K· Steuer-Talk
Wie „retten“ Sie Ihr Haus am besten vor der Steuer?

26. Oktober 2017, 17.30 Uhr, Frankfurt am Main, Zeilweg 42

 

Verschenken zu Lebzeiten oder Vererben?
Was ist der bessere Weg? Wie wirken sich die Unterschiede auf Ihre Steuerlast aus?

Mit Schenkungen können Sie Steuern sparen und Sie „umschiffen“ vielleicht Streit zwischen den Erben. Gleichzeitig bringen Schenkungen jedoch auch Nachteile mit sich, die es zu beachten gilt. Das müssen Sie bei Schenkungen berücksichtigen, wenn Steuervorteile genutzt werden sollen. Oder Sie behalten Ihr Vermögen doch lieber bis zum Lebensende und regeln den Nachlass entsprechend Ihren Vorstellungen?

Um diese Themen geht es am Donnerstag, 26. Oktober 2017, beim S·K· Steuer-Talk in unserer Kanzlei, Frankfurt am Main. Diesmal exklusiv für PRIVATPERSONEN rund um Vererben, Verschenken und Vorsorgen.

Steuerberaterin Angelika Wade und Steuerassistentin Julia Hörnig informieren Sie zur aktuellen Gesetzeslage und erläutern diese an Beispielen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Ihre Fragen mit den Steuerberatern und Fachanwälten zu erörtern.

  • Stellen Sie uns Ihre Fragen hier auch gerne vorab!
  • Unser Tipp: Jetzt schon anmelden und sich einen der 20 Plätze sichern! Hier gehts zur Anmeldung.


DAS PROGRAMM

  • Wann beginnt die Steuerpflicht und wer ist steuerpflichtig?
  • Welche Vorgänge sind steuerpflichtig?
  • Die Möglichkeiten der Übertragung des Familienheims.
  • Wie werden Nachlassverbindlichkeiten und Schulden berücksichtigt?
  • Welche Freibeträge gibt es?
  • Die Besonderheiten bei Ehegatten.
  • Die „Güterstandsschaukel“ zur Vermeidung der Erbschaft- und Schenkungssteuer.
  • Richtig „enterben“: Wie Schenkungen den Pflichtteil reduzieren.

Im Anschluss erhalten die Teilnehmer/innen ein informatives Skript zu den erklärten Sachverhalten mit aktuellen Hinweisen zur Rechtslage.

Ihre S∙K∙
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