Tag Archives: Baukunst

Pressemitteilungen

Stil Wahrhaftigkeit: Baukunst – Architektur – Handwerk

Baukunst im 19. und 20. Jahrhundert – Der Gedanke an Baukunst ist mit Handwerk assoziiert – Kunstfertigkeit, fachliches Können theoretisch und methodisch – Zwischenruf von Eric Mozanowski, Autor und Immobilienexperte Denkmalschutz

Kennzeichnet für die Baukunst des 19. Jahrhunderts ist ein Auseinanderklaffen von Inhalt und Form. Stilbildung baut darauf, dass Inhalt und Form sich decken. Stilbildung erfordert, dass die Verknüpfung einer allgemeinen in der Zeit wirkenden Geistigkeit eine durch alle Schichten ziehende Lebensform wird, betont Eric Mozanowski, Autor und Immobilienexperte aus Stuttgart. Baukunst ein gesellschaftlicher Auftrag? Baukunst schafft eine lebenswerte, langfristige, attraktive und funktionierende gebaute Umwelt?

Baukunst ? Stilbildung – Form – Inhalt

Das neunzehnte Jahrhundert – das Jahrhundert des Verkehrs, der Elektrizität, der Naturwissenschaften, der Volksarmeen, Arbeit, Maschinen und Geschichtsforschung – Kunst? Prägend für das neunzehnte Jahrhundert waren neue Errungenschaften und die daraus erstandenen Erwerbstätigkeit, die Arbeit. Neue Anforderungen und Herausforderungen durch den Wandel an die Gesellschaft, den Lebensraum? Der Klassizismus bleibt in den Bauwerken des 19. Jahrhunderts auf die Formen der Antike beschränkt. Architektur betont Logik, Funktionalität und Ordnung. Stellt Baukunst die Ideale der Freiheit oder Authentizität als Bauwerk dar? Baukunst blickt sowohl vor als zurück. Entstehung von Baukunst bedeutet gute Fundamente und kulturelle Leistungen zu erhalten mit der Möglichkeit der Weiterentwicklung. Wie das Zusammenspiel Denkmalpflege und innovativer Neubau, gibt Eric Mozanowski zu bedenken. Erfolgreich leiteten Galerien in die Zeit, in der sich aneinander ablösend die Formen der Stilepochen der deutschen Baugeschichte übernommen wurden, über, nennt Eric Mozanowski ein Beispiel.

„Romanik beispielsweise schaut nach innen und hat der Baukunst keine stilbildende Kraft gegeben. Die Probleme der Zeit finden Verankerung als erschütternde Blicke der menschlichen Seele. Die Führung übernahmen Künste wie z.B. Dichtung und Musik. Große künstlerische Leidenschaften des Jahrhunderts entstehen aus der Frage: „Die Welt nach ihrem Sinn“, erläutert Eric Mozanowski.

Baukunst im Wandel – Schlichtheit – Maßstab

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist zu beobachten, dass auf jene Grundform zurückgegriffen wird, die in der Renaissance als zeitlose Baugewohnheit in den einzelnen Landschaften entwickelt wurde. Unabhängig von der besonderen Stilbildung der einzelnen Epochen durch die Jahrhunderte gezogen sind, betont Eric Mozanowski. Wesentliche Elemente des einfachen Bauens beruhen auf den ursprünglichen Sinn der Dinge und der sauberen handwerklichen Gestaltung. „Einfache Umrisse der Körper, unauffällig schlichte Proportionen von Fenstern und Türen in der Mauerfläche. Sichtbar durch die Art des Auftragens von Putz und die Schlichtheit der großen schützenden Dachhaut durch das kleinflächige Muster der Ziegel und Schiefer gibt den Maßstab. Die Schönheit entspringt aus der Zurückhaltung von allem Gewollten“, erläutert Eric Mozanowski.

Werkbund: Werkmaterial – Wahrhaftigkeit

Die zweite Bewegung geht von Baumeistern und Ingenieuren aus, die sich im Werkbund zusammenschließen. Der Wunsch: frei von historischen Bindungen. Prägend ist die Gestalt aus dem Werkmaterial innegewohnter Formkräfte, betont Eric Mozanowski. Ihre große Bedeutung liegt darin, dass sie der Technik als der alles beherrschenden Macht und in der Formbildung am Bauwerk sinngemäß Ausdruck verleiht, erläutert Eric Mozanowski. Die großen Ingenieurbauten, Brücken, Bahnhöfe, Industrie- und Handelshäuser sind die Leistung dieser Zeit.

Fazit: Stilbildung in der Baukunst als sichtbarer Ausdruck

Das Streben nach innerer Wahrhaftigkeit ist im 19. und 20. Jahrhundert in den Bauwerken erkennbar. In ihnen liegen die Ansätze neuer Stilbildungen verborgen. Spannend was kommen wird. Stilbildung ist mit Lebensgefühl und Sinnfindung in der Welt verknüpft. Stilbildung ist der Ausdruck einer in der Zeit wirkenden Geistigkeit und allgemeinen Lebensform, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilie-news-24.org

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Eric Mozanowski: Architektur – Wurzeln der heutigen Baukunst

Wann wird von Werken der Baukunst gesprochen? Abendländische Baukunst als Vorreiter für neuzeitliche Architektur – Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte, Stuttgart

Eric Mozanowski: Architektur - Wurzeln der heutigen Baukunst

Wann wird von Werken der Baukunst gesprochen? – Diskussionsbeitrag Eric Mozanowski, Stuttgart

„… man kann wohl sagen, dass nur dort, wo unsere Zwecke in einer sinnvollen logischen Struktur Ausdruck finden, mit Recht von Baukunst gesprochen werden kann.“ Ludwig Mies van der Rohe – Alles zählt zur Architektur – Einfamilienhaus, Mietskasernen, Industrieanlagen, Museen, Verwaltungsbauten, Ställe und Schuppen, wo aber fängt die Baukunst an? Immobilienexperte und Aufsichtsratsvorsitzender der The Grounds Real Estate AG Eric Mozanowski baute in den letzten 27 Jahren verschiedenen Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf den Ankauf, die Sanierung und den Verkauf von Immobilien. Regelmäßige Seminar-, Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen und deren Veröffentlichten dienen dem Ziel der Sensibilisierung für Themen rund um Immobilien, Markt, Architektur und Baudenkmalen. Die Architektur als Baukunst und dessen Bestimmung und Anfänge werden nicht in prähistorische Zeiten gefunden werden, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Was zwang den Menschen zu bauen und wo beginnt, was als Baukunst bezeichnet werden kann?

Die Feuerstelle, die gegen Wind und Regen geschützt werden muss? Die Schlafstelle, die mit einem Windschirm aus geflochtenen, mit Lehm beworfenen Zweigen abgedeckt wird? Das Baumhaus, in Papua-Neuguinea, die ausgebaute Erdhöhle in den chinesischen Lößgebieten – sie können nicht als Bauwerke bezeichnet werden; sie unterscheiden sich nur graduell von Nestern und Wohnhöhlen, Bauten und Burgen der Tierwelt. Nicht der Schutz der Schlafstätte, der Ausbau einer Zuflucht, die Abschirmung des Herdes und der Wohnstätte gelten zum Begriff der Baukunst. Baukunst beginnt erst, wenn es sich um ein Werk handelt, das übergeordneten Zwecken dient. Für diese frühen Kulturepochen ist bezeichnend, dass man in unendlich langen Zeiträumen gewonnenes empirisches Wissen nicht zu abstrahieren vermochte. Das haben erst die griechischen Denker versucht. Nur als unmittelbare Erfahrung von Mund zu Mund weitergegebenes Wissen brachte technische Lösungen für archetektonischen Fortschritt. Beispielsweise für die Überwölbung von Räumen, die Anfertigung von Kuppeln die statisch sichere Methode bei Ziegelbauten. Darüber existieren aber weder theoretische Kenntnisse noch schriftliche Aufzeichnungen.

Zwar sind die Werkstoffe Lehm und Stein, Bambus und Röhricht, Korallenblock und Baumstamm schon auf vielfältige Weise erprobt, dennoch gilt, dass die Bedeutung des Werkes durch dauerhafteste Material zu erhöhen ist. Für die Weiterentwicklung dient der Glaube, dass für die Toten, für die Götter nichts gut genug ist. Aus Stein wird gebaut, was bisher aus Holz war. Damit ergeben sich völlig neue Probleme konstruktiver und statischer Art.

Repräsentation – Stilkunde und Geschichte der Architektur

Die Eigenschaft des Repräsentativen und die Bedienung einer reichen Formengebung waren unerlässlich um den Namen Baukunst zu verdienen. Dazu zählten repräsentierte Staatsbauten wie Reichstagsgebäude, Ministerien, Rathäuser, Justizpaläste, Museen als Kunsttempel, Theater als festliche Schauplätze, Universitäten, Akademien, Bibliotheken, Bahnhöfe, Weltausstellungen und vieles mehr, erläutert Eric Mozanowski. All diese Attribute der Repräsentation fehlen als äußerliche Kennzeichnung der Bestimmung von Bauten in der heutigen Zeit weitgehend. Für die Stilkunde und Geschichte der Architektur ist der Begriff der Repräsentation unerlässlich.

Schillernd und vielfältig – wo liegen die Wurzeln der heutigen Baukunst

Baukunst steht für mehr als notdürftige Unterkunft, gibt Eric Mozanowski zu bedenken. Diese ist mit der Entstehung der frühesten Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten entstanden, als sich die Wandlung vom nomadenhaften Dasein von Jägern und Hirten zur Sesshaftigkeit als Bauern vollzog. Neue Formen der Gemeinschaft entstanden. Durch die Sesshaftigkeit veränderte sich das Weltbild der Menschen. Neue Götter zogen in bleibende Stätten, in denen sie Verehrung fanden, das förderte den Tempelbau.

Das römische Pantheon ist ein Beispiel für eines dieser Bauwerke, dass die Architektur der westlichen Welt am deutlichsten geprägt hat. Bauwerke, die als Baukunst Betrachtung finden nicht nur die Erfordernisse des praktisch-materiellen Lebens berücksichtigen, sondern Sinngebungen erhielten, die die menschlichen Deutungen des Religiösen, Staatlichen, Gesellschaftlichen repräsentieren. Das Pantheon wurde unter Kaiser Hadrian um 118 n. Chr. fertig gestellt, es handelt sich um eine katholische Kirche. Bis ins 19. Jahrhundert über 1700 Jahre besaß sie die größte Kuppel der Welt.

Als berühmte Beispiele für den Einfluss der römischen Bauweise nennt Eric Mozanowski den Arc de Triomphe in Paris, den Buckingham Palace in London oder der Supreme Court in den USA. Die antike Architektur hat bis heute einen bedeutenden Einfluss auf Baustil und findet sich in zahlreichen Bauwerken wieder.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

Kontakt
The Grounds Real Estate AG
Eric Mozanowski
Kurfürstendamm 92
10709 Berlin
+49 30 643 87 580
info@the-grounds-ag.com
http://www.the-grounds-ag.com

Pressemitteilungen

Der Stil der Gegenwart

„In schöpferischer Arbeit die Umgebung gestalten“ – Seminarveranstaltung und Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienkaufmann, Autor zum Denkmalschutz und Investition, Stuttgart

Der Stil der Gegenwart

Der Stil der Gegenwart – Wohnkultur – Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienkaufmann Stu

Der gegenwärtige Stil nahm 1920 in den Werkstätten des Weimarer Bauhauses seinen Anfang. Große Neuerer wie Le Corbusier, Gio Ponti, Charles Rennie Mackintosh, Gerrit Theodor Rietveld, um nur einige zu nennen, begannen ein paar Jahre später in mehreren europäischen Ländern diesen Stil der Gegenwart zu verwirklichen. 1935 begann der Stil der Gegenwart sich in den Vereinigten Staaten zu entfalten. „Ausstattungsgegenstände fordern mehr als den ästhetischen Genuss, sie bilden den täglichen Rahmen in unserem Leben“, so Eric Mozanowski einführend. Im Rahmen einer Inhouse-Veranstaltung in der Schwaben-Hauptstadt Stuttgart diskutiert Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor des Werkes „Investieren in Denkmale“ den eingeladenen Teilnehmern die schöpferischen Möglichkeiten der Wohnkultur.

Wohnstil als Spiegel des gesellschaftlichen Wandels

„Während sich in manchen Ländern im Jahrzehnt vor dem Zweiten Weltkrieg der gegenwärtige Stil schon stark verbreitet hatte, war in Frankreich dieser kaum bekannt, geschweige denn anerkannt. Es ist nicht einmal sicher, ob er in dem Augenblick, in denen wir ihn entdecken, nicht schon wieder gründlich infrage gestellt wird“, so der Referent. Die erhebliche Verspätung in Frankreich, einem Lande, das drei Jahrhunderte lang auf dem Gebiet des Möbelbaus und der Innendekoration den Ton angab, hat historische, politische, soziale und sogar psychologische Ursachen. Sie sind noch bis ins Letzte ermittelt, weisen aber auf die wirtschaftliche Kluft hin, die sich seit dem Ersten Weltkrieg zwischen Frankreich und den anderen westlichen Nationen nach und nach aufgerissen hatte. Gewiss hat auch die schwere Bürde der großen Tradition zu einem langen Stillstand beigetragen.

Denn ebenso wie in Italien Anfang des 17. Jahrhunderts der schöpferische Reichtum vergangener Epochen zusammenschmolz, hatte die glorreiche Überlegenheit der französischen Möbelstile (vom Beginn des 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts) dazu geführt, dass die folgenden Möbelbauer dieses Maß an Vollendung nicht mehr überbieten zu können, glaubten. Die Öffentlichkeit aber sah keinen Grund, sich von einem Erbe zu trennen, auf das sie stolz sein konnte. Da der Franzose zudem am Althergebrachten hängt, was ihn zum größten Schatzsammler dieses Planeten machte, verlässt er sich nur auf sichere Werte, die die neue Mode ihm aber nicht bietet.

Der Stil der Gegenwart ist im Wesentlichen ein urbaner Stil

Den neuen Städten zugehörig, deren Innenräume verhältnismäßig klein und bemessen sind und zwangsläufig völlig neue Gesichtspunkte für die Inneneinrichtung verlangen. Da in Frankreich die Urbanisierung und damit die Architektur 40 Jahre Verspätung hat, ist es nur natürlich, dass der Wunsch nach neuartigen Möbeln nicht so dringend ist wie anderswo. Um diese Verspätung zu verstehen, muss man aber mehr in seine Überlegungen einbeziehen, etwa das Übergewicht der ländlichen Bevölkerung und besonders die Rückständigkeit der Industrie als Folge der Niederlage von 1940 und der Besetzung, so der Referent.
Eric Mozanowski fasst kurz zusammen: „Die historische Analyse lässt die Schlussfolgerung zu, dass der Wohnstil eines Landes nichts anderes widerspiegelt als seine politische und wirtschaftliche Lage.“

Neue Materialien: Revolution in der Möbelindustrie

Die Kunststoffe zählen keineswegs zu den billigen Materialien. Wenn sie eine beachtliche Senkung der Herstellungskosten ermöglichen, dann nur deswegen, weil sie in unbeschränkter Zahl herstellbar sind. Aber ihre Anwendung rechtfertigt sich auch durch die Menge. Einzelanfertigungen kommen bei Kunststoff nicht infrage. Es gibt zahllose Kunststoffarten, entstanden aus synthetischen Harzen als Petroleumsvarianten, die in den Laboratorien der chemischen Industrie im Gegenstand ununterbrochener Forschungsarbeit sind. Auf diese Weise kommen jedes Jahr neue Plastikstoffe heraus. Diese werden in unterschiedlichen Zuständen, als Flüssigkeit, als Granulat, als Farbe, als Normplatten für die Formen bzw. Matrizen der Stilisten, denen allein heute die schöpferische Aufgabe für die Möbelherstellung zufällt, ausgeliefert.

Fazit: Da der neue Stil sich täglich aufs Neue im modernen Leben bewährt, ist er genau das, was den Städteplanern vorschwebt, als sie den Städten des 20. Jahrhunderts ihr neues Gesicht gaben

Immobilienexperte Eric Mozanowski fasst zusammen: „Der gegenwärtige Stil kennt keinerlei Ornamentierungen, er ist meistens einfarbig, bringt aber durch seine genau durchdachten Formen und lebhaften Farben jene Bewegung, die den vereinheitlichten Wohnungen der großen Siedlungsbauten fehlt.“ Und doch ist der Stil dieser Gegenwart vielleicht im Begriff zu verschwinden, denn die Einrichtung einer Wohnung, wie wir es verstehen, ist Teil eines Ganzen, und die Stilisten von heute programmieren anders. „Die Wohnungen der Zukunft sollen ebenso wenig Betten, Sofas, Kommoden haben, wie die heutigen Wohnungen Schränke und Büfetts, die als Einbauten bereits in die Wände integriert sind. Was bleiben soll sind Tische und Stühle, übrigens so durchsichtig wie eben nur möglich“, eröffnet der Stuttgarter Denkmalbegeisterter Eric Mozanowski die anschließende rege Diskussionsrunde.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilie-news-24.org

Pressemitteilungen

Die Baukunst im Kapitalismus – Berlin wächst zur Metropole

Noch um 1800 war Berlin eine ruhige Residenzstadt mit etwa 150.000 Einwohnern. Um 1900 lebten in der Hauptstadt des deutschen Kaiserreiches schon fast zwei Millionen Menschen.

Die Baukunst im Kapitalismus - Berlin wächst zur Metropole

Die Baukunst im Kapitalismus – Berlin wächst zur Metropole, Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski

Im Rahmen von Seminarveranstaltung mit Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor des Schriftwerks „Immobilien im Wandel der Zeit“ und Veranstalter dieser Vortragsreihe mit Diskussionspotential. Architekten, Bauherren, Stadtplaner, Stadtentwickler, Immobilienmakler, Bauträger sowie Verantwortliche aus dem Bausektor sind der Einladung zum Erfahrungsaustausch Eric Mozanowskis nach Berlin gefolgt. „Das Thema „Baukunst im Kapitalismus“ ist nicht nur geschichtlich und bautechnisch spannend, sondern prägt im Besonderen die gesellschaftliche Entwicklung. Baukunst im Kapitalismus führt zurück auf die Gründerjahre. Betrachtet werden sollte, wie sich dadurch die Stadt von einer ruhigen Residenzstadt in eine Metropole und die Gesellschaft entwickelt hat und bis heute eine ständig weitere Entwicklung vollzieht“, so Immobilienexperte Eric Mozanwoski.

Die Stadtfläche Berlins hatte sich verfünffacht

Um 1890 gab es bereits 26 deutsche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. In diesem sprunghaften Wachstum der Großstädte zeigte sich der mächtige ökonomische Aufschwung im Zeitalter des Kapitalismus.

Produktionszweig und Industrie, Handarbeit abgelöst durch Maschinen

Stadtwachstum durch Einsatz von neuer Technologie und Produktionsabläufe. Der wichtigste Produktionszweig war nicht mehr die Landwirtschaft, sondern die Industrie. Maschinen lösten die Handarbeit ab, in den Städten entstanden Fabriken. „Die besitzlosen Arbeiter mussten ihre Arbeitskraft den Fabrikherren verkaufen. Zu Hunderten und Tausenden zogen sie, weil sie auf dem Land existenzlos geworden waren, in die Städte, in die Nähe der Fabriken. Aufzeichnungen erwähnen, dass im Jahre 1816 die Verteilung noch von 24 Millionen Deutschen auf 18 Millionen auf dem Lande und nur sechs Millionen in den Städten betrug. Und nur knapp hundert Jahre später betrug die Einwohnerzahl Deutschlands bereits 68 Millionen. In den Dörfern wohnten 26 Millionen, während die Stadtbevölkerung auf 42 Millionen angewachsen war, sich also versiebenfacht hatte“, so Eric Mozanowski. Damit lebte jeder fünfte Deutsche 1910 in einer Großstadt.

Veränderungen des Stadtbilds – Was benötigten diese Massen von Stadteinwohnern?

„Klar war den Verantwortlichen: Neue Wohnviertel mussten her. Neue Ideen bei der Planung und Umsetzung waren eine Folge. Eine dem Umfang nach bis dahin eigenartige Bautätigkeit hatte es laut unterschiedlichen Aufzeichnungen damals bis jetzt noch nicht gegeben“, teilt Eric Mozanowski die geschichtlichen Erfahrungen den interessierten Teilnehmern mit. Durch den ständig wachsenden Bedarf an Wohnungen stiegen die Grundstücks- und Mietpreise und damit die Profite der privaten Boden- und Hausbesitzer.

Eine Freude für die ehemaligen Landbewohner und nun neuen Stadtbewohner war die Wohnungssituation freilich wohl eher nicht. Denn dicht zusammengedrängt, mussten die Arbeiter mit ihren Familien in lichtlosen, vielgeschossigen Mietskasernen leben. Staatliche Bauordnung war nicht vorhanden oder unzureichend. Am Beispiel eines Berliner Hinterhofs erläutert Eric Mozanowski, von welcher Größenordnung gesprochen wird: „Die Größe eines Berliner Hinterhofs richtete sich nach dem Wenderadius der Feuerspritze, der 5,5 x 5,5 m betrug. Die Angehörigen der herrschenden Klasse, die Fabrikherren, Bankiers, Haus- und Grundstücksbesitzer, hingegen zogen in die Vororte und bewohnten dort ihre Villen mit großen Gärten.“

Architektonische Bild dieser Städte uneinheitlich

Die verschiedenen Stilrichtungen lösten während des 19. Jahrhunderts einander ab oder wurden sogar gleichzeitig von ein und demselben Architekten vertreten. Das bedeutete, dass das Bürgertum, das in der Gotik und Renaissance so großartige selbstständige bauliche Leistungen vollbracht hatte, seit dem Ende des 18. Jahrhunderts immer mehr auf die Stile der Vergangenheit zurückgriff. Von der griechischen Antike über die Gotik, die italienische und deutsche Renaissance bis hin zum Barock wurden alle historischen Bauformen nachgeahmt.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war das ökonomisch erstarkende Bürgertum Träger der klassischen deutschen Dichtung und Philosophie. Es suchte nach einem neuen architektonischen Ideal, um es der niedergehenden Kunst des Absolutismus entgegenzustellen. Der Traum der bürgerlichen Aufklärung von einem demokratischen Staat und die Schriften des Archäologen Johann Joachim Winckelmann (1717 – 1768) führten zur Wiederverwendung der architektonischen Formen der griechischen Sklavenhalterdemokratie zum Klassizismus. Eric Mozanowski führt aus, dass im Klassizismus sich ähnlich wie in der Renaissance, der bürgerliche Individualismus widerspiegelt. Dies kann beispielsweise an den beiden übereinander angeordneten Dreiecksgiebeln des Berliner Schauspielhauses ebenso zum Ausdruck erlebt werden, wie bei den isolierten Plastiken der Fassade der Münchener Glyptothek.

Fazit: Klassizismus heute noch sichtbar – Baustile verleihen Metropolen Gesicht und Geschichte

„In Metropolen wie Berlin, München und Karlsruhe finden sich viele klassischen Bauten und auch die besten Leistungen des klassizistischen Städtebaus. Der Klassizismus wurde in Deutschland von 1770 bis 1830 der vorherrschende Baustil. Er fand besonders im Bau zahlreicher Museen und Theater Verwendung“, so bekennender Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski . Weitere Beispiele wurden hierzu genannt und diskutiert.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Eric Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
+49 (0)71122063173
+49(0)71122063180
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilien-news-24.org

Pressemitteilungen

Eine jahrtausendealte Bautradition brach ab

Industrielle Produktion mit Synthese zu künstlerischer und materieller Produktion – Fortschritt – Neugestaltung, der Weg zum Industriebau

Eine jahrtausendealte Bautradition brach ab

Seminarveranstaltung Freebird GmbH: Fortschritt – Neugestaltung, der Weg zum Industriebau

Sämtliche Bauformen der Vergangenheit beruhten auf handwerklicher Fertigung. Schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts sahen einzelne Ingenieure, Architekten und Kunsttheoretiker eine Weiterentwicklung der Architektur nur auf der Grundlage der maschinellen Massenfabrikation. Die Nachbildung historischer Stilformen wurde seit der Jahrhundertwende immer mehr überwunden. Im Rahmen einer Inhouse-Veranstaltung der Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH in Magdeburg begrüßt Geschäftsführer Oliver Kirchner eingeladene Kunden, Unternehmer, Mitarbeiter und weitere Interessierte zum Diskussionsaustausch. Die Magdeburger Freebird GmbH berät bundesweit Unternehmen zur Unternehmensgestaltung, Unternehmensführung, Ausbau und Nachfolge bilden hierbei einen besonderen Schwerpunkt. Globale Veränderungen und Entwicklungen fordern ständige Reflektion und Orientierung von Unternehmern und deren Aufgaben- und Tätigkeitsfeldern. Länder, Städte, Gemeinden und die Gesellschaft sind Mitspieler und Reflektoren der Veränderungen, die Geschichte der Baukunst verdeutlicht wie in der Vergangenheit damit umgegangen wurde.

Das „Neue Bauen“ kam zögernd

Oliver Kirchner erläutert die Ideenschmiede des Umbruchs am Anfang des 20. Jahrhunderts. Deutsche Architekten wie Walter Gropius (1883 – 1969) und Mies van der Rohe (1886 – 1969) haben an dieser Entwicklung eben solchen Anteil wie der Österreicher Richard Neutra (geb. 1892), der Amerikaner Frank Lloyd Wright (1869 – 1959) und die Franzosen Auguste Perret (1874 – 1954) und Le Corbusier. In Deutschland war es in den 1920er-Jahren vor allem das „Bauhaus“, von dem neue architektonische Impulse ausgingen. Der Direktor dieser Kunstschule, Walter Gropius, wollte Waren und Bauten entwickeln, die ausdrücklich für eine industrielle Produktion entworfen werden, wobei er die Synthese von künstlerischer und materieller Produktion anstrebte. Von ihm stammt auch der Entwurf für das 1926 in Dessau errichtete Schulgebäude. Die fortschrittlichen künstlerischen und pädagogischen Ideen des Bauhauses reduzierten jedoch mehr oder weniger die gesellschaftliche Wertung des Bauwerkes auf eine zweckmäßige Nutzung. „Die umfassende Durchführung des Programms des Bauhauses scheiterte an den sozialen Verhältnissen in der bürgerlichen Gesellschaft und erwies sich als prinzipiell unvereinbar mit ihnen. Einfache Architekturformen, die vor allem dem Zweck des Gebäudes nach dem gewählten Konstruktionsprinzip entsprechen, sind für die rationalistische Richtung der heutigen Architektur des Westens typisch. Klar setzt sich beim UN-Hochhaus in New York der hohe würfelförmige Bürobau von den niedrigen Untergeschossen mit dem Sitzungssaal ab. Eine andere Richtung ist die irrationalistische Strömung, die klare geometrische Bauformen als kalt, gefühllos und unpersönlich abgelehnt und als Reaktion gegen das Vordringen des industriellen Bauens und der Katalogarchitektur zu erklären. Da bei dem Entwicklungsstand der Technik nahezu jede Form konstruktiv möglich ist, kommt man zu gewollt individualistischen Bauwerken“, so Oliver Kirchner.

Baukunst in der sozialistischen Gesellschaft: Schwerpunkte des Wohnungsbaus sind neben den Großstädten vor allem die Industriegebiete

In der Epoche des Imperialismus verschärfte sich der Widerspruch zwischen der raschen Entwicklung der Produktivkräfte und den Produktionsverhältnissen. Wie auch zwischen dem gesellschaftlichen Charakter und der privatkapitalistischen Form, die Klassengegensätze zwischen dem herrschenden Monopolbourgeoisie und dem ausgebeuteltem Proletariat spitzten sich zu. Erstmalig ist in der Gesellschaft das werktätige Volk selbst Erbauer, Bauherr und Nutznießer der Bauwerke zugleich. Damit verändern Städte und Metropolen ihr Gesicht. Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens werden die Zentren der großen Städte als Höhepunkte der städtebaulichen Komposition und der architektonischen Gestaltung. Großzügige und weiträumige Ensembles von Kultur- und Verwaltungsbauten, von Handels- und Erholungseinrichtungen, aber auch Wohnbauten wurden geschaffen. Durch die Ensemblebildung unterschieden sich die Stadtzentren grundsätzlich vom chaotischen Bild in den Zentren kapitalistischer Städte.

Das Gesicht neuer sozialistischer Stadtzentren zeigte sich in der DDR besonders eindeutig in der Hauptstadt Berlin, in Karl-Marx-Stadt, Dresden, Rostock, Leipzig, Magdeburg und Cottbus. Die großen Leistungen des sozialistischen Bauwesens sind nur auf der Grundlage der hochentwickelten Bau- und Baustoffindustrie möglich. Typisierte Wohn- und Industriebauten werden aus massenweise industriell vorgefertigten Bauelementen nach dem Prinzip eines Baukastens montiert. Die Großblock- und Großplattenbauweise im Wohnungsbau ermöglicht die Verkürzung der Bauzeit und die Senkung der Baukosten. Gesellschaftliche Bauten werden in zunehmendem Maße in der rationellen Gleitkernbauweise errichtet. Auch der Stahlleichtbau gewinnt an Bedeutung. Dazu weitere Beispiele von Oliver Kirchner, die bildlich aufgezeigt werden aus den Städten Karl-Marx-Stadt, Magdeburg, Berlin, Dessau und Cottbus. Weitere Beispiele hierzu wurden diskutiert und schließlich festgestellt, dass die Klarheit und die Einfachheit der architektonischen Formen, Verwendung moderner Baustoffe, Anwendung rationeller Konstruktionsprinzipien und Vermeidung aller subjektiven Formspielereien die äußeren Merkmale der sozialistischen Architektur sehr geprägt haben.

Eine rege Diskussion beendete die erfolgreiche Inhouse-Veranstaltung der Freebrid GmbH in Magdeburg. Veröffentlichungen und weitere Veranstaltungen sind geplant. Dem Wunsch kommt Herr Oliver Kirchner gerne entgegen.

V.i.S.d.P.:

Oliver Kirchner
Geschäftsführer
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Die Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH mit Sitz in Magdeburg ist ein junges, innovatives Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf den Gebieten der Beratung der Unternehmensstruktur und Unternehmensgestaltung für mittelständische Unternehmen. Die Freebird schafft für persönliche Ziele die geeigneten Lösungsansätze zur Unternehmensgliederung, den Unternehmensausbau oder auch die Frage der Unternehmensnachfolge.
Das Unternehmen Freebird beschäftigt ausschließlich Wirtschafts- und Unternehmensberater, die neben ihrem theoretischen Fachwissen vor Allem über praktische Fähigkeiten und Erfahrungen für ein erfahrenes Krisenmanagement und Lösungen verfügen. Das Team der Freebird begleitet Unternehmen in der Umsetzung und schafft den erforderlichen Zugang zu Know How und praktischen Lösungen mit einem Maximum an Sicherheit und Seriosität zur Entwicklung und Umsetzung eines individuell zugeschnittenem und unverbindlichem Gesamtkonzeptes. Weitere Informationen unter: www.freebird-online.de

Kontakt
Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH
Oliver Kirchner
Hegelstraße 34
39104 Magdeburg
01805 – 333364
01805 – 333365
info@freebird-online.de
http://www.freebird-online.de

Pressemitteilungen

Eric Mozanowski – Die Baukunst in der Epoche der Feudalgesellschaft

Auszug aus der Geschichte der Baukunst 805 bis 1250

Eric Mozanowski - Die Baukunst in der Epoche der Feudalgesellschaft

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski – Die Baukunst in der Epoche der Feudalgesellschaft

Geschichtliche Ereignisse: Kaiserkrönung Karls des Großen, Sieg Otto des Großen, Klosterreformen, Kreuzzeuge, Blütezeit des höfischen Minnesanges und der oberitalienischen Städte und Franz von Assissi gründet den ersten Bettelmönchsorden – Diskussionsbeitrag von Eric Mozanwoski, Immobilienfachmann aus Stuttgart

Im Rahmen von Diskussionsbeiträgen, Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen erläutert Immobilienexperte und Unternehmer Eric Mozanowski aus Stuttgart die Zusammenhänge zwischen der Baukunst, geschichtlicher und gesellschaftlicher Entwicklung Deutschlands mit Blick auf Europa. Der Stuttgarter Unternehmer Eric Mozanowski auch tätig als Experte für Denkmalschutz und Autor des Fachwerkes „Investieren in Denkmale“ (Verlag: Immobilien Manager Verlag IMV; Auflage: 1., ISBN-10:3899842413) greift hiermit das Wesen der Architektur und deren Motivation auf. „Gebaut wird seit jeher, der Mensch sucht und schafft sich Dach und Räume, um Vorräte vor Regen, Wind, Hitze, Kälte, wilden Tieren oder auch anderen Mitmenschen und Artgenossen zu schützen. Durch Arbeit bezwang und bezwingt der Mensch auf mannigfache Weise die Natur“, so Immobilienexperte Eric Mozanowski einführend.

Europa gewinnt an Bedeutung – Geburt der Romantik in der Baukunst

Eric Mozanowski führt hierzu aus: „Erst einige Jahrhunderte nach der Völkerwandung und dem Zusammenbruch des Römerreiches entwickelte sich in Europa langsam eine neue Baukunst. Um das Jahr 800 war das Frankenreich der mächtigste Staat in Mittel- und Westeuropa.“ Von dessen Kaiser Karl, der sich in Rom hatte krönen lassen, berichten die Geschichtsschreiber „Begann er doch sehr, viele seinem Reiche zur Zierde und zum Vorteil gereichende Bauwerke an verschiedenen Orten und von vollendete auch manche. Als die Vornehmsten unter ihnen dürften mit Recht angesehen werden die mit der wunderbarsten Kunstfertigkeit errichtete Kirche der Heiligen Mutter Gottes zu Aachen und die 500 Schritte lange Rheinbrücke bei Mainz.“

Die hier gemeinte Aachener Pfalzkapelle stellt den Höhepunkt der karolingischen Baukunst (800 bis 950) dar. In Anlehnung an ravennatische Bautraditionen erhebt sie sich auf den Ruinen römischer Thermen. Quadersteine aus Verdun, Architekturteile und Ziegel von verlassenen Römerbauten aus Trier, Köln und Aachen, Säulen und Marmorbrocken aus Rom und Ravenna fügten italienische Bauhandwerker hier zusammen. Nach Plänen des Baumeisters Odo von Metz entstand die Repräsentations- und Grabkirche Karls des Großen, die im Jahre 805 vollendet wurde und bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts die Krönungskirche der deutschen Kaiser blieb. Die Baukunst der Romantik war damit geboren.

Im Rahmen der Seminarveranstaltung verdeutlicht Eric Mozanowski den Teilnehmern, bestehend aus Architekten und interessierten weiteren Unternehmern, wie heute die Spuren der Baukunst damaliger Zeiten allgegenwärtig sind. Die Menschheit hat immer wieder auf die neue gesellschaftliche Situationen reagiert, sich weiter entwickelt und die Veränderungen aufgenommen, dieses ist in den Bauten nachvollziehbar dargestellt.

Werden und Vergehen der Baustile – gesellschaftliche Veränderungen der Machtverhältnisse

Bildlich erläutert Eric Mozanowski, dass der Formenreichtum der noch stark von der Antike beeinflussten karolinischen Architektur sich auch an der meist als „Torhalle“ bezeichneten Königshalle des Klosters Lorsch zeigt. Aber der baldige Zerfall des Frankenreiches, auch die Normannen- und Ungareinfälle brachten das Bauwesen für eineinhalb Jahrhunderte zum Erliegen.

Erst nach 950, in der Zeit der ottonischen Kaiser, blühte diese Baukunst wieder auf. Es entwickelte sich der ottonische Baustil als Bestandteil der Frühromantik. Bis etwa 1250 beherrschte dieser neue Stil das Bauschaffen in Deutschland. Gleichzeitig hatte sich die Feudalordnung in Europa durchgesetzt. „Diese neue Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens gründete sich auf das Privateigentum an Grund und Boden sowie auf die beschränkte Gewalt über die leibeigenen Bauern. Alles Land gehörte ursprünglich dem König. Dieser verteilte es an seine Lehnsherren und diese vergaben es an ihre Bauern. Jeder hatte für den zugeteilten Boden Naturalien abzugeben und auch Fron- und Lehndienste zu leisten. Der Grad der Abhängigkeit der Bauern von den Feudalherren reichte von der Leibeigenschaft bis zur Zinsverpflichtung. Im Gegensatz zu den Sklaven waren die Bauern an ihrer Arbeit interessiert, denn einen Teil ihrer Produkte durften sie selbst behalten. Und auf dieser Grundlage erhöhte sich die Arbeitsproduktivität, und die Produktivkräfte entwickelten sich wesentlich schneller“, verdeutlicht Eric Mozanowski das ausgeklügelte System damaliger Zeiten.

Macht und Stellung von Staat und Kirche

Die Feudalherren hatten die christliche Religion von den Römern übernommen. Da sich auch die Kirche einen gewaltigen Grundbesitz aneignete und Bischöfe und Klöster über riesige Ländereien verfügten, wechselten Bündnisse und erbitterte Machtkämpfe zwischen den weltlichen und geistlichen Feudalherren, zwischen Kaiser und Papst ab. Dazu kamen ständige Fehden der Feudalherren untereinander. Sie führten zur Schwächung der kaiserlichen Zentralgewalt und zur staatlichen Zersplitterung.

Bauten spiegeln die Zeitepoche wieder

Die gesellschaftlichen Situationen des frühen Mittelalters entsprachen den bedeutendsten Bauten der Zeit. Pfalzen, Burgen, Kirchen und Klöster, die im Auftrag der weltlichen und geistlichen Feudalherren errichtet wurden. Eric Mozanowski erläutert, dass die Pfalzen Wohn- und Verwaltungsstätten der Kaiser waren und neben dem wichtigsten Gebäude, dem Kaisersaal, gehörten zu jeder derartigen Rast- und Regierungsstadt Wohn-, Stall- und Wirtschaftsgebäude sowie Kapellen. Feste Wohnsitze der Feudalherren waren die Burgen, die ursprünglich Siedlungen und strategisch wichtige Punkte schützen sollten. Aus Verteidigungsgründen lagen sie in der Regel auf Bergkuppen oder in Flussschleifen. Sie waren von hohen Mauern, Wellen und Gräben umgeben und enthielten die Wohn- und Wirtschaftsgebäude einer Adelsfamilie. Zu den bekanntesten romanischen Burgen gehört die um 1067 gegründete Wartburg.

Weitere Diskussionen hierzu fanden statt, anschauliches Bildmaterial unterstützte die Vorstellungskraft, weitere Beispiele wurden genannt. Dem Wunsch nach weiteren Veranstaltungen und Veröffentlichungen kommt der Stuttgarter Eric Mozanowski gerne nach.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Eric Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
+49 (0)71122063173
+49(0)71122063180
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilien-news-24.org

Pressemitteilungen

Eric Mozanowski – Die Baukunst in der Epoche der Feudalgesellschaft

Auszug aus der Geschichte der Baukunst 805 bis 1250

Eric Mozanowski - Die Baukunst in der Epoche der Feudalgesellschaft

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski – Die Baukunst in der Epoche der Feudalgesellschaft

Geschichtliche Ereignisse: Kaiserkrönung Karls des Großen, Sieg Otto des Großen, Klosterreformen, Kreuzzeuge, Blütezeit des höfischen Minnesanges und der oberitalienischen Städte und Franz von Assissi gründet den ersten Bettelmönchsorden – Diskussionsbeitrag von Eric Mozanwoski, Immobilienfachmann aus Stuttgart

Im Rahmen von Diskussionsbeiträgen, Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen erläutert Immobilienexperte und Unternehmer Eric Mozanowski aus Stuttgart die Zusammenhänge zwischen der Baukunst, geschichtlicher und gesellschaftlicher Entwicklung Deutschlands mit Blick auf Europa. Der Stuttgarter Unternehmer Eric Mozanowski auch tätig als Experte für Denkmalschutz und Autor des Fachwerkes „Investieren in Denkmale“ (Verlag: Immobilien Manager Verlag IMV; Auflage: 1., ISBN-10:3899842413) greift hiermit das Wesen der Architektur und deren Motivation auf. „Gebaut wird seit jeher, der Mensch sucht und schafft sich Dach und Räume, um Vorräte vor Regen, Wind, Hitze, Kälte, wilden Tieren oder auch anderen Mitmenschen und Artgenossen zu schützen. Durch Arbeit bezwang und bezwingt der Mensch auf mannigfache Weise die Natur“, so Immobilienexperte Eric Mozanowski einführend.

Europa gewinnt an Bedeutung – Geburt der Romantik in der Baukunst

Eric Mozanowski führt hierzu aus: „Erst einige Jahrhunderte nach der Völkerwandung und dem Zusammenbruch des Römerreiches entwickelte sich in Europa langsam eine neue Baukunst. Um das Jahr 800 war das Frankenreich der mächtigste Staat in Mittel- und Westeuropa.“ Von dessen Kaiser Karl, der sich in Rom hatte krönen lassen, berichten die Geschichtsschreiber „Begann er doch sehr, viele seinem Reiche zur Zierde und zum Vorteil gereichende Bauwerke an verschiedenen Orten und von vollendete auch manche. Als die Vornehmsten unter ihnen dürften mit Recht angesehen werden die mit der wunderbarsten Kunstfertigkeit errichtete Kirche der Heiligen Mutter Gottes zu Aachen und die 500 Schritte lange Rheinbrücke bei Mainz.“

Die hier gemeinte Aachener Pfalzkapelle stellt den Höhepunkt der karolingischen Baukunst (800 bis 950) dar. In Anlehnung an ravennatische Bautraditionen erhebt sie sich auf den Ruinen römischer Thermen. Quadersteine aus Verdun, Architekturteile und Ziegel von verlassenen Römerbauten aus Trier, Köln und Aachen, Säulen und Marmorbrocken aus Rom und Ravenna fügten italienische Bauhandwerker hier zusammen. Nach Plänen des Baumeisters Odo von Metz entstand die Repräsentations- und Grabkirche Karls des Großen, die im Jahre 805 vollendet wurde und bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts die Krönungskirche der deutschen Kaiser blieb. Die Baukunst der Romantik war damit geboren.

Im Rahmen der Seminarveranstaltung verdeutlicht Eric Mozanowski den Teilnehmern, bestehend aus Architekten und interessierten weiteren Unternehmern, wie heute die Spuren der Baukunst damaliger Zeiten allgegenwärtig sind. Die Menschheit hat immer wieder auf die neue gesellschaftliche Situationen reagiert, sich weiter entwickelt und die Veränderungen aufgenommen, dieses ist in den Bauten nachvollziehbar dargestellt.

Werden und Vergehen der Baustile – gesellschaftliche Veränderungen der Machtverhältnisse

Bildlich erläutert Eric Mozanowski, dass der Formenreichtum der noch stark von der Antike beeinflussten karolinischen Architektur sich auch an der meist als „Torhalle“ bezeichneten Königshalle des Klosters Lorsch zeigt. Aber der baldige Zerfall des Frankenreiches, auch die Normannen- und Ungareinfälle brachten das Bauwesen für eineinhalb Jahrhunderte zum Erliegen.

Erst nach 950, in der Zeit der ottonischen Kaiser, blühte diese Baukunst wieder auf. Es entwickelte sich der ottonische Baustil als Bestandteil der Frühromantik. Bis etwa 1250 beherrschte dieser neue Stil das Bauschaffen in Deutschland. Gleichzeitig hatte sich die Feudalordnung in Europa durchgesetzt. „Diese neue Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens gründete sich auf das Privateigentum an Grund und Boden sowie auf die beschränkte Gewalt über die leibeigenen Bauern. Alles Land gehörte ursprünglich dem König. Dieser verteilte es an seine Lehnsherren und diese vergaben es an ihre Bauern. Jeder hatte für den zugeteilten Boden Naturalien abzugeben und auch Fron- und Lehndienste zu leisten. Der Grad der Abhängigkeit der Bauern von den Feudalherren reichte von der Leibeigenschaft bis zur Zinsverpflichtung. Im Gegensatz zu den Sklaven waren die Bauern an ihrer Arbeit interessiert, denn einen Teil ihrer Produkte durften sie selbst behalten. Und auf dieser Grundlage erhöhte sich die Arbeitsproduktivität, und die Produktivkräfte entwickelten sich wesentlich schneller“, verdeutlicht Eric Mozanowski das ausgeklügelte System damaliger Zeiten.

Macht und Stellung von Staat und Kirche

Die Feudalherren hatten die christliche Religion von den Römern übernommen. Da sich auch die Kirche einen gewaltigen Grundbesitz aneignete und Bischöfe und Klöster über riesige Ländereien verfügten, wechselten Bündnisse und erbitterte Machtkämpfe zwischen den weltlichen und geistlichen Feudalherren, zwischen Kaiser und Papst ab. Dazu kamen ständige Fehden der Feudalherren untereinander. Sie führten zur Schwächung der kaiserlichen Zentralgewalt und zur staatlichen Zersplitterung.

Bauten spiegeln die Zeitepoche wieder

Die gesellschaftlichen Situationen des frühen Mittelalters entsprachen den bedeutendsten Bauten der Zeit. Pfalzen, Burgen, Kirchen und Klöster, die im Auftrag der weltlichen und geistlichen Feudalherren errichtet wurden. Eric Mozanowski erläutert, dass die Pfalzen Wohn- und Verwaltungsstätten der Kaiser waren und neben dem wichtigsten Gebäude, dem Kaisersaal, gehörten zu jeder derartigen Rast- und Regierungsstadt Wohn-, Stall- und Wirtschaftsgebäude sowie Kapellen. Feste Wohnsitze der Feudalherren waren die Burgen, die ursprünglich Siedlungen und strategisch wichtige Punkte schützen sollten. Aus Verteidigungsgründen lagen sie in der Regel auf Bergkuppen oder in Flussschleifen. Sie waren von hohen Mauern, Wellen und Gräben umgeben und enthielten die Wohn- und Wirtschaftsgebäude einer Adelsfamilie. Zu den bekanntesten romanischen Burgen gehört die um 1067 gegründete Wartburg.

Weitere Diskussionen hierzu fanden statt, anschauliches Bildmaterial unterstützte die Vorstellungskraft, weitere Beispiele wurden genannt. Dem Wunsch nach weiteren Veranstaltungen und Veröffentlichungen kommt der Stuttgarter Eric Mozanowski gerne nach.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Kontakt
Eric Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
+49 (0)71122063173
+49(0)71122063180
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilien-news-24.org

Pressemitteilungen

Renaissance in der Baukunst – Wiederentdeckung des Haushaltes

Wiedergeburt der Antike – Zusammenleben in häuslicher Gemeinschaft: Neue Definition durch technologische Entwicklungen – Rückblick von Eric Mozanowski, Immobilienfachmann

Renaissance in der Baukunst - Wiederentdeckung des Haushaltes

Renaissance in der Baukunst – Wiederentdeckung des Haushaltes, von Eric Mozanowski

Definition Renaissance nach den Worten von Palladios aus seinem „Quattro libri dell“ achitettura“ von 1570: „Schönheit wird sich ergeben aus der Form und der Bezeichnung des Ganzen zu den verschiedenen Teilen, der Teile untereinander und dieser wiederum zum Ganzen. Die Gestalt möge als ein ganzer und vollkommener Körper erscheinen, an dem jedes Glied mit dem anderen übereinstimmt und alle notwendig sind, um das zu komponieren, was du zu formen beabsichtigst.“ Immobilienfachmann, Buchautor (Investieren in Denkmale) Eric Mozanowski führte in Berlin, Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen einen weiteren Diskussionsbeitrag zu Themen Immobilien, Investition, Zukunftsnutzung unter Betrachtung der Vergangenheit durch. „Die Geschichte der Architektur ist im Zusammenhang der gesellschaftlichen Entwicklung, kulturellen Veränderungen und der Nutzung neuer Technologien zu betrachten. Ausschlaggebend für die griechische Antike, werden von den frühen Hochkulturen der vorchristlichen Jahrtausende in der Architektur oftmals nur die ägyptische und die minoische Baukunst einbezogen. Diese spielen für die spätere Entwicklung der westlichen Welt eine maßgebliche Rolle. Die Rechtfertigung ist darin begründet, dass die im Abendland entwickelte Baukunst seit dem 16. Jahrhundert mehr und mehr für alle Kontinente maßgebend wurde. Das Verständnis der heutigen Situation der Weltarchitektur baut auf der Kenntnis ihrer Grundlagen in Europa auf“, so einführend Eric Mozanowski.

Unzählige Beispiele aus Europa wurden genannt, erläutert und diskutiert.

Baukunst – neue Technologie – gesellschaftliches Zusammenleben

Eric Mozanowski gilt als Kenner für Denkmalschutz in Deutschland. Die Zusammenhänge Baukunst und gesellschaftliche Entwicklung sind eng miteinander verknüpft und spiegeln sich in der Lebensart der Gesellschaft wieder. Eric Mozanowski hierzu: „Der technologische Fortschritt verändert das Zusammenleben von Grund auf. Vor einigen Zeiten überlegte man noch, wie man intelligente nutzungsabhängige Wärmeregulierungssysteme, Waschmaschinen, die selbst das optimale Waschprogramm erkennen, oder intelligente Kochgeräte, die lebensmittelschonend verarbeiten, entwickeln wollte. Ein Beispiel: Betrug die Temperatur eines Kühlschranks früher mehr als die gewünschte Voreinstellung, wurde bislang automatisch heruntergekühlt. Jetzt gibt es sogar Geräte, die aktuelle Temperaturschwankungen im Internet abfragen und automatisch in ihr Kühlprogramm einfügen. Alles war Zukunftsmusik, und heute gehört es zum Alltag fast eines jeden Haushaltes. Darauf verzichten kann niemand mehr. Der Baustil hat sich dem neuen Wohnen im Haushalt angepasst.“

Überwachung des Lebensrhythmus

Das Zusammenleben im Haushalt wird durch die neuen technischen Entwicklungen vereinfacht aber gleichzeitig findet eine unglaubliche Sammlung von Daten in den Haushalten statt. Angefangen mit „Trimm-dich-Geräten“, die schon lange mit Belastungssensoren versehen sind. Die weitere Entwicklung, Uhren am Armgelenk. Alle menschlichen Funktionen können gespeichert und überwacht werden. Neue Geräte, die wie Langzeit-EKGs wirken – man wird gewarnt, wenn der Puls zu schnell geht. Blutdruckmesser und andere einfache medizinische Geräte können absolut autark selbst genutzt werden. „Weiterhin gibt es attraktive multimediale Lernsysteme, Analysegeräte zum Aufspüren von Energiequellen, intelligente pragmatische Haushaltshilfen u.v.m. Diese ganzen Produkte mittlerweile erschwinglich. Preisgünstige Heimwerkerprodukte lösten hochkomplexe Werkzeuge ab, die früher nur einem Handwerker mit seinem Können zur Verfügung standen. Ganz im Gegenteil: Der Haushalt von morgen mit der Weiterentwicklung der Technik läuft bei den privaten Haushalten dazu hin, dass immer mehr an Hilfsmitteln zur Verfügung stehen wird. Gleichzeitig wird dies nicht nur den privaten Haushalten, sondern der gesamten Wirtschaft, dem Staat und der weltweiten Gesellschaft zur Verfügung stehen“, so Immobilienexperte Eric Mozanowski.

Fazit von Eric Mozanowski: Private Haushalte als starke Säule der Gesellschaft

Das bedeutet, dass die zukünftige Gesellschaft wieder stärker auf drei Säulen stehen wird: dem Staat mit seinen Hoheits- und Dienstleistungseinrichtungen, den Unternehmen mit ihren Märkten und den wiedererstarkten privaten Haushalten mit ihren Eigenarbeiten, Kooperationen und Beiträgen zum Gemeinwesen.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich. Bildquelle:kein externes Copyright

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
mozanowski@yahoo.de
http://www.immobilie-news-24.org