Tag Archives: Batteriespeicher

Pressemitteilungen

Batteriespeicher in der Industrie weiterhin nicht wirtschaftlich einsetzbar

>>> Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erforscht an ECG-Daten die Rahmenbedingungen für profitablen Batteriespeicher-Einsatz in der Industrie

Kehl, 25.03.2019 – Industriebetriebe können aus Stromspeichern nur dann Nutzen ziehen, wenn sie diese sowohl im eigenen Betrieb einsetzen für die Lastspitzenverschiebung als auch um den Übertragungsnetzbetreibern Regelleistung anzubieten. Im klassisch gedachten Einsatzfall, den Strom aus günstigem Einkauf oder eigener Erzeugung für späteren Bedarf zu speichern, rechnen sie sich leider noch nicht. Dies ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit, die das renommierte Karlsruher Institut für Technologie (KIT) jetzt veröffentlicht hat. Anhand realer Lastgangdaten wurden die Rahmenbedingungen für profitablen Batteriespeicher-Einsatz in der Industrie ermittelt. Die anonymisierten Daten hatte die Kehler Energieberatung Energie Consulting GmbH (ECG) zur Verfügung gestellt.

Für die Unternehmen ist das Ergebnis eine wertvolle Hilfe bei Investitionsentscheidungen. Zudem stellen Batteriespeicher einen Ausweg aus dem Dilemma dar, für mehr Netzstabilität die eigene Produktion herunterregeln zu müssen. ECG-Geschäftsführer Professor Dr. Jürgen Joseph erläutert: „Viele unserer Kunden nutzen den Regelleistungsmarkt – meist jedoch nicht ganz freiwillig. Zudem steht der organisatorische Aufwand in keinem Verhältnis zur finanziellen Entschädigung und den Produktionseinbußen. Auch die Berechnung der Netzentgelte anhand der maximalen Lastspitzen ist für viele Unternehmen ein Ärgernis. Mit Batteriespeichern könnten Unternehmen das Stromnetz entlasten helfen, ihre Energiekosten senken und trotzdem ihre Produktion gemäß den eigenen Bedürfnissen steuern.“

Für die Netzbetreiber wären mehr Batteriespeicher ein dringend benötigter Zugewinn an Flexibilität: In Zeiten eines großen Angebots im Stromnetz könnten die Batterien aufgeladen werden, zu Zeiten großer Nachfrage würden Unternehmen ihren Energiebedarf aus den Batterien statt aus dem Netz decken. Solche Batterien gibt es bereits – doch bislang war unklar, wie sie zu konzipieren und zu nutzen sind, damit der Einsatz profitabel ist.

Studienleiter Fritz Braeuer (KIT) betont, wie wichtig es für die richtige Investitionsentscheidung ist, das eigene Nutzungsprofil gut zu kennen: „Anhand der ECG-Daten konnten wir zeigen, dass die optimale Batteriegröße abhängig ist von der individuellen Lastnachfrage. Eine große Batterie bedeutet nicht automatisch großen Profit! Den optimalen Nutzen können Unternehmen generieren, wenn sie ihre Batterie zur Lastspitzenverschiebung nutzen und damit ihre Netzentgelte senken, und wenn sie zudem Kapazitäten auf dem Regelleistungsmarkt anbieten. Für Arbitrage Trading, also das Ausnutzen von Preisunterschieden im Stromhandel, eignen sich Batteriespeicher in Deutschland derzeit hingegen nicht.“

ECG-Geschäftsführer Dr. Jürgen Joseph: „Leitplanken für den profitablen Einsatz der teuren Batterien sind dringend notwendig. Aus unserem Beratungsalltag wissen wir um die Bedeutung solcher anwendungsorientierter Forschung für die Industrie und unterstützen diese daher gerne.“ ECG unterstützt regelmäßig wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Energiewirtschaft und leistet so einen Beitrag zur Innovationsentwicklung.

Die Studie ist bis 13. April 2019 kostenfrei abrufbar unter https://authors.elsevier.com/a/1YcIq15eiew7j-

Die 1986 gegründete ECG mit Sitz in Kehl ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreut gegenwärtig den Einsatz und Einkauf von rund 20.000 GWh Strom sowie rund 15.000 GWh Erdgas. Über 2.000 Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland sind derzeit unter Vertrag; der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Betrieben aus produzierenden Gewerben. Aber auch große Industrieunternehmen wie Henkel, Axel-Springer, Berliner Zeitungsverlag, Wieland-Werke gehören zum Kundenkreis. Mit rund 50 Mitarbeitern erwirtschaftet ECG einen jährlichen Umsatz von ca. 5 Mio. Euro. Geschäftsführer sind Dr. Wolfgang Hahn, Dr. Jürgen Joseph und Jörg Scheyhing.
Weitere Informationen über die ECG unter www.energie-consulting.com

Firmenkontakt
ECG Energie Consulting GmbH
Dr. Jürgen Joseph
Wilhelm-Leonhard-Straße 10
77694 Kehl-Goldscheuer
07854 9875-0
info@ecg-kehl.de
http://www.energie-consulting.com

Pressekontakt
Haussmann Pfaff Kommunikation
Dr. Antonia Green & Dr. Daniel Haussmann
Höchlstr. 2
81675 München
089 99249654
haussmann@haussmannpfaff.de
http://www.haussmannpfaff.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

ZUKUNFT BAUSTROM: Bredenoord auf der bauma 2019

Bredenoord präsentiert nächste Generation mobiler Stromaggregate und Baustellen-tauglicher Batteriespeicher auf der bauma 2019 in München.

Am 8. April öffnen sich in München die Tore zur bauma 2019 und die Besucher erhalten Einblicke in wichtige Technologien und die großen Trends zur Digitalisierung, Effizienzverbesserung und Nachhaltigkeit. Drei wichtige Themen, die Bredenoord in seiner neuesten Generation von Stromaggregaten, mobilen Batteriespeichern und LED-Lichtmasten fest verankert hat.

Mit der wachsenden Zahl an Verbrauchern und einem stetigen Lastwechsel ist die zuverlässige elektrische Versorgung auf Baustellen wichtiger denn je. Bredenoord sorgt für einen sicheren und nachhaltigen Betrieb, auch an den entlegensten Baustellen. Neben dem aktuellen Mietportfolio präsentiert Bredenoord seine Kompetenz, mit Hilfe hybrider Stromaggregate nicht nur die Versorgung sicherzustellen, sondern auch die Betriebskosten auf Baustellen nachhaltig zu senken. Bredenoord verfügt über 3 MWh mobile Batteriesysteme, die sofort eingesetzt werden können, und die Kapazitäten sollen in 2019 noch erweitert werden. Mit seinen Clear Air Produkten leistet Bredenoord außerdem einen Beitrag zu sauberer Luft: Ein optional erhältlicher selbstreinigender Rußpartikelfilter reduziert die Ruß-Emissionen um 99,9 % (TÜV-geprüft).

Bredenoords Experten beraten interessierte Fachbesucher umfassend zur mobilen Bereitstellung von Baustrom in den Leistungsklassen von 15 kVA bis 2000 kVA. Als Kunde muss man sich bei Bredenoord um fast nichts mehr kümmern. Bredenoord nutzt seinen Vorteil, Herstellung und Vermietung aus einer Hand bieten zu können, und liefert mit der unternehmenseigenen Transportlogistik innerhalb weniger Stunden die mobile Stromversorgung an den Baustellenort.

Bredenoord präsentiert auf dem Freigelände Stand FS 1109/3 eine Auswahl der 2400 verfügbaren Aggregate und folgende Highlights:

– die neueste Generation mobiler Stromaggregate mit reduzierter Lärm- und CO2-Emission
– die intelligenten Stand-alone- oder Hybridlösungen „Clear Concept“ mit ESaver, Smart Powerbank und Big Battery Box, die bis zu 70 % weniger Kraftstoff verbrauchen
– mobile Lichtmasten, mit Halogen-Metall-Dampflampen oder mit energiesparenden LED Lampen, die bis zu 65 % Kraftstoff einsparen
– „alles aus einer Hand“ – von der Beratung bis zur Aufstellung mit Bredenoords 24/7 Experten-Service und in-house Transportflotte (keine zusätzlichen Hebemaschinen erforderlich)

Alle Produkte entsprechen den sicherheitstechnischen Anforderungen der DGUV.

Die Bredenoord GmbH ist Teil der Bredenoord Gruppe, einem holländischen Unternehmen, das seit 80 Jahren mit 300 Mitarbeitern erfolgreich mobile Stromlösungen anbietet. Als Hersteller und Direktvermieter liefert das Unternehmen mobilen Strom überall dort hin, wo ein Stromanschluss fehlt oder die Anschlussleistung eingeschränkt ist. Die mobilen Stromaggregate und Batteriespeicher sind europaweit verfügbar und dank Bredenoords Transportservice auch an die entlegensten Orte binnen Stunden lieferbar. Die richtungsweisende „Clear Concept“ Philosophie setzt auf den bewussten Einsatz von Energie und trägt dafür Sorge, nicht nur die Ökobilanz, sondern auch die Betriebskosten deutlich zu senken.

Die Bredenoord GmbH ist die Tochtergesellschaft eines niederländischen Familienunternehmens, das auf internationalem Niveau zuverlässige Energiesysteme entwickelt, repariert, wartet und vermietet. Wir bieten Ihnen Energiesicherheit und sparsame mobile Energielösungen nach Maß. Angefangen vom 15-kVA-Aggregat, bis hin zum mobilen Kraftwerk mit 60 MW an Leistung, umfasst das Sortiment noch weitere Produkte wie Lichtmasten, Transformatoren, Verteiler, Kraftstofftanks und Kabel.

Aber auch innovative Lösungen, wie beispielsweise Energiespeichersysteme oder nicht-fossile Kraftstoffe, kann Bredenoord Ihnen anbieten. Der Maschinenpark des Unternehmens zählt über 2.500 unterschiedliche Stromaggregate.

Mit dem Know-how seiner Ingenieure, Servicetechniker und dem hauseigenen Lieferservice, stellt sich Bredenoord jeder Herausforderung und findet gemeinsam mit dem Kunden immer eine passende Lösung für Ihren Energiebedarf.

Firmenkontakt
Bredenoord GmbH
Inke Graf
Billbrookdeich 207
22113 Hamburg
+49 (0) 40 7343037 0
mieten@bredenoord.de
https://www.bredenoord.com/de/

Pressekontakt
Bredenoord GmbH
Inke Graf
Am Kreisel 6
91637 Wörnitz
+49 (0) 9868 93330

i.graf@bredenoord.com
https://www.bredenoord.com/de/

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

GS YUASA erhält Auftrag für eine der weltweit größten Batteriespeicheranlagen

Gleicht Ausgangsschwankungen bei der Windenergieerzeugung aus

GS YUASA erhält Auftrag für eine der weltweit größten Batteriespeicheranlagen

Lithium-Ionen-Batteriespeicheranlage von GS YUASA in Japan mit einer Kapazität von 720MWh.

Düsseldorf, Dezember 2018 – GS YUASA Corporation hat den Auftrag für ein Projekt zum Aufbau einer der weltweit größten Hochkapazitäts-Batteriespeicheranlagen erhalten (basierend auf Forschungsergebnissen von GS YUASA vom 31. August 2018). Der Bau dieser Anlage ist Teil eines Projekts der North Hokkaido Wind Energy Transmission Corporation zur Entwicklung eines Übertragungsnetzes für die Windenergieerzeugung.

Die Installierung der Batteriespeicheranlage an der Kita Toyotomi Substation in Toyotomi-cho, Hokkaido, Japan mit einer Leistung von 240MW und einer Kapazität von 720MWh, die umgerechnet 45.000 Elektrofahrzeuge versorgen könnte, beginnt im Fiskaljahr 2020. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant.

Bei diesem Projekt kommen die LIM50EN Lithium-Ionen-Zellen von GS YUASA zum Einsatz, die in Modulen verbaut sind. Eine Zelle hat eine Nennspannung von 3,7V, erreicht eine maximale Entladerate von 6C und lässt sich dauerhaft mit 4C entladen. Zudem verfügt sie über eine hohe Zyklenanzahl von 11.000 Lade-/Entladezyklen bei einer Entladetiefe (DOD) von 50%.

Die Batteriespeicheranlage soll zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen sowie den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen Rechnung tragen, die im Rahmen globaler Problemlösungen u. a. eine saubere Energie für alle anstreben. Da der weltweite Energiebedarf mit dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum steigt, bedarf es eines verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energien anstelle von fossilen Brennstoffen. Die Einführung von Batteriesystemen zur Stabilisierung der Ausgangsschwankungen trägt hier einen wesentlichen Anteil zur effektiven Nutzung der Energie bei, die durch Windkraft und Sonnenenergie erzeugt wird. Auch künftig will GS YUASA an der Verbreitung erneuerbarer Energien im Hinblick auf eine nachhaltige Gesellschaft mitwirken.

Eigenschaften der Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterien mit niedrigem Innenwiderstand:
1. Erlauben eine kompakte Batteriespeicheranlage mit langer Lebensdauer.
2. Ermöglichen ein optimales SOC-Management, was für den Ausgleich von Ausgangsschwankungen entscheidend ist. (SOC = State of Charge, Ladezustand. Die Kapazität bei voller Ladung beträgt 100%).
3. Erzielen Energieeinsparungen bei der Klimatisierung durch die Steuerung der beim Laden und Entladen erzeugten Wärme.
4. Reduzieren die Ausfallrate und die Anzahl der Ersatzteile signifikant, indem eine Modulstruktur ohne Lüfter zum Einsatz kommt.
5. Kompatibel mit Räumen, die den Brandschutzverordnungen entsprechen.

GS YUASA ist einer der größten Hersteller und Lieferanten von wiederaufladbaren Batterien mit Produktionsstätten weltweit und einem weitreichenden Marketing- und Distributionsnetzwerk in Europa. Das breite Angebot an Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterien deckt die meisten bekannten Industrie-Applikationen ab, wie Sicherheits- und Alarmsysteme, USV- und Notlichtsysteme sowie OEM-Ausrüstung. Zu den drei Geschäftsbereichen zählen neben Industrial (Industriebatterien für Standby- und zyklische Anwendungen) die Bereiche Automotive und Motorcycle (Automobil- und Motorrad-Starterbatterien).
Die GS YUASA Battery Germany GmbH, gegründet 1983 als YUASA Battery (Europe) GmbH, hat ihren Sitz in Düsseldorf und betreut von dort aus 15 Länder innerhalb Europas.
GS YUASA ist offizieller Club95-Partner von F95 Fortuna Düsseldorf.

Firmenkontakt
GS YUASA Battery Germany GmbH
Raphael Eckert
Wanheimer Str. 47
40472 Düsseldorf
+49 (0)211 41790-0
info@gs-yuasa.de
http://www.gs-yuasa.de

Pressekontakt
Agentur Lorenzoni GmbH
Sabrina Hausner
Landshuter Str. 29
85435 Erding
08122 / 559170
sabrina@lorenzoni.de
http://www.lorenzoni.de

Pressemitteilungen

Bayernwerk startet Speicher-Pilotprojekt in Neusorg

Bayernwerk startet Speicher-Pilotprojekt in Neusorg

(Mynewsdesk) Netzbetreiber bringt gemeinsam mit Gemeinde regenerative Stromerzeugung und Verbrauch vor Ort in Einklang

Neusorg/Regensburg. Gegen den politischen Trend stellt Bayerns größter regionaler Netzbetreiber den Klimaschutz weiter in den Mittelpunkt: Gemeinsam mit Partner-Kommunen entwickelt das Bayernwerk individuelle Speicherlösungen, mit deren Hilfe die zunehmende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mit der Nachfrage der Verbraucher vor Ort in Einklang gebracht werden kann. Vorreiter ist dabei die Gemeinde Neusorg (Landkreis Tirschenreuth, Oberpfalz), wo seit Freitag (6. Juli) eine Photovoltaikanlage, ein Batteriespeicher sowie Feuerwehrhaus und Straßenbeleuchtung als Abnehmer passgenau zusammenspielen.

„In unserer Gemeinde wird entsprechend dem allgemeinen Trend zunehmend vor Ort Energie erzeugt“, sagt Neusorgs Bürgermeister Peter König. Seit Jahren verlaufe der Trend weg von industriellen Großkraftwerken hin zu lokalen Erzeugungsanlagen, die Sonne, Wasser und Wind als Energiequelle nützen. „Doch erst mit einer kombinierten Speicherlösung können wir Erzeugung und Verbrauch in unserer Gemeinde näher zusammenbringen“, freut sich Bürgermeister König am Freitag in Neusorg.

Konkret werden in Neusorg die Photovoltaikanlage auf dem Dach des örtlichen Feuerwehrhauses mit einem Batteriespeicher und zwei Abnehmern, dem Feuerwehrhaus selbst und der lokalen Straßenbeleuchtung, kombiniert. Die Photovoltaikanlage verfügt über eine Leistung von maximal zehn Kilowatt, der Batteriespeicher über eine Kapazität von bis zu 10 Kilowattstunden. Mit Hilfe von intelligenten Stromzählern und Datenübertragungsgeräten überwacht das Bayernwerk die Speicher-Kombination aus der Ferne und entwickelt das System anhand der gemessenen Daten weiter.

Auf dem Weg zur Energiewende „dahoam“

„Unsere Speicherlösungen in Kombination mit Straßenbeleuchtung, Wärmeversorgung oder auch E-Ladeinfrastruktur sollen Kommunen dabei helfen, regional erzeugte Energie auch regional zu verbrauchen und dadurch die Umwelt zu schonen“, erklärt Ingo Schroers, Leiter Kommunalmanagement beim Bayernwerk. Schon heute transportiert der Netzbetreiber im Schnitt rund 65 Prozent regenerative Energie durch sein Netz. Doch dieses Angebot schwankt je nach Jahreszeit und Wetter.

„Energiespeicher können nicht nur Angebot und Nachfrage vor Ort zusammenbringen“, erklärt Wolfgang Hildebrand, Geschäftsführer der Bayernwerk Netz. „Speicherlösungen können auch lokale Strom- und Wärmekonzepte miteinander verknüpfen, sodass aus der Stromwende dahoam auch tatsächlich eine Energiewende wird“, sagt Bayernwerk-Netz-Geschäftsführer Hildebrand. Derzeit hat das Bayernwerk fast 8.000 Energiespeicher in sein Netz integriert.

In Neusorg soll künftig die auf dem Feuerwehrhausdach erzeugte Sonnenenergie im angeschlossenen Batteriespeicher vorgehalten werden und bei Bedarf an das örtliche Feuerwehrhaus und die lokale Straßenbeleuchtung zum Verbrauch freigegeben werden. Das Batteriespeichersystem und die innovative Straßenbeleuchtung sind dabei Bestandteil der laufenden Baumaßnahme zur Gestaltung des Dorfplatzes Weihermühle im Rahmen der Dorferneuerung Riglasreuth/Weihermühle. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz fördert das Vorhaben mit einer 75-prozentigen Zuwendung.

„Die denkbaren Speicher-Kombinationen sind dabei nahezu unbegrenzt“, erklärt Bayernwerk-Kommunalverantwortlicher Ingo Schroers. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partner-Kommunen passgenaue Speicherlösungen für die lokale Energiewende zu entwickeln“, sagt Schroers. Auch eine Förderung der Energieeinsparkonzepte und Energienutzungspläne der Kommunen durch das Bayerische Wirtschaftsministerium prüft das Bayernwerk aktuell.

Wirtschaftlicher und umweltschonender

Die Vorteile für Kommunen wie Neusorg liegen auf der Hand: „Neben einer nachweislich zunehmenden Wirtschaftlichkeit lokaler Strom- und Wärmekonzepte bringen Speicherlösungen auch eine spürbare CO2-Einsparung mit sich“, erläutert Bayernwerk-Netz-Geschäftsführer Wolfgang Hildebrand. Daneben arbeitet das Bayernwerk eng mit Universitäten und Hochschulen sowie regionalen Energieeffizienznetzwerken zusammen, die in die Weiterentwicklung der lokalen Speicherkonzepte eingebunden werden können.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/bcgur2

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/energie/bayernwerk-startet-speicher-pilotprojekt-in-neusorg-75606

Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

Firmenkontakt
Bayernwerk AG
Andrea Schweigler
Lilienthalstraße 7
93049 Regensburg
+49 941-201-7022
andrea.schweigler@bayernwerk.de
http://www.themenportal.de/energie/bayernwerk-startet-speicher-pilotprojekt-in-neusorg-75606

Pressekontakt
Bayernwerk AG
Andrea Schweigler
Lilienthalstraße 7
93049 Regensburg
+49 941-201-7022
andrea.schweigler@bayernwerk.de
http://shortpr.com/bcgur2

Pressemitteilungen

ENGIE Deutschland weiht Batteriespeicher in Bayern ein

Zukunftsweisende Kombination aus Batteriespeicher und Wasserkraft

ENGIE Deutschland weiht Batteriespeicher in Bayern ein

Der Batteriespeicher auf dem Gelände der Kraftwerksgruppe Pfreimd wird eingeweiht. (Bildquelle: Mike Auerbach)

-Innovativer Batteriespeicher von ENGIE Deutschland ist mit 12,5 Megawatt einer der größten Lithium-Ionen-Speicher in Bayern
-Feierliche Einweihung mit dem Bayerischen Wirtschafts- und Energieminister Franz Josef Pschierer am 25. Mai 2018 in Pfreimd
-ENGIE Deutschland forciert Stabilität für das deutsche und europäische Verbundnetz

Berlin, 28. Mai 2018 – Die Energieerzeugung wird zunehmend dezentral und erneuerbar. Viele kleine Erzeugungsanlagen speisen je nach Wind und Sonne unregelmäßig Strom in das Stromnetz ein. Um das Netz stabil zu halten, werden Speicher benötigt, die sekundenschnell Abweichungen von Stromerzeugung und Stromverbrauch ausgleichen können, indem sie sogenannte Regelenergie bereitstellen. Hier sind hochflexible Anlagen notwendig, denn die Primärregelenergie muss innerhalb von 30 Sekunden vollständig erbracht werden. Diese Fähigkeit haben sowohl Batteriespeicher als auch moderne Pumpspeicher. In einem deutschlandweit einzigartigen Projekt hat ENGIE Deutschland beide Speichertypen kombiniert und auf dem Gelände der Kraftwerksgruppe Pfreimd in der Oberpfalz einen Batteriespeicher errichtet. Voraussetzung war der 2015 erfolgte Umbau des Pumpspeicherkraftwerks Reisach für die Erbringung von Regelenergie. Zusammen mit dem Austausch der Laufräder und der Errichtung des Batteriespeichers hat ENGIE drei zukunftsweisende Projekte in drei Jahren am Standort der Kraftwerksgruppe Pfreimd umgesetzt und knapp 20 Millionen Euro investiert.

Speicher als Baustein für das Stromsystem der Zukunft
Am Freitag, 25. Mai 2018, erfolgte die feierliche Einweihung des Vorzeigeprojekts im Beisein von Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Franz Josef Pschierer. „Hier ist mit der Kombination aus Batteriespeicher und Wasserkraftwerk eine Lösung entstanden, die zeigt, wie Technik und Natur Hand in Hand gehen können. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung liegt mit 43 Prozent in Bayern weit über dem Bundesdurchschnitt. Neue Technologien wie der Großbatteriespeicher mit kurzen Reaktionszeiten ergänzen die bewährten Technologien und sind ein wichtiger Baustein für das Stromsystem der Zukunft. Die Versorgungssicherheit hat gerade auch nach dem Abschalten der Atomkraft höchste Priorität. Und wir wollen möglichst viel CO2 einsparen, ohne unsere Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden“, betonte der Minister. Der dezentrale Batteriespeicher ergänzt die bestehende Anlage des Pumpspeicherkraftwerks, das bereits heute rund fünf Prozent der Regelenergie für das deutsche Netz bzw. ein Prozent für das westeuropäische Übertragungsnetz liefert. Über ein Pooling beider Anlagen sorgt ENGIE für die nötige Besicherung der Regelenergiekapazitäten.

„Mit der zunehmenden Umstellung der Stromerzeugung auf volatile erneuerbare Energiequellen steigt auch der Bedarf an Speichern. Durch die intelligente Kombination eines Batteriespeichers mit einem Pumpspeicherkraftwerk, die beide innerhalb weniger Sekunden startbereit sind, tragen wir zu einer sicheren Energieversorgung im Rahmen der Energiewende bei“, sagte Manfred Schmitz, CEO von ENGIE Deutschland. Zentraler Bestandteil des Batteriespeichers sind Lithium-Ionen-Zellen. Durch 39.600 in Reihe und parallel geschaltete Batterien wird chemische in elektrische Energie umgewandelt und umgekehrt. Die Batterien sind in 180 Schränken mit einer Kapazität von jeweils 76 Kilowattstunden zusammengefasst, verteilt auf die vier Batteriecontainer. Ein weiterer Container enthält den Frequenzumrichter zur Wandlung von Gleichstrom in Wechselstrom und umgekehrt, und die sogenannte Schaltanlage. Die Netzanbindung erfolgt über drei 20-Kilovolt-Transformatoren und speist in das Netz der Bayernwerke AG ein. Das schlüsselfertige Batteriespeichersystem vom Typ SIESTORAGE wurde von der Siemens AG geliefert. Zum Lieferumfang gehört auch das Steuerungssystem des Batteriespeichersystems, welches direkt an das Leitsystem der Kraftwerksgruppe Pfreimd angeschlossen wurde.

Wasserkraft für ein stabiles Energienetz
Das von ENGIE Deutschland betriebene Pumpspeicher- und Laufwasserkraftwerk am Fluss Pfreimd wurde im Jahr 2015 umfassend modernisiert und seine Leistung um rund acht Prozent gesteigert. Die vorhandenen hochflexiblen Pumpspeichersätze, die sich unter anderem im hydraulischen Kurzschluss betreiben lassen, eignen sich hervorragend für ein Pooling mit anderen Regelenergiekapazitäten.

Bildmaterial
Bildunterschrift: Knopfdruck als symbolischer Start: Jasmin Amm, Leiterin Kraftwerksgruppe Pfreimd, Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Etienne Jacolin, CEO ENGIE Europe, und Manfred Schmitz, CEO ENGIE Deutschland (v. l.) weihten den Batteriespeicher auf dem Gelände der Kraftwerksgruppe Pfreimd ein.

ENGIE Deutschland ist einer der deutschlandweit fuehrenden Spezialisten fur gebäudetechnischen Anlagenbau, Anlagen- und Prozesstechnik, Facility Management, Energiemanagement, Energiebeschaffung, Energiehandel
und industrielle Kältetechnik. ENGIE Deutschland bundelt seit Juni 2016 die Kompetenzen u.a. der ENGIE Deutschland GmbH (ehemals Cofely Deutschland GmbH), der ENGIE Refrigeration GmbH (ehemals Cofely
Refrigeration GmbH), der ENGIE Deutschland AG (vormals GDF SUEZ Energie Deutschland AG), der ENGIE Energielösungen GmbH (vormals GDF SUEZ Energy Sales GmbH) und der H.G.S. GmbH. ENGIE Deutschland ist bundesweit an 30 Niederlassungen vertreten und erwirtschaftete im Jahr 2017 mit 3.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,9 Mrd. Euro. Der französische Mutterkonzern ENGIE SA ist als börsennotiertes Unternehmen weltweit fuehrend uber die gesamte Wertschöpfungskette der Energie und erzielte im Jahr 2017 mit 150.000 Mitarbeitern rund 65 Mrd. Euro Umsatz.

Firmenkontakt
ENGIE Deutschland GmbH
Alexa Schröder
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
030 72 6153-547
s.lutz@agentur-publik.de
http://www.engie-deutschland.de

Pressekontakt
Publik. Agentur für Kommunikation GmbH
Stefanie Lutz
Rheinuferstraße 9
67061 Ludwigshafen am Rhein
0621/963600-41
s.lutz@agentur-publik.de
http://www.agentur-publik.de

Aktuelle Nachrichten Bau/Immobilien Energie/Natur/Umwelt

PV-Speicher – gefragt und gefördert

Nachjustierung des Speicherprogramms lässt mehr Anträge zu, dafür sinkt der Tilgungszuschuss schneller

Ein Förderbeispiel für eine PV-Anlage mit Speicher
So rechnen sich PV-Anlage und Speicher
Ein Förderbeispiel der febis Service GmbH

Mit der eigenen PV-Anlage auf dem Hausdach Sonnenstrom erzeugen, bis zu 60 % davon selbst im Haus nutzen und den Rest per Einspeisevergütung verkaufen. In über 60.000 deutschen Haushalten wurde bereits ein stationärer Batteriespeicher installiert. Die derzeit fallenden Preise machen die Investition für immer mehr Hauseigentümer erschwinglich. Nach jüngsten Erhebungen des BSW-Solar sind die Preise im Heimspeichersegment seit 2013 um knapp 40 % gesunken. Die Preise für große, gewerbliche Speicher (bis 30 kWh) halbierten sich im gleichen Zeitraum.

Ziehen Sie den Fördergeld-Joker

read more »

Pressemitteilungen

Bayernweit größter Batteriespeicher in Wunsiedel

Stadt im Fichtelgebirge und ihr Energieversorger wollen Ökostrom speichern

Strom aus Sonne und Wind hat ein Manko: Angebot und Nachfrage sind nicht immer gleich groß. Die Speicherung von Ökostrom ist deshalb eine der entscheidenden Herausforderungen der Energiewende. Um bei deren Bewältigung einen Schritt voranzukommen, wird nun in Wunsiedel ein riesiger Batteriespeicher installiert. Die Stadt im Fichtelgebirge will damit ihre Abhängigkeit von zugekauftem Strom noch weiter verringern.

Rein rechnerisch erzeugt die Region bereits jetzt mehr Strom aus regenerativen Quellen, als die rund 9.300 Einwohner von Wunsiedel verbrauchen. Der Überschuss liegt dank großer Windräder, Photovoltaikanlagen und Biomasseheizkraftwerke sogar bei etwa 20 Prozent. Dennoch könnte sich Wunsiedel nicht vom überregionalen Netz abkoppeln. „Bei stark bewölktem Himmel und Flaute müssen wir Strom zukaufen“, so Marco Krasser, Geschäftsführer des lokalen Energieversorgers SWW Wunsiedel GmbH. „Zu anderen Zeiten geben wir dagegen Strom ins Netz unseres Vorlieferanten ab.“

Kooperationspartner Siemens AG

Um den vor Ort produzierten grünen Strom auch komplett vor Ort zu verwenden, müsste er teilweise gespeichert werden. Und genau das versuchen Stadt und SWW Wunsiedel nun in Kooperation mit der Gruppe Dezentrale Energiesysteme der Siemens AG zu realisieren. Geplant ist ein Akku, der über eine Leistung von sechs Megawatt verfügt. Ausreichend, um damit rund 150 Häuser einen ganzen Tag lang mit Strom zu versorgen. „Es wird der bayernweit größte Batteriespeicher sein“, freut sich Krasser. Damit zeichnen sich Wunsiedel und sein Stadtwerk wieder einmal als Vorreiter in Sachen zukunftsfähige Energieversorgung aus.

Der Speicher, der bis Januar 2018 in Betrieb gehen soll und nach zehn Jahren der Stadt gehören wird, dient allerdings nicht nur dem Ziel einer Autarkie bei der Stromversorgung. Er hilft auch dabei, das Stromnetz zu stabilisieren, indem er sogenannte Regelenergie zur Verfügung stellt, die Schwankungen ausgleicht. Krasser: „Stromversorger wie die SWW müssen die Frequenz von 50 Hertz konstant halten, was immer schwieriger wird, je mehr Ökostromquellen elektrische Energie ins Netz liefern.“ Aber diese Aufgabe müsse gelöst werden, sollen die erneuerbaren Energien einmal den Bedarf an Strom zu jedem Zeitpunkt zu 100 Prozent decken.

Über die SWW Wunsiedel GmbH

Die SWW Wunsiedel GmbH ist ein Eigenbetrieb der Stadt Wunsiedel. Zu den Geschäftsfeldern gehören die Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung sowie die Sparte Telekommunikation. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Die dafür entwickelten Strategien werden als Wunsiedler Weg bezeichnet.

Die SWW Wunsiedel GmbH ist ein Eigenbetrieb der Stadt Wunsiedel. Zu den Geschäftsfeldern gehören die Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung sowie die Sparte Telekommunikation. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Die dafür entwickelten Strategien werden als Wunsiedler Weg bezeichnet.

Firmenkontakt
SWW Wunsiedel GmbH
Marco Krasser
Rot-Kreuz-Str. 6
95632 Wunsiedel
09232 887 0
info@s-w-w.com
http://www.s-w-w.de

Pressekontakt
Fröhlich PR GmbH
Siynet Spangenberg
Alexanderstraße 14
95444 Bayreuth
0921/75935-53
s.spangenberg@froehlich-pr.de
http://www.froehlich-pr.de

Pressemitteilungen

Areal- und Gewerbespeicher mit Elektromobilität

8. solbat-Anwenderforum zeigt Praxisbeispiele, wie Batteriespeicher für Areale und Gewerbeunternehmen geplant, dimensioniert und betrieben werden.

Areal- und Gewerbespeicher mit Elektromobilität

(Bildquelle: Gress+Zapp GmbH, Marco Schmidt)

Freiburg, 22. August 2016

– Termin: 21. -23. September 2016
– Ort: HTW Campus Wilhelminenhof, Wilhelminenhofstraße 75A, 12459 Berlin
– Veranstalter: solbat-Anwendernetzwerk für Energiespeicher in Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie der Kanzlei von Bredow Valentin Herz

Bild: Batteriespeicher haben vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in Gewerbeunternehmen, wie hier zur Ladung von Elektro-LKWs. Die Planung und Praxis von Gewerbespeichern zeigt das 8. solbat-Anwenderforum vom 21.-23. September 2016 in Berlin.

Heimspeicher bieten häufig nur die Möglichkeit zur Erhöhung des Eigenverbrauchs. Gewerbeunternehmen können mit Batteriespeichern hingegen vielfältige Anwendungen kombinieren. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit, aber auch die Komplexität der Planung, Dimensionierung und Betriebsführung.

Im 8. solbat-Anwenderforum vom 21. bis 23. September in Berlin zeigen sechs Referenten aus Forschung und Industrie, wie Batteriespeicher für Areale und Gewerbeunternehmen geplant, dimensioniert und betrieben werden. Im Fokus stehen dabei neben dem Eigenverbrauch auch Anwendungen zur Spitzenlastreduzierung von Ladesäulen für Elektrobusse und -LKWs.

Ergänzt werden die Vorträge durch eine Werksbesichtigung der BAE-Batteriespeicherfabrik sowie durch zwei Anlagenbesichtigungen, u.a. bei einer Spedition mit PV-Anlage, Ladesäulen für Elektro-LKWs und einem 500 kW/500 kWh-Batteriespeicher, mit dem Primärregelleistung angeboten wird.
Weitere Themen des Anwenderforums sind die Änderungen des EEG 2017, die Performance-Messung von Batteriespeichern in der Praxis sowie die Qualifizierung von Speicherlieferanten als Partner für Stadtwerke.

Programm und Anmeldung.

Zum solbat-Anwendernetzwerk:
solbat wurde 2013 gegründet und ist ein offenes Anwendernetzwerk für Energiespeicher und Lösungen für die Energiewende. solbat unterstützt Menschen, Unternehmen und Quartiere, Gemeinden, Städte und Regionen, sich nachhaltig und zukunftssicher mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Partner sind Unternehmen entlang der ganzen Wertschöpfungskette: vom Forschungsinstitut bis zum Endanwender, vom Startup bis zum Weltkonzern.
www.solbat.de

Über schäffler sinnogy, Freiburg.

schäffler sinnogy ist ein junges Innovationsunternehmen in Freiburg i.Br. mit Schwerpunkten in den Be-reichen Energie und Innovation. Im Bereich Energie unterstützt schäffler sinnogy Unternehmen, innovative Geschäftsmodelle und Vertriebslösungen für die dezentrale Erzeugung, Speicherung und Vermarktung von erneuerbaren Energien zu entwickeln und zu implementieren. Im Bereich Innovation unter-stützt schäffler sinnogy Startups und etablierte Unternehmen, mit schlanken Innovationsmethoden und -strategien schneller und erfolgreicher neue Märkte zu erschließen. schäffler sinnogy ist Initiator und Koordinator des solbat-Anwendernetzwerks für Energiespeicher.

Firmenkontakt
schäffler sinnogy
Dr. Harald Schäffler
Kartäuserstr. 49
79102 Freiburg
0761-20 55 14 70
hallo@sinnogy.de
www.schaeffler-sinnogy.de

Pressekontakt
schäffler sinnogy
A. Lamacz
Kartäuserstr. 49
79102 Freiburg
0761-20 55 14 70
hallo@sinnogy.de
www.schaeffler-sinnogy.de

Pressemitteilungen

Austausch: Anwenderforum zur Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern in der SMA Solar Academy

Acht Anwender zeigen auf dem 2. solbat-Anwenderforum am 25.-26. März 2015 in Kassel, wie die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern durch kombinierte Anwendungen gesteigert werden kann.

Austausch: Anwenderforum zur Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern in der SMA Solar Academy

Das solbat-Anwenderforum findet in der energieautarken und klimaneutralen SMA Solar Academy statt. (Bildquelle: SMA)

Wie kann die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern gesteigert werden? Und welche Möglichkeiten ergeben sich z. B. durch die Kombination von Eigenverbrauch mit Regelenergie, Notstromversorgung oder Spitzenlastkappung? Diese Fragen stehen im Fokus des 2. solbat-Anwenderforums für Energiespeicher, das am 25.-26. März 2016 bei der SMA Solar Academy in Kassel stattfindet.

Acht Anwender aus Forschung und Praxis zeigen in Kurzvorträgen, offenen Fragerunden und Miniworkshops,
– welche Geschäftsmodelle mit kombinierten Anwendungen bereits am Markt angeboten werden,
– wie der BusinessCase von kombinierten Anwendungen berechnet wird, und
– wie kombinierten Anwendungen geplant und dimensioniert werden können.

Vorgestellt werden u.a. Lösungen der Unternehmen SMA Solartechnology AG, FENECON GmbH & Co. KG, Caterva GmbH, des Hightech-Startups ampard GmbH aus Zürich und das EconamicGrid-Konzept der Deutschen Energieversorgung GmbH.

Die ETH Zürich präsentiert eine aktuelle Studie zu kombinierten Geschäftsmodellen und die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH berichtet aus der Praxis eines hybriden BHKW-Heizkraftwerks mit Power-to-Heat im Vergleich zu Batteriespeichern.

Die Teilnehmer kommen aus den Bereichen Speichertechnologie, Energieversorgung, Gewerbe, Industrie und Wohnungswirtschaft. Die Teilnehmerzahl ist auf 32 Personen begrenzt, damit ein intensiver Austausch gewährleistet werden kann.

Programm und weitere Infos unter 2. solbat-Anwenderforum

solbat ist ein offenes Anwendernetzwerk für die Entwicklung und Erprobung von profitablen Geschäftsmodellen mit Energiespeichern. Das Netzwerk wurde 2013 gegründet und unterstützt die erfolgreiche Markteinführung durch spezifische Innovationsstrategien für neue Märkte, die Vernetzung von Marktpartnern sowie mit Werkzeugen für die Umsetzung. Partner sind Unternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Technologie und Dienstleistungen, Energieversorgung, Wohnungswirtschaft, Gewerbe, Industrie und Kommunen.

Firmenkontakt
solbat c/o schäffler consult
Harald Schäffler
Prinz-Eugen-Str. 32
79102 Freiburg
0761-20 55 14 70
info@solbat.de
http://www.solbat.de

Pressekontakt
schäffler consult
Harald Schäffler
Prinz-Eugen-Str. 32
79102 Freiburg
0761-20 55 14 70
info@schaeffler-consult.de
http://www.schaeffler-consult.de

Pressemitteilungen

Stationäre Batterien: Unsere geheime Energieversicherung

Neue Ausgabe des ZVEI-Medieninformationsdienstes ,Startklar‘ zeigt, wo Batterien absolut ausfallsicher sein müssen und Leben retten

Stationäre Batterien: Unsere geheime Energieversicherung

Batterien sichern unterbrechungsfreie Stromversorgung für sensible Finanzdaten

Frankfurt am Main, 17. November 2014 – Lebenserhaltende Geräte, etwa zur Versorgung von Frühgeburten, komplexe Fertigungsprozesse, Schutz- und Alarmeinrichtungen, Großveranstaltungen, Stellwerke, Feuerwehrnotruf, Flughafentower, Kraftwerke… die Liste ist vermutlich ewig lang, aber überall dort, wo in unserer Gesellschaft eine sichere Stromversorgung garantiert sein muss, ist der Einsatz von Batterien unabdingbar. Mittlerweile ist uns diese Lebensversicherung in Form der kleinen Energiespeicher – zumeist verkleidet und nicht auf den ersten Blick wahrnehmbar – nicht einmal mehr bewusst. Man kann sie nicht sehen und dennoch garantieren sie uns Sicherheit. Wir sind von Batterien abhängig, denn sie schenken uns eine Art ,Energie-Versorgungs-Versicherung‘.

Die neue Ausgabe von ,Startklar‘, dem Medieninformationsdienst für Batterie-Technologien, herausgegeben vom Fachverband Batterien im ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, stellt vier Bereiche vor, in denen Batterien unser tägliches Leben sicher und sicherer machen.

„Moderne Batterien sind umweltfreundlich im Einsatz. In der Produktion in Deutschland werden die Arbeitsplatz- und Umweltanforderungen sicher eingehalten. Hinzu kommt auch die Vermeidung von Abfällen durch Recycling in Deutschland bei bestmöglicher Schonung der natürlichen Ressourcen“, sagt Otmar Frey, Geschäftsführer des Fachverbands Batterien im ZVEI. Fachleute geben einen Einblick in ihre Arbeit. Vom Artikel bis hin zu Bildern enthält ,Startklar‘ zum Download Elemente rund um das Thema, die Medien – je nach Verwendungszweck und Textlänge – in ihre Arbeit integrieren können.

Der Medieninformationsdienst ,Startklar‘ bildet einen Teil der Kampagne ,energievollerleben – Ohne Batterien steht die Welt still‘. Darüber hinaus animiert die Internetplattform www.energievollerleben.de dazu, sich spielerisch mit Batterien in unserem Alltag auseinanderzusetzen. Speziell um Batterietechnologien geht es in dem umfangreichen Tablet-Magazin ,best of battery‘, das mit Videoreportagen und umfangreichem Fotomaterial spannende Einsatzfelder von Batterien beschreibt. Zudem erarbeitet die Initiative gemeinsam mit Partnern einen zentralen Forderungskatalog an die Politik.

Der Medieninformationsdienst steht für redaktionelle Zwecke zum Download (Größe 2 MB) bereit.
Download

Weitere Informationen finden Sie unter www.energievollerleben.de

Der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. vertritt die wirtschafts-, technologie- und umweltpolitischen Interessen von mehr als 1.600 Unternehmen der deutschen Elektroindustrie.

Kontakt
ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
F. Rainer Bechtold
Lyoner Straße 9
60528 Frankfurt am Main
+49 69 6302-255
zvei@komm-passion.de
http://www.zvei.org